Lucas Fendrich Einleitung und Überblick
Lucas Fendrich ist ein österreichischer Singer-Songwriter und Popsänger aus Wien, der deutschsprachigen Pop mit starkem Storytelling, emotionaler Ehrlichkeit und modernem, international geprägtem Sound verbindet. Nach ersten Erfolgen als Frontmann der international ausgerichteten Band HUNGER startete er eine Solokarriere, deren erstes Album „Rezeptfrei“ und Singles wie „Nice Guy“ und „Die Tante Hilde“ ihn als eigenständige Stimme des aktuellen Austropop positionieren.
Biografie und Geschichte
Lucas Fendrich ist der Sohn des Austropop-Künstlers Rainhard Fendrich und wuchs in Wien auf, wo er früh mit Musik in Berührung kam. Nach einem zunächst verfolgten Tennisprofi-Traum und Punk-Pop-Band-Experimenten fand er seinen Weg ins professionelle Musikgeschäft über Songwriting für Filme und internationale Produktionen.
In Los Angeles bildete er mit Johannes Herbst (Bass/Keys) und Daniel Rumpel (Gitarre) die Band HUNGER, zunächst als Songwriting-Team, später als eigenständige Alternative-Pop-Band, die international Aufmerksamkeit erhielt. Parallel dazu entwickelte er sich zum Solokünstler und kehrte nach Wien zurück, wo er seinen eigenen deutschsprachigen Popstil ausbaute.
Gründungsjahr und Herkunft
Als Solokünstler trat Lucas Fendrich in der österreichischen Poplandschaft ab der zweiten Hälfte der 2010er-Jahre markant in Erscheinung, zunächst mit englischsprachigen Projekten und später mit deutschsprachigen Songs. Seine „Heimatbasis“ ist Wien, zugleich prägten ihn die Jahre in Los Angeles und die Arbeit mit einem US-Label, die seine Professionalität und den internationalen Sound mitformten.
Musikstil und Einflüsse
Musikalisch bewegt sich Lucas Fendrich im Bereich moderner Popmusik mit Einflüssen aus 80er-Synthpop, Alternative, Indie und klassischem Singer-Songwriter. Typisch sind eingängige Hooks, atmosphärische Synths, klare Vocals und Produktionen, die zwischen radiotauglichem Pop und emotionaler Intimität balancieren.
Zu seinen Referenzen und Lieblingsalben zählen u. a. Incubus („Morning View“), 30 Seconds To Mars, Kings Of Leon, Coldplay und Michael Jackson, was seine Mischung aus Alternative-Rock-Energie und Pop-Melodik erklärt. Im deutschsprachigen Bereich verbindet er diesen internationalen Einfluss mit Wiener Charme und direkten, sehr persönlichen Texten.
Diskografie
- Album: Rezeptfrei (2025, Debütalbum, 13 Songs; deutschsprachiger Pop mit Wiener Note).
- Singles (Auswahl): „Nice Guy“, „Du und ich“, „Angst vor der Angst“, „Feuer über Wien“ (live bekannt geworden), „Die Tante Hilde“ (Weihnachtssong), „Die Tante Hilde (Xmas Single)“, „Die Tante Hilde – Live Version“.
- Frühere Songs/englische Phase (auch über Band HUNGER bekannt): u. a. „Light It Up“, „My Shirt Your Dress“, „Honey“, „Amused“ (für die Serie „Tote Mädchen lügen nicht“ verwendet, damals als HUNGER-Song).
Streaming/Shop-Links:
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Bandmitglieder und Besetzung
Als Solokünstler tritt Lucas Fendrich unter eigenem Namen auf, arbeitet aber live und im Studio mit einer Band sowie Produzentinnen und Produzenten zusammen. In seiner früheren Band HUNGER war die Kernbesetzung:
- Lucas Fendrich – Lead Vocals, Songwriting.
- Johannes Herbst – Bass, Keyboards, Produktion.
- Daniel Rumpel – Gitarre.
