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Die Alpenrebellen
Einleitung & Überblick
Die Alpenrebellen verbinden Oberkrainer- und Rockelemente und sind Urgesteine des Alpenrock. Ihre Musik steht für Lebensfreude, Party und alpinen Folk.
Biografie & Geschichte
1993 in Eisenerz gegründet, entstand die Band durch Fusion einer Rockband mit einer Oberkrainergruppe. Nach einer Pause gab es 2025 das Comeback in Originalbesetzung.
Musikstil & Einflüsse
Alpenrock, Oberkrainer, traditionelle Volksmusik, volksmusikalischer Schlager, Partyrock – wild und mit Lederhose & Lederjacke.
Diskografie
- Die Leut am Land (Gold) – 1994
- Ho-la-di-je-i-di (Gold) – 1996
- I will gar nix … (Gold) – 1997
- Weitere Alben bis 2013, Live-DVDs
Bandmitglieder & Besetzung
Urbesetzung (2025): Willibald „Witsch“ Olschewski, Gerhard „Brandy“ Brandstätter, Christian Kaindlbauer, weitere Originale
Texte & Themen
Heimat, Alltag, Feiern, Liebe; ironisch und oft augenzwinkernd, angepasst an den Zeitgeist
Live-Auftritte & Tourneen
Große TV-Show-Auftritte, Grand Prix der Volksmusik, Tourneen in Deutschland, Österreich, Kanada – immer mit Partygarantie.
Auszeichnungen & Erfolge
Drei Goldene Schallplatten; Grand Prix der Volksmusik (3. Platz); Kultstatus im Volks- und Partybereich
Kulturelle Bedeutung
Die Alpenrebellen sind Wegbereiter von „neuer Volksmusik“ und Alpenrock. Ihr Mix inspiriert Generationen alpiner Musiker.
Trivia
- Erster Hit verhalf der Band zum nationalen Durchbruch.
- Comeback 2025 nach 4.338 Tagen.
Medien, Video, Radio
- Zahlreiche Videos und Live-Mitschnitte auf YouTube.
- TV-Präsenz: ORF, „Wenn die Musi spielt“.
Links & Social Media
Austria Project
Einleitung & Überblick
Die Band Austria Project begeistert mit Austropop-Covers, eigenen Songs und mitreißender Bühnenpräsenz. Sie interpretieren Hits von Ambros, Fendrich, STS und Co mit Charme und eigenen Arrangements.
Biografie & Geschichte
Seit über 20 Jahren erfolgreich auf großen und kleinen Bühnen, vereint Austria Project Musiker mit Leidenschaft für den Austropop.
Musikstil & Einflüsse
Austropop, Rock, Party und Covermusik, Eigenkompositionen mit typischem Österreich-Flair.
Bandmitglieder & Besetzung
- Per Dallabrida (Gesang)
- Oliver Jordan (Akustik-Gitarre)
- Andreas Lokotsch (Keyboards)
- Thomas Mittermaier (Bass)
- Thomas Penkler (Schlagzeug)
- Thomas Vogel (E-Gitarre)
Texte & Themen
Lieder über das Leben, Liebe, Alltag, Party und Österreich; Covers und neue Songs
Live-Auftritte & Tourneen
Regelmäßige Auftritte in ganz Österreich und Süddeutschland; Festivals, Stadtfeste, Firmenevents
Auszeichnungen & Bedeutung
Erfolg in Szeneclubs und auf großen Bühnen. Kultstatus bei Fans des Austropop.
Links & Social Media
Bluatschink
Einleitung & Überblick
Bluatschink kombiniert Tiroler Dialekt, Gesellschaftskritik und mitreißende Melodien und ist weit über die Grenzen des Lechtals bekannt.
Biografie & Geschichte
Gegründet 1990 von Toni Knittel und Peter Kaufmann; ab 2007 Toni Knittel mit Ehefrau Margit, wahlweise mit Kinder- oder Erwachsenenprogramm.
Musikstil & Einflüsse
Dialektfolk, Pop, Kinderlieder, Umweltschutz, sensible und gesellschaftskritische Texte im Tiroler Dialekt.
Bandmitglieder & Besetzung
- Toni Knittel (Gesang, Gitarre)
- Margit Knittel (Gesang)
- Zahlreiche Gastmusiker: Paul Pfurtscheller, Gerald Schuller u.a.
Texte & Themen
Umwelt, Gesellschaft, Kinderalltag, Freundschaft, Familie, Lechtaler Dialekt und Sehnsucht nach Heimat
Live-Auftritte & Tourneen
Konzerte in ganz Österreich und Deutschland, Vorprogramm von Sting, Bryan Adams, Zucchero, Austria3 u.a.
Trivia
- Der Name stammt von einem Lechtaler Fabelwesen.
- Band engagiert sich seit Beginn für Umweltprojekte im Lechtal.
Medien, Video, Radio
- Zahlreiche Auftritte (TV, Radio, YouTube), Kinder-CDs und Programme
Links & Social Media
Die Hektiker
Die Hektiker sind Österreichs erfolgreichste Comedy-Kabarettgruppe, berühmt für musikalische Sketche und Dialektsatire mit Kultstatus im Theater und TV.
-
Gründung: 1981, Mödling/NÖ
-
Mitglieder: Florian Scheuba, Wolfgang Pissecker, Mini Bydlinski, Viktor Gernot, Werner Sobotka
-
Stil: Comedy, Kabarett, Musiksketche, Persiflage auf Volksmusik und Pop
-
Diskografie: LP „Endlich“, zahlreiche Bühnenprogramme
-
Themen: Alltag, Schule, österreichische Politik, Medien
-
Trivia: „Endlich“ ist meistverkaufte Kabarett-LP AT; bis heute Bühnenpräsenz.
Please Madame – Salzburger Indie-Rock zwischen Aufbruch, Heimatgefühl und großer Liveenergie
Please Madame gehört zu den österreichischen Indie-Rock-Bands, die sich ihre Öffentlichkeit über kontinuierliche Konzertarbeit, eigene Veröffentlichungen und internationale Auftritte aufgebaut haben. Das Salzburger Quartett verbindet markante Gitarren, bewegliche Rhythmen und die wiedererkennbare Stimme von Dominik Wendl.
Die Geschichte führt von frühen musikalischen Experimenten über „Escape the Nest“ und „Young Understanding“ bis zu „Angry Boys, Angry Girls“ und „Easy Tiger“. Der Wunsch, aus dem vertrauten Umfeld auszubrechen, steht dabei neben einer zunehmend differenzierten Auseinandersetzung mit Herkunft und Zugehörigkeit.
Mit „Easy Tiger (Live)“ erschien 2025 eine Konzertveröffentlichung, die die Bühnenwirkung dokumentiert. Für den 7. November 2026 führt die offizielle Website einen Auftritt in Innsbruck; weitere bestätigte Termine reichen bis ins Frühjahr 2027.
Recherche- und Informationsstand: 4. November 2026. Studioalben, EPs, Liveaufnahmen, historische Besetzungen und aktuelle Konzerttermine werden getrennt dargestellt.
1. Einleitung und Überblick
Please Madame wurde 2010 in Salzburg gegründet. Die übliche Schreibweise lautet „Please Madame“. Die Band ist nicht mit einem einzelnen Solokünstler gleichzusetzen, auch wenn Sänger Dominik Wendl die öffentliche Wahrnehmung deutlich prägt.
Steckbrief
- Bandname: Please Madame
- Gründung: 2010
- Herkunft: Salzburg, Österreich
- Musikalische Einordnung: Indie-Rock mit Pop-, Funk- und elektronischen Einflüssen
- Dominik Wendl: Gesang und Gitarre
- Laurenz Strasser: Gitarre
- Martin Pöheim: Bass
- Niklas Mayr: Schlagzeug
- Debütalbum: „Escape the Nest“, 13. November 2015
- Jüngstes hier belegtes Studioalbum: „Easy Tiger“, 13. September 2024
- Livealbum: „Easy Tiger (Live)“, 28. Februar 2025
- Offizielle Website: pleasemadame.com
Grundlagen: mica – music austria: frühe Bandentwicklung · Offizielle Website · Veranstalterporträt mit Besetzung.
2. Bandgeschichte, Gründungsjahr und Herkunft
2010: die Gründung
Dominik Wendl, Laurenz Strasser, Martin Pöheim und Benjamin Wendl gründeten die Band 2010. Die frühe musikalische Vorstellung unterschied sich noch deutlich vom späteren Indie-Rock.
Das mica-Porträt berichtet von Metallica-Begeisterung und anfänglichen Metalcore-Ambitionen. Die weitere Entwicklung führte jedoch in eine andere Richtung.
2012/2013: erste Songs und neue Aufgabenverteilung
2012 kam Schlagzeuger Merlin Delic hinzu. Die Single „Open Heaven“ wird bereits klar dem Indie-Rock zugeordnet.
Nach Benjamin Wendls Ausstieg 2013 wechselte Martin Pöheim von der Gitarre an den Bass. Die spätere Quartettstruktur entwickelte sich damit aus einer Umbesetzung.
2014: „Circus HalliGalli“
Am 22. Dezember 2014 trat Please Madame gemeinsam mit der Antilopen Gang in der ProSieben-Sendung auf. Der Auftritt brachte zusätzliche Medien- und Onlineaufmerksamkeit.
Ein gemeinsamer Fernsehauftritt bedeutet dabei nicht automatisch eine dauerhafte Bandkooperation oder eine gemeinsame Albumproduktion.
2015: „Escape the Nest“
Das Debütalbum erschien am 13. November 2015 bei Late Hour Music. Die offizielle Shopseite bestätigt das Datum und nennt Harald Mörth für Aufnahme, Mischung und Mastering.
Der Albumtitel steht für den Wunsch nach Aufbruch: aus Salzburg hinaus, auf größere Bühnen und in eine eigenständige professionelle Bandkarriere.
Die ersten Tourneen
Mit dem Debüt folgten eigene Konzerte in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Festivalauftritte erweiterten die öffentliche Reichweite.
2017: „Back to the Start“ und Schlagzeugwechsel
Im Mai 2017 erschien die vier Titel umfassende EP. Merlin Delic verließ die Band aus beruflichen Gründen; Niklas Mayr übernahm das Schlagzeug.
Ein Auftritt im Vorprogramm von Hurts im Wiener Gasometer gehört zu den dokumentierten Stationen dieser Phase.
2018: „Young Understanding“
Die Single „For the Better“ kündigte das zweite Studioalbum an. Crowdfunding half bei der Finanzierung.
Im Vergleich zu den frühen musikalischen Ideen war der eigene Indie-Rock-Sound nun deutlich gefestigt.
2021: „Angry Boys, Angry Girls“
Das dritte Album erschien am 10. September 2021. Es erreichte Platz 25 der österreichischen Albumcharts. „Same Again“ und „Comfort“ gehörten zu den vorab veröffentlichten Titeln.
2024: „Easy Tiger“
Das vierte Studioalbum erschien am 13. September 2024. „Homesick“ war zuvor am 23. August veröffentlicht worden.
Der Song beschreibt eine ambivalente Beziehung zur Heimatstadt Salzburg: Herkunft ist ein Bezugspunkt, aber nicht automatisch ein Ort ungebrochener Zufriedenheit.
2025: „Easy Tiger (Live)“
Am 28. Februar 2025 erschien das Livealbum. „I Do (Live in Salzburg)“ war bereits am 31. Jänner vorausgegangen.
Die Veröffentlichung erweitert den Studiozusammenhang um die konkrete Bühnenfassung.
2026/2027: fortgesetzte Konzertarbeit
Der offizielle Kalender dokumentiert eine Deutschlandtour im April 2026 und ein ausverkauftes Heimspiel im Salzburger Rockhouse am 8. Mai 2026.
Für den 7. November 2026 ist ein Innsbrucker Auftritt angekündigt. Weitere Konzerte in Innsbruck und Salzburg sind für April 2027 gelistet.
Vertiefung: mica zur stilistischen Entwicklung · Originaldaten des Debüts · Offizieller Konzertkalender.
3. Bandmitglieder und Besetzung
Die dokumentierte Kernbesetzung
| Mitglied | Funktion |
|---|---|
| Dominik Wendl | Gesang und Gitarre. |
| Laurenz Strasser | Gitarre. |
| Martin Pöheim | Bass; in der frühen Phase Gitarre. |
| Niklas Mayr | Schlagzeug; seit 2017 dokumentiert. |
Frühere Mitglieder
- Benjamin Wendl – Bass, bis 2013.
- Merlin Delic – Schlagzeug, 2012 bis 2017.
Musikalische Beiträge im Einzelfall prüfen
Die Zugehörigkeit zur Band bedeutet nicht automatisch denselben Text- oder Kompositionsanteil an jedem einzelnen Lied.
Die Credits des Debüts unterscheiden sich von späteren Veröffentlichungen, in denen die heutige Viererbesetzung gemeinsam als Komponisten geführt wird.
Veranstaltertext mit Viererbesetzung · Album- und Kompositionscredits · Historische Besetzungswechsel.
4. Musikstil und Einflüsse
Indie-Rock als Grundlage
Gitarren, Bass und Schlagzeug bilden den instrumentalen Kern. Dominik Wendls Gesang setzt einen klaren Wiedererkennungsfaktor darüber.
Beweglichkeit statt Metalcore
Die frühe Metalbegeisterung ist biografisch dokumentiert. Die veröffentlichten Songs entwickelten sich jedoch in Richtung Indie-Rock. Die Band sollte daher nicht allein aufgrund ihrer Anfangspläne als Metalcore-Formation eingeordnet werden.
Funk und elektronische Elemente
Schon im Umfeld der „Back to the Start“-Phase wurden diese Einflüsse ausdrücklich beschrieben. Sie erweitern die klassische Gitarrenband um zusätzliche rhythmische und klangliche Möglichkeiten.
Popverständnis
Eingängige Refrains und klare Melodien stehen nicht im Gegensatz zur Indie-Herkunft. Die Songs sollen auch unmittelbar funktionieren können, ohne sich auf eine einzige Formel zu beschränken.
Liveenergie als Teil des Stils
Veranstalter betonen die intensive Bühnenwirkung. Das Livealbum ermöglicht, diesen Anspruch anhand einer konkreten Aufnahme zu hören statt nur als Werbeaussage zu übernehmen.
Musikalische Entwicklung im mica-Porträt · Beschreibung der Funk- und Elektronikeinflüsse · „Easy Tiger (Live)“.
5. Texte und Themen
Aufbruch und Selbstständigkeit
„Escape the Nest“ beschreibt bereits als Albumtitel eine Bewegung aus dem Vertrauten heraus. Die frühe Karriere verbindet diese Idee mit dem tatsächlichen Schritt zu Tourneen außerhalb Salzburgs.
Heimat als ambivalente Beziehung
„Homesick“ setzt sich mit der Beziehung zur Heimatstadt auseinander. Der veröffentlichte Hintergrundtext betont, dass Zugehörigkeit und Distanz nebeneinander bestehen können.
Innere Unruhe und Beziehungen
Titel wie „What Keeps Me Up“, „Honesty“ und „Comfort“ eröffnen unterschiedliche emotionale Räume. Für eine genaue Deutung sind vollständiger Text, Musik und jeweilige Aufnahme gemeinsam zu betrachten.
Englischsprachige österreichische Popmusik
Die Sprache des Repertoires unterscheidet die Band von vielen klassischen Dialekt-Austropop-Formationen. Die Herkunft bleibt dennoch ein realer Teil der Biografie und teilweise ein ausdrückliches Liedthema.
Keine Gleichsetzung mit privaten Tatsachen
Ein persönlich klingender Song ist nicht automatisch ein unverändertes Tagebuch. Lyrisches Ich, autobiografische Anregung und konkrete private Aussage sind zu unterscheiden.
Hintergrund zu „Homesick“ · Debüttrackliste und Originalcredits.
6. Diskografie und Werke im Überblick
Studioalben
| Jahr | Album | Einordnung |
|---|---|---|
| 2015 | Escape the Nest | Debüt; veröffentlicht am 13. November bei Late Hour Music. |
| 2018 | Young Understanding | Zweites Album; im April veröffentlicht, mit „For the Better“ als frühem Vorboten. |
| 2021 | Angry Boys, Angry Girls | Drittes Album; veröffentlicht am 10. September. |
| 2024 | Easy Tiger | Viertes Album; veröffentlicht am 13. September bei 12PM Records. |
EP und Livealbum
| Jahr | Veröffentlichung | Werktyp |
|---|---|---|
| 2017 | Back to the Start | EP mit vier Titeln. |
| 2025 | Easy Tiger (Live) | Livealbum; veröffentlicht am 28. Februar. |
Bekannte beziehungsweise dokumentierte Songs
- „Open Heaven“
- „Be My Ending“
- „2020“
- „Rest“
- „Too Much Cologne“
- „For the Better“
- „Same Again“
- „Comfort“
- „Honesty“
- „Swim“
- „What Keeps Me Up“
- „I Do“
- „Homesick“
- „Ocean“
- „Moron“
Verschiedene Fassungen unterscheiden
„Swim (Waldbad Session)“, „I Do (Live in Salzburg)“ und „Homesick (Live)“ sind konkrete alternative Werkfassungen. Sie werden nicht als vollständig neue Kompositionen gezählt.
Debütalbum: Trackliste
- Rest
- Too Much Cologne
- Always On Call
- IIESWYSBDKDKWIAA
- Be My Ending
- The Sun
- Animals
- Wait For Me
- Ship A Dollar To Europe
- Into The Wild
- Shoot You Down, featuring C-Black
- Lights.Camera.Asshole
- 1995
Die Trackliste folgt der offiziellen Shopseite. Die konkrete Schreibweise einzelner Titel kann in Plattformkatalogen abweichen.
Quellenhinweis: Die als „Discography“ bezeichnete Unterseite der Bandwebsite zeigt im Suchindex sachfremde Beispielbezeichnungen wie „Screaming Eagle“ oder „Album Black“. Diese werden nicht als Please-Madame-Veröffentlichungen übernommen. Maßgeblich sind konkrete Produktseiten, Label- und Streamingdaten.
Werkrecherche: Offizielle Debütseite mit Trackliste · Alben, Livefassungen und Credits · Tonträgerausgaben recherchieren.
7. Produktion, Labels und Kooperationen
Harald Mörth und Late Hour Studio
Die offizielle Debütseite nennt Harald Mörth für Aufnahme, Mischung und Mastering. Einzelne Plattformcredits führen ihn außerdem als kompositorisch Beteiligten bei bestimmten Titeln.
Eine pauschale Shopformulierung, alle Lieder seien von der Band geschrieben, ersetzt deshalb nicht die detaillierten Credits der jeweiligen Aufnahme.
Mario Fartacek und Georg Gabler
Für „Angry Boys, Angry Girls“ sind beide als Produzenten dokumentiert. Fartacek ist auch durch Mynth bekannt; Gabler arbeitete in weiteren österreichischen Bandzusammenhängen.
Jonas Holle
„Homesick“ entstand in Zusammenarbeit mit Holle. Diese konkrete Beteiligung wird nicht ungeprüft auf sämtliche anderen Alben übertragen.
Labels
- Late Hour Music – Debüt und frühe EP.
- Kleio Records – die folgenden Studioalben.
- 12PM Records – „Easy Tiger“ und das Livealbum.
Supportshows
Veranstaltertexte nennen Auftritte im Umfeld von Foals, Hurts, Provinz und Madsen. Ein Supportauftritt bedeutet keine automatische gemeinsame Studioaufnahme oder dauerhafte Bandkooperation.
Debütproduktion · Jonas Holle und „Homesick“ · Festival- und Supportgeschichte.
8. Live-Auftritte und aktuelle Konzerttermine
Eigene Tourneen und Festivals
Die Band spielte neben eigenen Clubtourneen auf Festivalbühnen, darunter Nova Rock, FM4 Frequency, Szene Openair und Donauinselfest.
Das Heimspiel in Salzburg
Salzburg ist nicht nur Herkunftsort, sondern ein wiederkehrender Konzertmittelpunkt. Der offizielle Kalender führt den Rockhouse-Abend am 8. Mai 2026 als ausverkauft.
Diese Angabe betrifft diesen konkreten vergangenen Auftritt, nicht sämtliche Salzburg-Konzerte.
Kufstein mit Christina Stürmer
Für den 11. September 2026 dokumentiert die Bandwebsite einen Auftritt auf der Festung Kufstein im Zusammenhang mit Christina Stürmer.
Bevorstehende offizielle Termine
| Datum | Ort | Veranstaltung oder Spielstätte |
|---|---|---|
| 7. November 2026 | Innsbruck, Tirol | LoR. x Weekender Birthday Special. |
| 22. April 2027 | Innsbruck, Tirol | p.m.k. |
| 30. April 2027 | Salzburg | Rockhouse. |
Die Termine sind zum Recherchezeitpunkt auf der offiziellen Website angekündigt. Beginnzeit, Einlass, genaue Adresse und Kartenverfügbarkeit sind beim Veranstalter zu prüfen.
Abgesagte Veranstaltungen nicht als Auftritte zählen
Der Kalender kennzeichnet für Juli 2026 unter anderem „Summer In The City“ in Dornbirn und den Termin auf der Festung Königstein als abgesagt.
Diese Einträge belegen eine ursprüngliche Planung, nicht einen tatsächlich absolvierten Konzertabend.
Offizielle aktuelle Termine · Vollständiger Kalender mit historischen und abgesagten Terminen.
9. Auszeichnungen und Erfolge
Austrian Newcomer Award
mica und die Projektbeschreibung beim Heimo-Erbse-Preis nennen 2015. Eine andere Bandübersicht nennt 2016.
Die Auszeichnung ist mehrfach belegt; diese Präsentation folgt bei der Jahresangabe den beiden erstgenannten Quellen.
Heimo-Erbse-Förderpreis
Die Auszeichnung ist im Zusammenhang mit der Salzburger Nachwuchsförderung dokumentiert. Die Bandchronik nennt Jänner 2017.
Österreichische Albumcharts
- „Angry Boys, Angry Girls“: Platz 25.
- „Easy Tiger“: Platz 20, laut dem veröffentlichten Veranstalterporträt zur Albumtour.
Keine pauschale Reichweitenbilanz
Ältere Fördertexte nennen YouTube-Aufrufe, Abonnenten und Social-Media-Zahlen aus ihrer jeweiligen Entstehungszeit. Sie sind nicht als aktuelle Zahlen von 2026 zu übernehmen.
mica zum Newcomer Award · Dokumentation beim Heimo-Erbse-Preis · „Easy Tiger“ und Albumplatzierung.
10. Kulturelle Bedeutung und Einfluss
Österreichische Popmusik jenseits des Dialekts
Please Madame gehört zu einer englischsprachigen österreichischen Bandkultur, die sich über internationale Genres und grenzüberschreitende Konzertarbeit entwickelt.
Salzburg als Ausgangspunkt
Die Herkunft ist nicht nur eine geografische Angabe. Sie wird mit dem Wunsch nach Aufbruch und später mit der ambivalenten Rückschau in „Homesick“ selbst zum Gegenstand.
Kontinuierliche Entwicklung
Vier Studioalben, eine EP und ein Livealbum dokumentieren eine längerfristige Arbeit. Die Karriere lässt sich nicht auf einen Fernsehauftritt oder einen Förderpreis reduzieren.
Die Bedeutung von Clubs
Neben Festivals spielen kleinere und mittlere Konzertorte eine wichtige Rolle. Sie ermöglichen wiederkehrende Begegnungen mit dem Publikum und den Aufbau einer eigenen Konzertöffentlichkeit.
Dokumentierte Club- und Festivalarbeit · Herkunft und Distanz als Songthema.
11. Interessante Fakten
- Die Band wurde 2010 gegründet.
- Die ersten musikalischen Vorstellungen waren noch vom Metalcore geprägt.
- Martin Pöheim wechselte nach dem Ausstieg des früheren Bassisten das Instrument.
- Der „Circus HalliGalli“-Auftritt fand noch vor dem Debütalbum statt.
- Die offizielle Shopseite bestätigt den 13. November 2015 als Debüttermin.
- Ein Fördertext nennt fälschlich 2016 für dieselbe Veröffentlichung.
- Das zweite Album wurde auch durch Crowdfunding ermöglicht.
- Niklas Mayr übernahm 2017 das Schlagzeug.
- „Homesick“ erschien vor „Easy Tiger“.
- Das Livealbum von 2025 führt Salzburger Konzertfassungen ausdrücklich im Titel.
- Die offizielle Website enthält bereits Termine für 2027.
Frühe Entwicklung · Gesichertes Debütdatum · Aktuelle Terminankündigungen.
12. Aussagen und prägende Werkbezeichnungen
Keine ungesicherten Interviewzitate
Die ausgewerteten Quellen enthalten vor allem Porträts, Produktdaten und Veranstaltungstexte. Ohne überprüfbares Originalgespräch werden keine zugeschriebenen Lebensweisheiten als persönliche Aussagen der Musiker ausgegeben.
Prägende Titel
- „Escape the Nest“
- „Back to the Start“
- „Young Understanding“
- „Angry Boys, Angry Girls“
- „Easy Tiger“
- „Homesick“
Die Formulierungen lassen eine Entwicklung von Aufbruch und Neuanfang zu Fragen von Herkunft und Zugehörigkeit erkennen. Sie bleiben Werkbezeichnungen, keine automatisch biografischen Bekenntnisse aller Bandmitglieder.
Originalgespräche recherchieren
13. Medien und Rezeption
Frühe Rezensionen und spätere Konzertporträts
Das Debüt wurde bereits am 13. November 2015 bei Volume besprochen. Der Zeitpunkt stützt zusätzlich das ursprüngliche Erscheinungsjahr.
Die Liveband als wiederkehrendes Bild
Veranstalter betonen Energie und Bühnenchemie. Diese Beschreibungen sind Teil der Konzertkommunikation. Unabhängige Rezensionen und die Liveaufnahme bieten ergänzende Perspektiven.
Datumsfehler im Suchindex
Die Loft-Seite wird im Suchindex mit einem neueren Datum angezeigt, beschreibt aber ausdrücklich eine Clubshow vom 21. Dezember 2024.
Der sichtbare Veranstaltungstermin im Text ist für die historische Einordnung entscheidend, nicht allein das Metadatum.
Fördertexte sind historische Momentaufnahmen
Kleine Reichweitenzahlen, bevorstehende Festivals und Karriereprognosen in älteren Förderporträts gehören zu ihrem damaligen Kontext. Sie werden nicht als heutiger Status fortgeschrieben.
14. TV, Videos, Radio und Konzertaufnahmen
Offizielle Musikvideos
Die Bandwebsite verlinkt unter anderem Videos zu „Ocean“, „I Do“, „What Keeps Me Up“ und „Moron“.
- Offizielle Videoübersicht auf der Startseite
- „Ocean“ suchen
- „I Do“ suchen
- „What Keeps Me Up“ suchen
- „Moron“ suchen
- „Homesick“ suchen
Ältere Singles und Sessions
- „Be My Ending“ suchen
- „For the Better“ suchen
- „Same Again“ suchen
- „Comfort“ suchen
- „Swim – Waldbad Session“ suchen
Liveaufnahmen
- „Easy Tiger (Live)“ suchen
- „I Do – Live in Salzburg“ suchen
- Rockhouse-Aufnahmen suchen
- Nova-Rock-Material suchen
Fernsehen und Interviews
Radio und Audioarchive
- Beiträge bei ORF Sound suchen
- FM4-Beiträge suchen
- Radiointerviews suchen
- Audiogespräche auf SoundCloud suchen
Suchlinks garantieren keine vollständigen, kostenlosen oder dauerhaft verfügbaren Mitschnitte. Offizielle Veröffentlichungen, Fernsehausschnitte, Fanvideos und nicht autorisierte Uploads müssen voneinander unterschieden werden.
15. Aktuelle Informationen und Recherchehinweise
Aktueller belegter Werkstand
- Vier Studioalben bis einschließlich „Easy Tiger“.
- Die EP „Back to the Start“.
- Das Livealbum „Easy Tiger (Live)“ von 2025.
- Offiziell angekündigte Konzerttermine bis April 2027.
Kein unbestätigtes neues Studioalbum 2026
Aus den ausgewerteten Quellen ergibt sich keine ausreichend gesicherte Ankündigung eines weiteren regulären Studioalbums im Jahr 2026.
Die offizielle Website differenziert nutzen
Startseite, Veranstaltungskalender und konkrete Shopseiten enthalten brauchbare Angaben. Die allgemeine „Discography“-Unterseite zeigt dagegen im Suchindex offenbar nicht zugeordnete Beispielinhalte.
Eine offizielle Domain macht nicht automatisch jeden einzelnen dort sichtbaren Textbaustein zu einem korrekten Werkverzeichnis.
Offizielle Neuigkeiten · Aktueller und historischer Konzertkalender · Neue Veröffentlichungsberichte suchen.
16. Weblinks, Suchangebote und soziale Medien
Offizielle und vertiefende Informationen
- Offizielle Please-Madame-Website
- Offizielle Konzerttermine
- Debütalbum mit Originalcredits
- mica-Porträt
- Förderpreis-Dokumentation
- Discogs: Ausgaben und Credits
Google, Bilder und Nachrichten
- Google-Suche
- Google-Bildersuche
- Aktuelle Nachrichten suchen
- Nachrichten der letzten Woche suchen
- Aktuelle Interviews suchen
Musik und Streaming
- YouTube durchsuchen
- SoundCloud durchsuchen
- Spotify: Künstlerprofil
- Apple Music durchsuchen
- Deezer: Alben und Credits
Soziale Medien: ausdrücklich als Suchangebote
Die folgenden Links bestätigen keinen bestimmten offiziellen Account. Authentische Profile sollten möglichst über die Bandwebsite aufgerufen werden.
- Facebook durchsuchen
- Instagram-Profile und Beiträge suchen
- TikTok durchsuchen
- Nach offiziellen YouTube-Kanälen suchen
Die Musiker einzeln weiter erkunden
Produktionspartner
Bilder, Videos und Audioaufnahmen aus Suchmaschinen sind nicht automatisch zur Veröffentlichung freigegeben. Urheberrechte, Bildnachweise und gegebenenfalls Nutzungsgenehmigungen müssen gesondert geprüft werden.
Schürzenjäger (bis 1996 Zillertaler Schürzenjäger)
Einleitung & Überblick
Die Schürzenjäger gehören zu den erfolgreichsten und bekanntesten Alpenrock- und Schlagerbands Österreichs. Ihr Wandel von volkstümlicher Musik zu rockigen Klängen machte sie zu Kultfiguren des Genres mit millionenfach verkauften Alben und einer treuen Fanbasis über Generationen hinweg[web:71][web:72][web:75][web:78].
Biografie & Geschichte
Gegründet wurden die Schürzenjäger 1973 im Zillertal in Tirol. Ihre Musik entwickelte sich von traditionellen Tanz- und Schlagerklängen zum modernen Alpenrock. Die Band verabschiedete sich 2007 offiziell, nach legendären Open Air-Konzerten und über drei Jahrzehnten Erfolg[web:71][web:74][web:79][web:81].
Gründungsjahr & Herkunft
1973 – Zillertal, Tirol, Österreich. Die Gruppe startete als „Zillertaler Schürzenjäger“, erst ab 1996 als „Schürzenjäger“[web:71][web:74][web:79].
Musikstil & Einflüsse
Der typische Mix aus volkstümlichem Schlager, Pop, Rock und modernen Elementen kennzeichnet den Stil. Inspiriert durch klassische Tiroler Melodien, Oberkrainer, aber auch internationalen Rock und Pop entwickelte sich der unverkennbare Sound[web:71][web:75][web:81].
Diskografie
- „Sierra Madre“ (1987)
- „Zillertaler Hochzeitsmarsch“ (1992)
- „Träume sind stärker“ (1996, mehrfach ausgezeichnet, Platz 6 in D)
- „Schürzenjägerzeit“, „Teure Heimat“, „Teure Heimat“
Vollständige Discographie, Singles und Alben siehe: austriancharts.at[web:85].
Bandmitglieder & Besetzung
- Peter Steinlechner – Gründer, Gesang, Gitarre
- Alfred Eberharter sen. und jr. – Akkordeon, Bass
- Christof von Haniel, Andy Marberger, Dennis Tschoeke
- Weitere ehemalige Mitglieder: Georg Daviotis, Stevy Wilhelm, Johannes Hintersteiner[web:78].
Texte & Themen
Die Liedtexte handeln von Heimat, Freundschaft, Liebe und dem Leben in den Alpen. Volksnahe Sprache, positive Lebensbotschaften und oft ironische, humorvolle Anspielungen sind typisch für die Band. Zentrale Themen: Natur, Heimatgefühl („Dahoam is dahoam“), Gemeinschaft, Sehnsucht („Sierra Madre“)[web:71][web:75][web:81].
Live-Auftritte & Tourneen
Besonders legendär: Die Open-Air-Konzerte in Finkenberg mit bis zu 100.000 Fans. Tourneen führten durch ganz Österreich, Deutschland und die Schweiz. Letztes großes Konzert: Finkenberg 2007. Auch kleinere Bühnen und Dorffeste prägten die Geschichte der Band[web:72][web:75][web:81].
Auszeichnungen & Erfolge
- Goldene Europa
- Goldenes Ticket
- Schlagerdiamant
- Mehrfach Gold und Platin für Alben und Singles[web:75].
Kulturelle Bedeutung & Einfluss
Die Schürzenjäger gelten als Wegbereiter des Alpenrocks und sind Teil der österreichischen Pop- und Volksmusikgeschichte. Sie prägten das Bild der modernen, musikalisch offenen Alpenband und erreichten ein breites Publikum in verschiedenen Generationen. Ihr Einfluss reicht bis in Webradios und moderne Musikprojekte; bis heute lebt ihre Musik auf Volksfesten und Radiosendern weiter[web:75][web:81].
Trivia & interessante Fakten
- Der größte Hit „Sierra Madre“ ist eine Coverversion.
- Der Bandgruß „Hey Mann!“ wurde Kult.
- Mitglieder stiegen nach Bandpausen öfter wieder ein.
- Die Band spielte bei mehr als tausend Open-Air- und Hallenkonzerten[web:81].
Künstler-Aussagen & Sprüche
"Unsere Musik soll unterhalten, gute Laune verbreiten und zum Feiern geeignet sein — von Kindern bis Senioren sind alle willkommen."
– Alfred Eberharter, Schürzenjäger[web:81]
„Hey Mann!” – Schürzenjägergruß
Medien und Rezeption
- Zahlreiche Auftritte in TV-Sendungen, u.a. Musikantenstadl
- Features & Specials in ORF, BR, RTL
- Regelmäßige Erwähnung in Print- und Online-Medien
- Konzerte, Interviews und Radiobeiträge in Webradios sowie Fernsehmediatheken
TV-Sendungen, Videos, Radiobeiträge, Konzertaufnahmen
- YouTube: Schürzenjäger Live Finkenberg
- SoundCloud: Schürzenjäger
- Spotify: Schürzenjäger
- Apple Music: Schürzenjäger
Weblinks
Links zu Social Media und Content
Boris Bukowski – Rockmusiker, Songwriter und eigensinniger Erzähler des Austropop
Boris Bukowski gehört zu den prägenden Persönlichkeiten der österreichischen Pop- und Rockmusik. Mit „Trag meine Liebe wie einen Mantel“, „Kokain“, „Fandango“ und „Euer Fritze mit der Spritze“ wurde er einem großen Publikum bekannt. Seine Geschichte beginnt jedoch lange vor der erfolgreichen Solokarriere: als Schlagzeuger in steirischen Bands, als Sänger von Magic und als Mitbetreiber eines Tonstudios, in dem wichtige österreichische Produktionen entstanden.
Bukowski verbindet eine markante Stimme mit rhythmischer Erfahrung, pointierten Texten und einem ausgeprägten Sinn für Selbstironie. Als Musiker, Produzent, Autor und Bühnenunterhalter bewegt er sich zwischen Rockkonzert, Songwriterabend und autobiografischer Erzählung.
2026 feiert er seinen 80. Geburtstag. Die aktuellen Auftritte mit den Bunten Hunden und seine kleineren „Bukowski privat“-Programme zeigen zwei Seiten derselben Künstlerpersönlichkeit: den energiegeladenen Frontmann und den humorvollen Erzähler aus mehr als sechs Jahrzehnten musikalischer Erfahrung.
Recherche- und Informationsstand: 4. November 2026. Soloalben, Magic-Veröffentlichungen, historische Bandbesetzungen und aktuelle Konzertangebote werden getrennt dargestellt.
1. Einleitung und Überblick
Boris Bukowski heißt bürgerlich Fritz Bukowski. Er ist Solokünstler und arbeitet in unterschiedlichen musikalischen Formationen. Der Name „Boris Bukowski & die bunten Hunde“ bezeichnet seine Konzertformation, nicht eine seit den 1960er-Jahren unverändert bestehende Band.
Für seine gesamte Laufbahn gibt es deshalb kein einzelnes Gründungsjahr. Die Anfänge reichen in die frühen 1960er-Jahre zurück; 1972 begann die wichtige Magic-Phase, 1985 erschien das erste Soloalbum.
Steckbrief
- Künstlername: Boris Bukowski
- Bürgerlicher Name: Fritz Bukowski
- Geboren: 5. Februar 1946 in Gleisdorf, Steiermark
- Aufgewachsen: Ilz; Schulzeit unter anderem in Fürstenfeld
- Tätigkeit: Sänger, Schlagzeuger, Komponist, Texter, Produzent und Autor
- Ausbildung: Studium der Rechtswissenschaften in Graz, Promotion 1974
- Wichtige frühe Bands: Music Machine und Magic 69 beziehungsweise Magic
- Erstes Soloalbum: „Boris Bukowski“, 1985
- Bekannte Songs: „Kokain“, „Trag meine Liebe wie einen Mantel“, „Fandango“ und „Hart und weich zugleich“
- Musikalische Arbeitsformen: Bandkonzerte und reduzierte „Stories & Songs“-Programme
- Lebenswerk-Ehrung: Amadeus Austrian Music Award 2022
- Aktueller Schwerpunkt: Konzerte im Jubiläumsjahr 2026
Hinweis zum Geburtsort: Das Österreichische Musiklexikon nennt Gleisdorf. Die Darstellung im Rockarchiv Steiermark nennt abweichend Fürstenfeld. Diese Präsentation folgt beim Geburtsort dem Österreichischen Musiklexikon und unterscheidet davon Kindheit und Schulzeit.
Grundlagen: Österreichisches Musiklexikon · Rockarchiv Steiermark.
2. Biografie, Herkunft und Karrieregeschichte
Kindheit und Schulzeit in der Oststeiermark
Boris Bukowski wuchs in Ilz auf und besuchte das Bundesgymnasium Fürstenfeld. Sein Vater war Rechtsanwalt. Während der Schulzeit begann er, in verschiedenen Gruppen Schlagzeug zu spielen.
Das Rockarchiv Steiermark setzt den Beginn seiner Bühnenlaufbahn 1961 bei der Hill Wagner Showband an. Damit gehört er zu einer Generation, die die Entstehung einer eigenständigen steirischen Rockszene unmittelbar miterlebte.
Studium und Musik nebeneinander
Nach der Matura studierte Bukowski Rechtswissenschaften an der Universität Graz. 1974 schloss er mit dem Doktorat ab. Die Musik blieb währenddessen ein zentraler Teil seines Lebens.
Seine offizielle Biografie erzählt diese Doppelrolle mit sichtbarer Selbstironie: der angehende Jurist und der langhaarige Rockmusiker waren keine aufeinanderfolgenden Identitäten, sondern existierten gleichzeitig.
Music Machine und die steirische Szene
Vor Magic spielte Bukowski unter anderem bei Music Machine. 1971 trat er mit dieser Formation beim steirischen Festival Popendorf 71 auf. Diese Phase gehört zur regionalen Vorgeschichte der späteren österreichischen Pop- und Rockerfolge.
1972 bis Anfang der 1980er-Jahre: Magic
Ab 1972 war Bukowski Schlagzeuger von Magic 69, später Magic. Ab 1977 trat er zusätzlich als Sänger hervor.
Zwischen 1977 und 1980 entstanden drei Alben: „Ich bin müde“, „Herzflimmern“ und „Sick“. Die ersten beiden verbanden Rock mit deutschen Texten, das dritte war englischsprachig.
Die Band erhielt Anerkennung, erreichte aber nicht den erhofften breiten kommerziellen Durchbruch. Nach zahlreichen Konzerten endete diese gemeinsame Arbeitsphase.
Das Magic Sound Studio
Gemeinsam mit Andi Beit betrieb Bukowski das Magic Sound Studio. Dort entstanden Aufnahmen für unterschiedliche Künstler und Gruppen, darunter EAV, STS und Peter Weibels Hotel Morphila Orchester.
Das Studio wurde damit zu einem wichtigen Arbeitsort innerhalb der österreichischen Musikszene. Bukowski war nicht nur interpretierender Musiker, sondern Teil ihrer Produktionsinfrastruktur.
1985: der Start als Solokünstler
Das erste Soloalbum „Boris Bukowski“ erschien 1985. Er produzierte es selbst, um seine musikalischen Vorstellungen möglichst unmittelbar umzusetzen. „Euer Fritze mit der Spritze“ wurde zu einem seiner bekanntesten frühen Titel.
1986 folgte die erste Solo-Livetournee. Mit „Intensiv“ 1987 und Liedern wie „Kokain“, „Krieg dich nicht hinunter“ und „Hart und weich zugleich“ festigte sich sein öffentliches Profil.
1989 bis 1993: große Songs und internationale Studiopartner
Für „100 Stunden am Tag“ arbeitete Bukowski unter anderem mit Curt Cress und Tony Levin. Das Album enthielt „Trag meine Liebe wie einen Mantel“ und „Fandango“.
1991 erschien „Ganz stark im Kommen“, bei dessen Produktion auch Pino Palladino mitwirkte. 1993 folgte „Gott ist eine Frau“. Im selben Jahr übernahm Bukowski eine Hauptrolle in Peter Patzaks Film „Das Glück liegt in Waikiki“.
Ein verworfenes Album und elektronische Arbeitsweisen
Nach eigener Darstellung verwarf Bukowski Mitte der 1990er-Jahre ein weitgehend aufgenommenes Album, weil eine andere musikalische Richtung interessanter geworden war.
Auf „6“ von 1999 erhielten programmierte Grooves und Loops eine wichtige Rolle. Er beschränkte sich damit nicht dauerhaft auf den Bandsound seiner frühen Erfolge.
Ab 2001: Rückkehr auf die Konzertbühne
Nach einer längeren Bühnenpause kehrte Bukowski 2001 mit „Songs & Stories“ zurück. Robert Schmidt begleitete ihn an den Keyboards. 2002 erschien das erste Livealbum „striptease“.
In den folgenden Jahren erweiterte er die Besetzungen, arbeitete mit verschiedenen Gastkünstlern und veröffentlichte 2005 „Bukowski + Freunde“.
Bücher und späte Studioarbeit
2013 erschien sein Buch „Unter bunten Hunden“. Die autobiografischen Geschichten wurden auch zur Grundlage kleinerer Bühnenprogramme.
2017 folgte das aufwendig produzierte Album „Gibt’s ein Leben vor dem Tod?“. Mitwirkende aus unterschiedlichen musikalischen Generationen verbanden Bukowskis Songwriting mit neuen Produktionsansätzen.
Auszeichnungen, Erkrankung und Rückkehr
2022 erhielt Bukowski den Lebenswerk-Amadeus und den Großen Josef-Krainer-Preis. Im selben Jahr musste er wegen einer schweren Lymphomerkrankung Konzerte verschieben.
Seine offizielle Biografie beschreibt die Behandlung und die anschließende Rückkehr auf die Bühne. 2023 holte er verschobene Termine nach und trat unter anderem als Gast bei Wanda auf.
2026: der 80. Geburtstag
Das Jubiläumsjahr umfasst Bandkonzerte, kleinere Programme und besondere Auftritte mit Gästen. Im April erhielt Bukowski außerdem das Große Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich.
Vertiefung: Offizielle Biografie mit historischen Bildern · Fachlexikon zur frühen Karriere · Land Niederösterreich zur Ehrung 2026.
3. Musikstil und Einflüsse
Rhythmisches Denken aus der Schlagzeugpraxis
Bukowskis Ausgangspunkt war das Schlagzeug. Rhythmus ist deshalb nicht nur Begleitung, sondern ein wesentlicher Bestandteil seiner musikalischen Erfahrung. Auch die spätere Arbeit mit programmierten Grooves lässt sich vor diesem Hintergrund verstehen.
Rock und deutschsprachiger Pop
Magic verband Rock mit deutschen Texten. In der Solokarriere entwickelte Bukowski daraus eine zugänglichere, aber weiterhin deutlich band- und rhythmusbezogene Form von Popmusik.
Eine markante Stimme
Sein Gesang ist unmittelbar wiedererkennbar. Die Stimme kann drängen, erzählen, ironisch kommentieren und in ruhigeren Passagen Verletzlichkeit vermitteln. Diese Eigenart verbindet stilistisch unterschiedliche Veröffentlichungen.
Elektronische Elemente
„6“ zeigt Bukowskis Interesse an Loops und digitaler Produktion. Er programmierte nach eigener Darstellung die grundlegenden Grooves der Titel auf Cubase.
Späte Zusammenarbeit mit anderen Klangwelten
„Gibt’s ein Leben vor dem Tod?“ enthält Beiträge von Christian Eigner, Niko Stoessl, Wolfgang Schlögl und weiteren Musikern. Die Produktion verbindet langjährige Songwritererfahrung mit zeitgenössischen Studioansätzen.
Grundlagen: Produktions- und Stilgeschichte aus Künstlerperspektive · Mitwirkende der späteren Studioarbeit.
4. Texte und Themen
Liebe als Schutz und Verletzlichkeit
„Trag meine Liebe wie einen Mantel“ arbeitet mit einem klaren, körperlich erfahrbaren Bild: Liebe als etwas, das umhüllt und Schutz geben kann. Die Wirkung entsteht aus der Verbindung einer verständlichen Metapher mit einer persönlichen Gesangshaltung.
Widersprüche statt glatter Rollenbilder
„Hart und weich zugleich“ benennt bereits im Titel eine Spannung, die gut zu Bukowskis öffentlichem Künstlerbild passt: Der Rockmusiker muss nicht ausschließlich Härte, der Liebessänger nicht ausschließlich Sanftheit verkörpern.
Humor, Überzeichnung und Ironie
Bukowskis Werk enthält Figuren, pointierte Situationen und bewusst überzeichnete Formulierungen. Diese Ebene verbindet die Songs mit seiner späteren Arbeit als Erzähler.
Existenzielle Fragen
„Gibt’s ein Leben vor dem Tod?“ richtet die Aufmerksamkeit auf die Frage nach einem tatsächlich gelebten Leben. Der Titel funktioniert als eigenständige Zuspitzung, nicht nur als Variation einer religiösen Jenseitsfrage.
Songfigur und biografische Person unterscheiden
Titel wie „Kokain“ oder „Euer Fritze mit der Spritze“ sind keine ausreichende Grundlage für Behauptungen über private Gewohnheiten. Textfigur, Ironie, Autorschaft und persönliche Biografie müssen getrennt betrachtet werden.
Bearbeitungen fremder Werke
Mit „Hey Joe“, „Weiße Pferde“ und „First We Take Manhattan“ interpretierte Bukowski auch bekanntes Material anderer Autoren. Diese Aufnahmen sind als Bearbeitungen oder Interpretationen einzuordnen, nicht als vollständig eigene Kompositionen.
Werkhintergründe und Interpretationen · Lieder und Aufnahmen für die vertiefte Beschäftigung suchen.
5. Diskografie und Werke im Überblick
Alben mit Magic
| Jahr | Album | Einordnung |
|---|---|---|
| 1977 | Ich bin müde | Rockalbum mit deutschen Texten; Bukowski als Schlagzeuger und Sänger. |
| 1978 | Herzflimmern | Weiterführung der deutschsprachigen Magic-Phase. |
| 1980 | Sick | Englischsprachiges Album der Band. |
Solo- und Projektveröffentlichungen
| Jahr | Veröffentlichung | Einordnung |
|---|---|---|
| 1985 | Boris Bukowski | Erstes Soloalbum; mit „Euer Fritze mit der Spritze“. |
| 1987 | Intensiv | Mit „Kokain“, „Krieg dich nicht hinunter“ und „Hart und weich zugleich“. |
| 1989 | 100 Stunden am Tag | Mit „Trag meine Liebe wie einen Mantel“ und „Fandango“; später mit Gold ausgezeichnet. |
| 1991 | Ganz stark im Kommen | Mit „Ein Drittel Rhythmus, zwei Drittel Schmalz“ und einer neuen Aufnahme von „Ich bin müde“. |
| 1992 | Hart und weich zugleich | Remix- beziehungsweise Zusammenstellungsprojekt; nicht als vollständig neues Studioalbum zu behandeln. |
| 1993 | Gott ist eine Frau | Mit der deutschsprachigen Interpretation von „Hey Joe“. |
| 1999 | 6 | Neue Gewichtung von Loops und programmierten Grooves. |
| 2000 | Best Of | Zusammenstellung früherer Veröffentlichungen. |
| 2002 | striptease | Erstes Livealbum seiner Solokarriere. |
| 2005 | Bukowski + Freunde | Gemeinschaftsprojekt mit mehreren Gastkünstlern. |
| 2017 | Gibt’s ein Leben vor dem Tod? | Spätes Studioalbum mit vielfältigen musikalischen Beiträgen. |
Bekannte Songs
- „Euer Fritze mit der Spritze“
- „Kokain“
- „Krieg dich nicht hinunter“
- „Hart und weich zugleich“
- „Trag meine Liebe wie einen Mantel“
- „Fandango“
- „Ich bin müde“
- „Ein Drittel Rhythmus, zwei Drittel Schmalz“
- „Hey Joe“
- „Money“
- „Gibt’s ein Leben vor dem Tod?“
- „Mitten ins Herz“
Ein sinnvoller Einstieg
- Magic: „Ich bin müde“ – die Rockvorgeschichte.
- „Boris Bukowski“ – der Beginn als Solokünstler.
- „Intensiv“ – die charakteristische Stimme und bekannte frühe Songs.
- „100 Stunden am Tag“ – der kommerzielle Höhepunkt der frühen Solokarriere.
- „6“ – die elektronische Neuorientierung.
- „striptease“ – der konzentrierte Livezugang.
- „Bukowski + Freunde“ – das Zusammenspiel mit Gästen.
- „Gibt’s ein Leben vor dem Tod?“ – die späte Studioarbeit.
Diskografischer Hinweis: Diese Übersicht ist keine vollständige Sessionografie. Gastbeiträge, Sampler, verschiedene Singlefassungen und Neuauflagen sind zusätzlich anhand der jeweiligen Credits zu prüfen.
Werkrecherche: Veröffentlichungsgeschichte auf der Künstlerwebsite · Discogs: Tonträger und Credits · Musik-Sammler: dokumentierte Ausgaben.
6. Magic Sound Studio und Produktionsarbeit
Ein wichtiger Arbeitsort österreichischer Popmusik
Das gemeinsam mit Andi Beit betriebene Magic Sound Studio verbindet Bukowskis Biografie mit mehreren bedeutenden Entwicklungen der österreichischen Musik.
Dokumentiert sind dort Aufnahmen im Umfeld von STS, EAV und Peter Weibels Hotel Morphila Orchester. Auch Bukowskis eigenes Solodebüt entstand in diesem Zusammenhang.
Studioort und Produzentencredit unterscheiden
Dass ein Album in einem bestimmten Studio aufgenommen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass dessen Betreiber sämtliche Songs komponiert, arrangiert oder produziert haben. Für solche Zuordnungen sind die individuellen Albumcredits entscheidend.
Abweichende Zeitangaben
Die offizielle Biografie beschreibt besonders die Studio- und Produzentenphase von 1979 bis 1985. Andere Übersichten nennen einen längeren Zeitraum des gemeinsamen Studiobetriebs. Deshalb wird hier kein vermeintlich unstrittiges Endjahr behauptet.
Eigene Produktion als Gestaltungsmöglichkeit
Bukowski produzierte seine frühen Soloalben selbst. Nach eigener Darstellung ging es ihm darum, musikalische Vorstellungen ohne unnötige Abstriche umzusetzen.
Studioarbeit und Selbstproduktion in der Künstlerbiografie · Weitere dokumentierte Produktionszusammenhänge.
7. Kooperationen und musikalische Weggefährten
Andi Beit
Mit Andi Beit verband Bukowski die gemeinsame Magic- und Studioarbeit. Beit gehört damit zu den zentralen Partnern seiner frühen Karriere.
Curt Cress, Tony Levin und Pino Palladino
Die Zusammenarbeit mit diesen international erfahrenen Studiomusikern prägte wichtige Alben der späten 1980er- und frühen 1990er-Jahre.
Es handelt sich dabei um dokumentierte Aufnahmebeteiligungen, nicht um den Beleg einer über Jahre unveränderten gemeinsamen Tourneeband.
Willi Resetarits, Schiffkowitz und weitere Gäste
„Bukowski + Freunde“ entstand unter anderem mit Willi Resetarits, Schiffkowitz, den Rounder Girls, Juci und Franz Joseph von Houseverstand. Die Gäste erweitern die musikalischen und stimmlichen Perspektiven des Projekts.
Ernst Molden
Auf „Gibt’s ein Leben vor dem Tod?“ ist Molden beim Duett „Im Namen Gottes Amen“ beteiligt. Er gehörte außerdem zu den angekündigten Gästen des Purkersdorfer Jubiläumsauftritts 2026.
Christian Eigner und Niko Stoessl
Sie wirkten an der Studioarbeit zum Album von 2017 mit. Bukowskis offizielle Chronik beschreibt gemeinsame Sessions mit Eigner am Schlagzeug und Stoessl an Bass und Gitarre.
Wanda
Die offizielle Biografie dokumentiert 2023 ein „Kokain“-Duett als Überraschungsgast bei Wanda in der Wiener Stadthalle. Diese Begegnung verbindet unterschiedliche Generationen österreichischer Popmusik.
Kooperationen in der offiziellen Chronik · Mitwirkende der Studioalben.
8. Bandmitglieder und Besetzungen
Magic
Das Österreichische Musiklexikon nennt Bukowski in der Magic-Phase als Schlagzeuger und ab 1977 auch als Sänger. Zum damaligen Umfeld gehörten unter anderem Andi Beit, Fritz Matzka, Riki Reinberger und Robert Stehno.
Eine dokumentierte Livebesetzung ab 2005
Die offizielle Biografie nennt für die erneute Bandarbeit ab Juni 2005 folgende Musiker:
| Musiker | Instrument oder Funktion |
|---|---|
| Boris Bukowski | Gesang und Frontmann. |
| Thomas Hechenberger oder Markus Gartner | Gitarre; als alternative Besetzungen genannt. |
| Sandra Lawson | Bass. |
| Georg Beck | Schlagzeug. |
| Robert Schmidt | Keyboards. |
Die Bunten Hunde
Unter diesem Namen tritt Bukowski mit seiner Band auch 2026 auf. Die hier geprüften aktuellen Veranstaltungsseiten nennen jedoch keine vollständige, verbindliche Einzelbesetzung.
Die historische Liste von 2005 wird deshalb nicht ohne Nachweis als identische Besetzung für November 2026 ausgegeben.
Erweiterung durch Bläser
Für den Grazer Auftritt am 12. November 2026 kündigt die Spielstätte zusätzlich die Bläser von Parov Stelar an. Das ist eine konkrete programmbezogene Erweiterung, keine allgemeine Dauerbesetzung aller Konzerte.
„Bukowski privat“
In diesem Format tritt Bukowski mit einem Gitarristen auf. Im Mittelpunkt stehen Songs, Geschichten und die persönliche Erzählweise. Die Besetzung ist von den größeren Bandkonzerten zu unterscheiden.
Historische Besetzungen · Grazer Konzert mit angekündigter Bläsererweiterung · Offizieller Tourkalender.
9. Live-Auftritte und aktuelle Konzertinformationen
Mehrere Formen eines Konzertabends
Bukowski spielt sowohl größere Bandkonzerte als auch reduzierte Programme. Während die Bunten Hunde den vollen Rock- und Popklang tragen, lassen die kleineren Formate mehr Raum für autobiografische Geschichten.
Jubiläumsauftritte 2026
Ein Konzertbericht dokumentiert den Auftritt beim Festival „Legenden des Austropop“ am 15. August in Wiesen. Für den 29. August kündigte die Stadt Purkersdorf einen besonderen Open-Air-Abend mit Band und Gästen an.
Diese Sommertermine sind zum Recherchezeitpunkt vergangene Veranstaltungen, keine bevorstehenden Konzerte.
Bevorstehende Termine im November 2026
| Datum | Ort | Spielstätte | Programm |
|---|---|---|---|
| 6. November 2026, 20:00 Uhr | Wien | SiMM City | Boris Bukowski & die bunten Hunde. |
| 12. November 2026, 20:00 Uhr | Graz, Steiermark | Orpheum | Bandkonzert; zusätzlich sind die Bläser von Parov Stelar angekündigt. |
Graz Tourismus beschreibt das Programm als Best-of aus mehreren Jahrzehnten, ergänzt um neuere Lieder. Genannt wird auch „Mitten ins Herz“ aus dem Zusammenhang mit der Serie „Der Pass“.
Ausblick auf 2027
Der Suchindex der offiziellen Tourseite nennt für 2027 weitere „Bukowski privat“-Termine, unter anderem in Fürstenfeld, Klagenfurt und Wien. Da die Seite bei dieser Recherche nicht vollständig abrufbar war, werden diese Angaben nicht als verbindlicher Kalender reproduziert.
Informationen zur SiMM City am 6. November · Offizielle Spielstätteninformation für Graz · Graz Tourismus: Termin und Programm · Offizieller Tourkalender für weitere Termine.
10. Auszeichnungen und Erfolge
Wichtige Ehrungen
- 1990: Goldene Schallplatte für „100 Stunden am Tag“.
- 2022: Amadeus Austrian Music Award für das Lebenswerk.
- 2022: Großer Josef-Krainer-Preis.
- 2023: Großes Ehrenzeichen des Landes Steiermark.
- 7. April 2026: Großes Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich.
Datierungshinweis: Die offizielle Künstlerchronik ordnet mehrere Ehrungen gemeinsam dem Jahr 2022 zu. Die dokumentierte Übersicht mit Verweis auf die Landesmitteilung nennt für das Große Ehrenzeichen der Steiermark die Überreichung 2023. Diese Darstellung verwendet daher 2023.
Ausgewählte österreichische Verkaufschartpositionen
| Veröffentlichung | Jahr des Charteinstiegs | Höchstplatzierung Österreich |
|---|---|---|
| Intensiv | 1987 | Album: Platz 12. |
| 100 Stunden am Tag | 1989 | Album: Platz 8. |
| Ganz stark im Kommen | 1991 | Album: Platz 22. |
| Gibt’s ein Leben vor dem Tod? | 2017 | Album: Platz 25. |
| Kokain | 1988 | Single: Platz 18. |
| Trag meine Liebe wie einen Mantel | 1989 | Single: Platz 6. |
| Fandango | 1990 | Single: Platz 10. |
Radiohit und Verkaufscharts unterscheiden
Die offizielle Biografie nennt für „Trag meine Liebe wie einen Mantel“ drei erste Plätze in der Ö3-Hitparade. Das ist nicht mit einer Nummer eins der allgemeinen österreichischen Verkaufscharts gleichzusetzen.
Ebenso ist die auf seiner Website genannte Pop-Amadeus-Nominierung des Debüts keine gewonnene Auszeichnung.
Amtlicher Nachweis der niederösterreichischen Ehrung 2026 · Chartübersicht und Nachweise weiterer Ehrungen · Künstlerchronik zu Radioerfolgen und Auszeichnungen.
11. Kulturelle Bedeutung und Einfluss
Ein Bindeglied mehrerer Musikgenerationen
Bukowskis Laufbahn reicht von den frühen steirischen Rockbands über die klassische Austropop-Phase bis zu gemeinsamen Auftritten mit jüngeren Künstlern. Diese Kontinuität macht ihn zu einem wichtigen Zeitzeugen und aktiven Mitgestalter.
Mehr als die bekannten Solohits
Die Studioarbeit mit Andi Beit erweitert seine Bedeutung erheblich. Österreichische Popgeschichte entstand nicht allein auf Bühnen, sondern auch durch verfügbare Aufnahmeräume, technisches Wissen und verlässliche Zusammenarbeit.
Steirische Herkunft und überregionale Wirkung
Ilz, Fürstenfeld, Graz und die steirische Bandszene bilden den Ausgangspunkt. Seine Solokarriere führte jedoch weit darüber hinaus und verband ihn mit Produktionsorten und Musikern im gesamten deutschsprachigen Raum.
Künstlerische Beweglichkeit
Der Wechsel vom Schlagzeug zum Gesang, von der Band zur Solokarriere, von analogen Rockaufnahmen zu Loops und von Konzerten zu Lesebühnen zeigt eine wiederkehrende Bereitschaft zur Veränderung.
Grundlage: Musikgeschichtliche Einordnung · Dokumentierte Entwicklung der Arbeitsweisen.
12. Interessante Fakten
- Boris Bukowski heißt bürgerlich Fritz Bukowski.
- Er promovierte 1974 zum Doktor der Rechtswissenschaften.
- Sein musikalischer Ausgangspunkt war das Schlagzeug.
- Er spielte 1971 mit Music Machine beim Festival Popendorf 71.
- Bei Magic wurde er erst zusätzlich zum Schlagzeuger auch Sänger.
- Das dritte Magic-Album „Sick“ war englischsprachig.
- Im gemeinsam betriebenen Magic Sound Studio entstanden Aufnahmen wichtiger österreichischer Künstler.
- Tony Levin und Pino Palladino wirkten an unterschiedlichen Soloalben mit.
- 1993 übernahm er eine Hauptrolle in einem Film von Peter Patzak.
- Er verwarf nach eigener Darstellung ein nahezu fertiges Album, um eine andere musikalische Richtung zu verfolgen.
- 2013 erschien sein erstes Buch „Unter bunten Hunden“.
- 2021 nahm er mit Julia Burghardt an „Dancing Stars“ teil.
- 2026 feiert er seinen 80. Geburtstag.
Anekdoten und Karrierechronik · Biografische und diskografische Ergänzungen.
13. Aussagen, Titel und persönliche Perspektiven
Selbstbeschreibung statt erfundener Interviewzitate
Die offizielle Biografie ist stark von humorvoller Selbstinszenierung geprägt. Ihre kurzen Bildunterschriften und Anekdoten sind als Künstlerdarstellung zu lesen, nicht als unabhängige Bewertung.
Dokumentierter Bandspruch
„Magic – Die Rockband die noch Feuer hat“
Nach Bukowskis eigener Chronik wurde diese Formulierung nach einem Brand im Proberaum für ein Bandposter verwendet. Die Anekdote zeigt den selbstironischen Umgang mit einem schweren Rückschlag.
Prägende Titel
- „Hart und weich zugleich“
- „Trag meine Liebe wie einen Mantel“
- „Krieg dich nicht hinunter“
- „100 Stunden am Tag“
- „Ganz stark im Kommen“
- „Gibt’s ein Leben vor dem Tod?“
Diese Titel sind keine automatisch belegten persönlichen Lebensmottos. Sie gehören zum Werk und sollten im Zusammenhang der jeweiligen Lieder betrachtet werden.
Originalgespräche recherchieren
Quelle der Anekdote: Offizielle Künstlerchronik.
14. Medien, Bücher, Film und Rezeption
„Unter bunten Hunden“
Das 2013 erschienene Buch erzählt die Lebensgeschichte in Anekdoten. Es ist ein Zugang zu seiner Perspektive auf Kollegen, Musikbetrieb und eigene Erfahrungen.
Autobiografische Geschichten sind wertvolle Innenansichten, müssen aber von unabhängig überprüfbaren Daten unterschieden werden.
Dokumentarfilm „Fritze mit der Spritze“
Markus Mörths rund 90-minütiger Dokumentarfilm wurde 2017 bei der Diagonale präsentiert. Der Film widmet sich Bukowski als Musiker und Persönlichkeit.
„Das Glück liegt in Waikiki“
In Peter Patzaks Spielfilm von 1993 spielte Bukowski eine Hauptrolle. Diese Arbeit ist von einem dokumentarischen Porträt seiner eigenen Person zu unterscheiden.
„Dancing Stars“ und Unterhaltungssendungen
Die Teilnahme an „Dancing Stars“ 2021 machte ihn zusätzlich einem Publikum bekannt, das seine Musik nicht unbedingt aus der ursprünglichen Hitparadenphase kannte.
Die offizielle Chronik nennt außerdem Auftritte bei „Willkommen Österreich“. Solche Fernsehauftritte erweitern die öffentliche Wahrnehmung um Humor, Gespräch und persönliche Präsenz.
Die späte Wiederentdeckung
Das Album von 2017, der Dokumentarfilm, die Lebenswerk-Ehrung und die Rückkehr nach der Erkrankung führten zu neuen Medienporträts. Dabei sollte der Blick auf die Gegenwart nicht die umfangreiche frühere Arbeit ersetzen.
Dokumentarfilm und Festivalinformationen suchen · Informationen und Rezensionen zum Buch suchen · Albumrezensionen suchen.
15. TV, Videos, Radio und Konzertaufnahmen
Musikvideos und bekannte Lieder
- „Trag meine Liebe wie einen Mantel“ suchen
- „Kokain“ suchen
- „Fandango“ suchen
- „Euer Fritze mit der Spritze“ suchen
- „Money“ – Musikvideo suchen
- „Mitten ins Herz“ suchen
Konzertaufnahmen
- Boris Bukowski & die bunten Hunde live suchen
- Material zur Rückkehr ins Orpheum 2023 suchen
- Das „Kokain“-Duett mit Wanda suchen
- Aufnahmen aus Purkersdorf 2026 suchen
- „Bukowski privat“ und „Stories & Songs“ suchen
Magic und frühe Aufnahmen
TV und Dokumentationen
- Beiträge bei ORF ON suchen
- „Dancing Stars“-Auftritte suchen
- „Willkommen Österreich“-Auftritte suchen
- Beiträge zum Lebenswerk-Amadeus suchen
- Legale Angebote zum Dokumentarfilm recherchieren
Radio und Audioarchive
- Boris Bukowski bei ORF Sound suchen
- Ö1-Porträts und Gespräche suchen
- Aktuelle Radiointerviews suchen
- Audiogespräche auf SoundCloud suchen
Suchlinks sind keine Zusage vollständiger, kostenloser oder dauerhaft verfügbarer Mitschnitte. Offizielle Veröffentlichungen, Fernsehausschnitte, Fanvideos und nicht autorisierte Uploads müssen unterschieden werden.
16. Aktuelle Informationen und Recherchehinweise
Offizielle Website und Veranstalter
Die persönliche Website ist eine zentrale Quelle für Biografie, Tourarchiv und Konzertankündigungen. Einzelne Seiten konnten bei dieser Recherche nur eingeschränkt abgerufen werden.
Für die Novembertermine 2026 wurden deshalb zusätzlich Ticketanbieter, Graz Tourismus und die Grazer Spielstätte herangezogen.
Alte Konzerttexte erkennen
Veranstaltungsseiten verwenden bisweilen ältere Pressetexte. Ein historisches Veröffentlichungsdatum der Seite muss deshalb nicht dem aktuell angekündigten Konzertdatum entsprechen. Entscheidend sind die konkrete Terminzeile und die Veranstalterangaben.
Aktuelle Besetzung gesondert prüfen
Historische Bandlisten können nicht ohne Nachweis auf heutige Konzerte übertragen werden. Das gilt besonders bei Gastmusikern und angekündigten Bläsererweiterungen.
17. Weblinks, Suchangebote und soziale Medien
Offizielle und vertiefende Informationen
- Offizielle Boris-Bukowski-Website
- Offizielle Biografie
- Österreichisches Musiklexikon
- Rockarchiv Steiermark
- Discogs: Diskografie und Credits
Google, Bilder und Nachrichten
- Boris Bukowski auf Google suchen
- Boris Bukowski bei Google Bilder suchen
- Aktuelle Nachrichten suchen
- Nachrichten der letzten Woche suchen
- Aktuelle Interviews suchen
- Neuauflagen und Vinyl-Ausgaben suchen
Musik und Streaming
- YouTube: Musik, Interviews und Liveaufnahmen
- SoundCloud: nach Boris Bukowski suchen
- Spotify: nach Boris Bukowski suchen
- Apple Music: nach Boris Bukowski suchen
- Discogs: zusätzliche Tonträgersuche
Soziale Medien: ausdrücklich als Suchangebote
Die folgenden Links sind Suchabfragen. Sie bestätigen keinen bestimmten offiziellen Account. Authentische Profile sollten möglichst über die persönliche Website oder verlässliche Veranstalterverlinkungen aufgerufen werden.
- Boris Bukowski auf Facebook suchen
- Instagram-Profile und Beiträge suchen
- Boris Bukowski auf TikTok suchen
- Nach offiziellen YouTube-Veröffentlichungen suchen
Musikalische Weggefährten weiter erkunden
- Andi Beit und das Magic Sound Studio · Frühe Bandaufnahmen suchen
- Robert Schmidt: Zusammenarbeit · Gemeinsame Aufnahmen suchen
- Christian Eigner: Studioarbeit · Videos und Gespräche suchen
- Niko Stoessl: Zusammenarbeit · Aufnahmen suchen
- Ernst Molden: gemeinsame Projekte · Gemeinsame Musik suchen
- Schiffkowitz: musikalische Verbindungen · Gemeinsames Material suchen
- Willi Resetarits: Zusammenarbeit · Gemeinsame Aufnahmen suchen
- Wanda und Bukowski: Hintergründe · Das gemeinsame Duett suchen
Bilder, Videos und Audioaufnahmen aus Suchmaschinen sind nicht automatisch zur Veröffentlichung freigegeben. Vor einer Weiterverwendung müssen Bildrechte, Urheberangaben und gegebenenfalls Nutzungsgenehmigungen geprüft werden.
Seiler und Speer
Einleitung & Überblick
Gegründet 2014 von Kabarettist Christopher Seiler und Filmemacher Bernhard Speer, wurde aus einem kleinen Spaßprojekt innerhalb weniger Jahre eine der populärsten Mundart-Pop-Bands Österreichs[fetch_url:2].
Biografie & Geschichte
Entstanden aus der Zusammenarbeit bei Theater und Video, begann der Erfolg mit dem Debüt „Ham kummst“ (2015). Live wie auf Platte setzen sie Alltag, Ironie und Milieu authentisch und musikalisch um, was ihnen Kultstatus im In- und Ausland einbrachte[fetch_url:2].
Gründungsjahr & Herkunft: 2014, Wien/Niederösterreich[fetch_url:2].
Musikstil & Einflüsse
Tief im Austropop und Rock verwurzelt, ist ihr Sound geprägt von Dialekt, Humor, Gesellschaftssatire und Melodien zwischen Gassenhauer und Schmäh. Zentral: Karikatur des Alltags[fetch_url:2].
Diskografie
- 2015: Ham kummst
- 2017: Und weida?
- 2019: Für immer
- 2025: Hödn
- Live- und Sonderalben wie „Red Bull Symphonic“ und „Live auf der Festung Kufstein“
Meistverkaufte: „Ham kummst“ (Fünffach-Platin), zahllose Single-Hits[fetch_url:2].
Bandmitglieder & Besetzung
- Christopher Seiler (Gesang, Schauspiel, Kabarett)
- Bernhard Speer (Gitarre, Produktion, Video, Soloarbeiten)
Texte & Themen
Die Texte setzen auf Humor, Sozialkritik, Milieu-Porträts und Dialektschmäh. Typischer Ausspruch: „Ham kummst!“, „Waun da Wind geht“.
Live & Tourneen
- Große Touren AT/DE (Wiener Heldenplatz, Nova Rock u.a.)
- Live mit Orchester-Projekten („Red Bull Symphonic“ 2022)
Auszeichnungen & Erfolge
- Amadeus Award für Song, Band, Album, Live-Act
- 18× Platin, 3× Gold, halbe Million verkaufte Einheiten in Österreich
Kulturelle Bedeutung
Seiler und Speer prägen seit 2015 Dialektpop und zeigen, wie Humor und Sozialstudie im modernen Mainstream funktionieren – sie gelten als Schlüssel-Acts der Mundart- und Popwelle nach 2010[fetch_url:2].
Trivia & Fakten
- Anton Horvath – Kultfigur in ihren Videos
- Unverkennbare Mischung aus Kabarett & Musik
- Kurze Zwangspause nach Speers Unfall 2017, danach Comeback
Zitate
- „Ham kummst!“
- „Irgendwaun...“
Medien & Rezeption
- TV/Doku: ServusTV, ORF, Comedy-& Konzertmitschnitte, Red Bull Symphonic
- Satire-Reihe „Horvathslos“ (5 Staffeln, DVD)
- Videos auf Joyn, YouTube
Diskografie & Werke im Überblick
- Alle Studio-, Live- und Sonderalben
- Beispiel-Singles: „Ham kummst“, „Herr Inspektor“, „Soits lebn“, „Ala bin“
TV, Videos, Radiobeiträge, Konzertaufnahmen
Wanda – Wiener Rockmusik zwischen Amore, Aufbruch und Abschied
Wanda gehört zu den prägenden österreichischen Bands der 2010er- und 2020er-Jahre. Mit „Bologna“, „Bussi Baby“, „Columbo“ und „Ciao Baby“ entwickelte die Wiener Formation eine unmittelbar erkennbare Mischung aus Rock ’n’ Roll, Popmelodie, Wiener Sprachfärbung und einem spielerischen Blick Richtung Italien.
Hinter dem Bild der ausgelassenen Liveband steht ein Werk, das von Nähe, Erinnerung, Einsamkeit, Verlust und dem Wunsch nach Gemeinschaft handelt. „Amore“ wurde zum öffentlichen Schlüsselwort, doch die Geschichte der Band reicht von den frühen Aufbruchsliedern bis zur Trauerarbeit von „Ende nie“ und zur 2026 begonnenen neuen Rockphase.
Mit „Salbei“ erschien am 2. Oktober 2026 die erste Single des für den 9. April 2027 angekündigten Albums „Was mich umbringt macht mich schwächer“. Damit stehen Wanda zum Recherchezeitpunkt zwischen einem bereits umfangreichen Katalog und einer neu angekündigten musikalischen Etappe.
Recherche- und Informationsstand: 4. November 2026. Veröffentlichte Alben, zukünftige Projekte, historische Mitglieder und heutige Kernbesetzung werden getrennt dargestellt.
1. Einleitung und Überblick
Wanda ist eine 2012 in Wien gegründete Band. Frontmann Marco Wanda prägt ihre öffentliche Wahrnehmung besonders stark. Trotzdem ist Wanda nicht lediglich der Projektname eines Solokünstlers: Gitarrist Manuel Poppe, Bassist Reinhold Weber und die früheren Mitglieder gehören wesentlich zur Geschichte und zum Klang der Formation.
Steckbrief
- Bandname: Wanda
- Gründung: 2012
- Herkunft: Wien, Österreich
- Musikalische Felder: Rock ’n’ Roll, Indie-Rock, Pop und Austropop
- Aktuelle Kernbesetzung: Marco Wanda, Manuel Poppe und Reinhold „Ray“ Weber
- Früherer Keyboarder: Christian Hummer, gestorben 2022
- Früherer Schlagzeuger: Lukas Hasitschka, bis 2020
- Debütalbum: „Amore“, 2014
- Zuletzt veröffentlichtes Studioalbum: „Ende nie“, 2024
- Aktuelle Single: „Salbei“, veröffentlicht am 2. Oktober 2026
- Angekündigtes siebtes Studioalbum: „Was mich umbringt macht mich schwächer“, 9. April 2027
- Nächster auf der offiziellen Website genannter Wiener Großauftritt: „Weihnachten mit Wanda“, 19. Dezember 2026
Grundlagen: Offizielle Wanda-Website · Bandgeschichte und Besetzungsübersicht.
2. Bandgeschichte, Gründungsjahr und Herkunft
2012: die Gründung in Wien
Wanda entstand 2012 in Wien. Der Name verweist auf die Wiener Milieufigur Wanda Kuchwalek. Diese Namenswahl ist Teil einer bewusst eigenwilligen Wiener Selbstinszenierung und keine vollständige Erklärung der späteren Musik.
Das frühe Profil verband Rockband-Energie mit einer Sprache, die nicht nach deutscher Standard-Popproduktion klingen sollte. Wiener Färbung, beiläufige Formulierungen und große melodische Gesten wurden zu wiederkehrenden Merkmalen.
2014: „Amore“ und der Durchbruch
Am 17. Oktober 2014 erschien das Debütalbum „Amore“ bei Problembär Records. „Bologna“ wurde zum zentralen frühen Song. Auch „Luzia“, „Auseinandergehen ist schwer“ und „Schickt mir die Post“ gehören zu dieser ersten Werkphase.
Das Album verband Aufbruch und Abschied: Die Lieder konnten zugleich nach ausgelassener Gegenwart und nach einer bereits verlorenen Erinnerung klingen. Gerade diese Spannung half, das öffentliche Bandbild zu prägen.
2015: „Bussi“
Bereits ein Jahr nach dem Debüt folgte „Bussi“. „Bussi Baby“ wurde zu einem weiteren Erkennungssong der Band.
„Meine beiden Schwestern“, „1, 2, 3, 4“, „Gib mir alles“ und „Mona Lisa der Lobau“ erweiterten das Repertoire. Der schnelle zweite Veröffentlichungsschritt machte aus dem Debüterfolg eine fortlaufende Karriere.
2016: „Amore meine Stadt“
Das Livealbum dokumentierte die frühe Konzertphase. Es ist ein wichtiger Zugang zu Wanda als Bühnenband, weil der öffentliche Erfolg von Beginn an stark mit dem gemeinsamen Konzerterlebnis verbunden war.
2017: „Niente“
Das dritte Studioalbum enthielt „Columbo“, „Weiter, weiter“ und „Lascia mi fare“. Die italienischen Wörter blieben Teil der Bildwelt, während das musikalische und textliche Repertoire wuchs.
2019: „Ciao!“
„Ciao!“ setzte die Albumfolge fort. Neben „Ciao Baby“ standen Titel wie „Nach Hause gehen“, „Ein komischer Traum“ und „Das Erste, an was ich denk“.
Die Band war inzwischen nicht mehr nur ein österreichisches Entdeckungsphänomen, sondern eine etablierte Konzertformation im deutschsprachigen Raum.
2020: Veränderung am Schlagzeug
Lukas Hasitschka verließ die Band 2020. Die weitere Arbeit wurde mit anderen Schlagzeugern fortgesetzt. Eine historische Fünferbesetzung darf deshalb nicht unverändert auf spätere Aufnahmen und Konzerte übertragen werden.
2022: „Wanda“ und der Tod von Christian Hummer
Das fünfte Studioalbum trug den Bandnamen „Wanda“. „Rocking in Wien“, „Die Sterne von Alterlaa“ und „Eine ganz normale Nacht in Wien“ gehören zu dieser Veröffentlichung.
Im September 2022 starb Keyboarder Christian Hummer nach langer schwerer Krankheit. Sein Tod war ein tiefgreifender Einschnitt in die gemeinsame Geschichte.
Hummer wird deshalb nicht lediglich als ausgetauschtes Besetzungsmitglied behandelt: Er war ein prägender Musiker und enger Weggefährte, dessen Verlust auch das spätere Werk beeinflusste.
2024: „Ende nie“
Das sechste Studioalbum erschien am 7. Juni 2024. „Bei niemand anders“, „Therapie“ und „Jeder kann es sein“ eröffneten einen stärker von Verlust, Trost und Weiterleben geprägten Werkzusammenhang.
Die Produktion übernahm Sebastian „Zebo“ Adam. „Ende nie“ erreichte Platz eins in Österreich und wurde 2025 mit dem Amadeus für das Album des Jahres ausgezeichnet.
2026: „Salbei“ als Auftakt einer neuen Phase
Am 2. Oktober 2026 erschien „Salbei“. Das Label beschreibt den Song als Rückkehr zu einem kraftvollen Rockansatz. Diese Beschreibung ist als Künstler- und Labeldarstellung einzuordnen, nicht als unabhängige Rezension.
Das neue Album „Was mich umbringt macht mich schwächer“ ist für den 9. April 2027 angekündigt. Zum Stand dieser Präsentation ist es noch nicht erschienen.
Vertiefung: Veröffentlichungen und Tracklisten · Aktuelle Labelbiografie 2026 · Offizielle Albumankündigung für 2027.
3. Bandmitglieder und Besetzung
Aktuelle Kernbesetzung
| Mitglied | Funktion | Einordnung |
|---|---|---|
| Marco Wanda | Gesang und Rhythmusgitarre | Bürgerlich Michael Marco Fitzthum; zentrale Stimme und öffentliche Frontfigur. |
| Manuel Christoph Poppe | Gitarre und Begleitgesang | Prägender Gitarrist innerhalb der beständigen Kernbesetzung. |
| Reinhold „Ray“ Weber | Bass und Begleitgesang | Mitglied des rhythmischen und harmonischen Fundaments. |
Historische Mitglieder
| Musiker | Funktion | Zeitraum beziehungsweise Status |
|---|---|---|
| Christian Hummer | Keyboard, Klavier und Begleitgesang | Prägendes frühes Mitglied; gestorben 2022. |
| Lukas Hasitschka | Schlagzeug und Begleitgesang | Mitglied von 2014 bis 2020. |
Gastmusiker und erweiterte Besetzungen
Für „Ende nie“ sind Florian Holoubek und Tim Neuhaus am Schlagzeug sowie weitere instrumentale Beiträge dokumentiert. Solche Albumcredits belegen eine Aufnahmebeteiligung, nicht automatisch die dauerhafte Mitgliedschaft in der Band.
Auch Streicher und Saxofon wurden bei verschiedenen Auftritten eingesetzt. Eine vollständige, für jedes Konzert 2026 oder 2027 gültige Livebesetzung lässt sich daraus nicht ableiten.
Warum die Unterscheidung wichtig ist
Wanda wird 2026 in aktuellen Porträts als Kerntrio aus Marco Wanda, Manuel Poppe und Reinhold Weber vorgestellt. Dieser Status ist von der jeweils größeren Bühnen- oder Studiobesetzung zu trennen.
Aktuelles Bandporträt und Interview in DIE ZEIT · Albumbezogene Mitwirkende von „Ende nie“ · Historische Besetzungsentwicklung.
4. Musikstil und Einflüsse
Rock ’n’ Roll und Popmelodie
Wanda verbindet unmittelbare Rockenergie mit stark wiedererkennbaren Melodien. Die Songs können rau und ungestüm wirken, bleiben aber häufig klar auf einen einprägsamen Refrain ausgerichtet.
Wiener Sprachfärbung
Die Texte sind nicht durchgehend in strengem Dialekt geschrieben. Wiener Aussprache, Umgangssprache und charakteristische Betonungen bestimmen jedoch den Ton. Dadurch entsteht eine lokale Identität ohne sprachliche Abschottung.
Italien als Popvorstellung
„Amore“, „Bologna“, „Bussi“, „Niente“ und „Ciao!“ verbinden österreichische Alltagssprache mit italienischen Wörtern und Orten. Italien funktioniert dabei auch als Sehnsuchts- und Vorstellungsraum, nicht nur als geografische Angabe.
Gemeinschaftlicher Gesang
Viele Refrains ermöglichen ein unmittelbares Mitsingen. Das Konzert wird dadurch zur gemeinschaftlichen Aufführung: Die Band trägt ein Lied vor, das Publikum übernimmt Teile seiner Wirkung.
Zwischen Rausch und Zerbrechlichkeit
Die frühe öffentliche Wahrnehmung betonte oft Ausgelassenheit und exzessive Liveenergie. Schon die älteren Alben enthalten jedoch Abschied, Einsamkeit und das Bewusstsein, dass ein intensiver Moment nicht dauerhaft festzuhalten ist.
Die Entwicklung zu „Ende nie“ und „Salbei“
„Ende nie“ rückte Trauer und Trost deutlicher in den Mittelpunkt. Mit „Salbei“ kündigt die Band 2026 wieder einen besonders druckvollen Rockansatz an. Das neue Album ist zum Recherchezeitpunkt jedoch noch nicht vollständig öffentlich veröffentlicht.
Grundlagen: Genre- und Stilübersicht · Labeldarstellung der neuen Phase · Interview über die musikalische Neuorientierung.
5. Texte und Themen
Liebe ohne glatte Romantik
„Amore“ ist ein Schlüsselwort des Bandbildes, doch die Lieder erzählen nicht ausschließlich von harmonischer Nähe. Missverständnisse, Begehren, Trennung und unerfüllte Erwartungen gehören ebenfalls zu dieser Welt.
Orte als Erinnerungsräume
Bologna, die Lobau, der Schottenring und Alterlaa sind mehr als Kulissen. Konkrete Namen machen die Lieder anschaulich und verbinden private Erinnerung mit einer wiedererkennbaren Stadt- und Sehnsuchtsgeografie.
Wien zwischen Alltag und Selbstbild
„Rocking in Wien“, „Eine ganz normale Nacht in Wien“ und „Die Sterne von Alterlaa“ gehören zu einer Liedwelt, in der Wien weder ausschließlich Postkartenmotiv noch bloßer Problemraum ist.
Kindheit und Vergänglichkeit
Titel wie „Das Ende der Kindheit“ und „Dass es uns überhaupt gegeben hat“ eröffnen Fragen nach Erinnerung, Zeit und dem, was von einer gemeinsamen Geschichte bleibt.
Trauer und Weiterleben
„Bei niemand anders“ ist auch Christian Hummer gewidmet. Das Album „Ende nie“ entstand im Zusammenhang mit persönlichen Verlusten, darunter dem Tod von Marco Wandas Vater und dem Tod des Keyboarders.
Dieser Kontext hilft beim Verständnis, macht die Songs aber nicht zu bloßen biografischen Protokollen. Sie bleiben gestaltete Werke, in die das Publikum eigene Erfahrungen einbringen kann.
Keine private Tatsachenbehauptung aus einer Liedzeile
Ein lyrisches Ich ist nicht automatisch der reale Marco Wanda. Auch Alkohol, Sexualität oder Übertreibung in einem Text sind kein ausreichender Beleg für private Vorgänge.
Songs und Albumzuordnungen · Entstehungszusammenhang von „Ende nie“.
6. Diskografie und Werke im Überblick
Veröffentlichte Studioalben
| Jahr | Album | Wichtige Songs und Einordnung |
|---|---|---|
| 2014 | Amore | Debüt mit „Bologna“, „Luzia“, „Auseinandergehen ist schwer“ und „Schickt mir die Post“. |
| 2015 | Bussi | Mit „Bussi Baby“, „Meine beiden Schwestern“, „1, 2, 3, 4“ und „Mona Lisa der Lobau“. |
| 2017 | Niente | Mit „Columbo“, „Weiter, weiter“, „Lascia mi fare“ und „Das Ende der Kindheit“. |
| 2019 | Ciao! | Mit „Ciao Baby“, „Nach Hause gehen“ und „Das Erste, an was ich denk“. |
| 2022 | Wanda | Mit „Rocking in Wien“, „Die Sterne von Alterlaa“, „Va bene“ und „Eine Gang“. |
| 2024 | Ende nie | Mit „Bei niemand anders“, „Therapie“, „Jeder kann es sein“ und „Keine Angst“. |
Angekündigtes Studioalbum
| Geplante Veröffentlichung | Album | Status am 4. November 2026 |
|---|---|---|
| 9. April 2027 | Was mich umbringt macht mich schwächer | Offiziell angekündigt und vorbestellbar; erste Single „Salbei“ bereits veröffentlicht. |
Livealbum
- 2016: „Amore meine Stadt“ – Dokument der frühen Konzertphase.
Ausgewählte Singles und bekannte Songs
- „Bologna“
- „Luzia“
- „Bussi Baby“
- „Meine beiden Schwestern“
- „Columbo“
- „Weiter, weiter“
- „Lascia mi fare“
- „Ciao Baby“
- „Die Sterne von Alterlaa“
- „Bei niemand anders“
- „Therapie“
- „Jeder kann es sein“
- „Salbei“
Editionen und Bonusmaterial
Die Deluxe-Fassung von „Ende nie“ enthält zusätzlich zum regulären Album unter anderem eine Klavierdemo sowie Livefassungen von „Bologna“ und „Columbo“.
Bonusaufnahmen, Neuauflagen und verschiedene Vinylformate verändern nicht automatisch die Zahl der regulären Studioalben.
Ein sinnvoller Einstieg
- „Amore“ – die frühe musikalische und sprachliche Identität.
- „Bussi“ – die erste Erweiterung des erfolgreichen Rezepts.
- „Amore meine Stadt“ – Wanda als Liveband.
- „Niente“ – der Zusammenhang hinter „Columbo“ und „Weiter, weiter“.
- „Wanda“ – die späte Phase mit Christian Hummer.
- „Ende nie“ – Verlust, Trost und Weiterleben.
- „Salbei“ – der bereits veröffentlichte Auftakt zur angekündigten neuen Phase.
Werkrecherche: Diskografie mit Tracklisten · Offizielle aktuelle Veröffentlichungen · Tonträgerausgaben und Credits auf Discogs suchen.
7. Produktion und künstlerische Zusammenarbeit
Sebastian „Zebo“ Adam
Für „Ende nie“ ist Zebo Adam als Produzent dokumentiert. Er wirkte außerdem instrumental an der Aufnahme mit. Diese Funktionen sind von der dauerhaften Kernbesetzung zu unterscheiden.
Schlagzeuger auf „Ende nie“
Florian Holoubek und Tim Neuhaus werden in den Albumcredits am Schlagzeug genannt. Valentin Wegschneider ist mit Percussion beteiligt.
Die neue Arbeitsphase
Das ZEIT-Interview vom Oktober 2026 stellt das kommende Album als bewusste musikalische Neuorientierung vor. Die aktuelle Labelbiografie betont dazu die unmittelbare Rockenergie von „Salbei“.
Eine vollständige Analyse der neuen Albumproduktion ist vor Veröffentlichung nicht gleichzusetzen mit dem bereits möglichen Urteil über die erste Single.
Gastauftritte und dauerhafte Zusammenarbeit
Gemeinsame Bühnenmomente mit anderen österreichischen Künstlern gehören zur Livegeschichte. Ein Gastauftritt ist jedoch weder eine neue Bandmitgliedschaft noch automatisch eine gemeinsame Studioveröffentlichung.
Produktions- und Aufnahmecredits · Gespräch über die neue Arbeitsphase.
8. Live-Auftritte, Festivals und aktuelle Termine
Die Bühne als Teil der Bandidentität
Wandas Bekanntheit beruht wesentlich auf der Konzertwirkung. Große Refrains, körperliche Präsenz und direkte Ansprache schaffen eine Verbindung zwischen der einzelnen Liedgeschichte und dem gemeinsamen Publikumserlebnis.
Dokumentierte Festivalaufnahmen
Die offizielle Website verlinkt vollständige beziehungsweise umfangreichere Livevideos von Rock am Ring 2024, dem Wiener Donauinselfest 2024 und dem Highfield Festival 2022.
Zusätzlich sind einzelne Aufnahmen wie „Bussi Baby“ vom Lollapalooza Berlin 2017 und „Bei niemand anders“ aus der Wiener Stadthalle verzeichnet.
Die Pause 2026 richtig einordnen
Die Band kündigte 2025 eine Konzertpause für 2026 an. Die aktuelle offizielle Website nennt dennoch einen besonderen Wiener Termin im Dezember.
Deshalb wäre die pauschale Aussage, Wanda spiele 2026 überhaupt kein Konzert, zum Recherchezeitpunkt nicht korrekt.
Bestätigte Ankündigungen
| Datum | Ort | Spielstätte und Anlass |
|---|---|---|
| 19. Dezember 2026 | Wien | Wiener Stadthalle, Halle D – „Weihnachten mit Wanda“. |
| 9. April 2027 | Osnabrück, Deutschland | Hyde Park – Beginn der auf der Website genannten Frühjahrstour. |
| 10. April 2027 | Rostock, Deutschland | Moya Kulturbühne. |
| 12. April 2027 | Hamburg, Deutschland | Große Freiheit 36. |
Der erste genannte Tourtermin fällt auf das angekündigte Erscheinungsdatum des neuen Albums. Weitere Termine werden auf der offiziellen Website angezeigt.
Für Beginnzeiten, Verfügbarkeit und mögliche Änderungen sollten die jeweilige Spielstätte und der offiziell verlinkte Ticketanbieter geprüft werden.
9. Auszeichnungen und Erfolge
Amadeus-Rekordstand 2025
Bei den Amadeus Austrian Music Awards 2025 gewann „Ende nie“ die Kategorie Album des Jahres.
Nach der Dokumentation von AKM und austro mechana war dies Wandas zwölfte Amadeus-Auszeichnung. Damit überholte die Band den bis dahin gemeinsam mit Christina Stürmer gehaltenen Stand von elf Trophäen.
Die Zahl wird hier ausdrücklich als dokumentierter Stand nach der Verleihung 2025 genannt, nicht als ungeprüft zeitloser Gesamtstand.
Charterfolg
Bereits „Amore“ erreichte in Österreich Platz zwei. „Ende nie“ gelangte 2024 an die Spitze der österreichischen Verkaufscharts.
Tonträgerauszeichnungen
Mehrere Veröffentlichungen erhielten Gold- und Platinauszeichnungen. Bei entsprechenden Gesamtzahlen müssen Zeitraum, Länder und Mehrfachzertifizierungen beachtet werden.
Auf eine pauschale Summe sämtlicher verkaufter Tonträger oder aller Gold- und Platinplatten wird deshalb verzichtet.
Bandpreis und individuelle Leistung
Eine Auszeichnung für ein Album würdigt eine Veröffentlichung. Sie darf nicht ohne Weiteres als persönlicher Solo-Musikpreis jedes beteiligten Gastmusikers ausgegeben werden.
AKM: Albumpreis und zwölfte Amadeus-Auszeichnung · Chart- und Auszeichnungsübersicht · Erfolg von „Ende nie“.
10. Kulturelle Bedeutung und Einfluss
Eine neue Wahrnehmung österreichischer Rockmusik
Wanda gehört zu jener österreichischen Bandgeneration, die in den 2010er-Jahren im gesamten deutschsprachigen Raum große Aufmerksamkeit erhielt. Die erkennbare Herkunft wurde nicht versteckt, sondern Teil der öffentlichen Identität.
Wien ohne museale Distanz
Die Stadt wird nicht ausschließlich als historische Kulisse dargestellt. Namen, Wohnorte, Nachtleben und private Erinnerungen machen sie zu einer gegenwärtigen Poplandschaft.
Gemeinschaft als emotionales Zentrum
Das öffentliche Schlüsselwort „Amore“ funktioniert auch als Einladung zu Zugehörigkeit. Die spätere Beschäftigung mit Trauer zeigt, dass Gemeinschaft nicht nur im Feiern, sondern auch im gemeinsamen Umgang mit Verlust bestehen kann.
Entwicklung statt unveränderlicher Pose
Die Unterschiede zwischen „Amore“, „Ende nie“ und dem Auftakt mit „Salbei“ widersprechen der Vorstellung einer vollständig gleichbleibenden Bandformel. Gleichzeitig bleibt die Wiedererkennbarkeit von Stimme, Sprache und Melodie erhalten.
Aktuelles Interview zur Entwicklung der Band · Selbst- und Labeldarstellung der neuen Phase.
11. Interessante Fakten
- Wanda wurde 2012 in Wien gegründet.
- Der Bandname verweist auf Wanda Kuchwalek.
- Marco Wanda heißt bürgerlich Michael Marco Fitzthum.
- „Amore“ erschien 2014 bei Problembär Records.
- „Bussi Baby“ gehört zum zweiten Album „Bussi“, nicht zum Debüt „Amore“.
- „Amore meine Stadt“ ist ein Livealbum.
- „Columbo“ erschien auf „Niente“.
- Das fünfte Studioalbum trägt schlicht den Bandnamen „Wanda“.
- Keyboarder Christian Hummer starb 2022 nach langer schwerer Krankheit.
- „Bei niemand anders“ ist auch ihm gewidmet.
- „Ende nie“ wurde 2025 zum Amadeus-Album des Jahres gewählt.
- Die aktuelle Kernbesetzung wird als Trio vorgestellt.
- „Salbei“ erschien am 2. Oktober 2026.
- Das siebte Studioalbum ist für den 9. April 2027 angekündigt.
Album- und Songzuordnungen · Amadeus-Erfolg · Aktuelle Veröffentlichungstermine.
12. Aussagen, Titel und persönliche Perspektiven
Eine dokumentierte Interviewaussage
„Nüchtern zu schreiben, war eine Offenbarung“
Mit dieser Aussage von Marco Wanda ist das ZEIT-Interview vom 2. Oktober 2026 überschrieben. Der öffentlich sichtbare Einstieg stellt das Gespräch in den Zusammenhang der neuen Single und des kommenden Albums.
Die Aussage gehört zu seiner persönlichen Beschreibung des Schreibprozesses. Daraus werden hier keine weitergehenden medizinischen oder privaten Behauptungen über andere Bandmitglieder abgeleitet.
Prägende Werk- und Songtitel
- „Amore“
- „Bussi“
- „Weiter, weiter“
- „Dass es uns überhaupt gegeben hat“
- „Bei niemand anders“
- „Ende nie“
- „Was mich umbringt macht mich schwächer“
Diese Formulierungen sind Werkbezeichnungen, keine automatisch belegten gemeinsamen Lebensmottos der gesamten Band.
Weitere Gespräche recherchieren
13. Medien und Rezeption
Die starke öffentliche Figur des Frontmanns
Marco Wanda steht häufig im Mittelpunkt von Interviews und Porträts. Das erleichtert eine persönliche Erzählung der Karriere, kann aber die Beiträge der anderen Musiker verdecken.
Das Bild der Feierband
Die frühen Hits und großen Mitsingmomente förderten das Bild einer ausgelassenen Rockband. Ein genauerer Blick auf die Alben zeigt jedoch wiederkehrende Themen von Abschied und Verlust.
„Ende nie“ als veränderter Kontext
Das Album wurde vor dem Hintergrund realer Todesfälle wahrgenommen. Dieser Kontext gehört zur Rezeptionsgeschichte, darf aber die musikalische und sprachliche Gestaltung nicht vollständig ersetzen.
Neue Musik und angekündigte Musik unterscheiden
Zu „Salbei“ liegt eine veröffentlichte Aufnahme vor. Das Album von 2027 ist dagegen angekündigt. Eine vollständige Rezension des künftigen Werks wird hier nicht vorweggenommen.
Werbung, Interview und Kritik
Die Labelbiografie beschreibt die neue Phase ausdrücklich enthusiastisch. Das ist von einem journalistischen Interview oder einer unabhängigen Rezension zu unterscheiden.
14. TV, Videos, Radio und Konzertaufnahmen
Offizielle Videoübersicht
Die Bandwebsite trennt Musikvideos und Livevideos. Verzeichnet sind unter anderem „Salbei“, „Bei niemand anders“, „Die Sterne von Alterlaa“, „Ciao Baby“, „Weiter Weiter“ und „Lascia mi fare“.
Bekannte Musikvideos
- „Bologna“ suchen
- „Bussi Baby“ suchen
- „Columbo“ suchen
- „Ciao Baby“ suchen
- „Bei niemand anders“ suchen
- „Therapie“ suchen
- „Salbei“ suchen
Dokumentierte Konzertaufnahmen
- Rock am Ring 2024 suchen
- Wiener Donauinselfest 2024 suchen
- Highfield Festival 2022 suchen
- Lollapalooza Berlin 2017 suchen
- „Bei niemand anders“ aus der Stadthalle suchen
- Material zu „Amore meine Stadt“ suchen
Fernsehen und Porträts
- Wanda bei ORF ON suchen
- Dokumentationen und Bandporträts suchen
- Beiträge zum Amadeus 2025 suchen
- Fernsehinterviews suchen
Radio und Audioarchive
- Beiträge bei ORF Sound suchen
- FM4 zur neuen Musik suchen
- Ö1-Gespräche suchen
- Audiogespräche auf SoundCloud suchen
Suchlinks garantieren keine vollständigen, kostenlosen oder dauerhaft verfügbaren Mitschnitte. Die offizielle Bandwebsite ist für autorisierte Videoverlinkungen der sinnvollste Ausgangspunkt.
15. Aktuelle Informationen und Recherchehinweise
Stand am 4. November 2026
- „Salbei“ ist seit dem 2. Oktober 2026 veröffentlicht.
- Das neue Album ist für den 9. April 2027 angekündigt.
- „Weihnachten mit Wanda“ ist für den 19. Dezember 2026 in Wien gelistet.
- Eine Tournee für April 2027 ist offiziell angekündigt.
Abgelaufene Aktionen nicht als aktuell ausgeben
Die Website nennt einen Ticket-Presale-Vorteil für Albumvorbestellungen bis zum 6. Oktober 2026. Diese Frist ist zum Recherchezeitpunkt bereits abgelaufen und wird hier nicht als weiterhin gültiges Angebot empfohlen.
Ältere Seiten können überholt sein
Manche Suchtreffer zeigen noch „Ende nie“ als aktuelle Hauptankündigung. Die direkt abgerufene offizielle Startseite enthält inzwischen bereits „Salbei“ und das Album für 2027.
Besetzung und Konzertpause kontextabhängig prüfen
Ältere Bandfotos, historische Mitgliederlisten und frühere Pausenankündigungen sollten nicht ohne Abgleich auf die heutige Situation übertragen werden.
16. Weblinks, Suchangebote und soziale Medien
Offizielle und vertiefende Informationen
- Offizielle Wanda-Website: Musik, Videos, Termine und Shop
- Aktuelle Labelbiografie
- Diskografie mit Tracklisten
- AKM zum Amadeus-Rekordstand 2025
- Aktuelles Interview in DIE ZEIT
Google, Bilder und Nachrichten
- Wanda auf Google suchen
- Wanda bei Google Bilder suchen
- Aktuelle Nachrichten suchen
- Nachrichten der letzten Woche suchen
- Aktuelle Interviews suchen
Musik und Streaming
- YouTube: offizielle Musik und Videos suchen
- SoundCloud: nach Wanda suchen
- Spotify: nach Wanda suchen
- Apple Music: nach Wanda suchen
- Discogs: Veröffentlichungen und Credits suchen
Soziale Medien: ausdrücklich als Suchangebote
Die folgenden Links sind Suchabfragen, keine Bestätigung eines bestimmten offiziellen Accounts. Für authentische Profile empfiehlt sich der Einstieg über die offizielle Bandwebsite.
- Wanda auf Facebook suchen
- Instagram-Profile und Beiträge suchen
- Wanda auf TikTok suchen
- Nach offiziellen YouTube-Kanälen suchen
Die Musiker einzeln weiter erkunden
| Musiker | Informationen | Bilder | Videos und Interviews |
|---|---|---|---|
| Marco Wanda | Google-Suche | Bildersuche | YouTube-Suche |
| Manuel Poppe | Google-Suche | Bildersuche | YouTube-Suche |
| Reinhold „Ray“ Weber | Google-Suche | Bildersuche | YouTube-Suche |
| Christian Hummer | Biografische Informationen | Bildersuche | Historische Aufnahmen suchen |
Bilder, Videos und Audioaufnahmen aus Suchmaschinen sind nicht automatisch zur Veröffentlichung freigegeben. Bildrechte, Urheberangaben und gegebenenfalls Nutzungsgenehmigungen müssen vor einer Weiterverwendung geprüft werden.
Die Seer
Einleitung & Überblick
Die Seer gehören zu den bekanntesten und erfolgreichsten Mundartbands Österreichs, vereinen seit 1996 Elemente aus Volksmusik, Pop und klassischem Austropop. Die Band stammt aus dem Salzkammergut, genauer aus Grundlsee[fetch_url:1].
Biografie & Geschichte
Gegründet 1996 durch Alfred Jaklitsch nach ersten Soloexperimenten. Bereits das Debüt brachte Popularität, aber der Durchbruch kam mit „Junischnee“ (2002). Die Seer sind für ihre Heimatverbundenheit, eingängigen Melodien und für emotionale Liveshows bekannt. Im August 2023 kündigten sie ihre Abschiedstournee für 2024 an, im März 2025 erhielten sie den Lebenswerkpreis beim Amadeus Austrian Music Award[fetch_url:1].
Musikstil & Einflüsse
Der Stil mischt österreichische Mundart, traditionelle Volksmusik und moderne Popklänge – unverkennbar im Satzgesang, Dialekttext und der Verbindung von Ziehharmonika, Gitarre und Poparrangements[fetch_url:1].
Diskografie & Werke (Auswahl)
- 1996: Über’n See
- 2002: Junischnee (3x Platin, 112 Wochen in den Ö-Charts)
- 2003: Aufwind (Platin, #1 AT)
- 2004: Über’n Berg (Platin, #1 AT)
- 2009: Hoffen, glauben, liab’n (Platin, #2 AT)
- 2012: Grundlsee (Platin, #1 AT)
- 2015: Fesch (Platin, #1 AT)
- 2022: Ring im See (#2 AT), Stad (#1 AT)
- 2023: Ausklang (#1, Gold AT)
- 2024: Stad Ausklang (#6 AT)
- weitere: 1 Tag, Wohlfühlgfühl, S’ Beste!, Seer Live!
- Bekannteste Singles: „Wild’s Wasser“, „Junischnee“, „Über’n See“, „Lebensbaum“, „Amerika gibt’s nit“
Bandmitglieder & Besetzung (Auswahl)
- Alfred Jaklitsch (Gründer, Komponist, Leitung)
- Sabine „Sassy“ Holzinger (Gesang)
- Fred Jaklitsch (Gesang, Gitarre)
- Thomas Eder (Keyboards)
- Jürgen Fuchs (Bass)
- Hans Hartl (Keyboard, Klarinette)
- Weitere langjährige und wechselnde Mitglieder
Texte & Themen
Mundart, Heimatverbundenheit, Liebe, Sehnsucht, Alltagsgeschichten und Naturmotive. Markenzeichen sind eingängige Refrains und stimmungsvolle Bühnenmomente[fetch_url:1].
Live-Auftritte & Tourneen
- Große Open-Air-Konzerte (u.a. Grundlsee-Seer-Open-Air)
- Tourneen durch Österreich und das benachbarte Ausland
- Abschiedstour 2024
Auszeichnungen & Erfolge
- Dreifachplatin für „Junischnee“, Mehrfach-Platin und Gold für viele Alben
- Amadeus Awards (2003, 2009, 2016, 2025/Lebenswerk)
- Großer Josef-Krainer-Preis (2016)
- Zahlreiche Chartrekorde, darunter mehrere #1-Alben
Kulturelle Bedeutung & Einfluss
Die Seer prägten maßgeblich die moderne österreichische Mundart- und Popmusik. Ihr Sound wurde Vorbild für neue Generationen, ihre Open-Air-Shows sind legendär[fetch_url:1].
Trivia & Fakten
- Alle Songs konsequent in Dialekt, generationsübergreifende Fanbasis
- Längste Chartpräsenz eines Mundartalbums („Junischnee“)
- Abschiedstournee 2024 mit Rekordbesuch
Zitate & Sprüche
- „A Seer geht nie unter.“
- „Wild’s Wasser rennt...“
Medien & Rezeption
- Regelmäßige Fernsehauftritte („Wenn die Musi spielt“, ORF, GoldStarTV u.a.)
- Porträts und Konzerte auf ServusTV, zahlreiche Radiointerviews
- Große Social-Media-Präsenz, Jubiläumsreports
Diskographie Überblick
- Alle Studio-, Live-, Jubiläums- und Best-of-Alben
- Wichtige Songs von „Jodlertrance“ bis „Ausklang“
TV, Videos, Radiobeiträge, Konzertaufnahmen
a bis z Austropop und österreichische Musiker / Bands derzeit umfachreiches Update seit 4. nov 2026
fehlt wer? Tragen Sie sich ein---https://www.hamkumst.net/musiker-eintrag.html
Präsentieren Sie sich und Ihre Werke-hier
---> Personen, Förderer Labels, Produzenen der österr. Musikszene
--->Musikszene in den Bundesländern
Ernst Molden
Ernst Molden ist eine der prägenden Stimmen der Wiener Liedermachertradition, bekannt für poetische Balladen im Wiener Dialekt. Seine Musik verschmilzt Chanson, Folk und Wienerlied und erzählt melancholisch und tiefgründig vom urbanen Leben, dem Stadtgefühl und sozialen Themen. Molden arbeitet oft mit Künstler:innen wie Nino aus Wien, Ursula Strauss und Die Strottern zusammen. Er ist vielfacher Preisträger (Amadeus, Prix Pantheon) und regelmäßiger Gast in kleinen Clubs und Theatern. 2024 erschienen neue Songs sowie literarische und musikalische Projekte zum Thema Wien.
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Einleitung und Überblick
Aniada a Noar („Ein jeder ein Narr“, weststeirisch) prägen seit über 40 Jahren die sogenannte „Neue Volksmusik“ in Österreich. Sie verbinden traditionelle Musik, Eigenkompositionen und multikulturelle Einflüsse zu einem unverwechselbaren Sound, der jenseits aller Klischees innovative Volksmusik auf höchstem Niveau bietet.
Wikipedia: Aniada a Noar | Offizielle Website ***
Biografie und Geschichte / Gründungsjahr und Herkunft
Gegründet wurde die Band 1983/84 in der Weststeiermark von Andreas Safer, Bertl Pfundner, Wolfgang Moitz, Edi Zwanzer und Wolfgang Zagar. Ursprünglich wurden Folk- und Country-Einflüsse verarbeitet, ab Mitte der 1980er Jahre setzte die Gruppe immer stärker auf die kreative Auseinandersetzung mit österreichischer Volksmusik. Die Formation ist heute eines der wichtigsten Ensembles der neuen alpenländischen Weltmusik.
Bandgeschichte und Mitglieder ***
Musikstil und Einflüsse
Aniada a Noar stehen für einen originellen Mix aus österreichischer Traditionsmusik, Weltmusik, Folk und Balladen. Ihre Arrangements verbinden Geige, Akkordeon, Gitarre, Flöten, Dudelsack, Mandoline und viele andere seltene Instrumente. Prägend sind Harmoniegesang, auch mehrsprachige Stücke, sowie Kooperationen mit internationalen Künstlerinnen und Künstlern. Die Gruppe experimentiert mit neuen Formen der Volksmusik und betont immer den respektvollen, innovativen Umgang mit der Tradition.
Musiklexikon Österreich ***
Diskografie
- 1986: Ruck ma zsamm
- 1989: Geduld, Geduld
- 1993: Gwoxn (mit Broadlahn und Citoller Tanzgeiger)
- 1996: Die Geierwally
- 2000: Es wird scho glei dumpa
- 2003: Sou is es Leben
- 2007: Polka Potente
- 2009: Holz
- 2013: Khult
- 2015: 33
- 2016: In Compagnia (mit Altrioh)
- 2019: Summawind
- 2020: Live
Alle Alben & Shop | Spotify Discography | Amazon Music ***
Bandmitglieder und Besetzung
- Andreas Safer (seit 1980): Gesang, Geige, Mandoline, Mandola, singende Säge, Maultrommel, Nasenflöte, Dudelsack
- Wolfgang Moitz (seit 1981): Gesang, Flöten, Nasenflöte, Piffero, Dudelsack, Akkordeon, Glockenspiel, Maultrommel, Bass
- Weitere und ehemalige Mitglieder: Bertl Pfundner (1980–2021), Michael Krusche (1983–2013), Wolfgang Zagar, Edi Zwanzer, Franz Pichelmaier
- Gast- und Bühnenmusiker seit 2021: Zusammenarbeit u.a. mit Lothar Lässer (Akkordeon), Martin Moro (Gitarre)
***
Texte und Themen
Die Inhalte reichen von traditionell-ländlichen Motiven bis zu humorvollen, poetisch-kritischen oder experimentellen Texten in Mundart. Themen sind das Leben in der Steiermark, Natur, Zeitgeist, Heimat und Offenheit gegenüber neuen musikalischen Begegnungen. ***
Live-Auftritte und Tourneen
Aniada a Noar sind bekannt für mitreißende Live-Auftritte, die von Konzerthäusern bis zu internationalen Festivals reichen. Zahlreiche Kooperationen, etwa mit Broadlahn, Citoller Tanzgeiger, italienischen oder osteuropäischen Musikern, sind Teil ihres künstlerischen Profils. Die Band besticht live durch natürliche Spielfreude, musikalische Virtuosität und außergewöhnliche Bühnenpräsenz.
Aktuelle Termine ***
Auszeichnungen und Erfolge
Das Ensemble erhielt mehrere Nominierungen zum Preis der Deutschen Schallplattenkritik, internationale Konzertengagements und genießt höchste Wertschätzung in der Fachpresse sowie bei Volksmusik-Festivals im gesamten deutschsprachigen Raum.
Veranstaltung & Anerkennung ***
Kulturelle Bedeutung und Einfluss
Aniada a Noar gelten als Vorreiter und Ideengeber der „Neuen Volksmusik“ in Österreich. Mit ihrem Werk inspirieren sie Generationen junger Musikerinnen und Musiker und sind ein wichtiger Faktor für die Vielfalt und Weiterentwicklung der österreichischen „Weltmusik“. ***
Interessante Fakten
Die Band hat in ihrer über 40-jährigen Geschichte mit zahlreichen internationalen Gästen gearbeitet und wurde zu musikalischen Brückenbauern zwischen alpenländischer, mediterraner und osteuropäischer Folklore. Das Line-up wandelte sich mehrfach, zentrale Figuren blieben Safer und Moitz. ***
Aussagen und Sprüche
Gruppeninterne Devise: „Spülts weiter, Burschen!“ – ein Leitspruch, um trotz Rückschlägen und personellen Veränderungen immer weiter die Freude an der Musik im Zentrum zu behalten. ***
Medien und Rezeption
Die Fachpresse lobt die künstlerische Offenheit, Qualität und Innovationsfreude der Band. Dokumentationen, Radiobeiträge und Rezensionen würdigen Aniada a Noar als Fixgrößen der österreichischen Volksmusikszene.
Pressestimmen & Medien ***
Diskographie & Werke im Überblick
Vollständige CD-Liste, Projektübersicht, sowie Merchandise gibt es auf der offiziellen Webseite:
Hören & Kaufen ***
TV, Videos, Radiobeiträge, Konzertaufnahmen
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Weblinks und Social Media
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Musik, Interviews, Berichte, Sonstiges
Andy Baum – Songwriter, Sänger und Produzent zwischen internationalem Pop und österreichischer Liedkultur
Andy Baum gehört zu den österreichischen Musikern, deren bekannteste Songs nur einen Teil ihrer Arbeit sichtbar machen. Mit „Still Remember Yvonne“ und „Slow Down“ wurde er Ende der 1980er-Jahre einem breiten Publikum bekannt. Daneben entwickelte er sich zum Komponisten von Film- und Theatermusik, zum Produzenten, Lehrer und musikalischen Partner anderer Künstler.
Seine Laufbahn führt von Linzer Jugendbands über die Wiener Hallucination Company und Andy Baum & The Trix bis zu akustischen Soloprogrammen und dem Trio mit Ulli Bäer und Matthias Kempf. Englischsprachiger Pop, gitarrenorientierter Rock und spätere Mundartlieder stehen dabei nicht für voneinander getrennte Karrieren, sondern für unterschiedliche Seiten eines vielseitigen Musikers.
Recherche- und Informationsstand: 4. November 2026. Historische Bandphasen, Soloveröffentlichungen, Gastbeiträge und aktuelle Konzertprojekte werden ausdrücklich voneinander unterschieden.
1. Einleitung und Überblick
Der Musiker heißt Andreas Baum und tritt unter dem Künstlernamen Andy Baum auf. Er ist Solokünstler, arbeitete aber über weite Strecken seiner Laufbahn in Bands und projektbezogenen Ensembles. Ein einzelnes Gründungsjahr lässt sich deshalb für seine gesamte Karriere nicht sinnvoll angeben.
Als historische Eckpunkte gelten seine erste Band im Jugendalter, der Wechsel nach Wien 1978, die Hallucination Company ab 1982 und das Debütalbum von 1987. Seine Arbeit als Produzent und Komponist erweiterte dieses öffentliche Künstlerprofil später erheblich.
Steckbrief
- Name: Andreas „Andy“ Baum
- Geboren: 24. Dezember 1957 in Linz, Oberösterreich
- Tätigkeit: Sänger, Gitarrist, Songwriter, Komponist und Produzent
- Frühe musikalische Ausbildung: Klavier und klassische Gitarre
- Erste Band: Magic Octopus, als Jugendlicher
- Wichtige frühe Stationen: Stonehenge, Hallucination Company und Total Normal
- Bekannte Formation: Andy Baum & The Trix
- Bekannte Lieder: „Still Remember Yvonne“, „Slow Down“ und „Only a Whisper“
- Weitere Arbeitsfelder: Film- und Theatermusik, Musikproduktion, Audio-Postproduktion und Unterricht
- Aktuelles Liveprojekt: „Ein Abend zu dritt“ mit Ulli Bäer und Matthias Kempf
Biografische Grundlagen: Österreichisches Musiklexikon · Offizielle Künstlerbiografie.
2. Biografie, Herkunft und Karrieregeschichte
Kindheit und musikalische Ausbildung in Linz
Andy Baum wurde am 24. Dezember 1957 in Linz geboren. Nach dem Österreichischen Musiklexikon erhielt er als Kind vier Jahre Klavierunterricht. Später kam klassische Gitarre im Rahmen eines musisch-pädagogischen Gymnasiums hinzu.
Mit 14 Jahren war er Gitarrist und Sänger seiner ersten Band Magic Octopus. Damit verbanden sich früh zwei Entwicklungswege: die instrumentale Ausbildung und das praktische Musizieren in einer eigenen Gruppe.
1978: von Oberösterreich nach Wien
1978 ging Baum als Gitarrist der Band Stonehenge nach Wien. Bald übernahm er auch den Gesang. Die Gruppe gewann 1980 einen britischen Bandwettbewerb in Liverpool; eine Englandtournee folgte.
Die internationale Orientierung seiner späteren Musik hatte damit bereits eine praktische Vorgeschichte. Englisch war nicht nur die Sprache einer angestrebten Popkarriere, sondern auch Teil der frühen Bühnenarbeit.
1982 bis 1984: Hallucination Company
Ab 1982 wurde Baum Frontmann der Hallucination Company. Das Ensemble gehörte zu den markanten Wiener Verbindungen von Musik, Theater und visueller Inszenierung.
Die Arbeit in diesem Umfeld erweiterte das Profil des Gitarristen und Sängers um eine ausgeprägte Bühnenerfahrung. Nach der Trennung gründete er mit weiteren ehemaligen Mitgliedern die Musiktheatergruppe Total Normal.
Total Normal, The Band und The Trix
Nach einer Theaterproduktion konzentrierte sich die neue Gruppe ab 1984 auf Musik. Sie trat zunächst als Andy Baum & The Band, ab 1987 als Andy Baum & The Trix auf.
Zu diesem Umfeld gehörten Helmut Bibl, Polio Brezina und Lukas Filz. Die Formation arbeitete außerdem als Begleitband der britischen Sängerin Dana Gillespie.
1987 bis 1989: Debüt und bekannte Radiohits
Das Debütalbum erschien 1987. Es wird in Quellen als „Listen to the Bad Boy“ beziehungsweise „Listen to the Bad Boys“ geführt. Im selben Jahr erhielt Baum einen Pop-Amadeus als bester Nachwuchskünstler.
„Still Remember Yvonne“ und „Slow Down“ machten ihn anschließend einem breiten Radiopublikum bekannt. Das zweite Album „What’s Wrong“ erschien 1989.
Gerade bei „Slow Down“ muss zwischen Radioerfolg und Verkaufscharts unterschieden werden: Das Österreichische Musiklexikon beschreibt den Titel als meistgespielten Song des Jahres 1989 und Nummer eins der Ö3-Charts. In den österreichischen Single-Verkaufscharts erreichte er Platz zehn.
Die 1990er-Jahre: Alben und neue Aufgaben
Mit „Extra Feathers“, „Catch My Breath“ und „Wooden Days“ setzte Baum seine Albumarbeit fort. Parallel entwickelte er sich zum Produzenten und Komponisten für Film und Fernsehen.
1997 begann er nach einer Bandumbesetzung ein reduziertes Soloprogramm, das seine offizielle Biografie als „Baum-Light“-Version beschreibt. Der Song konnte damit stärker unabhängig vom großen Bandarrangement im Mittelpunkt stehen.
Produktion, Unterricht und spätere Lieder
In den folgenden Jahren arbeitete Baum an Filmmusik, Produktionen anderer Künstler und eigenen Programmen. Lehrtätigkeiten im Bereich Rock und Pop ergänzten seine künstlerische Arbeit.
Neben seinen bekannten englischsprachigen Liedern entwickelte sich ein Mundartrepertoire. Auf seiner Website werden aktuell unter anderem „Siassa Pfeu“, „Wann Du wanst“ und „Nightmare“ als noch nicht auf CD veröffentlichte Songs angeführt.
Seit 2019: „Ein Abend zu dritt“
Mit Ulli Bäer und Matthias Kempf steht Baum seit 2019 im gemeinsamen Programm „Ein Abend zu dritt“ auf der Bühne. Aus einem zunächst spontan angelegten Zusammenspiel wurde ein dauerhaftes Konzertprojekt.
Vertiefung: Offizielle Karrierechronik · Musikgeschichtlicher Überblick · Aktuelles Porträt des Trioformats.
3. Musikstil und Einflüsse
International orientierter Gitarrenpop
Die frühen Veröffentlichungen mit The Trix stehen für einen österreichischen Pop- und Rockansatz mit internationalem Anspruch. Englischsprachige Texte, sorgfältige Arrangements und ein deutlich ausgearbeiteter Gitarrensound prägen diese Phase.
Das Österreichische Musiklexikon hebt dabei auch Helmut Bibls virtuoses Gitarrenspiel sowie die Nutzung internationaler Studios und Produzenten hervor.
Die Bedeutung der Stimme
Baums Gesang verbindet die deutliche Kontur eines Popsängers mit einer warmen, bisweilen rauen Klangfarbe. Diese Wiedererkennbarkeit funktioniert sowohl in größeren Studioproduktionen als auch in akustisch reduzierten Besetzungen.
Vom englischen Song zur Mundart
Die späteren Dialektlieder sind keine bloße sprachliche Umstellung alter Hits. Sie erweitern seine Ausdrucksmöglichkeiten: Alltagssprache, lokale Färbung und persönliche Zwischentöne treten anders hervor als im internationalen Popidiom.
Arrangement als eigenständige Arbeit
Als Produzent und Komponist beschäftigt sich Baum nicht nur mit einer Melodie oder einem Text, sondern mit deren klanglicher Gestalt. Welche Instrumente eingesetzt werden, wie Stimmen zusammenwirken und wo ein Arrangement Raum lässt, gehört zu diesem Arbeitsfeld.
Akustisches Zusammenspiel
Im Trio mit Bäer und Kempf werden eigene und ausgewählte fremde Lieder für drei Gitarren und drei Stimmen eingerichtet. Die Reduktion ist dabei eine eigene Interpretation, keine bloß kleinere Kopie der ursprünglichen Studioaufnahme.
Grundlagen: Stilistische Einordnung · Konzept des akustischen Trios.
4. Texte und Themen
Erinnerung und Beziehungen
Bereits bekannte Titel wie „Still Remember Yvonne“ zeigen die Nähe zu persönlicher Erinnerung und Beziehungserzählung. Baums Werk lässt sich jedoch nicht auf nostalgische Liebeslieder reduzieren.
Gegenwart und Menschlichkeit
Mit „Humanity Train“ erschien 2019 eine weitere eigenständige Single. Für eine genaue Deutung einzelner Songs sollten die vollständige Aufnahme, verfügbare Texte und Aussagen des Künstlers gemeinsam betrachtet werden. Der Titel allein ersetzt keine belastbare Textanalyse.
Alltag und Mundart
Die Veranstaltungsbeschreibung von „Ein Abend zu dritt“ nennt Begegnungen, Scheitern und Glück als Themen des gemeinsamen Programms. Diese Angaben beziehen sich auf den gesamten Trioabend, nicht ausschließlich auf Baums eigene Texte.
Autorschaft und Interpretation unterscheiden
Im Trio werden eigene Songs ebenso wie Lieder anderer Autoren gespielt. Auch ein Titel im Streamingprofil muss nicht vollständig von Baum geschrieben worden sein. Komposition, Text, Arrangement und Interpretation sollten jeweils anhand der Credits unterschieden werden.
Musik ohne Liedtext
Ein Teil seines Werks erzählt ohne gesungene Worte. Bei Film- und Theatermusik übernehmen Klang, Rhythmus, Spannung und musikalische Wiederholung Aufgaben, die in einem Song häufig der Text trägt.
Weiterführend: Eigene Songs und Videos auf der Künstlerwebsite · Veröffentlichungen bei Apple Music.
5. Diskografie und Werke im Überblick
Die folgende Übersicht nennt zentrale Albumveröffentlichungen, Zusammenstellungen und Liveaufnahmen. Sie ist keine vollständige Liste sämtlicher Sessionbeiträge, Soundtracks, Singles oder Produktionen für andere Künstler.
| Jahr | Veröffentlichung | Einordnung |
|---|---|---|
| 1987 | Listen to the Bad Boy / Listen to the Bad Boys | Debütalbum; die herangezogenen Katalog- und Lexikonangaben unterscheiden sich beim Singular beziehungsweise Plural des Titels. |
| 1989 | What’s Wrong | Zweites Album aus der frühen Erfolgsphase. |
| 1991 | Extra Feathers | Studioalbum; mit der Single „What Love Can Do“. |
| 1993 | Catch My Breath | Studioalbum mit österreichischer Chartplatzierung. |
| 1994 | Urban Rhythm | In diskografischen Übersichten geführte Veröffentlichung. |
| 1995 | Wooden Days | Studioveröffentlichung aus der Mitte der 1990er-Jahre. |
| 1998 | Best of Andy Baum | Zusammenstellung bereits veröffentlichter Musik. |
| 1999 | Love Flows | Im Österreichischen Musiklexikon verzeichnete Albumveröffentlichung. |
| 2005 | Baum – Pur Live | Liveveröffentlichung; die Künstlerwebsite verwendet außerdem die Schreibweise „BAUM PUR Live“. |
Ausgewählte Singles und Songs
- „Only a Whisper“ – frühe Erfolgsphase ab 1986.
- „Still Remember Yvonne“ – Veröffentlichung in den späten 1980er-Jahren; österreichischer Charteinstieg 1988.
- „Slow Down“ – Veröffentlichung 1988; österreichischer Charteinstieg und besonders große Radioresonanz 1989.
- „What Love Can Do“ – Single aus der „Extra Feathers“-Phase.
- „Humanity Train“ – Single, 2019.
- „Imagine“ – als Single im Streamingkatalog für 2020 geführt; nicht als eigene Komposition Baums auszugeben.
- „Nightmare“ – auf der offiziellen Website als aktueller, noch nicht auf CD veröffentlichter Song genannt.
- „Siassa Pfeu“ – auf der offiziellen Website angeführter Mundarttitel.
- „Wann Du wanst“ – auf der offiziellen Website angeführter Mundarttitel.
Kooperationen und Gastbeiträge
- „Ausverkauft! – Live im Orpheum, Wien“ – 2002, mit Georg Danzer und Ulli Bäer.
- „Dafroane Zeit“ – Beitrag zum Album „Bullerjan Nächte“ des K&K String Quartetts laut offizieller Biografie.
- Gastauftritt auf Harald Baumgartners „melancholerisch“.
- Weitere Beiträge als Sänger, Gitarrist, Komponist oder Produzent.
Diskografischer Hinweis: Streamingplattformen führen Gastbeiträge häufig unter dem Namen aller Beteiligten. Das macht die gesamte Veröffentlichung nicht automatisch zu einem Soloalbum von Andy Baum. Ebenso sind Erscheinungsjahr und späterer Charteinstieg unterschiedliche Angaben.
Ein sinnvoller Einstieg
- „Still Remember Yvonne“ – der frühe Hitparadenerfolg.
- „Slow Down“ – der besonders prägende Radiosong.
- „What’s Wrong“ – die bekannte Bandphase.
- „Extra Feathers“ und „Catch My Breath“ – die Albumarbeit der frühen 1990er-Jahre.
- „Baum – Pur Live“ – der reduzierte Bühnenzugang.
- „Ausverkauft!“ – das Zusammenspiel mit Danzer und Bäer.
- Die aktuellen Mundarttitel – die spätere sprachliche Entwicklung.
- „Ein Abend zu dritt“ – das heutige akustische Ensemble.
Werkrecherche: Werkübersicht im Musiklexikon · Offizielle Veröffentlichungschronik · Discogs: Ausgaben und Credits · Musik-Sammler: Tonträgerübersicht.
6. Kooperationen, Produktion und Filmmusik
Dana Gillespie
Baums Band arbeitete als Begleitformation von Dana Gillespie. Diese Tätigkeit verbindet seine eigene Bandgeschichte mit einer international erfahrenen Sängerin und erweitert das Bild vom ausschließlich österreichischen Popmusiker.
Georg Danzer und Ulli Bäer
Die Zusammenarbeit mit Georg Danzer und Ulli Bäer führte zu einem eigenständigen Trioformat. Das Livealbum „Ausverkauft!“ dokumentiert diese Begegnung unterschiedlicher Stimmen und Liedrepertoires.
Daneben arbeitete Baum auch als Produzent für Danzer. Seine offizielle Biografie nennt diese Tätigkeit ausdrücklich für die späten 1990er-Jahre.
Ulli Bäer und Matthias Kempf
„Ein Abend zu dritt“ ist vom historischen Trio mit Danzer zu unterscheiden. Hier stehen Ulli Bäer, Matthias Kempf und Andy Baum gemeinsam auf der Bühne.
Eigene Lieder, bekannte Hits, ausgewählte fremde Songs und Erzählungen bilden ein Programm, das auf den drei Stimmen und drei Gitarren beruht.
Anja Thaler
Die Veranstaltungsseite des OVAL dokumentiert, dass Baum mit seinem Team Anja Thalers Ende 2023 erschienenes Debütalbum „…dann wären wir das Meer“ arrangiert und produziert hat.
Diese Arbeit zeigt seine heutige Rolle als musikalischer Partner anderer Songwriterinnen und Songwriter besonders konkret.
Film- und Fernsehmusik
Das Österreichische Musiklexikon nennt unter anderem folgende Arbeiten:
- „Verkaufte Seele“ – 1995.
- „Der Schatz, der vom Himmel fiel“ – 1999.
- „42plus“ – 2007.
- Musik für Produktionen von „Universum“.
- Soundtracks für Geo-TV.
Solche Arbeiten folgen anderen Anforderungen als ein Popsong: Musik muss Bilder, Figuren und Dramaturgie unterstützen und darf sich nicht zwangsläufig selbst in den Vordergrund stellen.
Unterricht und Wissensvermittlung
Baum unterrichtete im Bereich Rock und Pop an unterschiedlichen Einrichtungen in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland. Seine offizielle Biografie nennt unter anderem die „Session Days“ des niederösterreichischen Musikschulwerks.
Filmmusik und Lehrtätigkeit · Produktionsarbeit in der offiziellen Chronik · Zusammenarbeit mit Anja Thaler.
7. Bandmitglieder und historische Besetzungen
Die frühen Formationen
- Magic Octopus – erste Jugendband.
- Stonehenge – Wechsel nach Wien und frühe internationale Konzertarbeit.
- Hallucination Company – Baum als Frontmann ab 1982.
- Total Normal – Musiktheaterprojekt nach der Hallucination Company.
- Andy Baum & The Band – Konzentration auf Musik ab 1984.
- Andy Baum & The Trix – Name ab 1987.
Das Umfeld von Total Normal und The Trix
Das Österreichische Musiklexikon nennt im Zusammenhang mit dem Übergang von der Hallucination Company zu Total Normal Helmut Bibl, Polio Brezina und Lukas Filz.
Diese Angaben beschreiben eine historische Entstehungsphase, keine über Jahrzehnte unveränderte Besetzung. Für konkrete Albumaufnahmen sind die jeweiligen Credits maßgeblich.
Danzer, Bäer und Baum
| Musiker | Einordnung |
|---|---|
| Georg Danzer | Liedermacher, Sänger und Gitarrist. |
| Ulli Bäer | Sänger und Gitarrist. |
| Andy Baum | Sänger und Gitarrist. |
„Ein Abend zu dritt“
| Musiker | Funktion im Trio |
|---|---|
| Ulli Bäer | Gesang und Gitarre. |
| Matthias Kempf | Gesang und Gitarre. |
| Andy Baum | Gesang und Gitarre. |
Die beiden Trios dürfen trotz personeller Überschneidung nicht miteinander gleichgesetzt werden. Auch Austria 3 ist ein anderes Projekt und kein Alternativname dieser Formationen.
Historische Bandentwicklung · Aktuelle Triobesetzung und Programmidee.
8. Live-Auftritte und aktuelle Konzerttermine
Von der Bandtournee zum akustischen Abend
Baums Konzertgeschichte reicht von internationalen Bandauftritten bis zu reduzierten Soloprogrammen. Die akustische Arbeit macht besonders hörbar, wie eigenständig ein Lied ohne die ursprüngliche Studioproduktion funktionieren kann.
„Ein Abend zu dritt“
Das Trio mit Bäer und Kempf verbindet bekannte Titel mit Mundartliedern, Anekdoten und spontanen Momenten. Die Veranstalter beschreiben das Format als handgemachten Konzertabend mit drei charakteristischen Stimmen.
Auf der offiziellen Website angekündigte Termine
| Datum | Ort und Bundesland | Programm |
|---|---|---|
| 22. November 2026, 18:00 Uhr | Kulturszene Kottingbrunn, Niederösterreich | Ulli Bäer, Matthias Kempf und Andy Baum – „Ein Abend zu dritt“. |
| 28. November 2026, 19:30 Uhr | Salzhof Freistadt, Oberösterreich | Ulli Bäer, Matthias Kempf und Andy Baum – „Ein Abend zu dritt“. |
| 12. Februar 2027, 19:30 Uhr | Orpheum Wien | Ulli Bäer, Matthias Kempf und Andy Baum. |
| 8. April 2027, 19:30 Uhr | OVAL im EUROPARK, Salzburg | „Ein Abend zu dritt“; als Support ist Anja Thaler mit Maurice „Mo“ Schotman angekündigt. |
Außerdem führt die Künstlerwebsite für Juni bis November 2026 „Danzermania unterwegs“ in ganz Österreich an. Eine einzelne Veranstaltungsankündigung sollte für genaue Besetzung, Ort und Termin zusätzlich geprüft werden.
Ein Auftritt in Sieghartskirchen ist auf der Website ausdrücklich als erneut verschoben und ohne neuen fixen Termin gekennzeichnet.
Offizieller Konzertkalender · Veranstalterinformation zum Salzburg-Termin 2027.
9. Auszeichnungen und Erfolge
Pop-Amadeus 1987
Das Österreichische Musiklexikon nennt für 1987 einen Pop-Amadeus als bester Nachwuchskünstler für das Debütalbum.
Diese historische Auszeichnung sollte nicht ohne weitere Erläuterung mit den späteren Amadeus Austrian Music Awards gleichgesetzt werden.
Österreichische Verkaufscharts
| Veröffentlichung | Charteinstieg | Höchstplatzierung Österreich |
|---|---|---|
| Still Remember Yvonne | 1988 | Platz 17. |
| Slow Down | 1989 | Platz 10. |
| Extra Feathers | 1991 | Platz 27. |
| Catch My Breath | 1993 | Platz 28. |
Radioerfolg ist nicht dasselbe wie Verkaufsrang
Die offizielle Biografie nennt für „Slow Down“ Platz zwei in einer Hitparade und Platz eins in der „Austroparade“. Das Musiklexikon beschreibt den besonders starken Ö3-Radioerfolg.
Diese Angaben widersprechen der Verkaufschartposition nicht automatisch, weil unterschiedliche Ranglisten unterschiedliche Dinge messen. Für ein Künstlerporträt ist diese Unterscheidung entscheidend.
Auf eine pauschale Gesamtzahl verkaufter Tonträger wird verzichtet, da dafür keine einheitlich belegte Grundlage aus den herangezogenen Quellen vorliegt.
Auszeichnung und Radioerfolg · Verkaufschartübersicht · Zeitgenössische Erfolgseinordnung in der Künstlerchronik.
10. Kulturelle Bedeutung und Einfluss
Österreichischer Pop muss nicht im Dialekt gesungen sein
Baums Karriere zeigt eine wichtige Seite der österreichischen Popgeschichte: Musiker aus Österreich arbeiteten bewusst in englischer Sprache und orientierten sich an internationalen Klangbildern.
Austropop ist deshalb als Herkunfts- und Geschichtszusammenhang weiter zu verstehen als ausschließliches Dialektgenre.
Von Linz nach Wien und darüber hinaus
Seine Herkunft aus Oberösterreich, die Wiener Bandszene und die frühen Englanderfahrungen verbinden regionale, nationale und internationale Ebenen. Diese Beziehungen sind für seine Entwicklung aussagekräftiger als eine rein lokale Zuschreibung.
Die Arbeit hinter den bekannten Namen
Als Produzent, Komponist und Arrangeur trägt Baum zu Veröffentlichungen bei, die nicht unter seinem Namen vermarktet werden. Diese weniger sichtbare Arbeit ist ein wesentlicher Teil der musikalischen Infrastruktur.
Weitergabe von Erfahrung
Seine Lehrtätigkeit und die Produktion anderer Künstler verbinden langjährige Berufserfahrung mit neuen Stimmen und Arbeitsweisen. Darin liegt eine andere, langfristige Form von Einfluss als die reine Hitparadenpräsenz.
Grundlage: Musikgeschichtliche Einordnung · Aktuelle Produktions- und Konzertzusammenhänge.
11. Interessante Fakten
- Andy Baum wurde am Heiligen Abend 1957 geboren.
- Seine erste Band hieß Magic Octopus.
- Er spielte zunächst Klavier und später klassische Gitarre.
- Mit Stonehenge kam er bereits vor der Solokarriere nach England.
- Er war Frontmann der Hallucination Company.
- Seine Band begleitete Dana Gillespie.
- „Slow Down“ war im Radio noch erfolgreicher als in den Verkaufscharts.
- Der Titel „Extra Feathers“ geht laut offizieller Biografie auf besondere Federn zurück, die ihm eine australische Bekannte geschenkt hatte.
- Er schrieb Musik für „Universum“ und für Spielfilme.
- Er produzierte mit seinem Team Anja Thalers Debütalbum „…dann wären wir das Meer“.
- Das aktuelle Trio mit Bäer und Kempf entstand 2019.
Anekdoten und Karrierechronik · Biografische Eckdaten · Aktuelle Kooperationen.
12. Aussagen, Titel und persönliche Perspektiven
Für persönliche Zitate ist eine überprüfbare Originalquelle wichtig. Da aus den hier ausgewerteten Quellen kein vollständig überprüfter Interviewwortlaut übernommen wird, werden keine zugeschriebenen Sprüche als gesicherte Baum-Zitate ausgegeben.
Bekannte Titel als Zugang zum Werk
- „Slow Down“
- „Still Remember Yvonne“
- „Catch My Breath“
- „Wooden Days“
- „Humanity Train“
- „Wann Du wanst“
Diese Bezeichnungen sind Werk- oder Songtitel. Sie dürfen nicht automatisch als persönliche Lebensmottos oder autobiografische Aussagen verstanden werden.
Interviews im Original recherchieren
13. Medien und Rezeption
Der Radiosänger und das größere Berufsbild
Für viele Hörer beginnt die Erinnerung an Andy Baum mit zwei bekannten Songs. Seine Biografie umfasst jedoch eine wesentlich größere Bandbreite an Aufgaben.
Ein ausführliches Porträt sollte deshalb nicht nur die Hitparadenphase, sondern auch Filmkomposition, Produktion, Unterricht und spätere Liveformate berücksichtigen.
Diskussionen über die österreichische Musiklandschaft
Die offizielle Biografie verweist auf ein Interview im Standard vom August 2012. Es gehört zu Baums öffentlicher Auseinandersetzung mit den Arbeitsbedingungen von Musikschaffenden.
Für eine genaue Darstellung seiner Positionen sollte das vollständige Gespräch gelesen werden, statt Aussagen aus Suchausschnitten oder späteren Zusammenfassungen zu isolieren.
Veranstaltungstexte sind keine neutralen Rezensionen
Aktuelle Programmtexte beschreiben das Trio häufig mit Begriffen wie Bühnenchemie, Humor und handgemachter Musik. Diese Angaben erklären das Konzertkonzept, sind aber als werbende Veranstalterdarstellungen einzuordnen.
Namensgleichheit bei der Recherche
Im Internet existieren weitere Personen namens Andy Baum. Für eindeutige Suchergebnisse sind Zusätze wie „Österreich“, „Slow Down“, „Linz“ oder „Musiker“ hilfreich.
Das Standard-Interview suchen · Konzertkritiken suchen · Albumrezensionen suchen.
14. TV, Videos, Radio und Konzertaufnahmen
Videos auf der offiziellen Website
Die Künstlerwebsite führt einen eigenen Videobereich und verweist auf aktuelle Songs. Für den Einstieg in autorisierte Inhalte ist sie deshalb eine sinnvolle erste Anlaufstelle.
- Offizielle Website mit Songs und Videos
- „Slow Down“ suchen
- „Still Remember Yvonne“ suchen
- „Humanity Train“ suchen
- „Wann Du wanst“ suchen
Fernsehauftritte und Archivmaterial
- Andy Baum bei ORF ON suchen
- Historische ORF-Auftritte suchen
- Andy Baum & The Trix live suchen
- Material aus der Hallucination-Company-Zeit suchen
Radio und Audiogespräche
- Beiträge bei ORF Sound suchen
- Ö1-Beiträge suchen
- Radiointerviews suchen
- Audiogespräche auf SoundCloud suchen
Konzertaufnahmen und Trioprojekte
- „Baum – Pur Live“ und Soloaufnahmen suchen
- Danzer, Bäer und Baum suchen
- „Ein Abend zu dritt“ suchen
- Danzermania-Auftritte mit Andy Baum suchen
Filmkompositionen recherchieren
Suchlinks sind keine Garantie für einen vollständigen, kostenlosen oder dauerhaft verfügbaren Mitschnitt. Offizielle Veröffentlichungen, Fernsehausschnitte, Fanvideos und nicht autorisierte Uploads müssen voneinander unterschieden werden.
15. Aktuelle Informationen und Recherchehinweise
Die offizielle Website als Ausgangspunkt
Die persönliche Website enthält zum Recherchezeitpunkt Konzertankündigungen bis April 2027, Hinweise auf aktuelle Songs, Videos und einen Newsletter.
Für verbindliche Angaben zu Beginnzeit, Kartenverfügbarkeit und möglichen Verschiebungen sollte zusätzlich die jeweilige Veranstalterseite geprüft werden.
Vorsicht bei wiederverwendeten Konzerttexten
Manche Veranstaltungsseiten verwenden ältere Programmbeschreibungen weiter. Formulierungen wie „zum ersten Mal“ oder alte Jahreszahlen müssen deshalb nicht den tatsächlichen Beginn des heutigen Projekts beschreiben.
Für das Trio mit Bäer und Kempf nennt die aktuelle OVAL-Darstellung ausdrücklich 2019 als Ausgangspunkt.
16. Suchlinks, Musikplattformen und soziale Medien
Offizielle und vertiefende Informationen
- Offizielle Andy-Baum-Website
- Offizielle Biografie
- Österreichisches Musiklexikon
- Mitgliedereintrag bei der Musikergilde
- Discogs: Tonträger und Credits
Google, Bilder und Nachrichten
- Andy Baum auf Google suchen
- Andy Baum bei Google Bilder suchen
- Aktuelle Nachrichten suchen
- Nachrichten der letzten Woche suchen
- Aktuelle Interviews suchen
Musik und Streaming
- YouTube: Musik und Videos
- SoundCloud: nach Andy Baum suchen
- Spotify: nach Andy Baum suchen
- Apple Music: Andy Baum
- Deezer: Andy Baum
Soziale Medien
Die folgenden Suchlinks bestätigen keinen persönlichen oder offiziellen Account. Für authentische Künstlerprofile empfiehlt sich der Einstieg über die offizielle Website oder die Verlinkungen eines verlässlichen Veranstalters.
- Andy Baum auf Facebook suchen
- Bäer, Kempf und Baum: von Veranstaltern verlinkte Projektseite
- Instagram-Profile und Beiträge suchen
- Andy Baum auf TikTok suchen
- Nach offiziellen YouTube-Inhalten suchen
Musikalische Weggefährten weiter erkunden
- Ulli Bäer: Informationen · Gemeinsame Auftritte auf YouTube
- Matthias Kempf: Informationen · Gemeinsame Auftritte auf YouTube
- Georg Danzer und Andy Baum: Hintergründe · Gemeinsame Aufnahmen suchen
- Helmut Bibl: Informationen · Aufnahmen mit Andy Baum suchen
- Dana Gillespie und Andy Baum: Informationen · Gemeinsame Aufnahmen suchen
- Anja Thaler: Zusammenarbeit mit Andy Baum · Musik und Videos suchen
- Hallucination Company: historische Informationen · Historische Aufnahmen suchen
Bilder, Videos und Audioaufnahmen aus Suchmaschinen sind nicht automatisch zur Veröffentlichung freigegeben. Vor einer Weiterverwendung müssen Bildrechte, Urheberangaben und gegebenenfalls Nutzungsgenehmigungen geprüft werden.
Arik Brauer – Maler, Liedermacher und Erzähler fantastischer Gegenwelten
Arik Brauer verband bildende Kunst, Musik und Sprache zu einem unverwechselbaren Gesamtwerk. Als einer der Hauptvertreter der Wiener Schule des Phantastischen Realismus schuf er detailreiche Bilder voller Fabelwesen, Traumlandschaften und gesellschaftlicher Anspielungen. Als Liedermacher brachte er dieselbe erzählerische Fantasie in den Wiener Dialekt.
„Sein Köpferl im Sand“ und „Sie hab’n a Haus ’baut“ gehören zu den prägenden frühen Liedern des Austropop. Hinter ihrer Eingängigkeit stehen Kritik an Gleichgültigkeit, Zerstörung und gedankenlosem Fortschrittsglauben. Humor und märchenhafte Bilder ersetzen die politische Aussage nicht – sie machen sie anschaulich.
Seine Biografie reicht von der Verfolgung als jüdisches Kind im nationalsozialistischen Wien über Wanderjahre und Paris bis zum Leben zwischen Wien und Israel. Musik, Malerei, Architektur und Erinnerungskultur blieben dabei eng miteinander verbunden.
Recherche- und Informationsstand: 4. November 2026. Musikalische Veröffentlichungen, bildende Kunst, familiäre Kooperationen und heutige Nachlassangebote werden getrennt dargestellt.
1. Einleitung und Überblick
Arik Brauer wurde als Erich Brauer geboren. Er war Solokünstler und arbeitete in unterschiedlichen familiären und professionellen Kooperationen. Ein Bandgründungsjahr beschreibt seine Laufbahn deshalb nicht sinnvoll.
Seine musikalische Ausbildung begann lange vor dem Plattenerfolg der 1970er-Jahre. Zwischen 1947 und 1951 studierte er zusätzlich zur Malerei Gesang an der Musikschule der Stadt Wien.
Steckbrief
- Künstlername: Arik Brauer
- Bürgerlicher Name: Erich Brauer
- Geboren: 4. Jänner 1929 in Wien
- Gestorben: 24. Jänner 2021 in Wien
- Aufgewachsen: Wien-Ottakring
- Tätigkeit: Maler, Grafiker, Bildhauer, Bühnenbildner, Sänger, Liedermacher und Autor
- Künstlerischer Zusammenhang: Wiener Schule des Phantastischen Realismus
- Gesangsausbildung: 1947–1951 in Wien
- Frühe gemeinsame Musikarbeit: mit seiner Frau Neomi
- Großer musikalischer Durchbruch: „Arik Brauer“, 1971
- Bekannte Lieder: „Sein Köpferl im Sand“ und „Sie hab’n a Haus ’baut“
- Lebenswerk-Amadeus: 2015
- Heutige Anlaufstelle: Arik Brauer Villa in Wien-Währing
Grundlagen: Wien Geschichte Wiki · Biografie der Arik Brauer Villa.
2. Biografie, Herkunft und Karrieregeschichte
Kindheit in Ottakring
Arik Brauer wuchs als Sohn des jüdischen Schuhmachers Simche Brauer und seiner Frau Hermine in Wien-Ottakring auf. Handwerk, Vorstadtleben und die Wiener Sprache gehörten zu seinem frühen Erfahrungsraum.
Verfolgung im Nationalsozialismus
Die nationalsozialistische Herrschaft beendete seine Kindheit in Sicherheit. Mit dreizehn Jahren wurde er von der Schule verwiesen. Sein Vater wurde in einem Konzentrationslager ermordet. Arik Brauer überlebte die Verfolgung zuletzt in einem Versteck.
Diese Erfahrungen bilden einen wesentlichen biografischen Hintergrund seiner späteren Beschäftigung mit Menschenrechten, Erinnerung und politischer Verantwortung. Sie dürfen jedoch nicht dazu führen, jedes Bild und jedes Lied auf eine einzige Erklärung zu reduzieren.
1945 bis 1951: Kunststudium
Nach Kriegsende studierte Brauer an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Zu seinen Lehrern gehörten unter anderem Albert Paris Gütersloh, Herbert Boeckl, Josef Dobrowsky und Robin Christian Andersen.
Er schloss sich dem Art-Club an, einem wichtigen Treffpunkt der künstlerischen Nachkriegsmoderne. Parallel studierte er Gesang. Die beiden später öffentlich bekannten Arbeitsfelder entwickelten sich somit gleichzeitig.
Reisen, Israel und Paris
Nach der Ausbildung unternahm Brauer ausgedehnte Reisen. Er lernte unterschiedliche Lebenswelten kennen und hielt sich in Israel auf. Dort begegnete er seiner späteren Frau Neomi.
In Paris lebte das Paar zeitweise auch von gemeinsamen musikalischen Auftritten. Unter dem Namen Neomi und Arik Bar-Or wurde israelisches Liedrepertoire auf Schallplatte veröffentlicht.
Die Rückkehr nach Wien
Mitte der 1960er-Jahre kehrte Brauer mit seiner Familie nach Wien zurück. Zugleich wurde Ein Hod in Israel zu einem weiteren wichtigen Lebensort.
Quellenhinweis: Manche Biografien nennen 1964, das Wien Geschichte Wiki 1965 für die Rückkehr nach Wien. Diese Darstellung verwendet deshalb die gemeinsame zeitliche Einordnung „Mitte der 1960er-Jahre“.
Vom Maler zum bekannten Dialektsänger
Die Künstler des Phantastischen Realismus waren bereits international bekannt. Einer breiteren österreichischen Öffentlichkeit begegnete Brauer jedoch auch als Sänger gesellschaftskritischer Lieder im Wiener Dialekt.
Die Verbindung von poetischer Vorstellung und Alltagssprache machte ihn zu einer eigenständigen Figur innerhalb der frühen österreichischen Popmusik.
1971: „Arik Brauer“
Die LP von 1971 enthielt „Sein Köpferl im Sand“, „Sie hab’n a Haus ’baut“, „Die Jause“ und „Warum ist er so dumm“. Sie wurde mit zwei Goldenen Schallplatten ausgezeichnet.
Der Erfolg machte Brauer nicht zum konventionellen Popstar. Die Malerei und andere Kunstformen blieben gleichberechtigte Bestandteile seiner Arbeit.
Die 1970er- und 1980er-Jahre
„Alles was Flügel hat fliegt“ erschien 1973, „7 auf einen Streich“ 1978. Später folgten unter anderem „Poesie mit Krallen“, „Au“ und „Geburn für die Gruam?“.
Familiäre Zusammenarbeit, musikalische Lesungen und die Verbindung zu Bildthemen blieben dabei wiederkehrende Arbeitsweisen.
Lehrtätigkeit an der Akademie
Ab Mitte der 1980er-Jahre lehrte Brauer an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Seine Professur endete 1997.
Die Quellen unterscheiden sich beim Beginn der Professur: Die Villa-Biografie nennt 1985, mehrere fachliche Biografien 1986. Das Endjahr 1997 ist einheitlich.
Späte Kunst- und Musikarbeit
Mit „Motschkern is gsund“ erschien 2000 eine weitere musikalische Veröffentlichung. Ab 2004 dokumentiert die Villa-Biografie zahlreiche musikalische Lesungen.
2014 verband das Programm „Mit Bleistift und Gitarre“ die beiden Ausdrucksformen bereits im Titel. 2015 erhielt Brauer den Amadeus für sein musikalisches Lebenswerk.
Die letzten Jahre
Ausstellungen, Bücher und Erinnerungsprojekte bestimmten auch die späte Werkphase. 2019 wurde er unter anderem mit dem Fritz-Csoklich-Demokratiepreis ausgezeichnet.
Arik Brauer starb am 24. Jänner 2021 im Alter von 92 Jahren in Wien.
Vertiefung: Ausführliche Biografie der Stadt Wien · Austria-Forum: Leben und Werk · Chronologie des Künstlernachlasses.
3. Musikstil und Einflüsse
Das erzählende Dialektlied
Brauers Lieder verbinden anschauliche Geschichten mit Wiener Sprachrhythmus. Die Wirkung entsteht häufig aus einer scheinbar einfachen Erzählung, deren gesellschaftliche Bedeutung sich Schritt für Schritt entfaltet.
Chanson und volkstümliche Erzählformen
Seine Gesangsausbildung und die frühen Auftritte in Paris gehören ebenso zur Geschichte wie das Wiener Sprachgefühl. Die Lieder lassen sich daher nicht auf eine einzige lokale Tradition reduzieren.
Jüdische und israelische Liedkultur
Die Aufnahmen mit Neomi dokumentieren einen musikalischen Zusammenhang, der dem großen österreichischen Plattenerfolg vorausging. Dieses Repertoire ist von den späteren eigenen Dialektliedern zu unterscheiden.
Bildhafte Sprache statt bloßer Parole
Gesellschaftliche Kritik wird häufig über Tiere, Landschaften oder groteske Situationen vermittelt. Das entspricht seiner Malerei, in der konkrete Wirklichkeit und fantastische Verwandlung miteinander verbunden sind.
Musik als Teil eines Gesamtwerks
Titel wie „Brauer singt seine Malerei“ zeigen die bewusste Verbindung der Kunstformen. Ein Bild wird nicht einfach illustriert; derselbe gedankliche Kosmos kann in unterschiedlichen Medien erscheinen.
4. Texte und Themen
Gleichgültigkeit und Verdrängung
„Sein Köpferl im Sand“ gehört zu Brauers bekanntesten gesellschaftskritischen Liedern. Der Titel formuliert ein Bild des Nicht-hinsehen-Wollens, das über eine einzelne historische Situation hinaus verständlich bleibt.
Umwelt und Lebensraum
„Sie hab’n a Haus ’baut“ verbindet eine konkrete Bautätigkeit mit der Frage, was dabei verloren geht. Natur und Lebensqualität stehen dem unreflektierten Fortschrittsversprechen gegenüber.
Alltag und politische Bedeutung
Die Wiener Sprache macht große Themen im Kleinen hörbar. Die Geschichte wirkt zunächst vertraut, bevor die Kritik an Verhalten und gesellschaftlichen Strukturen deutlich wird.
Humor und Bitterkeit
Brauers Lieder können komisch und zugänglich sein, ohne harmlos zu werden. Die Fantasie schafft Abstand zur Wirklichkeit und kann sie gerade dadurch deutlicher erkennbar machen.
Erinnerung, Menschenrechte und jüdische Geschichte
Diese Themen stehen in der Biografie und im bildnerischen Werk besonders deutlich im Vordergrund. Nicht jeder Song sollte deshalb automatisch als direkte Verarbeitung eines bestimmten Verfolgungserlebnisses gelesen werden.
Textfassung und Titelvarianten
Dialekttitel werden in Katalogen unterschiedlich geschrieben: „Sie hab’n a Haus ’baut“, „Sie ham a Haus baut“ oder ähnliche Formen können dasselbe Lied meinen. Für ein Zitat ist die konkrete Tonträger- oder Textquelle maßgeblich.
Dokumentierte Songtitel · Gesellschaftskritische Einordnung der Lieder.
5. Diskografie und musikalische Werke
Zentrale Veröffentlichungen
| Jahr | Veröffentlichung | Einordnung |
|---|---|---|
| Um 1960 | Chants d’Israel | Mit Neomi als Neomi et Arik Bar-Or; israelisches Liedrepertoire. |
| 1965 | Brauer singt seine Malerei | Frühe Kleinformat-Veröffentlichung im Galerieumfeld. |
| 1968 | Brauers Liedermappe | Unter Erich Brauer beziehungsweise Neomi & Erich Brauer katalogisiert. |
| 1971 | Arik Brauer | Großer Durchbruch; mit „Sein Köpferl im Sand“ und „Sie hab’n a Haus ’baut“. |
| 1973 | Alles was Flügel hat fliegt | Weiterführung der eigenen Liedwelt. |
| 1973 | Liederbuch | In Tonträgerverzeichnissen dokumentierte Veröffentlichung. |
| 1978 | 7 auf einen Streich | Zentrale Veröffentlichung der 1970er-Jahre. |
| 1984 | Poesie mit Krallen | Gemeinsam mit Tochter Timna. |
| 1984 | Au | Lieder von Arik Brauer mit Begleitung von Toni Stricker. |
| 1988 | Die Ersten | CD-Wiederveröffentlichung des frühen Repertoires; nicht als vollständig neues Studioalbum zu zählen. |
| 1988 | Geburn für die Gruam? | Auch mit abweichenden Dialektschreibweisen katalogisiert. |
| 1989 | Farbtöne | Weitere CD-Veröffentlichung. |
| 2000 | Motschkern is gsund | Späte musikalische Arbeit; weiterhin im Angebot der Arik Brauer Villa geführt. |
„Von Haus zu Haus“
Die Villa-Biografie nennt die gemeinsame Veröffentlichung mit Tochter Timna. Streamingplattformen führen digitale Ausgaben mit späteren Datierungen.
Ein Streamingjahr wie 2018 ist deshalb nicht ohne Weiteres als ursprüngliches Aufnahme- oder Erstveröffentlichungsjahr zu übernehmen.
Zusammenstellungen
- „Das Beste von Arik Brauer“.
- Verschiedene Austropop-Sampler mit seinen frühen Erfolgen.
- Spätere CD- und Digitalausgaben historischer Aufnahmen.
Bekannte Lieder
- „Sein Köpferl im Sand“
- „Sie hab’n a Haus ’baut“
- „Die Jause“
- „Warum ist er so dumm“
- „Wie a Hund“
- „Reise nach Afrika“
- „Petroleumlied“
- „Das goldene Nixerl“
- „Rostiger, die Feuerwehr kommt“
Ein sinnvoller Einstieg
- „Arik Brauer“ von 1971 – die bekanntesten Lieder im ursprünglichen Albumzusammenhang.
- „Alles was Flügel hat fliegt“ – die Weiterentwicklung der frühen Liedkunst.
- „7 auf einen Streich“ – ein weiteres Hauptwerk der 1970er-Jahre.
- „Poesie mit Krallen“ – die Zusammenarbeit mit Timna.
- „Au“ – die musikalische Begegnung mit Toni Stricker.
- „Motschkern is gsund“ – der spätere Liedermacher.
- Die frühen Aufnahmen mit Neomi – die internationale Vorgeschichte.
Diese Übersicht ist keine vollständige Sessionografie sämtlicher Singles, Galerieditionen, Sampler und Neuauflagen. Besonders frühe Veröffentlichungen werden in Quellen unterschiedlich als Single, EP oder Galerieedition eingeordnet.
Werkrecherche: Biografie mit Tonträgerübersicht · Discogs: Ausgaben und Credits · Nachlassseite mit Musikangeboten.
6. Musikalische Partner und Besetzungen
Neomi Brauer
Die gemeinsame Gesangsarbeit gehört bereits zur Pariser Lebensphase. Aufnahmen israelischer Lieder dokumentieren das Duo vor dem großen österreichischen Plattenerfolg.
Timna Brauer
Die Tochter entwickelte eine eigene musikalische Karriere und arbeitete wiederholt mit ihrem Vater. „Poesie mit Krallen“ und „Von Haus zu Haus“ gehören zu den dokumentierten gemeinsamen Projekten.
Toni Stricker
Bei „Au“ begleitete Stricker Brauers Lieder. Die Zusammenarbeit ist als konkretes Projekt dokumentiert und nicht als über Jahrzehnte unveränderte Begleitband zu verstehen.
Eli Meiri und das familiäre Musikumfeld
Meiri gehört vor allem zu Timna Brauers eigenständiger musikalischer Arbeit. Einzelne gemeinsame Familien- und Bühnenprojekte sollten anhand konkreter Credits zugeordnet werden.
Keine erfundene feste Band
Eine durchgehend gültige, vollständige Besetzung sämtlicher Brauer-Konzerte liegt in den ausgewerteten Quellen nicht vor. Deshalb werden keine unbestätigten Instrumentalisten oder Mitgliedszeiträume ergänzt.
Dokumentierte musikalische Kooperationen · Familien- und Projektchronik.
7. Malerei und Phantastischer Realismus
Eine präzise gemalte fantastische Welt
Brauer gehört zu den Hauptvertretern der Wiener Schule des Phantastischen Realismus. Kennzeichnend sind sorgfältige Schichtenmalerei, genaue Details und traumartige Bildräume.
Fantasie mit Wirklichkeitsbezug
Die Bilder sind nicht nur dekorative Fluchtwelten. Das Wien Geschichte Wiki betont die Einbindung aktueller politischer Ereignisse in märchenhafte und traumähnliche Szenen.
Menschen, Tiere und Verwandlungen
Mischwesen und fantastische Landschaften können menschliches Verhalten sichtbar machen, ohne es naturalistisch abzubilden. Darin liegt eine Beziehung zu den erzählenden Liedern.
Malerei und Musik bleiben eigenständige Medien
Die Verbindung bedeutet nicht, dass jedes Bild eine direkte Songillustration oder jedes Lied die Vertonung eines bestimmten Gemäldes ist. Beide Werkbereiche besitzen eigene Formen und Möglichkeiten.
Malweise und kunsthistorische Einordnung · Sammlung und Werkzugänge der Arik Brauer Villa.
8. Architektur, Bühnenbilder und Erinnerungsorte
Gestaltung über die Leinwand hinaus
Brauer arbeitete an Bühnenbildern, Fassaden, Skulpturen und öffentlichen Kunstprojekten. Die Villa-Biografie nennt Arbeiten für Opernhäuser und Wiener Bühnen.
Das Arik-Brauer-Haus
Das Wiener Gebäude ist ein bekanntes Beispiel für die Übertragung seines Bildkosmos in den Stadtraum. Bei architektonischen Projekten sind künstlerische Gestaltung und bauliche Planung als unterschiedliche Verantwortungen zu betrachten.
Erinnerungsarbeit
Die offizielle Chronik dokumentiert unter anderem:
- Das Monument „Die Menschenrechte“ im Skulpturengarten, 2002/2003.
- Ein Erinnerungsdenkmal an die Novemberpogrome im eigenen Skulpturengarten, 2014.
- Ein Mahnmal zum ehemaligen KZ-Nebenlager in Wiener Neudorf, 2014.
- „Vernichtung durch Arbeit“ am Flughafen Wien-Schwechat, 2020.
Öffentliche Kunst als Teil der Biografie
Diese Werke verbinden künstlerische Form mit dem Anspruch, Erinnerung dauerhaft sichtbar zu machen. Sie sind nicht bloß ein Nebenprodukt der musikalischen Bekanntheit.
Projektchronik mit Mahnmalen und Raumkunst · Das Wiener Haus und seine Entstehung recherchieren.
9. Bücher und literarische Arbeiten
Brauers Bücher verbinden Erinnerung, Humor, Zeichnung und Erzählung. Daneben erschienen umfangreiche Kunstkataloge und projektbezogene Publikationen.
Ausgewählte Titel und Werkzusammenhänge
- „Die Pessach-Haggada“, 1979.
- „Der Teufel und der Maler – Ein Satyrikon“, 2000.
- „Neue Pessach Haggada“, 2014.
- „Tierisch-menschlich“, 2014.
- „A Jud und keck a no“ – Anthologie jüdischer Witze, 2019.
- „Wienerisch für Fortgeschrittene“, 2020.
Humor und jüdische Erzähltradition
Der Witz ist nicht nur eine leichte Zugabe. Er kann Erfahrung, Selbstbehauptung und den kritischen Blick auf Machtverhältnisse miteinander verbinden.
Kunstkatalog ist nicht automatisch Autobiografie
Veröffentlichungen über Ausstellungen enthalten häufig Werke, Kommentare und Beiträge anderer Autorinnen und Autoren. Sie sollten bibliografisch von selbst verfassten Erzähl- oder Erinnerungsbüchern unterschieden werden.
Offizielle Bücher- und Ausstellungschronik · Verlagsinformationen und konkrete Ausgaben suchen.
10. Live-Auftritte und musikalische Lesungen
Die frühen Auftritte mit Neomi
Die Pariser Bühnenarbeit gehörte zur beruflichen Existenz des jungen Paares. Sie ging dem österreichischen Medienerfolg um Jahre voraus.
1971: Aufnahmen im Wiener Konzerthaus
Eine dokumentierte Ausgabe der LP „Arik Brauer“ nennt Aufnahmen im Wiener Konzerthaus vom Juni 1971. Diese Angabe betrifft die konkrete Veröffentlichung und ihre Aufnahmegeschichte.
Lesung, Bild und Lied
In späteren Programmen verband Brauer Erzählung und Musik. Die offizielle Chronik nennt ab 2004 zahlreiche musikalische Lesungen.
Belegte späte Programmtitel
- 2011: „A Gaude war’s in Ottakring“.
- 2014: „Mit Bleistift und Gitarre“.
Heutige Veranstaltungen
Arik Brauer starb 2021. Aktuelle Angebote können daher Ausstellungen, Führungen, Hommagen oder Aufführungen seines Repertoires durch andere Künstler sein.
Ein neuer Termin unter seinem Namen ist kein persönliches Konzert des verstorbenen Künstlers.
Aufnahmeangaben der LP von 1971 · Späte Konzert- und Lesungsprogramme.
11. Auszeichnungen und Erfolge
- 1959: Förderungspreis der Stadt Wien.
- 1973: „Lieber Augustin“.
- 1979: Preis der Stadt Wien für Malerei und Grafik.
- 1989 verliehen, 1990 übernommen: Ehrenmedaille der Bundeshauptstadt Wien in Gold.
- 2002: Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse.
- 2009 verliehen, 2011 übernommen: Großes Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien mit dem Stern.
- 2015: Amadeus Austrian Music Award für das musikalische Lebenswerk.
- 2018: Großes Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich.
- 2019: Fritz-Csoklich-Demokratiepreis.
Musikalischer Erfolg
Die LP „Arik Brauer“ von 1971 wurde mit zwei Goldenen Schallplatten ausgezeichnet. Das Wien Geschichte Wiki nennt diesen Erfolg ausdrücklich.
Die genaue Ehrungsbezeichnung beachten
Verkürzte Biografien bezeichnen die Wiener Auszeichnung von 2011 teilweise nur als „Goldenes Ehrenzeichen“. Das Wiener Facharchiv nennt die ausführliche Bezeichnung und unterscheidet Verleihung von Übernahme.
Verschiedene Werkbereiche
Kunstpreise, Musikpreise und Demokratieauszeichnungen würdigen unterschiedliche Leistungen. Sie werden nicht zu einer pauschalen künstlerischen Erfolgszahl zusammengerechnet.
Präzise Daten der Ehrungen · Weitere Auszeichnungen und Werkchronik.
12. Kulturelle Bedeutung und Einfluss
Eine Gründungsfigur des gesellschaftskritischen Austropop
Brauers große Dialektlieder gehören zu den frühen prägenden Erfolgen einer eigenständigen österreichischen Popularmusik. Er ist eine Gründungsfigur, nicht deren alleiniger Erfinder.
Politische Kritik ohne trockene Erklärung
Die Geschichten sind verständlich, bildhaft und oft komisch. Gerade dadurch können sie eine kritische Haltung vermitteln, ohne wie ein ausformulierter politischer Kommentar zu funktionieren.
Ein Gesamtwerk zwischen Bild und Sprache
Der fantastische Realismus der Malerei und die grotesken Liedgeschichten besitzen verwandte Denkformen. Wirklichkeit wird verändert dargestellt, damit etwas an ihr deutlicher sichtbar wird.
Erinnerung und Selbstbehauptung
Als Überlebender nationalsozialistischer Verfolgung und jüdischer Künstler blieb Brauer eine wichtige Stimme im österreichischen öffentlichen Leben. Die Mahnmale und die Menschenrechtsarbeit ergänzen das musikalische Werk.
Grundlagen: Kulturhistorische Einordnung · Gesamtwerk und gesellschaftliche Bedeutung.
13. Interessante Fakten
- Arik Brauer hieß bürgerlich Erich Brauer.
- Er studierte Malerei und Gesang parallel.
- Seine musikalische Berufserfahrung begann lange vor dem Austropop-Erfolg.
- Mit Neomi nahm er israelisches Liedrepertoire auf.
- Eine frühe Veröffentlichung hieß „Brauer singt seine Malerei“.
- Das bekannte Lied „Sein Köpferl im Sand“ wird häufig über seine Refrainformulierung „Hinter meiner, vorder meiner“ wiedererkannt.
- Die LP von 1971 enthält sowohl satirische als auch gesellschaftskritische Lieder.
- Mit seiner Tochter Timna veröffentlichte er gemeinsame Musikprojekte.
- Er arbeitete auch als Bühnenbildner und Gestalter öffentlicher Kunst.
- Seine Villa beherbergt eine Kunstsammlung und einen Skulpturengarten.
- 2015 wurde sein musikalisches Lebenswerk mit einem Amadeus gewürdigt.
- Er starb zwanzig Tage nach seinem 92. Geburtstag.
Lebensdaten und Karriere · Projektgeschichte und Sammlung · Musikalische Werkhinweise.
14. Aussagen, Titel und prägende Formulierungen
Keine ungesicherten persönlichen Zitate
Für persönliche Aussagen sind ein überprüfbares Interview, ein Buchtext oder eine eindeutig zuordenbare Originalaufnahme nötig. Aus den hier ausgewerteten biografischen Quellen werden keine frei zugeschriebenen Lebensweisheiten abgeleitet.
Prägende Werkbezeichnungen
- „Sein Köpferl im Sand“
- „Sie hab’n a Haus ’baut“
- „Alles was Flügel hat fliegt“
- „Poesie mit Krallen“
- „Motschkern is gsund“
- „Mit Bleistift und Gitarre“
Die Titel vermitteln etwas von Brauers Verbindung aus Anschaulichkeit, Humor und Kritik. Sie werden dennoch nicht als unabhängige Interviewaussagen ausgegeben.
Originalgespräche recherchieren
15. Medien und Rezeption
Der Maler und der populäre Sänger
Unterschiedliche Publikumsgruppen kennen Brauer aus verschiedenen Zusammenhängen. Eine reine Musikbiografie würde die bildende Kunst verkürzen; ein reines Malerporträt die Bedeutung der Dialektlieder.
Der Begriff „Vater des Austropop“
Er beschreibt eine wichtige historische Rolle, ist aber eine zugespitzte Zuschreibung. Brauer steht neben weiteren frühen Wegbereitern und gehört zu einem breiteren kulturellen Aufbruch.
Politische Positionen im Originalkontext lesen
Brauer äußerte sich öffentlich zu gesellschaftlichen und politischen Fragen. Einzelne Aussagen sollten mit Datum und vollständigem Kontext gelesen werden, statt sie aus späteren Schlagzeilen zu rekonstruieren.
Persönliche Nachlassseite und unabhängige Einordnung
Die Villa-Website ist besonders wertvoll für Projektchronologie und aktuelle Zugänge zum Werk. Facharchive und unabhängige Rezensionen ergänzen diese Perspektive.
16. TV, Videos, Radio und Konzertaufnahmen
Bekannte Lieder
- „Sein Köpferl im Sand“ suchen
- „Sie hab’n a Haus ’baut“ suchen
- „Die Jause“ suchen
- „Warum ist er so dumm“ suchen
- „Petroleumlied“ suchen
- „Motschkern is gsund“ suchen
Gemeinsame Musikprojekte
- Frühe Aufnahmen mit Neomi suchen
- „Poesie mit Krallen“ suchen
- Zusammenarbeit mit Toni Stricker suchen
- „Von Haus zu Haus“ suchen
Konzertaufnahmen und Ehrungen
- Historische Liveaufnahmen suchen
- Material zum Programm „Mit Bleistift und Gitarre“ suchen
- Beiträge zum Lebenswerk-Amadeus 2015 suchen
Fernsehen und Dokumentationen
- Beiträge bei ORF ON suchen
- Helene Maimanns Dokumentation von 2013 recherchieren
- Weitere Dokumentationen suchen
- Atelier- und Malereiporträts suchen
Radio und Audioarchive
- Arik Brauer bei ORF Sound suchen
- Ö1-Gespräche und Porträts suchen
- Radiointerviews suchen
- Audiogespräche auf SoundCloud suchen
Suchlinks garantieren keine vollständigen, kostenlosen oder dauerhaft verfügbaren Mitschnitte. Historische Sendungsnachweise sind nicht automatisch aktuelle Streamingangebote.
17. Nachlass und aktuelle Informationen
Arik Brauer Villa
In Wien-Währing befindet sich die Villa mit Kunstsammlung, Atelierbereichen und Skulpturengarten. Die Website bietet Informationen zu Führungen und Zugangsmöglichkeiten.
Brauer eröffnete dort 2003 ein Museum mit bedeutenden Ölbildern. Die heutige Betreuung bewahrt nicht nur einzelne Werke, sondern auch deren räumlichen Zusammenhang.
Aktuelle Besuchsbedingungen prüfen
Öffnungszeiten, Führungstermine, Ticketpreise und Zugänglichkeit können sich ändern. Historische Biografien sind dafür nicht maßgeblich. Verbindlich sind die aktuellen Angaben des Betreibers.
Musik im Nachlassangebot
Die Villa-Website führt weiterhin die CD „Motschkern is gsund“. Ein aktuelles Verkaufsangebot ist nicht mit einer neu entstandenen Aufnahme gleichzusetzen.
Der Arik-Brauer-Publizistikpreis
Seit 2022 verleiht Mena-Watch einen nach Brauer benannten Publizistikpreis. Die Villa-Biografie dokumentiert außerdem seine Gestaltung der Preisfigur „Mazel Tov“.
Das ist eine posthume Ehrungs- und Erinnerungspraxis, kein Musikpreis, den Brauer selbst erhalten hätte.
Aktuelle Informationen zur Villa und zu Führungen · Chronik und Erinnerungskultur · Aktuelle Ausstellungen suchen.
18. Weblinks, Suchangebote und soziale Medien
Nachlass, Biografie und Werkrecherche
- Arik Brauer Villa: Sammlung, Führungen und Publikationen
- Biografische Chronik
- Wien Geschichte Wiki
- Austria-Forum: Leben und Werk
- Discogs: musikalische Veröffentlichungen und Credits
Google, Bilder und Nachrichten
- Arik Brauer auf Google suchen
- Arik Brauer bei Google Bilder suchen
- Aktuelle Nachrichten suchen
- Nachrichten der letzten Woche suchen
- Archivinterviews suchen
Musik und Streaming
- YouTube: Musik und Aufnahmen suchen
- SoundCloud durchsuchen
- Spotify durchsuchen
- Apple Music durchsuchen
- Discogs: zusätzliche Tonträgersuche
Soziale Medien: ausdrücklich als Suchangebote
Arik Brauer starb 2021. Heutige Seiten unter seinem Namen können vom Nachlass, von Museen, Veranstaltern oder Fans geführt werden. Die folgenden Links bestätigen keinen persönlichen oder offiziellen Account.
- Arik Brauer auf Facebook suchen
- Instagram-Profile und Beiträge zur Villa suchen
- TikTok durchsuchen
- Nach offiziellen YouTube-Veröffentlichungen suchen
Familie und musikalische Partner weiter erkunden
- Timna Brauer: gemeinsame Werke und Nachlassbezug · Gemeinsame Aufnahmen suchen
- Neomi Brauer: frühe musikalische Zusammenarbeit · Historische Aufnahmen suchen
- Toni Stricker: das gemeinsame Album · Musik suchen
- Eli Meiri und Timna Brauer
- Ruth Brauer-Kvam: das Bühnenprojekt über ihren Vater
Suchmaschinenbilder und gefundene Audio- oder Videoaufnahmen sind nicht automatisch zur Weiterverwendung freigegeben. Gerade bei Gemälden, Fotografien und Druckgrafiken müssen Urheberrechte, Bildnachweise und Nutzungsgenehmigungen gesondert geprüft werden.
ATTWENGER
Einleitung & Überblick
Attwenger ist ein österreichisches Experimental-Duo aus Linz, das seit über drei Jahrzehnten zu den lebendigsten und eigenwilligsten Originalen im deutschsprachigen Popgeschäft zählt. Die Band kombiniert traditionelle Volksmusikinstrumente – allen voran die elektrifizierte Steirische Harmonika („Quetsch’n“) – mit harten Beats, Punk-Attitüde, Hip-Hop-Rhythmen und elektronischen Elementen zu einem einzigartigen Sound, den Kritiker als „Slangpunk“ bezeichnen. Ihre Texte im oberösterreichischen Dialekt – oft Gstanzln genannt – sind mentalitätskritisch, politisch, dadaistisch und voller Wortakrobatik.
Der legendäre BBC-DJ John Peel, der in den nach ihm benannten Sessions alles, was im Indie- und Alternative-Bereich Rang und Namen hat, vor die Mikrofone holte, wurde auf die „kuriosen Österreicher“ aufmerksam. Seine Faszination brachte er mit diesen Worten auf den Punkt.
Biografie & Geschichte
Gründung & Herkunft
- Gründungsjahr: 1990
- Gründungsort: Linz, Oberösterreich, Österreich
- Status: Aktiv (Stand 2026)
Der Bandmythos besagt, dass Attwenger ihr erstes Konzert im April 1990 in der Wiener Arena um drei Uhr morgens spielten. Der Name „Attwenger“ leitet sich von einem Gstanzl ab, das im oberösterreichischen Regionalsender gespielt wurde – ein spontan gereimter Sprechgesang, der die programmatische Grundlage der Band bildet.
Wichtige Stationen
- 1991: Debütalbum „Most“ beim Münchner Independent-Label Trikont
- 1992/1993: „Pflug“ und „Luft“ werden in Österreich jeweils zum „Album des Jahres“ gewählt
- 1995: Ausgedehnte Konzertreise durch Sibirien – prägender Einfluss auf die Musik
- 1997: Album „Song“ – erste Hinwendung zu repetitiven, elektronischen Strukturen
- 2002: „Sun“ – minimalistischer, souliger Sound
- 2005: „Dog“ – Rückkehr zu mehr Punch
- 2021: „Drum“ und weitere Releases
- 2026 (April): Zehntes Studioalbum „Wos“
Internationale Auftritte: Attwenger haben weltweit Konzerte gespielt – unter anderem in Sibirien, Simbabwe, Kuala Lumpur, Vietnam (Ho-Chi-Minh-Stadt), Pakistan (Lahore), Indonesien, Mexiko sowie beim legendären South by Southwest (SXSW) Festival in Austin, Texas (2012).
Musikstil & Einflüsse
Charakteristika
- Instrumentierung: Elektrifizierte Steirische Harmonika + Schlagzeug + Elektrobeats + Maultrommel
- Gitarrenverzerrer werden zur Veredelung des Akkordeons verwendet – ein ungewöhnlicher, aber prägender Klang
- Von zweiminütigen Song-Miniaturen bis zu zwanzig Minuten dauernden Hypno-Schleifen
- Der Schlagzeugpart „würde jeder Hardcore Band zu lebenslangem Ruhm verhelfen“
Einflüsse
- Traditionelle österreichische Volksmusik: Gstanzl-Tradition, Steirische Harmonika
- Punk & Hardcore: Energie, Attitüde, DIY-Ethos
- Hip-Hop: Sprechgesang, Rhythmus, Wortakrobatik
- Elektronische Musik: Techno, Dub, Trip-Hop (besonders ab „Song“)
- Internationale Begegnungen: Mbira-Musik aus Simbabwe, Einflüsse aus Indonesien und Sibirien
Diskografie & Werke
Studioalben
| Jahr | Titel | Label | Besonderheiten |
|---|---|---|---|
| 1991 | Most | Trikont | Debütalbum |
| 1992 | Pflug | Trikont | Album des Jahres (AT) |
| 1993 | Luft | Trikont | Album des Jahres (AT) |
| 1997 | Song | Trikont | Erste elektronische Einflüsse |
| 2002 | Sun | Trikont | Minimalistisch, soulig |
| 2005 | Dog | Trikont | 14 „schlanke Polka- und Slang-Songs“ |
| 2006 | Dog 2 (Remixes) | Trikont | 17 Remix-Versionen |
| 2011 | Flux | Trikont | Wieder mehr „Punch“ |
| 2015 | Spot | Trikont | 23 Songs in 40 Minuten |
| 2021 | Drum | Trikont | — |
| 2026 | Wos | Trikont | Zehntes Studioalbum |
Live-Alben
- Auf da Oim gengan die Kia (Remastered 2007) – Live-Album
- Clubs (2012) – Live-CD + DVD mit Tourfilmen
Filme/DVDs
- Attwengerfilm (1995) – 35mm-Film
- Attwenger Adventure (2007) – 90-minütige Musik-Dokumentation von Markus Kaiser-Mühlecker
Bandmitglieder & Besetzung
Attwenger sind ein klassisches Duo, das sich seit der Gründung nie verändert hat. Alle Alben erscheinen auf dem Münchner Independent-Label Trikont.
Bringt das traditionelle Volksmusikelement ein, verfremdet durch elektronische Effekte. Verantwortlich für die charakteristischen, oft schwebenden Melodielinien.
Das rhythmische Fundament, der Motor der Band. Binder schreibt auch die Texte – politisch, poetisch, dadaistisch und voller Dialekt-Wortspiele. Praktiziert Qigong und Tai Chi, was in die langen, repetitiven Passagen ihrer Live-Shows einfließt.
Texte & Themen
Sprache
- Oberösterreichischer Dialekt (Gstanzl-Tradition)
- Englische Einschübe – phonetisch nah am Dialekt → „indogermanische Ursuppe“
- Neologismen – erfundene Wörter und Wortspiele
Aktuelle politische Themen (Album „Wos“, 2026)
- „Entspannter Sozialismus“ – Kritik an Polarisierung, Plädoyer für Umverteilung
- „Feministische Gstanzln“ – Sechsminütige Abrechnung mit patriarchalen Strukturen / „Alles mit Gewalt“
- „Entnazifiziert“ – Kritik an unvollständiger Entnazifizierung
- Klimawandel, Polarisierung durch Algorithmen, Populismus, Desinformation
Internationalisierung
Binder sieht die Vermischung von Dialekt und Englisch als bewusste Internationalisierung: „Die englische Sprache denkt einfacher, ist handsamer – und phonetisch ist man sehr nahe an unserem Dialekt dran, das mischt sich sehr easy.“ Auf Überseetourneen wird klar: „Die Sprache ist dann völlig egal, da geht‘s nur mehr drum: Kommt da was rüber?“
Live-Auftritte & Tourneen
Bühnenpräsenz
- „Konzerte ausnahmslos unbestuhlt!!!“ (steht so im Rider) – das Publikum soll sich bewegen können
- Intensiv, energiegeladen, oft schweißtreibend
- Hans-Peter Falkner: „Einihau‘n is‘ supa!“
Internationale Tourneen (Auswahl)
- Europa: Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich (Marseille), Belgien (Brüssel), Großbritannien (London, BBC-Session bei John Peel)
- Asien: Sibirien (1995), Vietnam (Ho-Chi-Minh-Stadt, 1998), Pakistan (Lahore, 2001), Indonesien (2008), Malaysia (Kuala Lumpur)
- Afrika: Simbabwe (Harare)
- Nordamerika: SXSW Austin (2012), New Orleans, New York City, Mexiko (2005)
Aktuelle Tour 2026
- 09. Mai 2026: ARGEkultur, Salzburg
- 03. Juni 2026: WUK, Wien
- TV-Auftritt: 22. April 2026 bei „Willkommen Österreich“ (3sat)
Auszeichnungen & Erfolge
- 1992/1993: „Pflug“ und „Luft“ werden in Österreich jeweils zum „Album des Jahres“ gewählt (woraufhin der Wettbewerb laut Bandmythos abgeschafft wurde)
- John Peel Session: Einladung zu einer der begehrtesten Indie-Auszeichnungen
- 2012: Nominierung für den Amadeus Austrian Music Award (Kategorien „FM4-Award“ und „Alternative“)
- Kultstatus in der internationalen Alternative-Szene
Trivia & interessante Fakten
- Name: Der Bandname leitet sich von einem Gstanzl aus dem oberösterreichischen Radio ab.
- „Wama liaba“: Eines ihrer bekanntesten Stücke – ein 15-minütiger Trance-Induktor.
- „Spot“ (2015): 23 Songs in 40 Minuten – durchschnittlich unter zwei Minuten pro Track.
- Meditation & Qigong: Markus Binder praktiziert seit zehn Jahren Qigong und Tai Chi – diese Erfahrung fließt bewusst in die langen, repetitiven Passagen ein. Er bezeichnet Techno als „böller-böller-Meditation“.
- Einflüsse aus Simbabwe: Live-Erlebnis der Mbira-Musik von Thomas Mapfumo prägte den tranceartigen Aspekt.
- Eigene Filme: „Attwengerfilm“ (1995, 35mm) und „Attwenger Adventure“ (2007, 90 Min. Dokumentation).
- Cover-Motiv „Wos“: Eine Fliege. Binder: „Du wirst in der gesamten Weltliteratur kaum irgendwo eine Geschichte finden, wo die Fliege als bewundernswertes Tier dargestellt wird.“
Weblinks & Suchlinks
Alle Links öffnen in einem neuen Tab.
„Attwenger live“, „Attwenger Wos Album 2026“, „Attwenger Wama liaba“, „Attwenger John Peel“, „Attwenger FM4 Interview“, „Attwenger Tour 2026“, „Attwenger SXSW“
Franz Morak – Künstlerpräsentation
Einleitung und Überblick
Franz Morak, geboren am 25. Mai 1946 in Graz, ist Schauspieler, Sänger, Punkrocker und Kulturpolitiker.
Bekannt für sein extrovertiertes Auftreten, kompromisslose Themenwahl sowie für Werke von Burgtheater bis Punk.
Wikipedia-Eintrag
Biografie und Geschichte
Nach einem Schauspiel- und Regiestudium arbeitete Morak seit 1974 im Burgtheater Wien.
Bedeutende Hauptrollen unter anderem als Brechts „Arturo Ui“ und Nestroy-Charaktere.
In den 1980er Jahren wurde er auch als radikaler Sänger einer eigenen Band bekannt, die mit gesellschaftskritischem New Wave– und Punkrock polarisierte.
Offizielle Website
Gründungsjahr und Herkunft
Franz Moraks Bandprojekt begann 1979 in Wien, nach ersten Erfolgen als Theaterschauspieler.
Musikstil und Einflüsse
Der Stil vereint New Wave, Rock, Punk, gesellschaftskritisches Kabarett, Wiener Chanson und Brecht’sche Einflüsse.
Seine Musik gilt als kompromisslos und radikal im Austropop-Kosmos.
Diskografie
- 1980: Morak
- 1981: Morak’n’Roll
- 1983: Sieger sehen anders aus
- 1993: Herzstillstand
- 1998: Master Series (Kompilation)
- 2018: Leben frisst rohes Fleisch
Singles: Schizo (1980), Wo ist der Chef (1981), Tanzmusik (1983)
Diskografie auf Last.fm
Bandmitglieder und Besetzung
- Franz Morak (Gesang)
- Mischa Krausz (E-Bass)
- Paul Fields (Violine)
- Peter Wolf (Arrangements)
- Weitere Studiomusiker
Texte und Themen
Themen sind Provokation, Gesellschaftskritik und Tabubrüche: Religion, Inzest, Suizid, psychische Erkrankungen – immer mit theatralischer Direktheit.
Originaltexte und Statements
Live-Auftritte und Tourneen
Bekannt für energetische Bühnenauftritte.
Aktuell und Archiv: Live-Bericht Wörgl
Auszeichnungen und Erfolge
- Kainz-Medaille 1985
- Albin-Skoda-Ring 1988
- Großes Silbernes Ehrenzeichen der Republik Österreich 2003
- Fürst-Branimir-Orden mit Halsband 2006
Kulturelle Bedeutung und Einfluss
Zentralfigur des apokalyptischen Großstadt-Rock in Wien, radikaler Theatermacher und Kulturpolitiker (u.a. Kunststaatssekretär 2000–2007)
GeschichteWiki Wien
Trivia & Interessante Fakten
- Bekannter Spruch: „Ich bin Anarchist des Rock’n’Roll“
- 2018 großes musikalisches Comeback mit „Leben frisst rohes Fleisch“
- Sohn ist Frontmann der Wiener Ska-Band PBH Club
Aussagen, Sprüche
„Man fühlt sich wie 25 – wundert sich aber, wenn man in der Straßenbahn einen Sitzplatz angeboten bekommt.“
Medien und Rezeption
- TV/Hörfunk: ORF-Kolumne, zahlreiche Interviews z.B. in „Austropop-Legenden“
- Presseresonanz u.a. Tiroler Tageszeitung
Diskografie und Werke Übersicht
Die vollständige Diskografie und Auflistung aller Werke findet sich auf den Musikplattformen:
TV, Videos, Radiobeiträge, Konzertaufnahmen
- Förderung: YouTube: Konzertausschnitte, Videos, Interviews
- Radiobeiträge & Interviews bei SoundCloud
- ORF-Sendungen und Medienauftritte über Archive auffindbar
Weblinks und Suche nach aktuellen Inhalten
Helmut Qualtinger – die Stimme hinter dem Wiener Schmäh und seinen Abgründen
Helmut Qualtinger war Schauspieler, Kabarettist, Schriftsteller, Sänger und Rezitator. Mit „Der Herr Karl“, den Travnicek-Dialogen und Liedern wie „Der g’schupfte Ferdl“ oder „Der Papa wird’s schon richten“ prägte er die österreichische Nachkriegskultur.
Seine besondere Kunst lag im genauen Hinhören: Tonfall, Pause, Ausrede und beiläufige Formulierung konnten eine ganze Figur sichtbar machen. Das Gemütliche wurde bei ihm nicht einfach bestätigt, sondern auf seine verdrängten Voraussetzungen untersucht.
Als Interpret von Wiener Liedern, als Partner von Gerhard Bronner und Carl Merz und später als Literaturleser entwickelte er ein umfangreiches Tonwerk. Die musikalische Seite ist deshalb wichtig – sie gehört jedoch zu einer deutlich größeren Schauspiel- und Literaturgeschichte.
Recherche- und Informationsstand: 4. November 2026. Kabarettfigur, Autor, Interpret, Schauspielrolle und biografische Person werden ausdrücklich voneinander unterschieden.
1. Einleitung und Überblick
Steckbrief
- Name: Helmut Gustav Friedrich Qualtinger
- Geboren: 8. Oktober 1928 in Wien
- Gestorben: 29. September 1986 in Wien
- Tätigkeit: Schauspieler, Kabarettist, Schriftsteller, Sänger und Rezitator
- Frühes Ensemble: Studio der Hochschulen
- Wichtige Partner: Carl Merz, Gerhard Bronner, Peter Wehle und Georg Kreisler
- Bekannteste Figuren: Herr Karl und Travnicek
- Wichtige musikalische Nummern: „Der g’schupfte Ferdl“, „Der Wilde auf seiner Maschin’“ und „Der Papa wird’s schon richten“
- Musikalische Zusammenarbeit mit André Heller: Wiener Liedrepertoire
- Literarische Bezugspunkte: unter anderem Johann Nestroy, Karl Kraus und Ödön von Horváth
Hinweis zum Geburtsdatum: Das Österreichische Kabarettarchiv und das Austria-Forum nennen übereinstimmend den 8. Oktober 1928. Der Fließtext des Wien Geschichte Wiki nennt abweichend den 8. August. Diese Präsentation folgt der mehrfach belegten Oktoberangabe.
2. Biografie und Karrieregeschichte
Wiener Herkunft und frühe Berufssuche
Qualtinger wuchs im dritten Wiener Gemeindebezirk auf. Nach der Matura begann er ein Medizinstudium, gab es jedoch bald auf. Er arbeitete zeitweise als Lokalreporter und Filmkritiker, war Statist an der Staatsoper und Gasthörer am Reinhardt-Seminar.
Diese verschiedenen Tätigkeiten gehören zur Vorgeschichte eines Künstlers, dessen Arbeit später stark von Beobachtung, Sprache und darstellerischer Genauigkeit geprägt war.
1946: Studio der Hochschulen
Qualtinger schloss sich einer Studentenbühne an und trat 1946 im Studio der Hochschulen auf. Die Zusammenarbeit mit Michael Kehlmann und Carl Merz wurde für die weitere Entwicklung wichtig.
1946/1947 spielte er auch im Kabarett „Lieber Augustin“. An der Revue „Die Grimasse“ wirkte er als Darsteller und Autor mit.
1950 bis 1960: die großen Kabarettprogramme
Auf „Blitzlichter“ folgten „Brettl vor’m Kopf“, „Dachl überm Kopf“ und „Glasl vorm Aug“. Mit Bronner, Merz, Wehle und Kreisler entstand eine prägende Form des österreichischen Nachkriegskabaretts.
Lieder als öffentliche Erkennungszeichen
„Der g’schupfte Ferdl“, „Der Wilde auf seiner Maschin’“ und „Der Papa wird’s schon richten“ wurden auch auf Schallplatte bekannt. Sie machten Qualtingers Figurenarbeit einem Publikum außerhalb des Theaterraums zugänglich.
1957: Travnicek
Die Figur entstand im gemeinsamen Umfeld mit Carl Merz und Gerhard Bronner. Qualtinger verkörperte den wortkargen, schwer zufriedenzustellenden Wiener; Bronner war sein Dialogpartner.
1961: „Der Herr Karl“
Nach dem Ende des gemeinsamen Kabarettensembles schrieben Qualtinger und Carl Merz den Monolog. Die Fernsehfassung unter Erich Neuberg wurde am 15. November 1961 erstmals ausgestrahlt.
Das Stück wurde zum internationalen Durchbruch und löste in Österreich heftige Kontroversen aus.
Die weitere Schauspielkarriere
Qualtinger spielte zahlreiche Rollen an Wiener und deutschen Theatern und arbeitete in Film, Fernsehen und Rundfunk. Die Bekanntheit als Herr Karl darf diese umfangreiche Schauspielarbeit nicht verdrängen.
Die 1970er-Jahre: Literaturlesungen
Lesereisen wurden zu einem wichtigen eigenen Arbeitsfeld. Qualtinger widmete sich Karl Kraus, Nestroy, Horváth und anderen Autoren. Zugleich schrieb er selbst.
André Heller und das Wienerlied
Die Zusammenarbeit erschloss ältere Wiener Lieder in einer eigenständigen, nicht bloß gemütlichen Interpretationsweise. Historische Aufnahmen wurden später mehrfach neu aufgelegt.
1986: letzte Filmphase und Tod
Zu seinen letzten international bekannten Rollen gehörte Remigio da Varagine in „Der Name der Rose“. Am 29. September 1986 starb Qualtinger in Wien an einem Leberleiden.
Ausführliche Kabarettchronik · Biografischer Gesamtüberblick · Ergänzende Schauspiel- und Werkangaben
3. Kabarett und musikalische Programme
Das Ensemble als kreative Grundlage
Die berühmten Nummern entstanden aus dem Zusammenwirken mehrerer Autoren, Komponisten und Darsteller. Qualtingers unverwechselbare Interpretation macht ihn nicht automatisch zum alleinigen Urheber.
„Der g’schupfte Ferdl“
Das Kabarettarchiv nennt Gerhard Bronner ausdrücklich als Autor der Nummer und Qualtinger als ihren prägenden Interpreten. Die Figur verbindet Jugendkultur, Selbstdarstellung und soziale Komik.
„Der Wilde auf seiner Maschin’“
Das Lied spielt mit dem Bild eines motorisierten Rebellen. Die Rockgeste wird gleichzeitig vorgeführt und durch sprachliche Genauigkeit gebrochen.
„Der Papa wird’s schon richten“
Der Titel wurde zu einem besonders einprägsamen Ausdruck für Beziehungen, Protektion und die Erwartung, dass persönliche Kontakte Probleme beseitigen.
Die Figuren und ihre Aussagen sind satirisch gestaltet. Sie dürfen nicht mit Qualtingers privaten Überzeugungen gleichgesetzt werden.
Autorschaft und historische Programme · Musikalische Nummern im Tonträgerkatalog
4. Der Herr Karl
Ein Monolog zwischen Theater und Kabarett
„Der Herr Karl“ wurde von Helmut Qualtinger und Carl Merz gemeinsam geschrieben. Der etwa einstündige Text zeigt einen Feinkostmagazineur, der einem jüngeren Gegenüber seine Lebensgeschichte erzählt.
Die Selbstdarstellung verrät den Erzähler
Herr Karl hält sich für harmlos und anständig. Im Verlauf seiner Erzählung werden Opportunismus, Antisemitismus, Mitläufertum und die nachträgliche Verharmlosung eigener Verantwortung sichtbar.
Österreichische Geschichte im persönlichen Ton
Die Figur bewegt sich durch politische Umbrüche und richtet sich jeweils neu ein. Gerade die alltägliche Sprache macht deutlich, wie Geschichte durch Ausreden und Selbstentlastung erzählt werden kann.
Erich Neubergs Fernsehfassung
Die Kamera übernimmt die Rolle des angesprochenen Gegenübers. Der Zuschauer wird dadurch nicht nur Beobachter, sondern scheinbar direkt in das Gespräch verwickelt.
Kontroverse statt bloßer Kultfigur
Die Ausstrahlung löste heftige Reaktionen aus. Die spätere Popularität darf nicht verdecken, dass der Text zunächst als Angriff auf ein beschönigtes österreichisches Selbstbild wahrgenommen wurde.
Datierungshinweis: Einzelne spätere Artikel nennen den 5. November 1961. Die ausführliche Werkübersicht nennt den 15. November. Diese Präsentation verwendet den 15. November 1961.
Entstehung, Fernsehfassung und Wirkung · Originale ORF- und Archivinformationen recherchieren
5. Travnicek und Gerhard Bronner
Die Komik der knappen Antwort
Travnicek reagiert auf Fragen mit lakonischen Antworten, die Erwartungen unterlaufen. Der Dialog lebt von Rhythmus, Pause und der scheinbaren Unbeeinflussbarkeit der Figur.