In aktuellen Live-Shows in Österreich spielt er mit wechselnden Live-Musiker:innen, meist in klassischer Popband-Besetzung (Gitarre, Keys, Bass, Drums) oder in reduzierter Akustikvariante (Piano/Gitarre).
Texte und Themen
Inhaltlich drehen sich seine Songs häufig um Beziehungen, Selbstwert, Verletzlichkeit, mentale Gesundheit und das Erwachsenwerden – stets mit persönlichem Bezug. „Nice Guy“ thematisiert etwa die Rolle des „netten Kerls“, der sich zwischen Anpassung und Selbstbehauptung wiederfindet, während „Rezeptfrei“ als Album viele Erfahrungen der letzten Jahre verarbeitet.
In Interviews betont er, dass er „echte Geschichten“ erzählen möchte und dabei bewusst offene, ehrliche und manchmal schmerzhafte Themen anspricht. „Die Tante Hilde“ wiederum zeigt seine humorvolle, leicht verspielte Seite im Kontext eines untypischen, nicht kitschigen Weihnachtssongs.
Live-Auftritte und Tourneen
Lucas Fendrich ist regelmäßig live unterwegs – von intimen Clubshows bis zu Festivals und Support-Slots. Er war mehrfach im Vorprogramm der Band Edmund zu sehen und konnte dort an zwei Abenden hintereinander ein größeres Publikum überzeugen.
Aktuell spielt er Konzerte in Clubs wie dem Wiener Casanova und auf diversen österreichischen Bühnen; Termine werden laufend über seine Social-Media-Kanäle angekündigt. Zudem war er mit HUNGER international (u. a. in den USA) unterwegs, insbesondere während der Phase, in der „Amused“ auf Netflix und US-Radios lief.
Auszeichnungen und Erfolge
Zu den wichtigsten Erfolgen zählt die Platzierung des HUNGER-Songs „Amused“ in der Netflix-Serie „Tote Mädchen lügen nicht“ und das damit verbundene Airplay auf US-Radiostationen. Als Solokünstler verzeichnet er hohe Streamingzahlen, stabile Radio-Präsenz in Österreich sowie Platzierungen in den AustroCharts.
Auf Instagram folgen ihm zehntausende Fans; seine Songs werden auf Plattformen wie Spotify von hunderttausenden Hörer:innen pro Monat gestreamt. Sein Debütalbum „Rezeptfrei“ wurde von heimischen Medien als gelungener, persönlicher Popentwurf mit Wiener Charme gewürdigt.
Kulturelle Bedeutung und Einfluss
Lucas Fendrich steht für eine neue Generation von deutschsprachigen Popkünstlern aus Österreich, die internationale Soundästhetik mit lokaler Verwurzelung verbinden. Er zeigt, dass sich Sohn eines etablierten Austropop-Stars zu sein, nicht in Nostalgie münden muss, sondern als Ausgangspunkt für einen eigenen, zeitgenössischen Weg dienen kann.
Durch die Erfahrungen mit HUNGER in L.A. und seine nun deutschsprachige, persönliche Solokarriere schlägt er eine Brücke zwischen globaler Popindustrie und der Wiener Songwriter-Szene. Seine Texte über Angst, Hoffnung und Selbstfindung sprechen besonders ein jüngeres Publikum an, das sich in seinen Geschichten wiederfindet.
Trivia und interessante Fakten
- Bevor er sich ganz der Musik zuwandte, verfolgte Lucas Fendrich als Teenager kurzzeitig einen Tennisprofi-Traum.
- Mit HUNGER sollte er ursprünglich nur Songs für Filme schreiben, bevor ein US-Label aus dem Trio eine Band formte.
- „Amused“ landete auf einer persönlichen Playlist von Taylor Swift auf Spotify – ein seltener Ritterschlag für eine österreichische Band.
- In Interviews betont er, dass er lieber „im Moment“ lebt, statt sich zu sehr an Erfolgsdruck aufzuhängen.