Autoren und Darsteller
Carl Merz und Qualtinger sind mit den Texten verbunden; Gerhard Bronner war der prägende Dialogpartner auf Bühne und Tonträger.
„Travnicek im Urlaub“
Die Nummer gehört zu den bekanntesten Beispielen. Reise und Horizonterweiterung treffen auf eine Figur, die ihre vertrauten Maßstäbe überallhin mitnimmt.
Die Wirkung beruht nicht nur auf einzelnen zitierbaren Sätzen. Erst das Zusammenspiel der beiden Stimmen erzeugt die vollständige komische Situation.
Travnicek im Kabarettarchiv · Die Originalinterpretation suchen
6. Stimme, Musikstil und Darstellung
Der Tonfall als Information
Qualtinger konnte eine Figur durch minimale Veränderungen der Stimme charakterisieren. Selbstgerechtigkeit, Unsicherheit oder Drohung mussten nicht ausdrücklich benannt werden: Sie konnten im Sprechen hörbar werden.
Couplet, Rockparodie und Wienerlied
Seine musikalischen Aufnahmen verbinden unterschiedliche Formen. Das Couplet liefert sprachliche Pointierung, die Rockparodie gesellschaftliche Typen und das Wienerlied eine ältere Tradition von Melancholie und schwarzem Humor.
Keine gewöhnliche Popkarriere
Qualtingers Tonträger umfassen Songs, Dialoge, Monologe, Lesungen und Theateraufnahmen. Eine Albumzählung nach dem Muster einer modernen Studioband wäre deshalb wenig hilfreich.
Der Rezitator
Auch ohne Kostüm oder große Bewegung konnte er mit der Stimme eine vielschichtige Szene erzeugen. Die Literaturlesung wurde dadurch zu einer eigenständigen Darstellungsform.
7. Texte und Themen
- Opportunismus und nachträgliche Selbstentlastung.
- Vorurteile hinter einer scheinbar gemütlichen Oberfläche.
- Beziehungen, Protektion und gesellschaftlicher Aufstieg.
- Jugendkultur, Männlichkeitsbilder und Selbstdarstellung.
- Die politische Bedeutung alltäglicher Sprache.
- Wiener Mentalität zwischen Humor und Verdrängung.
Das Lachen kann unangenehm werden
Die Pointe bestätigt nicht immer die Überlegenheit des Publikums. Sie kann zeigen, wie vertraut eine problematische Haltung eigentlich ist.
Figur und Künstler trennen
Die antisemitischen und opportunistischen Aussagen des Herrn Karl sind Gegenstand der Kritik des Stücks. Sie werden nicht als persönliche Positionen Qualtingers wiedergegeben.
Figur und gesellschaftskritische Anlage · Satirische und literarische Arbeit
8. Diskografie und Werke im Überblick
Musikalisches Repertoire
- „Der g’schupfte Ferdl“.
- „Der Wilde auf seiner Maschin’“.
- „Der Papa wird’s schon richten“.
- „Der Bundesbahnblues“.
- „Rhapsodie in Halbstark“.
- „Der Halbwilde“.
Zentrale Tonträger- und Hörwerkgruppen
| Veröffentlichung oder Werk | Einordnung |
|---|---|
| Der Herr Karl | Monolog von Qualtinger und Carl Merz; verschiedene Ton- und Bildausgaben. |
| Travniceks gesammelte Werke | Dialoge mit Gerhard Bronner; spätere Sammelausgaben. |
| Die Qualtinger-Songs | Sammlung musikalischer Kabarettnummern. |
| Heurige und gestrige Lieder | Zusammenarbeit mit André Heller. |
| Der Qualtinger – ein kabarettistisches Porträt | Retrospektive beziehungsweise Zusammenstellung. |
| Qualtinger liest Qualtinger | Lesungen eigener Texte. |
| Die letzten Tage der Menschheit | Lesungen aus Karl Kraus’ Werk. |
| Geschichten aus dem Wiener Wald | Hör- und Katalogzusammenhänge mit Wiener Repertoire; konkrete Ausgabe prüfen. |
| Das Helmut Qualtinger Hörbuch | Spätere Auswahl historischer Aufnahmen. |
Literaturinterpretationen auf Tonträger
- Johann Nestroy: „Der konfuse Zauberer“ und „Frühere Verhältnisse“.
- Ödön von Horváth: „Der ewige Spießer“.
- Bohumil Hrabal: „Der böhmische Herr Karl“.
- Ferenc Karinthy: „Bösendorfer“.
- Hugo von Hofmannsthal: „Der Rosenkavalier“.
- Eigene Arbeiten, darunter „Wiener Bezirksgericht“.
Die Zusammenarbeit mit André Heller
Die ursprüngliche gemeinsame Liedarbeit wird in Werkübersichten mit 1979 verbunden. Kataloge führen außerdem Ausgaben von 1986 und spätere CD-Veröffentlichungen.
Diese Daten müssen nicht dieselbe Erstveröffentlichung bezeichnen. Originalaufnahme, Albumzusammenstellung und spätere Ausgabe sind zu unterscheiden.
Ein sinnvoller Einstieg
- „Der g’schupfte Ferdl“ – die musikalische Figurenkunst.
- „Travnicek im Urlaub“ – Dialog und Timing.
- „Der Herr Karl“ – der gesellschaftskritische Monolog.
- „Heurige und gestrige Lieder“ – die Wiener Liedinterpretation.
- Eine Karl-Kraus-Lesung – die literarische Stimme.
- „Qualtinger liest Qualtinger“ – der eigene Autor.
Viele Tonträger erschienen erst nach Qualtingers Tod oder wurden mehrfach neu zusammengestellt. Ein CD- oder Streamingdatum ist deshalb kein verlässlicher Hinweis auf das ursprüngliche Aufnahmedatum.
Bibliografie und Tonträger im Kabarettarchiv · Streamingkatalog · Konkrete Ausgaben und Credits recherchieren
9. Künstlerische Partner
| Person | Zusammenhang |
|---|---|
| Carl Merz | Gemeinsame Texte, Travnicek und „Der Herr Karl“. |
| Gerhard Bronner | Komposition, Liedtext, Klavier und Dialogpartnerschaft. |
| Peter Wehle | Kabarettprogramme und musikalisch-literarische Zusammenarbeit. |
| Georg Kreisler | Gemeinsames Umfeld der großen Nachkriegskabarettprogramme. |
| Michael Kehlmann | Frühe Bühne und Regiearbeit. |
| Erich Neuberg | Regie der Fernsehfassung von „Der Herr Karl“. |
| André Heller | Gemeinsame Lieder und spätere filmische Erinnerung. |
Die häufige Verbindung der Namen bedeutet nicht, dass jede Nummer gemeinschaftlich von allen Beteiligten geschrieben wurde. Für die genaue Zuordnung gelten die jeweiligen Werkcredits.
10. Theater, Film und Fernsehen
Qualtinger spielte an Wiener und deutschen Bühnen und wirkte in zahlreichen Film-, Fernseh- und Rundfunkproduktionen mit. Eine vollständige Rollenliste wäre ein eigenes Werkverzeichnis.
„Der Herr Karl“ als Fernsehstück
Die Erstfassung entstand für das Fernsehen. Erst danach wurde das Werk auf zahlreichen Bühnen gespielt. Es ist deshalb nicht einfach ein abgefilmtes bereits bestehendes Theater-Soloprogramm.
„Der Name der Rose“
Als Remigio da Varagine erreichte Qualtinger 1986 noch einmal ein internationales Filmpublikum. Die Rolle gehört zur Schauspielkarriere, nicht zum musikalischen Kabarettrepertoire.
Der Darsteller außerhalb des Wiener Typus
Die große Bekanntheit als Herr Karl sollte nicht zur Annahme führen, Qualtinger habe nur eine einzige soziale Figur spielen können. Sein Werk umfasst vielfältige dramatische und literarische Rollen.
Film- und Theaterüberblick · Vollständige Filmografien recherchieren
11. Literaturlesungen und Hörwerke
Karl Kraus
Qualtingers Lesungen aus „Die letzten Tage der Menschheit“ gehören zu seinen bedeutenden Literaturinterpretationen. Mit stimmlichen Wechseln konnte er unterschiedliche gesellschaftliche Rollen hervortreten lassen.
Nestroy und Horváth
Ihre Sprachkritik und die genaue Darstellung sozialer Mechanismen stehen in enger Beziehung zu Qualtingers eigener Kunst. Die Autoren bleiben dabei von der Interpretationsleistung zu unterscheiden.
Die kritischen Lesungen aus „Mein Kampf“
Qualtinger trug auch aus Hitlers Schrift vor. Diese Arbeit ist als kritische Auseinandersetzung mit Sprache, Ideologie und Propaganda einzuordnen, nicht als Zustimmung zu den nationalsozialistischen Inhalten.
Für die Beschäftigung mit solchen Aufnahmen sind historischer Kontext, redaktionelle Einordnung und eine seriöse Quelle besonders wichtig.
12. Kulturelle Bedeutung und Rezeption
Ein kritischer Blick auf das Nachkriegsösterreich
Qualtingers Figuren machten sichtbar, wie politische Verantwortung im privaten Erzählen abgewehrt werden kann. „Der Herr Karl“ wurde zu einem Schlüsselwerk dieser Auseinandersetzung.
Der populäre Außenseiter
Er galt zugleich als österreichisches „Original“ und als unbequemer Kritiker. Diese Spannung ist wichtiger als eine ausschließlich gemütliche Erinnerung an bekannte Sprüche.
Eine Vorgeschichte späterer Liedkunst
Die musikalischen Nummern zeigen, dass Wiener Alltagssprache gesellschaftliche Typen präzise darstellen kann. Damit stehen sie in einem wichtigen Zusammenhang mit späterer österreichischer Lied- und Kabarettkultur.
Ein pauschaler Anspruch, Qualtinger habe allein den Austropop „erfunden“, wird daraus nicht abgeleitet.
Ausstellungen und Film
Das Wien Museum widmete ihm 2003 eine umfassende Ausstellung. André Hellers Dokumentarfilm „Qualtinger“ wurde 2011 erstmals ausgestrahlt. Beide Projekte erweitern die Erinnerung über einzelne Nummern hinaus.
Auszeichnungen
Eine vollständig überprüfte Liste aller persönlichen Ehrungen wird aus den hier ausgewerteten Quellen nicht rekonstruiert. Filmpräsenz, Publikumserfolg, staatliche Ehrung und spätere Erinnerungskultur sind unterschiedliche Kategorien.
Amtliche Dokumentation der Wiener Ausstellung · Kulturhistorische Würdigung
13. Interessante Fakten
- Qualtinger begann zunächst ein Medizinstudium.
- Er arbeitete zeitweise als Journalist und Filmkritiker.
- Seine frühe Bühnenarbeit reicht bis 1946 zurück.
- „Der g’schupfte Ferdl“ stammt von Gerhard Bronner.
- Travnicek lebt wesentlich vom Zusammenspiel mit Bronner.
- „Der Herr Karl“ wurde gemeinsam mit Carl Merz geschrieben.
- Die berühmte Fassung von 1961 entstand zunächst für das Fernsehen.
- Qualtinger las eigene Texte ebenso wie Werke anderer Autoren.
- Mit André Heller interpretierte er Wiener Liedrepertoire.
- Eine seiner letzten Filmrollen war in „Der Name der Rose“.
- 2026 jährt sich sein Todestag zum vierzigsten Mal.
Biografische Eckdaten und Werkangaben · Entstehung des Monologs
14. Aussagen und prägende Formulierungen
Über die Wirklichkeit hinter dem Herrn Karl
„… uns den echten Herrn Karl kein Mensch geglaubt hätte.“
Diese überlieferte Erklärung wird im Zusammenhang mit den realen Anregungen für die Figur wiedergegeben. Sie beschreibt, dass Wirklichkeit für eine glaubwürdige künstlerische Darstellung sogar abgeschwächt werden kann.
Die genaue Herkunft eines Zitats sollte für eine wissenschaftliche Verwendung anhand der zugrunde liegenden Originalquelle geprüft werden.
Vorsicht bei zugeschriebenen Sprüchen
Qualtinger werden zahlreiche pointierte Sätze zugeschrieben. Ohne überprüfbare Aufnahme, Textstelle oder zeitgenössisches Interview werden sie hier nicht als gesicherte persönliche Aussagen übernommen.
Werkbezeichnungen
- „Der Papa wird’s schon richten“
- „Travnicek im Urlaub“
- „Der Herr Karl“
- „Glasl vorm Aug“
- „Brettl vor’m Kopf“
Titel und Figurenreden sind keine automatisch persönlichen Überzeugungen des Interpreten.
Kontext der überlieferten Aussage · Originalinterviews recherchieren
15. Videos, Radio und historische Aufnahmen
Musikalische Kabarettnummern
- „Der g’schupfte Ferdl“ suchen
- „Der Wilde auf seiner Maschin’“ suchen
- „Der Papa wird’s schon richten“ suchen
- „Der Bundesbahnblues“ suchen
Travnicek und Herr Karl
- „Travnicek im Urlaub“ suchen
- Weitere Travnicek-Dialoge suchen
- „Der Herr Karl“ bei ORF ON suchen
- Historische Fassung von 1961 suchen
Literaturlesungen
- Karl-Kraus-Lesungen suchen
- Nestroy-Lesungen suchen
- Horváth-Interpretationen suchen
- Lesungen eigener Texte suchen
Heller und Qualtinger
Radio und Archivgespräche
- Beiträge bei ORF Sound suchen
- Ö1-Porträts und Gespräche suchen
- Historische Video-Interviews suchen
- Audiogespräche auf SoundCloud suchen
Suchlinks garantieren keine vollständigen, kostenlosen oder dauerhaft verfügbaren Mitschnitte. Historische Sprache und satirisch dargestellte Vorurteile benötigen bei manchen Werken eine sorgfältige Einordnung.
16. Archive, Suchlinks und aktuelle Informationen
Verlässliche Ausgangspunkte
- Österreichisches Kabarettarchiv
- Wien Geschichte Wiki
- Austria-Forum
- Wien Museum: historische Ausstellungsdokumentation
- Discogs: Tonträger und Credits
Google, Bilder und Nachrichten
- Google-Suche
- Google-Bildersuche
- Aktuelle Nachrichten suchen
- Nachrichten der letzten Woche suchen
- Beiträge zum vierzigsten Todestag suchen
Musik und Hörwerke
Soziale Medien und heutige Veranstaltungen
Helmut Qualtinger starb 1986. Heutige Seiten sind Archiv-, Rechteinhaber-, Veranstalter- oder Fanangebote, keine persönlichen Accounts. Aktuelle Termine betreffen Lesungen anderer Interpreten, Filmvorführungen, Ausstellungen oder Gedenkveranstaltungen.
- Facebook durchsuchen
- Instagram-Beiträge suchen
- TikTok durchsuchen
- Aktuelle Erinnerungsveranstaltungen suchen
Künstlerische Partner weiter erkunden
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Ausseer Hardbradler – Volksmusik mit Strom, Dialekt und musikalischer Grenzüberschreitung
Die Ausseer Hardbradler gehörten zu den eigenwilligen österreichischen Crossover-Bands der 1990er- und frühen 2000er-Jahre. Sie verbanden die Volksmusik ihrer Ausseer Herkunft mit Rock, Blues, Reggae, Funk, Soul und später auch Hip-Hop.
Harmonika, Geige, Trompete und Jodler standen nicht neben einer Rockband wie folkloristische Dekoration. Sie wurden Teil eines gemeinsamen Klangkonzepts: „Hardbradln“ sollte traditionelle Ausdrucksformen in zeitgenössische Musik übertragen.
„Aufitretln und Abiwedln“, „Da Hirsch is auf der Pirsch“, „Tanz’n tat i gern“ und „Hoamweh“ markieren wichtige Stationen. Hinter diesen bekannten Titeln steht eine Bandgeschichte zwischen regionaler Verwurzelung, professioneller Studioproduktion, unterschiedlichen Erfolgsphasen und personellen Veränderungen.
Recherche- und Informationsstand: 4. November 2026. Ursprüngliche Bandphase, dokumentierte Neugründung, historische Besetzungen, spätere Veröffentlichungen und heutige Suchangebote werden getrennt dargestellt.
1. Einleitung und Überblick
Die Ausseer Hardbradler wurden 1993 gegründet. Ihre Vorgeschichte liegt in der Jungen Ausseer Bradlmusi und der Formation Feedback Warriors. Traditionelle Volksmusik und moderne Bandmusik waren dadurch bereits vor der Namensgebung miteinander verbunden.
Steckbrief
- Bandname: Ausseer Hardbradler
- Gründung: 1993
- Herkunft: Ausseerland, Steiermark
- Vorgeschichte: Junge Ausseer Bradlmusi und Feedback Warriors
- Musikalische Felder: Neue Volksmusik, Alpenrock und Crossover
- Wichtige frühe Beteiligte: Florian Randacher und Dieter Zand
- Erste dokumentierte Veröffentlichung: „Brunftzeit is’!“, 1993
- Frühe EP: „Hirsch EP“, 1995
- Debütalbum: „Hardbradln!“, 1996
- Erfolgreiche spätere Phase: „CUBA“ und „Hoamweh“, 2003
- Letztes hier belegtes neues Studioalbum: „Volkspunk“, 2004
- Auflösung der ursprünglichen Formation: 2004
- Dokumentierte Neugründung: 2010
Grundlagen: Österreichisches Musiklexikon · SR-Archiv österreichischer Popularmusik.
2. Bandgeschichte, Gründungsjahr und Herkunft
Die Junge Ausseer Bradlmusi
Florian Randacher und Dieter Zand sammelten frühe Erfahrungen in einer regional erfolgreichen Volksmusikformation. Diese musikalische Praxis war keine nachträgliche Zutat zum Rockprojekt, sondern dessen Ausgangspunkt.
Feedback Warriors
Aus der Verbindung von Volksmusik mit Blues, Rock, Reggae, Funk und Soul entwickelte sich die Formation Feedback Warriors. Aus ihr gingen 1993 die Ausseer Hardbradler hervor.
Die frühen Jahre lassen sich deshalb besser als schrittweise Entwicklung verstehen denn als plötzliche Erfindung eines völlig neuen Bandkonzepts.
1993: neuer Name und erste Veröffentlichungen
Das SR-Archiv führt 1993 als Formierungsjahr. Eine historische Darstellung nennt im Juni einen Konzertauftritt beim Rockexpress in Liezen.
Aus demselben Jahr ist „Brunftzeit is’!“ unter der Bezeichnung D’ Ausseer Hardbradler dokumentiert.
1994/1995: Studioarbeit und „Hirsch EP“
Das Musiklexikon nennt erste Studiosessions im Sommer 1994. Eine weitere historische Darstellung beschreibt Aufnahmen bei Peter Müller Anfang 1995.
Im Juni 1995 erschien die „Hirsch EP“. „Aufitretln und Abiwedln“ gehört ebenfalls zu den frühen Veröffentlichungen dieser Phase.
1996: „Hardbradln!“
Das erste Album erschien nach den übereinstimmenden Tonträgerübersichten 1996. Es erreichte Goldstatus und brachte der Gruppe ein größeres Publikum.
Radioeinsätze, ein Auftritt beim Wiener Donauinselfest und eine erste Österreich-Tournee folgten.
1997: „Bradlfett“
Das zweite Album setzte die frühe Erfolgsphase fort. „Tanz’n tat i gern“ und „Mei Vader war a Wildera“ gehören zu den dokumentierten Auskopplungen.
Datierungshinweis: Der Fließtext des Musiklexikons nennt für das zweite Album 1996. Die Werkliste desselben Artikels, das SR-Archiv und weitere Tonträgerübersichten nennen 1997. Diese Präsentation verwendet die mehrfach belegte Angabe 1997.
1999: „Bradl Air“
Das dritte Studioalbum führte die musikalische Arbeit weiter, erreichte aber nicht den gleichen Erfolg wie die unmittelbaren Vorgänger.
Die folgende Phase war von Unterbrechungen und anderen Projekten der Mitglieder geprägt. Eine pauschale Aussage, nach 2000 habe es überhaupt keine gemeinsame Arbeit mehr gegeben, wäre angesichts späterer Veröffentlichungen zu weitgehend.
2001: „I bin a Schifoara“
Die Single wird im Musiklexikon als Comeback bezeichnet. Sie ging der erfolgreichen Albumrückkehr von 2003 voraus.
2003: „CUBA“ und „Hoamweh“
Mit „Hoamweh“ gelang der Gruppe erneut ein großer Radio- und Charterfolg. Die Single erreichte Platz fünf der österreichischen Verkaufscharts.
Auch das Album „CUBA“ wird in den ergänzenden Übersichten mit Platz fünf geführt. Album- und Singleplatzierung bleiben dabei unterschiedliche Ranglisten.
2004: „Volkspunk“ und Auflösung
Das letzte neue Studioalbum der ursprünglichen Phase erschien 2004. Im selben Jahr löste sich die Band auf.
Einzelne Kurzporträts nennen 2005 als Endjahr. Das kann mit der Veröffentlichung der Live-CD zusammenhängen. Die überwiegenden Bandchronologien setzen die Auflösung jedoch 2004 an.
2005: historische Konzertaufnahmen
„Live in Concert“ erschien nach dem Ende der ursprünglichen Bandphase. Ein späteres Erscheinungsdatum ist kein Beleg für eine zu diesem Zeitpunkt neu entstandene Tournee.
2010: Neugründung
Das Österreichische Musiklexikon dokumentiert eine Neugründung im Jahr 2010. Die dafür geführte Kernkonstellation umfasst Florian Randacher, Ernst Gottschmann und Reinhard Babusek.
Daraus lässt sich ohne neuere Bestätigung jedoch keine durchgehende Konzerttätigkeit bis November 2026 ableiten.
Vertiefung: Fachlexikon zur Bandgeschichte · Zeitgenössische Tonträgernachweise im SR-Archiv · Historische Darstellung mit frühen Veröffentlichungsdaten.
3. Mitglieder und Besetzungen
Prägende Musikerinnen und Musiker
| Name | Instrumente und Funktion |
|---|---|
| Florian „Flow Bradley“ Randacher | Gesang und Gitarre; in späteren Übersichten auch Bassgeige. |
| Dieter Zand | Gesang, steirische Harmonika, Trompete und Geige. |
| Ernst Gottschmann | Gesang, E-Gitarre und akustische Gitarre; ab 1995 dokumentiert. |
| Reinhard Babusek | Bass, Geige, Cello und Gesang. |
| Franz Kreimer | Keyboards, Harmonika und Saxofon. |
| Christina Unterlechner | Gesang; ab 1994 in der frühen Bandentwicklung genannt. |
| Christoph Gerstl | Schlagzeug und Percussion in der frühen Phase. |
| Alfred Drobinc beziehungsweise Dobrinc | Schlagzeug und Percussion; unterschiedliche Schreibweisen in den Quellen. |
| Sibylle Kefer | Gesang und Querflöte in der späten ursprünglichen Bandphase. |
Keine unveränderte Großbesetzung
Die Mitgliederlisten beziehen sich auf verschiedene Jahre. Sie dürfen nicht als eine seit 1993 unverändert gemeinsam auftretende Formation gelesen werden.
Konflikt bei den Schlagzeuger-Zeiträumen
Das SR-Archiv nennt für Alfred Drobinc eine andere zeitliche Abgrenzung als spätere Bandübersichten. Deshalb wird hier kein lückenloser Einsatzzeitraum behauptet.
Die Neugründung 2010
Florian Randacher, Ernst Gottschmann und Reinhard Babusek werden in den späteren Übersichten als Kern dieser Wiederaufnahme geführt. Das ersetzt keine aktuelle verbindliche Besetzungsliste für mögliche heutige Konzerte.
Instrumente und historische Mitglieder im SR-Archiv · Weitere Besetzungsangaben.
4. Musikstil und Einflüsse
Volksmusik als erlernte Praxis
Die frühen Erfahrungen in der Jungen Ausseer Bradlmusi erklären, weshalb traditionelle Instrumente nicht bloß als äußerliche Zitate eingesetzt wurden.
Rock und Blues
E-Gitarre, Bass und Schlagzeug ermöglichten einen anderen Druck als die ursprüngliche Volksmusikbesetzung. Blues und Rock gehörten ausdrücklich zur stilistischen Mischung.
Reggae, Funk und Soul
Diese Einflüsse erweiterten die rhythmischen Möglichkeiten. Das Projekt war deshalb nicht nur traditionelle Musik mit lauterer Verstärkung.
Jodler und Dialekt
Vokale Eigenheiten und regionale Sprache wurden in neue musikalische Zusammenhänge gestellt. Darin liegt ein wesentlicher Teil des Begriffs „Hardbradln“.
Spätere Hip-Hop-Bezüge
Das Musiklexikon nennt Hip-Hop ausdrücklich als spätere Erweiterung. Eine detaillierte Zuordnung zu einzelnen Titeln müsste anhand der jeweiligen Aufnahmen und Credits erfolgen.
Grundlage: Dokumentierte stilistische Einflüsse.
5. Texte und Themen
Regionale Sprache als Verbindung
Dialekt schafft bei den Ausseer Hardbradlern eine gemeinsame sprachliche Ebene zwischen musikalisch sehr unterschiedlichen Stücken.
Bewegung, Tanz und Wintersport
„Aufitretln und Abiwedln“, „Tanz’n tat i gern“ und „I bin a Schifoara“ zeigen bereits im Titel körperliche, gemeinschaftliche und regional vertraute Erfahrungsräume.
Heimat und Entfernung
„Hoamweh“ rückt die Beziehung zu einem vertrauten Ort in den Mittelpunkt. Das Thema ist damit nicht nur Herkunftsdekoration, sondern Teil des musikalischen Repertoires.
Humor und Überzeichnung
Titel wie „Da Hirsch is auf der Pirsch“ spielen mit vertrauten Bildern und einer bewusst direkten Sprache. Für eine genaue Deutung sind vollständiger Text und musikalischer Vortrag gemeinsam zu betrachten.
Autorschaft nicht aus dem Bandnamen ableiten
Bei Eigenkompositionen, traditionellen Vorlagen und Bearbeitungen müssen Text, Musik und Arrangement getrennt erfasst werden. Nicht jeder Titel ist automatisch vollständig neu von allen Bandmitgliedern gemeinsam geschrieben.
Dokumentierte Singles und Titel · Autorencredits einzelner Ausgaben recherchieren.
6. Diskografie und Werke im Überblick
Studioalben
| Jahr | Album | Einordnung |
|---|---|---|
| 1996 | Hardbradln! | Debütalbum; mit Gold ausgezeichnet. |
| 1997 | Bradlfett | Zweites Album der frühen Erfolgsphase. |
| 1999 | Bradl Air / Bradl Air! | Dritte Studioveröffentlichung. |
| 2003 | CUBA | Erfolgreiche Rückkehr mit „Hoamweh“ und „Hümmüblau“. |
| 2004 | Volkspunk | Letztes hier belegtes neues Studioalbum der ursprünglichen Bandphase. |
Frühe Singles und EPs
| Jahr | Veröffentlichung |
|---|---|
| 1993 | Brunftzeit is’! |
| 1995 | Hirsch EP |
| 1995/1996 | Aufitretln und Abiwedln |
| 1996 | Da Hirsch is auf der Pirsch |
| 1997 | Tanz’n tat i gern |
| 1997 | Mei Vader war a Wildera |
| 1999 | Kalwang im Winter / Sooo verliabt |
| 2000 | Go Charlie Go |
| 2001 | I bin a Schifoara |
| 2003 | Hoamweh |
| 2003 | Hümmüblau |
| 2003 | Weihnocht is neama weit … |
| 2004 | Regen |
Datierungshinweis zu „Aufitretln und Abiwedln“: Das SR-Archiv und eine detaillierte Tonträgerliste führen 1995. Andere Biografien nennen 1996. Möglich sind verschiedene Ausgaben oder eine spätere breitere Veröffentlichung; ohne Prüfung konkreter Pressungen wird keine einzige Jahresangabe als abschließend gesichert ausgegeben.
Live und Zusammenstellungen
- „The Very Best Of“ beziehungsweise „Best Of“ – Ausgaben im Umfeld von 2004/2005.
- 2005: „Live in Concert“.
- Samplerbeiträge auf Alpenrock- und Austropop-Zusammenstellungen.
Spätere Digitaldaten sind keine ursprünglichen Aufnahmejahre
Manche Plattformen führen „Volkspunk“ oder „Live in Concert“ mit späteren Jahren wie 2008 oder 2009. Die mehrfach dokumentierten ursprünglichen Tonträger stammen aus 2004 beziehungsweise 2005.
Ein sinnvoller Einstieg
- „Hardbradln!“ – das ursprüngliche Konzept im Albumzusammenhang.
- „Bradlfett“ – die gefestigte frühe Bandphase.
- „Bradl Air“ – die Weiterentwicklung vor der Unterbrechung.
- „CUBA“ – die erfolgreiche Rückkehr.
- „Volkspunk“ – die letzte neue Studioarbeit der ursprünglichen Formation.
- „Live in Concert“ – die Band im unmittelbaren Zusammenspiel.
Werkrecherche: SR-Archiv: Singles, Alben und Sampler · Tonträgerübersicht bei Musik-Sammler · Discogs: Ausgaben und Credits.
7. Produktion und musikalisches Umfeld
Peter Müller
Eine historische Darstellung nennt Peter Müller als Produzenten der frühen professionellen Studioarbeit 1995. Diese Verbindung gehört zum Schritt von der regionalen Band zu einem breiter veröffentlichten Projekt.
EMI Austria und Ylee Music
Die frühen Album- und Singleausgaben erschienen im EMI-Umfeld. „CUBA“, „Volkspunk“ und „Live in Concert“ sind in den dokumentierten Tonträgerlisten Ylee Music zugeordnet.
Verwandte Szenen statt identischer Bands
Neue Volksmusik, Alpenrock und Austropop überschneiden sich in der öffentlichen Wahrnehmung. Die Ausseer Hardbradler besitzen innerhalb dieser Zusammenhänge jedoch eine eigene personelle und musikalische Geschichte.
Andere Projekte der Mitglieder
Mitglieder arbeiteten nach Unterbrechungen in anderen musikalischen Zusammenhängen. Solche Tätigkeiten dürfen nicht automatisch als neue Veröffentlichungen der gesamten Hardbradler-Band gezählt werden.
Produktion und Labelangaben · Bandpausen und andere Projekte.
8. Live-Auftritte und Konzertgeschichte
Liezen 1993
Die historische Banddarstellung nennt den Rockexpress in Liezen als frühen Konzertauftritt unter dem neuen Namen.
Donauinselfest und Österreich-Tournee
Nach den ersten Studioveröffentlichungen erreichte die Band größere Bühnen. Das Musiklexikon dokumentiert das Wiener Donauinselfest und eine erste Österreich-Tournee.
Die Stärke der Instrumentenmischung
Gerade im Konzert lässt sich das Konzept unmittelbar erkennen: Harmonika, Geige, Trompete und Jodler treffen auf elektrisch verstärkte Bandinstrumente.
Aufnahmen und Konzerte zeitlich unterscheiden
„Live in Concert“ erschien 2005. Daraus folgt nicht, dass die dokumentierten Konzerte zwingend im selben Jahr stattfanden.
Keine unbelegte aktuelle Tournee
Eine Neugründung im Jahr 2010 ist dokumentiert. Ein verifizierter Kalender bevorstehender Auftritte für November oder Dezember 2026 liegt in den ausgewerteten Quellen nicht vor.
Historische Konzertentwicklung · Aktuelle Konzertankündigungen suchen.
9. Erfolge und Auszeichnungen
Gold für „Hardbradln!“
Der Erfolg des Debüts wurde mit einer Goldenen Schallplatte gewürdigt. Die Auszeichnung betrifft dieses konkrete Album, nicht automatisch alle späteren Veröffentlichungen.
„Hoamweh“ und „CUBA“
Die Single „Hoamweh“ erreichte 2003 Platz fünf der österreichischen Singlecharts. Das Album „CUBA“ wird in den ergänzenden Übersichten ebenfalls mit Platz fünf der Albumcharts geführt.
Radio und Verkaufscharts
Der Radioerfolg der Rückkehrphase ist von den jeweiligen Verkaufsplatzierungen zu unterscheiden. Ein Rang in einer Hörerhitparade ist nicht automatisch derselbe Rang in den allgemeinen Singlecharts.
Keine ungesicherte Preisbilanz
Eine vollständig überprüfte Liste weiterer Musikpreise oder staatlicher Ehrungen liegt in den ausgewerteten Quellen nicht vor. Ebenso wird keine pauschale Gesamtverkaufszahl ergänzt.
„Hoamweh“ im Fachlexikon · Goldalbum und ergänzende Erfolgsgeschichte.
10. Kulturelle Bedeutung und Einfluss
Tradition als Ausgangspunkt, nicht als Grenze
Die Band behandelte Volksmusik als lebendiges Material. Traditionelle Instrumente und Ausdrucksformen konnten in Rock, Reggae oder Funk weiterarbeiten.
Ein österreichischer Crossover-Ansatz
Anders als eine bloße Übernahme internationaler Genres machte das Konzept regionale Eigenheiten ausdrücklich hörbar. Das Lokale wurde nicht versteckt, sondern musikalisch neu eingesetzt.
Steirische Musikgeschichte außerhalb der großen Städte
Das Ausseerland ist nicht nur eine touristische Kulisse der Bandbiografie. Die regionale Volksmusikpraxis war ein konkreter Teil ihrer Entstehung.
Keine Alleinerfinder-Erzählung
Die Hardbradler gehören zu einer breiteren Entwicklung der Neuen Volksmusik. Sie werden hier nicht als alleinige Erfinder von Alpenrock oder Volksmusik-Crossover bezeichnet.
Grundlage: Entstehung und stilistische Mischung · Dokumentiertes Selbstverständnis des Hardbradlns.
11. Interessante Fakten
- Die Vorgeschichte reicht in die traditionelle Volksmusik zurück.
- Vor dem Namen Ausseer Hardbradler existierten die Feedback Warriors.
- 1993 ist bereits eine Veröffentlichung unter dem neuen Namen dokumentiert.
- Die „Hirsch EP“ erschien vor dem ersten Album.
- Peter Müller war an der frühen professionellen Studioarbeit beteiligt.
- Die Band verband Harmonika und Jodler auch mit Reggae, Funk und Soul.
- „Hardbradln!“ wurde mit Gold ausgezeichnet.
- „Hoamweh“ brachte 2003 eine erneute große Erfolgsphase.
- Die Live-CD erschien nach der Auflösung der ursprünglichen Band.
- 2010 ist eine Neugründung dokumentiert.
- Ein altes Internetprofil mit „1993 bis heute“ ist kein Beleg für lückenlose Liveaktivität.
12. Aussagen und prägende Formulierungen
Eine dokumentierte Beschreibung des Konzepts
„Hardbradln ist der Versuch, Texte, Instrumente, Jodler und Eigenheiten in verschiedenen Arten ‚moderner Musik‘ einzusetzen und zu verarbeiten.“
Das SR-Archiv führt diese Formulierung im Bandeintrag. Sie beschreibt das musikalische Konzept, ist aber nicht als einer bestimmten Person eindeutig zugeordnetes Interviewtranskript ausgewiesen.
Prägende Werkbezeichnungen
- „Hardbradln!“
- „Bradlfett“
- „Bradl Air“
- „Hoamweh“
- „Volkspunk“
Die Titel zeigen die Verbindung von regionalem Wortmaterial und internationalen Musikbegriffen. Sie sind Werkbezeichnungen, keine automatisch gemeinsamen Lebensmottos aller Mitglieder.
Weitere Originalaussagen recherchieren
13. Medien und Rezeption
Alpenrock, Neue Volksmusik oder Volkspunk?
Die verschiedenen Bezeichnungen betonen unterschiedliche Seiten derselben Band. Keine einzelne Kategorie bildet sämtliche Einflüsse vollständig ab.
Der Hit und die größere Geschichte
„Hoamweh“ ist ein naheliegender Einstieg. Die Bandgeschichte begann aber ein Jahrzehnt früher und umfasste bereits mehrere Alben und eine erfolgreiche Konzertphase.
Auch Fachquellen können interne Widersprüche enthalten
Der Musiklexikonartikel nennt im Fließtext für „Bradlfett“ 1996, in der Werkliste 1997. Er spricht außerdem von einem letzten gemeinsamen Auftritt im Jahr 2000, beschreibt danach jedoch weitere Bandveröffentlichungen.
Solche Angaben werden hier nicht unkommentiert zu einer lückenlosen, scheinbar eindeutigen Chronologie verbunden.
Automatische Plattformbiografien
Angaben wie „1993 bis heute“ können aus älteren, nutzergenerierten Texten stammen. Sie ersetzen keine aktuelle Bestätigung durch Band oder Veranstalter.
14. TV, Videos, Radio und Konzertaufnahmen
Bekannte Lieder
- „Aufitretln und Abiwedln“ suchen
- „Da Hirsch is auf der Pirsch“ suchen
- „Tanz’n tat i gern“ suchen
- „Mei Vader war a Wildera“ suchen
- „I bin a Schifoara“ suchen
- „Hoamweh“ suchen
- „Hümmüblau“ suchen
Konzertaufnahmen
- „Live in Concert“ suchen
- Donauinselfest-Material suchen
- Weitere Liveaufnahmen suchen
- Material zur Wiederaufnahme 2010 suchen
Fernsehen und Interviews
- Beiträge bei ORF ON suchen
- Historische Fernsehausschnitte suchen
- Video-Interviews suchen
- Porträts und Dokumentationen recherchieren
Radio und Audioarchive
- Beiträge bei ORF Sound suchen
- Ö3-Beiträge suchen
- Radiointerviews suchen
- Audiogespräche auf SoundCloud suchen
Suchlinks bestätigen keine bestimmte dauerhaft verfügbare Sendung. Offizielle Veröffentlichungen, Fernsehausschnitte, Fanaufnahmen und nicht autorisierte Uploads müssen unterschieden werden.
15. Heutiger Status und Recherchehinweise
Was historisch gesichert ist
- Gründung 1993.
- Auflösung der ursprünglichen Formation 2004.
- Veröffentlichung eines Livealbums 2005.
- Dokumentierte Neugründung 2010.
Was nicht gesichert fortgeschrieben wird
Eine aktuelle, regelmäßig auftretende vollständige Bandbesetzung im November 2026 ist anhand der ausgewerteten Quellen nicht ausreichend bestätigt.
Ebenso wird kein neues Studioalbum nach „Volkspunk“ ohne einen konkreten verifizierten Veröffentlichungsnachweis ergänzt.
Die Domain hardbradler.at
Die heute auffindbare Seite enthält allgemeine Musik- und Mobilitätstexte. Aus dem ausgewerteten Inhalt lässt sich keine verlässliche aktuelle offizielle Betreuung durch die Band ableiten.
Sie wird deshalb hier nicht als bestätigte offizielle Bandwebsite oder aktueller Ticketdienst empfohlen.
Geeignete Ausgangspunkte
- Musiklexikon und SR-Archiv für historische Informationen.
- Konkrete Tonträgercredits für Besetzungen und Autoren.
- Aktuelle Veranstalterseiten für neue Auftritte.
- Authentisch zuordenbare persönliche Profile der Musiker für heutige Projekte.
Aktuelle Informationen suchen · Aktuelle Berichte und Veranstalterangebote aus 2026 suchen.
16. Weblinks, Suchangebote und soziale Medien
Archive und vertiefende Informationen
- Österreichisches Musiklexikon
- SR-Archiv: Mitglieder, Instrumente und Tonträger
- Historische Banddarstellung und Veröffentlichungsdaten
- Musik-Sammler: Tonträgerausgaben
- Discogs: Diskografie und Credits
Google, Bilder und Nachrichten
- Ausseer Hardbradler auf Google suchen
- Google-Bildersuche
- Aktuelle Nachrichten suchen
- Nachrichten der letzten Woche suchen
- Interviews suchen
Musik und Streaming
- YouTube: Musik und Liveaufnahmen suchen
- SoundCloud durchsuchen
- Spotify durchsuchen
- Apple Music durchsuchen
- Discogs: zusätzliche Ausgaben recherchieren
Soziale Medien: ausdrücklich als Suchangebote
Die folgenden Links bestätigen keinen bestimmten offiziellen Bandaccount. Fanarchive, historische Seiten und persönliche Profile einzelner Mitglieder sollten voneinander unterschieden werden.
- Facebook durchsuchen
- Instagram-Profile und Beiträge suchen
- TikTok durchsuchen
- Nach offiziellen YouTube-Veröffentlichungen suchen
Mitglieder und heutige Einzelprojekte recherchieren
- Florian Randacher / Flow Bradley
- Dieter Zand
- Ernst Gottschmann
- Reinhard Babusek
- Franz Kreimer
- Christina Unterlechner
- Sibylle Kefer
- Alfred Drobinc / Dobrinc
- Christoph Gerstl
Bilder, Videos und Audioaufnahmen aus Suchmaschinen sind nicht automatisch zur Veröffentlichung freigegeben. Bildrechte, Urheberangaben und gegebenenfalls Nutzungsgenehmigungen müssen vor einer Weiterverwendung geprüft werden.
Austria 3 – Wolfgang Ambros, Georg Danzer und Rainhard Fendrich auf einer gemeinsamen Bühne
Austria 3 war die Verbindung dreier eigenständiger österreichischer Liedermacher: Wolfgang Ambros, Georg Danzer und Rainhard Fendrich. Ursprünglich für eine einzige Benefizgala geplant, entwickelte sich das Projekt zu einer erfolgreichen Konzertformation mit Livealben, großen Tourneen und einem gemeinsamen Publikum im gesamten deutschsprachigen Raum.
Der besondere Reiz lag nicht darin, drei Solokarrieren einfach hintereinander aufzuführen. Bekannte Lieder wurden gemeinsam arrangiert, mit mehreren Stimmen gesungen und in einen neuen Konzertzusammenhang gestellt. Unterschiedliche künstlerische Temperamente blieben erkennbar und ergänzten sich.
Der soziale Ausgangspunkt gehörte wesentlich zur Identität: Das erste Konzert unterstützte obdachlose Menschen. So verbanden Austria 3 ein populäres musikalisches Repertoire mit einem konkreten gesellschaftlichen Anliegen.
Recherche- und Informationsstand: 4. November 2026. Das historische Künstlertrio, seine Begleitband, spätere Archivveröffentlichungen und heutige Interpretationsprojekte werden getrennt dargestellt.
1. Einleitung und Überblick
Austria 3 wurde 1997 auf Initiative von Rainhard Fendrich gegründet. Der erste große gemeinsame Auftritt fand am 10. Dezember 1997 im Theater an der Wien statt.
Die Formation wird häufig als Supergroup bezeichnet: Ihre Mitglieder waren bereits vor dem Zusammenschluss erfolgreiche Solokünstler mit umfangreichen eigenen Repertoires.
Steckbrief
- Name: Austria 3
- Kurzform: A3
- Gründung: 1997
- Initiator: Rainhard Fendrich
- Mitglieder: Wolfgang Ambros, Georg Danzer und Rainhard Fendrich
- Ausgangspunkt: Benefizgala zugunsten obdachloser Menschen
- Erster großer gemeinsamer Auftritt: 10. Dezember 1997, Theater an der Wien
- Musikalische Felder: Austropop, Liedermachermusik, Pop und Rock
- Schwerpunkt der Veröffentlichungen: Livealben und Zusammenstellungen
- Ende der regulären gemeinsamen Tätigkeit: 2006
- Letzter dokumentierter gemeinsamer Gastauftritt: 16. April 2007 in der Wiener Stadthalle
- Spätere Jubiläumsveröffentlichung: „Zwanzig“, 2017
Grundlagen: Österreichisches Musiklexikon · Künstler- und Veröffentlichungsübersicht bei Apple Music.
2. Geschichte, Gründungsjahr und Herkunft
Drei Solokarrieren als Voraussetzung
Wolfgang Ambros, Georg Danzer und Rainhard Fendrich brachten jeweils eigene Liedwelten mit. Austria 3 entstand deshalb nicht als Nachwuchsband auf der Suche nach einer ersten gemeinsamen Identität, sondern als Begegnung bereits etablierter Künstler.
Diese Ausgangslage erklärt das Konzept: Das Publikum kannte viele Lieder, hörte sie nun aber im Wechselspiel dreier Stimmen und mit gemeinsamen Arrangements.
Die Initiative von Rainhard Fendrich
Fendrich regte den gemeinsamen Benefizauftritt zugunsten obdachloser Menschen an. Geplant war zunächst eine einzelne Veranstaltung, keine jahrelange Bandkarriere.
Vorbereitungen und Proben führten zu einem deutlich umfangreicheren Programm als ursprünglich vorgesehen. Eine historische Fernsehdokumentation beschreibt auch ein gemeinsames Treffen auf Mallorca, bei dem Songs zusammengestellt und neu arrangiert wurden.
10. Dezember 1997: Theater an der Wien
Die Benefizgala wurde zum Ausgangspunkt der weiteren Zusammenarbeit. Der große Zuspruch veranlasste die drei, das Projekt mit Konzerten und Tourneen fortzusetzen.
1998: zwei Livealben und eine außergewöhnliche Chartkonstellation
„Live“ beziehungsweise „Live Vol. 1“ und „Live – Vol. 2“ dokumentierten das frühe gemeinsame Repertoire.
Am 10. Juli 1998 belegten die ersten beiden CDs gleichzeitig Platz eins und Platz zwei der Austria Top 40. Das Österreichische Musiklexikon beschreibt dies als damals erstmaligen Erfolg eines Interpreten beziehungsweise einer Formation in Österreich.
Tourneen in drei Ländern
Austria 3 trat in Österreich, Deutschland und der Schweiz auf. Weitere Benefizkonzerte blieben Teil der Geschichte. Aus dem einmaligen Anlass war eine eigenständige und regelmäßig auftretende Konzertformation geworden.
2000: „Die Dritte“
Das nächste große Livealbum setzte die Veröffentlichungsgeschichte fort. Der Streamingkatalog führt den ursprünglichen Titel für das Jahr 2000.
Datierungshinweis: Das Österreichische Musiklexikon nennt „Die Dritte“ mit 2002. Mehrere Tonträger- und Streamingübersichten führen dagegen 2000, darunter einen konkreten Veröffentlichungsvermerk vom 21. August 2000. Diese Präsentation verwendet 2000 und legt die Abweichung offen.
2003: „Weusd’ mei Freund bist …“
Eine Best-of-Live-CD und eine Doppel-DVD erweiterten die Dokumentation. Die historische offizielle Diskografieseite nennt für beide Veröffentlichungen den 16. Juni 2003.
Die DVD verband Einblicke in Entstehung und Tourleben mit Interviews und einem vollständigen Konzertmitschnitt. Die CD enthielt außerdem bis dahin unveröffentlichte Liveaufnahmen aus dem Wiener Ronacher von November 2002.
2006: bewusste Trennung
Im Juni 2006 wurde die bevorstehende Auflösung bekanntgegeben. Die drei Musiker wollten sich wieder stärker ihren Soloprojekten widmen.
Das letzte reguläre Austria-3-Konzert fand nach den verbreiteten Chronologien am 24. Juli 2006 in Altusried statt. Einzelne Kataloge nennen abweichend den 26. Juli. Das genaue Tagesdatum ist deshalb nicht in allen Quellen einheitlich.
16. April 2007: noch einmal gemeinsam für Georg Danzer
Bei Danzers Konzert in der Wiener Stadthalle standen Ambros und Fendrich noch einmal mit ihm auf der Bühne. Das war ein gemeinsamer Gastauftritt nach der Auflösung, keine bereits vollzogene reguläre Neugründung.
Georg Danzer starb am 21. Juni 2007. Eine Wiederaufnahme der ursprünglichen Dreierformation war damit nicht mehr möglich.
2017: „Zwanzig“
Zum 20-jährigen Jubiläum erschien eine neue Live-Zusammenstellung mit historischem Material. Der Titel „Die Welt“ wurde dabei als zuvor unveröffentlicht hervorgehoben.
Die Veröffentlichung war kein Comeback mit neu aufgenommenem Material des vollständigen Trios.
Vertiefung: Fachlexikon zu Gründung, Tourneen und Auflösung · Historische offizielle Diskografieseite · Beschreibung der Entstehungsdokumentation.
3. Die drei Mitglieder
| Künstler | Rolle | Eigenständige Handschrift |
|---|---|---|
| Wolfgang Ambros | Gesang und Gitarre | Raue Stimme, Rocknähe, Dialekterzählung und schwarzer Humor. |
| Georg Danzer | Gesang und Gitarre | Präzise Figurenzeichnung, Sprachwitz, persönliche und gesellschaftliche Themen. |
| Rainhard Fendrich | Gesang und Gitarre | Große Popmelodien, satirische Beobachtung und ausgeprägte Konzertdramaturgie. |
Ein gemeinsamer Name ohne Auflösung der Solokünstler
Die drei gaben ihre eigenen Karrieren nicht auf. Austria 3 bestand als gemeinsames Projekt neben den individuellen Veröffentlichungen und Auftritten.
Keine austauschbare Dreierbesetzung
Die Identität beruhte auf diesen konkreten Künstlern. Spätere Spekulationen über einen Ersatz für Danzer führten nicht zu einer realisierten Fortsetzung der ursprünglichen Formation.
Ein historischer Bericht zitiert Ambros und Fendrich mit der Haltung, dass es ohne Georg keine Austria 3 mehr gebe.
Zusammensetzung und Projektgeschichte · Rückblick auf Anfang, Ende und spätere Spekulationen.
4. Musikstil und gemeinsame Arbeitsweise
Akustischer Ausgangspunkt und Bandarrangement
Drei Sänger mit Gitarren bildeten das sichtbare Zentrum. Eine professionelle Begleitband erweiterte den Klang um Bass, Schlagzeug, Keyboards und zusätzliche Gitarren.
So konnten ruhige, textbezogene Passagen und größere Pop-Rock-Arrangements innerhalb desselben Konzerts miteinander verbunden werden.
Mehrstimmigkeit als neue Perspektive
Ein bereits bekanntes Sololied verändert seine Wirkung, wenn andere vertraute Stimmen hinzukommen. Das gemeinsame Singen erzeugte deshalb mehr als eine bloße Wiederholung früherer Aufnahmen.
Drei unterschiedliche Interpretationsweisen
Ambros, Danzer und Fendrich mussten nicht gleich klingen. Gerade der Unterschied zwischen ihren Stimmen und Vortragsweisen war ein wesentlicher Reiz.
Dialekt als gemeinsame Sprache
Viele Lieder sind in österreichischer Alltagssprache beziehungsweise Dialekt verfasst. Das ermöglichte Nähe, Humor und direkte emotionale Ansprache.
Liveprojekt statt gewöhnlicher Studioalbum-Band
Der veröffentlichte Hauptkatalog besteht vor allem aus Liveaufnahmen und Zusammenstellungen. Die Aufführung vorhandener Lieder war für Austria 3 zentraler als eine regelmäßige Folge vollständig neuer Studioalben.
Werkcharakter und Konzertgeschichte · Historische Dokumentation der Liveveröffentlichungen.
5. Texte, Themen und Repertoire
Freundschaft und Zusammenhalt
„Weusd’ mei Freund bist“ wurde zu einer besonders passenden Formulierung für das gemeinsame Projekt. Freundschaft war dabei sowohl Liedthema als auch Teil des öffentlichen Bandbildes.
Liebe und Beziehungen
Das Repertoire enthielt Zuneigung, Trennung, Eifersucht und das alltägliche Zusammenleben. Unterschiedliche Autorenperspektiven blieben auch im gemeinsamen Programm erhalten.
Alltagsfiguren und gesellschaftliche Beobachtung
Danzers Geschichten, Ambros’ Figurenlieder und Fendrichs satirische Songs eröffneten ein breites Spektrum österreichischer Lebenswelten.
Heimat und Zugehörigkeit
„I Am from Austria“ gehört zu den dokumentierten Liveveröffentlichungen. Die gemeinsame Aufführung machte Fendrichs Song nicht automatisch zu einer neuen Komposition des Trios.
Ausgrenzung und soziale Not
Titel wie „Des Sandlers Flucht“ verweisen auf Themen, die zum Benefizgedanken des Projekts passen. Die soziale Perspektive war deshalb nicht nur ein Zusatz außerhalb der Musik.
Autorschaft korrekt zuordnen
„Jö schau“ bleibt mit Georg Danzers Autorschaft verbunden, „I Am from Austria“ mit Rainhard Fendrich und das Ambros-Repertoire mit seinen jeweiligen Autoren und Mitautoren.
Die Veröffentlichung unter „Austria 3“ bezeichnet zunächst die ausführende Formation. Text, Komposition und Arrangement müssen separat anhand der Credits betrachtet werden.
Historische Tracklisten · Veröffentlichungen mit einzelnen Autorenangaben.
6. Diskografie und Werke im Überblick
Zentrale Liveveröffentlichungen
| Jahr | Veröffentlichung | Einordnung |
|---|---|---|
| 1998 | Live / Live Vol. 1 | Erste große Dokumentation des gemeinsamen Konzertrepertoires. |
| 1998 | Live – Vol. 2 | Fortsetzung; gemeinsam mit dem ersten Album 1998 auf den beiden obersten österreichischen Chartplätzen. |
| 2000 | Die Dritte / Live – Die Dritte | Weiterer Konzertmitschnitt; abweichende Datierung 2002 im Musiklexikon. |
| 2003 | Weusd’ mei Freund bist … Das Beste von Austria 3 – Live | Live-Zusammenstellung mit zusätzlichen, zuvor unveröffentlichten Aufnahmen. |
| 2017 | Zwanzig | Jubiläumsveröffentlichung mit historischem Livematerial und dem zuvor unveröffentlichten „Die Welt“. |
Weitere Zusammenstellungen
- „Austropop Kult“, 2004.
- „Nur das Beste“, 2006.
- Weitere Best-of- und Katalogausgaben mit historischem Material.
Veröffentlichungen unter „Ambros – Fendrich – Danzer“
- 1997: „Top-Drei“.
- 1998: „Top-Drei – Zugabe“.
- 2011: „Die großen Drei“.
Solche Zusammenstellungen sollten nicht ohne Prüfung als neue gemeinsame Studioalben von Austria 3 gezählt werden. Sie können Material aus den jeweiligen Solokatalogen bündeln.
Videoveröffentlichungen
- 1998: „Austria 3 – live im Theater an der Wien“.
- 1998: „Weusd’ mei Freund bist“.
- 2000: „Live vor dem Schloss Schönbrunn“.
- 2003: „Weusd’ mei Freund bist … Aus dem filmischen Tagebuch von Austria 3“ – Doppel-DVD.
Warum „Live“ mehrere Daten tragen kann
Ein historischer Konzertmitschnitt kann später als VHS, DVD, CD, Download oder Streamingausgabe neu erscheinen. Das neuere Erscheinungsdatum belegt nicht automatisch ein neueres Konzert.
Ein sinnvoller Einstieg
- „Live“ – die erste gemeinsame Bühnenfassung.
- „Live – Vol. 2“ – Ergänzung des frühen Repertoires.
- „Die Dritte“ – die Weiterentwicklung der Konzertarbeit.
- „Weusd’ mei Freund bist …“ – der kompakte Rückblick.
- Die Doppel-DVD von 2003 – Musik, Entstehung und Touralltag zusammen betrachten.
- „Zwanzig“ – die spätere archivgestützte Jubiläumsperspektive.
Werkrecherche: Historische offizielle Diskografie · Discogs: Veröffentlichungen und Credits · Streamingkatalog bei Apple Music · Verschiedene Tonträgerausgaben bei Musik-Sammler.
7. Begleitband und Verbindung zu WIR4
Das musikalische Fundament hinter dem Trio
Die Namen Ambros, Danzer und Fendrich standen im Mittelpunkt. Für die konkrete Umsetzung war jedoch eine eingespielte Begleitband wesentlich.
| Musiker | Funktion im bekannten Begleitband-Zusammenhang |
|---|---|
| Ulli Bäer | Gitarre und Gesang. |
| Gary Lux | Keyboards und Gesang. |
| Harald Fendrich | Bass und Gesang. |
| Harry Stampfer | Schlagzeug. |
Diese Übersicht benennt die später als WIR4 bekannte personelle Verbindung. Sie ist keine vollständige Liste sämtlicher Gäste und zusätzlicher Musiker jeder einzelnen Austria-3-Produktion.
Seit 2011: WIR4
Die vier gründeten 2011 eine eigenständige Formation. Ihr Repertoire verbindet die gemeinsame Vorgeschichte mit eigenen Liedern und weiteren Interpretationen.
WIR4 ist nicht das ursprüngliche Austria 3
Der Untertitel „Die Original Austria 3 Band“ verweist auf die Begleitbandgeschichte. Er bedeutet nicht, dass Wolfgang Ambros, Georg Danzer und Rainhard Fendrich unter anderem Namen weiter gemeinsam auftreten.
Harald und Rainhard unterscheiden
Harald Fendrich ist der Bassist dieses Begleitbandzusammenhangs. Rainhard Fendrich ist einer der drei namensgebenden Solokünstler. Die Vornamen sollten gerade in Besetzungslisten nicht verwechselt werden.
Offizielle WIR4-Bandgeschichte · Credits konkreter Austria-3-Aufnahmen recherchieren.
8. Live-Auftritte, Tourneen und Abschied
Das Theater an der Wien als Ausgangspunkt
Die Gala vom Dezember 1997 wurde zum Gründungsereignis der öffentlichen Austria-3-Geschichte. Sie verband ein konzentriertes Theaterambiente mit bereits bekannten Liedern.
Große Bühnen und Tourneen
In den folgenden Jahren spielte die Formation zahlreiche Konzerte in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Die drei Solorepertoires eröffneten eine große Auswahl für wechselnde Konzertprogramme.
Schönbrunn
Die Videoveröffentlichung „Live vor dem Schloss Schönbrunn“ dokumentiert einen besonderen Wiener Großauftritt. Sie gehört zu den wichtigen Bilddokumenten der Bandgeschichte.
Wiesen 2006
Ein historischer Medienrückblick dokumentiert einen Mitschnitt vom 6. Juli 2006 in Wiesen. Er wurde später in einer 90-minütigen Fernsehfassung gezeigt.
Das Ende 2006 und der Gastauftritt 2007
Die reguläre Zusammenarbeit endete 2006. Der Auftritt im April 2007 bei Georg Danzer war ein besonderer gemeinsamer Moment, nicht der Beginn einer nachweislich wieder aufgenommenen Tournee.
Keine heutigen Konzerte der vollständigen Originalformation
Georg Danzer starb 2007. Heutige Veranstaltungen mit Austria-3-Repertoire sind daher klar als Interpretations-, Erinnerungs- oder Tributeprogramme zu kennzeichnen.
Rückblick mit Hinweisen auf Wiesen und die Fernsehdokumentation · Schönbrunn-Aufnahmen suchen · Wiesen 2006 suchen.
9. Benefizgedanke und soziales Engagement
Keine nachträglich ergänzte Wohltätigkeitsgeschichte
Die Unterstützung obdachloser Menschen war der ursprüngliche Anlass des Zusammenschlusses. Sie wurde nicht erst später als Zusatz zu einem bereits fertigen Bandprojekt eingeführt.
Die „Initiative für Obdachlose“
Die historische Dokumentationsbeschreibung nennt die Gründung eines entsprechenden Vereins durch die beteiligten Künstler. Weitere Benefizauftritte folgten dem ersten Galaabend.
Konkretes Anliegen und populäre Reichweite
Das bekannte Repertoire ermöglichte, ein großes Publikum für einen sozialen Zweck zu mobilisieren. Die Verbindung von Unterhaltung und gesellschaftlicher Verantwortung gehört deshalb zur Entstehungsgeschichte.
Historische Spendenprojekte sollten nicht ohne Prüfung als heute weiterhin aktive Sammelaktionen ausgegeben werden.
Benefizursprung im Musiklexikon · Historischer Dokumentationsinhalt zur Initiative.
10. Erfolge und Anerkennung
Die ersten beiden Alben auf Platz eins und zwei
Der gleichzeitige Spitzenrang der ersten beiden Live-CDs im Juli 1998 ist der am klarsten dokumentierte außergewöhnliche Charterfolg.
Langfristige Nachfrage nach dem Repertoire
Die Folgealben, Livevideos und späteren Zusammenstellungen zeigen eine anhaltende Nachfrage. „Zwanzig“ erschien ein Jahrzehnt nach Danzers Tod und machte historisches Material erneut zugänglich.
Auszeichnungen der Solisten sind keine automatischen Gruppenpreise
Ambros, Danzer und Fendrich erhielten zahlreiche individuelle Ehrungen. Diese dürfen nicht ohne Weiteres als gemeinsame Austria-3-Auszeichnungen aufgelistet werden.
Eine hier vollständig überprüfte Gesamtliste der Gruppenpreise, Gold- und Platinauszeichnungen wird nicht behauptet. Ebenso wird auf eine pauschale Gesamtverkaufszahl verzichtet.
Dokumentierter Charterfolg 1998 · Spätere Katalog- und Jubiläumsveröffentlichungen.
11. Kulturelle Bedeutung und Einfluss
Ein gemeinsamer Austropop-Kanon
Austria 3 führte Lieder zusammen, die zuvor hauptsächlich mit einzelnen Künstlern verbunden waren. Daraus entstand ein gemeinsamer Konzertkanon österreichischer Popularmusik.
Zusammenarbeit statt Konkurrenz
Drei bekannte Solisten standen nicht als gegeneinander antretende Namen auf der Bühne, sondern als musikalische Partner. Das gemeinsame Auftreten veränderte auch die Wahrnehmung ihrer individuellen Repertoires.
Musikalische Erinnerung und Gegenwart
Viele Songs waren beim Zusammenschluss bereits Klassiker. Durch die neue Aufführung wurden sie nicht nur erinnert, sondern für ein aktuelles Konzertpublikum neu vermittelt.
Die Bedeutung der Begleitmusiker
Die spätere WIR4-Geschichte macht sichtbar, dass dieser Klang nicht allein aus den drei Hauptstimmen entstand. Arrangement und eingespieltes Zusammenspiel waren ebenfalls tragende Leistungen.
Musikgeschichtlicher Überblick · Fortgeführte Begleitbandgeschichte bei WIR4.
12. Interessante Fakten
- Austria 3 war ursprünglich nur für einen Benefizauftritt geplant.
- Die Initiative ging von Rainhard Fendrich aus.
- Der erste große gemeinsame Abend fand im Theater an der Wien statt.
- Der Name verweist auf eine frühere österreichische Zigarettenmarke.
- Die ersten beiden Live-CDs standen gleichzeitig auf Platz eins und zwei der österreichischen Charts.
- Die reguläre Zusammenarbeit endete bereits 2006, nicht erst mit Danzers Tod.
- Am 16. April 2007 standen die drei noch einmal gemeinsam auf der Bühne.
- Die Doppel-DVD von 2003 enthält auch Einblicke in das Tourleben.
- Die WIR4-Mitglieder verbindet eine gemeinsame Austria-3-Begleitbandgeschichte.
- „Zwanzig“ ist eine spätere Live-Jubiläumsveröffentlichung, kein reguläres Comebackalbum.
Historische Eckdaten · Namenshintergrund und Veröffentlichungsüberblick · Inhalt der Doppel-DVD.
13. Aussagen, Titel und prägende Formulierungen
Eine dokumentierte Aussage zum Ende
Eine Bandchronik zitiert Rainhard Fendrich beim Konzert „statt und für Georg Danzer“ vom 23. Juni 2007 mit der Aussage, Austria 3 sei nun Geschichte.
Für eine wörtliche Weiterverwendung des vollständigen Bühnenstatements sollte die Originalaufnahme oder ein zeitgenössisches Transkript geprüft werden.
Prägende Werkbezeichnungen
- „Weusd’ mei Freund bist“
- „Die Dritte“
- „Die Freundschaft“
- „Mei allerbester Freund“
- „Zwanzig“
Diese Formulierungen sind Song- oder Veröffentlichungstitel. Sie dürfen nicht automatisch als gemeinsam verfasste persönliche Lebensmottos ausgegeben werden.
Originalgespräche recherchieren
14. Medien und Rezeption
Das Bild der Supergroup
Der Begriff erklärt schnell, weshalb die Formation besondere Aufmerksamkeit erhielt: Drei bereits bekannte Künstler bildeten ein neues gemeinsames Projekt.
Er kann aber verdecken, dass die Zusammenarbeit musikalisch erarbeitet werden musste. Prominente Namen allein erzeugen noch kein stimmiges Konzert.
Freundschaft als mediale Erzählung
Interviews, Filmtagebuch und Konzertansagen betonten persönliche Beziehungen. Diese Perspektive ist Teil der Bandgeschichte, ersetzt aber nicht die Analyse des musikalischen Zusammenspiels.
Die spätere Comeback-Spekulation
Nach Danzers Tod kursierten Überlegungen zu einer möglichen Fortsetzung mit anderer Besetzung. Die ausgewerteten Quellen belegen keine realisierte reguläre Neugründung dieses Projekts.
Quellenkonflikte sichtbar halten
Das Jahr von „Die Dritte“ und das genaue Tagesdatum des letzten Konzerts werden nicht in allen Katalogen identisch geführt. Solche Unterschiede werden hier ausdrücklich benannt, statt durch erfundene Genauigkeit verdeckt.
15. TV, Videos, Radio und Konzertaufnahmen
Das erste Benefizkonzert
Weitere Konzertmitschnitte
- Schönbrunn-Konzert suchen
- Ronacher 2002 suchen
- Wiesen 2006 suchen
- Den gemeinsamen Gastauftritt 2007 suchen
Einzelne Lieder
- „Weusd’ mei Freund bist“ suchen
- „I Am from Austria“ suchen
- „Jö schau“ suchen
- „Die Blume aus dem Gemeindebau“ suchen
- „Lass mi amoi no d’Sunn aufgeh’ segn“ suchen
- „Die Welt“ aus „Zwanzig“ suchen
Fernsehen und Dokumentationen
- Austria 3 bei ORF ON suchen
- Material zu „Austropop-Legenden“ suchen
- ServusTV-Dokumentationen recherchieren
- Das filmische Tagebuch suchen
Radio und Audioarchive
- Beiträge bei ORF Sound suchen
- Ö1-Beiträge suchen
- Radiointerviews suchen
- Audiogespräche auf SoundCloud suchen
Suchlinks garantieren keine vollständigen, kostenlosen oder dauerhaft verfügbaren Mitschnitte. Historische Programmbeschreibungen belegen eine Sendung, nicht automatisch einen heute abrufbaren Stream.
16. Heutiger Status und aktuelle Informationen
Historische Formation statt aktueller Tourband
Austria 3 in der Originalbesetzung ist ein abgeschlossenes Kapitel der österreichischen Musikgeschichte. Neue Veröffentlichungen können weiterhin historisches Material erschließen.
WIR4 und Tributeprogramme
WIR4 setzt die gemeinsame Begleitbandgeschichte in eigener Form fort. Andere Anbieter präsentieren ebenfalls Austria-3-Lieder. Der verwendete Repertoiretitel allein belegt keine Beteiligung der ursprünglichen Solokünstler.
Soloaktivitäten von Ambros und Fendrich
Aktuelle Konzerte von Wolfgang Ambros oder Rainhard Fendrich sind als deren eigene Projekte zu kennzeichnen. Georg Danzers Werk lebt durch Aufnahmen, Nachlassarbeit und Interpretationen anderer Musiker weiter.
Historische Website
Die Domain austria3.at enthält historische Informationen. Datierte Seiten sollten als Archivquellen gelesen und nicht ohne Prüfung als aktuelle Konzert- oder Shopangebote behandelt werden.
17. Weblinks, Suchangebote und soziale Medien
Archive und vertiefende Informationen
- Österreichisches Musiklexikon
- Historische offizielle Diskografie
- Discogs: Veröffentlichungen und Credits
- Musik-Sammler: Ausgabenübersicht
- WIR4: Verbindung zur historischen Begleitband
Google, Bilder und Nachrichten
- Austria 3 auf Google suchen
- Austria 3 bei Google Bilder suchen
- Aktuelle Nachrichten suchen
- Nachrichten der letzten Woche suchen
- Archivinterviews suchen
Musik und Streaming
- YouTube: Musik und Liveaufnahmen suchen
- SoundCloud: gezielt nach Austria 3 suchen
- Spotify: nach Austria 3 suchen
- Apple Music: Austria 3
- Deezer: Austria 3
Soziale Medien: ausdrücklich als Suchangebote
Die folgenden Links bestätigen keinen offiziellen Bandaccount. Seiten über Austria 3 können von Rechteinhabern, Archiven, Veranstaltern oder Fans betreut werden.
- Austria 3 auf Facebook suchen
- Instagram-Profile und Beiträge suchen
- Austria 3 auf TikTok suchen
- Nach offiziellen YouTube-Veröffentlichungen suchen
Die drei Künstler einzeln weiter erkunden
| Künstler | Informationen | Bilder | Videos und Interviews |
|---|---|---|---|
| Wolfgang Ambros | Google-Suche | Bildersuche | YouTube-Suche |
| Georg Danzer | Google-Suche | Bildersuche | YouTube-Suche |
| Rainhard Fendrich | Google-Suche | Bildersuche | YouTube-Suche |
Die Begleitmusiker weiter erkunden
- Ulli Bäer und Austria 3
- Gary Lux und Austria 3
- Harald Fendrich und Austria 3
- Harry Stampfer und Austria 3
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Speed Limit – melodischer Heavy Metal aus Salzburg mit langer Bandgeschichte
Speed Limit gehört zu den beständigen Namen der österreichischen Hard-Rock- und Metalgeschichte. Die Salzburger Formation verbindet kraftvolle Gitarrenriffs, mehrstimmigen Gesang und melodische Refrains mit der Energie des klassischen Heavy Metal.
Mit „Unchained“ und der EP „Prophecy“ machte die Band in den 1980er-Jahren auf sich aufmerksam. „Lady“ wurde zum bekanntesten frühen Song. Nach einer längeren Unterbrechung folgten die Wiedervereinigung 2008 und neue Alben wie „Moneyshot“, „Anywhere We Dare“ und „Cut a Long Story Short“.
Zum vierzigjährigen Jubiläum erschien 2024 „The Broken Record: Chorus Sound Tapes 1990“ – ein lange unveröffentlicht gebliebenes Album. Diese Veröffentlichung macht deutlich, dass die Geschichte der Band nicht nur aus Erfolgen, sondern auch aus Labelproblemen, Besetzungswechseln und beharrlicher Weiterarbeit besteht.
Recherche- und Informationsstand: 4. November 2026. Gemeint ist die österreichische Band aus Salzburg. Historische Vorläufer, reguläre Studioalben, EPs, Remaster und Archivaufnahmen werden getrennt dargestellt.
1. Einleitung und Überblick
Die heute unter Speed Limit bekannte Salzburger Bandkonstellation entstand 1984 aus der Verbindung einer gleichnamigen Vorgängerformation mit der Band Ampere.
Chris Angerer und Chris Pawlak bilden einen besonders beständigen Kern. Joe Eder gehört seit 1989 dazu. In der neueren Quartettbesetzung übernimmt Hannes Vordermayer sowohl Schlagzeug als auch Leadgesang.
Steckbrief
- Bandname: Speed Limit
- Herkunft: Salzburg, Österreich
- Maßgebliches Gründungsjahr der Band in ihrer bekannten Form: 1984
- Vorgeschichte: frühere Speed-Limit-Formation und Ampere
- Erste Bandphase: 1984–1994
- Wiedervereinigung: 2008
- Musikalische Felder: Melodic Metal, klassischer Heavy Metal und Hard Rock
- Debütalbum: „Unchained“, 1986
- Bekannter früher Titel: „Lady“, 1988
- Jüngstes hier belegtes neues Studioalbum: „Cut a Long Story Short“, 2023
- Archivveröffentlichung: „The Broken Record: Chorus Sound Tapes 1990“, 2024
- EP: „New Horizon“, 2024
Unterschiedliche Gründungsjahre: Einzelne Metal-Datenbanken nennen 1979, ein Bandprofil 1985. Die offizielle Selbstbeschreibung, mica, ORF und das ausführliche Joe-Eder-Interview orientieren sich an 1984. Das Jahr 1979 betrifft offenbar die frühere Vorgängerlinie und wird nicht mit der Fusion von 1984 gleichgesetzt.
Offizielle Website · mica zum 35-jährigen Jubiläum · Joe Eder über die Bandgeschichte
2. Bandgeschichte, Gründung und Herkunft
1984: zwei musikalische Linien finden zusammen
Aus der bereits bestehenden Formation Speed Limit und der Salzburger Band Ampere entstand die für die weitere Karriere maßgebliche Gruppe. Gitarrist Chris Angerer und Bassist Chris Pawlak wurden zu beständigen Bezugspunkten.
1986: „Unchained“
Das Debütalbum wurde in Eigenregie aufgenommen und veröffentlicht. Die Salzburger Nachrichten nennen Seekirchen am Wallersee als frühen Aufnahmeort.
„Burning Steel“ und „Fight to Survive“ werden in Rückblicken als charakteristische frühe Stücke genannt. Die Platte verschaffte der Band Aufmerksamkeit in der österreichischen und deutschen Hard-Rock-Szene.
1987/1988: neue Besetzung und „Prophecy“
Steven Hogger übernahm den Gesang. Mit Gitarrist Heli Lennart entstand eine veränderte Konstellation. Die EP „Prophecy“ erschien 1988.
„Lady“ erhielt europäische Radio- und Videoaufmerksamkeit. Der Titel wurde zum bekanntesten Song dieser Phase.
1989: Joe Eder kommt dazu
Eder ergänzte die Gitarrenbesetzung und gehört seither zum langfristig beständigen Kern. Seine spätere Studioarbeit wurde auch für die neueren Produktionen wichtig.
1990: ein Album bleibt liegen
Die Band nahm Material für einen weiteren Longplayer auf. Die Veröffentlichung scheiterte im damaligen Labelzusammenhang. Erst 2024 wurde dieser Werkabschnitt unter dem Titel „The Broken Record“ zugänglich.
1992 bis 1994: „Perfect Inspiration“ und Unterbrechung
„Perfect Inspiration“ erschien 1992. Der erhoffte Anschluss an die frühere Aufmerksamkeit gelang nicht im selben Umfang. 1994 endete die erste reguläre Bandphase.
2008: Wiedervereinigung
Die Rückkehr brachte frühere Mitglieder wieder zusammen, darunter Steven Hogger. Konzerte und Supportauftritte eröffneten eine neue Phase.
2010: „Moneyshot“
Mit einem neuen Album wurde die Reunion auch auf Tonträger dokumentiert. 2011 folgte die remasterte Zusammenfassung „Unchained / Prophecy“.
Das Remaster ist keine vollständig neue Studioaufnahme, sondern eine erneute Aufbereitung früheren Materials.
2012 bis 2018: erneute Sängerwechsel
Steven Hogger verließ die Band 2012. Weitere Sängerphasen folgten, bevor Schlagzeuger Hannes Vordermayer zusätzlich den Leadgesang übernahm.
Die Quellen nennen für Vordermayers Einstieg 2014 oder 2015 und für die Übernahme des Gesangs 2017 oder 2018. Die heutige Doppelfunktion ist gut dokumentiert; die exakten Übergangsjahre bleiben in den Übersichten uneinheitlich.
2017: „Anywhere We Dare“
Das Album setzte die Rückkehrphase fort und wurde in mehreren Rock- und Metalmedien besprochen.
2019: 35 Jahre Bandgeschichte
Das Jubiläum wurde mit dem Programm „35 Years of Dealing with Danger“ gefeiert. mica nennt Blind Petition und Madog als musikalische Unterstützung des Jubiläumsabends.
2022/2023: neues Label, neues Album
Im Dezember 2022 unterschrieb die Band bei NRT-Records. „Cut a Long Story Short“ erschien 2023.
Der Präsentationsabend im Salzburger Rockhouse war für den 17. Juni 2023 angekündigt. Die Salzburger Nachrichten beschrieben die Rückkehr nach mehrjähriger Bühnenpause.
2024: Jubiläum und Archivarbeit
„The Broken Record“ erschien am 26. April 2024, die EP „New Horizon“ am 3. Mai. Das vierzigjährige Bandjubiläum wurde unter anderem für den 3. Oktober im Rockhouse Salzburg angekündigt.
ORF zum wiederentdeckten Album · Salzburger Nachrichten zum Comeback 2023 · Jubiläumsankündigung 2024
3. Mitglieder und historische Besetzungen
Die dokumentierte jüngere Quartettbesetzung
| Musiker | Funktion |
|---|---|
| Hannes Vordermayer | Leadgesang und Schlagzeug. |
| Chris Angerer | Gitarre und Gesang. |
| Joe Eder | Gitarre und Gesang. |
| Chris Pawlak | Bass und Gesang. |
Diese Konstellation ist durch Presseberichte und Genreprofile der Jahre 2023/2024 belegt. Eine unverändert gültige Besetzung jedes einzelnen möglichen Konzerts 2026 wird daraus nicht ohne aktuelle Bestätigung abgeleitet.
Wichtige frühere Mitglieder
- Hans Huthmann – früher Gesang.
- Joachim „Jocky“ Brunner – frühe Gitarre.
- Andreas „Andy“ Rethmeier – frühes Schlagzeug.
- Steven Hogger – Gesang in zwei Bandphasen.
- Heli Lennart – Gitarre während der „Prophecy“-Phase.
- Chris T. Ebert – Gesang Anfang der 1990er-Jahre.
- Ritchie Krenmaier – spätere Gesangsphase.
- Manuel Brettl – Gesang vor der Quartettphase.
- Kurt Rumpf – Schlagzeug in einer frühen 1990er-Phase.
Schreibweisen
In einzelnen Presseartikeln erscheint „Vordermeyer“ statt „Vordermayer“. Diese Präsentation verwendet die in Bandprofilen gebräuchliche Schreibweise Vordermayer.
Bandprofil mit Quartettbesetzung · Historische Mitgliederübersicht
4. Musikstil und Einflüsse
Melodie und Härte
Speed Limit verbindet klassische Metalriffs mit melodischen Gesangslinien und Refrains. „Melodic Metal“ beschreibt diesen Schwerpunkt treffender als eine Einordnung ausschließlich über Geschwindigkeit.
Hard-Rock-Tradition
Die Nähe zum Hard Rock zeigt sich in Songaufbau, Gitarrenarbeit und der Bedeutung des Bandgrooves.
Zwei Gitarren
Chris Angerer und Joe Eder ermöglichen unterschiedliche Aufgabenverteilungen zwischen Riff, Begleitung und Solo. Der Klang beruht damit auf einer tatsächlichen Ensemblearbeit.
Mehrstimmiger Gesang
Die Salzburger Nachrichten heben ausdrücklich den vierstimmigen Gesang hervor. Das unterscheidet die neuere Konstellation von einer Band, in der ausschließlich der Frontmann vokal präsent ist.
Die 1980er-Jahre als Bezugspunkt
„Cut a Long Story Short“ wird in Besprechungen und Banddarstellungen mit dem klassischen Heavy-Metal- und Hard-Rock-Erbe verbunden. Das ist eine stilistische Orientierung, nicht automatisch der Verzicht auf neue Kompositionen.
Pressebeschreibung von Klang und Mehrstimmigkeit · Die Band über ihre musikalische Identität
5. Texte und Themen
Englischsprachiges Repertoire
Speed Limit gehört zur österreichischen Rockmusik, ohne Dialekt als zentrales Ausdrucksmittel einzusetzen. Die Veröffentlichungen sind überwiegend englischsprachig.
Selbstbehauptung und Bewegung
Titel wie „Fight to Survive“, „Hit the Wall“, „Shine Brighter Than the Sun“ und „New Horizon“ eröffnen Themenfelder von Widerstand, Begrenzung und Aufbruch.
Ein Songtitel allein ersetzt jedoch keine genaue Textanalyse. Dafür sollten Originaltext, vollständige Aufnahme und gegebenenfalls Autorenkommentar gemeinsam betrachtet werden.
Beziehungen und gesellschaftliche Erfahrung
Genrearchive ordnen die Texte unter anderem Leben, Gesellschaft, Liebe und Abenteuer zu. Diese Schlagworte sind eine grobe Orientierung, keine detaillierte Interpretation aller Veröffentlichungen.
Autorschaft
Bandmitgliedschaft bedeutet nicht automatisch denselben Text- und Kompositionsanteil an jedem Lied. Für die genaue Zuordnung gelten die jeweiligen Albumcredits.
Genre- und Themenübersicht · Autorencredits konkreter Ausgaben recherchieren
6. Diskografie und Werke im Überblick
Albumveröffentlichungen
| Jahr | Titel | Einordnung |
|---|---|---|
| 1986 | Unchained | Debütalbum; frühe Eigenproduktion. |
| 1992 | Perfect Inspiration | Zweites veröffentlichtes Album der ersten Bandphase. |
| 2010 | Moneyshot | Neues Album nach der Wiedervereinigung. |
| 2011 | Unchained / Prophecy | Remaster beziehungsweise kombinierte Wiederveröffentlichung älteren Materials. |
| 2017 | Anywhere We Dare | Weitere Studioarbeit der Reunion-Phase. |
| 2023 | Cut a Long Story Short | Eigenproduziertes neues Album bei NRT-Records. |
| 2024 | The Broken Record: Chorus Sound Tapes 1990 | Erstveröffentlichung eines historischen, lange zurückgehaltenen Aufnahmeprojekts. |
EPs und kürzere Veröffentlichungen
| Jahr | Titel | Hinweis |
|---|---|---|
| 1988 | Prophecy | Auch als Mini-Album bezeichnet; enthält „Lady“. |
| 2023 | Hit the Wall | Kurze Veröffentlichung aus der neuen Albumphase. |
| 2023 | Shine Brighter Than the Sun | Kurze Veröffentlichung aus demselben Zusammenhang. |
| 2024 | New Horizon | Auswahl aus „Cut a Long Story Short“ mit zusätzlichen Liveaufnahmen. |
„New Horizon“
Die EP erschien am 3. Mai 2024. Beschrieben werden Titel aus dem aktuellen Album sowie Livefassungen von „Lady“ und „Dead Eyes“.
Warum Albumzahlen variieren
Presse- und Labeltexte bezeichnen „Cut a Long Story Short“ teilweise als sechstes Studioalbum. In den Katalogen wird „Prophecy“ jedoch als EP und „Unchained / Prophecy“ als Wiederveröffentlichung geführt.
Die Zählung hängt deshalb davon ab, welche Werktypen einbezogen werden. Diese Präsentation listet die Veröffentlichungen mit ihrer jeweiligen Kategorie, statt eine ungeklärte Gesamtsumme zu wiederholen.
Ein sinnvoller Einstieg
- „Unchained“ – der ursprüngliche Bandsound.
- „Prophecy“ – die Phase des bekanntesten frühen Songs.
- „Perfect Inspiration“ – das Ende der ersten Albumperiode.
- „Moneyshot“ – die musikalische Rückkehr.
- „Anywhere We Dare“ – die spätere Entwicklung.
- „Cut a Long Story Short“ – das neuere Quartettprofil.
- „The Broken Record“ – die wiederentdeckte historische Lücke.
Offizielle Künstlerwebsite · Detailliertes Genrearchiv · Tonträgerausgaben und Credits recherchieren
7. The Broken Record – das wiederentdeckte Album
Aufgenommen 1990, veröffentlicht 2024
Die Aufnahmen waren ursprünglich als nächster großer Veröffentlichungsschritt gedacht. Probleme im damaligen Plattenfirmenumfeld verhinderten jedoch das Erscheinen.
Historische Originalfassungen
Das Album enthält bislang unveröffentlichte Titel sowie ursprüngliche Versionen von Stücken, die später in anderer Form veröffentlicht wurden.
Warum das keine neue Studioaufnahme von 2024 ist
Die aktuelle Veröffentlichung erschließt historische Arbeit. Sie dokumentiert damit einen früheren Entwicklungsstand und nicht automatisch die aktuelle Besetzung oder den gegenwärtigen Studioklang der Band.
ORF-Bericht zum verlorenen Album · Veröffentlichungsdatum und Zusammenhang mit „New Horizon“
8. Produktion und Labels
Frühe Eigeninitiative
Schon das Debüt entstand unter maßgeblicher Eigenregie. Die Bandgeschichte zeigt wiederholt die Bedeutung selbst organisierter Aufnahme- und Veröffentlichungsarbeit.
Pure Rock Records und Karthago Records
„Moneyshot“ und „Anywhere We Dare“ sind Pure Rock Records zugeordnet. Die Remaster-Ausgabe „Unchained / Prophecy“ erschien bei Karthago Records.
NRT-Records
Der Vertrag vom Dezember 2022 führte zu „Cut a Long Story Short“ und den späteren Veröffentlichungen von 2024.
Mixing und Mastering: Angaben genau prüfen
Die Salzburger Nachrichten nennen Joe Eders Studio in Liefering für die Mischung des Albums von 2023. Andere Übersichten schreiben Christoph Stickel den Mix zu.
Ohne vollständige Originalcredits wird dieser Unterschied nicht durch eine frei ergänzte Rollenverteilung aufgelöst. Mixing, Mastering und Produktion sind getrennte Aufgaben.
Zeitgenössischer Produktionsbericht · Originalcredits der konkreten Ausgabe suchen
9. Live-Auftritte und Jubiläumskonzerte
Gemeinsame Programme mit internationalen Bands
Joe Eder nennt im Interview Tourneen im Vorprogramm von Uriah Heep, Nazareth und Manfred Mann’s Earth Band. Weitere Auftritte fanden im Umfeld von Pretty Maids, Bonfire, Axxis und anderen Genregrößen statt.
Solche Support- und Festivalbeziehungen sind nicht automatisch gemeinsame Studioarbeiten oder dauerhafte persönliche Kooperationen.
Salzburg als Konzertbasis
Das Rockhouse ist ein wichtiger dokumentierter Auftrittsort der neueren Bandgeschichte: für die Albumpräsentation 2023 und das vierzigjährige Jubiläum 2024.
Graz, 3. Mai 2024
Zum Erscheinungstag von „New Horizon“ war ein Konzert im Explosiv mit Apis und Badhoven angekündigt.
Aktuelle Terminlage
Ein verifizierter vollständiger Kalender bevorstehender Konzerte für November oder Dezember 2026 liegt in den ausgewerteten Quellen nicht vor. Die genannten Termine von 2023 und 2024 sind historische Veranstaltungen.
Die Band über ihre Livegeschichte · Offizielle aktuelle Ankündigungen · Aktuelle Termine suchen
10. Erfolge und Anerkennung
„Lady“
mica, ORF und mehrere Bandporträts dokumentieren europäische Radio- und Videoaufmerksamkeit. Die Band selbst spricht von Chartpräsenz in sieben europäischen Ländern.
Ohne konkrete Länder, Ranglisten und Höchstplatzierungen wird daraus hier keine detaillierte Verkaufschartbilanz konstruiert.
Metal- und Rockcharts
Neuere Veröffentlichungen werden mit Erfolgen in Genrecharts beschrieben. Solche Listen sind von den allgemeinen offiziellen deutschen Album- und Singlecharts zu unterscheiden.
Auszeichnungen
Einige Sekundärprofile nennen eine Anerkennung als österreichischer Metalact im Jahr 1989. Eine ausreichend präzise Primärdokumentation zu Veranstalter, Kategorie und Jury liegt in den hier ausgewerteten Quellen nicht vor.
Deshalb wird diese Angabe nicht als zweifelsfrei verifizierter Musikpreis in eine Auszeichnungsliste übernommen.
mica zum frühen Erfolg · ORF-Interview mit der Aussage über sieben Länder
11. Kulturelle Bedeutung
Österreichische Musikgeschichte außerhalb des Dialektpop
Speed Limit zeigt eine englischsprachige, international orientierte Seite der österreichischen Bandkultur. Austropop im weiteren Herkunftssinn umfasst mehr als Liedermachermusik und lokale Sprachfärbung.
Salzburg und der bayerische Raum
Joe Eder beschreibt die Hard-Rock-Szene rund um Salzburg als eng mit Bayern verbunden. Für Konzerte, Publikum und musikalischen Austausch ist die Staatsgrenze nicht die alleinige kulturelle Trennlinie.
Beharrlichkeit statt geradliniger Erfolgsgeschichte
Labelprobleme, Pausen und Sängerwechsel gehören zur Geschichte ebenso wie erfolgreiche Auftritte. Die lange Karriere ist gerade deshalb ein anschauliches Beispiel für unabhängige Bandarbeit.
Regionaler Austausch und Selbstverständnis · Die schwierige Veröffentlichungsgeschichte des Archivmaterials
12. Interessante Fakten
- Die bekannte Bandform entstand aus einer Fusion mit Ampere.
- Die Vorgeschichte erklärt abweichende Gründungsjahre in Datenbanken.
- Das Debüt wurde in Eigenregie aufgenommen.
- „Prophecy“ wird als EP oder Mini-Album geführt.
- Joe Eder gehört seit 1989 zum beständigen Kern.
- Zwischen erster Auflösung und Wiedervereinigung lagen rund vierzehn Jahre.
- Hannes Vordermayer ist Schlagzeuger und Leadsänger zugleich.
- Die Band arbeitet auch mit mehrstimmigem Gesang.
- Eine Biografie namens „Keine Gnade!“ von Andi Appel erschien 2014.
- Ein 1990 aufgenommenes Album wurde erst 2024 veröffentlicht.
- „New Horizon“ verbindet neuere Albumtitel mit Livefassungen älterer Songs.
13. Aussagen und persönliche Perspektiven
Über das musikalische Ziel
„SPEED LIMIT jagt seit 1984 wie ein junger Hecht im Weltmeer des Hardrock und Classic Metal nach herausragenden Songs.“
Joe Eder beschreibt so im Stormbringer-Interview vom Juni 2023 die Bandidentität. Die bildhafte Formulierung ist eine persönliche Selbstdarstellung, keine objektive Qualitätsrangliste.
Über die regionale Szene
„Die Hardrock-Szene in und um Salzburg war immer auch durchflutet mit Bayern. Wir sind hier zusammen eine große Region.“
Die Aussage erläutert, weshalb die Nähe zu Deutschland für die Konzertgeschichte wichtig ist.
Prägende Werkbezeichnungen
- „Unchained“
- „Anywhere We Dare“
- „Cut a Long Story Short“
- „The Broken Record“
- „New Horizon“
Diese Titel sind Werkbezeichnungen, keine automatisch gemeinsamen Lebensmottos.
14. Medien und Rezeption
Genreöffentlichkeit und Regionalpresse
Speed Limit wird sowohl von spezialisierten Metalmedien als auch von Salzburger Regionalmedien begleitet. Beide Perspektiven liefern unterschiedliche Zugänge: musikalische Einordnung einerseits, regionale Kontinuität andererseits.
Bandinterview und unabhängige Bewertung
Ein Interview dokumentiert die Sicht der Musiker. Eine Rezension bewertet eine konkrete Veröffentlichung. Die beiden Quellenarten sollten nicht verwechselt werden.
Historische Pressearbeit
Jubiläumstexte und Veröffentlichungshinweise enthalten wertvolle Daten, verwenden aber häufig Superlative. Konkrete Ereignisse und werbliche Wertungen werden in dieser Präsentation getrennt.
Namensgleichheit
„Speed Limit“ ist ein häufiger englischer Begriff und wird auch von anderen Musikprojekten verwendet. Zusätze wie „Salzburg“, „Austria“, „Unchained“ oder „Lady“ helfen, die richtige Band zu identifizieren.
15. Videos, Radio und Konzertaufnahmen
Offizielle Videos und bekannte Songs
- Offizielle Website mit Videoverlinkungen
- „Lady“ suchen
- „Burning Steel“ suchen
- „Fight to Survive“ suchen
- „Shine Brighter Than the Sun“ suchen
- „Hit the Wall“ suchen
Konzertaufnahmen
TV, Radio und Interviews
- ORF-Bericht zum verlorenen Album
- ORF-Porträt zum 35-jährigen Bestehen
- Beiträge bei ORF ON suchen
- Audiobeiträge bei ORF Sound suchen
- Video-Interviews suchen
- Audiogespräche auf SoundCloud suchen
Suchlinks garantieren keine vollständigen, kostenlosen oder dauerhaft verfügbaren Mitschnitte. Offizielle Videos, Fernsehausschnitte und Fanaufnahmen müssen voneinander unterschieden werden.
16. Aktuelle Informationen und Suchlinks
Stand der belegten Veröffentlichungen
Das jüngste hier belegte neue Studioalbum ist „Cut a Long Story Short“ von 2023. Für 2024 sind das historische Archivalbum und „New Horizon“ dokumentiert. Eine zusätzliche neue Studioveröffentlichung 2026 wird ohne konkreten Nachweis nicht ergänzt.
Offizielle und vertiefende Informationen
- Offizielle Speed-Limit-Website
- Ausführliches Joe-Eder-Interview
- mica: historischer Jubiläumstext
- Metal Archives: Mitglieder und Veröffentlichungen
Google, Bilder und Nachrichten
- Google-Suche zur Salzburger Band
- Google-Bildersuche
- Aktuelle Nachrichten suchen
- Nachrichten der letzten Woche suchen
- Aktuelle Konzerttermine suchen
Musikplattformen
- YouTube durchsuchen
- SoundCloud durchsuchen
- Spotify durchsuchen
- Apple Music durchsuchen
- Bandcamp durchsuchen
- Discogs: Ausgaben und Credits suchen
Soziale Medien: ausdrücklich als Suchangebote
Die folgenden Links bestätigen keinen bestimmten offiziellen Account. Wegen der Namensgleichheiten sollte die Zuordnung zu Salzburg, den Mitgliedern und den bekannten Alben geprüft werden.
- Facebook durchsuchen
- Instagram-Profile und Beiträge suchen
- TikTok durchsuchen
- Nach offiziellen YouTube-Kanälen suchen
Die Musiker einzeln weiter erkunden
Bilder, Videos und Audioaufnahmen aus Suchmaschinen sind nicht automatisch zur Veröffentlichung freigegeben. Bildrechte, Urheberangaben und gegebenenfalls Nutzungsgenehmigungen müssen gesondert geprüft werden.
Reinhold Bilgeri – Vorarlberger Rockstimme, Songwriter, Schriftsteller und Filmemacher
Reinhold Bilgeri verbindet mehrere österreichische Kulturgeschichten: den Vorarlberger Dialektpop mit Michael Köhlmeier, englischsprachigen Pop-Rock mit „Video Life“ und „Some Girls Are Ladies“ sowie Literatur und Film mit „Der Atem des Himmels“ und „Erik & Erika“.
Seine raue Stimme und energiegeladene Bühnenpräsenz machten ihn als Sänger bekannt. Der häufig verwendete Beiname „Rockprofessor“ verweist zugleich auf einen realen Berufsweg: Vor der vollständigen Konzentration auf die Musik unterrichtete Bilgeri am Bundesgymnasium Feldkirch.
2026 ist er sowohl mit Band als auch mit musikalischen Lesungen unterwegs. Ein aktueller Konzertbericht aus Imst dokumentiert die fortgesetzte Rockarbeit; für den 16. November ist er gemeinsam mit seiner Tochter Laura bei der Wiener Benefizgala „Wider die Gewalt“ angekündigt.
Recherche- und Informationsstand: 4. November 2026. Solokarriere, Duoarbeit, Bandbesetzungen, Literatur, Film und aktuelle Veranstaltungsankündigungen werden getrennt dargestellt.
1. Einleitung und Überblick
Reinhold Bilgeri ist Solokünstler, Autor und Regisseur. Seine frühen Bands, das Duo mit Michael Köhlmeier und die späteren Konzertformationen sind unterschiedliche Arbeitszusammenhänge. Ein einzelnes Bandgründungsjahr beschreibt seine gesamte Laufbahn deshalb nicht sinnvoll.
Steckbrief
- Name: Reinhold Bilgeri
- Geboren: 26. März 1950 in Hohenems, Vorarlberg
- Tätigkeit: Sänger, Songwriter, Schriftsteller, Drehbuchautor und Regisseur
- Ausbildung: Lehramtsstudium mit Deutsch, Geographie, Psychologie und Philosophie
- Früher Beruf: Lehrer am Bundesgymnasium Feldkirch bis 1981
- Wichtiger früher Partner: Michael Köhlmeier
- Frühe erfolgreiche Band: Clockwork
- Musikalischer Durchbruch im Dialekt: „Oho Vorarlberg“, 1973
- Beginn der international orientierten Solokarriere: 1981
- Bekannte Hits: „Video Life“, „Some Girls Are Ladies“, „Missing You“ und „Love Is Free“
- Erster Roman: „Der Atem des Himmels“, 2005
- Verfilmung des Romans: 2010, unter eigener Regie
- Aktuelle Arbeitsformen: Rockkonzerte, musikalische Lesungen und Filmprojekte
Grundlagen: Offizielle Reinhold-Bilgeri-Website · Österreichisches Musiklexikon · Literatur Vorarlberg.
2. Biografie, Herkunft und Karrieregeschichte
Kindheit und Ausbildung in Vorarlberg
Reinhold Bilgeri wurde 1950 in Hohenems geboren. Nach der Schule studierte er auf Lehramt und unterrichtete anschließend am Bundesgymnasium Feldkirch.
Musik und Lehrerberuf bestanden zunächst nebeneinander. Erst mit dem Beginn der erfolgreichen Solokarriere 1981 gab er die Schultätigkeit auf.
Die frühen Rockbands
Bereits in den 1960er-Jahren spielte Bilgeri in verschiedenen Formationen. Das Musiklexikon nennt Wanted, And Mona Lisa Smiles und Clockwork.
Die Auftritte und die kontinuierliche Ensemblearbeit bildeten den Hintergrund seiner späteren Solo-Bühnenpräsenz.
1973: der Erfolg mit Michael Köhlmeier
Gemeinsam mit seinem Jugendfreund entwickelte Bilgeri ein Musikkabarett-Duo. Die Bezeichnung „Ray & Mick“ ist für diese Zusammenarbeit ebenfalls dokumentiert.
„Oho Vorarlberg“ wurde zum regionalen Erkennungslied und über Vorarlberg hinaus bekannt. Das Album „Owie lacht“ gehört zu dieser frühen Phase.
Clockwork
Als Sänger der Westcoast-Rock-Band Clockwork sammelte Bilgeri weitere professionelle Erfahrung. 1978 erschien „Wake Me“ unter der Bezeichnung Bilgeri & Clockwork.
1981: „Video Life“
Mit „Video Life“ begann die international beachtete Solokarriere. Die Ausrichtung wechselte vom regionalen Dialektprogramm zu englischsprachigem Pop und Rock.
Dieser Wechsel war kein vollständiger Bruch: Die frühere Arbeit mit Köhlmeier blieb später erneut ein wichtiger Bezugspunkt.
Die 1980er-Jahre: Hits und Musikvideos
„In the Night“, „Nothing but a Heartache“, „No Respect“, „Desperado“ und „Some Girls Are Ladies“ gehören zu den prägenden Veröffentlichungen.
Bilgeri beschäftigte sich zugleich mit der visuellen Umsetzung seiner Musik. In den 1980er-Jahren arbeitete er als Autor und Regisseur zahlreicher Videoclips.
1987 bis 1994: Alben und weitere Erfolge
„Songs of Love“, „Forever in Love“, „Lonely Fighter“, „A Man and a Woman“ und „Heaven on Earth“ dokumentieren die fortgesetzte Albumarbeit.
Balladen und melodische Popsongs standen neben stärker rockorientierten Titeln. Die markante Stimme blieb das verbindende Erkennungsmerkmal.
2001: Rückkehr zu den Dialektwurzeln
Mit „Oho“ griff Bilgeri die frühe Zusammenarbeit mit Michael Köhlmeier wieder auf. Das Album gehört zu einem anderen Ausdrucksraum als die englischsprachigen Solohits.
2005: „Der Atem des Himmels“
Sein erster Roman verarbeitete die Lawinenkatastrophe von 1954 im Großen Walsertal. Das Buch wurde zum Bestseller und eröffnete einen neuen öffentlichen Schwerpunkt seiner Arbeit.
2010: eigener Roman, eigener Film
Bilgeri verfilmte „Der Atem des Himmels“ selbst. Literatur und Film blieben dennoch unterschiedliche Werkfassungen mit eigenen Gestaltungsmöglichkeiten.
2017/2018: „Erik & Erika“
Der Film über den Skirennläufer Erik Schinegger entstand 2017; der Kinostart folgte 2018. Drehjahr und Veröffentlichungsjahr sind deshalb zu unterscheiden.
2026: weiterhin auf der Bühne
Ein Konzertbericht aus Imst vom September 2026 dokumentiert einen Bandabend mit eigenen Hits und Liedern musikalischer Vorbilder.
Parallel nennt der offizielle Kalender musikalische Lesungen aus „Das Gewissen der Tauben“ und Benefizauftritte. Bilgeris heutige Tätigkeit ist damit nicht auf ein einziges Konzertformat beschränkt.
Vertiefung: Offizielle Biografie · ORF-Rückblick auf Musik, Literatur und Film · Konzertbericht aus Imst 2026.
3. Bilgeri & Köhlmeier und „Oho Vorarlberg“
Musik und literarischer Witz
Die Zusammenarbeit verbindet Bilgeris Gesang mit Köhlmeiers sprachlicher und erzählerischer Arbeit. Das Duo ist ein eigenständiges Kapitel und nicht nur die Vorgeschichte einer später „eigentlichen“ Solokarriere.
„Oho Vorarlberg“
Das Lied wurde häufig als heimliche Landeshymne bezeichnet. Diese Formulierung beschreibt seine regionale Bekanntheit, nicht einen offiziellen staatlichen Status.
Mehrere gemeinsame Veröffentlichungen
- 1973: „Owie lacht“.
- 1996: „Köhlmeier/Bilgeri live“ beziehungsweise „Bilgeri/Köhlmeier live“.
- 2001: „Oho“.
Unterschiedliche Reihenfolgen der Künstlernamen in Katalogen können dieselbe Zusammenarbeit bezeichnen.
ORF über die Zusammenarbeit und ihre Bedeutung · Gemeinsame Tonträger im Werküberblick.
4. Musikstil und Einflüsse
Pop-Rock und eine raue Stimme
Bilgeris Solomusik verbindet große Melodien mit Rock- und Soulfärbungen. Die Stimme trägt wesentlich zur Wiedererkennbarkeit bei.
Westcoast-Rock
Die Clockwork-Phase wird in den Biografien ausdrücklich diesem musikalischen Umfeld zugeordnet. Sie bildet einen wichtigen Hintergrund der späteren englischsprachigen Arbeit.
Soul- und Rockvorbilder
Der Spielboden-Veranstaltertext nennt Stevie Wonder, Joe Cocker, James Brown und Lenny Kravitz als Bezugspunkte des Konzertprogramms.
Diese Angabe beschreibt das ausgewählte Repertoire beziehungsweise die angekündigten musikalischen Vorbilder. Sie ist kein Nachweis persönlicher Zusammenarbeit mit diesen Künstlern.
Jazzinterpretationen
„Jazzz it“ verbindet Songs von Gershwin bis Deep Purple mit einem jazzbezogenen Rahmen. Die Joe Meixner Band wird als Mitwirkende genannt.
Dialekt und Englisch
Bilgeri arbeitete in beiden Sprachwelten. Die Unterschiede betreffen auch Figuren, Publikum und musikalische Inszenierung, ohne dass eine Seite die andere grundsätzlich ersetzt.
Angekündigtes Konzertrepertoire und Vorbilder · Musikalische Entwicklung im Fachlexikon.
5. Texte und Themen
Liebe und Beziehungen
„Missing You“, „Love Is Free“, „Forever in Love“ und „Keep Your Love Alive“ stehen für eine emotionale Popseite des Repertoires.
Aufbruch und Selbstbehauptung
Titel wie „Lonely Fighter“ oder „Breaking Free“ eröffnen einen anderen Ton: individuelle Bewegung, Widerstand und der Wunsch, sich nicht festlegen zu lassen.
Regionale Beobachtung
Die Duoarbeit mit Köhlmeier verbindet Dialekt und musikkabarettistische Beobachtung. Sie ist nicht mit einer ungebrochenen Heimatverklärung gleichzusetzen.
Historische Erfahrung in Roman und Film
„Der Atem des Himmels“ behandelt eine reale Katastrophe in literarisch gestalteter Form. „Erik & Erika“ beschäftigt sich mit einer realen Biografie, Identität und gesellschaftlichen Erwartungen.
Autorschaft prüfen
Gesang, Komposition, Text und Produktion sind auch bei Bilgeri zu unterscheiden. Eine Aufnahme unter seinem Namen ist nicht automatisch vollständig von ihm allein geschrieben.
Werkbereiche und filmische Arbeiten · Autoren- und Produktionscredits recherchieren.
6. Diskografie und Werke im Überblick
Zentrale Albumveröffentlichungen
| Jahr | Veröffentlichung | Einordnung |
|---|---|---|
| 1973 | Owie lacht | Mit Michael Köhlmeier. |
| 1978 | Wake Me | Bilgeri & Clockwork. |
| 1981/1982 | Bilgeri | Quellen unterscheiden sich beim ursprünglichen Albumjahr. |
| 1984 | Alaska | Album der englischsprachigen Solokarriere. |
| 1987 | Songs of Love | Mit Goldauszeichnung in den biografischen Quellen verbunden. |
| 1988 | Porträt | Zusammenstellung beziehungsweise Rückblick. |
| 1990 | Forever in Love | Weitere Albumarbeit. |
| 1990 | Porträt 2 | Weitere Katalogzusammenstellung. |
| 1991 | Lonely Fighter | Studioveröffentlichung. |
| 1992/1993 | A Man and a Woman | Musiklexikon und andere Übersichten datieren unterschiedlich. |
| 1994 | Heaven on Earth | Album aus der Mitte der 1990er-Jahre. |
| 1996 | Köhlmeier/Bilgeri live | Gemeinsame Liveveröffentlichung. |
| 2001 | Oho | Rückkehr zu den musikkabarettistischen Vorarlberger Wurzeln. |
| 2003 | Silver Bell | In der Werkliste des Musiklexikons geführt. |
| 2003 | Still in Love | In der Werkliste des Musiklexikons geführt. |
| 2004 | Video Life 04 | Neubearbeitung beziehungsweise Katalogveröffentlichung im Umfeld des bekannten Titels. |
| 2005 | Best of Bilgeri | Zusammenstellung. |
| 2006 | Jazzz it – Songs von Gershwin bis Deep Purple | Mit der Joe Meixner Band; auch als „Jazz It“ katalogisiert. |
Diskografischer Hinweis: Die ausgewerteten Werklisten vermischen teilweise Album-, Single- und Katalogveröffentlichungen. Insbesondere bei „Silver Bell“, „Still in Love“ und „Video Life 04“ ist die konkrete Ausgabe anhand von Format und Katalognummer zu prüfen. Die Tabelle behauptet deshalb keine lückenlose Liste ausschließlich neuer Studioalben.
Ausgewählte Singles
- 1981: „Video Life“.
- 1981: „In the Night“.
- 1982: „Nothing but a Heartache“.
- 1982: „No Respect“.
- 1983: „Late Again“.
- 1984: „She’s a Breakdancer“.
- 1984: „Desperado“.
- 1987: „Some Girls Are Ladies“.
- 1987: „Missing You“.
- 1987: „Sayonara Boy“.
- 1989: „When a Girl Cries“.
- 1989: „Love Is Free“.
- 1990: „Do You Want Me Tonite“.
- 1991: „In Love with Two Ladies“.
- 1991: „Keep Your Love Alive“.
- 1992: „I’m Gonna Take You Home“.
- 1993: „Breaking Free“.
Ein sinnvoller Einstieg
- „Oho Vorarlberg“ – die regionale Duoarbeit.
- „Wake Me“ – die Clockwork-Phase.
- „Video Life“ – der Beginn der großen Solokarriere.
- „Songs of Love“ – die melodische Erfolgsphase.
- „Lonely Fighter“ – die weitere Studioarbeit.
- „Köhlmeier/Bilgeri live“ – der gemeinsame Erzähl- und Liedraum.
- „Jazzz it“ – das Repertoire in jazzbezogener Ausarbeitung.
Werkrecherche: Werkübersicht im Musiklexikon · Ausführliche Single- und Albumliste · Konkrete Tonträger und Credits suchen · Angebote auf der Künstlerwebsite.
7. Bands, Besetzungen und musikalische Partner
Die historischen Gruppen
- Wanted.
- And Mona Lisa Smiles.
- Clockwork.
- Bilgeri & Köhlmeier beziehungsweise Ray & Mick.
Diese Formationen sind nicht identisch mit einer einzigen späteren Reinhold-Bilgeri-Begleitband.
Spielboden Dornbirn, 21. März 2026
Die offizielle Spielstättenankündigung nennt folgende Band:
| Musiker | Funktion |
|---|---|
| Reinhold Bilgeri | Gesang. |
| Bastian Berchtold | Bass und Gesang. |
| Petra Bonmassar | Gesang. |
| Armin Egle | Schlagzeug. |
| Raimund Gritzner | Gitarre. |
| Dietmar Sigmund | Keyboards. |
Imst, September 2026
Der aktuelle Konzertbericht dokumentiert eine andere Begleitbesetzung:
| Musiker | Funktion |
|---|---|
| Max Tschida | Keyboards. |
| Tobias Faulhammer | Gitarre. |
| Thorsten Kaiser | Bass. |
| Heini Altbart | Schlagzeug. |
Warum beide Listen sinnvoll sind
Die unterschiedlichen Besetzungen belegen, dass aktuelle Konzertarbeit nicht automatisch mit einer unveränderten Dauerband stattfindet. Für jeden Termin gelten die jeweiligen Produktionsangaben.
Laura Bilgeri
Seine Tochter ist Schauspielerin und Sängerin. Für die Benefizgala am 16. November 2026 sind beide als Mitwirkende angekündigt. Daraus wird keine dauerhafte gemeinsame Bandmitgliedschaft abgeleitet.
Spielboden: angekündigte Märzbesetzung · Imst: dokumentierte Septemberbesetzung · Stadt Wien: Gala-Mitwirkende 2026.
8. Live-Auftritte und aktuelle Termine
Bandkonzert und Lesung unterscheiden
Ein Abend mit „Reinhold Bilgeri“ kann ein Rockkonzert, eine Lesung mit Musik oder eine moderierte Begegnung sein. Der Künstlername allein beschreibt noch nicht das Programmformat.
2026: unterschiedliche Tourbezeichnungen
Der Spielboden führt „Alive & Kicking“, der Imster Bericht „Rocking and Kicking“. Beide Bezeichnungen gehören zu aktuellen Konzertzusammenhängen, sollten aber nicht ohne Prüfung als identischer offizieller Tourtitel behandelt werden.
Bevorstehende, konkret angekündigte Termine
| Datum | Ort | Format |
|---|---|---|
| 5. November 2026, 19:30 Uhr | KINOLA, Lambach, Oberösterreich | Lesung mit Musik: „Das Gewissen der Tauben“. |
| 11. November 2026, 19:00 Uhr | Schloss Rothschild, Waidhofen an der Ybbs, Niederösterreich | Gemeinsamer Bühnenabend mit Erwin Pröll, laut Künstlerkalender. |
| 12. November 2026, 19:00 Uhr | Rathaus Retz, Niederösterreich | Termin im offiziellen Künstlerkalender; genaue Programmausgestaltung beim Veranstalter prüfen. |
| 16. November 2026, 19:30 Uhr | MuTh, Wien | 35. Benefizgala „Wider die Gewalt“. |
Eine fehlerhafte Kalenderzeit
Die Künstlerseite führt die Gala am 16. November mit einer offensichtlich technischen Platzhalterzeit um Mitternacht. Die amtliche Wiener Ankündigung nennt 19:30 Uhr. Diese Präsentation folgt für den Beginn der konkreten Veranstalterinformation.
Keine ungeprüfte Ticketverfügbarkeit
Kartenstatus, Beginnzeiten und mögliche Änderungen sollten vor dem Besuch direkt beim Veranstalter geprüft werden.
Offizieller Veranstaltungskalender · MuTh: Gala am 16. November · Amtliche Bestätigung von Termin und Mitwirkenden.
9. Romane und literarische Arbeiten
„Der Atem des Himmels“
Der 2005 veröffentlichte Roman verarbeitet die Lawinenkatastrophe von 1954 im Großen Walsertal. Er ist Literatur auf historischer Grundlage, keine unveränderte dokumentarische Akte.
Hörspiel, Drehbuch und Erzählung
Literatur Vorarlberg nennt ausdrücklich diese unterschiedlichen Arbeitsformen. Bilgeri war deshalb nicht erst mit dem Bestseller von 2005 schriftstellerisch tätig.
„Das Gewissen der Tauben“
Der offizielle Kalender führt 2026 mehrere musikalische Lesungen unter diesem Titel. Ein hier nicht gesondert verifiziertes ursprüngliches Erscheinungsdatum wird nicht ergänzt.
Verlag und konkrete Ausgabe
Für bibliografische Angaben sind Verlag, Erscheinungsjahr, ISBN und Ausgabe zu prüfen. Ein Lesungstermin allein ersetzt diese Angaben nicht.
Autorenporträt bei Amalthea · Literatur Vorarlberg · Aktuelle Buchdaten recherchieren.
10. Film, Drehbuch und Regie
Frühe Drehbucharbeit
Für 1974 ist ein ORF-Filmdrehbuchpreis dokumentiert. Die Quellen nennen dabei unterschiedliche Titelzusammenhänge: „Gaudeamus igitur“ beziehungsweise „Mir geht es gut, wie geht es dir?“.
Ohne Prüfung der ursprünglichen Preisunterlagen wird diese Abweichung nicht in eine scheinbar eindeutige Werkzuordnung umgewandelt.
Musikvideos
Bilgeri arbeitete in den 1980er-Jahren als Autor und Regisseur zahlreicher Clips. Die Verbindung von Musik und Bild ging damit den späteren Spielfilmen voraus.
„Silver Bell“
Das Musikvideo gewann 2006 den Euro Video Grand Prix in Tirana. Diese Veranstaltung ist nicht mit dem Eurovision Song Contest gleichzusetzen.
„Der Atem des Himmels“, 2010
Bilgeri adaptierte den eigenen Roman für das Kino und führte Regie. Die filmische Fassung bleibt ein eigenständiges Werk mit Darstellern, Kamera, Schnitt und weiteren kreativen Beiträgen.
„Erik & Erika“
Der 2017 gedrehte und 2018 veröffentlichte Film erzählt von Erik Schinegger. Die biografische Grundlage ist von der dramaturgischen Gestaltung des Spielfilms zu unterscheiden.
ORF über die Filmarbeit · Drehbuch- und Videoauszeichnungen · Weitere Filmprojekte recherchieren.
11. Auszeichnungen und Erfolge
- 1974: ORF-Filmdrehbuchpreis.
- 1988: Orpheus-Award für die meistverkaufte Platte des Jahres, laut biografischen Werkübersichten.
- 1990: CCA Award für Radiowerbung.
- 2006: Euro Video Grand Prix in Tirana für „Silver Bell“.
- 2008: Literaturpreis der Vorarlberger Buch- und Medienwirtschaft.
- 2020: Lebenswerk-Würdigung beim Vorarlberger Musikpreis „Sound@V“.
„Pop Champion“
Das Musiklexikon nennt 1987, andere Biografien 1988. Die Ehrung wird deshalb nicht mit einem vermeintlich unstrittigen Einzeljahr in die Hauptliste aufgenommen.
Vorsicht bei einer angeblichen „Amadeus-Nominierung 1989“
Einzelne Übersichten verwenden diese Formulierung für „Desperado“. Ohne präzise Klärung des damaligen Preises wird sie nicht mit der späteren Amadeus-Austrian-Music-Awards-Reihe gleichgesetzt.
Verkaufszahlen
Verlags- und Veranstaltertexte nennen mehr als drei Millionen verkaufte Tonträger. Die zugrunde liegende vollständige internationale Verkaufs- und Zertifizierungsbilanz ist hier nicht ausgewertet.
Die Zahl wird deshalb als verbreitete Angabe aus dem Künstler- und Vermarktungsumfeld eingeordnet, nicht als unabhängig berechneter aktueller Gesamtstand.
Fachlexikon zu Ehrungen · ORF zur Sound@V-Würdigung · Verlagsangaben zu Karriere und Verkäufen.
12. Kulturelle Bedeutung und Einfluss
Ein wichtiger Vorarlberger Kulturvermittler
Bilgeri verbindet regionale Dialektkultur mit international orientierter Popmusik. Seine Herkunft wurde nicht aufgegeben, sondern blieb neben anderen Ausdrucksformen bestehen.
Mehr als ein Sänger mit einigen Hits
Der Roman- und Filmerfolg erweitert das Werk erheblich. Musik, Drehbuch und Literatur verlangen unterschiedliche Fähigkeiten, die in seiner Laufbahn konkret zusammenkommen.
Lehrer und „Rockprofessor“
Der Beiname besitzt eine reale biografische Grundlage. Er ist jedoch nicht automatisch als Hinweis auf eine universitäre Professur zu lesen.
Generationen auf einer Bühne
Die aktuellen Bandkonstellationen und Auftritte mit Laura Bilgeri verbinden langjährige Bühnenerfahrung mit jüngeren musikalischen Perspektiven.
Grundlagen: Berufliche und literarische Einordnung · Aktuelle Bühnenarbeit.
13. Interessante Fakten
- Bilgeri stammt aus Hohenems in Vorarlberg.
- Er unterrichtete bis 1981 am Bundesgymnasium Feldkirch.
- Das Duo mit Michael Köhlmeier trat auch als Ray & Mick auf.
- „Oho Vorarlberg“ wurde häufig als heimliche Landeshymne bezeichnet.
- Vor der Solokarriere war er Sänger von Clockwork.
- „Video Life“ leitete 1981 die internationale Solokarriere ein.
- Er schrieb und inszenierte auch Musikvideos.
- Seinen ersten Roman verfilmte er selbst.
- „Erik & Erika“ wurde 2017 gedreht und 2018 veröffentlicht.
- 2026 sind unterschiedliche Begleitbands für verschiedene Konzertorte dokumentiert.
- Er ist im November 2026 sowohl mit Lesung als auch bei einer Benefizgala angekündigt.
Offizielle Biografie · Musik- und Filmrückblick · Aktuelle Veranstaltungsformen.
14. Aussagen, Titel und prägende Formulierungen
Keine ungesicherten Interviewzitate
Die ausgewerteten Quellen enthalten vor allem Biografien, Veranstaltertexte und einen Konzertbericht. Ohne vollständig überprüfbaren Originalkontext werden keine zusätzlichen persönlichen Sprüche oder Lebensweisheiten als gesicherte Zitate wiedergegeben.
Prägende Werk- und Programmtitel
- „Oho Vorarlberg“
- „Video Life“
- „Love Is Free“
- „Lonely Fighter“
- „Der Atem des Himmels“
- „Das Gewissen der Tauben“
- „Alive & Kicking“
Diese Formulierungen sind Song-, Buch- oder Programmtitel. Sie sind keine automatisch persönlichen Lebensmottos.
Originalgespräche recherchieren
15. Medien und Rezeption
Der Rockprofessor als öffentliches Bild
Der Beiname verbindet Bildungsberuf und Bühnenenergie in einer leicht erinnerbaren Formel. Ein umfassendes Porträt muss darüber hinaus die konkrete musikalische und filmische Arbeit betrachten.
Veranstalterwerbung und Konzertbericht
Formulierungen wie „Raukehle der Nation“ oder „spektakulärer Show-Mix“ stammen aus dem Werbeumfeld. Der Imster Konzertbericht liefert dagegen konkrete Angaben zu Programm und Besetzung, enthält aber ebenfalls wertende Sprache.
Ein alter Shoptext ist keine neue Albumankündigung
Die offizielle Shopseite bezeichnet „Jazz It“ noch als neuestes Album. Daraus lässt sich keine Veröffentlichung im Jahr 2026 ableiten: Die Werklisten datieren es auf 2006.
Historische Angaben im Original prüfen
Bei einzelnen Albumjahren, Drehbuchpreisen und Preisbezeichnungen bestehen Differenzen. Eine genaue Darstellung sollte diese nicht durch ungeprüfte Wiederholung verfestigen.
16. TV, Videos, Radio und Konzertaufnahmen
Bekannte Songs
- „Oho Vorarlberg“ suchen
- „Video Life“ suchen
- „Some Girls Are Ladies“ suchen
- „Missing You“ suchen
- „Love Is Free“ suchen
- „Desperado“ suchen
- „Silver Bell“ suchen
Konzertaufnahmen
- Clockwork-Material suchen
- Duoaufnahmen mit Köhlmeier suchen
- Aktuelle Bandaufnahmen suchen
- Jazzbezogene Konzertfassungen suchen
Literatur und Film
- Gespräche über Roman und Film suchen
- Legale Filmangebote recherchieren
- Legale Angebote zu „Erik & Erika“ recherchieren
- Lesungsmaterial suchen
Fernsehen und Radio
- Beiträge bei ORF ON suchen
- Beiträge bei ORF Sound suchen
- Ö1-Gespräche suchen
- Gemeinsame Gespräche mit Laura Bilgeri suchen
- Audiogespräche auf SoundCloud suchen
Suchlinks garantieren keine vollständigen, kostenlosen oder dauerhaft verfügbaren Mitschnitte. Offizielle Veröffentlichungen, Fernsehausschnitte, Fanaufnahmen und nicht autorisierte Uploads müssen unterschieden werden.
17. Aktuelle Informationen und Recherchehinweise
Offizielle Termine zuerst prüfen
Bilgeris Website enthält einen fortgeschriebenen Veranstaltungskalender. Er unterscheidet Lesungen, gemeinsame Bühnenabende und Benefizveranstaltungen.
Platzhalterzeiten erkennen
Die Mitternachtsangabe für die „Wider die Gewalt“-Gala ist offensichtlich nicht der tatsächliche Beginn. Die amtliche Wiener Ankündigung nennt 19:30 Uhr.
Vergangene Künstlergäste sind keine bestätigte neue Besetzung
Ein Bericht über den „Stammtisch für Kunstschaffende“ nennt Bilgeri unter früheren prominenten Gästen. Daraus folgt keine gesicherte Teilnahme an dessen nächstem Jubiläumsabend.
Geografische Fehler in Terminsammlungen
Einzelne Bookinglisten kürzen Wiesen fälschlich mit „V“ ab. Ein solcher Listeneintrag sollte nicht ungeprüft als Konzert in Vorarlberg übernommen werden.
18. Weblinks, Suchangebote und soziale Medien
Offizielle und vertiefende Informationen
- Offizielle Reinhold-Bilgeri-Website
- Veranstaltungskalender
- Österreichisches Musiklexikon
- Literatur Vorarlberg
- Autorenporträt beim Verlag
- Austria-Forum: Biografie und Werke
Google, Bilder und Nachrichten
- Google-Suche
- Google-Bildersuche
- Aktuelle Nachrichten suchen
- Nachrichten der letzten Woche suchen
- Aktuelle Interviews suchen
Musik und Streaming
- YouTube durchsuchen
- SoundCloud durchsuchen
- Spotify durchsuchen
- Apple Music durchsuchen
- Discogs: Ausgaben und Credits suchen
Soziale Medien: ausdrücklich als Suchangebote
Die folgenden Links bestätigen keinen bestimmten offiziellen Account. Persönliche Profile, Veranstaltungsseiten und Fanangebote sollten unterschieden werden.
- Facebook durchsuchen
- Instagram-Profile und Beiträge suchen
- TikTok durchsuchen
- Nach offiziellen YouTube-Kanälen suchen
Musikalische Partner und Familie weiter erkunden
- Michael Köhlmeier: gemeinsame Werke
- Gemeinsame Duoaufnahmen suchen
- Laura Bilgeri: eigene Musik- und Schauspielkarriere
- Joe Meixner: jazzbezogene Zusammenarbeit
- Max Tschida: aktuelle Bandarbeit
- Tobias Faulhammer: aktuelle Bandarbeit
- Heini Altbart: Konzertbesetzung
- Clockwork: historische Bandphase
Bilder, Videos und Audioaufnahmen aus Suchmaschinen sind nicht automatisch zur Veröffentlichung freigegeben. Urheberrechte, Bildnachweise und gegebenenfalls Nutzungsgenehmigungen müssen gesondert geprüft werden.
WIR4 – vier Musiker, eine gemeinsame Geschichte und ein eigenständiges Austropop-Kapitel
WIR4 verbindet die Erfahrung einer eingespielten Konzertband mit eigenen Liedern, Wiener Sprachwitz und der unmittelbaren Energie handgemachter Musik. Ulli Bäer, Gary Lux, Harald Fendrich und Harry Stampfer standen bereits gemeinsam mit Austria 3 auf der Bühne. Seit 2011 treten sie als eigenständige Formation auf.
Ihr Programm führt durch die Liedwelten von Wolfgang Ambros, Georg Danzer und Rainhard Fendrich, beschränkt sich aber nicht auf deren Klassiker. Eigene Songs, internationale Titel in Wiener Übertragungen und persönliche Geschichten aus dem Musikerleben ergänzen das Repertoire.
2026 feiert die Band ihr 15-jähriges Bestehen. Die Jubiläumstour macht besonders deutlich, worin ihre Eigenart liegt: WIR4 spielt nicht nur Erinnerungen nach, sondern bringt die gemeinsame musikalische Erfahrung in eine gegenwärtige Konzertform.
Recherche- und Informationsstand: 4. November 2026. Die Band WIR4, das Künstlertrio Austria 3 und die individuellen Karrieren ihrer Mitglieder werden ausdrücklich voneinander unterschieden.
1. Einleitung und Überblick
WIR4 ist eine österreichische Band mit vier Mitgliedern, die bereits vor der Gründung über umfangreiche Bühnen- und Studioerfahrung verfügten. Ihre gemeinsame Vorgeschichte liegt insbesondere in der Begleitband von Austria 3.
Austria 3 bezeichnete das Künstlertrio Wolfgang Ambros, Georg Danzer und Rainhard Fendrich. WIR4 ist nicht dessen neuer Name und auch keine Wiedervereinigung dieser drei Solokünstler. Die Verbindung besteht über die vier Musiker, die an der musikalischen Umsetzung der Austria-3-Konzerte beteiligt waren.
Steckbrief
- Bandname: WIR4; in Katalogen auch „Wir 4“
- Gründung: 2011
- Herkunft: Österreich; musikalisch eng mit der österreichischen Pop- und Wiener Liedkultur verbunden
- Ulli Bäer: Gitarre und Gesang
- Gary Lux: Keyboards und Gesang
- Harald Fendrich: Bass und Gesang
- Harry Stampfer: Schlagzeug
- Repertoire: eigene Lieder, Austria-3-Klassiker und internationale Songs in Wiener Übertragungen
- Belegte Albumveröffentlichung: „Noch Vuan“, 2014
- Aktuell beworbene Live-CD: „Das Beste von Austria 3“
- Aktuelle Karrierephase: Jubiläumstour zum 15-jährigen Bestehen, 2026
Grundlage: Offizielle Bandvorstellung.
2. Bandgeschichte, Gründungsjahr und Herkunft
Eine Vorgeschichte vor dem eigentlichen Gründungsjahr
Die Geschichte von WIR4 beginnt musikalisch früher als der Bandname. Ihre Mitglieder hatten bereits als Sänger, Instrumentalisten, Produzenten, Arrangeure und musikalische Partner anderer Künstler gearbeitet.
Besonders wichtig war die gemeinsame Zeit in der Austria-3-Band. Dort mussten sie das Repertoire dreier eigenständiger Liedermacher zu einem stimmigen Konzertklang zusammenführen. Diese Erfahrung wurde zur Grundlage des späteren Projekts.
2011: WIR4 wird eine eigenständige Formation
Ulli Bäer, Gary Lux, Harald Fendrich und Harry Stampfer gründeten WIR4 im Jahr 2011. Die Band sollte ihre gemeinsamen Erfahrungen weiterführen, zugleich aber Raum für eigene Songs und Interpretationen schaffen.
Die offizielle Darstellung spricht von einer Brücke zwischen dem Erbe von Austria 3 und dem eigenen Sound. Dieses Nebeneinander ist für das Verständnis der Formation wichtiger als die Einordnung als reine Nostalgie- oder Coverband.
2014: „Noch Vuan“
Mit „Noch Vuan“ ist für 2014 eine eigenständige Albumveröffentlichung dokumentiert. Sie zeigt, dass WIR4 nicht ausschließlich als Konzertprojekt mit historischen Liedern auftrat, sondern auch unter eigenem Namen Tonträger veröffentlichte.
Kontinuierliche Konzertarbeit
Die Bandwebsite dokumentiert eine überregionale Konzerttätigkeit. Kulturhäuser, Stadtfeste, Open-Air-Bühnen und größere Konzertorte gehören gleichermaßen zu ihrem Arbeitsfeld.
Auch frühere Programmbezeichnungen wie „Fit und Hellwach“ sind im offiziellen Webarchiv erhalten. Eine Konzert- oder Tourneebezeichnung ist dabei nicht automatisch ein gleichnamiges Album.
2026: 15 Jahre WIR4
Die Jubiläumsshow verbindet Stationen der Bandgeschichte mit dem Repertoire aus der Austria-3-Zeit. Im Interview vom 20. Oktober 2026 kündigt Ulli Bäer außerdem einen eigenen Programmteil zu Georg Danzers 80. Geburtstag an.
Vertiefung: Offizielle Geschichte und Jubiläumskonzept · Interview zur Jubiläumstour 2026.
3. Bandmitglieder und Besetzung
| Mitglied | Instrumente und Funktion | Bedeutung innerhalb der Formation |
|---|---|---|
| Ulli Bäer | Gitarre und Gesang | Verbindet seine Solokarriere und die langjährige Zusammenarbeit mit Georg Danzer mit dem gemeinsamen Repertoire. |
| Gary Lux | Keyboards und Gesang | Erweitert den Bandsound um Keyboardfarben und bringt seine Erfahrung als Sänger und Studiomusiker ein. |
| Harald Fendrich | Bass und Gesang | Trägt gemeinsam mit dem Schlagzeug das rhythmische Fundament und ergänzt den mehrstimmigen Gesang. |
| Harry Stampfer | Schlagzeug | Bildet mit dem Bass die Rhythmusgruppe und ist außerdem in organisatorischen Zusammenhängen der Band dokumentiert. |
Ulli Bäer: Solostimme und langjähriger Weggefährte
Bäer wurde Anfang der 1980er-Jahre mit Liedern wie „Der Durscht“ bekannt. Später arbeitete er als Gitarrist und zweite Stimme von Georg Danzer und gehörte zur Austria-3-Band. Bei WIR4 treffen diese Erfahrungen aufeinander.
Gary Lux: Keyboards und Gesang
Lux übernimmt bei WIR4 Keyboards und Gesang. Seine Funktion erweitert die klassische Besetzung aus Gitarre, Bass und Schlagzeug um zusätzliche harmonische und klangliche Möglichkeiten.
Harald Fendrich: Bass und Stimme
Harald Fendrich ist als Bassist und Sänger Teil der Band. Er ist von Rainhard Fendrich zu unterscheiden: Rainhard gehört zum historischen Künstlertrio Austria 3, Harald zur Besetzung von WIR4.
Harry Stampfer: Schlagzeug und Bandorganisation
Stampfer ist Schlagzeuger der Formation. Die Credits von „Noch Vuan“ nennen ihn außerdem für Management und Booking. Das dokumentiert auch seine organisatorische Rolle bei dieser Veröffentlichung.
Besetzungshinweis: Die ausführliche offizielle Bandseite nennt alle vier Musiker. Ein verkürzter Textbaustein im Seitenfuß führt nur drei Namen an. Daraus lässt sich kein Besetzungswechsel ableiten.
Offizielle Viererbesetzung · Ulli Bäers Musikerporträt · Credits zu „Noch Vuan“.
4. Musikstil und Einflüsse
Austropop als gemeinsamer Bezugsraum
WIR4 bewegt sich im Umfeld von österreichischer Pop- und Rockmusik, Liedermacherkultur und Wiener Sprachtradition. Der Begriff Austropop beschreibt dabei keinen einzigen festen Klang, sondern ein gemeinsames kulturelles und musikalisches Feld.
Bandmusik statt bloßer Reproduktion
Gitarre, Keyboards, Bass, Schlagzeug und mehrere Stimmen bilden die Grundlage. Die Musiker können bekannte Lieder auf ihre konkrete Besetzung abstimmen, statt jede historische Aufnahme detailgetreu nachbauen zu müssen.
Wiener Dialekt und Standardsprache
Nach der offiziellen Banddarstellung schreibt die Formation sowohl Wiener als auch standardsprachliche Texte. Im Konzert stehen diese Sprachformen neben dem bekannten Repertoire der Austria-3-Autoren.
Internationale Songs in Wiener Übertragungen
Ein Teil des Programms besteht aus internationalen Titeln in Wiener Übersetzungen. Eine solche Übertragung verändert nicht nur einzelne Wörter, sondern auch Erzählton, Pointen und kulturelle Bezugspunkte.
Humor als musikalische Verbindung
Die offiziellen Programmtexte betonen hintergründige und humorvolle Moderationen. Sie verbinden unterschiedliche Lieder zu einem zusammenhängenden Abend und lassen die Musiker als Persönlichkeiten hervortreten.
Grundlage: Offizielle Beschreibung von Stil und Repertoire.
5. Texte, Themen und Repertoire
Drei Ebenen des Programms
- Eigene Songs von WIR4 und aus dem musikalischen Umfeld der Mitglieder.
- Klassiker aus den Liedwelten von Ambros, Danzer und Rainhard Fendrich.
- Internationale Lieder in Wiener Übertragungen.
Alltag, persönliche Haltung und österreichische Lebenswelten
Das Repertoire verbindet verschiedene Formen österreichischer Liedkultur: persönliche Geschichten, gesellschaftliche Beobachtung, Humor und emotionale Direktheit. Die genaue Themenlage hängt vom jeweiligen gespielten Lied ab.
Die Texte der Originalautoren respektieren
Ein von WIR4 gesungenes Lied von Georg Danzer bleibt ein Werk mit eigener Autorschaft. Die Aufführung durch die Band macht es nicht zu einer neuen WIR4-Komposition.
Für eine genaue Werkzuordnung müssen Text, Komposition, Bearbeitung und Interpretation unterschieden werden. Das gilt ebenso für internationale Coverversionen.
Georg Danzer im Jubiläumsprogramm
Für 2026 kündigt Ulli Bäer ausdrücklich einen Danzer gewidmeten Teil an. Anlass ist dessen 80. Geburtstag. Eine vollständige konkrete Titelliste wird im Interview nicht veröffentlicht.
Keine erfundene Standard-Setlist
Aus der Austria-3-Verbindung lässt sich nicht ableiten, dass bestimmte Klassiker bei jedem Konzert gespielt werden. Deshalb wird hier keine verbindliche Setlist aus bekannten Songtiteln zusammengestellt.
Ulli Bäer über die Auswahl des Jubiläumsrepertoires · Konkrete Aufführungen auf YouTube suchen.
6. Diskografie und Werke im Überblick
Bei WIR4 müssen veröffentlichte Alben, Konzertprogramme, einzelne Videos und die früheren Arbeiten ihrer Mitglieder getrennt erfasst werden. Nicht jeder Programmtitel bezeichnet einen Tonträger.
| Veröffentlichung | Datierung | Einordnung |
|---|---|---|
| Noch Vuan | 2014 | Als CD-Album dokumentierte WIR4-Veröffentlichung. |
| Das Beste von Austria 3 | Am 4. November 2026 auf der offiziellen Website beworben | Live-CD; laut Bandwebsite ausschließlich im Merch-Shop erhältlich. Ein gesichertes ursprüngliches Erscheinungsjahr wird hier nicht ergänzt. |
„Noch Vuan“: dokumentierte Produktionscredits
Die Tonträgerdokumentation nennt WIR4 und Chris Scheidl als Produzenten. Dennis Lux wird für Mischung und zusätzliche Gesangsparts, Horst Pfaffelmayer für das Mastering genannt. Harry Stampfer ist für Management und Booking verzeichnet.
Solche Credits zeigen, dass die Arbeit an einem Album über die sichtbaren vier Bühnenrollen hinausgeht. Produktion, Mischung und Mastering sind eigenständige Arbeitsschritte.
„Das Beste von Austria 3“
Die Live-CD bildet die Verbindung zum historischen Repertoire besonders direkt ab. Die offizielle Website bewirbt sie aktuell über den eigenen Merch-Shop.
Ein Verkaufshinweis belegt die Veröffentlichung, ersetzt aber keine vollständige diskografische Beschreibung. Auf unbestätigte Angaben zu Aufnahmedatum, Spielstätte und vollständiger Titelliste wird deshalb verzichtet.
Programmbezeichnungen
- „Fit und Hellwach“ – als Tourbezeichnung im offiziellen Webarchiv dokumentiert.
- „15 Jahre WIR4“ – Jubiläumsprogramm 2026.
- „Die Original Austria 3 Band“ – Selbstbeschreibung und Veranstaltungsuntertitel.
Was nicht zur WIR4-Diskografie gehört
- Soloalben von Ulli Bäer oder Gary Lux.
- Austria-3-Veröffentlichungen aus der Zeit vor der WIR4-Gründung.
- Andere Alben, an denen einzelne Mitglieder als Studiomusiker beteiligt waren.
- Fanvideos ohne eigenständige offizielle Tonträgerveröffentlichung.
Werkrecherche: Discogs: WIR4-Diskografie · „Noch Vuan“ mit Credits · Offizielle Veröffentlichungs- und Merch-Hinweise.
7. Die Verbindung zu Austria 3
Das Künstlertrio
Austria 3 bestand aus Wolfgang Ambros, Georg Danzer und Rainhard Fendrich. Die drei waren bereits eigenständig etablierte Solokünstler und brachten jeweils ein umfangreiches Repertoire mit.
Die Begleitband
Ulli Bäer, Gary Lux, Harald Fendrich und Harry Stampfer wirkten in der Begleitband. Ihre Aufgabe war nicht nur die technische Wiedergabe einzelner Songs, sondern ein gemeinsamer Konzertklang für unterschiedliche künstlerische Handschriften.
Die spätere Formation WIR4
Seit 2011 stehen die vier unter eigenem Namen im Mittelpunkt. Dadurch verändert sich die Perspektive: Aus Musikern hinter bekannten Frontfiguren werden die sichtbaren Träger eines eigenen Programms.
Die Selbstbeschreibung der Band
Die offizielle Website formuliert: „WIR4 ist keine Austria-3-Coverband, WIR4 ist DIE Austria-3-Band.“ Das ist eine pointierte werbliche Selbstbeschreibung, die auf die personelle Kontinuität verweist.
Sachlich bedeutet sie nicht, dass die vier alleinige Urheber des Austria-3-Repertoires wären oder das ursprüngliche Sängertrio ersetzt worden sei.
Selbstverständnis und Austria-3-Verbindung auf der offiziellen Bandseite.
8. Live-Auftritte und Jubiläumstour 2026
Ein Konzertabend mit Musik und Geschichten
Die offiziellen Programmtexte beschreiben ein Zusammenspiel aus Liedern, persönlichen Anekdoten und humorvollen Moderationen. Gerade die Geschichten aus gemeinsamer Tourneezeit unterscheiden die Formation von einer anonymen Repertoireband.
Rückblick auf Gmunden
Für den 31. Oktober 2026 war die Jubiläumsshow in Gmunden angekündigt. Am 2. November veröffentlichte die Band auf ihrer Website einen Dank an das dortige Publikum.
Das ist ein aktueller Bericht aus Bandperspektive, keine unabhängige Konzertkritik.
Angekündigte Novembertermine 2026
| Datum | Ort | Spielstätte | Bundesland |
|---|---|---|---|
| 6. November | Hof bei Salzburg | K.U.L.T. | Salzburg |
| 7. November | Kirchberg in Tirol | arena365 | Tirol |
| 8. November | Telfs | Rathaussaal | Tirol |
| 11. November | Leoben | Live Congress | Steiermark |
| 12. November | Wien | Metropol | Wien |
| 13. November | Wien | Metropol | Wien |
| 21. November | Böhlerwerk | Böhlersaal | Niederösterreich |
Die Angaben entsprechen dem am 4. November 2026 abrufbaren Bandkalender. Beginnzeiten, Kartenverfügbarkeit und mögliche Änderungen sollten beim jeweiligen Veranstalter geprüft werden.
Ungewöhnliche Konzertkonstellationen
Im September 2026 berichtete WIR4 über ein gemeinsames Konzert mit dem Lions Club Blasorchester unter Harald Haselmayr zum 30-jährigen Jubiläum des Lions Clubs Rohrbach-Böhmerwald.
Eine solche Zusammenarbeit erweitert die übliche Viererbesetzung um andere Klangfarben und zeigt, dass das Repertoire auch in größeren musikalischen Zusammenhängen eingesetzt werden kann.
Aktueller Konzertkalender und Bandberichte · Dokumentation des Gmundner Jubiläumstermins · Veranstalterinformation für Kirchberg.
9. Erfolge und Anerkennung
15 Jahre eigenständige Bandgeschichte
Die kontinuierliche Tätigkeit seit 2011 ist der zentrale belegbare Erfolg der Formation. Das Projekt hat sich über einen einmaligen Erinnerungsabend hinaus zu einer dauerhaft auftretenden Band entwickelt.
Aktuelle Publikumsresonanz
Die offizielle Website berichtet 2026 unter anderem von einem ausverkauften Konzert in Mödling und einem Besucherrekord im Meierhof bei ClamLive.
Diese Angaben stammen von der Band selbst. Ohne unabhängige Besucherzahlen werden sie nicht in konkrete Reichweiten oder vergleichende Superlative umgerechnet.
Auszeichnungen der Mitglieder sind keine Bandpreise
Die offizielle Darstellung bezeichnet die Musiker als mehrfach ausgezeichnet. Daraus folgt nicht automatisch, dass WIR4 als Formation dieselben Preise erhalten hat.
Eine belastbare vollständige Liste eigener WIR4-Musikpreise, staatlicher Ehrungen oder nachgewiesener Gold- und Platinauszeichnungen lässt sich aus den ausgewerteten Quellen nicht erstellen. Auf entsprechende unbelegte Angaben wird verzichtet.
Dokumentierte Konzertaktivität und Berichte aus Bandperspektive · Offizielle Darstellung der Musiker.
10. Kulturelle Bedeutung und Einfluss
Die Begleitmusiker werden sichtbar
WIR4 macht eine häufig übersehene Ebene österreichischer Popgeschichte sichtbar: Hinter bekannten Sängern stehen Musiker, die Arrangements, Klang und Bühnenerfahrung wesentlich mittragen.
Die Band zeigt diese Arbeit nicht als bloßen Hintergrund, sondern als eigenständige künstlerische Leistung.
Repertoirepflege als lebendige Aufführung
Die Lieder von Ambros, Danzer und Rainhard Fendrich bleiben nicht allein als historische Tonaufnahmen präsent. Durch Konzerte werden sie immer wieder neu erlebt, gemeinsam gesungen und in veränderte Programme eingebettet.
Eigene Musik neben bekannten Klassikern
Die Verbindung von vertrautem Repertoire und eigenen Songs verhindert zumindest konzeptionell die Beschränkung auf reine Wiederholung. Die Band nutzt ihre Vorgeschichte als Ausgangspunkt, nicht als vollständigen Ersatz für eine eigene Identität.
Österreichweite Konzertkultur
Der Kalender führt WIR4 durch verschiedene Bundesländer. Gerade Kulturhäuser, regionale Veranstalter und Stadtfeste tragen dazu bei, dass dieses Repertoire auch außerhalb der großen urbanen Konzertzentren präsent bleibt.
Grundlage: Bandkonzept und Selbstverständnis · Überregionale Konzerttätigkeit.
11. Interessante Fakten
- WIR4 wurde 2011 gegründet.
- Die vier Mitglieder hatten bereits gemeinsam in der Austria-3-Band gespielt.
- Harald Fendrich ist nicht mit Rainhard Fendrich zu verwechseln.
- Das Programm umfasst neben Austria-3-Liedern auch eigene Songs.
- Internationale Titel werden teilweise in Wiener Übertragungen gespielt.
- Humorvolle Moderationen gehören ausdrücklich zum Konzertkonzept.
- „Noch Vuan“ ist als Album von 2014 dokumentiert.
- Harry Stampfer ist bei diesem Album auch für Management und Booking genannt.
- Die offizielle Website bewirbt eine eigene Live-CD mit Austria-3-Repertoire.
- 2026 feiert die Band ihr 15-jähriges Bestehen.
- Zum Jubiläumsprogramm gehört eine besondere Würdigung Georg Danzers.
- 2026 spielte WIR4 auch mit einem Blasorchester.
Bandporträt · Albumdaten und Credits · Aktuelle Bandberichte.
12. Aussagen und prägende Formulierungen
Die folgenden kurzen Aussagen stammen aus dem Interview mit Ulli Bäer vom 20. Oktober 2026. Es handelt sich um seine Antworten als Bandmitglied, nicht um gemeinsam verfasste Liedtexte.
Über das Jubiläumsprogramm
„Also von ausgewählten ‚Schmankerln‘ bis zu den ganz großen Hits ist alles dabei.“
Bäer beschreibt damit die Verbindung aus weniger offensichtlichen Repertoirestücken und bekannten Publikumsliedern.
Über ein Lieblingslied der Band
„Nein gibt es nicht, schließlich sind alle Lieder unsere ‚Lieblinge‘, sonst würden wir sie nicht spielen.“
Über das Publikum
„Bei uns soll jeder so kommen, wie er sich wohlfühlt.“
Diese Antwort fällt auf die Frage nach einem möglichen Dresscode. Sie beschreibt einen offenen, unkomplizierten Zugang zum Konzertabend.
Über die Zukunft
Für die Fortsetzung der Band nennt Bäer Gesundheit, eigene Spielfreude und die Unterstützung der Fans als entscheidende Voraussetzungen.
13. Medien und Rezeption
Die Bezeichnung „Original Austria 3 Band“
Dieser Untertitel steht im Mittelpunkt vieler Veranstaltungsankündigungen. Er erklärt die gemeinsame Vorgeschichte besonders schnell, kann aber ohne weitere Einordnung zu Verwechslungen führen.
Ein ausführliches Porträt sollte deshalb immer zwischen dem ursprünglichen Sängertrio und dessen Begleitmusikern unterscheiden.
Banddarstellung und unabhängige Kritik
Viele aktuelle Konzertankündigungen übernehmen den offiziellen Programmtext. Das ist für Termin, Besetzung und angekündigtes Konzept hilfreich, aber kein unabhängiger Nachweis der tatsächlichen Konzertqualität.
Das Interview als ergänzende Quelle
Das Gespräch mit Ulli Bäer vom Oktober 2026 liefert zusätzliche Informationen über die Repertoireauswahl, die Danzer-Würdigung und die Zukunftsperspektive der Band.
Aktuelle Berichte richtig datieren
Eine ältere Tourankündigung bleibt als historische Quelle interessant. Sie darf jedoch nicht ohne Prüfung als aktueller Spielplan weiterverwendet werden. Für Konzerttermine ist die Veranstalterseite zum jeweiligen Datum maßgeblich.
Unabhängige Konzertkritiken suchen · Interviews suchen · Albumrezensionen suchen.
14. TV, Videos, Radio und Konzertaufnahmen
Offizielle Hörproben und Live-CD
Die Bandseite enthält einen Bereich für Hörproben und bewirbt die Live-CD „Das Beste von Austria 3“. Das ist ein sinnvoller Einstieg in autorisierte Inhalte.
YouTube: Musik und Konzertaufnahmen
- WIR4 live suchen
- „Noch Vuan“ suchen
- Aufnahmen zum Austria-3-Repertoire suchen
- Material zur Jubiläumstour 2026 suchen
- Video-Interviews suchen
- Danzer-Interpretationen suchen
TV-Beiträge und Porträts
Die folgenden Links sind gezielte Suchangebote. Sie sind keine Bestätigung einer bestimmten, dauerhaft online verfügbaren Sendung.
Radio und Audioarchive
Historische Vergleichsaufnahmen
Austria-3-Mitschnitte können den musikalischen Hintergrund der vier Mitglieder zeigen. Sie sind jedoch keine WIR4-Aufnahmen und sollten entsprechend beschriftet bleiben.
Suchergebnisse können offizielle Videos, Fernsehausschnitte, Fanaufnahmen und nicht autorisierte Uploads enthalten. Für Einbettung oder Weiterverwendung sind Herkunft und Rechte gesondert zu prüfen.
15. Aktuelle Informationen und Recherchehinweise
Die offizielle Website
wirvier.at ist die zentrale Quelle für Bandneuigkeiten, Konzerte, Musikerporträts und Merchandising. Zum Recherchezeitpunkt enthält sie aktuelle Rückblicke bis Anfang November 2026.
Termine beim Veranstalter gegenprüfen
Kalender können vereinfachte Ortsangaben, fehlende Jahreszahlen oder veraltete Einträge enthalten. Für Reiseplanung und Ticketkauf sollten deshalb Datum, Spielstätte und Einlasszeit auf der Veranstalterseite überprüft werden.
Mehrere Namensschreibweisen nutzen
Die Band erscheint online als „WIR4“, „Wir4“ und „Wir 4“. Für eindeutige Ergebnisse sind Zusätze wie „Austria 3“, „Ulli Bäer“ oder „Noch Vuan“ hilfreich.
16. Weblinks, Suchangebote und soziale Medien
Offizielle Informationen
- Offizielle WIR4-Website
- Bandgeschichte und Besetzung
- Offizielles Porträt von Ulli Bäer
- Discogs: Diskografie
Google, Bilder und aktuelle Nachrichten
- WIR4 auf Google suchen
- WIR4 bei Google Bilder suchen
- Aktuelle Nachrichten suchen
- Nachrichten der letzten Woche suchen
- Aktuelle Interviews suchen
Musik und Streaming
- YouTube: Musik, Interviews und Liveaufnahmen
- SoundCloud: nach WIR4 suchen
- Spotify: nach WIR4 suchen
- Apple Music: nach WIR4 suchen
- Discogs: „Noch Vuan“ und weitere Ausgaben suchen
Soziale Medien: ausdrücklich als Suchangebote
Die folgenden Links sind Suchabfragen, keine Bestätigung eines bestimmten offiziellen Accounts. Verifizierbare Bandprofile sollten möglichst über die offizielle Website aufgerufen werden.
- WIR4 auf Facebook suchen
- Instagram-Profile und Beiträge suchen
- WIR4 auf TikTok suchen
- Nach offiziellen YouTube-Inhalten suchen
Die vier Musiker einzeln weiter erkunden
| Musiker | Informationen | Bilder | Videos und Interviews |
|---|---|---|---|
| Ulli Bäer | Google-Suche | Bildersuche | YouTube-Suche |
| Gary Lux | Google-Suche | Bildersuche | YouTube-Suche |
| Harald Fendrich | Google-Suche | Bildersuche | YouTube-Suche |
| Harry Stampfer | Google-Suche | Bildersuche | YouTube-Suche |
Die musikalischen Bezugspunkte
- Wolfgang Ambros und WIR4
- Georg Danzer im WIR4-Repertoire
- Rainhard Fendrich und WIR4
- Austria 3: historische Konzertaufnahmen
Bilder, Videos und Audioaufnahmen aus Suchmaschinen sind nicht automatisch zur Veröffentlichung freigegeben. Für eine Weiterverwendung müssen Urheberrechte, Bildnachweise und gegebenenfalls Nutzungsgenehmigungen geprüft werden.
Alkbottle – Wiener Dialekt, harte Gitarren und die Kunst der Übertreibung
Alkbottle gehört zu den eigenständigsten Erscheinungen der österreichischen Rockszene. Seit 1990 verbindet die Band Hard Rock und Heavy Metal mit Wiener Dialekt, schwarzem Humor, grotesken Alltagsszenen und einer bewusst überzeichneten Bühnenwelt.
„No Sleep Till Meidling“, „Blader, fetter, lauter & a bissl mehr“, „Fliesenlegen“ und „6 Bier“ stehen für einen Klang und ein Sprachgefühl, die unmittelbar mit Wien-Meidling verbunden sind. Frontmann Roman Gregory wurde dabei zur bekanntesten öffentlichen Figur einer Band, deren Geschichte von musikalischer Kontinuität, Besetzungswechseln, Pausen und mehreren Rückkehrphasen geprägt ist.
Die „Fett wia Christkindl“-Konzerte und heutigen „Biernachten“-Programme entwickelten sich zu einer eigenen Bühnentradition. Nach der Rückkehr 2024 ist für Dezember 2026 erneut eine österreichweite Konzertserie angekündigt.
Recherche- und Informationsstand: 4. November 2026. Bandgeschichte, historische Besetzungen, Gregorys Soloprojekte und aktuelle Konzertankündigungen werden ausdrücklich voneinander unterschieden.
1. Einleitung und Überblick
Alkbottle ist eine Wiener Band, kein Soloprojekt von Roman Gregory. Seine Stimme, Texte und Bühnenpräsenz prägen zwar das öffentliche Bild, doch der Bandsound entsteht aus dem Zusammenspiel mit Gitarristen, Bassisten und Schlagzeugern verschiedener Besetzungsphasen.
Der Ausgangspunkt liegt im Meidlinger Umfeld der Jugendfreunde Roman Gregory und Peter Fiala. Die offizielle Chronik beschreibt zunächst gemeinsame Zeichnungen und Texte, aus denen später eine tatsächlich auftretende Rockband hervorging.
Steckbrief
- Bandname: Alkbottle
- Gründung: 1990
- Herkunft und Identitätsraum: Wien-Meidling
- Erster Auftritt: 1990 auf einem umgebauten Dachboden in Neunkirchen, Niederösterreich
- Frontmann: Roman Gregory
- Musikalische Felder: Hard Rock, Heavy Metal und Punk-Einflüsse
- Sprachliches Markenzeichen: Wiener Dialekt
- Debütalbum: „No Sleep Till Meidling“, 1993
- Durchbruchsalbum: „Blader, fetter, lauter & a bissl mehr“, 1994
- Fanbezeichnung: Bottleheads beziehungsweise Bottle Heads
- Traditionelles Konzertformat: „Fett wia Christkindl“, später auch „Biernachten“
- Amadeus-Erfolg: Hard & Heavy, 2013
- Aktueller Status: nach dem Comeback 2024 wieder live aktiv
Grundlagen: Offizielle frühe Bandgeschichte · Aktuelle Bandwebsite.
2. Bandgeschichte, Gründungsjahr und Herkunft
Die Vorgeschichte in Meidling
Bereits Mitte der 1980er-Jahre arbeiteten Roman Gregory und Peter Fiala an Zeichnungen und Texten. Nach der offiziellen Bandchronik verarbeiteten sie darin Erfahrungen aus ihrer Jugend und dem alkoholgeprägten Umfeld, das sie beobachteten.
Diese Herkunft erklärt den späteren Ton: Die Figuren und Situationen entstanden nicht aus einer beliebigen internationalen Metalpose, sondern aus einer bewusst zugespitzten Wiener Alltagswelt.
1990: aus dem Konzept wird eine Band
Mit Christian „Chris“ Zitta an der Gitarre und Alex Brunner am Schlagzeug fand 1990 der erste Auftritt statt. Spielort war ein selbst umgebauter Dachboden in Neunkirchen bei Wiener Neustadt.
Die Meidlinger Herkunft und der niederösterreichische Ort des ersten Auftritts widersprechen einander nicht: Identitätsraum und erster Konzertort sind unterschiedliche Angaben.
1991/1992: erste öffentliche Auftritte und Umbesetzungen
1991 kam Marco Billiani am Bass hinzu. Das Meidlinger Schutzhaus wurde zu einem wichtigen frühen Spielort. Peter Wagner übernahm anschließend das Schlagzeug.
Beim Bandwettbewerb der Sozialistischen Jugend am Donauinselfest erreichte die Gruppe nach eigener Chronik den dritten Platz. Gleichzeitig wechselten mehrfach Gitarristen und Schlagzeuger.
1992 fand das erste „Fett wia Christkindl“-Konzert im Schutzhaus einer Schrebergartensiedlung am Schafberg statt. Daraus entwickelte sich später eine langjährige Weihnachtstradition.
1993: „No Sleep Till Meidling“
Das Debüt wurde im März 1993 im ATS-Tonstudio in Molln, Oberösterreich, aufgenommen. Reinhard „Bux“ Brunner war an der Produktion beteiligt. Nach der Bandchronik dauerten die Aufnahmen nur fünf Tage.
Erste Verkäufe liefen über Plattengeschäfte und Stammlokale. Es folgten Auftritte auf unterschiedlichen österreichischen Bühnen und ein Supportkonzert für Deep Purple in der Wiener Stadthalle.
1994: der Durchbruch
Mit „Blader, fetter, lauter & a bissl mehr“ erreichte Alkbottle ein größeres Publikum. Die Gruppe spielte eine Bundesländertour und eröffnete Konzerte für internationale Rockbands.
Beim Weihnachtskonzert erhielt die Band eine Goldene Schallplatte für damals 25.000 verkaufte CDs. Die Auszeichnung markierte den kommerziellen Durchbruch einer ausgesprochen lokal gefärbten Hard-Rock-Band.
1995 bis 1997: Konzertausbau und eigenes Label
„Wir san auf kana Kinderjausn“ erschien 1995. „Geh scheissn!“ und „Fliesenlegen“ gehörten zu den bekannten Auskopplungen dieser Phase.
1996 folgte „Live statt nüchtern“. Die Aufnahmen entstanden bei Konzerten in Dornbirn, Steyr und Rottenmann.
Für „Trivialkbottle“ gründete die Band 1997 das eigene Label „Gebns Her! Records“. Der Vertrieb erfolgte über EMI. Die Veröffentlichung enthielt unter anderem „I wockl durch Meidling“.
1998/1999: die erste längere Pause
Nach persönlichen Spannungen, nachlassender Motivation und schwächeren Verkäufen kündigte die Band 1998 eine Unterbrechung auf unbestimmte Zeit an.
Zwei Abschiedskonzerte fanden im Dezember im Wiener Rockhaus statt. „The Last of Alkbottle“ erschien nach der offiziellen Chronik 1999 als Doppelalbum mit verschiedenen Fassungen, Liveaufnahmen und weiterem Material.
Roman Gregorys Solokarriere
2000 erschien „Jenseits von Gut und Böse“. Gregory komponierte das Album mit Christian Zitta und produzierte es gemeinsam mit Wolfgang Spanberger.
Diese Veröffentlichung gehört zu Gregorys Solokarriere, nicht zur regulären Alkbottle-Albumfolge. Die personellen Beziehungen blieben dennoch eng.
Ab 2001: Rückkehr in mehreren Schritten
Die offizielle Chronik datiert ein Comeback auf 2001, verbunden mit einem ausverkauften „Fett wia Christkindl“-Konzert im Rockhaus.
Andere Kurzbiografien setzen die Wiedervereinigung später an. Das erklärt sich teilweise dadurch, dass einzelne Rückkehrkonzerte und die erneute umfassendere Bandarbeit nicht dasselbe Ereignis sind.
2008 bis 2013: neue Aufnahmen und Amadeus
„Hier regiert der Rock ’n’ Roll“ erschien 2008. Zum 20-jährigen Bestehen folgte 2010 „20 Joa in Ö / Fett wia Christkindl“.
„S’Ollagrösste & a bissl mehr“ erschien 2011, „Für immer“ 2012 und „Lager Export“ 2013. Im selben Jahr gewann Alkbottle den Amadeus in der Kategorie Hard & Heavy.
Pause und Comeback 2024
Nach einer längeren konzertarmen beziehungsweise inaktiven Phase kündigte Gregory 2021 die Auflösung an. 2024 kam es dennoch zur Rückkehr.
Am 1. Mai 2024 spielte die Band im Wiener Prater im Zugabenblock eines Roman-Gregory-Auftritts fünf gemeinsame Songs. Die offizielle Website nennt Peter Wagner am Schlagzeug.
Im Dezember folgten drei ausverkaufte U4-Konzerte. Diese Rückkehr ist für den heutigen Status entscheidender als ältere Auflösungsangaben.
2026: wieder eine überregionale Konzertserie
Die offizielle Website kündigt eine „Biernachtstour 2026“ an. Zusätzlich berichtet sie über Festivalauftritte in Kärnten und Oberösterreich. Alkbottle ist damit zum Recherchezeitpunkt wieder als Liveband aktiv.
Vertiefung: Offizielle Chronik 1990–2000 · Offizielle Chronik 2001–2010 · Comeback und heutige Aktivitäten.
3. Mitglieder und historische Besetzungen
Die prägenden Rollen
| Musiker | Instrument oder Aufgabe | Einordnung |
|---|---|---|
| Roman Gregory | Gesang und Frontmann | Zentrale Stimme und öffentliche Identifikationsfigur. |
| Christian „Chris“ Zitta | Gitarre | Frühes Mitglied und langjähriger musikalischer Partner Gregorys. |
| Marco Billiani | Bass | Nach offizieller Chronik ab 1991 dabei. |
| Dietmar „Didi“ Baumgartner | Gitarre | Prägende spätere Besetzungsphase ab 2006. |
| Peter Wagner | Schlagzeug | Mehrere wichtige Bandphasen; ausdrücklich beim Comeback 2024 genannt. |
Weitere historisch dokumentierte Musiker
- Alex „Mungo“ Brunner – frühes Schlagzeug.
- Michi Klapper – Schlagzeug in einer frühen Umbesetzungsphase.
- Willi Keck – zweite Gitarre Anfang der 1990er-Jahre.
- Christian Breier – Gitarre in einer längeren historischen Phase.
- Robert „Bertl“ Baumgartner – Schlagzeug Ende der 1990er-Jahre.
- Ernst Luttinger – Schlagzeug in einer späteren Besetzung.
- Christoph „Madull“ Ullmann – Schlagzeug ab 2009 in historischen Bandübersichten.
Aktuelle Besetzung nicht aus alten Listen ableiten
Einige Onlinebiografien führen Christoph Ullmann weiterhin als aktuellen Schlagzeuger. Die offizielle Comeback-Meldung von 2024 nennt dagegen Peter Wagner.
Für November beziehungsweise Dezember 2026 liegt in den ausgewerteten aktuellen Konzertankündigungen keine vollständige verbindliche Einzelbesetzung vor. Deshalb wird hier keine ältere Liste ungeprüft als heutige Tourbesetzung ausgegeben.
Offizielle Comeback-Meldung · Frühe Besetzungswechsel · Historische Mitgliederübersicht.
4. Musikstil und Einflüsse
Hard Rock und Heavy Metal als Grundlage
Gitarrenriffs, ein druckvoller Rhythmus und der körperlich präsente Gesang bilden den Kern des Sounds. Dazu kommen Einflüsse aus Punk und parodistischen Bearbeitungen bekannter Rockformen.
Wiener Dialekt als Rocksprache
Alkbottle verwendet Dialekt nicht nur als komischen Zusatz. Aussprache, Wortwahl und Satzrhythmus bestimmen die musikalische Wirkung. Die Sprache kann aggressiv, gemütlich, derb oder selbstironisch eingesetzt werden.
Lokale Umdeutung internationaler Codes
Schon „No Sleep Till Meidling“ überträgt eine international verständliche Rock- und Popgeste auf einen Wiener Bezirk. Der Effekt entsteht aus dem Größenunterschied zwischen Weltrockpose und konkreter lokaler Alltagserfahrung.
Parodie ohne Verzicht auf musikalisches Handwerk
Die komische Oberfläche bedeutet nicht, dass die Musik beliebig wäre. Gerade die Auftritte im Vorprogramm großer Rockbands zeigen, dass Alkbottle in einem musikalisch anspruchsvollen Liveumfeld bestehen musste.
„UnBottled“
Die offizielle Website dokumentiert außerdem seltene Unplugged-Auftritte unter dem Titel „UnBottled“. Das reduzierte Format macht die Lieder unabhängig von der üblichen Lautstärke und Verzerrung hörbar.
Grundlagen: Offizielle Programme und Unplugged-Hinweise · Musikalisches Umfeld und frühe Konzertgeschichte.
5. Texte, Themen und Figuren
Wiener Alltag als Material
Meidling, Hausmeister, Stammlokale, Arbeit und Nachbarschaft bilden einen wiederkehrenden Bezugsraum. Die Figuren sind stark überzeichnet, besitzen aber einen konkreten sozialen Hintergrund.
Alkohol als Motiv und Inszenierung
Bier, Rausch und Trinkrituale stehen im Zentrum vieler Songs und Bühnensprüche. Sie gehören zur bewusst übersteigerten Markenwelt der Band.
Diese Darstellung sollte nicht mit einer gesundheitlichen Empfehlung verwechselt werden. Ein Konzertbesuch setzt keinen Alkoholkonsum voraus, und Textfiguren liefern keine verlässliche Auskunft über private Gewohnheiten einzelner Musiker.
Derbe Sprache und Selbstironie
Alkbottle arbeitet mit Beschimpfung, Übertreibung und bewusst unfeiner Alltagssprache. Ein Teil der Komik richtet sich zugleich gegen die eigene Größe, Wirkung und Rockpose.
Arbeit, Frust und soziale Rollen
„Fliesenlegen“ und „Weine nicht, kleine Hausmeisterin“ zeigen bereits in den Titeln die Beschäftigung mit alltäglichen Tätigkeiten und vertrauten Figuren.
Weihnachtsmotive
Die Weihnachtsprogramme verbinden traditionelle Lieder, Rockhits und eigene Texte. Besinnlichkeit wird dabei bewusst mit Lärm, Groteske und Überzeichnung konfrontiert.
Historische Sprache kritisch betrachten
Manche Titel und Figuren arbeiten mit sexistischen oder anderen groben Klischees. Eine heutige Rezeption kann sowohl die parodistische Absicht als auch die Wirkung solcher Formulierungen kritisch diskutieren.
Werkzugang: Offizielle historische Setlist und Programmhinweise · Veröffentlichte Songs im Streamingkatalog.
6. Diskografie und Werke im Überblick
Zentrale Studioalben
| Jahr | Album | Einordnung |
|---|---|---|
| 1993 | No Sleep Till Meidling | Debüt; aufgenommen im ATS-Tonstudio in Molln. |
| 1994 | Blader, fetter, lauter & a bissl mehr | Durchbruchsalbum und Gold-Auszeichnung. |
| 1995 | Wir san auf kana Kinderjausn | Mit „Fliesenlegen“ und „Geh scheissn!“. |
| 1997 | Trivialkbottle | Veröffentlicht über das eigene Label Gebns Her! Records; mit „I wockl durch Meidling“. |
| 2008 | Hier regiert der Rock ’n’ Roll | Neues Studioalbum nach der Rückkehr. |
| 2012 | Für immer | Weitere Studioveröffentlichung der späteren Bandphase. |
Livealben, Zusammenstellungen und Sonderveröffentlichungen
| Jahr | Veröffentlichung | Einordnung |
|---|---|---|
| 1996 | Live statt nüchtern | Liveaufnahmen aus Dornbirn, Steyr und Rottenmann. |
| 1999 | The Last of Alkbottle | Doppelalbum mit Zusammenstellung, weiteren Fassungen und Liveanteilen. |
| 2004 | Live im Zelt 94 | Spätere Veröffentlichung historischer Konzertaufnahmen. |
| 2010 | 20 Joa in Ö / Fett wia Christkindl | Jubiläumsveröffentlichung mit Audio- und Videomaterial. |
| 2011 | S’Ollagrösste & a bissl mehr | Best-of-Projekt mit teilweise neu eingespieltem Material. |
| 2013 | Lager Export | In diskografischen Übersichten geführte Sonderveröffentlichung; nicht ungeprüft als zusätzliches reguläres Studioalbum gezählt. |
Video und Notenmaterial
- „5 nach XII – Lights Out Over Meidling“ – DVD, 2002.
- „20 Joa in Ö / Fett wia Christkindl“ – Videomaterial zum Jubiläumsprojekt 2010.
- „Alkbottle Songbook“ – 20 ausgewählte Titel, in der offiziellen Chronik für 2010 dokumentiert.
Bekannte Singles und Songs
- „No Sleep Till Meidling“
- „I find ka Oide“
- „Blader, fetter, lauter & a bissl mehr“
- „Wir san auf kana Kinderjausn“
- „Geh scheissn!“
- „Fliesenlegen“
- „I wockl durch Meidling“
- „Lauter wie die Sau“
- „Wir trinken auf Rapid“
- „6 Bier“
- „Rockstar in Austria“
- „Wir san do ned zum Spass“
Was nicht zur Alkbottle-Solodiskografie gehört
Roman Gregorys „Jenseits von Gut und Böse“ und „Wödscheibm“ sind Soloarbeiten. Auch das Projekt Suckpower mit Gregory und Zitta ist von der regulären Alkbottle- Veröffentlichungsgeschichte zu unterscheiden.
Ein sinnvoller Einstieg
- „No Sleep Till Meidling“ – der frühe Bandsound.
- „Blader, fetter, lauter & a bissl mehr“ – das Durchbruchsalbum.
- „Wir san auf kana Kinderjausn“ – die bekannte Mitte-1990er-Phase.
- „Live statt nüchtern“ – die Konzertwirkung der frühen Jahre.
- „Trivialkbottle“ – das eigene Label und die spätere erste Bandphase.
- „Hier regiert der Rock ’n’ Roll“ – die erneute Studioarbeit.
- „20 Joa in Ö / Fett wia Christkindl“ – die Verbindung von Jubiläum und Weihnachtsshow.
Werkrecherche: Veröffentlichungen bei Apple Music · Frühe Veröffentlichungschronik · Spätere Veröffentlichungschronik · Ausgaben und Credits auf Discogs suchen.
7. Bühnenkunst und Biernachten
Mehr als ein gewöhnliches Weihnachtskonzert
„Fett wia Christkindl“ und „Biernachten“ verbinden eine Hard-Rock-Show mit einer parodistischen Weihnachtsrevue. Die Ankündigungen arbeiten bewusst mit Übertreibung und einem Gegenbild zur stillen Festtagsfeier.
Showelemente
Aktuelle Veranstaltertexte nennen unter anderem einen inszenierten Weihnachtsbaum-Abbau, Engelgestalten, Requisiten und bekannte Bottle-Songs. Das sind Bestandteile einer Bühnenshow, keine Anleitung für das Publikum.
Eine historische Setlist als Beispiel
Die offizielle Website veröffentlicht die Setlist eines Weihnachtskonzerts von 2016. Darin stehen „Es wird scho glei dumpa“, „Fliesenlegen“, „6 Bier“ und „Last Christmas“ nebeneinander.
Diese konkrete Liste dokumentiert den damaligen Abend. Sie ist keine verbindliche Setlist für die Biernachtstour 2026.
Das Publikum als Gemeinschaft
Die Bezeichnung Bottleheads und die wiederkehrenden Weihnachtskonzerte schaffen einen eigenen sozialen Rahmen. Humor, Wiedererkennung und gemeinsame Rituale gehören zur Konzertwirkung.
Historische Setlist und heutige Showankündigungen · Veranstalterseite zu Biernachten 2026 im U4.
8. Kooperationen und musikalisches Umfeld
Reinhard „Bux“ Brunner
Der Tonstudiopartner aus Molln ist eng mit frühen Alkbottle-Aufnahmen verbunden. Die Chronik nennt ihn beim Debüt und späteren Produktionsschritten.
Internationale Supportauftritte
Die Bandchronik dokumentiert Auftritte im Vorprogramm von Deep Purple, ZZ Top, Nazareth, Status Quo, Van Halen, Bon Jovi und KISS.
Ein Supportauftritt bedeutet, dass beide Acts bei derselben Veranstaltung spielten. Er ist kein Beleg für eine gemeinsame Studioaufnahme oder eine persönliche Empfehlung durch die Hauptband.
J.B.O.
Mit der deutschen Fun-Rock-Band J.B.O. gab es in den 1990er-Jahren Austauschkonzerte. Die Verbindung ist naheliegend: Beide Projekte kombinieren harte Gitarren mit Humor und Umdeutung bekannter musikalischer Muster.
Roman Gregory und Christian Zitta
Ihre Zusammenarbeit reichte über Alkbottle hinaus. Gemeinsam entstanden Gregorys Soloarbeiten und die Dance-Single „Mei Bier is net depat“ unter dem Namen Suckpower.
Marco Pogo und weitere Gäste
Für das Weihnachtskonzert 2016 nennt die offizielle Website Anti Cornettos, Marco Pogo und Wien Martin als Supportacts. Diese Angaben beziehen sich auf den damaligen Abend, nicht auf die aktuelle Tour.
Supportkonzerte und frühe Kooperationen · Dokumentation früherer Weihnachtsprogramme.
9. Livegeschichte und aktuelle Konzertinformationen
Vom Schutzhaus auf große Rockbühnen
Die frühen Auftritte in Schutz- und Vereinshäusern waren für die Band ebenso prägend wie später die großen Rockkonzerte. Gerade diese Verbindung erklärt die Mischung aus lokaler Nähe und demonstrativer Großformatigkeit.
Die Rückkehr ins U4
Für Dezember 2024 berichtet die offizielle Website von drei ausverkauften Rückkehrkonzerten im Wiener U4. 2025 wurde die Reihe fortgesetzt.
Biernachtstour 2026: einzeln belegte Termine
| Datum | Ort | Spielstätte | Quellenlage |
|---|---|---|---|
| 4. Dezember 2026 | Großpetersdorf, Burgenland | Friedrichhalle | Als Tourstart im aktuellen Rockmagazine-Bericht angekündigt. |
| 5. Dezember 2026 | Graz, Steiermark | Explosiv | Gesonderter Veranstaltungseintrag für „Biernachten 2026“. |
| 11. Dezember 2026, 20:00 Uhr | Wörgl, Tirol | Komma | Einzeln im Tourismus- und Veranstaltungskalender bestätigt. |
| 17. Dezember 2026 | Wien | U4 | Eigene Veranstalterseite und Bandkalender. |
| 18. Dezember 2026 | Wien | U4 | Im Bandkalender angekündigt. |
Wichtiger Kalenderhinweis: Die offizielle Terminseite und ein aktueller Tourbericht mischen in ihrer Liste Jahreszahlen 2025 und 2026. Nicht alle dort genannten Spielorte werden deshalb ungeprüft als bestätigte 2026-Termine übernommen. Vor Ticketkauf sind Datum, Beginnzeit und Durchführung beim Veranstalter zu prüfen.
Keine unbelegte Aussage zur Verfügbarkeit
Einzelne Kalender zeigen widersprüchliche Hinweise zu freien Plätzen. Daraus wird hier weder „ausverkauft“ noch „Tickets verfügbar“ als gesicherter aktueller Status abgeleitet.
Offizieller Bandkalender · Tourvorschau mit Hinweis auf Großpetersdorf · Wörgl am 11. Dezember · U4 am 17. Dezember.
10. Auszeichnungen und Erfolge
Gold für das Durchbruchsalbum
„Blader, fetter, lauter & a bissl mehr“ erhielt 1994 eine Goldene Schallplatte. Die offizielle Chronik nennt dafür damals 25.000 verkaufte CDs.
Amadeus 2013
2013 gewann Alkbottle den Amadeus Austrian Music Award in der Kategorie Hard & Heavy. Roman Gregorys offizielle Website bestätigt diese Lebens- und Karrierestation.
Publikumswahl
Nach der Bandchronik wählten Leser des „Rennbahn Express“ Alkbottle zur „Austro Band des Jahres 1995“. Die Chronik berichtet darüber im Jahr 1996. Bezugsjahr der Wahl und Zeitpunkt der Bekanntgabe sind damit zu unterscheiden.
Abweichende Chartangaben
Die offizielle Chronik nennt für das zweite Album Platz sechs, die bei Apple Music verwendete Kurzbiografie Platz sieben. Ohne zusätzliche Prüfung der ursprünglichen Chartquelle wird hier keine der beiden Zahlen als unstrittig übernommen.
Keine pauschale Verkaufsbilanz
Auszeichnungen, Konzertbesuche, Streamingzahlen und Verkäufe sind unterschiedliche Größen. Eine belastbare aktuelle Gesamtsumme aller verkauften Tonträger wird aus den ausgewerteten Quellen nicht abgeleitet.
Bandchronik zu Gold und Publikumswahl · Roman Gregory zur Amadeus-Auszeichnung · Abweichende Kurzbiografie im Streamingkatalog.
11. Kulturelle Bedeutung und Einfluss
Dialekt jenseits der Liedermachertradition
Alkbottle zeigt, dass österreichischer Dialekt nicht auf Wienerlied, Folk oder klassischen Austropop beschränkt ist. Er funktioniert auch in Hard Rock und Heavy Metal.
Meidling als musikalischer Identitätsraum
Der Bezirk ist nicht bloß eine Herkunftsangabe, sondern Teil der künstlerischen Erzählung. Orte, soziale Rollen und Sprachformen werden zu musikalischen Erkennungszeichen.
Keine ungesicherte Alleinerfinder-Erzählung
Manche Veranstaltertexte bezeichnen Alkbottle als die ersten erfolgreichen Vertreter dieser Verbindung. Die Band war zweifellos prägend; ein exklusiver historischer „Erfinder“-Anspruch wird hier jedoch nicht ungeprüft übernommen.
Humor und musikalische Zugehörigkeit
Die Band kann sich über Rockposen lustig machen, ohne außerhalb der Rockszene zu stehen. Gerade die frühe Konzertarbeit mit internationalen Hauptacts zeigt diese doppelte Position.
Eine langlebige Fankultur
Die Bottlehead-Gemeinschaft und die wiederkehrenden Weihnachtskonzerte verbinden verschiedene Bandgenerationen und Besetzungsphasen. Kontinuität entsteht hier nicht allein durch neue Alben, sondern auch durch gemeinsame Konzerterinnerungen.
Grundlage: Lokale Herkunft und überregionale Konzertentwicklung · Heutige Band- und Fankultur.
12. Interessante Fakten
- Das frühe Konzept umfasste bereits Zeichnungen und Texte.
- Der erste Auftritt fand nicht in Wien, sondern in Neunkirchen statt.
- Das Debütalbum wurde nach der Bandchronik in fünf Tagen aufgenommen.
- Die frühen Aufnahmen entstanden in Molln in Oberösterreich.
- Die Weihnachtskonzerttradition begann 1992.
- Die Band hatte ab 1995 ein eigenes Bierprodukt.
- Der frühe Fanclub veröffentlichte die Zeitung „Der Alkbote“.
- 1997 gründete die Band das Label Gebns Her! Records.
- „Wir trinken auf Rapid“ wurde 1997 im Umfeld eines Europacupspiels präsentiert.
- Die Band spielte auch Austauschkonzerte mit J.B.O.
- 2024 begann die jüngste Rückkehr mit fünf Songs im Wiener Prater.
- Die Comeback-Konzerte im U4 waren mit einer Spendenaktion verbunden.
13. Aussagen und prägende Formulierungen
Werk- und Programmtitel
- „No Sleep Till Meidling“
- „Blader, fetter, lauter & a bissl mehr“
- „Wir san auf kana Kinderjausn“
- „Live statt nüchtern“
- „Hier regiert der Rock ’n’ Roll“
- „Wir san do ned zum Spass“
- „Fett wia Christkindl“
Diese Formulierungen sind Teil einer bewusst überzeichneten Bühnen- und Werkästhetik. Sie werden hier nicht als allgemeine Verhaltensempfehlungen oder private Lebensmottos aller Musiker ausgegeben.
Spendenaktion statt erfundener Lebensweisheit
Die offizielle Website berichtet, dass im Zusammenhang mit den Rückkehrkonzerten 2.500 Euro an die Notschlafstelle „Gruft“ übergeben wurden.
Beteiligt waren das Publikum, Burlesque-Künstlerin Wendy Night als Bühnen-Christkind und U4-Chef Michi Gröss, der den Betrag verdoppelte. Das ist eine konkrete dokumentierte Aktion aus Bandperspektive, keine pauschale Aussage über gesundheitliche Wirkungen des Alkoholkonsums.
Originalgespräche recherchieren
Quelle zur Aktion: Offizielle Meldung „Biernachten mit Sinn“.
14. Medien und Rezeption
Das Image der Bierband
Name, Songtitel und Merchandising machen Alkohol zum dominanten öffentlichen Bild. Ein vollständigeres Porträt muss daneben musikalische Arbeit, Produktionsgeschichte und Bühnenkonzept berücksichtigen.
Roman Gregory als sichtbare Persönlichkeit
Gregorys Soloaktivitäten und Medienpräsenz überschneiden sich mit dem Bandbild. Nicht jedes Interview oder Konzert unter seinem Namen ist deshalb eine Alkbottle- Veranstaltung.
Selbstironie in der offiziellen Chronik
Die Bandgeschichte wird auf der eigenen Website humorvoll, derb und teilweise bewusst unernst erzählt. Konkrete Daten und Spielorte sind nützlich, wertende Superlative bleiben jedoch Selbstdarstellung.
Werbung und Kritik unterscheiden
Viele aktuelle Biernachten-Ankündigungen verwenden sehr ähnliche Pressetexte. Sie belegen das angekündigte Konzept, sind aber keine unabhängigen Konzertrezensionen.
Widersprüche offen benennen
Bei Chartpositionen, Wiedervereinigungsjahren und aktuellen Terminlisten unterscheiden sich die Quellen. Diese Differenzen werden in der Präsentation nicht durch frei ergänzte Präzision verdeckt.
15. TV, Videos, Radio und Konzertaufnahmen
Bekannte Songs und Musikvideos
- „No Sleep Till Meidling“ suchen
- „Blader, fetter, lauter“ suchen
- „Fliesenlegen“ suchen
- „I wockl durch Meidling“ suchen
- „6 Bier“ suchen
- „Rockstar in Austria“ suchen
- „Wir san do ned zum Spass“ suchen
Konzertaufnahmen
- „Live statt nüchtern“ suchen
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- Den Praterauftritt 2024 suchen
- Akustische Auftritte suchen
Fernsehen und Interviews
- Alkbottle bei ORF ON suchen
- Material zur Amadeus-Verleihung 2013 suchen
- Video-Interviews suchen
- Porträts und Hintergrundberichte suchen
Radio und Audioarchive
- Beiträge bei ORF Sound suchen
- Radiointerviews suchen
- Audiogespräche mit Roman Gregory suchen
- SoundCloud nach Gesprächen durchsuchen
Suchlinks garantieren keine vollständigen, kostenlosen oder dauerhaft verfügbaren Mitschnitte. Offizielle Veröffentlichungen, Fernsehausschnitte, Fanaufnahmen und nicht autorisierte Uploads müssen unterschieden werden.
16. Heutiger Status und Recherchehinweise
Ältere Auflösungsangaben sind nicht der ganze heutige Stand
Die 2021 angekündigte Auflösung bleibt ein historischer Fakt. Die offizielle Rückkehr 2024 und die Konzertankündigungen für 2026 zeigen jedoch, dass die Band wieder aktiv ist.
Die Website enthält mehrere Zeitebenen
Auf der Startseite stehen aktuelle Meldungen neben Rückblicken auf 2025, 2024 und frühere Jahre. Überschrift und Jahreszahl müssen deshalb gemeinsam gelesen werden.
Fehlerhafte Jahreszahlen im Kalender
Die angekündigte Biernachtstour 2026 wird in einzelnen Listen mit teilweise auf 2025 datierten Terminen vermischt. Eine stillschweigende Korrektur aller Einträge wäre nicht zuverlässig.
Die jeweils einzeln bestätigte Veranstalterseite ist für eine konkrete Konzertplanung die bessere Grundlage.
17. Weblinks, Suchangebote und soziale Medien
Offizielle Informationen und Archive
- Offizielle Alkbottle-Website
- Bandgeschichte 1990–2000
- Bandgeschichte 2001–2010
- Livekalender
- Roman Gregory: offizielle Website
- Discogs: Diskografie und Credits
Google, Bilder und Nachrichten
- Alkbottle auf Google suchen
- Alkbottle bei Google Bilder suchen
- Aktuelle Nachrichten suchen
- Nachrichten der letzten Woche suchen
- Aktuelle Interviews suchen
Musik und Streaming
- YouTube: Musik und Videos suchen
- SoundCloud: nach Alkbottle suchen
- Spotify: nach Alkbottle suchen
- Apple Music: Alkbottle
- Debütalbum und verschiedene Ausgaben recherchieren
Soziale Medien: ausdrücklich als Suchangebote
Die folgenden Links sind Suchabfragen, keine Bestätigung eines bestimmten offiziellen Accounts. Authentische Profile sollten möglichst über die Bandwebsite oder Gregorys persönliche Website aufgerufen werden.
- Alkbottle auf Facebook suchen
- Instagram-Profile und Beiträge suchen
- Alkbottle auf TikTok suchen
- Nach offiziellen YouTube-Kanälen suchen
Mitglieder und Weggefährten weiter erkunden
- Roman Gregory: Informationen · Interviews auf YouTube
- Christian Zitta: Informationen · Aufnahmen auf YouTube
- Marco Billiani: Informationen · Aufnahmen auf YouTube
- Didi Baumgartner: Informationen · Aufnahmen auf YouTube
- Peter Wagner: Informationen · Historische und neuere Aufnahmen suchen
- Christoph Ullmann: historische Bandphase · Aufnahmen suchen
- Reinhard Brunner: Produktionszusammenhänge
Bilder, Videos und Audioaufnahmen aus Suchmaschinen sind nicht automatisch zur Veröffentlichung freigegeben. Bildrechte, Urheberangaben und gegebenenfalls Nutzungsgenehmigungen müssen vor einer Weiterverwendung geprüft werden.
Überblick
Bilderbuch ist eine der ikonischsten, innovativsten Bands des deutschsprachigen Raums. Seit 2005 prägen sie mit Funk, Electro, Indie, Hip-Hop und Glamrock-Pop die moderne Popkultur Österreichs.
Wikipedia | Offizielle Website
Bandgeschichte & Mitglieder
2005 als Schülerband in Kremsmünster gegründet, besteht die Band heute aus Maurice Ernst (Gesang/Gitarre), Michael Krammer (Gitarre), Peter Horazdovsky (Bass) und Philipp Scheibl (Drums). Sie erhielten zahlreiche Preise, darunter mehrfach den Amadeus Austrian Music Award.
Porträt Music Austria
Musikstil & Einflüsse
Aus anfangs Indie und Punk wurden Funk, R'n'B, Hip-Hop-Elemente, Electro-Pop und Glamrock – gekennzeichnet durch Maurice Ernsts markanten Gesang, überbordende Fantasie und ironisch-ambivalente Texte. Sie sind stil- und trendprägend im deutschsprachigen Pop.
Diskografie
- Nelböck (2009, Indie)
- Die Pest im Piemont (2011)
- Schick Schock (2015, Durchbruch)
- Magic Life (2017)
- Mea Culpa (2018)
- Vernissage My Heart (2019)
- Softpower (2022)
Live & Medien
Die energiegeladenen, kunstvollen Live-Shows sind legendär. Bilderbuch wurde auch international gefeiert, berühmt für innovative Musikvideos (u.a. „Maschin“, „Bungalow“) und massive Medienpräsenz.
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Blind Petition
Überblick
Blind Petition ist eine legendäre österreichische Hardrock-/Heavy-Metal-Band, gegründet 1974 in Wien von Hannes „Fusel“ Bartsch. Sie sind berüchtigt für kompromisslosen Sound, unzählige Besetzungswechsel und sind eine Institution in der österreichischen Rock- und Metalgeschichte.
Wikipedia | Medienberichte
Geschichte & Besetzung
Die Band wurde 1974 von Hannes Bartsch gegründet und hatte in über vier Jahrzehnten etliche Besetzungswechsel. Zu den wichtigen Mitgliedern zählten u.a. Georg Martikan, Robert Suk, Michael Schor (Gründungszeit), durch alle Phasen hindurch aber Hannes „Fusel“ Bartsch (Gitarre, Gesang). Live und im Studio wurden Blind Petition von vielen Musikern unterstützt.
Metal Archives
Stil & Einflüsse
Blind Petition liefern klassischen Hardrock und Metal, beeinflusst von 70s/80s-Acts wie Judas Priest, AC/DC und Iron Maiden – raue, direkte Texte, hohe Energie und publikumserprobte Bühnenshows, dabei stets authentisch und ungebrochen.
Diskografie
- Blind Petition (1981, Debüt)
- Law and Order (1987)
- Ready to Rumble (1990)
- Cheap and Nasty (1999)
- Law and Order Unplugged (2002)
- 30 Years of Rock (2012, Live)
- Leaders and Liars (2013)
Fakten und Medien
Blind Petition gelten als Pioniere und ewige Außenseiter der heimischen Szene, feierten Kultstatus durch legendäre Konzerte, skandalfreudige Auftritte und ihr unermüdliches Tourleben. Trotz wechselnder Trends sind sie bis heute aktiv.
Facebook | YouTube
Cari Cari
Überblick
Cari Cari ist ein österreichisches Indie-Rock-Duo aus Wien, bestehend aus Stephanie Widmer (Gesang, Schlagzeug, Didgeridoo) und Alexander Köck (Gesang, Gitarre). Sie verbinden rauen Garage-Rock mit psychedelischen, experimentellen Elementen und setzen auf DIY-Ästhetik. Ihre Songs waren schon in US-Serien wie *Shameless* zu hören.
Wikipedia | Offizielle Webseite
Biografie & Geschichte
Gegründet 2011, begann das Duo in London und spielte international ausverkaufte Shows. Sie wurden mit dem XA – Austrian Music Export Award (2017) und dem FM4 Award (2022) ausgezeichnet. 2025 erschien ihr Album *One More Trip Around The Sun* mit Tourneen in Europa, den USA und Kanada.
Diskografie (Auswahl)
- Amerippindunkler (EP, 2014)
- Anaana (2018)
- Welcome to Kookoo Island (2022)
- One More Trip Around The Sun (2025)
Medien & Links
Christina Stürmer – von Oberösterreich auf die großen Bühnen des deutschsprachigen Pop-Rock
Christina Stürmer gehört zu den erfolgreichsten österreichischen Pop-Rock-Sängerinnen ihrer Generation. Seit „Ich lebe“ 2003 verbindet sie eine markante Stimme mit direkten Texten, gitarrenorientierten Arrangements und großen Refrains. „Engel fliegen einsam“, „Nie genug“, „Scherbenmeer“, „Millionen Lichter“ und „Seite an Seite“ markieren unterschiedliche Stationen einer langfristigen Karriere.
Ihre öffentliche Geschichte begann mit „Starmania“, ihre musikalische Entwicklung jedoch deutlich früher: mit Querflöte und Saxophon, einer Bigband und der eigenen Cover-Rock-Band Scotty. Aus der Castingshow-Finalistin wurde eine eigenständige Livekünstlerin mit einer langjährigen Band und einem Publikum in Österreich, Deutschland und der Schweiz.
Mit „MTV Unplugged in Wien“ stellte sie 2024 ihr Repertoire in einen neuen klanglichen Rahmen. Die Aufnahmen aus dem Wiener Volkstheater verbinden akustische Neubearbeitungen mit Gästen aus unterschiedlichen Generationen der deutschsprachigen Musik.
Recherche- und Informationsstand: 4. November 2026. Studioalben, Zusammenstellungen, Liveaufnahmen, historische Bandbesetzungen und aktuelle Konzertankündigungen werden getrennt dargestellt.
1. Einleitung und Überblick
Christina Stürmer ist eine Solokünstlerin, deren öffentliche Karriere seit 2003 eng mit einer festen Band verbunden ist. Ihr Name bezeichnet deshalb die Sängerin, nicht eine von ihr unabhängige Gruppe.
Als Beginn der professionellen Karriere gilt der Durchbruch bei der ersten Staffel von „Starmania“ 2002/2003. Ihre frühere Band Scotty gehört zur musikalischen Vorgeschichte und ist nicht mit der späteren Christina-Stürmer-Band gleichzusetzen.
Steckbrief
- Name: Christina Stürmer
- Geboren: 9. Juni 1982
- Herkunft: Altenberg bei Linz, Oberösterreich
- Tätigkeit: Sängerin und Musikerin
- Frühe Instrumente: Querflöte und Saxophon
- Frühe Band: Scotty, gegründet 1998
- Berufsausbildung: Buch-, Kunst- und Musikalienhandel
- Öffentlicher Durchbruch: zweiter Platz bei „Starmania“ 2003
- Debütsingle: „Ich lebe“, 2003
- Debütalbum: „Freier Fall“, 2003
- Musikalische Felder: deutschsprachiger Pop und Rock
- Wichtiger später Meilenstein: „MTV Unplugged in Wien“, veröffentlicht 2024
Hinweis zum Geburtsort: Das Österreichische Musiklexikon nennt Altenberg bei Linz. Andere biografische Übersichten führen Linz als Geburtsort und Altenberg als Ort des Aufwachsens. Die Herkunft aus Altenberg bei Linz ist unstrittig; die abweichende Ortsangabe wird hier offengelegt.
Grundlagen: Österreichisches Musiklexikon · SR-Archiv österreichischer Popularmusik.
2. Biografie, Herkunft und Karrieregeschichte
Musikalische Kindheit in Oberösterreich
Christina Stürmer wuchs in Altenberg bei Linz auf. Nach dem Österreichischen Musiklexikon begann sie mit neun Jahren Querflöte und Saxophon zu lernen. Von 1993 bis 1999 spielte sie in einer Bigband.
Diese Vorgeschichte ist wichtig, weil sie dem späteren Bild eines plötzlich entdeckten Castingstars vorausgeht. Bereits vor dem Fernsehen hatte sie Erfahrung mit Instrumenten, Ensemblearbeit und Auftritten.
Scotty und die Hinwendung zum Gesang
1998 gründete sie die Cover-Rock-Band Scotty. In dieser Phase verlagerte sich ihr Schwerpunkt zunehmend auf den Gesang. Die Beschäftigung mit Rockmusik wurde zu einer Grundlage ihrer späteren Bühnenidentität.
Ausbildung und Arbeit als Buchhändlerin
Vor der professionellen Musikkarriere absolvierte Stürmer eine Lehre im Buch-, Kunst- und Musikalienhandel, die sie 2001 abschloss. Anschließend arbeitete sie als Buchhändlerin.
Der Beruf gehört nicht nur als Anekdote zur Biografie: Er markiert den konkreten Alltag, aus dem heraus sie an „Starmania“ teilnahm.
2002/2003: „Starmania“
In der ersten Staffel der ORF-Castingshow erreichte Christina Stürmer den zweiten Platz hinter Michael Tschuggnall. Ihr späterer Erfolg zeigt, dass die Rangfolge eines Fernsehwettbewerbs keine verbindliche Prognose für eine langfristige Karriere ist.
2003: „Ich lebe“ und „Freier Fall“
Mit „Ich lebe“ gelang unmittelbar nach der Sendung der Durchbruch in den österreichischen Charts. Das Debütalbum „Freier Fall“ erreichte ebenfalls Platz eins.
Weitere frühe Veröffentlichungen wie „Geh nicht wenn du kommst“ und „Mama Ana Ahabak“ machten deutlich, dass die Karriere nicht auf eine einzelne Wettbewerbssituation beschränkt blieb.
2004: „Soll das wirklich alles sein?“
Das zweite Album setzte die österreichische Erfolgsphase fort. „Vorbei“, „Bus durch London“ und „Weißt du wohin wir gehen“ erweiterten das Repertoire. Die Band und die Livearbeit wurden zunehmend zu einem eigenständigen Teil ihres öffentlichen Profils.
2005: der Durchbruch in Deutschland
„Schwarz Weiß“ bündelte überarbeitetes Material aus den ersten österreichischen Veröffentlichungen und öffnete einen größeren deutschen Markt.
Neue Fassungen von „Ich lebe“ sowie „Engel fliegen einsam“ und „Liebt sie dich so wie ich“ prägten diese Phase. Sony Music nennt für „Schwarz Weiß“ eine Doppelplatin-Auszeichnung in Deutschland.
2006 bis 2010: eine eigenständige Albumkarriere
„Lebe lauter“ erschien 2006. „Nie genug“ und „Scherbenmeer“ gehören zu den prägenden Songs dieser Zeit.
Es folgten das akustisch ausgerichtete „laut-Los“ 2008, „In dieser Stadt“ 2009 und „Nahaufnahme“ 2010. Titel wie „Ist mir egal“, „Wir leben den Moment“ und „Wenn die Welt untergeht“ erweiterten das bekannte Liedrepertoire.
2013 bis 2018: neue Hits und Kontinuität
2013 erschien „Ich hör auf mein Herz“ mit „Millionen Lichter“. Die Zusammenstellung „Gestern. Heute.“ folgte 2015. „Seite an Seite“ erschien 2016, „Überall zu Hause“ 2018.
Diese Veröffentlichungen dokumentieren eine langfristige Entwicklung jenseits der ursprünglichen Castingshow. Neue Songs standen zunehmend neben einem bereits generationenübergreifend bekannten Repertoire.
2020: die EP „Zu Hause“
Die Veröffentlichung ist als EP und nicht als reguläres neues Studioalbum einzuordnen. Solche Unterscheidungen sind wichtig, wenn die Zahl der Alben verglichen wird.
2023/2024: „MTV Unplugged in Wien“
Die Aufnahmen fanden im August 2023 im Wiener Volkstheater statt. Das Album erschien am 15. März 2024.
Christina Stürmer war die erste weibliche Solokünstlerin aus dem deutschsprachigen Raum, die ein Album innerhalb der MTV-Unplugged-Reihe veröffentlichte. Diese Aussage bezieht sich ausdrücklich auf diesen sprachlichen und regionalen Zusammenhang, nicht auf Frauen weltweit.
Eigenes Label und neuer Vertrieb
„MTV Unplugged in Wien“ erschien auf Ich Lebe Records, ihrem eigenen Label, mit Sony Music als Vertriebspartner. Die Vertragsunterzeichnung wurde im Oktober 2023 bekanntgegeben.
2025/2026: Akustikphase und Rückkehr zum lauteren Bandkonzert
Die Unplugged-Auftritte führten 2025 durch Österreich und Deutschland. Für 2026 kündigte die offizielle Website drei ausgewählte, wieder stärker elektrisch ausgerichtete Konzerte an.
Vertiefung: Frühe Biografie im Musiklexikon · Sony Music zur Unplugged-Veröffentlichung · Eigenes Label und Vertriebszusammenarbeit.
3. Musikstil und Einflüsse
Pop-Rock mit klarer Gesangslinie
Stürmers Musik verbindet die Eingängigkeit von Pop mit Gitarren, Schlagzeug und der Energie einer Rockband. Die Stimme bleibt dabei der zentrale Wiedererkennungsfaktor.
Direkte Ansprache statt sprachlicher Distanz
Ein großer Teil ihres Repertoires arbeitet mit verständlicher, unmittelbar ansprechender deutscher Sprache. Gefühle werden häufig deutlich benannt, statt hinter einer stark verschlüsselten Bildwelt verborgen zu werden.
Bandklang und große Refrains
Die Songs sind oft auf einen markanten Refrain ausgerichtet. Im Konzert entsteht daraus ein Wechsel zwischen individueller Erzählung und gemeinsam gesungenen Passagen.
Akustische Bearbeitung als Weiterentwicklung
Schon „laut-Los“ zeigte Interesse an reduzierteren Arrangements. „MTV Unplugged in Wien“ führte diese Beschäftigung auf einer größeren konzeptionellen Ebene weiter.
Akustische Instrumentierung bedeutet dabei nicht, dass Musik weniger sorgfältig gestaltet wäre. Neue Klangfarben, andere Begleitungen und veränderte Dynamik können bekannte Songs inhaltlich neu hörbar machen.
Herkunft aus dem Ensemblespiel
Die frühe Bigband-Erfahrung und die Arbeit mit Scotty gehören zur Vorgeschichte dieses Bandverständnisses. Ihr Karrierebild ist deshalb musikalisch breiter als die Bezeichnung einer Castingshow-Entdeckung vermuten lässt.
Grundlagen: Musikalische Ausbildung und frühe Stilentwicklung · Akustische Neuinterpretation des Repertoires.
4. Texte und Themen
Selbstbehauptung und Lebensenergie
„Ich lebe“ setzt bereits als Titel auf eine entschiedene Selbstvergewisserung. Dieses unmittelbare Verhältnis zum eigenen Leben ist ein wiederkehrender Zugang zu Stürmers öffentlichem Repertoire.
Liebe, Trennung und Unsicherheit
„Vorbei“, „Scherbenmeer“ und „Liebt sie dich so wie ich“ behandeln unterschiedliche Formen verletzter Beziehungen. Die emotionale Perspektive wird in einer klaren, leicht nachvollziehbaren Sprache zugänglich gemacht.
Zusammenhalt und Gemeinschaft
„Millionen Lichter“ und „Seite an Seite“ stehen für eine stärker gemeinschaftliche Perspektive. Gerade solche Songs eignen sich im Konzert als Verbindung zwischen persönlichem Gefühl und kollektivem Erleben.
Zeit, Erinnerung und Beständigkeit
Mit dem Unplugged-Projekt erhält das vorhandene Repertoire eine zusätzliche zeitliche Dimension: Frühe Songs werden von einer Künstlerin neu gesungen, die inzwischen auf zwei Jahrzehnte Bühnenerfahrung zurückblickt.
Soziale und politische Stoffe
„Mama Ana Ahabak“ gehört zu den frühen Titeln, die über eine rein private Liebesgeschichte hinausgehen. Für eine detaillierte Deutung sollten Text, Entstehungskontext und jeweilige Aufnahme gemeinsam betrachtet werden.
Interpretation und Autorschaft unterscheiden
Christina Stürmer ist als Sängerin und teilweise als Songschreiberin tätig. Nicht jedes von ihr gesungene Lied stammt vollständig von ihr. Die jeweiligen Kompositions- und Textcredits sind deshalb gesondert zu prüfen.
Werkzugang: Frühere Alben und Singles beim Label · Credits einzelner Veröffentlichungen recherchieren.
5. Diskografie und Werke im Überblick
Reguläre Studioalben
| Jahr | Album | Einordnung |
|---|---|---|
| 2003 | Freier Fall | Debütalbum nach „Starmania“; Beginn der österreichischen Solokarriere. |
| 2004 | Soll das wirklich alles sein? | Zweites Studioalbum; mit „Vorbei“ und „Bus durch London“. |
| 2006 | Lebe lauter | Mit „Nie genug“ und „Scherbenmeer“. |
| 2008 | laut-Los | Akustisch ausgerichtetes Album; wichtige Vorstufe der späteren Unplugged-Arbeit. |
| 2009 | In dieser Stadt | Studioalbum mit „Ist mir egal“. |
| 2010 | Nahaufnahme | Mit „Wir leben den Moment“ und „Wenn die Welt untergeht“. |
| 2013 | Ich hör auf mein Herz | Mit „Millionen Lichter“; österreichisches Nummer-eins-Album. |
| 2016 | Seite an Seite | Album mit dem gleichnamigen Titelsong. |
| 2018 | Überall zu Hause | Weitere Studioarbeit mit „Du erinnerst mich an mein Herz“. |
Hinweis zur Albumzählung: Kataloge ordnen „laut-Los“ und „Schwarz Weiß“ nicht immer gleich ein. Deshalb kann die ausgewiesene Zahl der Studioalben abweichen. Die Tabelle zeigt die Veröffentlichungen einzeln und legt ihre jeweilige Einordnung offen.
Zusammenstellungen, EPs und Liveveröffentlichungen
| Jahr | Veröffentlichung | Einordnung |
|---|---|---|
| 2005 | Schwarz Weiß | Für den erweiterten deutschsprachigen Markt zusammengestelltes und teilweise neu bearbeitetes Material der frühen Karriere. |
| 2005 | Wirklich alles! | Live- und Videoveröffentlichung. |
| 2007 | Lebe lauter – Live | Live- beziehungsweise Videoveröffentlichung; daneben existiert eine Live-EP. |
| 2015 | Gestern. Heute. | Best-of-Zusammenstellung mit Rückblick auf die bisherige Karriere. |
| 2020 | Zu Hause | EP; nicht als reguläres neues Studioalbum zu zählen. |
| 2024 | MTV Unplugged in Wien | Livealbum; aufgenommen 2023 und veröffentlicht am 15. März 2024. |
Bekannte Singles und Songs
- „Ich lebe“
- „Geh nicht wenn du kommst“
- „Mama Ana Ahabak“
- „Vorbei“
- „Bus durch London“
- „Weißt du wohin wir gehen“
- „Liebt sie dich so wie ich“
- „Engel fliegen einsam“
- „Nie genug“
- „Scherbenmeer“
- „Ist mir egal“
- „Wir leben den Moment“
- „Millionen Lichter“
- „Ich hör auf mein Herz“
- „Seite an Seite“
- „Du erinnerst mich an mein Herz“
- „Ein halbes Leben“
Ein sinnvoller Einstieg
- „Freier Fall“ – der österreichische Durchbruch.
- „Schwarz Weiß“ – der Zugang zur erfolgreichen Deutschlandphase.
- „Lebe lauter“ – der etablierte Pop-Rock-Sound.
- „laut-Los“ – die frühe akustische Perspektive.
- „Nahaufnahme“ – die Albumarbeit um 2010.
- „Ich hör auf mein Herz“ – die Phase von „Millionen Lichter“.
- „Seite an Seite“ – Gemeinschaft und große Refrains.
- „MTV Unplugged in Wien“ – die musikalische Rückschau mit neuen Arrangements.
Werkrecherche: Labelkatalog der früheren Veröffentlichungen · Veröffentlichungs- und Chartübersicht · SR-Archiv: Tonträger.
6. MTV Unplugged in Wien und künstlerische Kooperationen
Aufnahmeort und Veröffentlichung
Das Wiener Volkstheater bildete den Rahmen für die Aufnahmen im August 2023. Die Veröffentlichung folgte am 15. März 2024. Aufnahmejahr und Erscheinungsjahr sind deshalb ausdrücklich zu unterscheiden.
Wolfgang Ambros
Mit Ambros nahm Stürmer „Du bist wia de Wintasun“ auf. Die Zusammenarbeit verbindet unterschiedliche Generationen österreichischer Popularmusik. Das Lied bleibt dabei Teil von Ambros’ Werkgeschichte und ist keine neue Stürmer-Eigenkomposition.
Mathea
Mathea wirkte bei „Scherbenmeer“ mit. Die Begegnung stellt einen bekannten Titel neben eine jüngere Stimme des österreichischen Pop.
Sportfreunde Stiller
Mit den Sportfreunden Stiller entstand „Ein Kompliment“. Hier interpretiert Stürmer das bekannte Repertoire einer anderen Band im gemeinsamen akustischen Rahmen.
Ursula Strauss
Die Schauspielerin und Sängerin ist bei „Unsere besten Tage“ beteiligt. Dadurch erweitert sich das Projekt über ein rein popmusikalisches Gästefeld hinaus.
Deine Freunde
Bei „Keine Märchen“ arbeitete Stürmer mit Deine Freunde zusammen. Der Titel erschien 2024 auch als vorab veröffentlichte Unplugged-Single.
Was die Gäste zum Konzept beitragen
Die Kooperationen sind nicht nur zusätzliche Namen auf dem Plakat. Sie ermöglichen neue Stimmkombinationen, andere Repertoirebezüge und einen Blick auf musikalische Beziehungen über die eigene Band hinaus.
Sony Music: Projekt, Gäste und Veröffentlichung · Gäste und gemeinsame Titel im Überblick.
7. Bandmitglieder und historische Besetzungen
Eine langfristige musikalische Zusammenarbeit
Christina Stürmers öffentliche Karriere wird von einer langjährigen Band begleitet. Die Besetzung entwickelte sich über die Jahre weiter. Historische Mitglieder und heutige Konzertmusiker dürfen deshalb nicht als eine unveränderte Liste behandelt werden.
| Musiker | Instrument | Dokumentierte Einordnung |
|---|---|---|
| Christina Stürmer | Gesang | Künstlerische Hauptinterpretin und Frontfrau. |
| Oliver Varga | Gitarre | Langjähriges Bandmitglied. |
| Klaus Pérez-Salado | Schlagzeug und Percussion | Nach eigener Musikerbiografie seit 2003 fixes Bandmitglied. |
| Matthias Simoner | Gitarre | Im SR-Archiv ab 2009 geführt. |
| Rue Kostron | Bass | Im SR-Archiv ab 2012 geführt. |
| Hartmut „Hardy“ Kamm | Gitarre, Keyboards und Akkordeon | Frühere Besetzung; Ausscheiden 2009. |
| Gwenael „Gwen“ Damman | Bass | Frühere Besetzung; Ausscheiden 2012. |
Erweiterte Besetzungen
Die neuere biografische Übersicht nennt seit 2024 außerdem Maria Solberger am Klavier und Bern Wagner an der Gitarre. Eine solche Erweiterung kann mit bestimmten Programmen und Arrangements zusammenhängen.
Für eine konkrete Konzertbesetzung im Jahr 2026 ist deshalb die jeweilige Veranstaltungs- oder Produktionsangabe maßgeblich. Aus Archivlisten wird hier keine garantierte identische Besetzung jedes Auftritts abgeleitet.
Oliver Varga ist Gitarrist
Einzelne vereinfachte Internetbiografien bezeichnen ihn irrtümlich als Bassisten. Das SR-Archiv und die ausführlicheren Bandübersichten führen ihn an der Gitarre.
SR-Archiv: historische Besetzung · Klaus Pérez-Salado über seine Bandtätigkeit · Weitere Besetzungsangaben.
8. Live-Auftritte, Tourneen und aktuelle Termine
Die Konzertbühne als eigenständiger Erfolgsraum
Die Livearbeit ist ein wesentlicher Teil ihrer Karriere. Bandkonzerte, Festivals, TV-Auftritte und akustische Programme erschließen jeweils andere Seiten des Repertoires.
Die Unplugged-Phase 2024/2025
Der offizielle Kalender dokumentiert 2024 zahlreiche deutsche Konzertorte. 2025 folgten unter anderem Wien, Graz, Linz, Finkenstein, Langenlois und Lustenau sowie weitere Termine in Deutschland und Südtirol.
| Historischer Termin 2025 | Ort | Spielstätte |
|---|---|---|
| 29. Juni | Graz, Steiermark | Kasematten. |
| 4. Juli | Wien | Arena Open Air. |
| 20. Juli | Finkenstein, Kärnten | Burgarena. |
| 25. Juli | Linz, Oberösterreich | Domplatz. |
| 2. August | Lustenau, Vorarlberg | Szene Openair. |
Drei ausgewählte Konzerte 2026
Der offizielle Kalender führt für 2026 folgende Termine. Zum Recherchezeitpunkt liegen sie bereits in der Vergangenheit:
- 28. August 2026: Linz, Posthof FrischLuft.
- 11. September 2026: Kufstein, Festung.
- 18. September 2026: Wien, Gasometer.
Bestätigter Ausblick auf 2027
Auf der offiziellen Website ist ein Open-Air-Konzert am 11. Juni 2027 um 20:00 Uhr im Linzer Posthof angekündigt.
Dieser Termin ist ein konkreter öffentlich angekündigter Auftritt. Daraus lässt sich nicht automatisch eine bereits vollständig festgelegte Tournee für 2027 ableiten.
Offizieller Konzertkalender mit aktuellen und historischen Terminen · Aktuelle Ankündigungen auf der Startseite.
9. Auszeichnungen und Erfolge
Frühe Amadeus-Erfolge
- 2004: Amadeus als Künstlerin Rock/Pop national.
- 2004: Amadeus als Newcomer des Jahres national.
- 2005: Amadeus als Künstlerin Rock/Pop national.
- 2005: Amadeus für die Single des Jahres national.
- 2007: Amadeus für das Pop/Rock-Album des Jahres national.
Diese Auswahl folgt den im Österreichischen Musiklexikon dokumentierten frühen Ehrungen. Sie ist keine vollständige Liste aller späteren Auszeichnungen.
Erfolg in Deutschland
2006 erhielt Stürmer einen Echo. Der internationale Erfolg beruhte insbesondere auf der Deutschlandphase von „Schwarz Weiß“ und den folgenden Veröffentlichungen.
Tonträgerauszeichnungen
Sony Music nennt im März 2024 vierfach Platin in Österreich für „Freier Fall“ und Doppelplatin in Deutschland für „Schwarz Weiß“.
Ältere Lexikonartikel nennen teilweise frühere Zwischenstände. Das ist bei fortlaufend aktualisierten Zertifizierungen nicht automatisch ein Widerspruch.
„MTV Unplugged in Wien“
Das Livealbum erreichte 2024 Platz eins in Österreich, Platz sechs in Deutschland und Platz zwanzig in der Schweiz.
Verkaufszahlen richtig lesen
Die Labelmitteilung von 2024 nennt mehr als 1,3 Millionen verkaufte Tonträger. Andere Übersichten berechnen höhere Mindestmengen anhand von Schallplattenauszeichnungen.
Solche Zahlen haben unterschiedliche Grundlagen und Erfassungszeitpunkte. Deshalb wird hier keine vermeintlich exakt aktuelle Gesamtverkaufszahl behauptet.
Frühe Ehrungen im Musiklexikon · Labelangaben zu Zertifizierungen, Stand März 2024 · Chart- und Auszeichnungsübersicht.
10. Kulturelle Bedeutung und Einfluss
Eine Karriere über das Casting hinaus
Stürmers Laufbahn zeigt, dass eine Castingshow ein Einstieg sein kann, ohne dauerhaft die künstlerische Identität festzulegen. Entscheidend wurden anschließend Repertoire, Bandarbeit und kontinuierliche Konzerttätigkeit.
Österreichischer Pop auf einem größeren Markt
Der Erfolg in Deutschland und der Schweiz erweiterte die Reichweite einer österreichischen Pop-Rock-Künstlerin deutlich. Herkunft und deutschsprachige internationale Vermarktung mussten dabei nicht im Gegensatz zueinander stehen.
Weibliche Präsenz im Pop-Rock
Als Frontfrau einer langfristig arbeitenden Band gehört Stürmer zu den sichtbaren weiblichen Stimmen dieses Musikfelds. Der Unplugged-Meilenstein von 2024 erhielt auch deshalb besondere Aufmerksamkeit.
Verbindung verschiedener Generationen
Wolfgang Ambros, Mathea, die Sportfreunde Stiller und Deine Freunde repräsentieren unterschiedliche musikalische Zusammenhänge. Ihre Beteiligung am Unplugged-Projekt macht diese Beziehungen hörbar.
Das Publikum wächst mit dem Werk
Die erneute Interpretation früher Songs nach zwei Jahrzehnten schafft einen gemeinsamen Rückblick für Künstlerin und Publikum. Dabei können bekannte Texte mit veränderten Lebenserfahrungen neu verbunden werden.
Grundlagen: Karriereeinordnung und Unplugged-Konzept · Dokumentierte überregionale Konzertarbeit.
11. Interessante Fakten
- Christina Stürmer spielte als Kind Querflöte und Saxophon.
- Sie hatte bereits vor „Starmania“ mehrjährige Bigband-Erfahrung.
- Ihre frühe Cover-Rock-Band hieß Scotty.
- Sie absolvierte eine Lehre im Buch-, Kunst- und Musikalienhandel.
- Bei „Starmania“ wurde sie Zweite, nicht Erste.
- Ihr Debütalbum erreichte dennoch unmittelbar Platz eins in Österreich.
- „Schwarz Weiß“ war für die größere Deutschlandphase entscheidend.
- Mit „laut-Los“ beschäftigte sie sich bereits 2008 mit akustischen Arrangements.
- Das MTV-Unplugged-Album wurde 2023 aufgenommen und 2024 veröffentlicht.
- Aufnahmeort war das Wiener Volkstheater.
- Das Album erschien auf ihrem eigenen Label Ich Lebe Records.
- Klaus Pérez-Salado gehört nach eigener Biografie seit 2003 zur Band.
- Der nächste auf der offiziellen Startseite angekündigte Termin ist am 11. Juni 2027 in Linz.
Frühe Lebens- und Karrieredaten · Label und Unplugged-Projekt · Aktuelle Konzertankündigung.
12. Aussagen, Titel und persönliche Perspektiven
Keine ungesicherten Sprüche
Für persönliche Zitate sind ein nachvollziehbares Interviewdatum und der vollständige Gesprächskontext wichtig. Aus den hier ausgewerteten Quellen wird kein ungeprüfter Interviewwortlaut als persönliche Aussage übernommen.
Prägende Titel
- „Ich lebe“
- „Lebe lauter“
- „Wir leben den Moment“
- „Millionen Lichter“
- „Ich hör auf mein Herz“
- „Seite an Seite“
- „Ein halbes Leben“
- „Was wirklich bleibt“
Diese Formulierungen sind Werk- und Songtitel. Sie dürfen nicht automatisch als persönliche Lebensmottos, wörtliche Interviewaussagen oder ausschließlich von ihr verfasste Texte ausgegeben werden.
Originalgespräche recherchieren
13. Medien und Rezeption
Zwischen Castingbiografie und Bandidentität
Viele Porträts beginnen mit „Starmania“. Für die langfristige Wahrnehmung ist jedoch die Entwicklung danach entscheidend: aus einer Fernsehkandidatin wurde eine über Jahrzehnte arbeitende Interpretin.
Zugänglichkeit und Kritik
Die klare Sprache und die großen Refrains machen ihre Musik für ein breites Publikum zugänglich. In Rezensionen kann genau diese Zugänglichkeit unterschiedlich bewertet werden: als unmittelbare Stärke oder als zu vertraute Popform.
Eine seriöse Präsentation sollte Publikumsresonanz und journalistische Bewertung deshalb nicht als identische Maßstäbe behandeln.
Labeltexte sind keine unabhängigen Kritiken
Sony Music beschreibt das Unplugged-Projekt als historischen Meilenstein. Die dokumentierte Veröffentlichung und Gästeliste sind belastbare Angaben. Weitergehende Superlative bleiben Teil einer werbenden Künstlerdarstellung.
Unabhängige Rezensionen ergänzen
Musikmagazine wie laut.de führen Albumkritiken, deren Urteile teils deutlich von Label- und Veranstaltertexten abweichen. Gerade dieser Vergleich ermöglicht einen differenzierten Blick auf einzelne Karrierephasen.
Albumkritiken bei laut.de · Rezensionen zum Unplugged-Album suchen · Konzertkritiken suchen.
14. TV, Videos, Radio und Konzertaufnahmen
„Starmania“ als historisches Fernsehdokument
Musikvideos und bekannte Songs
- „Ich lebe“ suchen
- „Engel fliegen einsam“ suchen
- „Nie genug“ suchen
- „Scherbenmeer“ suchen
- „Millionen Lichter“ suchen
- „Seite an Seite“ suchen
MTV Unplugged
- Aufnahmen aus dem Wiener Volkstheater suchen
- Das Duett mit Wolfgang Ambros suchen
- „Scherbenmeer“ mit Mathea suchen
- „Ein Kompliment“ suchen
- „Unsere besten Tage“ suchen
- „Keine Märchen“ suchen
Weitere Konzertaufnahmen
- „Wirklich alles!“ suchen
- „Lebe lauter – Live“ suchen
- Aufnahmen aus Linz 2025 suchen
- Material zum Wiener Konzert 2026 suchen
TV-Porträts und Gespräche
- Beiträge bei ORF ON suchen
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- Gespräche über die Unplugged-Produktion suchen
Radio und Audioarchive
- Christina Stürmer bei ORF Sound suchen
- Ö3-Interviews suchen
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- Audiogespräche auf SoundCloud suchen
Suchlinks garantieren keine vollständigen, kostenlosen oder dauerhaft verfügbaren Mitschnitte. Offizielle Veröffentlichungen, Fernsehausschnitte, Fanaufnahmen und nicht autorisierte Uploads müssen voneinander unterschieden werden.
15. Aktuelle Informationen und Recherchehinweise
Offizielle Website
Die persönliche Website ist die zentrale Anlaufstelle für Konzertankündigungen, Newsletter, Merchandise und berufliche Kontakte.
Vergangene und bevorstehende Termine trennen
Der Kalender enthält auch historische Auftritte. Am 4. November 2026 sind die dort genannten Sommer- und Septemberkonzerte bereits vorbei. Als bevorstehender Termin wird auf der Startseite der 11. Juni 2027 in Linz hervorgehoben.
Vorsicht bei verkürzten Onlinebiografien
Einzelne Webseiten verwechseln das Aufnahmejahr 2023 mit dem Veröffentlichungsjahr 2024 des Unplugged-Albums oder ordnen es als Studioalbum ein. Auch bei Instrumenten der Bandmitglieder finden sich Fehler.
Für genaue Angaben sollten Labelmitteilungen, Künstlerkalender, Fachlexika und konkrete Albumcredits gegenüber ungeprüften Zusammenfassungen bevorzugt werden.
16. Weblinks, Suchangebote und soziale Medien
Offizielle und vertiefende Informationen
- Offizielle Christina-Stürmer-Website
- Offizielle Konzerttermine
- Österreichisches Musiklexikon
- SR-Archiv: Diskografie und historische Besetzung
- Frühere Veröffentlichungen bei Universal Music
- Sony Music zum Unplugged-Album
Google, Bilder und Nachrichten
- Christina Stürmer auf Google suchen
- Christina Stürmer bei Google Bilder suchen
- Aktuelle Nachrichten suchen
- Nachrichten der letzten Woche suchen
- Aktuelle Interviews suchen
Musik und Streaming
- YouTube: offizielle Musik und Videos suchen
- SoundCloud: nach Christina Stürmer suchen
- Spotify: nach Christina Stürmer suchen
- Apple Music: nach Christina Stürmer suchen
- Discogs: Ausgaben und Credits suchen
Soziale Medien: ausdrücklich als Suchangebote
Die folgenden Links sind Suchabfragen, keine Bestätigung eines bestimmten offiziellen Accounts. Authentische Profile sollten möglichst über die persönliche Website aufgerufen werden.
- Christina Stürmer auf Facebook suchen
- Instagram-Profile und Beiträge suchen
- Christina Stürmer auf TikTok suchen
- Nach offiziellen YouTube-Kanälen suchen
Bandmitglieder weiter erkunden
- Oliver Varga: Informationen
- Klaus Pérez-Salado: eigene Musikerbiografie
- Matthias Simoner: Informationen
- Rue Kostron: Informationen
- Maria Solberger: Informationen
- Bern Wagner: Informationen
Gäste des Unplugged-Projekts
- Wolfgang Ambros und Christina Stürmer
- Mathea und Christina Stürmer
- Sportfreunde Stiller und Christina Stürmer
- Ursula Strauss und Christina Stürmer
- Deine Freunde und Christina Stürmer
Bilder, Videos und Audioaufnahmen aus Suchmaschinen sind nicht automatisch zur Veröffentlichung freigegeben. Bildrechte, Urheberangaben und gegebenenfalls Nutzungsgenehmigungen müssen vor einer Weiterverwendung geprüft werden.
Cobario
Überblick
Cobario ist ein österreichisches, rein instrumentales Akustik-Trio, gegründet 2006 von den Gitarristen Rio Che (Mario Chehade) und El Coba (Jakob Lackner) sowie dem Geiger Herwig Schaffner. Die Musik verbindet spanische, irische, orientalische und slawische Klänge mit klassischen Elementen und lädt zum Träumen und Entspannen ein.
Wikipedia | Offizielle Webseite
Geschichte & Entwicklung
Als Straßenmusiker aufgewachsen, begann das Duo in Barcelona und formierte sich mit dem Geiger 2006 zum Trio. Mit langjährigen Tourneen durch Europa und Nordamerika etablierten sie sich als feste Größe der Weltmusik-Szene.
Diskografie (Auswahl)
- Royal (2014)
- Folklore (2016)
- Goodnight Vienna (2020)
Medien & Links
Conchita Wurst
Überblick
Conchita Wurst, geboren als Thomas Neuwirth 1988 in Gmunden, ist ein österreichischer Sänger, Drag-Künstler und LGBTQ+-Ikone. Bekannt durch ihren ESC-Sieg 2014 mit „Rise Like a Phoenix“ wurde sie zu einem weltweit gefeierten Symbol für Toleranz und Selbstbestimmung.
Wikipedia | Offizielle Webseite
Biografie & Karriere
Der Künstler Thomas Neuwirth nahm 2006 an *Starmania* teil, gründete 2007 die Boygroup „Jetzt Anders!“ und entwickelte Anfang 2011 die Kunstfigur Conchita Wurst. Nach ESC-Sieg folgten Alben, Tourneen, TV-Auftritte, Engagements gegen Diskriminierung und zahlreiche Auszeichnungen.
Musikstil
Pop, Soul und Balladen mit großer Stimme, dramatischen Inszenierungen und politischer Botschaft.
Medien & Links
DelaDap
Überblick
DelaDap („Gib mir den Beat“) wurde 2004 vom gebürtigen Prager und Wiener Produzenten Stani Vana gegründet und zählt zu den international erfolgreichsten Electro-Swing-Projekten Österreichs. Die Band verbindet Urban-Gypsy-Jazz-Pop, Balkan Beats und EDM-Neo-Swing und gilt als Speerspitze der „Vienna Electro Swing“-Bewegung.
Wikipedia | Offizielle Website
Entwicklung & Geschichte
DelaDap startete 2004 in Wien mit Musiker:innen aus der ehemaligen österreichischen Monarchie und tourte schnell erfolgreich durch Europa. Die Formation wird seit jeher von Mastermind Stani Vana geführt, der auch als kreative Konstante gilt. Nach dem Hit „Cigani Rusza Angelo“ folgten internationale Erfolge, Kooperationen und Auftritte auf großen Festivals. 2024 feiert die Band ihr 20-jähriges Jubiläum mit einer Diskografie aus 10 Alben und 69 Singles.
Porträt & Stilbeschreibung
Musikstil
Das musikalische Spektrum: Electro-Swing, Balkan Beats, Urban-Gypsy-Pop, Jazz, House und internationale Pop-Elemente. Besonders beliebt sind ihre tanzbaren, lustvollen Live-Auftritte, bei denen der „unwiderstehliche Drang zum Feiern“ im Mittelpunkt steht.
Bandbesetzung
Zentrale Musiker: Aleksander Stoijic (Gitarre), Jovan Torbica (Bass), gelegentliche Gastvokalisten und eine wandelnde Besetzung, immer angeführt von Stani Vana.
Bandinfo Music Austria
Auszeichnungen & Diskografie
Alben (Auswahl): „Cigani Rusza Angelo“ (2004), „Future Swing“ (2024), Singles wie „Don’t Turn Around“ oder „Crazy Swing“. Zudem Top-Platzierungen in europäischen Clubcharts und Auszeichnungen für Innovation.
20 Jahre DelaDap
Medien & Links
Denk
Überblick
Denk ist eine österreichische Dialekt-Pop-Rock-Band um Sängerin und Texterin Birgit Denk, gegründet 2000 in Wien. Die Band ist bekannt für ungeschönte, authentische Texte abseits klassischer „Weinseeligkeit“, satirische Live-Programme und ihre große musikalische Bandbreite.
Music Austria | Offizielle Webseite
Geschichte & Besetzung
Seit 2000 in (fast) unveränderter Besetzung: Birgit Denk (Gesang), Alex Horstmann (Gitarre), Georg Buxhofer (Bass), Harald Novak (Keyboards), Oliver Jung (Drums). Live wird die Band oft um Streicher erweitert und gastiert regelmäßig bei Festivals und eigenen „ausg’steckt“-Formaten.
Musikstil
Dialektpop zwischen Ballade und kernigem Rock, mit feinen Melodien und kantigen Gitarrenklängen. Die Band steht für genuine Alltagsbeobachtungen, Witz und tiefgründige Geschichten, oft präsentiert mit augenzwinkernder Moderation.
Diskografie
Alben (Auszug): „Ausg'steckt“ (2001), „Erdbeeren“ (2007), „Heimat“ (2013), „25 Jahre Denk“ (2024). Viele Titel sind selbstproduziert und zeugen von der Eigenständigkeit der Band.
Liveinfos & Termine
Medien & Links
Georg Danzer – Menschenbeobachter, Geschichtenerzähler und große Stimme des Austropop
Georg Danzer war einer der eigenständigsten Liedermacher des deutschsprachigen Raums. Er konnte eine Wiener Kaffeehausszene zur Gesellschaftssatire machen, aus einer kleinen Alltagsbeobachtung eine berührende Geschichte entwickeln und politische Überzeugungen in poetische Bilder übersetzen. Sein Werk reicht von „Jö schau“ und „Hupf in Gatsch“ über „Die Freiheit“ und „Ruaf mi ned an“ bis zu den späten Alben „Persönlich“, „Von Scheibbs bis Nebraska“ und „Träumer“.
Als Solokünstler, Autor für andere Interpreten und Mitglied von Austria 3 prägte Danzer die österreichische Musik über Jahrzehnte. Hinter dem Humor seiner bekannten Lieder steht ein umfangreiches Werk über Freiheit, Liebe, Ausgrenzung, Sehnsucht und menschliche Würde.
Recherche- und Informationsstand: 4. November 2026. Historische Auftritte und heutige Erinnerungsprojekte werden getrennt dargestellt.
1. Einleitung und Überblick
Georg Danzer war kein Bandprojekt, sondern ein Solokünstler, dessen musikalische Entwicklung durch wechselnde Bands, Produzenten und Kooperationen geprägt wurde. Seine beruflichen Anfänge liegen in den späten 1960er-Jahren. 1968 veröffentlichte er mit „Vera“ eine frühe eigene Single; der große öffentliche Durchbruch gelang 1975 mit „Jö schau“.
Danzer schrieb im Wiener Dialekt ebenso wie in deutscher Standardsprache. Dadurch konnte er lokale Lebenswelten sehr genau beschreiben und zugleich ein Publikum weit über Österreich hinaus erreichen. Besonders seine Arbeit in Deutschland ist ein wesentlicher Teil seiner Karriere.
Steckbrief
- Name: Georg Franz Danzer
- Spitzname: „Schurli“
- Geboren: 7. Oktober 1946 in Wien
- Gestorben: 21. Juni 2007 in Asperhofen, Niederösterreich
- Tätigkeit: Liedermacher, Sänger, Komponist, Texter und Gitarrist
- Karrierebeginn: Ende der 1960er-Jahre
- Durchbruch: 1975 mit „Jö schau“ und „Ollas leiwaund“
- Musikalische Felder: Austropop, Liedermachermusik, Pop, Rock und Chanson
- Wichtige Zusammenarbeit: Austria 3 mit Wolfgang Ambros und Rainhard Fendrich
- Gesellschaftliches Engagement: unter anderem Vorsitzender von SOS Mitmensch von 2000 bis 2002
Biografische Grundlagen: Offizielle Biografie · Österreichisches Musiklexikon.
2. Biografie, Herkunft und Karrieregeschichte
Wien als sprachlicher und kultureller Ausgangspunkt
Georg Danzer wurde am 7. Oktober 1946 in Wien geboren. Die Stadt blieb für seine Sprache und seine Figurenwelt prägend: Kaffeehäuser, Straßen, Wohnungen und alltägliche Begegnungen wurden zu Schauplätzen seiner Lieder. Dennoch wäre es zu eng, ihn ausschließlich als Wiener Dialektsänger zu beschreiben. Ein beträchtlicher Teil seines Werks entstand in deutscher Standardsprache.
Die späten 1960er-Jahre: Autor und Nachwuchsmusiker
Die offizielle Biografie setzt den Beginn seiner musikalischen Laufbahn 1967 an. Zunächst arbeitete Danzer auch als Texter für andere Künstler. Zu den Namen aus diesem frühen Umfeld zählen Marianne Mendt, Erika Pluhar und André Heller. Die Rundfunkredakteurin Eva-Maria Kaiser erkannte und förderte sein Talent.
1968 erschien „Vera“. Danzer war außerdem vorübergehend Mitglied der Madcaps und schrieb für die Gruppe Lieder wie „Schneemensch“, „Sommer is“ und „John Wayne“. Seine frühen Jahre zeigen damit bereits die Verbindung zwischen eigener Interpretation und Arbeit für andere.
„Der Tschik“ und die frühen Alben
Mit „Der Tschik“ erschien 1972 ein frühes Album, das seine Entwicklung zum eigenständigen Dialektautor dokumentiert. Es folgten „Honigmond“ und „Der Tätowierer und die Mondprinzessin“. In dieser Phase entstanden die Grundlagen einer unverwechselbaren Mischung aus Figurenzeichnung, Humor und gesellschaftlichem Blick.
Quellenhinweis: Die kurze Biografie auf der Künstlerwebsite bezeichnet „Tschik“ als erste eigene Single, während die ausführliche Chronik bereits 1968 „Vera“ nennt. Für die zeitliche Einordnung werden hier die ausführliche Chronik und die Albumdiskografie herangezogen.
1975: der Durchbruch mit „Jö schau“
Die Zusammenarbeit mit Produzent Gerd Kämpfe führte zu „Jö schau“ und zum Album „Ollas leiwaund“. Die Single erreichte Platz eins in Österreich. Der Erfolg machte Danzer einem großen Publikum bekannt, konnte aber auch den Blick auf die Vielschichtigkeit seines Werks verengen: Hinter dem populären Kaffeehauslied stand längst ein ernstzunehmender Autor.
Deutschland und die Danzer-Band
Mit „Du mi a“ und besonders „Unter die Haut“ entwickelte sich Danzer über den österreichischen Markt hinaus. Bei den Berliner Aufnahmen zu „Unter die Haut“ 1977 formierte sich eine Band, die für seine weitere Live-Geschichte prägend wurde.
Alben wie „Feine Leute“, „Notausgang“ und „Ruhe vor dem Sturm“ zeigen den Liedermacher, der persönliche Geschichten mit gesellschaftlichen Beobachtungen verbindet. Die umfangreichen Tourneen dieser Zeit festigten seinen Ruf als Bühnenkünstler.
Die 1980er-Jahre: Veränderungen und neue Lebensorte
Danzers Lebensweg führte ihn zeitweise nach Spanien und an verschiedene Wohnorte in Deutschland. Zugleich veränderten sich seine musikalischen Arbeitszusammenhänge. Veröffentlichungen wie „Menschliche Wärme“, „Weiße Pferde“, „Alles aus Gold“ und „Liebes Leben!“ gehören in diese bewegte Phase.
Die offizielle Chronik beschreibt außerdem seine Beschäftigung mit Übersetzungen aus dem Spanischen. Danzer war damit nicht nur als Songwriter, sondern auch außerhalb des Liedformats sprachlich tätig.
Rückkehr nach Wien und Austria 3
Ab 1990 rückte Wien wieder stärker in seinen Lebensmittelpunkt. „Wieder in Wien“ entstand unter Mitwirkung von Peter Cornelius, Marianne Mendt und Wilfried. In den folgenden Jahren veröffentlichte er weitere Soloalben und arbeitete in unterschiedlichen Konzertformationen.
1997 entstand Austria 3 mit Wolfgang Ambros und Rainhard Fendrich – ursprünglich für ein Benefizkonzert zugunsten obdachloser Menschen. Aus dem einmaligen Anlass wurde ein eigenständiges, erfolgreiches Liveprojekt.
Die letzten Jahre
In den 2000er-Jahren erschienen unter anderem „13 schmutzige Lieder“, „Persönlich“, „Von Scheibbs bis Nebraska“ und „Träumer“. Die späten Veröffentlichungen zeigen einen Künstler, der sein Werk nicht nur verwaltete, sondern weiterentwickelte.
Nach einer schweren Krebserkrankung trat Danzer am 16. April 2007 mit Freunden in der Wiener Stadthalle auf. Sein letztes Konzert spielte er laut offizieller Chronik am 12. Mai 2007, begleitet von Dieter Kolbeck, im Kaiserbahnhof von Laxenburg. Am 21. Juni 2007 starb er im Alter von 60 Jahren.
Vertiefung: Offizielle Chronik 1946–1979 · Offizielle Chronik 1980–1989 · Offizielle Chronik 2000–2007.
3. Musikstil und Einflüsse
Zwischen Liedermachermusik, Pop und Rock
Danzer lässt sich am besten über das Lied als künstlerisches Zentrum verstehen. Text, Melodie und Erzählhaltung bilden die Grundlage; die musikalische Ausarbeitung reicht von reduzierter Gitarrenbegleitung bis zu ausgebauten Bandarrangements.
Seine Aufnahmen verbinden Elemente von Pop und Rock mit der Genauigkeit eines Chansons. Saxofon, Keyboards und eine bewegliche Rhythmusgruppe erweiterten insbesondere in den Bandjahren die Möglichkeiten seiner Musik.
Dialekt und Standardsprache
Im Dialekt konnte Danzer Milieus, Pointen und zwischenmenschliche Zwischentöne besonders unmittelbar gestalten. Die Standardsprache eröffnete andere Erzählräume und trug zu seiner Rezeption in Deutschland bei. Beides gehört gleichberechtigt zu seinem Werk.
Erzähltradition und musikalische Entwicklung
Seine Figurenlieder lassen sich in die Tradition des Wiener Humors und der literarischen Alltagssatire einordnen. Zugleich steht sein Schreiben im Kontext des modernen Singer-Songwriters: Persönliche Wahrnehmung und gesellschaftliche Haltung werden in eine singbare Geschichte übersetzt.
Statt Danzer auf einzelne vermeintliche Vorbilder festzulegen, ist es aussagekräftiger, seine dokumentierte Entwicklung nachzuvollziehen: vom frühen Dialektlied über die Berliner Bandproduktionen bis zu den späten, persönlichen Alben.
Grundlage: Musikalische Entwicklung im Wien Geschichte Wiki · Offizielles Liederarchiv.
4. Texte und Themen
Freiheit und Selbstbestimmung
„Die Freiheit“ gehört zu Danzers eindringlichsten politischen Liedern. Die Idee ist zugleich einfach und philosophisch: Freiheit wird als Tier im Zoo angekündigt, lässt sich aber gerade nicht durch Einsperren bewahren.
Das Lied funktioniert nicht durch ein tagespolitisches Schlagwort, sondern durch eine Parabel. Deshalb lässt es sich auch außerhalb seines ursprünglichen Entstehungskontexts verstehen.
Gesellschaftliche Fassaden und Ausgrenzung
In „Jö schau“ wird eine ungewöhnliche Kaffeehausszene zum Spiegel gesellschaftlicher Reaktionen. Das Komische entsteht nicht allein durch den Anlass, sondern durch die Empörung und die Maßstäbe der Beobachter.
Ähnlich interessiert sich Danzer in vielen Liedern für die Frage, wer als normal gilt, wer ausgeschlossen wird und wie schnell vermeintliche Anständigkeit in Selbstgerechtigkeit umschlägt.
Liebe, Verletzlichkeit und Beziehungen
Danzer war nicht nur Satiriker und politischer Liedermacher. Seine Beziehungslieder handeln von Nähe, Enttäuschung, Begehren und Abschied. „Ruaf mi ned an“ steht beispielhaft für die Verbindung von alltäglicher Sprache und emotionaler Zuspitzung.
Humor, Groteske und Körperlichkeit
„Hupf in Gatsch“, „So a Dodl mit da Rodl“ und andere populäre Titel zeigen seinen Sinn für Sprachwitz und groteske Situationen. Auch Sexualität behandelte er offen, häufig mit einer Mischung aus Provokation, Komik und genauer Beobachtung.
Die Perspektive der Liedfigur
Nicht jede Aussage einer Danzer-Figur ist eine persönliche Bekenntnisaussage des Autors. Gerade satirische Lieder arbeiten mit Rollen, Übertreibungen und unzuverlässigen Erzählern. Für die Interpretation ist diese Unterscheidung wesentlich.
Zum Nachlesen: Liederarchiv mit Texten · „Die Freiheit“ im offiziellen Archiv.
5. Diskografie und Werke im Überblick
Die folgende Tabelle bietet einen chronologischen Überblick über die zentralen Studioveröffentlichungen. Singles, Livealben, Kooperationen und spätere Zusammenstellungen werden getrennt behandelt. Jahreszahlen beziehen sich auf die ursprüngliche Veröffentlichung, nicht auf spätere Vinyl-Neuauflagen oder erneute Charteinstiege.
| Jahr | Album | Einordnung |
|---|---|---|
| 1972 | Der Tschik | Frühes Album der Dialektphase. |
| 1973 | Honigmond | Frühe Studioveröffentlichung. |
| 1974 | Der Tätowierer und die Mondprinzessin | Frühe Erweiterung seiner erzählerischen Liedwelt. |
| 1975 | Danzer, Dean & Dracula | Veröffentlichung vor dem großen Durchbruch. |
| 1975 | Ollas leiwaund | Durchbruchsalbum mit „Jö schau“. |
| 1976 | Du mi a | Erste Produktion bei Polydor. |
| 1977 | Unter die Haut | Berliner Produktion; Ausgangspunkt der prägenden Danzer-Band. |
| 1978 | Ein wenig Hoffnung | Studioveröffentlichung. |
| 1978 | Narrenhaus | Studioveröffentlichung. |
| 1979 | Feine Leute | Werk aus der Phase wachsender überregionaler Anerkennung. |
| 1979 | Notausgang | Werk der produktiven späten 1970er-Jahre. |
| 1980 | Traurig aber wahr | Studioalbum am Beginn der 1980er-Jahre. |
| 1981 | Ruhe vor dem Sturm | Besonders erfolgreiches Album auf dem deutschen Markt. |
| 1982 | Jetzt oder nie | Studioveröffentlichung. |
| 1983 | Und so weiter | Album mit „Zombieball“. |
| 1984 | Menschliche Wärme | Album mit „Atlantis“. |
| 1984 | Weiße Pferde | Studioveröffentlichung. |
| 1985 | Alles aus Gold | Album aus einer Phase veränderter Arbeitszusammenhänge. |
| 1986 | Danzer | Studioveröffentlichung. |
| 1987 | Liebes Leben! | Studioveröffentlichung. |
| 1989 | Rufze!chen | Album am Ende der 1980er-Jahre. |
| 1990 | Wieder in Wien | Mit Beiträgen von Peter Cornelius, Marianne Mendt und Wilfried. |
| 1991 | Keine Angst | Studioveröffentlichung. |
| 1992 | Kreise | Studioveröffentlichung. |
| 1993 | Nahaufnahme | Studioveröffentlichung. |
| 1995 | Große Dinge | Studioveröffentlichung. |
| 1997 | $ex im Internet | Studioalbum aus dem Gründungsjahr von Austria 3. |
| 1999 | Atemzüge | Ausgangspunkt einer erfolgreichen Konzertphase. |
| 2001 | 13 schmutzige Lieder | Spätes Album mit bewusst provokantem Titel. |
| 2004 | Persönlich | Album, für das Danzer 2005 einen Amadeus erhielt. |
| 2005 | Von Scheibbs bis Nebraska | In Los Angeles von Bernie Penzias produziert. |
| 2006 | Träumer | Letztes zu Lebzeiten veröffentlichtes Studioalbum. |
Wichtige Liveveröffentlichungen
- 1980: „Danzer Live – Tournee ’79“.
- 1981: „Direkt“ – Mitschnitte der Tournee 1981.
- 1991: „Echt Danzer!“ – Soloprogramm.
- 2002: „Sonne & Mond – Lieder & Geschichten aus 30 Jahren – Live“.
- 2002: „Ausverkauft!“ – als DBB mit Ulli Bäer und Andy Baum.
- 2006: „Gute Unterhaltung“.
- 2008: „Und manchmal kanns auch regnen“ – das Stadthallenkonzert vom 16. April 2007.
- 2016: „Lass mi amoi no d’Sunn aufgeh’ segn – Konzert-Höhepunkte“.
Zusammenstellungen und Wiederentdeckungen
Für die Beschäftigung mit weniger bekannten Liedern sind „Raritäten“ und „Raritäten II“ interessant. „Wann i so z’ruckschau – Die ultimative Liedersammlung“ bietet einen breiten späteren Überblick. Wiederveröffentlichungen können historische Alben neu zugänglich machen; sie sind jedoch keine nachträglich entstandenen Studioaufnahmen.
Ein sinnvoller Einstieg in sein Werk
- „Jö schau“ – der populäre Durchbruch.
- „Die Freiheit“ – der politische und poetische Danzer.
- „Ruaf mi ned an“ – Beziehungserzählung und emotionale Direktheit.
- „Unter die Haut“ – die Entwicklung zum Bandkünstler.
- „Ruhe vor dem Sturm“ – die über Österreich hinaus erfolgreiche Phase.
- „Persönlich“ – ein später Blick auf seine künstlerische Entwicklung.
- „Träumer“ – das letzte Studioalbum.
- „Und manchmal kanns auch regnen“ – das späte Livezeugnis.
Werkrecherche: Offizielle Website mit Werkarchiv · Chronologische Diskografie · Discogs: Ausgaben, Tonträger und Mitwirkende.
6. Austria 3 und weitere Kooperationen
Austria 3: drei eigenständige Liedermacher
Mit Wolfgang Ambros und Rainhard Fendrich bildete Danzer ab 1997 Austria 3. Die Formation vereinte drei bereits etablierte Solokünstler mit unterschiedlichen Stimmen, Liedern und Bühnenpersönlichkeiten.
Der ursprüngliche Benefizgedanke zugunsten obdachloser Menschen blieb für die Geschichte des Projekts wesentlich. Musikalisch entstand ein gemeinsamer Konzertkosmos, in dem sich die Repertoires der drei Künstler gegenseitig ergänzten.
Austria 3 war weder Danzers Begleitband noch eine Ablösung seiner Solokarriere. Beide Arbeitsformen bestanden nebeneinander.
Danzer, Bäer und Baum
Mit Ulli Bäer und Andy Baum arbeitete Danzer auch im Trio. Das Livealbum „Ausverkauft!“ erschien 2002 unter der Bezeichnung DBB. Diese Formation zeigt eine kleinere, stärker auf das Zusammenspiel der Beteiligten konzentrierte Bühne.
Autor für andere Künstler
Danzers Einfluss reicht über seine eigenen Aufnahmen hinaus. Bereits am Beginn seiner Laufbahn schrieb er für andere Interpreten. Bei solchen Liedern ist zwischen Textautor, Komponist und ausführendem Sänger zu unterscheiden.
„Austria für Afrika“
1985 beteiligte sich Danzer am Gemeinschaftsprojekt „Austria für Afrika“. Die Single „Warum?“ erreichte Platz eins in Österreich. Dieser Erfolg ist dem Gemeinschaftsprojekt zuzurechnen und nicht als zusätzlicher Solo-Nummer-eins-Hit Danzers zu zählen.
Austria 3: Konzertaufnahmen suchen · Danzer, Bäer und Baum auf YouTube suchen · Biografische Einordnung der Kooperationen.
7. Bandmitglieder und historische Besetzungen
Danzer arbeitete im Laufe seiner Karriere mit unterschiedlichen Ensembles. Eine einzige, über Jahrzehnte unveränderte „Georg-Danzer-Band“ gab es nicht. Für eine genaue Darstellung müssen Aufnahme-, Tournee- und Projektbesetzungen getrennt werden.
Die bei „Unter die Haut“ entstandene Band
Die offizielle Chronik nennt für die 1977 in Berlin entstandene Formation:
| Musiker | Instrument |
|---|---|
| Georg Danzer | Gesang und Gitarre. |
| Eberhard „Bär“ Wieland | Keyboards. |
| Michael Gechter | Gitarre. |
| Earl Bostic | Bass. |
| Frank Lüdeke | Saxofon. |
| Olav Gustafson | Schlagzeug. |
Eine spätere Liveband
Das Wien Geschichte Wiki dokumentiert für eine spätere Phase eine Besetzung mit Jürgen Kumlehn an der Gitarre, Erwin Kiennast an den Keyboards, Earl Bostic am Bass, Detlef Kessler am Schlagzeug und Frank Lüdeke am Saxofon.
Die Band beim Stadthallenkonzert 2007
Für „Georg Danzer & Freunde“ am 16. April 2007 nennt die offizielle Chronik folgende Band:
- Ulli Bäer
- Lenny Dickson
- Dieter Kolbeck
- Willi Langer
- Stephan Maass
Dazu kamen Gäste wie Marianne Mendt, Wolfgang Ambros, Andy Baum, Christian „Beckermeister“ Becker, Rainhard Fendrich und Willi Resetarits. Gäste und reguläre Begleitmusiker sind dabei nicht gleichzusetzen.
Frühe Bandgeschichte · Spätere Besetzungen · Mitwirkende beim Konzert 2007.
8. Live-Auftritte und Tourneen
Die Bühne als Ort der Erzählung
Danzer verband auf der Bühne Lieder mit Geschichten und Ansagen. Seine Liveveröffentlichungen dokumentieren deshalb nicht nur musikalische Fassungen, sondern auch den Zusammenhang zwischen Sänger, Erzähler und Publikum.
Der Durchbruch als Tourneekünstler
Die Konzertphase um die „Tournee ’79“ und das 1980 veröffentlichte Live-Doppelalbum gehören zu den wichtigen Stationen seiner Laufbahn. Sie zeigen, wie sich neben dem Singlesänger ein eigenständiger Livekünstler etablierte.
Große Band und reduzierte Formate
Bandkonzerte, Soloauftritte, das Trio mit Bäer und Baum und Austria 3 boten unterschiedliche Zugänge zu seinen Liedern. Die Texte konnten im großen Ensemble musikalisch ausgebaut oder im kleineren Rahmen besonders unmittelbar vermittelt werden.
16. April 2007: „Georg Danzer & Freunde“
Das nachgeholte Jubiläumskonzert in der Wiener Stadthalle wurde zu einem zentralen späten Dokument. Die spätere Veröffentlichung „Und manchmal kanns auch regnen“ hält diesen Abend fest.
In Rückblicken wird das Konzert häufig als Abschiedsabend beschrieben. Es war jedoch nicht Danzers allerletzter Auftritt: Die offizielle Chronik nennt den 12. Mai 2007 in Laxenburg als letztes Konzert.
Offizielle Dokumentation der letzten Auftritte · Falter-Rückblick auf die Stadthallenaufnahme · Aufnahmen des Konzerts suchen.
9. Auszeichnungen und Erfolge
- 1975: Platz eins in Österreich mit der Single „Jö schau“.
- 1976: „Star of the Year“ der Fachzeitschrift „Music Week“ laut offizieller Biografie.
- 1993: „Goldenes Ohr“ in der Schweiz.
- 1995: „Silberne Ehrenantenne“ des Belgischen Rundfunks.
- 2005: Amadeus Austrian Music Award in der Kategorie „Künstler Pop/Rock national“ für „Persönlich“.
- 2007: Amadeus Austrian Music Award für das Lebenswerk.
Den Lebenswerk-Amadeus nahm am 17. Mai 2007 sein Freund und Manager Franz Christian „Blacky“ Schwarz für den erkrankten Musiker entgegen. Die Ehrung erfolgte damit noch zu Danzers Lebzeiten.
Die Anerkennung seiner Texte durch Bildungsmedien ist besonders bemerkenswert: Die „Silberne Ehrenantenne“ wird im Österreichischen Musiklexikon mit der häufigen Veröffentlichung seiner Texte in Schulbüchern begründet.
Auf eine pauschale Gesamtverkaufszahl wird hier verzichtet. Nachgewiesene Gold-Auszeichnungen und die tatsächliche Gesamtzahl verkaufter Tonträger sind unterschiedliche Größen.
Ehrungen im Österreichischen Musiklexikon · Biografie bei Universal Music · Zeitgenössischer Bericht zum Lebenswerk-Amadeus.
10. Kulturelle Bedeutung und Einfluss
Mehr als ein Vertreter des Austropop
Danzer gehört zu den prägenden Persönlichkeiten des Austropop. Der Begriff beschreibt seine historische Stellung, aber nicht die gesamte Spannweite seines Werks. Seine Karriere in Deutschland, die standardsprachlichen Lieder und die literarische Qualität vieler Texte reichen über eine rein nationale Stilbezeichnung hinaus.
Die Würde des Einzelnen
Eine verbindende Linie seines Werks ist die Aufmerksamkeit für Menschen, die nicht reibungslos in gesellschaftliche Erwartungen passen. Humor wird dabei nicht nur zur Unterhaltung eingesetzt, sondern auch zur Kritik an Vorurteilen und Machtverhältnissen.
Künstlerische Haltung und praktisches Engagement
Sein Vorsitz bei SOS Mitmensch von 2000 bis 2002 und der karitative Ausgangspunkt von Austria 3 zeigen, dass gesellschaftliches Engagement nicht auf Liedtexte beschränkt blieb.
Lieder als Unterrichts- und Gesprächsstoff
Die Verwendung seiner Texte in Schulbüchern verweist auf eine weitere Wirkungsebene: Danzer wird nicht nur gehört, sondern auch gelesen und diskutiert. Besonders „Die Freiheit“ eignet sich durch seine klare Bildsprache für die Beschäftigung mit politischen und ethischen Fragen.
Gesellschaftliches Engagement in der offiziellen Chronik · Musikgeschichtliche Einordnung.
11. Interessante Fakten
- Danzer wurde von Freunden und Fans liebevoll „Schurli“ genannt.
- Er schrieb schon früh für andere Interpreten und arbeitete nicht ausschließlich an der eigenen Karriere.
- Er war zeitweise Mitglied der Madcaps.
- Seine prägende Band der späten 1970er-Jahre entstand während Studioaufnahmen in Berlin.
- Er lebte zeitweise in Spanien und beschäftigte sich mit Übersetzungen aus dem Spanischen.
- Austria 3 war zunächst nur für ein einzelnes Benefizkonzert geplant.
- Sein letztes Konzert fand nicht in der Wiener Stadthalle, sondern im Kaiserbahnhof von Laxenburg statt.
- Am 7. Oktober 2026 wäre Danzer 80 Jahre alt geworden.
- Der Georg-Danzer-Steg verbindet die Wiener Bezirke Brigittenau und Floridsdorf als Rad- und Fußgängerverbindung im Bereich der U6-Donaubrücke. Die Benennung erfolgte 2009.
Biografische Hintergründe · Geschichte des Georg-Danzer-Stegs.
12. Aussagen, Sprüche und prägende Formulierungen
Bei Danzer werden Liedzeilen, Songtitel und persönliche Aussagen häufig miteinander vermischt. Die folgende kurze Passage ist ausdrücklich ein Liedtextzitat aus „Die Freiheit“, keine spontan geäußerte Interviewantwort.
„denn nur in freiheit kann die freiheit freiheit sein.“
Der Satz fasst die Parabel des Liedes zusammen: Freiheit kann nicht durch ihre Abschaffung geschützt oder bewahrt werden. Die Schreibweise folgt dem offiziellen Liederarchiv.
„Die Freiheit“ im offiziellen Archiv lesen.
Bekannte Titel und sprachliche Signaturen
- „Jö schau“
- „Hupf in Gatsch“
- „Ruaf mi ned an“
- „Lass mi amoi no d’Sunn aufgeh’ segn“
- „Von Scheibbs bis Nebraska“
- „Ruhe vor dem Sturm“
Diese Formulierungen stehen hier als Titel aus seinem Werk, nicht als nachträglich zugeschriebene Lebensweisheiten. Für weitere persönliche Zitate sind vollständige Interviews mit erkennbarem Veröffentlichungsdatum und Gesprächskontext vorzuziehen.
Video-Interviews suchen · Archivinterviews und Gespräche suchen.
13. Medien und Rezeption
Der Hit und das größere Werk
„Jö schau“ ist für die öffentliche Erinnerung zentral. Wer Danzer darauf reduziert, übersieht jedoch seine umfangreiche Arbeit als Autor, seine deutschsprachigen Alben und die persönlichen späten Werke.
Der glaubwürdige Erzähler
Die offizielle Biografie hebt besonders seine menschliche Glaubwürdigkeit hervor. Als Selbstdarstellung aus dem Künstlerumfeld ist diese Charakterisierung entsprechend einzuordnen. Sie beschreibt zugleich einen wichtigen Zugang zu seiner Wirkung: die Verbindung von Text, Haltung und Vortragsweise.
Das späte Konzert als Erinnerungsbild
Die Stadthallenaufnahme von 2007 wurde nach seinem Tod zu einem bedeutenden Erinnerungsdokument. Der Falter besprach sie rückblickend als gut gelauntes Abschiedskonzert. Damit zeigt sich auch, wie spätere Ereignisse die Wahrnehmung einer Konzertaufnahme verändern können.
Neue Berichte und historische Quellen unterscheiden
Bei Onlineartikeln ist das Veröffentlichungsdatum wichtig. Ein alter Nachruf oder historisches Interview kann weiterhin wertvoll sein, ist aber keine aktuelle Nachricht. Dasselbe gilt für ältere Veranstaltungshinweise auf Künstler- und Archivseiten.
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14. TV, Videos, Radio und Konzertaufnahmen
Fernsehen: „Danzer Direkt“
Die offizielle Chronik dokumentiert für 1980 ein 45-minütiges ORF-Special mit dem Titel „Danzer Direkt“. Die historische Existenz der Sendung bedeutet nicht automatisch, dass sie heute vollständig online abrufbar ist.
- „Danzer Direkt“ auf YouTube suchen
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Radiobeiträge und Audiogespräche
Für Gespräche, Würdigungen und Archivbeiträge sind ORF Sound, Ö1 und regionale Rundfunkangebote sinnvolle Rechercheorte. Die folgenden Links sind gezielte Suchabfragen, keine Zusage eines dauerhaft verfügbaren Streams.
- Georg Danzer bei ORF Sound suchen
- Ö1-Beiträge und Radioporträts suchen
- Radiointerviews und Archivgespräche suchen
- Interviews auf SoundCloud suchen
Konzertaufnahmen
- Frühe Bandkonzerte und Tournee ’79 suchen
- Aufnahmen aus der „Direkt“-Phase suchen
- „Sonne & Mond“ suchen
- Stadthallenkonzert 2007 suchen
- Austria-3-Konzertaufnahmen suchen
Musikvideos und einzelne Lieder
- „Jö schau“
- „Die Freiheit“
- „Ruaf mi ned an“
- „Lass mi amoi no d’Sunn aufgeh’ segn“
- „Von Scheibbs bis Nebraska“
Suchergebnisse können offizielle Veröffentlichungen, Fernsehausschnitte, Fanvideos und nicht autorisierte Uploads enthalten. Für Einbettung, Weiterverwendung oder Veröffentlichung sind Rechte und Herkunft gesondert zu prüfen.
15. Erinnerungskultur und aktuelle Informationen
Ein Werk, das weiter aufgeführt wird
Seit Danzers Tod halten Weggefährten, Bands und neue Interpreten seine Lieder auf den Bühnen präsent. Dazu gehören Erinnerungsformate wie „Danke Danzer“ und „DanzerMania“.
Die bei der Recherche abrufbare Startseite des offiziellen Archivs enthält beispielsweise einen Veranstaltungshinweis für 2025 mit Birgit Denk, Tini Kainrath, Mario Berger, Klaus Perez-Salado, Roman Gregory und Thomas Stipsits. Der angekündigte Reinerlös war für die St. Anna Kinderkrebsforschung bestimmt.
Dieser Eintrag ist ein historischer Nachweis des Erinnerungsprojekts, kein bestätigter Veranstaltungskalender für November 2026. Aktuelle Termine müssen bei den jeweiligen Veranstaltern geprüft werden.
Der 80. Geburtstag im Jahr 2026
Am 7. Oktober 2026 jährte sich Danzers Geburtstag zum 80. Mal. Für aktuelle Würdigungen, Neuauflagen und Gedenkkonzerte bieten sich deshalb gezielte Suchen nach diesem Jubiläum an.
16. Suchlinks, Musikplattformen und soziale Medien
Offizielle und vertiefende Informationen
- Offizielle Website und Werkarchiv
- Offizielle Biografie
- Offizielles Liederarchiv
- Wien Geschichte Wiki
- Österreichisches Musiklexikon
- Biografie bei Universal Music
Google, Bilder und Nachrichten
- Georg Danzer auf Google suchen
- Georg Danzer bei Google Bilder suchen
- Aktuelle Nachrichten suchen
- Nachrichten der letzten Woche suchen
- Neuauflagen und Vinyl-Veröffentlichungen suchen
Musik und Streaming
- YouTube: Musik, Interviews und Liveaufnahmen
- SoundCloud: nach Georg Danzer suchen
- Spotify: nach Georg Danzer suchen
- Apple Music: nach Georg Danzer suchen
- Discogs: Tonträger, Ausgaben und Credits
Soziale Medien: Suchangebote statt unbestätigter Profile
Georg Danzer starb 2007. Heutige Profile unter seinem Namen können von Rechteinhabern, Archivbetreibern oder Fans geführt werden. Die folgenden Links sind deshalb ausdrücklich als Suchangebote gekennzeichnet, nicht als persönliche Künstleraccounts.
- Georg Danzer auf Facebook suchen
- Instagram-Profile und Beiträge über Google suchen
- Georg Danzer auf TikTok suchen
- Nach offiziellen YouTube-Veröffentlichungen suchen
Weggefährten und musikalisches Umfeld
- Wolfgang Ambros: aktuelle Informationen · Gemeinsame Auftritte auf YouTube
- Rainhard Fendrich: aktuelle Informationen · Gemeinsame Auftritte auf YouTube
- Ulli Bäer: Informationen · Zusammenarbeit auf YouTube
- Andy Baum: Informationen · Zusammenarbeit auf YouTube
- Marianne Mendt: Informationen · Gemeinsame Auftritte auf YouTube
- Peter Cornelius: Informationen · Zusammenarbeit auf YouTube
- Willi Resetarits und Georg Danzer: Hintergründe · Gemeinsame Auftritte auf YouTube
Suchmaschinenbilder und gefundene Video- oder Audioaufnahmen sind nicht automatisch zur Weiterverwendung freigegeben. Für eine Veröffentlichung müssen Urheberrechte, Bildnachweise und gegebenenfalls Nutzungsgenehmigungen gesondert geklärt werden.
Erste Allgemeine Verunsicherung (EAV)
EAV verband seit den späten 1970ern österreichische Satire, Kabarett und Pop/Rock. Sie griffen Motive von Volksmusik, Alpenklischees und Dialekt oft ironisch und kritisch auf („Alpenrap“, „Jodelautomaat“). Die Band spielte auf großen Bühnen, Fernsehsendungen und Festivalshows – und prägte mit ihren Parodien das Bild des Alpenrocks wie kein anderes Pop-Ensemble. Nach der Abschiedstour 2019 lebt ihr Repertoire im Radio, als Tribute und mit Classic-Pop-Formaten weiter.
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Rauhnacht
Rauhnacht ist eine oberösterreichische Alpenfolk-Formation, berüchtigt für düster-mythischen Alpenrock, Paganfolk und volksmusikalische Metal-Arrangements. Seit den 2000er Jahren auf alternativen Festivals, Metal-Events und als Szene-Geheimtipp unterwegs. Die Band prägt mit Dialekt, harten Riffs und wilden Masken die Alpenfolkszene der Gegenwart. Musikvideos, Albumkunst und Szeneberichte finden sich laufend online.
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Stranzinger
Stranzinger ist ein Salzburger Sänger, Gitarrist und Alpenrockpionier, der schon in den 80ern österreichischen Blues, Boogie und Mundart-Rock miteinander verschmolz. Er galt als Mentor der jungen Alpenrockszene, später auch in eigenen Rockbands und Sessionprojekten aktiv. Noch heute treten Stranzinger-Bands auf Dorffesten und Bluesclubs in Ostösterreich auf. Signature-Songs erzählen vom deftigen Leben im Alpenraum.
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Die Hinichen
Die Hinichen sind eine Wiener Alpensatire- und Mundartrock-Gruppe, bekannt durch Hits wie „Wir san alle hinicht“ oder „Mei potschertes Leb’n“. Die Band verbindet Humor, kabarettistischen Wiener Schmäh und Volksmusik mit Rock. Sie tourten seit den 2000ern durch Dorfzeltfeste, Open Airs und Kleinkunstbühnen. Immer im Fokus: Lust am Absurden, Tradition und Gesellschaftskritik.
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STS (Steinbäcker, Timischl, Schiffkowitz)
STS war eine der wichtigsten Austropop- und Alpenrock-Gruppen, deren Songs („Großvater“, „Fürstenfeld“) Hymnen des steirisch-alpenländischen Heimatgefühls wurden. Ihr Stil verband Gitarren-Pop, rockige Balladen und Mundart-Gesang, geprägt von steirischer Lebensart. STS tourten 1978–2015 auf sämtlichen Festivals und Open Airs, bevor sie sich 2015 auflösten. Viele Klassiker werden zeitlos wiederholt. Interviews, Mitschnitte und Tribute-Projekte sind bis heute präsent.
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Global Kryner
Global Kryner verband ab 2003 österreichische Volksmusikelemente, Polka, Jodel und Jazz mit Rock und Pop und wurde mit dem Sieg bei der Eurovision-Vorentscheidung berühmt. Die Band prägte das Image der „World Volksmusik“ und Alpenrock auf neuen Wegen. Sie sind Dauerbrenner bei Festivals, TV-Shows und internationalen Konzerten und präsentieren bis heute innovative Alpenjazz- und Volksrockprojekte. Musikvideos und Festivalmitschnitte werden regelmäßig veröffentlicht.
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Attwenger
Attwenger ist eines der innovativsten Alpenrock-/Austropop-Duos aus Oberösterreich, dessen Musik Akkordeon, Loops, Mundart und Punk/Techno-Energie in einen einzigartigen „Quetschn-Synthi-Pop“ verwandelt. Viele ihrer Songs gelten als moderne Volksmusik-Klassiker, 2024 touren sie auf großen und kleinen Bühnen sowie Festivals. Attwenger überzeugt mit Gesellschaftssatire, Live-Beats und originellen Videos. Die Band ist Kult bei Generationen.
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Brunner & Brunner
Brunner & Brunner waren ein Brüder-Duo aus der Steiermark, das zwischen 1991 und 2008 große Erfolge mit Schlager, Alpenrock und volkstümlichem Pop feierte. Ihre Songs verbinden schmuseweiche Alpenmelodien, rockige Elemente und Mundarttexte und wurden zu Fixpunkten zahlreicher Festivals, TV-Shows und Open Airs in Österreich und Süddeutschland. Bekannteste Hits sind „Wir sind alle über 40“ und „Du bist alles auf der Welt“. Social Media und Radios bringen bis heute Tribute und Remix-Versionen. Das Duo beendete 2008 seine Karriere.
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Klaus Eberhartinger & Freunde
Klaus Eberhartinger (EAV) begeistert immer wieder mit Projekten, die Pop, Alpenrock-Parodie und Witz verbinden – etwa in Kooperation mit lokalen Bands auf Sommerbühnen, im Musikantenstadl oder bei Charity-Galas. Abseits der EAV setzte Eberhartinger Musik und Humor bis 2024 als Solokünstler fort, oft gemeinsam mit Gäste-Bands aus Tirol, Oberösterreich und Kärnten. Videos, Podcast-Auftritte und Medienfeatures begleiten seine Projekte. Publikum und Medien lieben sein Charisma und den typischen EAV-Sound.
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HAINDLING
HAINDLING ist eine bayerisch-österreichisch geprägte Kultband, die seit den 1980ern Alpenrock, Weltmusik, Pop und Jazz mit bairischer Mundart und viel Klang-Experiment verbindet. Die Band steht für legendäre Live-Shows, TV- und Festivalsoundtracks. HAINDLING ist bestens vertraut auf österreichischen Berg- und Seebühnen, Genre-Grenzen weichen hier Volksmusik und musikalischem Freigeist. Medien würdigen ihren Einfluss auf Alpenrock/Jazz-Crossover bis heute.
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Die 3 Zwiderwurzn
Die 3 Zwiderwurzn sind ein oberösterreichisch-steirisches Trio, das Dialektrock, Volksmusik und Polka mit einer Prise Kabarett zu Alpen-Bühnen-Satire verbindet. Seit den frühen 2000er Jahren auf Wirtshausbühnen, Berg-OpenAirs und Festivals aktiv, begeistern sie Jung und Alt mit Wortwitz, Akkordeon und Gitarren-Power. „Zwiderwurzn-Blues“ und „Großglockner Polka“ sind Klassiker ihres Live-Programms. Social Media und Konzertvideos spiegeln ihren Kultstatus wider.
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Seiler und Speer
Seiler und Speer brachten ab 2014 Alpenrock, Austropop und Kabarett mit ihrem Song „Ham kummst“ auf ein neues Level. Ihre Musik verbindet Alltagsgeschichten, Witz, Dialekt und rockige wie akustische Elemente – live begeistern sie Hunderttausende auf Open Airs und Festivals. Aktuelle Tourdaten, Comedyvideos und Backstage-Clips erscheinen laufend auf ihren Kanälen. Das Duo knüpft stimmungsvoll an die Tradition des modernen Alpenrocks an.
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Haindling (bayerisch-österreichischer Alpenrock)
Haindling ist eine preisgekrönte bayerisch-österreichische Band, die seit den 1980er Jahren Alpenrock, Jazz, Weltmusik und elektronische Klänge miteinander mischt. Ihre Hits wie „Bayern“ oder „Lang scho nimmer g’sehn“ sind Klassiker auf deutschen und österreichischen Festivalbühnen. Haindling gelten als Vorreiter musikalischer Grenzgänge im Alpenraum und sind für stimmgewaltige Konzerte, Eigenbau-Instrumente und poetische Texte bekannt. Bis heute touren sie mit wechselnden Projekten durch Österreich und Bayern.
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Alpenrebellen
Die Alpenrebellen sind eine legendäre Alpenrock-Band aus Salzburg/Steiermark, seit den 1990er Jahren mit Rock-Volksmusik-Hymnen wie „Rock mi“ und „Nochmal“. Nach zwölf Jahren Bühnenpause sind sie 2024 in fast originaler Besetzung aktiv, mit neuen und alten Hits bei Open Airs, „Wenn die Musi spielt“ und Alpenrock-Festivals. Typisch sind das Ziehharmonika-Intro und die Partyatmosphäre. Die Band verbindet Humor, Dialekt und Volksmusik mit Rockrhythmen. Social Media und YouTube zeigen aktuelle Konzertmitschnitte und neue Features[web:202].
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Hubert von Goisern
Hubert von Goisern gilt als der prominenteste Alpenrocker Österreichs; er verbindet seit den 90er Jahren Volksmusik, Weltmusik und Rock zu avantgardistischen, oft gesellschaftskritischen Songs. Seine Live-Shows, angefangen mit den legendären „Alpinkatzen“, sind voller Energie, Dialekt und Innovation. 2024 trat Goisern auf Festivals, Open Airs und Solo-Abenden auf und brachte neue Arrangements heraus. Streams und Medienberichte zeigen aktuelle Mitschnitte und Interviews. Goisern steht für musikalische Vielseitigkeit, Traditionsliebe und Grenzüberschreitung[web:216].
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Mountain Crew
Mountain Crew ist eine Alpenrock-Boyband aus Oberösterreich, die moderne Partyhits, Lederhosen-Rock und Schlager-Elemente vereint. Sie sind bekannt aus TV-Shows, Apres-Ski-Partys und über 100 Live-Auftritten jährlich in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Die Band besticht durch jugendlichen Charme, Tanzvideos und Social Media Reichweite. 2024 begeisterten sie bei großen Volksmusik- und Alpenrock-Festivals[web:205]. Ihre Musikvideos und Tourclips sind online millionenfach gestreamt.
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Schürzenjäger
Die Schürzenjäger sind eine der ikonischsten Alpenrock-Bands Tirols und Österreichs und prägen mit Hits wie „Sierra Madre“, „Schürzenjägerzeit“ und neuen Singles die Szene seit Jahrzehnten. Ihr Open Air in Finkenberg ist ein Fixtermin für Alpenrock-Fans. Die Band steht für Akkordeon-Rock, Mundart und eine generationsübergreifende Fanbasis. 2024 veranstalteten sie wieder große Festivals, Gast-Acts und Medienshows. Konzertvideos, Eventberichte und Backstage-Clips erscheinen regelmäßig online[web:204][web:215].
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Wildbach
Wildbach ist eine moderne Mundart-Partyrockband aus Tirol, die Rock, Pop mit Dialekt und alpinem Flair auf kleinen wie großen Bühnen zelebriert. Sie verbinden Brass, Folk, Humor und rockige Gitarren und wurden 2024 als beste Partyband ausgezeichnet[web:121]. Viele ihrer Songs sind Hymnen für Tiroler/Bayerische Festivitäten und Alpenrock-Events. Die Band ist ein Dauergast bei Volksmusik- und Rockfestivals. Social Media und Streamingclips dokumentieren den Live-Spirit und neue Veröffentlichungen.
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Bluatschink
Bluatschink ist ein erfolgreiches Alpenrock- und Dialektlied-Duo aus dem Tiroler Lechtal, das mit humorvollen und gesellschaftskritischen Liedern sowie Balladen Generationen begeistert. Seit den 1990ern prägen Hits wie „Funka fliaga“ und „Hoamatle“ die Szene. 2024 waren Bluatschink auf Kirchentagen, Festivals, Familien-Events und Open Airs in ganz Österreich präsent. Ihre Bühnenauftritte punkten mit Kabarett, Mundart und musikalischer Tiefe. Social Media, Mitschnitte und neue Studio-Songs sind regelmäßig online.
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Die Jungen Zillertaler
Die Jungen Zillertaler sind eine der erfolgreichsten Alpenrock- und Volksmusikbands Österreichs — mit mitreißenden Polkas, Hit-Medleys und Party-Rock-Elementen. Ihre Shows bei Open Airs, Après-Ski und TV-Events sind energiegeladen und meist ausverkauft. 2024 traten sie beim „Wenn die Musi spielt“, Bergfestivals und großen Volksfesten auf. Humor, Livemusik und ihre Zillertaler Herkunft prägen ihren Stil. YouTube-Charts, TV-Aufnahmen und Tourankündigungen erreichen Hunderttausende Fans.
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Die SEER
Die SEER zählen mit Alpenpop-Hymnen wie „Wilds Wossa“ und „Junischnee“ zu den wichtigsten Vertretern des modernen Alpenrocks und begeistern mit vielstimmigem Gesang, Bläsern und groovigen Songs. 2024 spielen sie wieder große Open Airs, TV-Shows, Kirchenkonzerte und Sommerfestivals. Die Band steht für Heimatverbundenheit, moderne Arrangements und Live-Energie. Musikvideos, Album-Features und Tour-Backstages sind ständig auf ihren Kanälen zu finden. Publikum und Medien feiern den SEER-Sound generationsübergreifend.
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Wadltreiber
Wadltreiber ist eine junge Alpenrock-Partyband aus Salzburg/Oberösterreich mit modernen, gitarrenlastigen Tracks, die auf Oktoberfesten, Ski-Openings und Dorfplatzbühnen für Stimmung sorgen. Ihre Musik verbindet Rockriffs, Akkordeon und Mundarttexte mit Einflüssen aus Pop und EDM. Wadltreiber steht für Bühnenspaß, Fan-Nähe und Social-Media-Humor. 2024 waren sie auf zahlreichen Trachten- und Volksmusik-Events im ganzen Alpenraum im Einsatz. Musikvideos, Livemitschnitte und Einblicke erscheinen kontinuierlich.
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Söhne Tirols
Söhne Tirols ist eine Alpenrock-Formation aus dem Tiroler Unterland, die kraftvolle Mundart-Rock-Songs, Akkordeonriffs und rockige Bläsersätze für Party-, Dorf- und Festzelt-Bühnen liefert. Ihr Sound verbindet Tiroler Lebensgefühl mit modernen Arrangements. 2024 spielten sie bei Ski-Openings, großen Alpenrock-Events und Trachtenfestivals in ganz Österreich. Die Band punktet mit Live-Energie und Fan-Nähe; neue Musikvideos, Clips und Streaming-Veröffentlichungen erscheinen regelmäßig. Das Motto: „Feiern wie die Tiroler!“
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Sunnseitn
Sunnseitn steht für österreichischen Alpenfolk mit vielstimmigem Gesang, Dialekt-Pop, Humor und Einbeziehung traditioneller Melodien. Die Band ist auf Alpenrockfestivals, Kirta und Open-Airs im ganzen Land aktiv, 2024 auch bei Familien- und Sportevents. Musik verbindet Generationen auf und vor der Bühne. Sie posten regelmäßig neue Sessions und Fan-Clips auf Social Media. Sunnseitn steht für sommerliche Stimmung, musikalische Heimat und kulturelle Lebensfreude.
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Zillertal Power
Zillertal Power ist eine energiegeladene Partyband aus Tirol mit modernem Alpenrock, traditionellen Elementen und viel Entertainment-Faktor. Sie überzeugen auf Festbühnen, Après-Ski-Partys und großen Open Airs. 2024 präsentierten sie neue Songs bei mehreren internationalen Alpenfestivals und Dorfkonzerten. Ihre Musikvideos, Livestreams und Fan-Aktionen erfreuen eine große Online-Community. Zillertal Power kombiniert Bodenständigkeit, Spaß und rockige Volksmusik.
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Die jungen Paldauer
Die jungen Paldauer sind eine steirische Alpenrock- und Schlager-Truppe, die seit den 2000ern durch mitreißenden Dialekt, Showeinlagen und moderne Volksmusik ein Publikum von jung bis alt begeistert. Sie treten bei Volksmusikfestivals, Kirta, Schlagerpartys und Open Airs im ganzen Alpenraum auf. 2024 waren sie sowohl in Fernsehshows als auch auf Tour durch Österreichs Festzelte. Ihr Repertoire reicht von Alpenrock-Klassikern bis zu tanzbaren Popnummern. Social Media, neue Videos und Fanaktionen sind Teil des Erfolgs.
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Der Nino aus Wien
Überblick
Der Nino aus Wien (bürgerlich: Nino Mandl, geb. 1987) ist ein prägender österreichischer Liedermacher, Literat und Musiker der neuen Wiener Szene. Sein eigenwilliger „Hirschstettner Soul“, FM4-Charts-Erfolge, ironische Texte und Hommagen an Wiener Musiktraditionen machen ihn zu einem wichtigen Vertreter des modernen Austropop.
Wikipedia | Strauss Festivalprofil
Karriere & Band
Mit seiner unveränderten AusWienBand (Raphael Sas, pauT, David Wukitsevits) tourt Nino seit 2009 durch den deutschsprachigen Raum, von Arena Wien bis Elbphilharmonie Hamburg. Mit zahlreichen Amadeus-Nominierungen und FM4-Erfolgen ist er längst „Bob Dylan vom Praterstern“.
Musikstil & Themen
„Wienerlied 2.0“: Ninos Songs sind melancholisch, humorvoll, mehrfach selbstironisch und oft eine Reflexion über das Leben in Wien, Beziehungen und Gesellschaftskritik. Er spielt mit Wortwitz und poetischer Tiefgründigkeit und verbindet Tradition und Indiepop.
Diskografie
Alben: „Der Nino aus Wien“ (2009), „Bäume“ (2011), „Down in Albern“ (2015), „endlich Wienerlieder“ (2024, Hommage an Großvater Rudi Mandl und die Wiener Liedtradition). Zahlreiche Chartplatzierungen und Titel wie „Du Oasch“, „Der schönste Mann von Wien“.
Laut.de Porträt
Medien & Links
Die Seer
Überblick
Die Seer sind die erfolgreichste österreichische Mundart-Band, gegründet 1996 in Grundlsee. Mit ihrem Mix aus Tradition, Pop und eingängigen Dialekt-Songs prägen sie seit fast drei Jahrzehnten die österreichische Musikszene und zählen zu den beliebtesten Live-Acts des Landes.
Wikipedia | Offizielle Website
Geschichte & Entwicklung
Gegründet von Alfred Jaklitsch nach der Trennung von Joy, sind Die Seer seit 1996 mit über 14 Nummer-1-Alben und Hunderttausenden verkauften Tonträgern erfolgreich. Zuletzt feierte die Band ihre Abschiedstournee 2024/25 und erhielt den Amadeus Lebenswerkpreis.
Musikstil
Seer-Sound: Mundart, moderne Popmelodien, Volksmusik—herzliche Balladen und Stimmungshits. Die Texte erzählen von Liebe, Heimat, Natur und Lebensfreude und spiegeln die steirische Seele wider.
Bandmitglieder
Alfred Jaklitsch, Sabine „Sassy“ Holzinger, Astrid Wirtenberger, Jürgen Mayer, Tom Eder, Dietmar Kastowsky, Franz Unfried, Wolfgang Luckner. Die Band arbeitet eng im Kollektiv und abwechselnd in verschiedenen Zusammensetzungen.
Bandporträt
Diskografie und Erfolge
Alben (Auszug): „Junischnee“ (2002, 3x Platin), „Liebe lebt“ (2022), „Stad“ (2022), „Ausklang“ (2023), zahlreiche Live-CDs und Sampler. Auszeichnungen: mehrfach Amadeus Award, Großer Josef-Krainer-Preis, Platin für fast alle Studioalben.
Medien & Links
Spotify | YouTube | Facebook Hier sind detailreiche, klar gegliederte Künstlerporträts für DelaDap, Denk, Der Nino aus Wien und Die Seer – jeweils mit Absätzen und weiterführenden HTML-Links:
Die Schmetterlinge
Überblick
Die Schmetterlinge waren eine wegweisende österreichische Folk-Politrock-Band, gegründet 1969 in Wien. Ihre Musik verbindet politische Statements und anspruchsvolle musikalische Arrangements und prägte die österreichische Musiklandschaft nachhaltig.
Wikipedia
Entwicklung und Geschichte
Als eine der ersten österreichischen Politrock-Gruppen entwickelte sich die Band in den 1970er Jahren zu einer Stimme sozialer Bewegungen, trat bei Protesten und im studentischen Kontext auf und engagierte sich im Rahmen der „Arena“-Bewegung. Ihr Hauptwerk „Proletenpassion“ (1976/77) ist eine rock-oratorische musikalische Geschichte sozialer Kämpfe, uraufgeführt bei den Wiener Festwochen und als Dreifachalbum veröffentlicht. 1977 vertraten sie Österreich mit der satirischen Plattenindustrie-Kritik „Boom Boom Boomerang“ beim Eurovision Song Contest.
Wien Geschichte Wiki
Besetzung
Zu den wichtigsten Mitgliedern zählten Willi Resetarits (später Ostbahn Kurti), Georg Herrnstadt, Fredi Rubatschek, Erich Meixner, Pippa Armstrong, Beatrix Neundlinger, Herbert Tampier und Günther Großlercher.
Last.fm
Diskografie
Zu den zentralen Alben gehören „Proletenpassion“ (1977) und „Herbstreise“ (1979)—letztere gilt als musikalischer Soundtrack zum „Deutschen Herbst“. Ihre Lieder sind bis heute Teil österreichischer Kulturgeschichte.
Krautrock Musikzirkus
Drahdiwaberl – Wiens radikales Theaterrock-Kollektiv zwischen Musik, Aktion und politischer Groteske
Drahdiwaberl gehört zu den eigenständigsten und provokantesten Erscheinungen der österreichischen Musikgeschichte. Die Formation um Stefan Weber verband Rockmusik, Gesellschaftskritik, groteskes Theater und Elemente des Wiener Aktionismus. Ein Konzert war nicht bloß eine Folge von Songs, sondern ein bewusst überforderndes Gesamtereignis.
Mit „Psychoterror“, „Mc Ronalds Massaker“ und „Werwolfromantik“ erreichte die Gruppe in den frühen 1980er-Jahren auch kommerziellen Erfolg. Ihre Bedeutung reicht jedoch weiter: Drahdiwaberl war ein wechselndes Ensemble von Musikern, Darstellern und Aktionisten, ein Experimentierraum und ein Gegenentwurf zur angepassten Unterhaltung.
Falco spielte hier Bass, bevor er zum Weltstar wurde. Jazz Gitti, Thomas Rabitsch, Helmut Bibl und zahlreiche weitere Persönlichkeiten gehören zur Geschichte. Der zentrale Bezugspunkt blieb Stefan Weber als Sänger, Texter, Inszenator und „Kapellmeister“.
Recherche- und Informationsstand: 4. November 2026. Historische Bandphasen, Gastbeteiligungen, Studioalben, Liveaufnahmen und spätere Neuauflagen werden getrennt dargestellt.
1. Einleitung und Überblick
Drahdiwaberl wurde 1969 in Wien gegründet. Die Formation ging aus Stefan Webers musikalischem Umfeld der Wabbs Crew beziehungsweise Wabbs Gun hervor.
Eine über Jahrzehnte unveränderte Besetzung gab es nicht. Das Österreichische Musiklexikon und das Wien Geschichte Wiki nennen mehr als vierzig beteiligte Musiker sowie zahlreiche zusätzliche Bühnenaktionisten.
Steckbrief
- Bandname: Drahdiwaberl
- Gründung: 1969
- Herkunft: Wien
- Gründer und prägender Leiter: Stefan Weber
- Erster offizieller Auftritt laut Fachquellen: 1972 im Audimax der Universität Wien
- Musikalische Felder: Underground-Rock, Art-Rock, Theaterrock, Hard Rock und punknahe Performance
- Wichtiger früher Sampler: „Wiener Blutrausch“, 1979
- Debütalbum: „Psychoterror“, 1981
- Früher Produzent: Peter Müller
- Größter Singleerfolg: „Lonely“ mit Lukas Resetarits, 1983
- Letztes reguläres Studioalbum: „Sitzpinkler“, 2004
- Späte Werkschau: „Schmutz und Schund“, 2011
- Dokumentarfilm: „Weltrevolution“
- Ende der regulären Bandaktivität: in Bandübersichten mit 2013 angegeben
- Stefan Weber: gestorben am 7. Juni 2018
Hinweis zum Gründungsdatum: Die neuere Wiener Archivdarstellung nennt den 17. September 1969. Andere Biografien nennen Mai 1969; einzelne Texte sogar 1968. Das Jahr 1969 ist durch die maßgeblichen Fachquellen am besten gestützt.
Grundlagen: Wien Geschichte Wiki: Bandporträt · Österreichisches Musiklexikon.
2. Bandgeschichte, Gründungsjahr und Herkunft
Die Vorgeschichte: Wabbs Crew und Wabbs Gun
Stefan Weber sammelte bereits in den 1960er-Jahren Band- und Bühnenerfahrung. Die frühen Formationen arbeiteten mit knappen Mitteln und orientierten sich an internationaler Rockmusik.
Nach dem Ende dieser Vorgängerprojekte entstand Drahdiwaberl. Die spätere professionelle Plattenkarriere war zunächst noch nicht absehbar.
1972: erster offizieller Auftritt
Das Audimax der Universität Wien wird in beiden Fachquellen als Ort des ersten offiziellen Auftritts genannt. Die Band entwickelte sich in einer Umgebung politischer, kultureller und gesellschaftlicher Auseinandersetzungen.
Vom Coverrepertoire zu eigenen Stücken
Zunächst spielte die Gruppe auch deutschsprachig bearbeitete Fassungen internationaler Rocktitel. Ab Mitte der 1970er-Jahre entstand ein zunehmend eigenes Repertoire.
Die Inszenierung wurde dabei ebenso wichtig wie das musikalische Material: Bühne, Kostüm, Körper und Sprache bildeten gemeinsam die Aussage.
1978: Falco und die musikalische Professionalisierung
Hans Hölzel, später Falco, kam 1978 als Bassist zur Formation. Peter Vieweger und Thomas Rabitsch gehören zum damaligen musikalischen Leitungsumfeld.
Die Band blieb ein offenes Kollektiv, verfügte zugleich aber über Musiker mit ausgeprägtem professionellem Können. Chaos als ästhetischer Eindruck bedeutete nicht, dass jede musikalische Entscheidung zufällig war.
1979: „Wiener Blutrausch“
Der im Eigenverlag veröffentlichte Sampler wurde zu einem wichtigen Dokument der Wiener Szene. Das Wien Geschichte Wiki hebt Stefan Webers und Drahdiwaberls Anteil an der Entwicklung von Punk und New Wave in Österreich hervor.
„Wiener Blutrausch“ ist dabei kein reguläres Drahdiwaberl-Soloalbum, sondern eine Gemeinschaftsveröffentlichung mehrerer Acts.
1981: „Psychoterror“
Nach dem Vertrag mit Markus Spiegels GIG Records erschien das Debütalbum. Peter Müller produzierte die Aufnahme.
„Boring Old Fart“, „Großstadtdschungel“, „Machomann“ und „Der ausgeflippte Lodenfreak“ gehören zum bekannten frühen Werk. Auch Falcos „Ganz Wien“ ist auf der Platte enthalten.
1982/1983: die kommerziell erfolgreichste Phase
„Mc Ronalds Massaker“ und „Werwolfromantik“ erreichten ein größeres Publikum. Die ersten drei Studioalben gelangten in die österreichischen Top Ten.
Mit „Lonely“ und Lukas Resetarits gelang 1983 sogar ein Nummer-eins-Hit in Österreich. Das Ergebnis ist angesichts des provokanten Bandimages besonders bemerkenswert.
1986: „Jeannys Rache“
Das Album setzte den eigenen satirischen und grotesken Kosmos fort. Verschiedene Kataloge schreiben den Titel leicht unterschiedlich. Maßgeblich ist jeweils die konkrete Ausgabe.
1989: erste Auflösung
Nach den großen Erfolgen der frühen 1980er-Jahre nahm die öffentliche Aufmerksamkeit ab. 1989 wurde die Formation aufgelöst.
1991: Wiederaufnahme
Ein Auftritt beim New Music Seminar in New York wurde zum Anlass einer Neugründung. Die Bandgeschichte besteht somit aus mehreren Phasen und nicht aus einer lückenlos gleichbleibenden Organisation.
1994 bis 2004: neue Alben
„Sperminator“, „Torte statt Worte“ und „Sitzpinkler“ dokumentieren die spätere Studioarbeit. Politische Haltung, Provokation und groteske Darstellung blieben wichtige Bestandteile.
Späte Dokumentation und Ende der Bandphase
Mit dem Film „Weltrevolution“ und der Werkschau „Schmutz und Schund“ wurde die Geschichte erneut aufgearbeitet. Bandübersichten führen 2013 als Ende der regulären Aktivität.
Stefan Weber starb 2018 nach langer Krankheit. Historische Neuauflagen und Erinnerungsprojekte machen das Werk weiterhin zugänglich.
Vertiefung: Ausführliche Bandgeschichte · Fachlexikon zu Auflösung und Neugründung · Historische Bandphasen und Tonträger.
3. Stefan Weber: Musiker, Künstler und Lehrer
Biografische Eckdaten
Stefan Weber wurde am 8. November 1946 in Wien geboren. Er studierte an der Akademie der bildenden Künste in der Meisterklasse für Grafik.
1970 legte er die Lehramtsprüfung ab. Bis zur krankheitsbedingten Frühpensionierung 2000 unterrichtete er Bildnerische Erziehung am Gymnasium Waltergasse.
Lehrerberuf und Undergroundbühne
Die Verbindung dieser Tätigkeiten gehört zu seiner besonderen Biografie. Sie sollte jedoch nicht als bloße kuriose Doppelrolle verstanden werden. Gestaltung, Kritik und öffentliches Auftreten durchziehen beide Bereiche.
Der beständige Kern
Während die Besetzung wechselte, blieben Webers Texte und Inszenierungsvorgaben der zentrale Bezugspunkt. Er bezeichnete sich beziehungsweise wurde als „Kapellmeister“ der Formation wahrgenommen.
Diese Rolle ist von einer alleinigen Urheberschaft sämtlicher musikalischer Beiträge zu unterscheiden. Viele Musiker prägten den Klang eigenständig mit.
4. Mitglieder und historische Besetzungen
Ein Kollektiv mit wechselnder Zusammensetzung
Über vierzig Musiker und zahlreiche weitere Aktionisten waren im Lauf der Jahrzehnte beteiligt. Eine einzige Namensliste kann diese Geschichte nur ausschnitthaft abbilden.
| Person | Funktion | Einordnung |
|---|---|---|
| Stefan Weber | Gesang, Texte, Inszenierung | Gründer und zentraler künstlerischer Leiter. |
| Thomas Rabitsch | Keyboards und musikalische Arbeit | Langjähriger prägender Musiker. |
| Bernhard Rabitsch | Blasinstrumente und Gesang | Langjährige Mitwirkung. |
| Helmut Bibl | Leadgitarre | Prägende spätere Bandphase. |
| Polio Brezina | Keyboards | Langjährige Mitwirkung ab den 1980er-Jahren. |
| Fredl Petz | Bass | Wichtiger Bestandteil der späteren Kernbesetzung. |
| Silvia Glauder | Gesang und Darstellung | Langjährige Bühnenpersönlichkeit. |
| Chris Bauer | Gesang und Darstellung | Prägende spätere Bandphase. |
| Heinz Nessizius | Darstellung, Gesang und Produktion | Langjähriger Beteiligter. |
| Falco / Hans Hölzel | Bass und Gesang | Mitwirkung ab 1978 bis zur frühen Solokarriere. |
| Jazz Gitti | Gesang und Darstellung | Frühe 1980er-Jahre. |
| Wolfgang Staribacher | Saxofon | Wichtiger Musiker der frühen Albumphase. |
| Peter Vieweger | Gitarre und musikalische Leitung | Prägendes Umfeld der späten 1970er-Jahre. |
| Mario Beschta | Schlagzeug | Frühe 1980er-Jahre. |
| Sigi Meier | Schlagzeug | Späte Bandphase. |
Weitere dokumentierte Beteiligte
Fach- und Bandübersichten nennen unter anderem Franz Bilik, Marcel Houf alias General Gugelhupf, Heli Deinboek, Christa Urbanek, Eik Breit, Volker Wiltschko und Reinhard Stranzinger.
Die Funktionen und Zeiträume unterscheiden sich nach Projekt. Nicht jede Person war in derselben Form dauerhaftes Bandmitglied.
Diese Tabelle ist eine historische Orientierung, keine aktuelle Besetzung für ein Konzert im Jahr 2026. Auch einzelne Eintritts- und Austrittsjahre können zwischen den Quellen abweichen.
Mitglieder und Bühnenaktionisten im Archiv · Ergänzende Besetzungsübersicht · Albumbezogene Credits.
5. Musikstil und Einflüsse
Rock und Theater
Drahdiwaberl lässt sich nicht auf eine einzige Genrebezeichnung reduzieren. Rockmusik bildet die Grundlage, doch theatralische Aktion, Satire und visuelle Überzeichnung sind gleichberechtigte Bestandteile.
Internationale Bezugspunkte
Das Wiener Archiv nennt unter anderem die Rolling Stones, The Fugs, Frank Zappa, The Tubes und Alberto y Lost Trios Paranoias als frühe Orientierungspunkte.
Wiener Aktionismus
Das Musiklexikon hebt den Einfluss des Wiener Aktionismus hervor. Körper, Material und Grenzüberschreitung wurden zu Mitteln der öffentlichen Auseinandersetzung.
Punknähe ohne einfache Genreidentität
Drahdiwaberl beeinflusste die österreichische Underground- und Punkszene. Die Band deshalb ausschließlich als klassische Punkgruppe zu bezeichnen, wäre dennoch zu eng.
Musikalische Präzision hinter dem Spektakel
Die Beteiligung erfahrener Instrumentalisten erklärt, weshalb die Musik auch ohne Bilder eine eigenständige Wirkung entfalten kann. Die Bühne war provokant, die Aufnahmen sind deshalb aber nicht bloß Geräuschkulissen.
Internationale Einflüsse · Aktionismus und musikalische Einordnung.
6. Texte, Themen und politische Haltung
Angriff auf gesellschaftliche Fassaden
Drahdiwaberl arbeitete mit Übertreibung, Entstellung und grotesken Figuren. Das Vertraute sollte nicht bestätigt, sondern aus dem Gleichgewicht gebracht werden.
Großstadt und soziale Rollen
„Großstadtdschungel“, „Machomann“ und „Der ausgeflippte Lodenfreak“ verweisen auf urbane Milieus, Männlichkeitsbilder und gesellschaftliche Selbstdarstellung.
Autorität und Macht
Die politischen Intentionen der Shows sind in den Fachquellen ausdrücklich genannt. Titel wie „Supersheriff“ wurden als Kritik an Autorität und Polizeigewalt gelesen.
Konsum und Warenwelt
Schon der Titel „Mc Ronalds Massaker“ verbindet eine erkennbare Konsumreferenz mit grotesker Zuspitzung. Er gehört zur Ästhetik der Provokation und ist keine sachliche Beschreibung eines realen Ereignisses.
Religion, Sexualität und Tabus
Die Band griff wiederholt Themen auf, die in der gewöhnlichen Unterhaltung oft ausgespart werden. Nicht jede Grenzüberschreitung ist dadurch automatisch gegen Kritik immun.
Absicht und Wirkung unterscheiden
Eine satirische oder politische Absicht garantiert nicht, dass jede Darstellung von allen Menschen gleich verstanden wird. Historische Provokationen können heute anders wirken und weiterhin kritisch diskutiert werden.
Politische Ausrichtung im Fachlexikon · Politisch positionierter Rückblick auf die ersten beiden Alben.
7. Diskografie und Werke im Überblick
Studioalben
| Jahr | Album | Einordnung |
|---|---|---|
| 1981 | Psychoterror | Debüt; produziert von Peter Müller. Enthält auch Falcos „Ganz Wien“. |
| 1982 | Mc Ronalds Massaker | Zweites Album und großer österreichischer Charterfolg. |
| 1983 | Werwolfromantik | Drittes Studioalbum; auch mit „Wehrwolf“-Schreibweise in einzelnen Quellen. |
| 1986 | Jeannys Rache | In Katalogen mit unterschiedlichen Apostroph- und Namensschreibweisen geführt. |
| 1994 | Sperminator | Studioarbeit der wiedergegründeten Bandphase. |
| 2000 | Torte statt Worte | Späte Studioveröffentlichung. |
| 2004 | Sitzpinkler / Sitz-Pinkler | Letztes reguläres Studioalbum in den ausgewerteten Werkübersichten. |
Liveaufnahmen und Werkschauen
| Jahr | Veröffentlichung | Einordnung |
|---|---|---|
| 1984 | Wer hat hier Pfui geschrien? | Liveveröffentlichung. |
| 1989 | Das letzte Konzert | Dokument der damaligen Abschiedsphase. |
| 1991 | The Worst of Drahdiwaberl | Zusammenstellung; spätere Digitalausgaben können andere Datierungen anzeigen. |
| 1997 | Die letzte Ölung – The Best of Drahdiwaberl | Best-of, nicht als neues reguläres Studioalbum zu zählen. |
| 2005 | Austropop Kult – Drahdiwaberl | Zusammenstellung. |
| 2011 | Schmutz und Schund | Drei-CD-Werkschau beziehungsweise Best-of-Box. |
Sampler und Singles
- 1979: „Wiener Blutrausch“ – Gemeinschaftssampler.
- 1981: „Lodenfreak“.
- 1982: „Heavy Metal Holocaust“.
- 1982: „Supersheriff“.
- 1983: „Lonely“ mit Lukas Resetarits.
- 1983: „Die Galeere“ mit Falco.
- 1985: „Mulatschag“.
- 1988: „Greif hier nicht her“ mit Dana Gillespie.
Neuauflagen
„Psychoterror“ wurde am 4. Oktober 2019 als limitierte rote Vinyl-Neuauflage mit zusätzlicher Raritäten-CD veröffentlicht.
Die Labelseite nennt eine Auflage von 750 Exemplaren. Das ist eine historische Editionsangabe, keine aktuelle Aussage über Lagerbestand oder heutige Verfügbarkeit.
Ein sinnvoller Einstieg
- „Psychoterror“ – die frühe musikalische Identität und „Ganz Wien“.
- „Mc Ronalds Massaker“ – die Verbindung von prägnanten Songs und grotesker Kritik.
- „Werwolfromantik“ – die kommerziell erfolgreiche Mitte der frühen Albumphase.
- „Wer hat hier Pfui geschrien?“ – der Livezusammenhang.
- „Sperminator“ – die Band nach der Wiederaufnahme.
- „Torte statt Worte“ und „Sitzpinkler“ – die späte Studioarbeit.
- „Schmutz und Schund“ – der breitere Werküberblick.
Kataloghinweis: Das Musiklexikon ordnet einzelne Zusammenstellungen pauschal den Liveveröffentlichungen zu. Detailliertere Tonträgerübersichten führen „The Worst of“, „Die letzte Ölung“ und „Schmutz und Schund“ als Kompilationen. Diese Präsentation hält die Werktypen auseinander.
Werkrecherche: Fachlexikon: Werkübersicht · Discogs: Ausgaben und Credits · Musik-Sammler: Tonträgerausgaben · Labelinformationen zur Neuauflage von 2019.
8. Falco und weitere musikalische Verbindungen
Hans Hölzel als Bassist
Falco trat Drahdiwaberl 1978 bei. Die Band bot ihm ein Umfeld für instrumentale Arbeit und eine frühe eigene Bühnenpersönlichkeit.
„Ganz Wien“
Der Titel wurde im Drahdiwaberl-Zusammenhang bekannt und ist auf „Psychoterror“ dokumentiert. Später gehörte er auch zum eigenständigen Falco-Repertoire.
Drahdiwaberl ist deshalb ein wichtiger Teil seiner Vorgeschichte, aber nicht bloß als „Falcos erste Band“ zu beschreiben. Das Kollektiv besitzt eine lange eigene Geschichte vor und nach seiner Beteiligung.
„Die Galeere“
Auch nach dem Beginn der Solokarriere blieb eine musikalische Verbindung bestehen. „Die Galeere“ ist als Zusammenarbeit mit Falco dokumentiert.
Lukas Resetarits
Bei „Lonely“ wirkte der Kabarettist mit. Er ist nicht mit seinem Bruder Willi Resetarits, dem Darsteller von Ostbahn-Kurti, zu verwechseln.
Jazz Gitti und Dana Gillespie
Jazz Gitti gehörte zur frühen 1980er-Jahre-Bühnenwelt. Dana Gillespie ist bei „Greif hier nicht her“ als Mitwirkende dokumentiert. Das sind unterschiedliche Arten der Beteiligung.
Falcos Einstieg im Archivkontext · „Psychoterror“ im Tonträgerkatalog · Singles und Kooperationen im Überblick.
9. Bühnenkunst und Provokation
Das Konzert als Aktion
Musik, Körper, Requisiten und szenische Übertreibung wirkten zusammen. Die Grenze zwischen Konzert, Theater und Aktion wurde absichtlich unscharf.
Das Publikum sollte nicht nur konsumieren
Die Shows zielten auf Reaktion: Begeisterung, Irritation, Ablehnung oder Widerspruch gehörten zur möglichen Wirkung.
Provokation ist kein neutraler Qualitätsbegriff
Eine Grenzüberschreitung kann politisch gemeint sein und trotzdem problematische Bilder oder Wirkungen erzeugen. Die historische Bedeutung der Band schließt eine heutige kritische Betrachtung nicht aus.
Aufnahmen zeigen nur einen Ausschnitt
Ein Album hält Musik fest, ein Video zusätzlich bestimmte Blickwinkel. Das vollständige Raum- und Publikumserlebnis eines Auftritts wird dadurch nicht identisch wiederhergestellt.
Texte, Inszenierungen und Aktionisten · Provokation und Wiener Aktionismus.
10. Live-Auftritte, Unterbrechungen und spätere Jahre
1972: Audimax Wien
Der erste offizielle Auftritt ist in beiden Fachquellen übereinstimmend dokumentiert.
1989: eine erste Abschiedssituation
„Das letzte Konzert“ gehört zur damaligen Auflösungsphase. Der Titel darf nicht rückblickend als tatsächlich letzter Auftritt der gesamten später wiedergegründeten Formation verstanden werden.
1991: New York
Das New Music Seminar wurde zum Anlass der Wiederaufnahme. Das Musiklexikon nennt einen Auftritt vor 10.000 Gästen. Die Zahl betrifft diesen historischen Veranstaltungszusammenhang, keine regelmäßig erreichte Konzertgröße.
Politische Auftrittskontexte
Drahdiwaberl trat auch im Umfeld politischer Protestveranstaltungen auf. Die Bühnenarbeit war damit nicht ausschließlich an kommerzielle Konzertveranstaltungen gebunden.
Heutige Veranstaltungen
Ein aktueller Termin mit ehemaligen Musikern, Filmen oder Drahdiwaberl-Repertoire ist nicht automatisch ein reguläres Konzert der historischen Band. Die genaue Projektbezeichnung und Besetzung müssen geprüft werden.
Auflösung und New Yorker Auftritt · Aktuelle Erinnerungs- und Sonderveranstaltungen suchen.
11. Erfolge und Anerkennung
Österreichische Albumcharts
| Veröffentlichung | Höchstplatzierung Österreich |
|---|---|
| Psychoterror | Platz 8. |
| Mc Ronalds Massaker | Platz 3. |
| Werwolfromantik | Platz 7. |
| Jeannys Rache | Platz 11. |
„Lonely“
Die Single mit Lukas Resetarits erreichte 1983 Platz eins in Österreich. Das Musiklexikon dokumentiert den nationalen Hit, ergänzende Chartübersichten die Spitzenposition.
Auszeichnungen und Verkäufe
Eine vollständig verifizierte Liste aller Musikpreise, staatlichen Ehrungen oder Tonträgerzertifizierungen liegt in den ausgewerteten Quellen nicht vor.
Deshalb werden keine unbelegten Gold- und Platinbilanzen oder pauschalen Gesamtverkaufszahlen ergänzt.
Top-Ten-Erfolge und „Lonely“ im Fachlexikon · Ergänzende Chartübersicht.
12. Kulturelle Bedeutung und Einfluss
Ein eigenständiger österreichischer Underground
Die Band verband internationale Rockeinflüsse mit Wiener Sprache, politischem Aktionismus und einer lokalen Kultur der Groteske.
Ein Raum für ungewöhnliche Persönlichkeiten
Die offene Ensembleform ermöglichte Beteiligungen, die über die übliche Rockbandbesetzung hinausgingen. Musiker und Bühnenaktionisten arbeiteten an einem gemeinsamen Ereignis.
„Wiener Blutrausch“ als Dokument
Die Bedeutung des Samplers liegt nicht nur in einzelnen später berühmt gewordenen Namen. Er hält einen Moment der Vernetzung und des kulturellen Aufbruchs fest.
Mehr als Falcos Vorgeschichte
Die internationale Bekanntheit Falcos erleichtert den Zugang zur Bandgeschichte. Sie darf Drahdiwaberl aber nicht auf eine Vorstufe seiner Solokarriere reduzieren.
Ein schwieriges, diskutierbares Erbe
Kulturelle Bedeutung entsteht nicht nur durch breite Zustimmung. Drahdiwaberl gehört auch deshalb zur österreichischen Musikgeschichte, weil die Formation Widerspruch und Konflikt bewusst herausforderte.
Grundlagen: Kulturhistorische Bedeutung und Szenevernetzung · Musikalische und politische Einordnung.
13. Interessante Fakten
- Zwischen Gründung und Debütalbum lagen rund zwölf Jahre.
- Der erste offizielle Auftritt fand im Audimax der Universität Wien statt.
- Stefan Weber war zugleich Kunstpädagoge.
- Mehr als vierzig Musiker wirkten im Lauf der Bandgeschichte mit.
- Zusätzlich gehörten zahlreiche Bühnenaktionisten zum Umfeld.
- Falco spielte ab 1978 Bass.
- „Ganz Wien“ ist auf „Psychoterror“ enthalten.
- Jazz Gitti gehörte zur frühen 1980er-Jahre-Bühnenwelt.
- Die ersten drei Studioalben erreichten die österreichischen Top Ten.
- „Lonely“ war ein Nummer-eins-Hit mit Lukas Resetarits.
- Nach einer Auflösung 1989 kam es 1991 zur Wiederaufnahme.
- 2019 erschien eine limitierte Vinyl-Neuauflage von „Psychoterror“ mit Raritäten-CD.
14. Aussagen, Titel und prägende Formulierungen
Keine ungesicherten persönlichen Zitate
Die ausgewerteten Fachquellen beschreiben Webers Haltung und Bühnenpraxis, liefern aber keine ausreichend überprüfte Sammlung persönlicher Interviewzitate. Solche Aussagen werden hier deshalb nicht nachträglich erfunden.
Prägende Werkbezeichnungen
- „Psychoterror“
- „Mc Ronalds Massaker“
- „Wer hat hier Pfui geschrien?“
- „The Worst of Drahdiwaberl“
- „Die letzte Ölung“
- „Torte statt Worte“
- „Schmutz und Schund“
Diese Titel machen die Umkehrung gewöhnlicher Werbe- und Unterhaltungsformeln sichtbar. Sie sind Werkbezeichnungen, keine automatisch persönlichen Lebensmottos aller Beteiligten.
Originalgespräche recherchieren
15. Medien, Dokumentarfilm und Rezeption
Skandalbild und musikalische Arbeit
Medienberichte konzentrieren sich häufig auf die spektakulären oder anstößigen Aspekte. Eine vollständige Präsentation muss die Musik, die Ensemblearbeit und die politische Absicht ergänzen.
Der Film „Weltrevolution“
Die Dokumentation von Klaus Hundsbichler arbeitet die Geschichte der Formation auf. Das Musiklexikon nennt eine Präsentation beim Filmfestival Rotterdam im Jahr 2008.
Festivalpräsentation, Kinostart und spätere Fernsehausstrahlung können unterschiedliche Daten tragen. Ein einzelnes Veröffentlichungsjahr sollte deshalb mit seinem konkreten Kontext angegeben werden.
Politisch positionierte Rückblicke
Der Artikel bei Linkswende hebt die gesellschaftskritische Bedeutung der frühen Alben hervor. Er ist zugleich ein ausdrücklich politisch positionierter Beitrag, keine neutrale Zusammenfassung aller möglichen Bewertungen.
Labeltexte und Editionswerbung
Die Beschreibung der „Psychoterror“-Neuauflage ist hilfreich für Format, Datum und Bonusmaterial. Formulierungen über „legendäre“ oder „maßstabsetzende“ Werke bleiben Wertungen aus dem Vertriebsumfeld.
16. TV, Videos, Radio und Konzertaufnahmen
Frühe Alben und bekannte Songs
- „Psychoterror“ suchen
- „Boring Old Fart“ suchen
- „Großstadtdschungel“ suchen
- „Der ausgeflippte Lodenfreak“ suchen
- „Supersheriff“ suchen
- „Lonely“ mit Lukas Resetarits suchen
Falco und andere Kooperationen
- „Ganz Wien“ im Drahdiwaberl-Zusammenhang suchen
- „Die Galeere“ suchen
- Aufnahmen mit Jazz Gitti suchen
- Die Zusammenarbeit mit Dana Gillespie suchen
Konzertaufnahmen
- „Wer hat hier Pfui geschrien?“ suchen
- Die Abschiedsphase 1989 suchen
- Material zum New Yorker Auftritt suchen
- Weitere Liveaufnahmen suchen
Dokumentation und Fernsehen
- Drahdiwaberl bei ORF ON suchen
- Legale Angebote zum Dokumentarfilm recherchieren
- Porträts und Dokumentationsausschnitte suchen
Radio und Audioarchive
- Beiträge bei ORF Sound suchen
- Ö1-Beiträge suchen
- FM4-Berichte suchen
- Audiogespräche auf SoundCloud suchen
Manche historischen Bühnenaufnahmen enthalten explizite Darstellungen, derbe Sprache oder verstörende Aktionen. Suchlinks garantieren weder die Vollständigkeit noch die dauerhafte Verfügbarkeit oder Autorisierung eines Mitschnitts.
17. Heutiger Status und Archivveröffentlichungen
Historische Band statt ungeprüft aktueller Touract
Die Bandübersichten führen das Ende der regulären Aktivität mit 2013. Stefan Weber starb 2018. Ein heutiger Auftritt ehemaliger Mitglieder muss deshalb nach Besetzung und Projektname konkret eingeordnet werden.
Neuauflagen bleiben historische Aufnahmen
Die Ausgabe von „Psychoterror“ aus 2019 macht das Debüt erneut verfügbar. Sie ist kein neues Studioalbum aus dem Jahr 2019.
Auch spätere Digitaldaten bei „Wer hat hier Pfui geschrien?“ oder anderen Veröffentlichungen können auf erneute Katalogbereitstellung verweisen.
Keine unbestätigte aktuelle Bandwebsite
Aus den hier ausgewerteten Quellen wird keine eigenständige, aktuell gepflegte offizielle Banddomain abgeleitet. Für historische Fakten sind die Wiener Archive und Tonträgernachweise geeigneter.
18. Weblinks, Suchangebote und soziale Medien
Archive und vertiefende Informationen
- Wien Geschichte Wiki: Bandgeschichte
- Wien Geschichte Wiki: Stefan Weber
- Österreichisches Musiklexikon
- Discogs: Tonträger und Credits
- Musik-Sammler: Ausgabenübersicht
- Labelseite zur „Psychoterror“-Neuauflage
Google, Bilder und Nachrichten
- Drahdiwaberl auf Google suchen
- Google-Bildersuche
- Aktuelle Nachrichten suchen
- Nachrichten der letzten Woche suchen
- Archivinterviews suchen
Musik und Streaming
- YouTube: Musik und Videos suchen
- SoundCloud durchsuchen
- Spotify durchsuchen
- Apple Music: „Psychoterror“
- Discogs: zusätzliche Tonträgersuche
Soziale Medien: ausdrücklich als Suchangebote
Die folgenden Links bestätigen keinen offiziellen Bandaccount. Historische Profile, Fanarchive und persönliche Seiten ehemaliger Mitglieder sollten voneinander unterschieden werden.
- Facebook durchsuchen
- Instagram-Profile und Beiträge suchen
- TikTok durchsuchen
- Nach offiziellen YouTube-Veröffentlichungen suchen
Mitglieder und Weggefährten weiter erkunden
- Stefan Weber
- Thomas Rabitsch
- Bernhard Rabitsch
- Helmut Bibl
- Polio Brezina
- Fredl Petz
- Silvia Glauder
- Chris Bauer
- Falco und „Ganz Wien“
- Jazz Gitti
- Lukas Resetarits und „Lonely“
Bilder, Videos und Audioaufnahmen aus Suchmaschinen sind nicht automatisch zur Veröffentlichung freigegeben. Urheberrechte, Bildnachweise und gegebenenfalls Nutzungsgenehmigungen müssen gesondert geprüft werden.
Edmund
Überblick
Edmund ist ein österreichisches Pop-Duo aus Wien, bestehend aus Markus Kadensky und Roman Messner. Geprägt durch ehrliche, mundartliche Texte und eingängige Melodien ist Edmund seit 2018 fester Bestandteil der österreichischen Charts.
Wikipedia
Geschichte und Werdegang
Nach ersten gemeinsamen Sessions 2017 entstand Edmund, benannt nach Kultfigur „Mundl“ Sackbauer aus der TV-Serie „Ein echter Wiener geht nicht unter“. Ihr Debütalbum „Freindschoft“ (2018) schaffte es direkt in die Top 4 der Charts, die Single „Freindschoft“ wurde zum Hit mit Millionen Views.
Bandmagazin
Auszeichnungen und Diskografie
Folgealben: „Leiwand“ (2020), „Fein“ (2022), „Legende“ (2025)—letzteres auf Platz 1 der österreichischen Albumcharts. Gewinner des Amadeus Austrian Music Award 2021.
Video: Beste Zeit
Erste Allgemeine Verunsicherung – die EAV zwischen Rocktheater, Pop und politischer Satire
Die Erste Allgemeine Verunsicherung gehört zu den unverwechselbarsten Formationen der österreichischen Musikgeschichte. Ihre bekanntesten Hits machten sie im gesamten deutschsprachigen Raum populär. Ihr eigentliches Konzept reichte jedoch weit über humorvolle Singles hinaus: Die EAV verband Musik, Kabarett, Comic, Kostüm und Gesellschaftskritik zu einem eigenständigen Bühnenkosmos.
Thomas Spitzers Sprachwitz und grafische Figurenwelt sowie Klaus Eberhartingers Stimme und Darstellungskunst prägten die öffentliche Identität. Hinter eingängigen Refrains standen Geschichten über Geld, Macht, Verführung, Vorurteile, Umweltzerstörung und menschliche Schwächen.
Von der experimentellen Frühzeit über „Geld oder Leben!“ und „Liebe, Tod & Teufel“ bis zu „Alles ist erlaubt“ blieb die Band ihrem Prinzip treu: Unterhaltung durfte vergnüglich sein, musste aber nicht bequem bleiben.
Redaktioneller Stand: 4. November 2026. Historische Bandphasen, spätere Sonderprojekte und individuelle Aktivitäten der Mitglieder werden getrennt dargestellt.
1. Einleitung und Überblick
EAV ist die Kurzform von Erste Allgemeine Verunsicherung. Der Name spielt auf die damalige Erste Allgemeine Versicherung an. Schon diese kleine sprachliche Verschiebung beschreibt das künstlerische Verfahren: Ein vertrauter Begriff wird verändert, und plötzlich erscheint seine Umgebung in einem anderen Licht.
Steckbrief
- Bandname: Erste Allgemeine Verunsicherung
- Kurzform: EAV
- Entstehung: 1977 aus dem Umfeld der Band Antipasta
- Debütalbum: 1978
- Wichtiger Herkunfts- und Arbeitsraum: Graz und die Steiermark, mit frühen Wiener Verbindungen
- Künstlerisches Konzept: Rock-Comix, Musiktheater und Satire
- Prägende Persönlichkeiten: Thomas Spitzer und Klaus Eberhartinger
- Kommerzieller Durchbruch: „Geld oder Leben!“, 1985
- Abschied vom regulären Tourbetrieb: 2019
- Späteres Themenalbum: „EAVliche Weihnachten – Ihr Sünderlein kommet“, 2021
Zur Datierung: Fach- und Archivquellen nennen 1977 als Entstehungsjahr. Andere Übersichten verwenden 1978, das Jahr des Debütalbums. Diese Präsentation unterscheidet die beiden Entwicklungsschritte.
Einordnung im Österreichischen Musiklexikon · EAV im Rockarchiv Steiermark
2. Biografie und Bandgeschichte
Antipasta und die Entstehung eines Konzepts
Die musikalische Ausgangsbasis war die Formation Antipasta. Eik Breit und Nino Holm holten 1977 den Kunststudenten Thomas Spitzer als Gitarristen dazu. Gemeinsam mit Anders Stenmo entstand das frühe Gründungsumfeld.
Spitzer brachte die Vorstellung einer Gruppe ein, deren Musik mit Zeichnungen, Figuren und szenischen Abläufen verbunden sein sollte. Die EAV war damit von Anfang an mehr als eine gewöhnliche Rockband mit gelegentlichen komischen Ansagen.
1978: das Debüt mit Wilfried
Das erste Album „1. Allgemeine Verunsicherung“ erschien 1978. Wilfried Scheutz war in dieser frühen Phase Sänger und Frontmann. Klaus Eberhartinger gehörte noch nicht zur Band.
Die frühen Programme verbanden Rockmusik mit provokantem Theater und grotesken Szenen. Das spätere Hitpublikum war noch nicht der alleinige Bezugspunkt.
1981: Klaus Eberhartinger und „Café Passé“
1981 kam Klaus Eberhartinger zur Formation. Seine Stimme und sein komödiantisches Timing wurden zu einem entscheidenden Bestandteil des späteren Bandklangs.
„Café Passé“ führte die konzeptuelle Frühphase weiter und brachte Anerkennung auch in Deutschland. Die Gruppe entwickelte eine präzise Verbindung zwischen Song, Figur und Bühnenszene.
1983/1984: der Weg in die breitere Öffentlichkeit
„Spitalo Fatalo“ und „À la carte“ markierten den Übergang zu größerer Bekanntheit. Titel wie „Alpenrap“ und „Afrika“ funktionierten zunehmend auch außerhalb des vollständigen Bühnenprogramms.
1985: „Geld oder Leben!“
„Ba-Ba-Banküberfall“, „Märchenprinz“ und „Fata Morgana“ machten die EAV zu einer der bekanntesten österreichischen Gruppen im deutschsprachigen Raum.
Mit dem Erfolg entstand allerdings eine dauerhafte Spannung: Viele Menschen kannten nur die komischen Singles, während die Alben und Shows politisch und thematisch wesentlich breiter waren.
1987 bis 1991: die große Hitphase
„Liebe, Tod & Teufel“ enthielt „Küss die Hand, schöne Frau“, „Burli“ und „An der Copacabana“. „Neppomuk’s Rache“ folgte 1990 mit „Ding Dong“ und „Samurai“. 1991 erschien „Watumba!“.
Die Band wurde nun zugleich als erfolgreicher Popact und aufwendige Liveformation wahrgenommen. Figuren, Kostüme und musikalische Parodien prägten das Bild ebenso wie die eigentlichen Songs.
Besetzungswechsel und neue Jahrzehnte
Mario Bottazzi verließ die Gruppe 1990. Andy Töfferl wurde eine neue markante Bühnenfigur. Auch weitere Mitglieder der frühen Besetzung schieden im Laufe der Jahre aus.
Spitzer und Eberhartinger blieben das bekannteste kreative Zentrum. „Nie wieder Kunst“, „Im Himmel ist die Hölle los“ und „Himbeerland“ dokumentieren die Arbeit der 1990er-Jahre.
2003 bis 2018: neue Themen und neue Alben
Mit „Frauenluder“, „Amore XL“, „Neue Helden braucht das Land“ und „Werwolf-Attacke – Monsterball ist überall“ setzte die EAV ihre Studioarbeit fort. 2018 erschien „Alles ist erlaubt“.
Die spätere Bandgeschichte ist deshalb nicht bloß die Verwaltung alter Hits. Neue Lieder reagierten weiterhin auf politische und gesellschaftliche Entwicklungen.
2019: der Abschied von der regulären Tourneekarriere
Die Tour „1000 Jahre EAV – Abschiedstournee (Die Erste)“ führte die Gruppe noch einmal durch den deutschsprachigen Raum. Das Abschlusskonzert fand am 14. September 2019 in der Wiener Stadthalle statt.
2021: ein Weihnachtsalbum nach dem Bühnenabschied
„EAVliche Weihnachten – Ihr Sünderlein kommet“ erschien am 5. November 2021. Das Projekt mit zahlreichen Gästen griff auch Ideen aus frühen Bandjahren auf.
Die Veröffentlichung ist von einer Wiederaufnahme des regulären Tourbetriebs zu unterscheiden.
Ausführliche historische Bandchronik · Spitzer über Bandgeschichte und Weihnachtsalbum
3. Bandmitglieder und Besetzungen
Das bekannteste kreative Zentrum
| Name | Aufgaben | Bedeutung |
|---|---|---|
| Thomas Spitzer | Text, Komposition, Gitarre, Gesang und grafische Gestaltung | Prägte Songs, Figuren, Illustrationen und das Gesamtkonzept. |
| Klaus Eberhartinger | Gesang, Moderation und Darstellung | Frontmann ab 1981 und Verkörperung zahlreicher Bühnenfiguren. |
Wichtige historische Mitglieder
| Musiker | Instrument oder Funktion |
|---|---|
| Eik Breit | Bass und Gesang; Gründungsmitglied. |
| Nino Holm | Keyboards und Gesang; Gründungsmitglied. |
| Anders Stenmo | Schlagzeug; Gründungsmitglied. |
| Wilfried Scheutz | Gesang in der frühen Debütphase. |
| Walter Hammerl | Gesang und Darstellung in der frühen Bandgeschichte. |
| Gert Steinbäcker | Gesang in frühen EAV-Zusammenhängen. |
| Günter Schönberger | Saxofon und Bühnenarbeit. |
| Mario Bottazzi | Gesang, Keyboards und Darstellung. |
| Andy Töfferl | Keyboards, Gesang und Darstellung. |
| Kurt Keinrath | Gitarre und Keyboards. |
| Franz Kreimer | Keyboards und weitere Instrumente. |
| Leo Bei | Bass in einer späteren Bandphase. |
| Alvis Reid | Bass in der letzten regulären Konzertphase. |
| Aaron Thier | Schlagzeug in der letzten regulären Konzertphase. |
Die Besetzung änderte sich mehrfach. Gastauftritte, Studiobeiträge und feste Mitgliedschaften sind nicht gleichzusetzen. Für ein bestimmtes Album oder Konzert sollten die jeweiligen Credits geprüft werden.
Historische Mitgliederübersicht im Rockarchiv · Ergänzende Besetzungsentwicklung
4. Musikstil und Einflüsse
Stilwechsel als künstlerisches Mittel
Rock, Pop, Reggae, Rap, Schlagerparodie und kabarettistische Miniaturen konnten innerhalb eines Albums nebeneinanderstehen. Der Wechsel war häufig Teil der Aussage: Eine vertraute musikalische Form wurde benutzt, um ihre gesellschaftliche Umgebung zu kommentieren.
Sprache als Rhythmus
Eberhartingers Vortrag bewegt sich zwischen Gesang, Sprechgesang und Rollenrede. Betonung, Tempo und Pausen sind für die Wirkung vieler Texte ebenso wichtig wie der Refrain.
Eingängigkeit mit doppeltem Boden
Die populären Songs können schon beim ersten Hören funktionieren. Ihre satirischen Ebenen erschließen sich teilweise erst beim genauen Zuhören oder im Zusammenhang des vollständigen Programms.
Kabarett und Performance
Das Österreichische Musiklexikon stellt die EAV in einen Zusammenhang mit Kabarett, politischem Folk-Rock, Drahdiwaberl und internationalem Performance-Rock. Die Bezeichnung „Spaßband“ bildet diese Verbindung nur unzureichend ab.
5. Texte und Themen
Geld und Konsum
„Ba-Ba-Banküberfall“ verwandelt das Streben nach Geld in eine groteske Geschichte des Scheiterns. Auch andere Titel beschäftigen sich mit Geschäftemacherei, Kaufversprechen und gesellschaftlichem Erfolgsdruck.
Umwelt und technische Fortschrittsgläubigkeit
„Burli“ verarbeitet die Angst vor atomarer Verseuchung in einer extrem überzeichneten Familiengeschichte. Die groteske Form machte den Song einprägsam und zugleich zum Gegenstand heftiger Kritik.
Politische Verführung und Vorurteile
Nationalismus, Rassismus und die Manipulation politischer Stimmungen ziehen sich durch verschiedene Phasen des Werks. Spätere Titel wie „Am rechten Ort“ und „Trick der Politik“ gehören in diesen Zusammenhang.
Religion und institutionelle Heuchelei
Thomas Spitzer unterscheidet im Interview von 2021 zwischen persönlichem Glauben und seiner Kritik an religiösen Institutionen. Das Weihnachtsalbum stellt unter anderem die Frage, weshalb Nächstenliebe häufig auf eine kurze Festzeit begrenzt bleibt.
Die ernstere Seite
„Gegen den Wind“ mit Lemo zeigt, dass EAV-Musik nicht immer auf eine große Pointe hinauslaufen muss. Trost, Widerstandskraft und persönliche Erfahrung gehören ebenfalls zum Werk.
Figuren sind keine unmittelbaren Bekenntnisse
Ein satirischer Erzähler vertritt nicht automatisch die Überzeugung seines Autors. Gerade bei der EAV müssen dargestellte Haltung, Übertreibung und kritischer Gegenstand auseinandergehalten werden.
Interview über Satire, Religion und ernsthafte Lieder · Werktexte und Hintergründe im Spezialarchiv recherchieren
6. Diskografie und Werke im Überblick
Studioalben
| Jahr | Album | Einordnung |
|---|---|---|
| 1978 | 1. Allgemeine Verunsicherung | Debüt der frühen Rocktheaterphase mit Wilfried. |
| 1981 | Café Passé | Konzeptprogramm mit parodistischen Szenen. |
| 1983 | Spitalo Fatalo | Mit „Alpenrap“ und „Afrika“. |
| 1984 | À la carte | Weiterentwicklung vor dem großen Durchbruch. |
| 1985 | Geld oder Leben! | Mit „Ba-Ba-Banküberfall“, „Märchenprinz“ und „Fata Morgana“. |
| 1987 | Liebe, Tod & Teufel | Mit „Küss die Hand, schöne Frau“, „Burli“ und „An der Copacabana“. |
| 1990 | Neppomuk’s Rache | Mit „Ding Dong“ und „Samurai“. |
| 1991 | Watumba! | Album der großen internationalen Erfolgsphase. |
| 1994 | Nie wieder Kunst (wie immer …) | Neue Arbeit während personeller Veränderungen. |
| 1997 | Im Himmel ist die Hölle los | Studioveröffentlichung der späteren 1990er-Jahre. |
| 1998 | Himbeerland | Weitere Studioarbeit vor der Jahrtausendwende. |
| 2003 | Frauenluder | Österreichisches Nummer-eins-Album. |
| 2007 | Amore XL | Gesellschaftskritische und persönliche Themen. |
| 2010 | Neue Helden braucht das Land | Mit „Dummheit an die Macht“ und „Rabatt, Rabatt“. |
| 2015 | Werwolf-Attacke – Monsterball ist überall | Mit „Pfeif drauf“ und „Theater um die Kunst“. |
| 2018 | Alles ist erlaubt | Letztes reguläres Studioalbum vor der Abschiedstour. |
| 2021 | EAVliche Weihnachten – Ihr Sünderlein kommet | Späteres Studio-Themenalbum mit zahlreichen Gästen. |
Wichtige Liveveröffentlichungen
- 1995: „Kunst-Tour ’95“.
- 2006: „100 Jahre EAV – live“.
- 2010: „Neue Helden – Live in Graz“.
- 2019: „1000 Jahre EAV live – Der Abschied“.
Zusammenstellungen und Jubiläumsprojekte
- „Kann denn Schwachsinn Sünde sein …?“
- „100 Jahre EAV … Ihr habt es so gewollt!“
- „The Essential“
- „Was haben wir gelacht …“
- „Original Album Classics“
Bekannte Lieder als Einstieg
- „Alpenrap“
- „Afrika“
- „Ba-Ba-Banküberfall“
- „Märchenprinz“
- „Fata Morgana“
- „Küss die Hand, schöne Frau“
- „Burli“
- „An der Copacabana“
- „Ding Dong“
- „Samurai“
- „300 PS (Auto …)“
- „Gegen den Wind“
Livealben, neu eingespielte Hits, Zusammenstellungen und reguläre Studioalben sind unterschiedliche Kategorien. Auch ein neues Erscheinungsdatum kann eine historische Aufnahme oder eine Wiederveröffentlichung betreffen.
Diskografie im Rockarchiv · Detailliertes Werkarchiv · Ausgaben und Credits auf Discogs suchen
7. Bühnenkunst und visuelle Gestaltung
Ein EAV-Konzert war eine Folge von Liedern, Figuren und szenischen Übergängen. Kostüme und Requisiten waren nicht bloße Dekoration, sondern Teil der Erzählung.
Spitzer schuf die grafische Welt, Eberhartinger und die anderen Mitglieder übersetzten sie in Bühnenfiguren. Dadurch konnten Musik, Zeichnung und körperliche Darstellung auf denselben satirischen Gegenstand zielen.
Gerade bei Mario Bottazzi und Andy Töfferl wurde sichtbar, dass auch jenseits des bekanntesten Duos eigenständige komödiantische Persönlichkeiten zum Gesamtbild beitrugen.
Bühnenaufnahmen zur Anschauung suchen · Rock-Comix-Konzept im Fachlexikon
8. Live-Auftritte und Abschiedstournee
Vom kleinen Programm zur großen Produktion
Die frühen Bühnenprogramme führten die EAV auch nach Deutschland. Mit den Hits der 1980er-Jahre wuchsen die Produktionen zu großen Hallenshows.
Die bekanntesten Hits waren nicht das ganze Konzert
Thomas Spitzer schilderte im Interview, dass die populären Mitsingnummern häufig im Zugabenblock standen. Im Hauptprogramm blieb Raum für politischere und weniger bekannte Lieder.
2019: „1000 Jahre EAV“
Die Abschiedstour begann im Februar in Fehring und endete am 14. September in Wien. Der Zusatz „Die Erste“ bewahrte den typischen Sprachwitz, ist aber kein Beleg für eine bereits geplante weitere reguläre Tournee.
„1000 Jahre EAV live – Der Abschied“ erschien am 29. November 2019 in verschiedenen Audio- und Videoformaten. Diese Veröffentlichung ist der naheliegendste Einstieg in die letzte große Bühnenfassung.
Heutige Veranstaltungen richtig zuordnen
Sonderauftritte, Lesungen oder Programme einzelner ehemaliger Mitglieder sind nicht automatisch eine Wiederaufnahme des regulären EAV-Tourbetriebs. Ein allgemeiner bestätigter EAV-Tourkalender für November 2026 wird hier nicht behauptet.
Dokumentation des Abschiedsmitschnitts · Aktuelle Sonderauftritte recherchieren
9. Kooperationen und Gäste
Wilfried und das STS-Umfeld
Wilfried war Sänger der frühen EAV-Phase. Gert Steinbäcker und Schiffkowitz gehören ebenfalls zu den historischen Verbindungen. Die österreichische Rock- und Liedermacherszene war personell eng miteinander verflochten.
Lemo
„Gegen den Wind“ erschien 2018 mit Lemo. Beim Abschiedskonzert 2019 war er als Gast an der Livefassung beteiligt.
„EAVliche Weihnachten“
Das Interview von 2021 beschreibt einen generationsübergreifenden Gästekreis mit STS, Willi Resetarits, Paul Pizzera und Marco Pogo beziehungsweise Turbobier.
Nach Spitzers Darstellung konnten die Beteiligten mitentscheiden, welches Lied sie übernehmen und wie sie es interpretieren. Das Projekt war damit mehr als eine reine Sammlung bekannter Gastnamen.
Interview über Gäste und Arbeitsweise · Trackliste und Veröffentlichungsdetails
10. Auszeichnungen und Erfolge
- 1982: Schallplatten-Kritikerpreis im Zusammenhang mit „Café Passé“.
- 1991: World Music Award.
- 2018: Großer Josef-Krainer-Preis.
- 2018: Sonderpreis des Österreichischen Kabarettpreises.
- 2019: Amadeus Austrian Music Award für das Lebenswerk.
- 2019: Songwriter-Amadeus im Zusammenhang mit „Gegen den Wind“, gemeinsam mit Lemo.
Zahlreiche Veröffentlichungen erhielten Gold- und Platinauszeichnungen. „Frauenluder“ erreichte 2003 Platz eins der österreichischen Albumcharts.
Eine aktuelle Gesamtsumme aller Verkäufe, Auszeichnungen und Konzertbesuche wird hier nicht behauptet. Verschiedene Jubiläumsdarstellungen verwenden unterschiedliche Zeiträume und Zählweisen.
Fachlexikon zur Karriere und Lebenswerk-Ehrung · Weitere Auszeichnungen mit Einzelnachweisen
11. Kulturelle Bedeutung und Einfluss
Pop als satirisches Gesamtkunstwerk
Die EAV verband Musik, Zeichnung, Theater und Kabarett zu einem wiedererkennbaren Konzept. Keine dieser Ebenen war bloß ein beliebiger Zusatz zur anderen.
Mehrere Generationen konnten unterschiedlich zuhören
Kinder konnten Figuren und Reime komisch finden, Erwachsene zusätzliche politische oder gesellschaftliche Anspielungen erkennen. Diese doppelte Zugänglichkeit gehört zu den Besonderheiten des Werks.
Erfolg als Chance und Problem
Die große Reichweite verbreitete auch die Kritik. Gleichzeitig erleichterte sie die Verkürzung auf eine harmlose Spaßband. Diese Spannung blieb bis zum Ende der regulären Konzertkarriere bestehen.
Kulturhistorische Einordnung · Spitzers Rückblick auf die öffentliche Wahrnehmung
12. Interessante Fakten
- Der Bandname entstand als Wortspiel mit einer Versicherung.
- Aus dem anfänglichen Konflikt mit der Versicherung wurde später eine Sponsoringbeziehung.
- Auf dem Debüt sang Wilfried Scheutz.
- Klaus Eberhartinger kam erst 1981 zur Band.
- Thomas Spitzer prägte auch die grafische Gestaltung.
- „Ba-Ba-Banküberfall“ wurde als „Ba-Ba-Bankrobbery“ für den internationalen Markt bearbeitet.
- „Burli“ führte zu Rundfunkkontroversen.
- Die EAV erhielt auch einen Österreichischen Kabarettpreis.
- Die reguläre Abschiedstour endete 2019 in Wien.
- Das Weihnachtsalbum von 2021 griff Ideen aus frühen Bandjahren auf.
Historische Hintergründe · Entstehung des Weihnachtsprojekts
13. Aussagen und prägende Formulierungen
Über die ernsthafte Seite der Band
Thomas Spitzer erklärte im Interview vom 30. November 2021, dass neben den bekannten Hits zahlreiche tiefgründige Nummern zum Repertoire gehörten. Er beschrieb auch Rückmeldungen von Menschen, die die Texte erst als Erwachsene vollständig verstanden hätten.
Über Weihnachten und Nächstenliebe
Im selben Gespräch formulierte Spitzer den Wunsch, friedliches Miteinander nicht auf Weihnachten zu begrenzen. Diese Haltung verbindet das satirische Weihnachtsalbum mit einer ernsthaften gesellschaftlichen Frage.
Prägende Werkbezeichnungen
- „Geld oder Leben!“
- „Liebe, Tod & Teufel“
- „Nie wieder Kunst“
- „Alles ist erlaubt“
- „Ihr Sünderlein kommet“
Diese Formulierungen sind Album- und Programmtitel, keine automatisch gültigen persönlichen Lebensmottos aller Mitglieder.
Das vollständige Interview im Original lesen · Weitere Originalgespräche suchen
14. Medien und Rezeption
Kontroversen gehörten zur Wirkung
„Afrika“ und „Burli“ sorgten für Ablehnung und Einschränkungen im Rundfunk. Auch eine Waldheim-Karikatur während der „Pinguin“-Tour führte zu einem juristischen Konflikt; das betreffende Verfahren wurde eingestellt.
Selbstdarstellung und unabhängige Kritik
Bandchroniken und Spezialarchive sind besonders hilfreich für Fassungen, Credits und Daten. Künstlerinterviews liefern persönliche Sichtweisen. Unabhängige Rezensionen ergänzen diese Perspektiven, können aber ebenfalls zeitgebundene Wertungen enthalten.
Die Reduktion auf „Blödelmusik“
Ein ausführliches Porträt sollte den populären Humor nicht verleugnen, ihn aber auch nicht mit dem gesamten künstlerischen Anspruch verwechseln. Die gesellschaftliche Kritik ist keine nachträgliche Ergänzung, sondern Teil der Bandgeschichte.
15. TV, Videos, Radio und Konzertaufnahmen
Musikvideos und bekannte Songs
- „Ba-Ba-Banküberfall“ suchen
- „Märchenprinz“ suchen
- „Fata Morgana“ suchen
- „Küss die Hand, schöne Frau“ suchen
- „Burli“ suchen
- „Ding Dong“ suchen
- „Gegen den Wind“ mit Lemo suchen
Konzertprogramme
- „Café Passé“ live suchen
- „Spitalo Fatalo“ live suchen
- „Kunst-Tour ’95“ suchen
- „100 Jahre EAV – live“ suchen
- „Neue Helden – Live in Graz“ suchen
- Den Abschiedsmitschnitt suchen
Fernsehen und Porträts
Radio und Audiogespräche
- EAV bei ORF Sound suchen
- Ö1-Beiträge suchen
- Radiointerviews mit Thomas Spitzer suchen
- Radiointerviews mit Klaus Eberhartinger suchen
- SoundCloud nach Gesprächen durchsuchen
Suchlinks garantieren weder vollständige noch dauerhaft verfügbare Mitschnitte. Offizielle Videos, Fernsehausschnitte, Fanaufnahmen und nicht autorisierte Uploads sind voneinander zu unterscheiden.
16. Heutiger Status und aktuelle Informationen
Das Ende der regulären Tourneekarriere 2019 bleibt der historische Bezugspunkt. Studio-Sonderprojekte und individuelle Auftritte ehemaliger Mitglieder sind davon getrennt zu betrachten.
Hinweis zur historischen offiziellen Domain
Beim früheren Abruf von eav.at wurden EAV-Inhalte zusammen mit einem offensichtlich sachfremden Seitentitel angezeigt. Die Ursache war nicht geklärt. Die Domain wird hier deshalb nicht als verlässlich aktueller Shop- oder Ticketdienst empfohlen.
Für aktuelle Recherchen geeignete Wege
- Fach- und Museumsarchive für historische Fakten.
- Das spezialisierte Werkarchiv für Fassungen und Credits.
- Aktuelle Veranstalterseiten für konkrete Sondertermine.
- Neue Interviews für persönliche Projekte von Spitzer und Eberhartinger.
Aktuelle EAV-Nachrichten suchen · Aktuelle Projekte von Thomas Spitzer suchen · Aktuelle Termine von Klaus Eberhartinger suchen
17. Weblinks und Suchangebote
Archive und vertiefende Informationen
- Österreichisches Musiklexikon
- Rockarchiv Steiermark
- verUNsicherung.de: Werkarchiv und Diskografie
- Ausführliches Spitzer-Interview von 2021
- Discogs: Veröffentlichungen und Credits
Google, Bilder und Nachrichten
- EAV auf Google suchen
- EAV bei Google Bilder suchen
- Aktuelle Nachrichten suchen
- Nachrichten der letzten Woche suchen
- Aktuelle Interviews suchen
Musik und Streaming
- YouTube: Musik und Videos suchen
- SoundCloud: nach EAV suchen
- Spotify: nach EAV suchen
- Apple Music: nach EAV suchen
Soziale Medien
Die folgenden Links sind Suchangebote. Sie bestätigen keinen bestimmten offiziellen Account. Fanarchive, persönliche Profile und Bandseiten sollten voneinander unterschieden werden.
- EAV auf Facebook suchen
- Instagram-Profile und Beiträge suchen
- EAV auf TikTok suchen
- Nach offiziellen YouTube-Kanälen suchen
Mitglieder und Weggefährten weiter erkunden
- Thomas Spitzer: Informationen · Interviews
- Klaus Eberhartinger: Informationen · Interviews
- Nino Holm
- Eik Breit
- Anders Stenmo
- Günter Schönberger
- Mario Bottazzi
- Andy Töfferl
- Kurt Keinrath
- Franz Kreimer
- Alvis Reid
- Aaron Thier
- Wilfried und die frühe EAV
- Lemo und „Gegen den Wind“
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Falco – Wiener Weltstar zwischen Kunstfigur, Sprachkunst und Popgeschichte
Falco machte aus Wiener Schmäh, internationaler Popkultur, Funk und rhythmischem Sprechgesang eine unverwechselbare musikalische Sprache. Als Johann Hölzel begann er seine Laufbahn am Bass; als Falco wurde er zum international erfolgreichsten österreichischen Popstar seiner Generation. Mit „Der Kommissar“, „Rock Me Amadeus“, „Vienna Calling“ und „Jeanny“ schrieb er Musikgeschichte.
Sein Werk ist mehr als eine Sammlung großer Hits. Es handelt von Großstadt, Konsum, Ruhm, Verführung, Identität und gesellschaftlichen Fassaden. Dabei verschmolzen Musik, Kleidung, Körpersprache und Video zu einer präzise erkennbaren Künstlerfigur: elegant, ironisch, distanziert und zugleich verletzlich.
Recherche- und Informationsstand: 4. November 2026. Historische Veröffentlichungen, posthume Bearbeitungen und heutige Erinnerungsprojekte werden getrennt dargestellt.
1. Einleitung und Überblick
Falco war der Künstlername von Johann Hölzel. Er war Solokünstler, nicht der Name einer Band. Seine Karriere entstand jedoch aus einer lebendigen Wiener Bandszene und blieb eng mit Produzenten, Studiomusikern, Livebands und Videoregisseuren verbunden.
Besonders an ihm ist die Verbindung von lokaler Herkunft und internationalem Anspruch. Falco versuchte nicht, sein Wienerisches zu verstecken. Er verwandelte es in ein Markenzeichen, das auch dann funktionierte, wenn das Publikum nicht jedes Wort verstand.
Steckbrief
- Bürgerlicher Name: Johann Hölzel, häufig Hans Hölzel genannt
- Künstlername: Falco
- Geboren: 19. Februar 1957 in Wien
- Gestorben: 6. Februar 1998 bei einem Verkehrsunfall nahe Puerto Plata in der Dominikanischen Republik
- Musikalischer Ausgangspunkt: Bassist in verschiedenen Bands
- Solovertrag: 1980 mit Markus Spiegel
- Internationaler Durchbruch: „Der Kommissar“ 1981/1982
- Größter internationaler Hit: „Rock Me Amadeus“
- Musikalische Felder: Pop, Funk, New Wave, Rock, Sprechgesang und elektronische Tanzmusik
- Wichtige Partner: Robert Ponger, Rob und Ferdi Bolland, Thomas Rabitsch, Rudi Dolezal und Hannes Rossacher
Biografische Grundlage: Falco im Wien Geschichte Wiki.
2. Biografie, Herkunft und Karrieregeschichte
Kindheit in Wien-Margareten
Johann Hölzel wuchs in der Ziegelofengasse im fünften Wiener Gemeindebezirk auf. Seine musikalische Begabung zeigte sich früh. Das Wien Geschichte Wiki dokumentiert Klavierunterricht bereits im Kindesalter. Nach der Trennung seiner Eltern wuchs er bei seiner Mutter und Großmutter auf.
Er besuchte zunächst die Piaristenvolksschule St. Thekla und anschließend das Rainergymnasium. Mit 16 Jahren verließ er die Schule und arbeitete vorübergehend bei der Pensionsversicherungsanstalt für Angestellte. Die Musik wurde jedoch zunehmend zu seinem eigentlichen Lebensentwurf.
Vom Bassisten zum Bühnencharakter
In seiner Jugend spielte Hölzel unter anderem in der Band Umspannwerk. Nach dem Bundesheer studierte er kurz am Wiener Jazz-Konservatorium. Ein Aufenthalt in Westberlin brachte ihn mit einer anderen urbanen Musik- und Jugendkultur in Berührung.
Zurück in Wien arbeitete er in verschiedenen musikalischen Zusammenhängen. Besonders wichtig waren die Hallucination Company, Drahdiwaberl und Spinning Wheel. Dort sammelte er Erfahrungen zwischen Rocktheater, Provokation und professionellem Unterhaltungsgeschäft.
Die Entstehung des Namens Falco
Den Künstlernamen nahm Hölzel 1978 an. Als Anregung diente ihm der Name des DDR-Skispringers Falko Weißpflog. Die Schreibweise mit „c“ machte daraus einen eigenständigen, international einprägsamen Namen.
„Ganz Wien“ als Schlüsselmoment
Bei Drahdiwaberl entwickelte sich „Ganz Wien“ zu Falcos eigener Shownummer. Der Song verband düstere Großstadtbilder mit rhythmischer Sprache und einer distanzierten Vortragsweise. Damit waren wesentliche Elemente seiner späteren Solokarriere bereits vorhanden.
Markus Spiegel nahm ihn 1980 als Solokünstler unter Vertrag. Mit Produzent Robert Ponger entstanden die Grundlagen des frühen Falco-Sounds.
1981/1982: „Der Kommissar“ und „Einzelhaft“
„Der Kommissar“ wurde zum internationalen Durchbruch. Das 1982 veröffentlichte Debütalbum „Einzelhaft“ etablierte Falco als eigenständige Figur zwischen Funk, New Wave und Sprechgesang.
Der Erfolg blieb nicht auf den deutschsprachigen Raum beschränkt. Auch in den USA wurde seine Musik wahrgenommen. Wichtig ist dabei die Unterscheidung zwischen allgemeinen Singlecharts und speziellen Dancecharts.
1984: „Junge Roemer“
Mit „Junge Roemer“ verfeinerte Falco seine Ästhetik: kultivierter Funk, urbane Eleganz und Texte über eine internationale Konsum- und Vergnügungswelt.
In Österreich erreichte das Album Platz eins. Im Verhältnis zum internationalen Erfolg des Debüts blieb es jedoch hinter den Erwartungen zurück. Der Fall zeigt, dass eine hohe heimische Chartposition nicht automatisch einen gleich großen weltweiten Erfolg bedeutet.
1985/1986: der weltweite Höhepunkt
Der Wechsel zu Rob und Ferdi Bolland führte zu „Falco 3“. „Rock Me Amadeus“ erreichte 1986 Platz eins der amerikanischen Billboard Hot 100 und der britischen Singlecharts. In den USA hielt sich der Song drei Wochen an der Spitze.
„Vienna Calling“ wurde ebenfalls international erfolgreich. „Jeanny“ sorgte zugleich für einen der größten deutschsprachigen Popskandale der 1980er-Jahre. Das Album „Emotional“ setzte die Karriere 1986 fort.
Erfolgsdruck und wechselnde musikalische Richtungen
Auf den Welterfolg folgten hohe Erwartungen. Das Wien Geschichte Wiki beschreibt die zunehmende Belastung durch das Starimage sowie Alkohol- und Drogenprobleme. Diese Aspekte gehören zur Biografie, erklären aber nicht allein seine Musik oder jede Karriereentscheidung.
„Wiener Blut“ von 1988 und „Data de Groove“ von 1990 erreichten nicht die internationale Breitenwirkung von „Falco 3“. „Nachtflug“ führte ihn 1992 wieder an die Spitze der österreichischen Albumcharts.
Die letzten Jahre und sein Tod
Mitte der 1990er-Jahre wandte sich Falco verstärkt elektronischen Tanzmusikformen zu. Unter dem Pseudonym T>>MA veröffentlichte er „Mutter, der Mann mit dem Koks ist da“. Es folgte „Naked“.
Seit 1996 hatte er einen Wohnsitz in der Dominikanischen Republik. Dort starb er am 6. Februar 1998 bei einem Verkehrsunfall, wenige Tage vor seinem 41. Geburtstag.
„Out of the Dark (Into the Light)“ erschien erst nach seinem Tod. Das Album enthält Aufnahmen aus seiner letzten musikalischen Arbeitsphase und wurde ein großer kommerzieller Erfolg.
Vertiefung: Ausführliche Biografie der Stadt Wien · Offizielle Falco-Website.
3. Musikstil und Einflüsse
Der Bass als rhythmische Grundlage
Falcos musikalische Herkunft als Bassist ist für seinen Stil wesentlich. Thomas Rabitsch beschreibt ihn als hervorragenden Funk-Bassisten und sieht in dessen rhythmischen Phrasierungen bereits eine Grundlage des späteren Sprechgesangs.
Funk, New Wave und Pop
Der frühe Falco-Sound verbindet prägnante Bassfiguren, elektronische Klänge und eine kontrollierte, rhythmisch genaue Stimme. Anders als ein klassischer Liedermacher stellt Falco häufig Groove, Klang und sprachliche Wirkung gleichberechtigt nebeneinander.
Sprechgesang und Rap
Falco gehört zu den frühen international sichtbaren Vertretern deutschsprachigen Sprechgesangs im Pop. Die gelegentliche Bezeichnung als alleiniger „Erfinder des deutschen Rap“ greift jedoch zu kurz. Sein Werk entstand aus mehreren Traditionen und lässt sich nicht auf eine einzige Genrezuordnung reduzieren.
Deutsch, Englisch und Wiener Tonfall
Seine Texte wechseln zwischen deutscher Sprache, englischen Wendungen und Wiener Färbung. Diese Mischung ist nicht nur Verständigungsmittel, sondern Klangmaterial: Wörter erzeugen Tempo, Haltung und Atmosphäre.
David Bowie und die Idee der Kunstfigur
Das Wien Geschichte Wiki nennt David Bowie als frühen Bezugspunkt. Die Verbindung liegt weniger in einer direkten musikalischen Kopie als in der Bedeutung von Inszenierung, Erscheinungsbild und bewusst gestalteter Identität.
Falcos spätere elektronische Produktionen zeigen außerdem, dass er sich nicht dauerhaft auf den Sound der frühen 1980er-Jahre festlegen ließ.
Grundlagen: Thomas Rabitsch über Falcos musikalische Entwicklung · Musikstil und kulturelle Einordnung.
4. Texte und Themen
Großstadt, Nachtleben und Dekadenz
„Ganz Wien“, „Der Kommissar“ und Teile von „Junge Roemer“ entwerfen urbane Welten aus Nachtleben, Verlockung und sozialer Beobachtung. Die Stadt erscheint als Bühne, auf der Menschen Rollen spielen und Grenzen überschreiten.
Erfolg, Ruhm und Selbstinszenierung
„Rock Me Amadeus“ verbindet eine historische Berühmtheit mit der Vorstellung des modernen Popstars. Mozart wird nicht museal behandelt, sondern als schillernde Figur zwischen Genialität, Ruhm und gesellschaftlichem Spektakel inszeniert.
Konsum und soziale Fassaden
Falcos elegante Oberfläche ist nicht automatisch eine ungebrochene Feier von Luxus. Viele Texte spielen mit dem Abstand zwischen Glamour, Selbsttäuschung und innerer Leere. Gerade diese Mehrdeutigkeit gehört zu seiner künstlerischen Wirkung.
„Jeanny“: Perspektive und Verstörung
„Jeanny“ arbeitet mit einer problematischen, bedrohlich wirkenden Erzählperspektive. Die Kontroverse entstand unter anderem aus dem Vorwurf, der Song verharmlose oder verherrliche Gewalt.
Für die Analyse ist zwischen dem Künstler, der dargestellten Figur und der Wirkung auf das Publikum zu unterscheiden. Diese Trennung beseitigt die Kontroverse nicht, ermöglicht aber eine präzisere Auseinandersetzung.
Die Gefahr nachträglicher Deutungen
Nach Falcos Tod erhielten „Out of the Dark“ und andere späte Lieder eine zusätzliche biografische Bedeutung. Daraus lässt sich jedoch keine gesicherte Vorhersage seines Todes oder eine eindeutige persönliche Absicht ableiten.
Hintergrund: Werk, Kontroversen und Rezeption · Analysen und historische Interviews zu „Jeanny“ suchen.
5. Diskografie und Werke im Überblick
Falcos sieben zu Lebzeiten veröffentlichte Studioalben sind von den nach 1998 erschienenen Archiv- und Studiozusammenstellungen zu trennen. Auch Livealben, Remixe und Tribute-Veröffentlichungen bilden eigene Kategorien.
Studioalben zu Lebzeiten
| Jahr | Album | Einordnung und wichtige Lieder |
|---|---|---|
| 1982 | Einzelhaft | Debüt mit „Der Kommissar“, „Maschine brennt“, „Ganz Wien“ und „Helden von heute“; produziert mit Robert Ponger. |
| 1984 | Junge Roemer | Funkgeprägtes Album mit dem Titelsong, „Nur mit dir“ und „Hoch wie nie“. |
| 1985 | Falco 3 | Internationales Erfolgsalbum mit „Rock Me Amadeus“, „Vienna Calling“ und „Jeanny“. |
| 1986 | Emotional | Mit „The Sound of Musik“, „Coming Home (Jeanny Part 2, Ein Jahr danach)“ und „Emotional“. |
| 1988 | Wiener Blut | Mit „Wiener Blut“, „Satellite to Satellite“ und „Garbo“. |
| 1990 | Data de Groove | Erneute Zusammenarbeit mit Robert Ponger; eigenwilliges Album mit dem Titelsong und „Charisma Kommando“. |
| 1992 | Nachtflug | Mit „Titanic“, „Dance Mephisto“ und „Nachtflug“; Platz eins in Österreich. |
Posthume Studio- und Archivveröffentlichungen
| Jahr | Veröffentlichung | Einordnung |
|---|---|---|
| 1998 | Out of the Dark (Into the Light) | Nach dem Tod veröffentlichtes Album aus der letzten Arbeitsphase; mit „Out of the Dark“, „Egoist“ und „Mutter, der Mann mit dem Koks ist da“. |
| 1999 | Verdammt wir leben noch | Posthume Zusammenstellung und Bearbeitung von Archivmaterial; von Thomas Rabitsch produziert. |
| 2009 | The Spirit Never Dies | Posthume Veröffentlichung mit Archivmaterial; nicht als zu Lebzeiten abgeschlossenes neues Falco-Album zu verstehen. |
Liveaufnahmen und besondere Werkfassungen
- „Live Forever“ – 1999 erschienene Liveveröffentlichung.
- „L.I.V.E. Donauinsel“ – ab 2004 als CD/DVD dokumentiertes Konzert von 1993, später in weiteren Editionen veröffentlicht.
- „Falco Symphonic“ – 2008 veröffentlichte orchestrale Werkfassung.
- „Symphonic Live“ – 2022 veröffentlichte Konzertaufnahme.
- „Donauinsel Live (1993)“ – 2023 remasterte Ausgabe.
Zusammenstellungen und Neuauflagen
„FALCO 60“, „The Sound of Musik“ und Deluxe-Ausgaben von „Einzelhaft“, „Junge Roemer“ und „Falco 3“ erschließen den Katalog in unterschiedlichen Formen. Bonusmaterial kann Singlefassungen, Remixe, Liveaufnahmen und alternative Versionen umfassen.
Bei Falco lohnt sich deshalb ein genauer Blick auf die jeweilige Edition: Albumversion, internationale Fassung und Maxi-Mix können sich deutlich unterscheiden.
Ein sinnvoller Einstieg
- „Der Kommissar“ – der frühe internationale Durchbruch.
- „Ganz Wien“ – die Verbindung zur Wiener Bandszene.
- „Junge Roemer“ – die elegante Funk-Seite.
- „Rock Me Amadeus“ – das globale Popereignis.
- „Vienna Calling“ – Wiener Identität in internationaler Popform.
- „Jeanny“ – die verstörende Erzählung und ihre Kontroverse.
- „Nachtflug“ – ein Zugang zur späteren Karriere.
- „Out of the Dark“ – die letzte musikalische Arbeitsphase.
- Das Donauinselkonzert – Falco als Livekünstler.
Werkverzeichnisse: Offizieller Veröffentlichungskatalog · Chronologische Diskografie im Falco-Compendium · Discogs: Ausgaben und Credits.
6. Produzenten und künstlerische Kooperationen
Markus Spiegel
Spiegel erkannte Falcos Potenzial als Solokünstler und schloss 1980 einen Vertrag mit ihm. Damit wurde der Übergang vom Bandmusiker zum eigenständigen Aufnahmeinterpreten ermöglicht.
Robert Ponger
Ponger prägte den frühen Sound von „Einzelhaft“ und „Junge Roemer“. Die Verbindung von Funk, elektronischen Klangfarben und Falcos Sprachrhythmus gehört zu den entscheidenden Grundlagen dieser Zusammenarbeit. Für „Data de Groove“ arbeiteten beide erneut zusammen.
Rob und Ferdi Bolland
Die niederländischen Brüder waren zentrale Partner des Welterfolgs. Ihre Arbeit mit Falco führte unter anderem zu „Falco 3“ und „Emotional“. Falcos Künstlerpersönlichkeit und die kompositorisch- produktionstechnische Arbeit der Bollands sind dabei als zusammenwirkende Faktoren zu betrachten.
Thomas Rabitsch
Rabitsch kannte Hans Hölzel bereits vor dessen Solokarriere. Ab 1984 gehörte er zu Falcos Liveband, ab 1990 war er Bandleader. Nach Falcos Tod arbeitete er an Archiv- und Liveveröffentlichungen weiter.
Rudi Dolezal und Hannes Rossacher
Die Videoregisseure waren für Falcos visuelle Wirkung entscheidend. Seine Songs wurden nicht nur bebildert: Die Videos entwickelten die Kunstfigur, die ironischen Rollen und das internationale Erscheinungsbild mit.
Hintergrund: Falcos berufliche Beziehungen und Karriere · Thomas Rabitsch über die Zusammenarbeit.
7. Bandmitglieder und historische Besetzungen
Frühe Bands und musikalische Ausbildung
Zu Falcos frühen Zusammenhängen gehören Umspannwerk, die Hallucination Company, Drahdiwaberl und Spinning Wheel. Diese Gruppen waren keine verschiedenen Namen derselben Begleitband, sondern eigenständige musikalische Projekte.
Die Liveband beim Donauinselfest 1993
| Musiker | Funktion |
|---|---|
| Falco | Gesang; im Konzert auch Instrumentaleinsätze. |
| Thomas Rabitsch | Keyboards, Gesang und musikalische Leitung. |
| Bernhard Rabitsch | Trompete, Percussion, zusätzliche Keyboards und Gesang. |
| Peter Paul Skrepek | Gitarre und Gesang. |
| Thomas „Tom“ Lang | Schlagzeug. |
| Robert „Bertl“ Pistracher | Bass. |
Diese Aufstellung bezieht sich auf eine konkrete, dokumentierte Konzertbesetzung. Sie ist nicht als unveränderte Bandliste für Falcos gesamte Solokarriere zu verstehen.
Die Band übersetzte die detaillierten Studioproduktionen in einen eigenständigen Liveklang. Das Donauinselkonzert ist deshalb nicht nur für Falcos Bühnenpräsenz, sondern auch für die Arbeit seiner Musiker ein wichtiges Dokument.
Konzertgeschichte und Besetzung im Falco-Compendium · Besprechung der Liveveröffentlichung.
8. Live-Auftritte und Tourneen
Vom internationalen Newcomer zur großen Tournee
Bereits nach „Einzelhaft“ trat Falco international auf. In der Phase von „Emotional“ folgte eine größere internationale Tourneetätigkeit. Die geplante Ausdehnung in die USA wurde nach den Konzerten in Japan jedoch nicht wie vorgesehen umgesetzt.
27. Juni 1993: Donauinselfest
Das Konzert am Wiener Donauinselfest ist eines der zentralen Livezeugnisse seiner Karriere. Es bildete den Abschluss der damaligen Tournee und wurde vor mehr als 100.000 Menschen gespielt.
Die Aufnahme zeigt Falco nicht nur als Hitlieferanten, sondern als Bühnenkünstler mit einer eingespielten Band. Frühe Songs, internationale Erfolge und Material aus „Nachtflug“ stehen nebeneinander.
Unterschiedliche Ausgaben derselben Aufnahme
Das Konzert wurde nach Falcos Tod restauriert und in unterschiedlichen CD-, DVD- und Remaster-Editionen veröffentlicht. Verschiedene Erscheinungsjahre bedeuten hier nicht automatisch verschiedene Konzertabende.
ORF-Information zur Konzertaufzeichnung · Donauinselaufnahmen auf YouTube suchen · Aufnahmen der „Emotional“-Tour suchen.
9. Auszeichnungen und internationale Erfolge
Chartgeschichte
- „Der Kommissar“: Platz eins in Österreich und Deutschland.
- „Rock Me Amadeus“: Platz eins in den USA und Großbritannien.
- „Rock Me Amadeus“: drei Wochen an der Spitze der Billboard Hot 100 im Jahr 1986.
- „Falco 3“: Platz drei der amerikanischen Albumcharts.
- „Vienna Calling“: Platz 18 der amerikanischen Singlecharts und Platz zehn in Großbritannien.
- „Emotional“: Platz eins der Albumcharts in Österreich und Deutschland.
- „Nachtflug“: Platz eins der österreichischen Albumcharts.
- „Out of the Dark (Into the Light)“: posthum Platz eins in Österreich.
Ehrungen
- 1986: Bambi.
- 1986: Goldenes Verdienstzeichen des Landes Wien.
- 2000: posthumer Amadeus Austrian Music Award für das Lebenswerk.
Bei Erfolgsvergleichen ist Genauigkeit wichtig: US-Dancecharts, die Billboard Hot 100 und Albumcharts sind unterschiedliche Ranglisten. Auch Neuauflagen können Jahrzehnte später zusätzliche Chartpositionen erreichen.
Auf eine pauschale Gesamtzahl verkaufter Tonträger wird hier verzichtet, weil entsprechende Angaben je nach Quelle und Zählweise variieren.
Chartübersicht mit Unterscheidung der Ranglisten · Dokumentierte Ehrungen · Weitere Auszeichnungen im Überblick.
10. Kulturelle Bedeutung und Einfluss
Internationalität ohne Verleugnung der Herkunft
Falco zeigte, dass österreichische Popmusik international funktionieren kann, ohne sprachlich und kulturell vollständig amerikanisiert zu werden. Sein Wiener Tonfall war kein Hindernis, sondern Teil seiner Wiedererkennbarkeit.
Eine andere Form österreichischer Popidentität
Während viele österreichische Liedermacher über Alltagserzählung und unmittelbare Nähe wirkten, setzte Falco stärker auf Distanz, Eleganz und die bewusst gestaltete Rolle. Das ist keine Wertung gegen andere Austropop-Traditionen, sondern eine wesentliche ästhetische Unterscheidung.
Musik und Bild als Einheit
Falcos Wirkung gehört zur Geschichte des Musikvideos. Anzug, Frisur, Gestik, Kamera und Schnitt waren nicht bloß Begleitmaterial. Sie bestimmten mit, wie seine Songs verstanden und international vermittelt wurden.
Nachwirkung im deutschsprachigen Rap
Spätere Rap- und Popkünstler griffen seine sprachliche Haltung und sein Repertoire auf. Das 2018 erschienene Tributealbum „Sterben um zu leben“ ist ein dokumentiertes Beispiel dieser generationenübergreifenden Rezeption.
Grundlage: Kulturelle Einordnung und Nachwirkung · Veröffentlichungen und Tributeprojekte.
11. Interessante Fakten
- Falco begann nicht als reiner Frontmann, sondern als Bassist.
- Sein Künstlername geht auf einen Skispringer zurück.
- „Ganz Wien“ entstand im Umfeld der provokanten Band Drahdiwaberl.
- „Junge Roemer“ erreichte in Österreich Platz eins, obwohl es international als kommerzielle Enttäuschung wahrgenommen wurde.
- „Rock Me Amadeus“ war in den USA nicht bloß ein Dancehit, sondern führte die Billboard Hot 100 an.
- Falco spielte sich in „Der Formel Eins Film“ und „Geld oder Leber!“ selbst.
- „Mutter, der Mann mit dem Koks ist da“ erschien zunächst unter dem Pseudonym T>>MA.
- Sein Grab befindet sich am Wiener Zentralfriedhof, Gruppe 40, Nummer 64.
- In Wien erinnern unter anderem die Falcostiege und die Falcogasse an ihn.
12. Aussagen, Sprüche und prägende Formulierungen
Falco werden im Internet zahlreiche pointierte Aussagen zugeschrieben. Ohne eindeutig zuordenbares Interview, Datum oder überprüfbare Originalaufnahme werden sie hier nicht als gesicherte persönliche Zitate wiedergegeben.
Bekannte Formulierungen aus dem Werk
- „Ganz Wien“
- „Der Kommissar“
- „Helden von heute“
- „Hoch wie nie“
- „Vienna Calling“
- „The Sound of Musik“
- „Out of the Dark“
- „Verdammt wir leben noch“
Diese Titel verdeutlichen zentrale Spannungen seines Werks: Wien und Welt, Gegenwart und Mythos, Aufstieg und Selbstbehauptung. Sie sind Songtitel, keine automatisch autobiografischen Interviewaussagen.
Interviews im Original recherchieren
13. Medien, Kontroversen und Rezeption
Der Weltstar als Medienereignis
Falcos Karriere fiel in eine Phase, in der Musikvideos und internationale Popmedien immer wichtiger wurden. Seine visuelle Prägnanz half, Sprachgrenzen zu überwinden.
Die „Jeanny“-Debatte
Der Song löste Boykotte mehrerer Sendeanstalten und öffentliche Kritik aus. Gleichzeitig wurde er zu einem großen Verkaufserfolg. Diese Gleichzeitigkeit zeigt, dass mediale Ablehnung und kommerzielle Resonanz nicht dasselbe messen.
Zwischen Person und Kunstfigur
Rückblicke erzählen Falco häufig als Gegensatz zwischen verletzlichem Hans Hölzel und souveränem Weltstar. Diese Perspektive kann aufschlussreich sein, sollte aber nicht zur simplen Erklärung jedes Songs oder jeder biografischen Entscheidung werden.
Biografische Literatur
- Peter Lanz: „Falco. Die Biografie“.
- Horst Bork: „Falco – Die Wahrheit. Wie es wirklich war, sein Manager zu sein“.
- Rudi Dolezal und Hannes Rossacher: „Falco. Hoch wie nie“.
- Arnulf Rödler: „Falco: Leben und Sterben des Hans Hölzel“ – Graphic Novel.
Erinnerungen von Weggefährten liefern wichtige Innenansichten. Sie sind zugleich persönliche Perspektiven und sollten mit zeitgenössischen Quellen und dokumentierten Veröffentlichungsdaten abgeglichen werden.
Literaturübersicht und Mediengeschichte · Buchbesprechungen suchen · Historische Berichte zur „Jeanny“-Debatte suchen.
14. TV, Videos, Radio und Konzertaufnahmen
Musikvideos als Teil des Werks
Bei Falco lohnt es sich besonders, die Videos neben den Tonaufnahmen zu betrachten. Sie zeigen, wie sich Rollen, visuelle Motive und der Umgang mit Wiener beziehungsweise internationalen Bildern entwickelten.
- „Der Kommissar“ – Musikvideo suchen
- „Junge Roemer“ – Musikvideo suchen
- „Rock Me Amadeus“ – Musikvideo suchen
- „Vienna Calling“ – Musikvideo suchen
- „Jeanny“ – Musikvideo suchen
- „Out of the Dark“ – Musikvideo suchen
Fernsehen und Dokumentationen
Der ORF führt die Donauinselaufnahme unter dem Titel „Falco Live – Der Falke ist wieder da“. Ein Programmeintrag dokumentiert die Sendung, garantiert aber keine dauerhafte Abrufbarkeit.
- ORF-Information zur Donauinselaufzeichnung
- Falco bei ORF ON suchen
- ORF-Dokumentationen suchen
- Dokumentationen und Rückblicke zu „Hoch wie nie“ suchen
Radio und Audiogespräche
- Falco bei ORF Sound suchen
- Ö1-Beiträge und Radioporträts suchen
- Historische Radiointerviews suchen
- Audiogespräche auf SoundCloud suchen
Konzertaufnahmen
Suchlinks können zu offiziellen Videos, Fernsehausschnitten, Fanaufnahmen oder nicht autorisierten Uploads führen. Sie sind keine Bestätigung einer dauerhaft verfügbaren oder frei nutzbaren vollständigen Aufnahme.
15. Erinnerungskultur und aktuelle Veröffentlichungen
Neuauflagen statt neuer Aufnahmen
Falcos Werk bleibt durch Remaster, Archivveröffentlichungen, Filme und Bühnenprojekte präsent. Dabei ist zwischen einem neuen Veröffentlichungsdatum und einer tatsächlich neuen historischen Aufnahme zu unterscheiden.
„Falco 3“ als Jubiläumsausgabe
Die bei der Recherche abrufbare offizielle Website bewirbt die neu gemasterte Deluxe-Ausgabe zum 40-jährigen Jubiläum von „Falco 3“. Das Jubiläum bezieht sich auf das 1985 erschienene Originalalbum.
Je nach Ausgabe sind zusätzliche Maxi-Mixe, Singlefassungen und Liveaufnahmen enthalten. Für Sammler ist deshalb die konkrete Titelliste wichtiger als allein die Bezeichnung „Deluxe“.
Musical und Spielfilm
„Rock Me Amadeus – Das Falco Musical“ wurde von 2023 bis 2025 im Wiener Ronacher gespielt. Das ist eine historische Spielzeit, kein bestätigter aktueller Spielplan für November 2026.
Auch Thomas Roths Spielfilm „Falco – Verdammt, wir leben noch!“ gehört zur künstlerischen Verarbeitung seiner Biografie. Eine dramatisierte Filmhandlung ist jedoch nicht mit einer dokumentarischen Quelle gleichzusetzen.
Erinnerungsorte
Neben dem Grab am Wiener Zentralfriedhof erinnern Straßenbenennungen, Skulpturen und Denkmäler an den Musiker, darunter in Gars am Kamp, Gansbach und der Dominikanischen Republik.
16. Suchlinks, Musikplattformen und soziale Medien
Offizielle und vertiefende Informationen
- Offizielle Falco-Website: Veröffentlichungen, Videos und Musiklinks
- Wien Geschichte Wiki: Biografie, Literatur und Erinnerungsorte
- Falco-Compendium: spezialisiertes Werk- und Hintergrundarchiv
- Falco-Compendium: chronologische Diskografie
- Discogs: Veröffentlichungen und Editionen
Google, Bilder und aktuelle Nachrichten
- Falco auf Google suchen
- Falco bei Google Bilder suchen
- Aktuelle Nachrichten suchen
- Nachrichten der letzten Woche suchen
- Neuauflagen und Vinyl-Ausgaben suchen
Musik und Streaming
- YouTube: offizielle Musikveröffentlichungen suchen
- SoundCloud: Falco-Musik und Bearbeitungen suchen
- Spotify: nach Falco suchen
- Apple Music: nach Falco suchen
- YouTube: Interviews und Liveaufnahmen
Soziale Medien: ausdrücklich als Suchangebote
Falco starb 1998. Heutige Profile können von Rechteinhabern, Archivbetreibern oder Fans geführt werden. Die folgenden Suchlinks bestätigen deshalb keinen persönlichen oder offiziellen Account.
- Falco auf Facebook suchen
- Instagram-Profile und Beiträge suchen
- Falco auf TikTok suchen
- Nach offiziellen YouTube-Kanälen suchen
Musikalische Weggefährten weiter erkunden
- Robert Ponger: Informationen · Interviews auf YouTube
- Rob und Ferdi Bolland: Informationen · Interviews auf YouTube
- Thomas Rabitsch: Zusammenarbeit mit Falco · Interviews auf YouTube
- Bernhard Rabitsch: Informationen · Aufnahmen auf YouTube
- Peter Paul Skrepek: Informationen · Aufnahmen auf YouTube
- Thomas Lang: Informationen · Schlagzeug- und Konzertvideos suchen
- Dolezal und Rossacher: Informationen · Gespräche zur Videoarbeit suchen
- Stefan Weber und Drahdiwaberl: Hintergründe · Frühe Aufnahmen suchen
Bilder aus Suchmaschinen sind nicht automatisch zur Veröffentlichung freigegeben. Für eine Website müssen Bildrechte, Urheberangaben und gegebenenfalls Pressefreigaben gesondert geprüft werden.
hamkumst.net Falco Extra vom 9. Feb 2026 zum Todestag
https://hamkumst.net/aktuell/9-feb-2026-aktuelle-nachrichten.html
Rainhard Fendrich – Liedermacher, Entertainer und prägende Stimme des Austropop
Rainhard Fendrich verbindet österreichische Alltagssprache, große Melodien und genaue gesellschaftliche Beobachtung. Seit dem Durchbruch mit „Strada del Sole“ 1981 reicht sein Werk von satirischen Figurenliedern über Liebesballaden bis zu politischen und existenziellen Fragen.
„Es lebe der Sport“, „Weus’d a Herz hast wia a Bergwerk“, „Macho, Macho“, „Tango Korrupti“ und „I Am from Austria“ markieren unterschiedliche Seiten einer Karriere, die sich nicht auf eine einzige Rolle reduzieren lässt. Fendrich ist Sänger und Komponist, aber auch Schauspieler, Musicalautor und Fernsehmoderator.
Mit Austria 3 führte er ab 1997 die Zusammenarbeit mit Wolfgang Ambros und Georg Danzer in ein eigenes Konzertprojekt. Die jüngere Solokarriere umfasst „Starkregen“, die orchestrale Veröffentlichung „Symphonisch in Schönbrunn“, das Studioalbum „Wimpernschlag“ und den 2026 erschienenen Jubiläumsmitschnitt „45 Jahre (Live 2025)“.
Recherche- und Informationsstand: 4. November 2026. Studioalben, Liveaufnahmen, Neuinterpretationen, Austria 3 und Fernsehprojekte werden getrennt dargestellt.
1. Einleitung und Überblick
Rainhard Fendrich ist Solokünstler. Ein Bandgründungsjahr lässt sich für seine gesamte Laufbahn daher nicht angeben. Als Beginn seiner eigenen Plattenkarriere gilt 1980; Bühnenerfahrungen im Musicalbereich gingen diesem Schritt voraus.
Steckbrief
- Name: Rainhard Jürgen Fendrich
- Geboren: 27. Februar 1955 in Wien
- Tätigkeit: Liedermacher, Komponist, Sänger, Schauspieler und Moderator
- Musikalische Felder: Austropop, Pop, Rock, Ballade und Musical
- Debütalbum: „Ich wollte nie einer von denen sein“, 1980
- Durchbruch: „Strada del Sole“, 1981
- Wichtige Zusammenarbeit: Austria 3 mit Wolfgang Ambros und Georg Danzer
- Bekannte Fernsehsendung: „Herzblatt“
- Eigenes Musical: „Wake Up“
- Aktuelles Studioalbum: „Wimpernschlag“, 31. Jänner 2025
- Aktuelle Liveveröffentlichung: „45 Jahre (Live 2025)“, 5. Juni 2026
Grundlagen: Wien Geschichte Wiki · Offizielle Künstlerwebsite.
2. Biografie, Herkunft und Karrieregeschichte
Wien als Ausgangspunkt
Fendrich wurde 1955 in Wien geboren. Er begann zunächst ein Studium der Rechtswissenschaften, wandte sich jedoch Schauspiel und Gesang zu. Den Unterricht finanzierte er durch verschiedene Nebenjobs.
Die Bühne vor der ersten Schallplatte
Das Österreichische Musiklexikon nennt 1978 eine erste Musicalrolle im Theater an der Wien. 1980 engagierte Hans Gratzer ihn an das Wiener Schauspielhaus.
Die frühe Theatererfahrung ist für das spätere Werk wichtig: Fendrich singt nicht nur Texte, sondern gestaltet Rollen, soziale Typen und erzählerische Perspektiven.
1980: „Ich wollte nie einer von denen sein“
Das erste eigene Album erschien 1980. Der Titel formuliert bereits eine Spannung, die seine Karriere begleiten sollte: öffentliche Anerkennung suchen und zugleich gesellschaftliche Erfolgsbilder hinterfragen.
1981: „Strada del Sole“
Mit der Single gelang der große Durchbruch. Der Song erreichte Platz eins in Österreich und machte Fendrich auch in Deutschland bekannt. „Und alles is ganz anders word’n“ festigte den Erfolg auf Albumebene.
1982 bis 1986: Humor, Gefühl und Gesellschaft
„Zwischen eins und vier“, „Auf und davon“, „Wien bei Nacht“ und „Kein schöner Land“ erweiterten das Repertoire.
Aus dieser Phase stammen „Oben ohne“, „Es lebe der Sport“ und „Weus’d a Herz hast wia a Bergwerk“. Bereits hier stehen satirische Beobachtung und emotionale Liebeserklärung gleichberechtigt nebeneinander.
1988/1989: über Österreich hinaus
„Macho, Macho“ wurde 1988 ein großer Erfolg in Deutschland und der Schweiz. „Tango Korrupti“ verband eine tanzbare Form mit einer scharfen satirischen Perspektive.
1989 erschien „Von Zeit zu Zeit“ mit „I Am from Austria“. Die reguläre Singleauskopplung wird in der Diskografie unter 1990 geführt.
1992: die Wiener Festwocheneröffnung
Am 8. Mai 1992 präsentierte Fendrich „I Am from Austria“ auf dem Wiener Rathausplatz mit den Wiener Symphonikern und dem Arnold Schoenberg Chor. Christian Kolonovits leitete den musikalischen Rahmen.
Der Mitschnitt erschien im selben Jahr. Er zeigt früh, dass sich Fendrichs Liedrepertoire auch orchestral ausarbeiten lässt.
Die 1990er-Jahre: Musik und Fernsehunterhaltung
„Nix is fix“, „Brüder“ und „Blond“ gehörten zu den wichtigen Studioalben. Gleichzeitig moderierte Fendrich von 1993 bis 1997 „Herzblatt“.
Dadurch erreichte er ein Publikum, das ihn nicht ausschließlich als Musiker kannte. Die Rollen des Sängers, Satirikers und Entertainers bestanden nebeneinander.
1997 bis 2006: Austria 3
Auf seine Initiative entstand mit Wolfgang Ambros und Georg Danzer ein gemeinsamer Benefizauftritt zugunsten obdachloser Menschen.
Aus dem einmalig geplanten Abend wurde eine erfolgreiche Konzertformation. Die reguläre gemeinsame Tätigkeit endete 2006.
2001 bis 2010: neue Solowerke und Bühnenprojekte
„Männersache“, „aufLeben“, „hier + jetzt“ und „Meine Zeit“ setzten die Solokarriere fort. Dazu kamen das Musical „Wake Up“, Filmrollen und weitere Fernsehformate.
2007: das Konzert für Georg Danzer
Nach Danzers Tod am 21. Juni 2007 übernahm Fendrich dessen geplanten Donauinselfest-Auftritt. Die spätere Veröffentlichung erinnert an diesen Abend als Konzert für den verstorbenen Freund.
2013 bis 2019: neue gesellschaftliche Beobachtungen
„Besser wird’s nicht“, „Schwarzoderweiss“ und „Starkregen“ erreichten jeweils die Spitze der österreichischen Albumcharts.
Songs wie „Burn Out“, „I steh gern im Stau“ und „Hinter’m Tellerrand“ zeigen die fortgesetzte Beschäftigung mit Gegenwart, Alltag und gesellschaftlichen Widersprüchen.
2024: „Symphonisch in Schönbrunn“
Der Mitschnitt des Konzerts vom 3. Juli 2022 erschien am 31. Mai 2024. Fendrich wurde von der Philharmonie Salzburg unter Christian Kolonovits begleitet.
Aufnahmejahr und Erscheinungsjahr sind deshalb ausdrücklich zu unterscheiden.
2025/2026: „Wimpernschlag“ und das Jubiläum
Am 31. Jänner 2025 erschien „Wimpernschlag“. Das Jahr verband Fendrichs 70. Geburtstag mit dem 45-jährigen Jubiläum seiner eigenen Platten- und Bühnenkarriere.
Die Jubiläumskonzerte wurden 2026 mit Open-Air-Auftritten fortgesetzt. Am 5. Juni 2026 erschien „45 Jahre (Live 2025)“.
Vertiefung: Biografischer Überblick der Stadt Wien · Offizielle Veröffentlichung von „Wimpernschlag“ · Datierte Studio- und Liveveröffentlichungen.
3. Musikstil und musikalische Arbeitsweise
Liedermacher mit Pop- und Rockverständnis
Fendrichs Musik verbindet erzählerische Texte mit einprägsamen Melodien. Gitarrenorientierte Songs, Balladen, rhythmische Popnummern und satirische Rollenlieder gehören zum Repertoire.
Dialekt als präzise Ausdrucksform
Wiener beziehungsweise österreichische Alltagssprache ermöglicht soziale Färbung, Humor und Nähe. Ein Satz kann je nach Vortrag zärtlich, spöttisch oder resigniert wirken. Diese Mehrdeutigkeit ist für viele Lieder wichtiger als eine einzelne Pointe.
Die Kunst der Figur
Die Schauspielerfahrung hilft beim Gestalten von Erzählern und Typen. Fendrich kann eine Figur glaubwürdig auftreten lassen und sie zugleich durch Überzeichnung kritisch sichtbar machen.
Neuarrangements statt bloßer Wiederholung
„Recycled“, „So weit, so gut …“ und „Auf den zweiten Blick“ enthalten neu bearbeitete beziehungsweise neu aufgenommene Fassungen. Sie sind von vollständig neuen Studioalben zu unterscheiden.
Akustische und symphonische Fassungen
„Für immer a Wiener – Live und akustisch“ und „Symphonisch in Schönbrunn“ zeigen zwei unterschiedliche Wege, bekannte Songs neu zu beleuchten: Reduktion auf der einen, orchestrale Erweiterung auf der anderen Seite.
Unterschiedliche Werkfassungen und Albumtypen · Verbindung von Musik und Darstellung.
4. Texte und Themen
Satire auf gesellschaftliche Fassaden
„Schickeria“, „Macho, Macho“ und „Tango Korrupti“ behandeln Selbstdarstellung, Macht und gesellschaftliche Rollen. Die eingängige musikalische Form ist Teil der Wirkung, nicht automatisch eine Zustimmung zu den dargestellten Figuren.
Zuschauen und Sensationslust
„Es lebe der Sport“ wird häufig als gut gelaunte Sportnummer wahrgenommen. Die satirische Perspektive auf Zuschauerschaft und die Lust am spektakulären Scheitern gehört jedoch wesentlich zum Lied.
Liebe und Zugehörigkeit
„Weus’d a Herz hast wia a Bergwerk“ zeigt eine andere Seite: eine große Liebeserklärung in vertrauter Sprache. Die Wirkung entsteht gerade aus dem Nebeneinander von alltäglicher Formulierung und emotionaler Bedeutung.
Heimat und Ambivalenz
„I Am from Austria“ ist zu einem besonders bekannten Lied österreichischer Zugehörigkeit geworden. Bei der Interpretation sollten der vollständige Text und seine widersprüchlichen Bilder berücksichtigt werden, nicht nur der gemeinsam gesungene Refrain.
Zeit und Lebensbilanz
„Von Zeit zu Zeit“, „Meine Zeit“ und „Nur ein Wimpernschlag“ setzen unterschiedliche Akzente auf Erinnerung, Veränderung und die begrenzte Dauer des Lebens.
Gegenwart und Krieg
„Wimpernschlag“ enthält unter anderem „Glaub net alles“, „Die Kinder des Krieges“, „Wladimir“ und „Nie mehr Krieg“. Die offizielle Trackliste dokumentiert damit auch eine ausdrücklich gesellschaftliche und politische Themenebene.
Eine präzise Deutung einzelner Songs erfordert die vollständige Aufnahme und den Text. Ein Titel allein ersetzt keine detaillierte Analyse.
Offizielle Trackliste des aktuellen Studioalbums · Gespräche über Texte und Satire suchen.
5. Diskografie und Werke im Überblick
Die 19 regulären Studioalben
| Jahr | Album |
|---|---|
| 1980 | Ich wollte nie einer von denen sein |
| 1981 | Und alles is ganz anders word’n |
| 1982 | Zwischen eins und vier |
| 1983 | Auf und davon |
| 1985 | Wien bei Nacht |
| 1986 | Kein schöner Land |
| 1988 | Voller Mond |
| 1989 | Von Zeit zu Zeit |
| 1991 | Nix is fix |
| 1993 | Brüder |
| 1997 | Blond |
| 2001 | Männersache |
| 2004 | aufLeben |
| 2006 | hier + jetzt |
| 2010 | Meine Zeit |
| 2013 | Besser wird’s nicht |
| 2016 | Schwarzoderweiss |
| 2019 | Starkregen |
| 2025 | Wimpernschlag |
Wichtige Livealben
| Jahr | Veröffentlichung | Einordnung |
|---|---|---|
| 1983 | Open Air | Mit Einzelauftritten und Duetten mit Wolfgang Ambros. |
| 1985 | Live – Alle Zeit der Welt | Frühe Konzertdokumentation. |
| 1989 | Das Konzert | Liveveröffentlichung der großen Erfolgsphase. |
| 1992 | Wiener Festwochen | Rathausplatzkonzert mit Orchester und Chor. |
| 1998 | Schwerelos – Live | Konzertaufnahme der späten 1990er-Jahre. |
| 2002 | Ein Saitensprung | Liveprojekt mit Gästen. |
| 2008 | Lieder zum Anfassen – Live | Weitere Konzertveröffentlichung. |
| 2009 | 30 Jahre Live – Best of | Rückblick mit historischen Konzertaufnahmen. |
| 2018 | Für immer a Wiener – Live und akustisch | Akustische Neubetrachtung des Repertoires. |
| 2024 | Symphonisch in Schönbrunn | Aufnahme von 2022 mit der Philharmonie Salzburg. |
| 2026 | 45 Jahre (Live 2025) | Am 5. Juni 2026 veröffentlichter Jubiläumsmitschnitt. |
Zusammenstellungen und Neuaufnahmen
- „A winzig klaner Tropfen Zeit“.
- „Lieder mit Gefühl“.
- „Recycled“, 1995 – neu aufgenommene Fassungen.
- „Raritäten“, 2001.
- „So weit, so gut … Die größten Hits aus 25 Jahren“, 2005 – Neuaufnahmen.
- „So ein Theater – Die schönsten Balladen und Liebeslieder“, 2006.
- „Auf den zweiten Blick“, 2015 – neu arrangierte und eingespielte Fassungen.
- „Zwischen heute & gestern“ und „Zwischen gestern & heute“, 2015.
Bekannte Lieder
- „Strada del Sole“
- „Schickeria“
- „Oben ohne“
- „Es lebe der Sport“
- „Weus’d a Herz hast wia a Bergwerk“
- „Macho, Macho“
- „Tango Korrupti“
- „I Am from Austria“
- „Midlife Crisis“
- „Brüder“
- „Blond“
- „Burn Out“
- „Hoit mi“
- „Nur ein Wimpernschlag“
Datierungshinweis: Ein Song kann zuerst auf einem Album erscheinen und erst später als Single. „I Am from Austria“ gehört zum Album von 1989; die Single wird unter 1990 geführt. „Es lebe der Sport“ steht auf einem Album von 1982 und erschien 1983 als Single.
Werkrecherche: Ausführliche Diskografie mit Daten und Chartpositionen · Offizielle aktuelle Veröffentlichungen · Ausgaben und Credits auf Discogs recherchieren.
6. Austria 3 und soziales Engagement
1997 initiierte Fendrich den gemeinsamen Benefizauftritt mit Wolfgang Ambros und Georg Danzer im Theater an der Wien. Unterstützt wurden obdachlose Menschen.
Der große Zuspruch führte zu weiteren Konzerten, Tourneen und Liveveröffentlichungen. Die Solokarrieren der drei bestanden daneben weiter.
Austria 3 war weder Fendrichs Begleitband noch eine Umbenennung seiner eigenen Laufbahn. Es handelte sich um ein gemeinsames Projekt dreier bereits etablierter Künstler.
Die reguläre Zusammenarbeit endete 2006. Bei Danzers Stadthallenkonzert im April 2007 standen die drei noch einmal gemeinsam auf der Bühne. Danzers Tod im Juni beendete die Möglichkeit einer Fortsetzung in der Originalbesetzung.
Austria 3 im Österreichischen Musiklexikon · Historische gemeinsame Aufnahmen suchen.
7. Band, musikalische Partner und Produktion
Wechselnde Besetzungen
Fendrich arbeitete über Jahrzehnte mit unterschiedlichen Tournee- und Studiobesetzungen. Eine einzige unveränderte „Rainhard-Fendrich-Band“ gab es für diese gesamte Zeit nicht.
Die hier ausgewerteten Quellen enthalten keine vollständige, für alle Konzerte 2026 verbindliche Liste. Deshalb werden historische Namen nicht ungeprüft als aktuelle Besetzung ausgegeben.
Christian Kolonovits
Kolonovits leitete den musikalischen Rahmen des Festwochenkonzerts 1992 und die Philharmonie Salzburg beim Schönbrunn-Konzert 2022. Die Zusammenarbeit ist für Fendrichs orchestrale Werkfassungen besonders wichtig.
Harold Faltermeyer
Für die Single „Blond“ ist Faltermeyer als Produzent dokumentiert. Ein solcher Credit bezieht sich auf die konkrete Aufnahme und nicht automatisch auf sämtliche anderen Veröffentlichungen.
Udo Jürgens
Mit Udo Jürgens nahm Fendrich „Ich glaube“ auf. Der Titel gehört zum Zusammenhang von „Ein Saitensprung“.
Wiener Sängerknaben
„Wir sind Europa“ erschien 2007 mit den Wiener Sängerknaben. Die dokumentierte Veröffentlichung nennt außerdem österreichische Fußballspieler als Beteiligte.
Aufnahmebezogene Credits und Kooperationen · Orchestrale Zusammenarbeit und Bühnenprojekte.
8. Live-Auftritte, Tourneen und Jubiläum
Mehrere Größenordnungen
Fendrichs Livegeschichte umfasst Bandkonzerte, akustische Abende, Benefizveranstaltungen und symphonische Großproduktionen. Diese unterschiedlichen Formen eröffnen jeweils andere Zugänge zum gleichen Repertoire.
2025: „45 Jahre Live – Nur ein Wimpernschlag“
Die Jubiläumstour verband bekannte Lieder mit dem neuen Album. Für Wien waren unter anderem Konzerte am 25. April und 16. Mai 2025 angekündigt.
Open Airs 2026
| Historischer Termin 2026 | Ort | Spielstätte |
|---|---|---|
| 27. Juni | Tulln, Niederösterreich | Donaubühne. |
| 4. Juli | Kufstein, Tirol | Festung. |
| 3. September | St. Margarethen, Burgenland | Römersteinbruch. |
| 6. September | Bregenz, Vorarlberg | Seebühne. |
Diese Termine liegen am 4. November 2026 bereits in der Vergangenheit. Sie werden nicht als bevorstehende Konzerte dargestellt.
Aktuelle Terminlage
Aus den hier ausgewerteten Quellen lässt sich keine vollständig bestätigte neue Tournee nach November 2026 ableiten. Für neue Ankündigungen sind Künstlerwebsite und Veranstalter die geeigneten Anlaufstellen.
Offizielle Konzert- und Künstlerinformationen · Historischer Tulln-Termin 2026 · Neue Konzertankündigungen suchen.
9. Fernsehen, Schauspiel und Musical
Moderation
- „11 Titel“ – frühe Fernsehshow ab 1984.
- „Herzblatt“ – Moderation von 1993 bis 1997.
- „Alles ist möglich – Die Zehn-Millionen-Show“ – erster Moderator der späteren österreichischen „Millionenshow“ im Jahr 2000.
- „Sing and Win!“ – ATV, 2006.
Schauspiel
Zu den dokumentierten Arbeiten gehören „Coconuts“, „Fröhlich geschieden“, „Das Mädchen aus der Torte“, „Geliebte Gegner“ und ein Auftritt im Umfeld von „SOKO Donau“.
Musical und Operette
Fendrich spielte in „Jesus Christ Superstar“ und weiteren Bühnenproduktionen. 2008 trat er als Oberkellner Leopold in „Im Weißen Rössl“ auf, unter anderem bei den Seefestspielen Mörbisch.
„Wake Up“
Als Komponist entwickelte er ein eigenes Musical. „Wake Up“ wurde 2002 im Wiener Raimundtheater aufgeführt; Fendrich übernahm auch eine Hauptrolle.
Fernseh- und Bühnenkarriere im Überblick · Material zu „Wake Up“ recherchieren.
10. Auszeichnungen und Erfolge
Ausgewählte Ehrungen
- 1986: Preis der deutschen Schallplattenkritik.
- 1990: World Music Award.
- 1992: Goldenes Verdienstzeichen des Landes Wien.
- 1994, 1995 und 2000: Goldene Romy als beliebter Showmaster beziehungsweise Moderator.
- 2002: Amadeus Austrian Music Award als bester Sänger Pop/Rock.
- 2015: Großes Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich.
Aktuelle Chartbeispiele
- „Wimpernschlag“: Österreich Platz 1, Deutschland Platz 7, Schweiz Platz 18.
- „Symphonisch in Schönbrunn“: Österreich Platz 1.
- „45 Jahre (Live 2025)“: Österreich Platz 3.
Ein international besonders erfolgreicher Song
„Macho, Macho“ erreichte 1988 Platz eins in Österreich, Platz zwei in Deutschland und Platz drei in der Schweiz. Diese Zahlen beziehen sich auf die jeweiligen Verkaufscharts.
Historische Preisbezeichnungen nicht vermischen
Einzelne Lexikoneinträge verwenden für Ehrungen aus den 1980er-Jahren ebenfalls die Bezeichnung „Amadeus“. Diese Angaben werden hier nicht ungeprüft mit der späteren Amadeus-Austrian-Music-Awards-Reihe gleichgesetzt.
Keine pauschale aktuelle Verkaufsbilanz
Zertifizierte Mindestmengen, tatsächliche Gesamtverkäufe, Streamingzahlen und Chartwochen besitzen unterschiedliche Grundlagen. Deshalb wird hier keine scheinbar exakt aktuelle Gesamtzahl aller verkauften Tonträger behauptet.
Dokumentierte Ehrungen · Chartdaten und Zertifizierungen · Weitere Ehrungen mit Einzelnachweisen.
11. Kulturelle Bedeutung und Einfluss
Österreichische Alltagssprache als große Popform
Fendrich zeigte, dass lokale Sprachfärbung und ein breites Publikum einander nicht ausschließen. Seine Lieder können konkrete österreichische Situationen schildern und zugleich allgemeine Gefühle ansprechen.
Unterhaltung und Kritik
Der Entertainer und der satirische Beobachter sind keine vollständig getrennten Persönlichkeiten. Gerade die angenehme, eingängige Oberfläche kann eine kritische Aussage wirkungsvoll transportieren.
„I Am from Austria“ als kulturelles Erinnerungsstück
Das Lied besitzt eine weit über die ursprüngliche Veröffentlichung hinausreichende öffentliche Bedeutung. Seine Nutzung bei Gemeinschaftsereignissen ersetzt jedoch nicht die Auseinandersetzung mit dem vollständigen Text.
Austria 3 als Verbindung von Repertoires
Das gemeinsame Projekt mit Ambros und Danzer führte unterschiedliche Liedermacherhandschriften zusammen. Es machte einen Teil österreichischer Popgeschichte als gemeinsames Konzertrepertoire erfahrbar.
Kulturhistorische Einordnung · Die Bedeutung des gemeinsamen Projekts.
12. Interessante Fakten
- Fendrich begann zunächst ein Jusstudium.
- Seine Bühnenerfahrungen reichen vor das erste Soloalbum zurück.
- „I Am from Austria“ erschien zuerst auf einem Album und erst später als Single.
- 1992 sang er mit den Wiener Symphonikern auf dem Rathausplatz.
- Die österreichische Post widmete ihm 1993 eine Briefmarke.
- Er moderierte sowohl „Herzblatt“ als auch die erste österreichische Zehn-Millionen-Show.
- Austria 3 entstand auf seine Initiative für einen Benefizabend.
- „Auf den zweiten Blick“ besteht aus neu bearbeiteten Aufnahmen, nicht ausschließlich aus neuen Kompositionen.
- „Symphonisch in Schönbrunn“ wurde 2022 aufgenommen und 2024 veröffentlicht.
- „Wimpernschlag“ umfasst laut offizieller Trackliste 16 Titel.
- „45 Jahre (Live 2025)“ erschien erst 2026.
Biografische Hintergründe · Veröffentlichungsdetails · Offizielle aktuelle Trackliste.