Aussagen und Sprüche
- „Ich habe gelernt, im Augenblick zu leben. Wenn du das Leben annehmen kannst, wie es gerade ist, bist du viel freier im Kopf.“
- „Nice Guy“ sei mehr als nur ein Lovesong – es gehe um die Frage, wie man als „netter Mensch“ seinen Platz findet, ohne sich selbst zu verlieren.
- Über das Live-Spielen: Die Energie, die man vom Publikum zurückbekommt, könne man in keiner anderen Situation erleben.
Medien und Rezeption
In Portraits und Interviews (u. a. in News, Heute, W24, Kurier TV) wird Lucas Fendrich als reflektierter, bodenständiger Künstler beschrieben, der offen über Krisen und Neustarts spricht. Seine Story „vom internationalen Bandprojekt zur deutschsprachigen Solo-Karriere“ wird als Beispiel für Resilienz und künstlerische Weiterentwicklung erzählt.
Radio- und TV-Stationen wie Ö3, W24, regionales TV und Online-Formate greifen seine Singles regelmäßig auf; Live-Sessions im Ö3-Studio („Feuer über Wien“, „Runaway Train“ in früherer Phase) zeigen seine Qualitäten als Live-Performer. Social Media und Streaming-Plattformen verstärken seine Sichtbarkeit und ermöglichen direkten Kontakt zum Publikum.
Diskographie und Werke im Überblick
- Album:
- Rezeptfrei (2025, deutschsprachiges Pop-Album, ca. 13 Tracks).
- Singles (Auswahl – Solo):
- „Nice Guy“
- „Die Tante Hilde“ (Weihnachtssingle)
- „Du und ich“
- „Angst vor der Angst“
- weitere Songs laut Single-Diskografie auf austriancharts.at.
- Mit HUNGER (Band-Phase, englischsprachig – Auswahl):
- „Amused“
- „Light It Up“
- „My Shirt Your Dress“
- „Honey“
Chart- und Single-Übersicht:
Diskografie von Lucas Fendrich – austriancharts.at
Übersicht zu Releases und Playlists – volt.fm
TV-Sendungen, Videos, Radiobeiträge, Konzertaufnahmen
- Ö3-Studio Session – „Feuer über Wien“: LUCAS FENDRICH – „Feuer über Wien“ (live @ Ö3-Studio)
- Ö3-Studio Session – „Runaway Train“: LUCAS FENDRICH – „Runaway Train“ (live @ Ö3-Studio)
- Kurier TV-Talk – „Ich war einer der ersten auf Tinder“: Interview: Lucas Fendrich über „Nice Guy“ und Songwriting
- TV-Beitrag (z. B. W24): „Rezeptfreie“ Musik von Lucas Fendrich – W24
- Portrait/Interview: „Lucas Fendrich über seine schwere Zeit“ – News.at
- TV/Video-Portrait: „Musiker Lucas Fendrich“ – TV-Beitrag
Weblink
Offizielle und zentrale Online-Auftritte von Lucas Fendrich:
- Offizielles/aktuelles Instagram-Artist-Profil: @lucforlove
- weitere Instagram-Präsenz: @lucasfendrich
- Band-Profil (HUNGER – Hintergrundinfo): Lucas Fendrich – HUNGER Bandprofil
Links zu Suche, Social Media & Plattformen
- YouTube: Suche „Lucas Fendrich“ auf YouTube
- Spotify: Lucas Fendrich auf Spotify
- Apple Music: Lucas Fendrich auf Apple Music
- Amazon Music: Lucas Fendrich auf Amazon Music
- Instagram: @lucforlove, @lucasfendrich
- TikTok (Suche): Suche „Lucas Fendrich“ auf TikTok
- X / Twitter (Suche, da kein klar verifiziertes Handle öffentlich etabliert): Suche „Lucas Fendrich“ auf X
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- Google Bilder: Google-Bildersuche „Lucas Fendrich“