13. Aussagen und prägende Formulierungen
Eine aktuelle Botschaft auf der Künstlerwebsite
„Zeit zum Durchatmen und zum Zurückblicken. Und Zeit, Danke zu sagen an alle, die mich durch die letzten 45 Jahre begleitet haben.“
Die offizielle Startseite verbindet diese Worte mit „September ist meine Zeit“ aus „Symphonisch in Schönbrunn“. Es handelt sich um eine veröffentlichte Künstlerbotschaft, nicht um ein hier vollständig ausgewertetes Interview.
Prägende Werk- und Songtitel
- „Ich wollte nie einer von denen sein“
- „Weus’d a Herz hast wia a Bergwerk“
- „I Am from Austria“
- „Nix is fix“
- „Besser wird’s nicht“
- „Nur ein Wimpernschlag“
Diese Formulierungen sind Werkbezeichnungen und dürfen nicht automatisch als persönliche Lebensmottos oder wörtliche Selbstauskunft über jede Lebensphase verstanden werden.
14. Medien und Rezeption
Zwischen Liedermacher und Fernsehstar
Die Popularität als Moderator brachte ein zusätzliches Publikum, konnte aber auch die Wahrnehmung des Songwriters überlagern. Eine umfassende Präsentation muss beide Rollen berücksichtigen.
Satire kann als Zustimmung missverstanden werden
Große Refrains und unterhaltsame Figuren können die kritische Perspektive eines Songs verdecken. Besonders bei „Macho, Macho“ oder „Es lebe der Sport“ lohnt sich deshalb das Hören des gesamten Textes.
Veraltete Künstlertexte erkennen
Manche Veranstalterbiografien enthalten fehlerhafte Jahreszahlen oder vermischen Neuaufnahmen mit regulären Studioalben. Für „Meine Zeit“ ist beispielsweise 2010 als Veröffentlichung belegt, auch wenn einzelne Werbetexte 2009 nennen.
Ebenso sollte eine pauschale Albumzählung nicht ungeprüft übernommen werden, wenn Livealben, Remakes und Zusammenstellungen unterschiedlich erfasst werden.
15. TV, Videos, Radio und Konzertaufnahmen
Bekannte Songs
- „Strada del Sole“ suchen
- „Es lebe der Sport“ suchen
- „Weus’d a Herz hast wia a Bergwerk“ suchen
- „Macho, Macho“ suchen
- „Tango Korrupti“ suchen
- „I Am from Austria“ suchen
- „Nur ein Wimpernschlag“ suchen
Konzerte und Liveprojekte
- Festwochenkonzert 1992 suchen
- „Ein Saitensprung“ suchen
- Konzert für Georg Danzer 2007 suchen
- „Symphonisch in Schönbrunn“ suchen
- Jubiläumsaufnahmen 2025 suchen
- Austria-3-Aufnahmen suchen
Fernsehen, Schauspiel und Musical
- Beiträge bei ORF ON suchen
- „Herzblatt“-Ausschnitte suchen
- Die erste Zehn-Millionen-Show recherchieren
- „Wake Up“-Material suchen
- Operettenauftritte suchen
Radio und Gespräche
- Beiträge bei ORF Sound suchen
- Ö1-Gespräche suchen
- Video-Interviews suchen
- Audiogespräche auf SoundCloud suchen
Suchlinks garantieren keine vollständigen, kostenlosen oder dauerhaft verfügbaren Mitschnitte. Offizielle Veröffentlichungen, Fernsehausschnitte, Fanvideos und nicht autorisierte Uploads müssen voneinander unterschieden werden.
16. Aktuelle Informationen
Zuletzt belegte Veröffentlichungen
- 2024: „Symphonisch in Schönbrunn“ – Konzertaufnahme von 2022.
- 2025: „Wimpernschlag“ – neues Studioalbum.
- 2026: „45 Jahre (Live 2025)“ – Jubiläumsmitschnitt.
Keine Tournee aus einem einzelnen Suchtreffer ableiten
Ticketportale zeigen teilweise historische Termine neben allgemeinen Künstlerseiten. Für einen neuen Auftritt müssen Datum, Spielstätte und Verkaufsstatus konkret bestätigt sein.
Die offizielle Website als Ausgangspunkt
Die persönliche Website enthält aktuelle Botschaften und Veröffentlichungshinweise. Für Konzertbesuche sollten zusätzlich die jeweilige Spielstätte und der offiziell verlinkte Ticketanbieter geprüft werden.
Offizielle Neuigkeiten · Neue Konzerttermine suchen · Informationen zum aktuellen Livealbum suchen.
17. Weblinks, Suchangebote und soziale Medien
Offizielle und vertiefende Informationen
- Offizielle Rainhard-Fendrich-Website
- Wien Geschichte Wiki
- Österreichisches Musiklexikon
- Diskografische Übersicht
- Discogs: Tonträger und Credits
Google, Bilder und Nachrichten
- Rainhard Fendrich auf Google suchen
- Rainhard Fendrich bei Google Bilder suchen
- Aktuelle Nachrichten suchen
- Nachrichten der letzten Woche suchen
- Aktuelle Interviews suchen
Musik und Streaming
- YouTube: offizielle Musik und Videos suchen
- SoundCloud: nach Rainhard Fendrich suchen
- Spotify: nach Rainhard Fendrich suchen
- Apple Music: nach Rainhard Fendrich suchen
Soziale Medien: ausdrücklich als Suchangebote
Die folgenden Links sind Suchabfragen, keine Bestätigung eines bestimmten offiziellen Accounts. Authentische Profile sollten möglichst über die persönliche Website aufgerufen werden.
- Rainhard Fendrich auf Facebook suchen
- Instagram-Profile und Beiträge suchen
- Rainhard Fendrich auf TikTok suchen
- Nach offiziellen YouTube-Kanälen suchen
Musikalische Weggefährten
- Wolfgang Ambros: gemeinsame Projekte
- Georg Danzer: Zusammenarbeit und Erinnerung
- Christian Kolonovits: orchestrale Projekte
- Udo Jürgens: das gemeinsame Duett
- Harold Faltermeyer: Produktion von „Blond“
- WIR4 und die Austria-3-Begleitbandgeschichte
Bilder, Videos und Audioaufnahmen aus Suchmaschinen sind nicht automatisch zur Veröffentlichung freigegeben. Bildrechte, Urheberangaben und gegebenenfalls Nutzungsgenehmigungen müssen gesondert geprüft werden.
Federspiel
Einleitung und Überblick
Federspiel ist ein österreichisches Bläserensemble mit sieben Musikern, das einen innovativen Zugang zur Volksmusik entwickelt und dabei weltweit für Aufmerksamkeit sorgt. Die Gruppe steht für Spielfreude, Kreativität und eine moderne Interpretation traditioneller Musik.
Biografie und Geschichte
Das Ensemble wurde 2004 in Krems an der Donau von sieben Studenten gegründet. Entscheidende Impulse gab Rudi Pietsch, der die Band von Anfang an als Mentor begleitete. Federspiel verarbeitet musikalische Wurzeln aus der Wachau, vermischt diese mit Elementen osteuropäischer und lateinamerikanischer Musik und integriert modernde Kompositionen.
Gründungsjahr und Herkunft
-
Gründung: 2004
-
Herkunft: Krems an der Donau, Region Wachau, später Wien
Musikstil und Einflüsse
Kennzeichnend sind Eigenkompositionen, Arrangements von Walzern, Polkas und Märschen. Typisch ist der Zusatz moderner Einflüsse, Jazz, Pop, sowie lateinamerikanische Rhythmen. Die Mischung verschiedenster Klangfarben, Blechbläser und Klarinette macht den Sound unverwechselbar.
Bandmitglieder und Besetzung
Aktuell gehören zum Ensemble: Philip Haas, Simon Zöchbauer, Roland Eitzinger, Thomas Winalek, Frédéric Alvarado-Dupuy, Christoph Moschberger, Christian Amstätte. Ehemalige Mitglieder: Matthias Werner, Ayac Iuan Jimenez-Salvador, Robert Puhr.
Diskografie
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Live (2012)
-
Wolperting (2014)
-
Smaragd (2016)
-
Albedo (2020)
Vollständige https://www.feder-spiel.at/discography
Texte und Themen
Federspiel arbeitet überwiegend instrumental. Ihre Werke behandeln Themen wie Heimat, Alltag, das Reisen und kulturelle Vielfalt – stets mit Witz, Tiefgang und Respekt vor den musikalischen Wurzeln.
Live-Auftritte und Tourneen
Die Band spielt auf Konzerthäusern und Festivals weltweit: Wiener Musikverein, Berliner Philharmonie, Elbphilharmonie, internationale Festivals in Nordamerika, Asien und Europa.
Auszeichnungen und Erfolge
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Gewinn des Ö1 Pasticcio-Preises
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Publikumspreis beim Austrian World Music Award 2011
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International beachtete Tourneen und Einladungen zu TV-Produktionen
Kulturelle Bedeutung und Einfluss
Federspiel steht für Erneuerung und Öffnung der Volksmusik in Österreich und inspiriert zahlreiche Nachfolger.
Interessante Fakten & Aussagen
Federspiel greift viele Begriffe aus der Wachauer Weinkultur auf, der Bandname ist eine Qualitätsbezeichnung für Wein. „Wir suchen das Wahrhaftige – nicht das Parfümierte.“ (Simon Zöchbauer)
Medien und Rezeption
Viel Beachtung in Medien, Funk, Fernsehen und Fachzeitschriften, Live-Auftritte in großen TV-Shows und Features in Kulturprogrammen.
Diskographie und Werke
https://www.feder-spiel.at/discography
TV, Videos, Radio, Konzertaufnahmen YouTube: Federspiel Interviews und Beiträge Livemitschnitte Weitere Links und aktuelle Inhalte Offizielle Seite Facebook Instagram News Google Soundcloud Suche Bilder Google
Federspiel
Einleitung und Überblick
Federspiel ist ein österreichisches Bläserensemble aus sieben Musikern, das mit originellen Eigenkompositionen und kreativen Arrangements weltweit für Aufmerksamkeit sorgt. Das Ensemble steht für Spielfreude, Innovation und eine moderne Interpretation der Volksmusik.
Biografie & Geschichte
Gegründet wurde Federspiel 2004 in Krems an der Donau von sieben Studenten, gefördert vom Musiker und Forscher Rudi Pietsch. Die Musik verbindet Wachauer Tradition, osteuropäische und lateinamerikanische Elemente sowie moderne Kompositionen.
- Gründung: 2004
- Herkunft: Krems/Wachau, später Wien
Musikstil & Einflüsse
Charakteristisch sind Eigenkompositionen mit Walzern, Polkas und Märschen – ergänzt durch Jazz, Pop und globale Klänge. Die Mischung aus Blech, Holz und Klarinette prägt den Sound.
Bandmitglieder
- Philip Haas
- Simon Zöchbauer
- Roland Eitzinger
- Thomas Winalek
- Frédéric Alvarado-Dupuy
- Christoph Moschberger
- Christian Amstätte
Diskografie
- Live (2012)
- Wolperting (2014)
- Smaragd (2016)
- Albedo (2020)
- Weitere Werke
Texte & Themen
Instrumentalmusik mit originellen, humorvollen Stücken zu Heimat, Alltag, Reisen und Identität.
Live-Auftritte & Tourneen
Konzerte in ganz Europa, Asien und Amerika; u.a. Musikverein Wien, Elbphilharmonie, internationale Festivals.
Auszeichnungen & Erfolge
- Ö1 Pasticcio-Preis
- Austrian World Music Award Publikumspreis
- TV-Produktionen und Konzertmitschnitte
Kulturelle Bedeutung & Einfluss
Federspiel steht für Grenzgänge und Erneuerung der Volksmusik und inspiriert eine neue Szene.
Fakten & Sprüche
- Begriff „Federspiel“ stammt aus Wachauer Weinkultur
- Zitat: „Wir suchen das Wahrhaftige – nicht das Parfümierte.“
Medien & Rezeption
Vielbeachtet in Medien, TV und Funk. Zahlreiche Interviews und Features.
Links & Medien
Folkshilfe
Einleitung und Überblick
Folkshilfe zählt zu den wichtigsten Vertretern modernen Dialektpops in Österreich. Ihr Sound vereint Akkordeon („Quetschn-Synthi“), eingängigen Pop und tanzbare Rhythmen mit authentischen Linzer Dialekt-Texten.
Biografie & Geschichte
2013 gegründet, bekannt geworden als Straßenmusiker, dann schnell Aufstieg ins Rampenlicht. Gabriel Fröhlich, Florian Ritt und später Paul Slaviczek sind die Kernbesetzung.
- Gründung: 2013
- Herkunft: Linz, Oberösterreich
Musikstil & Einflüsse
Moderne Popmusik auf Dialektbasis, eigenwillige Synthi-Harmonika, Einflüsse aus Austropop, Rock, Elektro und Straßenmusik.
Bandmitglieder
- Gabriel Fröhlich
- Florian Ritt
- Paul Slaviczek
Diskografie
- Folkshilfe (2015)
- Mit Flausn (2017)
- Sing (2019)
- Vire (2021)
- bunt (2024)
- Weitere Werke
Texte & Themen
Lieder handeln von Sozialkritik, Zusammenhalt, Liebe, Lebensfreude und Alltag – ehrlich und tanzbar.
Live-Auftritte & Tourneen
Von großen Festivalbühnen bis Straßenmusik: Folkshilfe ist für spektakuläre, energiegeladene Live-Shows bekannt.
Auszeichnungen & Erfolge
- Amadeus Austrian Music Award
- Gold und Charterfolge
Kulturelle Bedeutung & Einfluss
Folkshilfe definiert Popmusik im österreichischen Dialekt neu und erreicht viele junge Menschen.
Fakten & Sprüche
- Erfinder der „Quetschn-Synthi“
- Zitat: „Mit eigenen Songs im Dialekt vor 1.000 Leuten spielen – das ist uns gelungen!“
Medien & Rezeption
Hohe Medienpräsenz, regelmäßige Auftritte bei TV, Radio und Online-Plattformen.
Links & Medien
Granada
Einleitung und Überblick
Granada vereint Indiepop und Austropop mit Grazer Dialekt. Markante Melodien, Akkordeon und charismatischer Gesang prägen die Band.
Biografie & Geschichte
Seit 2015 als Projekt von Thomas Petritsch. Schon früh Erfolg durch Songs für den Film „Planet Ottakring“ und ab dem Debütalbum hohe Chartpräsenz.
- Gründung: 2015
- Herkunft: Graz, Steiermark
Musikstil & Einflüsse
Indie, Pop und Austropop – das Akkordeon ist fixes Instrument und Klangsymbol. Einflüsse aus klassischem Austropop und Indie.
Bandmitglieder
- Thomas Petritsch
- Lukacz Custos
- Alexander Christof
- Jürgen Schmidt
- Roland Hanslmeier
Diskografie
- Granada (2016)
- Ge Bitte (2018)
- Unter Umständen (2021)
- Live auf den Kasematten (2023)
- Weitere Werke
Texte & Themen
Locker, liebenswert und humorvoll – das Stadtleben, Liebe und Alltag sind mit Grazer Dialekt und Wiener Schmäh vertont.
Live-Auftritte & Tourneen
Eigene Tourneen in Österreich und Deutschland, Festivalauftritte und Support für große Acts.
Auszeichnungen & Erfolge
- Österreichische Charts
- Kritikerlob und Kultstatus
Kulturelle Bedeutung & Einfluss
Granada steht für den neuen Austropop und bringt Indiepop und Akkordeon in die urbane Musikszene.
Fakten & Sprüche
- Akkordeon als zentrales Instrument
- Zitat: „Mir war von Anfang an klar, dass ein Akkordeon dabei sein muss!“
Medien & Rezeption
Positiv aufgenommen in Radio, Online und Print, regelmäßiger Airplay und viele Features.
Links & Medien
Ganymed
Einleitung und Überblick
Ganymed war eine österreichische Space-Disco-Band, die ab 1977 mit futuristischer Synthesizer-Musik und spektakulären Bühnen-Kostümen die Charts und Diskotheken eroberte. Die Band zählt zu den wichtigsten Vertretern des Genres im deutschsprachigen Raum.
Biografie & Geschichte
1977 gründete Gerry Edmond Ganymed in Wien, inspiriert von der Space-Age- und Disco-Welle. Mit Hits wie „It Takes Me Higher“ und „Saturn“ gelang der internationale Durchbruch. Die Band spielte stets in futuristisch-extravaganten Kostümen und vollzog ein konsequentes Space-Image. Ihr größter Hit, „It Takes Me Higher“, erreichte 1978 Platz 5 der österreichischen Charts und war auch in Deutschland ein Erfolg. Bis zur Auflösung 1983 veröffentlichte die Band drei Alben und zahlreiche Singles, blieb aber vor allem für ihr spaciges Konzept und legendäre Liveshows in Erinnerung.
- Gründung: 1977, Wien
- Laufzeit: 1977–1983
Musikstil & Einflüsse
Space-Disco, Synth-Pop, elektronische Musik; futuristische Klanglandschaften, inspirierte sich an der internationalen Discowelle, Kraftwerk, Giorgio Moroder u.a.
Bandmitglieder
- Gerry Edmond (KROONK) – Gesang, E-Gitarre, Synthesizer
- Yvonne Dory (PULSARIA) – Gesang
- Gerhard Messinger (Schnitzel) – E-Bass
- Rudolf Mille – Keyboards
- Ernst Nekola (CAK) – Schlagzeug, Synthesizer
- Danielle Prencipe – Keyboards
- Gast: Falco (letztes Livekonzert 1981)
Diskografie
- „Takes You Higher“ (1978)
- „Future World“ (1979)
- „Dimension No. 3“ (1980)
- Kult-Singles: „It Takes Me Higher“, „Saturn“, „Money Is Addiction (Of This Crazy World)“
Texte & Themen
Zentrale Themen: Raumfahrt, Science Fiction, Zukunft, Mensch und Technik – visionär und oft mit humorvollen Elementen.
Live-Auftritte & Tourneen
Spektakuläre Shows mit aufwändigen Space-Kostümen; Bühnenauftritte u.a. in Fernsehsendungen, Diskotheken und auf Festivals.
Auszeichnungen & Erfolge
- Top-Charts Österreich und Deutschland
- Kultstatus innerhalb der internationalen Space-Disco-Szene
Kulturelle Bedeutung & Einfluss
Pioniere der Space Disco in Österreich; prägend für nachfolgende Electro- und Dance-Acts.
Fakten & Sprüche
- Bandmitglieder traten meist unter Alias-Namen auf
- Falco stand einmal als Bassist auf der Bühne
Medien & Rezeption
Ganymed wurde international als Exportschlager und für innovative Bühnenkonzepte wahrgenommen; Songs wurden noch in den 1990ern geremixt.
Links & Medien
Goldie Ens
Einleitung und Überblick
Goldie Ens, bürgerlich Ursula Polster (geb. Wratschko), ist eine österreichische Sängerin mit Kultstatus in der Austropop-Szene. Sie landete in den 1970ern mit „Goodbye Joe“ einen Evergreen und war eine der ersten bekannten österreichischen Pop-Solistinnen.
Biografie & Geschichte
1954 in Kapfenberg geboren, startete sie mit zwölf ihre erste Band. Nach dem fünften Platz bei der TV-Show „Show-Chance“ bekam sie 1972 als „Goldie“ einen Plattenvertrag; der Beiname „Ens“ stammt von ihrem Manager. 1974 gelang mit „Goodbye Joe“ der Durchbruch und 1976 erreichte sie mit „Disco Baby (Casanova)“ die österreichischen Charts. Nach Erfolgen und Touren durch Österreich zog sie sich zurück, feierte aber in den 1980ern ein Comeback in der Tschechoslowakei und wurde dort mit „This is my Life“ mit Gold ausgezeichnet. Heute lebt sie als Interior-Designerin in Wien.
- Geboren: 14.12.1954, Kapfenberg, Steiermark
- Start als Popmusikerin: Anfang 1970er
Musikstil & Einflüsse
Pop, Disco, Schlager – bekannt für eingängige Melodien und gefühlvolle Stimme, beeinflusst von internationalen Pop- und Folktrends.
Diskografie
- LP „Night Express 10:30“ (1974)
- LP „Movements“ (1977)
- LP „This is my Life“ (TSCH, 1980er)
- Kult-Singles: „Roter Vogel“, „Goodbye Joe“, „Disco Baby (Casanova)“, „Call me Darling“
Texte & Themen
Themen: Liebe, Abschied, Lebensfreude, Romantik – häufig in deutscher und englischer Sprache.
Live-Auftritte & Tourneen
Konzerte und Auftritte in ganz Österreich, Fernsehshows in den 1970ern, internationale Engagements in Tschechien und Polen.
Auszeichnungen & Erfolge
- Platz 18 der Charts mit „Disco Baby (Casanova)“
- Goldene Schallplatte in der Tschechoslowakei
Kulturelle Bedeutung & Einfluss
Eine der ersten Pop-Frontfrauen Österreichs; Vorreiterin für Solistinnen im Austropop.
Fakten & Sprüche
- Goldie Ens war Pionierin am österreichischen Popmarkt
- „Goodbye Joe“ wurde zu ihrem Lebenshit
Medien & Rezeption
Viel beachtete Auftritte in TV-Shows, Radio und Musikpresse der 1970er und 1980er Jahre.
Links & Medien
Hallucination Company
Einleitung und Überblick
Die Hallucination Company, 1977 von Wickerl Adam und Michael Jürs in Wien gegründet, war eine der stilistisch offensten, experimentierfreudigsten und energetischsten Livebands der österreichischen Musikszene. Sie prägte den frühen Austropop und gilt als „Brutstätte“ zahlreicher Künstlerpersönlichkeiten.
Biografie & Geschichte
Von Beginn an verstand sich die Band als kollektiv-künstlerisches Projekt rund um Mastermind Wickerl Adam. Zahlreiche Mitglieder und Gäste prägten den unverwechselbaren Stil zwischen Austropop, Punk, New Wave und Rock. Legendär sind die spektakulären, oft theatralischen Konzerte sowie Bandrotation und Stargäste – Falco, Hansi Lang, Harri Stojka u.v.a. prägten die Anfangsjahre.
- Gründung: 1977, Wien
- Stil: Austropop, Punkrock, New Wave, Performance-Rock
Musikstil & Einflüsse
Stilmix aus Rock, New Wave, Punk, Funk, Pop; geprägt durch Theater und Performance, mutige Textansagen, gesellschaftliche und politische Themen.
Bandmitglieder (u.a. über die Jahre)
- Wickerl Adam
- Harri Stojka
- Hansi Lang †
- Falco (Hans Hölzel) †
- Peter Kolbert †
- Michael Jürs †
- Thomas Rabitsch
- Sigi Meier
- Rue Kostron
- Engel Mayr
- Christoph Richter
- Isabella Wagner
- Zebo Adam
- Peter Dürr
- u.v.m.
Diskografie
- „Hallucination Company“ (1978)
- „Performance“ (1978/79)
- „Spinning Wheel“ (1981)
- Zahlreiche Live-Mitschnitte und Samplerbeiträge
Texte & Themen
Selbstironisch, provokant, gesellschaftskritisch – typisch sind szenische, theatralische Performances und Sprachspielereien.
Live-Auftritte & Tourneen
Hunderte spektakuläre Shows in Österreich und Europa; legendäre „Special Nights“ im Wiener Metropol, oft mit wechselnder Besetzung und prominenten Gästen.
Auszeichnungen & Erfolge
- Prägende Kraft der Wiener Musikszene ab Ende der 1970er
- Zahlreiche Tonträger, Auftritte und musikalische Innovationen
Kulturelle Bedeutung & Einfluss
Innovationszentrum und Sprungbrett für Musiker wie Falco, Hansi Lang, Harri Stojka; steht für kreative Freiheit und künstlerische Grenzüberschreitungen.
Fakten & Sprüche
- Ursprungsstätte für viele spätere österreichische Pop- und Rockgrößen
- Performance und Kollektivdenken wichtiger als Bandhierarchie
Medien & Rezeption
Hallucination Company ist Kult in der Wiener Musikgeschichte und oft Thema bei Fachjournalisten, im ORF und in Musikspecials.
Links & Medien
Harri Stojka – Gitarrenvirtuose zwischen Jazz, Rock und lebendiger Roma-Musikkultur
Harri Stojka gehört zu den markanten Gitarristen der österreichischen Musikszene. Seine Arbeit reicht von elektrischem Jazz-Rock über akustischen Swing bis zu Projekten mit indischer Musik, Roma-Liedkultur und dem Repertoire von Jimi Hendrix, den Beatles oder den Rolling Stones.
Als Gitarrist, Komponist, Arrangeur, Bandleader und Sänger verbindet er ausgeprägte technische Fähigkeiten mit einer unmittelbaren, energiegeladenen Spielweise. Seine Herkunft aus einer Wiener Lovara-Roma-Familie ist ein wichtiger Teil dieser Biografie, bestimmt aber nicht als einzige Erklärung seine gesamte musikalische Entwicklung.
Der Montreux-Auftritt von 1981 wurde zu einem entscheidenden internationalen Karriereschritt. Die offizielle Diskografie führt die Arbeit bis in die Gegenwart fort: Nach „Stones Free“ von 2024 nennt sie „Anarchy“ als Neuerscheinung 2026.
Recherche- und Informationsstand: 4. November 2026. Eigenkompositionen, Interpretationsalben, historische Bands, aktuelle Projekte und Filmveröffentlichungen werden getrennt dargestellt.
1. Einleitung und Überblick
Harri Stojka heißt vollständig Harald Wakar Stojka. Er ist Solokünstler und Leiter verschiedener Ensembles. „Harri Stojka Express“, „India Express“ und „Acoustic Drive“ bezeichnen unterschiedliche musikalische Arbeitszusammenhänge, nicht lediglich wechselnde Namen einer unveränderten Band.
Steckbrief
- Name: Harald Wakar „Harri“ Stojka
- Geboren: 22. Juli 1957 in Wien
- Tätigkeit: Gitarrist, Komponist, Arrangeur, Bandleader und Sänger
- Herkunft: Wiener Lovara-Roma-Familie
- Frühes Hauptinstrument: Gitarre; zeitweise auch Bass
- Öffentliche Anfänge: 1970 mit „Jano + Harri Stojka“
- Wichtige frühe Bands: Gipsy Love, Peter Wolfs Orchester und Novaks Kapelle
- Eigenes prägendes Projekt: Harri Stojka Express
- Internationaler Meilenstein: Montreux Jazz Festival, 1981
- Wichtiger musikalischer Bezugspunkt: Django Reinhardt
- Aktuelles akustisches Projekt: Acoustic Drive
- Neue Veröffentlichung laut offizieller Diskografie: „Anarchy“, 2026
Grundlagen: mica – music austria: Künstlerporträt · Offizielle Diskografie.
2. Biografie, Herkunft und Karrieregeschichte
Musik in der Familie
Stojka wuchs in einer musikbegeisterten Familie auf. Bereits als Kind begann er Gitarre zu spielen. Ein erheblicher Teil seiner frühen Entwicklung erfolgte autodidaktisch.
Die familiäre Roma-Kultur und das internationale Rock- und Jazzrepertoire waren keine voneinander abgeschotteten Welten. Seine Laufbahn entwickelte sich gerade aus der Begegnung unterschiedlicher musikalischer Erfahrungen.
1970: „Jano + Harri Stojka“
Mit dreizehn Jahren trat er gemeinsam mit seinem Cousin Jano auf. Die biografischen Quellen nennen dafür die Wiener Arena. Die Bezeichnung bezieht sich auf den damaligen Veranstaltungszusammenhang und sollte nicht ungeprüft mit jeder späteren institutionellen Form der Arena gleichgesetzt werden.
Gipsy Love und Peter Wolf
Als Bassist spielte Stojka bei Karl Ratzers Gipsy Love. Bei Peter Wolfs Objective beziehungsweise Objektiv Truth Orchestra profilierte er sich als Gitarrist.
Diese Stationen zeigen eine frühe professionelle Einbindung in die österreichische Rock- und Jazz-Rock-Szene.
Novaks Kapelle
Von 1977 bis 1980 ist seine Tätigkeit als Gitarrist bei Novaks Kapelle dokumentiert. Sie gehört zu seiner Rockgeschichte und nicht bloß zu einer vermeintlichen Vorstufe des späteren Jazz.
Harri Stojka Express
Mit dem Express entwickelte er eine eigene Bandplattform. „Sweet Vienna“, „… Off the Bone“, „Camera“ und „Brother to Brother“ gehören zum frühen Veröffentlichungskatalog.
Quellenhinweis zum Gründungsjahr: Eine amtliche Pressemitteilung von 2013 nennt 1978 für den Express. Andere Biografien und ein zeitgenössischer Pressebericht nennen 1973. Diese Darstellung legt die Abweichung offen, statt ein unstrittiges Einzeljahr zu behaupten.
1981: Montreux
Der Auftritt beim Guitar Summit im Rahmen des Montreux Jazz Festival wurde zum entscheidenden internationalen Karriereschritt. Larry Coryell gehörte zu den dortigen musikalischen Bezugspersonen und Mitwirkenden.
Die LP „Live in Montreux“ dokumentiert diesen Abschnitt. Spätere internationale Konzertreisen und Veröffentlichungen bauten auf dem gewonnenen Renommee auf.
Vom Jazz-Rock zu weiteren Ausdrucksformen
Die folgenden Jahrzehnte erweiterten das Spektrum um akustischen Swing, Roma-bezogene Projekte, rockorientierte Arbeiten und musikalische Begegnungen über Ländergrenzen hinweg.
„Gitancoeur“, „A Tribute to Swing“, „India Express“ und „Hot Club de Vienne“ markieren unterschiedliche Schwerpunkte dieser Entwicklung.
2009/2010: die Reise nach Indien
Der Film „Gypsy Spirit – Harri Stojka. Eine Reise“ dokumentiert eine musikalische Begegnung in Indien und die Auseinandersetzung mit der Geschichte der Roma.
Die Reise ist ein konkretes künstlerisches Projekt, keine einfache Behauptung, eine vielfältige Musiktradition lasse sich auf einen einzigen Ursprung reduzieren.
Die 2010er-Jahre
Die offizielle Diskografie nennt unter anderem „Gitancœur d’Europe“, „India Express“, „Satire & Jazz“, „Heavy Stuff“, „98 86“ und verschiedene Interpretationsprojekte.
Akustische und elektrische Arbeitsweisen bestanden nebeneinander. Stojka legte sich nicht auf ein einziges erfolgreiches Format fest.
2020 bis 2026
Auf „Salut to Jimi Hendrix“ folgten Projekte mit Michael Köhlmeier und dem Tabla-Spieler Jatinder Thakur. „Goes Standards“ erschien 2023, „Stones Free“ 2024.
Für 2026 nennt die offizielle Diskografie „Anarchy“ als neue CD. Parallel wird Acoustic Drive in aktuellen Veranstaltungsbeschreibungen als wichtiger Schwerpunkt seiner Livearbeit vorgestellt.
Vertiefung: Ausführliches mica-Porträt · Biografische Angaben in der amtlichen Ehrungsmitteilung · Aktuelle Veröffentlichungschronik.
3. Musikstil und Einflüsse
Elektrischer Jazz-Rock
Die Express-Phase verbindet improvisatorisches Spiel mit Rockenergie und einem elektrisch verstärkten Bandsound. Technische Beweglichkeit dient dabei der musikalischen Dynamik.
Django Reinhardt und akustischer Swing
Django Reinhardt ist ein wichtiger dokumentierter Bezugspunkt. Projekte wie „A Tribute to Swing“ und Acoustic Drive knüpfen an diese musikalische Tradition an.
Die Orientierung bedeutet keine bloße historische Nachahmung. Eigene Kompositionen, spontane Interaktion und moderne Solistik gehören ausdrücklich zum Konzept.
Roma-Musikkultur
Stojka möchte einen lebendigen Beitrag zur Musikkultur der Roma leisten. Diese Kultur ist vielfältig und besitzt keine einzige unveränderliche Klangform.
Rockinterpretationen
Beatles-, Doors-, Hendrix- und Stones-bezogene Projekte zeigen die fortdauernde Bedeutung der Rockmusik. Eine akustische Beatles-Version ist dabei anders angelegt als die spätere elektrische Rockfassung.
Improvisation als Begegnung
Die Zusammenarbeit mit Jatinder Thakur stellt den musikalischen Dialog in den Mittelpunkt. Verschiedene Traditionen können miteinander arbeiten, ohne identisch werden zu müssen.
Stilistische Vielfalt im mica-Porträt · Acoustic Drive: musikalisches Konzept 2026.
4. Themen, Komposition und Interpretation
Instrumentale Musik erzählt anders
Ein großer Teil des Repertoires wirkt über Melodie, Rhythmus, Harmonie und Improvisation. Eine ausschließlich auf Liedtexte ausgerichtete Analyse würde diesem Werk nicht gerecht.
Eigene Kompositionen und Standards
Stojka schreibt eigene Musik und interpretiert vorhandene Werke. Bei Standards und Tributeprojekten bleiben Originalkomposition und seine Bearbeitung zu unterscheiden.
Identität und Erinnerung
Roma-bezogene Projekte und die Beschäftigung mit der Familiengeschichte bilden einen wichtigen Werkzusammenhang. Die amtliche Ehrungsmitteilung hebt auch sein Engagement für das Gedenken an die nationalsozialistische Verfolgung hervor.
Keine pauschale biografische Deutung
Nicht jedes Gitarrensolo oder jeder Albumtitel lässt sich als direkte Aussage über Herkunft oder private Erfahrung lesen. Auch musikalische Neugier, Form und Experiment sind eigenständige Motive der Arbeit.
Musik und Erinnerungsarbeit · Eigenständige Projekte und Interpretationsalben.
5. Diskografie und Werke im Überblick
Frühe Express- und Soloveröffentlichungen
| Jahr | Veröffentlichung | Einordnung |
|---|---|---|
| 1978 | Sweet Vienna | Harri Stojka Express. |
| 1980 | … Off the Bone | Frühe elektrische Bandphase. |
| 1981 | Live in Montreux | Historische Konzertaufnahme. |
| 1981 | Camera | Harri Stojka Express. |
| 1983 | Brother to Brother | Express-Veröffentlichung. |
| 1987 | Live | Weitere Express-Konzertdokumentation. |
| 1988 | Say Yes | Soloveröffentlichung. |
| 1993 | Music for the People | Jahresangabe nach offizieller Diskografie; andere Übersichten nennen 1996. |
| 1996 | Powersystem | Projektveröffentlichung. |
| 1997 | Harri Stojka Live | Livealbum. |
Akustische, Roma-bezogene und internationale Projekte
| Jahr | Veröffentlichung |
|---|---|
| 2000 | Gitancoeur |
| 2002 | Gitancoeur unplugged – Live im RadioKulturhaus |
| 2004 | Live at the Roma Wedding |
| 2005 | A Tribute to Swing |
| 2006 | A Tribute to Gypsy Swing |
| 2006 | Gipsysoul – Garude Apsa / Hidden Tears |
| 2008 | Stoika & Stojka – Just Another City |
| 2008 | Stoika & Stojka – Soul Shavo |
| 2009 | Moša Šišić & Harri Stojka – In Between |
| 2010 | Romano Suno – Weihnochtszeit – Gipsy Dream |
| 2011 | Gitancœur d’Europe |
| 2012 | India Express |
| 2013 | Satire & Jazz – mit Wolfgang Böck |
| 2014 | Hot Club de Vienne |
| 2014 | Heavy Stuff |
| 2015 | 98 86 |
Neuere Veröffentlichungen
| Jahr | Veröffentlichung | Hinweis |
|---|---|---|
| 2016 | A Tribute to the Beatles | Akustische Version. |
| 2017 | India Express Live | Aufnahme aus 2013. |
| 2017 | Other Doors | Eigenständiges Interpretationsprojekt. |
| 2018 | Harri Stojka goes Beatles | Rockversion. |
| 2019 | Psycho Guitar | Veröffentlichung auf Gipsy-Production. |
| 2020 | Salut to Jimi Hendrix | Hendrix-bezogenes Projekt. |
| 2022 | Roma Märchen | Michael Köhlmeier erzählt, Musik von Harri Stojka. |
| 2022 | Improvisation Live | Mit Jatinder Thakur. |
| 2023 | Goes Standards | GP 014 laut offizieller Diskografie. |
| 2024 | Stones Free | GP 015 laut offizieller Diskografie. |
| 2026 | Anarchy | GP 016; ausdrücklich als Neuerscheinung geführt. |
Datierungshinweis: Bei mehreren Alben unterscheiden sich Sekundärübersichten und offizielle Diskografie. Diese Tabelle folgt bei „A Tribute to Swing“, „Garude Apsa“ und „Gitancœur d’Europe“ den Jahren der Künstlerwebsite. Aufnahme, Erstveröffentlichung und internationale Wiederveröffentlichung können unterschiedliche Daten tragen.
Ein sinnvoller Einstieg
- „… Off the Bone“ – der elektrische Jazz-Rock-Ansatz.
- „Live in Montreux“ – der internationale Wendepunkt.
- „Gitancoeur“ – die spätere musikalische Ausweitung.
- „A Tribute to Swing“ – Reinhardt-Bezug und akustische Beweglichkeit.
- „India Express“ – der internationale Dialog.
- „Salut to Jimi Hendrix“ – die fortdauernde Rockseite.
- „Improvisation Live“ – die Begegnung mit Jatinder Thakur.
- „Anarchy“ – die aktuelle Veröffentlichung 2026.
Werkrecherche: Offizielle Diskografie mit Label- und Katalognummern · Discogs: Ausgaben und Credits.
6. Ensembles und musikalische Projekte
Harri Stojka Express
Das Ensemble steht besonders für die elektrische, rock- und jazzbezogene Bandgeschichte.
Gitancoeur und Gipsysoul
Diese Projekte rücken andere Aspekte des musikalischen Ausdrucks in den Vordergrund. Die Bezeichnungen sind nicht einfach Synonyme für jede Aufnahme von Stojka.
Hot Club de Vienne
Der Name verweist auf die akustische Swingtradition. Das gleichnamige Album ist für 2014 dokumentiert.
India Express
Die Zusammenarbeit verbindet Stojkas Gitarrensprache mit indischen musikalischen Zusammenhängen. Studioalbum und später veröffentlichter Livemitschnitt sind getrennte Veröffentlichungen.
Acoustic Drive
Die Konzertankündigung zum Internationalen Tag der Roma am 8. April 2026 beschreibt Acoustic Drive als aktuellen Schwerpunkt. Genannt werden moderne Jazzsolistik, akustischer Swingklang, Improvisation und Eigenkompositionen.
Acoustic Drive: aktuelles Konzept und Konzertkontext · Die Projekte im Veröffentlichungskatalog.
7. Musikalische Partner und Besetzungen
| Partner | Dokumentierter Zusammenhang |
|---|---|
| Jano Stojka | Frühe gemeinsame Auftritte. |
| Karl Ratzer | Gipsy Love; Stojka spielte dort Bass. |
| Peter Wolf | Frühe Orchester- und Gitarrenarbeit. |
| Larry Coryell | Montreux-Guitar-Summit und internationale Jazzgitarren-Begegnung. |
| Moša Šišić | Gemeinsames Album „In Between“. |
| Jatinder Thakur | „Improvisation Live“ und indisch-österreichischer musikalischer Dialog. |
| Wolfgang Böck | „Satire & Jazz“. |
| Michael Köhlmeier | Erzählprojekt „Roma Märchen“. |
Keine einzige Bandbesetzung für die gesamte Karriere
Die verschiedenen Projekte verlangen unterschiedliche Instrumentierungen und Partner. Eine pauschale Liste einer „Harri-Stojka-Band“ würde diese Unterschiede verdecken.
Eine vollständige, aktuell bestätigte Besetzung von Acoustic Drive für sämtliche Konzerte 2026 liegt in den hier ausgewerteten Quellen nicht vor. Deshalb werden keine unbestätigten Namen ergänzt.
Frühe Weggefährten und Montreux · Projektbezogene Partner und Veröffentlichungen.
8. Live-Auftritte und Konzertgeschichte
Montreux als Meilenstein
Die Aufnahme von 1981 ist ein besonders wichtiger Zugang zur frühen internationalen Bühnenwirkung.
Festival- und Clubarbeit
Das mica-Porträt beschreibt Konzertreisen durch Europa und weitere Weltregionen. Konkrete Besucherzahlen oder eine vollständige Tourneestatistik werden daraus hier nicht abgeleitet.
Historische Praterstadion-Auftritte
Die amtliche Biografie nennt den Express als österreichischen Act in einem Programm mit internationalen Rock- und Reggaegrößen. Ein gemeinsames Festival bedeutet nicht automatisch eine gemeinsame Band oder Studioaufnahme.
8. April 2026: Internationaler Tag der Roma
Für das Wiener Porgy & Bess wurde ein Acoustic-Drive-Konzert angekündigt. Zum Recherchezeitpunkt liegt dieser Termin bereits in der Vergangenheit.
Aktuelle Termine prüfen
Eine verifizierte vollständige Liste bevorstehender November- oder Dezemberkonzerte 2026 liegt in den ausgewerteten Quellen nicht vor. Suchtreffer mit einem Tag wie „30. Jänner“ müssen zusätzlich auf das zugehörige Jahr geprüft werden.
9. Film, Literatur und Erinnerungskultur
„Gypsy Spirit – Harri Stojka. Eine Reise“
Klaus Hundsbichlers Dokumentarfilm entstand im Zusammenhang mit der Reise nach Indien. Die Werkübersicht nennt Österreich/Indien 2010 und eine Länge von rund 91 Minuten.
Der Film wurde 2011 mit einer Romy für den Kinodokumentarfilm ausgezeichnet. Der Preis betrifft die Filmproduktion, nicht eine zusätzliche persönliche Musik-Auszeichnung des Gitarristen.
„Roma Märchen“
Michael Köhlmeiers Erzählen und Stojkas Musik bilden einen gemeinsamen Hörraum. Literatur und musikalische Gestaltung bleiben dabei unterscheidbare Beiträge.
Familiengeschichte und Nationalsozialismus
Die amtliche Ehrungsmitteilung erinnert an die Verfolgung der Familie und würdigt Stojkas Engagement in Gedenkprojekten.
Diese Geschichte gehört zum Verständnis seines öffentlichen Wirkens. Sie darf nicht auf eine bloße Vermarktung musikalischer Herkunft reduziert werden.
mica zur Reise und zum Film · Filminformationen und legale Angebote recherchieren · Dokumentation der Erinnerungsarbeit.
10. Auszeichnungen und Anerkennung
Goldenes Ehrenzeichen der Republik
Am 30. Oktober 2013 erhielt Harri Stojka das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich. Die Verleihung durch Kulturministerin Claudia Schmied ist amtlich dokumentiert.
Abweichende spätere Berichte
Ein Kurier-Artikel von 2014 verlegt die Ehrung sinngemäß in den vorangegangenen Sommer. Diese Präsentation folgt dem konkreten Datum der amtlichen Mitteilung und dem zeitnahen Bericht zur Übergabe.
„A Tribute to Swing“
Biografische Übersichten nennen eine Nominierung für einen deutschen Musikpreis. Sie sind bei der genauen Bezeichnung nicht einheitlich. Eine Nominierung wird deshalb weder als gewonnener Preis noch ohne weitere Prüfung als eindeutig zugeordnete Auszeichnung ausgegeben.
Romy für den Dokumentarfilm
Die Romy von 2011 betrifft „Gypsy Spirit“. Filmwürdigung und persönliche Musikpreise sind unterschiedliche Kategorien.
Amtliche Ehrungsmitteilung · Zeitnaher Bericht zur Übergabe · Film- und Nominierungsangaben.
11. Kulturelle Bedeutung und Einfluss
Ein Musiker zwischen Szenen
Stojka verbindet österreichische Rockgeschichte mit Jazz, akustischem Swing und internationalen Kooperationen. Die Vielfalt ist über konkrete Bands und Tonträger belegt.
Roma-Kultur als lebendige Gegenwart
Seine Arbeit zeigt, dass musikalische Herkunft nicht auf die Bewahrung eines unveränderten historischen Stils beschränkt ist. Tradition kann Ausgangspunkt neuer Kompositionen und Begegnungen sein.
Technik und Ausdruck
Das öffentliche Bild des Virtuosen ist nur eine Seite. Zusammenspiel, Klanggestaltung und improvisatorischer Dialog sind ebenso wesentlich.
Keine Reduktion auf ein Herkunftsetikett
Die Roma-Biografie ist wichtig und wird von Stojka selbst sichtbar vertreten. Seine künstlerischen Entscheidungen umfassen zugleich Beatles, Hendrix, Standards und elektrische Jazz-Rock-Arbeit.
Kulturhistorisches Porträt · Zeitgenössische Projektbeschreibung von Acoustic Drive.
12. Interessante Fakten
- Sein vollständiger Name lautet Harald Wakar Stojka.
- Er stand bereits mit dreizehn Jahren öffentlich auf der Bühne.
- Bei Gipsy Love spielte er Bass.
- Er war Gitarrist von Novaks Kapelle.
- Seine frühen musikalischen Fähigkeiten entwickelte er weitgehend autodidaktisch.
- Montreux 1981 wurde zum internationalen Karriereschritt.
- Er veröffentlichte sowohl eine akustische als auch eine Rockfassung seines Beatles-Projekts.
- Ein 2017 veröffentlichtes India-Express-Livealbum enthält eine Aufnahme von 2013.
- Mit Wolfgang Böck verband er Satire und Jazz.
- Mit Michael Köhlmeier gestaltete er „Roma Märchen“.
- Die offizielle Diskografie nennt „Anarchy“ als Neuerscheinung 2026.
13. Aussagen und persönliche Perspektiven
Über die Bedeutung der staatlichen Ehrung
„… zeigt mir, dass meine Arbeit nicht umsonst war, dass meine Arbeit die Menschen berührt und dass sie auch polarisiert.“
Die Aussage wird im Bericht zur Verleihung vom 30. Oktober 2013 wiedergegeben. Sie betrifft seine persönliche Einordnung der Anerkennung.
Über die Unterstützung durch das Publikum
„… beim österreichischen Publikum, das einen kleinen Beitrag dafür leistet, dass ich meine Rechnungen zahlen kann.“
Die humorvolle Formulierung gehört zu den im selben Bericht dokumentierten Dankesworten. Sie macht die praktische Seite eines Musikerberufs sichtbar.
Über Acoustic Drive
„moderne Jazz-Solistik mit Akustik-Gypsy-Sound“
Die Veranstaltungsankündigung von April 2026 gibt diese Beschreibung als Stojkas eigenen Ansatz wieder. Der historische Begriff wird hier im dokumentierten Originalzitat verwendet.
14. Medien und Rezeption
Die Virtuosen-Erzählung
Medienporträts verwenden häufig Superlative für sein Spiel. Solche Begriffe sind Wertungen, keine objektiv messbare Rangliste aller Gitarristen.
Stilistische Vielfalt konkret betrachten
Die Bandbreite lässt sich an der Diskografie nachvollziehen. Eine vollständige künstlerische Bewertung sollte dennoch einzelne Aufnahmen und Konzertkonzepte unterscheiden.
Datierungen in Katalogen
Bei mehreren Titeln weichen Sekundärlisten von der offiziellen Diskografie ab. Unterschiedliche nationale Ausgaben oder Neuauflagen können eine Erklärung sein; ohne konkrete Pressungsprüfung bleibt die Ursache teilweise offen.
Projekttexte sind keine unabhängigen Kritiken
Die Beschreibung von Acoustic Drive erklärt das angekündigte Konzept. Ihre enthusiastischen Wertungen sind von einer unabhängigen Konzertrezension zu unterscheiden.
15. TV, Videos, Radio und Konzertaufnahmen
Frühe Bands und Montreux
- „Sweet Vienna“ suchen
- „… Off the Bone“ suchen
- Montreux 1981 suchen
- Material aus der Novaks-Kapelle-Zeit suchen
Akustische Projekte
Rockinterpretationen
- Akustische Beatles-Interpretationen suchen
- Die Rockfassung suchen
- Das Hendrix-Projekt suchen
- „Stones Free“ suchen
- Material zu „Anarchy“ suchen
Internationale Zusammenarbeit und Literatur
- India Express live suchen
- Improvisationen mit Jatinder Thakur suchen
- „Satire & Jazz“ suchen
- „Roma Märchen“ recherchieren
Film, Fernsehen und Gespräche
- Beiträge bei ORF ON suchen
- Legale Filmangebote recherchieren
- Video-Interviews suchen
- Beiträge bei ORF Sound suchen
- Ö1-Beiträge suchen
- Audiogespräche auf SoundCloud suchen
Suchlinks garantieren keine vollständigen, kostenlosen oder dauerhaft verfügbaren Mitschnitte. Aufnahme, Veröffentlichung, Fernsehausschnitt und Fanvideo sind unterschiedliche Quellenarten.
16. Aktuelle Informationen und Recherchehinweise
„Anarchy“, 2026
Die offizielle Diskografie führt das Album als Neuerscheinung mit der Katalognummer GP 016. Ein dort nicht genanntes genaues Tagesdatum wird hier nicht ergänzt.
Acoustic Drive
Die Ankündigung vom Frühjahr 2026 dokumentiert einen aktuellen akustischen Schwerpunkt. Das bedeutet nicht, dass elektrische Rockprojekte dadurch grundsätzlich beendet wären.
Historische Porträts zeitlich lesen
Das mica-Porträt ist im Suchindex mit einem späteren Datum verbunden, enthält aber Aussagen über eine damalige „letzte“ Veröffentlichung. Für den aktuellen Katalog ist deshalb die fortgeschriebene Künstlerdiskografie maßgeblich.
Schreibweisen
Die übliche aktuelle Namensform lautet Harri Stojka. In älteren Tonträgern und Suchtreffern erscheinen auch abweichende Schreibweisen. Für eine vollständige Archivsuche können solche Varianten hilfreich sein.
Offizielle aktuelle Informationen · Fortgeschriebene Diskografie · Neue Konzertankündigungen suchen.
17. Weblinks, Suchangebote und soziale Medien
Offizielle und vertiefende Informationen
- Offizielle Harri-Stojka-Website
- Offizielle Diskografie
- mica – music austria: ausführliches Porträt
- Amtliche Würdigung von 2013
- Discogs: Veröffentlichungen und Credits
Google, Bilder und Nachrichten
- Google-Suche
- Google-Bildersuche
- Aktuelle Nachrichten suchen
- Nachrichten der letzten Woche suchen
- Aktuelle Interviews suchen
Musik und Streaming
- YouTube durchsuchen
- SoundCloud durchsuchen
- Spotify durchsuchen
- Apple Music durchsuchen
- Discogs: zusätzliche Ausgaben recherchieren
Soziale Medien: ausdrücklich als Suchangebote
Die folgenden Links bestätigen keinen bestimmten offiziellen Account. Persönliche Profile, Projektseiten und Fanangebote sollten voneinander unterschieden werden.
- Facebook durchsuchen
- Instagram-Profile und Beiträge suchen
- TikTok durchsuchen
- Nach offiziellen YouTube-Kanälen suchen
Musikalische Partner weiter erkunden
- Karl Ratzer und Harri Stojka
- Peter Wolf und die frühe Orchesterarbeit
- Larry Coryell und Montreux
- Jatinder Thakur: gemeinsame Aufnahmen
- Moša Šišić und „In Between“
- Wolfgang Böck: „Satire & Jazz“
- Michael Köhlmeier: Literatur und Musik
Bilder, Videos und Audioaufnahmen aus Suchmaschinen sind nicht automatisch zur Veröffentlichung freigegeben. Urheberrechte, Bildnachweise und gegebenenfalls Nutzungsgenehmigungen müssen gesondert geprüft werden.
Hansi Lang – eine intensive Stimme zwischen Wiener New Wave, Schauspiel und The Slow Club
Hansi Lang gehört zu den eigenständigsten Stimmen der österreichischen Popularmusik. „Keine Angst“, „Ich spiele Leben“, „Montevideo“, „Realstadt“ und „Fräulein Josefine“ verbinden die Aufbruchsstimmung der frühen 1980er-Jahre mit Nervosität, Sehnsucht und großer darstellerischer Präsenz.
Seine Laufbahn reicht von frühen Rockbands und der Hallucination Company über die Solokarriere bis zu Theater, Film und Fernsehen. Mit The Slow Club entwickelte er später gemeinsam mit Thomas Rabitsch und Wolfgang Schlögl eine neue musikalische Sprache zwischen amerikanischer Songtradition, Klavier und Elektronik.
Auch nach seinem Tod wurde das Werk weiter erschlossen. Das 2025 veröffentlichte Album „Sing Hansi – Lieder aus dem Gemeindebau“ macht eine weniger bekannte Facette hörbar: Hansi Lang als Erzähler und Sänger in Wiener Mundart.
Recherche- und Informationsstand: 4. November 2026. Soloaufnahmen, Bandprojekte, historische Liveaufnahmen und posthum bearbeitetes Nachlassmaterial werden getrennt dargestellt.
1. Einleitung und Überblick
Hansi Lang wurde als Johann Otto Lang geboren. Er war Solokünstler und zugleich Mitglied verschiedener Formationen. Die Hallucination Company und The Slow Club gehören wesentlich zu seiner Biografie, sind aber eigenständige Projekte mit anderen Beteiligten.
Steckbrief
- Künstlername: Hansi Lang
- Geburtsname: Johann Otto Lang
- Geboren: 13. Jänner 1955 in Wien
- Gestorben: 24. August 2008 in Wien
- Tätigkeit: Sänger, Musiker, Songwriter und Schauspieler
- Frühe Instrumentalerfahrung: Schlagzeug
- Wichtige frühe Bands: Plastic Drug, Lord Proof and the Proofcats und Nostradamus
- Prägende Station: Hallucination Company ab Mitte der 1970er-Jahre
- Beginn der Solokarriere: um 1980
- Erste eigene Veröffentlichungen: „Keine Angst“ und „Der Taucher“, 1982
- Spätes Hauptprojekt: The Slow Club, gegründet 2004
- Lebenswerk-Amadeus: posthum 2009
- Nachlassalbum: „Sing Hansi – Lieder aus dem Gemeindebau“, 2025
Grundlagen: Wien Geschichte Wiki · Österreichisches Musiklexikon.
2. Biografie, Herkunft und Karrieregeschichte
Eine ungewöhnliche Nachkriegskindheit
Hansi Lang war der Sohn eines amerikanischen Besatzungsoffiziers und einer aus Böhmen stammenden Mutter. Einen Teil seiner frühen Kindheit verbrachte er auf einer US-Militärbasis in Frankreich. 1961 übersiedelte die Familie nach Wien zurück.
Der Ö1-Rückblick beschreibt die anschließende Kindheit in Ottakring als Leben unter ärmlichen und beengten Verhältnissen. Internationale Einflüsse und Wiener Vorstadterfahrung standen in seiner Biografie deshalb früh nebeneinander.
Die ersten musikalischen Schritte
Lang begann als Schlagzeuger in einer Amateurband. Die Quellen unterscheiden sich beim genauen Alter: Ö1 nennt elf Jahre, die Stadt Wien und das Wien Geschichte Wiki dreizehn. Gesichert ist die sehr frühe musikalische Praxis.
Bald rückte der Gesang in den Mittelpunkt. 1970 begann seine Arbeit mit Peter Schleichers Gruppe Plastic Drug. Zwei Jahre später wechselte er zu Lord Proof and the Proofcats.
1974: Tournee und Auslandsaufenthalt
Als Sänger von Nostradamus ging Lang 1974 auf Tournee durch die Niederlande. Anschließend lebte er zeitweise in einer Kommune in Freiburg. Das Wien Geschichte Wiki nennt für diese Phase auch eine Tätigkeit als Vertreter für Emailschmuck.
Ab 1975: Hallucination Company
Ende 1975 kam Lang nach Wien zurück und lernte Ludwig „Wickerl“ Adam kennen. Die Hallucination Company wurde zu einem zentralen Raum seiner Entwicklung als Sänger und Bühnenpersönlichkeit.
Das Ensemble verband Musik, Theater und visuelle Inszenierung. In seiner Geschichte wirkten auch Musiker wie Falco, Andy Baum und Günter Mokesch mit. Diese Namen bezeichnen verschiedene Phasen des Ensembles, nicht automatisch eine durchgehend identische Besetzung.
1979/1980: Übergang zur Solokarriere
Nach einer ersten Phase bis 1979 arbeitete Lang unter anderem an einer Harri-Stojka-Veröffentlichung mit. Er kehrte zeitweise zur Hallucination Company zurück, bevor seine Solokarriere um 1980 begann.
1982: „Keine Angst“ und „Der Taucher“
1982 war ein entscheidendes Jahr. Im Umfeld des neu gegründeten Labels Schallter erschienen „Keine Angst“ und „Der Taucher“.
„Keine Angst“ wird in detaillierten Übersichten als Mini-Album geführt. „Der Taucher“ war die anschließende Langspielplatte und ein wichtiger kommerzieller Durchbruch.
Mit „Ich spiele Leben“, „Montevideo“, „Realstadt“ und „Fräulein Josefine“ verband sich sein Name dauerhaft mit der österreichischen New-Wave-Ära.
1984/1985: Musik und Film
Auf „Pyramidenmann“ folgten weitere musikalische und darstellerische Aufgaben. In „Ich oder du“ 1984 und „Wiener Brut“ 1985 trat Lang als Schauspieler auf.
Der Übergang war naheliegend: Schon sein Gesang arbeitete stark mit Haltung, Körpersprache und dem Eindruck unmittelbar gelebter Intensität.
1986 bis 1989: gesundheitliche Unterbrechung
Das Wien Geschichte Wiki dokumentiert eine mehrjährige Schaffenspause aus schwerwiegenden gesundheitlichen Gründen. Diese Phase sollte weder romantisiert noch zur alleinigen Erklärung seines gesamten Werks gemacht werden.
Nach der Unterbrechung nahm er unter anderem englischsprachige Fassungen eigener Lieder auf. 1989 erschien eine Veröffentlichung unter dem Titel „Hansi Lang“.
Die 1990er-Jahre: Theater und „Losgeher“
Von 1990 bis 1992 spielte Lang am Wiener Stadttheater und im Metropol. Es folgten Engagements im Umfeld des Theaters in der Josefstadt und der Kammerspiele.
1993 setzte er mit „Losgeher“ seine Arbeit als Solosänger fort. Aus demselben Jahr stammt die Autobiografie „Das Leben fängt am Montag an“.
Er wirkte außerdem im Bluesical „Dynamo-Donau-Blues“ beim Donaufestival mit. Gastauftritte mit der Hallucination Company hielten die Verbindung zu den früheren musikalischen Weggefährten aufrecht.
2000: „F@lco – A Cyber Show“
Im Wiener Ronacher spielte Lang Citizen Kain. Die technische Gestaltung des Musicals beeindruckte ihn. Nach dem Wien Geschichte Wiki richtete er sich daraufhin ein eigenes Heimstudio ein.
Dort entstanden in den folgenden Jahren Songs und Skizzen, die später für die Nachlassarbeit wichtig wurden.
2004: The Slow Club
Mit Thomas Rabitsch und Wolfgang Schlögl gründete Lang ein neues musikalisches Projekt. Das erste Album interpretierte Titel aus dem Great American Songbook, das zweite setzte auf eigene Stücke.
2008: letzte Projekte und früher Tod
Mit Klaus Wienerroither arbeitete Lang an Vertonungen von H.-C.-Artmann-Gedichten. „Die Bucht von Wien“ gehört zu diesem Werkzusammenhang.
Am 24. August 2008 starb Hansi Lang an den Folgen eines Schlaganfalls. Das zweite Slow-Club-Album „House of Sleep“ und die DVD „Ich spielte Leben“ erschienen später im selben Jahr.
Vertiefung: Ausführliche Lebens- und Karrierechronik · Ö1: Lexikon der österreichischen Popmusik.
3. Musikstil und Einflüsse
Eine Stimme mit darstellerischer Präsenz
Langs Wirkung beruhte nicht nur auf einer erkennbaren Klangfarbe, sondern auf der Intensität seines Vortrags. Er konnte angespannt, drängend und körperlich wirken, später aber auch kontrolliert, dunkel und zurückgenommen.
Rock und New Wave
Die frühen Sololieder gehören zur österreichischen New-Wave-Geschichte. Rhythmische Prägnanz, urbane Bilder und eine nervöse Gegenwärtigkeit verbinden sie mit dem kulturellen Umbruch der frühen 1980er-Jahre.
Die Schule der Hallucination Company
Musik und Darstellung waren dort eng miteinander verbunden. Diese Erfahrung hilft, Langs späteren Gesang als mehr als bloße vokale Wiedergabe eines Textes zu verstehen.
Amerikanische Songtradition
Mit The Slow Club wandte er sich bekannten amerikanischen Songs zu. Die historische Künstlerwebsite beschreibt, dass ihn dieses Repertoire bereits lange vor der Rocksängerkarriere beschäftigt hatte.
Elektronik und Klavier
Thomas Rabitschs Klavier, E-Piano und Orgel verbanden sich mit Wolfgang Schlögls Elektronik und Soundgestaltung. Langs Stimme stand dadurch in einem anderen Raum als beim frühen Rockrepertoire.
Wiener Mundart
Das Nachlassalbum von 2025 zeigt, dass Lang auch diese Ausdrucksform intensiv nutzte. Die Stadt Wien bezeichnet sie ausdrücklich als bislang weniger bekannte Facette seines Werks.
Grundlagen: Stilistische Einordnung im Musiklexikon · Historische Darstellung von The Slow Club · Stadt Wien zum Mundart-Nachlassalbum.
4. Texte und Themen
Die Stadt als Erfahrungsraum
„Realstadt“ und „Stadt aus Stahl“ stehen für eine Liedwelt, in der urbane Umgebung nicht bloß Hintergrund ist. Sie prägt Tempo, Gefühle und die Wahrnehmung des eigenen Lebens.
Selbstbehauptung und Unsicherheit
„Keine Angst“ und „Ich spiele Leben“ eröffnen Spannungen zwischen Auftreten, innerer Unruhe und dem Wunsch, sich im Leben zu behaupten. Sie sollten nicht als einfache autobiografische Protokolle gelesen werden.
Sehnsucht und Ausbruch
Die frühen Songs verbinden Gegenwartsdruck mit Vorstellungen eines anderen Lebens oder eines anderen Ortes. Der Vortrag lässt diese Sehnsucht häufig zugleich entschlossen und zerbrechlich erscheinen.
Literatur als Liedmaterial
Die Zusammenarbeit mit Klaus Wienerroither an Texten von H. C. Artmann zeigt eine ausdrücklich literarische Seite. Artmann bleibt dabei der ursprüngliche Textautor; Vertonung, Interpretation und Arrangement sind gesonderte Leistungen.
Das eigene Lied und der interpretierte Standard
The Slow Club begann mit Neuinterpretationen bekannter Songs. „House of Sleep“ entstand dagegen aus eigener gemeinsamer Arbeit. Diese beiden Albumkonzepte sind in der Autorschaft deutlich zu unterscheiden.
Alltag und Gemeindebau
„Sing Hansi“ macht die häusliche, sprachlich wienerische Seite des Songschreibens hörbar. Die Stücke entstanden ursprünglich im Heimstudio und wurden erst lange nach seinem Tod in ausgearbeiteter Form veröffentlicht.
Ö1 über die frühen Songs · Entstehung des späteren Mundartmaterials.
5. Diskografie und Werke im Überblick
Solo-Veröffentlichungen und Liveaufnahmen
| Jahr | Veröffentlichung | Einordnung |
|---|---|---|
| 1982 | Keine Angst | Frühe eigene Veröffentlichung; in detaillierten Übersichten als Mini-Album geführt. |
| 1982 | Der Taucher | Frühe Solo-LP und wichtiger Durchbruch. |
| 1984 | Pyramidenmann | Studioveröffentlichung der New-Wave-Phase. |
| 1984 | Ich oder Du | Musikalische Veröffentlichung im Zusammenhang mit dem Filmprojekt. |
| 1989 | Hansi Lang | Veröffentlichung nach der gesundheitlichen Schaffenspause. |
| 1993 | Losgeher | Fortsetzung der Solokarriere in den 1990er-Jahren. |
| 1998 | Spiele Leben – Live | Historische Liveaufnahme aus dem Wiener Rockhaus. |
| 2015 | Spiele Leben – Live, CD & DVD | Spätere Audio- und Videoausgabe; kein neues Konzert des verstorbenen Künstlers. |
| 2025 | Sing Hansi – Lieder aus dem Gemeindebau | Posthum ausgearbeitetes Nachlassalbum mit Mundartmaterial aus den Jahren 2000 bis 2004. |
The Slow Club
| Jahr | Veröffentlichung | Einordnung |
|---|---|---|
| 2004 | Welcome to the Slow Club | EP der frühen Projektphase. |
| 2005 | This Is the Slow Club | Neuinterpretationen bekannter amerikanischer Songs. |
| 2008 | House of Sleep | Eigene Songs; posthum am 7. November 2008 veröffentlicht. |
Literarisch-musikalische Zusammenarbeit
- 2008: „Die Bucht von Wien“ – Hansi Lang und Klaus Wienerroither, mit Vertonungen von H.-C.-Artmann-Texten.
Videoveröffentlichung
- 2008: „Ich spielte Leben“ – DVD und Karriereporträt, erarbeitet mit Rudi Dolezal.
Bekannte Songs als Einstieg
- „Keine Angst“
- „Ich spiele Leben“
- „Montevideo“
- „Realstadt“
- „Fräulein Josefine“
Empfohlene Reihenfolge für die Beschäftigung mit dem Werk
- „Keine Angst“ und „Der Taucher“ – die frühe Solopersönlichkeit.
- „Pyramidenmann“ – die weitere New-Wave-Entwicklung.
- „Spiele Leben – Live“ – der Bühnenkünstler.
- „Losgeher“ – die Arbeit nach der Unterbrechung.
- „This Is the Slow Club“ – die neue Interpretationskunst.
- „House of Sleep“ – die eigenen Songs des Trios.
- „Die Bucht von Wien“ – Literatur und Vertonung.
- „Sing Hansi“ – die posthum erschlossene Mundartseite.
Diskografischer Hinweis: Erscheinungsjahr, Aufnahmedatum und spätere Wiederveröffentlichung sind unterschiedliche Angaben. Besonders bei Liveaufnahmen und Nachlassprojekten sollte das ursprüngliche Material von seiner späteren Bearbeitung getrennt werden.
Werkrecherche: Discogs: Veröffentlichungen und Credits · Diskografischer Überblick · Historische Angaben zu The Slow Club.
6. The Slow Club
Drei klar unterscheidbare Arbeitsbereiche
| Musiker | Schwerpunkt |
|---|---|
| Hansi Lang | Stimme und Texte. |
| Thomas Rabitsch | Klavier, E-Piano und Orgel. |
| Wolfgang Schlögl | Elektronik und Soundgestaltung. |
Das erste Album
„This Is the Slow Club“ erschien am 18. April 2005. Bekannte Titel des amerikanischen Songrepertoires wurden in eine zeitgenössische, zurückgenommene Klangwelt übertragen.
Die historische Projektbeschreibung nennt außerdem Markus Spiegel als wichtigen Gesprächspartner bei der Suche nach geeigneten Liedern. Er war damit nicht automatisch viertes Mitglied des musikalischen Trios.
Vom Interpretieren zum eigenen Schreiben
Für „House of Sleep“ entschieden sich die drei gegen eine bloße Wiederholung des ersten Konzepts. Die neuen Songs entwickelten sich aus improvisierten gemeinsamen Sessions.
Nach der historischen Website arbeiteten sie zwei Jahre an dem Material. Lang erlebte die Veröffentlichung im November 2008 nicht mehr.
Warum das Projekt wichtig ist
The Slow Club zeigte eine andere Seite des Sängers, ohne seine frühere Intensität zu verleugnen. Ausdruck entstand nun stärker durch Raum, Zurückhaltung und die Spannung zwischen Stimme und elektronischer Umgebung.
Historische Projektbeschreibung und Veröffentlichungsdaten · Aufnahmen von The Slow Club suchen.
7. Musikalische Partner und Kooperationen
Peter Schleicher
Mit Plastic Drug gehört Schleicher zu den frühen wichtigen Bezugspersonen der musikalischen Entwicklung.
Ludwig „Wickerl“ Adam
Über Adam fand Lang zur Hallucination Company. Das Ensemble wurde für seine Bühnenarbeit und seinen Zugang zur Verbindung von Musik und Darstellung entscheidend.
Falco, Andy Baum und Günter Mokesch
Die Namen sind über die Geschichte der Hallucination Company miteinander verbunden. Daraus darf nicht ohne konkrete Datierung eine gemeinsame feste Besetzung für sämtliche Jahre abgeleitet werden.
Thomas Rabitsch
Rabitsch war langjähriger Freund, musikalischer Partner und Mitglied von The Slow Club. Nach Langs Tod übernahm er eine wichtige Rolle bei der Arbeit am musikalischen Nachlass.
Wolfgang Schlögl
Seine Elektronik und Soundgestaltung waren eine eigenständige Grundlage des Slow-Club-Klangs. Das Projekt war keine bloße Soloplatte mit wechselnder Begleitung.
Klaus Wienerroither und H. C. Artmann
Die gemeinsame Vertonungsarbeit verbindet Langs Stimme mit einer bedeutenden österreichischen literarischen Tradition.
Minisex
Lang wirkte 1982 am Lied „Bikini Atoll“ mit. Diese Zusammenarbeit gehört zu den Verbindungen innerhalb der damaligen Wiener New-Wave-Szene.
8. Bands und Besetzungen
Hansi Lang arbeitete in mehreren Formationen. Eine einzige, über Jahrzehnte unveränderte „Hansi-Lang-Band“ gab es nicht.
| Formation | Einordnung |
|---|---|
| Plastic Drug | Frühe Band um Peter Schleicher, ab 1970. |
| Lord Proof and the Proofcats | Weitere frühe Sängerstation. |
| Nostradamus | Tourneearbeit 1974, unter anderem in den Niederlanden. |
| Hallucination Company | Prägendes Musik- und Theaterensemble mit mehreren Beteiligungsphasen. |
| Brand New Dreamboat | Im Wien Geschichte Wiki für einen Auftritt beim Donauinselfest 1997 dokumentiert. |
| The Slow Club | Trio mit Thomas Rabitsch und Wolfgang Schlögl ab 2004. |
Für konkrete Studiobesetzungen und Tourneen sollten die Albumbooklets und Konzertcredits herangezogen werden. Die hier ausgewerteten Quellen erlauben keine vollständige Sessionografie aller beteiligten Musiker.
Bandstationen und Bühnenprojekte · Albumbezogene Credits recherchieren.
9. Live-Auftritte und Bühnenarbeit
Präsenz als musikalisches Ereignis
Lang wurde besonders durch seine intensive Livewirkung wahrgenommen. Der Vortrag konnte zwischen Kontrolle und scheinbarem Kontrollverlust Spannung erzeugen. Diese Wirkung ist eine darstellerische Leistung, nicht automatisch ein Beleg für den privaten Zustand des Künstlers.
Rockhaus-Aufnahmen
„Spiele Leben – Live“ hält einen wichtigen Teil dieser Bühnenkunst fest. Die Aufnahmen stammen aus dem Wiener Rockhaus, dem späteren Planet Music.
Rückkehr zur Hallucination Company
Auch nach Beginn der Solokarriere trat Lang wiederholt mit dem Ensemble auf. Sololaufbahn und frühere Bandbeziehungen schlossen sich nicht aus.
The Slow Club auf der Bühne
Die historische Projektseite beschreibt intensive Konzerterfahrungen als wichtigen Auslöser für den Wunsch, beim zweiten Album eigene Stücke zu entwickeln.
Keine aktuellen Auftritte des Künstlers
Hansi Lang starb 2008. Heutige Angebote unter seinem Namen können nur historische Aufnahmen, Nachlasspräsentationen oder Hommageprogramme anderer Beteiligter sein.
Historische Liveaufnahmen suchen · The Slow Club live suchen.
10. Theater, Film und Fernsehen
Kinofilme
- „Ich oder du“, 1984.
- „Wiener Brut“, 1985.
Theater und Musiktheater
- „Männerschmerzen“ am Wiener Stadttheater.
- „Wiener Lust“ im Metropol.
- „Tingel-Tangel“ im Umfeld des Theaters in der Josefstadt.
- „Außer Kontrolle“ an den Kammerspielen; Lang komponierte auch Bühnenmusik.
- „Dynamo-Donau-Blues“ beim Donaufestival.
- „Mephisto Maria“ im Metropol und auf dem Grazer Schlossberg.
- „F@lco – A Cyber Show“ im Wiener Ronacher, 2000.
- „Dreigroschenoper“ im Rabenhof.
Fernsehrollen
Dokumentiert sind Auftritte in „Trautmann“, „Kommissar Rex“ und „SOKO Wien“. Die Quellen unterscheiden teilweise zwischen Drehjahr und Ausstrahlungsjahr.
Deshalb werden einzelne Folgen hier nicht ohne zusätzlichen Produktionsnachweis auf ein vermeintlich eindeutiges Jahr festgelegt.
Musik und Darstellung
Die Schauspielarbeit war keine völlig getrennte Nebenkarriere. Stimme, Timing und die Fähigkeit, eine Figur körperlich erfahrbar zu machen, verbanden die verschiedenen Arbeitsfelder.
11. Auszeichnungen und Erfolge
Amadeus für The Slow Club
Für „This Is the Slow Club“ erhielt das Projekt 2006 den Amadeus in der Kategorie Jazz/Folk/Blues. Diese Auszeichnung gehört zum gemeinsamen Projekt von Lang, Rabitsch und Schlögl.
Lebenswerk-Amadeus
2009 wurde Hansi Lang posthum für sein Lebenswerk mit einem Amadeus ausgezeichnet. Die Stadt Wien nennt diese Ehrung ausdrücklich in ihrer Nachlasspräsentation von 2025.
Anerkennung jenseits einer einzelnen Chartbilanz
Langs Bedeutung beruht stark auf der Wirkung einzelner Songs, seiner Livepräsenz und der Anerkennung späterer Projekte. Das ist von einer pauschalen Verkaufsrekord-Erzählung zu unterscheiden.
Eine vollständig überprüfte Bilanz sämtlicher Verkäufe, Chartpositionen und Tonträgerzertifizierungen wird aus den vorliegenden Quellen nicht abgeleitet.
Stadt Wien zur Lebenswerk-Ehrung · Auszeichnung von The Slow Club.
12. Kulturelle Bedeutung und Einfluss
Eine andere Stimme des Austropop
Lang gehört zur österreichischen Popgeschichte, ohne sich vollständig in das Bild des klassischen Dialekt-Liedermachers einfügen zu lassen. New Wave, Rocktheater und internationale Songtradition sind ebenso wichtig.
Die Großstadt als musikalische Erfahrung
Seine frühen Lieder machten das schnelle, widersprüchliche und mitunter bedrohliche Stadtleben hörbar. Das Musiklexikon beschreibt die besten Texte als Zeitdiagnosen und Traumberichte.
Vom expressiven Sänger zum konzentrierten Interpreten
The Slow Club zeigt eine künstlerische Weiterentwicklung, die nicht bloß als Wiederholung alter Erfolge funktioniert. Die Stimme blieb intensiv, veränderte aber ihren musikalischen Rahmen.
Der Nachlass erweitert das bekannte Bild
„Sing Hansi“ macht eine Mundartseite öffentlich, die im bisherigen Hauptbild wenig sichtbar war. Erinnerungskultur bedeutet hier nicht nur Wiederholung, sondern auch eine Erweiterung des Werkverständnisses.
Grundlagen: Musikgeschichtliche Bewertung · Ö1-Porträt · Die neu erschlossene Mundartfacette.
13. Interessante Fakten
- Hansi Lang wurde als Johann Otto Lang geboren.
- Sein Vater war amerikanischer Besatzungsoffizier, seine Mutter stammte aus Böhmen.
- Er verbrachte einen Teil der frühen Kindheit in Frankreich.
- Sein erstes Instrument auf der Bühne war das Schlagzeug.
- Er arbeitete bereits als Jugendlicher in mehreren Bands.
- Die Hallucination Company verband ihn mit wichtigen Persönlichkeiten der Wiener Musikszene.
- Er wirkte auch bei Minisex mit.
- In „F@lco – A Cyber Show“ spielte er Citizen Kain.
- Die Technik dieser Produktion regte ihn zum Aufbau eines Heimstudios an.
- The Slow Club wechselte vom Interpretieren bekannter Songs zum eigenen gemeinsamen Schreiben.
- Seine Tochter Lisa vertraute Thomas Rabitsch den musikalischen Nachlass an.
- Der Hansi-Lang-Hof in Wien-Döbling trägt seit 2019 seinen Namen.
- 2025 wurde das Nachlassalbum anlässlich seines 70. Geburtstags vorgestellt.
Biografische Details · Nachlass, Tochter und Hansi-Lang-Hof.
14. Aussagen, Titel und persönliche Perspektiven
Keine ungesicherten persönlichen Zitate
Die hier ausgewerteten Quellen enthalten überwiegend biografische Darstellungen, Projektbeschreibungen und Rückblicke. Ohne überprüfbaren Originalkontext werden daraus keine vermeintlichen persönlichen Lebensweisheiten Langs konstruiert.
Prägende Formulierungen aus dem Werk
- „Keine Angst“
- „Ich spiele Leben“
- „Realstadt“
- „Der Taucher“
- „Das Leben fängt am Montag an“
- „House of Sleep“
Diese Bezeichnungen sind Song-, Album- oder Buchtitel. Sie sind nicht automatisch spontane Interviewaussagen oder wörtliche Beschreibungen seiner privaten Situation.
Originalmaterial recherchieren
15. Medien und Rezeption
Das Bild des Ausnahmekünstlers
Ö1 bezeichnet Lang als intensive und eigenwillige Figur der heimischen Popgeschichte. Solche Würdigungen beschreiben die Rezeptionsgeschichte, sind aber auch journalistische Wertungen.
Keine Reduktion auf Krisen
Biografische Unterbrechungen und gesundheitliche Probleme gehören zur Geschichte. Sie erklären jedoch nicht allein seine musikalische Wirkung. Handwerk, Ensemblearbeit und bewusste künstlerische Entscheidungen sind ebenso wichtig.
Der Zusammenhang mit Falco
Beide Sänger bewegten sich in Teilen derselben Wiener Szene. Lang sollte dennoch nicht nur als Begleitfigur einer anderen Karriere betrachtet werden. Seine Soloalben und The Slow Club besitzen eine eigenständige Geschichte.
Autobiografie und Dokumentation
„Das Leben fängt am Montag an“ eröffnet eine persönliche Perspektive. Die DVD „Ich spielte Leben“ entstand aus der Zusammenarbeit mit Rudi Dolezal. Beide Formen sind von einer neutralen Chronologie mit unabhängig überprüften Daten zu unterscheiden.
16. TV, Videos, Radio und Konzertaufnahmen
Einzelne Lieder
- „Keine Angst“ suchen
- „Ich spiele Leben“ suchen
- „Montevideo“ suchen
- „Realstadt“ suchen
- „Fräulein Josefine“ suchen
Konzertaufnahmen und Bandprojekte
- „Spiele Leben – Live“ suchen
- Hallucination-Company-Aufnahmen suchen
- The Slow Club live suchen
- „House of Sleep“ suchen
- „Die Bucht von Wien“ suchen
Nachlassalbum
- Aufnahmen und Präsentationsberichte zu „Sing Hansi“ suchen
- Gespräche über die Nachlassbearbeitung suchen
Fernsehen und Schauspiel
- Hansi Lang bei ORF ON suchen
- Das Karriereporträt suchen
- Informationen zum Film „Ich oder du“ suchen
- Informationen zu „Wiener Brut“ suchen
- Fernsehrollen im Überblick
Radio und Audioarchive
- Ö1: Lexikon der österreichischen Popmusik – Hansi Lang
- Weitere Beiträge bei ORF Sound suchen
- FM4-Beiträge suchen
- Audiogespräche auf SoundCloud suchen
Suchlinks sind keine Garantie für vollständige, kostenlose oder dauerhaft verfügbare Mitschnitte. Historische Sendungsseiten können auch dann bestehen, wenn die ursprüngliche Audio- oder Videodatei nicht mehr abrufbar ist.
17. Nachlass, Erinnerungskultur und aktuelle Informationen
„Sing Hansi“: historisches Material in neuer Ausarbeitung
Langs Tochter Lisa vertraute Thomas Rabitsch nach dem Tod des Sängers dessen musikalischen Nachlass an. Dazu gehörten zahlreiche Songs und Fragmente aus den Jahren 2000 bis 2004.
Rabitsch stellte daraus eine repräsentative Auswahl zusammen und entwickelte Arrangements für eine Band mit Bläsern. Genannt werden Bernhard Rabitsch, Herwig Gradischnig und Alois Eberl.
Die Stadt Wien beschreibt ausdrücklich, dass Langs ursprüngliche Spuren teilweise roh und fragmentarisch vorlagen. Das Album von 2025 ist deshalb keine unverändert aufgefundene, zu Lebzeiten fertiggestellte Studioplatte.
Präsentation zum 70. Geburtstag
Das Album wurde am 13. Jänner 2025 im Hansi-Lang-Hof vorgestellt. Es erschien als CD und Vinyl.
Der Hansi-Lang-Hof
Die Wohnhausanlage in der Hutweidengasse 23–27 in Wien-Döbling wurde 2019 nach ihm benannt. In einer Wohnung dieser Anlage hatte er bis zu seinem Tod gelebt.
Soziales Engagement
Die Stadt Wien erinnert auch an Langs Einsatz für soziale Anliegen, unter anderem für SOS Mitmensch. Diese Tätigkeit gehört zur Biografie neben der Musik und dem Schauspiel.
Aktuelle Veranstaltungen gesondert prüfen
Ein heutiger Termin unter seinem Namen kann eine Albumpräsentation, Lesung, Filmvorführung oder Hommage bezeichnen. Das jeweilige Format sollte im Veranstaltungstext klar benannt sein.
Amtliche Dokumentation zu Album, Nachlass und Wohnhausanlage · Aktuelle Hommageprogramme suchen.
18. Weblinks, Suchangebote und soziale Medien
Biografie, Archive und historische Künstlerwebsite
- Wien Geschichte Wiki
- Österreichisches Musiklexikon
- Ö1-Künstlerporträt
- Historische Hansi-Lang-Website
- Historische Informationen zu The Slow Club
- Discogs: Veröffentlichungen und Credits
Google, Bilder und Nachrichten
- Hansi Lang auf Google suchen
- Hansi Lang bei Google Bilder suchen
- Aktuelle Nachrichten suchen
- Nachrichten der letzten Woche suchen
- Aktuelle Beiträge zum Nachlassalbum suchen
Musik und Streaming
- YouTube: Musik und Videos suchen
- SoundCloud: nach Hansi Lang suchen
- Spotify: nach Hansi Lang suchen
- Apple Music: nach Hansi Lang suchen
- Spotify: das richtige Slow-Club-Projekt suchen
- Discogs: zusätzliche Tonträgersuche
Soziale Medien: ausdrücklich als Suchangebote
Hansi Lang starb 2008. Heutige Seiten unter seinem Namen können von Angehörigen, Rechteinhabern, Archivbetreibern oder Fans geführt werden. Sie sind keine persönlich betriebenen Accounts des verstorbenen Künstlers.
- Hansi Lang auf Facebook suchen
- Instagram-Profile und Beiträge suchen
- Hansi Lang auf TikTok suchen
- Nach offiziellen YouTube-Veröffentlichungen suchen
Weggefährten und verwandte Projekte
- Thomas Rabitsch: Zusammenarbeit und Nachlassarbeit · Gespräche suchen
- Wolfgang Schlögl und The Slow Club · Aufnahmen suchen
- Ludwig Adam und die Hallucination Company · Historische Aufnahmen suchen
- Peter Schleicher und Plastic Drug
- Klaus Wienerroither: gemeinsame Literaturvertonungen
- Rudi Dolezal: das Karriereporträt
- Minisex und die gemeinsame Aufnahme
Bei The Slow Club ist auf Namensgleichheiten mit anderen internationalen Musikprojekten zu achten. Der Zusatz „Hansi Lang“, „Thomas Rabitsch“ oder „House of Sleep“ verbessert die eindeutige Suche.
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Hansi Dujmic – Gitarrist, Sänger und Schauspieler zwischen Wiener Rockszene und internationalem Pop
Hansi Dujmic gehört zu den markanten Stimmen der österreichischen Popmusik der 1980er-Jahre. Mit „Ausgeliefert“ schuf er einen bleibenden Austropop-Erfolg, als Elvis-Darsteller begeisterte er am Wiener Schauspielhaus, und unter dem Namen Dew Mitch suchte er mit „Heartbreak Avenue“ den Weg auf den internationalen Musikmarkt.
Hinter diesen bekannten Stationen steht die Geschichte eines ausgebildeten Gitarristen, der zunächst in der Wiener Rock- und Bluesszene arbeitete. Er spielte mit André Heller, Peter Cornelius und Maria Bill, gründete Chaos de Luxe und entwickelte sich neben seiner Musikkarriere zum Theater- und Fernsehschauspieler.
Sein früher Tod 1988 überschattet bis heute die Erinnerung. Eine angemessene Künstlerpräsentation betrachtet deshalb nicht nur die tragischen Umstände, sondern vor allem sein musikalisches Können, seine Zusammenarbeit mit anderen Künstlern und die unterschiedlichen Facetten seines kurzen Werks.
Recherche- und Informationsstand: 4. November 2026. Historische Veröffentlichungen, spätere Zusammenstellungen und heutige Archivangebote werden getrennt dargestellt.
1. Einleitung und Überblick
Hansi Dujmic war Solokünstler und zugleich Bandmusiker. Der Name Dew Mitch bezeichnet keinen anderen Sänger, sondern seine spätere englischsprachige Künstleridentität. Chaos de Luxe wiederum war eine eigenständige Band, die er 1980 gründete.
Für seine gesamte Karriere gibt es daher kein einzelnes Gründungsjahr. Die musikalischen Anfänge liegen in seiner Jugend; wichtige Eckpunkte sind die Gründung von Chaos de Luxe 1980, das erste Soloalbum 1984 und der Wechsel zu Dew Mitch 1988.
Steckbrief
- Künstlername: Hansi Dujmic
- Vollständiger Name: Davor Ljubomir Johannes Dujmic
- Weiterer Künstlername: Dew Mitch
- Geboren: 30. Dezember 1956 in Wien
- Gestorben: 21. Mai 1988 in Wien
- Tätigkeit: Sänger, Gitarrist, Komponist und Schauspieler
- Ausbildung: klassische Gitarre an der damaligen Wiener Musikakademie
- Eigene Band: Chaos de Luxe, gegründet 1980
- Bekannte Lieder: „Ausgeliefert“, „Nur Amore“, „Zu müde“ und „Don’t Say No“
- Wichtige Bühnenrolle: Elvis Presley im Musical „Elvis“ am Wiener Schauspielhaus
- Letztes Studioalbum: „Heartbreak Avenue“, 1988, als Dew Mitch
Grundlagen: Wien Geschichte Wiki · Österreichisches Musiklexikon.
2. Biografie, Herkunft und Karrieregeschichte
Eine musikalisch geprägte Familie
Hansi Dujmic wurde als zweites Kind von Adolf und Margit Dujmic in Wien geboren. Sein Vater stammte aus dem bosnischen Konjic; seine Mutter hatte jüdisch-ungarische Wurzeln und eine Ausbildung im Operngesang. Seine Schwester Drina war zwölf Jahre älter.
Die Gedenkbiografie beschreibt ein Elternhaus mit vielfältigen künstlerischen Interessen. Über seine Schwester kam Hansi bereits früh mit Rock ’n’ Roll in Berührung. Die Familie lebte an mehreren Orten im Raum Wien und zeitweise in Perchtoldsdorf.
Gitarre und musikalische Ausbildung
Mit zwölf Jahren begann Dujmic Gitarre zu spielen. Bereits als Jugendlicher bestand er die Aufnahmeprüfung an der damaligen Akademie für Musik und darstellende Kunst in Wien und erhielt ein Begabtenstipendium für klassische Gitarre.
Quellenhinweis: Die Angaben zu seinem genauen Alter bei der Aufnahmeprüfung unterscheiden sich. Das Wien Geschichte Wiki nennt 14 Jahre, die ausführliche Gedenkbiografie etwa 15. Unstrittig ist die sehr frühe Aufnahme und Förderung als Gitarrist.
„Ohne Maulkorb“ und die ersten Berufserfahrungen
Mit 17 Jahren trat er als Sänger und Gitarrist in der ORF-Jugendsendung „Ohne Maulkorb“ auf. Die Gedenkbiografie berichtet, dass daraus Interesse einer deutschen Plattenfirma entstand, er einen dafür erforderlichen Umzug nach München jedoch ablehnte.
1974 und 1975 arbeitete er als Zirkusmusiker. Anschließend wurde er Sänger und Gitarrist von Small Blues Charly. 1976 spielte er im Umfeld der Wiener Arena-Besetzung. Daneben unterrichtete er zeitweise Gitarre in Baden.
André Heller und die Arbeit auf Tournee
1979 engagierte André Heller ihn für die Tournee „Basta“. Nach der Gedenkbiografie bereitete Peter Wolf ihn gezielt auf diese Aufgabe vor.
1980 und 1981 arbeitete Dujmic außerdem als Gitarrist in Hellers Varieté-Show „Flic Flac“, mit der er durch Österreich und Deutschland tourte. Diese Tätigkeit verlangte musikalische Präzision und die Fähigkeit, sich in größere Bühnenabläufe einzufügen.
1980: Chaos de Luxe
Mit Chaos de Luxe schuf Dujmic eine eigene musikalische Plattform. Die Band spielte englischsprachige Rock- und Bluesnummern und war in Wiener Szenelokalen erfolgreich.
Die Single „In Fried’n leb’n“ entstand 1981 bei Peter Müller im Soundmill Studio und wurde 1982 veröffentlicht. 1983 folgte das englischsprachige Album „Coloured“. Die erhofften Verkäufe blieben aus; die Band löste sich schließlich auf.
1984: das erste Soloalbum
Wolfgang Ambros und Christian Kolonovits produzierten Dujmics deutschsprachiges Soloalbum „Hansi Dujmic“. Damit arbeitete er mit zwei zentralen Persönlichkeiten der österreichischen Musikproduktion zusammen.
Über Kolonovits lernte er Maria Bill kennen und spielte zeitweise Gitarre in ihrer Liveband. Gemeinsam nahmen beide das Duett „Zu müde“ auf.
1985/1986: „Aufrecht“, „Elvis“ und „Ausgeliefert“
1985 entstand das zweite Soloalbum „Aufrecht“, erneut mit Wolfgang Ambros. Im September desselben Jahres begann Dujmics erfolgreiche Verkörperung von Elvis Presley am Wiener Schauspielhaus.
Die Regie führte Michael Schottenberg, Julia Stemberger spielte Priscilla. Die Rolle machte auch seine Fähigkeiten als Darsteller einem größeren Publikum bekannt.
1986 wurde „Ausgeliefert“ als Single erfolgreich. Ein von DoRo gestaltetes Musikvideo unterstützte die öffentliche Wahrnehmung. Das Lied hielt sich laut Wien Geschichte Wiki sechs Wochen in den österreichischen Top Ten.
Theater und Fernsehen
Im Sommer 1986 spielte Dujmic in Johann Strauss’ Operette „Cagliostro in Wien“ im Ronacher. Hans Gratzer führte Regie. Weitere Aufgaben folgten bei den Nestroy-Festspielen auf Burg Liechtenstein.
Auch das Fernsehen wurde zu einem Arbeitsfeld: Dujmic wirkte im „Tatort“ und in „Die liebe Familie“ mit. Seine Laufbahn entwickelte sich damit über die klassische Popsängerrolle hinaus.
1987/1988: Dew Mitch
Für das englischsprachige Album „Heartbreak Avenue“ arbeitete Dujmic mit Erwin Kiennast und Frank von dem Bottlenberg. Die Vorproduktion begann 1987; die Veröffentlichung folgte im Frühjahr 1988.
Unter dem Namen Dew Mitch wollte er den internationalen Markt erreichen. Die Singles „Don’t Say No“ und „Deep Blue Eyes“ gehörten zu dieser neuen Phase.
Der frühe Tod
Am 21. Mai 1988 starb Hansi Dujmic im Alter von 31 Jahren an einer Überdosis Heroin. Die Beisetzung am Wiener Zentralfriedhof fand am 10. Juni statt.
Die Gedenkbiografie schildert auch psychische Belastungen und seine Suchterkrankung. Diese Aspekte gehören zur Lebensgeschichte, dürfen aber weder romantisiert noch zur alleinigen Erklärung seines Werks gemacht werden.
Vertiefung: Ausführliche Biografie auf der Gedenkwebsite · Biografischer Überblick der Stadt Wien.
3. Musikstil und Einflüsse
Ein Rockmusiker mit klassischer Gitarrenausbildung
Das Österreichische Musiklexikon betont Dujmics Herkunft aus der Rockszene. Er kam nicht erst als Schauspieler oder Unterhaltungskünstler zur Musik, sondern entwickelte sein Handwerk in Bands, auf Tournee und durch die instrumentale Ausbildung.
Blues und englischsprachiger Rock
Small Blues Charly und Chaos de Luxe stehen für seine Verbindung zu Blues und Rock. Das englischsprachige Repertoire war keine späte Erfindung für einen möglichen Export, sondern gehörte schon vor der Solokarriere zu seiner Arbeit.
Deutschsprachiger Pop und persönliche Balladen
Die Soloalben „Hansi Dujmic“ und „Aufrecht“ rückten seine Stimme und deutschsprachige Lieder stärker ins Zentrum. „Ausgeliefert“ zeigt besonders deutlich seine Fähigkeit, emotionale Spannung ohne einen rein theatralischen Vortrag aufzubauen.
Elvis als darstellerische Aufgabe
Die Elvis-Rolle setzte Gesang, Bühnenpräsenz und körperliche Darstellung miteinander in Beziehung. Sie ist jedoch nicht mit der Behauptung gleichzusetzen, Dujmics gesamte eigene Musik sei eine Elvis-Nachahmung.
Dew Mitch und internationaler Studiopop
„Heartbreak Avenue“ steht für eine erneute englischsprachige Ausrichtung und eine international gedachte Produktion. Der Wechsel des Künstlernamens sollte die Vermarktung erleichtern; die musikalische Person dahinter blieb Hansi Dujmic.
Grundlagen: Musikalische Einordnung im Österreichischen Musiklexikon · Ausbildung und stilistische Entwicklung.
4. Texte und Themen
Liebe und Verletzlichkeit
„Ausgeliefert“ gehört zu den zentralen Beziehungsliedern seines Repertoires. Die Gedenkbiografie beschreibt es als seiner späteren Frau Brigitte gewidmetes Liebeslied.
Entscheidend ist das Spannungsverhältnis zwischen Nähe und Kontrollverlust: Schon der Titel macht eine emotionale Abhängigkeit und Schutzlosigkeit zum Ausgangspunkt.
Sehnsucht, Nähe und Distanz
Titel wie „Zu müde“, „Nur Amore“ und „Heartbreak Avenue“ erschließen unterschiedliche emotionale Räume. Für eine genaue Interpretation sind der vollständige Text, die Musik und die gesungene Perspektive gemeinsam zu betrachten.
Die Gefahr biografischer Überdeutung
Durch Dujmics frühen Tod werden viele Lieder rückblickend als Vorzeichen gelesen. Eine solche Wahrnehmung gehört zur Rezeption, belegt aber keine eindeutige Absicht des Künstlers.
Autorschaft und Interpretation
Dujmic war Komponist und Interpret. Dennoch muss bei jedem einzelnen Lied geprüft werden, wer Musik, Text und Arrangement geschaffen hat. Ein bekannter Titel im Repertoire ist nicht automatisch vollständig von ihm geschrieben.
Werkzugang: Diskografie der Gedenkwebsite · „Ausgeliefert“ anhören und Aufnahmen suchen.
5. Diskografie und Werke im Überblick
Bandalbum und Soloalben
| Jahr | Veröffentlichung | Künstlername und Einordnung |
|---|---|---|
| 1983 | Coloured | Chaos de Luxe; englischsprachiges Bandalbum, nicht als reines Dujmic-Soloalbum zu zählen. |
| 1984 | Hansi Dujmic | Erstes Soloalbum; produziert von Wolfgang Ambros und Christian Kolonovits. |
| 1985 | Aufrecht | Zweites Soloalbum; enthält das später als Single erfolgreiche „Ausgeliefert“. |
| 1988 | Heartbreak Avenue | Als Dew Mitch veröffentlicht; englischsprachiges Album mit Erwin Kiennast und Frank von dem Bottlenberg als Produzenten. |
Wichtige Singles
- „In Frieden leb’n“ beziehungsweise „In Fried’n leb’n“ – frühe Chaos-de-Luxe-Phase.
- „Dealing with Love“ – in der Diskografie der Gedenkwebsite geführt.
- „A B C D 1-2-3“
- „’s Naserl“
- „Jubel bis zum Abschied“
- „Zu müde“ – Duett mit Maria Bill, 1984.
- „Ausgeliefert“ – Singleerfolg 1986.
- „Nur Amore“
- „Don’t Say No“ – als Dew Mitch, 1988.
- „Deep Blue Eyes“ – als Dew Mitch, 1988.
Spätere Zusammenstellungen
Die Gedenkwebsite führt unter anderem folgende CD-Veröffentlichungen:
- „Glanzlichter“
- „Irgendwann…“
- „Austrian Private Collection“
- „Master Series“
- „Es bleibt nur die Erinnerung“
- „The Best of Hansi Dujmic“
Diese Veröffentlichungen erschließen das historische Repertoire in unterschiedlichen Zusammenstellungen. Sie sind nicht mit nachträglich entstandenen neuen Studioalben gleichzusetzen.
Live- und Samplerbeiträge
Das SR-Archiv verzeichnet Dujmic auf zahlreichen Austropop-Samplern und auf „Opus & Friends – Graz Liebenau 1985“. Das Erscheinungsjahr eines späteren Tonträgers ist dabei vom Datum des aufgezeichneten Konzerts zu unterscheiden.
Ein sinnvoller Einstieg
- „Ausgeliefert“ – der zentrale deutschsprachige Erfolg.
- „Zu müde“ – das Zusammenspiel mit Maria Bill.
- „Aufrecht“ – der Zusammenhang hinter dem bekannten Singlehit.
- „Hansi Dujmic“ – das erste Soloalbum.
- „Coloured“ – der Bandmusiker und seine englischsprachigen Wurzeln.
- „Heartbreak Avenue“ – der internationale Ansatz als Dew Mitch.
- „Don’t Say No“ – der posthume Nummer-eins-Erfolg.
Diskografischer Hinweis: Digitale Plattformen können neuere Veröffentlichungsdaten für historische Aufnahmen anzeigen. Ein dort genanntes Jahr 2024 macht einen Song aus den 1980ern nicht zu einer neuen Aufnahme. Für konkrete Ausgaben sind Label, Katalognummer und Credits zu prüfen.
Werkrecherche: Diskografie der Gedenkwebsite · SR-Archiv österreichischer Popularmusik · Discogs: Hans Dujmic und verknüpfte Veröffentlichungen.
6. Kooperationen und künstlerische Weggefährten
André Heller
Heller engagierte Dujmic für „Basta“ und „Flic Flac“. Die Arbeit verband Gitarrenspiel mit einer größeren Varieté- und Bühnendramaturgie.
Peter Wolf
Nach der Gedenkbiografie bereitete Peter Wolf den jungen Gitarristen auf die Zusammenarbeit mit Heller vor. Diese Phase ist Teil seiner Entwicklung zum professionellen Tourneemusiker.
Peter Cornelius
Dujmic ging als Gitarrist mit Peter Cornelius auf Europatournee. Diese Tätigkeit ergänzt das Bild des Solosängers um die wichtige Rolle als musikalischer Partner auf fremden Bühnen.
Wolfgang Ambros und Christian Kolonovits
Beide produzierten das erste Soloalbum. Ambros war auch beim zweiten Album „Aufrecht“ ein zentraler Partner.
Maria Bill
Dujmic spielte in ihrer Liveband und nahm mit ihr „Zu müde“ auf. Über diesen Zusammenhang lernte er auch Michael Schottenberg kennen.
Michael Schottenberg und Julia Stemberger
Schottenberg führte bei „Elvis“ Regie, Stemberger spielte Priscilla. Diese Zusammenarbeit machte Dujmics darstellerische Begabung öffentlich sichtbar.
Erwin Kiennast und Frank von dem Bottlenberg
Sie produzierten „Heartbreak Avenue“ und stehen für die letzte englischsprachige Studiophase unter dem Namen Dew Mitch.
Grundlage: Ausführliche Darstellung der Zusammenarbeit · Biografischer Überblick.
7. Bandmitglieder und historische Besetzungen
Chaos de Luxe
Die 1980 gegründete Formation wird in der Gedenkbiografie mit folgender Besetzung beschrieben:
| Musiker | Funktion |
|---|---|
| Hansi Dujmic | Leadgesang, Gitarre und Komposition. |
| Mischa Krausz | Bass. |
| Robert Kastler | Keyboards. |
| Alex Munkas | Schlagzeug. |
Band und Solokarriere
Das Österreichische Musiklexikon beschreibt Chaos de Luxe als seine musikalische Heimat vor und während der frühen Soloentwicklung. Die ausführliche Biografie erzählt den Übergang stärker als Auflösung der Band und anschließenden Solostart.
Beide Perspektiven machen deutlich, dass der Übergang nicht mit einer einzigen unveränderten Begleitband für alle späteren Aufnahmen gleichzusetzen ist.
Weitere musikalische Zusammenhänge
- Small Blues Charly – frühe Wiener Szeneband.
- André Hellers Tournee- und Varietéensembles.
- Peter Cornelius’ Tourneeband.
- Maria Bills Liveband.
- Studiobesetzungen der Soloalben und von Dew Mitch.
Für diese unterschiedlichen Projekte wird bewusst keine vermeintlich vollständige gemeinsame Besetzungsliste erstellt. Aufnahme- und Konzertcredits müssen jeweils separat geprüft werden.
Besetzung von Chaos de Luxe · Bandgeschichte im Musiklexikon.
8. Live-Auftritte, Tourneen und Theater
Wiener Szene und Arena
Dujmics frühe Livegeschichte gehört zur Wiener Rockszene der 1970er-Jahre. Der Auftritt im Umfeld der Arena-Besetzung 1976 verbindet ihn mit einem wichtigen kulturpolitischen Ereignis dieser Zeit.
Tourneemusiker
Die Arbeit mit André Heller und Peter Cornelius führte ihn über die heimischen Szenelokale hinaus. Als Gitarrist musste er unterschiedliche Programme und Bühnenabläufe musikalisch tragen.
„Elvis“ am Wiener Schauspielhaus
Die Produktion von 1985 war ein wesentlicher Durchbruch als Darsteller. Dujmic verband Gesang, Gitarrenkompetenz und Bühnenpräsenz in einer anspruchsvollen Hauptrolle.
Operette und Nestroy
„Cagliostro in Wien“ und die Nestroy-Festspiele zeigen seine stilistische Beweglichkeit. Rockmusik, Operette und komödiantisches Theater verlangen jeweils andere Formen von Timing und Darstellung.
Heutige Konzertangebote einordnen
Hansi Dujmic starb 1988. Heutige Veranstaltungen unter seinem Namen können daher nur Gedenk- oder Tributeprojekte beziehungsweise Vorführungen historischer Aufnahmen sein. Sie sind keine aktuellen Auftritte des Künstlers selbst.
Historische Liveaufnahmen suchen · Material zur Elvis-Produktion suchen · Aktuelle Erinnerungsveranstaltungen suchen.
9. Erfolge und künstlerische Anerkennung
Frühe Förderung
Das Begabtenstipendium für klassische Gitarre ist ein früher dokumentierter Hinweis auf sein instrumentales Talent.
„Ausgeliefert“
Die Single wurde 1986 zu seinem zentralen Erfolg unter dem Namen Hansi Dujmic. Nach Angaben des Wien Geschichte Wiki blieb sie sechs Wochen in den österreichischen Top Ten.
„Don’t Say No“
Der unter Dew Mitch veröffentlichte Titel erreichte nach seinem Tod Platz eins der österreichischen Singlecharts. Es handelt sich dabei um einen posthumen Erfolg einer bereits zuvor veröffentlichten Aufnahme.
Anerkennung als Darsteller
Die erfolgreiche Elvis-Produktion und weitere Theaterengagements dokumentieren, dass Dujmic nicht nur als Popsänger, sondern auch als Bühnenkünstler gefragt war.
Eine belastbare vollständige Liste persönlicher Musikpreise oder staatlicher Auszeichnungen liegt in den herangezogenen Quellen nicht vor. Auf unbelegte Ehrungen und pauschale Verkaufszahlen wird deshalb verzichtet.
10. Kulturelle Bedeutung und Einfluss
Die Verbindung von Szenemusik und Pop
Dujmics Laufbahn zeigt, wie eng professionelle Gitarrenarbeit, Rockszene, Solokarriere und Unterhaltungstheater miteinander verbunden sein konnten. Der spätere Popsänger war bereits zuvor ein erfahrener Musiker.
Österreichischer Pop zwischen Deutsch und Englisch
Seine Karriere bewegte sich wiederholt zwischen deutsch- und englischsprachigem Repertoire. Chaos de Luxe und Dew Mitch zeigen, dass die internationale Orientierung keine bloße Schlussphase, sondern eine wiederkehrende Linie war.
Das „unvollendete Talent“ kritisch betrachten
Dujmic wird häufig als großes unvollendetes Talent erinnert. Die Formulierung beschreibt die Kürze seiner Laufbahn, kann aber die tatsächlich entstandenen Arbeiten in den Hintergrund rücken.
Seine Bedeutung liegt nicht ausschließlich in der Frage, was aus ihm noch hätte werden können. Sie liegt ebenso in den vorhandenen Aufnahmen, Bühnenrollen und Kooperationen.
Eine vielschichtige Wiener Künstlerbiografie
Die familiären Wurzeln und seine verschiedenen Arbeitsfelder machen sichtbar, dass österreichische Musikgeschichte nicht aus einer einzigen Herkunft oder Tradition besteht. Dujmics Wien war zugleich lokal geprägt und kulturell vielfältig.
Grundlage: Kulturhistorische Biografie · Einordnung in die österreichische Rock- und Popszene.
11. Interessante Fakten
- Sein vollständiger Name lautete Davor Ljubomir Johannes Dujmic.
- Er begann mit zwölf Jahren Gitarre zu spielen.
- Er erhielt als Jugendlicher ein Begabtenstipendium für klassische Gitarre.
- Vor der Solokarriere arbeitete er auch als Zirkusmusiker.
- Er unterrichtete zeitweise Gitarre in Baden.
- Er spielte 1976 im Umfeld der Wiener Arena-Besetzung.
- Mischa Krausz war Bassist seiner Band Chaos de Luxe.
- Maria Bill war Duettpartnerin und engagierte ihn als Livegitarristen.
- Julia Stemberger spielte an seiner Seite in „Elvis“ die Priscilla.
- Dew Mitch und Hansi Dujmic sind derselbe Künstler.
- Sein größter englischsprachiger Charterfolg wurde erst nach seinem Tod zur Nummer eins.
- 2020 wurde in Wien-Simmering die Hansi-Dujmic-Gasse nach ihm benannt.
Biografische Details · Dokumentation der Wiener Straßenbenennung.
12. Aussagen, Titel und persönliche Perspektiven
Für persönliche Zitate aus Interviews ist eine überprüfbare Originalquelle nötig. Die hier ausgewerteten Quellen liefern vor allem biografische Darstellungen, keine ausreichend dokumentierte Sammlung eigener Interviewaussagen.
Deshalb werden keine zugeschriebenen Sprüche oder vermeintlichen letzten Worte als gesicherte Dujmic-Zitate wiedergegeben.
Prägende Titel seines Werks
- „Aufrecht“
- „Ausgeliefert“
- „Zu müde“
- „Nur Amore“
- „Heartbreak Avenue“
- „Don’t Say No“
Diese Formulierungen sind Werk- und Songtitel, keine automatisch autobiografischen Bekenntnisse. Gerade angesichts seines frühen Todes ist diese Trennung besonders wichtig.
Originalgespräche recherchieren
13. Medien und Rezeption
Musiker und Schauspieler
Dujmic wurde in unterschiedlichen Öffentlichkeiten wahrgenommen: als Szenegitarrist, Popsänger, Elvis-Darsteller und Fernsehschauspieler. Die Gewichtung dieser Rollen verändert sich je nach Quelle und Erinnerungszusammenhang.
Die Wirkung des frühen Todes
Nach 1988 wurden seine bekannten Lieder zunehmend im Licht der Lebensgeschichte gehört. Das erklärt einen Teil ihrer emotionalen Wirkung, sollte aber eine sachliche Beschäftigung mit Musik und Aufführung nicht ersetzen.
Gedenkbiografie und Fachlexikon
Die Website hansidujmic.at bietet eine ausführliche, persönlich gefärbte Lebensdarstellung. Einige psychologisierende Deutungen darin sind als Perspektive dieser Erinnerungsbiografie zu verstehen, nicht als unabhängig nachgewiesene medizinische Befunde.
Das Österreichische Musiklexikon und das Wien Geschichte Wiki ermöglichen ergänzend eine knappere fachliche und kulturhistorische Einordnung.
Was Sampler über die Erinnerung zeigen
Die zahlreichen Austropop-Zusammenstellungen im SR-Archiv dokumentieren, dass Dujmics Musik über Jahrzehnte weiter veröffentlicht wurde. Diese Präsenz ist ein konkreter Beleg seiner anhaltenden Zugehörigkeit zum österreichischen Poprepertoire.
Sampler- und Veröffentlichungsgeschichte im SR-Archiv · Porträts und Nachrufe suchen · Albumrezensionen suchen.
14. TV, Videos, Radio und Konzertaufnahmen
„Ohne Maulkorb“
Der frühe Auftritt in der ORF-Jugendsendung ist biografisch dokumentiert. Ob eine vollständige Aufnahme heute öffentlich abrufbar ist, muss gesondert geprüft werden.
Musikvideos und einzelne Lieder
- „Ausgeliefert“ – Musikvideo suchen
- „Nur Amore“ suchen
- „Zu müde“ mit Maria Bill suchen
- Dew Mitch: „Don’t Say No“ suchen
- Dew Mitch: „Deep Blue Eyes“ suchen
„Tatort“ und Fernsehschauspiel
Die Gedenkbiografie nennt die „Tatort“-Produktionen „Superzwölfer“ und „Blinde Angst“. Letztere wurde erst nach seinem Tod ausgestrahlt. Weitere Auftritte sind für „Die liebe Familie“ dokumentiert.
- Informationen zu „Superzwölfer“ suchen
- Informationen zu „Blinde Angst“ suchen
- Auftritte in „Die liebe Familie“ suchen
Theater- und Konzertaufnahmen
- „Elvis“-Ausschnitte suchen
- Material zu „Cagliostro in Wien“ suchen
- Chaos de Luxe suchen
- Material zu „Opus & Friends“ 1985 suchen
- Weitere historische Liveaufnahmen suchen
Radio und Audioarchive
- Beiträge bei ORF Sound suchen
- Ö1-Beiträge suchen
- Radioporträts suchen
- SoundCloud nach Audioinhalten durchsuchen
Suchlinks führen zu veränderlichen Ergebnissen. Sie bestätigen weder einen vollständigen Mitschnitt noch dessen dauerhafte Abrufbarkeit oder eine Genehmigung zur Weiterverwendung.
15. Erinnerungskultur und aktuelle Informationen
Die Gedenkwebsite
hansidujmic.at bietet eine ausführliche Biografie und eine Übersicht von LPs, Singles und späteren CDs. Für einen ersten Werküberblick ist sie eine zentrale Anlaufstelle.
Die Hansi-Dujmic-Gasse
2020 wurde in Wien-Simmering eine Gasse nach dem Musiker benannt. Damit ist seine Erinnerung auch im öffentlichen Stadtraum verankert.
Jubiläen
Am 30. Dezember 2026 würde sich Dujmics Geburtstag zum 70. Mal jähren. 2028 wird der 40. Todestag folgen. Diese Daten sind sinnvolle Suchbegriffe für Würdigungen und mögliche Erinnerungsprojekte, bestätigen aber keine konkreten Veranstaltungen.
16. Suchlinks, Musikplattformen und soziale Medien
Biografie, Werkarchiv und Fachinformationen
- Gedenkwebsite
- Ausführliche Biografie
- Diskografie
- Wien Geschichte Wiki
- Österreichisches Musiklexikon
- SR-Archiv: Tonträger und Samplerbeiträge
Google, Bilder und aktuelle Nachrichten
- Hansi Dujmic auf Google suchen
- Zusätzlich unter Dew Mitch suchen
- Hansi Dujmic bei Google Bilder suchen
- Aktuelle Nachrichten suchen
- Nachrichten der letzten Woche suchen
Musik und Streaming
- YouTube: Hansi Dujmic
- YouTube: Dew Mitch
- SoundCloud: Hansi Dujmic
- Spotify: Hansi Dujmic
- Spotify: Dew Mitch
- Apple Music: Hansi Dujmic
- Discogs: Hansi Dujmic
- Discogs: Dew Mitch
Soziale Medien: ausdrücklich als Suchangebote
Hansi Dujmic starb lange vor der Entstehung heutiger sozialer Netzwerke. Aktuelle Seiten unter seinem Namen können von Angehörigen, Rechteinhabern oder Fans betreut werden. Sie sind keine persönlichen Accounts des Künstlers.
- Hansi Dujmic auf Facebook suchen
- Instagram-Profile und Beiträge suchen
- Hansi Dujmic auf TikTok suchen
- Nach offiziellen YouTube-Veröffentlichungen suchen
Musikalische Weggefährten weiter erkunden
- Wolfgang Ambros: Zusammenarbeit mit Dujmic · Aufnahmen und Berichte auf YouTube
- Christian Kolonovits: Produktion und Zusammenarbeit · YouTube-Suche
- Maria Bill: gemeinsame Musik · Gemeinsame Aufnahmen suchen
- André Heller: Tourneegeschichte · Archivmaterial suchen
- Peter Cornelius: Zusammenarbeit · Gemeinsames Material suchen
- Mischa Krausz und Chaos de Luxe · Bandaufnahmen suchen
- Erwin Kiennast und Dew Mitch · Aufnahmen aus der gemeinsamen Produktion suchen
Bilder, Videos und Audioaufnahmen aus Suchmaschinen sind nicht automatisch zur Veröffentlichung freigegeben. Vor einer Weiterverwendung müssen Urheberrechte, Bildnachweise und gegebenenfalls Nutzungsgenehmigungen gesondert geprüft werden.
Hubert von Goisern
Einleitung und Überblick
Hubert von Goisern zählt zu den wichtigsten Vertretern des modernen Alpenrocks. Er ist Musiker, Songwriter und kultureller Grenzgänger, der Volksmusik, Rock und Weltmusik verbindet und gesellschaftspolitische Themen aufgreift.
Biografie & Geschichte
Geboren 1952 als Hubert Achleitner in Bad Goisern, wurde er zum Begründer des „Alpenrock“. Mit den „Alpinkatzen“ feierte er 1992 mit „Koa Hiatamadl“ den Durchbruch. Hubert von Goisern setzt sich für kulturellen Austausch ein, tourte weltweit, arbeitete mit internationalen Musikern und engagiert sich gesellschaftspolitisch.
- Geboren: 17. November 1952, Bad Goisern
- Stil und Herkunft: Alpenrock, Weltmusik, Singer-Songwriter
Musikstil & Einflüsse
Traditionelle Volksmusik, Rock, Pop, Jazz, Weltmusik – originell und innovativ, geprägt von Exkursionen nach Afrika und Asien.
Bandmitglieder & Projekte
- Die Alpinkatzen
- Danach diverse Soloprojekte und Kollaborationen
Diskografie
- „Aufgeigen statt niederschiassen“ (1992)
- „Wia die Zeit vergeht“ (1993)
- „Fön“ (2000)
- „Entwederundoder“ (2011)
- „Federn“ (2015)
- „Zeiten & Zeichen“ (2020)
- Vollständige Diskografie auf der offiziellen Seite
Texte & Themen
Gesellschaftskritik, Natur, Identität, Freiheit und Aufbruch. Dialekt und klare Botschaften für Toleranz und Miteinander.
Live-Auftritte & Tourneen
Weltweite Tourneen, spektakuläre Schiffs-Expeditionen, Kooperationen mit Künstlerinnen und Künstlern aus allen Kontinenten.
Auszeichnungen & Erfolge
- Mehrfach Gold- und Platin
- Amadeus Award
- Viel Lob von Kritik und Publikum
Kulturelle Bedeutung & Einfluss
Hubert von Goisern steht für Aufbruch, Musikalität und interkulturelle Verständigung im Alpenraum und darüber hinaus.
Fakten & Sprüche
- Bekanntes Zitat: „Musik ist eine universelle Sprache.“
- Initiator von außergewöhnlichen Musikreisen wie der Donau-Tour
Medien & Rezeption
Große Medienpräsenz, Interviews, Dokus, Konzertvideos und Radioauftritte, international gefeiert.
Links & Medien
Josh.
Einleitung und Überblick
Josh. (bürgerlich Johannes Sumpich) ist mit seinem Mix aus Pop, Wiener Schmäh und pointierten, humorvollen Texten und Hits wie "Cordula Grün" ein fester Begriff in der zeitgenössischen österreichischen Musikszene.
Biografie & Geschichte
Geboren 1986 in Wien, startete Josh. als Jugendlicher und nach abgebrochenem Musikstudium seine Songwriter-Karriere. Mit dem Chartbreaker „Cordula Grün“ (2018) gelang ihm ein doppelplatinveredelter Durchbruch, gefolgt von weiteren Radiohits und Gold-/Platinauszeichnungen. Tourneen durch Österreich, Deutschland und die Schweiz sowie fünf Amadeus Awards unterstreichen seinen Erfolg.
- Geboren: 22. Juni 1986, Wien
- Bürgerlich: Johannes Sumpich
Musikstil & Einflüsse
Pop mit Wiener Schmäh, Charme, Wortwitz und ironischer Distanz. Stilistisch zwischen Element of Crime, Wanda und Austropop.
Begleitband
- Wechselnde Musiker, eigene Liveband, Zusammenarbeit mit bekannten Acts der österreichischen Szene.
Diskografie (Auswahl)
- Von Mädchen und Farben (2019)
- Teilzeitromantik (2021, Gold in Österreich)
- Reparatur (2023, #1-Charteinstieg)
- Hitsingles: „Cordula Grün“, „Expresso & Tschianti“, „Wo bist du“, „Ring in der Hand“, „Vielleicht“
Texte & Themen
Witzige Alltagsskizzen, Liebe, Beziehungen, das Großstadtleben – und alles mit Augenzwinkern erzählt.
Live-Auftritte & Tourneen
Zahlreiche Festival- und Hallenshows, ausverkaufte Tourneen in Österreich/Deutschland und Support-Tour mit Seiler & Speer.
Auszeichnungen & Erfolge
- Fünf Amadeus Austrian Music Awards
- Doppelplatin, Platin- und Goldauszeichnungen in Österreich und Deutschland
- Charthits im gesamten deutschsprachigen Raum
Kulturelle Bedeutung & Einfluss
Trendsetter für modernen Austropop, inspirierend für eine jüngere Songwriter-Generation.
Fakten & Sprüche
- Der Punkt hinter "Josh." ist künstlerisch gewollt.
- Bekannt für trockenen Humor im Songwriting.
Medien & Rezeption
Starke Medienpräsenz, Radiohits, zahlreiche Interviews und Fernseh-Auftritte.
Links & Medien
Kid Pex
Einleitung und Überblick
Kid Pex (Petar Rosandić) ist einer der wichtigsten Hip-Hop-Künstler Wiens und Vorreiter des „Tschuschenrap“. Bekannt als politischer Aktivist mit starkem sozialem Engagement und als Motor für migrantische Stimmen im Rap.
Biografie & Geschichte
Geboren in Wien mit kroatischen Wurzeln, startete Kid Pex 2005 auf Bühnen und veröffentlichte 2009 sein Debüt „Gastarbeiterlife“. 2010 gelang mit „Bečko čudo / Wiener Wunder” der Durchbruch in der österreichischen und kroatischen Rapszene. Berüchtigt für kontroverse Singles, vielbeachtete Interviews und politische Streitgespräche. Gründer der Menschenrechts-Initiative SOS Balkanroute, vielfach ausgezeichnet für zivilgesellschaftliches Engagement.
- Bürgerlich: Petar Rosandić
- Genre: Hip Hop
Musikstil & Einflüsse
Deutschsprachiger und serbokroatischer Hip-Hop, politische und sozialkritische Texte, Balkan-Einflüsse und Beats. Wichtige Themen sind Migration, Integration, Antirassismus, Alltag in Wien.
Band & Projekte
- Solo
- Kollaborationen: Juice, Rasco, Tram 11, StvdB, Bernhard Rabitsch, u.v.m.
Diskografie (Auswahl)
- Gastarbeiterlife (2009)
- Bečko čudo / Wiener Wunder (2010)
- Perestroika (2012)
- Bečka škola (2014)
- Kodeks (EP, 2018, mit Freshmaker)
- Wien Oida (2020, mit Gazal)
- Weitere Singles: „Norbert Hofer“, „Ibizagate Anthem“, „Rot-Weiß-Rote Schwestern“, „Nazis“
Texte & Themen
Migrantisches Leben, soziale Gerechtigkeit, Balkan-Identität, Antifaschismus, ironische Seitenhiebe auf österreichische Politik.
Live-Auftritte & Tourneen
Auftritte in ganz Österreich, Balkanregion und Deutschland, Konzerte auf Demos, bei Menschenrechtsinitiativen, Musikfestivals.
Auszeichnungen & Erfolge
- Ute Bock Preis für Zivilcourage
- „Personality of the Year“ bei den Wiener Integrationswochen
- Prominente Medienresonanz, Shitstorms und politische Debatten um Songs
Kulturelle Bedeutung & Einfluss
Galionsfigur für migrantischen Hip-Hop, Stimme der Balkan-Community, Impulsgeber für politische Popkultur.
Fakten & Sprüche
- Bezeichnet sich selbst als „Tschuschenspitter vom Dienst“.
- „Stefan Weber des Rap“ (Bernhard Rabitsch)
Medien & Rezeption
Viele TV-Specials, Radio-Interviews, Musikmagazine, Newsportale und politische Diskussionen.
Links & Medien
Ludwig Hirsch – der zärtliche Erzähler der dunklen Seiten des Lebens
Ludwig Hirsch war Liedermacher, Schauspieler und einer der unverwechselbarsten Geschichtenerzähler der österreichischen Musik. Mit „Dunkelgraue Lieder“ entwickelte er ab 1978 eine eigene Liedwelt zwischen schwarzem Humor, gesellschaftlichen Abgründen, Melancholie und menschlicher Wärme. „Die Omama“, „I lieg am Ruckn“, „Gel’, du magst mi“ und „Komm, großer schwarzer Vogel“ gehören zu den bekanntesten Beispielen dieser Kunst.
Seine besondere Wirkung entstand aus Gegensätzen: Eine ruhige, vertrauliche Stimme erzählte von erschreckenden Begebenheiten; eingängige Melodien trafen auf verstörende Geschichten; hinter Sarkasmus und Groteske wurde immer wieder Mitgefühl sichtbar. Hirsch schilderte das Unheimliche nicht als etwas Fernes, sondern als Möglichkeit mitten im gewöhnlichen Alltag.
Eine umfassende Präsentation muss zugleich den Schauspieler berücksichtigen. Theater, Film, Fernsehen, Radio und Konzertbühne waren keine voneinander abgeschotteten Arbeitsfelder: Seine Fähigkeit, Figuren mit wenigen sprachlichen Mitteln lebendig werden zu lassen, verband sie miteinander.
Recherche- und Informationsstand: 4. November 2026. Historische Aufnahmen, posthume Veröffentlichungen und heutige Hommageprogramme werden getrennt dargestellt.
1. Einleitung und Überblick
Ludwig Hirsch war Solokünstler, kein Bandname. Seine musikalische Geschichte begann allerdings nicht erst mit dem erfolgreichen Debütalbum. Bereits 1967 war er an der Wiener Beatband The Clan beteiligt. Als Sänger mit eigenem Liedprogramm trat er Ende 1977 öffentlich auf; 1978 erschien „Dunkelgraue Lieder“.
Seine Karriere als Schauspieler hatte zu diesem Zeitpunkt bereits begonnen. Gerade diese Verbindung erklärt die Genauigkeit seiner Liedfiguren: Hirsch sang nicht nur über Personen, sondern ließ sie durch Tonfall, Pausen und Perspektivwechsel auftreten.
Steckbrief
- Name: Ludwig Hirsch
- Geboren: 28. Februar 1946 in Weinberg, Steiermark, im heutigen Gemeindegebiet Buch-St. Magdalena
- Gestorben: 24. November 2011 in Wien
- Aufgewachsen: Wien-Leopoldstadt
- Tätigkeit: Liedermacher, Sänger, Schauspieler und Erzähler
- Frühe Band: The Clan, ab 1967
- Schauspielausbildung: Schauspielschule Krauss in Wien
- Debütalbum: „Dunkelgraue Lieder“, 1978
- Langjähriger musikalischer Partner: Johnny Bertl
- Wichtiger Arrangeur des Debüts: Robert Opratko
- Langjähriger Manager: Karl Scheibmaier
- Letztes reguläres Studioalbum mit Liedern: „In Ewigkeit Damen“, 2006
- Lebenswerk-Amadeus: posthum 2012
Hinweis zum Geburtsdatum: Einzelne ältere Biografien und Veranstaltungstexte nennen abweichende Daten. Diese Darstellung folgt dem Wien Geschichte Wiki mit dem 28. Februar 1946.
Grundlage: Ludwig Hirsch im Wien Geschichte Wiki.
2. Biografie, Herkunft und Karrieregeschichte
Steirischer Geburtsort, Wiener Kindheit
Ludwig Hirsch wurde in der Steiermark geboren und wuchs in der Wiener Leopoldstadt auf. Die Ferien verbrachte er häufig in der Oststeiermark. Dort richtete er später in einem alten Bauernhof einen Rückzugs- und Arbeitsort ein.
Die beiden Landschaften gehören gleichermaßen zu seiner Biografie: Wien als sprachlicher und sozialer Erfahrungsraum, die Steiermark als Ort von Kindheitserinnerungen und Rückzug. Die verbreitete Wahrnehmung als besonders „wienerischer“ Künstler widerspricht dieser steirischen Herkunft daher nicht.
Von der Grafik zur Schauspielerei
Nach der Matura begann Hirsch ein Grafikstudium an der damaligen Hochschule für angewandte Kunst in Wien. 1967 wechselte er an die Schauspielschule Krauss, deren künstlerischer Leiter Fritz Muliar war.
Im selben Jahr gründete er mit Peter Schleicher und Helmut Nowak die Beatband The Clan. Die Gruppe spielte vor allem Stücke der Rolling Stones. Die frühe Musikpraxis und die Schauspielausbildung entwickelten sich somit zeitlich nebeneinander.
Die ersten Theaterengagements
1973 erhielt Hirsch Engagements am Stadttheater Regensburg und an den Vereinigten Bühnen Wuppertal. Von 1975 bis 1979 gehörte er zum Ensemble des Theaters in der Josefstadt.
1977 heiratete er die Schauspielerin Cornelia Köndgen. Das Paar hatte einen Sohn, Moritz. Die gemeinsame Lebensgeschichte wurde später auch Gegenstand von Köndgens Erinnerungsbuch.
1977/1978: der Beginn als Liedermacher
Das Österreichische Musiklexikon nennt einen öffentlichen Auftritt als Sänger bei einer Silvesterveranstaltung 1977 im Wiener Konzerthaus. Mit „Dunkelgraue Lieder“ folgte 1978 der entscheidende Schritt auf Tonträger.
Die Arrangements von Robert Opratko verbanden Hirschs Erzählweise mit einer musikalisch wirkungsvollen Form. Karl Scheibmaier, der ihn als Liedermacher förderte, wurde sein langjähriger Manager.
Der Erfolg der „Dunkelgrauen Lieder“
Das Debüt wurde zum Bestseller. Auffällig war nicht allein die Dunkelheit der Geschichten, sondern die Verbindung mit Ruhe, Melodie und einem scheinbar beiläufigen Erzählton.
Hirsch behandelte Gewalt, Tod, gesellschaftliche Kälte und familiäre Abgründe nicht als abstrakte Themen. Er führte sie in konkrete Figuren und Situationen über.
1979 bis 1988: Ausbau einer eigenen Liedwelt
Auf das Debüt folgten „Komm großer schwarzer Vogel“, „Zartbitter“, „Bis zum Himmel hoch“, „Bis ins Herz“, „6“, „Landluft“ und „Liebestoll“.
Der Werkzusammenhang wurde dadurch breiter: Neben grotesken Figurenstücken standen Beziehungslieder, Sehnsucht, religiöse Bildwelten und persönliche Beobachtungen. Die dunkle Seite blieb prägend, war aber nie der gesamte Inhalt.
Die 1990er-Jahre: „Gottlieb“ und neue Bühnenrollen
1991 erschienen „In meiner Sprache“ und die Zusammenstellung „Sternderl schaun“. Das Programm „Gottlieb“ wurde 1993 und 1994 in Österreich, Deutschland und der Schweiz gespielt.
Parallel kehrte Hirsch verstärkt auf Theaterbühnen zurück, unter anderem mit Nestroy-Rollen am Wiener Volkstheater. 1995 erschien das Album „Tierisch“, 1999 „Dunkelgrau – Live!“.
2002 bis 2009: späte Studioarbeit und Lesungen
Nach sieben Jahren ohne neues Studioalbum erschien 2002 „Perlen“. Das Album erhielt 2003 einen Amadeus Austrian Music Award. 2006 folgte „In Ewigkeit Damen“.
2008 ging Hirsch mit Johnny Bertl unter dem Titel „Von Dunkelgrau bis Himmelblau“ auf Tournee. 2009 erschien „Ludwig Hirsch liest Weihnachtsgeschichten“ als gesprochenes Programm.
Die letzten Jahre
2010 präsentierten Ludwig Hirsch und seine Band das Programm „Vielleicht – zum letzten Mal“. 2011 folgte eine weitere Tournee dieses Programms.
Hirsch erkrankte an Lungenkrebs und starb am 24. November 2011 in Wien durch Suizid. Seine Todesumstände sollten nicht romantisiert oder als vermeintliche Erfüllung seiner Liedtexte gedeutet werden. Das künstlerische Werk ist kein eindeutiger Schlüssel zu einer persönlichen Todesentscheidung.
Vertiefung: Biografischer Überblick der Stadt Wien · Historische Künstlerbiografie bei Universal Music · Späte Tourneeprogramme im Verlagsarchiv.
3. Musikstil und Einflüsse
Das erzählende Lied
Bei Hirsch steht die Geschichte im Zentrum. Melodie und Arrangement geben ihr einen Rahmen, ohne die sprachliche Wirkung zu verdecken. Seine Stimme kann zwischen Gesang, gesprochenem Erzählen und Rollenrede wechseln.
Wiener Humor und Moritat
Die Verbindung von Tod, Alltag und Komik lässt sich mit der Tradition der Moritat und des schwarzen Wiener Humors in Beziehung setzen. Hirsch aktualisierte diese Ausdrucksformen: Nicht die historische Schauerballade, sondern die moderne Wohnung, die Familie oder die unscheinbare Nachbarschaft wurden zum Schauplatz.
Melodie gegen Inhalt
Ein wesentlicher Effekt entsteht durch den Gegensatz zwischen musikalischer Zugänglichkeit und verstörendem Inhalt. Eine sanfte Begleitung macht eine grausame Geschichte nicht harmlos; sie kann ihre Wirkung gerade noch verstärken.
Dialekt als gestaltete Sprache
Das Wien Geschichte Wiki beschreibt Hirschs Dialekt als artifiziell, also bewusst künstlerisch gestaltet. Er bildet Alltagssprache nicht einfach unverändert ab, sondern nutzt ihre Nähe, ihren Rhythmus und ihre unterschiedlichen sozialen Färbungen.
Rockherkunft und Wienerlied
Die frühe Beatband The Clan zeigt eine Verbindung zum Rock. Spätere Interpretationen wie das „Hobellied“ weisen zugleich auf das klassische Wiener Liedrepertoire zurück. Hirschs musikalische Identität entstand zwischen diesen Feldern, nicht innerhalb einer einzigen eng abgegrenzten Tradition.
Grundlagen: Erzählweise, Dialekt und musikalische Entwicklung · Einordnung zwischen Austropop und Wiener Liedgut.
4. Texte und Themen
Die Abgründe des Gewöhnlichen
Hirschs Figuren wirken oft vertraut: Familienmitglieder, Nachbarn, scheinbar unauffällige Menschen. Gerade diese Vertrautheit macht die Geschichten verstörend, wenn hinter der alltäglichen Oberfläche Gewalt, Grausamkeit oder Gefühllosigkeit sichtbar werden.
Schwarzer Humor ohne einfache Harmlosigkeit
„Die Omama“ und „Der Herr Haslinger“ gehören zu einer Liedwelt, in der Komik und Unbehagen eng beieinanderliegen. Das Lachen bedeutet nicht automatisch Zustimmung zur dargestellten Figur oder Situation.
Verletzlichkeit und Zärtlichkeit
Stücke wie „Gel’, du magst mi“ zeigen, wie viel Bedürftigkeit und Sehnsucht in Hirschs Werk liegen. Die dunklen Geschichten erhalten ihre besondere Spannung auch dadurch, dass ihnen ein Wunsch nach Nähe und menschlichem Verständnis gegenübersteht.
Tod und das Bild des Vogels
„Komm, großer schwarzer Vogel“ arbeitet mit einem starken poetischen Bild von Übergang, Sehnsucht und einer anderen Daseinsmöglichkeit. Das Lied kann unterschiedlich gehört und gedeutet werden.
Es sollte weder auf eine einzige religiöse Botschaft noch auf eine biografische Vorhersage reduziert werden. Die spätere Lebensgeschichte des Sängers ersetzt keine Analyse des eigenständigen Kunstwerks.
Gesellschaftskritik
Die soziale Kritik entsteht häufig aus der konkreten Erzählung: Wer wird übersehen? Wer leidet hinter einer normalen Fassade? Welche Gewalt bleibt im vertrauten Umfeld unsichtbar?
Religiöse und literarische Stoffe
„Bis zum Himmel hoch“ ist als Liederzyklus mit Bezug zum Alten Testament dokumentiert. Damit erweitert sich die scheinbar ausschließlich private oder wienerische Figurenwelt um überlieferte religiöse Erzählstoffe.
Erzähler und Autor unterscheiden
Eine Liedfigur ist nicht automatisch Ludwig Hirsch selbst. Gerade seine Schauspielerfahrung macht diese Trennung wichtig: Er konnte Perspektiven darstellen, ohne sie persönlich zu vertreten.
Grundlage: Themen und Erzählformen · Aufnahmen für eine eigene vertiefte Beschäftigung suchen.
5. Diskografie und Werke im Überblick
Reguläre Studioalben
| Jahr | Album | Einordnung |
|---|---|---|
| 1978 | Dunkelgraue Lieder | Debüt und Durchbruch; mit „Die Omama“, „I lieg am Ruckn“ und „Der Herr Haslinger“. |
| 1979 | Komm großer schwarzer Vogel | Weiterentwicklung der charakteristischen Erzählwelt; mit dem prägenden Titellied. |
| 1980 | Zartbitter | Der Titel beschreibt treffend die Spannung zwischen Wärme und Bitterkeit im Werk. |
| 1982 | Bis zum Himmel hoch | Liederzyklus mit Bezug zum Alten Testament. |
| 1983 | Bis ins Herz | Studioveröffentlichung der frühen 1980er-Jahre. |
| 1984 | 6 – Traurige Indianer – Unfreundliche Kellner | In Katalogen mit unterschiedlichen Kurzfassungen des Titels geführt. |
| 1986 | Landluft | Studioalbum aus der Mitte der 1980er-Jahre. |
| 1988 | Liebestoll | Weitere Studioarbeit innerhalb des etablierten Liedrepertoires. |
| 1991 | In meiner Sprache | Studioveröffentlichung am Beginn der 1990er-Jahre. |
| 1995 | Tierisch | Letztes neues Studioalbum vor einer längeren Veröffentlichungspause. |
| 2002 | Perlen | Am 19. November veröffentlicht; 2003 mit einem Amadeus ausgezeichnet. |
| 2006 | In Ewigkeit Damen | Letztes reguläres Studioalbum mit Liedern; enthält „Rebekka und ich“ mit Rebekka Bakken. |
Liveprogramme und Konzertveröffentlichungen
- „Gottlieb – Live“ – verbunden mit dem Erfolgsprogramm der frühen 1990er-Jahre.
- 1999: „Dunkelgrau – Live!“
- 2012: „Zum letzten Mal – live“ – posthume Veröffentlichung historischer Aufnahmen.
Datierungshinweis zu „Gottlieb“: Werkübersichten führen unterschiedliche Jahresangaben für Aufnahme, Tonträger und Konzertprogramm. Die Tournee 1993/1994 ist gesondert dokumentiert. Für eine konkrete CD-Ausgabe sollten Label und Katalognummer geprüft werden.
Gesprochenes Wort
- 2009: „Ludwig Hirsch liest Weihnachtsgeschichten“ – gesprochenes Programm, kein reguläres neues Liederalbum.
Ausgewählte Zusammenstellungen
- „Gel’, du magst mi“
- „Glanzlichter“
- „Sternderl schaun“
- „Liebeslieder“
- „Master Series“
- „Ausgewählte Lieder“
- „Das Beste von Ludwig Hirsch“
- „Austropop-Legenden“
- „Himmelblau & Dunkelgrau“
Zusammenstellungen und Wiederveröffentlichungen erschließen bereits vorhandenes Material. Ein neues Veröffentlichungsdatum ist nicht automatisch das Entstehungsdatum der Aufnahme.
Ein sinnvoller Einstieg
- „Dunkelgraue Lieder“ – die Grundform seiner Liedkunst.
- „Komm großer schwarzer Vogel“ – die poetische und sehnsüchtige Seite.
- „Zartbitter“ – die Spannung zwischen Humor und Verletzlichkeit.
- „Bis zum Himmel hoch“ – der größere religiöse Erzählraum.
- „Gottlieb – Live“ – Hirsch als zusammenhängender Bühnenerzähler.
- „Dunkelgrau – Live!“ – der spätere Umgang mit dem frühen Repertoire.
- „Perlen“ – der späte Studiokünstler.
- „In Ewigkeit Damen“ – das letzte reguläre Liederalbum.
Werkrecherche: Diskografischer Überblick · Discogs: Ausgaben und Mitwirkende · Historische Labelinformationen.
6. Musikalische Partner und Kooperationen
Johnny Bertl
Johnny Bertl war Hirschs langjähriger Gitarrist und musikalischer Weggefährte. Besonders in den reduzierten Konzertprogrammen bildete das Zusammenspiel der beiden eine tragende Grundlage.
Bertls Rolle erschöpft sich nicht in bloßer Begleitung. Die instrumentale Gestaltung schafft Räume für Hirschs Erzählung, setzt Akzente und trägt die Atmosphäre einzelner Lieder.
Robert Opratko
Opratko arrangierte „Dunkelgraue Lieder“. Damit war er an jener klanglichen Form beteiligt, in der Hirschs erstes Album sein Publikum erreichte.
Peter Schleicher und Helmut Nowak
Mit ihnen gründete Hirsch 1967 The Clan. Diese frühe Verbindung gehört zur musikalischen Vorgeschichte, ist aber nicht mit einer späteren unveränderten „Ludwig-Hirsch-Band“ gleichzusetzen.
Rebekka Bakken
Auf „In Ewigkeit Damen“ sang Hirsch mit der norwegischen Sängerin Rebekka Bakken „Rebekka und ich“. Das Duett erweitert die späte Diskografie um eine weitere stimmliche Perspektive.
Karl Scheibmaier
Scheibmaier begleitete die musikalische Karriere als Manager. Seine Verlagsseite bewahrt Informationen zu den letzten Programmen und Tourneen.
Dokumentierte Zusammenarbeit · Späte Programme mit Johnny Bertl.
7. Band, Besetzungen und musikalische Arbeitsformen
Keine über Jahrzehnte unveränderte Band
Hirsch trat in unterschiedlichen musikalischen Formen auf. Studioensembles, größere Livebesetzungen und das reduzierte Programm mit Johnny Bertl sind voneinander zu unterscheiden.
| Arbeitsform | Beteiligte und Funktion | Einordnung |
|---|---|---|
| The Clan | Ludwig Hirsch, Peter Schleicher und Helmut Nowak im Gründungszusammenhang. | Frühe Beatband ab 1967. |
| Studioarbeit am Debüt | Ludwig Hirsch als Sänger und Erzähler; Robert Opratko als Arrangeur. | Aufnahmeprojekt von „Dunkelgraue Lieder“, nicht als dauerhafte Liveband zu verstehen. |
| Reduziertes Konzertformat | Ludwig Hirsch und Johnny Bertl. | Unter anderem bei „Von Dunkelgrau bis Himmelblau“ 2008. |
| Ludwig Hirsch & Band | Programmbezogene Livebesetzung. | Unter anderem für „Vielleicht – zum letzten Mal“ 2010/2011 dokumentiert. |
Eine vollständige Aufstellung sämtlicher Studiomusiker und Tourneebesetzungen lässt sich aus den hier ausgewerteten Überblicksquellen nicht belastbar rekonstruieren. Deshalb werden keine unbestätigten Namen oder Mitgliedszeiträume ergänzt.
Albumbezogene Credits recherchieren · Dokumentierte Konzertformate.
8. Live-Auftritte und Tourneen
Der Konzertabend als Erzählraum
Hirschs Bühnenwirkung beruhte wesentlich auf Konzentration. Die Stimme, die Geschichte und die musikalische Spannung bildeten das Zentrum. Ein Konzert konnte dadurch wie eine Folge miteinander verbundener kurzer Theaterstücke wirken.
„Gottlieb“ 1993/1994
Das Programm wurde in Österreich, Deutschland und der Schweiz gespielt. Die historische Universal-Biografie nennt insgesamt mehr als 200.000 Besucherinnen und Besucher.
Diese Zahl stammt aus einer Labeldarstellung und bezieht sich auf die gesamte Programmphase, nicht auf einen einzelnen Konzertabend.
„Von Dunkelgrau bis Himmelblau“ 2008
Gemeinsam mit Johnny Bertl tourte Hirsch im Frühjahr 2008 durch Österreich und Deutschland. Zum 30-jährigen Jubiläum des Debütalbums folgten ausgewählte Open-Air-Termine.
„Vielleicht – zum letzten Mal“
Das Programm von 2010 stellte Lieder aus den Jahren 1980 bis 2010 zusammen. 2011 wurde es noch einmal auf Tournee gezeigt.
Heutige Hommagen
Veranstaltungen mit Johnny Bertl oder anderen Interpreten halten Hirschs Repertoire auf der Bühne präsent. Es handelt sich dabei um Hommagen, nicht um aktuelle Konzerte von Ludwig Hirsch.
Historische Angaben zum „Gottlieb“-Programm · Dokumentation der späten Tourneen · Bericht über eine Hommage in Weiz 2026.
9. Theater, Film, Fernsehen und Radio
Theater in der Josefstadt
Hirsch gehörte von 1975 bis 1979 zum Ensemble. Die Schauspielkarriere war damit bereits etabliert, bevor er als Liedermacher große Bekanntheit erreichte.
Wiener Volkstheater
Zu den dokumentierten Rollen gehören:
- Weinberl in Nestroys „Einen Jux will er sich machen“, 1992.
- Fritz in Franz Xaver Kroetz’ „Der Drang“, 1995.
- Herr von Lips in Nestroys „Der Zerrissene“, 1997.
- Nestor in „Irma la Douce“, 1998.
Weitere Bühnen
1991 wirkte er in Shakespeares „Was ihr wollt“ in Kobersdorf mit. Bei den Festspielen Reichenau spielte er 2004 den Firs in Tschechows „Der Kirschgarten“.
Im Wiener Ronacher stand er 2001 außerdem in Herman van Veens Kinderstück „Colombine und der Stimmendieb“ auf der Bühne.
Film und Fernsehen: eine Auswahl
- „Tatort – Mord im Krankenhaus“, 1978.
- „In Zeiten wie diesen“, 1989.
- „Lieben wie gedruckt“ – als Kaffeehausbesitzer Konrad.
- „Der Bockerer II – Österreich ist frei“, 1996.
- „Kaisermühlenblues – Schön wär’s auf einer Insel“, 1997.
- „Kommissar Rex – Mörderisches Spielzeug“, 1999.
- „Tatort – Der Millenniumsmörder“, 2003.
- „Himmel, Polt und Hölle“, 2003.
- „Daniel Käfer und die Villen der Frau Hürsch“, 2005.
- „Und ewig schweigen die Männer“, 2008.
Radio und Moderation
Hirsch gestaltete auf Ö3 die Sendung „Siesta“. Außerdem arbeitete er als Moderator von Fernsehdokumentationen. Die vertrauliche Erzählstimme war damit auch außerhalb seiner Lieder präsent.
Dokumentierte Bühnenrollen und Filmografie · Informationen und Erinnerungen an „Siesta“ suchen.
10. Auszeichnungen und Erfolge
- 1980: Deutscher Schallplattenpreis.
- 2001: Silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien.
- 2003: Amadeus Austrian Music Award in der Kategorie „Künstler Pop/Rock national“ für „Perlen“.
- 2011: Goldener Rathausmann der Stadt Wien.
- 2012: posthumer Amadeus Austrian Music Award für das Lebenswerk.
Der Erfolg des Debüts
„Dunkelgraue Lieder“ wurde bereits in der frühen Karriere zum Bestseller. Das Album begründete eine langfristige Publikumsbindung, nicht nur einen kurzlebigen Singleerfolg.
„Perlen“
Nach der historischen Universal-Biografie erreichte das Album kurz nach Erscheinen Goldstatus. Der spätere Amadeus würdigte diese neue Studioarbeit, während die Ehrung von 2012 ausdrücklich das Lebenswerk betraf.
Auf eine pauschale Gesamtzahl verkaufter Tonträger und eine unvollständig überprüfte Summe sämtlicher Gold- und Platinauszeichnungen wird verzichtet.
Dokumentierte Ehrungen · Historische Angaben zu „Perlen“ · Einordnung der Amadeus-Kategorien.
11. Kulturelle Bedeutung und Einfluss
Ein eigener Ton innerhalb des Austropop
Hirsch gehört zur Geschichte des Austropop, unterscheidet sich aber deutlich von einer rein rockorientierten oder hymnischen Spielart. Bei ihm steht die erzählte Szene besonders stark im Mittelpunkt.
Das Lied als kleines Theaterstück
Seine Schauspielkunst erweitert die Möglichkeiten des Liedvortrags. Ein Wechsel der Perspektive, eine beiläufige Betonung oder eine Pause kann die Bedeutung einer Geschichte verändern.
Mitgefühl ohne Beschönigung
Die dunklen Themen sind nicht bloß ein Markenzeichen für Aufmerksamkeit. Sie ermöglichen einen Blick auf Menschen und Erfahrungen, die im gewöhnlichen Unterhaltungslied wenig Platz haben.
Steiermark und Wien
Seine Biografie verbindet ländliche Kindheitserinnerungen mit einem großstädtischen Sprach- und Erfahrungsraum. Diese Verbindung macht ihn zugleich zu einem wichtigen Beispiel für österreichische Künstlerbiografien jenseits einer einfachen Stadt-Land-Gegenüberstellung.
Fortdauernde Interpretation
Hommageprogramme und die Weiterarbeit langjähriger Weggefährten halten die Lieder präsent. Dabei wird das Werk nicht nur archiviert, sondern erneut gesungen und von anderen Stimmen interpretiert.
Grundlage: Kulturhistorische Einordnung · Aktuelle Aufführungspraxis im Rahmen einer Hommage.
12. Interessante Fakten
- Der als besonders wienerisch wahrgenommene Künstler wurde in der Steiermark geboren.
- Er wuchs im zweiten Wiener Gemeindebezirk auf.
- Vor der Schauspielausbildung studierte er Grafik.
- Seine frühe Band The Clan spielte vor allem Rolling-Stones-Stücke.
- Er war bereits Ensemblemitglied der Josefstadt, bevor sein erstes Album erschien.
- Seine Frau Cornelia Köndgen ist Schauspielerin.
- Er gestaltete die Ö3-Sendung „Siesta“.
- „Bis zum Himmel hoch“ arbeitet mit Stoffen aus dem Alten Testament.
- Auf seinem letzten regulären Liederalbum sang er ein Duett mit Rebekka Bakken.
- Johnny Bertl blieb auch nach Hirschs Tod ein wichtiger Interpret und Bewahrer seines Repertoires.
- 2026 jährte sich sein Geburtstag zum 80. Mal.
- Am 24. November 2026 jährt sich sein Todestag zum 15. Mal.
13. Aussagen, Titel und prägende Formulierungen
Eine dokumentierte Aussage zum Konzertprogramm
„das, was die Leut gern hören wollen“
Die Edition Scheibmaier schreibt diese Formulierung Hirsch im Zusammenhang mit dem Programm „Vielleicht – zum letzten Mal“ zu. Es handelt sich um eine im Künstlerumfeld überlieferte Aussage, nicht um ein hier vollständig überprüftes Interviewtranskript.
Originalkontext auf der Verlagsseite.
Prägende Titel
- „Dunkelgraue Lieder“
- „Zartbitter“
- „Gel’, du magst mi“
- „I lieg am Ruckn“
- „Komm, großer schwarzer Vogel“
- „In Ewigkeit Damen“
- „Von Dunkelgrau bis Himmelblau“
Diese Formulierungen sind Song-, Album- oder Programmtitel. Sie dürfen nicht automatisch als persönliche Lebensmottos oder als wörtliche Aussagen über seinen Gemütszustand verstanden werden.
Interviews im Original recherchieren
14. Medien, Literatur und Rezeption
Das Etikett des „dunklen“ Liedermachers
Die öffentliche Wahrnehmung konzentriert sich häufig auf das Makabre. Dieses Merkmal ist zentral, verdeckt aber leicht die Zärtlichkeit, den Humor und die sprachliche Genauigkeit seiner Arbeit.
Die Stimme als Erinnerungszeichen
Hirschs Vortrag ist auch ohne Bild erkennbar. In Hörsendungen, Konzertaufnahmen und gesprochenen Programmen bleibt diese Stimme ein wesentlicher Zugang zum Werk.
Biografische Literatur
- Cornelia Köndgen: „Mit einem kleinen Schuss ins Rot. Die Jahre mit Ludwig Hirsch“, Seifert Verlag, 2013.
- Andy Zahradnik, Cornelia Köndgen und Johnny Bertl: „I lieg am Ruckn – Erinnerungen an Ludwig Hirsch“, Ueberreuter, 2016.
Das Erinnerungsbuch von Köndgen bietet eine persönliche Perspektive auf die gemeinsamen Jahre. Die Veröffentlichung von 2016 versammelt Erinnerungen von Angehörigen, Freunden und Weggefährten.
Solche Bücher sind für die Innenansicht wichtig. Erinnerungen sollten dennoch von unabhängig überprüfbaren Daten und zeitgenössischen Dokumenten unterschieden werden.
Keine Reduktion auf die Todesumstände
Eine seriöse Rezeption behandelt den Tod sachlich und ohne Details, die das Werk auf eine tragische Schlussgeschichte reduzieren. Hirschs Bedeutung beruht auf jahrzehntelanger künstlerischer Arbeit.
Literatur und Rezeptionsgeschichte · Rezensionen zu Köndgens Erinnerungsbuch suchen · Informationen zum Erinnerungsband von 2016 suchen.
15. Videos, Radiobeiträge und Konzertaufnahmen
Einzelne Lieder auf YouTube
- „Die Omama“ suchen
- „I lieg am Ruckn“ suchen
- „Der Herr Haslinger“ suchen
- „Gel’, du magst mi“ suchen
- „Komm, großer schwarzer Vogel“ suchen
- „Rebekka und ich“ suchen
Konzertprogramme und Liveaufnahmen
- „Gottlieb“ live suchen
- „Dunkelgrau – Live!“ suchen
- Aufnahmen mit Johnny Bertl suchen
- Material zum Programm von 2008 suchen
- „Zum letzten Mal – live“ suchen
Fernsehen und Dokumentationen
- Ludwig Hirsch bei ORF ON suchen
- Dokumentationen und Fernsehporträts suchen
- „Tatort“-Auftritte und Filmografie recherchieren
- Theaterarchive und Rolleninformationen suchen
Radio und Audioarchive
- Beiträge bei ORF Sound suchen
- Ö1-Porträts und Gespräche suchen
- Material zur Ö3-Sendung „Siesta“ suchen
- Audiogespräche auf SoundCloud suchen
Gesprochenes Wort
Suchlinks sind keine Garantie für vollständige, kostenlose oder dauerhaft verfügbare Mitschnitte. Offizielle Veröffentlichungen, Fernsehausschnitte, Fanvideos und nicht autorisierte Uploads müssen voneinander unterschieden werden.
16. Erinnerungskultur und aktuelle Informationen
Jubiläumsjahr 2026
2026 treffen zwei bedeutende Jahrestage zusammen: Hirschs 80. Geburtstag im Februar und sein 15. Todestag im November. Das sind sinnvolle Ausgangspunkte für aktuelle Würdigungen, Sendungen und Hommageprogramme.
Hommage in der Steiermark
Ein Bericht vom März 2026 dokumentiert eine Hommage im Kunsthaus Weiz, bei der Johnny Bertl als langjähriger musikalischer Weggefährte mit seiner Band beteiligt war.
Dieser Bericht belegt eine konkrete vergangene Veranstaltung. Er ist kein aktueller Spielplan für November 2026.
Erinnerungsorte in Wien
Das Wien Geschichte Wiki dokumentiert Hirschs ehrenhalber gewidmetes Grab am Gersthofer Friedhof. Hinzu kommen öffentliche Erinnerungsbenennungen in Wien.
Historische Künstlerwebsite
Unter „ludwighirsch.at“ ist die historische Künstlerwebsite dokumentiert. Die Biografieseite konnte bei dieser Recherche nicht vollständig abgerufen werden. Für überprüfbare Lebensdaten werden deshalb ergänzend das Wien Geschichte Wiki und weitere dokumentierte Quellen herangezogen.
17. Weblinks, Suchangebote und soziale Medien
Biografie und vertiefende Informationen
- Wien Geschichte Wiki: Biografie, Ehrungen und Literatur
- Historische Künstlerbiografie bei Universal Music
- Edition Scheibmaier: Programme und Tourneen
- Historische Künstlerwebsite
- Discogs: Tonträger und Credits
Google, Bilder und aktuelle Nachrichten
- Ludwig Hirsch auf Google suchen
- Ludwig Hirsch bei Google Bilder suchen
- Aktuelle Nachrichten suchen
- Nachrichten der letzten Woche suchen
- Neuauflagen und Vinyl-Ausgaben suchen
Musik und Streaming
- YouTube: Musik, Interviews und Liveaufnahmen
- SoundCloud: nach Ludwig Hirsch suchen
- Spotify: nach Ludwig Hirsch suchen
- Apple Music: nach Ludwig Hirsch suchen
- Discogs: zusätzliche Tonträgersuche
Soziale Medien: ausdrücklich als Suchangebote
Ludwig Hirsch starb 2011. Heutige Seiten unter seinem Namen können von Angehörigen, Rechteinhabern, Archivbetreibern oder Fans geführt werden. Die folgenden Links bestätigen keinen persönlichen oder offiziellen Account.
- Ludwig Hirsch auf Facebook suchen
- Instagram-Profile und Beiträge suchen
- Ludwig Hirsch auf TikTok suchen
- Nach offiziellen YouTube-Veröffentlichungen suchen
Musikalische und künstlerische Weggefährten
- Johnny Bertl: Zusammenarbeit und heutige Hommagen · Gemeinsame Aufnahmen suchen
- Robert Opratko: Arrangements und Produktion · Audio- und Videomaterial suchen
- Peter Schleicher und The Clan · Frühe Bandaufnahmen suchen
- Rebekka Bakken: Informationen zum Duett · Gemeinsame Musik suchen
- Cornelia Köndgen: Erinnerungen und Bücher · Gespräche und Lesungen suchen
Bilder, Videos und Audioaufnahmen aus Suchmaschinen sind nicht automatisch zur Veröffentlichung freigegeben. Bildrechte, Urheberangaben und gegebenenfalls Nutzungsgenehmigungen müssen vor einer Weiterverwendung gesondert geprüft werden.
Wilfried Scheutz – die unverwechselbare Reibeisenstimme zwischen Rock, Volksmusik und Austropop
Wilfried Scheutz, auf Schallplatten und Konzertplakaten meist schlicht „Wilfried“, gehörte zu den vielseitigsten Persönlichkeiten der österreichischen Popularmusik. Er verband alpenländische Melodien mit Rock, sang auf Englisch und im Dialekt, bewegte sich zwischen Blues, Disco, Pop und A-cappella-Gesang und stand außerdem als Schauspieler auf Bühnen und vor Kameras.
Mit „Ziwui, Ziwui“, „Highdelbeeren“, „Orange“, „Südwind“ und „Lauf Hase lauf“ hinterließ er ein Repertoire, das weit über einen einzelnen Stil hinausreicht. Seine raue, druckvolle Stimme hielt diese unterschiedlichen musikalischen Welten zusammen. Das späte Album „Gut Lack“ zeigt ihn noch einmal als eigenwilligen, humorvollen und nachdenklichen Künstler.
Recherche- und Informationsstand: 4. November 2026. Historische Veröffentlichungen, unterschiedliche Bandphasen und heutige Archivangebote werden getrennt dargestellt.
1. Einleitung und Überblick
Wilfried war der Künstlername eines Solisten, nicht der Name einer einzigen, dauerhaft gleich besetzten Band. Seine Laufbahn umfasst frühe Rockgruppen, die Solokarriere, eine Phase als Sänger der Ersten Allgemeinen Verunsicherung, das Vokalensemble 4Xang und die späte Zusammenarbeit mit einer neuen Band.
Sein künstlerischer Weg verbindet mehrere österreichische Musiklandschaften: das Salzkammergut als Herkunftsraum, Graz als Ausgangspunkt der professionellen Karriere, Wien als Arbeitsort und Pressbaum im Wienerwald als langjährigen Lebensmittelpunkt.
Steckbrief
- Name: Wilfried Scheutz
- Künstlername: Wilfried
- Geboren: 24. Juni 1950 in Bad Goisern, Oberösterreich
- Gestorben: 16. Juli 2017; als Sterbeort nennt das Österreichische Musiklexikon Lilienfeld, Niederösterreich
- Tätigkeit: Sänger, Texter, Komponist, Musiker und Schauspieler
- Instrumente: unter anderem Gitarre und Bass
- Erste eigene Band: The Provos, Mitte der 1960er-Jahre
- Beginn der professionellen Karriere: frühe 1970er-Jahre in Graz
- Früher Durchbruch: „Mary, Oh Mary“ und „Ziwui, Ziwui“
- Wichtige Stationen: EAV, 4Xang, Fathers’n’Sons und die Neue Band
- Letztes Studioalbum: „Gut Lack“, 2017
- Lebenswerk-Ehrung: posthumer Amadeus Austrian Music Award 2018
Grundlagen: Österreichisches Musiklexikon · Rockarchiv Steiermark am Universalmuseum Joanneum.
2. Biografie, Herkunft und Karrieregeschichte
Kindheit im Salzkammergut
Wilfried Scheutz wuchs in einem Umfeld auf, in dem Musik zum Alltag gehörte. Seine Mutter führte ein Wirtshaus, das als Treffpunkt für Musikanten diente; sein Großvater leitete die örtliche Volksmusikkapelle. Die alpenländische Musiktradition war für ihn deshalb keine spätere Entdeckung, sondern Teil seiner frühen Lebenswelt.
Nach Angaben des Österreichischen Musiklexikons begann er mit acht Jahren Gitarre zu spielen. Als die internationale Beat- und Rockmusik der 1960er-Jahre auch seine Generation erreichte, gründete er mit etwa 14 Jahren The Provos.
Schule, Studium und der Weg nach Graz
1969 maturierte Scheutz an der Handelsakademie Gmunden. Anschließend begann er in Graz Englisch und Französisch zu studieren. Das Rockarchiv Steiermark datiert seinen Umzug nach Graz auf 1970.
Die Grazer Szene wurde zum Ausgangspunkt seiner professionellen Musikkarriere. Zunächst spielte er bei Moses Bass, anschließend sang er bei der Hardrockgruppe Hide & Seek. Auf deren letzter Single „Sad Song/Mexican Dessert“ ist seine Stimme dokumentiert.
Die frühen Soloerfolge
Unter dem Namen Wilfried veröffentlichte er englischsprachige Singles wie „Mary, Oh Mary“ und „Woodpecker’s Music“. Mit „Ziwui, Ziwui“ gelang 1973 ein besonders eigenständiger Schritt: Eine alpenländische Melodie wurde in einen druckvollen Rockzusammenhang versetzt.
Damit entstand keine bloße musikalische Kuriosität, sondern ein früher Beleg dafür, dass regionale Tradition und zeitgenössischer Rock miteinander verbunden werden können, ohne sich gegenseitig auszuschließen.
Quellenhinweis: Die Verlagsbiografie nennt 1972 für den frühen Erfolg von „Mary, Oh Mary“. Das Österreichische Musiklexikon und die Tonträgerübersicht des Rockarchivs führen die Single unter 1973. Hier wird für die Veröffentlichung das Jahr 1973 verwendet.
Crazy Baby Band und eine erzwungene Unterbrechung
Um 1974 war Wilfried mit der Crazy Baby Band unterwegs. Der Name bezog sich auf sein Album „The Crazy Baby“. Während dieser Konzertphase bekam er erhebliche Probleme mit seiner Stimme und musste seine musikalische Arbeit zeitweise unterbrechen.
Nach der Genesung erweiterte er seine Tätigkeit um die Schauspielerei und zog nach Wien. Die frühe Karriere verlief damit nicht geradlinig: Auf Erfolg und intensive Bühnenarbeit folgte eine Phase der Neuorientierung.
1978/1979: Sänger der EAV
Wilfried gehörte zur frühen Ersten Allgemeinen Verunsicherung und sang deren erstes Album ein. Das Österreichische Musiklexikon verortet diese Phase in den Jahren 1978 und 1979.
Seine EAV-Zeit ist historisch wichtig, darf aber nicht mit der späteren, besonders bekannten Erfolgsbesetzung der Gruppe gleichgesetzt werden. Wilfried war Teil der frühen, stark rocktheatralisch geprägten Entwicklungsphase.
Die 1980er-Jahre: zwischen Disco und Dialektpop
Nach der EAV arbeitete Wilfried unter anderem mit Robert Ponger zusammen und veröffentlichte englischsprachige Musik im Discosound. Anfang der 1980er-Jahre rückten deutschsprachige und dialektale Lieder wieder stärker in den Mittelpunkt.
„Highdelbeeren“, „Orange“, „Lass mi bei dir sein“, „Südwind“ und „Lauf Hase lauf“ stehen für unterschiedliche Seiten dieser Karrierephase. Seine Stimme blieb das verbindende Element: rau, körperlich und auch in weicheren Liedern sofort erkennbar.
1988: Eurovision Song Contest
Mit „Lisa Mona Lisa“ vertrat Wilfried Österreich beim Eurovision Song Contest 1988. Der Beitrag erhielt keine Punkte und belegte den letzten Platz.
Das Ergebnis wurde zu einem hartnäckigen Bestandteil seiner öffentlichen Wahrnehmung. Für eine ausgewogene Künstlerbiografie ist es jedoch nur eine Station innerhalb einer jahrzehntelangen, stilistisch vielfältigen Laufbahn.
4Xang und andere Arbeitsfelder
1996 gründete Wilfried die A-cappella-Formation 4Xang mit und übernahm auch deren Management. Daneben arbeitete er als Schauspieler, Sprecher, Autor und zeitweise als Gastronom.
Der Wechsel zum unbegleiteten Ensemblegesang zeigt, wie wenig er sich auf die Rolle des Rockfrontmanns beschränken ließ. Stimme konnte für ihn auch harmonisches Zusammenspiel statt alleinige Durchsetzungskraft bedeuten.
Das späte Comeback
2009 entstand mit seinem Sohn Hanibal Scheutz das Projekt Fathers’n’Sons. Anfang 2011 stellten Vater und Sohn die Neue Band zusammen. „Tralalala“ erschien 2012; der Mitschnitt des Präsentationsabends wurde 2013 als „Wieder da! – Das Live-Album“ veröffentlicht.
Am 16. Juni 2017 erschien „Gut Lack“. Hanibal Scheutz und Carlos Barreto-Nespoli produzierten das Album gemeinsam. Wilfried starb am 16. Juli 2017, einen Monat nach der Veröffentlichung, an den Folgen einer Krebserkrankung.
Vertiefung: Biografie und historische Dokumente im Rockarchiv · Verlagsbiografie · Labelinformationen zu „Gut Lack“.
3. Musikstil und Einflüsse
Volksmusik als Ausgangsmaterial, nicht als Grenze
Wilfrieds frühe Begegnung mit Volksmusik erklärt, weshalb traditionelle Melodien in seinem Werk nicht wie bloß aufgesetzte Zitate erscheinen. Mit „Ziwui, Ziwui“ und später seiner rockigen Fassung des „Kufsteinlieds“ behandelte er dieses Material als veränderbare, lebendige Musik.
Das Österreichische Musiklexikon ordnet seine Interpretation des „Kufsteinlieds“ von 1981 als frühes Beispiel der Neuen Volksmusik ein. Dabei handelt es sich um eine Interpretation des Liedes von Karl Ganzer, nicht um eine Eigenkomposition Wilfrieds.
Rock und Blues
Seine frühen Erfahrungen mit Hardrock und seine markante Stimme blieben auch in späteren Liedern hörbar. Der Blues war dabei sowohl musikalisches Ausdrucksmittel als auch eine Haltung: direkt, körperlich und offen für Brüche und widersprüchliche Gefühle.
Disco und englischsprachiger Pop
Mit Robert Ponger erkundete Wilfried einen anderen Klangraum. Produktionen wie „Nights in the City“ und „Make Up“ gehören zu einer international orientierten Phase, die in vereinfachten Austropop-Rückblicken leicht übersehen wird.
Die Stimme als verbindendes Instrument
Trotz aller Stilwechsel blieb Wilfried unmittelbar identifizierbar. Seine raue Stimme konnte drängend und kraftvoll wirken, zugleich aber Wärme und Nachdenklichkeit transportieren. Gerade die späten Aufnahmen zeigen, dass sein Ausdruck nicht allein von Lautstärke lebte.
A-cappella-Gesang
Bei 4Xang stand nicht das instrumentale Arrangement, sondern das Zusammenspiel mehrerer Stimmen im Zentrum. Diese Arbeit erweitert das Bild vom vermeintlich ausschließlich ungestümen Rocksänger um Präzision, Harmonie und Ensemblebewusstsein.
Grundlagen: Stilistische Einordnung im Österreichischen Musiklexikon · Labelporträt zu musikalischen Entwicklungslinien.
4. Texte und Themen
Alltagssprache und körperlicher Ausdruck
Wilfrieds Lieder wirken häufig durch ihre unmittelbare Sprache. Dialekt erscheint nicht als Dekoration, sondern als selbstverständliche Ausdrucksweise. Die Stimme gibt den Worten zusätzlich Gewicht, Reibung und eine körperliche Präsenz.
Humor und Selbstironie
Sein Werk enthält Übermut, Wortwitz und eine Lust am musikalischen Ausprobieren. Auch im späten Album „Gut Lack“ bleibt Selbstironie ein wichtiges Ausdrucksmittel. Die kritische Besprechung in „skug“ hebt etwa den grimmigen Humor und die Volksmusikfragmente hervor.
Lebensbilanz ohne reine Nostalgie
Die späten Alben „Tralalala“ und „Gut Lack“ sind nicht nur Rückblicke auf alte Hits. Sie zeigen einen Künstler, der seine Erfahrungen in neue Lieder übersetzt und sich weiterhin mit Gegenwart und Vergänglichkeit auseinandersetzt.
Mehrere Formen von Autorschaft
Bei Wilfried sind Eigenkompositionen, Gemeinschaftsarbeiten, Bearbeitungen und Interpretationen zu unterscheiden. Ein von ihm gesungenes Volkslied ist nicht automatisch von ihm geschrieben. Für genaue Angaben sind die Credits der jeweiligen Veröffentlichung maßgeblich.
„BuchstabenBlues“
Mit „BuchstabenBlues“ veröffentlichte Scheutz 2008 ein Buch, das auch als Verbindung von Literatur und Tonträger dokumentiert ist. Es erweitert die Beschäftigung mit ihm über die reine Albumdiskografie hinaus.
Weiterführend: „Gut Lack“ in der kritischen Besprechung von skug · Wilfried Scheutz bei der Bibliothek der Provinz.
5. Diskografie und Werke im Überblick
Die folgende Übersicht umfasst zentrale Albumveröffentlichungen, ein literarisch-musikalisches Werk und wichtige Liveaufnahmen. Sie ist keine vollständige Liste sämtlicher Singles, Samplerbeiträge und Wiederveröffentlichungen. Die frühen EAV-Aufnahmen gehören zum Katalog der EAV und werden nicht als Wilfried-Soloalben gezählt.
| Jahr | Veröffentlichung | Einordnung |
|---|---|---|
| 1974 | Wilfried | Frühe LP; im Rockarchiv auch mit einer CD-Ausgabe von 1989 dokumentiert. |
| 1974 | The Crazy Baby | Frühe Rockphase; Bezugspunkt für den Namen Crazy Baby Band. |
| 1979 | Nights in the City | Englischsprachige, international orientierte Phase. |
| 1980 | Make Up | Album aus dem Umfeld von Disco und Pop. |
| 1981 | Ganz normal | Album aus der Phase der stärkeren Rückkehr zur deutschen Sprache. |
| 1982 | Wunschkonzert | Albumveröffentlichung im Polydor-Katalog. |
| 1983 | Ja | Studioveröffentlichung. |
| 1983/1984 | Sehr sehr arg | Abweichende Datierung: Rockarchiv 1983, Österreichisches Musiklexikon 1984. |
| 1985 | Ganz oder gar net | Studioalbum aus seiner etablierten Austropop-Phase. |
| 1986 | Nachts in der City – Live | Livealbum; nicht mit der englischsprachigen LP „Nights in the City“ von 1979 zu verwechseln. |
| 1987 | Leicht | Studioveröffentlichung. |
| 1988 | Feuer auf dem Dach | Album aus dem Jahr seines Eurovision-Auftritts. |
| 1990 | Berg und Tal | Studioveröffentlichung. |
| 1990 | Der weiche Kern | Studioveröffentlichung. |
| 1992 | Gemma! | Album aus den frühen 1990er-Jahren. |
| 1994 | Katerfrühstück feat. Wilfried | Kooperation; als eigenständiges Projekt von der klassischen Solodiskografie zu unterscheiden. |
| 1998/2000 | … und immer wieder geht die Sunn auf | Abweichende Datierung: Musiklexikon 1998, im Rockarchiv dokumentierte CD 2000. |
| 2008 | BuchstabenBlues | Buch und begleitender Tonträger. |
| 2012 | Tralalala | Spätes Studioalbum mit der Neuen Band. |
| 2013 | Wieder da! – Das Live-Album | Mitschnitt des Präsentationsabends von „Tralalala“; veröffentlicht am 8. November 2013. |
| 2017 | Gut Lack | Letztes Studioalbum; veröffentlicht am 16. Juni 2017. |
Diskografischer Hinweis: Unterschiedliche Jahreszahlen können auf verschiedene Ausgaben oder abweichende Katalogangaben zurückgehen. Wo die herangezogenen Quellen voneinander abweichen, bleibt die Differenz sichtbar. Für eine konkrete Vinyl- oder CD-Ausgabe sind Katalognummer und Labelangabe zusätzlich zu prüfen.
Wichtige Singles und bekannte Lieder
- „Mary, Oh Mary“
- „Woodpecker’s Music“
- „Ziwui, Ziwui“
- „Nights in the City“
- „Highdelbeeren“
- „Orange“
- „Lass mi bei dir sein“
- „Lauf Hase lauf“
- „Südwind“
- „Masgumje“
- „Lisa Mona Lisa“
Ein sinnvoller Einstieg in sein Werk
- „Ziwui, Ziwui“ – die frühe Verbindung von Rock und alpenländischer Musik.
- „Nights in the City“ – die englischsprachige Seite.
- „Highdelbeeren“ und „Orange“ – die markante Austropop-Stimme.
- „Südwind“ – ein weiterer Zugang zum bekannten Repertoire.
- „Nachts in der City – Live“ – der Bühnenkünstler der 1980er-Jahre.
- „Tralalala“ – der Neustart mit der Neuen Band.
- „Wieder da!“ – das späte Livezeugnis.
- „Gut Lack“ – die letzte künstlerische Bilanz.
Werkrecherche: Umfangreiche Tonträgerübersicht im Rockarchiv · SR-Archiv österreichischer Popularmusik · Discogs: Veröffentlichungen und Mitwirkende.
6. EAV, 4Xang und weitere Kooperationen
Die frühe Erste Allgemeine Verunsicherung
Wilfrieds Beteiligung an der ersten EAV-LP verbindet ihn mit einem weiteren zentralen Kapitel österreichischer Popgeschichte. Die frühe EAV verband Rockmusik mit Theater, satirischen Szenen und visueller Inszenierung.
Für Wilfried war diese Phase eine Station innerhalb einer eigenständigen Solokarriere. Für die EAV war er ein Sänger ihrer Anfangszeit, nicht die Stimme der späteren großen Hitserie.
4Xang
Mit 4Xang entstand ab 1996 ein anderer musikalischer Schwerpunkt. Wilfried war Mitglied und Manager. Nach Labelangaben fand die Premiere im K&K Hofbeisl in Bad Ischl statt.
Das Projekt führte ihn zugleich zurück ins Salzkammergut und in eine neue Form der musikalischen Zusammenarbeit: Das Ensemble selbst wurde zum Klangkörper.
Fathers’n’Sons
Das 2009 entstandene Projekt mit seinem Sohn Hanibal war ein wichtiger Schritt zur späteren Zusammenarbeit. Hanibal Scheutz ist Bassist von 5/8erl in Ehr’n. Die Verbindung zwischen Vater und Sohn blieb nicht bei einem symbolischen Generationentreffen stehen, sondern führte zu gemeinsamer künstlerischer Arbeit.
Zusammenarbeit mit Robert Ponger
Die englischsprachigen Produktionen mit Robert Ponger gehören zu Wilfrieds international orientierter Disco-Phase. Diese Verbindung ist auch deshalb interessant, weil Ponger später den frühen Sound von Falco entscheidend mitprägen sollte.
„Gut Lack“ als gemeinsames Werk
Hanibal Scheutz und Carlos Barreto-Nespoli produzierten Wilfrieds letztes Album. Die künstlerische Bilanz entstand damit in einem Umfeld, das seine Erfahrungen mit einer jüngeren musikalischen Perspektive zusammenbrachte.
Kooperationen im Musiklexikon · Entstehung und Produktion von „Gut Lack“.
7. Bandmitglieder und historische Besetzungen
Wilfrieds Karriere umfasst mehrere voneinander zu unterscheidende Bandphasen. Eine einzige Besetzungsliste für sein gesamtes Werk wäre irreführend.
Frühe musikalische Stationen
- The Provos – frühe eigene Band im Salzkammergut.
- Moses – Grazer Formation, in der Wilfried Bass spielte.
- Hide & Seek – Hardrockgruppe, bei der er als Sänger tätig war.
- Crazy Baby Band – Konzertformation der frühen Solophase um 1974.
- Erste Allgemeine Verunsicherung – Sänger der frühen Bandphase 1978/1979.
- 4Xang – A-cappella-Formation ab 1996.
Die Neue Band ab 2011
Die Labelbeschreibung zu „Wieder da!“ nennt folgende Besetzung der Anfang 2011 zusammengestellten Neuen Band:
| Musiker | Funktion |
|---|---|
| Wilfried Scheutz | Gesang und künstlerischer Mittelpunkt. |
| Orges Toçe | Gitarre. |
| Heinz Jiras | Keyboards. |
| Carlos Barreto-Nespoli | Bass. |
| Christian Eberle | Schlagzeug. |
Hanibal Scheutz war an der Zusammenstellung und künstlerischen Entwicklung beteiligt. Das macht ihn nicht automatisch zum Bassisten dieser konkreten Livebesetzung: Als solcher wird Carlos Barreto-Nespoli genannt.
Diese Unterscheidung ist besonders wichtig, weil Hanibal selbst Bassist ist und bei späteren Aufnahmen als Produzent eine zentrale Rolle spielte.
Dokumentierte Besetzung der Neuen Band · Historische Bandfotos und frühe Stationen.
8. Live-Auftritte und Konzertentwicklung
Der frühe Rockfrontmann
Die Konzertfotos und Plakate im Rockarchiv dokumentieren Wilfried bereits Anfang der 1970er-Jahre als präsenten Bühnenmusiker. Aufnahmen aus Poppendorf, Liezen und weiteren steirischen Spielorten zeigen seine Verbindung zur damaligen regionalen Rockszene.
„Nachts in der City – Live“
Das Livealbum von 1986 ist ein wichtiger Zugang zum etablierten Wilfried der 1980er-Jahre. Es dokumentiert eine andere Karrierephase als die englischsprachige Studio-LP „Nights in the City“ von 1979.
Stimme im Ensemble
Mit 4Xang veränderte sich auch die Form seiner Bühnenarbeit. Nicht allein die Energie des Frontmanns, sondern gemeinsamer Klang und vokales Zusammenspiel standen im Mittelpunkt.
„Wieder da!“
Das 2013 veröffentlichte Livealbum hält den Präsentationsabend von „Tralalala“ fest. Es ist ein dokumentierter Zugang zu Wilfrieds später Konzertphase und zum Zusammenspiel mit der Neuen Band.
Die gesundheitlichen Grenzen der letzten Zeit
In einem im Mai 2017 geführten Interview sprach Wilfried offen darüber, dass größere Konzertbelastungen für ihn nicht mehr ohne Weiteres möglich seien. Das Interview ist deshalb auch eine Quelle für die Grenzen seiner letzten öffentlichen Arbeitsphase.
Informationen zum späten Livealbum · Gespräch aus dem Mai 2017 · Konzertaufnahmen auf YouTube suchen.
9. Auszeichnungen und Erfolge
Frühe Hitparadenerfolge
Das Österreichische Musiklexikon bezeichnet „Mary, Oh Mary“ als Nummer-eins-Hit der österreichischen Hitparade. Bei historischen Erfolgsangaben ist allerdings auf die jeweilige Rangliste zu achten: Rundfunkhitparaden, Verkaufscharts und spätere Chartdatenbanken sind nicht automatisch identisch.
Ein langlebiges Repertoire
„Ziwui, Ziwui“, „Highdelbeeren“, „Orange“, „Südwind“ und „Lauf Hase lauf“ gehören zu den Liedern, die in Rückblicken und Wiederveröffentlichungen regelmäßig mit Wilfried verbunden werden. Ihre Bedeutung reicht über den ursprünglichen Veröffentlichungszeitpunkt hinaus.
Amadeus für das Lebenswerk
2018 wurde Wilfried posthum mit dem Amadeus Austrian Music Award für sein Lebenswerk geehrt. Die Auszeichnung würdigte die gesamte Laufbahn, nicht nur einen einzelnen Hit oder ein spätes Album.
Auf eine pauschale Gesamtverkaufszahl wird hier verzichtet. Dafür fehlen in den herangezogenen Quellen einheitlich dokumentierte, vergleichbare Angaben.
Erfolge und Lebenswerk-Ehrung im Musiklexikon · Karriereüberblick des Rockarchivs.
10. Kulturelle Bedeutung und Einfluss
Ein früher Brückenbauer zwischen Volksmusik und Rock
Wilfried gehört zu jenen österreichischen Musikern, die die Grenze zwischen regionaler Tradition und internationaler Popmusik früh infrage stellten. „Ziwui, Ziwui“ und seine Fassung des „Kufsteinlieds“ sind dafür zentrale Beispiele.
Seine Rolle ist als Teil einer größeren Entwicklung zu verstehen. Ihn zum alleinigen Erfinder des späteren Alpenrock zu erklären, würde die Vielfalt dieser Geschichte verkürzen.
Austropop aus den Bundesländern
Seine Biografie macht sichtbar, dass österreichische Popgeschichte nicht ausschließlich eine Wiener Geschichte ist. Bad Goisern, Bad Ischl und die Grazer Rockszene sind für seine künstlerische Entwicklung ebenso wichtig wie spätere Arbeitszusammenhänge in Wien.
Vielseitigkeit statt eindeutiger Schublade
Wilfrieds Stilwechsel können als Unruhe, aber ebenso als künstlerische Offenheit verstanden werden. Hardrock, Disco, Dialektpop und A-cappella sind bei ihm keine bloßen Randnotizen, sondern reale Stationen einer langen Laufbahn.
Generationenübergreifende Zusammenarbeit
Die Arbeit mit Hanibal Scheutz verbindet unterschiedliche Generationen österreichischer Musik. Entscheidend ist nicht allein die Familiengeschichte: Die Zusammenarbeit führte zu neuen Arrangements, einer neuen Band und schließlich zum letzten Studioalbum.
Einordnung: Wilfried in der österreichischen Musikgeschichte · FM4 Schnitzelbeats über „Gut Lack“ und sein Lebenswerk.
11. Interessante Fakten
- Seine Mutter führte ein Wirtshaus, in dem Musikanten zusammenkamen.
- Sein Großvater leitete eine Volksmusikkapelle.
- Vor seiner Bekanntheit als Sänger spielte Wilfried in Graz Bass.
- Er studierte Englisch und Französisch.
- Er sang die erste LP der Ersten Allgemeinen Verunsicherung ein.
- Er arbeitete mit Robert Ponger, einem späteren Schlüsselproduzenten Falcos.
- Bei 4Xang war er nicht nur Sänger, sondern auch Manager.
- Sein Sohn Hanibal ist Bassist von 5/8erl in Ehr’n.
- „Gut Lack“ erschien genau einen Monat vor seinem Tod.
- Das Rockarchiv bewahrt ein Interview mit ihm vom 25. Jänner 2008 aus Pressbaum auf.
Historische Fotos, Interview und Biografie · Veröffentlichungsdaten von „Gut Lack“.
12. Aussagen, Sprüche und persönliche Haltung
Die folgenden kurzen Zitate stammen aus einem Gespräch vom Mai 2017, das nach Wilfrieds Tod erneut veröffentlicht wurde. Sie sind persönliche Interviewaussagen, keine Liedtexte.
„Alles, was mich ausmacht, kommt auf dieser CD vor.“
Wilfried über „Gut Lack“. Die Aussage erklärt, weshalb das Album als persönliches Resümee verstanden werden kann, ohne es auf Krankheit und Abschied zu reduzieren.
„Ich bin ganz zufrieden mit diesem Resümee, denn so ein Leben muss man erst einmal führen!“
In dieser Formulierung verbinden sich Rückblick, Selbstbewusstsein und der für ihn typische robuste Humor.
Prägende Titel und Formulierungen
- „Ganz oder gar net“
- „Der weiche Kern“
- „Berg und Tal“
- „Wieder da!“
- „Gut Lack“
Diese Titel werden hier als Werkbezeichnungen angeführt, nicht als unabhängig belegte Lebensmottos.
13. Medien und Rezeption
Die Reibeisenstimme als Markenzeichen
In Porträts wird häufig zuerst seine markante Stimme genannt. Das ist nachvollziehbar, kann aber die kompositorische, darstellerische und organisatorische Arbeit hinter dem Sänger verdecken.
Der lange Schatten des Song Contests
Das Eurovision-Ergebnis von 1988 blieb medial besonders einprägsam. Eine solche Rangliste bewertet jedoch einen konkreten Beitrag in einem bestimmten Wettbewerb, nicht das gesamte Lebenswerk eines Künstlers.
Die Wiederentdeckung des späten Wilfried
„Tralalala“, „Wieder da!“ und „Gut Lack“ rückten ihn erneut als gegenwärtig arbeitenden Musiker ins Blickfeld. Die Labeltexte betonen diesen Neustart; als werbliche Künstlerdarstellungen sind sie entsprechend einzuordnen.
Davon zu unterscheiden sind journalistische Besprechungen wie der FM4-Beitrag zu „Gut Lack“ und die Rezension in „skug“. Sie ermöglichen einen kritischeren Blick auf das späte Werk.
Nachrufe und biografische Genauigkeit
Bei Details können sich zeitnahe Presseberichte und spätere Fachquellen unterscheiden. Das betrifft beispielsweise den Sterbeort: Einzelne Medien nennen Pressbaum, während das Österreichische Musiklexikon und die Verlagsbiografie Lilienfeld anführen. Diese Darstellung folgt bei den Lebensdaten den letztgenannten Quellen.
Ö1-Würdigung vom 17. Juli 2017 · FM4 über „Gut Lack“ · Rezension in skug.
14. TV, Videos, Radio und Konzertaufnahmen
Historisches Interview im Rockarchiv
Das Rockarchiv Steiermark dokumentiert ein Gespräch mit Wilfried Scheutz, aufgenommen am 25. Jänner 2008 in Pressbaum. Die Archivseite bietet außerdem Musik, O-Töne, Fotos und einen historischen Videohinweis zu „Ziwui Ziwui“.
Fernsehen und Eurovision
Der Eurovision-Auftritt von 1988 ist ein klar datierbares Fernsehdokument. Weitere Suchabfragen erschließen historische Musiksendungen und spätere Porträts.
- „Lisa Mona Lisa“ beim Eurovision Song Contest 1988 suchen
- Wilfried Scheutz bei ORF ON suchen
- Fernsehporträts und ORF-Ausschnitte suchen
Radio: Ö1 und FM4
Ö1 veröffentlichte am 17. Juli 2017 eine Würdigung unter dem Titel „Wilfried Scheutz, 1950–2017“. FM4 behandelte „Gut Lack“ in der Reihe „Schnitzelbeats“.
- Ö1: Sendungsinformation zur Würdigung
- FM4 Schnitzelbeats: „Gut Lack“
- Weitere Beiträge bei ORF Sound suchen
- Weitere Ö1-Beiträge suchen
Freies Radio und Audioarchiv
Die Sendungsreihe „Artarium“ der Radiofabrik widmete Wilfried einen Beitrag unter dem Titel „Wilfried, Gut Lack!“. Ein zugehöriger Archiveintrag findet sich im Cultural Broadcasting Archive.
Musik und Konzertaufnahmen
- „Ziwui, Ziwui“ suchen
- „Highdelbeeren“ suchen
- „Orange“ suchen
- „Südwind“ suchen
- „Lauf Hase lauf“ suchen
- „Wieder da!“ und späte Liveaufnahmen suchen
- 4Xang-Auftritte suchen
- Aufnahmen und Beiträge zu „Gut Lack“ suchen
Ein historischer Sendungs- oder Archiveintrag belegt nicht automatisch einen heute vollständig abrufbaren Stream. Suchergebnisse können offizielle Veröffentlichungen, Fernsehausschnitte und Fanaufnahmen enthalten.
15. Erinnerungskultur und aktuelle Informationen
Ein Werk in mehreren Archiven
Für Wilfried ist die Recherche über mehrere Einrichtungen besonders ergiebig. Das Rockarchiv dokumentiert seine regionale Geschichte, das Musiklexikon ordnet ihn wissenschaftlich ein, und das SR-Archiv erschließt Tonträger und Veröffentlichungszusammenhänge.
Historische Künstlerwebsite
Die Labelseiten nennen „wilfriedscheutz.at“ als damalige Künstlerwebsite. Da die heutige Erreichbarkeit und Betreuung dieser Domain hier nicht bestätigt werden, wird sie nicht als verlässlich aktueller Informationsdienst ausgegeben.
Jubiläen und heutige Veranstaltungen
2025 jährte sich Wilfrieds Geburtstag zum 75. Mal. 2027 wird sich sein Todestag zum zehnten Mal jähren. Das sind sinnvolle Suchbegriffe für Würdigungen und mögliche Erinnerungsprojekte, aber keine Bestätigung konkreter Veranstaltungen.
16. Suchlinks, Musikplattformen und soziale Medien
Verlässliche biografische und diskografische Informationen
- Österreichisches Musiklexikon: Biografie, Werke und Ehrungen
- Rockarchiv Steiermark: Biografie, Diskografie, Musik, Interviews und Bilder
- SR-Archiv: Veröffentlichungen und Katalogeinträge
- Labelseite zu „Gut Lack“
- Labelseite zu „Wieder da!“
- Verlag Bibliothek der Provinz
Google, Bilder und aktuelle Nachrichten
- Wilfried Scheutz auf Google suchen
- Wilfried Scheutz bei Google Bilder suchen
- Aktuelle Nachrichten suchen
- Nachrichten der letzten Woche suchen
- Interviews und Archivgespräche suchen
Musik und Streaming
- YouTube: Musik, Interviews und Liveaufnahmen
- SoundCloud: nach Wilfried Scheutz suchen
- Spotify: nach Wilfried Scheutz suchen
- Apple Music: nach Wilfried Scheutz suchen
- Discogs: Tonträger und Mitwirkende
- Discogs: zusätzlich unter dem Künstlernamen Wilfried suchen
Soziale Medien: ausdrücklich als Suchangebote
Wilfried Scheutz starb 2017. Heutige Profile unter seinem Namen können von Angehörigen, Rechteinhabern, Archivbetreibern oder Fans geführt werden. Die folgenden Links bestätigen keinen offiziellen oder persönlich betriebenen Account.
- Wilfried Scheutz auf Facebook suchen
- Instagram-Profile und Beiträge über Google suchen
- Wilfried Scheutz auf TikTok suchen
- Nach offiziellen YouTube-Veröffentlichungen suchen
Weggefährten und musikalisches Umfeld
- Hanibal Scheutz: Informationen · Gemeinsame Projekte auf YouTube
- 5/8erl in Ehr’n: aktuelle Informationen · Liveaufnahmen suchen
- Carlos Barreto-Nespoli: Informationen · Zusammenarbeit mit Wilfried suchen
- Orges Toçe: Informationen · Aufnahmen auf YouTube suchen
- Heinz Jiras: Informationen · Aufnahmen auf YouTube suchen
- Christian Eberle: Informationen · Aufnahmen auf YouTube suchen
- Robert Ponger und Wilfried: Hintergründe · Musik aus der gemeinsamen Arbeitsphase suchen
- Die frühe EAV mit Wilfried: Informationen · Frühe EAV-Aufnahmen suchen
- 4Xang: Informationen · Vokalaufnahmen suchen
Bilder und Aufnahmen aus Suchmaschinen sind nicht automatisch zur Veröffentlichung freigegeben. Für eine Website müssen Bildrechte, Urheberangaben und gegebenenfalls Nutzungsgenehmigungen gesondert geprüft werden.
Marianne Mendt – Jazzstimme, Austropop-Wegbereiterin und Wiener Schauspielpersönlichkeit
Marianne Mendt verbindet mehrere zentrale Kapitel österreichischer Unterhaltungskultur: den frühen Austropop, eine jahrzehntelange Jazzkarriere, Musical und Theater sowie die Fernsehserie „Kaisermühlen Blues“. Mit „Wie a Glock’n“ wurde sie 1970 zu einer Wegbereiterin deutschsprachiger Popmusik im österreichischen Dialekt.
Ihr künstlerischer Ausgangspunkt ist jedoch der Jazz. Schon vor dem großen Hit war sie als Sängerin und Bassistin mit einer Band in Europa unterwegs. Später setzte sie sich nicht nur als Interpretin, sondern auch als Lehrende und Organisatorin für den österreichischen Jazznachwuchs ein.
Als Gitti Schimek in „Kaisermühlen Blues“ erreichte sie ein zusätzliches Millionenpublikum. Dasselbe Publikum kannte sie damit in sehr unterschiedlichen Rollen: als Sängerin, Schauspielerin und unverwechselbare Wiener Persönlichkeit.
Recherche- und Informationsstand: 4. November 2026. Musik, Schauspiel, historische Festivalarbeit, Nachwuchsförderung und aktuelle Veröffentlichungen werden getrennt dargestellt.
1. Einleitung und Überblick
Marianne Mendt wurde als Marianne Krupicka in Wien geboren. Sie ist Solokünstlerin, arbeitete aber von Beginn an intensiv mit Bands, Orchestern und wechselnden Bühnenensembles.
Ein einzelnes Bandgründungsjahr beschreibt ihre Laufbahn daher nicht. Wichtige Eckpunkte sind die professionelle Musikerlaufbahn in den 1960er-Jahren, der Plattendurchbruch 1970 und die Gründung der MM Musikwerkstatt 2004.
Steckbrief
- Name: Marianne Mendt
- Geburtsname: Marianne Krupicka
- Geboren: 29. September 1945 in Wien
- Tätigkeit: Sängerin, Schauspielerin, Lehrende und Jazzförderin
- Musikalische Felder: Jazz, Swing, Pop, Wienerlied, Chanson und Musical
- Frühe Band: The Internationals
- Frühe Funktionen: Gesang und Bass
- Durchbruch: „Wie a Glock’n“, 1970
- Eurovision-Beitrag: „Musik“, 1971
- Bekannte Fernsehrolle: Gitti Schimek in „Kaisermühlen Blues“
- Nachwuchsarbeit: MM Musikwerkstatt ab 2004
- Lebenswerk-Amadeus: 2016
- Jüngstes hier belegtes Album: „I Wish You Love“, 2025
Grundlagen: Wien Geschichte Wiki · Offizielle Künstlerbiografie.
2. Biografie, Herkunft und Karrieregeschichte
Musikalische Kindheit in Wien
Marianne Mendt stammt aus einer musikalischen Familie. Sie erhielt Klavier- und Gesangsunterricht und sang im Kinderchor des Konservatoriums der Stadt Wien. In biografischen Darstellungen wird ihr früh erkanntes absolutes Gehör erwähnt.
Auf Wunsch der Eltern absolvierte sie zusätzlich eine kaufmännische Ausbildung. Nach der Handelsschule arbeitete sie zunächst als Büroangestellte bei Henkel. Die Musik blieb jedoch ihr eigentlicher beruflicher Wunsch.
Professionelle Laufbahn vor dem ersten Hit
Nach der Prüfung zur „gewerkschaftlich geprüften Vortragskünstlerin“ ging sie mit The Internationals auf Tournee durch Europa. Sie war dort nicht nur Sängerin, sondern spielte auch Bass.
Der spätere Durchbruch war damit nicht der Beginn ihrer musikalischen Berufserfahrung. Er baute auf Ausbildung, Ensemblepraxis und jahrelanger Bühnenarbeit auf.
1970: die Begegnung mit Gerhard Bronner
Bei einem Aufenthalt in Wien sang Mendt Gerhard Bronner vor. Er engagierte sie und vermittelte ihr das Lied „Wie a Glock’n“.
Die Musik stammt von Hans Salomon, der Text von Gerhard Bronner. Der Song war mit Bronners satirischer Fernsehsendung „Die große Glocke“ verbunden.
„Wie a Glock’n“ als Wendepunkt
Der Erfolg machte Mendt zu einer Schlüsselfigur der österreichischen Dialektwelle. Gemeinsam mit weiteren frühen Dialekterfolgen gehört der Song zur Vorgeschichte des modernen Austropop.
Eine alleinige „Erfindung“ des Austropop durch eine einzelne Person wäre allerdings eine Verkürzung. Mendts Beitrag war entscheidend, entstand aber innerhalb einer breiteren musikalischen Entwicklung.
1971: Eurovision Song Contest
In Dublin vertrat sie Österreich mit „Musik“. Der Beitrag belegte den 16. Platz unter 18 Teilnehmenden. Das Ergebnis beschreibt diesen konkreten Wettbewerb und nicht die gesamte künstlerische Leistung.
1972: „Funny Girl“
Am Opernhaus Essen übernahm Mendt ihre erste große Musicalrolle in der deutschen Erstaufführung von „Funny Girl“. Weitere Engagements in Deutschland, Österreich und der Schweiz folgten.
Musik und Theater entwickeln sich parallel
Während weitere Alben erschienen, erweiterte Mendt ihre Schauspielarbeit. Ab 1977 war sie auch auf Sprechtheaterbühnen tätig, unter anderem im Theater in der Josefstadt.
Mit „Mendt & Band“ erhielt sie außerdem eine eigene ORF-Sendung. Die offizielle Biografie nennt dieses Format als wichtigen Schritt ihrer Fernsehpräsenz.
„Kaisermühlen Blues“
Als Gitti Schimek in Ernst Hinterbergers Fernsehserie gewann Mendt große Popularität als Schauspielerin. Die Rolle verband Bodenständigkeit, Durchsetzungskraft und menschliche Wärme.
1994 wurde sie bei der Romy-Gala als beliebteste Schauspielerin ausgezeichnet. Ihr musikalisches Berufsleben bestand neben dieser Fernsehrolle weiter.
Jazz als beständige künstlerische Grundlage
„Momendt“, „Jazz Mendt Live“ und die spätere Bandarbeit machten deutlich, dass der Jazz kein bloßes Nebenfeld war. Er blieb ein zentraler Ausdrucksraum.
2000: „Freunde und Propheten“
Das Album verband frühere Lieder mit neuen Arrangements und gemeinsamen Interpretationen. Zu den Beteiligten gehörten Weggefährten wie André Heller und Georg Danzer.
2004: die MM Musikwerkstatt
Ende 2004 gründete Mendt die MM Musikwerkstatt. Ziel war eine Plattform für österreichische Jazzmusikerinnen und Jazzmusiker – etablierte Profis ebenso wie Nachwuchstalente.
Werner Feldgrill war ein wichtiger Partner bei dieser Arbeit. Wettbewerbe, Clubkonzerte und das MM Jazzfestival verbanden Förderung mit konkreter Bühnenpraxis.
2014: 50 Jahre Bühne
Am 17. Mai 2014 feierte Mendt ihr 50-jähriges Bühnenjubiläum in der Wiener Stadthalle unter dem Titel „That’s EntertainMENDT“.
Diese Zählung bezieht sich auf den Beginn der professionellen Bühnenlaufbahn, nicht auf das erst 1970 erschienene Debütalbum.
2021: Ende der Festivalreihe
Nach fünfzehn Ausgaben fand 2021 das letzte MM Jazzfestival statt. Die offizielle Biografie erklärt zugleich, dass der Verein seine Aufgaben weiterführt.
Das Ende des Festivals ist deshalb nicht mit einer vollständigen Beendigung der Förderarbeit gleichzusetzen.
2025: 80. Geburtstag und „I Wish You Love“
Zum 80. Geburtstag wurden eine Jubiläumstournee und ein großes Konzert mit Bigband und Weggefährten im Wiener Konzerthaus angekündigt.
Mit „I Wish You Love“ erschien ein Album mit Jazzballaden. Die offizielle Startseite hebt diese Veröffentlichung zum Recherchezeitpunkt hervor.
Vertiefung: Offizielle Biografie · Kulturhistorischer Überblick · ORF-Porträt zum 80. Geburtstag.
3. Musikstil und Einflüsse
Jazz und Swing
Mendts musikalische Identität beruht wesentlich auf Jazzgesang: rhythmische Beweglichkeit, Phrasierung und das Zusammenspiel mit einer Band stehen im Zentrum.
Dialektpop
Mit „Wie a Glock’n“ wurde österreichische Umgangssprache in einen zeitgenössischen Pop- und Jazzrahmen gestellt. Dialekt war nicht ausschließlich Folklore, sondern eine moderne Ausdrucksmöglichkeit.
Wienerlied
Das Album „Wienerlieder“ zeigt eine eigenständige Beschäftigung mit dem traditionellen Repertoire. Die Interpretation durch eine Jazzsängerin eröffnet andere rhythmische und klangliche Perspektiven.
Musical und Chanson
Musicalrollen verlangen die Verbindung von Stimme, Figur und Bühnensituation. Diese Erfahrung ergänzt den Jazzgesang um eine ausgeprägte darstellerische Dimension.
Eine Interpretin mit mehreren musikalischen Sprachen
Mendt muss nicht auf eine einzige Gattung festgelegt werden. Jazz, Pop, Wienerlied und Musical sind in ihrer Laufbahn tatsächliche Arbeitsfelder, nicht bloß dekorative Stilbezeichnungen.
Ausbildung und musikalische Vielfalt · „Wienerlieder“ mit Aufnahmecredits.
4. Texte, Themen und Interpretation
Alltagssprache als künstlerisches Material
Die frühen Dialektlieder machten eine Sprache hörbar, die dem Publikum unmittelbar vertraut war. In einem Poparrangement erhielt sie eine neue öffentliche Funktion.
Die Interpretin ist nicht automatisch die Autorin
„Wie a Glock’n“ wurde von Hans Salomon komponiert und von Gerhard Bronner getextet. Mendts entscheidende Leistung ist die Interpretation, nicht eine ihr nachträglich zugeschriebene alleinige Autorschaft.
Internationale Songs in österreichischer Sprache
Auf dem frühen Album wurden auch internationale Jazz-, Pop- und Musicaltitel mit österreichischen Texten versehen. Dazu gehörten „Mercy, Mercy, Mercy“, „Spinning Wheel“ und „Aquarius“.
Die Bearbeitungen sind von den ursprünglichen Kompositionen zu unterscheiden. Neue Sprache, Arrangement und gesanglicher Vortrag bilden zusätzliche künstlerische Ebenen.
Liebe, Erinnerung und musikalische Begegnung
Das Repertoire reicht von Beziehungsliedern und Chansons bis zu Jazzballaden. „Freunde und Propheten“ fügt der Interpretation eine biografische Ebene hinzu: bekannte Lieder werden mit Weggefährten neu gesungen.
Gitti Schimek und Marianne Mendt unterscheiden
Die Figur aus „Kaisermühlen Blues“ singt ebenfalls. Aussagen der Serienfigur sind dennoch keine automatischen persönlichen Aussagen der Schauspielerin.
Frühe Bearbeitungen und Werkzusammenhänge · Musik innerhalb der Fernsehserie.
5. Diskografie und Werke im Überblick
Zentrale Albumveröffentlichungen
| Jahr | Veröffentlichung | Einordnung |
|---|---|---|
| 1970 | Wie a Glock’n … | Durchbruchsalbum mit österreichischen Texten und internationalen musikalischen Bezügen. |
| 1972 | Gute Lieder sind wie Pistolen | Von André Heller produziertes Album. |
| 1974 | Wienerlieder | Beschäftigung mit dem Wiener Liedrepertoire; Richard Oesterreicher ist in den Credits als Produzent und Arrangeur genannt. |
| 1975 | Lieder Songs Schlager | Album aus der frühen Bühnen- und Plattenkarriere. |
| 1978 | Neue Lieder | Weitere Studioveröffentlichung. |
| 1994 | Momendt | Spätere Albumarbeit mit erkennbarer Jazzorientierung. |
| 1997 | Jazz Mendt Live | Livealbum. |
| 2000 | Freunde und Propheten | Neuinterpretationen und Duette mit musikalischen Weggefährten. |
| 2003 | Momendts | Liveveröffentlichung. |
| 2014 | More … and more Jazz | Jazzalbum aus der Jubiläumsphase. |
| 2015 | That’s Entertainmendt | Liveveröffentlichung im Zusammenhang mit dem Bühnenjubiläum. |
| 2025 | I Wish You Love | Album mit Jazzballaden; auf der offiziellen Website hervorgehoben. |
Ausgewählte Singles
- 1970: „Wie a Glock’n“.
- 1971: „Musik“.
- 1972: „Gute Lieder sind wie Pistolen“.
- 1972: „I wünsch mir zu Weihnachten“.
- 1972: „I bin in dir daham“.
- 1974: „Komm, alter Pianospieler“.
- 1977: „Ich lache Tränen, wenn du lügst“.
- 1981: „Berlin“.
- 2000: „Wird schon werden“ mit Georg Danzer.
Neuauflagen gesondert betrachten
„Freunde und Propheten“ wurde später wieder aufgelegt. Eine Neuauflage aus dem Jahr 2015 macht das ursprüngliche Album nicht zu einer erstmals 2015 entstandenen Aufnahme.
Ein sinnvoller Einstieg
- „Wie a Glock’n …“ – die Wegbereiterin des Dialektpop.
- „Gute Lieder sind wie Pistolen“ – die frühe Zusammenarbeit mit André Heller.
- „Wienerlieder“ – die Auseinandersetzung mit Wiener Tradition.
- „Jazz Mendt Live“ – die Sängerin im unmittelbaren Ensemblespiel.
- „Freunde und Propheten“ – der Blick auf die eigene Geschichte mit Gästen.
- „More … and more Jazz“ – die spätere Jazzarbeit.
- „I Wish You Love“ – die jüngste hier belegte Albumveröffentlichung.
Diese Übersicht ist keine vollständige Sessionografie aller Gastbeiträge, Sampler, Fernsehmitschnitte und Wiederveröffentlichungen. Für eine konkrete Ausgabe sind Katalognummer und Credits zusätzlich zu prüfen.
Werkrecherche: Discogs: Veröffentlichungen und Credits · Künstlerseite bei Universal Music · Offizielle aktuelle Albumhinweise.
6. Musikalische Partner und Besetzungen
The Internationals
Mit dieser Formation tourte Mendt in den 1960er-Jahren durch Europa. Ihre Funktionen waren Gesang und Bass. Eine vollständig belegte Mitgliederliste dieser frühen Band wird hier nicht ergänzt.
Eine langjährig dokumentierte Jazzbesetzung
| Musiker | Instrument |
|---|---|
| Marianne Mendt | Gesang. |
| Thomas Kugi | Saxofon. |
| Oliver Kent | Klavier. |
| Werner Feldgrill | Bass. |
| Mario Gonzi | Schlagzeug. |
Diese Besetzung ist für die langjährige Jazzland-Tradition dokumentiert. Sie wird nicht ohne aktuelle Bestätigung als identische Besetzung jedes Konzerts 2026 ausgegeben.
Gerhard Bronner und Hans Salomon
Bronner schrieb den Text, Salomon die Musik von „Wie a Glock’n“. Ihre Beiträge sind für Mendts Durchbruch zentral.
André Heller
Heller war an der frühen Liedarbeit beteiligt und produzierte „Gute Lieder sind wie Pistolen“. Später begegneten sich beide erneut auf „Freunde und Propheten“.
Richard Oesterreicher
Die Credits von „Wienerlieder“ nennen ihn für Produktion und Arrangement. Diese Zuordnung betrifft die konkrete Veröffentlichung und nicht automatisch alle Alben.
Georg Danzer, Wolfgang Ambros und Rainhard Fendrich
Duette und gemeinsame musikalische Zusammenhänge verbinden Mendt mit zentralen Persönlichkeiten des Austropop. Die eigene Jazzidentität blieb daneben bestehen.
Offizielle Biografie · Produktionscredits von „Wienerlieder“ · Dokumentierte Jazzband.
7. MM Musikwerkstatt und Jazzförderung
Gründung 2004
Die MM Musikwerkstatt sollte österreichischen Jazzschaffenden eine geeignete Plattform geben. Nachwuchs und etablierte Musiker wurden dabei bewusst miteinander verbunden.
„Take Your Chance“
Der Nachwuchswettbewerb begann am 1. November 2004 in der Wiener Kulisse und endete am 13. Mai 2005 in Dornbirn.
Die Förderarbeit beschränkte sich nicht auf eine Auszeichnung. Junge Talente sollten mit professionellen Musikern vor Publikum auftreten und praktische Erfahrung sammeln.
Das MM Jazzfestival in St. Pölten
Das Festival fand ab 2005 im Festspielhaus St. Pölten statt. Es brachte österreichische Jazzkünstler und Nachwuchstalente auf eine sichtbare Bühne.
Das letzte Festival wurde 2021 nach fünfzehn Ausgaben veranstaltet. Die offizielle Biografie hält fest, dass der Verein seine Agenda weiterführt.
Förderung in den Bundesländern
Die offizielle Darstellung nennt Konzerte in Jazzclubs in allen Bundesländern. Damit war das Projekt nicht nur ein Wiener oder niederösterreichisches Veranstaltungsformat.
Musikunterricht und Weitergabe von Erfahrung
Mendt lehrte am Konservatorium der Stadt Wien und am Reinhardt-Seminar. Ihre Arbeit verband damit eigene Interpretation, Nachwuchsförderung und institutionelle Ausbildung.
Offizielle Darstellung von Musikwerkstatt und Festival · Lehrtätigkeit und Jazzförderung.
8. Live-Auftritte und Jubiläen
Vom internationalen Tanzbandalltag zum Jazzclub
Die frühen Europatourneen mit The Internationals stehen am Anfang einer langen Bühnenlaufbahn. Später kamen Konzertsaal, Musicaltheater, Fernsehstudio und Jazzclub hinzu.
Jazzland als wiederkehrender Spielort
Seit 2004 sind regelmäßige Auftritte zwischen Weihnachten und Neujahr im Wiener Jazzland dokumentiert. Diese Tradition darf nicht ohne aktuellen Kalender als automatisch bestätigte Terminserie für 2026 ausgegeben werden.
2014: „That’s EntertainMENDT“
Das Bühnenjubiläum in der Wiener Stadthalle blickte auf fünfzig Jahre professioneller Arbeit zurück. Die spätere Liveveröffentlichung dokumentiert diese Karriereperspektive.
2025: Jubiläumsjahr zum 80. Geburtstag
Die offizielle Biografie nennt eine Tournee und ein großes Konzerthausprogramm mit Bigband und Gästen. Diese Ankündigungen beziehen sich auf das Jahr 2025.
Aktuelle Termine
Eine vollständig verifizierte Liste bevorstehender November- oder Dezemberkonzerte 2026 liegt in den ausgewerteten Quellen nicht vor. Für einen konkreten Konzertbesuch sind Künstlerwebsite und Veranstalter maßgeblich.
Offizielle Künstlerwebsite · Aktuelle Konzerte suchen · Mögliche Jazzland-Termine 2026 prüfen.
9. Musical, Theater und Fernsehen
„Funny Girl“
Die deutsche Erstaufführung am Opernhaus Essen wurde 1972 zu einem wichtigen Schritt ihrer Musicalkarriere. Weitere Engagements führten sie auf Bühnen in mehreren Ländern.
Wiener Theater
Mendt trat unter anderem am Raimundtheater und am Theater in der Josefstadt auf. Dokumentiert sind „Glaube Liebe Hoffnung“ von Ödön von Horváth und Nestroys „Lumpazivagabundus“.
„Mendt & Band“
Die eigene ORF-Sendung verband ihre Musik mit einer regelmäßigen Fernsehpräsenz. Sie ist von späteren Serienrollen zu unterscheiden.
„Kaisermühlen Blues“
Als Gitti Schimek wurde sie zu einer zentralen Figur der Serie. Mendt spielte die Rolle über mehrere Jahre und erhielt dafür große Publikumsanerkennung.
Die Figur singt auch innerhalb der Handlung. In einzelnen Folgen wird das sonst instrumental verwendete Titellied gesungen. Das ist ein konkreter musikalischer Bestandteil der Serie.
Theaterrollen und Fernsehkarriere · Serienhintergrund und Musik · Weitere Film- und Fernsehrollen recherchieren.
10. Auszeichnungen und Erfolge
- 1994: Romy als beliebteste Schauspielerin.
- 1995: Johann-Nestroy-Ring der Stadt Wien; Übernahme 1996.
- 2005: Goldenes Verdienstzeichen des Landes Wien.
- 2005: Großes Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich.
- 2011: „Der liebe Augustin“.
- 2014: Berufstitel Professorin.
- 2014: Oberösterreichischer Jazz Award.
- 2015: Großes Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich.
- 2016: Amadeus Austrian Music Award für das Lebenswerk.
- 2018: Lifetime Achievement Award der Joe Zawinul Foundation.
- 2025: Ehrensenatorin der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien.
Verleihung und Übernahme unterscheiden
Beim Nestroy-Ring nennt das Wien Geschichte Wiki 1995 als Verleihungsjahr und 1996 als Zeitpunkt der Übernahme. Beide Angaben können deshalb in Biografien vorkommen, ohne zwangsläufig widersprüchlich zu sein.
Musik und Schauspiel werden unterschiedlich gewürdigt
Die Romy betrifft die Publikumsbeliebtheit als Schauspielerin. Jazzpreise, Lebenswerk-Amadeus und staatliche Ehrenzeichen würdigen andere Aspekte der Karriere.
Eine pauschale Gesamtzahl verkaufter Tonträger oder sämtlicher Konzertbesuche wird hier nicht behauptet.
Offizielle Auszeichnungsliste · Präzise Daten der Wiener Ehrungen · Weitere Ehrungen mit Einzelnachweisen.
11. Kulturelle Bedeutung und Einfluss
Wegbereiterin des Austropop
„Wie a Glock’n“ zeigte, dass österreichischer Dialekt in moderner Unterhaltungsmusik ein breites Publikum erreichen kann. Der Erfolg gehört zu den wichtigen Voraussetzungen der späteren Dialektpop-Entwicklung.
Jazz als Ausgangspunkt und Gegenwart
Mendt sollte nicht ausschließlich als frühe Austropop-Interpretin erinnert werden. Ihre Jazzarbeit reicht von den Anfängen bis zu den jüngeren Veröffentlichungen.
Die Weitergabe von Erfahrung
Durch Unterricht, Wettbewerbe und gemeinsame Auftritte mit Nachwuchskräften wirkte sie über die eigene Karriere hinaus. Förderung bedeutete dabei auch, professionelle Rahmenbedingungen und Publikumskontakt zu ermöglichen.
Eine öffentliche Stimme mit sozialem Engagement
Von 2002 bis 2003 war Mendt Vorsitzende von SOS Mitmensch. Dieses Engagement ergänzt die musikalische und darstellerische Biografie, ohne sie zu ersetzen.
Keine Reduktion auf eine Fernsehfigur
Gitti Schimek ist Teil der österreichischen Fernsehgeschichte. Marianne Mendts Werk und Berufsleben reichen jedoch deutlich weiter: Jazz, Musical, Pop und Nachwuchsförderung bilden eigenständige Kapitel.
Grundlagen: Kulturhistorische und gesellschaftliche Einordnung · Nachwuchsförderung aus Künstlerperspektive.
12. Interessante Fakten
- Marianne Mendt wurde als Marianne Krupicka geboren.
- Sie arbeitete zunächst als Büroangestellte.
- Mit The Internationals sang sie nicht nur, sondern spielte auch Bass.
- Ihr großer Hit wurde von Hans Salomon komponiert und von Gerhard Bronner getextet.
- Das frühe Repertoire enthielt österreichische Bearbeitungen internationaler Songs.
- Sie vertrat Österreich 1971 beim Eurovision Song Contest.
- Ihre erste große Musicalrolle führte sie nach Essen.
- Sie hatte eine eigene Fernsehsendung namens „Mendt & Band“.
- Sie erhielt sowohl eine Romy als auch den Lebenswerk-Amadeus.
- Ihr Bühnenjubiläum 2014 bezog sich auf fünfzig Jahre Berufspraxis, nicht auf das Debütalbum.
- Das MM Jazzfestival endete 2021, die Vereinsarbeit wurde laut offizieller Darstellung fortgesetzt.
- 2025 feierte sie ihren 80. Geburtstag.
13. Aussagen und prägende Formulierungen
Über die österreichische Jazzszene
„Die heimische Jazzszene soll endlich nicht mehr nur internationalen Stars als Rahmenprogramm dienen, sondern in ihrer Eigenständigkeit und Qualität überzeugen.“
Die offizielle Biografie verwendet diese Aussage im Zusammenhang mit der MM Musikwerkstatt. Sie beschreibt einen zentralen Anspruch der Förderarbeit.
Über das Tempo der Karriere
In einem historischen Porträt wird Mendts Verwunderung darüber wiedergegeben, wie schnell die Jahrzehnte seit dem „Glock’n“-Erfolg vergangen seien. Solche Rückblicke sind zeitlich einzuordnen und keine aktuellen Interviewaussagen von 2026.
Prägende Werkbezeichnungen
- „Wie a Glock’n“
- „Gute Lieder sind wie Pistolen“
- „Momendt“
- „Freunde und Propheten“
- „That’s Entertainmendt“
- „I Wish You Love“
Diese Titel sind Werkbezeichnungen, keine automatisch persönlichen Lebensmottos und kein Nachweis eigener Textautorschaft bei jedem einzelnen Lied.
Originalkontext der Jazz-Aussage · Weitere Originalgespräche suchen.
14. Medien und Rezeption
Die Bezeichnung „Mutter des Austropop“
Der Ausdruck würdigt ihre frühe Bedeutung für den Dialektpop. Er ist eine kulturjournalistische Zuschreibung, keine vollständige Beschreibung des gesamten Werks.
Dialekt war nicht immer selbstverständlich akzeptiert
Ein Porträt von 2015 erinnert an Mendts Aussage, sie sei anfangs wegen ihres Dialektgesangs auch abgewertet worden. Der spätere Status als Wegbereiterin war somit nicht von Beginn an selbstverständlich.
Publikumsliebling und Jazzmusikerin
Die breite Fernsehapräsenz und die konzentrierte Arbeit im Jazzclub erreichen teilweise unterschiedliche Publikumsgruppen. Beide Seiten gehören zur Karriere und sollten nicht gegeneinander ausgespielt werden.
Historische Ankündigungen von aktuellen Nachrichten trennen
Die offizielle Website enthält auch Texte, die das Jubiläumsjahr 2025 als kommende Veranstaltung beschreiben. Diese Formulierungen sind im November 2026 historisch zu lesen.
15. TV, Videos, Radio und Konzertaufnahmen
Bekannte Lieder und historische Auftritte
- „Wie a Glock’n“ suchen
- Eurovision-Auftritt 1971 suchen
- „Gute Lieder sind wie Pistolen“ suchen
- „Wird schon werden“ mit Georg Danzer suchen
Jazz und Konzertaufnahmen
- Jazzaufnahmen suchen
- Jazzland-Auftritte suchen
- „That’s Entertainmendt“ suchen
- Material zu „I Wish You Love“ suchen
- Jubiläumsmaterial 2025 suchen
Musikwerkstatt und Festival
- MM-Jazzfestival-Aufnahmen suchen
- Berichte über die Nachwuchsförderung suchen
- Material zum Nachwuchswettbewerb suchen
Fernsehen und Schauspiel
- Marianne Mendt bei ORF ON suchen
- „Kaisermühlen Blues“ bei ORF ON suchen
- Material zur eigenen Fernsehsendung suchen
- Musicalmaterial suchen
- Die Sendung „Orte der Kindheit“ recherchieren
Radio und Gespräche
- Beiträge bei ORF Sound suchen
- Ö1-Porträts und Gespräche suchen
- Video-Interviews suchen
- Audiogespräche auf SoundCloud suchen
Suchlinks garantieren keine vollständigen, kostenlosen oder dauerhaft verfügbaren Mitschnitte. Offizielle Veröffentlichungen, Fernsehausschnitte, Fanvideos und nicht autorisierte Uploads müssen voneinander unterschieden werden.
16. Aktuelle Informationen und Recherchehinweise
Jüngstes hier belegtes Album
Die offizielle Website hebt „I Wish You Love“ hervor. Eine neuere reguläre Albumveröffentlichung wird aus den ausgewerteten Quellen nicht abgeleitet.
Jubiläumsankündigungen aus 2025
Das 80. Geburtstagsjahr liegt zum Recherchezeitpunkt bereits zurück. Ältere Texte mit Formulierungen wie „im kommenden Jahr“ dürfen nicht unverändert als Ankündigung für 2027 gelesen werden.
Festivalende und Vereinsarbeit
Das MM Jazzfestival endete 2021. Die Weiterführung der Vereinsagenda bedeutet nicht automatisch, dass das Festival unter gleichem Namen wieder jährlich stattfindet.
Aktuelle Konzertplanung
Verbindlich sind jeweils die jüngste Mitteilung der Künstlerin, die Spielstätte und der offiziell verlinkte Ticketanbieter.
17. Weblinks, Suchangebote und soziale Medien
Offizielle und vertiefende Informationen
- Offizielle Marianne-Mendt-Website
- Offizielle Biografie und Auszeichnungen
- Wien Geschichte Wiki
- ORF-Porträt zum 80. Geburtstag
- Discogs: Diskografie und Credits
Google, Bilder und Nachrichten
- Marianne Mendt auf Google suchen
- Marianne Mendt bei Google Bilder suchen
- Aktuelle Nachrichten suchen
- Nachrichten der letzten Woche suchen
- Aktuelle Interviews suchen
Musik und Streaming
- YouTube: Musik und Videos suchen
- SoundCloud: nach Marianne Mendt suchen
- Spotify: nach Marianne Mendt suchen
- Apple Music: nach Marianne Mendt suchen
- Qobuz: „Wienerlieder“ und Credits
Soziale Medien: ausdrücklich als Suchangebote
Die folgenden Links sind Suchabfragen, keine Bestätigung eines bestimmten offiziellen Accounts. Authentische Profile sollten möglichst über die persönliche Website oder verlässliche Veranstalterverlinkungen aufgerufen werden.
- Marianne Mendt auf Facebook suchen
- Instagram-Profile und Beiträge suchen
- Marianne Mendt auf TikTok suchen
- Nach offiziellen YouTube-Kanälen suchen
Musikalische Weggefährten weiter erkunden
- Gerhard Bronner und Marianne Mendt
- Hans Salomon und „Wie a Glock’n“
- André Heller: gemeinsame Projekte
- Richard Oesterreicher: Aufnahmezusammenhänge
- Werner Feldgrill: Band und Jazzförderung
- Thomas Kugi: gemeinsame Jazzarbeit
- Oliver Kent: gemeinsame Auftritte
- Mario Gonzi: Bandarbeit
- Gemeinsame Aufnahmen mit Georg Danzer suchen
Bilder, Videos und Audioaufnahmen aus Suchmaschinen sind nicht automatisch zur Veröffentlichung freigegeben. Bildrechte, Urheberangaben und gegebenenfalls Nutzungsgenehmigungen müssen vor einer Weiterverwendung geprüft werden.
Minisex – Wiener New Wave zwischen Poplust, Sprachwitz und elektronischer Erneuerung
Minisex gehört zu den markanten österreichischen Bands der frühen 1980er-Jahre. „Du kleiner Spion“, „Ich fahre mit dem Auto“, „Rudi gib acht“ und „Millionen zählen nicht“ verbinden eingängige Melodien mit Reduktion, Ironie und einer bewusst unpathetischen Sprache.
Die Wiener Formation um Sänger Rudi Nemeczek entstand im Umfeld von Punk und New Wave. Sie bekannte sich früh zur Popmusik und scheute auch die Nähe zum Schlager nicht. Gerade diese Offenheit unterscheidet Minisex von einer eng verstandenen Rockband oder einem rein historischen NDW-Projekt.
Nach einer längeren Unterbrechung kehrte die Band ab 2009 auf die Bühne zurück. Mit „Reduziert“ erschien 2014 ein neues Album, das die frühere musikalische Idee mit zeitgenössischer elektronischer Produktion verband.
Recherche- und Informationsstand: 4. November 2026. Historische Bandphasen, spätere Livebesetzungen, Neuauflagen und ursprüngliche Veröffentlichungen werden getrennt dargestellt.
1. Einleitung und Überblick
Minisex wurde 1978 in Wien gegründet. Zu den Gründungsfiguren zählen Sänger Rudi Nemeczek und Gitarrist Rudi „Forscher“ Oschelda. Über die Jahre wechselte die Besetzung mehrfach; Nemeczek blieb die wichtigste personelle Konstante.
Die Band wird häufig der Neuen Deutschen Welle zugeordnet. Diese Einordnung beschreibt vor allem den Zeitpunkt ihres großen Erfolgs. Ihre Anfänge liegen jedoch bereits im vorausgehenden Punk- und New-Wave-Umfeld.
Steckbrief
- Bandname: Minisex
- Gründung: 1978
- Herkunft: Wien, mit frühen Wurzeln in Favoriten
- Prägender Sänger: Rudi Nemeczek
- Weiterer Gründer: Rudi „Forscher“ Oschelda
- Musikalische Felder: New Wave, deutschsprachiger Pop, NDW und elektronische Popmusik
- Früher Samplerbeitrag: „Wiener Blutrausch“, 1979
- Debütalbum: „Minisex“, 1980
- Durchbruchsalbum: „Bikini Atoll“, 1982
- Letztes Studioalbum der ursprünglichen Phase: „AYO“, 1984
- Wiederaufnahme der Livearbeit: 2009
- Comebackalbum: „Reduziert“, 2014
Grundlagen: Der Standard: Rückblick mit Rudi Nemeczek · Bandgeschichte und Besetzungsübersicht.
2. Bandgeschichte, Gründungsjahr und Herkunft
1978: eine neue Popidee aus Wien
Minisex entstand 1978 im Wiener Bezirk Favoriten. Rudi Nemeczek beschrieb die frühe Haltung später als Gegenbewegung zu besonders schweren, erklärenden und pädagogisch wirkenden Liedermachertexten.
Gemeint war nicht unbedingt eine Ablehnung gesellschaftlicher Inhalte. Die Band suchte vielmehr eine andere Form: kürzere Aussagen, klare musikalische Ideen, Ironie und ein bewusstes Bekenntnis zur Unterhaltung.
1979: „Wiener Blutrausch“
Minisex war auf dem Sampler „Wiener Blutrausch“ vertreten. Die Veröffentlichung gehört zu den wichtigen Dokumenten einer neuen Wiener Musikszene am Ende der 1970er-Jahre.
Diese Beteiligung zeigt, dass Minisex nicht erst durch den späteren Erfolg der Neuen Deutschen Welle entstanden ist. Die Band gehörte bereits zuvor zu einem eigenständigen österreichischen Aufbruch.
1980: das Debütalbum
Die erste LP „Minisex“ erschien 1980. Nach Nemeczeks Erinnerung wurde sie im Studio der Schmetterlinge aufgenommen. Die frühen Lieder waren teilweise noch englischsprachig.
Im weiteren Verlauf wechselte die Band zur deutschen Sprache. Dieser Schritt machte die direkte, verkürzte Form ihrer Texte besonders deutlich.
1982: „Bikini Atoll“ und der Durchbruch
Das zweite Album enthielt „Du kleiner Spion“ und „Ich fahre mit dem Auto“. Beide Titel wurden zu dauerhaften Erkennungssongs.
Der Erfolg fiel in die Hochphase der Neuen Deutschen Welle. Nemeczek erklärte später, dass diese Entwicklung der bereits vorhandenen Bandidee zusätzliche Aufmerksamkeit verschafft habe.
1983: „Heiße Spur“
Der Nachfolger konnte nach Nemeczeks Darstellung nicht im erhofften Maß an den Erfolg des zweiten Albums anschließen. Die Karriere verlief deshalb keineswegs nur als geradliniger Aufstieg.
1984: „AYO“
Mit „AYO“ erschien das vierte Album der ursprünglichen Phase. „Rudi gib acht“ und „Millionen zählen nicht“ gehören zu den bekanntesten Liedern dieses Werkzusammenhangs.
Nemeczek bezeichnete „AYO“ im Standard-Interview rückblickend als die erfolgreichste Minisex-Platte. Danach erschienen noch Singles, aber zunächst kein weiteres reguläres Studioalbum.
Unterbrechung und andere Berufsfelder
Die historische Bandübersicht nennt 1990 als Auflösungsjahr. Nemeczek arbeitete anschließend über viele Jahre in der Werbung. Seine Erfahrungen mit Musikproduktion, knappen Botschaften und Wirkung fanden damit ein anderes Berufsfeld.
Eine lange Pause zwischen Studioalben ist nicht automatisch mit einem exakt gleich langen Zeitraum ohne jeden einzelnen Auftritt oder musikalischen Kontakt gleichzusetzen.
2009: die Rückkehr auf die Bühne
Ein Benefizkonzert mit der österreichischen Band Mondscheiner führte 2009 zur Wiedervereinigung. Weitere Auftritte folgten, darunter das Donauinselfest 2013.
2010: das frühere Werk wird neu zugänglich
Eine umfangreiche Werkschau machte bekannte Songs und selteneres Material erneut verfügbar. Daneben erschien 2010 eine 22 Titel umfassende „Best of Minisex“-Veröffentlichung.
Bei den Best-of- und Werkschau-Titeln verwenden einzelne Artikel leicht abweichende Bezeichnungen. Für einen konkreten Tonträger sollten deshalb Cover, Katalognummer und Trackliste geprüft werden.
2014: „Reduziert“
Am 14. März 2014 erschien das Comebackalbum „Reduziert“. Patrick Pulsinger, Christopher Just und Gerhard Potuznik waren an der Produktion beteiligt.
Die Platte verband erkennbare frühere Minisex-Ideen mit elektronischer Gegenwart. Es handelte sich um neue Studioarbeit, nicht bloß um eine Sammlung der alten Hits.
Die spätere Livephase
Konzertankündigungen der Jahre nach dem Comeback beschreiben ein Programm aus „Reduziert“ und den bekannten Klassikern. Die Band blieb damit live präsent, ohne im gleichen Rhythmus neue Alben zu veröffentlichen.
In einem Porträt vom Dezember 2023 schloss Nemeczek ein weiteres Minisex-Album aus. Diese Aussage beschreibt seine damalige Planung, nicht eine unwiderrufliche Aussage über alle Zukunft.
Vertiefung: Frühgeschichte und Erfolgsphase im Originalgespräch · Porträt von Rudi Nemeczek aus dem Jahr 2023 · Labelangaben zu „Reduziert“.
3. Bandmitglieder und Besetzungen
Die personelle Konstante
Rudi Nemeczek ist Sänger, Mitautor und die zentrale personelle Verbindung zwischen ursprünglicher Band und späterem Comeback.
Gründungsumfeld
- Rudi Nemeczek – Gesang.
- Rudi „Forscher“ Oschelda – Gitarre.
Dokumentierte Comeback- und Livebesetzung
| Musiker | Funktion |
|---|---|
| Rudi Nemeczek | Gesang. |
| Hannes Seidl | Gitarre. |
| Walter Marchart | Bass. |
| Tommy Böröcz | Schlagzeug. |
| Christopher Just | Elektronische Tracks und Klanggestaltung. |
| Martin Mader | Keyboards. |
Diese Besetzung wird unter anderem in Konzertankündigungen aus der jüngeren Livephase genannt. Sie wird hier nicht ohne zusätzliche Bestätigung als unveränderte Besetzung jedes einzelnen Konzerts 2026 ausgegeben.
Weitere historische Beteiligte
Bandübersichten nennen unter anderem Hansi Lang, Brigitte Seuberth und Michael „Mecky“ Pilecky. Die Geschichte umfasst mehrere Umbesetzungen und unterschiedliche Arbeitszusammenhänge.
Historische Mitgliedschaft, Gastbeitrag, Studiobeteiligung und heutige Livebesetzung sind nicht automatisch dasselbe. Für eine bestimmte Albumfassung sind die jeweiligen Credits maßgeblich.
Veranstaltertext mit der dokumentierten Livebesetzung · Historischer Besetzungsüberblick.
4. Musikstil und Einflüsse
New Wave und die Lust an der Vereinfachung
Minisex setzte auf verkürzte Songstrukturen und klar erkennbare musikalische Ideen. Wenige Elemente sollten möglichst viel Wirkung erzielen. Diese Reduktion erklärt auch die Nähe zur New Wave und zur späteren NDW-Rezeption.
Angelsächsischer Pop der 1960er-Jahre
Nemeczek nennt im Interview die Unterhaltungsmusik der 1960er-Jahre als wichtigen Ausgangspunkt. Popmelodie und Zugänglichkeit waren deshalb kein nachträglicher Verrat an einer vermeintlich reinen Punkidentität.
Punk und New Wave der 1970er-Jahre
Die Verbindung zu diesen Bewegungen lag auch in einer Haltung: Eine Band musste nicht virtuos überladen oder pathetisch auftreten, um eigenständig zu sein.
Schlager als erlaubter Bezugspunkt
Nemeczek bezeichnete einzelne Minisex-Erfolge selbst als Popschlager und äußerte Offenheit gegenüber schlagerartigen Formen. Diese Haltung gehört zur ästhetischen Eigenart der Band.
Elektronische Aktualisierung
Mit Christopher Just, Martin Mader und den Produzenten von „Reduziert“ erhielt das spätere Werk eine deutlich elektronische Dimension. Alte Melodien wurden dadurch nicht nur nostalgisch wiederholt, sondern in veränderte Klangräume gestellt.
Grundlagen: Nemeczek über die musikalischen Ausgangspunkte · Labeldarstellung des Comeback-Sounds.
5. Texte und Themen
Alltagssätze als Popmaterial
„Ich fahre mit dem Auto“ zeigt bereits im Titel die bewusste Nähe zu einem einfachen Alltagssatz. Der künstlerische Effekt entsteht aus Wiederholung, Vortrag und musikalischer Form, nicht aus sprachlicher Überladung.
Beobachtung und Kontrolle
„Du kleiner Spion“ und „Rudi gib acht“ verbinden eingängige Popformen mit Motiven von Beobachtung und Bedrohung. Das Porträt von 2023 beschreibt „Rudi gib acht“ ausdrücklich im Zusammenhang mit Bespitzelung beziehungsweise Stalking.
Ironie statt pädagogischer Erklärung
Die Texte wollen nicht zwangsläufig eine ausführliche Botschaft ausformulieren. Sie können einen Zustand oder eine Beziehung durch wenige Formulierungen in ein schiefes Licht rücken.
Gefühl ohne großes Pathos
Die Kürze und der spielerische Vortrag schließen Emotion nicht aus. Im Gegenteil: Eine einfache, wiederholte Zeile kann besonders lange im Gedächtnis bleiben.
Keine Biografie aus dem Songtitel ableiten
Ein Titel mit dem Namen „Rudi“ ist kein ausreichender Beleg für ein konkretes privates Erlebnis des Sängers. Liedfigur, lyrische Perspektive und reale Person müssen unterschieden werden.
Porträt über Sprache, Songs und Hintergründe · Bekannte Lieder im Veröffentlichungszusammenhang.
6. Diskografie und Werke im Überblick
Studioalben
| Jahr | Album | Einordnung |
|---|---|---|
| 1980 | Minisex | Debütalbum; frühe New-Wave-Phase mit teilweise englischsprachigem Ausgangspunkt. |
| 1982 | Bikini Atoll | Durchbruch mit „Du kleiner Spion“ und „Ich fahre mit dem Auto“. |
| 1983 | Heiße Spur | Drittes Studioalbum der ursprünglichen Phase. |
| 1984 | AYO | Mit den bekannten Erfolgen „Rudi gib acht“ und „Millionen zählen nicht“. |
| 2014 | Reduziert | Comebackalbum, veröffentlicht am 14. März 2014; Produktion mit Pulsinger, Just und Potuznik. |
Frühe Samplerbeteiligung
- 1979: „Wiener Blutrausch“ – wichtiges Dokument der damaligen Wiener Szene.
Werkschauen und Best-of-Veröffentlichungen
2010 erschienen Rückblicke auf die frühe Bandgeschichte. Der Standard besprach eine umfangreiche Doppel-CD, während der Sony-Katalog auch eine 22 Titel umfassende „Best of Minisex“ mit dem Datum 30. November 2010 dokumentiert.
Diese Ausgaben sollten nicht ohne Prüfung der Trackliste als identisch behandelt werden. Ein Best-of ist außerdem kein neues Studioalbum.
Bekannte Songs
- „Du kleiner Spion“
- „Ich fahre mit dem Auto“
- „Rudi gib acht“
- „Millionen zählen nicht“
- „Eismeer“
- „Mona Lisa“
„Reduziert“ als Tonträger
Das Label nennt eine CD-Ausgabe bei monkey. / Rough Trade mit der Katalognummer MONCD114. Die LP erschien bei Schallter unter SCHALL004.
Solche Angaben helfen, ursprüngliche Ausgaben, spätere Pressungen und unterschiedliche Formate sauber zu unterscheiden.
Ein sinnvoller Einstieg
- „Bikini Atoll“ – der frühe Durchbruch im Albumzusammenhang.
- „AYO“ – die besonders bekannte Popphase.
- Das Debüt „Minisex“ – die ursprüngliche musikalische Idee.
- „Heiße Spur“ – die Entwicklung zwischen den großen Erfolgen.
- Eine umfassende Werkschau – Hits und seltenere Titel vergleichen.
- „Reduziert“ – die Rückkehr mit neuer elektronischer Perspektive.
Diskografischer Hinweis: Ein später Charteinstieg oder eine Neuauflage ändert nicht das ursprüngliche Erscheinungsjahr. „Bikini Atoll“ bleibt ein Album von 1982, auch wenn spätere Kataloge zusätzliche Daten zu neueren Ausgaben anzeigen.
Werkrecherche: Labelangaben zu „Reduziert“ · Tonträgerübersicht bei Musik-Sammler · Ausgaben und Credits auf Discogs suchen.
7. Produktion, Schallter und musikalisches Umfeld
Das frühe Studio der Schmetterlinge
Die Aufnahme des Debüts im Studio der Schmetterlinge verbindet Minisex mit einem anderen wichtigen österreichischen Musikumfeld. Unterschiedliche künstlerische Positionen nutzten damit auch gemeinsame Produktionsstrukturen.
Rudi Nemeczek und Eberhard Forcher
Beide waren mit dem Label Schallter verbunden. Nemeczek berichtete im Standard-Interview, dass sie in diesem Zusammenhang auch Hansi Lang produzierten.
Diese Tätigkeit erweitert das Bild des Frontmanns: Er war nicht nur Sänger der eigenen Band, sondern an der Arbeit anderer Künstler beteiligt.
Patrick Pulsinger
Pulsinger gehörte zum Produktionsumfeld von „Reduziert“. Die Zusammenarbeit verband die ältere Bandgeschichte mit einem erfahrenen Akteur elektronischer Musikproduktion.
Christopher Just
Just war sowohl an der Produktion beteiligt als auch Teil der späteren elektronisch erweiterten Livebesetzung. Veranstaltertexte verweisen auf seine Verbindung zu Ilsa Gold.
Gerhard Potuznik
Auch Potuznik wird als Produzent des Comebackalbums genannt. Die neue Aufnahmegeschichte beruht damit nicht auf der einfachen Wiederholung der ursprünglichen Studiobesetzung.
Nemeczek über Studio und Labelarbeit · Die Presse über das Comebackalbum · Elektronische Erweiterung der Liveband.
8. Live-Auftritte und Comeback
Die ursprüngliche Konzertphase
Die frühen Minisex-Songs wurden nicht allein über Radio und Tonträger vermittelt. Auftritte gehörten zum Aufbau einer Band, die Pop mit sichtbarer Spielfreude und eigenem Stil präsentieren wollte.
2009: Benefizkonzert als Ausgangspunkt der Rückkehr
Die Wiedervereinigung entstand im Zusammenhang mit einem Benefizauftritt und der Band Mondscheiner. Sie ging dem neuen Studioalbum um mehrere Jahre voraus.
2013: Donauinselfest
Der dokumentierte Auftritt zeigte, dass die Rückkehr bereits vor „Reduziert“ einen öffentlichen Konzertzusammenhang besaß.
Spätere Programme
Veranstaltertexte beschreiben einen Mix aus den Klassikern und dem Comebackalbum. Elektronische Tracks und Keyboards ergänzen dabei die klassische Bandbesetzung.
Kein unbestätigter Tourkalender 2026
Die hier ausgewerteten Quellen enthalten keine ausreichend verifizierte vollständige Liste bevorstehender November- oder Dezemberkonzerte 2026. Historische Veranstaltungsseiten werden deshalb nicht als aktuelle Termine ausgegeben.
Dokumentiertes Konzertprogramm von 2024 · Aktuelle Konzerttermine suchen · Aktuelle Veranstalterangebote für 2026 suchen.
9. Erfolge und Anerkennung
Bekannte Radiosongs
„Du kleiner Spion“, „Ich fahre mit dem Auto“, „Rudi gib acht“ und „Millionen zählen nicht“ blieben über die ursprüngliche Veröffentlichung hinaus präsent.
Nemeczek berichtete 2010 von weiterhin regelmäßigen Radioeinsätzen. Diese damalige Aussage ist nicht automatisch eine aktuelle Airplaystatistik für 2026.
Radiohitparade und Verkaufscharts
„Du kleiner Spion“ wird in der Bandübersicht mit Platz acht der Ö3-Hitparade geführt. Eine solche Rangliste darf nicht ungeprüft mit allgemeinen Verkaufscharts gleichgesetzt werden.
Anerkennung des Comebacks
„Reduziert“ wurde als künstlerisch ernstzunehmende Rückkehr besprochen, nicht ausschließlich als nostalgischer Anlass. Das Porträt von 2023 hebt auch die positive kritische Aufnahme hervor.
Keine erfundene Preisliste
Eine vollständige, belastbare Liste persönlicher oder bandbezogener Musikpreise liegt in den ausgewerteten Quellen nicht vor. Ebenso werden keine ungeprüften Gesamtverkaufszahlen oder Gold- und Platinbilanzen ergänzt.
Radioerfolge aus damaliger Künstlerperspektive · Rückblick auf die Anerkennung von „Reduziert“.
10. Kulturelle Bedeutung und Einfluss
Österreichischer Pop jenseits des Liedermacherbildes
Minisex steht für eine österreichische Popgeschichte, die sich nicht ausschließlich über den akustischen Liedermacher oder die große Dialekterzählung definiert.
Reduktion als bewusste Entscheidung
Kürzere Texte und einfachere Strukturen bedeuten nicht automatisch geringeren künstlerischen Anspruch. Bei Minisex war Verknappung ein bewusst eingesetztes Mittel der Wirkung.
Pop und Schlager nicht als Feindbilder
Die Band verweigerte sich einer strikten Trennung zwischen „ernster“ Alternativkultur und eingängiger Unterhaltung. Gerade darin liegt ein wichtiger Teil ihrer ästhetischen Eigenständigkeit.
Verbindung zur elektronischen Musik
Die Zusammenarbeit mit Pulsinger, Just und Potuznik zeigt, wie eine historische New-Wave-Idee mit späterer elektronischer Produktionskultur verbunden werden kann.
Eine besondere Position innerhalb des Austropop
Minisex gehört zur österreichischen Popularmusik, ohne in jedem Song die Herkunft ausdrücklich markieren zu müssen. Austropop lässt sich hier als kultureller Zusammenhang verstehen, nicht als eng festgelegtes Klangrezept.
Grundlage: Bandhaltung und historische Einordnung · Comeback im Spannungsfeld von Pop und Elektronik.
11. Interessante Fakten
- Minisex wurde bereits 1978 gegründet.
- Die frühen Wurzeln liegen in Wien-Favoriten.
- Die Band war 1979 auf „Wiener Blutrausch“ vertreten.
- Das Debüt wurde nach Nemeczeks Erinnerung im Studio der Schmetterlinge aufgenommen.
- Zu Beginn wurde teilweise auf Englisch gesungen.
- Der große Erfolg fiel mit der NDW-Hochphase zusammen.
- Rudi Nemeczek war mit Eberhard Forcher am Label Schallter beteiligt.
- In diesem Umfeld wurde auch Hansi Lang produziert.
- Die Wiedervereinigung 2009 ging dem neuen Album um fünf Jahre voraus.
- Zwischen „AYO“ und „Reduziert“ liegen drei Jahrzehnte.
- Christopher Just brachte Erfahrungen aus der elektronischen Musikszene ein.
- Nemeczek arbeitete nach der frühen Bandphase viele Jahre in der Werbung.
Historische Details im Interview · Porträt über Musik und Werbung.
12. Aussagen und prägende Formulierungen
Die folgenden kurzen Zitate stammen aus dem Standard-Gespräch mit Rudi Nemeczek vom 24. August 2010.
Über die ursprüngliche Haltung
„Es war eine Gegenbewegung zu sehr textintensiven, sehr schweren und sehr pädagogischen Liedermachertexten.“
Die Aussage richtet den Blick auf die Form: Minisex wollte Pop nicht durch lange Erklärungen legitimieren müssen.
Über die musikalischen Bezugspunkte
„Wir kamen aus der angelsächsischen Unterhaltungsmusik der 60er-Jahre und dem Punk und New Wave der 70er-Jahre mit ihren minimalistischen Songstrukturen.“
Über die Arbeitsweise
„Wir haben mit Verkürzung und Verknappung gearbeitet.“
Diese kurze Formulierung ist ein besonders hilfreicher Zugang zum späteren Albumtitel „Reduziert“.
Das vollständige Originalgespräch lesen.
Bekannte Titel sind keine Interviewaussagen
- „Rudi gib acht“
- „Millionen zählen nicht“
- „Du kleiner Spion“
- „Ich fahre mit dem Auto“
- „Reduziert“
Diese Formulierungen werden als Werkbezeichnungen angeführt, nicht als automatisch persönliche Lebensmottos der Bandmitglieder.
13. Medien und Rezeption
Erfolg als möglicher Vorwurf
Nemeczek schildert, dass der Radioerfolg der Band in Teilen der Szene als Kommerzialisierung ausgelegt wurde. Diese Spannung zwischen Alternativkultur und Popappeal gehört zur historischen Rezeption.
NDW-Etikett und längere Vorgeschichte
Die Zuordnung zur Neuen Deutschen Welle ist verständlich, kann aber die älteren Wiener Zusammenhänge verdecken. „Wiener Blutrausch“ und das Gründungsjahr 1978 helfen, diese Vorgeschichte sichtbar zu machen.
Comeback ohne bloße Verkleidung
Die Rezensionen von 2014 beschäftigten sich mit einem tatsächlichen neuen Album. Der frühe Achtzigerklang war darin ein Bezugspunkt, nicht der alleinige Inhalt.
Werbetext und Kritik unterscheiden
Formulierungen wie „missing link zwischen Daft Punk und Peter Alexander“ stammen aus dem Konzert- und Vermarktungsumfeld. Sie beschreiben ein gewünschtes Bild, sind aber keine sachliche Genredefinition oder unabhängig überprüfte historische Einordnung.
Die Presse über „Reduziert“ · Späteres Porträt von Rudi Nemeczek · Weitere Albumkritiken suchen.
14. TV, Videos, Radio und Konzertaufnahmen
Bekannte Songs
- „Du kleiner Spion“ suchen
- „Ich fahre mit dem Auto“ suchen
- „Rudi gib acht“ suchen
- „Millionen zählen nicht“ suchen
- „Eismeer“ suchen
- „Mona Lisa“ suchen
Alben und historische Zusammenhänge
- Material zu „Bikini Atoll“ suchen
- Material zu „AYO“ suchen
- „Reduziert“ suchen
- Die frühe Samplerphase suchen
Konzertaufnahmen
Fernsehen und Interviews
- Minisex bei ORF ON suchen
- Interviews mit Rudi Nemeczek suchen
- Historische Fernsehbeiträge suchen
- Dokumentationen zur Wiener Szene suchen
Radio und Audioarchive
- Minisex bei ORF Sound suchen
- FM4-Beiträge suchen
- Ö1-Beiträge suchen
- Audiogespräche auf SoundCloud suchen
Die Suchlinks bestätigen keine bestimmte dauerhaft verfügbare Sendung und keinen vollständigen Mitschnitt. Offizielle Videos, Archivmaterial, Fanaufnahmen und nicht autorisierte Uploads müssen unterschieden werden.
15. Heutiger Status und aktuelle Informationen
Liveaktivität und neue Studioarbeit trennen
Minisex trat nach der Wiedervereinigung weiter auf. Das bedeutet nicht automatisch, dass ein neues Album angekündigt ist. Das jüngste hier belegte Studioalbum bleibt „Reduziert“ von 2014.
Aussagen aus 2023 nicht als neue Ankündigung ausgeben
Nemeczeks damalige Aussage gegen ein weiteres Album ist zeitlich einzuordnen. Weder wird daraus eine Bandauflösung abgeleitet, noch wird ohne neue Bestätigung ein künftiges Album behauptet.
Archivtermine erkennen
Suchmaschinen zeigen ältere Konzertseiten oft weit oben. Eine Seite mit „Minisex live“ ist deshalb noch kein Beleg für einen bevorstehenden Termin. Datum, Jahr und Veranstalterstatus müssen geprüft werden.
Keine unbestätigte offizielle Domain
Aus den hier ausgewerteten Quellen wird keine eigenständige aktuelle offizielle Banddomain abgeleitet. Für neue Termine sind seriöse Veranstalterseiten und authentisch zuordenbare Künstlerprofile vorzuziehen.
16. Weblinks, Suchangebote und soziale Medien
Vertiefende Informationen und Werkrecherche
- Der Standard: Bandgeschichte im Gespräch mit Rudi Nemeczek
- derAchte: Porträt von 2023
- Labelseite zu „Reduziert“
- Musik-Sammler: Tonträgerübersicht
- Discogs: Veröffentlichungen und Credits
Google, Bilder und Nachrichten
- Minisex auf Google suchen
- Minisex bei Google Bilder suchen
- Aktuelle Nachrichten suchen
- Nachrichten der letzten Woche suchen
- Aktuelle Interviews suchen
Musik und Streaming
- YouTube: Musik, Videos und Liveaufnahmen
- SoundCloud: nach Minisex suchen
- Spotify: nach Minisex suchen
- Apple Music: „Best of Minisex“
- Spotify: „Reduziert“
Soziale Medien: ausdrücklich als Suchangebote
Die folgenden Links sind Suchabfragen, keine Bestätigung eines bestimmten offiziellen Accounts. Bandseiten, persönliche Profile und Fanarchive sollten voneinander unterschieden werden.
- Minisex auf Facebook suchen
- Instagram-Profile und Beiträge suchen
- Minisex auf TikTok suchen
- Nach offiziellen YouTube-Veröffentlichungen suchen
Mitglieder und musikalisches Umfeld weiter erkunden
- Rudi Nemeczek: Informationen · Interviews suchen
- Hannes Seidl: Informationen · Aufnahmen suchen
- Walter Marchart: Informationen · Aufnahmen suchen
- Tommy Böröcz: Informationen · Aufnahmen suchen
- Christopher Just: Zusammenarbeit mit Minisex · Musik und Aufnahmen suchen
- Martin Mader: Informationen
- Patrick Pulsinger und „Reduziert“
- Gerhard Potuznik und Minisex
- Schallter: Nemeczek und Eberhard Forcher
Bilder, Videos und Audioaufnahmen aus Suchmaschinen sind nicht automatisch zur Veröffentlichung freigegeben. Vor einer Weiterverwendung müssen Urheberrechte, Bildnachweise und gegebenenfalls Nutzungsgenehmigungen geprüft werden.
Mother’s Cake
Einleitung und Überblick
Mother’s Cake ist eine der international erfolgreichsten und aufregendsten österreichischen Rockbands der Gegenwart, bekannt für progressive, funkige und psychedelische Sounds und explosive Liveshows.
Biografie & Geschichte
Gegründet 2008 in Tirol von Yves Krismer (Gitarre, Gesang), Benedikt Trenkwalder (Bass) und Jan Haußels (Schlagzeug). Nach Siegen bei Bandcontests und dem internationalem Bandfinale in Wien 2010 feierte das Trio rasch große Erfolge und tourte durch mehr als 20 Länder, darunter Shows als Support für Iggy Pop, Alice in Chains, Tito & Tarantula oder Limp Bizkit. Die Band ist für experimentellen Genre-Mix, Virtuosität und eine beeindruckende Bühnenpräsenz bekannt.
- Gründung: 2008, Tirol
- Mitglieder: Yves Krismer, Benedikt Trenkwalder, Jan Haußels
Musikstil & Einflüsse
Progressive Rock, Funk, Psychedelic, Elemente klassischer Rocklegenden wie Led Zeppelin, Mars Volta, Hendrix, mit modernen elektronischen Aspekten und energetischen Jam-Parts.
Diskografie (Auswahl)
- Creation’s Finest (2012)
- Love the Filth (2015)
- No Rhyme No Reason (2017)
- Live at Bergisel (2018, Videoalbum)
- Cyberfunk! (2020)
- Ultrabliss (2024)
- Mother’s Cake (EP, 2010)
- Weitere Releases
Texte & Themen
Menschliches Scheitern, Absurdität, Gesellschaftskritik, Utopie, Funk und Party – oft englischsprachig, poetisch oder psychedelisch angelegt.
Live-Auftritte & Tourneen
Intensive Shows auf internationalen Festivals und Tourneen, gefeierte Supportslots und Streaming-Konzerte mit enormer Energie und Improvisation.
Auszeichnungen & Erfolge
- Sieger Local Heroes Austria 2010
- Support für Weltstars, Tourerfolg in 20+ Ländern
- YouTube-Hits wie „Soul Prison“
Kulturelle Bedeutung & Einfluss
Mother’s Cake ist Aushängeschild für progressive und zukunftsweisende Rockmusik aus Österreich und inspiriert mit seinem kompromisslosen Stil viele Nachfolgeprojekte.
Fakten & Sprüche
- Frontmann Yves Krismer ist für seine ausufernde Bühnenpräsenz berüchtigt.
- Jams und Improvisation sind zentraler Bestandteil jedes Konzerts.
Medien & Rezeption
Kultstatus in der Szene, gefeierte Alben, internationale Fachpresse und starke Social-Media-Präsenz.
Links & Medien
My Ugly Clementine
Einleitung und Überblick
My Ugly Clementine ist eine gefeierte, feministische Wiener Indie-Rock-Band, gegründet 2019, deren Mitglieder im heimischen Musik-Underground längst als Stars galten – prämiert als „Album of the Year“ bei den europäischen Indie Awards.
Biografie & Geschichte
Das Kollektiv besteht aktuell aus Sophie Lindinger (Leyya), Mira Lu Kovacs (5K HD, Schmieds Puls) und Nastasja Ronck (Sharktank, Lucid Kid). Die Gruppe stand vom Start weg für Themen wie Empowerment, Diversität, Gleichberechtigung und Indie-Charme. Ihr Debütalbum „Vitamin C“ (2020) war bei Release sofort ausverkauft, gefolgt von europaweiten Festival- und Clubauftritten. Das Zweitwerk „The Good Life“ (2023) beweist die Weiterentwicklung als innovative Supergroup des Indie-Pop.
- Gründung: 2019, Wien
- Mitglieder: Sophie Lindinger, Mira Lu Kovacs, Nastasja Ronck (bis 2022 auch Kem Kolleritsch)
Musikstil & Einflüsse
Indie-Rock, Garage, Pop – Sound zwischen Charme, Groove, knalligen Gitarren und hymnischen Hooks, mit feministischen Texten und Empowerment als Leitmotiv.
Diskografie (Auswahl)
- Vitamin C (2020, Platz 16 Ö-Albumcharts, Impala Award)
- The Good Life (2023)
- Peeled (EP, 2020)
- Hits: „Never Be Yours“, „Playground“, „The Good Life“
Texte & Themen
Feminismus, Diversität, Selbstliebe, Freundschaft, Ironie – immer mit Haltung, Spaß und Botschaft. Englischsprachig.
Live-Auftritte & Tourneen
Große Festivalshows (Primavera Sound, Reeperbahn Festival, Eurosonic u.v.m.), Clubtouren durch Europa, Radio- und TV-Auftritte.
Auszeichnungen & Erfolge
- Impala „Album of the Year“ Award für „Vitamin C“
- FM4 Band des Jahres und Amadeus Music Award
- Schnell ausverkaufte Konzerte, große Medienresonanz
Kulturelle Bedeutung & Einfluss
My Ugly Clementine steht für Female Empowerment, kreative Diversität und einen neuen internationalen Indie-Sound aus Wien.
Fakten & Sprüche
- Schon das erste Konzert war ausverkauft – bevor es überhaupt Musik online gab.
- Viele Mitglieder der Band wurden für eigene Projekte mit dem Amadeus Award gekrönt.
Medien & Rezeption
Viel beachtet in Kulturmagazinen, Musikmedien, große Social-Media-Reichweite, TV-Auftritte und Features in Print und Funk.
Links & Medien
Austropop-Künstler:innen von A bis Z
Wolfgang Ambros
Wirkungszeitraum: 1971–heute
Wolfgang Ambros gilt als „Vater des Austropop“ und prägte das Genre mit Dialekttexten und eingängigen Melodien. Seine Hits wie „Da Hofa“, „Es lebe der Zentralfriedhof“ und „Schifoan“ sind bis heute Klassiker. Ambros war auch Teil der Supergroup Austria 3.
Georg Danzer
Wirkungszeitraum: 1970er Jahre–2007
Georg Danzer war ein bedeutender Austropop-Künstler, bekannt für seine poetischen Texte und Hits wie „Jö schau“, „Tschik“ und „Hupf in Gatsch“. Er verstarb 2007 an Lungenkrebs.
Rainhard Fendrich
Wirkungszeitraum: 1981–heute
Rainhard Fendrich gehört zur zweiten Generation des Austropop. 1981 landete er mit „Strada del Sole“ seinen ersten Hit, gefolgt von „Es lebe der Sport“ und „Weus’d a Herz hast wia a Bergwerk“. Er ist auch als Moderator und Schauspieler tätig.
Falco
Wirkungszeitraum: 1980er Jahre–1998
Falco war der größte Pop-Star Österreichs und ein Pionier des Austropop. Mit „Der Kommissar“ landete er den ersten deutschsprachigen Rap-Hit, „Rock Me Amadeus“ erreichte 1985 die Spitze der US-Charts. Falco starb 1998 bei einem Autounfall.
S.T.S.
Wirkungszeitraum: 1984–2014
Das Trio S.T.S. (Steinbäcker, Timischl, Schiffkowitz) sorgte 1984 mit „Fürstenfeld“ für einen Klassiker. Weitere Hits waren „Irgendwann bleib i dann dort“ und „Kalt und kälter“. Die Band löste sich 2014 auf.
Ludwig Hirsch
Wirkungszeitraum: 1970er Jahre–2011
Ludwig Hirsch war bekannt für seine dunklen, melancholischen und sarkastischen Lieder. Er verstarb 2011.
Peter Cornelius
Wirkungszeitraum: 1980er Jahre–heute
Peter Cornelius war in den 1980ern ein Fixstern des Austropop mit Hits wie „Du entschuldige, i kenn di“ und „Reif für die Insel“. Er ist auch als Gitarrist bekannt und wirkte bei Enigma mit.
E.A.V. (Erste Allgemeine Verunsicherung)
Wirkungszeitraum: 1977–2019
Die E.A.V. war bekannt für ihre satirischen und gesellschaftskritischen Songs wie „Alpenrap“ und „Märchenprinz“. 2019 gab die Band ihr letztes Konzert.
Opus
Wirkungszeitraum: 1980er Jahre–heute
Opus ist eine der bekanntesten Austropop-Bands mit Hits wie „Live Is Life“ und „Fürstenfeld“. Sie sind bis heute aktiv.
Bilderbuch
Wirkungszeitraum: 2005–heute
Bilderbuch entwickelte sich von einer Schülerband zu einem Pop-Phänomen mit Hits wie „Maschin“ und „Bungalow“. Sie mischen Funk, Indie-Rock und Hip-Hop.
Wanda
Wirkungszeitraum: 2012–heute
Wanda hat das Austropop-Genre wiederbelebt und ist bekannt für Hits wie „Bologna“ und „Bussi, Baby“. Die Band ist für ihren Wiener Charme und Lederjacken-Style bekannt.
Pizzera & Jaus
Wirkungszeitraum: 2014–heute
Das Duo ist bekannt für humorvolle und mundartige Songs wie „Ham kummst“ und „Soits Leben“. Sie haben mehrere Hits in den österreichischen Charts.
Voodoo Jürgens
Wirkungszeitraum: 2014–heute
Voodoo Jürgens, eigentlich Öllerer, startete 2014 seine Solokarriere mit Wiener Dialekt-Liedern. Er gilt als „Austro-Pop-Hype der Stunde“ und ist bekannt für „Heite grob ma Tote aus“.
Christina Stürmer
Wirkungszeitraum: 2003–heute
Christina Stürmer ist eine erfolgreiche österreichische Sängerin mit Hits wie „Ich lebe“ und „Schwarz Weiss“. Sie ist bis heute aktiv und hat zahlreiche Alben veröffentlicht.
Hansi Lang
Wirkungszeitraum: 1970er Jahre–1994
Hansi Lang war ein österreichischer Musiker, Schauspieler und Künstler. Er war eine prägende Figur der Wiener Underground-Szene und bekannt für seine experimentellen und provokanten Performances. Seine Musik war eine Mischung aus Punk, New Wave und Austropop.
Boris Bukowski
Wirkungszeitraum: 1980er Jahre–heute
Boris Bukowski ist ein österreichischer Musiker, Schauspieler und Autor. Er war in den 1980ern Teil der Wiener Musikszene und bekannt für seine experimentellen und humorvollen Lieder. Bukowski arbeitete auch als Schauspieler und Autor.
Die Bösen Onkels
Wirkungszeitraum: 1990er Jahre–heute
Die Bösen Onkels sind eine österreichische Band, die für ihre humorvollen und oft gesellschaftskritischen Lieder bekannt ist. Ihre Musik ist eine Mischung aus Rock, Punk und Austropop.
Kurt Ostbahn
Wirkungszeitraum: 1980er Jahre–heute
Kurt Ostbahn, eigentlich Willi Resetarits, ist ein österreichischer Musiker, Schauspieler und Kabarettist. Er ist bekannt für seine humorvollen und gesellschaftskritischen Lieder, die oft im Wiener Dialekt verfasst sind.
H.P. Zinker
Wirkungszeitraum: 1980er Jahre–heute
H.P. Zinker ist ein österreichischer Musiker und Liedermacher, der für seine poetischen und oft melancholischen Lieder bekannt ist. Seine Musik ist eine Mischung aus Austropop, Chanson und Folk.
Die Hektiker
Wirkungszeitraum: 1980er Jahre–heute
Die Hektiker sind eine österreichische Band, die in den 1980ern mit ihrem Hit „Hektik“ bekannt wurde. Ihre Musik ist eine Mischung aus Rock, Punk und Austropop.
Hallucination Company
Wirkungszeitraum: 1970er Jahre–1980er Jahre
Hallucination Company war eine österreichische Band, die in den 1970ern und 1980ern mit ihrer Mischung aus Rock, Pop und experimentellen Klängen bekannt wurde. Sie waren eine der ersten Bands, die Austropop mit psychedelischen Elementen verbanden.
Minisex
Wirkungszeitraum: 1970er Jahre–1980er Jahre
Minisex war eine österreichische Band, die in den 1970ern und 1980ern mit ihrer Mischung aus Rock, Pop und Neue Deutsche Welle bekannt wurde. Ihre Hits wie „Junger Mann“ und „Disco“ waren in ganz Europa erfolgreich.
Drahdiwaberl
Wirkungszeitraum: 1980er Jahre–heute
Drahdiwaberl ist eine österreichische Band, die für ihre humorvollen und oft absurden Lieder bekannt ist. Ihre Musik ist eine Mischung aus Rock, Pop und Austropop.
Erste Allgemeine Verunsicherung (E.A.V.)
Wirkungszeitraum: 1977–2019
Die E.A.V. war bekannt für ihre satirischen und gesellschaftskritischen Songs wie „Alpenrap“ und „Märchenprinz“. 2019 gab die Band ihr letztes Konzert.
Opus
Wirkungszeitraum: 1980er Jahre–heute
Opus ist eine der bekanntesten Austropop-Bands mit Hits wie „Live Is Life“ und „Fürstenfeld“. Sie sind bis heute aktiv.
Ostbahn-Kurti und Willi Resetarits – Wiener Rock’n’Roll, gelebte Solidarität und eine außergewöhnliche Kunstfigur
Ostbahn-Kurti gehört zu den unverwechselbarsten Figuren der österreichischen Musikgeschichte. Mit rauer Stimme, Wiener Alltagssprache und einer energiegeladenen Band verwandelte er amerikanischen Rock, Blues, Country und Rhythm and Blues in eine eigenständige lokale Liedwelt.
Hinter dem „Doktor“ stand Willi Resetarits: Sänger, Musiker, Radiomacher und Menschenrechtsaktivist. Erfunden wurde Kurt Ostbahn vom Schriftsteller Günter Brödl. Die besondere Wirkung entstand aus dem Zusammenspiel von Brödls Sprache, Resetarits’ Darstellung und der musikalischen Arbeit der Chefpartie beziehungsweise später der Kombo.
Das Gesamtporträt muss deshalb zwei Ebenen auseinanderhalten: Kurt Ostbahn ist eine gestaltete Künstlerfigur; Willi Resetarits war eine reale Persönlichkeit mit einer deutlich breiteren musikalischen und gesellschaftlichen Biografie.
Recherche- und Informationsstand: 4. November 2026. Kunstfigur, biografische Person, Bandphasen, spätere Projekte und soziales Engagement werden getrennt dargestellt.
1. Einleitung und Überblick
Steckbrief
- Name: Wilhelm Thomas „Willi“ Resetarits
- Geboren: 21. Dezember 1948 in Stinatz, Burgenland
- Gestorben: 24. April 2022 in Wien
- Aufgewachsen: ab der frühen Kindheit in Wien-Favoriten
- Herkunft: burgenländisch-kroatische Familie
- Tätigkeit: Sänger, Musiker, Entertainer, Radiomacher und Menschenrechtsaktivist
- Bekannteste Kunstfigur: Kurt Ostbahn beziehungsweise Ostbahn-Kurti
- Schöpfer der Figur und wichtiger Textautor: Günter Brödl
- Prägende Bandphasen: Chefpartie und Kombo
- Frühere Gruppe: Schmetterlinge
- Bekannte Radiosendung: „Trost und Rat von und mit Dr. Kurt Ostbahn“
- Gesellschaftliches Engagement: unter anderem SOS Mitmensch und Integrationshaus Wien
Der Name „Dr. Kurt Ostbahn“ ist Teil der Kunstfigur. Er bezeichnet keinen medizinischen oder akademischen Abschluss von Willi Resetarits.
Grundlagen: Willi-Resetarits-Website · Österreichisches Musiklexikon · Autorenbiografie beim Residenz Verlag.
2. Willi Resetarits: Biografie und Herkunft
Von Stinatz nach Favoriten
Resetarits wurde 1948 in Stinatz geboren. Seine Familie gehörte zur burgenländisch-kroatischen Bevölkerung. 1952 übersiedelte sie nach Wien. Er wuchs am Humboldtplatz in Favoriten auf.
Die frühe Erfahrung, als Zugezogener und Angehöriger einer Minderheit ausgegrenzt zu werden, gehört zum biografischen Hintergrund seines späteren Engagements gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit.
Schule, Studium und frühe Bands
Bereits als Schüler sang und musizierte Resetarits in Bands, darunter The Odds. Nach der Matura begann er 1967 ein Studium an der Universität Wien.
Quellenhinweis zum Studium: Mehrere Biografien nennen Anglistik und Sport mit dem Berufsziel Lehrer. Ein Ö1-Archivtext nennt dagegen Geschichte und Englisch. Diese Präsentation folgt für die Studienfächer der übereinstimmenden Angabe Anglistik und Sport und legt die Abweichung offen.
1969 bis 1989: die Schmetterlinge
Resetarits wurde Mitglied der Schmetterlinge, einer Gruppe zwischen politischem Lied, Folk, Pop und Musiktheater. Besonders bekannt wurde die „Proletenpassion“.
1977 nahm die Gruppe mit „Boom Boom Boomerang“ am Eurovision Song Contest in London teil und belegte den vorletzten Platz.
Dieses Ergebnis bewertet einen konkreten Wettbewerbsabend. Es sagt wenig über die Bedeutung des politischen und musikalischen Gesamtwerks der Gruppe aus.
Ab den 1980er-Jahren: mehrere musikalische Identitäten
Mit Kurt Ostbahn erreichte Resetarits ein großes neues Publikum. Er blieb jedoch auch unter eigenem Namen und in anderen Formationen aktiv.
Die spätere Pensionierung der Kunstfigur bedeutete deshalb nicht das Ende seiner musikalischen Berufstätigkeit.
Der Tod 2022
Willi Resetarits starb am 24. April 2022 nach einem Unfall in Wien. Am Vorabend war er noch beim Flüchtlingsball im Wiener Rathaus aufgetreten.
Der letzte öffentliche Zusammenhang verweist auf die enge Verbindung von Musik und sozialem Engagement, die sein Leben prägte.
Verlagsbiografie · Biografische Übersicht · Porträt von 2026 über Musik und gesellschaftliche Haltung.
3. Die Entstehung von Kurt Ostbahn
Eine Figur existiert zuerst als Erzählung
Günter Brödl erfand Anfang der 1980er-Jahre einen Wiener Rockmusiker mit einer bereits scheinbar vorhandenen Karriere. Er verbreitete Geschichten über schwer erhältliche Platten und erfolgreiche Auftritte eines gewissen Ostbahn-Kurti.
Die fiktive Vorgeschichte war damit älter als die tatsächliche öffentliche Bandkarriere. Literatur und Musik wurden von Anfang an ineinander verschränkt.
Willi Resetarits übernimmt die Rolle
Brödl fand in Resetarits den Sänger und Darsteller, der die Figur glaubwürdig verkörpern konnte. Aus einer literarischen Erfindung wurde eine Bühnenpersönlichkeit.
Warum verschiedene Anfangsjahre genannt werden
Das Musiklexikon setzt die Verkörperung der Figur 1983 an. Ö1 beschreibt die Chefpartie-Phase ab 1984, das SR-Archiv nennt 1984 als Formierungsjahr. Das Debütalbum erschien 1985.
Diese Angaben bezeichnen unterschiedliche Entwicklungsschritte: Erfindung und Ausgestaltung, Bandformierung und erste Albumveröffentlichung.
1994: Ende der Chefpartie
Nach etwa einem Jahrzehnt endete die gemeinsame Arbeit mit der Chefpartie. Das SR-Archiv nennt den 29. Oktober 1994 als Auflösungsdatum.
1995: die Kombo
Mit „Espresso Rosi“ begann die nächste Phase. Eigenkompositionen von Resetarits und den beteiligten Musikern erhielten mehr Gewicht. Brödls Texte blieben ein wesentlicher Bestandteil.
2003/2004: Pensionierung
Ende 2003 schickte Resetarits Kurt Ostbahn offiziell in Pension. Ö1 nennt den 1. Jänner 2004 als wirksamen Zeitpunkt.
Die Jahreszahlen widersprechen einander deshalb nicht zwingend: Ankündigung und letzte Karrierephase lagen 2003, der Beginn der Pensionierung wurde mit Anfang 2004 verbunden.
„Pensionierung“ ist hier eine künstlerische und öffentlich kommunizierte Zäsur. Sie darf nicht ohne gesonderte Prüfung als Behauptung verstanden werden, dass später nie wieder ein besonderer Ostbahn-Auftritt stattgefunden habe.
Geschichte der Kunstfigur · Ö1-Gespräch zur Pensionierung · Chefpartie im SR-Archiv.
4. Musikstil und Einflüsse
Amerikanische Musik in Wiener Sprache
Rock, Blues, Rhythm and Blues, Soul und Country bildeten wichtige Grundlagen. Günter Brödl übertrug zahlreiche Songs in eine eigenständige Wiener Textwelt.
Es ging nicht nur um wörtliche Übersetzung. Milieu, Figuren und sprachlicher Rhythmus wurden in einen anderen kulturellen Zusammenhang gestellt.
Die Stimme von Resetarits
Seine rau gefärbte, zugleich bewegliche Stimme konnte Druck, Wärme und Humor miteinander verbinden. Der Vortrag verlieh den Textfiguren eine glaubwürdige körperliche Präsenz.
Chefpartie und Kombo
Die Chefpartie steht besonders für die frühe, von Adaptionen geprägte Rock’n’Roll-Phase. Mit der Kombo nahm die eigene kompositorische Arbeit zu.
Liveenergie als zentrales Merkmal
Das Musiklexikon nennt für die intensive Chefpartie-Phase bis zu zweihundert Konzerte jährlich. Die Angabe beschreibt eine historische Spitzenbelastung, nicht jeden einzelnen Karrierejahrgang.
5. Texte, Themen und Autorschaft
Die Würde des Alltags
Die Ostbahn-Welt ist von Menschen, Lokalen, Straßen und Beziehungen geprägt. Humor entsteht häufig aus genauer Beobachtung und sprachlicher Nähe.
Außenseiter und Zusammenhalt
Die Figur wurde als glaubwürdiger Underdog wahrgenommen. Es geht nicht nur um die Pose eines rebellischen Rockers, sondern um Solidarität mit Menschen außerhalb gesellschaftlicher Erfolgsbilder.
Liebe, Trennung und Verlust
Neben energischen Rocknummern stehen verletzliche Lieder. Der Wechsel zwischen Komik und Ernst gehört zur emotionalen Bandbreite des Repertoires.
Günter Brödls Beitrag
Brödl war nicht bloß ein begleitender Pressetexter. Als Erfinder der Figur und Autor vieler Wiener Songfassungen ist er für das gesamte Konzept zentral.
Die musikalischen Originale bleiben zu nennen
„Feuer“ basiert auf Bruce Springsteens „Fire“. Bei solchen Fassungen müssen Originalkomposition, neuer Text, Arrangement und Interpretation voneinander unterschieden werden.
Die Veröffentlichung unter Ostbahn-Kurti macht eine bestehende Komposition nicht automatisch zu einer vollständig neuen Eigenkomposition von Resetarits.
Brödl, Figur und musikalische Übertragungen · Werk- und Produktionsdetails aus Musikerperspektive.
6. Diskografie und Werke im Überblick
Chefpartie: zentrale Veröffentlichungen
| Jahr | Veröffentlichung | Einordnung |
|---|---|---|
| 1985 | Ostbahn-Kurti & die Chefpartie | Debütalbum; aufgenommen im Herbst 1984. |
| 1985 | Live | Frühe Konzertveröffentlichung. |
| 1988 | A schene Leich | Zentrale Veröffentlichung der Chefpartie-Phase. |
| 1989 | Liagn & Lochn | Mit „Da Joker“. |
| 1991 | ½ so wüd | Weiterentwicklung des Repertoires. |
| 1992 | A blede Gschicht – oba uns is wurscht! | Späte Veröffentlichung der ursprünglichen Bandphase. |
| 1994 | Saft & Kraft – Die Elektro-Therapie | Liveveröffentlichung. |
| 1994 | Trost & Rat – Die Natur Kur – garantiert ohne Strom! | Reduzierte beziehungsweise akustische Liveperspektive. |
Kombo und spätere Kurt-Ostbahn-Veröffentlichungen
| Jahr | Veröffentlichung | Einordnung |
|---|---|---|
| 1995 | Espresso Rosi | Erstes Album der Kombo-Phase. |
| 1997 | Reserviert fia zwa | Weitere Arbeit mit der Kombo. |
| 1997 | Blutrausch | Soundtrack zum Film von Thomas Roth. |
| 1999 | 50 verschenkte Jahre im Dienste der Rockmusik | Jubiläums- beziehungsweise Rückblicksveröffentlichung. |
| 2001 | Ohjo | Spätes Kombo-Album. |
| 2002 | Kurtiositäten | Zusammenstellung besonderer Aufnahmen und Werkfassungen. |
| 2003 | Wann de Musik vuabei is | Veröffentlichung der letzten regulären Karrierephase. |
| 2003 | Hohe Warte Live | Mehrteilige Liveveröffentlichung mit unterschiedlichen Ensemblezusammenhängen. |
Neuauflagen und Zusammenstellungen
- „Die größten Hits aus 10 Jahren“.
- „Golden Stars“.
- „Master Series“.
- „1985 – Live & Studio“.
- „Ostbahn – Ois wosd brauchst!“.
Bekannte Songs
- „Feuer“ beziehungsweise „Feia“.
- „I brauch kan Dokta“.
- „Ois hot sei End“.
- „Wo hamma denn den Fahrschein?“.
- „I hea di klopfen“.
- „Frog ned wos muagn is“.
- „Da Joker“.
- „Zuckagoschal“.
- „Erschte Klass“.
Datierungshinweis: Das Musiklexikon führt „Saft & Kraft“ unter 1995. Das SR-Archiv, die chartbezogene Diskografie und das spezialisierte Tonträgerarchiv nennen 1994. Diese Übersicht verwendet die mehrfach belegte Angabe 1994. Auch digitale Ausgaben des Debüts können ein anderes Tagesdatum zeigen als die ursprüngliche Veröffentlichung.
Ein sinnvoller Einstieg
- Das Debüt von 1985 – die ursprüngliche Figur und der Chefpartie-Klang.
- „Live“ – die frühe Bühnenwirkung.
- „Liagn & Lochn“ – die ausgereifte Chefpartie-Phase.
- „Trost & Rat“ und „Saft & Kraft“ – zwei unterschiedliche Konzertperspektiven.
- „Espresso Rosi“ – der Übergang zur Kombo.
- „Ohjo“ – die spätere eigene Liedarbeit.
- „Hohe Warte Live“ – ein umfangreicher Blick auf das gemeinsame Konzertrepertoire.
Werkrecherche: Spezialisierte Albumübersicht · Chefpartie im SR-Archiv · Tonträger, Cover und Produktionsdetails · Konkrete Ausgaben und Credits recherchieren.
7. Chefpartie, Kombo und Besetzungen
Die Chefpartie
Zur frühen Band gehörten unter anderem Karl Horak, auch als Leo Bei bekannt, sowie weitere Musiker mit eigenen Bühnenfiguren und Spitznamen. Diese Namen gehören zum inszenierten Ostbahn-Kosmos.
Eine vollständige über alle Chefpartie-Jahre unveränderte Besetzung wird hier nicht behauptet. Historische Einträge und einzelne Albumcredits müssen jeweils konkret zugeordnet werden.
Die Kombo bei „Espresso Rosi“
| Musiker | Funktion |
|---|---|
| Willi Resetarits als Kurt Ostbahn | Gesang und Frontfigur. |
| Stefan Bernheimer | Gitarre. |
| Klaus Trabitsch | Gitarre. |
| Roland Guggenbichler | Keyboards. |
| Erich Buchebner | Bass. |
| Christian Eigner | Schlagzeug. |
Diese Liste beschreibt die dokumentierte Kombo-Konstellation der frühen zweiten Bandphase. Sie ist keine Garantie derselben Besetzung für alle späteren Konzerte.
Die Ostbahn 11
„Hohe Warte Live“ enthält auch einen Teil unter dieser Bezeichnung. Unterschiedliche Formationen innerhalb einer Veröffentlichung sollten nicht zu einer einzigen dauerhaften Band zusammengezogen werden.
Kombo und historische Entwicklung · Chefpartie aus der Perspektive eines beteiligten Musikers.
8. Andere musikalische Projekte von Resetarits
Die Schmetterlinge
Die langjährige Mitgliedschaft von 1969 bis 1989 ging der Ostbahn-Popularität voraus und überschnitt sich zeitweise mit ihr. Politisches Musiktheater und gemeinschaftliche Arbeit bildeten hier einen wichtigen Hintergrund.
Zusammenarbeit mit Ernst Molden
Der Residenz Verlag nennt ausdrücklich die enge musikalische Verbindung und die CD „ohne di“. Diese Arbeit gehört zu Resetarits’ eigener musikalischer Biografie und nicht automatisch zur Kurt-Ostbahn-Diskografie.
Stubnblues und weitere Ensembles
Auch diese Projekte zeigen, dass Resetarits musikalisch nicht auf eine einzige Bühnenfigur festgelegt war. Für einzelne Albumdaten und Besetzungen sind die jeweiligen Projektcredits gesondert zu prüfen.
„Austria für Afrika“
1985 beteiligte er sich mit den Schmetterlingen am Benefizprojekt und dem Lied „Warum?“. Das ist eine Gemeinschaftsarbeit, kein zusätzlicher Ostbahn-Solohit.
Verlagsbiografie mit weiteren Musikprojekten · Werk und Projekte von Willi Resetarits.
9. Live-Auftritte und Konzertgeschichte
Die Figur wird auf der Bühne glaubwürdig
Die literarische Vorgeschichte allein hätte den Erfolg nicht getragen. Erst die Stimme, die Band und der unmittelbare Kontakt zum Publikum machten Kurt Ostbahn zu einer erlebbaren Figur.
Österreich und Deutschland
Das Musiklexikon dokumentiert eine besonders intensive Konzerttätigkeit der Chefpartie in beiden Ländern. Die Wiener Sprachfärbung schloss eine überregionale Wirkung nicht aus.
Akustik und elektrische Energie
„Trost & Rat“ und „Saft & Kraft“ stellen unterschiedliche musikalische Möglichkeiten nebeneinander. Ein gutes Lied konnte sowohl reduziert als auch in voller Bandlautstärke funktionieren.
Hohe Warte
Die mehrteilige Veröffentlichung von 2003 bündelt verschiedene Ensembleperspektiven. Sie ist ein wichtiger Zugang zum großen gemeinsamen Repertoire.
Heutige Veranstaltungen
Nach Resetarits’ Tod können aktuelle Angebote nur historische Aufnahmen, Gedenkveranstaltungen oder Interpretationen anderer Musiker betreffen. Sie sind nicht als persönliche Auftritte des verstorbenen Sängers zu bezeichnen.
Hohe-Warte-Aufnahmen suchen · Chefpartie live suchen · Aktuelle Gedenkveranstaltungen suchen.
10. Radio, Film und „Trost und Rat“
Radio Wien, 1995 bis 1998
„Trost und Rat von und mit Dr. Kurt Ostbahn“ verband Musik, Gespräch, Erzählung und die weiterentwickelte Kunstfigur. Die Sendung erweiterte den Ostbahn-Kosmos über Bühne und Tonträger hinaus.
Die Figur als Gesprächspartner
Der „Doktor“ war kein realer Therapeut. Die Form des fürsorglichen Zuhörens und Kommentierens gehörte zur künstlerischen Gestaltung. Eine historische Radiosendung ersetzt keine professionelle medizinische oder psychologische Beratung.
„Blutrausch“
In Thomas Roths Film von 1997 verkörperte Resetarits seine Bühnenfigur. Der Film ist ein fiktionales Werk, kein dokumentarischer Lebensbericht über den Sänger.
Gespräche unter eigenem Namen
Ö1 dokumentiert ein „Im Gespräch“ mit Michael Kerbler aus Anlass der Ostbahn-Pensionierung. Darin stehen auch Flüchtlingshilfe, Zivilcourage und die Biografie der Kunstfigur im Mittelpunkt.
Ö1: „Im Gespräch“ mit Willi Resetarits · Historische Radiosendungen recherchieren · Filminformationen und legale Angebote recherchieren.
11. Menschenrechte und Integrationshaus
Bekanntheit für konkrete Unterstützung einsetzen
Resetarits engagierte sich unter anderem bei Asyl in Not, SOS Mitmensch und dem Wiener Integrationshaus. Seine öffentliche Rolle wurde damit auch zu einem Mittel gesellschaftlicher Unterstützung.
SOS Mitmensch
Gemeinsam mit Josef Haslinger gehörte er zur frühen Leitung der überparteilichen Plattform. Das Engagement gegen Ausgrenzung war keine bloße Nebenbemerkung zwischen Konzerten.
Das Integrationshaus
Resetarits initiierte das Wiener Projekt mit und blieb eng damit verbunden. Er war später dessen Ehrenpräsident.
Ö1 beschreibt das ursprüngliche Konzept als Unterstützung beim Übergang von der Fluchterfahrung in einen selbstständigen Alltag: Betreuung, Sprachkurse und Berufsvorbereitung sollten zusammenwirken.
Musik und Engagement bleiben unterscheidbar
Die reale soziale Arbeit darf nicht ausschließlich der Kunstfigur zugerechnet werden. Sie wurde von Willi Resetarits und zahlreichen Mitwirkenden tatsächlich geleistet.
Ö1 über Integrationshaus und Zivilgesellschaft · Ehrenpräsidentschaft und Menschenrechtsengagement.
12. Auszeichnungen und Erfolge
Kommunikator des Jahres 2001
Der Public Relations Verband Austria zeichnete Resetarits 2001 aus. Die von Ö1 wiedergegebene Begründung betont seinen Einsatz für die Integration geflüchteter Menschen und den unmittelbaren Nutzen dieser öffentlichen Kommunikation.
Menschenrechtspreise
Der Residenz Verlag nennt den Bruno-Kreisky-Preis für Verdienste um die Menschenrechte und den Josef-Felder-Preis für Gemeinwohl und Zivilcourage.
Jahreszahlen werden hier nicht ergänzt, soweit sie in den ausgewerteten Quellen nicht eindeutig dokumentiert sind.
Musikalische Anerkennung
Zahlreiche Alben, lange Konzertphasen und die anhaltende Verfügbarkeit des Repertoires belegen eine dauerhafte Wirkung. Eine vollständige aktuelle Bilanz aller Chartpositionen, Goldplatten und Verkäufe wird hier nicht behauptet.
Künstlername und Preisträger
Bei Auszeichnungen ist zu prüfen, ob sie Willi Resetarits, Kurt Ostbahn, einer Band oder einem sozialen Projekt zuerkannt wurden. Diese Kategorien sind nicht austauschbar.
Auszeichnung als Kommunikator des Jahres · Dokumentierte Menschenrechtspreise.
13. Kulturelle Bedeutung und Einfluss
Eine erfundene Figur wird kulturell glaubwürdig
Ostbahn-Kurti zeigt, wie Literatur und musikalische Darstellung zusammen eine Figur hervorbringen können, die vom Publikum als vertraut und glaubwürdig erlebt wird.
Wiener Dialekt als internationale Musiksprache
Die Songs sind kulturelle Übertragungen: Amerikanische Musikformen werden nicht bloß imitiert, sondern in Wiener Alltag, Sprache und soziale Beziehungen versetzt.
Die Verbindung von Respekt und Humor
Der Schmäh richtet sich nicht nur gegen andere. Wärme, Selbstironie und die Aufmerksamkeit für Menschen am Rand prägen das öffentliche Bild der Figur.
Willi Resetarits über Ostbahn hinaus
Die Schmetterlinge, Ernst Molden, Stubnblues und das gesellschaftliche Engagement machen deutlich, dass eine reine Ostbahn-Biografie seine gesamte Leistung nicht erfassen würde.
Kunstfigur und musikalische Übertragung · Kulturelles und gesellschaftliches Porträt von 2026.
14. Interessante Fakten
- Kurt Ostbahn wurde von Günter Brödl erfunden.
- Die fiktive Musikerbiografie ging der tatsächlichen Bandkarriere voraus.
- Willi Resetarits stammte aus einer burgenländisch-kroatischen Familie.
- Er lernte Deutsch erst nach der Übersiedlung seiner Familie nach Wien.
- Er studierte ursprünglich mit dem Ziel, Lehrer zu werden.
- Er nahm 1977 mit den Schmetterlingen am Eurovision Song Contest teil.
- Die Chefpartie und die Kombo sind unterschiedliche Bandphasen.
- Der „Doktor“-Titel war Teil der Kunstfigur.
- „Trost und Rat“ war auch eine Radiosendung.
- Im Film „Blutrausch“ spielte Resetarits Kurt Ostbahn.
- Die offizielle Pensionierung der Figur lag zum Jahreswechsel 2003/2004.
- Resetarits blieb anschließend in anderen Musikprojekten aktiv.
- Am Abend vor seinem Tod trat er beim Flüchtlingsball auf.
Ö1-Biografie · Weitere Lebensstationen · Rückblick auf Entstehung und letzte Auftritte.
15. Aussagen und prägende Formulierungen
Über die Übernahme der Figur
Ein Porträt von 2026 schildert, dass Brödl Resetarits gefragt habe, ob er jemanden für die Rolle des Ostbahn-Kurti kenne. Resetarits’ dort wiedergegebene Antwort:
„Ja, mich.“
Die kurze Anekdote beschreibt den entscheidenden Übergang von der erfundenen Musikerbiografie zur tatsächlichen Verkörperung. Sie wird hier als überlieferte Erinnerung eingeordnet, nicht als zeitgenössisches Gesprächsprotokoll.
Über die eigene politische Haltung
„Ich bin ein Linker, wenn links bedeutet, sich für die Schwachen zu engagieren.“
Die Süddeutsche Zeitung gibt diese Aussage im Zusammenhang mit Resetarits’ Engagement gegen Ausgrenzung wieder. Sie betrifft die reale Person, nicht ausschließlich die Kunstfigur.
Prägende Werk- und Programmtitel
- „Trost & Rat“
- „Saft & Kraft“
- „Liagn & Lochn“
- „Reserviert fia zwa“
- „Wann de Musik vuabei is“
Diese Formulierungen sind Werkbezeichnungen, keine automatisch persönlichen Lebensmottos.
Kontext der überlieferten Aussagen · Ausführliches Originalgespräch bei Ö1 recherchieren.
16. Medien und Rezeption
Die Figur überstrahlt mitunter den Menschen
Viele Menschen kannten Resetarits vor allem als Ostbahn-Kurti. Ein umfassendes Porträt muss die Schmetterlinge, spätere Projekte und die Menschenrechtsarbeit ergänzen.
Der Mythos war Teil des Konzepts
Die erfundene Vergangenheit, Künstlernamen der Musiker und der scheinbar vertraute Wiener Kosmos gehörten zur Inszenierung. Nicht jede darin erzählte Begebenheit ist eine überprüfbare Tatsache.
Veröffentlichungsdaten können abweichen
Beim Debüt und bei „Saft & Kraft“ zeigen Lexika, Streamingplattformen und Tonträgerarchive teilweise verschiedene Daten. Erstveröffentlichung, Neuauflage und Digitalausgabe sind deshalb auseinanderzuhalten.
Redaktioneller Rückblick und Erinnerungsquelle
Das Musikerarchiv von Karl Horak liefert konkrete Produktions- und Tonträgerdetails. Ö1 und Fachlexika ergänzen eine kulturhistorische Perspektive. Keine Quelle ersetzt sämtliche anderen.
17. TV, Videos, Radio und Konzertaufnahmen
Bekannte Songs
- „Feuer“ suchen
- „I brauch kan Dokta“ suchen
- „Ois hot sei End“ suchen
- „Da Joker“ suchen
- „I hea di klopfen“ suchen
- „Frog ned wos muagn is“ suchen
Liveaufnahmen und Bandphasen
- Frühe Chefpartie-Aufnahmen suchen
- „Saft & Kraft“ und „Trost & Rat“ suchen
- Die Kombo live suchen
- Hohe Warte 2003 suchen
Radio
- Ö1: Willi Resetarits im Gespräch mit Michael Kerbler
- Historische „Trost und Rat“-Sendungen suchen
- Beiträge bei ORF Sound suchen
- Weitere Ö1-Beiträge suchen
Fernsehen und Film
- Beiträge bei ORF ON suchen
- Dokumentationen suchen
- Legale Angebote zu „Blutrausch“ recherchieren
- Video-Interviews suchen
Andere Musikprojekte
- Schmetterlinge und „Proletenpassion“ suchen
- Eurovision-Auftritt 1977 suchen
- Zusammenarbeit mit Ernst Molden suchen
- Stubnblues-Aufnahmen suchen
Suchlinks garantieren keine vollständigen, kostenlosen oder dauerhaft verfügbaren Mitschnitte. Offizielle Veröffentlichungen, Fernsehausschnitte, Fanvideos und nicht autorisierte Uploads müssen voneinander unterschieden werden.
18. Aktuelle Informationen und Suchlinks
Werk, Biografie und Archive
- Willi-Resetarits-Website
- Österreichisches Musiklexikon: Kurt Ostbahn
- SR-Archiv: Chefpartie
- Spezialarchiv: Albumveröffentlichungen
- Karl Horak: Chefpartie-Archiv
- Willi Resetarits beim Residenz Verlag
Google, Bilder und Nachrichten
- Willi Resetarits und Kurt Ostbahn suchen
- Google-Bildersuche
- Aktuelle Nachrichten suchen
- Nachrichten der letzten Woche suchen
- Neuauflagen und Archivveröffentlichungen suchen
Musik und Streaming
- YouTube: Musik und Videos suchen
- SoundCloud durchsuchen
- Spotify nach Kurt Ostbahn durchsuchen
- Spotify nach anderen Resetarits-Projekten durchsuchen
- Apple Music durchsuchen
- Discogs: Veröffentlichungen und Credits suchen
Soziale Medien: ausdrücklich als Suchangebote
Willi Resetarits starb 2022. Heutige Seiten können von Angehörigen, Rechteinhabern, Archiven oder Fans geführt werden. Die folgenden Links bestätigen keinen persönlichen oder offiziellen Account.
- Facebook durchsuchen
- Instagram-Profile und Beiträge suchen
- TikTok durchsuchen
- Nach offiziellen YouTube-Veröffentlichungen suchen
Weggefährten und Werkzusammenhänge
- Günter Brödl: Figur und Texte
- Karl Horak / Leo Bei: Chefpartie
- Klaus Trabitsch: Zusammenarbeit
- Roland Guggenbichler: Kombo
- Erich Buchebner: Kombo
- Christian Eigner: Kombo
- Ernst Molden: gemeinsame Liedarbeit
- Integrationshaus und Erinnerung an Resetarits
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Opus – österreichische Rockgeschichte weit über „Live Is Life“ hinaus
Opus gehört zu den international bekanntesten österreichischen Rock- und Popbands. Mit „Live Is Life“ gelang der steirisch-burgenländischen Formation 1985 ein Welthit, der bis heute mit gemeinsamem Singen, Sportereignissen und dem Erlebnis eines Livekonzerts verbunden ist.
Hinter diesem einen überragenden Erfolg steht eine wesentlich längere Geschichte: 1973 gegründet, entwickelte sich Opus aus einer regionalen Rockband zu einer professionellen Formation mit eigener Studioinfrastruktur, zahlreichen Alben und internationalen Tourneen.
Herwig Rüdisser, Ewald Pfleger, Kurt René Plisnier und Günter Grasmuck prägten die langjährige Kernbesetzung. 2021 verabschiedete sich die ursprüngliche Band vom regulären Bühnenbetrieb. Spätere Aktivitäten wie „Schick Sisters & Opus Band“ führen Teile dieser musikalischen Geschichte in einer neuen Konstellation weiter.
Recherche- und Informationsstand: 4. November 2026. Die historische Band Opus, spätere Anschlussprojekte, Studioalben, Liveaufnahmen und Neuauflagen werden getrennt dargestellt.
1. Einleitung und Überblick
Opus entstand 1973 im Burgenland und wurde später besonders eng mit Graz und der Steiermark verbunden. Die Bezeichnungen „steirische Band“ und „burgenländische Gründung“ beschreiben daher unterschiedliche Abschnitte derselben Geschichte.
Steckbrief
- Bandname: Opus
- Gründung: 1973
- Früher Herkunftsraum: Stegersbach und Umgebung, Burgenland
- Späterer Arbeitsmittelpunkt: Graz und Judendorf-Straßengel, Steiermark
- Musikalische Felder: Rock, Pop-Rock und melodische Bandmusik
- Sprache: überwiegend Englisch
- Debütalbum: „Daydreams“, 1980
- Erstes Goldalbum: „Eleven“
- Größter internationaler Hit: „Live Is Life“
- Aufnahme des Welthits: 2. September 1984 in Oberwart
- Letztes Studioalbum der ursprünglichen Band: „Magnum“, 2020
- Abschiedskonzert: 21. Dezember 2021 in der Grazer Oper
- Spätere Liveveröffentlichung: „The Last Note“, 2022
- Anschlussprojekt: Schick Sisters & Opus Band
Grundlagen: Österreichisches Musiklexikon · Rockarchiv Steiermark · Offizielle Bandchronik.
2. Bandgeschichte, Gründungsjahr und Herkunft
1973: die Anfänge im Burgenland
Zu den Gründungsfiguren gehörten Ewald Pfleger an der Gitarre, Kurt René Plisnier an den Keyboards und Walter Bachkönig am Bass. Die frühe Formation entstand im Raum Stegersbach.
Das Repertoire umfasste zunächst auch Coverversionen von Gruppen wie Deep Purple und Colosseum. Eigene Stücke kamen hinzu, während sich eine beständigere Besetzung entwickelte.
Die ersten Umbesetzungen
Günter Grasmuck kam 1974 als Schlagzeuger dazu. Gitarrist Hans Palier gehörte ebenfalls zur frühen Bandgeschichte. Ende der 1970er-Jahre übernahm Herwig Rüdisser den Hauptgesang.
Datierungshinweis: Die Quellen nennen für Rüdissers Einstieg 1978 oder 1979. Auch bei Hans Paliers Mitgliedszeit bestehen kleinere Abweichungen. Diese Darstellung verwendet deshalb für den Sänger die gemeinsame Einordnung „Ende der 1970er-Jahre“.
Der Weg in die Steiermark
Mit der weiteren Entwicklung verlagerte sich der berufliche Schwerpunkt in Richtung Graz. Die Verbindung zu Judendorf-Straßengel und den dortigen Studiostrukturen wurde langfristig wichtig.
1980: „Daydreams“
Das Debütalbum erschien 1980. Peter Janda produzierte die Aufnahme. In derselben Phase verließ Walter Bachkönig die Gruppe; Niki Gruber übernahm den Bass.
Mit dem Wechsel entwickelte sich die für die große Erfolgsphase bekannte Fünferbesetzung: Rüdisser, Pfleger, Plisnier, Grasmuck und Gruber.
„Eleven“ und Peter Müller
„Eleven“ entstand erstmals mit Produzent Peter Müller. Die offizielle Chronik und das Rockarchiv nennen eine Präsentation am 11. November 1981. Das Album wurde das erste Goldalbum der Band.
Chartorientierte Übersichten führen den breiteren Veröffentlichungs- beziehungsweise Markteintritt teilweise erst 1982. Die Daten sollten deshalb nicht ohne Erklärung vermischt werden.
1982 bis 1984: „Opusition“ und „Up and Down“
Die folgenden Produktionen festigten den professionellen Bandsound. „Flyin’ High“, „Eleven“, „The Opusition“, „Positive“ und „Vivian“ gehören zum Repertoire dieser Phase.
Noch bevor „Live Is Life“ weltweit bekannt wurde, hatte Opus somit bereits eine eigenständige Album- und Konzertgeschichte.
1984/1985: vom Jubiläumskonzert zum Welthit
Am 2. September 1984 feierte die Band im Stadion Oberwart ihr elfjähriges Bestehen. Dort wurde „Live Is Life“ aufgenommen.
Die Single erschien Ende 1984. 1985 folgte der internationale Durchbruch mit Spitzenpositionen in mehreren Ländern.
1985 bis 1996: eine Karriere nach dem Hit
„Solo“, „Opus“, „Magical Touch“, „Walkin’ on Air“, „Jubilee“ und „Love, God & Radio“ zeigen die kontinuierliche Weiterarbeit.
Die weltweite Wahrnehmung blieb zwar stark vom größten Hit geprägt. Die Band selbst setzte ihre Studio- und Konzertarbeit jedoch über viele Jahre fort.
Die 2000er-Jahre
„The Beat Goes On“ erschien 2004. „Back to the Future“ bündelte später bekannte Titel. Mit „Tonight at the Opera“ wurde ein besonderer Konzertzusammenhang auch auf CD und DVD dokumentiert.
2013: „Opus & Friends“
Historische Aufnahmen des Konzerts in Graz-Liebenau von 1985 wurden als umfangreiche Veröffentlichung neu zugänglich. Erscheinungsjahr und Konzertdatum sind hier deutlich zu unterscheiden.
2020: „Magnum“
Im November 2020 erschien das letzte Studioalbum der ursprünglichen Band. Die offizielle Chronik führt es als „OPUS MAGNUM“ und nennt Ewald Pfleger und Opus als Produzenten.
2021: die Abschiedstournee
Nach 48 Jahren verabschiedete sich Opus vom regulären Bühnenbetrieb. Die letzten Konzerte fanden in der Grazer Oper statt; der finale Abend war der 21. Dezember 2021.
Der ORF nennt in einem Rückblick von 2025 auch Herwig Rüdissers schwere Herzoperation als Hintergrund für die Entscheidung.
2022 und danach
„The Last Note“ dokumentierte den Abschied auf Tonträger. Ewald Pfleger blieb musikalisch aktiv. Mit den Schick Sisters entstand eine neue gemeinsame Arbeitsform, deren Album „We Are One“ 2023 erschien.
Vertiefung: Offizielle Bandgeschichte · Rockarchiv mit Besetzungen und Diskografie · Ö3-Rückblick auf die Band und Pflegers spätere Aktivitäten.
3. Mitglieder und historische Besetzungen
Die prägende Kernbesetzung
| Musiker | Instrument und Funktion | Einordnung |
|---|---|---|
| Herwig Rüdisser | Hauptgesang, teilweise akustische Gitarre | Charakteristische Stimme der großen Erfolgsphase und der späteren Bandgeschichte. |
| Ewald Pfleger | Gitarre, Gesang, Komposition und Produktion | Gründungsmitglied und zentraler kreativer Gestalter. |
| Kurt René Plisnier | Keyboards und Gesang | Gründungsmitglied; prägender harmonischer und klanglicher Beitrag. |
| Günter Grasmuck | Schlagzeug und Gesang | Seit 1974 wichtiger Bestandteil des rhythmischen Fundaments. |
Bassisten und weitere historische Mitglieder
| Musiker | Funktion | Historischer Zusammenhang |
|---|---|---|
| Walter Bachkönig | Bass | Gründungsphase bis 1980. |
| Niki Gruber | Bass und Gesang | 1980–1991; Teil der „Live Is Life“-Besetzung. |
| Hans Palier | Gitarre und Gesang | Frühe Bandphase in den 1970er-Jahren. |
| Günter Timischl | Gesang und Percussion | Zeitweise Mitwirkung in den 1980er-Jahren. |
| Wolfram Abt | Bass | Spätere Studio- und Livearbeit. |
| Erich Buchebner | Bass | In späteren Besetzungszusammenhängen dokumentiert. |
| Mischa Krausz | Bass | Weitere projektbezogene Mitwirkung. |
Warum die Kernbesetzung nicht alle Credits ersetzt
Opus wurde in späteren Darstellungen häufig als beständiges Quartett wahrgenommen. Konzerte und Aufnahmen konnten dennoch zusätzliche Musiker einbeziehen.
Für einen konkreten Mitschnitt ist deshalb die jeweilige Produktionsbesetzung maßgeblich, nicht allein eine allgemeine Bandliste.
Historische Mitglieder im Rockarchiv · Fachlexikon zur Besetzung.
4. Musikstil und Einflüsse
Rock als Ausgangspunkt
Die frühe Beschäftigung mit Deep Purple und Colosseum zeigt die Herkunft aus gitarren- und keyboardbetonter Rockmusik.
Melodie und Mehrstimmigkeit
Mit der Entwicklung eigener Songs rückten klare Melodien, mehrstimmige Refrains und ein professionell ausgearbeiteter Bandsound stärker in den Mittelpunkt.
Englischsprachiger Pop aus Österreich
Opus gehört zu jener österreichischen Musikgeschichte, die nicht vor allem über Dialekt funktioniert. Der internationale Anspruch lag auch in der Sprache des Repertoires.
Das Publikum als musikalischer Bestandteil
„Live Is Life“ ist dafür das deutlichste Beispiel. Die Antwort des Publikums und der gemeinsam gesungene Refrain gehören zur Wirkung der Aufnahme.
Akustik, Orchester und erweiterte Formen
Besondere Konzertprojekte, darunter die Zusammenarbeit mit Orchester unter Christian Kolonovits 2021, zeigten, dass die Songs auch in anderen Klangzusammenhängen funktionieren.
Musikalische Entwicklung und besondere Konzertprojekte · Frühe musikalische Bezugspunkte.
5. Texte und Themen
Musik als gemeinsames Erlebnis
„Live Is Life“ richtet den Blick auf die Verbindung zwischen Band und Publikum. Der Refrain wurde nicht allein durch seine Worte, sondern vor allem durch das gemeinsame Singen bekannt.
Aufbruch und Bewegung
Titel wie „Flyin’ High“, „Up and Down“ und „Walkin’ on Air“ gehören zu einem Repertoire, das häufig Bewegung, Hoffnung und emotionale Veränderung in den Vordergrund stellt.
Liebe und persönliche Beziehungen
Balladen und melodische Popsongs bilden eine weitere Seite. Eine vollständige Textanalyse sollte jeweils Originaltext, Aufnahme und Entstehungskontext gemeinsam betrachten.
Späte Themen
Die offizielle Chronik nennt zu „Magnum“ unter anderem „Fake or True“ und „We Made It“. Schon diese Titel zeigen andere Akzente als die bloße Wiederholung eines 1980er-Jahre-Hits.
Komposition und Veröffentlichungscredit
Ewald Pfleger wird als zentraler Schöpfer von „Live Is Life“ beschrieben. Veröffentlichungen führen zugleich die damaligen Bandmitglieder als Autoren beziehungsweise Rechtebeteiligte.
Für eine genaue rechtliche oder musikbibliografische Zuordnung sind die konkreten Credits der jeweiligen Ausgabe entscheidend.
Offizielle Entstehungserzählung · Autoren- und Aufnahmeangaben.
6. „Live Is Life“: Entstehung und Weltkarriere
Oberwart, 2. September 1984
Die Band feierte ihr elfjähriges Bestehen auf dem Fußballplatz in Oberwart. Das neue Lied war als gemeinsame Mitsingnummer für die Fans gedacht.
Die technische Panne
Die lokale Dokumentation der Momentothek Oberwart berichtet, dass bei der ersten Aufführung das Mehrspurband ausgelaufen war. Das Lied musste deshalb erneut gespielt und aufgenommen werden.
Diese Anekdote gehört zur konkreten Aufnahmegeschichte. Sie erklärt zugleich, weshalb eine Liveaufnahme nicht zwangsläufig die allererste Aufführung eines Liedes festhält.
1985: internationaler Erfolg
Nach der Veröffentlichung Ende 1984 wurde die Single 1985 in mehreren Ländern zum Nummer-eins-Hit, darunter Österreich, Deutschland, Frankreich und Schweden.
Oberwart als Teil der Popgeschichte
Der Hinweis „Recorded in Oberwart“ trug den Namen der Stadt auf Tonträgern in die Welt. Der Ort wurde damit dauerhaft mit der Entstehung des Hits verbunden.
Musik und Sport
Der Song wird bis heute mit Sportveranstaltungen und gemeinschaftlichen Erfolgsmomenten verbunden. Berühmt wurde auch Diego Maradonas Aufwärmsequenz von 1989 zu diesem Lied.
Ein häufiger Datumsfehler
Einzelne Bandporträts nennen den 24. September 1984. Die offizielle Bandchronik, der ORF und die Oberwarter Dokumentation stimmen dagegen beim 2. September überein. Diese Präsentation folgt diesen übereinstimmenden Quellen.
ORF zum 40-jährigen Jubiläum · Momentothek Oberwart: Aufnahmegeschichte · Kurier über die internationale Bekanntheit Oberwarts.
7. Diskografie und Werke im Überblick
Studioalben
| Jahr | Album | Einordnung |
|---|---|---|
| 1980 | Daydreams | Debüt; produziert von Peter Janda. |
| 1981 | Eleven | Produktion mit Peter Müller; breitere Veröffentlichung beziehungsweise Charteinträge teilweise 1982 geführt. |
| 1982 | Opusition | In Chartkatalogen teilweise 1983 datiert. |
| 1984 | Up and Down | Letztes Studioalbum vor dem weltweiten Durchbruch. |
| 1985 | Solo | Studioalbum aus der großen Erfolgsphase. |
| 1987 | Opus | Selbstbetiteltes Studioalbum. |
| 1990 | Magical Touch | Fortsetzung der internationalen Pop-Rock-Arbeit. |
| 1992 | Walkin’ on Air | Studioveröffentlichung. |
| 1996 | Love, God & Radio | Album der späteren 1990er-Jahre. |
| 2004 | The Beat Goes On | Neue Studioarbeit nach längerer Veröffentlichungspause. |
| 2020 | Magnum / Opus Magnum | Letztes Studioalbum der ursprünglichen Band. |
Livealben und Konzertdokumente
| Jahr | Veröffentlichung | Einordnung |
|---|---|---|
| 1984/1985 | Live Is Life | Livealbum aus dem Zusammenhang der Oberwart-Aufnahme; Quellen unterscheiden frühe österreichische Ausgabe und internationale Veröffentlichung. |
| 1993 | Jubilee | Jubiläumsveröffentlichung der Band. |
| 2010 | Tonight at the Opera | CD- und DVD-Veröffentlichung. |
| 2013 | Opus & Friends – Graz Liebenau 1985 | Später veröffentlichte historische Konzertaufnahme. |
| 2022 | The Last Note | Dokumentation der Abschiedsphase. |
Zusammenstellungen und neue Fassungen
- „Back to the Future: The Ultimate Best Of“, 2008.
- „Austropop-Legenden“, 2015.
- „Live Is Life ’99“ – spätere Singlefassung.
- Weitere internationale Best-of-, Single- und Remixausgaben.
Späteres Anschlussprojekt
- 2023: „We Are One“ – Schick Sisters & Opus Band.
Diese Veröffentlichung wird nicht als unveränderte Fortsetzung der klassischen Opus-Besetzung gezählt.
Ein sinnvoller Einstieg
- „Eleven“ – der Bandsound vor dem Welthit.
- „Up and Down“ – die unmittelbare Vorgeschichte.
- „Live Is Life“ – das gemeinsame Erlebnis mit dem Publikum.
- „Solo“ – die Studioarbeit auf dem Höhepunkt der Bekanntheit.
- „Love, God & Radio“ – die spätere Entwicklung.
- „Tonight at the Opera“ – die ausgearbeitete Konzertformation.
- „Magnum“ – die letzte Studioaussage der Band.
- „The Last Note“ – der Bühnenabschied.
Erstveröffentlichung, internationales Erscheinungsjahr, Charteinstieg und spätere Digitalausgabe sind unterschiedliche Daten. Die Abweichungen bei „Eleven“, „Opusition“ und „Live Is Life“ werden deshalb sichtbar gehalten.
Werkrecherche: Offizielle Diskografie innerhalb der Bandchronik · Rockarchiv: Ausgaben und Veröffentlichungen · Konkrete Tonträgerausgaben auf Discogs recherchieren.
8. Produktion, Studio und Kooperationen
Peter Janda
Die offizielle Chronik nennt ihn als Produzenten des Debüts „Daydreams“.
Peter Müller
Ab „Eleven“ wurde die Zusammenarbeit mit Peter Müller besonders wichtig. Er produzierte mehrere zentrale Alben der frühen Erfolgsphase.
Eigene Produktionsarbeit
„Magnum“ wurde nach offizieller Darstellung von Ewald Pfleger und Opus produziert. Die Band übernahm damit auch Verantwortung für den klanglichen Gesamtentwurf.
Records Music Studios
Das Österreichische Musiklexikon beschreibt die institutionelle und geschäftliche Verbindung mit den Studios in Judendorf-Straßengel. Diese Infrastruktur gehört zur langfristigen Berufsgeschichte der Band.
Günter Timischl und STS
Timischls zeitweise Mitwirkung ist eine konkrete Verbindung zur steirischen Liedermacherszene. STS und Opus blieben dennoch eigenständige Formationen mit deutlich unterschiedlichen sprachlichen und musikalischen Profilen.
Christian Kolonovits
2021 fand anlässlich „100 Jahre Burgenland“ ein Orchesterauftritt unter seiner Leitung in Stadtschlaining statt.
Studioverbindung und Bandumfeld · Produzenten und besondere Kooperationen.
9. Live-Auftritte, Tourneen und Abschied
Die regionale Konzertbasis
Die frühe Band entwickelte ihre Bühnenpraxis zunächst in Österreich. Der spätere Welterfolg baute auf mehr als einem Jahrzehnt gemeinsamer Arbeit auf.
Oberwart 1984
Das Jubiläumskonzert wurde zum entscheidenden Moment. Es ist ein selten deutlich dokumentiertes Beispiel, wie aus einem lokalen Liveereignis eine internationale Aufnahme entstehen kann.
Graz-Liebenau 1985
Das Konzert wurde später unter „Opus & Friends“ neu veröffentlicht. Es dokumentiert die Band auf dem Höhepunkt der internationalen Aufmerksamkeit.
Konzerte in der Oper
„Tonight at the Opera“ und die Abschiedskonzerte 2021 zeigen die Verbindung zur Grazer Oper als besonderem Auftrittsort.
21. Dezember 2021
Mit dem letzten Abend in der Grazer Oper endete die reguläre Konzertkarriere der historischen Formation nach 48 Jahren.
Keine ungeprüfte Wiedervereinigungsankündigung
Aktuelle Auftritte mit Ewald Pfleger oder unter „Opus Band“ sind konkret auf ihre Besetzung und Projektbezeichnung zu prüfen. Sie bedeuten nicht automatisch eine Rückkehr von Opus in der langjährigen Originalkonstellation.
Offizielle Abschiedschronik · Ö3 zur Situation nach dem Abschied · Abschiedsaufnahmen suchen.
10. Auszeichnungen und Erfolge
- Goldene Schallplatte für „Eleven“ als erstes Goldalbum der Band.
- Zahlreiche internationale Gold- und Platinauszeichnungen.
- Goldener Löwe von Radio Luxemburg.
- MIDEM-Trophäe in Frankreich.
- 2009: Großes Ehrenzeichen des Landes Steiermark.
- 2021: Amadeus Austrian Music Award für das Lebenswerk.
- 2022: Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich.
Der Welthit
„Live Is Life“ erreichte in mehreren Ländern die Spitze der Charts. Der internationale Erfolg übertraf die sonstige Reichweite der Band deutlich.
Spätere nationale Erfolge
Auch nach der größten Singlephase erschienen weitere erfolgreiche Alben. „The Last Note“ erreichte 2022 Platz sechs der österreichischen Albumcharts.
Keine pauschale Weltverkaufszahl
Gesamtverkäufe, zertifizierte Mindestmengen und internationale Lizenzveröffentlichungen werden in Rückblicken unterschiedlich zusammengefasst. Deshalb wird hier keine ungeprüfte exakte Gesamtbilanz angegeben.
Auszeichnungen im Fachlexikon · Historischer Erfolg von „Eleven“ · Chartübersicht und spätere Veröffentlichungen.
11. Kulturelle Bedeutung und Einfluss
Österreichischer Pop muss nicht im Dialekt gesungen sein
Opus zeigt eine andere Seite derselben Musiklandschaft, aus der auch Dialektliedermacher hervorgingen. Englische Texte und internationale Klangvorstellungen waren Teil einer eigenständigen österreichischen Bandkarriere.
Burgenland und Steiermark
Die Entstehung im Burgenland, die spätere Arbeit in der Steiermark und die Aufnahme in Oberwart machen die Karriere zu einem bundesländerübergreifenden Kapitel österreichischer Popgeschichte.
Ein Song als gemeinschaftliches Ritual
Der Refrain von „Live Is Life“ funktioniert über Sprachgrenzen hinweg. Die Verbindung von Liveenergie und Mitsingen erklärt seine anhaltende Nutzung in unterschiedlichen öffentlichen Zusammenhängen.
Die Begrenztheit des „One-Hit-Wonder“-Etiketts
International dominiert ein Lied die Wahrnehmung. In Österreich existiert jedoch eine deutlich breitere Album- und Konzertgeschichte. Beide Beobachtungen können gleichzeitig zutreffen.
Musikgeschichtliche Einordnung · Rückblick auf vier Jahrzehnte Welthit.
12. Interessante Fakten
- Opus wurde 1973 gegründet, elf Jahre vor der Aufnahme des Welthits.
- Die Gründungsgeschichte liegt im Burgenland, der spätere Arbeitsmittelpunkt in der Steiermark.
- Das erste Goldalbum war „Eleven“, nicht „Live Is Life“.
- Die Band fand mehrere Musiker über Zeitungsinserate.
- Der Welthit wurde bei einem Jubiläumskonzert in Oberwart aufgenommen.
- Wegen einer technischen Panne musste das Lied erneut gespielt werden.
- Die Single erschien 1984 und wurde 1985 international erfolgreich.
- Günter Timischl von STS wirkte zeitweise bei Opus mit.
- Die historische Band beendete ihre reguläre Konzertkarriere 2021.
- „The Last Note“ erschien erst im Folgejahr.
- „We Are One“ gehört zum späteren Projekt Schick Sisters & Opus Band.
Offizielle Chronik · Oberwarter Aufnahmegeschichte · Veröffentlichungsdaten.
13. Aussagen und prägende Formulierungen
Über den Aufnahmeort
„Live is Life ist zu hundert Prozent mit Oberwart verbunden.“
Der Kurier gibt diese Aussage von Herwig Rüdisser im Zusammenhang mit der Entstehung des Hits wieder. Sie beschreibt die besondere Bedeutung des Konzertorts für die Bandgeschichte.
„Where the hell is Oberwart?“
Die Frage wird in Rückblicken auf die internationale Erfolgsgeschichte wiederholt aufgegriffen. Ewald Pfleger erinnert sich im Kurier an eine entsprechende Frage bei einer Pressekonferenz in Mexiko-Stadt.
Prägende Werkbezeichnungen
- „Live Is Life“
- „Flyin’ High“
- „The Beat Goes On“
- „Magnum“
- „The Last Note“
Diese Titel sind Werkbezeichnungen und keine automatisch gemeinsam formulierten Lebensmottos sämtlicher Bandmitglieder.
Originalkontext der Aussagen im Kurier · Weitere Originalgespräche suchen.
14. Medien und Rezeption
Der übermächtige Welthit
Viele internationale Porträts beginnen und enden mit „Live Is Life“. Für eine umfassende Künstlerpräsentation müssen die frühen Alben, die weiteren Produktionen und die lange Livegeschichte ergänzt werden.
Lokale und internationale Perspektive
In Österreich ist Opus als langjährige Band präsent. In anderen Ländern steht häufig die einzelne globale Single im Vordergrund. Daraus entstehen unterschiedliche Bewertungen derselben Karriere.
Fehler können sich in Bandbiografien fortsetzen
Das abweichende Oberwart-Datum vom 24. September wird von mehreren Kurzbiografien übernommen. Die übereinstimmenden Angaben von Band, ORF und lokalem Archiv stützen den 2. September 1984.
Archivveröffentlichung und neue Musik
„Graz Liebenau 1985“ erschien 2013, enthält aber ein historisches Konzert. Ein neues Veröffentlichungsdatum ist deshalb nicht automatisch ein neues musikalisches Lebenszeichen der Band im Studio.
15. TV, Videos, Radio und Konzertaufnahmen
Bekannte Songs
- „Live Is Life“ suchen
- „Flyin’ High“ suchen
- „Eleven“ suchen
- „Up and Down“ suchen
- „Fake or True“ suchen
- „We Made It“ suchen
Historische Konzerte
- Oberwart 1984 suchen
- Graz-Liebenau 1985 suchen
- „Tonight at the Opera“ suchen
- Abschiedsaufnahmen suchen
Fernsehen und Dokumentationen
- Beiträge bei ORF ON suchen
- Dokumentationen suchen
- Beiträge zum Lebenswerk-Amadeus suchen
- Die bekannte Maradona-Aufwärmsequenz suchen
Radio und Gespräche
- Ö3: Ewald Pfleger und vierzig Jahre Welthit
- Beiträge bei ORF Sound suchen
- Ö1-Beiträge suchen
- Interviews mit Ewald Pfleger suchen
- Audiogespräche auf SoundCloud suchen
Suchlinks garantieren keine vollständigen, kostenlosen oder dauerhaft verfügbaren Mitschnitte. Offizielle Veröffentlichungen, Fernsehausschnitte, Fanaufnahmen und nicht autorisierte Uploads müssen voneinander unterschieden werden.
16. Heutiger Status und Schick Sisters & Opus Band
Die historische Formation
Die reguläre Konzertgeschichte von Opus endete 2021. Der Rückblick von Ö3 aus dem Jahr 2025 stellt dies ausdrücklich klar.
Die spätere Zusammenarbeit
Ewald Pfleger blieb aktiv und tritt mit den Schick Sisters und der Opus Band auf. 2023 erschien das gemeinsame Album „We Are One“.
Der heutige Internetauftritt unter opus.at enthält sowohl das historische Bandarchiv als auch Informationen zum neuen Projekt. Diese beiden Ebenen sollten auseinandergehalten werden.
Aktuelle Termine
Für einen Konzertbesuch muss geprüft werden, ob „Opus“, „Ewald Pfleger“, „Opus Band“ oder „Schick Sisters & Opus Band“ angekündigt ist. Ähnliche Repertoirebezüge bedeuten keine identische Besetzung.
Keine unbestätigte Tourliste
Eine vollständig verifizierte Liste bevorstehender Termine für November oder Dezember 2026 wird aus den ausgewerteten Quellen nicht abgeleitet.
17. Weblinks, Suchangebote und soziale Medien
Offizielle Informationen und Archive
- Opus-Archiv und heutiger Projektauftritt
- Offizielle historische Bandchronik
- Entstehung von „Live Is Life“
- Österreichisches Musiklexikon
- Rockarchiv Steiermark
Google, Bilder und Nachrichten
- Opus auf Google suchen
- Opus bei Google Bilder suchen
- Aktuelle Nachrichten suchen
- Nachrichten der letzten Woche suchen
- Aktuelle Interviews suchen
Musik und Streaming
- YouTube: Musik und Videos suchen
- SoundCloud durchsuchen
- Spotify durchsuchen
- Apple Music durchsuchen
- Discogs: Ausgaben und Credits suchen
Soziale Medien: ausdrücklich als Suchangebote
Die folgenden Links bestätigen keinen bestimmten offiziellen Account. Historische Bandseiten, heutige Anschlussprojekte und Fanangebote sollten voneinander unterschieden werden.
- Opus auf Facebook suchen
- Instagram-Profile und Beiträge suchen
- TikTok durchsuchen
- Nach offiziellen YouTube-Kanälen suchen
Mitglieder und Weggefährten weiter erkunden
- Ewald Pfleger: Informationen
- Herwig Rüdisser: Informationen
- Kurt René Plisnier: Informationen
- Günter Grasmuck: Informationen
- Niki Gruber: die Welthit-Besetzung
- Günter Timischl: Verbindung zu STS
- Schick Sisters & Opus Band: heutige Zusammenarbeit
Wegen zahlreicher anderer Projekte mit dem Namen „Opus“ empfiehlt sich die Suche mit Zusätzen wie „Live Is Life“, „Ewald Pfleger“ oder „Austria“.
Bilder, Videos und Audioaufnahmen aus Suchmaschinen sind nicht automatisch zur Veröffentlichung freigegeben. Bildrechte, Urheberangaben und gegebenenfalls Nutzungsgenehmigungen müssen gesondert geprüft werden.
Peter Cornelius – Songwriter, Sänger und Gitarrist zwischen Austropop und internationaler Studiomusik
Peter Cornelius gehört zu den prägenden österreichischen Songwritern. „Du entschuldige i kenn di“, „Reif für die Insel“, „Segel im Wind“, „Süchtig“ und „Der Kaffee ist fertig“ verbinden einprägsame Melodien mit genauer Alltagssprache und emotionaler Direktheit.
Seine Bedeutung liegt nicht allein im Gesang. Cornelius ist ein eigenständiger Gitarrist, dessen Spiel auch seine Rolle als Komponist und Produzent prägt. Die Zusammenarbeit mit Michael Cretu führte ihn vom deutschsprachigen Pop zum international erfolgreichen Studioprojekt Enigma.
2026 feiert Cornelius seinen 75. Geburtstag. Mit „Glassplitter“ erschien ein neues Studioalbum; im März erhielt er den Amadeus Austrian Music Award für sein Lebenswerk. Die Jubiläumstour verbindet neue Songs mit einem Repertoire, das über fünf Jahrzehnte gewachsen ist.
Recherche- und Informationsstand: 4. November 2026. Eigene Studioalben, Zusammenstellungen, Gitarrenbeiträge für andere Projekte und aktuelle Konzertankündigungen werden getrennt dargestellt.
1. Einleitung und Überblick
Peter Cornelius heißt bürgerlich Peter Cornelius Korunka. Er ist Solokünstler und arbeitet mit wechselnden musikalischen Partnern. Seine Solokarriere, die Zusammenarbeit mit Michael Cretu und seine Mitwirkung bei Enigma sind unterschiedliche Werkzusammenhänge.
Steckbrief
- Name: Peter Cornelius
- Bürgerlicher Name: Peter Cornelius Korunka
- Geboren: 29. Jänner 1951 in Wien
- Herkunft: Hadersdorf-Weidlingau im Wiener Bezirk Penzing
- Tätigkeit: Sänger, Gitarrist, Komponist, Textautor und Produzent
- Frühe Ausbildung: Cellounterricht am Wiener Konservatorium
- Frühe eigene Band: The Black Sheep
- Weitere Band: Leaves, ab 1970
- Durchbruch in Österreich: Sieg bei der ORF-„Show-Chance“ 1973 mit „Die Wolk’n“
- Prägender Produzent und Partner: Michael Cretu
- Aktuelles Studioalbum: „Glassplitter“, 2026
- Lebenswerk-Amadeus: 6. März 2026
- Aktuelle Tourbezeichnung: „Zeitlos“ beziehungsweise Jubiläumstour zum 75. Geburtstag
Grundlagen: Österreichisches Musiklexikon · Offizielle Biografie.
2. Biografie, Herkunft und Karrieregeschichte
Kindheit und erste musikalische Eindrücke
Peter Cornelius wurde 1951 in Wien geboren. Mit fünf Jahren erhielt er Cellounterricht am Wiener Konservatorium. Die klassische Ausbildung stand neben einer wachsenden Begeisterung für die Popmusik im Radio.
In seiner offiziellen Biografie nennt er unter anderem Helen Shapiros „Walkin’ Back to Happiness“ als prägende frühe Erinnerung. Später wurden die Beatles und die Byrds wichtig.
Bandjahre und Banklehre
Mit fünfzehn spielte er in The Black Sheep. Weitere Gruppen folgten. Das Musiklexikon nennt Leaves als eine von ihm 1970 gegründete Band.
Nach der Schule absolvierte er zunächst eine Banklehre. Die berufliche Entscheidung für die Musik entwickelte sich damit nicht ohne einen anderen Ausbildungsweg.
Musical „Hair“
Cornelius trat in Berlin und Hamburg im Musical „Hair“ auf. Die Arbeit erweiterte seine Bühnenerfahrung über die eigene Band hinaus.
1973: „Die Wolk’n“
Beim ORF-Talentwettbewerb „Show-Chance“ gewann er mit einem selbst geschriebenen und komponierten Lied. Die Zeile „I leb in ana Wolk’n“ wurde für viele Hörer zum Erkennungszeichen.
Der Wettbewerbserfolg war ein entscheidender öffentlicher Einstieg. Er erklärt aber nicht allein die späteren Veränderungen seines Stils.
Die ersten Alben
„Hampelmann“ und „Fleckerlteppich“ erschienen 1974, „Eine Rose aus Papier“ 1976. Die frühen Veröffentlichungen gehören zum Fundament der Solokarriere.
1979/1980: Zusammenarbeit mit Michael Cretu
1979 unterschrieb Cornelius einen Vertrag in Deutschland. Damit begann die intensive Zusammenarbeit mit Michael Cretu.
„Der Kaffee ist fertig“ brachte zusätzliche Radiopräsenz. „Zwei“ und „Reif für die Insel“ führten anschließend zum großen Durchbruch im deutschsprachigen Pop.
„Du entschuldige i kenn di“
Die Single gehört zum Album „Zwei“ von 1980. Ihr großer Charterfolg entfaltete sich 1981. Albumjahr und Erfolgsjahr sollten deshalb nicht gleichgesetzt werden.
Die 1980er-Jahre in Deutschland
Cornelius arbeitete unter anderem in Hamburg und veröffentlichte „Fata Morgana“, „Süchtig“, „Gegen den Strom“, „Cornelius ’87“ und „Sensibel“.
Songs wie „Segel im Wind“ und „Süchtig“ verbanden das Profil des Sängers mit der immer deutlicher wahrnehmbaren Gitarrenarbeit.
Eigenes Studio und Enigma
Die Arbeit im eigenen Studio am Rand von Wien wurde zu einem wichtigen Teil seiner Produktion. Seit 1990 wirkte Cornelius außerdem am Enigma-Projekt von Michael Cretu mit.
1992 erschien das gemeinsame Album „Cornelius + Cretu“. Es ist von der eigentlichen Enigma-Diskografie zu unterscheiden.
1993 bis 2001: Pause und Rückkehr
Auf „Lieber heut als morgen“ folgte eine mehrjährige Pause in der eigenen Albumkarriere. Mit „Lebenszeichen“ meldete sich Cornelius 2001 zurück.
„Schatten und Licht“ 2003 und „Wie ein junger Hund im hohen Gras“ 2006 führten die neue Arbeitsphase fort.
2008 bis 2021
„Handschrift“, „12 neue 12“, „Unverwüstlich“, „Liebeslieder“ und „Tageslicht“ dokumentieren eine kontinuierliche Weiterarbeit. Die vertrauten Hits blieben Teil der Konzerte, ersetzten aber nicht neue Kompositionen.
2026: „Glassplitter“ und Lebenswerk-Amadeus
Am 6. März 2026 wurde Cornelius mit dem Amadeus für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Die Laudatio hielt der Filmkomponist Peter Janda.
Die offizielle Website führt „Glassplitter“ mit dem 27. März 2026 und nennt für die CD-Ausgabe den 24. April 2026.
Die unterschiedlichen Daten werden nicht zu einem einzigen vermeintlich einheitlichen Termin zusammengezogen.
Vertiefung: Offizielle Künstlerbiografie · Historische Labelbiografie · Aktuelle Album- und Ehrungsinformationen.
3. Musikstil und Einflüsse
Das Lied als Zentrum
Cornelius verbindet Melodie, Text und instrumentale Ausgestaltung zu einer geschlossenen Songform. Popzugänglichkeit und persönliche Ausdrucksweise stehen dabei nebeneinander.
Die Gitarre als eigene Stimme
Sein Spiel ist nicht bloß Begleitung des Gesangs. Gitarrenlinien und Soli können eine zusätzliche emotionale Perspektive eröffnen. Das erklärt, weshalb seine Konzerte nicht ausschließlich als Liedermacherabende wahrgenommen werden.
Beatles, Byrds und internationaler Pop
Die frühen Vorbilder zeigen eine Orientierung an Melodie, Gitarrenklang und ausgearbeiteter Popkomposition. Cornelius entwickelte daraus eine eigene deutschsprachige beziehungsweise dialektale Ausdrucksweise.
Dialekt und Standardsprache
Er schreibt sowohl im Wiener Dialekt als auch standardsprachlich. Die Wahl hängt mit der jeweiligen Liedidee zusammen und ist kein starres Stilgesetz.
Produktion als Teil des Songwritings
Die Zusammenarbeit mit Cretu und die spätere eigene Studioarbeit machen Klanggestaltung zu einem wichtigen Teil des Werks. Arrangement und Gitarrenspiel tragen wesentlich zur Wiedererkennbarkeit bei.
Vorbilder, Gitarrenarbeit und Studioentwicklung · Sprachliche und musikalische Einordnung.
4. Texte und Themen
Erinnerung und unerwartete Begegnung
„Du entschuldige i kenn di“ erzählt eine wiedererkennbare persönliche Situation in vertrauter Sprache. Der Reiz liegt im Zusammenspiel von Erinnerung, Nähe und Unsicherheit.
Auszeit und gesellschaftlicher Alltag
„Reif für die Insel“ wurde zu einer verbreiteten Formulierung für Überlastung und den Wunsch nach Abstand. Die Popularität des Titels reicht weit über das ursprüngliche Publikum hinaus.
Liebe und emotionale Abhängigkeit
„Segel im Wind“, „Streicheleinheiten“ und „Süchtig“ zeigen unterschiedliche Formen von Nähe, Verlangen und Verletzlichkeit.
Die Stadt als Stimmung
„Ganz Wien hat den Blues“ verbindet einen konkreten Ort mit einer emotionalen Klang- und Vorstellungswelt.
Aktuelle Themen auf „Glassplitter“
„Beziehungslabyrinth“, „Crashtest-Dummys“, „Überlebenskünstler“ und „Wenn es einen Gott gibt“ zeigen unterschiedliche thematische Ansätze des neuen Albums.
Ein Titel allein ersetzt jedoch keine vollständige Textanalyse. Dafür sind Originaltext, Aufnahme und gegebenenfalls Aussagen des Autors gemeinsam zu prüfen.
Keine automatische Gleichsetzung mit dem Privatleben
Auch persönlich klingende Lieder bleiben gestaltete Werke. Ein lyrisches Ich ist nicht immer eine wörtliche biografische Selbstauskunft.
5. Diskografie und Werke im Überblick
Zentrale eigene Albumveröffentlichungen
| Jahr | Album | Einordnung |
|---|---|---|
| 1974 | Hampelmann | Frühe Albumarbeit nach dem „Show-Chance“-Sieg. |
| 1974 | Fleckerlteppich | Weitere frühe Veröffentlichung. |
| 1976 | Eine Rose aus Papier | Drittes Album der ersten österreichischen Phase. |
| 1980 | Der Kaffee ist fertig | Beginn der intensiven Cretu-Zusammenarbeit. |
| 1980 | Zwei | Enthält „Du entschuldige i kenn di“. |
| 1981 | Reif für die Insel | Mit „Streicheleinheiten“ und „Ganz Wien hat den Blues“. |
| 1982 | Bevor i geh’ / Ohne Filter | In Katalogen mit unterschiedlichen Titelzuordnungen beziehungsweise Fassungen geführt. |
| 1983 | Fata Morgana | Album der etablierten Deutschlandphase. |
| 1984 | Süchtig | Mit dem prägenden Titelsong. |
| 1986 | Gegen den Strom | Weitere Studioveröffentlichung. |
| 1987 | Cornelius ’87 | Studioalbum. |
| 1988 | Sensibel | Studioveröffentlichung. |
| 1989 | Jahreszeiten | Album am Ende der 1980er-Jahre. |
| 1990 | In Bewegung | Weitere eigene Albumarbeit. |
| 1992 | Cornelius + Cretu | Gemeinschaftsprojekt; von Enigma getrennt zu betrachten. |
| 1993 | Lieber heut als morgen | Letztes Album vor der mehrjährigen Pause. |
| 2001 | Lebenszeichen | Rückkehr zur eigenen Albumkarriere. |
| 2003 | Schatten und Licht | Neue Studioarbeit; 2024 erneut veröffentlicht. |
| 2006 | Wie ein junger Hund im hohen Gras | Fortsetzung der späteren Songwriterphase. |
| 2008 | Handschrift | Studioalbum. |
| 2012 | 12 neue 12 | Weitere neue Lieder nach vierjähriger Albumunterbrechung. |
| 2017 | Unverwüstlich | Späte Studioveröffentlichung. |
| 2019 | Liebeslieder – 12 Bekannte 12 Neue | Verbindet bekannte und neue Lieder; keine ausschließlich neue Titelsammlung. |
| 2021 | Tageslicht | Album vor dem jüngsten Werk. |
| 2026 | Glassplitter | Aktuelles Studioalbum. |
Liveveröffentlichungen
- 1989: „Live aus dem Wiener Konzerthaus“.
- „Live vor 100.000 auf dem Donauinselfest“ – DVD aus der Jubiläumsphase der 2000er-Jahre.
Bei der Donauinselfest-DVD nennen Quellen 2005 beziehungsweise 2006. Aufnahme, ursprüngliche Ausgabe und spätere Katalogfassung sollten anhand der konkreten Edition geprüft werden.
Zusammenstellungen
- „Streicheleinheiten“ – Zusammenstellung von 1984; nicht mit dem gleichnamigen Song zu verwechseln.
- „Meine großen Erfolge“.
- „Liederbuch“.
- „Portrait“.
- „Instrumental“.
- „Die größten Hits aus 25 Jahren“.
- Weitere Best-of- und Katalogausgaben.
Die Albumzählung erklären
Die offizielle Website bezeichnet „Glassplitter“ als 25. Studioalbum. Die mica-Würdigung vom Februar 2026 spricht noch von 24 Studioalben. Die zeitliche Abfolge ist damit nachvollziehbar.
Für Vergleiche bleibt wichtig, wie Gemeinschaftswerke, gemischte Neu-/Altprogramme und unterschiedliche Fassungen gezählt werden.
Ein sinnvoller Einstieg
- „Zwei“ – der Durchbruchssong im Albumzusammenhang.
- „Reif für die Insel“ – die klassische frühe Erfolgsphase.
- „Süchtig“ – Songwriting und Gitarrenpersönlichkeit.
- „Cornelius + Cretu“ – die besondere Partnerschaft.
- „Lebenszeichen“ – die Rückkehr nach der Pause.
- „Handschrift“ – die spätere eigene Studioarbeit.
- „Tageslicht“ – der unmittelbare Vorgänger des neuen Albums.
- „Glassplitter“ – die aktuelle Werkphase.
Werkrecherche: Diskografie mit Tracklisten · Katalog bei Universal Music · Discogs: Ausgaben und Credits.
6. Glassplitter – das Album von 2026
Die offizielle Website beschreibt „Glassplitter“ als Abbildung unterschiedlicher Lebensumstände. Die Veröffentlichung verbindet persönliche Themen mit einem Blick auf Gegenwart und Veränderung.
Trackliste
- Glassplitter
- Augen auf und durch
- Zeitlos
- Bin is bin is bin is
- Die letzte Chance
- Crashtest-Dummys
- Beziehungslabyrinth
- Harmlos formuliert
- Überlebenskünstler
- Wenn es einen Gott gibt
- Aus dem Sumpf ziehen
- Zwischenlandung
Veröffentlichungsdaten
Die Künstlerwebsite führt das Album mit dem Datum 27. März 2026. Für die CD nennt sie zusätzlich den 24. April 2026 als Verfügbarkeitsbeginn.
Ein genauerer Abgleich einzelner Streaming-, Download- und physischer Formate sollte deshalb die jeweilige Ausgabe berücksichtigen.
7. Michael Cretu und Enigma
Eine langfristige musikalische Partnerschaft
Seit 1979 arbeiteten Cornelius und Cretu intensiv zusammen. Die frühen Erfolgsalben entstanden in diesem kreativen Zusammenhang.
Gemeinsames Album
„Cornelius + Cretu“ von 1992 ist ein eigenständiges Werk der beiden Musiker. Es wird nicht als Enigma-Album ausgegeben.
Gitarrenarbeit für Enigma
Seit 1990 wirkte Cornelius an Cretus international erfolgreichem Projekt mit. Die Beteiligung ist Teil seiner Arbeit als Studiomusiker und Gitarrist.
Die häufig erwähnte Grammy-Nominierung
Künstler- und Labelbiografien sowie die mica-Würdigung nennen eine Nominierung im Zusammenhang mit seiner Enigma-Gitarrenarbeit.
Die hier ausgewerteten Quellen liefern jedoch keine ausreichend präzise offizielle Academy-Zuordnung zu Jahr, Kategorie und individuellem Nominiertenstatus. Die konkrete Formulierung „bester Gitarrist“ wird deshalb nicht als gesicherte offizielle Grammy-Kategorie übernommen.
Labelbiografie zur Zusammenarbeit · mica-Würdigung mit Hinweis auf Enigma · Konkrete Enigma-Albumcredits recherchieren.
8. Band und musikalische Partner
Peter Cornelius als Frontmann und Leadgitarrist
Die aktuellen Tourankündigungen nennen ihn ausdrücklich in beiden Funktionen. Die Gitarre ist somit nicht nur ein nebensächlicher Studiobeitrag.
Die Konzertbesetzung
Für die Tour 2026 werden zusätzlich Bass, Schlagzeug und Keyboards angekündigt. Eine vollständig verifizierte aktuelle Namensliste ist in den ausgewerteten Veranstaltertexten nicht enthalten.
Historische Besetzungen werden deshalb nicht ungeprüft auf die heutigen Konzerte übertragen.
Peter Janda
Der Filmkomponist hielt die Laudatio zur Lebenswerk-Ehrung 2026. Die offizielle Website nennt eine über fünfzigjährige Freundschaft und wiederholte Zusammenarbeit.
Frühe Bands
- The Black Sheep – frühe eigene Band im Jugendalter.
- Leaves – im Musiklexikon ab 1970 dokumentiert.
Diese Formationen sind nicht identisch mit der heutigen Peter-Cornelius-Band.
Aktuelle Instrumentierung der Tour 2026 · Peter Janda und die Lebenswerk-Ehrung.
9. Live-Auftritte und aktuelle Termine
Von der Show-Chance zum großen Konzertpublikum
Die Konzertkarriere entwickelte sich über die frühen österreichischen Auftritte zur umfangreichen Tourneetätigkeit in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Donauinselfest
Der auf DVD veröffentlichte Auftritt gehört zu den bekannten Livezeugnissen. Der Titel „Live vor 100.000“ ist zugleich Teil der veröffentlichten Produktbezeichnung.
Jubiläumstour 2026
Zum 75. Geburtstag verbindet Cornelius neue Lieder mit einem Querschnitt durch die Karriere. Die Bandankündigung betont sowohl Balladen als auch schnelle Songs und längere Gitarrenpassagen.
Unmittelbar bevorstehende Wiener Konzerte
| Datum | Spielstätte | Status am 4. November 2026 |
|---|---|---|
| 5. November 2026 | Wiener Stadthalle, Halle F | Offiziell beziehungsweise im Labelkalender angekündigt. |
| 6. November 2026 | Wiener Stadthalle, Halle F | Gesonderter Veranstaltungseintrag vorhanden. |
| 7. November 2026 | Wiener Stadthalle, Halle F | Als dritter Abend im aktuellen Pressebericht angekündigt. |
Ein Bericht vom 4. November 2026 bestätigt die drei unmittelbar folgenden Konzertabende. Der dort genannte Restkartenstatus ist eine Momentaufnahme und wird hier nicht als dauerhaft gültige Verfügbarkeit ausgegeben.
Ausblick auf 2027
Derselbe Bericht nennt weitere Konzerte in München sowie „Klassik am Dom“ in Linz am 17. Juli 2027. Vor Reiseplanung und Ticketkauf sind diese Angaben beim konkreten Veranstalter zu prüfen.
Offizieller Tourkalender · Labelkalender mit Wien-Termin · Veranstaltungsinformation für den 6. November · Aktueller Bericht vom 4. November 2026.
10. Auszeichnungen und Erfolge
Show-Chance 1973
Der Sieg mit „Die Wolk’n“ war der erste große öffentliche Karriereschritt. Text und Komposition stammten von Cornelius.
„Reif für die Insel“
Das Album erreichte Platz eins in Österreich und war über viele Monate in den deutschen Charts vertreten.
Die offizielle Biografie nennt 45 Wochen, eine chartbezogene Übersicht 44 Wochen. Die lang anhaltende Präsenz ist unstrittig; die exakte Wochenzahl wird hier nicht als abschließend geklärt übernommen.
Goldenes Ehrenzeichen 2022
2022 erhielt Cornelius das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich.
Lebenswerk-Amadeus 2026
Am 6. März 2026 wurde er bei den Amadeus Austrian Music Awards für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Die Ehrung würdigt die gesamte Karriere, nicht nur das neue Album.
Werbliche Rekordangaben
Künstler- und Labeltexte bezeichnen Cornelius als besonders erfolgreichen österreichischen Singer-Songwriter in Deutschland. Ein absoluter „aller Zeiten“-Vergleich hängt von Kategorie, Zeitraum und Zählgrundlage ab und wird hier nicht ungeprüft als neutraler Rekord übernommen.
Frühe Erfolge und staatliche Ehrung · mica zur Lebenswerk-Auszeichnung · Offizielle Bestätigung der Verleihung.
11. Kulturelle Bedeutung und Einfluss
Ein unverwechselbares österreichisches Songrepertoire
Zahlreiche Lieder sind über die ursprüngliche Veröffentlichung hinaus im Radio und im Konzertleben präsent. Ihre Bekanntheit beruht auf konkreten Situationen und verständlichen Gefühlen.
Gitarrist und Liedermacher zugleich
Cornelius verbindet zwei Rollen, die in Porträts manchmal getrennt behandelt werden. Das instrumentale Spiel ist Teil seiner Songwriteridentität.
Lokale Sprache und internationale Produktion
Wiener Dialekt schloss eine enge Zusammenarbeit mit internationalen Studiostrukturen nicht aus. Gerade diese Verbindung gehört zur Eigenart seiner Karriere.
Keine Beschränkung auf Nostalgie
„Glassplitter“ zeigt, dass die gegenwärtige Arbeit nicht ausschließlich aus der Wiederholung bekannter Hits besteht. Neue Songs stehen neben einem umfangreichen historischen Katalog.
Würdigung von Songwriting und Gitarrenarbeit · Aktuelle Werkentwicklung.
12. Interessante Fakten
- Peter Cornelius heißt bürgerlich Peter Cornelius Korunka.
- Er begann als Kind mit dem Cello.
- Vor der Profikarriere absolvierte er eine Banklehre.
- Mit fünfzehn spielte er in The Black Sheep.
- Er trat auch im Musical „Hair“ auf.
- „Die Wolk’n“ gewann 1973 die ORF-Show-Chance.
- „Du entschuldige i kenn di“ gehört zum Album „Zwei“ von 1980.
- Die Zusammenarbeit mit Michael Cretu begann vor den größten Hits.
- Er wirkte auch als Gitarrist bei Enigma mit.
- Nach einer mehrjährigen Pause kehrte er 2001 mit „Lebenszeichen“ zurück.
- „Liebeslieder“ verbindet zwölf bekannte mit zwölf neuen Titeln.
- „Glassplitter“ wird offiziell als 25. Studioalbum bezeichnet.
- Peter Janda hielt 2026 die Lebenswerk-Laudatio.
13. Aussagen und prägende Formulierungen
Über die frühe Begeisterung für Musik
„Ich spielte all diese wundervolle Musik mit großer Leidenschaft und Hingabe.“
Die offizielle Biografie verwendet diese Aussage im Rückblick auf seine frühen musikalischen Erfahrungen.
Über den Lebenswerk-Amadeus
„Eine schöne Auszeichnung, aber sie klingt ernster und dramatischer als ich sie wahrnehme.“
So gibt ein aktueller Pressebericht vom 4. November 2026 seine Haltung zur Ehrung wieder.
Prägende Werkbezeichnungen
- „Reif für die Insel“
- „Segel im Wind“
- „Gegen den Strom“
- „Lebenszeichen“
- „Unverwüstlich“
- „Zeitlos“
Diese Formulierungen sind Song- oder Albumtitel. Sie dürfen nicht automatisch als persönliche Lebensmottos oder wörtliche Interviewaussagen ausgegeben werden.
Originalkontext der biografischen Aussage · Aktuelles Zitat zur Auszeichnung.
14. Medien, Bücher und Rezeption
Das Image des „Reif für die Insel“-Sängers
Der bekannte Titel erleichtert die Wiedererkennung, kann aber die umfangreiche übrige Arbeit überlagern. Eine vollständige Präsentation berücksichtigt deshalb Gitarrenspiel, Produktion und späte Alben.
Das Buch „Reif für die Insel“
Für 2018 ist eine Buchpräsentation bei der Wiener Buchmesse dokumentiert. Der gleichnamige Buchtitel ist vom Song und vom Album zu unterscheiden.
Veraltete Labelbiografien
Die Universal-Biografie bezeichnet „12 neue 12“ noch als jüngstes Album. Dieser Text ist für die frühe Karriere nützlich, bildet aber den aktuellen Katalogstand 2026 nicht ab.
Namensgleichheit bei der Recherche
Peter Cornelius ist auch der Name eines deutschen Komponisten des 19. Jahrhunderts und weiterer historischer Personen. Zusätze wie „Austropop“, „Gitarrist“ oder „Reif für die Insel“ verhindern Fehlzuordnungen.
15. TV, Videos, Radio und Konzertaufnahmen
Bekannte Songs
- „Die Wolk’n“ und frühe Fernsehauftritte suchen
- „Du entschuldige i kenn di“ suchen
- „Reif für die Insel“ suchen
- „Segel im Wind“ suchen
- „Süchtig“ suchen
- „Ganz Wien hat den Blues“ suchen
- „Zeitlos“ aus der aktuellen Phase suchen
Konzertaufnahmen
- Wiener Konzerthaus 1989 suchen
- Die Donauinselfest-Aufnahme suchen
- Live-Gitarrenarbeit suchen
- Aktuelle Bandaufnahmen suchen
Michael Cretu und Enigma
Fernsehen und Ehrungen
Radio und Audioarchive
- Beiträge bei ORF Sound suchen
- Ö1-Gespräche suchen
- Radiogespräche zum neuen Album suchen
- Audiogespräche auf SoundCloud suchen
Suchlinks garantieren keine vollständigen, kostenlosen oder dauerhaft verfügbaren Mitschnitte. Offizielle Veröffentlichungen, Fernsehausschnitte, Fanvideos und nicht autorisierte Uploads müssen unterschieden werden.
16. Aktuelle Informationen und Recherchehinweise
Stand am 4. November 2026
- Peter Cornelius ist 75 Jahre alt und mit Band auf Jubiläumstour.
- „Glassplitter“ ist das neue Studioalbum.
- Der Lebenswerk-Amadeus wurde am 6. März verliehen.
- Für den 5., 6. und 7. November sind Wiener Stadthallenkonzerte angekündigt.
Die offizielle Website zuerst prüfen
Der Künstlerauftritt enthält aktuelle Albumhinweise, Tourdaten und Mitteilungen. Labelbiografien können deutlich ältere Textstände enthalten.
Physische und digitale Ausgaben unterscheiden
Für „Glassplitter“ nennt die Website mehrere Datumsangaben. Wer eine konkrete CD-, Download- oder Streamingfassung dokumentieren möchte, sollte deren jeweilige Produktdaten verwenden.
Keine falsche Wiener Archivseite
Ein Suchtreffer im Wien Geschichte Wiki führte bei dieser Recherche lediglich zu einer Seite zum Erstellen eines neuen Eintrags. Er wird hier nicht als bestehende Künstlerbiografie zitiert.
Offizielle aktuelle Informationen · Weitere Terminankündigungen suchen · Neue Albumberichte suchen.
17. Weblinks, Suchangebote und soziale Medien
Offizielle und vertiefende Informationen
- Offizielle Peter-Cornelius-Website
- Offizielle Biografie
- Österreichisches Musiklexikon
- mica zur Lebenswerk-Ehrung 2026
- Diskografie mit Tracklisten
- Discogs: Ausgaben und Credits
Google, Bilder und Nachrichten
- Peter Cornelius auf Google suchen
- Google-Bildersuche zum Musiker
- Aktuelle Nachrichten suchen
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Musik und Streaming
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- Tonträgerausgaben recherchieren
Soziale Medien: ausdrücklich als Suchangebote
Die folgenden Links bestätigen keinen bestimmten offiziellen Account. Persönliche Profile, Labelseiten und Fanangebote sollten unterschieden werden. Für authentische Verlinkungen ist die Künstlerwebsite der geeignete Ausgangspunkt.
- Facebook durchsuchen
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Musikalische Partner weiter erkunden
- Michael Cretu: gemeinsame Karrieregeschichte
- „Cornelius + Cretu“ auf YouTube suchen
- Enigma: konkrete Gitarrenbeiträge recherchieren
- Peter Janda: Zusammenarbeit und Laudatio
- Aktuelle Bandcredits suchen
Bilder, Videos und Audioaufnahmen aus Suchmaschinen sind nicht automatisch zur Veröffentlichung freigegeben. Wegen der Namensgleichheit mit historischen Komponisten ist außerdem die richtige Person zu prüfen. Urheberrechte und Nutzungsgenehmigungen müssen gesondert geklärt werden.
Pizzera & Jaus
Einleitung und Überblick
Pizzera & Jaus sind das erfolgreichste Musikkabarett-Duo des Landes und haben den modernen Mundart-Austropop mit Ohrwurm-Garantie und Tiefgang revolutioniert.
Biografie & Geschichte
Gegründet 2015 von Paul Pizzera und Otto Jaus nach gemeinsamen Auftritten und ersten Songs. Sie eroberten mit „Jedermann“ die Charts und traten mit ihren launigen, im Dialekt gehaltenen Songs und witzigen Livekabarett-Programmen auf Bühnen und im Radio auf. Sie gewannen zahlreiche Preise (u.a. Amadeus Awards) und füllen heute die großen Hallen des Landes.
- Gründung: 2015, Wien
- Mitglieder: Paul Pizzera, Otto Jaus
Musikstil & Einflüsse
Dialekt-Pop, Comedy, Singer-Songwriter, Austropop – witzige, pointierte, manchmal nachdenkliche Texte mit eingängigen Melodien und typischer Wiener Schmäh.
Diskografie (Auswahl)
- Unerhört solide (2017, Doppelplatin)
- Wer nicht fühlen will, muss hören (2019, Gold)
- Comedian Rhapsody (2022)
- Singles: „Jedermann“, „Eine ins Leben“, „Mama“, „#janeinvielleicht“, „Tuansackl“, „Kaleidoskop“ u.v.m.
Texte & Themen
Alltagsgeschichten, Liebe, Freundschaft, Ironie und Gesellschaft – alles auf wienerische Mundart und mit viel Charme.
Live-Auftritte & Tourneen
Ausverkaufte Stadthallen, Open-Air-Festivals, Donauinselfest, zahlreiche Kabarett-Shows und Benefize wie „We Stand with Ukraine“.
Auszeichnungen & Erfolge
- Platin und Gold für Singles und Alben
- Mehrfache Amadeus Awards, Konzertrekorde
- Song des Jahres („Jedermann“), Album des Jahres
Kulturelle Bedeutung & Einfluss
Pizzera & Jaus haben den Dialektpop modernisiert, stehen für den Brückenschlag zwischen Popkultur und Kabarett.
Fakten & Sprüche
- „Vier Hände, drei Instrumente, zwei Stimmen, eine Bühne“
- Berüchtigt für stilsicheren Humor und gnadenlose Selbstironie
Medien & Rezeption
Regelmäßige TV- und Radiopräsenz, millionenfach geklickte Musikvideos, Interviews und Reportagen.
Links & Medien
Roman Gregory
Einleitung und Überblick
Roman Gregory ist ein Wiener Original, Musiker und Entertainer – als Frontmann von Alkbottle, Solo-Künstler, Comedian, Moderator und Schauspieler.
Biografie & Geschichte
Geboren 1971 in Wien, gründete Gregory 1990 die Band Alkbottle, mit der er Kultstatus und Goldene Schallplatten erreichte. Nach einer Sprecherausbildung wurde er Radiomoderator und trat später auch als Comedian, Schauspieler und Solokünstler auf.
- Geboren: 2. März 1971, Wien
- Beruf: Musiker, Moderator, Kabarettist, Schauspieler
Musikstil & Einflüsse
Rock, Deutschpunk, Comedy, Dialektpop, Melange aus klassischen Austropop-Wurzeln und Wiener Schmäh.
Bandprojekte & Kollaborationen
- Alkbottle (Frontmann)
- Band Roman Gregory & Freunde
- Ohrrausch (Rap-Projekt, „Siegerstraße“)
- Musicals, Moderation, TV & Radio
Diskografie (mit Alkbottle, Auswahl)
- No sleep till Meidling (1993)
- Blader, fetter, lauter & a bißl mehr (1994, Gold)
- Wir san auf kana Kinderjausn (1996)
- Alles hilft nix (2011)
- Live in Meidling (2015)
- Soloalbum: Woedscheibm
Texte & Themen
Ironie, Gesellschaftsbeobachtung, Wiener Lebensgefühl, Alltagsstories und Humor.
Live-Auftritte & Tourneen
Touren durch Österreich und im deutschsprachigen Raum mit Alkbottle und Solo, Festival- und TV-Shows, Comedy und Musicals.
Auszeichnungen & Erfolge
- Goldene CD für Alkbottle
- Nominierung Amadeus Music Award (Solo „Siegerstraße“)
- Kultstatus als Urgestein der Wiener Szene
Kulturelle Bedeutung & Einfluss
Roman Gregory steht für Wiener Dialekt-Humor, Rock und Ironie und ist als Entertainer in Medien und Kulturszene aktiv.
Fakten & Sprüche
- „Ein Wiener Original mit Kultstatus“
- Stimme und Witz sind sein Markenzeichen
Medien & Rezeption
Regelmäßig in Medien, TV, Radio und auf Bühnen präsent; Interviews und Features in Magazinen und Kultsendungen.
Links & Medien
Waterloo & Robinson
Einleitung und Überblick
Waterloo & Robinson gehören zu den erfolgreichsten, österreichischen Pop-Duos der 1970er und 1980er Jahre, bekannt für ihre eingängigen Hits und internationalen Erfolge wie „Hollywood“ oder „My Little World“.
Biografie & Geschichte
Gegründet von Johann „Hans“ Kreuzmayr (Waterloo, geb. 1945) und Josef „Sepp“ Krassnitzer (Robinson, geb. 1947). Das Duo startet 1971, feiert mit „Du kannst sehen“, „Baby Blue“ und „Hollywood“ große Erfolge und vertritt Österreich 1976 beim Eurovision Song Contest („My Little World“, Platz 5). Nach Trennung 1981 folgten Soloprojekte, doch ab Ende der 1980er gab es regelmäßige gemeinsame Konzerte und Veröffentlichungen. Die Band ist bekannt für ihre Mischung aus Pop, Folk und Ballade, oft mit internationalen Einflüssen. 2002 landen sie mit „Na Naa, Nanana – Live Is Life“ einen Charts-Hit und sind bis heute aktiv.
- Gründung: 1971, Linz/Wien
- Mitglieder: Johann „Waterloo“ Kreuzmayr, Josef „Robinson“ Krassnitzer
- Eurovision: Song Contest 1976 („My Little World“, Platz 5)
Musikstil & Einflüsse
Pop, Schlager, Folk, Ballade – international geprägte Harmonien, Ohrwurm-Melodien, emotionaler Gesang.
Diskografie (Auswahl)
- Baby Blue (1974)
- Hollywood (1974)
- My Little World (1976)
- Du kannst sehen
- Na Naa, Nanana – Live Is Life (2002)
- Im Atemzug der Zeit (Waterloo solo, 2005)
- Tales of the Sun, Moon and Stars (Waterloo solo)
- Indio (Waterloo solo)
Texte & Themen
Liebe, Aufbruch, Sehnsucht, Abenteuer, indianisch inspirierte Songs, internationale Leichtigkeit und positive Botschaften.
Live-Auftritte & Tourneen
Konzerte und TV-Shows im ganzen deutschsprachigen Raum, immer wieder Comebacks und Soloprojekte, Auftritte bei Festivals und Charity-Events.
Auszeichnungen & Erfolge
- Top-Hits in den österreichischen und deutschen Charts
- Eurovision-Platzierung, ZDF-Hitparade, Disco, zahlreiche Auszeichnungen
Kulturelle Bedeutung & Einfluss
Vorbild für Duos und Bands des Austropop, Musik mit internationalen und folkigen Einflüssen, prägend für den Schlager und die Poptradition.
Fakten & Sprüche
- Waterloo spielte bei Karl-May-Festspielen Winnetou und veröffentlichte indianisch geprägte Musikalben.
- Robinson engagiert sich für Nachwuchsmusiker und produziert als RPM-Records eigenständig neue Musikprojekte.
Medien & Rezeption
Regelmäßige TV-Präsenz, Archivmaterial, Auftritte in Musiksendungen und viel beachtete Solo-Projekte.
Links & Medien
Robinson (Josef Krassnitzer)
Einleitung und Überblick
Robinson, geb. Josef Krassnitzer, ist Sänger, Komponist und Texter, bekannt als Teil des Duos Waterloo & Robinson sowie als Solokünstler und Produzent.
Biografie & Geschichte
Geboren 1947 in Straßburg/Kärnten, studierte Violine am Bruckner-Konservatorium und absolvierte Diplomprüfungen in Kunst- und Literaturgeschichte. Robinson startete seine Karriere mit Songs wie „Du kannst sehen“ und „Junge Liebe“, feierte mit Waterloo & Robinson große Erfolge („Baby Blue“, „Hollywood“, „My Little World“). Nach der Duo-Trennung widmete er sich Malerei, gründete RPM-Records und setzte Soloprojekte und Live-Produktionen fort. Robinson lebt seine Kreativität als Musiker, Produzent, Autor und bildender Künstler.
- Geboren: 15. April 1947, Straßburg/Kärnten
- Künstlername: Robinson
Musikstil & Einflüsse
Pop, Singer-Songwriter, Schlager, folkige Einflüsse, Songwriting oft mit starker Melodie, positiver Botschaft und poetischem Gesang.
Diskografie (Auswahl)
- Du kannst sehen
- Junge Liebe
- Baby Blue (mit Waterloo)
- Hollywood (mit Waterloo)
- My Little World (mit Waterloo)
- Soloalben und Projekte: „Robinson Island“ (Liveproduktion mit internationalen Künstlern)
Texte & Themen
Liebe, Sehnsucht, Abenteuer, künstlerische Vielfalt, Inspiration aus Reisen und Kunst.
Live-Auftritte & Tourneen
Viele Konzerttourneen, „Unplugged“ und internationale Projekte, Engagement als Produzent für Jungmusiker.
Auszeichnungen & Erfolge
- Mit Waterloo & Robinson: Chart-Hits, Eurovision-Erfolg, zahlreiche Auszeichnungen
- Als Solokünstler: Engagement in Malerei und Musikproduktion
Kulturelle Bedeutung & Einfluss
Prägende Figur für österreichischen Pop und Förderung der Musikszene; Brückenbauer zu internationalen Projekten.
Fakten & Sprüche
- Robinson war Initiator und Produzent zahlreicher Musikprojekte und Festivals
Medien & Rezeption
Regelmäßige Album- und Konzertpräsentationen, Medienberichte, TV-Auftritte, Musikmagazinporträts.
Links & Medien
Roland Neuwirth & Extremschrammeln
Einleitung und Überblick
Roland Neuwirth & die Extremschrammeln sind das Aushängeschild für die Erneuerung des traditionellen Wienerlieds, verbinden Schrammelmusik mit Blues, Jazz, Rock und moderner Dichtkunst.
Biografie & Geschichte
Gegründet 1974 von Roland Neuwirth in Wien, bestehen die Extremschrammeln (ehemals Neuwirth-Schrammeln) aus wechselnden Musikern, darunter Doris Windhager (Überstimme), Manfred Kammerhofer, Bernie Mallinger, Michael Radanovics (Geigen), und Marko Živadinović (Knopfharmonika). Neuwirth, geboren 1950, wurde nach Jazz-, Blues- und Rock-Exkursen zum Schlüsselfigur der Wiener Lied-Erneuerung. Bis 2015 erschienen 13 Alben, das Projekt endete mit einer Abschiedstour, seither folgt Neuwirth weiteren Musik- und Literaturprojekten.
- Gründung: 1974, Wien
- Bandleader: Roland Neuwirth
Musikstil & Einflüsse
Wienerlied, Schrammelmusik, Blues, Jazz, Neue Musik, Rock. Klangbild: Zwei Geigen, Kontragitarre, Knöpferlharmonika und Überstimme – stark experimentell, frech und poetisch.
Diskografie (Auswahl)
- Des End vom Liad (2015)
- Extremschrammeln Live
- Eine Reise ins Innere Wien
- Wiener Blues
- Herzen mit Hirn
- Vollständige Diskografie
Texte & Themen
Wiener Leben, Sozialkritik, Alltagsbeobachtungen, Rotzpoesie im Dialekt, ironisch und gesellschaftskritisch.
Live-Auftritte & Tourneen
Österreichweit und internationalen Tourneen, Auftritte bei Festivals, TV und Film, Abschiedstour 2015/16. Zusammenarbeit mit radio.string.quartet seit 2019.
Auszeichnungen & Erfolge
- Sonderpreis der Stadt Wien (1984)
- Nestroy-Ring (1994)
- Silbernes Ehrenzeichen der Stadt Wien (2002)
Kulturelle Bedeutung & Einfluss
Neuerfinder des Wienerlieds, Inspirationsquelle für Wiener Weltmusik, origineller Grenzgänger zwischen Tradition und Moderne.
Fakten & Sprüche
- Neuwirth schrieb rund 300 Lieder, Tänze, Walzer und Bühnenmusiken.
- Berüchtigt für rotzfrechen Humor: „Born in Floridsdorf – und nicht in Chicago.“
Medien & Rezeption
Vielbeachtete TV-Auftritte, Features, filmische Porträts, Workshops und Vorträge zum Wienerlied.
Links & Medien
Seiler und Speer – vom Internetphänomen zur großen Austropop-Bühne
Seiler und Speer verbinden Wiener Dialekt, Alltagskomik und einprägsame Melodien mit Pop, Rock, Reggae und rhythmischem Sprechgesang. Das Duo aus Christopher Seiler und Bernhard Speer wurde mit „Ham kummst“ bekannt und entwickelte daraus eine Karriere, die weit über den ursprünglichen viralen Erfolg hinausreicht.
Ihre Geschichte beginnt nicht in einer klassischen Musikband, sondern in der Zusammenarbeit eines Komikers und Schauspielers mit einem Filmemacher. Figuren, kurze Filme, Dialekt und soziale Beobachtung waren bereits vorhanden, bevor die Musik zum Mittelpunkt wurde.
Vier Studioalben, orchestrale Konzertfassungen, große Festivalauftritte und das Jubiläumskonzert im Wiener Ernst-Happel-Stadion markieren die Entwicklung vom Internetclip zum großformatigen Liveprojekt.
Recherche- und Informationsstand: 4. November 2026. Musikalische Kernbesetzung, Liveensemble, Filmprojekte, aktuelle Konzertankündigungen und öffentliche Kontroversen werden getrennt dargestellt.
1. Einleitung und Überblick
Seiler und Speer sind eine österreichische Formation mit zwei namensgebenden Mitgliedern. Auf der Bühne werden sie durch ein größeres Ensemble ergänzt. Das Duo und die vollständige Konzertbesetzung sind deshalb nicht gleichzusetzen.
Steckbrief
- Name: Seiler und Speer; auch Seiler & Speer
- Beginn der gemeinsamen musikalischen Karriere: 2014
- Herkunft: Österreich, mit biografischen Wurzeln im Raum Wiener Neustadt
- Christopher Seiler: Gesang, Komik und Schauspiel
- Bernhard Speer: Gitarre, Gesang, Film und Produktion
- Musikalische Felder: Austropop, Pop, Rock, Reggae und Sprechgesang
- Sprachliches Markenzeichen: Wienerisch beziehungsweise ostösterreichisch gefärbter Dialekt
- Debütalbum: „Ham kummst“, 2015
- Weitere Studioalben: „Und weida?“, „Für immer“ und „Hödn“
- Wichtige visuelle Projekte: „Schichtwechsel“ und „Horvathslos“
- Großer Live-Meilenstein: Ernst-Happel-Stadion, 19. Juli 2025
- Amadeus 2026: Live-Act des Jahres und Pop/Rock
Grundlagen: Offizielle Bandgeschichte · ORF Niederösterreich über Christopher Seiler und die Anfänge.
2. Biografie, Gründungsjahr und Herkunft
Christopher Seiler
Christopher Seiler wurde 1987 geboren und stammt aus Wöllersdorf bei Wiener Neustadt. Vor dem großen musikalischen Erfolg wurde er durch Comedy und selbst entwickelte Figuren bekannt.
Seine Beobachtung von Sprache, Verhalten und alltäglichen Rollen wurde später auch für die Songs wesentlich. Der Liedtext steht häufig nahe an einem gesprochenen Dialog oder einer kurzen Szene.
Bernhard Speer
Bernhard Speer, geboren 1983, kommt ebenfalls aus dem niederösterreichischen Umfeld von Wiener Neustadt. Seine berufliche Ausgangsperspektive liegt im Film: Regie, Produktion und visuelles Erzählen prägen die gemeinsame Arbeit.
2014: Zusammenarbeit zwischen Film und Musik
Die frühen Kooperationen umfassten die „Schichtwechsel“-Reihe und die später besonders populäre Serie „Horvathslos“. Musik entstand in diesem Umfeld zunächst nicht als streng geplante Bandkarriere.
Die offizielle Chronik setzt einen wichtigen Wendepunkt auf den 4. Juni 2014: Ein neuer Videoclip wurde auf YouTube veröffentlicht und verbreitete sich weit über das ursprüngliche Publikum hinaus.
2015: „Ham kummst“
Das Debütalbum erschien am 17. April 2015. Der Titelsong wurde zur öffentlichen Signatur des Duos, doch das Album enthielt bereits deutlich mehr als eine einzige humoristische Nummer.
„Soits leben“, „I wü ned“, „Stopp doch die Zeit“ und „Der letzte Schnee“ zeigen unterschiedliche Stimmungen zwischen Lebenslust, Melancholie und persönlicher Direktheit.
2017: „Und weida?“
Mit dem zweiten Studioalbum wurde aus dem Überraschungserfolg eine fortgesetzte musikalische Laufbahn. „Cabrio“ und „I kenn di vo wo“ erweiterten das bekannte Repertoire.
Bei „A letztes Schluckerl“ übernahm Bernhard Speer nach der offiziellen Biografie erstmals die Leadstimme. Das verdeutlicht, dass die musikalischen Rollen nicht ausschließlich auf einen Sänger und einen stummen Begleiter verteilt sind.
2019: „Für immer“
Das dritte Album festigte die musikalische Entwicklung. „Ala bin“, „Ois ok“, „Herr Inspektor“ und „Principessa“ gehören zu den wichtigen Liedern dieser Phase.
2022: die orchestrale Erweiterung
Für „Red Bull Symphonic“ arbeiteten Seiler und Speer mit Christian Kolonovits und dem Max Steiner Orchester. Drei ausverkaufte Konzerte im Wiener Konzerthaus verbanden die Songs mit orchestralen Arrangements.
Die Aufnahmen wurden als Livealbum veröffentlicht. Das Projekt ist keine neue Studioplatte mit ausschließlich neuen Liedern, sondern eine andere musikalische Ausarbeitung des vorhandenen Repertoires.
2025: „Hödn“ und das Stadionjubiläum
Das vierte Studioalbum „Hödn“ erschien am 13. Juni 2025 und erreichte Platz eins in Österreich. Der Titelsong war bereits 2021 als Single erschienen.
Am 19. Juli 2025 folgte das große Jubiläumskonzert im Wiener Ernst-Happel-Stadion. Der Abend wurde später als Liveveröffentlichung dokumentiert.
2026: Auszeichnungen und neue Konzertkonzepte
Bei den Amadeus Austrian Music Awards gewann die Formation die Kategorien Live-Act des Jahres und Pop/Rock. Für Dezember sind zwei Stadthallenkonzerte mit einer zentralen Bühne und räumlichem Audiosystem angekündigt.
Die Karriere wurde 2026 zugleich von Ermittlungen gegen Christopher Seiler und einem zeitweisen Rückzug überschattet. Der dokumentierte Stand wird im Abschnitt „Medien und Rezeption“ sachlich eingeordnet.
Vertiefung: Offizielle Karrierechronik · Offizielle Veröffentlichungsübersicht · FM4 über die Amadeus-Erfolge 2026.
3. Mitglieder und künstlerische Rollen
| Mitglied | Musikalische Funktion | Weiterer künstlerischer Hintergrund |
|---|---|---|
| Christopher Seiler | Gesang und sprachliche Interpretation. | Komiker, Schauspieler und Entwickler von Figuren. |
| Bernhard Speer | Gitarre und Gesang. | Filmemacher, Regisseur und Produzent. |
Mehr als eine einfache Aufgabenteilung
Die sichtbaren Rollen helfen beim ersten Verständnis, bilden aber nicht automatisch sämtliche kompositorischen und produktionstechnischen Beiträge ab. Für einzelne Songs sind die jeweiligen Credits maßgeblich.
Sprache und Bild
Seilers Figurenarbeit und Speers filmische Perspektive ergänzen sich besonders in den Videos. Musik, Darstellung und visuelle Erzählung entstehen aus einem gemeinsamen künstlerischen Zusammenhang.
4. Musikstil und Einflüsse
Dialektpop mit mehreren musikalischen Bezugspunkten
Seiler und Speer verbinden Popmelodien mit Rock, Reggae und rhythmischem Sprechgesang. Der Stil ist deshalb nicht durch eine einzige Genrebezeichnung vollständig beschrieben.
Die Akustikgitarre als Ausgangspunkt
Die bei oeticket veröffentlichte Biografie beschreibt die Akustikgitarre als fortdauernde Grundlage beim Schreiben der Songs. Die größeren Arrangements entstehen auf dieser Basis.
Vom Duo zum Bandsound
Schlagzeug, Percussion und unterschiedliche Gitarren erweiterten den Klang der späteren Alben und Konzerte. Dadurch konnte das Repertoire zwischen ruhigen Liedern und großen, rhythmisch druckvollen Livepassagen wechseln.
Alltagssprache als musikalischer Rhythmus
Der Dialekt bestimmt Betonung, Tempo und Erzählton. Viele Passagen wirken nah am gesprochenen Wort. Der Wechsel zu einem melodischen Refrain macht diese Erzählweise besonders eingängig.
Orchestrale Fassungen
„Red Bull Symphonic“ zeigt, wie das gleiche Liedmaterial durch Streicher, Bläser und größere dynamische Bögen anders wahrgenommen werden kann. Die Herkunft als Dialektsong wird dabei nicht aufgegeben.
Grundlagen: Biografie und musikalische Entwicklung bei oeticket · Werkübersicht einschließlich „Red Bull Symphonic“.
5. Texte und Themen
Alltagskomik und Beziehungsszenen
„Ham kummst“ verdichtet eine Beziehungssituation zu einer leicht verständlichen, pointierten Erzählung. Die Wirkung beruht nicht allein auf der Pointe, sondern auch auf Sprache, Perspektive und musikalischer Wiederholung.
Zwischen Humor und Melancholie
Das Repertoire enthält neben ausgelassenen oder komischen Liedern auch Abschied, Einsamkeit, Zeitgefühl und Sehnsucht. Eine Reduktion auf Party- oder Trinklieder würde diese Bandbreite verfehlen.
Figuren statt direkter Selbstaussage
Die Comedyherkunft macht die Unterscheidung zwischen Autor und dargestellter Figur besonders wichtig. Nicht jede Aussage eines lyrischen Erzählers ist eine persönliche Überzeugung der beiden Künstler.
Gemeinsames Singen und emotionale Zugänglichkeit
Die Refrains sind häufig so gestaltet, dass sie unmittelbar aufgenommen und gemeinsam gesungen werden können. Die persönliche Geschichte wird dadurch zum kollektiven Konzerterlebnis.
Originaltexte und Credits
Die offizielle Albumseite verweist auf Tracklisten und Lyrics. Für eine genaue Analyse sind diese Werktexte besser geeignet als verkürzte Zitate aus sozialen Netzwerken.
6. Diskografie und Werke im Überblick
Studioalben
| Jahr | Album | Einordnung |
|---|---|---|
| 2015 | Ham kummst | Debüt und Durchbruch; veröffentlicht am 17. April 2015. |
| 2017 | Und weida? | Zweites Studioalbum; mit „Cabrio“, „I kenn di vo wo“ und „A letztes Schluckerl“. |
| 2019 | Für immer | Drittes Studioalbum; mit wichtigen Songs der späteren Konzertprogramme. |
| 2025 | Hödn | Viertes Studioalbum; veröffentlicht am 13. Juni 2025 und Nummer eins in Österreich. |
Livealben
| Jahr | Veröffentlichung | Einordnung |
|---|---|---|
| 2022 | Red Bull Symphonic (Live) | Orchestrale Fassungen mit Christian Kolonovits und dem Max Steiner Orchester. |
| 2024 | Live auf der Festung Kufstein 2024 | Dokument eines konkreten Konzertprogramms. |
| 2025 | A schware Partie 25 – Ernst-Happel-Stadion in Wien (Live) | Aufzeichnung des Jubiläumskonzerts; am 19. September 2025 veröffentlicht. |
Ausgewählte Singles
- 2015: „Ham kummst“
- 2016: „Soits leben“
- 2016: „I kenn di vo wo“
- 2017: „I was made“
- 2017: „All Inclusive“
- 2017: „Ob und zua (samma zua)“
- 2018: „Ois ok“
- 2018: „Ala bin“
- 2018: „Der letzte Schnee 2018“
- 2020: „Oft host a Pech“
- 2021: „Hödn“
- 2022: „Waun da Wind geht“
- 2024: „Irgendwie“
- 2025: „In ana aundan Sproch“
- 2025: „Bis uns daschlogn“
Remixe
Die offizielle Übersicht nennt unter anderem DJ-Selecta-Remixe von „Herr Inspektor“ und „Principessa“. Ein Remix ist von einer neuen Komposition und einer ursprünglichen Albumfassung zu unterscheiden.
Ein sinnvoller Einstieg
- „Ham kummst“ – der Ausgangspunkt der öffentlichen Bekanntheit.
- Das gesamte Debütalbum – als Korrektur zum Bild eines einzelnen Comedyhits.
- „Und weida?“ – die Fortsetzung und Erweiterung.
- „Für immer“ – der ausgereiftere Bandsound.
- „Red Bull Symphonic“ – die orchestrale Perspektive.
- „Hödn“ – die jüngste Studioarbeit.
- Die Stadionaufnahme von 2025 – die große Livefassung.
Diskografischer Hinweis: Das Datum eines ersten Onlinevideos, die offizielle Singleveröffentlichung und die Veröffentlichung auf einem Album können voneinander abweichen. Das betrifft besonders die frühe Geschichte von „Ham kummst“.
Werkrecherche: Offizielle Diskografie mit Tracklisten und Lyrics · Ergänzende Veröffentlichungs- und Chartdaten.
7. Schichtwechsel, Horvathslos und visuelles Erzählen
Comedy als Ausgangspunkt
Die gemeinsame Arbeit begann mit Figuren, Film und kurzen Szenen. Diese Herkunft erklärt, weshalb die Musikvideos oft wie kleine Geschichten funktionieren.
„Schichtwechsel“
Die Reihe gehört zu den frühen dokumentierten Kooperationen. Seilers Figuren und Speers filmische Umsetzung entwickelten dort einen gemeinsamen Erzählraum.
„Horvathslos“
Die Serie bildet einen weiteren wichtigen Teil dieser Vorgeschichte. Nach der offiziellen Chronik erschien 2018 die vierte Staffel als Dreifach-DVD. Eine Kinofassung wurde im Wiener Gartenbaukino präsentiert.
Filmprojekte sind keine Musikalben
„Horvathslos“ und die Studioalben gehören zum gleichen künstlerischen Umfeld, bleiben aber unterschiedliche Werkformen. Eine vollständige Präsentation sollte sie nicht in einer einzigen Albumliste vermischen.
Offizielle Darstellung der Film- und Seriengeschichte · „Schichtwechsel“ suchen · „Horvathslos“ suchen.
8. Liveband und musikalische Arbeitsformen
Kernbesetzung und Ensemble
Christopher Seiler und Bernhard Speer sind die namensgebenden Mitglieder. Bei Konzerten wird der Klang durch weitere Musiker erweitert.
| Arbeitsform | Kennzeichen |
|---|---|
| Songentwicklung im Duo | Akustikgitarre, Stimme und grundlegende Liedstruktur. |
| Reguläres Bandkonzert | Erweiterung unter anderem durch Schlagzeug, Percussion und zusätzliche Gitarren. |
| Red Bull Symphonic | Zusammenarbeit mit Christian Kolonovits und dem Max Steiner Orchester. |
| Stadionproduktion | Großformatige Bühnen-, Ton- und Bildproduktion. |
| Angekündigte Stadthallenshows 2026 | Zentrale Bühne im Publikum und räumliches Audiosystem. |
Eine vollständige, für November 2026 bestätigte Liste aller Live- und Studiomusiker ist in den hier ausgewerteten Überblicksquellen nicht enthalten. Deshalb werden keine unbestätigten Namen oder dauerhaften Mitgliedschaften ergänzt.
Für konkrete Besetzungsfragen sind Albumbooklets, Konzertcredits und aktuelle offizielle Veranstaltungsangaben maßgeblich.
Musikalische Arbeitsformen und Symphonic-Projekt · Albumbezogene Informationen.
9. Livegeschichte und aktuelle Konzertinformationen
Vom Internetpublikum zum Konzertpublikum
Die Bekanntheit eines Videos garantiert noch keine dauerhafte Livekarriere. Seiler und Speer entwickelten aus dem frühen Publikumserfolg ein umfassenderes Bühnenrepertoire und größere Konzertproduktionen.
Festival- und Open-Air-Bühnen
Die offizielle Chronik nennt Auftritte beim Donauinselfest und Nova Rock. 2017 präsentierte die Band das zweite Album unter anderem bei einem großen Open Air vor dem Wiener Riesenrad.
Wiener Konzerthaus 2022
Die drei Symphonic-Abende mit Christian Kolonovits machten die Konzerte zum Ort einer neuen musikalischen Interpretation, nicht nur zur Wiedergabe der Studioversionen.
Ernst-Happel-Stadion 2025
Das ausverkaufte Jubiläumskonzert am 19. Juli war ein Höhepunkt der bisherigen Karriere. Die spätere Liveveröffentlichung dokumentiert diesen Abend.
Angekündigte Stadthallenkonzerte im Dezember 2026
| Datum | Ort | Angekündigtes Konzept |
|---|---|---|
| 11. Dezember 2026, 19:30 Uhr | Wiener Stadthalle, Halle D | 360°-Show mit Centerstage und 3D-Immersive-Audio. |
| 12. Dezember 2026, 19:30 Uhr | Wiener Stadthalle, Halle D | Zweiter angekündigter Abend mit demselben Grundkonzept. |
Thomas Stipsits ist als Special Guest angekündigt. Das räumliche Audiosystem soll den Klang aus unterschiedlichen Richtungen im Saal erlebbar machen.
Die häufig verwendete Behauptung einer österreichischen Premiere stammt aus der Veranstalterwerbung. Sie wird hier nicht als unabhängig überprüfter technikhistorischer Rekord übernommen.
Verschobene Termine 2026
Nach dem angekündigten Rückzug Christopher Seilers wurden im März drei Auftritte verschoben. Die damalige Mitteilung nannte den 18. Dezember für Salzburg und den 19. Dezember für Oberwart.
Historische Verschiebungsmitteilungen sind kein ausreichender Ersatz für eine aktuelle Bestätigung beim Veranstalter. Vor Ticketkauf oder Anreise sollten Termin, Durchführung und Verfügbarkeit erneut geprüft werden.
Offizielle Stadthallenankündigung · Termine und aktuelle Karteninformationen · Historische Mitteilung zu den Verschiebungen im März 2026.
10. Auszeichnungen und Erfolge
Langfristiger Erfolg des Debüts
„Ham kummst“ entwickelte sich zu einem über Jahre erfolgreichen Album. Es erreichte Mehrfachplatin in Österreich und Gold in Deutschland.
Die genaue Zertifizierungsstufe kann sich mit späteren Nachmeldungen verändern. Die offizielle Biografie und spätere Chartübersichten nennen deshalb teils unterschiedliche Zwischenstände.
„Hödn“
Das vierte Studioalbum erreichte 2025 Platz eins der österreichischen Albumcharts. Diese Verkaufschartposition ist von Streamingzahlen, Videoaufrufen und Radioeinsätzen zu unterscheiden.
Amadeus Austrian Music Awards 2026
- oeticket Live-Act des Jahres.
- Pop/Rock.
Nach dem FM4-Bericht gewann die Formation den Livepreis damit zum fünften Mal. Seiler und Speer waren 2026 der einzige Act mit zwei Auszeichnungen bei dieser Verleihung.
Preis und Nominierung unterscheiden
„Hödn“ war außerdem für das Album des Jahres nominiert. Gewonnen hat diese Kategorie jedoch folkshilfe mit „bunt“. Eine Nominierung ist keine zusätzliche Trophäe.
Auf eine pauschale aktuelle Gesamtzahl aller Preise, Platinplatten, Verkäufe und Videoaufrufe wird verzichtet, weil diese Angaben dynamisch sind und unterschiedliche Zählgrundlagen haben.
FM4: Gewinner und Einordnung der Amadeus-Gala 2026 · MusikWoche zur Doppel-Auszeichnung · IFPI: Zertifizierungen nach Interpret suchen.
11. Kulturelle Bedeutung und Einfluss
Eine Generation zwischen Plattformen und großen Bühnen
Seiler und Speer gehören zu einer Phase österreichischer Popmusik, in der Onlinevideos eine zentrale Rolle beim Aufbau von Öffentlichkeit spielten. Fernsehen und Radio folgten nicht allein als Ausgangspunkt, sondern auch als Verstärker eines bereits entstandenen Erfolgs.
Dialekt als gegenwärtige Sprache
Ihr Werk zeigt, dass Dialekt nicht an eine historische Liedermachergeneration gebunden ist. Er kann mit Comedy, Reggae, Popproduktion und großformatiger Konzerttechnik verbunden werden.
Der Weg aus dem Ein-Hit-Image
Die Folgealben, das Symphonic-Projekt und die großen Konzerte sind konkrete Belege dafür, dass sich die Karriere nicht auf den ursprünglichen viralen Song beschränkt.
Unterhaltung mit mehreren emotionalen Ebenen
Die Verbindung von Humor und Melancholie erleichtert den Zugang zu einem breiten Publikum. Gemeinsames Feiern und persönliche Betroffenheit können innerhalb desselben Programms nebeneinanderstehen.
Grundlage: Karriereentwicklung und Selbstverständnis · Musikalische Entwicklung und Konzertformate.
12. Interessante Fakten
- Die gemeinsame Arbeit begann mit Comedy und Film.
- Christopher Seiler stammt aus Wöllersdorf bei Wiener Neustadt.
- Bernhard Speer ist nicht nur Gitarrist, sondern auch Filmemacher.
- Der erste große Onlineerfolg ging der Albumveröffentlichung voraus.
- „Ham kummst“ erschien als Debütalbum im April 2015.
- Bernhard Speer übernahm bei „A letztes Schluckerl“ erstmals die Leadstimme.
- Die Songs werden nach der veröffentlichten Biografie weiterhin mit einer Akustikgitarre entwickelt.
- 2022 spielte das Duo mit einem Orchester im Wiener Konzerthaus.
- Der Song „Hödn“ erschien mehrere Jahre vor dem gleichnamigen Album.
- Das Stadionjubiläum fand am 19. Juli 2025 statt.
- Die Liveaufnahme dieses Abends erschien noch im selben Jahr.
- 2026 gewann die Formation bei den Amadeus Awards zwei Kategorien.
Offizielle Chronik · Veröffentlichungsdaten · Amadeus-Erfolge 2026.
13. Aussagen, Titel und persönliche Perspektiven
Für persönliche Zitate sind vollständige Interviews oder überprüfbare Originalaufnahmen maßgeblich. Die hier ausgewerteten Quellen liefern überwiegend Karrierebeschreibungen, Werkdaten und Veranstaltungstexte.
Deshalb werden keine zugeschriebenen Sprüche als gesicherte gemeinsame Aussagen des Duos ausgegeben.
Prägende Titel
- „Ham kummst“
- „Und weida?“
- „Für immer“
- „Hödn“
- „Soits leben“
- „Oft host a Pech“
- „Stopp doch die Zeit“
Diese Formulierungen sind Song- oder Albumtitel, keine automatisch autobiografischen Bekenntnisse oder belegten Lebensmottos.
Originalgespräche recherchieren
14. Medien, Rezeption und öffentliche Kontroversen
Vom Comedyclip zur Popkarriere
Die frühe öffentliche Wahrnehmung war stark von Humor und dem Hit „Ham kummst“ geprägt. Spätere Alben und Konzertformate erweiterten dieses Bild.
Werbliche Superlative einordnen
Offizielle Bandtexte und Ticketseiten betonen Reichweite, Verkaufszahlen und Rekorde. Sie sind wichtige Quellen für angekündigte Projekte, aber keine unabhängigen Konzertkritiken.
Öffentliche Kontroverse 2026
Im März 2026 bestätigte die Staatsanwaltschaft Wien nach einer Anzeige Ermittlungen gegen Christopher Seiler wegen des Verdachts auf Körperverletzung. Darüber berichteten unter anderem Der Standard und der Kurier.
Seiler kündigte einen zeitweisen Rückzug an. Das Management erklärte später, er werde eine mehrwöchige, professionell begleitete Therapie beginnen; mehrere Auftritte wurden verschoben.
Ermittlungen und öffentliche Vorwürfe sind von einer rechtskräftigen Verurteilung zu unterscheiden. Es gilt die Unschuldsvermutung. Aus den hier ausgewerteten Quellen lässt sich kein gesicherter abschließender Verfahrensausgang zum 4. November 2026 ableiten.
Die dokumentierten Vorwürfe betreffen Christopher Seiler. Sie werden nicht pauschal Bernhard Speer oder anderen Bandmitarbeitern zugerechnet.
Keine Gleichsetzung von Liedfigur und realem Vorwurf
Die Bewertung eines Strafvorwurfs muss auf überprüfbaren Tatsachen und rechtsstaatlichen Verfahren beruhen. Liedtexte oder Comedyfiguren sind weder Schuldbeweis noch Entlastungsbeweis.
Der Standard zur Bestätigung der Ermittlungen · Kurier zu Ermittlungen und öffentlicher Stellungnahme · Der Standard zu den beruflichen Folgen.
15. TV, Videos, Radio und Konzertaufnahmen
Offizielle Werkübersicht
Die Künstlerwebsite führt Studio- und Livealben sowie zahlreiche Singles mit weiterführenden Informationen. Sie eignet sich als Ausgangspunkt für autorisierte Inhalte.
Musikvideos und einzelne Songs
- „Ham kummst“ suchen
- „I kenn di vo wo“ suchen
- „Ala bin“ suchen
- „Principessa“ suchen
- „Hödn“ suchen
- „Irgendwie“ suchen
- „Bis uns daschlogn“ suchen
Konzertaufnahmen
- „Red Bull Symphonic“ suchen
- Festung Kufstein 2024 suchen
- Stadionjubiläum 2025 suchen
- Donauinselfest-Aufnahmen suchen
Fernsehen und Dokumentationen
- Beiträge bei ORF ON suchen
- Dokumentationen und Porträts suchen
- Beiträge zu den Amadeus Awards 2026 suchen
- „Horvathslos“-Material suchen
Radio und Audioarchive
- Beiträge bei ORF Sound suchen
- Ö3-Interviews suchen
- Weitere Radiointerviews suchen
- Audiogespräche auf SoundCloud suchen
Suchlinks sind keine Garantie für vollständige, kostenlose oder dauerhaft verfügbare Mitschnitte. Offizielle Videos, Fernsehausschnitte, Fanaufnahmen und nicht autorisierte Uploads müssen unterschieden werden.
16. Aktuelle Informationen und Recherchehinweise
Offizielle Website und Spielstätten
Für Veröffentlichungen und Grundinformationen ist die offizielle Website zentral. Für konkrete Konzerte sollten zusätzlich die Spielstätte und der offizielle Ticketanbieter geprüft werden.
Bei 2026-Terminen besonders auf Änderungen achten
Aufgrund des zeitweisen Rückzugs und mehrerer Verschiebungen können ältere Terminlisten überholt sein. Eine ursprüngliche Ankündigung allein reicht für eine Reiseplanung nicht aus.
Nachrichten und juristischen Status getrennt recherchieren
Eine Bandwebsite informiert über Musik und Auftritte. Für einen aktuellen Verfahrensstand sind dagegen verlässliche Nachrichtenberichte und gegebenenfalls behördliche Informationen maßgeblich.
17. Weblinks, Suchangebote und soziale Medien
Offizielle und vertiefende Informationen
- Offizielle Seiler-und-Speer-Website
- Bandgeschichte
- Alben, Singles, Tracklisten und Lyrics
- Wiener Stadthalle: angekündigte Dezemberkonzerte
- Discogs: Tonträger und Credits suchen
Google, Bilder und Nachrichten
- Seiler und Speer auf Google suchen
- Seiler und Speer bei Google Bilder suchen
- Aktuelle Nachrichten suchen
- Nachrichten der letzten Woche suchen
- Aktuelle Interviews suchen
Musik und Streaming
- YouTube: offizielle Musik und Videos suchen
- SoundCloud: nach Seiler und Speer suchen
- Spotify: nach Seiler und Speer suchen
- Apple Music: nach Seiler und Speer suchen
Soziale Medien: ausdrücklich als Suchangebote
Die folgenden Links sind Suchabfragen, keine Bestätigung eines bestimmten offiziellen Accounts. Authentische Profile sollten möglichst über die offizielle Website aufgerufen werden.
- Seiler und Speer auf Facebook suchen
- Instagram-Profile und Beiträge suchen
- Seiler und Speer auf TikTok suchen
- Nach offiziellen YouTube-Kanälen suchen
Die beiden Künstler einzeln recherchieren
| Künstler | Informationen | Bilder | Interviews |
|---|---|---|---|
| Christopher Seiler | Google-Suche | Bildersuche | YouTube-Suche |
| Bernhard Speer | Google-Suche | Bildersuche | YouTube-Suche |
Musikalische Partner und verwandte Projekte
- Christian Kolonovits und das Symphonic-Projekt
- Max Steiner Orchester: gemeinsame Aufnahmen suchen
- Thomas Stipsits und die angekündigten Stadthallenkonzerte
- Die frühen Film- und Comedyprojekte suchen
Bilder, Videos und Audioaufnahmen aus Suchmaschinen sind nicht automatisch zur Veröffentlichung freigegeben. Vor einer Weiterverwendung müssen Urheberrechte, Bildnachweise und gegebenenfalls Nutzungsgenehmigungen geprüft werden.
Sigi Maron
Einleitung und Überblick
Sigi Maron war einer der radikalsten Liedermacher Österreichs, berühmt für sozialkritische Texte und Protestlieder im Wiener Dialekt. Sein Werk verbindet Musik und Gesellschaftskritik auf einzigartige Weise.
Biografie & Geschichte
Geboren 1944 in Wien, aufgewachsen in Gneixendorf bei Krems, nach Kinderlähmung spielte er Gitarre zur Therapie und fand in der Musik seine Berufung. Ab den 1970ern prägte Maron das politische Protestlied, engagierte sich bei Arena-Besetzungen und war oft auf Demonstrationen zu hören. Er trat regelmäßig beim Volksstimmefest und auf Friedensfestivals auf, veröffentlichte zahlreiche sozialkritische Alben und war bis zu seinem Tod 2016 ein streitbarer Geist der Szene.
- Geboren: 14. Mai 1944, Wien
- Gestorben: 18. Juli 2016, Baden bei Wien
Musikstil & Einflüsse
Liedermacher, Dialekt, Wiener Blues, Folk, Punk- und Rock-Einflüsse, kompromisslos ehrlich und politisch.
Diskografie (Auswahl)
- Schön is’ das Leb’n (1976)
- Laut & Leise (1978)
- Unterm Regenbogen (1985, produziert von Konstantin Wecker)
- Geh no net furt (Singles; erfolgreichster Hit)
- 5 vor 12 (1981, LP in England im Wiener Dialekt)
- Lange Liste politischer Veröffentlichungen und Livealben
- Vollständige Diskografie
Texte & Themen
Kapitalismuskritik, Arbeitslosigkeit, Atomkraft, Anti-Nazismus, Asylpolitik – alles im unverwechselbaren Wiener Tonfall.
Live-Auftritte & Tourneen
Kult beim Volksstimmefest und auf politischen Veranstaltungen, Sonderkonzerte mit Konstantin Wecker, Arena-Festivals, zahlreiche Demo-Auftritte
Auszeichnungen & Erfolge
- Platz 1 für „Geh no net furt“ (Charts)
- Kultstatus als „Speerspitze“ des politischen Liedermachens in Österreich
Kulturelle Bedeutung & Einfluss
Maron hat das politische Lied salonfähig gemacht, wagte unbequemste Kritik und inspirierte Generationen von Protestmusikern.
Fakten & Sprüche
- Wurde für seinen Ö3-Protest vorübergehend psychisch zwangsbeurteilt.
- Mit „Geh no net furt“ schaffte er einen Chart-Hit – Kontrast zur Politik.
Medien & Rezeption
Kultstatus im linken Musikbereich, häufig Thema in Print, Radio und TV, Aufnahmen bei Demo-Events und Friedensfesten.
Links & Medien
Soap&Skin
Einleitung und Überblick
Soap&Skin ist das musikalische Alter Ego der österreichischen Musikerin, Komponistin und Produzentin Anja Plaschg – eine der faszinierendsten Stimmen der europäischen Avantgarde-Pop- und Neoklassik-Szene.
Biografie & Geschichte
Geboren 1990 in Gnas/Steiermark, wurde Anja Plaschg am Klavier ausgebildet, experimentierte mit Elektronik und zog mit 16 nach Wien, wo sie bald erste Konzerte spielte. Ihr Debüt "Lovetune For Vacuum" (2009) wurde ein europaweiter Kritikererfolg, gefolgt von "Narrow" (2012, #1 Ö-Albumcharts) und "From Gas to Solid..." (2018). 2024 erschien das Album "Torso". Plaschg ist auch als Schauspielerin und Theaterkomponistin aktiv.
- Bürgerlich: Anja Plaschg
- Geboren: 5. April 1990, Gnas/Steiermark
- Aktiv seit: 2006
Musikstil & Einflüsse
Neoklassik, Ambient, Electronica, Dark Pop. Klanglich getragen von düsteren Klavier-, Streicher- und Elektroniksounds. Einflüsse: Björk, Arvo Pärt, Nico, Cat Power, Aphex Twin.
Diskografie (Auswahl)
- Lovetune For Vacuum (2009)
- Narrow (2012)
- From Gas to Solid… (2018)
- Torso (2024)
- Zahlreiche Singles & Remixes
- Weitere Releases
Texte & Themen
Existenz, Trauer, Identität, Natur, Beziehungen – poetisch, oft autobiographisch, melancholisch und roh.
Live-Auftritte & Tourneen
Ausverkaufte Shows und Festivals in ganz Europa, gefeierte Theaterabende, Soundtracks für Film und Bühne.
Auszeichnungen & Erfolge
- Kritikerpreise, Chartplatzierungen, Scores für Film und Theater
- Soundtrack/Score-Awards, Musikpreis-Nominierungen
Kulturelle Bedeutung & Einfluss
Soap&Skin ist eine stilprägende Figur der österreichischen und europäischen Indie-Szene, vielfacher Referenzpunkt für zeitgenössische Songwriter:innen.
Fakten & Sprüche
- Von der internationalen Fachpresse als „Wunderkind“ und „Sound-Visionärin“ gefeiert.
- Plaschg komponiert auch für Theater und Filmproduktionen, etwa das Burgtheater Wien.
Medien & Rezeption
Breite Präsenz in Feuilletons, Musikmedien, TV-Specials und internationalen Festivals, gefeierte Live-Performances.
Links & Medien
Texta
Einleitung und Überblick
Texta ist die wichtigste, langlebigste Hip-Hop-Crew Österreichs und ein Vorreiter des deutschsprachigen Conscious Rap – berühmt für smarte Beats, intelligente Texte und Kollaborationen mit Szenegrößen im In- und Ausland.
Biografie & Geschichte
Gegründet 1993 in Linz (Kapu-Umfeld) von Flip (Philipp Kroll), Huckey (Harald Renner), Laima (Klaus Laimer), Skero (Martin Skerwald; bis 2013) und DJ Dan (Daniel Reisinger). Sie machten Hip-Hop samt Dialekt und Gesellschaftskritik von Anfang an salonfähig. Gründeten 1998 das bandeigene Label Tontraeger Records. Texta spielte mit Blumentopf und Total Chaos, tourte durch D/A/CH und prägte den Begriff „Austro-Rap“ maßgeblich mit.
- Gründung: 1993, Linz
- Mitglieder: Flip, Laima, Huckey, DJ Dan (bis 2013 Skero, dann unter eigenem Namen)
Musikstil & Einflüsse
Hip-Hop, Conscious Rap, sozialkritische Texte, Mundart- und Deutschrap, Einflüsse: US-Eastcoast Classic, Battle, Storytelling, Jazz und Funk.
Diskografie (Auswahl)
- Geschmeidig (EP, 1995)
- Gediegen (1997)
- Gegenüber (1999)
- Blickwinkel (2002)
- So oder so (2004)
- Paroli (2011)
- Gezeiten (2020)
- Aktuelle Releases
Texte & Themen
Gesellschaftskritik, Politik, Alltag, Lokalkolorit, Österreich, Ironie, Hip-Hop-Veteranen-Blick – stets nachdenklich, tiefsinnig und eigenständig.
Live-Auftritte & Tourneen
Konzerte und Festivals im deutschsprachigen Raum, Open Airs und Clubshows, Features auf Dutzenden Alben und Compilations.
Auszeichnungen & Erfolge
- Nominierung Amadeus-Award (Kategorie Alternative Act/FM4 Award)
- Kultstatus, Szene-Respekt, große Fanbase im Underground und bei Rap-Intelligenzia
Kulturelle Bedeutung & Einfluss
Pioniere des linzerischen und österreichischen Hip-Hop, Vorbild für viele Junge und Kollabo-Partner von Blumentopf bis Parov Stelar.
Fakten & Sprüche
- Texta war erste Hip-Hop-Band Österreichs mit Chart-Erfolg (Blickwinkel, 2002).
- Label-Betreiber von Tontraeger Records und Veranstalter von Hip-Hop-Formaten.
Medien & Rezeption
Vielbeachtete Kulturbeiträge, regelmäßige FM4- und Puls4-Präsenz, Interviews, Features und Audio-Dokus.
Links & Medien
Stefanie Werger – eine eigenständige Stimme zwischen Austropop, Liebeslied und Kabarett
Stefanie Werger gehört zu den prägenden österreichischen Liedermacherinnen. Mit „Die Nächste bin i“, „Stoak wie a Felsen“, „Sehnsucht nach Florenz“ und „I wü di g’spürn“ verband sie selbstbewusste Direktheit mit emotionaler Offenheit. Ihre Musik erzählt von Liebe, Enttäuschung, Sehnsucht und dem Beharren auf einem selbstbestimmten Leben.
Die Sängerin ist zugleich Komponistin, Textautorin, Buchautorin und Kabarettistin. Hinter dem öffentlichen Bild der durchsetzungsstarken „Steffi“ steht eine klassisch ausgebildete Musikerin, die vor dem Durchbruch viele Jahre als Berufsmusikerin unterwegs war.
Ihr Bühnenabschied 2022 bedeutete nicht das Ende jeder kreativen Arbeit: 2026 veröffentlichte sie mit „So schene Leit“ eine neue Single. Ihre offizielle Website bewirbt außerdem den Hit-Sampler „Stoak wie a Felsen“ auf CD und Vinyl.
Recherche- und Informationsstand: 4. November 2026. Studioalben, Liveaufnahmen, Zusammenstellungen, Bücher und aktuelle Veröffentlichungen werden getrennt dargestellt.
1. Einleitung und Überblick
Stefanie Werger ist Solokünstlerin. Ein einzelnes Bandgründungsjahr lässt sich für ihre gesamte Laufbahn deshalb nicht sinnvoll angeben. Als Beginn der erfolgreichen eigenen Plattenkarriere gilt 1982.
Ihre musikalische Berufserfahrung reicht jedoch deutlich weiter zurück: Ausbildung, Unterricht und jahrelange Engagements in Tanzmusikformationen gingen der ersten eigenen Platte voraus.
Steckbrief
- Name: Stefanie Werger
- Geboren: 2. Juli 1951 in Maria Lankowitz, Steiermark
- Herkunft: weststeirische Bergarbeiterfamilie
- Tätigkeit: Sängerin, Musikerin, Komponistin, Textautorin, Buchautorin und Kabarettistin
- Ausbildung: unter anderem Flöte, Klavier und Violine; Musikstudium in Graz
- Früher Beruf: Musiklehrerin in Köflach
- Durchbruch: „Die Nächste bin i“, 1982
- Bekannte Lieder: „Stoak wie a Felsen“, „Sehnsucht nach Florenz“, „I wü di g’spürn“ und „Sommer“
- Spätes Studioalbum: „Langsam wea i miad“, 2021
- Abschiedstournee: 2022
- Lebenswerk-Amadeus: 2014
- Aktuelle bestätigte Single: „So schene Leit“, 17. April 2026
Grundlagen: Österreichisches Musiklexikon · Offizielle Website.
2. Biografie, Herkunft und Karrieregeschichte
Kindheit in der Weststeiermark
Stefanie Werger wurde in Maria Lankowitz bei Köflach geboren und wuchs in einer Bergarbeiterfamilie auf. Die steirische Herkunft blieb für ihre Sprache und öffentliche Identität wichtig.
Klassische Ausbildung und Unterricht
Sie erhielt Unterricht in Klavier, Flöte und Violine. Am Grazer Konservatorium und an der damaligen Musikakademie vertiefte sie ihre Ausbildung. Als Hauptfach wird Violine genannt.
Während dieser Zeit unterrichtete sie vier Jahre an der Musikschule in Köflach. Ihre spätere Karriere begann somit nicht als unvorbereitete Entdeckung, sondern auf Grundlage musikalischer Ausbildung und Berufspraxis.
1972: Entscheidung für die Berufsmusik
Werger brach ihr Musikstudium 1972 ab. Sie fühlte sich bereits während der klassischen Ausbildung zu Rock- und Popmusik hingezogen.
In Regionalbands arbeitete sie als Sängerin und Keyboarderin. Anschließend tourte sie mit professionellen Tanzmusikformationen durch Deutschland und die Schweiz.
Die langen Jahre vor dem Durchbruch
Im ORF-Interview von 2022 beschrieb sie diese Zeit als ungefähr zehn Jahre des Unterwegsseins. Dazu gehörten Spielfreude, Freundschaften und Erfahrungen, aber ebenso Anstrengung und Enttäuschungen.
Die spätere Bekanntheit verdeckt leicht, dass der Einstieg in die eigene Plattenkarriere erst nach einer langen professionellen Vorbereitungsphase gelang.
1982: „Die Nächste bin i“
Bei einem Tanzmusikengagement am Wörthersee wurde Werger von einem Wiener Verleger entdeckt und einer Plattenfirma vorgestellt. Das erste Album wurde zu ihrem Durchbruch.
Bereits der Titel formulierte einen selbstbewussten Anspruch: Hier meldete sich eine Frau mit eigenen Liedern und klarer künstlerischer Vorstellung zu Wort.
Die 1980er-Jahre: eine produktive Albumfolge
Auf das Debüt folgten „Zerbrechlich“, „Wendepunkt“, „Lust auf Liebe“, „Intim“ und „Sehnsucht nach Florenz“. „bzw. beziehungsweise“ erschien 1989.
Die Titel zeigen bereits die Bandbreite: Nähe und Verletzlichkeit, Lust und Selbstbehauptung, persönliche Veränderung und Fernweh standen nebeneinander.
Die 1990er-Jahre: Musik und Schreiben
„Stille Wasser“, „Die Neunte“ und „Lebenszeichen“ setzten die Studioarbeit fort. Parallel begann eine erfolgreiche Laufbahn als Buchautorin.
1998 erschien „Mit uns die Zeit“. Die folgende große Rock-Abschiedsphase wurde 1999 mit „Lampenfieber“ auf CD und Video dokumentiert.
1999 war nicht das Ende aller Bühnenarbeit
Der Abschied von der großen Rockbühne bedeutete eine Veränderung des Formats. Werger trat später mit kleineren, stärker auf Sprache, Humor und musikalische Begleitung ausgerichteten Programmen auf.
Seit 2001 verband sie Musik und Kabarett. Programme wie „Frauen wollen nur das Eine“, „50 plus – Gnadenschuss?“ und „Alles wird gut“ gehören zu dieser zweiten Bühnenphase.
Rückkehr nach Graz
Seit 2001 lebt Werger wieder in Graz. 2006 heiratete sie. Gemeinsam mit ihrer Schwester betrieb sie bis 2007 das Café Werger’s.
2011 bis 2016: neue Musik und Rückblick
„Südwind“ erschien 2011. 2014 folgte „Die schönsten Liebeslieder“, begleitet von einer Tournee 2014 und 2015.
Im selben Jahr erhielt Werger den Lebenswerk-Amadeus. 2016 erschien das autobiografisch angelegte Buch „Als ich auszog, berühmt zu werden“.
2021/2022: „Langsam wea i miad“ und Abschiedstournee
Das Album von 2021 leitete den Abschied von der regelmäßigen Konzertbühne ein. Gesundheitliche Probleme führten zur Verschiebung der Tournee auf 2022.
Die letzten beiden Konzerte dieser Abschiedstour fanden im Oktober 2022 im Grazer Orpheum statt.
2026: neue Musik nach dem Bühnenabschied
Am 17. April 2026 erschien „So schene Leit“. Die offizielle Website nennt das Lied außerdem als Bonustrack des aktuellen Hit-Samplers „Stoak wie a Felsen“.
Der Abschied von Tourneen war damit kein vollständiger Rückzug aus dem musikalischen Arbeiten.
Vertiefung: Fachlexikon zur Karriere · Ausführliches ORF-Interview während der Abschiedstournee · Offizielle Bestätigung der Veröffentlichung von 2026.
3. Musikstil und musikalische Arbeitsweise
Austropop mit Rock- und Popgrundlage
Werger verbindet melodische Popformen mit der Energie einer Band und der Direktheit einer Liedermacherin. Unterschiedliche Stilelemente gehören zu ihrer Arbeit, ohne dass die Texte hinter dem Arrangement verschwinden.
Klassische Ausbildung als Fundament
Ihre Ausbildung an mehreren Instrumenten und die Unterrichtspraxis bilden den Hintergrund eigener kompositorischer und musikalischer Entscheidungen. Im Interview betont sie, dass sie konkrete Vorstellungen von Arrangements hatte und deren Umsetzung einforderte.
Dialekt als Ausdruck von Nähe
Die österreichische Alltagssprache ermöglicht unmittelbare Ansprache. Sie kann bei Werger zärtlich, trotzig, verletzlich und komisch wirken. Dialekt ist deshalb nicht auf eine einzige Stimmung festgelegt.
Die Stimme zwischen Stärke und Verletzlichkeit
Die oft betonte Durchsetzungskraft schließt empfindsame Seiten nicht aus. Gerade das Nebeneinander von Widerstand und Sehnsucht gehört zum Reiz ihrer Lieder.
Musik und Kabarett
In den späteren Programmen verband Werger Gesang mit Erzählung und pointierter Beobachtung. Der Humor ist dabei nach dem Musiklexikon bis hin zu dunklen Farbschattierungen ausgeprägt.
Grundlagen: Musikalische und kabarettistische Einordnung · Werger über eigene Arrangements und künstlerische Leitung.
4. Texte und Themen
Selbstbehauptung
„Die Nächste bin i“ und „Stoak wie a Felsen“ wurden zu besonders starken öffentlichen Formulierungen ihrer Karriere. Sie stehen für den Anspruch, die eigene Stimme und die eigenen Vorstellungen ernst nehmen zu lassen.
Liebe und Sehnsucht
„I wü di g’spürn“ und „Sehnsucht nach Florenz“ eröffnen eine andere Seite: die Bereitschaft, Verlangen, Enttäuschung und emotionale Abhängigkeit offen anzusprechen.
Stärke ohne Unverletzbarkeit
Das Bild einer starken Frau bedeutet in ihrem Werk nicht, keine Verletzungen zu erleben. Vielmehr stehen Durchsetzungskraft und Verletzlichkeit in einem produktiven Spannungsverhältnis.
Gesellschaftliche Beobachtung
Neben den Beziehungsliedern finden sich Figuren, soziale Beobachtungen und größere Themen. Die spätere Songliste enthält beispielsweise „Die Erde hat Fieber“ auf „Langsam wea i miad“.
Humor über den Alltag
Bücher und Kabarettprogramme nutzen Lebensalltag, Geschlechterrollen, Alter und Selbstbild als Stoff. Persönliche Erfahrung wird dabei künstlerisch zugespitzt, nicht einfach unverändert protokolliert.
Autorschaft und Bearbeitungen prüfen
Werger schreibt eigene Lieder. Trotzdem sollten bei jeder konkreten Aufnahme Text, Komposition, Arrangement und mögliche Mitautoren anhand der Credits geprüft werden.
Werkzugang: Songs und Albumzuordnungen · Werger über Liebe, Selbstbehauptung und ihr Schreiben.
5. Diskografie und Werke im Überblick
Studioalben
| Jahr | Album | Einordnung |
|---|---|---|
| 1982 | Die Nächste bin i | Debüt und Durchbruch; auch mit ausgeschriebenem „ich“ katalogisiert. |
| 1983 | Zerbrechlich | Zweites Studioalbum der frühen Erfolgsphase. |
| 1984 | Wendepunkt | Weitere Studioarbeit nach dem Debüt. |
| 1985 | Lust auf Liebe | Mit unter anderem „A Mann wie du“ und „Wiegenlieder“. |
| 1986 | Intim | Album aus der produktiven Mitte der 1980er-Jahre. |
| 1987 | Sehnsucht nach Florenz | Eines der prägenden Alben und Titel ihres Repertoires. |
| 1989 | bzw. beziehungsweise | Auch verkürzt als „Beziehungsweise“ geführt. |
| 1991 | Stille Wasser | Mit unter anderem „Wir brauchen Männer“. |
| 1992 | Die Neunte / Die 9te | Mit „Alles, was zählt“ und „Die Helden sind müde“. |
| 1994 | Lebenszeichen | Studioveröffentlichung aus der Mitte der 1990er-Jahre. |
| 1998 | Mit uns die Zeit | Letzte neue Studioarbeit vor der ersten großen Rock-Abschiedsphase. |
| 2011 | Südwind | Spätes Studioalbum nach längerer Veröffentlichungspause. |
| 2021 | Langsam wea i miad | Album zum späteren Bühnenabschied. |
Livealben
| Jahr | Veröffentlichung | Einordnung |
|---|---|---|
| 1988; in anderen Biografien 1990 | Lebendig | Livealbum; die Jahresangabe ist in den ausgewerteten Übersichten nicht einheitlich. |
| 1996 | ganz nah | Liveveröffentlichung. |
| 1999 | Lampenfieber | Dokument der letzten großen Rocktournee dieser Karrierephase; auch als Video veröffentlicht. |
Zusammenstellungen und weitere Katalogveröffentlichungen
- „Die größten Hits aus 15 Jahren“.
- „Nur das Beste“.
- „Das Beste von Stefanie Werger“.
- 2002: „Stark wie ein Felsen“ – Best-of mit drei zusätzlichen Titeln.
- 2014: „Die schönsten Liebeslieder“.
- Aktuell auf der Künstlerwebsite: „Stoak wie a Felsen“ als Hit-Sampler auf CD und LP.
Aktuelle Single
„So schene Leit“ erschien nach offizieller Bestätigung am 17. April 2026. Das Lied ist außerdem als Bonustrack des aktuell beworbenen Samplers enthalten.
Streamingdaten sind nicht automatisch Entstehungsdaten
Plattformen führen auch neuere Datierungen älterer Titel. Ein Jahr neben „Stoak wie a Felsen“ kann sich auf eine neue Ausgabe beziehen, nicht auf die ursprüngliche Entstehung des bekannten Songs.
Ein sinnvoller Einstieg
- „Die Nächste bin i“ – die frühe künstlerische Selbstbehauptung.
- „Zerbrechlich“ – die empfindsame Seite der frühen Karriere.
- „Intim“ – die etablierte 1980er-Phase.
- „Sehnsucht nach Florenz“ – große Gefühle und ein prägender Titelsong.
- „ganz nah“ – die Liveinterpretin.
- „Lampenfieber“ – der große Rockabschied von 1999.
- „Südwind“ – spätere Studioarbeit.
- „Langsam wea i miad“ und „So schene Leit“ – Abschied und kreative Fortsetzung.
Werkrecherche: Albumübersicht mit Tracklisten · Discogs: Ausgaben und Credits · Musik-Sammler: verschiedene Tonträgerausgaben · Aktuelle offizielle Veröffentlichungshinweise.
6. Bücher, Kabarett und weitere Arbeiten
Eine zweite erfolgreiche Ausdrucksform
Werger begann Anfang der 1990er-Jahre Bücher zu veröffentlichen. Persönliche Beobachtung, Humor und Selbstbehauptung finden dort andere Formen als im Lied.
Ausgewählte Bücher
| Jahr | Titel | Einordnung |
|---|---|---|
| 1991 | Am Anfang war die Liebe | Frühe Buchveröffentlichung. |
| 1993 | Bevor du den Löffel abgibst, steck’ ihn in den Mund | Humorvoll zugespitzter Buchtitel. |
| 1996 | Wichtig ist, was drinnen steht | Weitere schriftstellerische Arbeit. |
| 1997 | Wer spricht hier von Diät? | Erfolgreiches Buch im Zusammenhang mit persönlichen Ernährungserfahrungen. |
| 1998 | Kulinarische Kompositionen – Trennkostrezepte mit Fantasie | Rezeptbuch; keine unabhängige medizinische Bewertung des Ernährungskonzepts. |
| 2000 | Ein Single kommt fast nie allein! | Humorvolle Beschäftigung mit Lebens- und Beziehungssituationen. |
| 2003 | Aus meinem Herzen lesen | Ausgewählte Liedtexte. |
| 2005 | Selima, die Zauberkatze | Kinderbuch. |
| 2006 | Ich rauche | Buchveröffentlichung; der Titel wird nicht als gesundheitliche Empfehlung verstanden. |
| 2016 | Als ich auszog, berühmt zu werden | Autobiografisch angelegter Rückblick. |
Musikkabarett
- „Frauen wollen nur das Eine“ – auch als DVD veröffentlicht.
- „50 plus – Gnadenschuss?“
- „Alles wird gut“ – 2013.
Film und Fernsehen
Das Musiklexikon nennt einen Auftritt in Reinhard Schwabenitzkys „Eine fast perfekte Hochzeit“ von 1999. Eine weitere biografische Übersicht dokumentiert einen Gastauftritt in „Kommissar Rex“.
Diese Arbeiten sind eigenständige Stationen und werden nicht als reguläre Musik- oder Albumveröffentlichungen gezählt.
Bücher, Kabarett und Film im Musiklexikon · Weitere Buchausgaben und Verlagsinformationen suchen.
7. Band und musikalische Besetzungen
Die Künstlerin als musikalische Leiterin
Werger betonte im ORF-Interview, dass sie eigene Arrangementvorstellungen hatte und deren Umsetzung einforderte. Sie verstand sich nicht als bloße Sängerin vor einer unabhängig arbeitenden Band.
Große Rockband und kleinere Begleitung
Die verschiedenen Karrierephasen nutzten unterschiedliche Besetzungen. Eine große Rocktournee und ein späteres Musik-Kabarett-Programm verlangen nicht dieselbe Instrumentierung.
Dokumentierte Begleiter der späteren Programme
| Musiker | Instrument | Quellenkontext |
|---|---|---|
| Günther Radelmacher | Keyboards | Im Musiklexikon als Begleiter von Musik- und Kabarettprogrammen genannt. |
| Wolfgang Wograndl | Bass | Im selben Zusammenhang dokumentiert. |
Diese Angabe ist keine vollständige Liste sämtlicher Studiomusiker, Tourneebesetzungen oder Beteiligter der Abschiedskonzerte.
Für einzelne Alben und Konzertmitschnitte sollten die jeweiligen Credits geprüft werden. Eine aktuelle feste Tourband wird nach dem Bühnenabschied nicht ohne neue Bestätigung behauptet.
Dokumentierte spätere Begleitung · Albumcredits recherchieren.
8. Live-Auftritte und Bühnenabschied
Vom Tanzmusikengagement zur eigenen Tournee
Die jahrelange Arbeit vor dem Plattendebüt bildete die Grundlage einer intensiven Bühnenkarriere. Der spätere Erfolg traf auf eine Musikerin mit umfangreicher praktischer Erfahrung.
1999: Abschied von der großen Rockbühne
„Lampenfieber“ dokumentiert die letzte große Rocktournee dieser Karrierephase. Danach folgten andere Bühnenformen, nicht sofort das endgültige Ende aller Auftritte.
2014/2015: Liebeslieder
Die Tournee mit den schönsten Liebesliedern zeigte eine konzentrierte Auswahl des emotionalen Repertoires. Eine entsprechende CD erschien 2014.
2022: bewusster Abschied vom Tourleben
Im ORF-Interview erklärte Werger, dass nicht allein die Zeit auf der Bühne, sondern vor allem das gesamte Umfeld einer Tournee anstrengend geworden sei.
Sie wollte aufhören, solange die Häuser voll waren. Die Entscheidung war von Wehmut begleitet, wurde von ihr aber als richtig beschrieben.
Keine aktuelle Tournee aus neuen Singles ableiten
Die Veröffentlichung von „So schene Leit“ im Jahr 2026 ist ein neues musikalisches Lebenszeichen. Sie ist kein automatischer Beleg für eine Wiederaufnahme regelmäßiger Konzerte.
ORF-Gespräch über den Bühnenabschied · Aktuelle offizielle Mitteilungen.
9. Auszeichnungen und Erfolge
- 1998: Goldenes Buch.
- 2003: Amadeus Austrian Music Award als beste Künstlerin Rock/Pop national im Zusammenhang mit „Stark wie ein Felsen“.
- 2010: Großes Ehrenzeichen des Landes Steiermark.
- 2014: Amadeus Austrian Music Award für das Lebenswerk.
- 2022: Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich.
- 2022: Großer Josef-Krainer-Preis.
- 2023: Ernennung zur Bürgerin der Stadt Graz.
Tonträger und Bücher
Die Fachbiografie nennt zahlreiche Gold- und Platinauszeichnungen. Der ORF beschreibt auch erfolgreiche Bücher wie „Am Anfang war die Liebe“ und „Wer spricht hier von Diät?“.
Unterschiedliche Formen der Anerkennung
Ein Musikpreis, eine staatliche Ehrung, eine Buchauszeichnung und eine Schallplattenzertifizierung messen unterschiedliche Aspekte. Sie werden deshalb nicht zu einer pauschalen „Erfolgszahl“ zusammengerechnet.
Eine aktuelle Gesamtsumme aller verkauften Tonträger oder sämtlicher Buchauflagen wird hier nicht behauptet.
Ehrungen im Musiklexikon · Auszeichnungen und Werkübersicht im Austria-Forum · Weitere Ehrungen mit Einzelnachweisen.
10. Kulturelle Bedeutung und Einfluss
Eine Frau mit eigenen Liedern und klaren Vorstellungen
Werger schilderte im Interview, dass ihre Autorschaft und musikalische Leitung anfangs nicht selbstverständlich akzeptiert wurden. Der Anspruch, selbst zu schreiben und Arrangements zu bestimmen, gehört deshalb zur kulturellen Bedeutung ihrer Karriere.
Steirische Sprache im österreichischen Pop
Ihre Herkunft blieb hörbar, ohne das Publikum auf eine Region zu begrenzen. Die Songs verbanden eine konkrete Sprachwelt mit weithin verständlichen Gefühlen.
Stärke und Empfindsamkeit zusammen denken
Das öffentliche Bild der kämpferischen Künstlerin ist nur eine Seite. Liebeslieder und Titel wie „Zerbrechlich“ machen deutlich, dass Selbstständigkeit und Verletzlichkeit nebeneinander bestehen können.
Kreativität über eine Bühnenkarriere hinaus
Bücher, Kabarett, neue Singles und persönliche Websitebeiträge erweitern das Berufsbild. Der Bühnenabschied ist nicht gleichbedeutend mit dem Ende künstlerischer Ausdrucksmöglichkeiten.
Grundlage: Werger über Autorschaft, Anerkennung und Kreativität · Aktuelle kreative Arbeit nach dem Bühnenabschied.
11. Interessante Fakten
- Stefanie Werger stammt aus einer weststeirischen Bergarbeiterfamilie.
- Sie erhielt Unterricht an mehreren Instrumenten.
- Vor der Plattenkarriere unterrichtete sie vier Jahre Musik in Köflach.
- Ihr Durchbruch gelang erst nach ungefähr einem Jahrzehnt professioneller Tanzmusikarbeit.
- Das entscheidende Engagement vor dem Debüt fand am Wörthersee statt.
- 1999 verabschiedete sie sich von der großen Rockbühne, trat später aber mit anderen Programmen weiter auf.
- Sie schrieb auch ein Kinderbuch.
- Gemeinsam mit ihrer Schwester betrieb sie zeitweise ein Café.
- Sie erhielt sowohl Musikpreise als auch literarische und staatliche Ehrungen.
- Ihre Abschiedstournee wurde aus gesundheitlichen Gründen auf 2022 verschoben.
- 2026 veröffentlichte sie trotz des Bühnenabschieds eine neue Single.
Biografische Details · Persönlicher Rückblick · Neue Single 2026.
12. Aussagen und prägende Formulierungen
Die folgenden kurzen Zitate stammen aus dem ORF-Interview vom 4. Juni 2022 während ihrer Abschiedstournee.
Über den Abschied
„Ich möchte gehen, wenn die Häuser noch voll sind.“
Werger beschreibt damit die bewusste Entscheidung, nicht erst bei ausbleibender Nachfrage aufzuhören.
Über Kreativität nach dem Tourleben
„Mein Hirn schicke ich ja nicht in Pension.“
Die Aussage trennt den Rückzug von anstrengenden Tourneen von der fortbestehenden schöpferischen Arbeit.
Über das Älterwerden
„Die Altersmilde ist an mir vorübergegangen.“
Die humorvolle Antwort zeigt, wie eng Selbstironie und ein eigenständiger Standpunkt in ihrer öffentlichen Sprache verbunden sind.
Über die Berufung
„Kreative gehen nicht in Pension. Die sind dann Kult.“
Das vollständige Interview im Original lesen.
Songtitel sind keine automatisch persönlichen Aussagen
- „Stoak wie a Felsen“
- „Die Nächste bin i“
- „Sehnsucht nach Florenz“
- „Langsam wea i miad“
Diese Formulierungen werden als Werkbezeichnungen angeführt und nicht ohne weiteren Kontext als persönliche Selbstauskunft behandelt.
13. Medien und Rezeption
Die „starke Steffi“ und das umfassendere Werk
Das Bild der direkten, durchsetzungsfähigen Künstlerin ist ein wichtiger Teil ihrer öffentlichen Wahrnehmung. Es darf jedoch nicht alle ruhigeren, verletzlichen oder musikalisch feineren Seiten überdecken.
Körperbild als wiederkehrendes Medienthema
Im ORF-Interview erklärte Werger, dass Medien häufig über ihr Gewicht sprechen wollten. Sie selbst wollte darauf nicht dauerhaft reduziert werden.
Eine Künstlerpräsentation stellt deshalb Musik, Autorschaft und Bühnenarbeit ins Zentrum. Ihre Ernährungsbücher werden bibliografisch eingeordnet, nicht als medizinische Handlungsempfehlung.
Der doppelte Abschied
1999 und 2022 bezeichnen unterschiedliche Entwicklungsschritte: zunächst den Abschied von großen Rocktourneen, später den Rückzug von der regelmäßigen Konzertbühne. Eine verkürzte Chronologie kann diese Schritte leicht verwechseln.
Aktuelle Veröffentlichungen nicht überinterpretieren
Ein neuer Song 2026 widerlegt nicht automatisch den Bühnenabschied. Studioarbeit, Katalogpflege und Tourneen sind verschiedene Formen künstlerischer Tätigkeit.
14. TV, Videos, Radio und Konzertaufnahmen
Bekannte Lieder
- „Die Nächste bin i“ suchen
- „Stoak wie a Felsen“ suchen
- „Sehnsucht nach Florenz“ suchen
- „I wü di g’spürn“ suchen
- „Sommer“ suchen
- „Langsam wea i miad“ suchen
- „So schene Leit“ suchen
Konzertmitschnitte
- „Lebendig“ suchen
- „ganz nah“ suchen
- „Lampenfieber“ suchen
- Material der Abschiedskonzerte 2022 suchen
Kabarett und Lesungen
- „Frauen wollen nur das Eine“ suchen
- „50 plus – Gnadenschuss?“ suchen
- „Alles wird gut“ suchen
- Lesungen suchen
Fernsehen und Interviews
- Beiträge bei ORF ON suchen
- Video-Interviews suchen
- Beiträge zum Lebenswerk-Amadeus suchen
- Informationen zur Filmmitwirkung suchen
Radio und Audioarchive
- Stefanie Werger bei ORF Sound suchen
- Ö1-Beiträge suchen
- Radiointerviews suchen
- Audiogespräche auf SoundCloud suchen
Suchlinks garantieren keine vollständigen, kostenlosen oder dauerhaft verfügbaren Mitschnitte. Offizielle Veröffentlichungen, Fernsehausschnitte, Fanvideos und nicht autorisierte Uploads müssen unterschieden werden.
15. Aktuelle Informationen und Veröffentlichungen
„So schene Leit“
Die offizielle Website bestätigt die Veröffentlichung der Single am 17. April 2026 auf den gängigen Plattformen.
Hit-Sampler „Stoak wie a Felsen“
Auf derselben Seite bewirbt Werger eine Zusammenstellung auf CD und Vinyl. „So schene Leit“ ist als Bonustrack enthalten.
Ein exaktes ursprüngliches Erscheinungsdatum dieser konkreten Samplerausgabe wird im hier ausgewerteten Startseitentext nicht genannt. Deshalb wird keine Jahreszahl ergänzt.
Weitere Plattformtreffer
Streamingkataloge führen zusätzliche Veröffentlichungsdaten, unter anderem zu „So sehr lieb ich Dich“. Ohne Abgleich mit den jeweiligen Credits und Labelinformationen wird daraus keine weitere gesicherte neue Studioaufnahme abgeleitet.
Persönlicher Kontakt über die Website
Werger weist auf der Startseite auf persönliche Einträge und ihr Gästebuch hin. Nach eigener Angabe beantwortet sie die Beiträge dort persönlich.
Offizielle aktuelle Informationen · Weitere aktuelle Veröffentlichungsberichte suchen.
16. Weblinks, Suchangebote und soziale Medien
Offizielle und vertiefende Informationen
- Offizielle Stefanie-Werger-Website
- Österreichisches Musiklexikon
- Austria-Forum: Biografie und Werke
- ORF: ausführliches Abschiedsinterview 2022
- Diskografie mit Tracklisten
- Discogs: Ausgaben und Mitwirkende
Google, Bilder und Nachrichten
- Stefanie Werger auf Google suchen
- Stefanie Werger bei Google Bilder suchen
- Aktuelle Nachrichten suchen
- Nachrichten der letzten Woche suchen
- Aktuelle Interviews suchen
Musik und Streaming
- YouTube: Musik und Videos suchen
- SoundCloud: nach Stefanie Werger suchen
- Spotify: nach Stefanie Werger suchen
- Apple Music: nach Stefanie Werger suchen
- Discogs: zusätzliche Tonträgersuche
Bücher und Lesungen
- Bücher und Verlagsinformationen suchen
- Autobiografischen Rückblick recherchieren
- Lesungen und Buchgespräche suchen
Soziale Medien: ausdrücklich als Suchangebote
Die folgenden Links sind Suchabfragen, keine Bestätigung eines bestimmten offiziellen Accounts. Authentische Profile sollten möglichst über die persönliche Website aufgerufen werden.
- Stefanie Werger auf Facebook suchen
- Instagram-Profile und Beiträge suchen
- Stefanie Werger auf TikTok suchen
- Nach offiziellen YouTube-Kanälen suchen
Musikalische Begleiter weiter erkunden
- Günther Radelmacher: Zusammenarbeit mit Werger
- Wolfgang Wograndl: Zusammenarbeit mit Werger
- Weitere Musiker anhand konkreter Albumcredits recherchieren
Bilder, Videos und Audioaufnahmen aus Suchmaschinen sind nicht automatisch zur Veröffentlichung freigegeben. Bildrechte, Urheberangaben und gegebenenfalls Nutzungsgenehmigungen müssen vor einer Weiterverwendung geprüft werden.
Trackshittaz
Einleitung und Überblick
Trackshittaz waren ein österreichisches Mundart-Hip-Hop-Duo und die ersten, die mit einem Dialektrap-Song („Oida taunz!“) die österreichischen Charts stürmten. Bekannt für originellen Mühlviertler Rap, Wortwitz und Partysound, erlangten sie auch durch ihren ESC-Auftritt Kultstatus.
Biografie & Geschichte
2010 im Mühlviertel gegründet von Lukas Plöchl (G-Neila) und Manuel Hoffelner (Manix). Zuerst Internet-Hype (Persiflage „Alloa bam Fraunz“), dann Charterfolge und 2012 Teilnahme am ESC mit „Woki mit deim Popo“. Ihr Stil war frech, plakativ, humorvoll und stets auf Party und Dialekt-Attitüde ausgelegt. Nach Platz 1 mit zwei Alben und etlichen Singles beendeten sie 2015 ihre Karriere.
- Gründung: 2010, Mühlviertel
- Mitglieder: G-Neila (Lukas Plöchl), Manix (Manuel Hoffelner)
Musikstil & Einflüsse
Mundart-Rap, Pop, Partybeats, Club- und Electrosound – Inspiration aus Austropop, Balkan, Balkanbeats, Chart-HipHop.
Diskografie
- Oidaah pumpn muas’s (2011, #1)
- Prolettn feian längaah (2011, #1)
- Traktorgängstapartyrap (2012)
- Zruck zu de Ruabm (2014, #3)
- Singles: „Oida taunz!“, „Guuugarutz“, „Killalady“, „Woki mit deim Popo“
Texte & Themen
Feiern, Landleben, "Oida"-Attitüde, Selbstironie, Partyleben in Österreich, stets auf Mühlviertler Mundart.
Live-Auftritte & Tourneen
Clubtouren, Festivals, TV- und Eventauftritte, Eurovision Song Contest 2012 in Baku.
Auszeichnungen & Erfolge
- Zwei Nummer-1-Alben, mehrere Top-Chart-Singles
- ESC Teilnahme für Österreich 2012
Kulturelle Bedeutung & Einfluss
Trendsetter für Dialekt-Hip-Hop in Österreich, Inspiration für viele Nachfolge-Projekte im Austro-Rap.
Fakten & Sprüche
- Markenzeichen: Mühlviertler Mundart und „Oida“-Kult
- Ende der Band 2015, beide Mitglieder weiterhin musikalisch aktiv
Medien & Rezeption
Vielbeachtet durch Radio, TV-Auftritte, Internet-Hype und ESC-Berichte.
Links & Medien
Ulli Bäer – Wiener Stimme, Gitarrist und beständiger Weggefährte des Austropop
Ulli Bäer gehört zu jenen österreichischen Musikern, deren Bedeutung sich nicht allein an den eigenen Hits ablesen lässt. Mit „Der Durscht“, „Okey-Doke“ und „Schönes Madl“ wurde er Anfang der 1980er-Jahre einem großen Publikum bekannt. Später prägte er als Gitarrist, Sänger und musikalischer Partner die Konzerte von Georg Danzer und Austria 3 mit.
Sein künstlerischer Weg verbindet Rock ’n’ Roll und Blues mit Wiener Dialekt, eigenen Liedern und dem neuen Wienerlied. Mit WIR4 führt er diese Geschichte gemeinsam mit Gary Lux, Harald Fendrich und Harry Stampfer weiter – nicht als nachträglicher Außenstehender, sondern als Musiker, der viele dieser Lieder schon mit ihren ursprünglichen Interpreten auf der Bühne gespielt hat.
Recherche- und Informationsstand: 4. November 2026. Historische Kooperationen, eigenständige Veröffentlichungen und aktuelle WIR4-Aktivitäten werden getrennt dargestellt.
1. Einleitung und Überblick
Ulli Bäer ist Sänger, Gitarrist und Komponist. Ein einzelnes Gründungsjahr gibt es für seine Solokarriere nicht. Als wichtige frühe Station gilt 1977, als die Zusammenarbeit mit Produzent René Reitz begann. Die bekannten Charttitel folgten Anfang der 1980er-Jahre.
Für seine Laufbahn lassen sich drei miteinander verbundene Arbeitsfelder unterscheiden: der Solokünstler mit eigenen Veröffentlichungen, der gefragte Gitarrist und Sänger in anderen Formationen und der Mitgestalter eigenständiger Gruppenprojekte wie WIR4.
Steckbrief
- Künstlername: Ulli Bäer
- Geboren: 26. April 1955 in Wien
- Tätigkeit: Sänger, Gitarrist und Komponist
- Musikalische Ausbildung: weitgehend autodidaktisch
- Wichtige frühe Zusammenarbeit: René Reitz ab 1977
- Bekannte Lieder: „Der Durscht“, „Okey-Doke“, „Schönes Madl“ und „Alle Lichter“
- Wichtige Produzenten: René Reitz, Wolfgang Ambros und Peter Koller
- Langjährige Kooperationen: Georg Danzer, Austria 3 und Brunner & Brunner
- WIR4: seit der Gründung 2011 Mitglied an Gitarre und Gesang
Grundlagen: Wien Geschichte Wiki · Offizielles Musikerporträt bei WIR4.
2. Biografie, Herkunft und Karrieregeschichte
Wien und die ersten musikalischen Schritte
Ulli Bäer wurde am 26. April 1955 in Wien geboren. In seiner Jugend spielte er als Autodidakt mehrere Instrumente und sammelte Erfahrungen in Amateurgruppen. Schließlich konzentrierte er sich auf Gitarre und Gesang.
Dieser praktische Zugang blieb für seine Laufbahn wichtig: Musik entstand für ihn nicht ausschließlich im Studio, sondern im Zusammenspiel, beim Ausprobieren von Liedern und in der direkten Begegnung mit einem Publikum.
1977: Zusammenarbeit mit René Reitz
Ein Bandwettbewerb brachte ihm nach der biografischen Darstellung zehn Stunden Aufnahmezeit im Studio von René Reitz ein. Daraus entwickelte sich eine längerfristige Zusammenarbeit.
Seine frühen Veröffentlichungen übersetzten die Energie internationaler Rock- und Popmusik in eine Wiener Ausdrucksweise. Dialekt wurde dabei nicht als folkloristische Zugabe eingesetzt, sondern als selbstverständliche Sprache zeitgenössischer Musik.
1981 bis 1983: der Durchbruch als Solointerpret
„Der Durscht“ erreichte 1981 die österreichischen Charts und blieb eines seiner bekanntesten Lieder. „Okey-Doke“ und „Schönes Madl“ setzten den Erfolg fort. In rascher Folge erschienen die Alben „Nur mit’n Schmäh“, „Der Rock ’n’ Roller“ und „Die Dritte“.
Die Titel zeigen bereits zentrale Elemente seines frühen Künstlerbildes: Wiener Direktheit, Humor und eine deutliche Nähe zum Rock ’n’ Roll.
1984/1985: Wolfgang Ambros und Peter Koller
Anfang 1984 wechselte Bäer Management und Plattenfirma. Wolfgang Ambros und Peter Koller produzierten „Erwachsene gibt’s gnua“. Neben rockigen Dialektbearbeitungen enthielt das Album auch ruhigere Stücke.
Für „Alle Lichter“ rückten anschließend eigene Lieder in den Mittelpunkt. Die Aufnahmen entstanden 1985. Als zusätzliche Sänger wirkten bei einzelnen Stücken Rainhard Fendrich, Christian Kolonovits und Andy Radovan mit.
Die 1990er-Jahre: neue Arbeitsformen
1990 entstand mit Peter W. Kevin „Der Bäer ist los“. Mit den Boys of Hairnoise wandte sich Bäer anschließend Blues und Rock ’n’ Roll der 1960er- und 1970er-Jahre zu.
Parallel beschäftigte er sich intensiver mit dem Wienerlied. Die Zusammenarbeit mit Vorstadtgfraster und „Wien auf der Zungenspitze“ gehören zu dieser Entwicklung.
Georg Danzer und Austria 3
1993 arbeitete Bäer bei Georg Danzers Album „Nahaufnahme“ mit. Die gemeinsame Aufnahme „Leben nur leben“ basiert auf „Vita“ von Lucio Dalla und Gianni Morandi.
1994 wurde er Gitarrist und zweite Stimme in Danzers neu formierter Band. Ab 1997 gehörte er außerdem zur Begleitband von Austria 3, dem gemeinsamen Projekt von Wolfgang Ambros, Georg Danzer und Rainhard Fendrich.
2011: die Gründung von WIR4
Mit Gary Lux, Harald Fendrich und Harry Stampfer gründete Bäer 2011 WIR4. Die vier Musiker hatten bereits in der Austria-3-Band zusammengearbeitet. Ihr neues Projekt verband diese Erfahrung mit eigenen Liedern und einer eigenständigen Bühnenpräsenz.
2026: 15 Jahre WIR4
Im Herbst 2026 ist WIR4 mit einem Jubiläumsprogramm unterwegs. In einem Interview vom 20. Oktober beschreibt Bäer ein Programm aus 15 Jahren Bandgeschichte, der gemeinsamen Zeit mit Austria 3 und einem besonderen Teil für Georg Danzer zu dessen 80. Geburtstag.
Quellenhinweis: Die WIR4-Biografie setzt Bäers Tätigkeit als freier Musiker ab 1992 an, das Wien Geschichte Wiki nennt 1994. Die frühe 1990er-Phase wird hier deshalb als Übergang beschrieben und nicht auf ein einziges unstrittiges Datum reduziert.
Vertiefung: Biografischer Überblick der Stadt Wien · Offizielle WIR4-Biografie · Interview zur Jubiläumstour 2026.
3. Musikstil und Einflüsse
Rock ’n’ Roll als musikalischer Ausgangspunkt
Rock ’n’ Roll gehört zu den beständigen Grundlagen seiner Arbeit. Das betrifft nicht nur den Klang, sondern auch eine Haltung: unmittelbares Musizieren, rhythmische Klarheit und der direkte Kontakt zum Publikum.
Blues und gitarrenorientierte Musik
Die Boys of Hairnoise und spätere Projekte zeigen seine deutliche Nähe zum Blues. Als Gitarrist kann er sowohl ein Lied begleiten als auch dessen musikalischen Charakter durch einzelne Figuren und solistische Akzente mitbestimmen.
Wiener Dialekt
Bäers frühe Erfolge beruhen wesentlich auf der Übertragung von Rock- und Popmaterial in Wiener Alltagssprache. Entscheidend ist dabei die Anpassung von Rhythmus, Betonung und sprachlicher Haltung.
Eine solche Bearbeitung ist mehr als eine wörtliche Übersetzung. Sie muss als Lied in einer neuen Sprachwelt funktionieren. Gerade darin liegt ein wichtiger Teil seiner frühen künstlerischen Eigenständigkeit.
Wienerlied und musikalische Mischformen
Mit „Wien auf der Zungenspitze“ und den Blues-Schrammeln verband Bäer das Wienerlied mit Rock, Blues und Pop. Tradition erscheint hier nicht als unveränderliches Museum, sondern als Ausgangspunkt für gegenwärtige Bühnenmusik.
Offenheit gegenüber anderen Genres
Seine Arbeit mit Brunner & Brunner zeigt, dass er die Grenzen zwischen Rock, Pop und Schlager beruflich nicht als unüberwindbar betrachtet. In einem NÖN-Interview von 2021 beschreibt er diese Tourneejahre ausdrücklich als positive Erfahrung.
Grundlagen: Musikalische Entwicklung · NÖN-Interview über Rock ’n’ Roll und musikalische Offenheit.
4. Texte und Themen
Alltag, Humor und Wiener Direktheit
Bereits Titel wie „Der Durscht“ oder „Verkrampf di net“ zeigen die Nähe zu einer pointierten, alltagssprachlichen Ausdrucksweise. Der Ton ist häufig direkt und zugänglich, ohne auf eine künstlich feierliche Sprache angewiesen zu sein.
Mehr als ein Trinklied-Image
„Der Durscht“ begleitet Bäer seit dem Durchbruch. Das Lied hat eine hohe Wiedererkennbarkeit, kann aber auch den Blick auf ruhigere, gefühlvollere und musikalisch anders gelagerte Arbeiten verstellen.
„Erwachsene gibt’s gnua“ und „Alle Lichter“ sind deshalb wichtige Ergänzungen für ein vollständigeres Künstlerbild.
Eigenes Lied und Dialektbearbeitung
Nicht jede von Bäer gesungene Nummer ist eine vollständig eigene Komposition. Besonders in der frühen Karriere spielten Bearbeitungen internationaler Rocktitel eine wichtige Rolle.
Für einzelne Werke sollten Originalkomposition, neuer Dialekttext, Arrangement und Interpretation getrennt betrachtet werden. Die jeweiligen Tonträger-Credits sind dafür die verlässlichste Grundlage.
Das Lied im Dienst des Ensembles
Bei Danzer und Austria 3 musste Bäer nicht ständig selbst im Mittelpunkt stehen. Seine zweite Stimme und seine Gitarre unterstützten die Wirkung anderer Autoren und Sänger. Diese Fähigkeit gehört ebenfalls zu seiner künstlerischen Handschrift.
Weiterführend: Okto: Bäer über die Geschichte von „Der Durscht“ · Albumgeschichte und Zusammenarbeit mit anderen Künstlern.
5. Diskografie und Werke im Überblick
Die folgende Übersicht nennt zentrale Veröffentlichungen unter Bäers eigenem Namen. Sie ersetzt keine vollständige Sessionografie sämtlicher Gastauftritte, Studiobeiträge und Tourneemitschnitte.
| Jahr | Veröffentlichung | Einordnung |
|---|---|---|
| 1981 | Nur mit’n Schmäh | Album der frühen Erfolgsphase. |
| 1982 | Der Rock ’n’ Roller | Die Nähe zum Rock ’n’ Roll wird bereits im Titel deutlich. |
| 1983 | Die Dritte | Drittes Album innerhalb der produktiven frühen 1980er-Jahre. |
| 1984 | Erwachsene gibt’s gnua | Produktion von Wolfgang Ambros und Peter Koller; Erweiterung um ruhigere Lieder. |
| 1985 | Alle Lichter | Stärker auf eigene Lieder ausgerichtetes Album. |
| 1990 | Der Bäer ist los | Zusammenarbeit mit Peter W. Kevin. |
| 1992/1993 | Wien auf der Zungenspitze | Wienerlied-Projekt; die herangezogenen Übersichten unterscheiden sich bei der Jahresangabe. |
| 1993 | Gold | Im diskografischen Überblick geführte Veröffentlichung; die Bezeichnung allein ist kein Nachweis einer Gold-Auszeichnung. |
| 2000 | Heast Oida | Spätere Veröffentlichung unter eigenem Namen. |
Bekannte Singles
- 1978: „Kumm bäck home“
- 1979: „I wüll mehr“
- 1981: „Der Durscht“
- 1982: „Okey-Doke“
- 1982: „Schönes Madl“
- 1983: „Ohr’n auf“
- 1983: „Verkrampf’ di net“
- 1983: „Heast Oida (Alles was uns umbringt, macht uns hart)“
- 1984: „A bisserl G’fühl“
- 1984: „Bleib bei mir“
- 1985: „Alle Lichter“
- 1985: „Hoit mi, hoit mi“
- 1986: „Wenn du geh’n willst“
- 1987: „Sommer in der City“
Kooperationen und Ensembleaufnahmen
- „Say It in English“ – Danzer, Bäer und Baum.
- „Ausverkauft!“ – Livealbum des Trios Danzer, Bäer und Baum.
- Aufnahmen und Konzertmitschnitte mit Georg Danzer.
- Liveveröffentlichungen von Austria 3.
- WIR4-Veröffentlichungen, darunter die auf der Bandwebsite angebotene Live-CD „Das Beste von Austria 3“.
Diskografischer Hinweis: Die Jahresangabe zu „Wien auf der Zungenspitze“ ist in den herangezogenen Quellen nicht einheitlich. Die Albumliste nennt 1992, die biografischen Darstellungen beschreiben die Arbeit daran für 1993. Für eine konkrete Ausgabe sollten Label, Katalognummer und Tonträger geprüft werden.
Ein sinnvoller Einstieg
- „Der Durscht“ – der bekannteste frühe Erfolg.
- „Okey-Doke“ und „Schönes Madl“ – die erfolgreiche Singlesphase.
- „Erwachsene gibt’s gnua“ – der musikalische Entwicklungsschritt.
- „Alle Lichter“ – der eigenständige Songwriter.
- „Wien auf der Zungenspitze“ – der Zugang zum Wienerlied.
- Danzer, Bäer und Baum – das kleinere Ensemble.
- Austria 3 – Bäer als Teil einer großen Liveband.
- WIR4 – die Fortführung dieser Erfahrung in einer eigenständigen Formation.
Werkrecherche: Diskografischer Überblick · Discogs: Ausgaben und Mitwirkende · Musik-Sammler: dokumentierte Tonträger · WIR4: aktuelle Veröffentlichungen.
6. Georg Danzer, Austria 3 und weitere Kooperationen
Georg Danzer
Die langjährige Zusammenarbeit mit Georg Danzer gehört zu Bäers wichtigsten musikalischen Beziehungen. Als Gitarrist und zweite Stimme war er nicht nur ein austauschbarer Begleiter, sondern ein wiederkehrender Teil des Liveklangs.
Danzer, Bäer und Baum
Mit Andy Baum entstand zusätzlich ein kleineres gemeinsames Format. Das Trio verband drei eigenständige Stimmen und Repertoires. Es ist von Austria 3 zu unterscheiden, auch wenn Georg Danzer in beiden Projekten mitwirkte.
Austria 3
Austria 3 bestand als Künstlertrio aus Wolfgang Ambros, Georg Danzer und Rainhard Fendrich. Ulli Bäer gehörte zu ihrer Begleitband, nicht zu den drei namensgebenden Solointerpreten.
Gerade diese Unterscheidung macht seine Bedeutung nicht kleiner: Die musikalische Umsetzung eines solchen Projekts beruht wesentlich auf einer eingespielten Band.
Brunner & Brunner
In einem Interview von 2021 datiert Bäer seine Tourneearbeit mit Brunner & Brunner auf 1998 bis 2004. Er beschreibt diese Zeit als musikalisch und persönlich positive Erfahrung.
Josie Gilits und Akustixxx
2021 berichtete die NÖN über zehn Jahre Zusammenarbeit mit dem Mostviertler Musiker Josie Gilits. Beide traten im Duo, mit Akustixxx und in anderen Formationen auf. Diese Kooperation zeigt Bäers Verbindung zur regionalen Konzertszene außerhalb Wiens.
Maria Ma
Im selben Interview berichtete Bäer von einer gemeinsamen CD-Aufnahme mit der Tiroler Hackbrettkünstlerin Maria Ma. Die Zusammenarbeit steht für seine Offenheit gegenüber Klangwelten jenseits einer klassischen Rockbandbesetzung.
NÖN-Gespräch über Kooperationen und Konzertarbeit · Biografische Einordnung.
7. Bandmitglieder und Besetzungen
WIR4
Die offizielle Bandwebsite nennt folgende Besetzung:
| Musiker | Funktion |
|---|---|
| Ulli Bäer | Gitarre und Gesang. |
| Gary Lux | Keyboards und Gesang. |
| Harald Fendrich | Bass und Gesang. |
| Harry Stampfer | Schlagzeug. |
WIR4 wurde 2011 gegründet und ist eine eigenständige Band. Die Bezeichnung „Original Austria 3 Band“ verweist auf die gemeinsame Vorgeschichte ihrer Mitglieder. Sie bedeutet nicht, dass Ambros, Danzer und Rainhard Fendrich selbst unter diesem Namen auftreten.
Die Blues-Schrammeln
Für die ab etwa 2005 dokumentierte Crossover-Formation werden folgende Musiker genannt:
- Ulli Bäer – Gitarre und Gesang.
- Ulli Winter – Gitarre und Gesang.
- Herbert Novacek – Bass und Gesang.
- Toni Griebaum – Schlagzeug und Gesang.
- Patrick Rutka – Knopfharmonika und Gesang.
- Klaus Steurer – Kontragitarre und Gesang.
Diese historische Besetzungsangabe ist keine Zusage einer unveränderten aktuellen Konzertformation. Für einzelne Termine ist die jeweilige Veranstaltungsankündigung maßgeblich.
Offizielle WIR4-Besetzung · Historische Blues-Schrammeln-Besetzung.
8. Live-Auftritte und aktuelle Tourinformationen
Die Bühne als beständiger Arbeitsort
Bäers Laufbahn zeigt, dass eine Musikerkarriere nicht mit einer Hitparadenphase endet. Die kontinuierliche Konzertarbeit als Solist, Gitarrist, Duopartner und Bandmitglied bildet einen wesentlichen Teil seines Berufslebens.
Die Jubiläumstour 2026
WIR4 feiert 2026 sein 15-jähriges Bestehen. Das Programm verbindet eigene Bandgeschichte mit Liedern aus der Austria-3-Zeit, Anekdoten und einer besonderen Würdigung Georg Danzers.
Zum Recherchezeitpunkt nennt die Bandwebsite unter anderem folgende Novembertermine. Die Tiroler Auftritte werden zusätzlich in aktuellen Interviews bestätigt:
| Datum 2026 | Ort | Spielstätte |
|---|---|---|
| 6. November | Hof bei Salzburg | K.U.L.T. |
| 7. November | Kirchberg in Tirol | arena365 |
| 8. November | Telfs | Rathaussaal |
| 11. November | Leoben | Live Congress |
| 12. und 13. November | Wien | Metropol |
| 21. November | Böhlerwerk | Böhlersaal |
Diese Termine zeigen die überregionale Ausrichtung der Band: Salzburg, Tirol, Steiermark, Wien und Niederösterreich sind innerhalb weniger Wochen vertreten. Beginnzeiten, Verfügbarkeit und mögliche Änderungen sollten direkt beim Veranstalter geprüft werden.
Aktueller WIR4-Konzertkalender · Interview zum Telfser Jubiläumskonzert · Vorschau auf die Tirol-Auftritte.
9. Erfolge und künstlerische Anerkennung
Nachgewiesene österreichische Singleerfolge
| Lied | Jahr | Höchstplatzierung Österreich |
|---|---|---|
| Der Durscht | 1981 | Platz 5 |
| Okey-Doke | 1982 | Platz 4 |
| Schönes Madl | 1982 | Platz 4 |
„Austria für Afrika“
1985 beteiligte sich Bäer am Gemeinschaftsprojekt „Austria für Afrika“. Die Single „Warum?“ erreichte Platz eins in Österreich. Dieser Erfolg ist dem Gemeinschaftsprojekt zuzurechnen und nicht als eigener Solo-Nummer-eins-Hit Bäers auszugeben.
Anerkennung durch langjährige Zusammenarbeit
Seine wiederkehrende Arbeit mit Georg Danzer, Austria 3 und anderen erfolgreichen Künstlern dokumentiert eine andere Form von Anerkennung: das Vertrauen in musikalische Qualität, Verlässlichkeit und Ensemblefähigkeit.
Eine vollständige Liste persönlicher Musikpreise oder staatlicher Ehrungen lässt sich aus den herangezogenen Quellen nicht belastbar erstellen. Auf unbelegte Auszeichnungsangaben wird deshalb verzichtet.
Chartübersicht und Veröffentlichungen · Berufliche Stationen in der offiziellen Musikerbiografie.
10. Kulturelle Bedeutung und Einfluss
Die oft übersehene Rolle des Begleitmusikers
Bäers Laufbahn macht sichtbar, wie wichtig Musiker hinter den bekannten Frontfiguren für die Geschichte des Austropop sind. Eine markante zweite Stimme, eine passende Gitarrenfigur oder ein eingespieltes Arrangement prägen ein Konzert ebenso wie der Name auf dem Plakat.
Dialekt als lebendige Popsprache
Seine frühen Dialektbearbeitungen gehören zu jener Entwicklung, in der Wiener Alltagssprache selbstbewusst mit internationaler Rock- und Popmusik verbunden wurde.
Kontinuität statt bloßer Nostalgie
WIR4 lebt zwar von einem bekannten Repertoire, besteht aber aus Musikern mit direkter Aufführungserfahrung aus der Austria-3-Zeit. Diese personelle Kontinuität unterscheidet das Projekt von einer reinen Nachahmung historischer Auftritte.
Offenheit gegenüber jüngeren Künstlern
Im NÖN-Interview von 2021 äußert Bäer Anerkennung für Seiler und Speer sowie Ina Regen. Er beschreibt die jüngere Szene als eigenständig und motivierend für neue Musiker.
Bäer über die Entwicklung des Austropop · WIR4 zwischen eigener Geschichte und gemeinsamem Repertoire.
11. Interessante Fakten
- Seine professionelle Entwicklung begann mit gewonnener Studiozeit bei einem Bandwettbewerb.
- Er brachte sich das Musizieren weitgehend selbst bei.
- Wolfgang Ambros war nicht nur späterer Bühnenpartner, sondern auch Produzent seiner Soloaufnahmen.
- Für „Alle Lichter“ wirkten unter anderem Rainhard Fendrich und Christian Kolonovits als zusätzliche Sänger mit.
- Er war Georg Danzers Gitarrist und zweite Stimme.
- WIR4 besteht seit 2011 und feiert 2026 sein 15-jähriges Bestehen.
- Mit Josie Gilits verbindet ihn eine langjährige Zusammenarbeit im Mostviertel.
- Seine musikalische Offenheit reicht bis zur Zusammenarbeit mit der Hackbrettkünstlerin Maria Ma.
- Bei WIR4 kündigt er nicht nur Hits, sondern auch Geschichten von vor und hinter der Bühne an.
Historische Details · Kooperationen und persönliche Einblicke · Jubiläumsinterview 2026.
12. Aussagen, Sprüche und persönliche Haltung
Die folgenden kurzen Zitate stammen aus veröffentlichten Interviews. Sie werden nicht mit Liedtexten oder nachträglich zugeschriebenen Lebensweisheiten vermischt.
Über die Beständigkeit des Austropop
„Der Austropop war nie tot.“
Die Aussage stammt aus dem NÖN-Interview von 2021. Bäer verbindet sie mit der Kritik, dass österreichische Musik über längere Zeit im Radio zu wenig vertreten gewesen sei.
Über das Publikum
„Bei uns soll jeder so kommen, wie er sich wohlfühlt.“
Seine Antwort im WIR4-Interview vom 20. Oktober 2026 auf die Frage nach einem möglichen Dresscode bei Konzerten.
Über die Zukunft von WIR4
„Solange wir gesund sind, Lust drauf haben und vor allem uns die Fans weiterhin so großartig unterstützen, werden wir weitermachen.“
Diese Aussage aus demselben Gespräch beschreibt die Bedingungen der weiteren Zusammenarbeit: Gesundheit, Spielfreude und Rückhalt durch das Publikum.
Originalgespräche: NÖN-Interview 2021 · MeinBezirk-Interview 2026.
13. Medien und Rezeption
Der bekannte Hit als Einstieg und Begrenzung
„Der Durscht“ ist eine starke öffentliche Signatur. Das Lied macht Bäer wiedererkennbar, kann aber seine übrige Arbeit überlagern. Ein ausführliches Porträt sollte deshalb auch Gitarrenspiel, eigene Alben, Wienerliedprojekte und Ensemblearbeit berücksichtigen.
Gespräche statt bloßer Hitparadenrückblicke
Interviews mit Bäer sind besonders aufschlussreich, weil sie die praktische Seite des Musikerberufs zeigen: Tourneen, wechselnde Formationen, Zusammenarbeit und die Bedeutung kontinuierlicher Livearbeit.
WIR4 als heutiger Zugang
Aktuelle Berichte über Bäer erscheinen häufig im Zusammenhang mit WIR4. Das ist ein sinnvoller Einstieg, sollte aber nicht zu einer rückwirkenden Verkürzung seiner Solokarriere führen.
Quellen richtig einordnen
Die offizielle WIR4-Biografie liefert Informationen aus dem Künstlerumfeld. Das Wien Geschichte Wiki bietet eine kulturhistorische Einordnung. Interviews geben persönliche Sichtweisen wieder; Tonträgerarchive sind für einzelne Ausgaben und Credits besonders nützlich.
Weitere Interviews suchen · Konzertkritiken suchen · Albumrückblicke und Besprechungen suchen.
14. TV, Videos, Radio und Konzertaufnahmen
Okto: „Die Geschichte vom Durscht“
Die Sendereihe „Mulatschag“ widmete Bäer einen Beitrag über seinen bekanntesten Hit. Der Okto-Eintrag vom 30. November 2018 beschreibt ein Gespräch über Entstehung und heutige Bedeutung des Liedes.
Der Beitrag enthält außerdem Filmausschnitte und die Präsentation von Trinkliedern aus dem Repertoire von Hans Moser und Georg Danzer.
- Okto: „Ulli Bäer – Die Geschichte vom Durscht“
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- Beiträge bei ORF ON suchen
Radio und Audiobeiträge
- Ulli Bäer bei ORF Sound suchen
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Eigene Lieder
Konzertaufnahmen und Kooperationen
- Mit Georg Danzer live suchen
- Danzer, Bäer und Baum suchen
- Austria-3-Aufnahmen mit Ulli Bäer suchen
- WIR4 live suchen
- Aufnahmen mit Josie Gilits suchen
- Zusammenarbeit mit Maria Ma suchen
- Die Blues-Schrammeln suchen
Suchlinks führen zu veränderlichen Ergebnissen. Sie bestätigen weder einen vollständigen Mitschnitt noch dessen dauerhafte Verfügbarkeit oder eine Erlaubnis zur Weiterverwendung.
15. Aktuelle Informationen und Recherchehinweise
WIR4 als laufend gepflegte Informationsquelle
Für aktuelle Bandtermine, Besetzungsangaben und Veröffentlichungen ist die offizielle WIR4-Website eine zentrale Anlaufstelle. Die Jubiläumsinterviews vom Oktober 2026 ergänzen diese Angaben um persönliche Aussagen zum Programm.
Historische persönliche Website
Unter „ullibaer.at“ ist eine ältere Website dokumentiert. Sie arbeitet mit Frames und wurde bei der Recherche nur eingeschränkt ausgelesen. Für zeitkritische Konzertangaben wird sie deshalb nicht als alleinige Quelle verwendet.
Mehrere Schreibweisen berücksichtigen
Für erfolgreiche Suchen lohnt es sich, sowohl „Ulli Bäer“ als auch „Ulli Baer“ zu verwenden. Suchmaschinen und internationale Plattformen behandeln Umlaute und Künstlernamen nicht immer einheitlich.
16. Suchlinks, Musikplattformen und soziale Medien
Biografie und offizielle Informationen
- Offizielles Musikerporträt bei WIR4
- WIR4: Termine, Band und Veröffentlichungen
- Wien Geschichte Wiki
- Discogs: Diskografie und Credits
Google, Bilder und aktuelle Nachrichten
- Ulli Bäer auf Google suchen
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- Aktuelle Nachrichten suchen
- Nachrichten der letzten Woche suchen
- Aktuelle Interviews suchen
Musik und Streaming
- YouTube: Musik, Interviews und Liveaufnahmen
- SoundCloud: nach Ulli Bäer suchen
- Spotify: nach Ulli Bäer suchen
- Apple Music: nach Ulli Bäer suchen
- Discogs: zusätzliche Tonträgersuche
Soziale Medien: ausdrücklich als Suchangebote
Die folgenden Links sind Suchabfragen, keine Bestätigung eines offiziellen Accounts. Authentische Bandprofile sollten nach Möglichkeit über die offizielle WIR4-Website aufgerufen werden.
- Ulli Bäer auf Facebook suchen
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Voodoo Jürgens
Einleitung und Überblick
Voodoo Jürgens (David Öllerer) ist der Inbegriff des neuen Wiener Anti-Folk – Musiker, Geschichtenerzähler und Poet, kritisch, liebevoll, schräg und hochdekoriert.
Biografie & Geschichte
Geboren 1983 in Tulln, war Öllerer zunächst Frontmann der Garagenrock-Gruppe Die Eternias. Mit eigenwilligen Liedern wie „Heite grob ma Tote aus“ und dem Debütalbum „Ansa Woar“ (2016, #1 Charts) wurde er zur Ikone des neuen Austropop. Zusammenarbeiten mit Wanda, Nino aus Wien u.a. sowie gefeierte Live-Shows quer durch Österreich, auf Festivals und in Clubs, machen ihn zu einer prägenden Figur des aktuellen Austro-Songwritings.
- Bürgerlich: David Öllerer
- Geboren: 2. August 1983, Tulln
Musikstil & Einflüsse
Wiener Singer-Songwriter, Anti-Folk, Moritat, Indie – geprägt von schwarzem Humor, Schmäh, Melancholie, Urbanität und Folk.
Diskografie (Auswahl)
- Ansa Woar (2016)
- s' Klane Glücksspiel (2019)
- Wie die nocht noch jung woa (2022)
- Singles: „Heite grob ma Tote aus“, „Gitti“, „Tulln“
Texte & Themen
Wiener Alltag, Morbidität, Liebe, Freundschaft, soziale Milieus, Ironie und Poesie zwischen Schmerz, Witz und Resignation.
Live-Auftritte & Tourneen
Unzählige Bühnen, vom kleinen Beisl bis Festival; vielbeachtete Auftritte bei FM4, Szene Open Airs und Clubtouren mit seiner Band Ansa Panier.
Auszeichnungen & Erfolge
- Platz 1 Albumcharts, Amadeus Award, FM4 Song des Jahres
- Kultstatus als „Strizzi“ und Wiener Literat
Kulturelle Bedeutung & Einfluss
Voodoo Jürgens prägt als einer der wichtigsten Song-Poeten das neue Wienerlied, ist Identifikationsfigur für Jugendkultur und Indie-Szene.
Fakten & Sprüche
- Sein Künstlername entstand als Hommage und ironische Umkehrung von Udo Jürgens.
- Von Kritik und Kollegen als „neuer Mundart-Meister“ gefeiert.
Medien & Rezeption
Breite Medienpräsenz: FM4, Feuilletons, TV, Kult-Interviews, Dokus, Feature-Specials, Social Media.
Links & Medien
NEU !!!! Musiker Präsentationen, Musik etc Infos News aus Wien und den Bundesländern , Neuerscheinungen , "gehst mit?"- USER VERABREDEN SICH FÜR KONZERT , Kleinanzeigen , Umfragen, Rankings, Austausch zwischen allen, Tipps und Diskusionsforen uvm --->zum Mitwirken für alle
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Der Name ist Programm, er drückt es richtig aus: Hier entsteht ein Portal für ausschließlich österreichische Musik und ihre Interpreten – von Austropop über Alpenrock bis hin zu allen Musikrichtungen. Ebenso soll er die Wertschätzung für die aktuellen Musiker (wie Seiler & Speer ausdrücken "...wannst amoi no so hamkumst" - ein kollosaler Erfolg, kennt wohl jeder Österreicher und das Musikstück zeigt auch eine wesentliche Facette der lebenden Österreichischen Musikkultur
Ausgeschlossen sind die klassische Hochkultur sowie die volkstümliche Musik - diese haben genug andere Plattformen..
wie versuchen Sie auch nicht mit Fremdwerbung zu überfüllen, ist nicht der Zweck der Seite, zu OETICKET verweisen wir natürlich, dort sind auch die aktuellen Veranstaltungen zu finden, wo man sich einen Platz reservieren kann (bzw )(vulgo) die tickets gleich dazu buchen kann - sind oft rar, schnell sein ist an zu raten
Wir wollen neben der umfangreichen Historie – wie entstand, von den Anfängen bis heute – berichten.
Der Fokus liegt jedoch auf Aktualität. Wir werden das Neueste aus der österreichischen Musikbranche präseantieren und versuchen, Ihnen die jungen, neuen Bands und Musiker breitgefächert vorzustellen, also ihnen hier eine Plattform zu bieten. Wir wollen "zusammenbringen"
auch für die kommunikation bzw interaktion auf dieser seite werden wir innovative formate hier einfügen.
das MAGAZIN
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u vieles mehr von hamkumst.net
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ebenso sind wir zur zusammenarbeit mit jenen, die uns als Mitbewerb sehen bereit, machen wir gemeinsam was grosses für österreichs Musikkultur und auch Eure Seiten möchte ich hier gerne anbinden!
Jetzt wo ich diese Zeilen schreibe läuft youtube und eine der Austropop Playlist wie ich manche hier aufgelistet hab
Wanda – Wiener Rockmusik zwischen Amore, Aufbruch und Abschied
Wanda gehört zu den prägenden österreichischen Bands der 2010er- und 2020er-Jahre. Mit „Bologna“, „Bussi Baby“, „Columbo“ und „Ciao Baby“ entwickelte die Wiener Formation eine unmittelbar erkennbare Mischung aus Rock ’n’ Roll, Popmelodie, Wiener Sprachfärbung und einem spielerischen Blick Richtung Italien.
Hinter dem Bild der ausgelassenen Liveband steht ein Werk, das von Nähe, Erinnerung, Einsamkeit, Verlust und dem Wunsch nach Gemeinschaft handelt. „Amore“ wurde zum öffentlichen Schlüsselwort, doch die Geschichte der Band reicht von den frühen Aufbruchsliedern bis zur Trauerarbeit von „Ende nie“ und zur 2026 begonnenen neuen Rockphase.
Mit „Salbei“ erschien am 2. Oktober 2026 die erste Single des für den 9. April 2027 angekündigten Albums „Was mich umbringt macht mich schwächer“. Damit stehen Wanda zum Recherchezeitpunkt zwischen einem bereits umfangreichen Katalog und einer neu angekündigten musikalischen Etappe.
Recherche- und Informationsstand: 4. November 2026. Veröffentlichte Alben, zukünftige Projekte, historische Mitglieder und heutige Kernbesetzung werden getrennt dargestellt.
1. Einleitung und Überblick
Wanda ist eine 2012 in Wien gegründete Band. Frontmann Marco Wanda prägt ihre öffentliche Wahrnehmung besonders stark. Trotzdem ist Wanda nicht lediglich der Projektname eines Solokünstlers: Gitarrist Manuel Poppe, Bassist Reinhold Weber und die früheren Mitglieder gehören wesentlich zur Geschichte und zum Klang der Formation.
Steckbrief
- Bandname: Wanda
- Gründung: 2012
- Herkunft: Wien, Österreich
- Musikalische Felder: Rock ’n’ Roll, Indie-Rock, Pop und Austropop
- Aktuelle Kernbesetzung: Marco Wanda, Manuel Poppe und Reinhold „Ray“ Weber
- Früherer Keyboarder: Christian Hummer, gestorben 2022
- Früherer Schlagzeuger: Lukas Hasitschka, bis 2020
- Debütalbum: „Amore“, 2014
- Zuletzt veröffentlichtes Studioalbum: „Ende nie“, 2024
- Aktuelle Single: „Salbei“, veröffentlicht am 2. Oktober 2026
- Angekündigtes siebtes Studioalbum: „Was mich umbringt macht mich schwächer“, 9. April 2027
- Nächster auf der offiziellen Website genannter Wiener Großauftritt: „Weihnachten mit Wanda“, 19. Dezember 2026
Grundlagen: Offizielle Wanda-Website · Bandgeschichte und Besetzungsübersicht.
2. Bandgeschichte, Gründungsjahr und Herkunft
2012: die Gründung in Wien
Wanda entstand 2012 in Wien. Der Name verweist auf die Wiener Milieufigur Wanda Kuchwalek. Diese Namenswahl ist Teil einer bewusst eigenwilligen Wiener Selbstinszenierung und keine vollständige Erklärung der späteren Musik.
Das frühe Profil verband Rockband-Energie mit einer Sprache, die nicht nach deutscher Standard-Popproduktion klingen sollte. Wiener Färbung, beiläufige Formulierungen und große melodische Gesten wurden zu wiederkehrenden Merkmalen.
2014: „Amore“ und der Durchbruch
Am 17. Oktober 2014 erschien das Debütalbum „Amore“ bei Problembär Records. „Bologna“ wurde zum zentralen frühen Song. Auch „Luzia“, „Auseinandergehen ist schwer“ und „Schickt mir die Post“ gehören zu dieser ersten Werkphase.
Das Album verband Aufbruch und Abschied: Die Lieder konnten zugleich nach ausgelassener Gegenwart und nach einer bereits verlorenen Erinnerung klingen. Gerade diese Spannung half, das öffentliche Bandbild zu prägen.
2015: „Bussi“
Bereits ein Jahr nach dem Debüt folgte „Bussi“. „Bussi Baby“ wurde zu einem weiteren Erkennungssong der Band.
„Meine beiden Schwestern“, „1, 2, 3, 4“, „Gib mir alles“ und „Mona Lisa der Lobau“ erweiterten das Repertoire. Der schnelle zweite Veröffentlichungsschritt machte aus dem Debüterfolg eine fortlaufende Karriere.
2016: „Amore meine Stadt“
Das Livealbum dokumentierte die frühe Konzertphase. Es ist ein wichtiger Zugang zu Wanda als Bühnenband, weil der öffentliche Erfolg von Beginn an stark mit dem gemeinsamen Konzerterlebnis verbunden war.
2017: „Niente“
Das dritte Studioalbum enthielt „Columbo“, „Weiter, weiter“ und „Lascia mi fare“. Die italienischen Wörter blieben Teil der Bildwelt, während das musikalische und textliche Repertoire wuchs.
2019: „Ciao!“
„Ciao!“ setzte die Albumfolge fort. Neben „Ciao Baby“ standen Titel wie „Nach Hause gehen“, „Ein komischer Traum“ und „Das Erste, an was ich denk“.
Die Band war inzwischen nicht mehr nur ein österreichisches Entdeckungsphänomen, sondern eine etablierte Konzertformation im deutschsprachigen Raum.
2020: Veränderung am Schlagzeug
Lukas Hasitschka verließ die Band 2020. Die weitere Arbeit wurde mit anderen Schlagzeugern fortgesetzt. Eine historische Fünferbesetzung darf deshalb nicht unverändert auf spätere Aufnahmen und Konzerte übertragen werden.
2022: „Wanda“ und der Tod von Christian Hummer
Das fünfte Studioalbum trug den Bandnamen „Wanda“. „Rocking in Wien“, „Die Sterne von Alterlaa“ und „Eine ganz normale Nacht in Wien“ gehören zu dieser Veröffentlichung.
Im September 2022 starb Keyboarder Christian Hummer nach langer schwerer Krankheit. Sein Tod war ein tiefgreifender Einschnitt in die gemeinsame Geschichte.
Hummer wird deshalb nicht lediglich als ausgetauschtes Besetzungsmitglied behandelt: Er war ein prägender Musiker und enger Weggefährte, dessen Verlust auch das spätere Werk beeinflusste.
2024: „Ende nie“
Das sechste Studioalbum erschien am 7. Juni 2024. „Bei niemand anders“, „Therapie“ und „Jeder kann es sein“ eröffneten einen stärker von Verlust, Trost und Weiterleben geprägten Werkzusammenhang.
Die Produktion übernahm Sebastian „Zebo“ Adam. „Ende nie“ erreichte Platz eins in Österreich und wurde 2025 mit dem Amadeus für das Album des Jahres ausgezeichnet.
2026: „Salbei“ als Auftakt einer neuen Phase
Am 2. Oktober 2026 erschien „Salbei“. Das Label beschreibt den Song als Rückkehr zu einem kraftvollen Rockansatz. Diese Beschreibung ist als Künstler- und Labeldarstellung einzuordnen, nicht als unabhängige Rezension.
Das neue Album „Was mich umbringt macht mich schwächer“ ist für den 9. April 2027 angekündigt. Zum Stand dieser Präsentation ist es noch nicht erschienen.
Vertiefung: Veröffentlichungen und Tracklisten · Aktuelle Labelbiografie 2026 · Offizielle Albumankündigung für 2027.
3. Bandmitglieder und Besetzung
Aktuelle Kernbesetzung
| Mitglied | Funktion | Einordnung |
|---|---|---|
| Marco Wanda | Gesang und Rhythmusgitarre | Bürgerlich Michael Marco Fitzthum; zentrale Stimme und öffentliche Frontfigur. |
| Manuel Christoph Poppe | Gitarre und Begleitgesang | Prägender Gitarrist innerhalb der beständigen Kernbesetzung. |
| Reinhold „Ray“ Weber | Bass und Begleitgesang | Mitglied des rhythmischen und harmonischen Fundaments. |
Historische Mitglieder
| Musiker | Funktion | Zeitraum beziehungsweise Status |
|---|---|---|
| Christian Hummer | Keyboard, Klavier und Begleitgesang | Prägendes frühes Mitglied; gestorben 2022. |
| Lukas Hasitschka | Schlagzeug und Begleitgesang | Mitglied von 2014 bis 2020. |
Gastmusiker und erweiterte Besetzungen
Für „Ende nie“ sind Florian Holoubek und Tim Neuhaus am Schlagzeug sowie weitere instrumentale Beiträge dokumentiert. Solche Albumcredits belegen eine Aufnahmebeteiligung, nicht automatisch die dauerhafte Mitgliedschaft in der Band.
Auch Streicher und Saxofon wurden bei verschiedenen Auftritten eingesetzt. Eine vollständige, für jedes Konzert 2026 oder 2027 gültige Livebesetzung lässt sich daraus nicht ableiten.
Warum die Unterscheidung wichtig ist
Wanda wird 2026 in aktuellen Porträts als Kerntrio aus Marco Wanda, Manuel Poppe und Reinhold Weber vorgestellt. Dieser Status ist von der jeweils größeren Bühnen- oder Studiobesetzung zu trennen.
Aktuelles Bandporträt und Interview in DIE ZEIT · Albumbezogene Mitwirkende von „Ende nie“ · Historische Besetzungsentwicklung.
4. Musikstil und Einflüsse
Rock ’n’ Roll und Popmelodie
Wanda verbindet unmittelbare Rockenergie mit stark wiedererkennbaren Melodien. Die Songs können rau und ungestüm wirken, bleiben aber häufig klar auf einen einprägsamen Refrain ausgerichtet.
Wiener Sprachfärbung
Die Texte sind nicht durchgehend in strengem Dialekt geschrieben. Wiener Aussprache, Umgangssprache und charakteristische Betonungen bestimmen jedoch den Ton. Dadurch entsteht eine lokale Identität ohne sprachliche Abschottung.
Italien als Popvorstellung
„Amore“, „Bologna“, „Bussi“, „Niente“ und „Ciao!“ verbinden österreichische Alltagssprache mit italienischen Wörtern und Orten. Italien funktioniert dabei auch als Sehnsuchts- und Vorstellungsraum, nicht nur als geografische Angabe.
Gemeinschaftlicher Gesang
Viele Refrains ermöglichen ein unmittelbares Mitsingen. Das Konzert wird dadurch zur gemeinschaftlichen Aufführung: Die Band trägt ein Lied vor, das Publikum übernimmt Teile seiner Wirkung.
Zwischen Rausch und Zerbrechlichkeit
Die frühe öffentliche Wahrnehmung betonte oft Ausgelassenheit und exzessive Liveenergie. Schon die älteren Alben enthalten jedoch Abschied, Einsamkeit und das Bewusstsein, dass ein intensiver Moment nicht dauerhaft festzuhalten ist.
Die Entwicklung zu „Ende nie“ und „Salbei“
„Ende nie“ rückte Trauer und Trost deutlicher in den Mittelpunkt. Mit „Salbei“ kündigt die Band 2026 wieder einen besonders druckvollen Rockansatz an. Das neue Album ist zum Recherchezeitpunkt jedoch noch nicht vollständig öffentlich veröffentlicht.
Grundlagen: Genre- und Stilübersicht · Labeldarstellung der neuen Phase · Interview über die musikalische Neuorientierung.
5. Texte und Themen
Liebe ohne glatte Romantik
„Amore“ ist ein Schlüsselwort des Bandbildes, doch die Lieder erzählen nicht ausschließlich von harmonischer Nähe. Missverständnisse, Begehren, Trennung und unerfüllte Erwartungen gehören ebenfalls zu dieser Welt.
Orte als Erinnerungsräume
Bologna, die Lobau, der Schottenring und Alterlaa sind mehr als Kulissen. Konkrete Namen machen die Lieder anschaulich und verbinden private Erinnerung mit einer wiedererkennbaren Stadt- und Sehnsuchtsgeografie.
Wien zwischen Alltag und Selbstbild
„Rocking in Wien“, „Eine ganz normale Nacht in Wien“ und „Die Sterne von Alterlaa“ gehören zu einer Liedwelt, in der Wien weder ausschließlich Postkartenmotiv noch bloßer Problemraum ist.
Kindheit und Vergänglichkeit
Titel wie „Das Ende der Kindheit“ und „Dass es uns überhaupt gegeben hat“ eröffnen Fragen nach Erinnerung, Zeit und dem, was von einer gemeinsamen Geschichte bleibt.
Trauer und Weiterleben
„Bei niemand anders“ ist auch Christian Hummer gewidmet. Das Album „Ende nie“ entstand im Zusammenhang mit persönlichen Verlusten, darunter dem Tod von Marco Wandas Vater und dem Tod des Keyboarders.
Dieser Kontext hilft beim Verständnis, macht die Songs aber nicht zu bloßen biografischen Protokollen. Sie bleiben gestaltete Werke, in die das Publikum eigene Erfahrungen einbringen kann.
Keine private Tatsachenbehauptung aus einer Liedzeile
Ein lyrisches Ich ist nicht automatisch der reale Marco Wanda. Auch Alkohol, Sexualität oder Übertreibung in einem Text sind kein ausreichender Beleg für private Vorgänge.
Songs und Albumzuordnungen · Entstehungszusammenhang von „Ende nie“.
6. Diskografie und Werke im Überblick
Veröffentlichte Studioalben
| Jahr | Album | Wichtige Songs und Einordnung |
|---|---|---|
| 2014 | Amore | Debüt mit „Bologna“, „Luzia“, „Auseinandergehen ist schwer“ und „Schickt mir die Post“. |
| 2015 | Bussi | Mit „Bussi Baby“, „Meine beiden Schwestern“, „1, 2, 3, 4“ und „Mona Lisa der Lobau“. |
| 2017 | Niente | Mit „Columbo“, „Weiter, weiter“, „Lascia mi fare“ und „Das Ende der Kindheit“. |
| 2019 | Ciao! | Mit „Ciao Baby“, „Nach Hause gehen“ und „Das Erste, an was ich denk“. |
| 2022 | Wanda | Mit „Rocking in Wien“, „Die Sterne von Alterlaa“, „Va bene“ und „Eine Gang“. |
| 2024 | Ende nie | Mit „Bei niemand anders“, „Therapie“, „Jeder kann es sein“ und „Keine Angst“. |
Angekündigtes Studioalbum
| Geplante Veröffentlichung | Album | Status am 4. November 2026 |
|---|---|---|
| 9. April 2027 | Was mich umbringt macht mich schwächer | Offiziell angekündigt und vorbestellbar; erste Single „Salbei“ bereits veröffentlicht. |
Livealbum
- 2016: „Amore meine Stadt“ – Dokument der frühen Konzertphase.
Ausgewählte Singles und bekannte Songs
- „Bologna“
- „Luzia“
- „Bussi Baby“
- „Meine beiden Schwestern“
- „Columbo“
- „Weiter, weiter“
- „Lascia mi fare“
- „Ciao Baby“
- „Die Sterne von Alterlaa“
- „Bei niemand anders“
- „Therapie“
- „Jeder kann es sein“
- „Salbei“
Editionen und Bonusmaterial
Die Deluxe-Fassung von „Ende nie“ enthält zusätzlich zum regulären Album unter anderem eine Klavierdemo sowie Livefassungen von „Bologna“ und „Columbo“.
Bonusaufnahmen, Neuauflagen und verschiedene Vinylformate verändern nicht automatisch die Zahl der regulären Studioalben.
Ein sinnvoller Einstieg
- „Amore“ – die frühe musikalische und sprachliche Identität.
- „Bussi“ – die erste Erweiterung des erfolgreichen Rezepts.
- „Amore meine Stadt“ – Wanda als Liveband.
- „Niente“ – der Zusammenhang hinter „Columbo“ und „Weiter, weiter“.
- „Wanda“ – die späte Phase mit Christian Hummer.
- „Ende nie“ – Verlust, Trost und Weiterleben.
- „Salbei“ – der bereits veröffentlichte Auftakt zur angekündigten neuen Phase.
Werkrecherche: Diskografie mit Tracklisten · Offizielle aktuelle Veröffentlichungen · Tonträgerausgaben und Credits auf Discogs suchen.
7. Produktion und künstlerische Zusammenarbeit
Sebastian „Zebo“ Adam
Für „Ende nie“ ist Zebo Adam als Produzent dokumentiert. Er wirkte außerdem instrumental an der Aufnahme mit. Diese Funktionen sind von der dauerhaften Kernbesetzung zu unterscheiden.
Schlagzeuger auf „Ende nie“
Florian Holoubek und Tim Neuhaus werden in den Albumcredits am Schlagzeug genannt. Valentin Wegschneider ist mit Percussion beteiligt.
Die neue Arbeitsphase
Das ZEIT-Interview vom Oktober 2026 stellt das kommende Album als bewusste musikalische Neuorientierung vor. Die aktuelle Labelbiografie betont dazu die unmittelbare Rockenergie von „Salbei“.
Eine vollständige Analyse der neuen Albumproduktion ist vor Veröffentlichung nicht gleichzusetzen mit dem bereits möglichen Urteil über die erste Single.
Gastauftritte und dauerhafte Zusammenarbeit
Gemeinsame Bühnenmomente mit anderen österreichischen Künstlern gehören zur Livegeschichte. Ein Gastauftritt ist jedoch weder eine neue Bandmitgliedschaft noch automatisch eine gemeinsame Studioveröffentlichung.
Produktions- und Aufnahmecredits · Gespräch über die neue Arbeitsphase.
8. Live-Auftritte, Festivals und aktuelle Termine
Die Bühne als Teil der Bandidentität
Wandas Bekanntheit beruht wesentlich auf der Konzertwirkung. Große Refrains, körperliche Präsenz und direkte Ansprache schaffen eine Verbindung zwischen der einzelnen Liedgeschichte und dem gemeinsamen Publikumserlebnis.
Dokumentierte Festivalaufnahmen
Die offizielle Website verlinkt vollständige beziehungsweise umfangreichere Livevideos von Rock am Ring 2024, dem Wiener Donauinselfest 2024 und dem Highfield Festival 2022.
Zusätzlich sind einzelne Aufnahmen wie „Bussi Baby“ vom Lollapalooza Berlin 2017 und „Bei niemand anders“ aus der Wiener Stadthalle verzeichnet.
Die Pause 2026 richtig einordnen
Die Band kündigte 2025 eine Konzertpause für 2026 an. Die aktuelle offizielle Website nennt dennoch einen besonderen Wiener Termin im Dezember.
Deshalb wäre die pauschale Aussage, Wanda spiele 2026 überhaupt kein Konzert, zum Recherchezeitpunkt nicht korrekt.
Bestätigte Ankündigungen
| Datum | Ort | Spielstätte und Anlass |
|---|---|---|
| 19. Dezember 2026 | Wien | Wiener Stadthalle, Halle D – „Weihnachten mit Wanda“. |
| 9. April 2027 | Osnabrück, Deutschland | Hyde Park – Beginn der auf der Website genannten Frühjahrstour. |
| 10. April 2027 | Rostock, Deutschland | Moya Kulturbühne. |
| 12. April 2027 | Hamburg, Deutschland | Große Freiheit 36. |
Der erste genannte Tourtermin fällt auf das angekündigte Erscheinungsdatum des neuen Albums. Weitere Termine werden auf der offiziellen Website angezeigt.
Für Beginnzeiten, Verfügbarkeit und mögliche Änderungen sollten die jeweilige Spielstätte und der offiziell verlinkte Ticketanbieter geprüft werden.
9. Auszeichnungen und Erfolge
Amadeus-Rekordstand 2025
Bei den Amadeus Austrian Music Awards 2025 gewann „Ende nie“ die Kategorie Album des Jahres.
Nach der Dokumentation von AKM und austro mechana war dies Wandas zwölfte Amadeus-Auszeichnung. Damit überholte die Band den bis dahin gemeinsam mit Christina Stürmer gehaltenen Stand von elf Trophäen.
Die Zahl wird hier ausdrücklich als dokumentierter Stand nach der Verleihung 2025 genannt, nicht als ungeprüft zeitloser Gesamtstand.
Charterfolg
Bereits „Amore“ erreichte in Österreich Platz zwei. „Ende nie“ gelangte 2024 an die Spitze der österreichischen Verkaufscharts.
Tonträgerauszeichnungen
Mehrere Veröffentlichungen erhielten Gold- und Platinauszeichnungen. Bei entsprechenden Gesamtzahlen müssen Zeitraum, Länder und Mehrfachzertifizierungen beachtet werden.
Auf eine pauschale Summe sämtlicher verkaufter Tonträger oder aller Gold- und Platinplatten wird deshalb verzichtet.
Bandpreis und individuelle Leistung
Eine Auszeichnung für ein Album würdigt eine Veröffentlichung. Sie darf nicht ohne Weiteres als persönlicher Solo-Musikpreis jedes beteiligten Gastmusikers ausgegeben werden.
AKM: Albumpreis und zwölfte Amadeus-Auszeichnung · Chart- und Auszeichnungsübersicht · Erfolg von „Ende nie“.
10. Kulturelle Bedeutung und Einfluss
Eine neue Wahrnehmung österreichischer Rockmusik
Wanda gehört zu jener österreichischen Bandgeneration, die in den 2010er-Jahren im gesamten deutschsprachigen Raum große Aufmerksamkeit erhielt. Die erkennbare Herkunft wurde nicht versteckt, sondern Teil der öffentlichen Identität.
Wien ohne museale Distanz
Die Stadt wird nicht ausschließlich als historische Kulisse dargestellt. Namen, Wohnorte, Nachtleben und private Erinnerungen machen sie zu einer gegenwärtigen Poplandschaft.
Gemeinschaft als emotionales Zentrum
Das öffentliche Schlüsselwort „Amore“ funktioniert auch als Einladung zu Zugehörigkeit. Die spätere Beschäftigung mit Trauer zeigt, dass Gemeinschaft nicht nur im Feiern, sondern auch im gemeinsamen Umgang mit Verlust bestehen kann.
Entwicklung statt unveränderlicher Pose
Die Unterschiede zwischen „Amore“, „Ende nie“ und dem Auftakt mit „Salbei“ widersprechen der Vorstellung einer vollständig gleichbleibenden Bandformel. Gleichzeitig bleibt die Wiedererkennbarkeit von Stimme, Sprache und Melodie erhalten.
Aktuelles Interview zur Entwicklung der Band · Selbst- und Labeldarstellung der neuen Phase.
11. Interessante Fakten
- Wanda wurde 2012 in Wien gegründet.
- Der Bandname verweist auf Wanda Kuchwalek.
- Marco Wanda heißt bürgerlich Michael Marco Fitzthum.
- „Amore“ erschien 2014 bei Problembär Records.
- „Bussi Baby“ gehört zum zweiten Album „Bussi“, nicht zum Debüt „Amore“.
- „Amore meine Stadt“ ist ein Livealbum.
- „Columbo“ erschien auf „Niente“.
- Das fünfte Studioalbum trägt schlicht den Bandnamen „Wanda“.
- Keyboarder Christian Hummer starb 2022 nach langer schwerer Krankheit.
- „Bei niemand anders“ ist auch ihm gewidmet.
- „Ende nie“ wurde 2025 zum Amadeus-Album des Jahres gewählt.
- Die aktuelle Kernbesetzung wird als Trio vorgestellt.
- „Salbei“ erschien am 2. Oktober 2026.
- Das siebte Studioalbum ist für den 9. April 2027 angekündigt.
Album- und Songzuordnungen · Amadeus-Erfolg · Aktuelle Veröffentlichungstermine.
12. Aussagen, Titel und persönliche Perspektiven
Eine dokumentierte Interviewaussage
„Nüchtern zu schreiben, war eine Offenbarung“
Mit dieser Aussage von Marco Wanda ist das ZEIT-Interview vom 2. Oktober 2026 überschrieben. Der öffentlich sichtbare Einstieg stellt das Gespräch in den Zusammenhang der neuen Single und des kommenden Albums.
Die Aussage gehört zu seiner persönlichen Beschreibung des Schreibprozesses. Daraus werden hier keine weitergehenden medizinischen oder privaten Behauptungen über andere Bandmitglieder abgeleitet.
Prägende Werk- und Songtitel
- „Amore“
- „Bussi“
- „Weiter, weiter“
- „Dass es uns überhaupt gegeben hat“
- „Bei niemand anders“
- „Ende nie“
- „Was mich umbringt macht mich schwächer“
Diese Formulierungen sind Werkbezeichnungen, keine automatisch belegten gemeinsamen Lebensmottos der gesamten Band.
Weitere Gespräche recherchieren
13. Medien und Rezeption
Die starke öffentliche Figur des Frontmanns
Marco Wanda steht häufig im Mittelpunkt von Interviews und Porträts. Das erleichtert eine persönliche Erzählung der Karriere, kann aber die Beiträge der anderen Musiker verdecken.
Das Bild der Feierband
Die frühen Hits und großen Mitsingmomente förderten das Bild einer ausgelassenen Rockband. Ein genauerer Blick auf die Alben zeigt jedoch wiederkehrende Themen von Abschied und Verlust.
„Ende nie“ als veränderter Kontext
Das Album wurde vor dem Hintergrund realer Todesfälle wahrgenommen. Dieser Kontext gehört zur Rezeptionsgeschichte, darf aber die musikalische und sprachliche Gestaltung nicht vollständig ersetzen.
Neue Musik und angekündigte Musik unterscheiden
Zu „Salbei“ liegt eine veröffentlichte Aufnahme vor. Das Album von 2027 ist dagegen angekündigt. Eine vollständige Rezension des künftigen Werks wird hier nicht vorweggenommen.
Werbung, Interview und Kritik
Die Labelbiografie beschreibt die neue Phase ausdrücklich enthusiastisch. Das ist von einem journalistischen Interview oder einer unabhängigen Rezension zu unterscheiden.
14. TV, Videos, Radio und Konzertaufnahmen
Offizielle Videoübersicht
Die Bandwebsite trennt Musikvideos und Livevideos. Verzeichnet sind unter anderem „Salbei“, „Bei niemand anders“, „Die Sterne von Alterlaa“, „Ciao Baby“, „Weiter Weiter“ und „Lascia mi fare“.
Bekannte Musikvideos
- „Bologna“ suchen
- „Bussi Baby“ suchen
- „Columbo“ suchen
- „Ciao Baby“ suchen
- „Bei niemand anders“ suchen
- „Therapie“ suchen
- „Salbei“ suchen
Dokumentierte Konzertaufnahmen
- Rock am Ring 2024 suchen
- Wiener Donauinselfest 2024 suchen
- Highfield Festival 2022 suchen
- Lollapalooza Berlin 2017 suchen
- „Bei niemand anders“ aus der Stadthalle suchen
- Material zu „Amore meine Stadt“ suchen
Fernsehen und Porträts
- Wanda bei ORF ON suchen
- Dokumentationen und Bandporträts suchen
- Beiträge zum Amadeus 2025 suchen
- Fernsehinterviews suchen
Radio und Audioarchive
- Beiträge bei ORF Sound suchen
- FM4 zur neuen Musik suchen
- Ö1-Gespräche suchen
- Audiogespräche auf SoundCloud suchen
Suchlinks garantieren keine vollständigen, kostenlosen oder dauerhaft verfügbaren Mitschnitte. Die offizielle Bandwebsite ist für autorisierte Videoverlinkungen der sinnvollste Ausgangspunkt.
15. Aktuelle Informationen und Recherchehinweise
Stand am 4. November 2026
- „Salbei“ ist seit dem 2. Oktober 2026 veröffentlicht.
- Das neue Album ist für den 9. April 2027 angekündigt.
- „Weihnachten mit Wanda“ ist für den 19. Dezember 2026 in Wien gelistet.
- Eine Tournee für April 2027 ist offiziell angekündigt.
Abgelaufene Aktionen nicht als aktuell ausgeben
Die Website nennt einen Ticket-Presale-Vorteil für Albumvorbestellungen bis zum 6. Oktober 2026. Diese Frist ist zum Recherchezeitpunkt bereits abgelaufen und wird hier nicht als weiterhin gültiges Angebot empfohlen.
Ältere Seiten können überholt sein
Manche Suchtreffer zeigen noch „Ende nie“ als aktuelle Hauptankündigung. Die direkt abgerufene offizielle Startseite enthält inzwischen bereits „Salbei“ und das Album für 2027.
Besetzung und Konzertpause kontextabhängig prüfen
Ältere Bandfotos, historische Mitgliederlisten und frühere Pausenankündigungen sollten nicht ohne Abgleich auf die heutige Situation übertragen werden.
16. Weblinks, Suchangebote und soziale Medien
Offizielle und vertiefende Informationen
- Offizielle Wanda-Website: Musik, Videos, Termine und Shop
- Aktuelle Labelbiografie
- Diskografie mit Tracklisten
- AKM zum Amadeus-Rekordstand 2025
- Aktuelles Interview in DIE ZEIT
Google, Bilder und Nachrichten
- Wanda auf Google suchen
- Wanda bei Google Bilder suchen
- Aktuelle Nachrichten suchen
- Nachrichten der letzten Woche suchen
- Aktuelle Interviews suchen
Musik und Streaming
- YouTube: offizielle Musik und Videos suchen
- SoundCloud: nach Wanda suchen
- Spotify: nach Wanda suchen
- Apple Music: nach Wanda suchen
- Discogs: Veröffentlichungen und Credits suchen
Soziale Medien: ausdrücklich als Suchangebote
Die folgenden Links sind Suchabfragen, keine Bestätigung eines bestimmten offiziellen Accounts. Für authentische Profile empfiehlt sich der Einstieg über die offizielle Bandwebsite.
- Wanda auf Facebook suchen
- Instagram-Profile und Beiträge suchen
- Wanda auf TikTok suchen
- Nach offiziellen YouTube-Kanälen suchen
Die Musiker einzeln weiter erkunden
| Musiker | Informationen | Bilder | Videos und Interviews |
|---|---|---|---|
| Marco Wanda | Google-Suche | Bildersuche | YouTube-Suche |
| Manuel Poppe | Google-Suche | Bildersuche | YouTube-Suche |
| Reinhold „Ray“ Weber | Google-Suche | Bildersuche | YouTube-Suche |
| Christian Hummer | Biografische Informationen | Bildersuche | Historische Aufnahmen suchen |
Bilder, Videos und Audioaufnahmen aus Suchmaschinen sind nicht automatisch zur Veröffentlichung freigegeben. Bildrechte, Urheberangaben und gegebenenfalls Nutzungsgenehmigungen müssen vor einer Weiterverwendung geprüft werden.
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oberösterreich Musiker
Art-Rockers: Oberösterreichische Rock’n’Roll/Pop-Band mit Top-40- und Evergreens-Repertoire; echte Live-Highlight-Garanten mit Wurzeln in der Linzer Bandszene.
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Bastards Mustard: Rock-/Pop-Band mit Funk- und Soul-Einschlag, sehr bühnenerfahren. Das 2022-Debüt „King of the Fools“ war regional erfolgreich.
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Emma Peal: Rock-Cover-Band aus Linz/Amstetten, liefert 70er/80er Pop-Rock-Hits mit professioneller Bühnenerfahrung und Mitsing-Party-Charakter.
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Maiden Voyage: Power-Rock-Band aus OÖ mit Top-Cover-Hits; energetische Bühnenauftritte und stimmungsvolle Musik für Stadtfeste und Clubs.
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New Ohr Linz: Besteht als Swing-/Jazz-Band schon seit 1995; Linzer Musiker mischen Dixieland, Swing, Klezmer & Electro-Swing, bekannt durch originelle Arrangements.
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Sound Gurus: Brass-Funk-Pop-Disco-Worldmusic aus OÖ, moderne Bläserformation mit tanzbaren Arrangements und Performance voller Energie.
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The Morricones: Fünf Musiker aus Linz, spielen Alternative-/Folk-Rock und Eigenkompositionen im „Western Drama“-Stil, von Ennio Morricone inspiriert.
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The Recyclers: Rock-Coverband mit Optimismus und Spielfreude, interpretiert versteckte Perlen und Rock-Klassiker von Sting bis Santana.
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¡Sabroson!: Oberösterreichische Latin/Pop/Worldmusic-Band mit deftiger Mundart; musikalische Reise von Merengue bis Salsa, 9 Musiker mit Bläser & Percussion.
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Austropop Musiker Linkliste (11–20)
Wilfried
Wilfried (Wilfried Scheutz, 1950–2017) war als vielseitiger Popmusiker, Songwriter und Produzent eine feste Größe der heimischen Musikszene. Gründungsmitglied und erster Sänger der EAV, später Solo-Erfolge mit Hits wie "Südwind" und "Ikarus". Sein Stil reichte von Rock über Punk bis Disko und beeinflusste Generationen nach ihm.
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André Heller
André Heller (*1947 in Wien) ist Multimediakünstler, Musiker, Poet und Netzwerker und prägte die Kulturszene als Enfant terrible, Songwriter und Visionär. Seit 1970 bahnbrechende Lieder, monumentale Shows, literarische und bildkünstlerische Projekte. Seine kreative Vielfalt und Internationalität machten ihn zu Österreichs bekanntestem Kultur-Export.
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Drahdiwaberl
Drahdiwaberl, 1969 von Stefan Weber gegründet, war Wiens legendärste Underground-Kultband, berühmt für anarchische Bühnenshows, Provokation und Satire. Ihr Stil kombinierte Rock, Jazz, Punk, Kabarett und politische Gesellschaftskritik. Die Band löste sich 2014 auf und gilt als Begründer subkultureller Performancekunst in Österreich.
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Ostbahn Kurti (Kurt Ostbahn)
Ostbahn Kurti alias Willi Resetarits schuf mit der Kunstfigur Kurt Ostbahn ein Kultphänomen für Wiener Blues-Rock, Identität und Sozialkritik. Zusammen mit der Chefpartie begeisterte er seit den 1980ern zehntausende Fans mit besonderen Mundarttexten und Live-Shows. Seine Radiosendungen und Bühnenauftritte machten ihn zu einer Ikone der Popkultur.
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Stefanie Werger
Stefanie Werger (*1951 in Maria Lankowitz) ist Musikerin, Komponistin und Bestsellerautorin, bekannt für ihre gefühlvollen und selbstbewussten Lieder. Seit 1982 veröffentlichte sie 13 Studioalben, gewann Platin-Auszeichnungen und gilt als Vorbild für kompromissloses Songwriting. Ihre Lieder widmen sich Sehnsucht, Identität und Frauenthemen mit starker Bühnenpräsenz.
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Ludwig Hirsch
Ludwig Hirsch (1946–2011) war Liedermacher und Schauspieler und gilt als Meister nachdenklicher, schwarzhumoriger Songs. Nach dem Debüt 1978 prägte er mit morbid-poetischen Texten und kritischer Haltung den Wiener Liedermacherstil. Titel wie "Komm, großer schwarzer Vogel" sind Kult und beeinflussen die Szene bis heute.
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Peter Cornelius
Peter Cornelius (*1951, Wien) verbindet gefühlvolle Pop-Balladen mit klassischem Austropop, wurde durch "Du entschuldige – i kenn di" international bekannt. Als vielseitiger Komponist, Sänger und Gitarrist schrieb er zahlreiche Erfolge, war solo wie auch mit Danzer und Ambros bei Austria 3 aktiv. Seine Karriere spannt sich von den 1970ern bis in die Gegenwart.
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STS
STS ist ein seit 1978 bestehendes steirisches Trio, berühmt für poetische, dialektgefärbte Songs und harmonischen Dreigesang. "Fürstenfeld" und weitere Klassiker machten sie zu Legenden, ihr Einfluss reicht weit über Österreich hinaus. STS scheuten Trends, blieben ihrem Stil treu und verabschiedeten sich 2014 endgültig von der Bühne.
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Georg Danzer
Georg Danzer (1946-2007) zählt zu den wichtigsten Liedermachern Österreichs und war für seine engagierten Texte und aufrichtige Haltung bekannt. Seine Klassiker wie "Tschik", "Freiheit" und "Jö schau" sind poetisch, sozialkritisch – und prägen mit Charme den Austropop. Als Mitglied von Austria 3 und Solo prägte er Generationen von Songwritern.
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Wolfgang Ambros
Wolfgang Ambros (*1952, Wien) ist Mitbegründer des Austropop und Galionsfigur der Szene mit Klassikern wie "Schifoan" und "Da Hofa". Seine kritischen, wienerischen Texte, seine Live-Energie und Dylan-Interpretationen machten ihn zum Idol mehrerer Generationen. Ambros ist ein Musiker von ungebrochener Bühnenpräsenz und gesellschaftlicher Relevanz.
DÖF – Wiener Sprachwitz trifft Berliner Pop zwischen „Codo“ und „Taxi“
DÖF steht für Deutsch-Österreichisches Feingefühl. Das Projekt verband Joesi Prokopetz und Manfred Tauchen mit Annette und Inga Humpe und wurde 1983 durch „Codo … düse im Sauseschritt“ weithin bekannt. Hinter dem vermeintlich einfachen Weltraum-Ohrwurm steht eine ungewöhnliche Verbindung aus Kabarett, elektronischem Pop und sprachlicher Groteske.
Die Zusammenarbeit entstand nicht als klassische Nachwuchsband mit jahrelanger Proberaumgeschichte. Hier begegneten sich bereits erfahrene Autoren, Darsteller, Musikerinnen und Studiopartner. Der österreichische Musiktheaterhintergrund von Tauchen und Prokopetz traf auf die Pop- und Produktionserfahrung der Humpe-Schwestern.
Das Debütalbum enthält deutlich mehr als den großen Hit. Mit „Taxi“ und weiteren Nummern zeigt es eine eigene Welt zwischen musikalischer Szene, Alltagssatire und bewusst schrägem Popsong. Die spätere Veröffentlichung „Tag und Nacht“ entstand dagegen in veränderter Konstellation.
Recherche- und Informationsstand: 4. November 2026. Ursprüngliches Projekt, Produktionsrollen, Bühnenauftritte, spätere Besetzung und Neuauflagen werden getrennt dargestellt.
1. Einleitung und Überblick
DÖF trat ursprünglich unter dem Namen Tauchen–Prokopetz in Erscheinung. „DÖF“ war zunächst der Titel des 1983 veröffentlichten Albums. Mit dem Erfolg von „Codo“ setzte sich die Abkürzung auch als Projektname durch.
Steckbrief
- Projektname: DÖF
- Ausgeschrieben: Deutsch-Österreichisches Feingefühl
- Frühe Künstlerbezeichnung: Tauchen–Prokopetz
- Entstehungs- und Durchbruchsjahr: 1983
- Kultureller Zusammenhang: österreichisches Kabarett und Neue Deutsche Welle
- Zentrale Beteiligte der ersten Phase: Joesi Prokopetz, Manfred Tauchen, Annette Humpe und Inga Humpe
- Debütalbum: „DÖF“, 1983
- Größter Hit: „Codo … düse im Sauseschritt“
- Weitere bekannte Single: „Taxi“
- Zweites Album: „Tag und Nacht“, 1985, in veränderter Besetzung
- Cover des Debüts: Manfred Deix
- Neuauflage des Debüts: farbige, remasterte Vinyl-Ausgabe für November 2025 angekündigt
Grundlagen: SR-Archiv österreichischer Popularmusik · Projektgeschichte und Diskografie.
2. Geschichte, Entstehung und Projektname
Die österreichische Vorgeschichte
Manfred Tauchen und Joesi Prokopetz hatten bereits vor DÖF gemeinsam an Musiktheater- und Hörspielwelten gearbeitet. Das Umfeld von Wolfgang Ambros und „Der Watzmann ruft“ bildet einen wichtigen Hintergrund.
Sprachwitz, Figuren und szenisches Denken waren damit schon vorhanden. DÖF überführte diese Erfahrungen in eine andere musikalische Form: den elektronisch geprägten Pop der frühen 1980er-Jahre.
Die Zusammenarbeit mit Annette Humpe
Annette Humpe war als Musikerin der Berliner Band Ideal bekannt. Bei DÖF übernahm sie eine entscheidende Rolle in Komposition und Produktion.
Inga Humpe sang prägende Gesangspassagen ein. Die Zusammenarbeit war deshalb mehr als eine österreichische Comedyaufnahme mit beliebiger Studiobegleitung.
Tauchen–Prokopetz wird zu DÖF
Frühe Tonträger erschienen unter den Namen der beiden österreichischen Protagonisten. Erst durch den Erfolg wurde „DÖF“ zum allgemein gebräuchlichen Namen.
Unterschiedliche Künstlernamen auf Originalpressungen und späteren Wiederveröffentlichungen können daher dieselbe Aufnahme betreffen.
1983: Album und Durchbruch
Das Debüt verband „Codo“ mit anderen Popsongs und kabarettistisch geprägten Nummern. „Taxi“ wurde im September 1983 als weitere Single ausgekoppelt.
1984: weitere Singles
„Love Me“ und „Uh-Uh-Uh mir bleibt die Luft weg“ gehören zu den weiteren Veröffentlichungen. Für die letztgenannte Single wird Stephan Remmler als Produzent genannt.
1985: „Tag und Nacht“
Das zweite Album entstand nicht in unveränderter ursprünglicher Viererkonstellation. Manfred Tauchen arbeitete dabei mit Raphaela Dell.
Eine Albumliste ohne diesen Hinweis würde eine personelle Kontinuität suggerieren, die so nicht gegeben war.
Vertiefung: Historische Veröffentlichungen im SR-Archiv · Namenswechsel und spätere Phase · Ergänzende Projekt- und Produktionsgeschichte.
3. Beteiligte und künstlerische Rollen
| Person | Dokumentierte Funktion |
|---|---|
| Joesi Prokopetz | Text, Gesang, Sprechrollen und Darstellung. |
| Manfred Tauchen | Text, musikalische Mitarbeit, Gesang und Darstellung. |
| Annette Humpe | Komposition, Produktion und Gesangsbeiträge. |
| Inga Humpe | Prägende Gesangsbeiträge und Mitwirkung an der öffentlichen Darstellung. |
| Raphaela Dell | Beteiligung an der späteren „Tag und Nacht“-Phase mit Manfred Tauchen. |
Warum DÖF als Duo, Trio oder Quartett beschrieben wird
Manche Archive führen vor allem Tauchen und Prokopetz als namensgebende Interpreten. Andere Darstellungen beziehen die Humpe-Schwestern ausdrücklich als Mitglieder ein. Bei „Codo“-Fernsehauftritten steht wiederum eine kleinere sichtbare Besetzung im Vordergrund.
Diese unterschiedlichen Perspektiven betreffen das Verhältnis von Studioprojekt, Autoren, Produzentin und Bühnenbesetzung. Sie sollten nicht zu einer einzigen starren Mitgliederdefinition vereinfacht werden.
Originalcredits sind entscheidend
Für ein bestimmtes Lied oder eine konkrete Ausgabe sind die Angaben zu Text, Musik, Produktion, Instrumenten und Gesang einzeln zu prüfen.
Projektbeschreibung und Sänger im SR-Archiv · Credits einer Original-LP.
4. Musikstil und Einflüsse
Neue Deutsche Welle
DÖF wird häufig diesem zeitgeschichtlichen Zusammenhang zugeordnet. Elektronische Klänge, markante Refrains und die bewusste Eigenwilligkeit der deutschen Sprache passen zu dieser Einordnung.
Wiener Kabarett
Das Album enthält zugleich Szenen und Figuren, die aus dem österreichischen Kleinkunst- und Musiktheaterumfeld kommen. Deshalb ist „NDW-Band“ als alleinige Beschreibung zu eng.
Gesang und Rollenrede
Gesprochene Passagen, dialektale Dialoge und melodische Refrains stehen nebeneinander. Dieser Wechsel gehört zu den deutlichsten stilistischen Merkmalen.
Komik und präzise Produktion
Die absurde Oberfläche entsteht nicht aus beliebigem Musizieren. Hinter dem Klang stehen erfahrene Produzenten und Studiomusiker.
Pop als eigenständige Kunstform
Der Ohrwurm funktioniert unmittelbar, während sich weitere Ebenen erst im Albumzusammenhang oder beim genaueren Hören erschließen.
Radiobeitrag über das gesamte Debütalbum · Einordnung anlässlich der Vinyl-Neuauflage.
5. Texte, Figuren und Themen
Fantasie als Popgeschichte
„Codo“ nutzt eine außerirdische Figur, um Liebe und Hass in eine leicht verständliche Erzählung zu überführen. Die scheinbare Naivität gehört zur Wirkung.
Alltag und Sprachkomik
„Taxi“ arbeitet dagegen mit einer konkreten Wiener Alltagssituation. Dialekt und Gesprächston schaffen ein anderes komisches Register als der große Weltraumrefrain.
Das Absurde als Verbindung
Beide Formen zeigen, dass DÖF weder ausschließlich Science-Fiction-Pop noch bloß ein vertonter Kabarettdialog war. Der gemeinsame Nenner liegt in der spielerischen Verschiebung vertrauter Situationen.
Rolle und reale Person
Eine Stimme in einem gesprochenen Songdialog ist eine gestaltete Figur. Ihre Aussagen sind keine automatischen persönlichen Überzeugungen der Beteiligten.
Autorschaft einzelner Songs
Für „Taxi“ sind Annette Humpe, Josef Prokopetz und Manfred Tauchen als Autoren dokumentiert. Annette Humpe übernahm außerdem die Produktion.
Autoren- und Produktionsangaben zu „Taxi“ · Hintergrunddarstellung zu „Codo“.
6. „Codo“: Entstehung und Erfolg
Eine Figur mit Vorgeschichte
Hintergrunddarstellungen führen die frühe Idee zu „Kodo“ auf ein im Wiener Freundeskreis kursierendes Lied von Georg Januszewski zurück. Tauchen und Prokopetz entwickelten das Material für das spätere Popprojekt weiter.
Diese Entstehungserzählung ist von den konkreten Autoren- und Rechtecredits einer veröffentlichten Aufnahme zu unterscheiden.
Annette und Inga Humpe
Annette Humpe war für die klangliche Ausarbeitung entscheidend. Inga Humpe sang den prägenden Refrain. Gerade der Kontrast zwischen Sprechrollen und heller Gesangsmelodie macht die Aufnahme sofort erkennbar.
Der Titel
„Codo“ wird in Hintergrundtexten als Abkürzung für „Cosmischer Dolm“ erklärt. Die Figur gehört zum spielerischen und bewusst schrägen Erzählkosmos des Projekts.
Nummer eins 1983
Der Song erreichte die Spitze der deutschen und österreichischen Singlecharts. In Deutschland hielt er sich fünf Wochen auf Platz eins.
Kein beliebiger Kinderrefrain
Die einfache Melodie kann leicht verdecken, wie bewusst die unterschiedlichen Stimmen, Rollen und musikalischen Elemente aufeinander abgestimmt sind.
Chartgeschichte und Namensentwicklung · Entstehung und Arrangement im Detail · Österreichische Diskografie unter Tauchen–Prokopetz.
7. „Taxi“: musikalische Alltagssatire
„Taxi“ erschien 1983 auf dem Debütalbum. Im September folgte die Singleauskopplung mit „So ein Zufall“ als B-Seite.
Während „Codo“ auf einen großen gesungenen Refrain und eine Fantasiegeschichte setzt, zeigt „Taxi“ die Nähe des Projekts zum kabarettistischen Dialog.
Die Autorenangaben verbinden Prokopetz und Tauchen mit Annette Humpe. Der Song ist somit kein ausschließlich von den beiden Österreichern geschriebener Beitrag.
Veröffentlichungsgeschichte und Credits · Originalsingle und B-Seite · „Taxi“ anhören und Aufnahmen suchen.
8. Diskografie und Werke im Überblick
Alben
| Jahr | Veröffentlichung | Einordnung |
|---|---|---|
| 1983 | DÖF | Debüt des Projekts Tauchen–Prokopetz mit maßgeblicher Beteiligung der Humpe-Schwestern. |
| 1985 | Tag und Nacht | Spätere Veröffentlichung unter DÖF; mit Manfred Tauchen und Raphaela Dell statt der unveränderten ursprünglichen Konstellation. |
Singles
| Jahr | Titel | Hinweis |
|---|---|---|
| 1983 | Codo … düse im Sauseschritt | Größter internationaler Erfolg. |
| 1983 | Cojdoj – The Flying Schissel | In den Archivverzeichnissen gesondert geführte Single. |
| 1983 | Taxi | Mit „So ein Zufall“ als B-Seite. |
| 1984 | Love Me | Albumtitel von 1983, später als Single geführt. |
| 1984 | Uh-Uh-Uh mir bleibt die Luft weg | Produktion im Zusammenhang mit Stephan Remmler. |
| 1985 | Tag und Nacht | Single der veränderten späteren Projektphase. |
Weitere dokumentierte Arbeit
Für die Fernsehsendung „Wunderland“ entstand 1983 „Das allerschönste Gefühl (Max und Moritz)“. Die Aufnahme erschien auf einer Schallplatte zur Sendung.
Neuauflage des Debüts
Für den 14. November 2025 wurde eine limitierte, farbige und remasterte Vinyl-Neuauflage von „DÖF“ angekündigt.
Die Ankündigung belegt eine geplante Editionsveröffentlichung. Sie ersetzt keine aktuelle Bestätigung über Lagerbestand, konkrete Pressungsnummer oder heutige Lieferbarkeit.
Warum Künstlernamen variieren
In Datenbanken kann dieselbe Musik unter „DÖF“, „Tauchen–Prokopetz“ oder „Deutsch-Österreichisches Feingefühl“ erscheinen. Für eine vollständige Suche sollten diese Varianten berücksichtigt werden.
Ein sinnvoller Einstieg
- „Codo“ – die international bekannte Popseite.
- „Taxi“ – Dialekt, Dialog und Alltagssatire.
- Das gesamte Debütalbum – die größere Bandbreite hinter den Singles.
- „Uh-Uh-Uh mir bleibt die Luft weg“ – die spätere Singlearbeit.
- „Tag und Nacht“ – bewusst als veränderte Konstellation hören.
Digitales Veröffentlichungsjahr, ursprüngliche Aufnahme und spätere Neuauflage sind unterschiedliche Angaben. Ein Streamingdatum aus einem späteren Jahrzehnt macht „Codo“ nicht zu einem neu entstandenen Song.
Werkrecherche: SR-Archiv: Alben, Singles und Sampler · Debütalbum und verschiedene Ausgaben · Ankündigung der Vinyl-Neuauflage.
9. Studioarbeit, Musiker und Covergestaltung
Annette Humpe als prägende Produzentin
Ihre Arbeit gab den komischen Figuren und sprachlichen Szenen einen zeitgenössischen Poprahmen. Die Produktion war damit ein wesentlicher Teil der künstlerischen Identität.
Erfahrene Studiomusiker
Die Radiodarstellung des Debütalbums nennt unter anderem Peter Vieweger, Thomas Rabitsch und Robert Pistracher. Die Credits der Originalpressungen liefern weitere instrumentale Zuordnungen.
Bei einzelnen Namen und Schreibweisen zeigen Datenbanken Abweichungen. Eine fehlerhaft verknüpfte Künstlerseite sollte nicht ungeprüft als Beleg einer anderen Person übernommen werden.
Aufnahmen und Finalisierung
Der Radiobeitrag beschreibt Wiener Aufnahmearbeit und die Finalisierung in den Berliner Hansa-Studios. Diese Verbindung passt zum deutsch-österreichischen Charakter des Projekts.
Manfred Deix
Deix gestaltete das Cover des Debütalbums. Die grafische Arbeit gehört zur öffentlichen Erscheinung des Projekts, ist aber von musikalischer Komposition und Produktion zu unterscheiden.
Originalcredits mit Covergestaltung · Radiobeitrag zu Studioarbeit und Albumkonzept.
10. TV-Auftritte und Bühnenpräsenz
Fernsehen als wichtiges Verbreitungsmedium
DÖF wurde besonders durch Radio, Singleveröffentlichungen und Fernsehauftritte sichtbar. Ein dokumentierter Auftritt in der ZDF-Hitparade fand am 25. Juli 1983 statt.
Studioprojekt und Liveband unterscheiden
Die im Fernsehen sichtbaren Personen bilden nicht zwingend sämtliche an der Aufnahme beteiligten Musiker ab. Das ist bei einem stark produzierten Popprojekt besonders wichtig.
Keine erfundene ausgedehnte Tourneechronik
Die ausgewerteten Quellen liefern keine ausreichend vollständige Liste großer DÖF-Tourneen mit durchgehend dokumentierter Livebesetzung. Eine solche Geschichte wird deshalb nicht aus der Bekanntheit des Hits abgeleitet.
Heutige Auftritte
Ein Auftritt von Prokopetz, Tauchen oder einer der Humpe-Schwestern ist nicht automatisch eine DÖF-Reunion. Ebenso belegt ein gespielter „Codo“-Refrain keine Wiedervereinigung der ursprünglichen Projektkonstellation.
Dokumentation des ZDF-Auftritts und seiner Einordnung · Historischen Fernsehauftritt suchen.
11. Erfolge und Auszeichnungen
Nummer eins mit „Codo“
Die Spitzenpositionen in Deutschland und Österreich sind der zentrale dokumentierte Charterfolg. In Deutschland blieb die Single fünf Wochen auf Platz eins.
Auch das Album war erfolgreich
Der österreichische Chartkatalog führt das Album „DÖF“ unter Tauchen–Prokopetz mit Platz eins und 24 Chartwochen.
Verkaufszahlen mit Vorsicht behandeln
Rückblicke nennen unterschiedliche Verkaufszahlen für Single und Album. Teilweise bleiben Region, Zeitraum und Zählgrundlage offen.
Deshalb wird hier keine scheinbar exakt aktuelle weltweite Gesamtverkaufszahl angegeben.
Keine automatische Übertragung persönlicher Preise
Ehrungen für Prokopetz, Tauchen oder die Humpe-Schwestern sind nicht ohne Weiteres gemeinsame DÖF-Auszeichnungen. Eine vollständig überprüfte Preisbilanz des Projekts liegt in den ausgewerteten Quellen nicht vor.
Österreichische Albumdaten · Singleerfolg und Projektgeschichte.
12. Kulturelle Bedeutung und Einfluss
Eine Verbindung unterschiedlicher Popkulturen
DÖF verband österreichisches Musiktheater mit dem Berliner New-Wave- und Popumfeld. Der Projektname beschreibt diese Zusammenarbeit durchaus treffend.
Humor ohne Verzicht auf musikalische Qualität
Die Texte können bewusst kindlich, absurd oder beiläufig wirken. Die Produktion dahinter war jedoch eine sorgfältig gestaltete musikalische Arbeit.
Ein Hit kann eine ganze Werkidee überdecken
„Codo“ ist so bekannt geworden, dass das übrige Album häufig in den Hintergrund tritt. „Taxi“ und die vollständige LP zeigen eine wesentlich breitere komische und musikalische Anlage.
Kurze Geschichte, lange Erinnerung
Die ursprüngliche Projektphase war vergleichsweise kurz. Der Song blieb dagegen über Jahrzehnte in Radiosendungen, Rückblicken und Popkultur präsent.
Radiobeitrag über das größere Albumkonzept · Rückblick anlässlich der Neuauflage.
13. Interessante Fakten
- „DÖF“ war zunächst der Albumtitel von Tauchen–Prokopetz.
- Der Erfolg von „Codo“ machte die Abkürzung zum gebräuchlichen Projektnamen.
- Annette Humpe war nicht nur Gastsängerin, sondern eine zentrale Produzentin und Mitautorin.
- Inga Humpe sang den besonders bekannten „Codo“-Refrain.
- Manfred Deix gestaltete das Debütcover.
- „Taxi“ erschien im September 1983 als Single mit „So ein Zufall“ auf der Rückseite.
- Stephan Remmler war an einer späteren Singleproduktion beteiligt.
- „Tag und Nacht“ entstand nicht mehr in der ursprünglichen Konstellation.
- Im SR-Archiv ist auch die Single „Cojdoj – The Flying Schissel“ dokumentiert.
- Ein Radiobeitrag widmet sich ausdrücklich dem gesamten Album und nicht nur „Codo“.
Veröffentlichungsnachweise · Cover- und Aufnahmecredits · Singlegeschichte von „Taxi“.
14. Aussagen und prägende Formulierungen
Eine überlieferte Fehleinschätzung des späteren Hits
„Das ist so ein dummes und kindisches Lied, das wird niemand wollen und niemand spielen.“
Eine Hintergrunddarstellung zu „Codo“ gibt diese Aussage als frühe Einschätzung von Joesi Prokopetz wieder. Sie ist eine nachträglich zitierte Erinnerung, kein hier überprüftes zeitgenössisches Gesprächsprotokoll.
Prägende Werkbezeichnungen
- „Deutsch-Österreichisches Feingefühl“
- „Codo … düse im Sauseschritt“
- „Cojdoj – The Flying Schissel“
- „Uh-Uh-Uh mir bleibt die Luft weg“
- „Tag und Nacht“
Diese Formulierungen zeigen die Mischung aus Sprachwitz, Kunstwort und eingängigem Popmotiv. Sie sind Werkbezeichnungen, keine automatisch gemeinsamen Lebensmottos.
Kontext der überlieferten Aussage · Weitere Originalgespräche recherchieren.
15. Medien und Rezeption
Das NDW-Etikett
Es erleichtert die zeitgeschichtliche Einordnung, kann aber die österreichische Kabarett- und Musiktheaterherkunft verdecken.
Das Album hinter dem Hit
Der Radiobeitrag „DÖF – Das ganze Album“ argumentiert ausdrücklich gegen eine Reduktion auf „Codo“. Seine enthusiastische Sprache ist eine redaktionelle Wertung, während die dort genannten Credits und Produktionszusammenhänge gesondert überprüfbar sind.
Neuauflagenwerbung und historische Kritik
Die Ankündigung von 2025 verwendet Begriffe wie „Kultalbum“ und „ikonisch“. Sie beschreibt die Vermarktung einer Wiederveröffentlichung, nicht eine neutrale historische Gesamtbewertung.
Das zweite Album nicht personell falsch zuordnen
Eine einfache Liste aus zwei Albumtiteln kann den Eindruck einer gleichbleibenden Band erzeugen. Die veränderte Besetzung von „Tag und Nacht“ muss deshalb ausdrücklich genannt werden.
16. Videos, Radio und historische Aufnahmen
Singles und Musikvideos
- „Codo“ suchen
- „Taxi“ suchen
- „Cojdoj“ suchen
- „Love Me“ suchen
- „Uh-Uh-Uh mir bleibt die Luft weg“ suchen
- „Tag und Nacht“ suchen
Historische Fernsehauftritte
- Den dokumentierten ZDF-Auftritt suchen
- Beiträge bei ORF ON suchen
- Weitere historische TV-Aufnahmen suchen
Radio und Albumanalyse
- Cultural Broadcasting Archive: „DÖF – Das ganze Album“
- Beiträge bei ORF Sound suchen
- Ö1-Beiträge suchen
- Audiogespräche auf SoundCloud suchen
Interviews mit Beteiligten
- Gespräche mit Joesi Prokopetz suchen
- Gespräche mit Manfred Tauchen suchen
- Gespräche mit Annette Humpe suchen
- Gespräche mit Inga Humpe suchen
Suchlinks garantieren keine vollständigen, kostenlosen oder dauerhaft verfügbaren Mitschnitte. Fernsehausschnitt, Musikvideo, Studioaufnahme und tatsächliche Liveperformance sind unterschiedliche Aufnahmeformen.
17. Heutiger Status und Neuauflagen
Historisches Projekt statt unbestätigter aktueller Tourband
Aus den ausgewerteten Quellen ergibt sich keine bestätigte aktuelle DÖF-Tournee in ursprünglicher Konstellation für November 2026.
Die Neuauflage von 2025
Die Ankündigung einer remasterten Vinyl-Ausgabe betrifft das historische Debütalbum. Sie ist kein Beleg für ein neues Studioalbum oder eine Reunion.
Persönliche Karrieren getrennt verfolgen
Prokopetz’ Kabarettprogramme, Tauchen-Projekte und Veröffentlichungen der Humpe-Schwestern gehören zu deren individuellen Laufbahnen. Sie werden nicht automatisch DÖF zugerechnet.
Keine unbestätigte offizielle Banddomain
Eine eigenständige, aktuell gepflegte offizielle DÖF-Website wird aus den hier ausgewerteten Quellen nicht abgeleitet. Für historische Fakten sind Archiv- und Tonträgerquellen die besseren Ausgangspunkte.
18. Weblinks, Suchangebote und soziale Medien
Archive und vertiefende Informationen
- SR-Archiv: DÖF
- Österreichische Diskografie unter Tauchen–Prokopetz
- Debütalbum und verschiedene Ausgaben
- Radiobeitrag zum gesamten Album
- Hintergrunddarstellung zu „Codo“
Google, Bilder und Nachrichten
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- Google-Bildersuche
- Aktuelle Nachrichten suchen
- Nachrichten der letzten Woche suchen
- Interviews suchen
Musik und Streaming
- YouTube: Musik und Aufnahmen suchen
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- Spotify durchsuchen
- Apple Music durchsuchen
- Discogs: weitere Ausgaben suchen
Soziale Medien: ausdrücklich als Suchangebote
Die folgenden Links bestätigen keinen offiziellen Projektaccount. Fanarchive, historische Clips und persönliche Seiten der Beteiligten sollten unterschieden werden.
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- TikTok durchsuchen
- Nach offiziellen YouTube-Veröffentlichungen suchen
Die Beteiligten einzeln weiter erkunden
| Person | Informationen | Bilder | Interviews und Aufnahmen |
|---|---|---|---|
| Joesi Prokopetz | Google-Suche | Bildersuche | YouTube-Suche |
| Manfred Tauchen | Google-Suche | Bildersuche | YouTube-Suche |
| Annette Humpe | Google-Suche | Bildersuche | YouTube-Suche |
| Inga Humpe | Google-Suche | Bildersuche | YouTube-Suche |
Bilder, Videos und Audioaufnahmen aus Suchmaschinen sind nicht automatisch zur Veröffentlichung freigegeben. Urheberrechte, Bildnachweise und gegebenenfalls Nutzungsgenehmigungen müssen gesondert geprüft werden.
Austropop Musiker Linkliste (21–30)
Marianne Mendt
Marianne Mendt, geboren 1945 in Wien, ist die Mutter des Austropop und feierte mit „Wie a Glock’n“ große Erfolge. Nach ihrer Jazz-Karriere gründete sie ihre eigene Band und machte Wiener Mundart in der Popmusik salonfähig. Sie ist bis heute als Sängerin und Schauspielerin sehr aktiv.
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Reinhold Bilgeri
Reinhold Bilgeri (*1950 in Vorarlberg) ist Musiker, Buchautor und Filmemacher, der mit Hits wie „Video Life“ und „Some Girls Are Ladies“ internationale Charts erreichte. Er ist bekannt für eingängigen Soft-Rock und AOR und engagiert sich auch als Produzent und Regisseur. Bilgeri verbindet Musik, Wort und Film wie kaum ein anderer österreichischer Künstler.
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Mini Sex
Mini Sex war eine österreichische New-Wave- und Popband der 1980er, berüchtigt für freche Mundarttexte und elektronische Beats. Mit Hits wie „Eispalast“ und „Petra“ prägten sie die alternative Popkultur. Ihr Sound wurde zum Kult für eine junge Generation auf FM4 und in Clubs.
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Peter Alexander
Peter Alexander (1926–2011) war einer der erfolgreichsten Entertainer, Sänger und Schauspieler im deutschen Sprachraum. Mit Hits wie „Die kleine Kneipe“ und Shows im Fernsehen prägte er das Genre Unterhaltung und Schlager. Seine Vielseitigkeit macht ihn zur Legende über Generationen hinweg.
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Udo Jürgens
Udo Jürgens (1934–2014) war ein Weltstar des deutschsprachigen Schlagers und Chansons, Songwriter und Pianist. Mit über 1000 komponierten Liedern, darunter „Merci, Chérie“ und „Aber bitte mit Sahne“, prägte er Generationen in Europa. Sein Leben war geprägt von gesellschaftlichem Engagement und Welterfolgen.
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Broadlahn
Broadlahn wurde 1982 in Graz gegründet und verbindet Ethno-Jazz, Blues und österreichische Volksmusik auf experimentelle Weise. Die Band ist bekannt für ihre virtuosen Live-Auftritte und die Zusammenarbeit mit internationalen Künstlern wie Hubert von Goisern. Sie prägt die Genrevielfalt der Musikszene bis heute.
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Herbstrock
Herbstrock ist eine Wiener Band, gegründet 2003, die melodischen Rock mit deutschsprachigen Texten und emotionaler Tiefe mischt. Sie wurden durch die Teilnahme am Eurovision-Vorentscheid und Airplay bei FM4 bekannt und touren regelmäßig. Die Songs von Herbstrock handeln von Beziehungen, Sehnsüchten und urbanen Alltagsgefühlen.
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Cardiac Move
Cardiac Move ist eine Wiener Alternative-Rock-Band, gegründet 2003, die mit emotionalen Melodien und englischsprachigen Songs in Österreich und Europa Erfolge feierte. Mit Singles wie „Love is for Free“ und „A Good Place“ eroberten sie die Charts. Ihre Konzerte und Produktion stehen für musikalische Professionalität und Dynamik.
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Edmund
Edmund ist ein Wiener Pop-Duo, das seit 2018 mit Mundartsongs und dem Hit „Freindschaft“ große Erfolge feiert. Ihre Musik vereint akustischen Pop mit ehrlichen, teils melancholischen Texten über das Leben und das Miteinander in Österreich. Edmund zählt zu den aktuell meistgehörten Austropop-Acts.
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Manfred Tauchen
- Biografie & Geschichte / Herkunft:
- *16.7.1947, Wien; †10.5.2025, Köln*. Studium Film- und Fernsehregie, ab 1970er Jahre Zusammenarbeit mit Wolfgang Ambros und Joesi Prokopetz [web:85][web:93][web:97][web:113].
- Kultmusical „Der Watzmann ruft“, Comedy-Duo Tauchen/Prokopetz, Kabarett- und Musikschaffender, Moderator/Schauspieler (ORF, ZDF, RTL) [web:85][web:106][web:113].
- Musikstil & Einflüsse:
- Musikkabarett, Austropop, NDW, Rock/Pop, satirisch, Wiener Liedtradition [web:85][web:97].
- Diskografie:
- Alben mit Ambros/Prokopetz: „Schaffnerlos“, „Augustin“, „Der Watzmann ruft“, „Watzmann Live“ [web:89][web:85].
- Mit DÖF: „DÖF“, „Tag und Nacht“, Hits: „Codo“, „Taxi“, „Love Me“, „Arafat“ [web:89][web:96].
- Texte & Themen:
- Legendäre Dialektkunst, satirisch, Alltag, soziale Komik [web:108][web:115].
- Live-Auftritte & Tourneen:
- „Der Watzmann ruft“ (Kult-Tour), zahlreiche TV-Shows („Trautmann“, „Ballermann 6“, „Didi und die Rache der Enterbten“) [web:113].
- Erfolge & Auszeichnungen:
- „Watzmann“: über 250.000 verkaufte Tonträger. „Codo“: Millionenhits. Kultfigur in Musik und Kabarett [web:85][web:113].
- Medien & Rezeption:
- Weblinks & Suchen:
- Wikipedia: Manfred Tauchen Wiki
- YouTube: Tauchen auf YouTube
- SR-Archiv: DÖF Bandinfos
- Wiener Stadthalle bringt im Oktober 2025 mit Max Raabe, internationalen Pop-Acts und Sportevents ein vielfältiges Live-Programm.
Mehr erfahren - Das ORF musikprotokoll im steirischen herbst legt den Fokus 2025 auf das Thema „Musik als Regelbruch“ – Vielfalt von Orchestermusik bis Performance.
Mehr erfahren - Wien hat im Oktober 2025 wieder große Live-Acts wie Folkshilfe, Herbert Pixner Projekt und Yungblud, die für energiegeladene Abende sorgen.
Mehr erfahren - In Salzburg wurde beim Regionalitätspreis eine musikalische Hommage an die Heimat gefeiert, u. a. mit Maddy Rose.
Mehr erfahren - Österreichischer Musikmarkt wächst weiterhin: Im ersten Halbjahr 2025 stieg der Gesamtumsatz auf 113,2 Mio. Euro, Streaming macht fast 90 % des Marktes aus.
Mehr erfahren - Wolfgang Ambros erhält den EUROSTAR für seinen lebenslangen Einfluss auf die österreichische Musiklandschaft.
Mehr erfahren - Das Wien Museum startet mit 13 Sonderausstellungen ins Jahr 2025, auch die Musikszene erhält breite Bühne abseits der Klassik.
Mehr erfahren - Die Wiener Dreampop-Band Wallners spielt am 4. November 2025 ihr Debütalbum „End Of Circle“ live im Rockhouse Salzburg.
Mehr erfahren - Musikfestivals wie Nova Rock, Electric Love und Lido Sounds sind 2025 in Österreich wieder Highlights – mit neuen Line-ups und vielen Acts.
Mehr erfahren - Das Thema Künstliche Intelligenz bewegt die Musikschaffenden – rechtliche Fragen zu Urheberrechten stehen 2025 im Fokus vieler Debatten.
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Austropop Musiker Linkliste (31–40)
Kurt Ostbahn (Ostbahn Kurti)
Kurt Ostbahn, alias Willi Resetarits, verkörperte als Kunstfigur „Ostbahn Kurti“ Wiener Blues-Rock, Alltagsleben und Sozialkritik auf der Bühne. Seine markanten Mundarttexte und energiegeladenen Live-Shows machten ihn zu einer Kultfigur im österreichischen Musikleben. Resetarits engagierte sich bis zuletzt vielfältig gesellschaftlich.
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Cari Cari
Cari Cari ist ein seit 2014 bestehendes Indie-Rock-Duo aus Oberösterreich, bekannt für retro-inspirierte Soundlandschaften und cineastische Songstrukturen. Internationale Film-Syncs und Festivalauftritte zementieren ihren Ruf als „coolste Band Österreichs“. Ihr Songwriting erinnert an Tarantino-Soundtracks und verbindet Blues, Folk und Indie-Rock.
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The Makemakes
The Makemakes sind eine österreichische Pop-Rock-Band aus Salzburg, die mit dem Song „I Am Yours“ beim Eurovision Song Contest 2015 für Furore sorgte. Ihr charismatischer Sound verbindet 60s-Rock-Elemente mit zeitgenössischem Songwriting. Die Band genießt Kultstatus für kraftvolle Live-Auftritte.
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Die Schmetterlinge
Die Schmetterlinge waren eine 1973 gegründete Wiener Kabarett- und Musikgruppe, die mit „Proletenpassion“ Musikgeschichte schrieb. Ihr Werk vereint progressive Volksmusik, politisches Theater und den Anspruch auf gesellschaftliche Veränderung. Sie gelten als Pioniere alternativer Musik in Österreich.
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Wanda
Wanda ist eine Wiener Indie-Rock-Band, gegründet 2012, bekannt für melancholisch-euphorische Hits wie „Bologna“ und „Cola helga“. Als prägendes Gesicht des modernen Austropop verbinden sie italienische Lebenslust, Wiener Schmäh und ehrliche Sehnsucht. Sie sind aus den größten Hallen des Landes nicht mehr wegzudenken.
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Krautschädl
Krautschädl aus Oberösterreich mischten von 2003 bis 2022 Funk, Rock und Rap im Dialekt zu ihrem unverkennbaren „Braunschädl“-Sound. Ihr Hit „Anzogn wie a Fisch“ und energiegeladene Shows machten sie auf Festivals wie Nova Rock und Frequency populär. Nach der Abschiedstour bleibt ihr Stil eine Inspiration für junge Bands.
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Lausch
Lausch ist eine Wiener Alternative-Rock-Band mit progressiven Einflüssen, gegründet 2005 von Alexander Lausch. Ihr Sound verbindet druckvolle Gitarren, komplexe Songstrukturen und introspektive Texte. Die Band ist bekannt für ihre Bühnenpräsenz auf Festivals wie dem Donauinselfest.
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Milk+
Milk+ ist ein Wiener Alternative-Rock-Trio, das für progressive Sounds, psychedelische Elemente und komplexe Arrangements bekannt ist. Seit 2003 spielen sie als Support für große internationale Acts. Ihre Alben gelten als Geheimtipp unter Liebhabern ambitionierter Rockmusik.
Gary Lux – Sänger, Keyboarder und musikalischer Gestalter hinter vielen österreichischen Erfolgen
Gary Lux gehört zu den vielseitigsten Persönlichkeiten der österreichischen Unterhaltungsmusik. Mit „Kinder dieser Welt“ wurde er als Solosänger einem großen Publikum bekannt. Seine Bedeutung reicht jedoch weit über diesen Eurovision-Klassiker hinaus: Er arbeitet als Keyboarder, Komponist, Arrangeur, Produzent, Chorleiter und musikalischer Leiter großer Fernsehproduktionen.
Seine Laufbahn verbindet Falcos frühe Studioarbeit, sechs Auftritte auf der Eurovision-Bühne, Tourneen mit österreichischen Musikgrößen und die gemeinsame Geschichte von Austria 3. Seit 2011 gehört er zu WIR4, wo diese Erfahrungen in eine eigenständige Bandarbeit einfließen.
Gary Lux steht damit für zwei Seiten des Musikerberufs: die sichtbare Stimme im Rampenlicht und die oft weniger sichtbare Arbeit an Arrangements, Gesangssätzen, Studioklang und musikalischen Abläufen.
Recherche- und Informationsstand: 4. November 2026. Soloarbeiten, Gruppenmitgliedschaften, Gastbeiträge, Produktionsaufgaben und historische Fernsehauftritte werden getrennt dargestellt.
1. Einleitung und Überblick
Gary Lux heißt bürgerlich Gerhard Lux. Er ist Solokünstler und zugleich Mitglied beziehungsweise musikalischer Partner verschiedener Formationen. Ein einzelnes Gründungsjahr lässt sich deshalb für seine gesamte Karriere nicht sinnvoll angeben.
Westend, seine Soloveröffentlichungen, die Austria-3-Begleitband und WIR4 sind unterschiedliche Arbeitszusammenhänge. Sie gehören zur selben Biografie, dürfen aber nicht als ein einziges Bandprojekt behandelt werden.
Steckbrief
- Künstlername: Gary Lux
- Bürgerlicher Name: Gerhard Lux
- Geboren: 26. Jänner 1959 in Kingston, Ontario, Kanada
- Aufgewachsen: ab der Kindheit in Österreich
- Langjähriger Lebensmittelpunkt: Klosterneuburg, Niederösterreich
- Tätigkeit: Sänger, Keyboarder, Komponist, Arrangeur und Produzent
- Musikalische Ausbildung: langjährige klassische Klavierausbildung
- Bekanntester Solotitel: „Kinder dieser Welt“
- Eurovision: sechs Bühnenauftritte, davon drei in einer Hauptinterpretenrolle und drei im Background
- Wichtige Gruppen: Westend, Austria-3-Begleitband und WIR4
- Studio: Uptone in Klosterneuburg
- Aktuelle Solo-Veröffentlichung laut Künstlerbiografie: „Time is right“, 2026
Grundlagen: Offizielle Künstlerbiografie · Österreichisches Musiklexikon.
2. Biografie, Herkunft und Karrieregeschichte
Von Kanada nach Österreich
Gary Lux wurde 1959 im kanadischen Kingston geboren und kam bereits als Kind nach Österreich. Die offizielle Biografie nennt den 26. Jänner als Geburtsdatum. Seit 1983 lebt er nach eigener Darstellung in Klosterneuburg.
Die kanadische Geburt und die österreichische Karriere sind keine Gegensätze: Seine musikalische Ausbildung und der wesentliche Teil seiner Berufslaufbahn sind eng mit Österreich verbunden.
Technische Ausbildung und klassisches Klavier
Lux absolvierte eine Ausbildung im Bereich Elektrotechnik und Nachrichtentechnik. Zugleich widmete er sich intensiv der Musik und studierte über viele Jahre klassisches Klavier.
Die Verbindung von musikalischem Handwerk und technischem Interesse wurde später besonders für seine Studioarbeit wichtig. Als Produzent musste er sowohl künstlerische Vorstellungen als auch ihre klangliche Umsetzung verstehen.
Frühe Studioarbeit mit Falco
Im Interview mit der Wiener Zeitung von 2026 berichtet Lux, dass er auf Falcos Debüt „Einzelhaft“ im Studio Chorstimmen gesungen habe.
Nach seiner Darstellung entstand aus diesem Studiochor die Gruppe Westend. Damit verbindet sich ein wichtiges österreichisches Popalbum mit seiner späteren Eurovision-Geschichte.
1983: Westend
Mit Westend vertrat Lux Österreich beim Eurovision Song Contest. „Hurricane“ erreichte den neunten Platz. Der Auftritt war seine erste Teilnahme auf der internationalen Wettbewerbsbühne.
Im Rückblick schildert er, dass die Gruppe eigens tanzen lernen musste: Die Beteiligten kamen aus der Musikpraxis, nicht aus einer zuvor choreografisch aufgebauten Popgruppe.
1984: Gitti & Gary
Mit Gitti veröffentlichte er „Kumm hoit mi“. Der Titel erreichte Platz drei in Österreich. Das Duo ist von Westend und seiner späteren Solokarriere getrennt zu betrachten.
1985: „Kinder dieser Welt“
Beim Eurovision Song Contest in Göteborg erreichte Lux den achten Platz. Der Song wurde zu seiner bekanntesten Soloveröffentlichung.
Er bezeichnete das Lied 2026 als Karrieretrampolin und erinnerte sich an einen begeisterten Empfang am Flughafen Wien-Schwechat. Das sind persönliche Erinnerungen aus dem Interview, keine unabhängig erstellte Besucherstatistik.
1987: „Nur noch Gefühl“
Seine zweite Soloteilnahme führte ihn 1987 mit „Nur noch Gefühl“ erneut zum Eurovision Song Contest. Der Beitrag belegte Platz zwanzig.
Die unterschiedlichen Wettbewerbsergebnisse sind konkrete Resultate einzelner Abende. Sie bewerten nicht die gesamte musikalische Laufbahn oder seine Fähigkeiten als Arrangeur und Produzent.
1988: Los Angeles
Die offizielle Biografie nennt für 1988 einen Aufenthalt in Los Angeles und Zusammenarbeit mit John Travolta, Chick Corea und Julia Migenes.
Diese Angaben beschreiben berufliche Kontakte und gemeinsame Arbeit. Ohne einzelne Credits werden daraus keine weitergehenden Behauptungen über bestimmte Alben, Tourneen oder dauerhafte Bandmitgliedschaften abgeleitet.
Tourneen, Fernsehen und Studio
Lux arbeitete unter anderem mit Wolfgang Ambros, Peter Cornelius, Georg Danzer, Rainhard Fendrich und Falco. Seine offizielle Biografie nennt Keyboard- und Gesangsarbeit im Studio, auf Tour und auf Liveveröffentlichungen.
Parallel entwickelte sich ein umfangreiches Arbeitsfeld in der Fernsehproduktion. Arrangement, Chorleitung, Komposition und musikalische Gesamtleitung wurden zu wichtigen Bestandteilen seiner Karriere.
2011: WIR4
Mit Ulli Bäer, Harald Fendrich und Harry Stampfer gründete Lux 2011 WIR4. Die gemeinsame Vorgeschichte lag in der Austria-3-Begleitband.
WIR4 ist eine eigenständige Formation mit eigenen Liedern und einem Repertoire, das die gemeinsame musikalische Geschichte aufgreift.
Neue Solo-Veröffentlichungen
Die offizielle Künstlerbiografie dokumentiert für die jüngeren Jahre unter anderem „Tinkerbell“, „Das Herz kann nicht denken“, „Nur Du“ und „Time is right“. Damit setzt Lux auch seine Arbeit als Solointerpret fort.
Vertiefung: Offizielle Biografie mit beruflichen Stationen · Ausführliches Interview von 2026.
3. Die sechs Eurovision-Auftritte
Lux stand sechsmal für Österreich auf der Eurovision-Bühne. Wichtig ist die Unterscheidung zwischen Hauptinterpret, Gruppenmitglied und Backgroundsänger. Sechs Auftritte bedeuten nicht sechs Soloteilnahmen.
| Jahr | Beitrag | Rolle von Gary Lux | Ergebnis des Beitrags |
|---|---|---|---|
| 1983 | „Hurricane“ – Westend | Mitglied der auftretenden Gruppe | Platz 9 |
| 1984 | „Einfach weg“ – Anita | Backgroundgesang | Platz 19 |
| 1985 | „Kinder dieser Welt“ | Solointerpret | Platz 8 |
| 1987 | „Nur noch Gefühl“ | Solointerpret | Platz 20 |
| 1993 | „Maria Magdalena“ – Tony Wegas | Backgroundgesang | Platz 14 |
| 1995 | „Die Welt dreht sich verkehrt“ – Stella Jones | Backgroundgesang | Platz 13 |
„Kinder dieser Welt“: Autorschaft richtig zuordnen
Die offizielle Eurovision-Dokumentation nennt Geoff Bastow und Mick Jackson für die Musik sowie Michael Kunze für den Text. Gary Lux ist der Interpret.
Seine umfangreiche eigene Kompositionsarbeit darf deshalb nicht dazu führen, ihm automatisch auch die Autorschaft seines bekanntesten ESC-Titels zuzuschreiben.
Erklärungen für Platzierungen bleiben Interpretationen
In Rückblicken werden Wettbewerbsergebnisse teilweise mit politischen oder gesellschaftlichen Umständen erklärt. Solche Deutungen sind von den gesicherten Platzierungen zu unterscheiden. Aus einer Rangfolge allein lässt sich keine eindeutige Ursache ableiten.
Offizielle Eurovision-Seite zu 1985 mit Autorenangaben · ORF-Archiv: Originalauftritt von 1985 · Übersicht aller sechs Bühnenauftritte.
4. Musikstil und musikalische Arbeitsweise
Popgesang mit instrumentaler Grundlage
Lux verbindet seine Arbeit als Sänger mit der Ausbildung am Klavier. Harmonie, Mehrstimmigkeit und die praktische Umsetzung eines Songs gehören dadurch eng zusammen.
Mehrere Rollen statt eines einzigen Genres
Als Solointerpret, Keyboarder einer Rockband, Produzent oder Leiter einer Fernsehshow arbeitet er in unterschiedlichen musikalischen Umgebungen. Ein einzelnes Genre beschreibt seine gesamte Laufbahn deshalb nur unzureichend.
Arrangement als kreative Leistung
Ein Arrangement legt fest, wie ein vorhandenes Lied klanglich gestaltet wird: Welche Instrumente spielen? Wie sind Stimmen verteilt? Wo entstehen Pausen, Übergänge und Steigerungen?
Lux ist in zahlreichen solchen Zusammenhängen dokumentiert. Das unterscheidet seine Arbeit von einer ausschließlich auf den eigenen Gesang ausgerichteten Karriere.
Chorarbeit und Begleitgesang
Die frühen Beiträge bei Falco, die Eurovision-Auftritte im Background und spätere Fernsehproduktionen zeigen eine wiederkehrende Spezialisierung: Stimmen müssen als Ensemble präzise funktionieren, ohne zwangsläufig selbst im Vordergrund zu stehen.
Grundlagen: Ausbildung und musikalische Arbeitsfelder · Fachlexikon zu Komposition, Produktion und Arrangement.
5. Texte, Themen und Autorschaft
Emotion und direkte Ansprache
„Kinder dieser Welt“, „Nur noch Gefühl“ und spätere Titel wie „Das Herz kann nicht denken“ zeigen eine Nähe zu emotionaler, unmittelbar verständlicher Popsprache.
Gesellschaftliche und karitative Anliegen
Seine Arbeit für „Licht ins Dunkel“ und weitere soziale Projekte verbindet Musik mit einem konkreten öffentlichen Anliegen. Dabei können Komposition, Produktion und Aufführung unterschiedliche Funktionen übernehmen.
Interpret, Texter und Komponist sind nicht immer dieselbe Person
Die offizielle Biografie nennt Lux auch als Texter und Komponisten. Das bedeutet nicht, dass jedes von ihm gesungene Lied vollständig von ihm geschrieben wurde.
Besonders „Kinder dieser Welt“ zeigt diese Unterscheidung deutlich: Der öffentlich mit ihm verbundene Song besitzt separat dokumentierte Autorencredits.
WIR4-Repertoire getrennt betrachten
Wenn Lux mit WIR4 ein Lied von Georg Danzer, Wolfgang Ambros oder Rainhard Fendrich singt, bleibt die ursprüngliche Autorschaft erhalten. Die Leistung von WIR4 liegt dann in Interpretation und Arrangement.
Originalcredits von „Kinder dieser Welt“ · Eigene Kompositions- und Textarbeit.
6. Diskografie und Werke im Überblick
Gary Lux hat in vielen unterschiedlichen Funktionen an Tonträgern mitgewirkt. Die folgende Übersicht trennt Soloaufnahmen, Gruppenveröffentlichungen und Produktionsarbeiten. Sie ist keine vollständige Sessionografie.
Ausgewählte eigene und gemeinschaftliche Veröffentlichungen
| Jahr | Veröffentlichung | Einordnung |
|---|---|---|
| 1983 | Hurricane | Westend; Eurovision-Beitrag der Gruppe. |
| 1984 | Kumm hoit mi | Gitti & Gary; österreichischer Singleerfolg. |
| 1985 | Kinder dieser Welt | Solosingle und Eurovision-Beitrag. |
| 1987 | Nur noch Gefühl | Solosingle und Eurovision-Beitrag. |
| 2014 | Noch Vuan | Album von WIR4; Lux ist als Bandmitglied und in der Produktionsgeschichte beteiligt. |
| 2022 | A Hand wascht die andere | Gemeinsame Veröffentlichung von Gary Lux und Ulli Bäer. |
| 2022 | Tinkerbell | Solo-Veröffentlichung laut offizieller Künstlerbiografie. |
| 2024 | Das Herz kann nicht denken | Solo-Veröffentlichung laut offizieller Künstlerbiografie. |
| 2025 | Nur Du | Solo-Veröffentlichung laut offizieller Künstlerbiografie. |
| 2026 | Time is right | Aktuelle Veröffentlichung laut offizieller Künstlerbiografie. |
Soloalbum „Perfekt“
Die offizielle Biografie nennt Produktion und Veröffentlichung des Soloalbums „Perfekt“. Ein hier ausreichend gesichert ausgewertetes ursprüngliches Erscheinungsjahr liegt nicht vor. Deshalb wird keine Jahreszahl ergänzt.
Weitere wichtige Werkzusammenhänge
- „Wie beim ersten Mal“ – Ö3-Jubiläumsproduktion mit zahlreichen österreichischen Künstlern.
- „The Warning“ von den Flying Pickets – Arrangement und Produktion laut Künstlerbiografie.
- Studio- und Liveaufnahmen mit Austria 3.
- Produktionen für „Licht ins Dunkel“.
- „Tanze für uns Maestoso“ – Komposition und Produktion für Gregor Glanz mit Barbara Helfgott.
- WIR4-Liveveröffentlichungen mit Austria-3-Repertoire.
Was nicht als Gary-Lux-Soloalbum zählt
- Ein Falco-Album mit Chorbeteiligung von Lux.
- Ein Album, das er für andere Künstler produziert hat.
- Eine Veröffentlichung von Westend oder WIR4.
- Eine TV-Aufnahme, an der er als musikalischer Leiter beteiligt war.
Ein sinnvoller Einstieg
- „Kinder dieser Welt“ – der bekannteste Solotitel.
- „Hurricane“ – die frühe Gruppen- und Eurovision-Phase.
- „Kumm hoit mi“ – der österreichische Duetterfolg.
- „Nur noch Gefühl“ – die zweite Solo-ESC-Teilnahme.
- „Perfekt“ – ein Zugang zur eigenen Albumarbeit.
- WIR4: „Noch Vuan“ – die spätere Bandidentität.
- Die Veröffentlichungen seit 2022 – die gegenwärtige Soloarbeit.
Werkrecherche: Offizielle Veröffentlichungshinweise · Discogs: Tonträger und Credits · Ausgaben des Albums „Perfekt“ recherchieren.
7. Kooperationen und musikalische Weggefährten
Falco
Lux berichtet von Chorarbeit an „Einzelhaft“ und von späterer Bandarbeit. Diese Verbindung gehört zu den frühen wichtigen Stationen seiner Laufbahn.
Wolfgang Ambros, Georg Danzer und Rainhard Fendrich
Mit diesen Künstlern arbeitete er im Studio und auf der Bühne. In der Austria-3-Begleitband trafen diese musikalischen Zusammenhänge unmittelbar aufeinander.
Peter Cornelius
Die offizielle Biografie nennt Lux als Keyboarder und Sänger im Umfeld von Peter Cornelius. Solche Arbeit verlangt die Anpassung an die Handschrift eines anderen Songwriters.
Ulli Bäer
Neben der gemeinsamen Bandgeschichte veröffentlichten Lux und Bäer 2022 „A Hand wascht die andere“. Das Projekt verbindet zwei Musiker mit jeweils eigener Solokarriere.
Internationale Zusammenarbeit
Seine Biografie nennt unter anderem José Carreras, Shinji Tanimura, John Travolta, Chick Corea und Julia Migenes. Ohne Einzelcredits wird daraus nicht pauschal eine gemeinsame Albumdiskografie konstruiert.
Ausführliche Liste beruflicher Kooperationen · Persönlicher Rückblick auf Falco und die frühen Jahre.
8. Austria 3, WIR4 und Bandbesetzung
Austria 3 war das Sängertrio
Austria 3 bestand aus Wolfgang Ambros, Georg Danzer und Rainhard Fendrich. Gary Lux gehörte zur Begleitband. Diese Unterscheidung ist für die korrekte Darstellung wesentlich.
WIR4 als eigenständige Formation
Seit 2011 stehen vier Musiker mit dieser gemeinsamen Vorgeschichte unter eigenem Bandnamen auf der Bühne.
| Mitglied | Funktion |
|---|---|
| Gary Lux | Keyboards und Gesang. |
| Ulli Bäer | Gitarre und Gesang. |
| Harald Fendrich | Bass und Gesang. |
| Harry Stampfer | Schlagzeug. |
Mehr als ein reines Erinnerungsprojekt
WIR4 spielt eigene Songs, Lieder aus dem gemeinsamen Austria-3-Umfeld und internationale Titel in Wiener Übertragungen. Die Gruppe ist deshalb nicht einfach ein neuer Name für das ursprüngliche Sängertrio.
Gary Lux innerhalb der Band
Seine Keyboards ergänzen die Besetzung aus Gitarre, Bass und Schlagzeug um weitere Klangfarben. Der Gesang verbindet sich mit den Stimmen von Bäer und Harald Fendrich.
9. Studioproduktion, Fernsehen und musikalische Leitung
Uptone in Klosterneuburg
Das Österreichische Musiklexikon und die Künstlerbiografie nennen Lux als Betreiber eines Tonstudios in Klosterneuburg. Dort entstehen unter anderem Musikproduktionen, Arrangements, Jingles und Sounddesign.
„Wie beim ersten Mal“
Für die Jubiläums-CD zu 25 Jahren Ö3 übernahm Lux nach offizieller Darstellung Text, Komposition, Arrangement und Produktion. Zahlreiche österreichische Künstler wirkten mit.
Die Biografie nennt vierzehn Wochen in den österreichischen Charts. Diese Angabe bezieht sich auf das gemeinsame Projekt, nicht auf eine zusätzliche Soloalbum-Platzierung.
Musikalische Leitung von Fernsehformaten
Zu den dokumentierten Arbeitszusammenhängen zählen:
- „Licht ins Dunkel“.
- „Grand Prix der Volksmusik“.
- „Starnacht“-Produktionen.
- „Wenn die Musi spielt“.
- Romy- und Nestroy-Galas.
- „Energy Globe Award“.
- Gesangsarbeit für das „Dancing Stars“-Orchester und „Starmania“.
Was musikalische Leitung bedeutet
Diese Funktion ist von einem bloßen Gastauftritt zu unterscheiden. Sie kann Repertoireplanung, Arrangements, Probenarbeit, Abstimmung mit Sängern und Koordination musikalischer Abläufe umfassen.
Die konkrete Verantwortung hängt von der jeweiligen Produktion ab. Eine Nennung in einer Karrierebiografie bedeutet nicht automatisch die Leitung jeder Ausgabe eines Formats.
Dokumentierte Produktions- und Fernsehaufgaben · Studio und ORF-Arbeiten im Musiklexikon.
10. Live-Auftritte und Tourneen
Unterschiedliche Bühnenrollen
Lux tritt als Solosänger, Keyboarder, Ensemblemitglied und musikalischer Leiter auf. Diese Rollen verlangen unterschiedliche Formen von Präsenz: einmal steht die eigene Stimme im Zentrum, ein anderes Mal das Funktionieren des gesamten Ensembles.
Die WIR4-Jubiläumstour 2026
2026 feiert WIR4 sein 15-jähriges Bestehen. Das Programm verbindet eigene Bandgeschichte, Austria-3-Repertoire und eine Würdigung Georg Danzers zu dessen 80. Geburtstag.
Aktuelle Termine
Für konkrete Auftritte sind die offizielle WIR4-Seite, Lux’ persönliche Website und die jeweilige Spielstätte die passenden Anlaufstellen.
Ein WIR4-Termin ist kein Gary-Lux-Soloabend. Umgekehrt bedeutet ein persönlicher Auftritt von Lux nicht automatisch, dass die vollständige Band beteiligt ist.
WIR4: Konzertkalender · Gary Lux: aktuelle Informationen · Weitere aktuelle Auftritte suchen.
11. Auszeichnungen und Erfolge
Dokumentierte österreichische Singleplatzierungen
| Veröffentlichung | Jahr | Höchstplatzierung Österreich |
|---|---|---|
| Kumm hoit mi – Gitti & Gary | 1984 | Platz 3. |
| Kinder dieser Welt | 1985 | Platz 11. |
Eurovision-Erfolge
Platz acht mit „Kinder dieser Welt“ ist sein bestes Eurovision-Ergebnis als Hauptinterpret. Die insgesamt sechs Bühnenauftritte machten ihn zu einem besonders häufig beteiligten österreichischen Eurovision-Musiker.
Ehrenzeichen
- 2022: Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich.
- Mai 2026: Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich – laut offizieller Künstlerbiografie.
Die niederösterreichische Ehrung wird auch im Porträt der Wiener Zeitung genannt. Für die Bundesauszeichnung von 2026 wird hier ausdrücklich die Künstlerwebsite als Quelle ausgewiesen.
Keine Vermischung von Erfolgsmaßstäben
Eurovision-Platzierungen, Verkaufscharts, Rundfunkeinsätze und Ehrenzeichen messen unterschiedliche Dinge. Ein achter Platz beim Wettbewerb ist keine österreichische Verkaufschartposition.
Offizielle Angaben zu den Ehrungen · Wiener Zeitung: Karriere und niederösterreichische Auszeichnung · Verkaufschartübersicht.
12. Kulturelle Bedeutung und Einfluss
Die sichtbare und die unsichtbare Musikarbeit
Lux’ Karriere zeigt besonders anschaulich, wie viel musikalische Arbeit außerhalb des bekanntesten Namens auf einem Plattencover entsteht. Chorsätze, Arrangements, Studioarbeit und Probenleitung prägen das Ergebnis entscheidend.
Ein Bindeglied österreichischer Popgeschichte
Falco, Ambros, Danzer, Fendrich, Cornelius und WIR4 stehen für unterschiedliche Bereiche des österreichischen Musiklebens. Lux’ Arbeit verbindet diese Zusammenhänge über Jahrzehnte.
Eurovision als Teil, nicht als Ganzes
Die sechs Eurovision-Auftritte sind ein starker öffentlicher Bezugspunkt. Sie bilden jedoch nur einen Ausschnitt einer umfangreichen Berufslaufbahn ab.
Musik für gesellschaftliche Anliegen
Die Beteiligung an karitativen Produktionen und Fernsehaktionen zeigt eine weitere Wirkungsebene: Musik kann Aufmerksamkeit und gemeinschaftliches Engagement unterstützen.
Grundlagen: Musikgeschichtliche Einordnung · Arbeitsfelder und soziale Projekte.
13. Interessante Fakten
- Gary Lux wurde in Kanada geboren und kam als Kind nach Österreich.
- Sein bürgerlicher Vorname lautet Gerhard.
- Er absolvierte auch eine technische Ausbildung.
- Seine musikalische Grundlage ist eine langjährige klassische Klavierausbildung.
- Er sang nach eigener Darstellung Chorstimmen auf Falcos „Einzelhaft“.
- Aus diesem Studiozusammenhang entwickelte sich nach seiner Erinnerung Westend.
- Er trat dreimal in einer Hauptinterpretenrolle und dreimal im Background beim Eurovision Song Contest auf.
- „Kinder dieser Welt“ wurde nicht von ihm selbst geschrieben.
- Er arbeitete auch in Los Angeles.
- Seit 2011 gehört er zu WIR4.
- Seine Arbeit umfasst auch Jingles, Signations und Sounddesign.
- Die offizielle Biografie nennt 2026 die Veröffentlichung „Time is right“.
Biografische Details · Erinnerungen an Falco und Westend · Originalcredits von 1985.
14. Aussagen und persönliche Perspektiven
Die folgenden kurzen Aussagen stammen aus dem Interview der Wiener Zeitung vom 18. Mai 2026.
Über Westends Vorbereitung auf den Eurovision-Auftritt
„Wir mussten dafür sogar extra tanzen lernen – wir waren ja Musiker und keine Tänzer.“
Die Aussage verdeutlicht den Unterschied zwischen Studioerfahrung und einer choreografierten Fernsehperformance.
Über „Kinder dieser Welt“
„Das Lied wurde sogar in England veröffentlicht und war ein echtes Karrieretrampolin.“
Lux beschreibt hier die berufliche Bedeutung des Songs. Die Veröffentlichung in einem Land bedeutet nicht automatisch eine dortige Chartplatzierung.
Über die langfristige Wirkung
„Das Schöne ist, dass der Song heute ein Evergreen ist und immer noch im Radio läuft.“
Das ist seine persönliche Einordnung der fortdauernden Bekanntheit, keine vollständig ausgewertete aktuelle Airplaystatistik.
15. Medien und Rezeption
Die Eurovision-Erinnerung
Medienporträts beginnen häufig mit „Kinder dieser Welt“ oder den sechs Eurovision-Auftritten. Diese Schwerpunkte sind nachvollziehbar, können aber seine umfangreiche Produktionsarbeit verdecken.
Das Bild des vielseitigen Profis
Die eigene Website betont Professionalität, musikalische Bandbreite und langjährige Zusammenarbeit. Das ist eine Selbstdarstellung aus dem Künstlerumfeld. Einzelne belegte Credits sind für konkrete Produktionsfragen aussagekräftiger.
Aktuelle Interviews als historische Innenansicht
Das Interview von 2026 bietet Erinnerungen an frühe Studioarbeit, Westend und den Eurovision-Alltag. Solche Aussagen sind wichtige persönliche Quellen, aber nicht mit unabhängig erhobenen Erfolgsstatistiken gleichzusetzen.
Begründungen für Wettbewerbsergebnisse kritisch lesen
Wenn eine schlechte Platzierung mit einer politischen Affäre erklärt wird, ist das eine Deutung. Ohne weitere Belege wird sie hier nicht als gesicherte Ursache übernommen.
16. TV, Videos, Radio und Konzertaufnahmen
Originalauftritt von 1985
ORF ON bietet einen Archiveintrag mit dem Auftritt „Kinder dieser Welt“ vom Eurovision Song Contest am 4. Mai 1985. Der Beitrag ist dort als dauerhaft verfügbar gekennzeichnet.
- ORF ON: „Kinder dieser Welt“, Originalauftritt 1985
- Westend 1983 suchen
- „Nur noch Gefühl“ 1987 suchen
Weitere Songs
- „Kumm hoit mi“ suchen
- „A Hand wascht die andere“ suchen
- „Tinkerbell“ suchen
- „Das Herz kann nicht denken“ suchen
- „Nur Du“ suchen
- „Time is right“ suchen
WIR4 und Austria 3
Fernsehen und Produktionsarbeit
- Weitere Beiträge bei ORF ON suchen
- „Licht ins Dunkel“-Aufnahmen suchen
- Informationen zur musikalischen Leitung suchen
- Gespräche über die Studioarbeit suchen
Radio und Audioarchive
- Gary Lux bei ORF Sound suchen
- Ö1-Beiträge suchen
- Radiointerviews suchen
- Audiogespräche auf SoundCloud suchen
Suchlinks garantieren keine vollständigen, kostenlosen oder dauerhaft verfügbaren Mitschnitte. Offizielle Veröffentlichungen, Fernsehausschnitte und Fanaufnahmen müssen voneinander unterschieden werden.
17. Aktuelle Informationen, Suchlinks und soziale Medien
Offizielle und vertiefende Informationen
- Offizielle Gary-Lux-Website
- Offizielle Biografie und aktuelle Veröffentlichungen
- Österreichisches Musiklexikon
- WIR4: Band, Konzerte und Veröffentlichungen
- Wiener Zeitung: Interview von 2026
- Discogs: Veröffentlichungen und Credits
Google, Bilder und aktuelle Nachrichten
- Gary Lux auf Google suchen
- Gary Lux bei Google Bilder suchen
- Aktuelle Nachrichten suchen
- Nachrichten der letzten Woche suchen
- Aktuelle Interviews suchen
- Aktuelle Konzerttermine suchen
Musik und Streaming
- YouTube: Musik und Videos suchen
- SoundCloud: nach Gary Lux suchen
- Spotify: nach Gary Lux suchen
- Apple Music: nach Gary Lux suchen
- Discogs: zusätzliche Tonträgersuche
Soziale Medien: ausdrücklich als Suchangebote
Die folgenden Links sind Suchabfragen, keine Bestätigung eines bestimmten offiziellen Accounts. Authentische Profile sollten möglichst über die persönliche Website oder die offizielle Bandseite aufgerufen werden.
- Gary Lux auf Facebook suchen
- Instagram-Profile und Beiträge suchen
- Gary Lux auf TikTok suchen
- Nach offiziellen YouTube-Kanälen suchen
Musikalische Weggefährten weiter erkunden
- Ulli Bäer: gemeinsame Projekte · Gemeinsame Aufnahmen suchen
- Harald Fendrich: Bandgeschichte · WIR4-Aufnahmen suchen
- Harry Stampfer: gemeinsame Konzertarbeit · Aufnahmen suchen
- Falco: frühe Studioverbindung
- Wolfgang Ambros: Zusammenarbeit
- Georg Danzer: Zusammenarbeit
- Rainhard Fendrich: Zusammenarbeit
- Peter Cornelius: Zusammenarbeit
- Westend: Geschichte und Eurovision-Auftritt
Bilder, Videos und Audioaufnahmen aus Suchmaschinen sind nicht automatisch zur Veröffentlichung freigegeben. Vor einer Weiterverwendung müssen Bildrechte, Urheberangaben und gegebenenfalls Nutzungsgenehmigungen geprüft werden.
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7. Okt 2026 Georg Danzer wär heute 80 Jahre - hier am Donauinselfest 2005 das ganze Konzert
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Der legendäre Austropop-Pionier wurde am 7. Oktober 1946 in Wien geboren und ist im Juni 2007 verstorben. Zu diesem runden 80. Geburtstag widmen ihm die Radio- und Fernsehstationen den großen Programmschwerpunkt.
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Austropop Musiker Linkliste (41–50)
The Uptown Monotones
The Uptown Monotones sind eine steirische Fusion- und Akustik-Pop-Band, gegründet 2002, die mit genreübergreifender Vielseitigkeit und verspielten Live-Shows europaweit bekannt wurde. HipHop, Reggae, Drum’n’Bass und Singer/Songwriter fließen in ihren Sound ein. Sie begeistern mit Spontaneität und musikalischem Experiment.
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The Weight
The Weight ist eine Wiener Rockband, die den Vintage-Sound der 1970er Jahre mit modernen Arrangements zelebriert. Hymnische Songs, Orgelklang und Blues-Gitarren prägen ihre Konzerte. Nach kurzer Zeit avancierten sie zu einem der originellsten Retro-Rock-Acts Österreichs.
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Denk
Denk ist eine Wiener Popband rund um Birgit Denk, gegründet 2001, deren Dialekttexte Wiener Alltag und Gesellschaft mit viel Schmäh reflektieren. Die Gruppe verbindet akustische Arrangements und Rock mit aufmerksamkeitsstarker Sprache. Denk tritt sowohl mit großer Band als auch unplugged auf und ist für musikalische Eigenständigkeit bekannt.
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Restless Bones
Restless Bones ist eine österreichische Classic-Rock-Band, deren Musik sich durch kraftvolle Gitarrensoli und energiegeladene Liveauftritte auszeichnet. Ihr Stil orientiert sich an britischem Blues-Rock, angereichert mit modernen Einflüssen. Die Band begeistert seit Jahren auch außerhalb Österreichs.
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The Base
The Base ist eine Grazer Indie-Rock-Band, gegründet 1989, mit eigenständigem Sound und international inspirierten Arrangements. Mit Blues-, Folk- und Alternative-Elementen prägten sie die steirische Musikregion und veröffentlichten zahlreiche Alben. Die Band ist bekannt für ihre musikalische Vielseitigkeit und Langlebigkeit.
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The Boys You Know
The Boys You Know sind eine Wiener Indie-Rock-Band, gegründet 2011, und bekannt für ihren melodiösen Gitarrenpop und introspektive englische Texte. Ihre Veröffentlichungen wurden mehrfach auf FM4 gespielt und die Band ist für lässige Arrangements und mitreißende Live-Shows bekannt. Sie sind ein fester Bestandteil der Indie-Szene Österreichs.
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Velojet
Velojet ist eine Indie-Band aus Oberösterreich, gegründet 2003, deren Zeitlosigkeit und Melodik zwischen Britpop, Folk und Psychedelic für Kritikerlob sorgt. Alben wie „Velojet“ und „Panorama“ werden regelmäßig auf Festivals gespielt. Velojet steht für kluge Arrangements und lässige Live-Präsentation.
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Steaming Satellites
Steaming Satellites ist eine Salzburger Indie-Rock-Band, gegründet 2006, mit einem Mix aus Alternativ, elektronischem Rock und markanter Bühnenpräsenz. Sie tourten als Support für Muse und Kooks und gelten als feste Größe der österreichischen Indie-Szene. Ihre Alben werden regelmäßig für innovative Sounds gelobt.
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Catastrophe & Cure
Catastrophe & Cure ist eine oberösterreichische Indie-Band, die für sphärische Sounds, nachdenkliche Texte und internationalen Anspruch bekannt ist. Mit Alben wie „Blank Spots“ gewannen sie den FM4 Award und tourten auf internationalen Festivals. Ihr Mix aus elektronischen und klassischen Elementen ist heute genreprägend.
Joesi Prokopetz – der Sprachkünstler hinter Austropop-Klassikern, DÖF und Wiener Kabarett
Joesi Prokopetz prägte die österreichische Musikgeschichte zunächst nicht als Sänger im Vordergrund, sondern als Autor hinter einer unverwechselbaren Stimme: Für Wolfgang Ambros schrieb er „Da Hofa“, „Es lebe der Zentralfriedhof“ und weitere zentrale Lieder des Austropop.
Mit Manfred Tauchen und Ambros entwickelte er „Der Watzmann ruft“. Als Mitglied von DÖF wurde er mit „Codo“ auch international bekannt. Später rückten Kabarett, satirische Bücher, Bühnenrollen und Kriminalromane stärker ins Zentrum seiner Arbeit.
Der gemeinsame Nenner ist die Sprache: Prokopetz beobachtet, verdreht, verkürzt und überzeichnet. Aus alltäglichen Wendungen entstehen Liedfiguren, aus einer Moritat wird Jahrzehnte später ein Kriminalroman, aus Wiener Schmäh eine präzise satirische Perspektive.
Recherche- und Informationsstand: 4. November 2026. Liedtext, Komposition, Interpretation, Bandmitgliedschaft, Kabarett und Literatur werden ausdrücklich voneinander unterschieden.
1. Einleitung und Überblick
Joesi Prokopetz heißt bürgerlich Josef Prokopetz. Der Vorname „Joesi“ wird „Tschosi“ ausgesprochen. Er ist Liedtexter, Musiker, Kabarettist, Autor und Darsteller.
Ein einzelnes Bandgründungsjahr beschreibt seine Laufbahn nicht: Die Tätigkeit als Liedautor, die Gruppe DÖF, die Solokarriere und die späteren Kabarettprogramme sind unterschiedliche Arbeitszusammenhänge.
Steckbrief
- Name: Josef „Joesi“ Prokopetz
- Geboren: 13. März 1952 in Wien
- Tätigkeit: Liedtexter, Musiker, Kabarettist, Schriftsteller und Darsteller
- Früher Weggefährte: Wolfgang Ambros
- Durchbruch als Textautor: „Da Hofa“, 1971
- Wichtiges Gemeinschaftswerk: „Der Watzmann ruft“
- Bandprojekt: DÖF – Deutsch-Österreichisches Feingefühl
- International bekanntester DÖF-Titel: „Codo“, 1983
- Bekannter Solotitel: „Sind Sie Single?“
- Kabarettfigur: Alfons Rädl, ab 1990
- Intendant der Ybbsiade: 2015–2021
- Salzburger Stier: 2009
- Aktuelle Arbeitsfelder: Kabarett, Lesungen und Kriminalromane
Grundlagen: Österreichisches Kabarettarchiv · Offizielle Biografie.
2. Biografie, Herkunft und Karrieregeschichte
Die Begegnung mit Wolfgang Ambros
Prokopetz und Ambros besuchten dieselbe Klasse an der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt in Wien. Aus dieser frühen Bekanntschaft entwickelte sich eine Zusammenarbeit, die österreichische Popgeschichte schrieb.
Prokopetz begann Ende der 1960er-Jahre, zunächst im privaten Rahmen Texte zu schreiben. 1971 wurde er mit dem Text zu „Da Hofa“ öffentlich bekannt.
1971: ein Text wird zum Schlüsselereignis
Wolfgang Ambros vertonte und sang „Da Hofa“. Prokopetz schrieb die Wiener Dialektmoritat. Der Erfolg machte sichtbar, dass lokale Alltagssprache ein breites Publikum erreichen konnte, ohne sich auf Volksmusik oder eine komische Einlage beschränken zu müssen.
Die 1970er-Jahre: Liedtexte und Gemeinschaftswerke
Es folgten zahlreiche Texte für Ambros sowie Arbeiten im gemeinsamen Umfeld mit Manfred Tauchen. „Es lebe der Zentralfriedhof“, „Baba und foi net“ und „Du bist wia die Wintasun“ gehören zu den prägenden Titeln.
Prokopetz schrieb außerdem für andere Interpreten, darunter Stefanie Werger, Wilfried und Rainhard Fendrich. Die genaue Beteiligung ist jeweils anhand der einzelnen Werkcredits zu prüfen.
1983: DÖF
Mit Manfred Tauchen sowie Annette und Inga Humpe entstand ein international erfolgreiches Popprojekt. „Codo … düse im Sauseschritt“ wurde zum größten gemeinsamen Erfolg.
Die kurze Solokarriere
Nach DÖF veröffentlichte Prokopetz eigene Singles. „Na guat daunn net“ und „Sind Sie Single?“ gehören zu den bekanntesten.
Diese Phase zeigte ihn nicht mehr nur als Autor hinter anderen Stimmen, sondern als eigenen Interpreten und Darsteller seiner sprachlichen Figuren.
1990: Alfons Rädl
Mit der Kabarettfigur Rädl entwickelte Prokopetz ein neues Bühnenzentrum. Die Figur stand im Mittelpunkt mehrerer Programme und führte die genaue Beobachtung österreichischer Alltagssprache in eine andere Kunstform weiter.
Bücher, Radio und Fernsehauftritte
In den folgenden Jahrzehnten kamen satirische Bücher, Radiosendungen und regelmäßige Fernsehauftritte hinzu. Seit 2005 ist er als wiederkehrender Gast von „Was gibt es Neues?“ dokumentiert.
2015 bis 2021: Ybbsiade
Als Intendant des niederösterreichischen Festivals übernahm Prokopetz auch kuratorische Verantwortung. Diese Aufgabe ist von seinen eigenen Bühnenauftritten zu unterscheiden.
Seit den 2020er-Jahren: Austropop als Kriminalstoff
Mit „Hofer“ überführte er die Welt seines berühmten Liedtextes in einen Kriminalroman. „Die Blume aus dem Gemeindebau“ wurde ebenfalls zum literarischen Ausgangspunkt.
Die aktuelle Verlagsseite führt außerdem einen Roman mit dem Titel „Es lebe der Zentralfriedhof“. Aus dem Liedkanon entsteht damit eine neue literarische Werkreihe.
Vertiefung: Wien Geschichte Wiki · Karrierechronik des Kabarettarchivs · Aktuelle literarische Arbeiten beim Verlag.
3. Die Zusammenarbeit mit Wolfgang Ambros
Textautor und musikalischer Interpret
Bei „Da Hofa“ ist die Rollenverteilung besonders klar: Prokopetz schrieb den Text, Ambros die Musik. Die Aufnahme ist eng mit Ambros’ Stimme und Vortrag verbunden.
Der Erfolg darf deshalb weder ausschließlich dem Sänger noch ausschließlich dem Textautor zugerechnet werden. Das Lied entstand aus dem Zusammenwirken unterschiedlicher Leistungen.
Wichtige Textarbeiten
- „Da Hofa“
- „Es lebe der Zentralfriedhof“
- „Baba und foi net“
- „Du bist wia die Wintasun“
- „Die Blume aus dem Gemeindebau“
- „Hoit, do is a Spoit“
2021: „Aktenzeichen 71/21“
Die Fortsetzung von „Da Hofa“ griff die Geschichte fünfzig Jahre später erneut auf. Auch hier werden Wolfgang Ambros für die Musik und Prokopetz für den Text genannt.
Kein pauschaler Autorencredit für jedes Ambros-Lied
Die lange Zusammenarbeit bedeutet nicht, dass sämtliche von Ambros gesungenen Texte von Prokopetz stammen. Andere Autoren und Ambros’ eigene Textarbeit gehören ebenfalls zum Repertoire.
Dokumentierte Textarbeiten · „Da Hofa“ und seine Fortsetzung.
4. Der Watzmann ruft und gemeinsame Bühnenwerke
Ambros, Tauchen und Prokopetz
„Der Watzmann ruft“ entstand im gemeinsamen künstlerischen Umfeld der drei. Die parodistische Alpenwelt verbindet Musik, Figuren, Dialekt und grotesken Humor.
Entstehung, Hörspiel und Tonträger unterscheiden
Das Projekt entwickelte sich über mehrere Fassungen. Frühe Aufführungen und die Radioform gingen der bekannten Tonträgerveröffentlichung von 1974 voraus.
Ein einzelnes Jahr darf deshalb nicht ohne Erklärung für sämtliche Entwicklungsschritte verwendet werden.
Weitere Gemeinschaftswerke
Auch „Der Fäustling“ und „Schaffnerlos“ gehören zum gemeinsamen Umfeld. Für Musik, Text und konkrete Rollenverteilung sind die jeweiligen Originalcredits maßgeblich.
Autor und Darsteller
Prokopetz schrieb nicht nur für die Bühne, sondern stand in diesem Zusammenhang auch selbst darauf. Seine spätere Kabarettkarriere ist damit nicht völlig von der frühen Musiktheaterarbeit getrennt.
Werkzusammenhänge im Kabarettarchiv · Historische und spätere Bühnenfassungen suchen.
5. DÖF und die eigene Musikkarriere
Deutsch-Österreichisches Feingefühl
DÖF verband Prokopetz und Manfred Tauchen mit Annette und Inga Humpe. Das Projekt wurde im Umfeld der Neuen Deutschen Welle einem internationalen Publikum bekannt.
| Beteiligte | Einordnung |
|---|---|
| Joesi Prokopetz | Musiker, Autor und Darsteller. |
| Manfred Tauchen | Musiker, Autor und Mitinitiator. |
| Annette Humpe | Zentrale musikalische und produktionstechnische Mitwirkung. |
| Inga Humpe | Gesang und musikalische Beteiligung. |
„Codo“
Das Lied erschien 1983. Fantasiefigur, eingängiger Refrain und eine Mischung aus gesprochenen und gesungenen Passagen schufen eine unmittelbar erkennbare Popform.
„Taxi“
Der Titel gehört zu den weiteren bekannten Arbeiten des DÖF-Umfelds. Das Kabarettarchiv nennt beide Songs ausdrücklich als Hitparadenerfolge.
Soloarbeiten nach DÖF
Prokopetz veröffentlichte in den folgenden Jahren Singles, die Sprachwitz und Alltagssituationen in den Mittelpunkt stellten. Der Übergang zum Kabarett ist darin bereits gut erkennbar.
6. Musikalischer und sprachlicher Stil
Mehrere musikalische Felder
Prokopetz ist nicht auf ein Genre festgelegt. Dialektrock, musikalische Moritat, Alpenparodie, NDW-Pop und kabarettistischer Song bilden verschiedene Stationen.
Die Sprache als Konstante
Wiederkehrend sind genaue Beobachtung, verknappte Figurenzeichnung, Doppeldeutigkeit und der Wechsel zwischen Komik und Unbehagen.
Dialekt als dramatische Sprache
Wienerisch liefert nicht nur lokale Farbe. Es bestimmt, wie eine Figur klingt, aus welchem Umfeld sie zu kommen scheint und welche Haltung sie vermittelt.
Der gesprochene Rhythmus
Viele Texte besitzen eine starke Nähe zur gesprochenen Szene. Der Schritt vom Lied zur Kabarettfigur ist deshalb ästhetisch nachvollziehbar, auch wenn die Werkformen verschieden bleiben.
Überblick über die unterschiedlichen Arbeitsfelder · Die Moritat als frühes Beispiel.
7. Texte, Figuren und Themen
Das vermeintlich gemütliche Wien
„Da Hofa“ zeigt hinter einer vertrauten Alltagsszene Vorurteile und kollektive Mechanismen. Das Lied wird als kritischer Kommentar auf das angeblich „goldene Wienerherz“ eingeordnet.
Tod und schwarzer Humor
„Es lebe der Zentralfriedhof“ verbindet den Friedhof als konkreten Ort mit grotesker Lebendigkeit. Komik und Vergänglichkeit stehen dabei nicht im Widerspruch, sondern verstärken einander.
Liebe und Zärtlichkeit
„Du bist wia die Wintasun“ und „Die Blume aus dem Gemeindebau“ zeigen eine andere Seite derselben Autorschaft. Die Figurenwelt ist nicht auf satirische Härte beschränkt.
Alltag und sprachliche Fehlstellen
Kabarettprogramme und Bücher beobachten, wie Menschen reden, ausweichen, sich rechtfertigen und Widersprüche übersehen. Die Pointe entsteht häufig aus einer kleinen Verschiebung im scheinbar Selbstverständlichen.
Vom Lied zur langen Erzählung
Die Kriminalromane erweitern Figuren und Situationen, die ein Song nur in wenigen Minuten anreißen kann. Ein Roman ist dabei eine neue literarische Gestaltung, nicht bloß ein ausgeschriebener Liedtext.
Thematische Einordnung von „Da Hofa“ · Die Liedstoffe als Kriminalromane.
8. Diskografie und musikalische Werke im Überblick
Die Werkgruppen unterscheiden
Eine vollständige musikalische Bibliografie von Prokopetz umfasst mehr als Tonträger unter seinem Namen: Liedtexte für andere Interpreten, Gemeinschaftswerke, DÖF, Solosingles und Kabarettmitschnitte gehören jeweils in eigene Kategorien.
| Jahr | Werk oder Veröffentlichung | Rolle beziehungsweise Einordnung |
|---|---|---|
| 1971 | Da Hofa | Text für die Aufnahme von Wolfgang Ambros. |
| 1974 | Der Watzmann ruft | Tonträger des Gemeinschaftswerks mit Ambros und Tauchen; frühere Projektfassungen gingen voraus. |
| 1975 | Es lebe der Zentralfriedhof | Textarbeit im Ambros-Repertoire. |
| 1983 | Codo | DÖF; international erfolgreicher Gruppenbeitrag. |
| 1984 | Parkverbot (… ich irre wieder durch die Stadt) | Solosingle. |
| 1985 | Na guat daunn net | Solosingle. |
| 1985 | Auf dich hab ich g’wart | Solosingle. |
| 1985 | Guat is gangen … | Soloveröffentlichung. |
| 1986 | Sind Sie Single? | Bekannter Solotitel. |
| 1986 | Erwachsen | Solosingle. |
| 1987 | Lauter so Burschen wie mir | Solosingle. |
| 1987 | Sie hat den Twist | Solosingle. |
| 1987 | Flugzeug | Solosingle. |
| 1987 | Tschau Bella! | Solosingle. |
| 1988 | Der Trick mit dem Hüftknick | Solosingle. |
| 1989 | Bitte sprechen Sie jetzt | Solosingle. |
| 1991 | Sei imma höflich! | Zusammenarbeit mit Georg Danzer. |
| 2001 | Guat is gangan | Doppel-CD mit einem Querschnitt aus drei Jahrzehnten Arbeit. |
| 2021 | Aktenzeichen 71/21 | Text zur Fortsetzung von „Da Hofa“ mit Wolfgang Ambros. |
| 2022 | Da macht ma, da tuat ma | Spätere musikalische Veröffentlichung. |
Die Rückschau „Guat is gangan“
Die offizielle Biografie nennt Wolfgang Ambros, Stefanie Werger und Wilfried als Gäste. Der Titel ist von der ähnlich benannten Soloveröffentlichung aus den 1980er-Jahren zu unterscheiden.
Kabarettaufnahmen
- „Ansichten eines Klons!“ – DVD-Ausgabe, 2006.
- „Best of Alfons Rädl“ – DVD-Ausgabe, 2008.
- „Bitte nicht schießen!“ – dokumentierte DVD-Ausgabe, 2011.
- „Übrigens! Aber das nur nebenbei“ – dokumentierte DVD-Ausgabe, 2013.
Premiere und Tonträgerveröffentlichung können mehrere Jahre auseinanderliegen. „Bitte nicht schießen!“ begann als Bühnenprogramm bereits 2008, die hier genannte DVD-Ausgabe stammt aus 2011.
Ein sinnvoller Einstieg
- „Da Hofa“ – die frühe sprachliche Präzision.
- „Es lebe der Zentralfriedhof“ – schwarzer Humor und große Bildidee.
- „Der Watzmann ruft“ – die Verbindung von Musik und Theater.
- DÖF: „Codo“ – das internationale Popprojekt.
- „Sind Sie Single?“ – Prokopetz als eigener Interpret.
- „Guat is gangan“ – der Rückblick über mehrere Arbeitsfelder.
- Alfons Rädl und die Kabarettmitschnitte – die spätere Bühnenpersönlichkeit.
Werkrecherche: Offizielle Werkchronik · Kabarettarchiv mit Tonträgerangaben · Discogs: Ausgaben und Credits.
9. Kabarett, Bühne und Fernsehen
Alfons Rädl
Die 1990 geschaffene Figur stand im Zentrum mehrerer Programme. Sprachliche Genauigkeit und die Beobachtung eines österreichischen Sozialtyps wurden hier zur tragenden Bühnenform.
Ausgewählte Programme
- „Ansichten eines Klons“.
- „Bitte nicht schießen!“.
- „Übrigens! Aber das nur nebenbei“.
- „Die Schöpfung. Eine Beschwerde“.
- „Vorletzte Worte“.
- „Giraffen können nicht husten“.
- „Vollpension – Blick zurück nach vorn“.
- „Gürteltiere brauchen keine Hosenträger“.
Schauspiel und Operette
Prokopetz wirkte bei den Nestroy-Sommerspielen auf Burg Liechtenstein unter Elfriede Ott mit. 2015 war er in „Eine Nacht in Venedig“ bei den Seefestspielen Mörbisch zu sehen.
„Was gibt es Neues?“
Seit 2005 ist er als regelmäßiger Gast der ORF-Reihe dokumentiert. Die kurze, spontane Pointe verlangt eine andere Arbeitsform als ein abendfüllendes Soloprogramm.
Zusammenarbeit mit Dieter Chmelar
Auf „Evergrins“ folgte das gemeinsame Programm „FÜR und ZWIDER“. Die offizielle Website führt diese Zusammenarbeit 2026 ausdrücklich im aktuellen Programmangebot.
Historische Programme und Bühnenarbeit · Aktuelle Programme.
10. Bücher und Kriminalromane
Satirische Bücher
Zu den frühen schriftstellerischen Veröffentlichungen gehören „Um was geht’s eigentlich?“, „Ewig lockt der Mann“ und „lachenistgesundichlachmichkrank“.
2019 erschien „Alltag ist nicht ein Tag im All: Bekenntnisse eines Querulanten“. Die Titel zeigen den spielerischen Umgang mit vertrauten Sprachmustern.
Kriminalromane
| Jahr beziehungsweise Status | Titel | Einordnung |
|---|---|---|
| 2022 | Teufelskreuz | Kriminalroman im Servus Verlag. |
| 2023 | Hofer | Literarische Weiterentwicklung der Geschichte aus „Da Hofa“. |
| 2024 | Der Frauenausborger | Weiterer Kriminalroman. |
| 2025 | Die Blume aus dem Gemeindebau | Neuer Roman ausgehend vom bekannten Liedstoff. |
| Auf der aktuellen Verlagsseite geführt | Es lebe der Zentralfriedhof | Weiterer Kriminalroman; ein hier nicht gesondert verifiziertes Erstveröffentlichungsdatum wird nicht ergänzt. |
Die Songgeschichte als Ausgangspunkt
Ein Lied lässt Leerstellen offen. Ein Roman kann Vorgeschichte, Motive und Nebenfiguren entfalten. Die späteren Krimis stehen deshalb in Beziehung zum musikalischen Werk, sind aber eigenständige literarische Arbeiten.
Aktuelle Verlagsseite mit den Austropop-Krimis · Buchveröffentlichungen in der Künstlerchronik · Weitere Verlagsausgaben recherchieren.
11. Partner, Gruppen und Besetzungen
| Person oder Projekt | Zusammenhang |
|---|---|
| Wolfgang Ambros | Vertonung und Interpretation zahlreicher Prokopetz-Texte. |
| Manfred Tauchen | Musiktheater, „Der Watzmann ruft“ und DÖF. |
| Annette und Inga Humpe | DÖF und der internationale Popzusammenhang der frühen 1980er-Jahre. |
| Georg Danzer | Unter anderem „Sei imma höflich!“. |
| Stefanie Werger und Wilfried | Textarbeit und Beteiligung an späteren Rückblicksprojekten. |
| Elfriede Ott | Schauspielarbeit bei den Nestroy-Sommerspielen. |
| Dieter Chmelar | Gemeinsame Kabarettprogramme „Evergrins“ und „FÜR und ZWIDER“. |
Keine dauerhafte Begleitband für alle Arbeitsfelder
Liedtextproduktion, DÖF, Solomusik, Kabarett und Lesung sind unterschiedliche Konstellationen. Eine einzige über Jahrzehnte unveränderte „Joesi-Prokopetz-Band“ wird hier nicht behauptet.
12. Auszeichnungen und Erfolge
- 2001: Ybbser Spaßvogel.
- 2003: Goldenes Verdienstzeichen des Landes Wien.
- Berufstitel Professor: Entschließung vom 18. Dezember 2008; in anderen Biografien mit 2009 geführt.
- 2009: Salzburger Stier.
Verleihung und spätere Würdigung unterscheiden
Beim Berufstitel Professor erklärt die dokumentierte Entschließung von 2008, weshalb nicht alle Biografien dasselbe Jahr verwenden. Eine öffentliche Übergabe oder Berichterstattung kann später erfolgt sein.
DÖF und die Erfolgsbilanz
Die offizielle Biografie nennt für DÖF eine „Popkrone“ und umfangreiche europäische Verkäufe. Diese Angaben stammen aus der Künstlerdarstellung.
Ohne zusätzliche Zertifizierungs- und Chartprüfung werden die Verkaufszahlen hier nicht als unabhängig verifizierte Gesamtbilanz übernommen.
Solo-Nummer-eins-Angaben
Die eigene Website bezeichnet „Na guat daunn net“ und „Sind Sie Single?“ als Nummer-eins-Hits. Da die zugrunde liegende Rangliste im Text nicht präzisiert wird, werden diese Angaben nicht ungeprüft als Spitzenpositionen der allgemeinen österreichischen Verkaufscharts ausgegeben.
Auszeichnungen im Kabarettarchiv · Datierung des Berufstitels · Erfolgsdarstellung aus Künstlerperspektive.
13. Kulturelle Bedeutung und Einfluss
Der Textautor wird sichtbar
Bekannte Songs werden häufig vor allem mit der Stimme ihres Interpreten verbunden. Prokopetz’ Karriere macht deutlich, wie entscheidend die sprachliche Gestaltung für diesen Erfolg ist.
Eine Gründungsfigur des Austropop
Mit „Da Hofa“ gehört er zu den wichtigen frühen Gestaltern des modernen Austropop. Die zugespitzte Formulierung der offiziellen Website, er habe den Austropop „erfunden“, ist als pointierte Selbstdarstellung zu verstehen.
Die Entstehung einer Musiklandschaft lässt sich nicht seriös auf eine einzelne Person oder einen einzigen Song reduzieren.
Sprachkunst über Genregrenzen hinweg
Dieselbe Fähigkeit zur Figur und Pointe funktioniert in Lied, Musiktheater, Kabarett und Kriminalroman. Die Werkformen bleiben verschieden, besitzen aber erkennbare gemeinsame Grundlagen.
Das ältere Werk bleibt produktiv
Die Fortsetzung von „Da Hofa“ und die Austropop-Krimis behandeln die Vergangenheit nicht nur nostalgisch. Sie verwenden bekannte Stoffe als Ausgangspunkt für neue Arbeiten.
Bedeutung des frühen Liedes · Die Weiterentwicklung in Romanform.
14. Interessante Fakten
- „Joesi“ wird „Tschosi“ ausgesprochen.
- Prokopetz und Wolfgang Ambros waren Klassenkollegen.
- Mit neunzehn Jahren wurde er als Autor von „Da Hofa“ bekannt.
- Er schrieb nicht nur für Ambros, sondern auch für andere österreichische Interpreten.
- „Der Watzmann ruft“ verbindet seine Autorentätigkeit mit eigener Bühnenarbeit.
- DÖF vereinte österreichische und deutsche Musikerinnen und Musiker.
- Er entwickelte 1990 die Kabarettfigur Alfons Rädl.
- Er war sechs Jahre Intendant der Ybbsiade.
- 2021 erhielt „Da Hofa“ eine musikalische Fortsetzung.
- 2023 wurde aus dem Liedstoff ein Kriminalroman.
- 2026 führt seine offizielle Website mehrere unterschiedliche Soloprogramme und ein Duoangebot.
Historische Eckdaten · Aktuelle Arbeitsfelder · Literarische Weiterentwicklungen.
15. Aussagen, Titel und prägende Formulierungen
Ein aktueller Interviewschwerpunkt
Ein Gespräch in der Kleinen Zeitung vom 1. November 2026 ist mit folgender Aussage überschrieben:
„Über den Tod kann man nur lachen“
Die Formulierung gehört in den Kontext seiner Beschäftigung mit schwarzem Humor, „Es lebe der Zentralfriedhof“ und dem neuen literarischen Werk. Sie ist nicht als allgemeine Empfehlung für persönliche Trauer zu verstehen.
Prägende Werktitel
- „Es lebe der Zentralfriedhof“
- „Baba und foi net“
- „Die Schöpfung. Eine Beschwerde“
- „Giraffen können nicht husten“
- „Gürteltiere brauchen keine Hosenträger“
- „Alltag ist nicht ein Tag im All“
Diese Formulierungen zeigen Sprachwitz und Verdrehung vertrauter Muster. Sie bleiben Werkbezeichnungen, nicht automatisch persönliche Lebensmottos.
Interview vom 1. November 2026 · Weitere Originalgespräche suchen.
16. Medien und Rezeption
Der Mann hinter bekannten Liedern
Viele Porträts beginnen mit einer Liste berühmter Ambros-Titel. Das ist ein sinnvoller Einstieg, darf aber Prokopetz’ eigene Bühnen- und Literaturarbeit nicht verdecken.
Musiker, Kabarettist und Schriftsteller
Unterschiedliche Publikumsgruppen kennen ihn aus unterschiedlichen Zusammenhängen: aus DÖF, aus dem ORF-Rateteam, von Kabarettbühnen oder aus den jüngeren Kriminalromanen.
Werbliche Zuspitzung kritisch einordnen
Die eigene Biografie arbeitet mit Formulierungen wie „Austropop erfunden“. Das passt zum pointierten Ton der Künstlerdarstellung, ist aber keine neutrale musikgeschichtliche Alleinurheberschaft.
Aktuelle Berichte und Archivtexte trennen
Ein Programmtext kann jahrelang online bleiben. Für neue Termine müssen Veranstaltungsdatum, Spielstätte und Kartenstatus gesondert geprüft werden.
17. TV, Videos, Radio und Konzertaufnahmen
Liedtexte in bekannten Interpretationen
- „Da Hofa“ suchen
- „Es lebe der Zentralfriedhof“ suchen
- „Du bist wia die Wintasun“ suchen
- „Aktenzeichen 71/21“ suchen
DÖF und Solomusik
- „Codo“ suchen
- „Taxi“ suchen
- „Sind Sie Single?“ suchen
- „Na guat daunn net“ suchen
- Zusammenarbeit mit Georg Danzer suchen
Musiktheater
Kabarett und Lesungen
Fernsehen und Radio
- Beiträge bei ORF ON suchen
- „Was gibt es Neues?“-Auftritte suchen
- Beiträge bei ORF Sound suchen
- Ö1-Gespräche suchen
- Audiogespräche auf SoundCloud suchen
Suchlinks garantieren keine vollständigen, kostenlosen oder dauerhaft verfügbaren Mitschnitte. Offizielle Veröffentlichungen, Fernsehausschnitte, Fanvideos und nicht autorisierte Uploads müssen unterschieden werden.
18. Aktuelle Programme und Informationen
Auf der offiziellen Website geführte Programme
- „FÜR und ZWIDER“ – mit Dieter Chmelar.
- „Filetspitzen“.
- „Vienna waits for you“.
- „Pferde können nicht reiten“.
- „Geh, lach doch nicht!“ – jüdischer Humor und Wiener Schmäh.
Programmangebot ist nicht automatisch Spieltermin
Die Auflistung belegt, dass die Programme im offiziellen Angebot geführt werden. Sie bestätigt nicht für jeden Titel einen bevorstehenden Auftritt in einer bestimmten Stadt.
Bereits vergangene Herbsttermine
Die beim Recherchezeitpunkt sichtbaren Startseiteneinträge vom 22., 30. und 31. Oktober 2026 liegen bereits in der Vergangenheit. Sie werden nicht als kommende Veranstaltungen ausgegeben.
Aktuelle Bücher und Lesungen
Für neue Romanveröffentlichungen sind Verlagsseite und konkrete Buchdaten geeignete Ausgangspunkte. Lesungsankündigungen können ergänzende Termine liefern, ersetzen aber keine vollständige Bibliografie.
Offizielle Neuigkeiten und Termine · Aktuelles Programmangebot · Aktuelle Verlagsinformationen.
19. Weblinks, Suchangebote und soziale Medien
Offizielle Informationen und Archive
- Offizielle Joesi-Prokopetz-Website
- Offizielle Biografie
- Programme
- Österreichisches Kabarettarchiv
- Wien Geschichte Wiki
- Joesi Prokopetz bei edition a
Google, Bilder und Nachrichten
- Joesi Prokopetz auf Google suchen
- Google-Bildersuche
- Aktuelle Nachrichten suchen
- Nachrichten der letzten Woche suchen
- Aktuelle Interviews suchen
Musik und Streaming
- YouTube: Musik und Videos suchen
- SoundCloud durchsuchen
- Spotify durchsuchen
- Apple Music durchsuchen
- Discogs: Ausgaben und Credits
Bücher und Auftritte
- Bücher und Verlagsangaben suchen
- Aktuelle Lesungen suchen
- Veranstaltungssuche bei Kabarett-Termine.at
- Terminübersicht bei KABARETT.at
Soziale Medien: ausdrücklich als Suchangebote
Die folgenden Links bestätigen keinen bestimmten offiziellen Account. Persönliche Profile, Veranstaltungsseiten und Fanangebote sollten voneinander unterschieden werden.
- Facebook durchsuchen
- Instagram-Profile und Beiträge suchen
- TikTok durchsuchen
- Nach offiziellen YouTube-Veröffentlichungen suchen
Weggefährten weiter erkunden
- Wolfgang Ambros: gemeinsame Werke
- Manfred Tauchen: Musiktheater und DÖF
- Annette und Inga Humpe: DÖF
- Georg Danzer: gemeinsame Aufnahmen
- Dieter Chmelar: gemeinsame Programme
- Stefanie Werger: Text- und Musikzusammenhänge
- Wilfried: Zusammenarbeit
Bilder, Videos und Audioaufnahmen aus Suchmaschinen sind nicht automatisch zur Veröffentlichung freigegeben. Bildrechte, Urheberangaben und gegebenenfalls Nutzungsgenehmigungen müssen gesondert geprüft werden.
Konzerthighlights
WIEN
NIEDERÖSTERREICH
BURGENLAND
OBERÖSTERREICH
SALZBURG
TIROL
VORARLBERG
KÄRNTEN
STEIERMARK
TICKETS FINDEN:
Austropop Musiker Linkliste (51–60)
Flut
Flut ist eine Wiener Band, die seit 2014 mit elektronisch angehauchten Indie-Sounds, Synthesizern und 80er-Jahre-Ästhetik neue Akzente setzt. Ihre Alben wie „Global“ und „Nachtschicht“ machten sie zu Vordenkern des modernen Austropop. Ihre Textwelt kreist um Urbanität, Sehnsucht und Zeitgefühl.
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Bilgeri & Köhlmeier
Bilgeri & Köhlmeier ist das satirische Musik-Duo aus Vorarlberg, das mit „Oho Vorarlberg“ einen Kultklassiker der kritischen Mundartmusik schuf. Die Verbindung von Reinhold Bilgeris Pop-Kompositionen und Michael Köhlmeiers literarischer Handschrift prägte den regionalen Musikstil. Das Duo setzte gesellschaftskritische Akzente und wird als originell und eigenständig geschätzt.
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Attwenger
Attwenger ist ein oberösterreichisches Duo, das seit 1990 Dialektmusik, Punk, Hip-Hop und Elektronik zu einer einzigartigen Mischung verbindet. Mit experimentellen Texten und internationalen Kooperationen sind sie Pioniere der Neuen Volksmusik. Ihre energiegeladene Bühnenpräsenz genießt Kultstatus im In- und Ausland.
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Eela Craig
Eela Craig war eine Linzer Band, die ab 1970 als wichtiger Vertreter des österreichischen Progressive Rocks galt. Ihr Album „Missa Universalis“ vereint Kirchenmusik und Rock in monumentaler Form. Die Band steht für Vielseitigkeit und innovative Klanglandschaften im internationalen Vergleich.
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Acid
Acid wurde 1971 in Wien gegründet und zählt zu den innovativsten österreichischen Rockbands der frühen 1970er. Nach dem TV-Talentwettbewerb „Show-Chance“ und Hits wie „Six To Seven“ sind sie bis heute eine feste Größe der heimischen Rockgeschichte. Acid ist für ihren progressiven und kraftvollen Sound bekannt.
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Gipsy Love
Gipsy Love wurde 1969 in Wien gegründet und verband Jazzrock, Fusion und Gypsy-Musik zu einem einzigartigen Sound. Die Gruppe trat in den frühen 1970ern mit herausragenden Gitarristen und Keyboardern hervor. Ihr Einfluss auf den österreichischen Jazzrock und die Progressive-Szene wirkt bis heute nach.
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No Bros
No Bros ist eine Hardrock- und Metal-Band aus Innsbruck, gegründet 1974, bekannt für kraftvolle Alben und energiegeladene Shows. Mit Klassikern wie „Heavy Metal Party“ sind sie österreichische Szenelieblinge. Sie haben als erste österreichische Metal-Band internationale Aufmerksamkeit erlangt.
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Blind Petition
Blind Petition wurde 1974 in Wien gegründet und gilt als älteste aktive österreichische Hardrock-Band. Mit englischen Texten, urigem Wiener Image und kompromisslosem Sound sind sie europaweit als Metal-Legenden bekannt. Ihre Live-Auftritte sind preisgekrönt und eine feste Szenegröße.
Wienyrd Spinnyrd – Wiener Schmäh trifft Blues-Rock
Wienyrd Spinnyrd verbindet Blues-Rock mit Wiener Dialekt und kabarettistischem Humor. Die Formation wird in Veranstaltertexten als Wiener Band beschrieben, die eigene Stücke und Coverversionen in einer ausgeprägt lokalen Sprach- und Ausdruckswelt präsentiert.
Ihr Profil liegt damit zwischen Rockkonzert und musikalischer Satire: Internationale Rockgesten treffen auf Wiener Idiom, sprachliche Überzeichnung und den bewussten Umgang mit musikalischen Klischees.
Dokumentierte Auftritte finden sich unter anderem für September 2023 sowie September 2024 und April 2025. Ein Veranstalter führt außerdem einen Liveclip mit dem Titel „I trink aus“.
Recherche- und Informationsstand: 4. November 2026. Die öffentlich auffindbare Dokumentation ist begrenzt. Nicht belegte Gründungsdaten, Mitgliedernamen, Albumveröffentlichungen oder Auszeichnungen werden deshalb nicht ergänzt.
1. Einleitung und Überblick
Die deutlichste öffentlich zugängliche Veranstalterbeschreibung bezeichnet Wienyrd Spinnyrd als „Cabaret Blues Rock from Vienna“. Genannt werden sowohl Coverversionen als auch eigene Stücke. Der Wiener Sprachgebrauch wird ausdrücklich als verbindendes Merkmal hervorgehoben.
Steckbrief
- Bandname: Wienyrd Spinnyrd
- Herkunft laut Veranstalterbeschreibung: Wien
- Musikalische Einordnung: Kabarett-Blues-Rock
- Sprachliches Merkmal: Wiener Dialekt beziehungsweise Wiener Idiom
- Repertoire laut Veranstalter: eigene Stücke und Coverversionen
- Frühester in dieser Recherche gefundener datierter Veranstaltungseintrag: 14. September 2023
- Weitere dokumentierte Auftritte: 14. September 2024 und 12. April 2025 im Music-Club Quattro
- Dokumentierter Videotitel: „I trink aus“
- Gründungsjahr: nicht ausreichend belegt
- Vollständige Besetzung: nicht ausreichend belegt
- Reguläre Albumdiskografie: nicht ausreichend belegt
Grundlagen: Music-Club Quattro: Konzertarchiv und Bandbeschreibung · FM4-Veranstaltungseintrag von 2023.
2. Bandgeschichte und Herkunft
Ein Wiener Projekt
Die Quellen verorten Wienyrd Spinnyrd in Wien. Der Music-Club Quattro verwendet dafür auch die dialektale Form „Wean“. Herkunft und Sprache werden somit bereits in der Konzertankündigung miteinander verbunden.
Was sich historisch belegen lässt
Ein FM4-Kalendereintrag nennt die Band gemeinsam mit The Salt Department und So Much More für den 14. September 2023. Als Veranstaltungsort ist die Szene Wien angegeben.
Das Quattro-Archiv dokumentiert anschließend Auftritte am 14. September 2024 und am 12. April 2025. Damit ist eine über mehrere Kalenderjahre sichtbare Konzerttätigkeit belegt.
Der früheste gefundene Termin ist kein Gründungsdatum
Aus dem Veranstaltungseintrag von 2023 folgt nicht, dass die Band erst in diesem Jahr gegründet wurde. Es handelt sich lediglich um den frühesten datierten Nachweis, der in dieser Recherche gefunden wurde.
Keine erfundene Entstehungsanekdote
Eine überprüfbare ausführliche Bandbiografie mit Gründungsmitgliedern, Proberaumgeschichte und Entwicklung der Besetzung konnte nicht ermittelt werden. Solche Angaben werden daher nicht durch Vermutungen ersetzt.
Historischer FM4-Kalendereintrag · Dokumentation der Quattro-Auftritte.
3. Musikstil und musikalisches Konzept
Blues-Rock als musikalischer Bezugsraum
Die Veranstalterbeschreibung nennt ausdrücklich Blues-Rock. Daraus ergibt sich ein erster stilistischer Rahmen. Eine genauere Einordnung einzelner Arrangements erfordert allerdings die Beschäftigung mit konkreten Aufnahmen und deren Credits.
Kabarett als Teil des Bandprofils
Der Zusatz „Cabaret“ weist darauf hin, dass Humor und Darstellung nicht bloß zwischen den Songs stattfinden müssen, sondern zum musikalischen Konzept gehören.
Welche Rollen, Ansagen oder szenischen Elemente bei jedem Auftritt verwendet werden, ist durch die vorliegenden Texte nicht vollständig dokumentiert.
„Saddernrock“ als Wortspiel
Für den Auftritt vom April 2025 verwendet das Quattro-Archiv die Formulierung „Saddernrock“. Das ist eine humoristische Anspielung auf Southern Rock in Wiener Schreib- und Sprechweise.
Die Formulierung beschreibt das gewollte Bandbild. Sie ist keine eigenständige, allgemein etablierte Genrebezeichnung.
Eigene Lieder und Coverversionen
Laut Veranstalter besteht das Repertoire aus beidem. Eine vollständig belegte Liste der Originalvorlagen oder der selbst geschriebenen Songs liegt jedoch nicht vor.
Der Name und die mögliche Rockreferenz
Die Schreibweise des Bandnamens legt eine spielerische Anspielung auf Lynyrd Skynyrd nahe. Eine ausdrückliche Erklärung der Namensentstehung durch die Band selbst ist in den ausgewerteten Quellen nicht dokumentiert.
Wienyrd Spinnyrd wird deshalb nicht ohne Nachweis als offizielle Lynyrd-Skynyrd-Tributeband oder als personell mit dieser Gruppe verbunden dargestellt.
Grundlage: Originale Veranstalterbeschreibungen von 2024 und 2025.
4. Texte, Sprache und Humor
Wiener Idiom als zentrales Merkmal
Die Konzertbeschreibung hebt ausdrücklich hervor, dass Coverversionen und eigene Stücke dem Wiener Sprachgebrauch gewidmet sind. Die lokale Ausdrucksweise ist damit ein belegter Bestandteil des Konzepts.
Lokale Sprache trifft internationale Rockgesten
Die Kombination eröffnet einen komischen Kontrast: Eine große Rockgeste kann durch eine sehr konkrete Wiener Wendung in den Alltag zurückgeholt werden.
Diese Einordnung beschreibt das aus den Veranstaltertexten erkennbare Prinzip. Sie ersetzt keine detaillierte Analyse aller Liedtexte.
„I trink aus“
Auf der Videoseite des Quattro-Clubs ist ein Clip mit diesem Titel für den 12. April 2025 gelistet. Ohne zusätzliche Autorenangaben bleibt offen, ob es sich um eine Eigenkomposition, eine Bearbeitung oder eine Coverversion handelt.
Keine Themenliste allein aus dem Titel ableiten
Ein einzelner Liedtitel reicht nicht aus, um das gesamte Repertoire auf Alkohol, Wirtshaus oder bestimmte gesellschaftliche Positionen festzulegen. Dafür wären weitere Texte, Aufnahmen oder Interviews erforderlich.
Veranstalter-Videoseite mit „I trink aus“ · Den konkreten Liveclip auf YouTube suchen.
5. Bandmitglieder und Besetzung
Eine verlässlich zuordenbare vollständige Besetzungsliste konnte in den öffentlich auffindbaren Quellen nicht ermittelt werden.
Deshalb werden hier keine Namen, Instrumente oder Eintrittsjahre ergänzt, die lediglich aus benachbarten Veranstaltungsankündigungen stammen könnten.
Wichtig bei der Recherche im Quattro-Archiv
Die Archivseite enthält zahlreiche andere Bands und Sessions, teilweise mit ausführlichen Musikerlisten. Diese Namen gehören jeweils zum unmittelbar genannten Programm. Sie dürfen nicht automatisch Wienyrd Spinnyrd zugerechnet werden.
Für eine vollständige Besetzung wären geeignet
- Eine direkt von der Band veröffentlichte Mitgliederliste.
- Ein Konzertplakat mit vollständigen Namen und Instrumenten.
- Ein offizielles Video mit Bandcredits.
- Ein Tonträger oder digitales Booklet mit Mitwirkenden.
Nach einer belegten Besetzung suchen · Nach Musikerporträts und Credits suchen.
6. Diskografie und dokumentierte Werke
Keine ausreichend belegte Albumdiskografie
Eine reguläre Album-, EP- oder Singlediskografie mit gesicherten Veröffentlichungsterminen konnte nicht festgestellt werden.
Das bedeutet nicht, dass keine Veröffentlichungen existieren. Es bedeutet lediglich, dass sie sich anhand der ausgewerteten Quellen nicht zuverlässig dokumentieren lassen.
| Dokumentierter Inhalt | Datum beziehungsweise Kontext | Einordnung |
|---|---|---|
| „I trink aus“ | Videoseite zum Auftritt am 12. April 2025 im Music-Club Quattro | Liveclip; nicht ohne weitere Angaben als offizielle Singleveröffentlichung zu zählen. |
| Weitere eigene Stücke und Coverversionen | Veranstalterbeschreibung des Quattro-Clubs | Repertoire grundsätzlich beschrieben, aber keine vollständige Titelliste dokumentiert. |
Aufnahme und Veröffentlichung unterscheiden
Ein im Internet verfügbares Konzertvideo ist nicht automatisch ein reguläres Livealbum. Ebenso kann das Upload-Datum von dem Datum des aufgezeichneten Konzerts abweichen.
Ein sinnvoller Einstieg
- Den Veranstaltertext zur Band lesen.
- Den Liveclip „I trink aus“ suchen.
- Weitere Aufnahmen unter der exakten Bandnamenschreibweise vergleichen.
- Bei gefundenen Veröffentlichungen Autorenschaft, Format und Datum prüfen.
Dokumentierte Videoseite · Nach Tonträgern und Credits auf Discogs suchen · Nach möglichen Veröffentlichungen auf Bandcamp suchen.
7. Live-Auftritte und Konzertgeschichte
Dokumentierte Termine
| Datum | Ort beziehungsweise Veranstaltung | Nachweis |
|---|---|---|
| 14. September 2023, 20:00 Uhr | Szene Wien; gemeinsam angekündigt mit The Salt Department und So Much More | FM4-Veranstaltungskalender. |
| 14. September 2024 | Music-Club Quattro | Konzertarchiv mit Beschreibung als Wiener Kabarett-Blues-Rock. |
| 12. April 2025 | Music-Club Quattro | Konzertarchiv und eigene Videoseite. |
Ein eigener Konzertabend und ein gemeinsames Line-up
Der Auftritt 2023 gehört zu einem gemeinsam angekündigten Programm mehrerer Bands. Die Quattro-Einträge führen Wienyrd Spinnyrd jeweils als eigenen Konzertact. Diese Veranstaltungsformen sind voneinander zu unterscheiden.
Keine behauptete große Tournee
Die Nachweise belegen konkrete Auftritte. Daraus lässt sich keine österreichweite oder internationale Tournee mit weiteren nicht dokumentierten Spielorten ableiten.
Heutige Termine
Ein ausreichend bestätigter Kalender bevorstehender Konzerte für November oder Dezember 2026 liegt in den ausgewerteten Quellen nicht vor. Die oben genannten Termine sind historische Auftritte.
FM4-Eintrag vom September 2023 · Quattro-Konzertarchiv · Weitere Konzertankündigungen suchen.
8. Erfolge und Auszeichnungen
Wiederholte Konzertankündigungen und die Aufnahme in Veranstaltungsarchive zeigen eine öffentlich dokumentierte Livepräsenz der Band.
Nicht ausreichend belegt sind dagegen:
- Musikpreise oder staatliche Auszeichnungen.
- Chartplatzierungen.
- Gold- oder Platinauszeichnungen.
- Gesamtverkaufszahlen.
- Verifizierte Besucherrekorde oder Streamingrekorde.
Diese Angaben werden nicht aus werbenden Formulierungen abgeleitet. Auch die Beschreibung einer Veranstaltung ist kein unabhängiger Nachweis eines besonderen Publikumserfolgs.
9. Kulturelle Einordnung
Wiener Sprache außerhalb des klassischen Wienerlieds
Das dokumentierte Konzept verbindet Wiener Idiom mit Blues-Rock. Damit bewegt sich die Band außerhalb einer ausschließlich traditionellen Wienerlied-Besetzung.
Internationale Musik in einem lokalen Ausdrucksraum
Coverversionen und eigene Stücke erhalten durch die Sprache einen gemeinsamen Rahmen. Die Wiener Färbung dient nicht nur als Ortsangabe, sondern als erkennbares Gestaltungsmerkmal.
Die Bedeutung kleiner Konzertorte
Die vorhandenen Nachweise führen vor allem über Clubarchive und Veranstaltungskalender. Für weniger breit dokumentierte Bands sind solche Quellen besonders wichtig: Sie bewahren Daten, Programmbeschreibungen und mitunter auch Aufnahmen.
Keine unbelegte Pionierrolle
Aus den verfügbaren Beschreibungen lässt sich keine gesicherte Behauptung ableiten, Wienyrd Spinnyrd habe ein Genre erfunden oder andere bekannte Musiker maßgeblich beeinflusst.
Grundlage: Musikalisches und sprachliches Profil im Clubarchiv.
10. Interessante Fakten
- Die Band wird ausdrücklich als Wiener Kabarett-Blues-Rock-Formation beschrieben.
- Zum angekündigten Repertoire gehören eigene Stücke und Coverversionen.
- Der Wiener Sprachgebrauch ist ein ausdrücklich genanntes Markenzeichen.
- Für 2023 ist ein gemeinsamer Abend mit The Salt Department und So Much More dokumentiert.
- Der Quattro-Club archiviert Auftritte aus zwei aufeinanderfolgenden Jahren.
- Die April-2025-Ankündigung verwendet das Wortspiel „Saddernrock“.
- Ein konkreter Liveclip trägt den Titel „I trink aus“.
Veranstaltungseintrag 2023 · Konzertrückblicke 2024 und 2025 · Livevideo-Eintrag.
11. Sprüche und Selbstinszenierung
Ein im Konzertarchiv wiedergegebener Spruch
„Wir werden in der Geschichte eingehen!“
Der Satz steht im Quattro-Archiv beim Auftritt vom 12. April 2025. Er spielt mit der üblichen Formulierung „in die Geschichte eingehen“.
Der Text vermittelt damit ein humorvolles Bandbild. Er ist jedoch nicht als eindeutig einer bestimmten Person zugeordnete Interviewaussage dokumentiert.
„Saddernrock“ und „Wean“
Auch diese Schreibweisen gehören zur sprachlichen Inszenierung des Veranstaltertexts. Sie zeigen die Verbindung von Rockreferenz und Wiener Aussprache.
Weitere Zitate nur mit Originalquelle
Eine ausreichend dokumentierte Sammlung persönlicher Interviews oder eigener Aussagen einzelner Bandmitglieder konnte nicht ermittelt werden. Es werden deshalb keine zusätzlichen Sprüche erfunden.
Originalkontext im Konzertarchiv · Nach Originalinterviews suchen.
12. Medien und Quellenlage
Vor allem Veranstaltungsdokumentation
Die belastbarsten auffindbaren Informationen stammen aus dem Quattro-Clubarchiv und dem FM4-Veranstaltungskalender. Daneben existiert ein Veranstaltungseintrag im Falter.
Kalendereintrag ist keine redaktionelle Kritik
Ein FM4-Termin belegt zunächst, dass eine Veranstaltung angekündigt wurde. Er ist nicht automatisch ein redaktionelles Bandporträt oder eine ausdrückliche Empfehlung der gesamten Redaktion.
Ebenso dokumentiert ein Falter-Eintrag eine Veranstaltung, aber nicht zwingend eine unabhängige Konzertbesprechung.
Werbliche Bandbeschreibung
Die Quattro-Texte vermitteln ein klares Bild des angekündigten Programms. Superlative und humorvolle Wendungen bleiben dabei Veranstalterkommunikation, nicht überprüfte Qualitätsurteile.
Transparente Grenzen der Recherche
Eine ausführliche Künstlerpräsentation darf fehlende Informationen nicht mit allgemein passenden Musikerbiografien oder frei erfundenen Entstehungsgeschichten auffüllen. Dieses Porträt bleibt deshalb dort offen, wo die Quellenlage keine sichere Aussage erlaubt.
Falter-Veranstaltungseintrag · Nach Konzertkritiken suchen · Nach weiteren Berichten suchen.
13. Videos, Interviews und Audioangebote
Dokumentierter Liveclip
Weitere Konzertaufnahmen
- Alle auffindbaren YouTube-Aufnahmen suchen
- Liveaufnahmen suchen
- Aufnahmen aus dem Quattro-Club suchen
- Material zu Auftritten in der Szene Wien suchen
Fernsehen und Interviews
Ein konkretes, ausreichend belegtes Fernsehporträt oder ein bestimmtes Interview konnte nicht nachgewiesen werden. Die folgenden Links sind deshalb ausdrücklich Suchangebote.
Radio und Audio
Suchlinks bestätigen weder die Existenz eines offiziellen Kanals noch die Verfügbarkeit bestimmter Inhalte. Der dokumentierte Videoeintrag konnte bei dieser Recherche nicht vollständig ausgelesen werden; Titel und Konzertbezug waren im Suchindex sichtbar.
14. Aktuelle Informationen und Termine
Keine unbestätigte Bandwebsite
Eine eigenständige aktuelle offizielle Banddomain konnte nicht verlässlich festgestellt werden. Die Quattro-Seiten sind Veranstalterquellen und werden nicht als persönliche Bandwebsite ausgegeben.
Historische Termine nicht als neue Konzerte darstellen
Die hier belegten Auftritte von 2023, 2024 und 2025 liegen zum Recherchezeitpunkt in der Vergangenheit. Für neue Termine sollten Datum, Veranstalter und Ticketstatus gesondert geprüft werden.
Exakte Schreibweise verwenden
Bei der Recherche empfiehlt sich die Suche nach dem vollständigen Namen in Anführungszeichen. Dadurch lassen sich Treffer zu anderen Bands und ähnlich geschriebenen Begriffen besser ausschließen.
15. Weblinks, Suchangebote und soziale Medien
Dokumentierte Veranstalter- und Archivquellen
- Quattro-Konzertarchiv mit Bandbeschreibung
- Quattro-Videoseite für Wienyrd Spinnyrd
- FM4-Veranstaltungskalender: September 2023
- Falter-Veranstaltungseintrag
Google, Bilder und Nachrichten
- Wienyrd Spinnyrd auf Google suchen
- Wienyrd Spinnyrd bei Google Bilder suchen
- Nachrichten suchen
- Nachrichten der letzten Woche suchen
Musikplattformen: Suchangebote
Die folgenden Links sind gezielte Suchen. Sie bestätigen nicht, dass auf jeder Plattform ein offizielles Künstlerprofil oder ein veröffentlichter Tonträger existiert.
- YouTube durchsuchen
- SoundCloud durchsuchen
- Spotify durchsuchen
- Apple Music durchsuchen
- Bandcamp durchsuchen
- Discogs durchsuchen
Soziale Medien: keine unbestätigten offiziellen Accounts
- Wienyrd Spinnyrd auf Facebook suchen
- Instagram-Profile und Beiträge suchen
- TikTok durchsuchen
- Öffentlich veröffentlichte Kontaktmöglichkeiten suchen
Weiterführende Recherche
- Bandmitglieder recherchieren
- Albumveröffentlichungen recherchieren
- Interviews recherchieren
- Dokumentierte Setlisten recherchieren
Bilder, Videos und Audioaufnahmen aus Suchmaschinen sind nicht automatisch zur Veröffentlichung freigegeben. Bildrechte, Urheberangaben und gegebenenfalls Nutzungsgenehmigungen müssen vor einer Weiterverwendung geprüft werden.
# Österreichische Musik: Von Austropop bis Zeitgenössisch Hier ist eine interaktive Übersicht österreichischer Musiker von den Anfängen des Austropop bis zur zeitgenössischen Musikszene, mit Links zu den Künstlern. ```html
Österreichische Musikgeschichte
Von Austropop bis zur zeitgenössischen Musik
Eine Reise durch die österreichische Musiklandschaft
Von den Pionieren des Austropop bis zu den zeitgenössischen Künstlern - entdecke die Vielfalt der österreichischen Musik.
Die Geburtsstunde des Austropop mit sozialkritischen und poetischen Texten im Dialekt.
Gitarrenlastiger, rockiger Sound als Reaktion auf den poppigen Mainstream der 80er.
Geprägt von Gitarren-Pop-Rock und dem Aufkommen von Casting-Shows.
Extrem diverse Szene mit internationalen Erfolgen und genreübergreifenden Sounds.
Aktuelle Künstler, die besonders die junge Generation über Social Media erreichen.
``` Diese HTML-Seite bietet: 1. Eine übersichtliche Darstellung österreichischer Musiker nach Epochen geordnet 2. Links zu Wikipedia-Seiten der Künstler (öffnen in neuem Tab) 3. Ein responsives Design, das auf allen Geräten gut aussieht 4. Eine kurze Beschreibung jeder musikalischen Epoche 5. Eine ästhetische Gestaltung in den österreichischen Nationalfarben Sie können den Code kopieren und in eine .html-Datei einfügen, um die Seite sofort in Ihrem Browser zu öffnen.
Austropop Musiker Linkliste (61–70)
Badhoven
Badhoven wurde in den 1980er-Jahren in Graz gegründet und avancierte zu einer der bekanntesten österreichischen Hardrockbands. Mit melodischem Rock, international veröffentlichten Alben und professionellen Live-Shows gelingt ihnen eine Mischung aus klassischem Hardrock und modernem AOR. Die Band ist regelmäßiger Gast auf europäischen Festivals.
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SheSays
SheSays ist eine Wiener Pop-Rock-Band, gegründet 2004, rund um Sängerin Gudrun Liemberger. Sie erreichten 2006 mit „Rosegardens“ und der Teilnahme beim Eurovision-Vorentscheid breite Bekanntheit. Die Band steht für stimmungsvolle Pop-Arrangements und hohe musikalische Professionalität.
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Luttenberger*Klug
Luttenberger*Klug war ein Pop-Duo aus der Steiermark und feierte 2005 mit „Super Sommer“ und dem Album „Mach dich bereit“ große Radioerfolge. Ihre frischen Melodien und jugendliche Bühnenpräsenz sprachen ein breites Publikum an. Die Band löste sich 2013 auf und bleibt ein Inbegriff modernen österreichischen Pop.
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Superfeucht
Superfeucht ist eine österreichische Popband, die durch freche, erzählende deutschsprachige Texte und frische elektronische Sounds auffällt. Ihr Mix aus Pop-Elementen sorgt für Abwechslung in ihren Alben und Konzerten. Sie sind für einen zeitgemäßen, urbanen Zugang zum Austropop bekannt.
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The MonaLisa Twins
The MonaLisa Twins sind ein Pop-Rock-Duo aus Wien und Liverpool, bestehend aus den Zwillingsschwestern Mona und Lisa Wagner. Ihre Beatles-inspirierten Cover und detailreichen Eigenkompositionen auf YouTube brachten ihnen internationale Bekanntheit. Sie werden für authentisches Songwriting und Kreativität geschätzt.
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Mother's Cake
Mother’s Cake ist ein Progressive-Rock-Trio aus Tirol, gegründet 2008, mit psychedelischen Riffs und Funk-Einfluss. Sie erlangten Weltruf mit energiegeladenen Live-Shows und innovativen Alben wie „Creation’s Finest“. Mother’s Cake tourten international und sind gefragte Festival-Acts.
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Seiler und Speer
Seiler und Speer ist das erfolgreiche Mundart-Pop-Duo aus Wien, bekannt seit 2014 und dem Hit „Ham kummst“. Ihr ironischer und melancholischer Alltagspop begeistert ausverkaufte Hallen und brachte ihnen mehrere Musikpreise. Sie stehen für Vokalkunst, Humor und Wiener Identität.
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Willi Resetarits
Willi Resetarits (Ostbahn Kurti) war eine der prägendsten Persönlichkeiten des österreichischen Blues, Rock und Kabarett. Sein Engagement für gesellschaftliche Vielfalt und Integration ist ebenso legendär wie seine Bühnenfigur Ostbahn Kurti. Resetarits bleibt für generationsübergreifende Musik und soziale Projekte bekannt.
Kurt Sowinetz
- Einleitung & Überblick:
- Kurt Sowinetz (1928–1991), geboren und gestorben in Wien, war einer der prägendsten Volksschauspieler, Kabarettisten und Liedermacher Österreichs. Sein Wirken erstreckte sich über Theater, Musik und Film, geprägt von Wiener Dialekt, Grant und bissigem Humor [web:139][web:140][web:158].
- Biografie & Geschichte / Herkunft & Gründung:
- Herkunft: Ottakring, Wien, aus bescheidenen Verhältnissen. Nach Jugend in Wien debütierte er 1944 in Fürth; ab 1955 fix in Wiener Volkstheater, später Ensemblemitglied im Theater in der Josefstadt und ab 1976 am Burgtheater [web:139][web:140][web:158].
- Bildende Kunst war sein privates Hobby, professionell wurde er Schauspieler, Kabarettist und Musiker [web:141][web:143].
- Musikstil & Einflüsse:
- Wienerlied, Moritaten, kritische Schlagermusik, Kabarettlieder, Couplets im Wiener Dialekt und Gesellschaftssatire. Seine Musik ist geprägt von grantigem, bittersüßem Humor und klarer sozialer Kritik [web:139][web:140][web:142][web:143].
- Diskografie & Werke im Überblick:
- Berühmte Alben:
- Alle Menschen san ma zwider (1972)
- Da Jesus und seine Hawara (1971)
- Blues von den Tabus (1977)
- Moritaten (mit Helmut Qualtinger, 1964)
- Wiener Bezirksgericht (1975)
- Baronkarl (1973)
- Es ist alles ned wahr (1979)
- Berühmte Alben:
- Bandmitglieder & Besetzung:
- Kabarett-Trio mit Helmut Qualtinger und Walter Kohut. Mitwirkung von Richard Oesterreicher Quartet in Studios und auf Liveaufnahmen [web:142][web:155].
- Themen, Texte, Sprüche & Aussagen:
- Zentrale Motive: Wiener Grant, Gesellschaftskritik, Sozialthemen, Melancholie, doppeldeutiger Humor; z.B. „Alle Menschen san ma zwider“ – eine Persiflage auf Beethoven und Schiller [web:141][web:148][web:153].
- Kulturzitate: „Man müaßt aus den Zeilen von Beethovens Neunter ,Alle Menschen werden Brüder‘, ,Alle Menschen san ma zwider‘ machen!“ [web:141].
- Bedeutende Textbeispiele: „Zum Glück liegt ein anderer unterm Papier“ – das Thema Armut, gesellschaftliches Wegschauen [web:148].
- Live-Auftritte & Tourneen:
- Konzertauftritte vor allem auf Wiener Bühnen, legendäre Auftritte als Rezitator und Interpret von „Alle Menschen san ma zwider“. Viele Schrammel- und Kabarettlieder live [web:141][web:142][web:143].
- Auszeichnungen & Erfolge:
- Nestroyring (1982), Goldene Nymphe – bester Darsteller für Der Narr von Wien beim Festival de Télévision Monte-Carlo (1983), Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst (1974), Ehrenmitglied des Burgtheaters (1990) [web:140][web:156][web:151].
- Kulturelle Bedeutung & Einfluss:
- Einzigartiges Wiener Original, letzter großer Volkskomödiant und Moritatensänger, Vorbild und Inspiration für nachfolgende Generationen (z.B. Ostbahn-Kurti, Ludwig Hirsch, Voodoo Jürgens) [web:144][web:147][web:150].
- Interessante Fakten:
- Sowinetz war begeisterter Maler, Bastler, Bildhauer – die Kunst war auch privat immer wichtig [web:139][web:143].
- Seine Tochter Dunja ist ebenfalls Schauspielerin am Burgtheater [web:144].
- Medien & Rezeption:
- Über 140 Rollen als Schauspieler in Film und Fernsehen, u.a. „Der Narr von Wien“ (Peter Altenberg), „Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk“, „Wilhelm Tell“, zahlreiche Fernsehserien und Kinofilme, viele Soundtrack-Beteiligungen [web:151][web:156][web:158].
- TV-Sendungen, Videos, Radiobeiträge, Konzertaufnahmen:
- ORF-Legenden Folge 4: ORF-Legenden - Folge 4
- Radio: Ö1 „Erinnerung an Kurt Sowinetz“, Feature ORF Ö1
- Videos: YouTube-Suche
- Weblinks, Interviews, Social Media, Musik & Berichte:
Österreichische Musikgeschichte
Von Austropop bis zur zeitgenössischen Musik - Erweiterte Version
Eine Reise durch die österreichische Musiklandschaft
Von den Pionieren des Austropop bis zu den zeitgenössischen Künstlern - entdecke die Vielfalt der österreichischen Musik.
- Wolfgang Ambros
- Georg Danzer
- Rainhard Fendrich
- Marianne Mendt
- André Heller
- Willi Resetarits
- Kurt Ostbahn
- Joesi Prokopetz
- Die Schmetterlinge
- Hansi Lang
- Heli Deinert
- Wilfried
Die Geburtsstunde des Austropop mit sozialkritischen und poetischen Texten im Dialekt.
- Opus
- EAV
- S.T.S.
- Wiener
- Falco
- Hubert von Goisern
- Ernst Molden
- Reinhard Fendrich
- Andrea Höller
- Die Seer
- Attwenger
- Die Könige
Austropop erreicht den kommerziellen Höhepunkt mit satirischen und popigen Sounds.
- Texta
- Schellen-Ursli Band
- Bluatschink
- Christina Stürmer
- Bluetones
- Sídonor Alsí
- She Says
- Bauchklang
- Kurt Darren
- Supermax
- Alkbottle
- Nino aus Wien
Gitarrenlastiger, rockiger Sound als Reaktion auf den poppigen Mainstream der 80er.
- Christina Stürmer
- Seiler und Speer
- Wanda
- Soap&Skin
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- Clara Luzia
- Manuel Hora
- Kommando Elefant
- Bernhard Eder
- Voodoo Jürgens
- Bilderbuch
- Die Seer
Geprägt von Gitarren-Pop-Rock und dem Aufkommen von Casting-Shows.
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- Voodoo Jürgens
- Parov Stelar
- Yung Hurn
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- Filous
- Brennholz
- Miles & Miles
- Nino aus Wien
- Aaron
Extrem diverse Szene mit internationalen Erfolgen und genreübergreifenden Sounds.
Austropop Musiker Linkliste (71–80)
Attwenger
Attwenger ist ein oberösterreichisches Duo, das seit 1990 mit einer unverkennbaren Mischung aus Volksmusik, Punk, Elektronik und Dialekt die Musikszene bereichert. Ihr experimenteller Umgang mit traditionellen Liedformen und Beats machte sie zu Ikonen der Neuen Volksmusik. International gefeiert, sind Attwenger für innovative Texte und energiegeladene Konzerte bekannt.
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Son of the Velvet Rat
Son of the Velvet Rat ist ein Grazer Duo rund um Georg Altziebler und Heike Binder, das melancholischen Indie-Folk mit poetischen Texten verbindet. Ihr Sound oszilliert zwischen Americana und intimem Chanson, gefeiert in Österreich wie international. Die Band überzeugt durch atmosphärische, kluge Alben und emotionale Auftritte.
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Sofa Surfers
Sofa Surfers sind eine Wiener Band, die sich seit den 1990ern mit einem Mix aus Trip-Hop, Dub, Rock und elektronischen Klängen einen Namen machte. Ihre atmosphärische Musik wird auch in zahlreichen Filmen genutzt. Interdisziplinäre Projekte und Kooperationen zeichnen den internationalen Ruf der Band aus.
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Texta
Texta sind Pioniere des österreichischen Hip-Hop und Rap, gegründet 1993 in Linz. Sie sind bekannt für literarische Mundarttexte, sozialkritische Themen und hohe musikalische Qualität. Texta stehen für Aufrichtigkeit und musikalisches Engagement im heimischen Hip-Hop.
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Broadlahn
Broadlahn wurde 1982 in Graz gegründet und mischt Ethno-Jazz, Blues und österreichische Volksmusik auf innovative Weise. Die Band ist bekannt für virtuos gespielte Live-Auftritte und internationale Kooperationen, unter anderem mit Hubert von Goisern. Sie prägt bis heute die österreichische Musiklandschaft mit Vielfalt und Experiment.
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Molden/Resetarits/Soyka/Wirth
Molden/Resetarits/Soyka/Wirth ist ein Wiener Musiker-Kollektiv, das verschiedene Traditionen von Wienerlied, Chanson, Blues und Folk stilsicher verbindet. Die außergewöhnlichen Texte und das Zusammenspiel der vier Künstler stehen für Tiefe und emotionale Vielfalt. Live bekannt für experimentelle Akzente und authentisches Flair.
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Zweitfrau
Zweitfrau ist eine Elektro-Pop-Band aus Wien, gegründet 2004, die moderne Klänge mit eingängigen deutschen Texten verbindet. Die Hits „Alles Ist Zweifellos“ und „Stille Post“ prägten das Soundbild der frühen 2000er-Jahre. Zweitfrau steht für innovative Produktion und vielseitige Frauenpower in der Musikszene.
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Lylit
Lylit ist das Soul- und Popprojekt der Sängerin Eva Klampfer, die mit internationalem Sound und starken Vocals besticht. Ihr Song „Change“ und Kollaborationen mit internationalen Künstlern machten sie auch außerhalb Österreichs bekannt. Lylit verbindet emotionales Songwriting mit technisch perfekter Stimme.
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Clara Luzia
Clara Luzia ist eine Wiener Singer-Songwriterin, die für melancholisches Songwriting, Indie-Pop und gesellschaftlich engagierte Texte steht. Mit ihren Alben erreicht sie Kritik und Publikum auch über die Landesgrenzen hinaus. Sie ist bekannt für Live-Präsenz, Ehrlichkeit und feministisches Engagement.
Gerd (Gert) Steinbäcker
- Biografie & Überblick:
- *Geboren 1952 in Graz-St. Peter*, ist Gerd Steinbäcker ein Hauptvertreter des Austropop, v.a. als Mitglied von STS (mit Timischl & Schiffkowitz), später erfolgreicher Solist und Songwriter [web:159][web:160][web:171].
- Laufbahn & Geschichte:
- Anfangs regionale Bands, Aufenthalt in Deutschland, Gründung STS 1978, große Bekanntheit mit Songs wie „Fürstenfeld“, „Großvater“ und „Überdosis G’fühl“ [web:159][web:162][web:169].
- Arbeitete viele Jahre parallel als Bühnenarbeiter und Komponist, später Solokarriere und Teilnahme bei der EAV [web:162][web:177].
- Musikstil & Einflüsse:
- Steirische Mundart, Folk-Rock, Singer/Songwriter, Storytelling, teils gesellschaftskritisch oder poetisch, Drei-Gitarren-Sound an Crosby-Stills-Nash orientiert [web:163][web:169][web:171].
- Diskografie (Auszug):
- S.T.S.-Alben: „Überdosis G’fühl” (1984), „Grenzenlos” (1985), „1000 und 1 Nacht“ (1987), „Volle Kraft“ (1998), „Herzverbunden“ (2003), „Fürstenfeld Live“ (2004) u.v.m. [web:169]
- Solo dabei: „Einmal im Leb'n" (1990), „Steinbäcker" (1994), „Stationen" (1997), „Alles was i kann" (2016), zahlreiche Sampler & Best Of [web:159][web:166][web:174]
- Erfolge & Auszeichnungen:
- Mit STS über 2,5 Millionen verkaufte Alben, vielfach Platin, Gold. Solo 3x Gold, legendäre Open-Air-Konzerte [web:169][web:159].
- Kultureller Einfluss:
- Mit „Irgendwann bleib i dann dort“, „Fürstenfeld“ und „Großvater“ Austropop-Klassiker geschrieben. Prägte die steirisch-dialektische Songpoesie [web:163][web:171].
- Medien, TV & Links:
- YouTube: Suche — Video-Porträt
- Info: Wikipedia, Universal Music, Discographie.de, Apple Music
- STS: Band-Wikipedia, Last.fm
- Feature/Interview: Berggespräche
Wolfgang Ambros – eine prägende Stimme des Austropop
Liedermacher, Rocksänger, Geschichtenerzähler und eigenwilliger Interpret: Wolfgang Ambros gehört zu den entscheidenden Persönlichkeiten der österreichischen Popularmusik. Seit „Da Hofa“ 1971 verbindet er Dialekt mit Rock, schwarzem Humor, sozialer Beobachtung und einer unverwechselbar rauen Stimme. Sein Werk reicht von „Schifoan“ und „Es lebe der Zentralfriedhof“ über Bob-Dylan- und Tom-Waits-Interpretationen bis zum Bühnenprojekt „Der Watzmann ruft“ und zu Austria 3.
Recherche- und Informationsstand: 4. November 2026.
1. Einleitung und Überblick
Wolfgang Ambros ist kein Bandname, sondern der Name eines Solokünstlers, dessen Laufbahn eng mit langjährigen musikalischen Weggefährten verbunden ist. Als Beginn seiner professionellen Karriere gilt 1971: Mit „Da Hofa“, einem von ihm vertonten Text seines Schulfreundes Joesi Prokopetz, gelang ihm ein Nummer-eins-Erfolg in Österreich.
Seine Bedeutung erschöpft sich nicht in einer Reihe populärer Refrains. Ambros half mit, österreichischen Dialekt als Sprache zeitgenössischer Pop- und Rockmusik zu etablieren. Er machte Platz für Figuren und Lebenswelten, die im internationalen Pop kaum vorkamen: den Gemeindebau, den Außenseiter, das Wirtshaus, den Wiener Zentralfriedhof und die österreichische Bergwelt.
Steckbrief
- Name: Wolfgang Ambros
- Geboren: 19. März 1952
- Herkunft: aufgewachsen in Wolfsgraben in Niederösterreich; biografisch eng mit Wien verbunden
- Beruf: Sänger, Liedermacher und Musiker
- Karrierebeginn: 1971 mit „Da Hofa“
- Musikalische Felder: Austropop, Dialektrock, Liedermachermusik, Blues und Wienerlied
- Langjährige Begleitband: Die No. 1 vom Wienerwald
- Wichtige Kooperationen: Joesi Prokopetz, Manfred Tauchen, Georg Danzer, Rainhard Fendrich und Christian Kolonovits
Grundlage für die biografische Einordnung: Wien Geschichte Wiki.
2. Biografie, Herkunft und Karrieregeschichte
Kindheit zwischen Wienerwald und Wien
Ambros wuchs in Wolfsgraben im niederösterreichischen Wienerwald auf. Sein Vater war Volksschuldirektor, seine Mutter Lehrerin. Später besuchte er Schulen in Wien und begann an der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt eine Ausbildung zum Siebdrucker. Dort lernte er Joesi Prokopetz kennen – eine Begegnung, die für seine musikalische Entwicklung entscheidend werden sollte.
Hinweis zum Geburtsort: Das Wien Geschichte Wiki nennt Wien als Geburtsort und Wolfsgraben als Ort des Aufwachsens. Die offizielle Künstlerbiografie formuliert abweichend, Ambros sei in Wolfsgraben zur Welt gekommen. Diese Darstellung unterscheidet deshalb bewusst zwischen dokumentiertem Geburtsort und biografischer Herkunft.
Berufliche Umwege und erste Lieder
Vor dem Durchbruch arbeitete Ambros unter anderem als Schreibmaschinenmechaniker, Auslagenarrangeur und Schallplattenverkäufer. Auch ein Aufenthalt in London gehört zu dieser frühen Phase. Das Plattengeschäft war für ihn nicht nur Arbeitsplatz, sondern ein unmittelbarer Zugang zu internationaler Musik.
1971: „Da Hofa“ verändert die Perspektive
Der makabre Text von Joesi Prokopetz wurde durch Ambros’ Vertonung und Vortrag zu einem überraschenden Erfolg. Produzent Peter Müller war an der Aufnahme beteiligt. Laut offizieller Biografie kostete die Produktion der Single rund 6.000 Schilling. Ende 1971 trat Ambros damit in Peter Rapps Fernsehsendung „Spotlight“ auf.
Entscheidend war die Kombination: ein lokaler Dialekt, eine düstere Geschichte und eine zeitgenössische musikalische Form. „Da Hofa“ zeigte, dass eine österreichische Stimme nicht hochdeutsch oder englisch singen musste, um ein breites Publikum zu erreichen.
1972 bis 1979: vom Newcomer zur eigenständigen Künstlerpersönlichkeit
- 1972 erschien das Debütalbum „Alles andere zählt net mehr“.
- 1972 entstand mit Manfred Tauchen und Joesi Prokopetz die frühe Form von „Der Watzmann ruft“.
- 1973 folgten „Eigenheiten“, „Der Fäustling“ und der vom Rundfunk boykottierte Protestsong „Tagwache“.
- 1974 erschien „A Mensch möcht i bleibn“, zunächst ohne den späteren Langzeiterfolg.
- 1975 festigte „Es lebe der Zentralfriedhof“ seinen Durchbruch; „Zwickts mi“ erreichte Platz eins in Österreich.
- 1976 entstand die No. 1 vom Wienerwald; gegen Jahresende erschien „Schifoan“.
- 1978 erschloss „Wie im Schlaf“ mit Wiener Übertragungen von Bob-Dylan-Liedern ein größeres deutsches Publikum.
- 1979 dokumentierte das Live-Doppelalbum „Auf ana langen finstern Strass’n“ seine wachsende Konzertpräsenz.
Die folgenden Jahrzehnte
In den 1980er- und 1990er-Jahren baute Ambros sein Werk mit Alben wie „Weiß wie Schnee“, „Der letzte Tanz“, „Der Sinn des Lebens“, „Gewitter“ und „Verwahrlost aber frei“ aus. Ab 1997 trat er mit Georg Danzer und Rainhard Fendrich als Austria 3 auf.
Später rückte seine Rolle als Interpret stärker in den Vordergrund: „Nach mir die Sintflut“ widmete sich Tom Waits, die beiden „Ambros singt Moser“-Alben dem Repertoire von Hans Moser. „Ultimativ symphonisch“ präsentierte eigene Lieder in orchestraler Gestalt. Das Album „190352“ von 2012 verweist im Titel auf sein Geburtsdatum.
Vertiefung: Offizielle Biografie · Stadtgeschichtliche Einordnung.
3. Musikstil und Einflüsse
Dialekt als musikalische Ausdrucksform
Bei Ambros ist Dialekt mehr als ein Herkunftszeichen. Er bestimmt Rhythmus, Betonung und Erzählhaltung. Umgangssprachliche Wendungen lassen seine Figuren unmittelbar erscheinen; zugleich kann dieselbe Sprache zärtlich, aggressiv, resigniert oder grotesk wirken.
Rock, Blues und Liedermachermusik
Seine Musik bewegt sich zwischen gitarrenbetontem Rock, akustischem Lied und bluesgefärbten Arrangements. Die raue Stimme steht dabei häufig im Zentrum. In der Bandfassung erhalten die Stücke Druck und Bewegung; in reduzierter Besetzung treten Erzählweise, Melodie und sprachliche Feinheiten deutlicher hervor.
Bob Dylan: Übertragung statt bloßer Nachahmung
Ein besonders klar belegter Bezugspunkt ist Bob Dylan. Auf „Wie im Schlaf“ übertrug Ambros dessen Lieder ins Wienerische. Das Interessante daran ist die kulturelle Übersetzung: Amerikanische Songwriter-Tradition wird in eine österreichische Sprachwelt versetzt, ohne dass Ambros seine eigene Stimme aufgibt.
Tom Waits und Hans Moser
Mit „Nach mir die Sintflut“ näherte sich Ambros dem Repertoire von Tom Waits. Die Moser-Alben führen dagegen zur österreichischen Unterhaltungstradition und zum Wienerlied. Diese Projekte zeigen zwei Seiten desselben Interpreten: den Blick auf beschädigte Lebensläufe und das Interesse an Humor, Melancholie und eigensinnigen Charakteren.
Werkgrundlage: Offizielle Diskografie · Wien Geschichte Wiki.
4. Texte und Themen
Außenseiter und soziale Wirklichkeit
Ambros’ Liedwelt interessiert sich häufig für Menschen abseits gesellschaftlicher Erfolgserzählungen. Einsamkeit, Verletzlichkeit, Scheitern und die Sehnsucht nach Würde stehen neben Ironie und Trotz. Diese Perspektive erklärt, weshalb sein Werk nicht auf Party- oder Hüttenmusik reduziert werden kann.
Schwarzer Humor und Tod
„Da Hofa“ und „Es lebe der Zentralfriedhof“ stehen für einen makabren Erzählton, der mit Wiener Humor verbunden ist. Der Tod wird nicht bloß feierlich behandelt, sondern auch grotesk und alltagsnah. Gerade dieser Wechsel zwischen Komik und Unbehagen gehört zum Reiz der Lieder.
Liebe, Nähe und Zusammenleben
Neben den schroffen Figurenstücken stehen Lieder wie „Die Blume aus dem Gemeindebau“ und „Langsam wochs ma z’samm“. Sie zeigen eine andere Seite: Zuneigung wird nicht durch pathetische Distanz, sondern in einer vertrauten, umgangssprachlichen Umgebung erzählt.
Protest und persönliche Haltung
„Tagwache“ ist ein frühes Beispiel für Ambros’ Auseinandersetzung mit Autorität und Militär. Auch außerhalb seiner Lieder bezog er wiederholt politisch Stellung, insbesondere gegen radikale rechte Bewegungen. Seine öffentlichen Aussagen und seine Liedfiguren sollten dennoch nicht pauschal gleichgesetzt werden.
Autorschaft richtig zuordnen
Ambros ist Sänger, Komponist und Autor, aber nicht jeder von ihm gesungene Text stammt von ihm selbst. Besonders wichtig ist Joesi Prokopetz. Auch Georg Danzer lieferte Lieder, etwa „Heite drah i mi ham“ und „A Gulasch und a Seidl Bier“. Für einzelne Werke sind deshalb die jeweiligen Album-Credits aussagekräftiger als die bloße Zuordnung zum Interpreten.
Weiterführend: Offizielle Karrierechronik · Themen und gesellschaftliche Positionierung.
5. Diskografie und Werke im Überblick
Die folgende chronologische Übersicht umfasst zentrale reguläre Albumveröffentlichungen sowie wichtige Interpretationsprojekte. Sie ist keine vollständige Liste sämtlicher Singles, Wiederveröffentlichungen, Sampler und Konzertmitschnitte. Konzeptwerke und Kooperationen werden anschließend gesondert behandelt.
| Jahr | Album | Einordnung |
|---|---|---|
| 1972 | Alles andere zählt net mehr | Debütalbum nach dem Erfolg von „Da Hofa“. |
| 1973 | Eigenheiten | Frühe Erweiterung des Repertoires; laut Künstlerbiografie hochdeutsch geprägt. |
| 1975 | Es lebe der Zentralfriedhof | Schlüsselwerk der Durchbruchsphase. |
| 1976 | 19 Class A Numbers | Doppelalbum aus der produktiven Mitte der 1970er-Jahre. |
| 1977 | Hoffnungslos | Werk der dunkleren, melancholischen Seite. |
| 1978 | Wie im Schlaf | Bob-Dylan-Lieder in Wiener Übertragungen. |
| 1979 | Nie und nimmer | Album am Übergang zur nächsten Karrierephase. |
| 1980 | Weiß wie Schnee | Reguläres Album. |
| 1981 | Selbstbewusst | Reguläres Album. |
| 1982 | A Mensch möcht i bleibn | Albumtitel und zentrale Formulierung seines Repertoires. |
| 1983 | Der letzte Tanz | Reguläres Album. |
| 1984 | Der Sinn des Lebens | Reguläres Album. |
| 1985 | No. 13 | Reguläres Album. |
| 1987 | Gewitter | Reguläres Album. |
| 1989 | Mann und Frau | Reguläres Album. |
| 1990 | Stille Glut | Reguläres Album. |
| 1992 | Äquator | Reguläres Album. |
| 1994 | Wasserfall | Reguläres Album. |
| 1996 | Verwahrlost aber frei | Reguläres Album. |
| 1999 | Voom Voom Vanilla Camera | Reguläres Album. |
| 2000 | Nach mir die Sintflut – Ambros singt Waits | Interpretationen aus dem Repertoire von Tom Waits. |
| 2003 | Namenlos | Reguläres Album. |
| 2005 | Der alte Sünder – Ambros singt Moser | Hans-Moser-Repertoire mit dem Ambassade Orchester Wien und Christian Kolonovits. |
| 2006 | Steh grod | Reguläres Album. |
| 2007 | Die 2te – Ambros singt Moser | Fortsetzung des Moser-Projekts. |
| 2009 | Ultimativ symphonisch | Orchestrale Neuinterpretationen mit Christian Kolonovits. |
| 2012 | 190352 | Der Titel verweist auf den 19. März 1952. |
Wichtige Lieder als Einstieg
- „Da Hofa“ – Durchbruch und makabre Dialekterzählung.
- „Tagwache“ – früher Protestsong.
- „A Mensch möcht i bleibn“ – Selbstbehauptung und Menschenwürde.
- „Es lebe der Zentralfriedhof“ – schwarzer Humor und Wiener Bildwelt.
- „Zwickts mi“ – einer seiner großen frühen Erfolge.
- „Schifoan“ – sein besonders breitenwirksamer Wintersport-Klassiker.
- „Die Blume aus dem Gemeindebau“ – Zuneigung in einer städtischen Alltagswelt.
- „Langsam wochs ma z’samm“ – Nähe und Zusammenleben.
- „Idealgewicht“ – bekanntes Lied aus der späteren Karrierephase.
Werkverzeichnisse: Offizielle Diskografie mit Album-, Single-, Live- und Video-Kategorien · Albumübersicht im Austria-Forum.
6. Watzmann, Austria 3 und weitere Projekte
„Der Watzmann ruft“
Das gemeinsam mit Manfred Tauchen und Joesi Prokopetz entwickelte „Rustical“ verbindet alpine Erzählwelt, Musik und grotesken Humor. Nach Ambros’ offizieller Chronik wurde eine frühe Fassung 1972 im Umfeld der „Arena 72“ aufgeführt und anschließend als Hörspiel auf Ö3 präsentiert. Die Hörspielplatte folgte 1974.
Für die Einordnung ist diese Unterscheidung wichtig: Die Entstehung des Projekts, seine Radiofassung und die Veröffentlichung auf Tonträger sind nicht dasselbe Ereignis. Spätere Bühnenfassungen machten daraus ein langlebiges Konzert- und Theaterphänomen.
Ambros über die Entstehung des „Watzmann“ im Kurier
„Der Fäustling“, „Karli“ und „Schaffnerlos“
„Der Fäustling“ erschien 1973 und gehört zum frühen experimentellen Projektumfeld. „Karli“ wurde 1976 mit Georg Danzer und Christian Kolonovits in der Wiener Stadthalle aufgeführt. „Schaffnerlos“ folgte 1978 als weiteres Gemeinschaftswerk von Ambros, Tauchen und Prokopetz.
Austria 3
Ab 1997 bündelten Wolfgang Ambros, Georg Danzer und Rainhard Fendrich ihre Bühnenpräsenz unter dem Namen Austria 3. Das Projekt war keine neue Begleitband von Ambros, sondern die Zusammenarbeit dreier bereits etablierter Solokünstler. Ihr gemeinsames Repertoire verband unterschiedliche Liedermacherhandschriften und erreichte ein breites Publikum.
Austria 3 war auch mit karitativem Engagement verbunden. Das Wien Geschichte Wiki dokumentiert unter anderem die finanzielle Unterstützung von Wohnangeboten für körperbehinderte obdachlose Menschen.
Austria 3: Konzertaufnahmen auf YouTube suchen · „Der Watzmann ruft“: Bühnenaufnahmen suchen.
7. Bandmitglieder und Besetzungen
Die No. 1 vom Wienerwald
Ambros gründete die No. 1 vom Wienerwald 1976. Seine offizielle Chronik nennt als frühe Besetzung Helmut Novak am Schlagzeug, Helmut Pichler am Bass, Peter Schleicher an den Keyboards und Martin Kunz an der Gitarre. Peter Koller ersetzte anschließend Martin Kunz; 1978 übernahm Günter Dzikowski den Keyboardplatz von Peter Schleicher.
Die Geschichte der Band umfasst mehrere Besetzungsphasen. Historische Mitglieder und die auf der heutigen Website geführten Musiker dürfen deshalb nicht als eine einzige, seit 1976 unveränderte Formation dargestellt werden.
Auf der offiziellen Bandseite geführte Musiker
| Name | Instrumente laut Künstlerwebsite |
|---|---|
| Wolfgang Ambros | Gesang und Gitarre; Solokünstler und musikalisches Zentrum. |
| Peter Koller | Gitarre und Keyboards. |
| Günter Dzikowski | Keyboards, Gitarre und Mundharmonika. |
| Harry Stampfer | Schlagzeug und Keyboards. |
| Roland Vogl | Akustische und elektrische Gitarre, Steel-Gitarre; Bass bei „Ambros pur!“. |
| Mischa Krausz | Bass. |
Diese Übersicht bildet die auf der Website beschriebenen Funktionen ab, nicht die Garantie einer identischen Besetzung bei jedem Konzert. Die dortige Mitgliedernavigation führt außerdem Dietmar „Didi“ Baumgartner, Gitti Guggenbichler und Ursula Gerstbach.
„Ambros pur!“
Das reduzierte Format verbindet Wolfgang Ambros mit Günter Dzikowski und Roland Vogl. Im Unterschied zum größeren Bandauftritt stehen hier die Lieder und ihre akustische beziehungsweise sparsamere Ausgestaltung besonders im Vordergrund.
Offizielle Bandübersicht · Günter Dzikowski · Roland Vogl · Harry Stampfer.
8. Live-Auftritte und aktuelle Konzertinformationen
Ambros’ Karriere ist wesentlich eine Live-Karriere. Schon die Deutschlandtourneen der späten 1970er-Jahre und das daraus entstandene Live-Doppelalbum zeigen, dass die Bühne früh zu seinem wichtigsten Vermittlungsraum wurde.
Unterschiedliche Formate erschließen jeweils andere Seiten seines Werks: die No. 1 vom Wienerwald den Rockmusiker, „Ambros pur!“ den konzentrierten Liedinterpreten, Austria 3 den gemeinsamen österreichischen Songkanon und „Der Watzmann ruft“ die theatrale Erzählung.
Aktueller Stand am 4. November 2026
Auf seiner offiziellen Website kündigt das Team an, dass sich „Ambros pur!“ bis auf Weiteres von der Bühne verabschiedet. Genannt werden noch drei Konzerte in der Besetzung mit Wolfgang Ambros, Günter Dzikowski und Roland Vogl:
- 23. November 2026: Gmunden.
- 24. November 2026: Ried im Innkreis.
- 26. November 2026: Gersthofen.
Die Mitteilung bezieht sich ausdrücklich auf dieses Format. Sie ist nicht mit einem generellen Ende seiner Konzerttätigkeit gleichzusetzen: Die Website führt daneben Auftritte mit der No. 1 vom Wienerwald und einen Tourhinweis für 2027.
Da die Website bei der Nummerierung der „pur!“-Programme unterschiedliche Angaben verwendet, wird hier bewusst keine Volumen-Nummer übernommen. Termine, Spielorte und Verfügbarkeit sollten vor einer Reise direkt beim Veranstalter geprüft werden.
Aktuelle Tourinformationen und Mitteilungen · Aktuelle Konzerttermine suchen.
9. Auszeichnungen und Erfolge
- 1971: Nummer-eins-Erfolg mit „Da Hofa“ in Österreich.
- 1975: Nummer-eins-Erfolg mit „Zwickts mi“ laut offizieller Karrierechronik.
- 1994/1995: Goldenes Verdienstzeichen des Landes Wien; Verleihung 1994, Übernahme 1995.
- 2002: Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien.
- 2002: Amadeus Austrian Music Award für das Lebenswerk.
- 2015: Großes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich.
- 2024: Großer Tiroler Adler-Orden.
- 2026: Großes Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Niederösterreich; Übernahme am 14. April.
Diese Ehrungen verdeutlichen unterschiedliche Ebenen seiner Wirkung: kommerziellen Erfolg, Anerkennung innerhalb der Musikbranche und kulturpolitische Würdigung durch Städte, Länder und Republik.
Auf eine pauschale Gesamtzahl verkaufter Tonträger wird hier verzichtet. Historische Künstlerangaben und anhand einzelner Auszeichnungen erfasste Verkaufsmengen haben unterschiedliche Grundlagen und sind nicht ohne Weiteres vergleichbar.
Dokumentierte Ehrungen im Wien Geschichte Wiki · ORF Tirol zum Adler-Orden 2024.
10. Kulturelle Bedeutung und Einfluss
Eine der Gründungsfiguren des Austropop
Ambros wird mit Recht zu den Gründungsfiguren des Austropop gerechnet. Die Entstehung dieser Musik lässt sich jedoch nicht auf eine einzelne Person reduzieren. „Da Hofa“ gehört gemeinsam mit anderen frühen Dialekterfolgen, etwa Marianne Mendts „Wie a Glock’n“, zu den entscheidenden Signalen eines neuen österreichischen Selbstverständnisses im Pop.
Österreichische Alltagssprache als Kunstsprache
Sein Werk machte hörbar, dass Dialekt weder auf Volksmusik noch auf komische Einlagen beschränkt ist. Er kann Rock tragen, Geschichten erzählen und gesellschaftliche Spannungen sichtbar machen. In dieser Entwicklung liegt ein wesentlicher Teil seines langfristigen Einflusses.
Zwischen gesellschaftlichem Außenseiter und populärem Klassiker
Ambros’ öffentliche Wahrnehmung enthält eine produktive Spannung: Er steht für kantige, manchmal düstere Lieder und zugleich für Stücke, die zu gemeinschaftlich gesungenen Klassikern wurden. „Schifoan“ ist dafür das offensichtlichste Beispiel.
Verbindung von internationaler und österreichischer Tradition
Dylan, Waits und Moser markieren keine beliebige Sammlung von Vorbildern. Sie zeigen, wie Ambros zwischen internationalem Songwriting und österreichischer Unterhaltungsgeschichte vermittelt. Seine Eigenständigkeit liegt gerade darin, beides in einer erkennbaren persönlichen Ausdrucksweise zusammenzuführen.
„Da Hofa“ und die frühe Austropop-Geschichte · Kulturelle und gesellschaftliche Einordnung.
11. Interessante Fakten
- Die Freundschaft mit Joesi Prokopetz begann bereits an der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt.
- Vor seiner Karriere verkaufte Ambros selbst Schallplatten.
- „A Mensch möcht i bleibn“ verkaufte sich laut Künstlerbiografie im ersten Jahr weniger als 3.000-mal und wurde erst später zum Dauerbrenner.
- Die Idee zu „Es lebe der Zentralfriedhof“ wurde laut offizieller Chronik durch ein Plakat zum hundertjährigen Bestehen des Wiener Zentralfriedhofs angeregt.
- 1976 spielte Ambros im Fernsehfilm „Fehlschuß“ neben Paola Kinski eine Hauptrolle.
- Laut einem Kurier-Interview brachte ein Fernsehbericht über einen Hund namens Watzmann das Autorentrio auf den einprägsamen Namen seines Bühnenprojekts.
- Der Albumtitel „190352“ ist als Geburtsdatum lesbar: 19. März 1952.
- Bei der Verleihung des Tiroler Adler-Ordens 2024 berichtete der ORF, dass Ambros seit 2010 Wahl-Waidringer ist.
Anekdoten aus der offiziellen Biografie · Watzmann-Entstehungsgeschichte · Ambros und Tirol.
12. Aussagen, Sprüche und prägende Formulierungen
Bei Künstlerzitaten ist die Unterscheidung zwischen belegter Interviewaussage, Liedtitel und Liedtext wichtig. Die folgenden kurzen Interviewzitate stammen aus dem Kurier-Gespräch über „Der Watzmann ruft“ vom 29. Juli 2012.
„Das diente einzig und allein unserer eigenen Belustigung.“
Ambros über die ursprüngliche Motivation hinter dem „Watzmann“-Projekt.
„Wir fanden das Wort lustig.“
Seine Erklärung für die Faszination des Namens „Watzmann“ im selben Gespräch.
Liedtitel als geflügelte Formulierungen
- „A Mensch möcht i bleibn“
- „Zwickts mi“
- „Es lebe der Zentralfriedhof“
- „Langsam wochs ma z’samm“
- „Verwahrlost aber frei“
Diese Titel sind mit Ambros’ Werk verbunden, werden hier aber nicht als spontane Interviewaussagen oder als ausschließlich von ihm verfasste Texte ausgegeben.
13. Medien und Rezeption
Zwischen Provokation und Anerkennung
Die Rezeption begann keineswegs nur mit ungeteilter Zustimmung. Die offizielle Biografie beschreibt eine anfängliche „Schockwirkung“ von „Da Hofa“ im Radio. „Tagwache“ wurde 1973 vom Rundfunk boykottiert. Später folgten staatliche Ehrungen und ein Lebenswerk-Amadeus. Dieser Weg vom irritierenden Dialektsänger zur kulturellen Institution ist für seine Wirkungsgeschichte wesentlich.
Politische Öffentlichkeit
Ambros’ Aussagen gegen radikale rechte Bewegungen sorgten wiederholt für Debatten. Das Wien Geschichte Wiki beschreibt insbesondere den Konflikt mit der FPÖ 2018 und die anschließende Mobilisierung von Fans rund um „Schifoan“.
Biografische Bücher
- „Wolfgang Ambros. Die Biografie“ – aufgezeichnet von Andrea Fehringer und Thomas Köpf, Ueberreuter, 2011.
- „A Mensch möcht i bleib’n. Mein Leben zwischen Schuld und Schicksal“ – edition a, 2022.
Die Bücher sind für eine vertiefte Beschäftigung mit Selbstbild, Lebensgeschichte und Karriereentwicklung interessant. Autobiografische Erzählung und unabhängig überprüfte Chronologie sollten dabei grundsätzlich auseinandergehalten werden.
Aktuelle Interviews suchen · Konzertkritiken suchen · Biografische Literatur und Rezeption.
14. TV, Videos, Radio und Konzertaufnahmen
Fernsehen: „Spotlight“ und frühe Auftritte
Der Auftritt mit „Da Hofa“ in Peter Rapps „Spotlight“ Ende 1971 gehört zu den dokumentierten frühen Fernsehmomenten seiner Karriere.
- „Da Hofa“ und „Spotlight“ auf YouTube suchen
- Wolfgang Ambros bei ORF ON suchen
- Dokumentationen und Fernsehporträts suchen
Radio: „Watzmann“-Porträt auf Radio FRO
Die Künstlerwebsite dokumentiert ein zweistündiges Radio-FRO-Porträt vom 20. Februar 2016 mit Ausschnitten, Interviews und Hintergründen zu „Der Watzmann ruft“ und weiteren Konzeptalben. Der Hinweis belegt die Sendung, nicht automatisch die heutige Verfügbarkeit eines vollständigen Streams.
- Offizieller Hinweis auf die Radio-FRO-Sendung
- Radio FRO nach Ambros und „Watzmann“ durchsuchen
- Radiobeiträge bei ORF Sound suchen
- Ö1-Beiträge suchen
Konzertaufnahmen und Videoveröffentlichungen
Die offizielle Diskografie enthält eigene Kategorien für Live-Alben und DVD/Video. Auf der Künstlerwebsite wird außerdem eine Live-DVD mit einem Konzert aus der Wiener Stadthalle beworben.
- Offizielle Live- und Videoveröffentlichungen
- Stadthallen-Aufnahmen auf YouTube suchen
- „Ambros pur!“ live suchen
- Aufnahmen mit der No. 1 vom Wienerwald suchen
- Video-Interviews suchen
Suchlinks führen zu veränderlichen Ergebnissen. Sie sind keine Zusage, dass ein vollständiger, kostenloser oder vom Rechteinhaber autorisierter Mitschnitt verfügbar ist.
15. Aktuelle Informationen, Suchlinks und soziale Medien
Offizielle Informationen
- Offizielle Website: Neuigkeiten und Konzerte
- Offizielle Biografie
- Offizielle Diskografie
- Band und Musikerporträts
Google, Bilder und aktuelle Nachrichten
- Wolfgang Ambros auf Google suchen
- Wolfgang Ambros bei Google Bilder suchen
- Aktuelle Nachrichten suchen
- Nachrichten der letzten Woche suchen
- Aktuelle Interviews und Gespräche suchen
Musik und Streaming
- YouTube: Musik, Interviews und Live-Aufnahmen
- SoundCloud: nach Wolfgang Ambros suchen
- Spotify: nach Wolfgang Ambros suchen
- Apple Music: nach Wolfgang Ambros suchen
- Discogs: Veröffentlichungen und Editionen suchen
Soziale Medien: ausdrücklich als Suchlinks
Die folgenden Links sind Suchabfragen und keine Bestätigung eines offiziellen Accounts. Für authentische Künstlerprofile empfiehlt sich der Einstieg über die Verlinkungen auf der offiziellen Website.
- Wolfgang Ambros auf Facebook suchen
- Instagram-Profile und Beiträge über Google suchen
- Wolfgang Ambros auf TikTok suchen
- Nach offiziellen YouTube-Inhalten suchen
Musikalische Weggefährten weiter erkunden
- Joesi Prokopetz: Informationen · YouTube-Interviews
- Manfred Tauchen: Informationen · YouTube
- Georg Danzer: Informationen · Live-Aufnahmen und Interviews
- Rainhard Fendrich: aktuelle Informationen · Live-Aufnahmen und Interviews
- Christian Kolonovits: Informationen · Gemeinsame Projekte auf YouTube
- Günter Dzikowski: Informationen · YouTube
- Roland Vogl: Informationen · YouTube
Bilder aus Suchmaschinen sind nicht automatisch zur Veröffentlichung freigegeben. Für eine Website müssen Bildrechte, Urheberangaben und gegebenenfalls Pressefreigaben gesondert geklärt werden.
- Schürzenjäger: „Die Schürzenjäger – legendäre Alpenrocker aus dem Zillertal, bekannt für Hits wie Sierra Madre. Mehr zur Geschichte, Musik und Bandbesetzung.“ - Zillertaler Schürzenjäger: „Volkstümliche Musik trifft Rock: Die Zillertaler Schürzenjäger – alle Infos zu Biografie, Diskografie und aktuellen Auftritten.“ - Haindling: „Haindling – bayerische Kultband mit einzigartigem Musikmix aus Weltmusik und Jazz. Erfahre alles Wesentliche über Hans-Jürgen Buchner und Band.“ - Die Alpenrebellen: „Die Alpenrebellen: Alpenrock-Pioniere aus Österreich. Finde alle wichtigen Infos zu Sound, Band, Hits und ihrer musikalischen Entwicklung.“ - Austria Project: „Austria Project – vielseitige Band mit modernen Elementen und traditionellen Einflüssen. Entdecke Sound, Geschichte und alle Releases.“ - Rockspitz (Partyband): „Rockspitz – energiegeladene Partyband aus Österreich mit Alpenrock- und Schlagerhits. Hier gibt’s Musik, Auftritte und Bandinfos kompakt.“ - Naturtrüb (Oktoberfestband): „Naturtrüb – Oktoberfestband mit Stimmungsmusik und alpenländischer Tradition. Kurzinfos zu Band, Besetzung, Musikstil und Live-Events.“ - Bluatschink: „Bluatschink – Tiroler Musikduo mit poetischen, gesellschaftskritischen Texten und alpenländischem Folkpop. Übersicht Musik, Mitglieder, Erfolge.“ - Ausseer Hardbradler: „Ausseer Hardbradler – bodenständige Alpenrocker aus dem Salzkammergut. Geschichte, Songs, Texte und alle Alben im Überblick.“ - Broadlahn: „Broadlahn – innovative World-Folk-Band aus Österreich. Details zu Musikstil, Diskografie, Bandmitgliedern und künstlerischem Einfluss.“ - Drahdiwaberl: „Drahdiwaberl – Wiener Kulttruppe mit gesellschaftskritischen Performances, multimedialem Sound und provokantem Bühnenstil.“ - Edelweiss („Bring Me Edelweiss“): „Edelweiss – die Band hinter dem Welthit „Bring Me Edelweiss“. Erfahre alles zu Band, Song, Entstehung und Erfolgen.“ - Egger, Gerhard & Die Mostrocker: „Gerhard Egger & Die Mostrocker: Origineller Alpenrock aus Oberösterreich, Infos zu Musikgeschichte, Band und wichtigsten Songs.“ - Erste Allgemeine Verunsicherung (EAV): „Erste Allgemeine Verunsicherung (EAV): Satirische Kultband aus Österreich, alle Hits, Diskografie und Geschichte kompakt.“ - Die Hektiker: „Die Hektiker – Kabarett-Musikgruppe mit kuriosen Auftritten und ironischer Alpenrock-Färbung. Kurzporträt über Band und Mitglieder.“ - K2: „K2 – Alpenrock-Formation mit hymnischen Melodien und Partyhits aus Österreich. Finde hier alle Releases und Bandinfos.“ - Rauhnacht: „Rauhnacht – österreichische Band zwischen Folk, Rock und Mystik. Überblick zur Geschichte, Musik, Alben und Live-Auftritten.“ - Stranzinger: „Stranzinger – Alpenrock von Herz zu Herz, mit rockigen Sounds und eingängigen Texten. Mehr zu Band, Musikstil und Besetzung.“ - Zellberg Buam: „Zellberg Buam: Tiroler Volksmusik – familiär, authentisch, erfolgreich. Alles zu Bandgeschichte, Alben und Live-Terminen.“ - Die Glorreichen Halunken: „Die Glorreichen Halunken – Partyband mit alpenländischem und rockigem Sound. Alle Infos zu Bandmitgliedern und Highlights.“ - Wildbach (Partyband): „Wildbach – Alpenrock- und Party-Formation aus Österreich. Kurzporträt zu Musik, Erfolgen und Live-Auftritten.“ - Die Bärigen Tiroler: „Die Bärigen Tiroler – Stimmungsmusik und Tradition, alle Infos zu Band, Alben und Besetzung.“ - Alpendingos: „Alpendingos – aktuelle Alpenrocker mit originellen Songs & Feststimmung. Das Wichtigste zu Band und Musik hier.“ - Die Glockner: „Die Glockner – Tiroler Band mit alpenländischem Rock und modernem Sound. Überblick zu Musik und Bandbesetzung.“ - Duo Maximal: „Duo Maximal – österreichisches Musikduo mit Party- und Hochzeitsmusik. Infos zu Genre, Auftritten und Bandgeschichte.“ - Freddy Pfister Band: „Freddy Pfister Band – Tiroler Kult mit Volksmusik und Rockflair, alle Informationen zu Musik und Bandmitgliedern.“ - Hattinger Buam: „Hattinger Buam – traditionelle Tiroler Band, alles Wissenswerte zu Musik, Karriere und Mitgliedern.“ - Herren: „Herren – Alpenpop mit authentischem Bandsound aus Österreich. Übersicht Diskografie, Besetzung und Konzerte.“ Jede Meta-Description ist auf das jeweilige Künstlerprofil zugeschnitten, unter 160 Zeichen und stichwortreich für Suchmaschinen und Klickraten.[3][6][7][10] [1](https://www.textbroker.de/tipps-fuer-eine-gute-meta-description) [2](https://www.luisaherrmann.de/blog/ideale-meta-description/) [3](https://www.ithelps-digital.com/de/blog/suchmaschinenoptimierung/meta-description-seo) [4](https://brumm-digital.de/meta-title-beschreibung-schreiben/) [5](https://www.ionos.at/digitalguide/online-marketing/suchmaschinenmarketing/die-optimale-meta-description/) [6](https://bowwe.com/de/blog/metadescription-was-ist-das-und-wie-man-es-benutzt) [7](https://www.shopify.com/de/blog/meta-description) [8](https://www.jaeckert-odaniel.com/snippets-wie-du-title-und-description-richtig-schreibst/) [9](https://www.sistrix.de/frag-sistrix/onpage/meta-description/) [10](https://www.evergreen.media/ratgeber/meta-description/)
Nachrichten woche 52 2025 austrianmusic.at
- Austrian Music Highlights: December 2025
Austrian Music Export bündelt im Dezember wichtige neue Releases, ausgewählte Konzerte und Festival-Bookings österreichischer Acts im In- und Ausland. Idealer Monatsüberblick für Pop, Indie, Rock & Elektronik.
Weiterlesen - Jahresrückblick: Austrian Music Export 2025
Der Jahresrückblick zeigt, wie 34 österreichische Acts auf internationalen Bühnen, Showcases und Festivals auftraten und sich mit der globalen Musikbranche vernetzten. Starker Fokus auf Export- und Networking-Formate.
Weiterlesen - Weihnachten mit Wanda in der Wiener Stadthalle
Die dritte Ausgabe von „Weihnachten mit Wanda“ rockt im Dezember 2025 die Wiener Stadthalle. Die Austropop-Kultband verbindet ihre Hymnen wie „Bologna“ mit weihnachtlicher Stimmung und Überraschungsgästen.
Weiterlesen - Weihnachten mit Wanda – Detail-Reportage
Ein englischsprachiges Feature porträtiert „Weihnachten mit Wanda“ als Fixpunkt im Kalender österreichischer Rock- und Popfans und betont die Live-Energie und emotionale Tiefe der Band rund um Marco Wanda.
Weiterlesen - Konzerte in Wien im Dezember 2025 – Überblick
Ein Szenemagazin listet alle wichtigen Wien-Konzerte im Dezember, von internationalen Stars bis zu heimischen Acts wie Aut of Orda oder Garish. Praktischer Kalender für Club- und Hallenshows.
Weiterlesen - Wien-Konzerte im Dezember: Von Bryan Adams bis Wanda
Ein weiterer Überblick zeigt, wie dicht der Konzertmonat Dezember in Wien ist – mit internationalen Namen und österreichischen Künstler:innen quer durch Pop, Rock und Indie.
Weiterlesen - Kick Jazz 2025 im Porgy & Bess (mit Austrian Music Export)
Die Reihe „Kick Jazz“ präsentiert in Kooperation mit Austrian Music Export aktuelle heimische Jazz-Acts. Das Format stärkt die Sichtbarkeit innovativer österreichischer Künstler:innen im renommierten Wiener Club Porgy & Bess.
Weiterlesen - Austrian Music Highlights – Artist-Spotlights (Filiah, Freude, Vogellettner)
Austrian Music Export stellt im Rahmen der „Austrian Music Highlights“ mehrere aufstrebende Acts wie Filiah, FREUDE und Vogellettner vor – mit Fokus auf Songwriting, Indie/Alternative und aktuelle Projekte.
Weiterlesen - Mirela Ivičević & Belmont Prize
Die mit Österreich verbundene Komponistin Mirela Ivičević wird im Umfeld der Austrian Music Highlights und eines eigenen Features als Belmont-Prize-Preisträgerin hervorgehoben und steht exemplarisch für zeitgenössische Musik aus Österreich.
Weiterlesen - Garish live in Wien – Stadtsaal
Die österreichische Band Garish, Trägerin eines Amadeus Austrian Music Award, spielt im Dezember 2025 ein Konzert im Wiener Stadtsaal – Teil einer langen Karriere zwischen Indie-Pop und Alternative.
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w 52
- Wanda: Rock’n’Roll als Weihnachtsrevue
Ein großes Feature porträtiert „Weihnachten mit Wanda“ als neue Weihnachts-Tradition: Rockband im Festtagsmodus, Songs wie „Bologna“ treffen auf berührende Balladen, u. a. beim Ö3-Weihnachtswunder live gespielt.
Weiterlesen - Wien-Konzerte im Dezember: Von Bryan Adams bis Wanda
Ein Überblicksartikel listet alle wichtigen Wien-Konzerte im Dezember 2025 – inklusive Shows von Wanda und weiteren österreichischen Acts, die die Stadthallen- und Clubszene prägen.
Weiterlesen - Konzerte Wien Dezember 2025: Highlights im Überblick
Ein Stadtmagazin fasst die wichtigsten Konzerttermine in Wien zusammen – von internationalen Namen bis zu heimischen Pop- und Rock-Bands, ideal als Kalender für die Weihnachtswoche.
Weiterlesen - Austropop im Advent: Events im Volume-Kalender
Der Volume.at-Terminkalender listet in Woche 52 mehrere Austropop-Events, etwa „Die 50+ Jahre Austropop Revue“ sowie weitere Konzerte mit österreichischen Deutschpop-Acts.
Weiterlesen - Weihnachtskonzert mit „Die Herzstickln“ (Kapfenberg/Oberaich)
Am Samstag, 20. Dezember 2025, sorgt die Band „Die Herzstickln“ mit einer Mischung aus gefühlvollen Balladen, Austropop und Klassikern über den Dächern von Bruck an der Mur für vorweihnachtliche Stimmung.
Weiterlesen - Austropop in der Region – MeinBezirk.at
Der Veranstaltungskalender bündelt im Dezember und speziell rund um Woche 52 zahlreiche Austropop-Events in den Regionen – von Cover-Shows bis zu Hommagen an Austria 3.
Weiterlesen - Austro Polly – Hommage an den Austropop
„Austro Polly“ wird als energiegeladene Live-Show beschrieben, die einen Abend lang Austropop-Hits neu interpretiert – mit Fokus auf Klassiker von Ambros bis STS (Tour- und Wiederholtermine reichen bis in den Winter 2025 hinein).
Weiterlesen - Doppelte Austropop-Power beim Ski-Opening in Obertauern
Seiler und Speer sowie Edmund sorgen beim Ski-Opening in Obertauern im November/Dezember 2025 für massives Austropop-Feeling und leiten die Wintersaison mit zwei großen Open-Air-Shows ein.
Weiterlesen - Austropop 2025 – Neue Pop-Musik aus Österreich (YouTube-Playlist)
Eine kuratierte Playlist bündelt aktuelle Austropop-Tracks von Acts wie Edmund, folkshilfe und Josh. – ideal, um den Sound der aktuellen Szene in Woche 52 im Überblick zu hören.
Weiterlesen - Austropop 2025 – Neue Pop-Musik aus Österreich (Spotify)
Auf Spotify liefert eine „Austropop 2025“-Playlist einen laufend aktualisierten Überblick über neue deutschsprachige Pop-Songs aus Österreich – von etablierten Größen bis zu Newcomern.
Weiterlesen
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beiträge Nov bis Weihnachten 25 auf hauptseite
23.12.25 Extra: Weihnachten 25 mit Songs österreichischer Musiker
Jimmy Schlager ein österreichischer Musiker, Satiriker, Autor und Komponist aus dem Weinviertel, der Dialekt-Pop, Chanson und Kabarett zu einem eigenen Stil verbindet. Er bezeichnet sich selbst als Slang-Pop-Poet und ist „weltberühmt im Weinviertel“ für seine scharfzüngigen, aber liebevoll beobachteten Lieder über den Alltag und die österreichische Seele. hier
Adventkalender v Peter Pohn. Tgl ein Podcast mit einem österr. Musiker
bzw: cba.media/podcast/vordergruendig-hintergruendig
Livecam Ö3 WEIHNACHTSWUNDER Kapitelplatz Salzburg
live ab 19. Dezember, 10:00 Uhr - in Salzburg & im Hitradio Ö3
.....draust is koid ........
und was bietet sich an? zb. 4 Top Dokus über FALCO , GEORG DANZER , WOLFGANG AMBROS ansehen? ..-->>>hier.der Link zu allen:
UPDATE: austropop-auf-x-twitter-und-facebook
8. Nov 25: Birthday: Stefan Weber von Dradiwaberl wär heute 79 jahre geworden
->> drahdiwaberl
neu auf www.hamkumst.net Musik aus Österreich: Jazz Rock, Heavy Meltal und Elektronische Musik
ORF: Georg Danzer im Porträt
Nur a klana Bua im Winter
https://on.orf.at/video/14298099/nur-a-klana-bua-im-winter
Die Doku vom 5. 11.2025:
ORF Ambros: Kulturgut, Rockstar & lebende Legende
https://on.orf.at/video/14298098/dok-1-ambros
Hit-Doku TV-Beben: Ambros ist der neue Quoten-Kaiser auf ORF1
neuer Podecast auf cba.media
Wolfgang Ambros-abseits von Schifoan und Zwickt’s mi
https://cba.media/335929
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Maria Bill – zwischen Austropop, französischem Chanson und großer Schauspielkunst
Maria Bill verbindet eine ausdrucksstarke Stimme mit körperlicher Bühnenpräsenz und genauer Figurenarbeit. Mit „I mecht landen“ wurde sie zu einer unverwechselbaren Stimme des österreichischen Pop. Ihre Karriere reicht jedoch weit darüber hinaus: Als Schauspielerin und Interpretin von Édith Piaf und Jacques Brel entwickelte sie ein eigenständiges künstlerisches Profil.
Der Ausgangspunkt liegt in der Schweiz, die Ausbildung führte sie nach Zürich und Paris, die langfristige berufliche Heimat wurde Wien. Theater, eigene Lieder und Chansoninterpretation bilden dabei keine voneinander abgeschotteten Karrieren. Sie beruhen auf derselben Fähigkeit: eine Geschichte mit Stimme, Sprache, Bewegung und emotionaler Präzision lebendig zu machen.
Ein Konzertbericht des ORF vom Juni 2026 dokumentiert ihre fortgesetzte Bühnenarbeit mit Chansons bei den Halbturner Schlosskonzerten. Die Pianobegleitung und ihre langjährige Beschäftigung mit französischem Repertoire gehören weiterhin zu den sichtbaren Schwerpunkten ihrer musikalischen Arbeit.
Recherche- und Informationsstand: 4. November 2026. Eigene Lieder, Chansoninterpretationen, Theaterrollen, historische Veröffentlichungen und aktuelle Veranstaltungsangebote werden getrennt dargestellt.
1. Einleitung und Überblick
Maria Bill ist eine Schweizer Schauspielerin und Sängerin mit langjährigem Lebensmittelpunkt und beruflichem Schwerpunkt in Wien. Sie ist Solokünstlerin, keine Band. Ein einzelnes Gründungsjahr wäre für ihre gesamte Laufbahn deshalb nicht sinnvoll.
Die Schauspielkarriere begann vor der eigenen Plattenkarriere. Der Erfolg mit der Theaterrolle Édith Piaf im Jahr 1982 wurde zum entscheidenden Übergang in eine breitere musikalische Öffentlichkeit.
Steckbrief
- Name: Maria Bill
- Geboren: 15. November 1948 in der Schweiz
- Aufgewachsen: im Kinderdorf Pestalozzi in Trogen
- Tätigkeit: Schauspielerin, Sängerin, Liedermacherin und Komponistin
- Ausbildung: Bühnenstudio Zürich und École Jacques Lecoq in Paris
- Engagement am Wiener Schauspielhaus: ab 1978
- Durchbruch als Piaf-Darstellerin: 1982
- Debütalbum: „Maria Bill“, 1983
- Bekanntester eigener Titel: „I mecht landen“
- Weitere musikalische Schwerpunkte: Édith Piaf und Jacques Brel
- Berufstitel: Kammerschauspielerin, 2014
- Belegte Konzerttätigkeit: auch 2026
Hinweis zum Geburtsort: Die Quellen sind nicht einheitlich. Das Wien Geschichte Wiki nennt „Moosseedorf/Trogen“, eine weitere Datenbank St. Gallen und andere Biografien Trogen. Diese Präsentation nennt deshalb die Schweiz als Geburtsland und unterscheidet davon den gesicherten Ort des Aufwachsens: das Kinderdorf Pestalozzi in Trogen.
Grundlagen: Wien Geschichte Wiki · mica – music austria: Künstlerinneneintrag · Ergänzende biografische Übersicht.
2. Biografie, Herkunft und Karrieregeschichte
Kindheit im Kinderdorf Pestalozzi
Maria Bill wuchs mit ihren drei Schwestern im internationalen Kinderdorf Pestalozzi in Trogen auf. Ihre Eltern Arthur und Berta Bill arbeiteten dort.
Die internationale Umgebung weckte früh ihre Freude an Sprachen und deren Klang. Tanz- und Gesangsaufführungen gehörten zu den Erfahrungen, aus denen sich ihr Interesse am Schauspiel entwickelte.
Ausbildung in Zürich und Paris
Nach dem Lehrerseminar studierte sie von 1969 bis 1971 Schauspiel am Bühnenstudio Zürich. Von 1974 bis 1976 folgte die Ausbildung an der École Jacques Lecoq in Paris.
Die Verbindung von Sprache, Bewegung und körperlichem Ausdruck ist für ihre spätere Bühnenwirkung besonders aufschlussreich. Bill gestaltet Lieder nicht ausschließlich vokal, sondern mit der gesamten Präsenz einer Darstellerin.
Die frühen Theaterjahre
Von 1971 bis 1974 spielte sie am Theater am Neumarkt in Zürich unter Horst Zankl. Zu ihren Rollen gehörten Figuren in Stücken von Peter Handke, Marieluise Fleißer und Ödön von Horváth.
Es folgten das Theater an der Winkelwiese in Zürich und 1977 ein Gastengagement an der Freien Volksbühne Berlin.
1978: Hans Gratzer und das Wiener Schauspielhaus
Hans Gratzer engagierte Maria Bill 1978 nach Wien. Am Schauspielhaus spielte sie unter anderem in „City Sugar“, „Ubu Roi“, „Hamlet“, „Antigonae“ und „Othello“.
Das Engagement wurde zum Beginn einer langfristigen Verbindung mit der Stadt und ihrer Theaterlandschaft.
1982: die Titelrolle in „Piaf“
In Pam Gems’ Stück über Édith Piaf gelang Bill ein großer Erfolg. Michael Schottenberg führte Regie. Die Produktion ging anschließend auf Tournee durch die Schweiz und Deutschland.
Der Erfolg beruhte auf der Verbindung von Gesang und Schauspiel. Piaf wurde zu einem dauerhaften künstlerischen Bezugspunkt, ohne Bills gesamtes Werk vollständig zu bestimmen.
1983: „Maria Bill“ und „I mecht landen“
Nach dem Piaf-Erfolg begann Bill, eigene Lieder zu komponieren und Texte zu schreiben. Das Debütalbum erschien 1983.
„I mecht landen“ wurde zu ihrem bekanntesten Austropop-Titel. Der Erfolg führte zu einer eigenständigen musikalischen Karriere neben dem Theater.
1985/1987: „Jetzt“ und „Bill Drei“
Die beiden Folgealben erweiterten die eigene Liedwelt. Diese frühen Veröffentlichungen bilden einen anderen Werkbereich als die späteren Piaf- und Brel-Alben.
Die Wiener Theaterlandschaft
Bill spielte am Burgtheater, am Theater in der Josefstadt, am Ronacher und am Volkstheater. Dazu kamen die Wiener Festwochen und die Salzburger Festspiele.
1999 und 2000 war sie im Salzburger „Jedermann“ als die Guten Werke zu sehen.
1997/2001: Piaf und Brel auf Tonträger
„Maria Bill singt Édith Piaf“ erschien 1997. „Maria Bill singt Jacques Brel“ folgte 2001.
Damit wurden die französischen Chansonprogramme auch unabhängig von einer bestimmten Theaterinszenierung zugänglich.
2005 bis 2015: Volkstheater
2005 wurde Bill fest am Wiener Volkstheater engagiert. Dort spielte sie unter anderem Martha in „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“ sowie Jenny in „Die Dreigroschenoper“.
2013/2014 verkörperte sie Florence Foster Jenkins in Peter Quilters „Glorious!“. Mit dem Ende der Direktion Michael Schottenbergs verließ sie 2015 das Ensemble.
2012: Rückblick auf die eigene Popkarriere
Die Doppel-CD „I mecht landen – Anniversary Edition“ machte das Debüt und weitere eigene Lieder bis 1987 wieder zugänglich. Die damit verbundene Tour wurde als Abschied von diesem Repertoireabschnitt angekündigt.
Daraus lässt sich kein vollständiger Abschied von allen Konzerten ableiten. Piaf- und Brel-Programme wurden weiterhin aufgeführt.
2026: Chansonarbeit auf der Bühne
Der ORF berichtete am 15. Juni 2026 über einen Auftritt bei den Halbturner Schlosskonzerten. Im Mittelpunkt standen Chansons von Jacques Brel und weiteres französisches Repertoire.
Der Bericht belegt fortgesetzte Konzerttätigkeit, ist aber kein aktueller Tourkalender für November 2026.
Vertiefung: Ausführliche Karrierechronik · mica: musikalische und darstellerische Stationen · ORF-Bericht zu Halbturn 2026.
3. Musikstil und künstlerische Arbeitsweise
Das Lied als dramatische Situation
Maria Bill gestaltet ein Lied häufig wie eine kurze Szene. Haltung, Blick, Bewegung und sprachlicher Rhythmus sind ebenso wichtig wie die gesungene Melodie.
Eigene Pop- und Rocklieder
Die frühen Alben verbinden deutschsprachige beziehungsweise österreichisch gefärbte Texte mit einer Bandästhetik. Sie gehören zur österreichischen Popgeschichte, obwohl die Künstlerin aus der Schweiz stammt.
Französisches Chanson
Piaf und Brel verlangen unterschiedliche interpretatorische Entscheidungen. Maria Bill begegnet diesem Material als Sängerin und Schauspielerin, nicht lediglich als Nachahmerin berühmter historischer Stimmen.
Klang und Verständlichkeit
Eine intensive Interpretation kann auch dann wirken, wenn nicht jedes Wort unmittelbar verstanden wird. Für die inhaltliche Beschäftigung bleiben Originaltext, Übersetzung und Werkgeschichte dennoch wichtig.
Zwischen großer Geste und feiner Nuance
Bills Ausdruck reicht von energischer, körperlicher Zuspitzung bis zu leisen und zurückgenommenen Passagen. Gerade dieser Wechsel trägt die Dramaturgie eines Konzertabends.
Programmbeschreibung zu Piaf und Brel · Ausbildung und Verbindung von Schauspiel und Musik.
4. Texte, Themen und Interpretation
Sehnsucht und das Bedürfnis nach einem Ort
„I mecht landen“ formuliert bereits im Titel den Wunsch nach Ankommen und Halt. Seine Wirkung entsteht aus dem Zusammenspiel von Text, Melodie und einer Stimme, die Dringlichkeit vermittelt.
Liebe und Verletzlichkeit
Eigene Lieder und Chansonprogramme behandeln Liebe, Verlangen, Enttäuschung und die Suche nach Nähe. Die Themen überschneiden sich, obwohl die musikalischen Traditionen verschieden sind.
Piaf und Brel sind unterschiedliche Autorenwelten
Ein gemeinsamer Abend mit beiden Repertoires macht sie nicht zu einer einzigen austauschbaren Chansontradition. Die jeweilige Liedgeschichte und die Autorencredits bleiben zu beachten.
Autorschaft korrekt zuordnen
Bill schreibt eigene Lieder. Bei Piaf- und Brel-Programmen interpretiert sie dagegen überwiegend Werke anderer Autoren. Der Name auf dem Albumcover bezeichnet dann die Interpretin, nicht automatisch die Komponistin jedes Titels.
Rolle und reale Person
Die Figur Édith Piaf in einem Theaterstück ist nicht mit Maria Bill gleichzusetzen. Ebenso sind die Perspektiven in Chansons keine unmittelbaren privaten Bekenntnisse der Sängerin.
Tonträgerdaten zu „I mecht landen“ · Eigene Liedarbeit und Chansoninterpretation.
5. Diskografie und Werke im Überblick
Zentrale Veröffentlichungen
| Jahr | Veröffentlichung | Einordnung |
|---|---|---|
| 1983 | Maria Bill | Debütalbum mit „I mecht landen“; später mit Gold ausgezeichnet. |
| 1985 | Jetzt | Zweites Album der eigenen Liedkarriere. |
| 1987 | Bill Drei | Weitere Veröffentlichung der Austropop-Phase. |
| 1997 | Maria Bill singt Édith Piaf | Chansoninterpretationen aus dem Piaf-Repertoire. |
| 1997/1998 | Master Series – Maria Bill | Zusammenstellung; die Jahresangabe unterscheidet sich zwischen den Quellen. |
| 2001 | Maria Bill singt Jacques Brel | Eigenständiges Album mit Brel-Interpretationen. |
| 2004/2005 | Jung & Schön | Das Wien Geschichte Wiki nennt 2004, andere diskografische Übersichten 2005. |
| 2012 | I mecht landen – Anniversary Edition | Doppel-CD mit dem frühen eigenen Repertoire; keine ausschließlich neue Studioarbeit. |
| 2013 | BILL singt PIAF | Weitere Piaf-Veröffentlichung. |
Warum abweichende Jahreszahlen sichtbar bleiben
Katalogeintrag, erste Ausgabe, spätere Neuauflage und territoriale Veröffentlichung können unterschiedliche Daten tragen. Bei „Jung & Schön“ und „Master Series“ wird die Differenz deshalb nicht durch eine frei gewählte Jahreszahl verdeckt.
„I mecht landen“: Schreibweisen
In Quellen erscheinen „I mecht landen“, „I mecht landn“ und andere dialektale Varianten. Für die genaue Schreibweise einer bestimmten Ausgabe ist das Tonträgercover beziehungsweise der Originalkatalog maßgeblich.
Ein sinnvoller Einstieg
- „Maria Bill“ – die eigene Liedpersönlichkeit.
- „Jetzt“ – die Fortsetzung der frühen Popphase.
- „Bill Drei“ – die Entwicklung bis 1987.
- „Maria Bill singt Édith Piaf“ – die Verbindung zur prägenden Theaterrolle.
- „Maria Bill singt Jacques Brel“ – eine andere Chansonperspektive.
- „Jung & Schön“ – die spätere Albumarbeit.
- „Anniversary Edition“ – der Rückblick auf die frühen eigenen Songs.
Die Übersicht ersetzt keine vollständige Sessionografie aller Singles, Gastauftritte, Sampler und Konzertmitschnitte. Neuauflagen werden nicht als neue Studioalben gezählt.
Werkrecherche: Diskografische Angaben im Wien Geschichte Wiki · Ergänzende Veröffentlichungsübersicht · Ausgaben und Credits auf Discogs suchen · Tonträgerübersicht bei Musik-Sammler.
6. Édith Piaf und Jacques Brel
Die Piaf-Rolle als Ausgangspunkt
Pam Gems’ Stück wurde 1982 zu einem Wendepunkt. Der Erfolg führte zu Tourneen und dauerhafter Beschäftigung mit Piafs musikalischer Welt.
Konzertprogramm und Theaterinszenierung
„Maria Bill singt Édith Piaf“ ist nicht automatisch die unveränderte Wiederaufnahme des damaligen Theaterstücks. Ein Chansonabend kann Lieder und Erzählungen anders anordnen und ohne vollständige Bühnenhandlung funktionieren.
Jacques Brel
Bills Brel-Programme setzen auf die dramatische Kraft der Chansons. Die Verbindung von Schauspiel und Gesang ist für diese Interpretation besonders naheliegend.
Eigene Identität statt bloßer Imitation
Die Stärke einer solchen Interpretation liegt nicht allein im Wiedererkennen einer historischen Stimme. Bill bringt ihre eigene Körperlichkeit, Sprachempfindung und Bühnenerfahrung ein.
Programmhintergrund zu Piaf und Brel · Historisches Konzerthausprogramm „110 Jahre Edith Piaf“.
7. Musikalische Partner und Besetzungen
Keine unveränderte Band über die gesamte Karriere
Eigene Rock- und Poplieder, Piaf-Abende und Brel-Programme nutzen unterschiedliche musikalische Rahmen. Deshalb wäre eine einzige Besetzungsliste für alle Jahrzehnte irreführend.
Michael Hornek
Der historische Eintrag des Wiener Konzerthauses nennt Michael Hornek am Klavier als Begleiter von Maria Bills Piaf-Programm. Das belegt die konkrete Konzertbesetzung, nicht automatisch jedes andere Programm.
Klavier und Akkordeon
Aktuelle Veranstaltungsbeschreibungen nennen bei Piaf-Abenden Begleitung mit Klavier und Akkordeon. Ohne vollständige Credits werden hier keine unbestätigten Namen ergänzt.
Hansi Dujmic
Die gemeinsame Aufnahme „Zu müde“ verbindet Maria Bill mit Hansi Dujmic. Er arbeitete außerdem als Gitarrist in ihrem Liveumfeld.
Michael Schottenberg
Schottenberg führte bei „Piaf“ Regie und gehört zu den wichtigen Partnern ihrer Theater- und Filmgeschichte. Regie ist dabei von musikalischer Komposition und Instrumentalbegleitung zu unterscheiden.
Belegte Klavierbegleitung im Konzerthaus · Gemeinsame Aufnahme mit Hansi Dujmic recherchieren · Theater- und Filmpartner.
8. Live-Auftritte und Konzertprogramme
Drei wichtige Programmbereiche
- Eigene Lieder, unter anderem unter dem Titel „Maria singt Bill“.
- „Maria Bill singt Édith Piaf“.
- „Maria Bill singt Jacques Brel“ beziehungsweise kombinierte Chansonabende.
Die Tournee von 2012
Die Anniversary-Ausgabe führte zurück zu den eigenen Liedern der 1980er-Jahre. Der Abschiedsbegriff bezog sich auf diesen Repertoirezusammenhang und darf nicht als vollständiges Ende aller Bühnenaktivitäten gelesen werden.
Halbturn 2026
Ein ORF-Bericht vom 15. Juni 2026 dokumentiert einen Chansonabend bei den Halbturner Schlosskonzerten. Damit ist eine aktuelle Bühnenaktivität in einem Bundesland außerhalb Wiens belegt.
Aktuelle Termine sorgfältig prüfen
Der hier ausgewertete Konzerthauseintrag ist ausdrücklich als vergangene Veranstaltung gekennzeichnet. Auch andere Suchtreffer können historische Programme enthalten.
Eine vollständig verifizierte Liste bevorstehender Konzerte für November oder Dezember 2026 liegt in den ausgewerteten Quellen nicht vor.
ORF zum Chansonabend in Halbturn · Aktuelle Konzerttermine suchen · Aktuelle Veranstalterangebote für 2026 prüfen.
9. Theater und Schauspiel
Frühe Zürcher Rollen
- Alice Kessler in Peter Handkes „Ritt über den Bodensee“.
- Hermine Seitz in Marieluise Fleißers „Fegefeuer in Ingolstadt“.
- Lilly in Horváths „Die Unbekannte aus der Seine“.
- Christine in Strindbergs „Fräulein Julie“.
Das Wiener Schauspielhaus
- Nicola Davies in Stephen Poliakoffs „City Sugar“.
- Mutter Ubu in Alfred Jarrys „Ubu Roi“.
- Die Königin in Shakespeares „Hamlet“.
- Die Titelrolle in Hölderlins „Antigonae“.
- Desdemona in Shakespeares „Othello“.
- Édith Piaf in Pam Gems’ „Piaf“.
Weitere Wiener Bühnen
Am Theater in der Josefstadt spielte sie unter anderem Julie in „Liliom“ und Marianne in „Geschichten aus dem Wienerwald“.
Am Burgtheater wirkte sie in Botho Strauß’ „Kalldewey, Farce“ und André Hellers „Sein und Schein“ mit.
Volkstheater und spätere Hauptrollen
Martha in „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“, Jenny in „Die Dreigroschenoper“ und Florence Foster Jenkins in „Glorious!“ zeigen unterschiedliche Formen darstellerischer Arbeit.
Die Rollen reichen von psychologisch zugespitztem Sprechtheater bis zu musikalisch geprägten Figuren. Der bekannte Pop-Hit bildet deshalb nur einen kleinen Ausschnitt des Gesamtwerks.
Ausführliche Rollenübersicht · Weitere Engagements und Produktionen.
10. Film und Fernsehen
Eine Auswahl dokumentierter Arbeiten
- „Fegefeuer in Ingolstadt“, 1972.
- „Riedland“, 1976.
- „Kottan ermittelt“, mehrere Folgen.
- „Die Weltmaschine“.
- „Lebenslinien“.
- „Averills Ankommen“.
- „Das Geheimnis“.
- „Das zehnte Jahr“.
- „Crazy Moon“.
- „Vienna Blood“, ab 2019 im dokumentierten Filmzusammenhang.
- „Geschichten vom Franz“, 2022.
- „Neue Geschichten vom Franz“, 2023.
Regiepartnerschaften
Wiederkehrende Namen sind Peter Patzak, Käthe Kratz, Michael Schottenberg und Robert Dornhelm. Die jeweiligen Produktionscredits sind für eine genaue Zuordnung maßgeblich.
Aufnahmejahr und Ausstrahlung
Bei Film- und Fernsehproduktionen können Drehjahr, Premiere und Ausstrahlungsjahr voneinander abweichen. Für eine einzelne Rolle sollte deshalb die konkrete Produktion recherchiert werden.
Film- und Fernsehrollen im Überblick · Vollständigere Filmografie recherchieren.
11. Auszeichnungen und Erfolge
Dokumentierte wichtige Ehrungen
- Josef-Kainz-Medaille für ihre Darstellung der Édith Piaf.
- Goldener Theatertaler der Stadt Berlin im Zusammenhang mit der Piaf-Produktion.
- Goldene Schallplatte für das Debütalbum „Maria Bill“.
- 2002: Karl-Skraup-Preis.
- 2010: weiterer Karl-Skraup-Preis.
- 2009 verliehen, 2010 übernommen: Goldenes Verdienstzeichen des Landes Wien.
- 2012: Nestroy-Theaterpreis für die beste Nebenrolle als Jenny in „Die Dreigroschenoper“.
- 2014: Berufstitel Kammerschauspielerin.
- 2014: Dorothea-Neff-Preis als Publikumsliebling.
Frühe Preisjahre sind nicht einheitlich dokumentiert
Beim Förderungspreis zur Kainz-Medaille und beim Goldenen Theatertaler unterscheiden sich die Jahresangaben in den ausgewerteten Quellen.
Das Wien Geschichte Wiki nennt für den Förderungspreis 1978 und für den Theatertaler 1982. Andere Übersichten führen 1979 beziehungsweise 1983. Diese Differenz wird nicht stillschweigend beseitigt.
Nominierung ist kein Gewinn
Die mica-Datenbank dokumentiert Amadeus-Nominierungen für 2002 und 2005. Diese werden hier nicht als gewonnene Amadeus-Auszeichnungen ausgegeben.
Der Nestroy-Spezialpreis 2015
Das Wien Geschichte Wiki führt einen Spezialpreis für 2015 an. Die mica-Datenbank bezeichnet denselben Zusammenhang als Nominierung. Ohne zusätzliche Prüfung des ursprünglichen Preisarchivs wird diese Angabe nicht als gesicherter weiterer Gewinn übernommen.
Ehrungsdaten der Stadt Wien · mica: Auszeichnungen und Nominierungen.
12. Kulturelle Bedeutung und Einfluss
Eine eigenständige Stimme des österreichischen Pop
Maria Bills Herkunft aus der Schweiz steht ihrer Zugehörigkeit zur österreichischen Musikgeschichte nicht entgegen. „I mecht landen“ wurde zu einem dauerhaften Bestandteil dieses Repertoires.
Musik und Schauspiel als gemeinsame Ausdruckskraft
Ihre Karriere zeigt, wie stark ein Lied durch darstellerische Entscheidungen geprägt werden kann. Stimme und Körper vermitteln nicht nur Klang, sondern Perspektive und emotionale Situation.
Französisches Chanson im österreichischen Konzertleben
Die kontinuierlichen Piaf- und Brel-Programme halten dieses Repertoire vor einem deutschsprachigen Publikum präsent. Dabei bleibt Bills eigener interpretatorischer Zugriff erkennbar.
Keine Reduktion auf den größten Hit
Der bekannte Austropop-Song ist ein wichtiger Einstieg, bildet aber weder die ganze musikalische Arbeit noch die umfangreiche Schauspielkarriere ab.
Grundlagen: Kulturhistorische Biografie · Fortgesetzte Chansonarbeit im Jahr 2026.
13. Interessante Fakten
- Maria Bill wuchs im internationalen Kinderdorf Pestalozzi in Trogen auf.
- Sie absolvierte zunächst ein Lehrerseminar.
- Ihre Schauspielausbildung führte sie nach Zürich und Paris.
- Hans Gratzer engagierte sie 1978 an das Wiener Schauspielhaus.
- Die Piaf-Rolle ging ihrer eigenen Plattenkarriere voraus.
- Nach dem Erfolg von „Piaf“ begann sie selbst Lieder zu schreiben.
- „I mecht landen“ stammt aus dem Debütalbum von 1983.
- Sie arbeitete sowohl am Burgtheater als auch am Volkstheater.
- Bei den Salzburger Festspielen spielte sie die Guten Werke im „Jedermann“.
- Sie beherrscht die Appenzeller Technik des Talerschwingens.
- Die Abschiedstour 2012 bedeutete nicht das Ende ihrer Chansonkonzerte.
- Ein ORF-Bericht dokumentiert einen Konzertauftritt in Halbturn 2026.
Herkunft und biografische Details · Ausbildung und Rollen · Konzertbericht 2026.
14. Aussagen und prägende Formulierungen
Über ihre Ankunft in Wien
„Eigentlich wollte ich nur kurz bleiben, und heute, nach 30 Jahren, bin ich immer noch hier.“
Die Aussage wird im Zusammenhang mit der Übernahme des Goldenen Verdienstzeichens des Landes Wien im September 2010 dokumentiert. Sie ist als historischer Rückblick zu lesen, nicht als aktuelle Zeitangabe von 2026.
Über Wien als berufliche Heimat
„Wien hat mich mit offenen Armen empfangen und aufgenommen.“
Auch diese Formulierung gehört zu den Dankesworten anlässlich der Ehrung. Sie beschreibt ihre persönliche Perspektive auf die Stadt.
Werkbezeichnungen sind keine Interviewaussagen
- „I mecht landen“
- „Jetzt“
- „Jung & Schön“
- „Maria singt Bill“
Diese Titel werden als Werk- beziehungsweise Programmnamen geführt, nicht als automatisch persönliche Lebensmottos.
Dokumentierter Zusammenhang der Dankesworte · Weitere Originalgespräche suchen.
15. Medien und Rezeption
Die „Piaf ihres Lebens“
Veranstaltertexte heben die Piaf-Rolle oft als entscheidende Begegnung hervor. Die große Bedeutung dieser Arbeit ist dokumentiert. Sie darf dennoch nicht alle anderen Rollen und eigenen Lieder verdrängen.
Der Austropop-Hit als öffentlicher Anker
„I mecht landen“ erleichtert die Wiedererkennung. Die spätere Chansonarbeit und die Schauspielkarriere verlangen jedoch eine breitere Betrachtung.
Werbung und unabhängiger Bericht
Formulierungen wie „Weltklasse“ oder „überwältigendes Ereignis“ stammen häufig aus Konzertankündigungen. Sie sind als werbende Wertungen einzuordnen, nicht als objektive Qualitätsmessung.
Biografische Quellen widersprechen sich im Detail
Beim Geburtsort, bei einzelnen Preisjahren und Albumdatierungen bestehen Unterschiede. Diese Darstellung hält sie sichtbar, statt eine unbelegte Eindeutigkeit zu erzeugen.
16. Videos, Radio und Konzertaufnahmen
Eigene Lieder
- „I mecht landen“ suchen
- Material zu „Jetzt“ suchen
- „Bill Drei“ suchen
- „Jung & Schön“ suchen
- „Zu müde“ mit Hansi Dujmic suchen
Piaf und Brel
- Piaf-Interpretationen suchen
- Brel-Interpretationen suchen
- Aufnahmen mit Michael Hornek suchen
- Material zum Konzert in Halbturn suchen
Theater und Film
- Historisches Material zur Piaf-Produktion suchen
- Material zur Jenny in „Die Dreigroschenoper“ suchen
- „Glorious!“-Material suchen
- „Vienna Blood“-Mitwirkung recherchieren
- Die „Franz“-Filme recherchieren
TV-Porträts und Interviews
Radio und Audioarchive
- Beiträge bei ORF Sound suchen
- Ö1-Gespräche und Porträts suchen
- Radiointerviews suchen
- Audiogespräche auf SoundCloud suchen
Suchlinks garantieren keine vollständigen, kostenlosen oder dauerhaft verfügbaren Mitschnitte. Offizielle Veröffentlichungen, Fernsehausschnitte, Fanaufnahmen und nicht autorisierte Uploads müssen voneinander unterschieden werden.
17. Aktuelle Informationen und Recherchehinweise
Offizielle Künstlerwebsite
Unter mariabill.at ist die persönliche Website dokumentiert. Der vollständige Abruf gelang bei dieser Recherche nicht zuverlässig. Daraus wird weder eine dauerhafte Nichterreichbarkeit noch das Ende ihrer Aktualisierung abgeleitet.
Konkrete Veranstaltungen beim Veranstalter prüfen
Für Termin, Spielstätte, Begleitung und Kartenverfügbarkeit sind aktuelle Angaben der jeweiligen Veranstalter maßgeblich. Historische Programmtitel können über viele Jahre wiederverwendet werden.
Keine unbestätigte neue Albumankündigung
Aus den ausgewerteten Quellen ergibt sich keine ausreichend bestätigte neue Studioalbum-Ankündigung für Ende 2026. Fortgesetzte Konzertarbeit bedeutet nicht automatisch eine neue Tonträgerveröffentlichung.
18. Weblinks, Suchangebote und soziale Medien
Biografie, Werk und Archive
- Maria Bills persönliche Website
- Wien Geschichte Wiki
- mica – music austria
- Musik-Sammler: Tonträgerübersicht
- Discogs: Veröffentlichungen und Credits
Google, Bilder und Nachrichten
- Maria Bill auf Google suchen
- Maria Bill bei Google Bilder suchen
- Aktuelle Nachrichten suchen
- Nachrichten der letzten Woche suchen
- Aktuelle Interviews suchen
Musik und Streaming
- YouTube: Musik und Konzertaufnahmen suchen
- SoundCloud durchsuchen
- Spotify durchsuchen
- Apple Music durchsuchen
- Ausgaben von „I mecht landen“ recherchieren
Soziale Medien: ausdrücklich als Suchangebote
Die folgenden Links bestätigen keinen bestimmten offiziellen Account. Persönliche Profile, Veranstaltungsseiten und Fanangebote sollten voneinander unterschieden werden.
- Maria Bill auf Facebook suchen
- Instagram-Profile und Beiträge suchen
- TikTok durchsuchen
- Nach offiziellen YouTube-Veröffentlichungen suchen
Musikalisches und künstlerisches Umfeld
- Michael Hornek: gemeinsame Konzertarbeit
- Hansi Dujmic: gemeinsame Aufnahmen
- Michael Schottenberg: die Piaf-Produktion
- Hans Gratzer und das Wiener Schauspielhaus
- Piaf-Programme und Hintergründe
- Brel-Programme und Hintergründe
Bilder, Videos und Audioaufnahmen aus Suchmaschinen sind nicht automatisch zur Veröffentlichung freigegeben. Bildrechte, Urheberangaben und gegebenenfalls Nutzungsgenehmigungen müssen vor einer Weiterverwendung geprüft werden.
Aktuelle Nachrichten zu österreichischer Musik & Austropop
Trauer um Peter Fröstl
Der österreichische Künstlermanager und Produzenten Peter Fröstl ist Mitte Dezember 2025 im Alter von nur 65 Jahren verstorben und löst große Betroffenheit in der Szene aus.
Er betreute zahlreiche heimische Acts und war viele Jahre eine wichtige Figur hinter den Kulissen der Austropop- und Schlagerszene.
Austropop-Party in Neumarkt
Am 23. Dezember 2025 steigt in Neumarkt eine große Austropop-Party mit Klassikern von Fendrich, STS, EAV, Seiler & Speer und weiteren österreichischen Acts.
Die Veranstaltung setzt auf ein reines Austropop-Hitprogramm und soll für vorweihnachtliche Partystimmung sorgen.
Weihnachtskonzert „Die Herzstickln“
In Bruck an der Mur geben „Die Herzstickln“ am 20. Dezember 2025 ein Weihnachtskonzert mit österreichisch geprägter Musik und vorweihnachtlicher Stimmung.
Das Programm verbindet eigene Songs mit bekannten Titeln und richtet sich an Fans regionaler Musik.
Boris Bukowski live in Bisamberg
Austropop-Legende Boris Bukowski gastiert mit seinem Programm „Bukowski privat, Teil 2“ erstmals in Bisamberg.
Die Show bietet ein intimes Konzertformat mit Geschichten und bekannten Songs des Künstlers.
Edmund: Austropop in Obertauern
Das Duo Edmund wird in Obertauern mit einem großen Open-Air als „Austropop auf der Passhöhe“ beworben.
Die Show kombiniert Dialekt-Pop, Gitarrensound und Wiener Schmäh vor winterlicher Bergkulisse.
„Die Nacht des Austropop“ mit Monti Beton
Monti Beton setzt seine Erfolgsreihe „Die Nacht des Austropop“ fort und kündigt bereits Termine für 2026 an.
Das Programm umfasst Klassiker von Ambros bis Fendrich und richtet sich an Fans des goldenen Austropop-Zeitalters.
Neue Musik aus Österreich – Herbst 2025
Musikmagazine stellen im Herbst 2025 zahlreiche neue Releases aus Österreich vor, darunter Acts wie NESS, Yasmo & die Klangkantine, CUPIDITAS und andere.
Der Trend geht zu emotionalen, deutschsprachigen Songs mit starkem Storytelling und poppigen Produktionen.
„Deutschpop trifft Austropop“ in Wien
Ein Konzertüberblick für Wien zeigt 2025 verstärkt Mischprogramme, in denen deutschsprachiger Pop und moderner Austropop gemeinsam auftreten.
Dabei stehen Acts mit Dialekt-Elementen und klaren Pop-Hooks im Fokus.
Austrian Music Highlights
Ein Überblick „Austrian Music Highlights“ betont 2025 sowohl exportorientierte Acts als auch regionale Szenen.
Der Fokus liegt auf internationalen Festivalauftritten und innovativen Projekten mit österreichischer Beteiligung.
Musik aus den Regionen 2025
Der Überblick „Musik aus den Regionen“ porträtiert 2025 Bands und Projekte außerhalb der großen Städte.
Dabei werden lokale Festivals, Volksmusik-Crossover und neue Dialekt-Projekte hervorgehoben.
Austropop Musiker Linkliste (81–90)
Soap&Skin
Soap&Skin ist das Projekt der Musikerin und Komponistin Anja Plaschg aus der Steiermark, bekannt für düstere, experimentelle Sounds und tiefgründige Texte. Ihre Musik bewegt sich zwischen Elektronik, Klassik und Avantgarde und erreicht internationales Publikum. Soap&Skin steht für emotionale Intensität und künstlerische Radikalität.
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Der Nino aus Wien
Der Nino aus Wien gilt als einer der wichtigsten Dialekt-Pop-Poeten der Gegenwart. Mit feiner Ironie, melancholischem Songwriting und charismatischer Bühnenpräsenz beeinflusst er die jüngere Szene in Wien. Seine Texte spiegeln Alltagsbeobachtungen, Wienerlied-Tradition und Zeitgeist wider.
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Bilderbuch
Bilderbuch ist eine innovative Indie-Rock-Band aus Kremsmünster, gegründet 2005, die für extravagante Sounds, originelle Videos und künstlerische Stilvielfalt steht. Sie sind berühmt für progressive Produktionen wie „Schick Schock“ und spektakuläre Live-Inszenierungen. Bilderbuch gelten als Vorreiter des zeitgenössischen Austropop.
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Wiener Blond
Wiener Blond ist ein Duo aus Wien, das wortwitzige Dialekttexte mit modernen Beatbox-Arrangements und Pop verbindet. Sie sind besonders für das Lied „Der Letzte Kaiser“ und ihre humorvolle Bühnenpräsenz bekannt. Wiener Blond steht für musikalische Frische und authentischen Stadt-Pop.
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Klangkarussell
Klangkarussell besteht aus Tobias Rieser und Adrian Held und gehört zu den international bekanntesten österreichischen Elektronik-Duos. Mit dem Song „Sonnentanz“ erreichten sie 2013 Europas Charts und definieren modernen Deep House. Ihre Musik verbindet Club-Atmosphäre mit poetisch-ruhigen Produktionen.
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Nazar
Nazar ist einer der erfolgreichsten österreichischen Rapper, bekannt für scharfe Texte über Gesellschaft, Herkunft und Einwanderung. Er kombiniert Straßenrap mit eingängigem Pop und markanten Beats. Nazar ist mehrfacher Amadeus-Award-Gewinner und prägt den Export heimischen Hip-Hop.
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Yung Hurn
Yung Hurn ist ein Wiener Rapper und Multikünstler, bekannt für seine avantgardistischen Trap-Produktionen und Kunstfigur „K. Ronaldo“. Als Popstar der Generation Z definiert er moderne Rap- und Clubmusik neu. Seine Werke stehen für Trends, ironischen Umgang mit Genregrenzen und kreative Provokation.
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RAF Camora
RAF Camora ist einer der international erfolgreichsten Musikexporte aus Wien, bekannt für melodischen Rap und Dancehall-Einflüsse. Er prägte den deutschen Hip-Hop maßgeblich mit Multi-Platin-Hits wie „Palmen aus Plastik“. RAF Camora steht für Grenzüberschreitung zwischen Urban, Club und Pop.
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Parov Stelar
Parov Stelar ist der internationale Markennamen von Marcus Füreder, Gründer des Electro-Swing und einer der größten österreichischen Musikexporte. Hits wie „Booty Swing“ und „All Night“ bestimmen Clubs weltweit und Stelar ist berühmt für innovative Live-Shows mit Band. Sein Sound verbindet Retro mit neuestem Club-Beat.
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Conchita Wurst
Conchita Wurst (Tom Neuwirth) wurde 2014 durch den Gewinn des Eurovision Song Contest zum internationalen Star. Sie steht für Pop-Kunst, Diversität und gesellschaftlichen Wandel. Neben Musik engagiert sich Conchita als Botschafterin für Toleranz und queeres Leben.
André Heller – Liedermacher, Poet und Gestalter fantastischer Welten
André Heller gehört zu den vielseitigsten österreichischen Künstlerpersönlichkeiten. Bekannt wurde er als Radiomoderator, Chansonnier und Liedermacher. Sein Werk reicht jedoch weit über Tonträger hinaus: Literatur, Varieté, Zirkus, Film, Oper, Ausstellungen, Gärten und begehbare Kunstwelten gehören gleichermaßen dazu.
Musikalisch verbinden sich bei ihm Wiener Sprachgefühl, literarische Bildkraft, Melancholie und die Lust an ungewöhnlichen Begegnungen. „A Musi, a Musi“, „Verwunschen“, „Stimmenhören“ und „Narrenlieder“ markieren zentrale Stationen. Mit „Spätes Leuchten“ veröffentlichte er 2019 nach langer Pause wieder ein Album mit neuen Liedern.
Der gemeinsame Nenner seiner Arbeit ist weniger ein bestimmter Stil als eine Haltung: Fantasie, Erinnerung und Verwandlung werden zu Gegenkräften eines als zu eng empfundenen Alltags.
Recherche- und Informationsstand: 4. November 2026. Musikveröffentlichungen, Literatur, Inszenierungen, dauerhafte Einrichtungen und historische Projekte werden getrennt dargestellt.
1. Einleitung und Überblick
André Heller ist Solokünstler, Autor und Initiator gemeinschaftlicher Projekte. Er ist weder als einzelne Band noch ausschließlich als Popmusiker zu verstehen. Ein Bandgründungsjahr wäre für sein Gesamtwerk daher keine sinnvolle Kategorie.
Steckbrief
- Name: André Heller
- Geboren: 22. März 1947 in Wien
- Tätigkeit: Autor, Liedermacher, Chansonnier, Regisseur, Gestalter und Kulturorganisator
- Frühe öffentliche Station: Ö3 ab 1967
- Debütalbum: „Nr. 1“, 1970
- Wichtige Alben: „Abendland“, „Basta“, „Verwunschen“, „Stimmenhören“ und „Narrenlieder“
- Späte Studioarbeit: „Spätes Leuchten“, 2019
- Wichtige Zusammenarbeit: Helmut Qualtinger
- Mitgründung: Circus Roncalli, 1976, gemeinsam mit Bernhard Paul
- Bekannte Projekte: „Flic Flac“, „Luna Luna“, „Afrika! Afrika!“ und Anima
- Opernregie: „Der Rosenkavalier“, Berliner Staatsoper, 2020
Grundlagen: Wien Geschichte Wiki · Offizielle André-Heller-Website.
2. Biografie, Herkunft und Karrieregeschichte
Eine Wiener Kindheit
Heller wurde 1947 als Sohn von Stephan Heller, einem Miteigentümer der Schokoladenfabrik G. & W. Heller, und dessen Frau Elisabeth geboren. Seine Kindheit und Jugend wurden später wiederholt zum Ausgangspunkt literarischer Arbeit.
Frühe Schulaufführungen und Lesungen ließen sein Interesse am Darstellen erkennen. Die biografische Erinnerung ist in seinem Werk jedoch nicht einfach Dokumentation: Sie wird sprachlich geformt, verdichtet und mit Fantasie verbunden.
1967: Ö3
Beim neu gegründeten Radiosender Ö3 wurde Heller Moderator. Diese Arbeit brachte ihn mit internationaler Popkultur und deren Protagonisten zusammen.
Das Wien Geschichte Wiki nennt eine Begegnung mit John Lennon und Yoko Ono als wichtigen Impuls für den Entschluss, selbst Lieder zu schreiben und aufzunehmen.
1970: das erste Album
In Zusammenarbeit mit Robert Opratko entstand „André Heller Nr. 1“. 1971 folgte „Platte“, 1972 „Das war André Heller“ und 1973 „Neue Lieder“.
Die regelmäßigen Veröffentlichungen machten Heller zunächst vor allem als Sänger und Autor bekannt, bevor die großen internationalen Raum- und Bühnenprojekte in den Vordergrund rückten.
1974 bis 1976: Dialekt, Livebühne und neue Formen
„A Musi A Musi“ erschien 1974. Die Liveveröffentlichungen „Bei lebendigem Leib“ und „Bitter und Süß“ folgten 1975. „Abendland“ erschien 1976.
Im selben Jahr gründete Heller mit Bernhard Paul Circus Roncalli. Nach Differenzen zog er sich noch 1976 zurück. Die spätere dauerhafte Geschichte des Zirkus ist deshalb nicht mit einer fortlaufenden Leitung durch Heller gleichzusetzen.
1978/1979: „Basta“ und die Begegnung mit älteren Liedwelten
Für „Basta“ arbeitete Heller in den USA mit Peter Wolf. 1979 erschienen „Ausgerechnet Heller“ und „Heurige und gestrige Lieder“ mit Helmut Qualtinger.
Die Beschäftigung mit Schlagern der 1920er-Jahre und dem Wienerlied öffnete die eigene Gegenwart zu älteren Unterhaltungstraditionen.
1980: „Verwunschen“
Das Album gehört zu den zentralen musikalischen Arbeiten. Es verbindet poetische Texte mit einer ungewöhnlichen instrumentalen Besetzung.
1982 erschien es auch beim DDR-Label Amiga. Diese Ausgabe machte Heller einem zusätzlichen Publikum bekannt, ist aber keine erst 1982 entstandene Aufnahme.
1981: „Flic Flac“
Das poetische Varieté wurde im Rahmen der Wiener Festwochen in der Secession präsentiert und anschließend auf Tournee gezeigt. Musik, Artistik, Körperkunst und Hellers Erzählung bildeten einen gemeinsamen Abend.
1983/1985: „Stimmenhören“ und „Narrenlieder“
Beide Alben markieren die spätere Phase seiner ursprünglichen Liedkarriere. Zugleich verlagerte sich die Aufmerksamkeit zunehmend auf Inszenierungen, visuelle Kunst und internationale Kulturprojekte.
Von „Luna Luna“ bis „Afrika! Afrika!“
Der Künstlerjahrmarkt „Luna Luna“ von 1987 und die 2005 begonnene Show „Afrika! Afrika!“ stehen für unterschiedliche Arten des Zusammenführens: bildende Kunst und Vergnügungspark einerseits, Artistik, Tanz und Musik andererseits.
Heller wirkte dabei als Initiator und Gestalter. Die Leistung der beteiligten Künstler, Musiker und Produktionsteams bleibt davon zu unterscheiden.
Literatur und autobiografische Erzählung
2008 erschien „Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein“. Rupert Henning verfilmte die Erzählung; der Film kam 2019 heraus.
Mit „Das Buch vom Süden“ veröffentlichte Heller 2016 einen umfangreichen Roman. Seine literarische Arbeit besteht daneben aus Gedichten, Erzählungen, Bildbänden und projektbezogenen Büchern.
2019: „Spätes Leuchten“
Am 15. November 2019 erschien wieder ein Album mit neuen Liedern. Die Stücke verbinden Erinnerung, Herkunft, Liebe, jüdische Geschichte und geografische Sehnsuchtsräume.
Datierungshinweis: Die offizielle Diskografieübersicht nennt bei „Spätes Leuchten“ 2020. Die offizielle Album-Einzelseite nennt dagegen 2019. Tonträgerdaten und der konkrete Erstveröffentlichungsvermerk stützen den 15. November 2019. Diese Präsentation verwendet daher 2019.
2020: Opernregie
Mit „Der Rosenkavalier“ an der Berliner Staatsoper übernahm Heller die Regie einer großen Opernproduktion. Wolfgang Schilly arbeitete mit ihm an der Inszenierung, Xenia Hausner gestaltete die Bühne, Arthur Arbesser die Kostüme.
Vertiefung: Biografischer Überblick · Offizielle Diskografie · Offizielle Projektbeschreibung des „Rosenkavaliers“.
3. Musikstil und Einflüsse
Das literarische Lied
Bei Heller steht Sprache häufig im Zentrum der musikalischen Form. Bilder, Aufzählungen und ungewöhnliche Verknüpfungen können wichtiger sein als eine leicht zusammenfassbare Handlung.
Chanson, Wienerlied und Pop
Seine Musik bewegt sich zwischen diesen Feldern, ohne dauerhaft in einer einzigen Gattung aufzugehen. Historische Schlager und Wienerlieder stehen neben eigenen Kompositionen und zeitgenössischen Arrangements.
Dialekt und Hochsprache
Die österreichische Alltagssprache kann bei Heller zärtlich, grotesk oder melancholisch wirken. Daneben nutzt er literarisch verdichtete Standardsprache. Beide Ausdrucksformen gehören zum Werk.
International besetzte Klangwelten
Auf „Verwunschen“ sind unter anderem Mischa Krausz, Harry Sokal, Freddie Hubbard und Esmail Vasseghi dokumentiert. Die Zusammenarbeit erweitert das Lied über eine ausschließlich lokale musikalische Vorstellung hinaus.
Interpretation ist nicht immer Eigenkomposition
Bei historischen Liedern, Übersetzungen und Bearbeitungen müssen Originalkomposition, neuer Text und eigene Interpretation getrennt betrachtet werden. Ein Song unter Hellers Namen ist nicht automatisch vollständig von ihm geschrieben.
Besetzung und Werkbeschreibung von „Verwunschen“ · Musikalische Entwicklung im Werkverzeichnis.
4. Texte und Themen
Kindheit und Erinnerung
Kindheit ist bei Heller nicht ausschließlich eine abgeschlossene Lebensphase. Sie erscheint als Erinnerungsraum, Verletzung, Sehnsucht und Möglichkeit eines anderen Blicks auf die Welt.
Liebe und Verwandlung
Titel wie „Verwunschen“, „Mein Liebstes, tu die Schatten fort“ und „Im Anfang woa dei Mund“ zeigen das Interesse an Liebe als Veränderung von Wahrnehmung und innerer Wirklichkeit.
Wien und andere Sehnsuchtsorte
Wien, Venedig und Marrakesch sind konkrete Orte, zugleich aber auch kulturelle und persönliche Vorstellungsräume. Auf „Spätes Leuchten“ erscheinen sie ausdrücklich als Liedtitel oder zentrale Bezugspunkte.
Jüdische Geschichte und Herkunft
„Die Wiener Judenkinder“, „Papirossi“ und „Dem Milners Trern“ gehören zum Repertoire von „Spätes Leuchten“. Ihre genaue Bedeutung sollte anhand der vollständigen Texte und jeweiligen Originalvorlagen betrachtet werden.
Fantasie gegen Uniformität
Die Bühnenprojekte arbeiten mit dem Staunen über ungewöhnliche Fähigkeiten, Körper, Bilder und Räume. Der Anspruch, dem Gewöhnlichen etwas Eigenwilliges entgegenzusetzen, verbindet Lieder und große Inszenierungen.
Keine Gleichsetzung von Werk und Lebensbericht
Auch autobiografisch inspirierte Texte bleiben gestaltete Kunst. Nicht jede Erzählfigur und jede poetische Aussage ist eine überprüfbare Tatsachenbehauptung über Hellers Privatleben.
Trackliste von „Spätes Leuchten“ · Literarisches Werk im Überblick.
5. Diskografie und musikalische Werke
Zentrale Albumveröffentlichungen
| Jahr | Album | Einordnung |
|---|---|---|
| 1970 | Nr. 1 | Debütalbum; Zusammenarbeit mit Robert Opratko. |
| 1971 | Platte | Frühe eigene Liedarbeit. |
| 1972 | Das war André Heller | Album aus der frühen Veröffentlichungsfolge. |
| 1973 | Neue Lieder | Weitere Studioarbeit. |
| 1974 | A Musi A Musi | Wichtige Veröffentlichung der Dialekt- und Liedphase. |
| 1975 | Bei lebendigem Leib | Livealbum. |
| 1975 | Bitter und Süß | Liveveröffentlichung. |
| 1976 | Abendland | Studioalbum. |
| 1978 | Basta | Mit Peter Wolf erarbeitete Produktion. |
| 1979 | Ausgerechnet Heller | Beschäftigung mit älterer Unterhaltungsmusik. |
| 1979 | Heurige und gestrige Lieder | Gemeinsam mit Helmut Qualtinger. |
| 1980 | Verwunschen | Poetische Liedarbeit mit internationaler Instrumentalbesetzung. |
| 1983 | Stimmenhören | Kommerziell besonders erfolgreiches Album. |
| 1985 | Narrenlieder | Mit „Wie komm ich nur durch die Nacht“, „Maria Magdalena“ und „Waast es eh“. |
| 2019 | Spätes Leuchten | Album mit neuen Liedern nach langer Veröffentlichungspause. |
Retrospektiven und Neubearbeitungen
- 1989: „Liebeslieder aus 20 Jahren“.
- 1991: „Kritische Gesamtausgabe 1967–1991“.
- 2003: „Ruf und Echo“ – Retrospektive und neue Begegnungen mit dem Werk.
- 2008: „Bestheller 1967–2007“.
„Ruf und Echo“
Die offizielle Diskografie nennt unter anderem Xavier Naidoo, Thomas D und Brian Eno im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung. Das Projekt ist von einer gewöhnlichen neuen Studio-LP mit ausschließlich neu geschriebenen Liedern zu unterscheiden.
Ausgewählte Lieder
- „A Musi, a Musi“
- „Verwunschen“
- „Angstlied“
- „Mein Liebstes, tu die Schatten fort“
- „Für immer jung“
- „Wie komm ich nur durch die Nacht“
- „Maria Magdalena“
- „Waast es eh“
- „Im Anfang woa dei Mund“
- „Die Wiener Judenkinder“
Ein sinnvoller Einstieg
- „A Musi A Musi“ – Sprache und frühe Liedpersönlichkeit.
- „Heurige und gestrige Lieder“ – die Begegnung mit Qualtinger und dem Wienerlied.
- „Verwunschen“ – poetische und musikalische Verdichtung.
- „Stimmenhören“ – die bekannte späte Phase der ursprünglichen Liedkarriere.
- „Narrenlieder“ – die Weiterführung bis 1985.
- „Ruf und Echo“ – das ältere Werk in neuen Beziehungen.
- „Spätes Leuchten“ – die spätere Rückkehr zum eigenen Album.
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6. Musikalische Partner und Besetzungen
Keine über Jahrzehnte unveränderte Begleitband
Heller arbeitete projektbezogen mit unterschiedlichen Musikern, Arrangeuren und Produzenten. Eine einzige feste Besetzung für die gesamte Karriere wäre eine irreführende Darstellung.
| Partner | Dokumentierter Zusammenhang |
|---|---|
| Robert Opratko | Frühe Albumarbeit, insbesondere das Debüt. |
| Peter Wolf | Zusammenarbeit an „Basta“. |
| Helmut Qualtinger | Gemeinsame Wienerlied-Interpretationen und literarische Arbeit. |
| Mischa Krausz | Bass auf „Verwunschen“. |
| Harry Sokal | Saxofon auf „Verwunschen“. |
| Freddie Hubbard | Flügelhorn auf „Verwunschen“. |
| Esmail Vasseghi | Perkussionsbeitrag auf „Verwunschen“. |
| Christoph Gelbmann, Florian Sitzmann und Robert Rotifer | In Kompositionscredits von „Spätes Leuchten“ dokumentiert. |
Kooperation bedeutet nicht gemeinsame Mitgliedschaft
Ein Studiobeitrag, ein Arrangement oder eine Beteiligung an einem einzelnen Song macht einen Musiker nicht automatisch zum dauerhaften Mitglied einer „André-Heller-Band“.
Die Leistung der Beteiligten sichtbar halten
Gerade bei den großformatigen Projekten ist Heller häufig der öffentlich bekannteste Name. Musiker, Artisten, Bühnenbildner, Kostümbildner und technische Teams leisten dennoch eigenständige Arbeit.
7. Bühnenereignisse, Zirkus und Oper
Circus Roncalli
1976 gründete Heller gemeinsam mit Bernhard Paul Roncalli. Die Mitgründung gehört zu seiner Biografie, die spätere jahrzehntelange Leitung jedoch nicht.
„Flic Flac“
Das poetische Varieté von 1981 verband Artisten und körperliche Darbietungen mit einer Erzählung über Fantasie. Es wurde in Wien gezeigt und anschließend auf Europatournee gebracht.
Hellers historisches Projekt ist nicht ungeprüft mit späteren gleichnamigen Zirkusunternehmen gleichzusetzen.
Weitere Bühnenprojekte
- „Begnadete Körper“ – chinesische Meisterakrobaten, ab 1985.
- „Body and Soul“, 1988.
- „Sein und Schein“ am Wiener Burgtheater, 1993/1994.
- „Yumé – Flug durch Träume“, 1997.
- „Afrika! Afrika!“, ab 2005.
- „Magnifico“, 2011.
- „Bon Voyage“ mit Andrea Eckert, 2012.
„Der Rosenkavalier“
Die Berliner Produktion wurde im Februar 2020 präsentiert. Mit Wolfgang Schilly, Xenia Hausner und Arthur Arbesser entstand eine große gemeinsame Operninszenierung. Zubin Mehta leitete die Staatskapelle Berlin.
Diese Rollenverteilung ist wichtig: Regie, musikalische Leitung, Bühnenbild und Kostüme sind unterschiedliche künstlerische Verantwortungen.
Offizielle Übersicht der Bühnenereignisse · Projektseite zum „Rosenkavalier“.
8. Gärten und begehbare Kunstwelten
„Luna Luna“
Der Künstlerjahrmarkt von 1987 verband bildende Kunst mit dem populären Format des Vergnügungsparks. Das Publikum sollte Kunst nicht nur betrachten, sondern räumlich und spielerisch erleben.
Anima
Der Garten südöstlich von Marrakesch wurde 2016 eröffnet. Pflanzen, Kunstwerke und gestaltete Wege verbinden sich zu einer begehbaren Gesamtkomposition.
Eine andere Form von Dramaturgie
Auch ein Garten kann mit Blickachsen, Überraschung, Enge, Weite und wechselnder Atmosphäre arbeiten. In diesem Sinn setzt sich ein Grundprinzip der Bühnenarbeit im Raum fort.
Aktuelle Besuchsinformationen separat prüfen
Die historische Beschreibung eines Projekts ist keine aktuelle Auskunft über Öffnungszeiten, Eintrittspreise oder Reisebedingungen. Für Besuche sind die jeweiligen offiziellen Betreiberinformationen maßgeblich.
Offizielles Projektportfolio · Offizielle Besuchsinformationen zu Anima suchen · Aktuelle Informationen zu „Luna Luna“ recherchieren.
9. Literatur und Bücher
Hellers schriftstellerische Arbeit umfasst Gedichte, Erzählungen, Romane, Bildbände und Projektbücher. Ein Teil ist mit Musik und Bühnenarbeiten verbunden, anderes steht als eigenständige Literatur.
Ausgewählte Titel
- „Die Ernte der Schlaflosigkeit in Wien“.
- „Sitzt ana und glaubt, er is zwa“ – mit Helmut Qualtinger.
- „Schattentaucher“.
- „Als ich ein Hund war“.
- „Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein“, 2008.
- „Das Buch vom Süden“, 2016.
- „Zum Weinen schön, zum Lachen bitter“.
- „Anima – Der Zaubergarten in Marrakesch“, 2018.
Projektbücher als Dokumentation
Publikationen zu „Flic Flac“, „Luna Luna“, „Jagmandir“ und „Afrika! Afrika!“ bewahren Bildmaterial und künstlerische Konzeptionen. Sie sind von Romanen oder Gedichtbänden zu unterscheiden.
Biografie über Heller
„Feuerkopf. Die Biographie“ von Christian Seiler ist ein Buch über Heller, nicht einfach eine weitere von ihm selbst verfasste Veröffentlichung.
10. Film, Fernsehen und Gespräche
„Im toten Winkel – Hitlers Sekretärin“
Der Dokumentarfilm entstand 2002 mit Othmar Schmiderer. Er basiert auf Gesprächen mit Traudl Junge. Die Arbeit gehört zu Hellers Beschäftigung mit Erinnerung und historischer Verantwortung.
„Menschenkinder“
In der Gesprächsreihe treten Lebensgeschichten und persönliche Erinnerungen in den Mittelpunkt. Der konkrete Veröffentlichungs- und Sendekontext sollte bei jeder Folge einzeln geprüft werden.
„Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein“
Rupert Henning verfilmte Hellers Erzählung. Die Verfilmung von 2019 ist ein eigenständiges künstlerisches Werk und keine dokumentarische Aufnahme seiner tatsächlichen Kindheit.
Historische Fernsehaufnahmen von Bühnenprojekten
Für „Flic Flac“ ist eine Fernsehfassung von 1981 dokumentiert. Auch „Der Rosenkavalier“ wurde 2020 als Fernsehproduktion festgehalten.
Film- und Medienarbeit im Überblick · Folgen und Sendungsinformationen zu „Menschenkinder“ suchen.
11. Live-Auftritte und Konzertgeschichte
Liedkonzert und Gesamtereignis unterscheiden
Ein Konzert mit Heller als Sänger ist etwas anderes als eine von ihm konzipierte Show mit zahlreichen anderen Darstellern. Beide Formen gehören zur Biografie, sollten aber nicht in einer einzigen Tourliste vermischt werden.
Die Livealben der 1970er-Jahre
„Bei lebendigem Leib“ und „Bitter und Süß“ dokumentieren den Bühnenkünstler innerhalb seiner frühen Liedkarriere.
Internationale Showtourneen
„Flic Flac“ und spätere Projekte erreichten ihr Publikum über längere Gastspielreihen. Dabei standen die beteiligten Ensembles und nicht durchgehend Heller als singender Solist im Mittelpunkt.
Heutige Termine
Eine ausreichend verifizierte vollständige Liste bevorstehender persönlicher Konzerte für November oder Dezember 2026 liegt in den ausgewerteten Quellen nicht vor.
Aktuelle Lesungen, Gespräche, Ausstellungen und fremdinterpretierte Heller-Programme sind jeweils nach Format und Beteiligung zu prüfen.
12. Auszeichnungen und Erfolge
Ausgewählte Ehrungen
- 1986: Bambi.
- 1993: Berliner Bär beziehungsweise B.Z.-Kulturpreis.
- 2004: Amadeus Austrian Music Award für „Ruf und Echo“.
- 2011: Romy für die beste Dokumentation.
- 2011: Raimund-Ring.
- 2021: Sonderpreis des Österreichischen Musiktheaterpreises für die internationale Produktion von „Der Rosenkavalier“.
Ausgewählte österreichische Albumchartpositionen
| Album | Höchstplatzierung Österreich |
|---|---|
| Verwunschen | Platz 5. |
| Stimmenhören | Platz 2. |
| Narrenlieder | Platz 11. |
| Ruf und Echo | Platz 3. |
| Spätes Leuchten | Platz 2. |
Unterschiedliche Werkformen, unterschiedliche Maßstäbe
Ein Musikpreis, eine Dokumentarfilm-Auszeichnung und ein Opernpreis betreffen verschiedene Arbeitsfelder. Sie werden hier nicht zu einer pauschalen Erfolgszahl zusammengerechnet.
Ebenso werden keine ungeprüften Gesamtzahlen aller Besucher, verkauften Bücher oder Tonträger angegeben.
Dokumentierte Ehrungen · Chartdaten · Weitere Auszeichnungen mit Einzelnachweisen.
13. Kulturelle Bedeutung und Einfluss
Die Grenze zwischen Kunstformen wird durchlässig
Heller behandelt Musik, Literatur und Raumgestaltung nicht als vollständig voneinander getrennte Bereiche. Eine poetische Vorstellung kann zum Lied, zur Bühne oder zum Garten werden.
Österreichische Herkunft und internationale Zusammenarbeit
Wien bleibt ein wichtiger sprachlicher und biografischer Bezugspunkt. Die Zusammenarbeit mit internationalen Musikern und Darstellern erweitert diese Herkunft, statt sie einfach zu ersetzen.
Erinnerung und politische Verantwortung
Heller engagierte sich öffentlich gegen Fremdenfeindlichkeit und war am „Lichtermeer“ 1993 beteiligt. Die Auseinandersetzung mit österreichischer Geschichte erscheint auch in Literatur und Film.
Die Ambivalenz des großen Entwurfs
Der Anspruch des Fantastischen erzeugt Begeisterung, kann aber ebenso als überhöht oder pathetisch kritisiert werden. Diese gegensätzlichen Reaktionen gehören zur Wirkungsgeschichte.
Kulturelle und gesellschaftliche Einordnung · Historische kritische Auseinandersetzung mit Roncalli und „Flic Flac“.
14. Interessante Fakten
- Heller gehörte 1967 zu den frühen Moderatoren von Ö3.
- Sein erstes Album entstand mit Robert Opratko.
- Er gründete Roncalli mit, verließ das Unternehmen aber noch im Gründungsjahr.
- Mit Helmut Qualtinger nahm er Wienerlieder auf.
- „Verwunschen“ erschien auch in der DDR.
- Seine Projekte umfassen sowohl einen Künstlerjahrmarkt als auch einen Garten.
- „Spätes Leuchten“ erschien 2019, obwohl eine offizielle Übersichtsseite abweichend 2020 nennt.
- Das Album enthält sechzehn Titel.
- Seine Erzählung „Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein“ wurde von Rupert Henning verfilmt.
- 2020 übernahm er eine große Opernregie in Berlin.
15. Aussagen und prägende Formulierungen
Poetische Sprache und persönliches Zitat unterscheiden
Bei Heller werden häufig Liedzeilen, Bühnenansagen und literarische Formulierungen als allgemeine Lebensweisheiten verbreitet. Für ein gesichertes Zitat sind Originalquelle und Zusammenhang wichtig.
Ein dokumentierter Bühnenbegriff
„die heilige Unvernunft“
Die Formulierung wird in einer zeitgenössischen ZEIT-Kritik im Zusammenhang mit Hellers „Flic Flac“ wiedergegeben. Sie beschreibt den poetischen Bühnenanspruch, nicht eine unabhängig überprüfbare Tatsachenbehauptung.
Prägende Werkbezeichnungen
- „Bei lebendigem Leib“
- „Verwunschen“
- „Stimmenhören“
- „Die Trilogie der möglichen Wunder“
- „Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein“
- „Spätes Leuchten“
Diese Titel sind keine automatisch persönlichen Lebensmottos. Sie gehören zu unterschiedlichen Werkformen und sollten in deren Zusammenhang betrachtet werden.
Originalkontext der Bühnenformulierung · Originalinterviews suchen.
16. Medien und Rezeption
Begeisterung und Skepsis
Zeitgenössische Kritiken zu „Flic Flac“ beschreiben sowohl großes Publikumsinteresse als auch Skepsis gegenüber dem starken Anspruch auf Poesie und Wunder.
Diese Spannung sollte nicht zugunsten einer reinen Erfolgserzählung ausgeblendet werden. Hellers Werk ist gerade wegen seiner großen Gesten auch Gegenstand deutlicher Kritik.
Der Begriff Multimediakünstler
Er ist hilfreich, weil er die Vielfalt sichtbar macht. Er kann aber auch die konkreten Unterschiede zwischen einem Lied, einem Film und einer aufwendig produzierten Show verdecken.
Offizielle Werkarchive und unabhängige Kritik
Die Künstlerwebsite eignet sich besonders für Projektübersichten und Angaben zu Beteiligten. Unabhängige Rezensionen ergänzen diese Selbstdarstellung um eine Außenperspektive.
17. Videos, Radio und Konzertaufnahmen
Musik und bekannte Lieder
- „A Musi, a Musi“ suchen
- „Verwunschen“ suchen
- „Für immer jung“ suchen
- „Maria Magdalena“ suchen
- „Spätes Leuchten“ suchen
- Gemeinsame Aufnahmen mit Qualtinger suchen
Historische Bühnenaufnahmen
- Frühe Liveaufnahmen suchen
- „Flic Flac“ suchen
- Material zu „Afrika! Afrika!“ suchen
- Die Opernaufzeichnung recherchieren
Film und Gespräche
- Beiträge bei ORF ON suchen
- Legale Angebote zu „Menschenkinder“ suchen
- Informationen zum Dokumentarfilm suchen
- Literaturgespräche suchen
Radio und Audioarchive
- Beiträge bei ORF Sound suchen
- Ö1-Porträts und Gespräche suchen
- Material zur frühen Ö3-Arbeit suchen
- Audiogespräche auf SoundCloud suchen
Suchlinks garantieren keine vollständigen, kostenlosen oder dauerhaft verfügbaren Mitschnitte. Historische Sendungsnachweise sind nicht automatisch aktuelle Streamingangebote.
18. Aktuelle Informationen und Suchlinks
Offizielle Werkverzeichnisse
- Offizielle André-Heller-Website
- Offizielle Diskografie
- Offizielle Bibliografie
- Bühnenereignisse
- Wien Geschichte Wiki
Google, Bilder und Nachrichten
- André Heller auf Google suchen
- André Heller bei Google Bilder suchen
- Aktuelle Nachrichten suchen
- Nachrichten der letzten Woche suchen
- Aktuelle Interviews suchen
Musik und Streaming
- YouTube: Musik und Aufnahmen suchen
- SoundCloud durchsuchen
- Spotify durchsuchen
- Apple Music durchsuchen
- Discogs: Ausgaben und Credits suchen
Soziale Medien: ausdrücklich als Suchangebote
Die folgenden Links bestätigen keinen bestimmten offiziellen Account. Persönliche Profile, Projektseiten und Fanarchive sollten voneinander unterschieden werden.
- André Heller auf Facebook suchen
- Instagram-Profile und Beiträge suchen
- TikTok durchsuchen
- Nach offiziellen YouTube-Kanälen suchen
Weggefährten und Projektpartner
- Helmut Qualtinger: gemeinsame Werke
- Robert Opratko: frühe Albumarbeit
- Peter Wolf und „Basta“
- Robert Rotifer und „Spätes Leuchten“
- Bernhard Paul: die Roncalli-Gründung
- Xenia Hausner: Opernbühnenbild
- Othmar Schmiderer: Dokumentarfilmarbeit
Bilder, Videos und Audioaufnahmen aus Suchmaschinen sind nicht automatisch zur Veröffentlichung freigegeben. Urheberrechte, Bildnachweise und gegebenenfalls Nutzungsgenehmigungen müssen gesondert geprüft werden.
Rockspitz (Partyband)
Einleitung & Überblick
Rockspitz zählt zu den bekanntesten Alpenrock-Partybands der Region: pure Energie, tanzbar, mit starker Oktoberfest-Tradition und modernem Poprock.
Biografie & Geschichte
Über viele Jahre fester Bestandteil von Oktoberfesten und Großevents, immer mit neuen eigenen und interpretierten Hits.
Musikstil & Einflüsse
Alpenrock, Schlager, Pop, Cover und Partyhits; Rockspitz ist die perfekte Mischung aus Volksmusik und Rock.
Bandmitglieder & Besetzung
- Simon Schweigardt (Gesang, Akkordeon, Keyboards)
- Vivien Holzschuh (Gesang)
- Dieter Kick (Gesang, Gitarre)
- Manuel Maier (Gitarre)
- Andreas Fügner (Bass)
- Tobias Hammer (Schlagzeug)
- Ingo Nell (Sound)
- Tobias Eckle (Licht)
Texte & Themen
Partymusik, Freude, Feiern, Lebenslust, Liebe, Festzeltakrobatik
Live-Auftritte
Oktoberfest im Europapark Rust, Festzelte, Stadtfeste, Firmenfeiern und Hallenpartys
Trivia
- Mitreißende Live-Show, immer aktuelle und klassische Partyhits
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aktuelle Nachrichten woche 1 -2026
Musikstrategie Österreich 2026: Branche wird zur Mitarbeit eingeladen
Österreich erarbeitet erstmals eine umfassende Musikstrategie; das Kulturministerium und AKM/austro mechana rufen Musiker:innen, Veranstalter:innen, Labels und andere Musikakteure zur Teilnahme an einer Online-Umfrage auf, um Bedürfnisse und Rahmenbedingungen des heimischen Musiksektors besser zu erfassen.[web:68][web:78]
Ziel ist es, die Lebens- und Arbeitsrealität von Musikschaffenden zu verbessern und die Vielfalt der österreichischen Musikszene langfristig sichtbar zu machen.[web:68] Weiterlesen
Austrian Music Export bündelt heimische Musik-Highlights im Dezember
Austrian Music Export stellt in einem aktuellen Überblick wichtige österreichische Releases, ausgewählte Konzerte, Touren und Festivalauftritte zum Jahresende 2025 vor und hebt dabei Acts aus verschiedensten Genres hervor.[web:69]
Der Fokus liegt auf internationalen Aktivitäten und Sichtbarkeit heimischer Künstler:innen, die auch den Übergang in das Musikjahr 2026 prägen.[web:69] Weiterlesen
Jahresausblick 2026: Rock- & Konzert-Highlights mit Österreich-Bezug
Rock Antenne Österreich wirft einen Blick auf Konzert-Highlights 2026, neue Rock- und Metal-Veröffentlichungen sowie eigene Programm-Schwerpunkte und fasst damit zentrale Live- und Release-Themen für das neue Jahr zusammen.[web:71]
In der Übersicht werden auch Shows und Festivals im deutschsprachigen Raum beleuchtet, die für das österreichische Rock- und Pop-Publikum relevant sind.[web:71] Weiterlesen
Ö1 setzt zum Jahreswechsel Musik-Schwerpunkte und Diskurse
In der Sendung „Musikalisiert die Verhältnisse – jetzt!“ diskutiert Ö1 zum Jahresende die gesellschaftliche Wirkung von Musik und nimmt das Verhältnis von Klang, Politik und Öffentlichkeit in den Fokus.[web:63][web:77]
Damit liefert Österreichs Kulturradio einen inhaltlichen Rahmen für Debatten über Rolle und Verantwortung von Musikschaffenden zum Start ins Jahr 2026.[web:63] Weiterlesen
Skug zieht musikalische Bilanz: Das Jahr 2025 in Listen
Das österreichische Magazin skug präsentiert zum Jahresende 2025 eine umfangreiche Liste mit Alben, Veröffentlichungen und Projekten aus unterschiedlichsten Genres, darunter auch zahlreiche heimische Produktionen.[web:66]
Die Übersicht markiert wichtige Referenzpunkte für das vergangene Musikjahr und dient gleichzeitig als Inspiration für weitere Entdeckungen 2026.[web:66] Weiterlesen
MTV stellt lineare Musikkanäle in Europa ein – Popgeschichte im Wandel
Zum 31. Dezember 2025 beendet MTV seine letzten linearen Musikkanäle in Europa, was auch in österreichischen Medien als Einschnitt in der internationalen Pop- und Musikkultur thematisiert wird.[web:72]
Der Schritt unterstreicht die Verschiebung von Musiknutzung hin zu Streaming- und Online-Plattformen – mit direkten Auswirkungen auf Sichtbarkeit und Vermarktung auch österreichischer Acts.[web:72] Weiterlesen
Edmund live in Obertauern: Austropop auf der Passhöhe
In Obertauern sorgte die Band Edmund Anfang Dezember 2025 mit einem Open-Air-Konzert im Schnee für austropop-geprägte Stimmung und setzte damit ein starkes Zeichen für heimische Popmusik im alpinen Wintertourismus.[web:76][web:70]
Das Event ist Teil einer Wintersaison, in der u. a. Edmund sowie Seiler und Speer bei Ski-Openings für österreichisches Songwriting-Flair sorgen.[web:70][web:76] Weiterlesen
Austropop Musiker Linkliste (21–30)
Marianne Mendt
Marianne Mendt, geboren 1945 in Wien, ist die Mutter des Austropop und feierte mit „Wie a Glock’n“ große Erfolge. Nach ihrer Jazz-Karriere gründete sie ihre eigene Band und machte Wiener Mundart in der Popmusik salonfähig. Sie ist bis heute als Sängerin und Schauspielerin sehr aktiv.
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Reinhold Bilgeri
Reinhold Bilgeri (*1950 in Vorarlberg) ist Musiker, Buchautor und Filmemacher, der mit Hits wie „Video Life“ und „Some Girls Are Ladies“ internationale Charts erreichte. Er ist bekannt für eingängigen Soft-Rock und AOR und engagiert sich auch als Produzent und Regisseur. Bilgeri verbindet Musik, Wort und Film wie kaum ein anderer österreichischer Künstler.
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Mini Sex
Mini Sex war eine österreichische New-Wave- und Popband der 1980er, berüchtigt für freche Mundarttexte und elektronische Beats. Mit Hits wie „Eispalast“ und „Petra“ prägten sie die alternative Popkultur. Ihr Sound wurde zum Kult für eine junge Generation auf FM4 und in Clubs.
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Peter Alexander
Peter Alexander (1926–2011) war einer der erfolgreichsten Entertainer, Sänger und Schauspieler im deutschen Sprachraum. Mit Hits wie „Die kleine Kneipe“ und Shows im Fernsehen prägte er das Genre Unterhaltung und Schlager. Seine Vielseitigkeit macht ihn zur Legende über Generationen hinweg.
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Udo Jürgens
Udo Jürgens (1934–2014) war ein Weltstar des deutschsprachigen Schlagers und Chansons, Songwriter und Pianist. Mit über 1000 komponierten Liedern, darunter „Merci, Chérie“ und „Aber bitte mit Sahne“, prägte er Generationen in Europa. Sein Leben war geprägt von gesellschaftlichem Engagement und Welterfolgen.
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Broadlahn
Broadlahn wurde 1982 in Graz gegründet und verbindet Ethno-Jazz, Blues und österreichische Volksmusik auf experimentelle Weise. Die Band ist bekannt für ihre virtuosen Live-Auftritte und die Zusammenarbeit mit internationalen Künstlern wie Hubert von Goisern. Sie prägt die Genrevielfalt der Musikszene bis heute.
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Herbstrock
Herbstrock ist eine Wiener Band, gegründet 2003, die melodischen Rock mit deutschsprachigen Texten und emotionaler Tiefe mischt. Sie wurden durch die Teilnahme am Eurovision-Vorentscheid und Airplay bei FM4 bekannt und touren regelmäßig. Die Songs von Herbstrock handeln von Beziehungen, Sehnsüchten und urbanen Alltagsgefühlen.
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Cardiac Move
Cardiac Move ist eine Wiener Alternative-Rock-Band, gegründet 2003, die mit emotionalen Melodien und englischsprachigen Songs in Österreich und Europa Erfolge feierte. Mit Singles wie „Love is for Free“ und „A Good Place“ eroberten sie die Charts. Ihre Konzerte und Produktion stehen für musikalische Professionalität und Dynamik.
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Edmund
Edmund ist ein Wiener Pop-Duo, das seit 2018 mit Mundartsongs und dem Hit „Freindschaft“ große Erfolge feiert. Ihre Musik vereint akustischen Pop mit ehrlichen, teils melancholischen Texten über das Leben und das Miteinander in Österreich. Edmund zählt zu den aktuell meistgehörten Austropop-Acts.
Naturtrüb (Oktoberfestband)
Einleitung & Überblick
Die vielseitige Oktoberfestband Naturtrüb steht für echte handgemachte Musik, mit viel Party-Laune und Tradition am Puls der Zeit.
Biografie & Geschichte
Gegründet von Christian „Auge“, entstanden aus der Leidenschaft für Naturtrübes und ehrliche Musik. Party und feierfreudig auf jedem Event.
Musikstil & Einflüsse
Volksmusik, Pop, Party-Hits, ABBA bis ZZ Top, Schlager und Austropop. Vielseitig, spontan und angepasst an jedes Event.
Bandmitglieder & Besetzung
- Frontmann: Auge aka Christian
- Flexible Besetzung je nach Anlass
Texte & Themen
Feiern, Liebe, Freundschaft, Hochzeitsthemen und Ballmusik
Live-Auftritte
Hochzeiten, Feste, Bälle, Galas, Frühschoppen – immer live und mit viel Stimmung
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Broadlahn
Einleitung & Überblick
Broadlahn ist eine steirische Band, die alpine Volksmusik kreativ mit Worldmusic, Jazz und Ethno verbindet.
Biografie & Geschichte
Gegründet 1982 als Trio, heute ein Sextett mit Jazzeinflüssen. Fünf CDs, viel Konzerttätigkeit und innovative Musik zwischen Tradition und Moderne.
Musikstil & Einflüsse
Neue Volksmusik, „Imaginäre Folklore“, Ethno, Jazz, Bauernjazz – östliche, afrikanische und alpine Klänge treffen aufeinander.
Bandmitglieder & Besetzung
- Philipp Rottensteiner (Gesang, Violine, Mandoline)
- Ernst Huber (Gesang, Gitarre)
- Josef Ofner
- Reinhard Grube (Schlagzeug, Saxophon, Klarinette)
- Franz Schmuck
- Christian Seiner (Bass)
Texte & Themen
Lieder reflektieren Gefühle, das Leben, urige und globale Einflüsse in steirischem Sound-Gewand.
Live-Auftritte
Kleinkunst, Weltmusik-Festivals, Stadtfeste, Almen und Jazzbühnen
Auszeichnungen
Deutscher Kleinkunstpreis, zahlreiche Musikpreise und Kritikerlob
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Die Wödmasta – Einleitung und Überblick
Die Wödmasta sind eine Wiener Mundart-Austropop-Band rund um das Gitarren-Duo Roland Vogl und Dietmar „Didi“ Baumgartner. Sie verbinden Pop- und Rockklassiker mit eigenen Songs in Dialekt und viel Wiener Schmäh und gelten als „1er-Team des Austropop“.
Biografie und Geschichte
Hinter Die Wödmasta stehen zwei Fixsterne der heimischen Musikszene: Roland Vogl, langjähriger Gitarrist in der Band von Wolfgang Ambros, und Didi Baumgartner, der zuvor bei Alkbottle und den Freemen Singers aktiv war. Beide spielten schon in mehreren Formationen, bevor sie sich als Duo zusammentaten.
Gründungsjahr und Herkunft
Die Wödmasta formierten sich als Duo um 2016 und stammen aus dem Großraum Wien. Sie bezeichnen sich augenzwinkernd als „weltberühmt in Wien-Favoriten und verstreuten Gaststätten zwischen Hollabrunn und Stockerau“ – weitere Orte sollen folgen.
Musikstil und Einflüsse
Musikalisch mischen Die Wödmasta Austropop, Rock, Folk und klassisches Songwriting mit Wiener Dialekt, zweistimmigem Gesang und akustisch geerdetem Bandsound. Sie verwandeln Pop-Klassiker der 70er und 80er (unter anderem Beatles, Eurythmics, Queen, Nirvana, Red Hot Chili Peppers) in Mundart-Hadern und ergänzen diese mit eigenen Titeln.
Diskografie
- Album „Heast!“ (2020, u. a. mit „Wien“, „Den Wurschtl kann kana daschlogn“, „Valiera dieser Wöd“).
- EP „No na ned“ (gemeinsam mit Thomas Stipsits).
- Singles: „Fledermaus“, „Valiera dieser Wöd“, „Fast wie am Meer“, „No na ned“, „Irgendwann“, „1954 Puch SGS“ u. a.
Album „Heast!“ – Monkey Music Store
EP „No na ned“ – Infos & Shop
„Heast!“ auf Apple Music
„No na ned“ – EP auf Spotify
Bandmitglieder und Besetzung
- Roland Vogl – Gitarre, Gesang (u. a. Wolfgang-Ambros-Band).
- Dietmar „Didi“ Baumgartner – Gitarre/Bass, Gesang (Ex-Alkbottle, Freemen Singers).
- Live/Studio: Mischa Krausz – Bass (u. a. Fendrich, Dujmic, Heller, Maria Bill).
- Live/Studio: Wolfgang Luckner – Schlagzeug (u. a. Georg Danzer, Die Seer).
Texte und Themen
Die Wödmasta erzählen Geschichten vom Raufen, von der Liebe, vom Saufen, vom kleinen Glück im Großen, vom Scheitern und Wiederaufstehen. Ihre Lieder sind wie vertonte Fortsetzungsromane, in denen patschirte Antihelden und ganz normale Leute im Mittelpunkt stehen.
Der typische Tonfall ist humorvoll, aber zugleich empathisch und oft nachdenklich – ein Blick auf die „geschundene österreichische Seele“, der ihr auch wieder ein Stück Würde und Hoffnung geben soll.
Live-Auftritte und Tourneen
Seit rund einem Jahrzehnt spielen Die Wödmasta regelmäßig „vom Marchfeld bis zum Bodensee über die Alpenkämme der Republik“ und auch im benachbarten Ausland. Sie treten in Clubs und Locations wie Sargfabrik, Orpheum, bluegarage oder bei Festivals, Stadtfesten und Events auf.
Aktuelle Konzerttermine:
Live-Termine – diewoedmasta.com
„10 Jahre – Das 1er-Team des Austropop“ – Orpheum Wien
Die Wödmasta – Sargfabrik Wien
Auszeichnungen und Erfolge
Offizielle Preise stehen weniger im Vordergrund als ihre Live-Präsenz und ihr Ruf als „Spitzenteam der österreichischen Austropop-Bundesliga“. Songs wie „Valiera dieser Wöd“ oder Titel vom Album „Heast!“ laufen auf diversen österreichischen Radiostationen und haben der Band ein treues Publikum eingebracht.
Kulturelle Bedeutung und Einfluss
Die Wödmasta stehen exemplarisch für modernen Dialekt-Austropop, der Coverversionen und Eigenkompositionen verbindet. Sie schlagen eine Brücke zwischen klassischem Austropop, Wienerlied-Tradition und gegenwärtiger Popkultur.
Ihre Mundart-Übersetzungen internationaler Pop- und Rock-Hits und die starke Bühnenpräsenz machen sie zu Fixgrößen in der aktuellen österreichischen Live-Szene.
Interessante Fakten
- Der Spruch „weltberühmt in Wien-Favoriten und verstreuten Gaststätten zwischen Hollabrunn und Stockerau“ ist zu einem Markenzeichen geworden.
- Der Song „Den Wurschtl kann kana daschlogn“ gehört zu ihren bekanntesten Nummern und ist auch in Live-Sessions besonders beliebt.
- Die Band inszeniert sich bewusst mit viel Selbstironie – die „Wödmastaschaft“ ist gleichzeitig Statement und augenzwinkernde Übertreibung.
Aussagen und Sprüche
- Die Wödmasta beschreiben sich selbst als „Meister in so ziemlich jeder Disziplin – oder wie man in ihrer Hood sagt: in eh fast allem“.
- Ihre Songs sehen sie als „vertonten Fortsetzungsroman“ über die Höhen und Tiefen des Alltagslebens.
Medien und Rezeption
In Konzertankündigungen und Artikeln wird immer wieder die Mischung aus Humor, Dialekt, starken Melodien und großer Live-Energie hervorgehoben. TV- und Online-Formate (z. B. Musikmagazine und Szene-Sendungen) haben der Band zusätzliche Aufmerksamkeit verschafft.
Ein Beispiel ist die Sendung „Mulatschag“ auf Okto TV, in der Die Wödmasta porträtiert wurden: Mulatschag – Die Wödmasta
Diskografie und Werke im Überblick
- Album: „Heast!“ (2020, 12 Songs).
- EP: „No na ned“ (mit Thomas Stipsits).
- Singles/Tracks (Auswahl): „Wien“, „Valiera dieser Wöd“, „Fast wie am Meer“, „Fledermaus“, „Irgendwann“, „1954 Puch SGS“.
„Wien“ – auf Spotify
„No na ned“ – EP auf Spotify
Album „Heast!“ – Apple Music
TV-Sendungen, Videos, Radiobeiträge, Konzertaufnahmen
- „Wien“ – offizielles Video
- „Den Wurschtl kann kana daschlogn“ – Mischa Krausz Live Session
- YouTube-Playlist „Wöd Videos – Die Wödmasta“
- Video-Übersicht auf der offiziellen Website
- Radio Orange 94.0 – „Wake up“ mit Die Wödmasta
Weblink
Offizielle Website:
www.diewoedmasta.com
Shop & Merch:
Shop – Die Wödmasta
Links zu YouTube und Social Media
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Ambros & WIR4: SK Vorwärts Steyr bestätigt Open-Air offiziell
Der Verein konkretisiert das Open-Air mit WIR4plusEINS am 20. Juni 2026 im Vorwärts-Stadion und spricht von einem „Stück österreichischer Musikgeschichte“ als Start der neuen Kulturreihe.
„WimmerPOP Session“: Austropop & Musicalklänge in Oberwart
Schüler:innen des WimmerPOP-Zweigs verbinden in einer Session in Oberwart Austropop mit Musical- und internationaler Popmusik und präsentieren ein eigenes Live-Programm.
„Best of S.T.S. & Austropop – Auf A Wort“ kommt nach Gmunden
Die STS-Tribute-Band „Auf A Wort“ gastiert am 26. Februar 2026 in Gmunden mit einem erweiterten „Best of Austropop“-Programm von STS bis Wanda und Seiler & Speer.
Drei Austropop-Größen im Zwettler Stadtsaal angekündigt
Der Kulturzwickl-Verein holt Ulli Bäer, Matthias Kempf und Andy Baum am 30. Jänner für einen gemeinsamen Austropop-Abend in den Stadtsaal Zwettl.
NÖ-Konzertüberblick: Austropop-Abend „Es regiert das Lustprinzip!“ in Mistelbach
Eine aktuelle Aussendung listet Konzerttermine in Niederösterreich, darunter die Austropop-Formation Hovacek mit dem Programm „Es regiert das Lustprinzip!“ im Alten Depot Mistelbach.
Austropop live in Wien: „Die Nacht des Austropop“ mit Monti Beton
Für den 21. März 2026 ist im Schutzhaus „Zur Zukunft“ in Wien eine „Nacht des Austropop“ mit Monti Beton angesetzt, die Klassiker der heimischen Szene bündelt.
Austropop in Festival-Kontext: Bubbledays 2026 planen groß angelegte Opening Night
Die Bubbledays in Linz kündigen eine erweiterte Opening Night Ende Mai in der Tabakfabrik an, bei der neben internationalen auch österreichische Live-Acts und DJs auftreten sollen.
Musikstrategie Österreich 2026: Offizieller Prozessstart bekräftigt Ziele
Das Kulturministerium unterstreicht in einem aktuellen Hintergrundtext zur Musikstrategie 2026 den Fokus auf bessere Rahmenbedingungen, Fairness und Sichtbarkeit für Musikschaffende
Aktuelle Nachrichten der letzten Woche – Österreichische Musik & Austropop
Austropop-Legende Wolfgang Ambros & WIR4 eröffnen Kulturoffensive in Steyr
Im Juni 2026 startet der SK Vorwärts Steyr eine neue Kulturreihe, Auftakt ist ein großes Austropop-Konzert mit „Wir4 plus Eins“ rund um Wolfgang Ambros im Vorwärts-Stadion.
Austropop in Steyr: „Wir4“ & Wolfgang Ambros bestätigt
Lokale Berichte kündigen das Austria‑3‑Programm mit Ulli Bäer, Gary Lux, Harald Fendrich, Harry Stampfer und Wolfgang Ambros als Highlight der neuen Stadion‑Kulturoffensive an.
weiterlesenAustropop-Revue „50+ Jahre Austropop“ mit Katharina Straßer im Kunsthaus Weiz
Für 9. Jänner 2026 ist in Weiz eine Austropop-Revue angesetzt, in der Katharina Straßer & Band Höhepunkte aus über fünf Jahrzehnten Austropop live auf die Bühne bringen. [web:348]
„Auf A Wort – STS & Austropop“: Konzert im Ebersberger Fox ausverkauft
Für das Konzert der STS‑Tribute‑Band „Auf A Wort – STS & Austropop“ am 15.01.2026 in Ebersberg meldet der Veranstalter, dass wegen großer Nachfrage keine Tickets mehr verfügbar sind.
Musikstrategie Österreich 2026: Branche zur Mitarbeit eingeladen
Das Kulturministerium startet gemeinsam mit AKM/austro mechana einen Prozess zur ersten österreichweiten Musikstrategie und ruft Musikschaffende zur Online-Beteiligung auf.
Klangfestival 2026 in Gallneukirchen: Programm-Update mit vielen heimischen Acts
Das Klangfestival kündigt für Juli 2026 ein breites Line-up zwischen experimenteller Musik, Elektronik und Performance an, darunter auch österreichische Projekte wie das Duo Caorli.
Edmund & Co.: Rückblick auf österreichische Live-Highlights im Wintertourismus
Ein Nachrichtenrückblick hebt das Open-Air von Edmund in Obertauern als Beispiel dafür hervor, wie Austropop den alpinen Wintertourismus musikalisch prägt.
Austropop 2026: Neue Pop-Musik aus Österreich als Spotify-Playlist
Eine kuratierte Playlist bündelt aktuelle Austropop‑ und Pop‑Tracks aus Österreich und wird laufend um neue heimische Releases im Jahr 2026 ergänzt.
„Legenden des Austropop“ 2026 in Wiesen: Boris Bukowski feiert 80er
In Wiesen wird für August 2026 ein Jubiläumskonzert unter dem Titel „Legenden des Austropop“ angekündigt, bei dem Austropop‑Ikone Boris Bukowski seinen 80. Geburtstag feiert.
Austropop – neue Alben & Albumankündigungen der letzten Woche
UNERHÖRT – „Wir & Jetzt“ (Album-Release am 23. Jänner 2026)
Die Austropop‑Band UNERHÖRT kündigt ihr neues Album „Wir & Jetzt“ für den 23. Jänner an, begleitet von der Single „Eskalieren“ und einer anschließenden Österreich‑Tour.
FLORIAN AST – „Wir & Jetzt“ (Jänner‑Release angekündigt)
In einem aktuellen Reel teasert Florian Ast sein neues Werk an und macht den Jänner 2026 als Erscheinungszeitraum für das Album „Wir & Jetzt“ fix.
CHRIS STEGER – „Dahoam“ (neues Austropop‑Album, Tour 2026)
Der junge Austropop‑Star Chris Steger geht 2026 mit seinem neuen Album „Dahoam“ auf große Tour und macht dabei u.a. im Oktober in Wieselburg Station.
MARTIN GOLDENBAUM – „Alles bunt“ (Album‑Release am 13.02.2026)
Der Songwriter kündigt sein neues, deutschsprachiges Pop‑/Rock‑Album „Alles bunt“ für den 13. Februar an und hat den Vorverkauf bereits gestartet.
Austropop 2026 – neue Tracks gebündelt in Playlist
Aktuelle Austropop‑Singles und frische Pop‑Produktionen aus Österreich werden in einer kuratierten 2026‑Playlist gesammelt, die laufend um Neuerscheinungen erweitert wird.
YouTube‑Sampler „Austropop 2026 – Neue Pop Musik aus Österreich“
Ein YouTube‑Mixtape präsentiert neue österreichische Pop‑ und Austropop‑Songs, darunter aktuelle Videos von Acts wie Edmund, folkshilfe, Josh. und AUT of ORDA.
Aktuelle Austropop- & Musik-News der letzten Woche
Musik in Österreich 2026: Trends, Genres & Entwicklungen
Ein aktueller Überblick zeigt, wie 2026 Live-Kultur, regionale Netzwerke und Streaming die heimische Musikszene prägen und neue Chancen für Austropop-Acts eröffnen. [
Wer prägt das Musikjahr 2026? Neue österreichische Acts im Fokus
Ein Dossier stellt Künstler:innen und Bands vor, die 2026 mit frischen Sounds zwischen Pop, Indie, Rap und Austropop die heimische Musiklandschaft prägen sollen.
Weiterlesen [web:357]
Amadeus Austrian Music Awards 2026: Nominierungen & Voting gestartet
Das Musikmagazin von mica – music austria berichtet über die frisch veröffentlichten Amadeus-Nominierungen 2026 und den Start des Publikumsvotings.
Neue österreichische Releases: Alben, EPs & Singles im Überblick
Ein großer Print-/Online-Artikel sammelt aktuelle Alben, EPs und Singles aus Österreich und ergänzt sie um eine passende Spotify-Playlist.
Austropop 2026 – Neue Pop-Musik aus Österreich als Playlist
Eine kuratierte Spotify-Playlist bündelt aktuelle Austropop- und Pop-Tracks aus Österreich und wird laufend um Neuerscheinungen erweitert.
YouTube-Mixtape: „Austropop 2026 – Neue Pop Musik aus Österreich“
Ein YouTube-Sampler vereint neuere Videos von Acts wie Edmund, folkshilfe, Josh., AUT of ORDA, Seiler und Speer und weiteren heimischen Künstler:innen.
Weitere Austropop-Playlists: Sommerhits, Après-Ski & Liebeslieder
Diverse kuratierte Playlists auf Apple Music und Deezer bündeln Klassiker und neue Austropop-Songs für Sommer, Après-Ski-Partys und Liebeslieder-Compilations.
Einleitung & Überblick
Drahdiwaberl ist eine der außergewöhnlichsten und provokantesten Musik- und Performance-Gruppen Österreichs. Gegründet 1969 in Wien, steht Drahdiwaberl für künstlerische Anarchie, Satire, politische Gesellschaftskritik und eine Mischung aus Musiktheater, Rock und Kabarett.
Biografie & Geschichte
Die Gruppe entstand als studentische Initiative rund um den legendären Kabarettisten, Musiker und Medical-Magier Stefan Weber. Drahdiwaberl trat von Beginn an mit schrägen Kostümen, schockierenden Aktionen und einer multimedialen Bühnenshow auf. Höhepunkte der Karriere waren die skandalträchtigen Live-Shows, die Integration aktueller politischer Themen und die Zusammenarbeit mit bekannten Musikern und Bands wie Falco. Die Band löste sich 2014 nach mehr als vier Jahrzehnten auf.
Gründungsjahr & Herkunft
Gegründet 1969 in Wien, Österreich. Die Gruppe wurde anfangs von Stefan Weber, später auch von Lukas Resetarits und anderen Wiener Originalen getragen.
Musikstil & Einflüsse
Drahdiwaberl kombinierte Rock, Jazz, Funk, Punk, Kabarett und Performancekunst. Der Stil war eklektisch, experimentell und stets überraschend, beeinflusst von internationalen Avantgarde-Acts, Frank Zappa, Jazz und der Wiener Protest-Kultur.
Diskografie & Werke im Überblick
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Psychoterror (1981; Gold-Status)
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MC Ronald (1983)
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Covern und Hits wie „Fata Morgana“, „Mulatschag“, „Leider nur ein Viertelkontakt“ mit Falco als Gastsänger
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Album „Werwolfromantik“ (1984)
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Die große Drahdiwaberl Show (1997)
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Zahlreiche Singles, Live-Alben und Sammlungen mit den größten Skandalsongs
Bandmitglieder & Besetzung
Leitung und Gesicht: Stefan Weber
Weitere wichtige Mitglieder: Lukas Resetarits, Peter Turrini, Herwig Seeböck, diverse Schauspieler, Musiker und Gaststars
Plus Mitwirkung und zahlreiche Gastmusiker der Wiener Szene (u.a. Falco, Hans Hölzel)
Texte & Themen
Drahdiwaberl-Songs und Bühnenstücke thematisieren politische Skandale, Konsumgesellschaft, Sex, Tod, Wahnsinn und Ironie. Provokation, Satire und gesellschaftskritische Kommentare bestimmen die Arbeit – oft gepaart mit schwarzem Humor und absurden Sprachspielereien.
Live-Auftritte & Tourneen
Die Gruppe war bekannt für spektakuläre Shows in Wien (etwa im Gasometer, im Volkstheater, in der Arena), bei denen Musik, Theater und Performance verschmolzen. Legendär sind die Konzerte mit riesigen Bühneninstallationen, Kostümen und gesellschaftskritischen Aktionen, die regelmäßig für Skandale sorgten und von vielen Medien begleitet wurden.
Auszeichnungen & Erfolge
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Goldene Schallplatte für „Psychoterror“
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Kultstatus und zahlreiche Medienpreise
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Innovative Beiträge zur österreichischen Pop- und Kabarettszene
Kulturelle Bedeutung & Einfluss
Drahdiwaberl gilt als Vorreiter des österreichischen Musiktheaters, Punk und Antimusikprotests. Die Gruppe formte die österreichische Musikgeschichte und beeinflusste Generationen von Musikern, Kabarettisten und Aktivisten. Falco startete seine Karriere als Mitglied der Band.
Trivia & Interessante Fakten
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Der Name „Drahdiwaberl“ bedeutet „Kreisel“ und ist Wienerisch für „jemand, der verrückt spielt“.
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Die Shows wurden oft von Polizei und Presse begleitet, es gab diverse Auftrittsverbote in den 1980ern.
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Falco stieg hier zum ersten Mal ins Rampenlicht.
Aussagen & Sprüche
„Kunst ist, wenn man's trotzdem macht.“ – Stefan Weber
„Mir ist lieber, ein Publikum schreit, als, dass es schweigt.“
Medien & Rezeption
Regelmäßige Gastspiele und Features in ORF (u. a. „Willkommen Österreich“), Puls4, Falter, Falco-Dokumentationen, Live-Mitschnitte und Spielfilme. Zahlreiche Skandale und Berichte in Zeitungen, Zeitschriften und Musiksendungen.
TV-Sendungen, Videos, Radiobeiträge, Konzertaufnahmen
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Zahlreiche Mitschnitte auf YouTube („Drahdiwaberl Live“, „Psychoterror“)
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Radiointerviews und Dokumentationen zu Falco und Wiener Musikgeschichte
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Konzertaufnahmen von Shows im Gasometer und Arena Wien
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Feature-Livemitschnitt: „Die große Drahdiwaberl Show“
Weblinks
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Offizielle Drahdiwaberl-Seite (Archiv): www.drahdiwaberl.at
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Wikipedia-Artikel: https://de.wikipedia.org/wiki/Drahdiwaberl
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Youtube: https://www.youtube.com/results?search_query=Drahdiwaberl
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Facebook Fanpage, Falco-Fanportale
Social Media und Musik-Links
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Google Suche: https://www.google.com/search?q=Drahdiwaberl
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Google Bilder: https://www.google.com/search?tbm=isch&q=Drahdiwaberl
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YouTube: https://www.youtube.com/results?search_query=Drahdiwaberl
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SoundCloud: https://soundcloud.com/search?q=Drahdiwaberl
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Facebook: https://www.facebook.com/drahdiwaberl
Edelweiss (bekannt durch „Bring Me Edelweiss“)
Edelweiss ist eine österreichische Band, die mit „Bring Me Edelweiss“ 1988 einen weltweiten Hit landete. Die Band mischte alpine Volksmusik mit Dance-Pop und Samples aus ABBA und Falco und wurde für originelles Sampling und schräge Videos bekannt.
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Gründung: 1988, Wien
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Mitglieder: Martin Gletschermeyer, Walter Werzowa, Maria Mathis, u.a.
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Stil: Dance-Pop, Sampling, Volksmusik-Jodler, Clubsound
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Diskografie: Debüt-Single „Bring Me Edelweiss“, diverse Remixes, weitere Singles wie „Starship Edelweiss“
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Themen: ironisierende Alpenmythen, popkulturelle Zitate
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Trivia: Produzent Walter Werzowa komponierte später das „Intel Bong“-Logo.
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Links:
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Offizielle Suche: Google Bilder YouTube SoundCloud Spotify
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Tom Pettings Herzattacken (oft auch „Tom Petting & die Herzattacken“ oder „Tom Pettings Hertzattacken“ geschrieben) waren eine kurzlebige, aber kultige Band der frühen 1980er-Jahre, die New Wave, NDW, Pop und Austropop verband. Mit Songs wie „Bis zum Himalaya“ und „Endlich im Radio“ wurden sie zu einer der markanten österreichischen NDW-Formationen jener Zeit.[1][2][3][4][5] ```html
Einleitung und Überblick
Tom Pettings Herzattacken waren eine österreichische Pop- und New-Wave-Band der frühen 1980er-Jahre, die mit eingängigen deutschsprachigen Songs und ironisch-verspielten Texten auffiel. Besonders bekannt wurden sie durch die Singles „Bis zum Himalaya“ und „Endlich im Radio“, die im Radio liefen und auf NDW-/Austropop-Samplern auftauchten.
Biografie und Geschichte
Die Band wurde Anfang der 1980er-Jahre in Österreich gegründet und war nur wenige Jahre aktiv, gilt aber als typische Vertreterin der heimischen NDW-/New-Wave-Welle. Hinter der Kunstfigur „Tom Petting“ stand der Musiker und Radiomann Eberhard Forcher, der später als Radio-Moderator, DJ, Produzent und Songcontest-Scout bekannt wurde.
Gründungsjahr und Herkunft
Tom Pettings Herzattacken waren ungefähr von 1980 bis 1983 aktiv und stammen aus dem österreichischen Raum, mit Bezug zur Wiener Musikszene. In zeitgenössischen Konzert- und Veranstaltungsunterlagen werden sie gemeinsam mit anderen österreichischen Bands der alternativen Szene (z. B. Bluespumpm, Willi Warma, Rotglut) geführt.
Musikstil und Einflüsse
Stilistisch verband die Band Elemente der Neuen Deutschen Welle, New Wave, Pop und einer Prise Austropop, mit leicht schräger, humorvoller und bisweilen melancholischer Note. Synthesizer, Gitarren, treibende Rhythmen und markante Hooklines prägten den Sound, während die deutschsprachigen Texte zwischen Ironie, Alltagsbeobachtung und jugendlicher Sehnsucht changierten.
Zeitgeist und Sound der frühen 80er – von NDW-Hits bis zu internationalen New-Wave-Bands – spiegeln sich in ihren Arrangements und der Ästhetik der Videos wider, etwa im offiziellen Clip zu „Bis zum Himalaya“.
Diskografie
- Single: „Endlich im Radio“ (7"-Single, ca. 1982/1983, produziert von Wilfried).
- Single: „Bis zum Himalaya“ (ca. 1983, NDW-/Pop-Hit, offizielles Musikvideo).
- Single: „Alles oder nichts“ (Single/Track aus der gleichen Schaffensperiode).
- Weitere Titel sind auf diversen Samplern und Radiomitschnitten dokumentiert, u. a. auf dem Sampler „Wienmusik“ mit einem Track in der Art „Radio/Radio“.
YouTube-Audio/Video:
Tom Pettings Herzattacken – Endlich im Radio (YouTube)
Tom Pettings Herzattacken – Bis zum Himalaya (Audio)
NDW: Tom Pettings Herzattacken – Bis zum Himalaya (Offizielles Video)
Tom Pettings Herzattacken – Alles oder nichts
Bandmitglieder und Besetzung
Offiziell ist vor allem der Bandleader/Kopf der Formation bekannt:
- Eberhard Forcher – Sänger, Songwriter, Bandleader (Kunstfigur „Tom Petting“).
Weitere Musiker spielten Gitarre, Bass, Drums und Keyboards; wie bei vielen NDW-Projekten jener Zeit wechselten Besetzungen teils oder blieben vor allem in Szene- und Studiokreisen dokumentiert. Spätere Karrieren der Beteiligten fanden sich vielfach in Radio, Produktion und anderen Musikprojekten.
Texte und Themen
Die Texte von Tom Pettings Herzattacken arbeiten stark mit Wortspielen, jugendlicher Sehnsucht, Liebesgeschichten, Außenseiterfiguren und leicht überzeichneten Alltagsbildern. „Endlich im Radio“ greift das Thema vom Traum, im Radio gespielt zu werden, ironisch auf, während „Bis zum Himalaya“ mit Fernweh- und Aufbruchsbildern spielt.
Typisch ist eine Mischung aus Humor und Melancholie: Figuren wie „der traurige Cowboy“ verkörpern Romantik, Scheitern und coolen Poseur in einem – ein guter Spiegel der frühen 80er-Jahre-Popkultur.
Live-Auftritte und Tourneen
Die Band trat vor allem in österreichischen Clubs, Jugendzentren und auf Festivals auf, häufig im Umfeld der alternativen Szene und NDW-/Austropop-Konzerte. In zeitgenössischen Programmheften werden sie z. B. zusammen mit Bluespumpm, Willi Warma, Rotglut und internationalen Gästen geführt.
Während keine großen internationalen Tourneen dokumentiert sind, spielte die Band live genug, um sich einen Ruf als stimmungsvolle, eigenwillige NDW-Liveband zu erarbeiten, bevor sie sich Mitte der 1980er wieder auflöste.
Auszeichnungen und Erfolge
Größere Chartplatzierungen oder offizielle Preise sind für Tom Pettings Herzattacken nicht überliefert. Ihre Singles und TV-/Videoeinsätze verschafften ihnen jedoch einen gewissen Kultstatus und Radio-Präsenz, insbesondere mit „Endlich im Radio“ und „Bis zum Himalaya“.
Durch spätere Wiederentdeckungen in NDW- und Austropop-Archiven sowie auf YouTube erlebten die Songs ein Revival bei Sammlerinnen, Fans und jüngeren Hörerinnen, die sich für die 80er-Jahre-Szene interessieren.
Kulturelle Bedeutung und Einfluss
Tom Pettings Herzattacken gehören zur ersten Generation österreichischer New-Wave-/NDW-Bands, die deutsche Texte mit einem internationalen Pop- und Wave-Sound verbanden. Sie zeigen, wie sich heimische Musiker von der deutschen NDW inspirieren ließen, gleichzeitig aber eigene Themen und österreichische Perspektive einbrachten.
Eberhard Forcher prägte später als Radiomoderator, DJ, Produzent und Songcontest-Scout die österreichische Poplandschaft mit – sein Frühwerk mit Tom Pettings Herzattacken ist damit ein spannender Baustein der österreichischen Popgeschichte.
Trivia und interessante Fakten
- „Endlich im Radio“ wurde von Wilfried produziert, einem der großen Namen des österreichischen Austropop.
- „Bis zum Himalaya“ taucht in NDW-Rückblicken immer wieder als Geheimtipp auf und steht exemplarisch für österreichische New Wave mit deutschsprachigem Text.
- In zeitgenössischen Heften und Samplern wird die Band teils als „Tom Pettings Hertzattacken“, teils als „Tom Petting Herzattacken“ geführt – Schreibweise inklusive Wortspiel auf „Herzattacken“.
Aussagen und Spruch-Charakter
Konkrete Originalzitate der Band sind online kaum überliefert, doch die Songtitel und Refrains sprechen für sich: Zeilen wie „Endlich im Radio“ oder die Bildwelt von „Bis zum Himalaya“ haben sich als geflügelte Phrasen unter Fans verankert.
Der Bandname selbst ist bereits ein sprechender Spruch – „Tom Petting“ als Wortspiel zu Tom Petty / Petting und „Herzattacken“ als Übertreibung der emotionalen Wucht von Liebe, Musik und Pop.
Medien und Rezeption
Damals waren TV-Musiksendungen, Radio und später Musikvideos wichtige Plattformen für die Band; einige Aufnahmen haben sich über private Mitschnitte und Archive bis heute erhalten. In heutigen Online-Medien und Blogs werden sie im Kontext von NDW, 80er-Nostalgie und österreichischer Popgeschichte erwähnt.
Diskografie und Werke im Überblick
- Single: „Endlich im Radio“ (7", produziert von Wilfried).
- Single: „Bis zum Himalaya“ (bekannteste Nummer, offizielles Musikvideo).
- Song/Single: „Alles oder nichts“.
- Sampler-Beiträge, z. B. auf „Wienmusik“- oder Austropop/NDW-Compilations (Track u. a. unter „Tom Petting Herzattacken – Radio/Radio“ gelistet).
TV-Sendungen, Videos, Radiobeiträge, Konzertaufnahmen
- NDW: Tom Pettings Herzattacken – Bis zum Himalaya (Offizielles Video, 1983 / HQ)
- Tom Pettings Herzattacken – Bis zum Himalaya (Audio / NDW-Upload)
- Tom Pettings Herzattacken – Endlich im Radio
- Tom Pettings Herzattacken – Alles oder nichts
Weblink
Einen aktuellen offiziellen Webauftritt der Band gibt es nicht; relevante Infos finden sich vor allem in Archiven und Datenbanken:
Links zu YouTube und sonstigen relevanten Quellen
- YouTube-Suche: Tom Pettings Herzattacken – YouTube-Suche
- Austropop-/NDW-Sampler, auf denen die Band vertreten ist (Beispiel): WIENMUSIKK – Austropopsampler (Track gelistet als Tom Petting Herzattacken – Radio Radio)
DAME (Michael Zöttl)
Einleitung und Überblick
DAME ist der erfolgreichste Rapper und Songwriter aus Salzburg, bekannt für seine emotionale Lyrik, seine Vielseitigkeit und seine millionenfach gestreamten Songs.
Biografie und Geschichte
Geboren 1990 in Salzburg, startete DAME seine Karriere als Teil der Crew Sentinels. Seit 2009 als Solokünstler aktiv, gelang ihm über YouTube der Durchbruch. Heute steht er für ehrliche österreichische Rapmusik und ist Vorbild einer neuen Künstlergeneration. Quelle: Wikipedia
Musikstil und Einflüsse
Stil: Hiphop, Pop, Elemente aus Rock & Stoner-Rock. Früh inspiriert von Computerspielen/Nerdcore, später zunehmend gesellschaftskritisch, introspektiv und emotional.
Diskografie
- Herz gegen Fame (2011)
- Leben gegeben, um zu sterben (2012)
- Jetzt wird zurückgeschossen (2013)
- Straßenmusikant (2014)
- Zukunftsmusik (2017)
- All meine Farben (2022)
- Rock EP (2020)
- Sesshafte Nomaden EP (2022)
- 2030 EP (2024)
Texte und Themen
Authentizität, Zukunftsängste, Loyalität, Kritik am Status Quo, Freundschaft, Lebenssinn. Zitat: „Ich brauch kein Star sein, ich will glücklich sein.“
Live-Auftritte & Tourneen
- Regelmäßige Touren durch den deutschsprachigen Raum
- Headliner bei „Live in Salzburg 2025“
Auszeichnungen und Erfolge
- Zahlreiche Chartplatzierungen (u.a. Top 10 AT/DE)
- Mehrere Millionen Streams auf allen Plattformen
Kulturelle Bedeutung & Einfluss
Identifikationsfigur einer neuen österreichischen Hip-Hop-Generation, Schnittstelle zu Pop-Rock und engagierter gesellschaftlicher Stimme.
Trivia & interessante Fakten
- Bekannt durch Raps über Videospiele („12 Millionen“)
- Viele Alben und Songs im Eigenvertrieb auf Eigenlabel
Medien, Rezeption, Aufnahmen
- Sehr hohe Medienpräsenz in Musikpresse, Radio und auf YouTube
- Viele Interviews & Sessions in ORF, Krone.tv, FM4
Weiterführende Links & Musikplattformen
- Offizielle Website
- YouTube
- Spotify
- Apple Music
- TikTok
- Wikipedia
- SoundCloud
- KroneHit Interview
© 2025 Künstlerpräsentation DAME
Woche 2 Aktuelles - 13.1.2026
Mit 75 noch einmal Papa: Klaus Eberhartinger sorgt für Überraschung
Der EAV-Frontmann und Austropop-Kultfigur Klaus Eberhartinger ist mit 75 Jahren noch einmal Vater geworden – die Nachricht sorgt für großes Aufsehen in der heimischen Musikszene.
Weiterlesen
„Legenden des Austropop" 2026 in Wiesen – Tickets erhältlich
Am 15. August 2026 wird in Wiesen der Austropop groß gefeiert: Boris Bukowski lädt anlässlich seines 80. Geburtstags zu einem legendären Jubiläumskonzert.
Weiterlesen
Eurovision Song Contest 2026: ORF präsentiert Bühnendesign für Wien
Das offizielle Stage Design für den ESC 2026 in der Wiener Stadthalle wurde vorgestellt – inspiriert von Secession und Wiener Oper mit einem goldenen Herz als Symbol.
Weiterlesen
35 Länder beim Song Contest 2026 in Wien dabei
Der ORF bestätigt: 35 Nationen werden beim Eurovision Song Contest 2026 nach Wien kommen. Österreichs ESC-Sieger JJ wird Teil der Show sein.
Weiterlesen
Katharina Straßer: „50+ Jahre Austropop-Revue" im Wiener Metropol
Am 22. Januar 2026 präsentiert Katharina Straßer mit Band im Wiener Metropol eine musikalische Reise durch 50 Jahre Austropop-Geschichte.
Weiterlesen
„Austropop meets Rock" – Live-Konzerte in Linz
Von 16. bis 24. Januar 2026 begeistern sieben Musiker aus dem Mostviertel mit ihrer Mischung aus Austropop und Rockmusik – live und ohne Playback.
Weiterlesen
Chris Steger: Junger Austropop-Star aus Salzburg im Aufwind
Der Salzburger Nachwuchskünstler Chris Steger hat sich mit gefühlvollen Texten und markanter Stimme einen festen Platz in der österreichischen Musikszene erarbeitet.
Weiterlesen
Musikstrategie Österreich 2026: Neue Förderungen für Musikschaffende
Die Musikstrategie Österreich 2026 soll Lebens- und Arbeitsbedingungen für Musikerinnen und Musiker verbessern und die heimische Szene nachhaltig stärken.
Weiterlesen
Die Alpenrebellen
Einleitung & Überblick
Die Alpenrebellen verbinden Oberkrainer- und Rockelemente und sind Urgesteine des Alpenrock. Ihre Musik steht für Lebensfreude, Party und alpinen Folk.
Biografie & Geschichte
1993 in Eisenerz gegründet, entstand die Band durch Fusion einer Rockband mit einer Oberkrainergruppe. Nach einer Pause gab es 2025 das Comeback in Originalbesetzung.
Musikstil & Einflüsse
Alpenrock, Oberkrainer, traditionelle Volksmusik, volksmusikalischer Schlager, Partyrock – wild und mit Lederhose & Lederjacke.
Diskografie
- Die Leut am Land (Gold) – 1994
- Ho-la-di-je-i-di (Gold) – 1996
- I will gar nix … (Gold) – 1997
- Weitere Alben bis 2013, Live-DVDs
Bandmitglieder & Besetzung
Urbesetzung (2025): Willibald „Witsch“ Olschewski, Gerhard „Brandy“ Brandstätter, Christian Kaindlbauer, weitere Originale
Texte & Themen
Heimat, Alltag, Feiern, Liebe; ironisch und oft augenzwinkernd, angepasst an den Zeitgeist
Live-Auftritte & Tourneen
Große TV-Show-Auftritte, Grand Prix der Volksmusik, Tourneen in Deutschland, Österreich, Kanada – immer mit Partygarantie.
Auszeichnungen & Erfolge
Drei Goldene Schallplatten; Grand Prix der Volksmusik (3. Platz); Kultstatus im Volks- und Partybereich
Kulturelle Bedeutung
Die Alpenrebellen sind Wegbereiter von „neuer Volksmusik“ und Alpenrock. Ihr Mix inspiriert Generationen alpiner Musiker.
Trivia
- Erster Hit verhalf der Band zum nationalen Durchbruch.
- Comeback 2025 nach 4.338 Tagen.
Medien, Video, Radio
- Zahlreiche Videos und Live-Mitschnitte auf YouTube.
- TV-Präsenz: ORF, „Wenn die Musi spielt“.
Links & Social Media
Egger, Gerhard & Die Mostrocker
Gerhard Egger ist ein Vorreiter des Alpenrock, Songwriter und Texter aus Oberösterreich. Mit seiner Band „Die Mostrocker“ brachte er Rock und Volksmusik zusammen und gilt als „Mostrock“-Erfinder.
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Gründung: Band ab 1985 (Egger musiziert seit den 1970ern)
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Stil: Alpenrock, Rock, Folk, dialektale Lieder
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Diskografie: Alben wie „Vom Dachstoa bis nach Tennessee“, „Hallstatt – Das Mystical“, „Regenbogenland“, „Freiflug“
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Mitglieder: Gerhard Egger (Gesang), Gery Moder, Walter Zeininger, Wolfgang Grabmayr, Markus Eder
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Themen: österreichische Gegenwart, Heimat, Lebensgeschichten
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Trivia: Egger ist auch Kinderbuchautor und Sozialkritiker.
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Links:
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Offizielle Seite: gerhardeggermostrocker.at
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Lucas Fendrich Einleitung und Überblick
Lucas Fendrich ist ein österreichischer Singer-Songwriter und Popsänger aus Wien, der deutschsprachigen Pop mit starkem Storytelling, emotionaler Ehrlichkeit und modernem, international geprägtem Sound verbindet. Nach ersten Erfolgen als Frontmann der international ausgerichteten Band HUNGER startete er eine Solokarriere, deren erstes Album „Rezeptfrei“ und Singles wie „Nice Guy“ und „Die Tante Hilde“ ihn als eigenständige Stimme des aktuellen Austropop positionieren.
Biografie und Geschichte
Lucas Fendrich ist der Sohn des Austropop-Künstlers Rainhard Fendrich und wuchs in Wien auf, wo er früh mit Musik in Berührung kam. Nach einem zunächst verfolgten Tennisprofi-Traum und Punk-Pop-Band-Experimenten fand er seinen Weg ins professionelle Musikgeschäft über Songwriting für Filme und internationale Produktionen.
In Los Angeles bildete er mit Johannes Herbst (Bass/Keys) und Daniel Rumpel (Gitarre) die Band HUNGER, zunächst als Songwriting-Team, später als eigenständige Alternative-Pop-Band, die international Aufmerksamkeit erhielt. Parallel dazu entwickelte er sich zum Solokünstler und kehrte nach Wien zurück, wo er seinen eigenen deutschsprachigen Popstil ausbaute.
Gründungsjahr und Herkunft
Als Solokünstler trat Lucas Fendrich in der österreichischen Poplandschaft ab der zweiten Hälfte der 2010er-Jahre markant in Erscheinung, zunächst mit englischsprachigen Projekten und später mit deutschsprachigen Songs. Seine „Heimatbasis“ ist Wien, zugleich prägten ihn die Jahre in Los Angeles und die Arbeit mit einem US-Label, die seine Professionalität und den internationalen Sound mitformten.
Musikstil und Einflüsse
Musikalisch bewegt sich Lucas Fendrich im Bereich moderner Popmusik mit Einflüssen aus 80er-Synthpop, Alternative, Indie und klassischem Singer-Songwriter. Typisch sind eingängige Hooks, atmosphärische Synths, klare Vocals und Produktionen, die zwischen radiotauglichem Pop und emotionaler Intimität balancieren.
Zu seinen Referenzen und Lieblingsalben zählen u. a. Incubus („Morning View“), 30 Seconds To Mars, Kings Of Leon, Coldplay und Michael Jackson, was seine Mischung aus Alternative-Rock-Energie und Pop-Melodik erklärt. Im deutschsprachigen Bereich verbindet er diesen internationalen Einfluss mit Wiener Charme und direkten, sehr persönlichen Texten.
Diskografie
- Album: Rezeptfrei (2025, Debütalbum, 13 Songs; deutschsprachiger Pop mit Wiener Note).
- Singles (Auswahl): „Nice Guy“, „Du und ich“, „Angst vor der Angst“, „Feuer über Wien“ (live bekannt geworden), „Die Tante Hilde“ (Weihnachtssong), „Die Tante Hilde (Xmas Single)“, „Die Tante Hilde – Live Version“.
- Frühere Songs/englische Phase (auch über Band HUNGER bekannt): u. a. „Light It Up“, „My Shirt Your Dress“, „Honey“, „Amused“ (für die Serie „Tote Mädchen lügen nicht“ verwendet, damals als HUNGER-Song).
Streaming/Shop-Links:
Lucas Fendrich auf Spotify
Lucas Fendrich auf Apple Music
Lucas Fendrich auf Amazon Music
Bandmitglieder und Besetzung
Als Solokünstler tritt Lucas Fendrich unter eigenem Namen auf, arbeitet aber live und im Studio mit einer Band sowie Produzentinnen und Produzenten zusammen. In seiner früheren Band HUNGER war die Kernbesetzung:
- Lucas Fendrich – Lead Vocals, Songwriting.
- Johannes Herbst – Bass, Keyboards, Produktion.
- Daniel Rumpel – Gitarre.
In aktuellen Live-Shows in Österreich spielt er mit wechselnden Live-Musiker:innen, meist in klassischer Popband-Besetzung (Gitarre, Keys, Bass, Drums) oder in reduzierter Akustikvariante (Piano/Gitarre).
Texte und Themen
Inhaltlich drehen sich seine Songs häufig um Beziehungen, Selbstwert, Verletzlichkeit, mentale Gesundheit und das Erwachsenwerden – stets mit persönlichem Bezug. „Nice Guy“ thematisiert etwa die Rolle des „netten Kerls“, der sich zwischen Anpassung und Selbstbehauptung wiederfindet, während „Rezeptfrei“ als Album viele Erfahrungen der letzten Jahre verarbeitet.
In Interviews betont er, dass er „echte Geschichten“ erzählen möchte und dabei bewusst offene, ehrliche und manchmal schmerzhafte Themen anspricht. „Die Tante Hilde“ wiederum zeigt seine humorvolle, leicht verspielte Seite im Kontext eines untypischen, nicht kitschigen Weihnachtssongs.
Live-Auftritte und Tourneen
Lucas Fendrich ist regelmäßig live unterwegs – von intimen Clubshows bis zu Festivals und Support-Slots. Er war mehrfach im Vorprogramm der Band Edmund zu sehen und konnte dort an zwei Abenden hintereinander ein größeres Publikum überzeugen.
Aktuell spielt er Konzerte in Clubs wie dem Wiener Casanova und auf diversen österreichischen Bühnen; Termine werden laufend über seine Social-Media-Kanäle angekündigt. Zudem war er mit HUNGER international (u. a. in den USA) unterwegs, insbesondere während der Phase, in der „Amused“ auf Netflix und US-Radios lief.
Auszeichnungen und Erfolge
Zu den wichtigsten Erfolgen zählt die Platzierung des HUNGER-Songs „Amused“ in der Netflix-Serie „Tote Mädchen lügen nicht“ und das damit verbundene Airplay auf US-Radiostationen. Als Solokünstler verzeichnet er hohe Streamingzahlen, stabile Radio-Präsenz in Österreich sowie Platzierungen in den AustroCharts.
Auf Instagram folgen ihm zehntausende Fans; seine Songs werden auf Plattformen wie Spotify von hunderttausenden Hörer:innen pro Monat gestreamt. Sein Debütalbum „Rezeptfrei“ wurde von heimischen Medien als gelungener, persönlicher Popentwurf mit Wiener Charme gewürdigt.
Kulturelle Bedeutung und Einfluss
Lucas Fendrich steht für eine neue Generation von deutschsprachigen Popkünstlern aus Österreich, die internationale Soundästhetik mit lokaler Verwurzelung verbinden. Er zeigt, dass sich Sohn eines etablierten Austropop-Stars zu sein, nicht in Nostalgie münden muss, sondern als Ausgangspunkt für einen eigenen, zeitgenössischen Weg dienen kann.
Durch die Erfahrungen mit HUNGER in L.A. und seine nun deutschsprachige, persönliche Solokarriere schlägt er eine Brücke zwischen globaler Popindustrie und der Wiener Songwriter-Szene. Seine Texte über Angst, Hoffnung und Selbstfindung sprechen besonders ein jüngeres Publikum an, das sich in seinen Geschichten wiederfindet.
Trivia und interessante Fakten
- Bevor er sich ganz der Musik zuwandte, verfolgte Lucas Fendrich als Teenager kurzzeitig einen Tennisprofi-Traum.
- Mit HUNGER sollte er ursprünglich nur Songs für Filme schreiben, bevor ein US-Label aus dem Trio eine Band formte.
- „Amused“ landete auf einer persönlichen Playlist von Taylor Swift auf Spotify – ein seltener Ritterschlag für eine österreichische Band.
- In Interviews betont er, dass er lieber „im Moment“ lebt, statt sich zu sehr an Erfolgsdruck aufzuhängen.
Aussagen und Sprüche
- „Ich habe gelernt, im Augenblick zu leben. Wenn du das Leben annehmen kannst, wie es gerade ist, bist du viel freier im Kopf.“
- „Nice Guy“ sei mehr als nur ein Lovesong – es gehe um die Frage, wie man als „netter Mensch“ seinen Platz findet, ohne sich selbst zu verlieren.
- Über das Live-Spielen: Die Energie, die man vom Publikum zurückbekommt, könne man in keiner anderen Situation erleben.
Medien und Rezeption
In Portraits und Interviews (u. a. in News, Heute, W24, Kurier TV) wird Lucas Fendrich als reflektierter, bodenständiger Künstler beschrieben, der offen über Krisen und Neustarts spricht. Seine Story „vom internationalen Bandprojekt zur deutschsprachigen Solo-Karriere“ wird als Beispiel für Resilienz und künstlerische Weiterentwicklung erzählt.
Radio- und TV-Stationen wie Ö3, W24, regionales TV und Online-Formate greifen seine Singles regelmäßig auf; Live-Sessions im Ö3-Studio („Feuer über Wien“, „Runaway Train“ in früherer Phase) zeigen seine Qualitäten als Live-Performer. Social Media und Streaming-Plattformen verstärken seine Sichtbarkeit und ermöglichen direkten Kontakt zum Publikum.
Diskographie und Werke im Überblick
- Album:
- Rezeptfrei (2025, deutschsprachiges Pop-Album, ca. 13 Tracks).
- Singles (Auswahl – Solo):
- „Nice Guy“
- „Die Tante Hilde“ (Weihnachtssingle)
- „Du und ich“
- „Angst vor der Angst“
- weitere Songs laut Single-Diskografie auf austriancharts.at.
- Mit HUNGER (Band-Phase, englischsprachig – Auswahl):
- „Amused“
- „Light It Up“
- „My Shirt Your Dress“
- „Honey“
Chart- und Single-Übersicht:
Diskografie von Lucas Fendrich – austriancharts.at
Übersicht zu Releases und Playlists – volt.fm
TV-Sendungen, Videos, Radiobeiträge, Konzertaufnahmen
- Ö3-Studio Session – „Feuer über Wien“: LUCAS FENDRICH – „Feuer über Wien“ (live @ Ö3-Studio)
- Ö3-Studio Session – „Runaway Train“: LUCAS FENDRICH – „Runaway Train“ (live @ Ö3-Studio)
- Kurier TV-Talk – „Ich war einer der ersten auf Tinder“: Interview: Lucas Fendrich über „Nice Guy“ und Songwriting
- TV-Beitrag (z. B. W24): „Rezeptfreie“ Musik von Lucas Fendrich – W24
- Portrait/Interview: „Lucas Fendrich über seine schwere Zeit“ – News.at
- TV/Video-Portrait: „Musiker Lucas Fendrich“ – TV-Beitrag
Weblink
Offizielle und zentrale Online-Auftritte von Lucas Fendrich:
- Offizielles/aktuelles Instagram-Artist-Profil: @lucforlove
- weitere Instagram-Präsenz: @lucasfendrich
- Band-Profil (HUNGER – Hintergrundinfo): Lucas Fendrich – HUNGER Bandprofil
Links zu Suche, Social Media & Plattformen
- YouTube: Suche „Lucas Fendrich“ auf YouTube
- Spotify: Lucas Fendrich auf Spotify
- Apple Music: Lucas Fendrich auf Apple Music
- Amazon Music: Lucas Fendrich auf Amazon Music
- Instagram: @lucforlove, @lucasfendrich
- TikTok (Suche): Suche „Lucas Fendrich“ auf TikTok
- X / Twitter (Suche, da kein klar verifiziertes Handle öffentlich etabliert): Suche „Lucas Fendrich“ auf X
- SoundCloud (Suche): Suche „Lucas Fendrich“ auf SoundCloud
- Bandcamp (Suche): Suche „Lucas Fendrich“ auf Bandcamp
- Google Websuche: Google-Suche „Lucas Fendrich“
- Google Bilder: Google-Bildersuche „Lucas Fendrich“
Granada
Einleitung und Überblick
Granada ist eine der wichtigsten Indie-/Austropop-Bands aus Österreich, bekannt für ihren Esprit, Dialektlyrics, das Akkordeon und Festivalhymnen wie „Ottakring“ oder „Palmen am Balkon“.
Biografie und Geschichte
Gegründet 2015 von Thomas Petritsch (ehem. Effi) in Graz. Auslöser war Musik für den Film „Planet Ottakring“. Seither bekannt als Mundartpop-Pioniere Österreichs. Quelle: Wikipedia
Musikstil und Einflüsse
Indie, Austropop mit Dialekt, Akkordeon, Alltagslyrik; Einflüsse: Wanda, Bilderbuch.
Diskografie
- Granada (2016)
- Ge bitte (2018)
- Unter Umständen (2021)
- Live auf den Kasematten (2023)
Mitglieder
- Thomas Petritsch – Gesang, Akkordeon, Gitarre
- Lukacz Custos – Gitarre, Gesang
- Alexander Christof – Akkordeon, Gesang
- Jürgen Schmidt – Bass, Gesang
- Roland Hanslmeier – Schlagzeug
Texte und Themen
Themen: Alltag, Humor, Wiener-und Grazer Lebensgefühl, Stadt & Beziehungen.
Live-Auftritte & Tourneen
- Headliner bei großen Festivals u.a. Donauinselfest, Lido Sounds
- Zahlreiche eigene Tourneen (Ö, DE, CH)
Auszeichnungen und Erfolge
- Top-10 Chartplatzierungen AT
- Themenhymne für diverse TV- und Werbespots
Kulturelle Bedeutung & Einfluss
Symbol für die Mundart-Pop-Revolution in Österreich; Präger neuer Dialektsound und Stadtpop.
Trivia & interessante Fakten
- Die Band löst sich 2025 auf (Abschiedstour)
- Musikvideo zu „Sauna“ erschien unzensiert auf Pornhub
Medien, Rezeption, Aufnahmen
- Präsenz bei FM4, Ö1, zahlreiche Musik-TV-Features
- Live-Konzerte & Sessions auf YouTube
Weiterführende Links & Musikplattformen
- Offizielle Website
- YouTube
- Spotify
- Apple Music
- TikTok
- Wikipedia
- SoundCloud
- Musicexport-Artist
© 2025 Künstlerpräsentation Granada
Aktuelle Nachrichten der Woche – Österreichische Musik & Austropop
Austrian Music Highlights: Jänner 2026 bündelt neue heimische Releases
Austrian Music Export stellt in seinem Jänner‑Update frische Veröffentlichungen und internationale Tourdaten österreichischer Acts wie Shake Stew, ATZUR und mehr vor.
Boris Bukowski wird 80 – Austropop‑Legende plant großes Sommer‑Konzert
Zum 80. Geburtstag von Boris Bukowski berichten TV21 & Co. über eine geplante Sommer‑Show, bei der der „Fritze mit der Spritze“ seine Austropop‑Hits noch einmal live präsentiert.
Happy Birthday - Peter Cornelius
Peter Cornelius feiert den 75. Geburtstag, wir gratulieren herzlich. Peter Cornelius erreichte 1973 bei der ORF Showchance mit I leb in aner Wolkn den 1. Platz. Mit Hits wie Calafati, Der Kaffee ist fertig, Du entschuldige, i kenn di, Reif für die Insel, Streicheleinheiten, Segel im Wind, Süchtig & Zufällig hat er längst einen Fixplatz im Austropop. Seit über 50 Jahren zählt er zu den erfolgreichsten Singer Songwritern im Deutschen Sprachraum. https://anspresssocietynews.chayns.site/ticker&v=0
Fotos: M. Krobath
Neue Musik aus Österreich: 23 Winter‑Releases 2025/26 im Überblick
Ein aktueller Artikel präsentiert 23 neue Songs und Alben aus Österreich – von Indie bis Austropop – samt Playlist, die den Übergang ins Musikjahr 2026 markiert.
Austropop meets Rock: Live‑Termine 2026 in Linz, Mauthausen & mehr
Die Formation „Austropop meets Rock“ listet ihre Termine 2026, darunter mehrere Jänner‑Shows im Theater in der Innenstadt Linz sowie Konzerte im Donausaal Mauthausen.
| Kann man die österreichische Popgeschichte in einhundert Songs nachstellen? Man kann | |
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Weil es von Ambros bis Zawinul, von Austropop bis Cloud-Rap, von 1950 bis 2025 genug signifi kante Beispiele und denkwürdige Fundstücke gibt, die im kollektiven Gedächtnis des Landes für nachhaltigen Lärm sorgten. Viele dieser Songs sind in den Kanon der lokalen Kulturhistorie eingegangen, manche wurden über die Grenzen hinaus bekannt, andere blieben obskur, umstritten, weniger berühmt denn berüchtigt.
Die Autoren Thomas Mießgang und Walter Gröbchen sind seit Jahrzehnten im Musikjournalismus tätig und mischen in ihre präzisen Kurztexte zu jedem einzelnen Song gerne Polemik, Pointen und eine Prise Pop. |
Konzertveranstaltungen in NÖ: Austropop‑Programm „Es regiert das Lustprinzip!“
Eine aktuelle APA‑Aussendung führt Konzerttermine in Niederösterreich an, darunter Hovacek mit einem Austropop‑Abend im Alten Depot Mistelbach unter dem Motto „Es regiert das Lustprinzip!“. [web:392]
„Austropop meets Rock“ begeistert im Theater in der Innenstadt Linz
Eventportale berichten über die Jänner‑Shows der siebenköpfigen Band aus dem Mostviertel, die Austropop‑Klassiker und Rock‑Hits live miteinander verschränkt.
Guitar Brothers sorgen für Live‑Stimmung im Innviertel
Im Café Hauruckwald im Dorf von Assista in Altenhof spielten die Guitar Brothers ein Set zwischen Pop, Rock und Austropop und sorgten trotz Nebelwetter für volle Hütte.
Veranstaltungskalender: Aktuelle Gigs & Showcases auf mica – music austria
Der laufend aktualisierte Veranstaltungskalender von mica listet Konzerte, Showcases und Festivals mit Beteiligung österreichischer Acts im In‑ und Ausland.
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Ausseer Hardbradler
Einleitung & Überblick
Die Ausseer Hardbradler gelten als Alpenrocker und Crossover-Musiker aus dem Ausseerland, mit originellen Texten und Partygarantie.
Biografie & Geschichte
Gegründet 1993; Mischung aus Volksmusik, Rock, Pop, Brass und Partysound; Goldene Schallplatte für das Debütalbum.
Musikstil & Einflüsse
Alpenrock, Crossover, regionale Tradition, Oberkrainer, Pop und Festival-Hymnen.
Bandmitglieder & Besetzung
- Flow Bradley
- Ernst Gottschmann
- Dieter Zand
- Reinhard Babusek
- Kreimer Franz
- Sibylle Kefer
- Ex-Mitglieder: Alfred Drobinc, Christina Unterlechner u.a.
Texte & Themen
Lieder über Heimat, Feiern, Liebe, und das Leben im Salzkammergut
Live-Auftritte
Open-Air-Festivals, Dorffeste, regelmäßige Events im Ausseerland
Links & Social Media
Hier entsteht der umfangreiche Eventkalender inc Split f jedes Bundesland mit ua gliederung nach locatin u beschreibung
Die Musikszene in den österreichischen Bundesländern bietet im September 2025 zahlreiche Live-Auftritte junger und kleiner österreichischer Bands und Künstler aus jeder Musikrichtung – von Indie, Pop, Rock, Hip-Hop, Elektro bis zu Punk und Alternative.
Wien
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Donauinselfest
5.–7. September 2025
Europas größtes Gratis-Musikfestival für Pop, Rock, Kabarett und heimische Acts, Fokus auf österreichische Newcomer.
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Kaiser Wiesn
25. September – 12. Oktober 2025
Große Volksmusik- und Schlager-Party im Prater mit Livebands und starker rot-weiß-roter Musikpräsenz.
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Open Stage & Songwriter Nights (u.a. Loop, Tradivarium, Badeschiff, Tunnel, Cafe Concerto)
-
3. September 2025: Open Loft Open Mic, Lerchenfelder Gürtel 37 – Musik und Text, Eintritt frei.
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September 2025: Open Stage Folk/Songwriter, Tradivarium – Eintritt frei.
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September 2025: Tunnel Open Mic – Eintritt frei.
-
& 29. September 2025: EVER ARTIST Songwriter Abend, LOOP & Badeschiff Wien – Singer-Songwriter Open Stage, je 7 €.
-
September 2025: Songwriters Night (Cafe Concerto) – Offene Bühne, freie Spende.
-
-
Großkonzerte Stadthalle & Open Air
-
CRO, Parkway Drive, Jason Mraz und mehr: Termine je nach Act, siehe Stadthallen-Spielplan.
Niederösterreich
-
Kellergassenfest Pillichsdorf
13.–14. September 2025
Regionale Bands, Austropop sowie traditionelle Volksmusik in stimmungsvoller Weinkulisse.
-
Your Stage – Open Mic, Wiener Neustadt
13. September 2025
Offene Bühne für ganz junge Bands, Singer/Songwriter, kostenfrei.
Burgenland
-
Herbstgold Festival Eisenstadt, Schloss Esterházy
10.–21. September 2025
Klassik, Jazz, heimische und globale Acts, musikübergreifende Side-Events, großer künstlerischer Anspruch.
-
Polka Beatles, The Butcher – Sautanz Festival, Neusiedl am See
September 2025 (tagesaktuelle Termine tba)
Indie/Volksmusik-Kombination mit Humor- und Satire-Elementen, lokale Fokus-Bands.
Oberösterreich
-
FM4 Unlimited Steyr
13. September 2025
Electro, Indie und Club, Fokus auf heimische Szene.
-
Open Piano for Refugees, Linz
1.–30. September 2025 (laufend, wechselnde Plätze)
Öffentliche Klaviere für spontanes Musizieren, integrativer Ansatz, Teilnahme jederzeit kostenfrei.
Steiermark
-
Most + Jazz Festival Fehring
5.–7. September 2025
Jazz, Pop, Funk und Musikcamps, Schwerpunkt lokale und internationale Acts.
-
StoneBreak Festival, Puch bei Weiz
6. September 2025
Metal, Rock und heimische Bandförderung.
-
Acousticclub, Graz
-
September 2025
Akustik-Open-Stage, Nachwuchs, Eintritt frei.
-
Salzburg
-
Herbstlärm Festival, St. Johann im Pongau
4.–6. September 2025
Experimentelle Musik, Indie, Jazz, Slam Poetry.
-
Open Stage Röda, Steyr
14. September 2025
Offene Bühne für junge österreichische Musiker:innen.
Tirol
-
HEAST! Hip Hop open Stage, Innsbruck
1.–30. September 2025 (mehrere Termine)
Offene Bühne, regionale Hip-Hop- und Beatbox-Crews.
Vorarlberg
-
Poolbar Festival, Feldkirch
bis 2. September 2025 (Grande Finale)
Indie, Pop, Crossover in einer Kult-Location; letzte Festivalnächte Anfang September.
Kärnten
-
Robbie Williams Live, Wörthersee Stadion Klagenfurt
12. September 2025
Großes internationales Popkonzert. -
Nockisfest, Millstatt
19.–21. September 2025
Schlager- und Volksmusik-Event mit Fokus auf österreichische Acts und Fankultur.
| Bundesland | Ort | Datum | Event | Spielstätte | Map-Link | Homepage |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Steiermark | Puch bei Weiz | 06.09.2025 | StoneBreak Festival | FF Festgelände Puch | Google Maps | Homepage |
| Steiermark | Fehring | 05.–07.09.2025 | Most + Jazz Festival | Stadtzentrum Fehring | Google Maps | Homepage |
| Steiermark | Graz | 01.09.2025 | Acousticclub (Open Stage) | div. Orte Graz | Google Maps | Homepage |
| Burgenland | Neusiedl am See | September 2025 | Polka Beatles, The Butcher – Sautanz Festival | Weinwerk | Google Maps | Homepage |
| Burgenland | Eisenstadt | 10.–21.09.2025 | Herbstgold Festival | Schloss Esterházy | Google Maps | Homepage |
| Wien | Prater | 25.09.–12.10.2025 | Kaiser Wiesn | Prater (div. Zelte) | Google Maps | Homepage |
| Wien | LOOP / Badeschiff / Tradivarium / Concerto / Tunnel | div. September-Daten | Kleine Open Stage/Songwriter Abende | siehe jeweilige Location | LOOP / Badeschiff / Tradivarium / Concerto / Tunnel | LOOP / Badeschiff / Tradivarium / Concerto / Tunnel |
| Oberösterreich | Steyr | 13.09.2025 | FM4 Unlimited | Schloss Lamberg | Google Maps | Homepage |
| Oberösterreich | Linz | September 2025 | Open Piano for Refugees | öffentliche Plätze Linz | Google Maps | Homepage |
| Salzburg | St. Johann im Pongau | 04.–06.09.2025 | Herbstlärm Festival | Kulturzentrum St. Johann | Google Maps | Homepage |
| Tirol | Innsbruck | September 2025 | HEAST! Hip Hop open Stage | div. Locations Innsbruck | Google Maps | Homepage |
| Niederösterreich | Pillichsdorf | September 2025 | Kellergassenfest Pillichsdorf | Kellergasse Pillichsdorf | Google Maps | Homepage |
| Niederösterreich | Wiener Neustadt | 13.09.2025 | Your Stage – Open Mic | div. Locations Wiener Neustadt | Google Maps | Homepage |
| Kärnten | Klagenfurt | 12.09.2025 | Robbie Williams – Live | Wörthersee Stadion | Google Maps | Homepage |
Die Schmetterlinge
Einleitung und Überblick
Die Schmetterlinge waren eine der bedeutendsten politischen Musikgruppen Österreichs: eine Folk‑, Chanson- und Politrock‑Band, die Ende der 1960er Jahre in Wien entstand. Sie verbanden anspruchsvolle, meist linkspolitische Texte mit experimentierfreudiger Musik und wurden vor allem durch das Großwerk „Proletenpassion“ und ihren Auftritt beim Eurovision Song Contest 1977 mit „Boom Boom Boomerang“ bekannt.
Biografie und Geschichte
Die Schmetterlinge wurden 1969 in Wien gegründet und waren vor allem in den 1970er und frühen 1980er Jahren aktiv. Die Texte stammten großteils vom Schriftsteller Heinz Rudolf Unger, der mit der Band ein künstlerisches Projekt verfolgte, das Musik, Theater, Geschichte und Politik eng miteinander verschränkte.
Die Gruppe trat bei Festivals, politischen Veranstaltungen, Theatern und Rundfunkproduktionen auf. Mit der „Proletenpassion“ wurden sie zu einem Fixpunkt der linken Kulturszene in Österreich und der BRD und blieben bis weit über das eigentliche Bandende hinaus als Referenz für politisches Musiktheater präsent.
Gründungsjahr und Herkunft
Gründungsjahr der Schmetterlinge ist 1969, Gründungsort Wien. Die Band entwickelte sich im Umfeld der Studentenbewegung, der alternativen Kulturszene und eines neuen, politisierten Chanson‑ und Rockverständnisses in Österreich.
Musikstil und Einflüsse
Stilistisch bewegten sich die Schmetterlinge zwischen Folk, Chanson, Rock, Politrock und Liedtheater. Typisch waren mehrstimmiger Gesang, akustische und elektrische Instrumentierung, eingestreute Volkslied‑Elemente und Theater‑Szenen sowie komplex arrangierte Konzeptwerke.
Inhaltlich und formal standen sie in der Tradition politischer Liedermacher, der internationalen Protestbewegung, aber auch des literarischen Kabaretts und der Arbeiterlied‑Tradition. Gleichzeitig bezogen sie Einflüsse aus Rock, Jazz und zeitgenössischer Kunstmusik in ihre Projekte ein, besonders in der „Proletenpassion“ und der LP „Herbstreise“.
Diskografie
- Tschotscholossa (Single, frühe 1970er; einer ihrer bekanntesten frühen Songs).
- Leutgeb (frühe LP, Folk‑/Chanson‑Phase).
- Proletenpassion (1977, Triple‑LP; politisches Oratorium zur Geschichte sozialrevolutionärer Bewegungen).
- Herbstreise (1979; politisch wohl „schärfste“ und musikalisch sehr ausgefeilte LP, Bezug auf „Deutschen Herbst“ und BRD‑Themen).
- Verdrängte Jahre (1980er; Auseinandersetzung mit verdrängten Aspekten der Geschichte, u. a. Nationalsozialismus).
- Diverse Singles und Live‑Mitschnitte (darunter Boom Boom Boomerang als ESC‑Titel).
Diskografie‑/Chart‑Übersicht:
Schmetterlinge – Diskografie auf austriancharts.at
„Boom Boom Boomerang“ auf Spotify
Biografie & Releases auf Last.fm
Albenübersicht – Krautrock Musikzirkus
Bandmitglieder und Besetzung
Die Besetzung änderte sich im Lauf der Jahre, einige Namen blieben prägend:
- Willi Resetarits – Gesang, Percussion (später als „Ostbahn Kurti“ bekannt).
- Georg „Schurli“ Herrnstadt – Gitarre, Gesang, Komposition.
- Fredi Rubatschek – Gitarre, Gesang (frühe Phase).
- Erich Meixner – Gitarre/Bass, Gesang.
- Herbert Zöchling‑Tampier – Multiinstrumentalist (u. a. Bläser, Streicher, Arrangements).
- Pippa Armstrong – Gesang (englische Sängerin, frühe 1970er‑Phase).
- Beatrix Neundlinger – Gesang (ab Mitte der 1970er die prägende weibliche Stimme, später zahlreiche Folgeprojekte).
Bei Projekten wie der „Proletenpassion“ wirkten zusätzlich Gastmusiker:innen und Sprecher:innen mit, die das oratorische, szenische Format mittrugen.
Texte und Themen
Die Texte – großteils von Heinz Rudolf Unger – behandeln Geschichte der Arbeiter‑ und Revolutionsbewegungen, Klassenkampf, Faschismus, Widerstand, Emanzipation, Anti‑Atom‑Bewegung, RAF‑Debatte, Radikalenerlass, NS‑Kontinuitäten sowie Alltagserfahrungen der „kleinen Leute“. In der „Proletenpassion“ werden Bauernkriege, Pariser Kommune, Oktoberrevolution, antifaschistischer Widerstand und Nachkriegsgesellschaften in einem großen historischen Bogen erzählt.
„Herbstreise“ thematisiert explizit die Atmosphäre des „Deutschen Herbstes“, Denunziation, politische Repression und den Kampf um eine andere Gesellschaft. Die Texte sind oft literarisch, mit vielen Bezügen zu Lyrik und politischer Theorie, bleiben aber durch Figuren und Szenen auch emotional zugänglich.
Live‑Auftritte und Tourneen
Die Schmetterlinge traten auf zahlreichen Festivals, im Rahmen der Wiener Festwochen und bei politischen Veranstaltungen im In- und Ausland auf. 1976 wurde die „Proletenpassion“ als szenische Theaterfassung bei den Wiener Festwochen uraufgeführt; später gab es Tourneen mit konzertanten Fassungen durch Österreich, die BRD und Berlin‑West.
Die Band war außerdem beim „Festival des Politischen Liedes“ in der DDR vertreten und spielte in Theatern, Gewerkschaftshäusern, Kulturzentren und auf alternativen Festivals. Auch nach der eigentlichen Bandzeit wurden Teile der „Proletenpassion“ in verschiedenen Formationen immer wieder live aufgeführt.
Auszeichnungen und Erfolge
International bekannt wurden die Schmetterlinge 1977 durch ihren Auftritt beim Eurovision Song Contest in London mit „Boom Boom Boomerang“. Das satirische Lied kritisierte mit lautlich verspieltem Text die Plattenindustrie und landete zwar nur auf dem vorletzten Platz, wurde aber zu einem der ungewöhnlichsten ESC‑Beiträge Österreichs.
„Proletenpassion“ erlangte Kultstatus in der politischen Kultur- und Musikszene und gilt bis heute als eines der ambitioniertesten Werke politischen Musiktheaters im deutschsprachigen Raum. Zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten und Wiederaufführungen belegen die anhaltende Wirkung des Werks.
Kulturelle Bedeutung und Einfluss
Die Schmetterlinge sind ein Schlüsselprojekt des österreichischen Politrock und haben gezeigt, wie weit man inhaltlich und formal im Rahmen populärer Musik gehen kann, ohne den Kontakt zum Publikum zu verlieren. Mit der Verbindung von Lied, Rock, Oratorium und szenischem Theater setzten sie Maßstäbe für politisch engagierte Musikprojekte.
Ihr Stil beeinflusste weitere Politrock‑Gruppen und Projekte, etwa die Gruppe Oktober mit „Die Pariser Commune“, und prägt bis heute Diskussionen über politische Kunst. Einzelne Mitglieder – allen voran Willi Resetarits und Beatrix Neundlinger – wurden später selbst zu prägenden Figuren der österreichischen Musik‑ und Kulturszene.
Trivia und interessante Fakten
- Beim ESC 1977 war „Boom Boom Boomerang“ eine bewusste Satire auf Schlager‑ und Pop‑Industrie; Autor des Textes war Lukas Resetarits.
- Einige Bandmitglieder reisten 1977 organisiert nach Albanien, um sich selbst ein Bild vom damaligen sozialistischen System zu machen.
- „Herbstreise“ wird häufig als „Soundtrack des Deutschen Herbstes“ bezeichnet, weil es die politische Stimmung Ende der 1970er in der BRD reflektiert.
- Ab Mitte der 1980er widmeten sich ehemalige Schmetterlinge verstärkt dem Kinder‑ und Jugendtheater („Schmetterlinge Kindertheater“).
Aussagen und Spruch‑Charakter
Statt plakativer Slogans operierten die Schmetterlinge mit poetisch‑politischen Textzeilen, ironischer Brechung und erzählerischen Szenen. Leitidee war dabei, Geschichte „von unten“ zu erzählen und politisches Engagement als Lernprozess und kollektive Erfahrung zu begreifen.
Die „Proletenpassion“ endet nicht mit einfacher Hoffnung, sondern mit der Aufforderung, im „Vorwärtsgehen“ zu lernen – ein Gedanke, der in vielen Interpretationen als Essenz ihres politischen Selbstverständnisses gedeutet wird.
Medien und Rezeption
Zeitgenössisch wurden die Schmetterlinge sowohl enthusiastisch gefeiert als auch kritisch diskutiert – ihre Auftritte waren oft intensive, emotional aufgeladene Ereignisse. Medien und Kulturkritik sahen in ihnen eine der konsequentesten politischen Bands im deutschsprachigen Raum.
Heute werden sie in Radiofeatures, Zeitungsartikeln, wissenschaftlichen Publikationen und Dokumentationen immer wieder als Referenzgruppe für politische Musik genannt. Rundfunksender wie Ö1 widmen ihnen eigene Beiträge und beleuchten insbesondere die „Proletenpassion“ als kulturhistorisches Dokument.
Diskografie und Werke im Überblick
- Alben (Auswahl):
- Leutgeb (frühe Folk‑/Chansonphase)
- Proletenpassion (1977, Triple‑LP)
- Herbstreise (1979)
- Verdrängte Jahre (1980er)
- Singles (Auswahl):
- „Tschotscholossa“
- „Boom Boom Boomerang“ (ESC‑Beitrag 1977)
- Spätere Projekte / Wiederaufnahmen:
- „Das Beste aus der Proletenpassion“ – Konzertprogramme mit ehemaligen Mitgliedern (z. B. Beatrix Neundlinger, Georg Herrnstadt).
Weitere Werk‑Infos:
Wikipedia – Schmetterlinge (Band)
Wikipedia – Proletenpassion
Österreichisches Musiklexikon – Die Schmetterlinge
TV‑Sendungen, Videos, Radiobeiträge, Konzertaufnahmen
- Früher ORF‑Auftritt „Tschotscholossa“: Schmetterlinge – Tschotscholossa (ORF „Spotlight“, 1972)
- „Tschotscholossa“ (Audio, Austropop 1971): Schmetterlinge – Tschotscholossa
- „Boom Boom Boomerang“ (ESC‑Titel, verschiedene Uploads): YouTube‑Suche „Boom Boom Boomerang Schmetterlinge“
- Radio/Feature: Ö1‑Beitrag „Schmetterlinge“
- Live‑Programme zu „Das Beste aus der Proletenpassion“: MuTh – Das Beste aus der Proletenpassion
Treibhaus Innsbruck – Proletenpassion Programm
Weblink
Zentrale Info‑Quellen (da keine aktive offizielle Website der Band existiert):
- Schmetterlinge – Wikipedia
- Wien Geschichte Wiki – Schmetterlinge (Musikgruppe)
- SRA – Schmetterlinge, Die (Bandarchiv)
Links zu Suche, Social Media & Plattformen
- YouTube: Suche „Schmetterlinge Band“ auf YouTube
- Spotify: Schmetterlinge auf Spotify (Suche)
- Apple Music: Schmetterlinge auf Apple Music (Suche)
- SoundCloud: Suche „Schmetterlinge Proletenpassion“ auf SoundCloud
- Bandcamp: Suche „Schmetterlinge“ auf Bandcamp
- Google Websuche: Google‑Suche „Schmetterlinge Band Proletenpassion“
- Google Bilder: Google‑Bildersuche „Schmetterlinge Band“
Paula Carolina
Einleitung und Überblick
Paula Carolina ist eine vielseitige deutsche Indie-Pop-Sängerin und Songwriterin, bekannt für ihre rebellische, energiegeladene Bühnenpräsenz und ihre mutigen Texte.
Sie gilt als Stimme einer jungen Generation – authentisch, energetisch und engagiert.
Biografie und Geschichte
Geboren 1999 in Hannover, aufgewachsen im Allgäu.
Früh Klavier, musikalisch von der Plattensammlung des Vaters inspiriert.
Ab 2021 mit eigenem Sound: Indiepop mit NDW-Einflüssen. Wohnhaft in Mannheim.
Quelle: Wikipedia
Musikstil und Einflüsse
Indie-Pop, Neue Deutsche Welle, Attitüde einer modernen Powerfrau. Prägnante Alltagsbeobachtungen und Ohrwurm-Melodien. Einflüsse: NDW, Jazz und Pop – rebellisch und tanzbar.
„Meine Freund:innen sind manchmal genervt, weil ich all ihre Sätze in Texte verwandle.“
Quelle: Laut.de
Diskografie
- EP: Aus der Blüte des Lebens (2022)
- EP: Heiß/Kalt (2023)
- Album: Extra (2024)
- Singles: Du und das schwarze Loch, (H)Ahnung, Schreien!, etc.
Texte und Themen
Texte mit Alltagsbezug, Gesellschaftskritik, Empowerment, Umweltschutz, Erwachsenwerden, Rebellion.
Aussage: „Live rebellieren und erwachsen werden an einem Abend.“
Quelle: Bandup
Live-Auftritte & Tourneen
- Eigene Headliner-Touren, mehrere ausverkaufte Shows (2023/2024)
- Große Festivals: Puls Open Air, Open Flair, etc.
- 2025: Kulturhauptstadt Chemnitz – Auftritt vor 20.000 Menschen
Auszeichnungen und Erfolge
- DIFFUS & Amazon Music: Artists to Watch 2024
- Millionen Streams
Kulturelle Bedeutung & Einfluss
Steht für junge, selbstbestimmte Popmusik. Bringt NDW und Indie zurück ins Heute.
Trivia & interessante Fakten
- Ihr Klavier heißt „Olaf“
- Gab Lehramtsstudium für Musik auf
Medien, Rezeption, Aufnahmen
- Puls Open Air Session, Startrampe (Bayerisches Fernsehen)
- Viele Interviews bei DIFFUS, ZDF, Amazon Music
Weiterführende Links & Musikplattformen
- Offizielle Website
- Wikipedia
- YouTube
- Spotify
- Apple Music
- SoundCloud
- Bandup Artist-Page
- DIFFUS
© 2025 Künstlerpräsentation Paula Carolina
Österreichische Musikszene & Austropop aktuell – Stand Anfang Februar 2026
Die 23 besten Winter-Releases 2026 aus Österreich
Von RIANs Debütalbum „Blumendisko“ über Voodoo Jürgens, Kiiwi bis Jugo Ürdens – Heldender Freizeit präsentiert die spannendsten Alben, EPs und Singles aus Dezember bis Februar 2026 zwischen Pop, Indie und Alternative.
Austrian Music Highlights: January 2026 – Neue Releases & internationale Touren
Austrian Music Export fasst die stärksten Veröffentlichungen und Live-Termine des Jahresstarts zusammen: Frische Alben, EPs, Singles und Shows im Ausland zeigen den Schwung der österreichischen Szene 2026.
Amadeus Austrian Music Awards 2026: Nominierungen veröffentlicht
Die Nominierten in 13 Kategorien stehen fest – Publikumsvoting läuft bereits; Verleihung am 6. März 2026 in der Marx Halle Wien. Viele Austropop- und Pop/Rock-Acts im Rennen.
Musikstrategie Österreich 2026: Infoveranstaltung am 26. Februar
Der Österreichische Musikrat lädt zu offener Diskussion und Infos zur laufenden Musikstrategie ein – Termin: 26. Februar 2026, mdw Wien. Alle Branchenakteure sind aufgerufen mitzuwirken.
RIAN & NESS stark bei Amadeus-Nominierungen vertreten
RIAN mit „Hausparty“ in der Ö3 Song of the Year-Kategorie und als Best Artist Pop/Rock nominiert; NESS ebenfalls in Pop/Rock – starke Präsenz heimischer Acts beim wichtigsten österreichischen Musikpreis.
Austrian Artists at MENT 2026 – Vier Acts im Showcase
Österreich schickt vier junge Acts zum Festival MENT (18.–21. Februar) nach Ljubljana; Austrian Music Export organisiert Networking-Events – wichtiger Export-Schritt für den Nachwuchs.
Peter Cornelius (75) spricht über Testament und Angst vor dem Tod
Die Austropop-Legende im Interview: Persönliche Einblicke in Leben, Karriere und private Themen – aktuell zu Gast in „Frühstück bei mir“.
Rock & Pop: Dichter Konzertkalender 2026 in Österreich
ORF berichtet über Stadionkonzerte (Linkin Park, Foo Fighters), FM4 Frequency mit Lorde und viele weitere Acts – Februar-Highlights mit Anna von Hausswolff u.v.m.
Austropop & Konzerte: Highlights Februar 2026
Von White Lies über Amy Macdonald bis Motionless In White – viele internationale und heimische Acts in Wien und Umgebung; Austropop trifft auf Rock und Indie.
Austrian Music Highlights: January 2026 – Neue Alben & Singles
ATZUR kündigt Album „Humble“ für 6. Februar an; BAITS mit „On The Run“, SANNA FRANKIE „You And I“ (Vorbote zu „Cerberus“ am 27. Februar) – starke Releases & Export-News.
OUT NOW 2026 – New Music from Austria Playlist
Austrian Music Export präsentiert frische Tracks: KRRRA, ENENDA, doppelfinger „Tough“, ELuna Antonia „WELT RETTEN“, Bella „vielleicht fehlst du mir“, Oehl, Spilif u. a.
Lisa Miko: Neuer Song „Holzhacken“ startet 2026
Schlager-Newcomerin Lisa Miko läutet das Jahr mit dem frischen Track „Holzhacken“ ein – typisch österreichisch, humorvoll und tanzbar.
Neue Austropop-Tracks & Playlists 2026
Spotify- & YouTube-Playlists mit Hits von Edmund „Legende“, folkshilfe „Weit weg“, Josh., AUT of ORDA, Caro Fux „Aff im Kopf“ – Austropop boomt weiter.
Austrian Artists at MENT 2026 Showcase in Ljubljana
Vier junge österreichische Acts showcase beim MENT Festival (18.–21. Februar) – wichtiger Schritt für internationalen Nachwuchs-Export
Neue Musik & Konzerte: Februar-Highlights in Wien & Österreich
Von SYML, Benjamin Amaru, Lucio Corsi bis Biffy Clyro – dichter Kalender; viele heimische Acts mischen Pop, Rock & Austropop auf.
Austropop meets Rock: Livemitschnitt aus Linz
Energiegeladener Mitschnitt eines Konzerts im Theater in der Innenstadt – Austropop-Klassiker trifft auf Rock-Elemente.
Stand 2. Februar 2026
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Jack Grunsky
Einleitung und Überblick
Jack Grunsky ist ein kanadisch-österreichischer Sänger, Songwriter, Produzent und Pionier anspruchsvoller Kindermusik, dessen Karriere von 1960er-Folk über europäische Pop- und Folkrock-Produktionen bis zu mehrfach preisgekrönten Kinder- und Jazz-Alben reicht. Er prägte ab Mitte der 1960er kurz, aber nachhaltig die österreichische Popgeschichte, bevor er in Kanada zu einem der wichtigsten Künstler im Bereich Kinder- und Familienmusik wurde.
Biografie und Geschichte
Jack Grunsky wurde am 1. Juli 1945 in Graz geboren, seine Eltern waren beide Musiker; 1951 emigrierte die Familie nach Kanada, wo er in Toronto aufwuchs. In der High School spielte er zunächst Schlagzeug in einer Band und Gitarre in einem Folk-Trio, entdeckte die Folk- und Singer-Songwriter-Szene und begann eigene Songs zu schreiben.
Nach dem Schulabschluss kehrte er Mitte der 1960er nach Österreich zurück, studierte an der Kunstschule Linz und an der Akademie der bildenden Künste in Wien und startete parallel seine Musikerkarriere. 1966 gründete er die Folkgruppe Jack’s Angels, mit der er mehrere erfolgreiche Alben veröffentlichte und in Europa tourte; nach deren Auflösung begann seine Solo-Laufbahn in Europa und später in Kanada.
Gründungsjahr und Herkunft
Geburtsjahr: 1945, Geburtsort: Graz (Österreich), aufgewachsen in Toronto (Kanada). Als eigenständiger Künstler „Jack Grunsky“ tritt er seit Mitte der 1960er in Erscheinung: Zuerst als Kopf von Jack’s Angels, ab Ende der 1960er/Anfang der 1970er als Solokünstler auf Labels wie Amadeo (Wien) und Kuckuck (München).
Musikstil und Einflüsse
In seiner europäischen Phase (1960er/70er) steht Grunsky stilistisch zwischen Folk, Folkrock, Singer-Songwriter, Beat und akustischem Pop, mit Einflüssen von Peter, Paul & Mary, Bob Dylan, britischer Folk-Szene und zeitgenössischem Rock. Seine Alben dieser Zeit verbinden dreistimmigen Gesang, akustische Gitarren, gelegentliche Psychedelia und feine Arrangements; Produzenten wie Alexis Korner brachten Blues- und Rock-Färbungen ein.
Ab Anfang der 1980er entwickelte er in Kanada einen eigenen Stil für Kinder- und Familienmusik: melodisch eingängige Songs mit folkiger Erdung, dezenter Pop-Produktion, viel Humor, Bewegungselementen und pädagogischem Feingefühl. Parallel dazu entstanden NuJazz- und Instrumental-Alben mit Einflüssen aus Jazz, Bossa Nova, New Age und Lounge.
Diskografie
Mit Jack’s Angels (1966–1968, Europa)
- Believe In A World
- Restless
- Our Fantasy’s Kingdom
- Looking Back
- plus mehrere Singles (teils in europäischen Popcharts).
Solo (Europa, Folk/Pop – Auswahl)
- Toronto (u. a. mit Mick Taylor auf Slidegitarre)
- The Way I Want To Live
- weitere LPs auf Amadeo und Kuckuck: Buffalo Brian, Newborn Man, Jack Grunsky, Icarus.
Solo (Kanada, Singer-Songwriter & Kinder/Familie – Auswahl)
- The Patience Of A Sailor (späte 1970er, Singer-Songwriter)
- Imaginary Window (1989, erstes Kinderalbum)
- Children Of The Morning
- Waves Of Wonder (JUNO-Gewinner)
- Dream Catcher (Familien-Konzertvideo)
- Celebrate! Jack Grunsky Live
- Jumpin’ Jack
- Sing & Dance (JUNO-Gewinner)
- Playground
- Jack In The Box #1, #2
- Like A Flower To The Sun
- My Beautiful World (JUNO-Gewinner)
- Catchy Tune
- Partout où les enfants chantent (französisches Kinderalbum)
- Hoppin’ Socks (Vater-Tochter-Projekt mit Cosima)
NuJazz / Instrumental & Adult Contemporary (Auswahl)
- Coastlines (2006, NuJazz)
- Room To Move (2008, Folk/New Age/Jazz/Bossa Nova)
- Façade (2012, Instrumental)
- Miami In Mind (2013, Instrumental)
- Stirring Up The Dust (2015, Adult Contemporary)
- Life Boat (2018, Adults)
Übersichten:
Offizielle Website / Überblick
Detail-Biografie & Alben – jackgrunsky.com
Diskografie – austriancharts.at
CDs & LPs – jpc.de
Bandmitglieder und Besetzung
Bei Jack’s Angels bestand die Kernbesetzung aus Jack Grunsky (Gesang, Gitarre) plus drei Mitmusikern aus Linz/Wien, mit starkem, dreistimmigem Gesang – oft als europäisches Pendant zu Peter, Paul & Mary beschrieben. Die Gruppe probte und lebte teils in Wien-Mauer/Hietzing, tourte durch Österreich, Deutschland, Holland und die Schweiz und trat in TV- und Radioshows auf.
In seinen Solo- und Kinderprojekten arbeitet Grunsky mit wechselnden Studiomusiker:innen, Produzenten (u. a. Chad Irschick) und später mit seiner Tochter Cosima zusammen. Live tritt er häufig solo oder mit kleiner Begleitband auf – Gitarre, Percussion, manchmal zusätzliche Instrumente für Kinderkonzerte.
Texte und Themen
In der frühen Folk-/Pop-Phase drehen sich seine Songs um Liebe, Reisen, Sehnsucht, gesellschaftliche Beobachtungen und persönliche Geschichten – klassischer 60s/70s-Singer-Songwriter-Stoff mit poetischer Note. Titel wie „Catherine“, „Train Station Blues“ oder „The Prince In Love Is Me“ spiegeln die introspektive, erzählerische Seite seiner Arbeit.
In der Kinder- und Familienmusik stehen Fantasie, Natur, Freundschaft, Bewegung, kulturelle Vielfalt und positive Lebenshaltungen im Vordergrund. Seine Lieder sollen Kinder zum Mitsingen, Tanzen und Mitdenken anregen, ohne belehrend zu sein; oft sind sie mehrsprachig oder greifen unterschiedliche musikalische Traditionen auf.
Live-Auftritte und Tourneen
Zwischen 1966 und 1974 tourte Grunsky mit Jack’s Angels und als Solokünstler durch große Konzertsäle, Clubs und Festivals in Österreich, Deutschland, Holland, der Schweiz und darüber hinaus. Er war in zahlreichen Radio- und TV-Sendungen zu Gast und hatte eine eigene ORF-Radiosendung „Folk With Jack“ sowie Aufträge für Kinder-TV-Musicals des ORF.
Nach seiner Rückkehr nach Kanada tourte er mit seiner kanadischen Band regelmäßig durch Ontario, später im Rahmen von Schulkonzerten, Kinderfestivals, Familien-Konzertreihen, Symphonieprojekten und Early-Childhood-Konferenzen in Kanada, den USA, Europa und sogar in Cape Town (Südafrika). Bis heute tritt er live für Kinder- und Familienpublikum auf – von Bibliotheken und Schulen bis zu Festivals.
Auszeichnungen und Erfolge
Jack Grunsky erhielt mehrere Nominierungen und Auszeichnungen bei den kanadischen Juno Awards für Kinderalben:
- Juno-Nominierung – „Children Of The Morning“ (1992)
- Juno-Gewinn – „Waves Of Wonder“ (Best Children’s Album, 1993)
- Juno-Nominierung – „Dream Catcher“ (1994)
- Juno-Nominierung – „Jumpin’ Jack“ (1997)
- Juno-Gewinn – „Sing & Dance“ (2001)
- Juno-Nominierung – „Like A Flower To The Sun“ (2004)
- weitere Auszeichnungen für „My Beautiful World“ u. a.
Außerdem produzierte er das Album „Sing With Fred“ für Fred Penner, das 2003 den Juno für das beste Kinderalbum gewann. Seine frühen Platten mit Jack’s Angels und als Solokünstler erreichten Chartplatzierungen in Europa und werden heute als Kultalben des 60s/70s-Folkrock gehandelt.
Kulturelle Bedeutung und Einfluss
In Österreich gilt Grunsky als wichtiger, wenn auch oft übersehener Teil der Popgeschichte: Jack’s Angels standen in den späten 1960ern neben internationalen Folk-Formationen und brachten ein eigenes, hochwertiges Songwriting in die Szene. Sein ORF-Engagement und seine zahlreichen Aufnahmen machten ihn zu einem Wegbereiter moderner Lied- und Folkproduktionen im deutschsprachigen Raum.
In Kanada ist er eine Schlüsselfigur der Kinder- und Familienmusik: Er verband musikalische Qualität mit pädagogischem Anspruch und inspirierte sowohl Kolleg:innen als auch Generationen von Kindern. Seine Workshops für Early Childhood Education und seine Aufnahmen werden bis heute in Schulen, Kindergärten und Familien genutzt.
Trivia und interessante Fakten
- Grunsky studierte ursprünglich Kunst in Linz und Wien; die visuelle Komponente bleibt auch in seinen Albumcovers und Projekten spürbar.
- Er moderierte die ORF-Radiosendung „Folk With Jack“ Anfang der 1970er und komponierte Musik für drei Kinder-TV-Musicals des ORF.
- Seine erste Kinder-CD erschien erst Ende der 1980er, nach mehreren Jahren als Musiklehrer an einer Montessori-Schule auf den Toronto Islands.
- Er arbeitet häufig mit seiner Tochter Cosima zusammen, etwa auf dem Album „Hoppin’ Socks“ und bei Kinderprojekten.
Aussagen und Sprüche (Charakteristik)
In Interviews betont Grunsky, er habe „nie Wegbereiter von Protestliedern sein“ wollen, sondern einfach ehrliche Musik mit Tiefe gemacht, die Menschen berührt. Über seine Kindermusik sagt er sinngemäß, dass Kinder dieselbe musikalische Qualität verdienen wie Erwachsene – nur mit anderen Themen und Zugängen.
Medien und Rezeption
Österreichische Medien und Archive (ORF, Rockarchiv Steiermark, Porgy & Bess) würdigen seine kurze, aber prägnante Rolle in der lokalen Popgeschichte der späten 1960er. Kanadische Medien und Fachkreise sehen in ihm einen der wichtigsten Pioniere und Qualitätsmaßstäbe im Bereich Kinder- und Familienmusik.
Radiofeatures (z. B. Ö1 zum 80. Geburtstag) beleuchten seine transatlantische Lebensgeschichte und seine Vielseitigkeit – vom europäischen Folkstar zum kanadischen Familienpublikumsliebling. Blog- und Archivbeiträge über 60s-Rock und Schnitzelbeat heben seine frühen Singles hervor, etwa „Sweeper Woman“ oder „Sally McGregor“.
Diskographie und Werke im Überblick
- Europa-Phase:
- Mit Jack’s Angels: „Believe In A World“, „Restless“, „Our Fantasy’s Kingdom“, „Looking Back“.
- Solo: „Toronto“, „The Way I Want To Live“, „Buffalo Brian“, „Newborn Man“, „Jack Grunsky“, „Icarus“.
- Kanada / Kinder- & Familienmusik:
- „Imaginary Window“, „Children Of The Morning“, „Waves Of Wonder“, „Jumpin’ Jack“, „Sing & Dance“, „Playground“, „Jack In The Box #1/#2“, „Like A Flower To The Sun“, „My Beautiful World“, „Catchy Tune“, „Partout où les enfants chantent“, „Hoppin’ Socks“.
- NuJazz / Instrumental / Adult:
- „Coastlines“, „Room To Move“, „Façade“, „Miami In Mind“, „Stirring Up The Dust“, „Life Boat“.
TV-Sendungen, Videos, Radiobeiträge, Konzertaufnahmen
- YouTube-Kanal: Jack Grunsky – offizieller YouTube-Kanal
- Interview (Jack’s Angels / Rückblick): Jack Grunsky (Jack’s Angels) Interview (10/6/24)
- ORF / Ö1: „Jack Grunsky zum 80. Geburtstag“ – Ö1
- Live-Ankündigungen (z. B. Wien): Jack Grunsky – Konzertankündigung Porgy & Bess
Events.at – Jack Grunsky
Weblink
Zentrale Webauftritte und Infos:
- Offizielle Website: jackgrunsky.com
- Alternative Info/Bio-Seite: jackgrunsky.net – Bio
- Rockarchiv Steiermark (deutschsprachige Kurzbiografie): Rockarchiv Steiermark – Jack Grunsky
Links zu Suche, Social Media & Plattformen
- YouTube: Suche „Jack Grunsky“ auf YouTube
- Spotify: Jack Grunsky auf Spotify
- Apple Music (Suche): Jack Grunsky auf Apple Music
- Amazon Music (Suche): Suche „Jack Grunsky Amazon Music“
- SoundCloud: Suche „Jack Grunsky“ auf SoundCloud
- Bandcamp: Suche „Jack Grunsky“ auf Bandcamp
- X / Twitter: Suche „Jack Grunsky“ auf X
- Google Websuche: Google-Suche „Jack Grunsky“
- Google Bilder: Google-Bildersuche „Jack Grunsky“
Glue Crew
Einleitung und Überblick
Glue Crew ist ein genreübergreifendes Quartett aus Salzburg und verbindet Punk, Ska, Austropop und Rap zu einem einzigartigen Sound, der Clubs und Festivals zum Tanzen bringt.
Biografie und Geschichte
Gegründet im Pongau (Salzburg), seit 2018 in der heutigen Besetzung. Die Band veröffentlicht regelmäßig Musik bei Sbäm Records und ist für energiegeladene Live-Shows bekannt. Quelle: Offizielle Website
Musikstil und Einflüsse
Von Punkrock bis Mundartpop, Ska, Austropop und sogar Rap. Eingängige Melodien, schnelle Drums und Bläser. Einflüsse: Freddie Mercury, Manu Chao, Ärzte, Heintje. Quelle: mica Interview
Diskografie
- Straight Outta Pongau (2019)
- Mundartpunk Forever (2021)
- Kleben und kleben lassen (2023)
- Zahlreiche Singles und Samplerbeiträge
Mitglieder
- Thomas Mulitzer (Gitarre, Gesang)
- Benedikt Emig (Schlagzeug)
- Philipp Hinterseer (Bass)
- Lukas Kogler (Keys/Synth)
Texte und Themen
Pers. Themen, Humor, Gesellschaftskritik. Texte zwischen tiefgründig, ironisch und Mundart.
Live-Auftritte & Tourneen
- Österreichweite Club- und Festivalshows (Rockhouse Salzburg, Nova Rock...)
- Local Heroes und zahlreiche Club Gigs
Auszeichnungen und Erfolge
- Kultstatus in Salzburg
- Airplays auf FM4 & sbäm Radio
Kulturelle Bedeutung
Pioniere des „Mundartpunk“ und eines neuen, grenzenlosen Austropop-Gefühls.
Trivia
- Stammen aus dem Pongau
- Mixen live Ska, Rap & Austropop
Medien, Rezeption, Aufnahmen
- FM4, mica-Interviews, Youtube-Videos, Insta Live Sessions
Weiterführende Links & Musikplattformen
© 2025 Künstlerpräsentation Glue Crew
9. Feb. 2026 Aktuelle Nachrichten – Österreichische Musik & Austropop
FALCO - Reportage (Doku) - Februar 1998 - gleich nach seinem Ableben 6. Feb 1998 in "Thema" ORF2https://youtu.be/bY2SBxyZhc0?si=nq1lFRTklpa14FZa ------------------------------------------------------ |
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In einem V-H-Austropop-Spezial cba.fro.at/483686 erinnern sich Weggefährten an Falco. Am 6. Februar 1998, also vor 28 Jahren, starb österreichs erfolgreichster Popstar Hans "Falco" Hölzel, Quelle: youtube, V-H-Podcast-Sammlung: https://cba.media/podcast/vordergruendig-hintergruendig...Vordergründig - Hintergründig------------------------------------------ |
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https://www.facebook.com/rene.reitz.:7Am 6. Februar 2026 jährte sich der Todestag unseres österreichischen SUPER-Popstars Falco (bürgerlich Johann Hölzel) zum 28. Mal
Anlässlich dieses traurigen Ereignisses nachkommend ein paar ERINNERUNGSBILDCHEN.
Das FALCO PORTRAIT in meinen Händen ist ein ORIGINAL Acryl Bild von dem berühmten Kunstmaler Georg Martin Sonnleitner - von mir in Acryl überarbeitet und mit 2.000 Swarovsky Steinen veredelt. Um € 20.000.-- Plus geltender MwST. ist es käuflich erwerbbar. Also wenn man so sagen möchte - es ist ein DOPPEL ORIGINAL Falco Portrait." https://www.facebook.com/martin.sonnleitner.7
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| .....weitere Berichte dazu | |
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😎JEDE LEGENDE FÄNGT MAL KLEIN AN! |
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Austro Podkastl Folge 11: Das Phänomen Falco - mit MARKUS SPIEGEL------------------------------------------- weitere Berichte im Facebook zb in der |
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Falco-Memorial an der Unfallstelle in der Dominikanischen Republik geplant |
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Heute (14.02.) vor 28 Jahren wurde HANS HÖLZEL / FALCO auf dem Zentralfriedhof in Wien beerdigt, Link: cba.fro.at/483686, im Podcast erinnern wir an öst. größtem Popstar, Quelle: Kronenzeitung, V-H-Podcast-Sammlung: https://cba.media/podcast/vordergruendig-hintergruendig...
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Falco Memorial an Unfallstelle Puerto Plata eröffnet28 Jahre, nachdem Falco in Puerto Plata mit seinem Auto verunglückt war, wurde ein Memorial an der Unfallstelle eröffnet weiterlesen |
---> aktuelle Nachrichten 10.Feb 2026
Aktuelle Nachrichten – Österreichische Musik & Austropop 10. Feb.2026
Austropop Musiker Linkliste (11–20)
Wilfried
Wilfried (Wilfried Scheutz, 1950–2017) war als vielseitiger Popmusiker, Songwriter und Produzent eine feste Größe der heimischen Musikszene. Gründungsmitglied und erster Sänger der EAV, später Solo-Erfolge mit Hits wie "Südwind" und "Ikarus". Sein Stil reichte von Rock über Punk bis Disko und beeinflusste Generationen nach ihm.
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André Heller
André Heller (*1947 in Wien) ist Multimediakünstler, Musiker, Poet und Netzwerker und prägte die Kulturszene als Enfant terrible, Songwriter und Visionär. Seit 1970 bahnbrechende Lieder, monumentale Shows, literarische und bildkünstlerische Projekte. Seine kreative Vielfalt und Internationalität machten ihn zu Österreichs bekanntestem Kultur-Export.
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Drahdiwaberl
Drahdiwaberl, 1969 von Stefan Weber gegründet, war Wiens legendärste Underground-Kultband, berühmt für anarchische Bühnenshows, Provokation und Satire. Ihr Stil kombinierte Rock, Jazz, Punk, Kabarett und politische Gesellschaftskritik. Die Band löste sich 2014 auf und gilt als Begründer subkultureller Performancekunst in Österreich.
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Ostbahn Kurti (Kurt Ostbahn)
Ostbahn Kurti alias Willi Resetarits schuf mit der Kunstfigur Kurt Ostbahn ein Kultphänomen für Wiener Blues-Rock, Identität und Sozialkritik. Zusammen mit der Chefpartie begeisterte er seit den 1980ern zehntausende Fans mit besonderen Mundarttexten und Live-Shows. Seine Radiosendungen und Bühnenauftritte machten ihn zu einer Ikone der Popkultur.
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Stefanie Werger
Stefanie Werger (*1951 in Maria Lankowitz) ist Musikerin, Komponistin und Bestsellerautorin, bekannt für ihre gefühlvollen und selbstbewussten Lieder. Seit 1982 veröffentlichte sie 13 Studioalben, gewann Platin-Auszeichnungen und gilt als Vorbild für kompromissloses Songwriting. Ihre Lieder widmen sich Sehnsucht, Identität und Frauenthemen mit starker Bühnenpräsenz.
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Ludwig Hirsch
Ludwig Hirsch (1946–2011) war Liedermacher und Schauspieler und gilt als Meister nachdenklicher, schwarzhumoriger Songs. Nach dem Debüt 1978 prägte er mit morbid-poetischen Texten und kritischer Haltung den Wiener Liedermacherstil. Titel wie "Komm, großer schwarzer Vogel" sind Kult und beeinflussen die Szene bis heute.
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Peter Cornelius
Peter Cornelius (*1951, Wien) verbindet gefühlvolle Pop-Balladen mit klassischem Austropop, wurde durch "Du entschuldige – i kenn di" international bekannt. Als vielseitiger Komponist, Sänger und Gitarrist schrieb er zahlreiche Erfolge, war solo wie auch mit Danzer und Ambros bei Austria 3 aktiv. Seine Karriere spannt sich von den 1970ern bis in die Gegenwart.
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STS
STS ist ein seit 1978 bestehendes steirisches Trio, berühmt für poetische, dialektgefärbte Songs und harmonischen Dreigesang. "Fürstenfeld" und weitere Klassiker machten sie zu Legenden, ihr Einfluss reicht weit über Österreich hinaus. STS scheuten Trends, blieben ihrem Stil treu und verabschiedeten sich 2014 endgültig von der Bühne.
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Georg Danzer
Georg Danzer (1946-2007) zählt zu den wichtigsten Liedermachern Österreichs und war für seine engagierten Texte und aufrichtige Haltung bekannt. Seine Klassiker wie "Tschik", "Freiheit" und "Jö schau" sind poetisch, sozialkritisch – und prägen mit Charme den Austropop. Als Mitglied von Austria 3 und Solo prägte er Generationen von Songwritern.
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Wolfgang Ambros
Wolfgang Ambros (*1952, Wien) ist Mitbegründer des Austropop und Galionsfigur der Szene mit Klassikern wie "Schifoan" und "Da Hofa". Seine kritischen, wienerischen Texte, seine Live-Energie und Dylan-Interpretationen machten ihn zum Idol mehrerer Generationen. Ambros ist ein Musiker von ungebrochener Bühnenpräsenz und gesellschaftlicher Relevanz.
Jimmy Schlager – Künstlerporträt
Einleitung & Überblick
Jimmy Schlager ist ein österreichischer Musiker, Satiriker, Autor und Komponist aus dem Weinviertel, der Dialekt-Pop, Chanson und Kabarett zu einem eigenen Stil verbindet. Er bezeichnet sich selbst als Slang-Pop-Poet und ist „weltberühmt im Weinviertel“ für seine scharfzüngigen, aber liebevoll beobachteten Lieder über den Alltag und die österreichische Seele.
Biografie & Geschichte
Jimmy Schlager heißt bürgerlich Hans-Peter Stadlbauer und stammt aus dem Weinviertel in Niederösterreich. Bevor er hauptberuflich Künstler wurde, absolvierte er eine Schlosserlehre und studierte anschließend Publizistik, Philosophie und Geschichte, betrieb ein Lokal in Gänserndorf und war parallel immer musikalisch aktiv.
Gründungsjahr & Herkunft
Als eigenständiger Liedermacher und Musikkabarettist mit Band ist Jimmy Schlager seit den späten 2000er/frühen 2010er Jahren mit eigenen Programmen unterwegs; das Weinviertel ist seine künstlerische Heimat und ständige Referenz. Er tritt seitdem regelmäßig in Kabaretttheatern, Kleinkunstbühnen und Kulturzentren in ganz Österreich auf, mit Schwerpunkten in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland.
Musikstil & Einflüsse
Musikalisch bewegt sich Jimmy Schlager zwischen Austropop, Dialekt-Chanson, Liedermacherkunst und Musikkabarett; er spricht von „Slang-Pop“. Als künstlerische Vorbilder gelten u. a. Helmut Qualtinger, Bob Dylan und Georg Danzer, was sich in der Verbindung aus Sprachwitz, poetischen Texten und gesellschaftlichem Kommentar widerspiegelt.
Seine Lieder sind überwiegend im Weinviertler Dialekt gehalten, wobei er – etwa in „Es is Liebe“ – reflektiert, dass Dialekt bei Liebesthemen nicht immer ernst genommen werde, und deshalb spielerisch auch Hochsprache einbindet. Stilistisch mischt er Gitarrenpop, Klavierballaden und akustische Slang-Songs mit kabarettistischen Moderationen und spontanen Publikumsinteraktionen.
Bandmitglieder & Besetzung
Jimmy Schlager tritt sowohl solo als auch mit Band auf; eine Kernbesetzung hat sich etabliert, die seine Programme live prägt.
- Jimmy Schlager – Geschichten, Gesang & Gitarre
- Chris Heller – Klavier & Gesang (langjähriger Keyboarder und musikalischer Partner, u. a. in „Lästerlieder“)
- Gastmusikerinnen/-musiker – z. B. Babsy Habitzl (Gesang in „Lästerlieder“), weitere Instrumentalist:innen je nach Programm
- In Studioproduktionen: Mitwirkung von Produzenten und Musikern wie Markus Weiß, Bern Wagner, Lukas Rausch, Martin Scheer u. a. bei „Es is Liebe“
Texte & Themen
Schlagers Texte verbinden Humor mit Empathie und genauer Alltagsbeobachtung; wiederkehrende Themen sind Beziehungen, das Älterwerden, ländlicher Alltag, Wein, Arbeit, österreichische Mentalität sowie Politik- und Gesellschaftssatire. Das Weinviertel ist zentrale Bühne seiner Geschichten, er erzählt von Wirtshausrunden, Dorfritualen und den kleinen Tragikomödien des Lebens.
In Liedern wie „Es is Liebe“ nähert er sich dem Liebeslied mit ironischer Distanz und gleichzeitig ernstgemeinter Emotionalität. Im Programm „Lästerlieder“ nimmt er in Songs wie „zickig“ oder „Nur kaa Wasser ned“ Beziehungskrisen, Alltagsmacken und gesellschaftliche Reizthemen aufs Korn, ohne seine Figuren bloßzustellen.
Diskografie (Auswahl)
Die offizielle Diskografie wächst laufend; folgende Veröffentlichungen und Programme sind klar dokumentiert:
- „Es is Liebe“ – Single (Digital, ca. 2023), Text: Hans-Peter Stadlbauer, Musik: Stadlbauer & Chris Heller; als offizielles Video und auf Streaming-Plattformen.
- „LästerLieder – Live im Orpheum Wien“ – Live-Album (Weinviertel Records, ca. 2025) mit Tracks wie „Nur kaa Wasser ned (Live)“.
- „Lästerlieder“ – Bühnenprogramm mit Studio- und Live-Songs, mehrfach im Radio und auf Bühnen präsentiert.
- Weitere Songs und Live-Mitschnitte: „zickig (Live im Orpheum Wien)“, „Oide Mauna“, „Lieber Irgendwo“ (One Take Session) u. a.
Live-Auftritte & Tourneen
Jimmy Schlager tourt vorwiegend durch Österreich, mit Schwerpunkt Weinviertel, Wien und Burgenland. Zu seinen regelmäßigen Spielorten zählen u. a. Orpheum Wien, Babü Wolkersdorf, das „Alte Kino“ in Mörbisch, Gemeindesäle im Weinviertel sowie zahlreiche Kulturzentren und Kabarettspielstätten.
Das Programm „Lästerlieder“ wird seit etwa 2025 als Tourprogramm gespielt, mit ausverkauften Vorpremieren und laufenden Aufführungen. Im Rahmen von Kleinkunst- und Kabarettpreisen sowie diversen Kulturreihen ist er als fixe Größe im österreichischen Musikkabarett präsent.
Auszeichnungen & Erfolge
Offizielle Preislisten sind nicht umfassend publiziert, doch Einladungen zu renommierten Formaten (Kabarettpreise, Radiospecials, TV-Auftritte) und ausverkaufte Häuser zeigen seinen Stellenwert in der Szene. Besonders der Erfolg der „Lästerlieder“-Programme und die Nachfrage nach Live-CDs und Mitschnitten belegen seine wachsende Fanbasis.
Kulturelle Bedeutung & Einfluss
Jimmy Schlager steht in der Tradition des österreichischen Musikkabaretts und der Dialekt-Liedermacher, ähnlich wie Qualtinger oder Danzer, aber mit klar zeitgenössischer Handschrift. Seine Lieder holen das Weinviertel und den ländlichen Raum auf die Bühne, ohne zu verklären, und zeigen dabei die Ambivalenz zwischen provinzieller Enge und herzlicher Gemeinschaft.
Indem er Dialekt offensiv als Ausdrucksform für Liebeslieder, Gesellschaftssatire und Alltagslyrik verwendet, stärkt er das Selbstverständnis des österreichischen Dialekt-Pop. Seine Auftritte verbinden Unterhaltung mit Nachdenklichkeit und leisten damit einen Beitrag zur aktuellen Austropop- und Kabarettkultur.
Trivia & interessante Fakten
- Jimmy Schlager heißt bürgerlich Hans-Peter Stadlbauer und war ursprünglich Schlosser, bevor er an der Universität u. a. Publizistik und Philosophie studierte.
- Er betrieb in Gänserndorf ein eigenes Lokal, das als Treffpunkt und Keimzelle für seine Geschichten und Figuren diente.
- In einem Kurzgeschichtenband mit dem Titel „Der Mann mit der Taube … und andere verrückte Geschichten“ zeigt er seinen Humor auch in literarischer Form.
- Er wird gerne als „Lästerliedermacher“ und „Slang-Pop-Poet“ bezeichnet und trägt das Motto „weltberühmt im Weinviertel“ mit Selbstironie.
Aussagen & Sprüche
- Über Dialekt und Liebe: sinngemäß, dass Dialekt immer Echtheit ausdrückt, sich bei Liebesthemen aber manchmal der Hochsprache bedienen müsse, um ernst genommen zu werden.
- Über seine Kunst: Er versteht seine Lieder als liebevolles „Lästern“ über Eigenheiten von Menschen, ohne bösartig zu sein – Kritik mit Herz.
Medien & Rezeption
In österreichischen Regional- und Kulturmedien wird Jimmy Schlager als gewitzter Dialekt-Liedermacher beschrieben, der Säle im Weinviertel und darüber hinaus füllt. Radiobeiträge (z. B. Schwerpunkt-Sendungen) stellen seine Biografie, Vorbilder und Songs vor, oft mit Live-Mitschnitten aus aktuellen Programmen.
Fernsehauftritte in Kabarett-Formaten („Pratersterne“) und Porträts in Magazinen wie „heute leben“ haben ihm über die regionale Szene hinaus Bekanntheit gebracht. Online-Plattformen und Musikdienste führen ihn in der Kategorie Austropop/Liedermacher, häufig mit Fokus auf seine Dialekttexte.
Diskografie & Werke im Überblick (Kurzliste)
- Single: „Es is Liebe“ – Dialekt-Pop-Liebeslied mit augenzwinkerndem Text.
- Album: „LästerLieder – Live im Orpheum Wien“ – Live-Mitschnitt des gleichnamigen Programms.
- Bühnenprogramme: „Lästerlieder“, „Lieder ohne Ende“ u. a.
- Videos/Songs: „zickig“, „Oide Mauna“, „Lieber Irgendwo“, „Nur kaa Wasser ned (Live)“.
- Buch: „Der Mann mit der Taube … und andere verrückte Geschichten“ (Kurzgeschichten).
TV-Sendungen, Radio, Videos & Konzertaufnahmen
Radiosendungen mit Schwerpunkt auf Jimmy Schlager und seinen „Lästerliedern“, inklusive Live-Mitschnitten aktueller Programme.
- TV-Auftritte in Kabarettformaten (z. B. „Pratersterne“) und Magazinsendungen („heute leben“), in denen er porträtiert und live zu sehen ist.
- Zahlreiche Live-Videos und Sessions: Orpheum-Mitschnitte, One-Take-Sessions, Festivalauftritte, einzelne Songs als Clips.
Weblinks & Social Media (target="_blank")
- Offizielle Website: www.jimmyschlager.at
- Programm „Lieder ohne Ende“: Programmseite „Lieder ohne Ende“
- Radiosendungen (Ö1, Lästerlieder-Specials): ORF Ö1 – Programm
- Live-Video „zickig (Live im Orpheum Wien)“: YouTube – „zickig“
- Single-Video „Es is Liebe“: YouTube – „Es is Liebe“
- Porträt in „heute leben“: YouTube – Porträt „heute leben“
- Auftritt bei „Pratersterne“: YouTube – Pratersterne-Clip
- Session „Lieber Irgendwo“: YouTube – „Lieber Irgendwo“
- Live-Track „Nur kaa Wasser ned (Live)“: YouTube – „Nur kaa Wasser ned (Live)“
- Video „Lästerlieder“: YouTube – „Lästerlieder“
- Video „Oide Mauna“: YouTube – „Oide Mauna“
- Offizieller Facebook-Auftritt: Facebook – Jimmy Schlager & Band
- Offizieller Instagram-Account: Instagram – @jimmyschlager
- Offizieller YouTube-Kanal: YouTube – Jimmy Schlager Kanal
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Javier Rodaro
Einleitung und Überblick
Javier Rodaro ist Singer-Songwriter und musikalischer Grenzgänger aus Salzburg – zwischen Indie, Soul und klassischem Songwriting. Er überzeugt als Solist und mit Band durch tiefgehende Texte und stimmigen Livesound.
Biografie und Geschichte
Erste Bühnenerfahrung mit der Band The Westsides.
Seit dem 17. Lebensjahr als Solokünstler aktiv. Bedeutende Festivalauftritte: Frequency (2015), Donauinselfest (2018). Studium und musikalische Ausbildung ergänzen die künstlerische Entwicklung.
Quelle: arte hotel Salzburg
Musikstil und Einflüsse
Soul, Indiepop, R&B mit Singer-Songwriter-Handschrift. Emotional aufgeladen, Gitarre und Gesang im Fokus. Einflüsse: John Mayer, Sam Smith, James Bay.
Diskografie
- Album: A Homecoming Mixtape (2018)
- EP: Nostalgic (2018, Akustik)
- Singles: Water, Wherever; Cigarettes & a Bottle of Beer, etc.
Texte und Themen
Persönliche Geschichten, Zwischenmenschliches, Gefühle, Sehnsucht.
Live-Auftritte & Tourneen
- Auftritte auf Festivals (Frequency, Donauinselfest, Local Heroes)
- Clubgigs und Straßenmusik in ganz Österreich
- Aktuelle Konzerte: Rooftop Bar Salzburg (2024)
Auszeichnungen und Erfolge
- Auftritte auf Hauptbühnen großer Festivals mit unter 20 Jahren
- Regelmäßige Medienauftritte (TV, Radio, Lokalschauen)
Kulturelle Bedeutung & Einfluss
Junges Vorbild für Singer-Songwriter aus Salzburg, verbindet Musikstile auf neue Art, steht für Authentizität und Gefühl.
Trivia & interessante Fakten
- Vater war Berufsmusiker
- Hält intime Solosets und große Festivalshows mit gleicher Leichtigkeit
Medien, Rezeption, Aufnahmen
- Lokale TV-Talks, Konzertstreamings und Sessions auf Shazam, YouTube, RTS
Weiterführende Links & Musikplattformen
© 2025 Künstlerpräsentation Javier Rodaro
Aktuelle Nachrichten – Österreichische Musik & Austropop 10. Feb.2026
Österreichische Acts beim MENT Festival 2026 in Ljubljana
Austrian Music Export kündigt mehrere junge Acts an, die Mitte Februar beim Showcase-Festival MENT auftreten und die aktuelle heimische Indie- und Alternative-Szene vertreten.
Österreichische Künstler:innen beim Great Escape Festival 2026
Für das britische Showcase-Festival The Great Escape werden heimische Acts bestätigt, die im Mai in Brighton internationale Branchenkontakte knüpfen sollen.
Winter 2025/26: 23 neue Releases aus Österreich im Fokus
Ein aktueller Überblick stellt neue Musik aus Österreich von Dezember bis Februar vor – inklusive Songs von Kiiwi, My Ugly Clementine, Birch! und einer eigenen Spotify-Playlist.
Winter-Neuerscheinungen: Heimische Alben, EPs & Singles gebündelt
Ein Langartikel holt österreichische Artists mit aktuellen Alben, EPs und Singles vor den Vorhang und bündelt sie in einer kuratierten Winter-Playlist.
„Best of STS & Austropop – Auf A Wort“ in Gmunden
Die STS-Tribute-Band „Auf A Wort“ bringt am 26. Februar 2026 ein „Best of Austropop“-Programm mit Hits von STS, Fendrich, Ambros, Danzer und anderen nach Gmunden.
Austropop meets Rock: Konzertserie 2026 mit Klassikern & Rock-Hits
Die Formation „Austropop meets Rock“ listet für 2026 zahlreiche Termine und verbindet live heimische Austropop-Klassiker mit internationalen Rocknummern.
Wien-Konzerte im Februar: Fokus auf heimische und internationale Pop-Acts
Ein Konzertüberblick für Wien zeigt im Februar 2026 ein dichtes Programm von internationalen Stars bis zu österreichischen Acts und bündelt die wichtigsten Termine.
Austropop-Konzertberichte gebündelt: Regionale Shows im Fokus
Eine laufend gepflegte Themenseite fasst neue Berichte zu Austropop-Konzerten in ganz Österreich zusammen – von Stadtsälen bis zu Open-Air-Bühnen.
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# Regionale Musikinitiativen in Tirol Hier ist eine Übersicht von Vereinen, Initiativen und Veranstaltern, die sich um die regionale Musikszene in Tirol kümmern (ausgenommen klassische Hochkultur und volkstümliche Musik): ```html
Regionale Musikinitiativen in Tirol
Diese Übersicht listet Vereine, Initiativen und Veranstalter, die sich für die regionale Musikszene in Tirol einsetzen (ausgenommen klassische Hochkultur und volkstümliche Musik). Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Kulturvereine & Initiativen
Kulturbackstube
Kulturverein in Wörgl mit Fokus auf alternative Musik, Lesungen und Kleinkunst.
Die Bäckerei - Kulturbackstube
Kulturzentrum in Innsbruck mit vielfältigem Musikprogramm und Fokus auf regionale und internationale Acts.
p.m.k
Kulturverein in Innsbruck mit Schwerpunkt auf zeitgenössischer Musik, Kunst und Performance.
Kulturverein Treibhaus
Soziokulturelles Zentrum in Innsbruck mit regelmäßigen Konzerten und Musikveranstaltungen.
Veranstalter & Festivals
New Orleans Festival
Jährliches Musikfestival in Innsbruck mit Fokus auf Jazz, Blues und verwandte Genres.
Innsbruck Festival
Multigenre-Festival mit Fokus auf zeitgenössische Musik aus verschiedenen Bereichen.
Soundcity Festival
Festival in Innsbruck mit Fokus auf Indie, Rock und alternative Musik.
Musikclubs & Lokale
Weekender Club
Club in Innsbruck mit regelmäßigen Konzerten und Clubnächten verschiedener Genres.
Förderungen & Netzwerke
Kulturabteilung des Landes Tirol
Förderungen und Unterstützung für Musikprojekte und Initiativen in Tirol.
Tiroler Musikschulwerk
Unterstützung und Vernetzung von Musikschulen und Musikinitiativen in Tirol.
``` Diese Übersicht enthält verschiedene Organisationen, die sich für die regionale Musikszene in Tirol einsetzen. Die Links öffnen sich in neuen Tabs (target="_blank") wie gewünscht. Beachten Sie, dass diese Liste keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt und sich Angebote und Websites im Laufe der Zeit ändern können.
Austropop Musiker Linkliste (21–30)
Marianne Mendt
Marianne Mendt, geboren 1945 in Wien, ist die Mutter des Austropop und feierte mit „Wie a Glock’n“ große Erfolge. Nach ihrer Jazz-Karriere gründete sie ihre eigene Band und machte Wiener Mundart in der Popmusik salonfähig. Sie ist bis heute als Sängerin und Schauspielerin sehr aktiv.
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Reinhold Bilgeri
Reinhold Bilgeri (*1950 in Vorarlberg) ist Musiker, Buchautor und Filmemacher, der mit Hits wie „Video Life“ und „Some Girls Are Ladies“ internationale Charts erreichte. Er ist bekannt für eingängigen Soft-Rock und AOR und engagiert sich auch als Produzent und Regisseur. Bilgeri verbindet Musik, Wort und Film wie kaum ein anderer österreichischer Künstler.
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Mini Sex
Mini Sex war eine österreichische New-Wave- und Popband der 1980er, berüchtigt für freche Mundarttexte und elektronische Beats. Mit Hits wie „Eispalast“ und „Petra“ prägten sie die alternative Popkultur. Ihr Sound wurde zum Kult für eine junge Generation auf FM4 und in Clubs.
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Peter Alexander
Peter Alexander (1926–2011) war einer der erfolgreichsten Entertainer, Sänger und Schauspieler im deutschen Sprachraum. Mit Hits wie „Die kleine Kneipe“ und Shows im Fernsehen prägte er das Genre Unterhaltung und Schlager. Seine Vielseitigkeit macht ihn zur Legende über Generationen hinweg.
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Udo Jürgens
Udo Jürgens (1934–2014) war ein Weltstar des deutschsprachigen Schlagers und Chansons, Songwriter und Pianist. Mit über 1000 komponierten Liedern, darunter „Merci, Chérie“ und „Aber bitte mit Sahne“, prägte er Generationen in Europa. Sein Leben war geprägt von gesellschaftlichem Engagement und Welterfolgen.
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Broadlahn
Broadlahn wurde 1982 in Graz gegründet und verbindet Ethno-Jazz, Blues und österreichische Volksmusik auf experimentelle Weise. Die Band ist bekannt für ihre virtuosen Live-Auftritte und die Zusammenarbeit mit internationalen Künstlern wie Hubert von Goisern. Sie prägt die Genrevielfalt der Musikszene bis heute.
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Herbstrock
Herbstrock ist eine Wiener Band, gegründet 2003, die melodischen Rock mit deutschsprachigen Texten und emotionaler Tiefe mischt. Sie wurden durch die Teilnahme am Eurovision-Vorentscheid und Airplay bei FM4 bekannt und touren regelmäßig. Die Songs von Herbstrock handeln von Beziehungen, Sehnsüchten und urbanen Alltagsgefühlen.
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Cardiac Move
Cardiac Move ist eine Wiener Alternative-Rock-Band, gegründet 2003, die mit emotionalen Melodien und englischsprachigen Songs in Österreich und Europa Erfolge feierte. Mit Singles wie „Love is for Free“ und „A Good Place“ eroberten sie die Charts. Ihre Konzerte und Produktion stehen für musikalische Professionalität und Dynamik.
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Edmund
Edmund ist ein Wiener Pop-Duo, das seit 2018 mit Mundartsongs und dem Hit „Freindschaft“ große Erfolge feiert. Ihre Musik vereint akustischen Pop mit ehrlichen, teils melancholischen Texten über das Leben und das Miteinander in Österreich. Edmund zählt zu den aktuell meistgehörten Austropop-Acts.
Middlestones – Künstlerpräsentation
Einleitung und Überblick
Middlestones ist eine Band aus Traun (Oberösterreich), die seit den frühen 1990er‑Jahren aktiv ist und heute vor allem durch eigene Songs in verschiedenen Stilrichtungen auf digitalen Plattformen präsent ist. Die Gruppe entwickelte sich von einer Cover‑ und Eventband hin zu einem Projekt mit internationalen Pop‑, Dance‑ und EDM‑Produktionen, die weltweit gestreamt werden.
Biografie, Gründungsjahr und Herkunft
Laut Selbstbeschreibung und Musikdatenbanken besteht Middlestones seit Anfang der 1990er‑Jahre und stammt aus Traun in Österreich, wo die Band in Clubs, Zelten, Tanzveranstaltungen und Bars auftrat. Die Formation baute sich ihr Publikum zunächst über Live‑Shows auf, bevor der Schwerpunkt zunehmend auf Studioarbeit und digitale Veröffentlichungen verlagert wurde.
Musikstil und Einflüsse
Der Sound von Middlestones bewegt sich zwischen Pop, Dance, elektronischer Clubmusik und radiotauglichem Mainstream‑Pop mit eingängigen Hooks und elektronischen Beats. Die Band beschreibt selbst, dass sie Songs in verschiedenen Genres produziert; Veröffentlichungen auf Download‑ und Streaming‑Plattformen zeigen Einflüsse aus EDM, House, Trance und moderner Popproduktion.
Bandmitglieder und Besetzung
Öffentliche Quellen nennen Middlestones überwiegend als Projektname, ohne eine vollständig dokumentierte, dauerhafte Besetzung offenzulegen; im Vordergrund steht die Marke und der Produktionsstil der Band. In Credits auf Vertriebsseiten und Plattformen erscheinen einzelne Produzenten‑ und Songwriter‑Namen, jedoch ohne konsistenten, offiziellen Line‑up‑Überblick, weshalb von einem flexiblen Studio‑ und Projektcharakter auszugehen ist.
Diskografie – Auswahl
Middlestones veröffentlicht vor allem Singles und EPs digital; auf den gängigen Plattformen finden sich zahlreiche Tracks wie „Take My Hand Drop to the Floor“, „Waiting Here for You“, „Sunshine Bright“, „Take Me Home“ und „Summer Day“. Online‑Tools und Shops listen Middlestones mit einem Katalog an Dance‑ und Pop‑Produktionen, die seit den 2010er‑Jahren kontinuierlich erscheinen.
Diskographie und Werke im Überblick (Auszug, digital)
- Singles/Tracks (Auswahl): „Take My Hand Drop to the Floor“, „Waiting Here for You“, „Sunshine Bright“, „Take Me Home“, „Summer Day“.
- Veröffentlichungen als Digital‑Singles und EPs auf Bandcamp, Spotify, Apple Music, Beatport, Audiomack und weiteren Plattformen.
Texte und Themen
Inhaltlich kreisen die Songs von Middlestones – soweit aus Titeln und Kurztexten ersichtlich – um klassische Pop‑Themen wie Liebe, Sehnsucht, Sommer‑ und Party‑Stimmungen, „Home“‑Motiv und tanzbare Feel‑Good‑Atmosphäre. Die Band setzt dabei stärker auf Stimmung, Hooklines und Club‑Tauglichkeit als auf explizit erzählende Story‑Texte im Singer‑Songwriter‑Stil.
Live‑Auftritte und Tourneen
In den frühen Jahren spielte Middlestones vielfach in Clubs, Zeltfesten, Tanzveranstaltungen und Bars, also im regionalen Live‑Kontext. Aktuelle öffentliche Tour‑Listings sind nur begrenzt dokumentiert; statt klassischer Touren steht heute vor allem die Online‑Präsenz und das Streaming‑Publikum im Vordergrund.
Auszeichnungen und Erfolge
Größere Mainstream‑Awards oder Chart‑Spitzenplatzierungen sind öffentlich nicht prominent dokumentiert, allerdings verzeichnen Plattformen eine internationale Hörerschaft und eine konstant wachsende Zahl an Streams. Die Präsenz auf großen digitalen Stores und Streaming‑Plattformen sowie die Aufnahme in Genre‑Kataloge und Stores wie Beatport zeigt einen gewissen Erfolg im internationalen Nischen‑ und Club‑Segment.
Kulturelle Bedeutung und Einfluss
Middlestones steht exemplarisch für eine Reihe österreichischer Projekte, die weniger über klassische Labels und physische Tonträger, sondern über digitale Distribution, EDM‑Ästhetik und globale Plattformen Reichweite aufbauen. Besonders für die regionale Szene rund um Traun und Oberösterreich ist das Projekt ein Beispiel dafür, wie lokale Bands den Sprung in internationale Online‑Kataloge schaffen können.
Trivia und interessante Fakten
Ein wiederkehrendes Merkmal in Beschreibungstexten ist der Hinweis, dass die Band seit Anfang der 1990er existiert, was auf eine ungewöhnlich lange Kontinuität in einem ansonsten sehr schnelllebigen EDM‑ und Pop‑Umfeld hinweist. Auffällig ist außerdem, dass Middlestones neben Spotify und Apple Music auch sehr aktiv auf Beatport, Audiomack und Bandcamp vertreten ist – ein Hinweis auf die strategische Ausrichtung sowohl auf Club‑DJs als auch auf ein breites Streaming‑Publikum.
Aussagen und Sprüche
Konkrete Zitate, Statements oder markante Sprüche der Band sind in öffentlich zugänglichen Quellen bislang kaum dokumentiert; die externen Seiten konzentrieren sich vor allem auf kurze Projektbeschreibungen und Katalog‑Infos. Für Original‑Aussagen bieten sich insbesondere Social‑Media‑Kanäle wie Facebook oder künftige Interviews und Posts an.
Medien und Rezeption
Klassische Rezensionen in großen Musikmedien sind bisher wenig sichtbar, die Wahrnehmung findet vor allem über Playlists, Plattform‑Empfehlungen und Community‑Kontexte wie thematische Facebook‑Gruppen statt. Musikvertriebe und Datenbanken führen Middlestones als eigenständigen, langfristig aktiven Act und unterstreichen damit eine kontinuierliche Präsenz im digitalen Markt.
TV‑Sendungen, Videos, Radiobeiträge, Konzertaufnahmen
Konkrete TV‑Auftritte oder Radio‑Specials sind nicht prominent indexiert; eine gezielte Recherche läuft am besten über generische Suchlinks (Google, YouTube, ggf. ORF‑ oder Privatsender‑Mediatheken). Auf YouTube, SoundCloud und Streaming‑Plattformen finden sich jedoch zahlreiche Audio‑ und Video‑Uploads der Songs, teils als offizielle Uploads über Distributoren, teils über User‑Kanäle.
Weblinks – zentrale Profile
- Bandcamp: Middlestones auf Bandcamp
- Spotify: Middlestones auf Spotify
- Apple Music: Middlestones auf Apple Music
- SoundCloud: Middlestones auf SoundCloud
- Audiomack: Middlestones auf Audiomack
- Beatport: Middlestones auf Beatport
- ReverbNation: Middlestones auf ReverbNation
- Chartmetric: Middlestones – Chartmetric‑Profil
- Feiyr Artist Page: Middlestones bei Feiyr
Social Media und Community
- Facebook Page: Middlestones auf Facebook
- Austrian‑Music‑Scene‑Gruppe (Suche): Suche „Middlestones“ in Austrian Music Scene
- Instagram (Suche): Hashtag #middlestones
- TikTok (Suche): TikTok‑Suche „Middlestones“
- X / Twitter (Suche): Suche „Middlestones“ auf X
Suchlinks für aktuelle Inhalte
- Google Websuche: Google: „Middlestones Band“
- Google Bilder: Google Bilder: „Middlestones Band“
- YouTube Suche: YouTube: „Middlestones“
- Interviews/Berichte: Google: „Middlestones Interview Music“
Tina Naderer
Einleitung und Überblick
Tina Naderer zählt zu den bekanntesten Deutschpop-Stimmen Österreichs. Mit ihrer emotionalen Stimme, starker Bühnenpräsenz und ehrlichen Texten begeistert die junge Singer-Songwriterin seit „The Voice of Germany“ ein großes Publikum.
Biografie und Geschichte
Geboren 1996 in der Nähe von Wien, aufgewachsen im Familienbetrieb (Gasthof, Winzerei). Begeistert von Musik seit der Jugend. Bekannt durch ihre Teilnahme 2017 bei „The Voice of Germany“, bei der sie es unter die Top-10 schaffte.
Seit 2019 kontinuierliche Solo-Karriere mit eigenen Singles, 2021 Debütalbum „Ohne Filter“.
Quellen: Wikipedia, MICA
Musikstil und Einflüsse
Deutschpop, Singer-Songwriter, eingängige Melodien, gefühlvolle Pop-Hymnen. Einflüsse: Silbermond, LEA.
Aussage zu ihrer Musik: „Ehrlich, vielfältig und emotional.“
Diskografie
- Album: Ohne Filter (2021)
- Wichtige Singles: Bleibst du bei mir, Wie krass du bist, Gecrasht, Luft & Liebe
Texte und Themen
Zwischen Herzschmerz und Selbstvertrauen: Liebe, Träume, Wandel. Eigene Erfahrungen fließen ehrlich ein, inspiriert von ihrem familiären Umfeld.
Live-Auftritte & Tourneen
- The Voice of Germany TV-Shows (2017), diverse Radio- und TV-Auftritte
- Solo-Touren in Österreich und Deutschland
- Festivals und Clubshows, u.a. Viennese WUK, Konzerte 2022–2025
Auszeichnungen und Erfolge
- Top 75 der Radio-Airplay-Charts AT
- Millionen Streams auf Spotify und Co.
Kulturelle Bedeutung
Hoffnungsträgerin für junge, weibliche Popsängerinnen in Österreich.
Trivia
- Eigenes Familienwappen als Tattoo
- War Gastjurorin bei Starmania
Medien, Rezeption, Aufnahmen
- Radio: Ö3, Antenne, FM4
- TV: The Voice of Germany, Starmania, regionale TV-Shows
- Interview: mica Interview
Weiterführende Links & Musikplattformen
© 2025 Künstlerpräsentation Tina Naderer
17. Februar 26 Aktuelle Nachrichten – Österreichische Musik & Austropop
Stadt feiert Ehren-Scheibbser Georg Danzer mit großem Aufgebot
m Juni feiert die Stadt Scheibbs „100 Jahre Stadterhebung“ und tut dies mit einem Tribute-Konzert: Die „Danzer Mania“ versammelt Freundinnen, Weggefährten und musikalische Mitstreiter eines Künstlers in Scheibbs. weiterlesen
Shake Stew: Österreich-Tour mit Stopps in Wien, Salzburg, Götzis & Innsbruck
Die heimische Jazz-Formation Shake Stew setzt ihre Wintertour fort und spielt Mitte Februar eine dichte Reihe von Clubkonzerten in mehreren österreichischen Städten.
Wallners: „End Of Circles“-Tour macht in Paris, Amsterdam & Brüssel Halt
Die Wiener Dream-Pop-Geschwister Wallners sind im Februar mit ihrer „End Of Circles“-Tour in Europa unterwegs und repräsentieren die österreichische Pop-Szene im Ausland.
ATZUR & Attwenger: Österreichische Live-Exports im Februar auf Tour
Das Alt-Pop-Duo ATZUR und das Folk-Punk-Kultduo Attwenger ziehen mit kurzen, intensiven Februar-Touren durch deutsche Clubs und stärken damit die Sichtbarkeit heimischer Musik.
Music After Nature Festival 2026 in Wien mit Fokus auf Klang & Ökologie
In den SOHO Studios Ottakring läuft Mitte Februar das Festival „Music After Nature“, bei dem österreichische Künstler:innen zeitgenössische Musik mit ökologischem Diskurs verbinden.
Klangforum Wien würdigt 100. Geburtstag von Friedrich Cerha
Das Klangforum Wien feiert im Wiener Konzerthaus den 100. Geburtstag des Komponisten Friedrich Cerha mit einem eigenen Konzert zu seiner Bedeutung für die österreichische Moderne.
Neue Musik aus Österreich: Die 23 besten Winter-Releases 2025/26
Ein großes Feature beleuchtet 23 aktuelle Songs und Alben von Acts wie Rian, Kiiwi, Voodoo Jürgens und Jugo Ürdens und liefert eine Playlist mit der spannendsten neuen heimischen Musik.
Tonträger Februar 2026: Neue österreichische Alben im Überblick
Der Haubentaucher stellt im „Tonträger“-Update aktuelle Veröffentlichungen aus Österreich vor – von Maiija (Marilies Jagsch) bis hin zu weiteren heimischen Indie- und Pop-Releases.
Austropop live: „Best of STS & Austropop – Auf A Wort“ in Gmunden
Die STS-Tribute-Band „Auf A Wort“ spielt am 26. Februar 2026 in Gmunden ein Programm mit den größten STS-Hits und einem Feuerwerk an Austropop-Klassikern von Ambros bis Fendrich.
Austropop meets Rock: Konzerttermine 2026 von Linz bis Mauthausen
Die Formation „Austropop meets Rock“ kündigt für Ende Februar ein Konzert im Donausaal Mauthausen an und mischt dort heimische Austropop-Hits mit internationalem Rock-Repertoire.
Österreich TOP 100 Songs: Aktuelle Hits-Liste als YouTube-Playlist
Eine laufend aktualisierte YouTube-Playlist fasst die derzeit populärsten Songs aus Österreich zusammen – von Radio-Hits bis zu viralen Newcomer-Tracks.
KONZERTE - TERMINE - TICKETS -----hier oeticket
Austropop Musiker Linkliste (31–40)
Herbert Grönemeyer
Herbert Grönemeyer, geboren 1956 in Göttingen, ist einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Musiker und Schauspieler. Seine tiefgründigen Texte und markante Stimme machten ihn mit Songs wie „Mensch“ und „Bochum“ berühmt. In Österreich ebenso populär, steht Grönemeyer für Authentizität und gesellschaftliches Engagement.
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Kurt Ostbahn (Ostbahn Kurti)
Kurt Ostbahn, alias Willi Resetarits, verkörperte als Kunstfigur „Ostbahn Kurti“ Wiener Blues-Rock, Alltagsleben und Sozialkritik auf der Bühne. Seine markanten Mundarttexte und energiegeladenen Live-Shows machten ihn zu einer Kultfigur im österreichischen Musikleben. Resetarits engagierte sich bis zuletzt vielfältig gesellschaftlich.
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Cari Cari
Cari Cari ist ein seit 2014 bestehendes Indie-Rock-Duo aus Oberösterreich, bekannt für retro-inspirierte Soundlandschaften und cineastische Songstrukturen. Internationale Film-Syncs und Festivalauftritte zementieren ihren Ruf als „coolste Band Österreichs“. Ihr Songwriting erinnert an Tarantino-Soundtracks und verbindet Blues, Folk und Indie-Rock.
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The Makemakes
The Makemakes sind eine österreichische Pop-Rock-Band aus Salzburg, die mit dem Song „I Am Yours“ beim Eurovision Song Contest 2015 für Furore sorgte. Ihr charismatischer Sound verbindet 60s-Rock-Elemente mit zeitgenössischem Songwriting. Die Band genießt Kultstatus für kraftvolle Live-Auftritte.
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Die Schmetterlinge
Die Schmetterlinge waren eine 1973 gegründete Wiener Kabarett- und Musikgruppe, die mit „Proletenpassion“ Musikgeschichte schrieb. Ihr Werk vereint progressive Volksmusik, politisches Theater und den Anspruch auf gesellschaftliche Veränderung. Sie gelten als Pioniere alternativer Musik in Österreich.
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Wanda
Wanda ist eine Wiener Indie-Rock-Band, gegründet 2012, bekannt für melancholisch-euphorische Hits wie „Bologna“ und „Cola helga“. Als prägendes Gesicht des modernen Austropop verbinden sie italienische Lebenslust, Wiener Schmäh und ehrliche Sehnsucht. Sie sind aus den größten Hallen des Landes nicht mehr wegzudenken.
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Krautschädl
Krautschädl aus Oberösterreich mischten von 2003 bis 2022 Funk, Rock und Rap im Dialekt zu ihrem unverkennbaren „Braunschädl“-Sound. Ihr Hit „Anzogn wie a Fisch“ und energiegeladene Shows machten sie auf Festivals wie Nova Rock und Frequency populär. Nach der Abschiedstour bleibt ihr Stil eine Inspiration für junge Bands.
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Lausch
Lausch ist eine Wiener Alternative-Rock-Band mit progressiven Einflüssen, gegründet 2005 von Alexander Lausch. Ihr Sound verbindet druckvolle Gitarren, komplexe Songstrukturen und introspektive Texte. Die Band ist bekannt für ihre Bühnenpräsenz auf Festivals wie dem Donauinselfest.
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Milk+
Milk+ ist ein Wiener Alternative-Rock-Trio, das für progressive Sounds, psychedelische Elemente und komplexe Arrangements bekannt ist. Seit 2003 spielen sie als Support für große internationale Acts. Ihre Alben gelten als Geheimtipp unter Liebhabern ambitionierter Rockmusik.
Manfred Blach - Umfassende Künstlerpräsentation
Einleitung und Überblick
Manfred Blach (eigentlich Manfred Blachfellner) ist eine österreichische Musiklegende, die als Schlagzeuger, Komponist und Entertainer seit den 1960er Jahren die deutschsprachige Musikszene prägt. Bekannt als "Österreichs Schlagzeuger Nr. 1", verbindet er virtuoses Schlagzeugspiel mit Humor, Wiener Charme und musikalischer Vielseitigkeit. Seine Karriere spannt sich über sechs Jahrzehnte und umfasst Pop, Schlager, Jazz und Unterhaltungsmusik. Blach ist nicht nur Musiker, sondern eine Institution der österreichischen Showbranche.
Biografie und Geschichte
Gründungsjahr und Herkunft
- Geburtsdatum: 27. Oktober 1942
- Geburtsort: Wien, Österreich
- Berufsbeginn: Anfang der 1960er Jahre
Manfred Blach entdeckte seine Leidenschaft für das Schlagzeug bereits in jungen Jahren. Seine professionelle Karriere begann er als Schlagzeuger in verschiedenen Tanzorchestern und Begleitbands in Wien. Der entscheidende Karrieresprung gelang ihm durch seine langjährige Zusammenarbeit mit Peter Alexander, der ihn 1967 als festen Schlagzeuger in seine Begleitband holte. Diese Position hielt er über 25 Jahre inne und wurde zum prägenden Bestandteil von Alexanders Shows.
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Aktuelle Nachrichten – Österreichische Musik & Austropop 24. Feb.2026
Falco Memorial an Unfallstelle Puerto Plata eröffnet
28 Jahre, nachdem Falco in Puerto Plata mit seinem Auto verunglückt war, wurde ein Memorial an der Unfallstelle eröffnet
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John Fox Band: Unerwartetes Austropop-Comeback nach Jahren der Funkstille
Eine große Tageszeitung berichtet über die überraschende Rückkehr der John Fox Band, die sich mit neuem Material und Live-Plänen wieder in der heimischen Szene zurückmeldet.
Austrian Music Highlights Februar 2026: Neue Releases & Tourdaten
Austrian Music Export rückt im Februar-Update heimische Neuerscheinungen samt internationalen Tourterminen in den Fokus und liefert einen Überblick über wichtige österreichische Acts.
Shake Stew: Doppelalbum & Österreich-Tour mit Zusatzshow in Wien
Die Jazz-Formation Shake Stew feiert mit einem neuen Doppelalbum ihr Jubiläum und spielt im Februar eine ausgedehnte Tour mit Stationen in Wien, Salzburg, Götzis, Innsbruck und Gallneukirchen.
Oskar Haag meldet sich mit neuer Single „Surf Song“ zurück
Vier Jahre nach „Stargazing“ präsentiert Oskar Haag mit „Surf Song“ den ersten Vorboten seines neuen Albums „LOST CAUSE“ und knüpft damit an seine Erfolgsstory im heimischen Pop an.
Donna Savage & Skofi: „Kim Possible“ als Club-Hymne des Winters
Mit ihrer gemeinsamen Single „Kim Possible“ liefern Donna Savage und Skofi eine druckvolle Deutschrap-Nummer, die Y2K-Vibes mit modernem Clubsound aus Wien verbindet.
Bon Jour veröffentlichen neue Single „Ghost“
Die heimische Band Bon Jour bringt mit „Ghost“ einen tanzbaren Track zwischen Pop und elektronischem Indie, der treibende Rhythmen mit sinnlichen Vocals kombiniert.
Neue Musik aus Österreich: Die 23 besten Winter-Releases 2025/26
Ein ausführlicher Artikel stellt aktuelle Songs und Alben von Acts wie Rian, Kiiwi, Voodoo Jürgens, Jugo Ürdens und Birch! vor – inklusive passender Spotify-Playlist.
Austropop live: „Best of STS & Austropop – Auf A Wort“ in Gmunden
Die STS-Tribute-Band „Auf A Wort“ bringt Ende Februar ein „Best of Austropop“-Programm nach Gmunden, mit Klassikern von STS, Ambros, Danzer, Fendrich und Co.
Austropop meets Rock: Tourtermine 2026 in ganz Österreich
Die Formation „Austropop meets Rock“ führt ihre Konzertreihe mit Terminen in Linz, Mauthausen und weiteren Orten fort und kombiniert heimische Austropop-Hits mit Rockklassikern.
Austria TOP 100 Songs 2026: Aktuelle heimische Hits als Playlist
Eine YouTube-Playlist bündelt laufend die beliebtesten Songs aus Österreich – von Radio-Hits bis zu neuen Tracks aus Pop, Austropop, Rap und Alternative.
Austropop Musiker Linkliste (41–50)
The Uptown Monotones
The Uptown Monotones sind eine steirische Fusion- und Akustik-Pop-Band, gegründet 2002, die mit genreübergreifender Vielseitigkeit und verspielten Live-Shows europaweit bekannt wurde. HipHop, Reggae, Drum’n’Bass und Singer/Songwriter fließen in ihren Sound ein. Sie begeistern mit Spontaneität und musikalischem Experiment.
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The Weight
The Weight ist eine Wiener Rockband, die den Vintage-Sound der 1970er Jahre mit modernen Arrangements zelebriert. Hymnische Songs, Orgelklang und Blues-Gitarren prägen ihre Konzerte. Nach kurzer Zeit avancierten sie zu einem der originellsten Retro-Rock-Acts Österreichs.
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Denk
Denk ist eine Wiener Popband rund um Birgit Denk, gegründet 2001, deren Dialekttexte Wiener Alltag und Gesellschaft mit viel Schmäh reflektieren. Die Gruppe verbindet akustische Arrangements und Rock mit aufmerksamkeitsstarker Sprache. Denk tritt sowohl mit großer Band als auch unplugged auf und ist für musikalische Eigenständigkeit bekannt.
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Restless Bones
Restless Bones ist eine österreichische Classic-Rock-Band, deren Musik sich durch kraftvolle Gitarrensoli und energiegeladene Liveauftritte auszeichnet. Ihr Stil orientiert sich an britischem Blues-Rock, angereichert mit modernen Einflüssen. Die Band begeistert seit Jahren auch außerhalb Österreichs.
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The Base
The Base ist eine Grazer Indie-Rock-Band, gegründet 1989, mit eigenständigem Sound und international inspirierten Arrangements. Mit Blues-, Folk- und Alternative-Elementen prägten sie die steirische Musikregion und veröffentlichten zahlreiche Alben. Die Band ist bekannt für ihre musikalische Vielseitigkeit und Langlebigkeit.
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The Boys You Know
The Boys You Know sind eine Wiener Indie-Rock-Band, gegründet 2011, und bekannt für ihren melodiösen Gitarrenpop und introspektive englische Texte. Ihre Veröffentlichungen wurden mehrfach auf FM4 gespielt und die Band ist für lässige Arrangements und mitreißende Live-Shows bekannt. Sie sind ein fester Bestandteil der Indie-Szene Österreichs.
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Velojet
Velojet ist eine Indie-Band aus Oberösterreich, gegründet 2003, deren Zeitlosigkeit und Melodik zwischen Britpop, Folk und Psychedelic für Kritikerlob sorgt. Alben wie „Velojet“ und „Panorama“ werden regelmäßig auf Festivals gespielt. Velojet steht für kluge Arrangements und lässige Live-Präsentation.
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Steaming Satellites
Steaming Satellites ist eine Salzburger Indie-Rock-Band, gegründet 2006, mit einem Mix aus Alternativ, elektronischem Rock und markanter Bühnenpräsenz. Sie tourten als Support für Muse und Kooks und gelten als feste Größe der österreichischen Indie-Szene. Ihre Alben werden regelmäßig für innovative Sounds gelobt.
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Catastrophe & Cure
Catastrophe & Cure ist eine oberösterreichische Indie-Band, die für sphärische Sounds, nachdenkliche Texte und internationalen Anspruch bekannt ist. Mit Alben wie „Blank Spots“ gewannen sie den FM4 Award und tourten auf internationalen Festivals. Ihr Mix aus elektronischen und klassischen Elementen ist heute genreprägend.
Austropop Musiker Linkliste (51–60)
Flut
Flut ist eine Wiener Band, die seit 2014 mit elektronisch angehauchten Indie-Sounds, Synthesizern und 80er-Jahre-Ästhetik neue Akzente setzt. Ihre Alben wie „Global“ und „Nachtschicht“ machten sie zu Vordenkern des modernen Austropop. Ihre Textwelt kreist um Urbanität, Sehnsucht und Zeitgefühl.
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Bilgeri & Köhlmeier
Bilgeri & Köhlmeier ist das satirische Musik-Duo aus Vorarlberg, das mit „Oho Vorarlberg“ einen Kultklassiker der kritischen Mundartmusik schuf. Die Verbindung von Reinhold Bilgeris Pop-Kompositionen und Michael Köhlmeiers literarischer Handschrift prägte den regionalen Musikstil. Das Duo setzte gesellschaftskritische Akzente und wird als originell und eigenständig geschätzt.
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Attwenger
Attwenger ist ein oberösterreichisches Duo, das seit 1990 Dialektmusik, Punk, Hip-Hop und Elektronik zu einer einzigartigen Mischung verbindet. Mit experimentellen Texten und internationalen Kooperationen sind sie Pioniere der Neuen Volksmusik. Ihre energiegeladene Bühnenpräsenz genießt Kultstatus im In- und Ausland.
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Eela Craig
Eela Craig war eine Linzer Band, die ab 1970 als wichtiger Vertreter des österreichischen Progressive Rocks galt. Ihr Album „Missa Universalis“ vereint Kirchenmusik und Rock in monumentaler Form. Die Band steht für Vielseitigkeit und innovative Klanglandschaften im internationalen Vergleich.
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Acid
Acid wurde 1971 in Wien gegründet und zählt zu den innovativsten österreichischen Rockbands der frühen 1970er. Nach dem TV-Talentwettbewerb „Show-Chance“ und Hits wie „Six To Seven“ sind sie bis heute eine feste Größe der heimischen Rockgeschichte. Acid ist für ihren progressiven und kraftvollen Sound bekannt.
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Gipsy Love
Gipsy Love wurde 1969 in Wien gegründet und verband Jazzrock, Fusion und Gypsy-Musik zu einem einzigartigen Sound. Die Gruppe trat in den frühen 1970ern mit herausragenden Gitarristen und Keyboardern hervor. Ihr Einfluss auf den österreichischen Jazzrock und die Progressive-Szene wirkt bis heute nach.
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No Bros
No Bros ist eine Hardrock- und Metal-Band aus Innsbruck, gegründet 1974, bekannt für kraftvolle Alben und energiegeladene Shows. Mit Klassikern wie „Heavy Metal Party“ sind sie österreichische Szenelieblinge. Sie haben als erste österreichische Metal-Band internationale Aufmerksamkeit erlangt.
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Blind Petition
Blind Petition wurde 1974 in Wien gegründet und gilt als älteste aktive österreichische Hardrock-Band. Mit englischen Texten, urigem Wiener Image und kompromisslosem Sound sind sie europaweit als Metal-Legenden bekannt. Ihre Live-Auftritte sind preisgekrönt und eine feste Szenegröße.
Kreisky
Einleitung & Überblick
Kreisky, gegründet 2005 in Wien, ist eine Indie-Rock- und Post-Punk-Band, die für rotzigen Textwitz, politische Satire und Kultstatus im österreichischen Musikbetrieb steht[fetch_url:2].
Biografie & Geschichte
Benannt nach Bundeskanzler Bruno Kreisky, veröffentlichte die Band ab 2007 sieben Alben, tourte quer durch den deutschsprachigen Raum und spielte u.a. im Rabenhof Theater mit Sibylle Berg das Erfolgsstück „Viel gut essen“. Texte, Sound und Bühnenauftritte sind geprägt von Ironie, Punk-Attitüde und Gesellschaftskommentar[fetch_url:2].
Gründungsjahr und Herkunft: 2005, Wien[fetch_url:2].
Musikstil & Einflüsse
Indie-Rock, Post-Punk und Garage mit bissigen Texten. Musikalisch sind Einflüsse von Punk, deutscher Rock-Avantgarde und Austropop hörbar[fetch_url:2].
Diskografie
- 2007: Kreisky
- 2009: Meine Schuld, meine Schuld, meine große Schuld
- 2011: Trouble
- 2014: Blick auf die Alpen
- 2015: Vor Publikum (Livealbum)
- 2018: Blitz
- 2021: Atlantis
Mehrere Singles: „Wo Woman ist, da ist auch Cry“, „Asthma“, „Dow Jones“, „ADHS“[fetch_url:2].
Bandmitglieder & Besetzung
- Franz Adrian Wenzl (Gesang, Frontman, auch als Austrofred bekannt)
- Martin Max Offenhuber (Gitarre, Elektronik)
- Gregor Tischberger (Bass, Synthesizer)
- Klaus Mitter (Schlagzeug)
Texte & Themen
Gesellschaftskritik und Ironie zu Prekariat, Medien, Identität, Alltag und Konsum – oft pointiert, provokant und mit Wiener Schmäh[fetch_url:2].
Live-Auftritte & Tourneen
- Österreich- und Deutschlandtouren
- Besondere Shows im Wiener Rabenhof Theater
Auszeichnungen & Erfolge
- Amadeus Austrian Music Award 2009 („FM4 Alternative Act“)
- Große Publikums- und Kritikerresonanz
Kulturelle Bedeutung & Einfluss
Eine der wichtigsten politischen Rockbands Österreichs, bringt literarische und gesellschaftskritische Texte zurück in den Mainstream[fetch_url:2].
Trivia & Fakten
- Mitbegründer des Experimentalduos Gelée Royale
- Multiplikatoren in Sideprojekten (Austrofred, MORD etc.)
- Mitwirkung auf Hip-Hop-Album „Nichts dagegen, aber“ (Texta)
Zitate & Sprüche
- „Wo Woman ist, da ist auch Cry.“
- „Scheisse, Schauspieler.“
- „Asthma.“
Medien & Rezeption
- ORF, FM4, Musikmagazine
- Stücke und Videos u.a. mit prominenten Schauspieler:innen
Diskographie & Werke Überblick
- Alle Studio- und Live-Alben, zahlreiche EPs
- Singles u.a.: „Asthma“, „Dow Jones“, „Jacqueline“
TV, Videos, Radiobeiträge, Konzertaufnahmen
EELA CRAIG
Österreichische Progressive Rock Legende
Einleitung und Überblick
Eela Craig war eine österreichische Progressive-Rock-Band, die in den 1970er Jahren zu den wichtigsten und innovativsten Vertretern der kontinentaleuropäischen Progressive-Rock-Szene zählte. Bekannt für ihre einzigartige Fusion von progressiver Rockmusik mit klassischen Einflüssen, österreichischer Volksmusik und elektronischen Experimenten, schufen sie ein eigenständiges, hochambitioniertes musikalisches Universum. Die Band gilt als Wegbereiter des "Symphonic Prog" im deutschsprachigen Raum und hinterließ ein zwar schmales, aber äußerst einflussreiches Werk.
Zeitstrahl der Bandgeschichte
Weblinks & Suchlinks
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📚 Informationen & Datenbanken
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💿 Sammler & Vinyl
👥 Community & Foren
🎬 Video & Archive
📰 Magazine & Blogs
🎯 Wichtige Suchtipps:
Für komplette Alben auf YouTube: "Eela Craig full album", "Hats of Glass complete"
Für seltene Aufnahmen: "Eela Craig rare", "Eela Craig bootleg"
Für Neuveröffentlichungen: "Eela Craig reissue", "Eela Craig remaster"
Labels mit Reissues: Suche nach "Long Hair Music" und "Garden of Delights"
Zitate & Aussagen
- Hubert Bognermayr
- Harald Zuschrader
- Babyblaue Prog-Reviews
Kultstatus & Sammlertipps
💎 Gesuchte Sammlerstücke:
- Debütalbum 1975 (Lotus Records) - Nur 500 Pressungen!
- "Hats of Glass" Original Vertigo Pressung mit Posterkarte
- "One Niter" UK Vertigo Pressung mit Spirale
- Promo Singles und Testpressungen
- Live-Mitschnitte von 1976-1978
💡 Tipp: Die meisten aktuellen Neuauflagen erscheinen bei spezialisierten Prog-Labels. Halten Sie Ausschau nach Long Hair Music (LHM) und Garden of Delights (GCD) Reissues!
5.März 26 Aktuelle Nachrichten – Österreichische Musik & Austropop
Mit diesem Austropop‑Comeback hat keiner mehr gerechnet
Die John Fox Band meldet sich Jahrzehnte nach ihrem 80er‑Ohrwurm mit neuer Single „Traude“, frischer Stimme und Tourplänen eindrucksvoll in der heimischen Musikszene zurück.
Amadeus Austrian Music Awards: Termin & Fokus 2026 stehen fest
IFPI Austria bestätigt den 6. März 2026 als Termin für die Amadeus Awards, die erneut die Vielfalt der österreichischen Musik von Newcomern bis zu Legenden würdigen sollen.
Austrian Music Highlights Februar 2026: Neue Releases & Touren
Austrian Music Export stellt aktuelle Veröffentlichungen von Gardens, Donna Savage & Skofi, ATZUR, Bon Jour und anderen vor und liefert Tourdaten österreichischer Acts im In‑ und Ausland.
Donna Savage & Skofi liefern mit „Kim Possible“ Club‑Sound aus Wien
Die neue Single „Kim Possible“ verbindet selbstbewussten Deutschrap, Y2K‑Vibes und treibende Beats und avanciert laut Austrian Music Export zum heißen Winter‑Track aus der Bundeshauptstadt.
Neue Musik aus Österreich: Die 23 besten Winter‑Releases 2025/26
Ein Magazin‑Feature aus Wien porträtiert 23 aktuelle Songs und Alben von Rian, Kiiwi, Voodoo Jürgens, Jugo Ürdens, Birch! u.v.m. samt eigener Spotify‑Playlist für den Musikwinter.
Tonträger Februar 2026: Maiija, Rosa Anschütz & mehr im Fokus
Der Haubentaucher‑„Tonträger“ stellt neue heimische Veröffentlichungen wie Maiijas „What If“ vor und listet dazugehörige Release‑Shows in Wien, Linz und Deutschland.
Austropop‑Abend mit Dez Zwa am 21.3.2026 ausverkauft
Der SV Lieboch meldet den Austropop‑Abend mit Dez Zwa aufgrund anhaltender Kartennachfrage bereits Anfang Februar als restlos ausverkauft.
„Best of STS & Austropop – Auf A Wort“ bringt Hitfeuerwerk nach Gmunden
Die STS‑Tribute‑Band „Auf A Wort“ gastiert am 26. Februar 2026 im Stadttheater Gmunden und erweitert das Programm um ein „Best of Austropop“ mit Fendrich‑, Ambros‑ und Danzer‑Songs.
„Mega Austropop‑Party“ kehrt nach Neumarkt zurück
Eine Regionalzeitung kündigt für 14. März 2026 die nächste „Mega Austropop‑Party“ mit DJ Spitz und viel Austrosound im Milljöh Neumarkt an – neu mit Einlass ab 21 Jahren.
Austropop Pioniere
Die Wegbereiter der österreichischen Popmusik
Diese Seite bietet eine Sammlung von Links zu den wichtigsten Pionieren des Austropop. Die Links führen zu Suchseiten, Social-Media-Profilen und Musikplattformen. Alle Links öffnen sich in einem neuen Tab.
Die großen Pioniere
Falco
Bekannt für Hits wie "Rock Me Amadeus" und "Der Kommissar".
Verbindung von Deutschrap, New Wave und Pop.
Wolfgang Ambros
Roh, textlich scharfzüngig, traf den Nerv der Jugend.
Weitere Hits: "Schifoan", "Zwickt's mi", "I drah zua".
Georg Danzer
Brillanter Liedermacher mit Sozialkritik und Melancholie.
Bekannt für "Jö schau", "Hupf in Gatsch", "Weiße Pferde".
Rainhard Fendrich
Perfektionierte den radio-tauglichen Austropop-Sound.
Hits: "I am from Austria", "Strada del Sole", "Macho Macho".
André Heller
Experimentierte mit poetischen, surrealen Dialekttexten.
Später bekannt für spektakuläre Kunst- und Feuerwerksshows.
Peter Cornelius
Bekannt für poetische Texte und melodischen Pop.
Hits: "Du weißt, was ich meine", "Wenn ich träum".
Marianne Mendt
Zeigte, dass Wienerisch und moderne Musik funktionieren.
Öffnete dem Austropop die Türen zum Mainstream.
Weitere wichtige Künstler
Ludwig Hirsch
Bekannt für tiefgründige, oft düstere Texte.
Hits: "Köche", "Combo", "Es gibt kein Leben ohne Tod".
Stefanie Werger
Erfolgreich in den 80ern mit melodischem Austropop.
Bekannt für "So a Tag", "I wü net gehn" und "Servus Wien".
Erste Allgemeine Verunsicherung (EAV)
Bekannt für politisch-sozialkritische, oft überdrehte Songs.
Hits: "Märchenprinz", "Küss die Hand", "An der Copacabana".
Opus
Melodischer Rock mit österreichischem Einschlag.
Über 30 Jahre aktiv mit zahlreichen Alben.
S.T.S.
Großer Erfolg in den 80ern und 90ern.
Hits: "Fürstenfeld", "Großvater", "Tränen trocknen schnell".
Wilfried
Unterhaltsame, oft humorvolle Lieder im Dialekt.
Bekannt für "Ich spiele in einer Band" und "Der Mülleimer".
Drahdiwaberl
Provokative, oft politisch unkorrekte Texte.
Bekannt für "Bussi, Bussi" und "Auf der Flucht".
Ostbahn Kurti & Die Chefpartie
Rock'n'Roll mit wienerischem Schmäh und Humor.
Hits: "Im Asphalt", "Nur a G'spritzter", "Heut' kommt's drauf an".
Kurt Sowinetz
Kultfigur mit unverwechselbarer Stimme und Art.
Bekannt für "Der Papa wird's schon richten" und "I bin a guater Vater".
Die Schmetterlinge
Satirische, scharfzüngige und intelligente Lieder.
Hits: "Popschui", "Hilfe", "Fußball".
Bilgeri & Köhlmeier
Kombination von literarischen Texten mit Folk-Pop-Musik.
Bekannt für "Der müde Soldat" und "Zwischen Tag und Nacht".
Mini Sex
Bekannt für provokante Texte und energiegeladene Auftritte.
Einflussreich für die österreichische Underground-Szene.
Legenden & Wegbereiter aus anderen Genres
Peter Alexander
Erfolgreichster österreichischer Entertainer des 20. Jahrhunderts.
Beeinflusste viele Austropop-Künstler indirekt.
Udo Jürgens
Schuf Klassiker wie "Merci Chérie" und "Griechischer Wein".
Wegbereiter für deutschsprachige Popmusik.
Kurt Ostbahn (Ostbahn Kurti)
Wiener Original mit unverwechselbarem Gesangsstil.
Kultfigur der österreichischen Musikszene.
Hier sind die nächsten 10 Musiker:innen/Bands (61–70) im gewünschten HTML-Schema mit Kurzbeschreibungen und kompletter Linkliste: ```html
Austropop Musiker Linkliste (61–70)
Badhoven
Badhoven wurde in den 1980er-Jahren in Graz gegründet und avancierte zu einer der bekanntesten österreichischen Hardrockbands. Mit melodischem Rock, international veröffentlichten Alben und professionellen Live-Shows gelingt ihnen eine Mischung aus klassischem Hardrock und modernem AOR. Die Band ist regelmäßiger Gast auf europäischen Festivals.
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SheSays
SheSays ist eine Wiener Pop-Rock-Band, gegründet 2004, rund um Sängerin Gudrun Liemberger. Sie erreichten 2006 mit „Rosegardens“ und der Teilnahme beim Eurovision-Vorentscheid breite Bekanntheit. Die Band steht für stimmungsvolle Pop-Arrangements und hohe musikalische Professionalität.
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Luttenberger*Klug
Luttenberger*Klug war ein Pop-Duo aus der Steiermark und feierte 2005 mit „Super Sommer“ und dem Album „Mach dich bereit“ große Radioerfolge. Ihre frischen Melodien und jugendliche Bühnenpräsenz sprachen ein breites Publikum an. Die Band löste sich 2013 auf und bleibt ein Inbegriff modernen österreichischen Pop.
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Superfeucht
Superfeucht ist eine österreichische Popband, die durch freche, erzählende deutschsprachige Texte und frische elektronische Sounds auffällt. Ihr Mix aus Pop-Elementen sorgt für Abwechslung in ihren Alben und Konzerten. Sie sind für einen zeitgemäßen, urbanen Zugang zum Austropop bekannt.
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The MonaLisa Twins
The MonaLisa Twins sind ein Pop-Rock-Duo aus Wien und Liverpool, bestehend aus den Zwillingsschwestern Mona und Lisa Wagner. Ihre Beatles-inspirierten Cover und detailreichen Eigenkompositionen auf YouTube brachten ihnen internationale Bekanntheit. Sie werden für authentisches Songwriting und Kreativität geschätzt.
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Mother's Cake
Mother’s Cake ist ein Progressive-Rock-Trio aus Tirol, gegründet 2008, mit psychedelischen Riffs und Funk-Einfluss. Sie erlangten Weltruf mit energiegeladenen Live-Shows und innovativen Alben wie „Creation’s Finest“. Mother’s Cake tourten international und sind gefragte Festival-Acts.
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Seiler und Speer
Seiler und Speer ist das erfolgreiche Mundart-Pop-Duo aus Wien, bekannt seit 2014 und dem Hit „Ham kummst“. Ihr ironischer und melancholischer Alltagspop begeistert ausverkaufte Hallen und brachte ihnen mehrere Musikpreise. Sie stehen für Vokalkunst, Humor und Wiener Identität.
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Willi Resetarits
Willi Resetarits (Ostbahn Kurti) war eine der prägendsten Persönlichkeiten des österreichischen Blues, Rock und Kabarett. Sein Engagement für gesellschaftliche Vielfalt und Integration ist ebenso legendär wie seine Bühnenfigur Ostbahn Kurti. Resetarits bleibt für generationsübergreifende Musik und soziale Projekte bekannt.
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Voodoo Jürgens
Einleitung & Überblick
Voodoo Jürgens (bürgerlich David Öllerer, *1983 in Tulln) ist ein herausragender Vertreter des neuen Austropop. Berühmt ist er für seine schwarzhumorigen, dialektalen Lieder und seinen Kultstatus als Liedermacher, Schauspieler und Maler[fetch_url:2].
Biografie & Geschichte
Aufgewachsen in Tulln, später Wien. Nach abgebrochenen Ausbildungen wurde er Friedhofsgärtner, blieb aber Musiker (u.a. bei Die Eternias). Ab 2014 Solokarriere als Voodoo Jürgens, 2016 Durchbruch mit „Heite grob ma Tote aus“ und Charterfolg „Ansa Woar“[fetch_url:2].
Musikstil & Einflüsse
Kombiniert Liedermachertradition mit Austropop, Wiener Schmäh, Folk und schwarzem Humor. Beeinflusst von Ernst Molden, Der Nino aus Wien und Udo Jürgens (Namensreferenz)[fetch_url:2].
Diskografie
- 2016: Ansa Woar
- 2019: 'S klane Glücksspiel
- 2022: Wie die Nocht noch jung wor
- 2025: Wien bei Nacht (Live)
- Wichtige Singles: „Heite grob ma Tote aus“, „Gitti“, „Angst haums“, „Federkleid“
Albums & Mitwirkung bei Die Eternias: „Sold Out“, „King Young Star / Mouthflower“[fetch_url:2].
Bandmitglieder & Besetzung
- Voodoo Jürgens (Gesang, Gitarre)
- Haberer/Ansa Panier (wechselnde Musiker)
- Kollabos: Der Nino aus Wien, Eva Billisich, Marianne Mendt u.v.m.
Texte & Themen
Humor, Wiener Beislkultur, Tod, Milieu, Liebe und Wiener Alltag. Bekannt für ironische Sprüche wie „Heite grob ma Tote aus“[fetch_url:2].
Live-Auftritte & Tourneen
- Große Präsenz in österreichischen und deutschen Clubs und Festivals
- Shows: Donauinselfest, Wiener Stadthalle, mit Orchester
Auszeichnungen & Erfolge
- 3× Amadeus Austrian Music Award (u.a. Album und Alternative)
- Österreichischer Filmpreis 2024 für Titelfigur im Musikfilm „Rickerl“
- Chartplatzierung und Kritikerpreise[fetch_url:2].
Kulturelle Bedeutung & Einfluss
Symbolfigur des neuen Austropop, wichtigster Wiener Liedermacher der Gegenwart, auch als Schauspieler und bildender Künstler aktiv[fetch_url:2].
Trivia & Fakten
- Künstlername als Parodie auf Udo Jürgens
- Gelernter Konditor und Gärtner
- Malt selbst die Artworks seiner Alben
Zitate & Sprüche
- „Heite grob ma Tote aus.“
- „Federkleid, flieg ned fort...“
Medien & Rezeption
- Musikexpress, FM4, ORF, prominente Interviews und Podcasts, Soundtracks und TV-Auftritte
- Schauspielrollen u.a. in „Tatort“, „Rickerl – Musik is höchstens a Hobby“
Diskographie & Werke Überblick
- Alben als Solo und mit Die Eternias
- Zahlreiche Filmmusiken & Soundtracks
TV, Videos, Radiobeiträge, Konzertaufnahmen
Vorarlberg – Austropop, Pop & Szene: Macher:innen, Clubs, Medien
Pioniere & Szeneakteure
- Künstler:innen: Peter Mitterbauer (Songwriter), Matthias Schriefl (Jazz, Crossover), Lumineers (Pop/Indie Collective, Heimat: Bregenz), Reinhard Fendrich gastierte früh im "Casino Bregenz".
- Bands: Dschulsn (Dialektrap), Blood Sugar, King & Potter (Indie/Pop)
- Frühförderer: Szene um Spielboden Dornbirn (Sascha Marth, Musikförderung, Festival-Betreiber).
Labels, Studios & Initiativen
- Albedo Music (Jazz, Weltmusik, Singer-/Songwriter), Division4 Records (neue Popproduktionen, Indie-Bands)
- Tonstudios: Tonart Studios Lustenau, Sunhill Studios Feldkirch, Home Producernetzwerk (Land Recording Förderprogramm)
- Ländle-Sessions & Lautstark.at – Plattform für junge Bands
Legendäre Clubs, Bühnen & Festivals
- Spielboden Dornbirn (Hauptspielstätte für Indie, Pop, Austropop seit 1982)
- Conferences Feldkirch: Jazz, Interkultur, Pop & Urban Bereich
- Poolbar Festival Feldkirch (größtes Sommerfestival für Pop/Indie, regional & international)
- Frühere Treffpunkte: Rockhaus Bregenz, ProKonTra Hohenems, Remise Bludenz
Medien, Förderer & Regionalnetzwerke
- Medien: Vorarlberg Online, Neue Vorarlberger Tageszeitung, ORF Vorarlberg, Soundcloud, TikTok, Instagram für junge Bands
- Förderstellen: Land Vorarlberg Kulturförderung, Stadt Bregenz Kulturamt, Projektförderung Popularmusik
- Ländle-Pop Netzwerk (lautstark.at), Bandcontest "Sound@V", Vereine wie ProKonTra
Heute: Entwicklungen & Neue Generation
- Viele regionale Bands (Dschulsn, King & Potter, Blood Sugar u.a.) nutzen Social Media, Spotify Playlists und Poolbar Festival als Sprungbrett in AT/DE/CH
- Starker Fokus auf Indiepop, Crossover Jazz, neue Generation teils auf Mundart und neue Medien orientiert
- Intensiver Austausch mit Schweiz, Süddeutschland, vereinzelt Kooperationen mit Wien/Berlin
NO BROS
NO BROS war eine österreichische Pop-Rock- und New-Wave-Band aus Salzburg, die in den frühen 1980er Jahren aktiv war und insbesondere mit ihrem Song "Be My Friend" (1982) einen lokalen Hit landete. Die Band steht exemplarisch für die regionale Pop- und Rockmusikszene Österreichs in der Post-Punk-Ära. Ihre Single ist heute ein gesuchtes Sammlerstück.
Die Kult-Single
- A-Seite: Be My Friend (3:45) - Der Radio-Hit
- B-Seite: Nightrunner (4:10) - Düsterer Rocksong
Die einzige nennenswerte Veröffentlichung der Band. Typischer 80er Radio-Pop mit eingängigem Gitarrenriff und Synthesizer-Untermalung. Heute schwer zu finden und unter Sammlern begehrt.
Weblinks & Suchlinks für Sammler
🎵 Musik Hören (Vinyl Rips)
💿 Vinyl Kaufen & Sammeln
🔍 Archiv & Recherche
👥 Community & Foren
📻 Radio & Audio Archive
- Lokaler Fan in einem Forum
• "Austrian private press 1982"
• "Mondschein Records Salzburg"
• "NO BROS Nightrunner"
• "Salzburger Band 1980er"
• Tom Berger Salzburg (Frontmann)
Die zweite Single
"City Lights" / "Stay Awhile" (1983)
Die zweite und letzte Single der Band, ebenfalls auf Mondschein Records. Noch seltener als die erste. Stilistisch ähnlich, vielleicht etwas experimentierfreudiger. Auch diese Single ist ein extrem rares Sammlerstück.
- Label: Mondschein Records
- Format: 7" Vinyl Single
- Jahr: 1983
- Wert heute: Noch schwerer zu finden als "Be My Friend"
Amadeus Austrian Music Awards 2026 – Gewinner & Höhepunkte
Die Amadeus Austrian Music Awards 2026 wurden am 6. März in der Wiener Marx Halle vergeben. Insgesamt wurden 14 Trophäen an 13 Acts verliehen, durch den Abend führte Tom Neuwirth alias Conchita Wurst.
"Du, entschuldige": Peter Cornelius erhält Amadeus fürs Lebenswerk
Hauptkategorien
Album des Jahres – „bunt“ (folkshilfe)
Das Trio folkshilfe gewann mit seinem fünften Studioalbum „bunt“ den Preis für das Album des Jahres und setzte sich gegen starke Konkurrenz aus Pop und Austropop durch.
Ö3 Song des Jahres – „Zweifelturm“ (Pizzera & Jaus)
Pizzera & Jaus holten mit ihrem Hit „Zweifelturm“, der monatelang die heimischen Charts dominierte, den Publikumspreis für den Ö3‑Song des Jahres.
FM4 Award – NENDA
Rapperin NENDA gewann den FM4 Award, der wie üblich bereits vor der Gala durch ein Hörervoting entschieden wurde, und nahm ihre erste Amadeus‑Trophäe mit nach Hause.
oeticket Live‑Act des Jahres – Seiler und Speer
Seiler und Speer wurden für ihre energiegeladenen Shows und ihr großes Jubiläumskonzert als Live‑Act des Jahres ausgezeichnet.
AKM/AUME Songwriter:in des Jahres – Caro Fux („Aff im Kopf“)
Caro Fux erhielt den Songwriter‑Preis für den Song „Aff im Kopf“, den sie gemeinsam mit Tamara Olorga und Ricardo Bettiol geschrieben hat.
Genre-Gewinner:innen
Pop/Rock – Seiler und Speer
Neben dem Live‑Preis holten Seiler und Speer auch die Trophäe in der Kategorie Pop/Rock.
Alternative – OSKA
Singer‑Songwriterin OSKA verteidigte ihren Vorjahrestitel in der Kategorie Alternative.
Electronic/Dance – Parov Stelar
Parov Stelar wurde erneut für seine international erfolgreiche Mischung aus Electro‑Swing und Club‑Sound ausgezeichnet.
Hard & Heavy – Vulvarine
Die Band Vulvarine gewann in der Sparte Hard & Heavy und sorgte auch live für eines der lautesten Highlights des Abends.
Hip Hop/Urban – RAF Camora
RAF Camora setzte seine Erfolgsgeschichte fort und holte einen weiteren Amadeus in der Kategorie Hip Hop/Urban.
Jazz/World/Blues – 5/8erl in Ehr’n
Die Neo‑Wienerlied‑Formation 5/8erl in Ehr’n wurde in der Kategorie Jazz/World/Blues ausgezeichnet.
Schlager/Volksmusik – Melissa Naschenweng
Melissa Naschenweng gewann erneut den Preis in der Kategorie Schlager/Volksmusik und bleibt damit eine fixe Größe im Genre.
Lebenswerk & Show
Lebenswerkpreis – Peter Cornelius
Der Amadeus für das Lebenswerk ging an Austropop‑Legende Peter Cornelius, der für sein jahrzehntelanges Schaffen und Klassiker wie „Reif für die Insel“ geehrt wurde.
Live-Auftritte & Programm
Unter dem Motto „All Eyes on Music“ traten u.a. Alexander Eder, Bibiza, Esther Graf & NESS, Ina Regen, Lemo, Lena Schaur, NENDA, PÄM, Vicky und Vulvarine auf und zeigten die stilistische Bandbreite der heimischen Musikszene.
Weitere Infos und alle Gewinner:innen im Detail findest du hier:
Die Gewinner:innen der Amadeus Austrian Music Awards 2026 – mica
Amadeus Awards 2026 – News.at
Alle Gewinner – Heute.at
Christina Stürmer
Einleitung & Überblick
Christina Stürmer (*1982, Linz) gilt seit ihrem Durchbruch bei Starmania als erfolgreichste österreichische Pop-Rock-Sängerin und prägende Vertreterin des modernen Austropop[web:1].
Biografie & Geschichte
Geboren am 9. Juni 1982 in Altenberg bei Linz. Startete als Zweitplatzierte beim ORF-Format Starmania 2003, entwickelte sich zur Dauerbrennerin in den österreichischen Charts und zur international tourenden Künstlerin[web:1][web:3][web:8].
Gründungsjahr und Herkunft: Aktiv seit 2003, Herkunft: Linz/Altenberg (Oberösterreich)[web:1][web:4].
Musikstil & Einflüsse
Stürmers Musik bewegt sich zwischen Mainstream-Pop, Deutschrock und modernem Austropop – beeinflusst u.a. von Sportfreunde Stiller und Avril Lavigne. Die Texte behandeln aktuelle Themen, Alltagsbeziehungen und philosophische Grundfragen, meist lebensnah und unprätentiös[web:1][web:14].
Diskografie & Werke
- 2003: Freier Fall
- 2004: Soll das wirklich alles sein?
- 2006: Lebe lauter
- 2009: In dieser Stadt
- 2010: Nahaufnahme
- 2013: Ich hör auf mein Herz
- 2016: Seite an Seite
- 2018: Überall zu Hause
Sämtliche Alben mehrfach mit Platin/Golf ausgezeichnet und wochenlang auf Top-Positionen der österreichischen Charts[web:1].
Bandmitglieder & Besetzung
- Oliver Varga (Gitarre)
- Klaus Pérez-Salado (Schlagzeug)
- Mathias Simoner (seit 2009, Gitarre/Keyboards)
- Rue Kostron (seit 2012, Bass)
- Ehemalige: Hartmut „Hardy“ Kamm, Gwenael Damman[web:1]
Texte & Themen
Die Lieder thematisieren Liebe, Beziehungen, Alkohol, Frieden, Tod, Vergänglichkeit und persönlichen Alltag – immer greifbar und direkt[web:1][web:14].
Live-Auftritte & Tourneen
Regelmäßige Touren durch Österreich, Deutschland und die Schweiz, große Live-Produktion mit Band – zuletzt „Seite an Seite“ Tour und EP-Show „Zu Hause“[web:2][web:11][web:14].
Auszeichnungen & Erfolge
- Mehrfacher Amadeus Austrian Music Award (Album, Single, KünstlerPop/Rock, Download)
- Echo Pop, Goldene Stimmgabel, Bravo Otto, DIVA-, Radio Regenbogen Award
- Dauerhaft Top-Künstlerin und mehrfach meistgespielter österreichischer Act[web:1]
Kulturelle Bedeutung & Einfluss
Christina Stürmer hat eine neue Welle des Austropop ausgelöst und zahlreiche Acts inspiriert. Sie gilt als „Mädchen von nebenan“, die Musikszene und Medien seit zwei Jahrzehnten prägt – unverwechselbar, bodenständig[web:1].
Trivia & interessante Fakten
- Verglichen mit Avril Lavigne.
- Mitglied bei Prominenten-Millionenshow.
- Pionierin für modernen Pop in Österreich.
Zitate & Sprüche
- „Ich höre auf mein Herz.“
- „Lebe lauter!“
Medien & Rezeption
Präsentation in TV-Sendungen, Radiobeiträgen (ORF, Ö3, Starmania), zahlreiche Konzertaufnahmen und Musikvideos[web:5][web:14].
- Starmania (ORF)
- Ö3-Soundcheck
- Konzertmitschnitte „Lebe lauter“, „Seite an Seite“
- EP-Videos und Offizielle Musikvideos auf YouTube
Diskographie im Überblick
- Alle Studio- und Best-of-Alben
- Sämtliche Top-Singles: „Ich lebe“, „Nie genug“, „Millionen Lichter“, „Scherbenmeer“, „Vorbei“
Videos, TV, Radiobeiträge, Konzertaufnahmen
Manuel Hora
Einleitung & Überblick
Manuel Hora ist ein bekanntes Mitglied der Wiener Musik- und Theaterszene, u.a. als Musiker, Komponist und Theatermusiker aktiv. Bekanntheit erlangte er als Pianist und Arrangeur in verschiedenen Bands und Theaterproduktionen[web:41].
Biografie & Geschichte
Manuel Hora ist seit den 2000er Jahren musikalisch in Wien sehr präsent. Mitwirkung bei Theaterstücken, in Jazz-, Pop- und Rock-Formationen. Zusammenarbeit mit namhaften Ensembles, Komposition für Bühne, Film und TV[web:41].
Gründungsjahr/Herkunft: ca. 2000, Wien[web:41].
Musikstil & Einflüsse
Stilistisch sehr vielseitig: Jazz, Pop, Liedermacher, Theatermusik und Chanson. Starke Einflüsse durch Klassik, Wienerlied, Folk und improvisierte Musik[web:41].
Diskografie & Werke (Auswahl)
- zahlreiche Theaterproduktionen/Kollektive
- Kollaborationen mit Wiener Liedermacher:innen
- Film- und Bühnenmusiken
Genauere Diskografie bitte je nach Projekt (z.B. Theater-Archiv) recherchieren[web:41].
Bandmitglieder & Besetzung
Meist als Einzelkünstler, häufig aber Teil von Ensembles und als Pianist/Kollaborateur
Texte/Themen
Je nach Projekt: Zwischen klassisch, modern, experimentell, oft auch politisch, gesellschaftskritisch oder humorvoll[web:41].
Live-Auftritte & Projekte
- Theaterhäuser Wien, Freie Szene
- Jazz- und klassische Konzertsäle
- Wienerlied- und Kabarettabende
Auszeichnungen & Erfolge
- Preis der Stadt Wien (Ensembles)
- Teilnahme an Festivalproduktionen
Kulturelle Bedeutung
Manuel Hora symbolisiert die Vielseitigkeit und Grenzgänge der Wiener Musikszene zwischen Theater, Jazz, Poetry und Lied[web:41].
Trivia & Fakten
- Mitglied und Arrangeur vieler Musikprojekte
- Unterrichtet auch Musik und Improvisation
Zitate/Sprüche
- „Jede Musik ist Theater.“
Medien & Rezeption
- Porträts in Musik- und Theatermagazinen
- FM4, Ö1 Features
Links und Suchmöglichkeiten
Juliette Khalil - Künstlerpräsentation
Einleitung und Überblick
Juliette Khalil ist eine österreichische Sopranistin, Opern- und Musicaldarstellerin, die seit 2015 festes Ensemblemitglied der Volksoper Wien ist. Geboren in Wien, hat sie sich durch ihre vielseitigen Auftritte in Oper, Operette und Musical einen Namen gemacht. Sie verbindet klassische Gesangstechnik mit moderner Interpretation und ist bekannt für ihre starke Bühnenpräsenz sowie Engagements in Konzerten und besonderen Events, wie dem Singen der österreichischen Nationalhymne beim Formel-1-Grand-Prix 2023. Ihre Karriere umfasst Rollen in klassischen Werken wie Die Zauberflöte und modernen Produktionen, und sie ist auch in symphonischen Crossovers aktiv.
Biografie und Geschichte
Juliette Khalil wurde in Wien geboren und wuchs in einer musikalischen Umgebung auf. Bereits als Kind stand sie auf der Bühne der Wiener Staatsoper und sammelte wertvolle Erfahrungen. Ihre Biografie ist geprägt von einer Leidenschaft für das Musiktheater, das sie als Medium sieht, das Emotionen weckt, zum Nachdenken anregt und gesellschaftliche Themen anspricht – alles außer Langweiligkeit.
Gründungsjahr und Herkunft
Als Solokünstlerin gibt es kein „Gründungsjahr“ im Sinne einer Band, aber ihre professionelle Karriere begann um 2011 mit dem Studium. Sie stammt aus Wien, Österreich, und hat libanesische Wurzeln durch ihren Nachnamen, was jedoch nicht explizit in Quellen thematisiert wird. Ihre Herkunft in Wien prägt ihre Verbindung zur österreichischen Operntradition.
Musikstil und Einflüsse
Juliette Khalils Stil umfasst klassische Oper, Operette und Musical. Einflüsse reichen von Mozart (Die Zauberflöte) über Offenbach (Orpheus in der Unterwelt) bis zu Broadway-Musicals wie My Fair Lady oder West Side Story. Sie integriert popsymbiotische Elemente, wie in Kollaborationen mit Seiler und Speer im Red Bull Symphonic Concert. Ihre Stimme ist eine lyrische Sopran, geeignet für leichte, agile Rollen mit emotionaler Tiefe.
Diskografie
Juliette Khalil hat an mehreren Aufnahmen mitgewirkt, hauptsächlich Live-Mitschnitte aus der Volksoper Wien:
- Red Bull Symphonic (Live) – Kollaboration mit Seiler und Speer.
- A schware Partie 25 - Ernst-Happel-Stadion in Wien (Live).
- Brigadoon (Complete Live Recording Volksoper Wien 2021) – Als Fiona.
Weitere Tracks auf Spotify: „Barcelona (Extended Version)“ mit Benjamin Oeser, „Girl in 14G“ mit der Beethoven Philharmonie. Monatlich hört sie etwa 19.000 Zuhörer auf Spotify.
Diskografie und Werke im Überblick
| Album/Werk | Jahr | Rolle/Beitrag | Plattform |
|---|---|---|---|
| Red Bull Symphonic (Live) | 2023 | Gesang in Crossover-Stücken | Spotify |
| Brigadoon | 2021 | Fiona | Spotify, Deezer |
| A schware Partie 25 | Unbekannt | Mitwirkung | Spotify |
| Barcelona (Extended) | 2022 | Duett mit Benjamin Oeser | YouTube, Spotify |
| Girl in 14G | 2023 | Solo mit Beethoven Philharmonie | YouTube |
Bandmitglieder und Besetzung
Als Solokünstlerin tritt Juliette Khalil oft in Ensembles auf, wie dem der Volksoper Wien. Sie arbeitet mit Orchestern wie der Beethoven Philharmonie oder der LJBO Steiermark zusammen. In Produktionen teilt sie die Bühne mit Kollegen wie Ruth Brauer-Kvam (Follies) oder Benjamin Oeser. Keine feste Band, da sie im Opern- und Musicalbereich aktiv ist.
Texte und Themen
Ihre Rollen thematisieren oft Liebe, Abenteuer und gesellschaftliche Konflikte, z.B. in Die Csárdásfürstin (Stasi) über Standesunterschiede oder Anne Frank (Titelrolle) über Geschichte und Menschlichkeit. Texte stammen aus klassischen Libretti, ergänzt durch moderne Adaptionen. Themen: Emotionale Tiefe, Humor und Kritik an Gesellschaftsnormen.
Live-Auftritte und Tourneen
Juliette Khalil tritt regelmäßig an der Volksoper Wien auf, z.B. in Die Zauberflöte (Papagena), My Fair Lady (Eliza). Internationale Konzerte, darunter das Red Bull Symphonic Concert im Wiener Konzerthaus 2023. Erstes Solo-Konzert 2023 im Konzerthaus. Auftritt beim F1 Grand Prix Spielberg 2023 (Nationalhymne). Tourneen umfassen Sommerfestivals wie den Wiener Opernsommer (Don Giovanni als Zerlina).
Auszeichnungen und Erfolge
- 2014: Erster Preis beim Walter-Jurmann-Gesangswettbewerb.
- Erfolge: Permanentes Engagement an der Volksoper seit 2015, Millionenpublikum beim F1-Event, gefeierte Auftritte in symphonischen Crossovers.
Kulturelle Bedeutung und Einfluss
Juliette Khalil trägt zur Erneuerung des Wiener Musiktheaters bei, indem sie klassische Werke mit zeitgenössischen Elementen verbindet. Sie macht Oper zugänglicher, z.B. durch Pop-Oper-Crossovers, und inspiriert junge Künstler durch ihre Vielseitigkeit. In Wien symbolisiert sie die Tradition der Staatsoper, erweitert um moderne Genres.
Trivia und interessante Fakten
- Als Kind sang sie Cupido in Venus und Adonis an der Wiener Kammeroper (2004).
- Verheiratet seit 2022 mit Benjamin Oeser, einem Kollegen aus der Volksoper.
- Trat in einer Jacques-Offenbach-Collage in Bad Ems auf.
- Sang „Girl in 14G“ – ein Stück, das 14 Musikstile in einem Song vereint.
Aussagen Sprüche
- Über das Publikum: „Jeder Lacher, jede Träne und jeder Applaus machen einen Theaterabend unvergesslich und füllen ihn mit notwendigen Emotionen.“
- Über Musiktheater: „Es soll zum Nachdenken anregen, berühren, schockieren, zum Lachen und Weinen bringen, vom Alltag ablenken und auf gesellschaftliche Probleme aufmerksam machen – alles, außer langweilig zu sein.“
Medien und Rezeption
Juliette Khalil wird als „Volksoper-Star“ gefeiert, der für herausragende Leistungen als Sängerin und Schauspielerin bekannt ist. Rezeption: Positive Kritiken für ihre Rollen, z.B. in Brigadoon oder Die Csárdásfürstin. Medienpräsenz: Auftritte in TV (z.B. F1-Übertragung), YouTube-Videos mit Tausenden Views.
TV Sendungen, Videos, Radiobeiträge, Konzertaufnahmen
- TV: Österreichische Nationalhymne beim F1 Grand Prix 2023 (live übertragen).
- Videos: „Barcelona (Extended)“ (YouTube, 2022), „Girl in 14G“ (YouTube, 2023), „Ala bin / Ruaf mi ned au“ (Red Bull Video).
- Konzertaufnahmen: Red Bull Symphonic, Volksoper@Home (Sinatra-Song, 2020).
- Interviews: Wenige öffentliche, aber in Volksoper-Programmen und auf ihrer Ensemble-Seite.
Weblink
- Offizielle Website: Profil auf Volksoper Wien
Links zu Sozialen Medien
- YouTube: YouTube-Suche
- Instagram: Instagram (Privat oder inaktiv)
- Twitter/X: Twitter/X-Suche
- Spotify: Spotify
- Apple Music: Apple Music-Suche
- Bandcamp: Bandcamp-Suche
- TikTok: TikTok-Suche
- Facebook: Facebook
Musik, Interviews, Berichte und relevanter Content
- Interviews: Auf Volksoper-Seite (z.B. über Rollen und Theater).
- Berichte: In Opern-Magazinen wie Bachtrack (über Brigadoon).
- Aktueller Content: Wiener Opernsommer 2025
Suchlinks zu aktuellem Content
- Google: Google-Suche
- Google Bilder: Google Bilder
- Soundcloud: Soundcloud-Suche
- YouTube: YouTube-Performances
- Twitter/X: Twitter/X-Suche
- Spotify: Spotify-Suche
- Apple Music: Apple Music-Suche
- Bandcamp: Bandcamp-Suche
- Instagram/TikTok: Instagram-Suche, TikTok-Suche
Einleitung und Überblick
Manfred Sucher ist ein steirischer Singer-Songwriter, der als „später Debütant“ mit sehr persönlichen, textorientierten Liedern zwischen Austropop, Folk und Americana in Erscheinung tritt. Er verbindet englischsprachige Roots (Bob Dylan, Stephen Foster, Bruce Springsteen) mit aktueller Dialekt- und Songpoesie aus der Südoststeiermark.
Biografie und Geschichte
Sucher stammt aus der Südoststeiermark (Raum Fehring) und war viele Jahre als Musiker und Musikliebhaber aktiv, bevor er sich entschloss, eigene Songs professionell aufzunehmen. Im April 2024 veröffentlichte er mit „Alles hat sei Zeit“ sein erstes Soloalbum – ein bewusst spätes Debüt, das er als Ergebnis langer Reifezeit und Lebenserfahrung versteht.
Ende 2024 stellte er das Album bei einer CD-Präsentation am Kulmberg (Gemeinde Tieschen) mit Band vor und erhielt in der Region sehr positives Echo. Parallel dazu begann er an seinem zweiten Album zu arbeiten; die Aufnahmen wurden 2025 abgeschlossen, das zweite Album erschien am 3. November 2025 auf allen gängigen Streaming-Plattformen.
Gründungsjahr und Herkunft
Als eigenständiger Solokünstler tritt Manfred Sucher seit 2024 klar in Erscheinung – mit Veröffentlichung seines Debütalbums „Alles hat sei Zeit“. Seine musikalische Heimat ist die Steiermark, konkret der Raum Fehring/Südoststeiermark, von wo aus er Konzerte in der Region und darüber hinaus spielt.
Musikstil und Einflüsse
Musikalisch bewegt sich Sucher zwischen Liedermacherei, Folk, Americana und klassischem Singer-Songwriter-Pop mit starkem Textfokus. Akustische Gitarre, ruhiger, klarer Gesang und sparsame Arrangements dominieren; der Sound ist bewusst „handgemacht“ und transparent.
Einflüsse sind deutlich Bob Dylan, Bruce Springsteen und traditionelle amerikanische Songschreiber wie Stephen Foster – was sich auch darin zeigt, dass er Springsteens „No Surrender“ und einen Foster-Song von 1854 interpretiert. Gleichzeitig verankert er seine Musik im österreichischen Kontext durch Dialekt und Themen aus seiner unmittelbaren Lebenswelt.
Diskografie
- Album 1: „Alles hat sei Zeit“ – Debütalbum, veröffentlicht am 26. April 2024.
- Album 2: (Titel noch nicht offiziell genannt) – erschienen am 3. November 2025, mit 9 deutschsprachigen und 3 englischsprachigen Songs, darunter:
- ein Bob-Dylan-Cover,
- ein zeitloser Stephen-Foster-Song aus 1854,
- weitere Eigenkompositionen in Dialekt und Hochdeutsch.
- Einzeltitel / Streaming-Auswahl:
- „Hard Times Come Again No More“ (Stephen-Foster-Song, Interpretation von Sucher)
- „Nothing at All“ (englische Eigenkomposition)
- weitere Albumtracks laut Streamingdiensten.
Streaming-Übersicht:
Manfred Sucher auf Apple Music
Linktree mit Streaming-Links
Bandmitglieder und Besetzung
Manfred Sucher tritt häufig solo mit Gitarre auf, arbeitet jedoch für Präsentationen und besondere Abende mit weiteren Musikern zusammen. Bei der Debütalbum-Präsentation und Kulturabenden wird er von befreundeten Musiker:innen (z. B. an Gitarre und Bass) begleitet.
Für manche Veranstaltungen sind Kooperationen dokumentiert, etwa gemeinsame Abende mit Werner Poglits (Duo-Abend) oder Beteiligung an regionalen Austropop-Formaten und Sessions.
Texte und Themen
Seine Texte kreisen um Lebensphasen, Zeit, Vergänglichkeit, soziale Fragen und persönliche Erfahrungen. Der Titel „Alles hat sei Zeit“ verweist bereits darauf, dass es um Lebensabschnitte, Geduld, Verluste und Hoffnungen geht – ruhig, reflektiert und ohne Pathos erzählt.
Veranstalter beschreiben seine Songs als Lieder, „die nicht nur unterhalten wollen, sondern auch etwas zu sagen haben“. Die Mischung aus Dialekt, klaren Bildern und Verweisen auf große Songwriter-Traditionen verleiht seinen Texten eine universelle, aber dennoch stark persönliche Note.
Live-Auftritte und Tourneen
Manfred Sucher spielt vor allem in der Steiermark und in angrenzenden Regionen: Kulturabende, kleine Clubs, Höfe und besondere Veranstaltungsorte. Beispiele sind Auftritte bei „Die Brücke“, beim „KULTUR Abend mit Manfred Sucher“ oder auf dem Kulmberg.
Seine Konzerte werden als intensive, intime Abende beschrieben, in denen er seine Songs mit Geschichten und Hintergründen verbindet. Im Mittelpunkt stehen die Texte und der direkte Austausch mit dem Publikum, nicht Showeffekte.
Auszeichnungen und Erfolge
Große nationale Preise oder Chartauszeichnungen sind bisher nicht dokumentiert; Sucher arbeitet bewusst als unabhängiger, regional verwurzelter Künstler. Der Erfolg seiner Musik zeigt sich in der Resonanz bei Konzerten, positiven Berichten in Regionalmedien und wachsender Präsenz auf Streaming-Plattformen.
Presseberichte über seine CD-Präsentationen heben die Begeisterung des Publikums und die emotionale Wirkung seiner Songs hervor – ein Zeichen für organisch wachsenden Erfolg abseits des Mainstreams.
Kulturelle Bedeutung und Einfluss
Manfred Sucher steht für eine neue Welle regionaler Singer-Songwriter, die internationale Songwriter-Tradition mit österreichischer Dialekt- und Austropopkultur verbinden. Er stärkt die Südoststeiermark als musikalische Region, in der eigene Geschichten und lokale Identität im Vordergrund stehen.
Seine Haltung, explizit „kleine, unbekannte Künstler“ zu unterstützen und zu ermutigen, passt zur aktuellen Debatte um Vielfalt und faire Aufmerksamkeit in der Musikszene.
Trivia und interessante Fakten
- Er veröffentlicht bewusst sowohl englische als auch deutschsprachige Songs, um seine musikalischen Wurzeln im amerikanischen Songwriting sichtbar zu halten.
- Auf seinem zweiten Album kombiniert er ein Bob-Dylan-Cover mit einem Stephen-Foster-Song von 1854 – eine seltene Verbindung von moderner und historischer Songtradition.
- Sein Debüt erschien relativ spät im Leben, was seinen Texten eine besondere Tiefe und biografische Dichte gibt.
Aussagen und Sprüche
Auf seiner Website appelliert er an Hörerinnen und Hörer, ihre Begeisterung für „ehrliche Musik“ zu bewahren und vor allem auch kleine, unbekannte Künstler zu unterstützen, weil es ohne sie irgendwann keine großen mehr geben würde. Dieser Gedanke zieht sich durch seine Kommunikation und ist ein Kern seiner künstlerischen Haltung.
Medien und Rezeption
Regionale Medien berichten positiv über seine Auftritte und betonen, dass er das Publikum mit authentischen, tiefgehenden Songs begeistert. Kulturveranstalter stellen in ihren Ankündigungen die nachdenkliche, aber zugängliche Art seiner Lieder in den Vordergrund.
Diskografie und Werke im Überblick
- Album: „Alles hat sei Zeit“ (2024 – Debüt, überwiegend deutschsprachige Songs).
- Album: Zweites Album (2025 – 9 Songs auf Deutsch, 3 auf Englisch, inkl. Dylan- und Foster-Cover).
- Streaming-Titel (Auswahl): „Hard Times Come Again No More“, „Nothing at All“ u. a.
- Covers & Liveclips: „No Surrender“ (Bruce-Springsteen-Cover) in Online-Foren und Social-Media-Clips.
TV-Sendungen, Videos, Radiobeiträge, Konzertaufnahmen
Der mediale Fokus liegt bisher auf Regionalberichten, Eventseiten und Social-Media-Posts; überregional bekannte TV-Features sind noch rar. Konzertmitschnitte und Clips, etwa von CD-Präsentationen und Kulturabenden, sind über seine Kanäle und den Linktree erreichbar.
Weblink
Offizielle Website und zentrale Links:
Links zu Suche, Social Media & Plattformen
- Apple Music: Manfred Sucher auf Apple Music
- YouTube-Suche: „Manfred Sucher“ auf YouTube
- Google Websuche: Google-Suche „Manfred Sucher Singer-Songwriter“
- Google Bilder: Google-Bildersuche „Manfred Sucher Musiker“
- SoundCloud (Suche): Suche „Manfred Sucher“ auf SoundCloud
- Bandcamp (Suche): Suche „Manfred Sucher“ auf Bandcamp
- X / Twitter (Suche): Suche „Manfred Sucher“ auf X
Amadeus Awards 2026: folkshilfe, Seiler & Speer und Pizzera & Jaus räumen ab
In der Wiener Marx Halle wurden bei den Amadeus Austrian Music Awards 2026 u.a. folkshilfe („bunt“), Seiler & Speer (Pop/Rock & Live‑Act) und Pizzera & Jaus („Zweifelturm“) ausgezeichnet – dazu Genre‑Siege für Parov Stelar, Vulvarine, RAF Camora, 5/8erl in Ehr’n und Melissa Naschenweng.
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Soap&Skin
Einleitung & Überblick
Soap&Skin ist das Projekt der 1990 in Gnas geborenen Anja Plaschg. Sie zählt zu den faszinierendsten Stimmen des Artpop, vereint Klassik, Elektronik und Dramatik[fetch_url:2].
Biografie & Geschichte
Frühe musikalische Förderung – mit sechs Klavier-, später Geigenunterricht, Teenagerjahre zwischen Land und Kunstszene. Mit 18 erstes Album, internationale Erfolge mit *Lovetune for Vacuum* und *Narrow*. Zusammenarbeit u.a. mit John Cale und Patti Smith. Plaschg ist auch als Theater- und Filmschauspielerin bekannt. Seit 2013 Mutter, lebt in Wien und der Südoststeiermark[fetch_url:2].
Musikstil & Einflüsse
Mischung aus Experimentalelektronik, Klassik, Avantgarde und Pop. Inspiration u.a. von Xiu Xiu, Cat Power, Aphex Twin, Rachmaninow, Björk, Nico. Ihre Werke kreisen oft um Tod, Trauer, Verletzlichkeit und Seelenlandschaften[fetch_url:2].
Diskografie & Werke (Auswahl)
- Lovetune for Vacuum (2009)
- Narrow (2012)
- From Gas to Solid/You Are My Friend (2018)
- Originalsoundtracks zu „Des Teufels Bad“ (2024), „Sicilian Ghost Story“
- Torso (2024)
- Wichtige EPs: Untitled (2008), Sugarbread (2013)
- Bekannte Songs: Mr. Gaunt PT 1000, Me and the Devil, Spiracle, Goodbye
Texte & Themen
Themen: Tod, Trauerarbeit, Innerlichkeit, weibliche Identität, Einsamkeit, Soundtrack diverser Theater-, Film- und TV-Produktionen, z.B. Netflix-Serie „Dark“ (Titelmusik „Goodbye“)[fetch_url:2].
Live-Auftritte & Projekte
- Live auf großen Festivals weltweit (z.B. Elbphilharmonie, Holland Festival, Wiener Heldenplatz)
- Regelmäßige Theater-, Opern- und Filmprojekte
Auszeichnungen & Erfolge
- European Border Breakers Award 2010
- Amadeus Award Kategorie „Alternative/Rock“ (2009)
- Österreichischer Filmpreis 2024 (beste Hauptrolle, beste Musik)
- David di Donatello Nominierung (Film „Sicilian Ghost Story“)
- Zahlreiche Kritikerpreise
Kulturelle Bedeutung & Einfluss
Soap&Skin wird als „größte Hoffnungsträgerin der österreichischen Popmusik“ gehandelt, prägt das Crossover von Kunstmusik, Pop und Performance international[fetch_url:2].
Trivia & Fakten
- Komponierte Musik für Burgtheater Wien, Salzburger Festspiele, Elbphilharmonie Hamburg
- Brach zwei Kunststudien ab, lebte zwischen Bauernhof, Akademie und Großstadt
- Titelsong „Goodbye“ für „Dark“, „Me and the Devil“ in „Breaking Bad“ genutzt
Zitate & Sprüche
- „Ich mag es, kaputt zu sein. Musik konfrontiert mich mit meinem eigenen Scheitern – und das ist Freiheit.“
Medien & Rezeption
- Umfassende Rezensionen in Musikexpress, FM4, Die Presse, Spex
- Zahlreiche Portraits in Print, Radio, TV (u.a. Arte, ORF, DRS)
Diskographie & Werke Überblick
- Studioalben, EPs, Soundtracks, zahlreiche Kollaborationen
TV, Videos, Radiobeiträge, Konzertaufnahmen
Kommando Elefant
Einleitung & Überblick
Kommando Elefant wurde 2007 in Wien gegründet und ist eine Indie-Pop- & Indie-Rock-Band, die für ihre ironischen, erzählerischen Texte und eingängigen Melodien bekannt ist[web:44][web:45].
Biografie & Geschichte
Die Band veröffentlichte seit 2008 mehrere Alben, feierte Achtungserfolge mit „Wenn das der Volksmusikantenstadl wüsste“ und tourte ausgiebig durch Österreich und Deutschland[web:44][web:45].
Gründungsjahr/Herkunft: 2007, Wien[web:44].
Musikstil & Einflüsse
Indie-Pop, Indie-Rock, oft mit elektronischen Elementen und humorvollen, gesellschaftskritischen Texten[web:44][web:45].
Diskografie
- 2008: Das Ende vom Guten ist das Böse
- 2009: Schlafen gehen ist gegen meine Religion
- 2012: Scheitern als Show
- 2015: Dauerwelle haifisch
- 2017: Seltene Elemente
- 2020: Aliens & Schakale
Bandmitglieder
- Alfred J. Schmid (Gesang, Gitarre)
- Michael Tiefenbacher (Schlagzeug)
- Norbert Wally (Keyboard, Gitarre)
- wechselnde Gastmusiker
Texte & Themen
Ironische Gesellschaftsbilder, Alltag, Sehnsucht, schräger Humor, Kritik an Popkultur und Medien[web:44][web:45].
Live & Tourneen
- Clubshows und Festivalauftritte AT/DE
- FM4 Soundpark Acts
Auszeichnungen & Erfolge
- FM4 Soundpark-Tipp
- Erfolgreiche Airplay-Rotationen
Kulturelle Bedeutung
Wichtige Szene-Band für modernen österreichischen Indiepop, Einflüsse auf Szene Wien/Berlin/Leipzig[web:44][web:45].
Trivia & Fakten
- Bandname ist bewusste Überspitzung
- Bekannt für humorvolle Social Media-Präsenz
Zitate & Sprüche
- „Scheitern als Show.“
- „Schlafen gehen ist gegen meine Religion.“
Medien & Rezeption
- FM4, The Gap, Indiecharts.at, regelmäßige Konzertstreams
Links und Suchmöglichkeiten
Adi Jüstel - Künstlerpräsentation
Einleitung und Überblick
Adi Jüstel ist ein österreichischer Jazz-Musiker, Bandleader, Pianist, Trompeter und Sänger aus Salzburg. Geboren 1939 in Wagrain, feierte er 2024 seinen 85. Geburtstag mit einem Jubiläumskonzert. Er ist bekannt für seine Latin Swing Express Band und seine langjährige Förderung der Jazzszene in Salzburg durch Konzerte und Jam-Sessions. Seine Karriere umspannt über 70 Jahre Bühnenpräsenz, kombiniert mit seiner Rolle als Hotelier und Konzertpromoter.
Biografie und Geschichte
Adi Jüstel wurde als eines von sieben Kindern in einer musikalischen Familie geboren. Er wuchs mit US-amerikanischem Jazz auf, beeinflusst durch Soldaten nach dem Krieg. Er lernte Trompete, Klavier und Orgel und begann früh mit Auftritten. Er leitete Jazzkeller in Salzburg und gründete Bands, die bis heute aktiv sind. Neben der Musik war er Hotelier (z.B. Hotel Zur Blauen Gans). 60 61
Gründungsjahr und Herkunft
Geboren am 8. September 1939 in Wagrain, Salzburg, Österreich. Seine professionelle Karriere begann in den 1950er Jahren. Er gründete die Latin Swing Express um 1974 und ist seitdem in Salzburg ansässig.
Musikstil und Einflüsse
Adi Jüstels Stil ist geprägt von Swing, Latin Jazz und traditionellem Jazz. Einflüsse umfassen Künstler wie Louis Armstrong, Ella Fitzgerald, Monty Alexander und lokale Musiker. Er mischt Swing mit lateinamerikanischen Rhythmen und integriert Elemente aus Blues und Bossa Nova.
Diskografie
Adi Jüstel hat zahlreiche Alben mit seinen Bands veröffentlicht, hauptsächlich Live-Aufnahmen und Studioalben im Jazz-Genre. Einige sind vergriffen, aber verfügbar auf Plattformen wie Discogs.
Diskografie und Werke im Überblick
| Album/Werk | Jahr | Rolle/Beitrag | Plattform |
|---|---|---|---|
| Just for You (Adi Jüstel Quartett) | Unbekannt | Piano, Vocals | Vergriffen |
| Walking on a Rainy Day (Adi Jüstel Quintett) | Unbekannt | Piano, Vocals | Vergriffen |
| Mexicano Blues (Adi Jüstel Quartett) | Unbekannt | Piano, Vocals | Vergriffen |
| Musik Grenzenlos | 2012 | Band Leader | CD |
| 50 Jahre Adi Jüstel Latin Swing Express | 2024 | Band Leader | Live |
Bandmitglieder und Besetzung
Adi Jüstel leitet die Latin Swing Express mit wechselnden Mitgliedern wie Manfred Capello, Franz Lhota, Eugen Willi Horn, Paul Kotek, Luigi Thurner. In Sessions treten Gäste wie Dietmar Küblböck (Trombone) und Francesca Hart auf. Das Original Salzburg Swing Orchestra ist eine weitere Formation.
Texte und Themen
Als Jazz-Musiker interpretiert Adi Jüstel Standards wie "Autumn Leaves", "On The Sunny Side Of The Street" oder Tribute an Ella Fitzgerald und Louis Armstrong. Themen drehen sich um Liebe, Leben und Jazz-Traditionen, oft instrumental oder mit scat-Gesang.
Live-Auftritte und Tourneen
Regelmäßige Auftritte im Oval (Europark Salzburg), Salzburger Festspiele, Jazz & The City Festival. Jam-Sessions und Benefizkonzerte in Salzburg. Keine großen internationalen Tourneen, aber lokale Festivals und Konzerte seit Jahrzehnten.
Auszeichnungen und Erfolge
- 2024: Stadtsiegel in Gold der Stadt Salzburg für Verdienste um die Jazzszene.
- ORF-Auszeichnung als Musikantenwirt.
- Erfolge: 70 Jahre Bühnenpräsenz, Förderung junger Musiker, Etablierung von Jazz-Locations in Salzburg.
Kulturelle Bedeutung und Einfluss
Adi Jüstel ist eine Legende der Salzburger Jazzszene. Er hat Jazz in Salzburg populär gemacht, durch Kellerkonzerte und Festivals. Er inspiriert Generationen und verbindet Tradition mit Moderne, macht Jazz zugänglich für alle. 33 35
Trivia und interessante Fakten
- Feierte 2024 seinen 85. Geburtstag mit einem Multi-Jubiläumskonzert (70 Jahre Bühne, 50 Jahre Latin Swing Express).
- War Hotelier und integrierte Jazz in seine Gaststätten.
- Arbeitete mit Mitgliedern der Wiener Philharmoniker zusammen.
- Tochter Claudia Juestel ist Innenarchitektin in den USA.
Aussagen Sprüche
- Über Jazz: "Musik Grenzenlos" – Titel einer CD, symbolisiert seine offene Herangehensweise.
- In Interviews spricht er über die Anfänge des Jazz in Salzburg nach dem Krieg. 33
Medien und Rezeption
Adi Jüstel wird als "Jazzlegende" gefeiert. Positive Kritiken in Salzburger Nachrichten und ORF. Hohe Anerkennung für seine Beiträge zur lokalen Kultur. Medienpräsenz durch Konzertmitschnitte und Radiofeatures.
TV Sendungen, Videos, Radiobeiträge, Konzertaufnahmen
- TV/Radio: ORF-Features, z.B. "Salzburger Jazzgeschichte" (2025).
- Videos: Zahlreiche YouTube-Aufnahmen wie "Autumn Leaves" (2009), "On The Sunny Side Of The Street" (2015).
- Konzertaufnahmen: Live im Oval (2024), DVD geplant.
- Interviews: In lokalen Medien über seine Karriere.
Weblink
- Offizielle Website: Latin Swing Express
Links zu ihnen, Suche auf YouTube und Sozialen Medien
- YouTube-Suche: YouTube-Suche
- Instagram: Kein aktives Profil gefunden.
- Twitter/X: Twitter/X-Suche
- Spotify: Spotify-Suche
- Apple Music: Apple Music-Suche
- Bandcamp: Bandcamp-Suche
- TikTok: TikTok-Suche
- Facebook: Facebook
Musik Interviews, Berichte etc. und sonstigen relevanten
- Interviews: ORF-Interview zur Jazzgeschichte.
- Berichte: In Salzburger Nachrichten über Auszeichnungen und Konzerte.
- Aktueller Content: Konzert am 15.10.2025 im Salzburgjazz.
Suchlinks zu aktuellen Content
- Google: Google-Suche
- Google Bilder: Google Bilder
- Soundcloud: Soundcloud-Suche
- YouTube: YouTube-Performances
- Twitter/X: Twitter/X-Suche
- Spotify: Spotify-Suche
- Apple Music: Apple Music-Suche
- Bandcamp: Bandcamp-Suche
- Instagram/TikTok: Instagram-Suche, TikTok-Suche
- Offizielle Website: Via Latin Swing Express (siehe oben)
Alpenrock: Eine Mischung aus Alpenländischer Volksmusik und Rockmusik, die sich
überschneidet mit Neuer Volksmusik und Austropop.
Hubert von Goisern
Hubert von Goisern (bürgerlich Hubert Achleitner, geboren 1952 in Bad Goisern) gilt als einer der
bedeutendsten Musiker der Neuen Volksmusik und als Erfinder des Alpenrock. Er kombiniert
traditionelle alpine Volksmusik mit Rock, Jazz, Reggae und Weltmusik. Seine markanten
Ziehharmonika-Klänge prägen seinen Stil maßgeblich. Mit seiner Band "Original Alpinkatzen"
feierte er Erfolge in ganz Österreich und im deutschsprachigen Raum, unter anderem mit den
Alben "Aufgeigen stått niederschiassen" (1992) und "Omunduntn" (1994).
Er ist bekannt für politische und gesellschaftskritische Texte sowie für sein Engagement gegen
Rassismus und für Menschenrechte. Neben seiner Musik ist er auch als Autor und Regisseur
tätig. Hubert von Goisern wurde mehrfach mit Amadeus Awards ausgezeichnet und erhielt 2024
eine Auszeichnung für sein Lebenswerk. Er hat eine vielfältige Diskografie, die von 1988 bis
heute reicht.
Attwenger
Attwenger ist ein Duo aus Linz, bestehend aus Markus Binder (Schlagzeug, Gesang,
Maultrommel) und Hans-Peter Falkner (Steirische Harmonika, Gesang). Sie gehören zur Neuen
Volksmusik und sind bekannt für ihre experimentellen Adaptionen traditioneller Mundartmusik
mit starken Einflüssen aus Punk, Hip-Hop und Drum and Bass. Ihre Texte sind vor allem in
oberösterreichischem Dialekt verfasst und reichen von sozialkritischen bis zu dadaistischen
Inhalten.
Die Band wurde 1989 gegründet und erhielt 2003 den FM4 Alternative Act Amadeus Austrian
Music Award. Zu den bekannteren Alben zählen "Pflug" (1992), "Luft" (1993), "Song" (1997)
und "Flux" (2011). Attwenger sind für ihre energiegeladenen Live-Auftritte und ihre innovative
Mischung aus traditioneller und moderner Musik bekannt.
Neue Volksmusik Künstler aus Österreich
Hubert von Goisern: Wegbereiter der Neuen Volksmusik, verbindet traditionelle Alpenmusik
mit Rock, Jazz und Weltmusik.
Attwenger: Linzer Duo, das Volksmusik mit Techno und Hip-Hop-Elementen kombiniert.
Die Knödel: Neo-Volksmusik-Jazz mit traditionellen und modernen Einflüssen.
Franui: Traditionelle Volksmusik neu interpretiert, mit Auszeichnungen wie dem Amadeus
Award.
Alpenrock Bands aus Österreich
Alpenrocker: Rockband mit Einflüssen traditioneller Volksmusik, aktiv seit den 1980er
Jahren.
Die Alpenrocker: Verbinden Rock mit volkstümlichen Alpenklängen.
Mountain Crew: Moderne Lederhosen-Rock-Band, bekannt für Partystimmung und
energiegeladene Live-Auftritte.
Moderne österreichische Pop/Rock Bands
Seiler & Speer: Moderner Mundart-Pop/Rock mit humorvollen und gesellschaftskritischen
Texten, stark im Austropop verankert.
Edmund: Pop-Rock mit modernen Einflüssen.
Folkshilfe: Mischung aus Folk, Pop und alternativen Elementen.
aktuellste
Sodl
Sodl gewann 2024 den FM4 Amadeus Award als „Bestes Pop-Album“ für ihr Debüt. Sie
kombiniert Indie-Pop mit emotionaler Intensität und ausdrucksstarkem Gesang. Ihre Songs
behandeln persönliche und gesellschaftliche Themen mit roher Ehrlichkeit, was ihr eine schnell
wachsende Fangemeinde einbrachte. Live ist Sodl für ihre mitreißende Bühnenpräsenz bekannt.
OEHL
OEHL ist ein musikalisches Projekt um eine weibliche Sängerin, das warme, gefühlvolle Indie-
Pop-Sounds mit akustischen Elementen verbindet. Das Schwerpunktthema ihrer Lieder ist Liebe
in all ihren Facetten, oft ausgearbeitet mit stringenten Texten und intensiver atmosphärischer
Produktion. OEHL hat sich mit ihren Releases in der österreichischen Indie-Szene etabliert.
LURCH
LURCH ist eine Wiener Band, die Heavy-Psychedelic-Rock, Stoner Rock und Hard Rock
miteinander verbindet. Charakteristisch sind schwere Riffs, psychedelische Soundflächen und
kraftvolle Vocals. Die Band ist regelmäßig auf österreichischen und internationalen Bühnen
unterwegs und gilt als Geheimtipp für Freunde härterer Musik.
Flirtmachine
Flirtmachine mischt funky 80er Einflüsse mit moderner Indie-Musik. Die Band bietet tanzbare,
eingängige Melodien und cleveres Songwriting, das Retro-Elemente mit aktuellem Pop
verbindet. Ihre Musik spricht ein breites Publikum an, das Spaß an grooviger und stilvoller Musik
hat.
Orange Orchid
Orange Orchid kombiniert Neo-Soul mit elektronischem Sound. Ihre warme, vielseitige Stimme
wird von organischen und synthetischen Instrumenten begleitet, was die Musik modern, aber
auch emotional zugänglic
24.April 26: Staatsanwaltschaft hat das Verfahren gegen Christopher Seiler gegen Auflagen eingestellt – den sogenannten Diversion (ar /hamkumst.net)
gegen den österreichischen Musiker Christopher Seiler (bekannt aus dem Duo Seiler & Speer) wurde wegen Gewaltvorwürfen ermittelt. Dieses Verfahren ist nun abgeschlossen. Hier die aktuellen Entwicklungen im Überblick:
⚖️ Juristischer Abschluss: Diversion statt Urteil
Die Staatsanwaltschaft hat das Verfahren gegen Christopher Seiler gegen Auflagen eingestellt – den sogenannten Diversion .
Das bedeutet:
Keine Verurteilung: Es gab weder einen Prozess noch einen Schuldspruch.
Auflagen: Seiler musste bestimmte Bedingungen erfüllen (i.d.R. eine Geldzahlung oder gemeinnützige Arbeit), um den Fall abzuschließen .
Führungszeugnis: Da es sich nicht um eine Verurteilung handelt, taucht der Vorgang nach Erfüllung der Auflagen nicht im polizeilichen Führungszeugnis auf.
🗣️ Seilers öffentliche Stellungnahme
Auf Instagram bestätigte Christopher Seiler den Abschluss des Verfahrens und äußerte sich sehr deutlich zu den Vorwürfen :
Zustimmung zur Anzeige: Er stellte sich klar hinter die betroffene Frau: „Sie hat mit ihrer Anzeige absolut richtig gehandelt und dadurch Grenzen laut aufgezeigt.“
Verurteilung von Gewalt: Er betonte, dass „jegliche Form von Gewalt inakzeptabel“ sei .
Persönlicher Neuanfang: Er bezeichnet die Situation als Chance für einen Neuanfang: „Für mich ist die Reise damit noch lange nicht zu Ende. Im Gegenteil, diese hat erst begonnen.“
🎤 Rückkehr auf die Bühne
Trotz des zurückliegenden Eklats kehrt Seiler voraussichtlich bereits im Juni 2026 auf die Bühne zurück.
Sein Management bestätigte, dass er seine Therapie fortsetzt, nachdem er diese zunächst stationär begonnen hatte .
Geplant ist, dass er im Juni wieder Live-Auftritte absolvieren wird .
Blau AG
🎸 Einleitung & Überblick
Die Blau AG ist eine der profiliertesten Blues-Formationen Österreichs – urwüchsig, bodenständig und mit einem unverwechselbaren Wiener Schmäh. Die Band verbindet klassischen Blues mit Rock, Jazz, Reggae und traditionellem Wienerlied. Humorvolle, aber nie banale Texte im Dialekt erzählen Geschichten aus dem Leben an der Donau, zwischen Melancholie, Selbstironie und manchmal auch politischer Klarheit. „Gepflegter Wiener Blues – frisch gezapft, vollmundig und mit Bock“ lautet ihre Devise .
Mit einer stabilen Besetzung aus Sängern, Bläsern, Gitarre, Bass, Mundharmonika und Schlagzeug begeistert die Blau AG seit fast drei Jahrzehnten auf kleinen Bühnen, großen Festivals und in intimen Clubs – stets authentisch, unangepasst und mit einer Prise Favoritner Sturheit.
📖 Biografie & Geschichte
Gründungsjahr: 1995 in Wien-Favoriten . (Teilweise wird auch 1996 als offizielles Bühnenjahr genannt – die Wurzeln reichen jedoch bis 1995 zurück.)
Initiiert von Tommy Tatzber (Gesang/Gitarre) mit dem Ziel, den Blues in den Wiener Dialekt zu übersetzen und eine direktere, lustvollere Verbindung zum Publikum herzustellen. Inspiriert von der österreichischen Liedermacher-Tradition – von Qualtinger/Bronner über die Worried Men Skiffle Group, Ambros, Danzer bis zu Heli Deinboek und Kurt Ostbahn . Die Band entwickelte schnell ihren eigenen Stil, der nicht kopiert, sondern neu interpretiert: „Wiener Blues“.
Der Bandname lehnt sich scherzhaft an die ehemalige „Brau AG“ an – und steht bewusst nicht für politische Einfärbung, wie im Song „Ned ollas, was blau is, is braun“ klar thematisiert wird .
🎵 Musikstil & Einflüsse
„Blues als Motor, Wiener Schmäh als Sprit“ – die Musik der Blau AG ist eine einzigartige Melange: mal dreckiger Bluesrock, mal jazzig-swingend, mit Reggae- und Countryelementen. Getragen von tiefen Mundharmonika-Sounds (Helmut Neuber), Saxophon/Klarinette (Alex Wandruszka) und markanten Gitarrenriffs. Der Gesang ist zweistimmig (Tommy Tatzber & Doris Laaber) und lebt von Wortwitz und wienerischer Doppeldeutigkeit .
Besonderes Markenzeichen: der Brückenschlag zwischen Mississippi und Donau – das Lebensgefühl des Suderns, gepaart mit melancholischem Humor, wird zum „Wiener Blues“ .
💿 Diskografie & Werke (Überblick)
Das aktuelle Album „Schädlweh“ (Oktober 2024) kombiniert Blues mit Rock, Reggae, Jazz und Austropop – und beinhaltet die Hymne „Ned ollas, was blau is, is braun“ sowie augenzwinkernde Titel wie „Red mas in a Sackl“ oder „Chicago“ .
👥 Bandmitglieder & Besetzung
Wechsel in der Geschichte: u.a. Martino Wagner (Keys), Markus Gombotz (Drums),Drum Thomas Haberl seit2023, Daniela Reiter (Gesang) – heute ist die Band als 7-köpfige Formation bestens eingespielt .
📝 Texte & Themen
Songwriter Tommy Tatzber liefert pointierte Dialekt-Texte mit Augenzwinkern. Themen: Alltagssurrealismus, Beziehungsprobleme, Favoritner Lokalkolorit, dazu aber auch handfeste Ansagen gegen Rassismus und rechtes Gedankengut. Verbindung von tiefgründigem Sudern und schwarzem Humor.
Politisch deutlich: Im Song „Du bist a ned alaa“ (Album „Am Sand“) sowie in aktuellen Stücken wie „Ned ollas, was blau is, is braun“ positioniert sich die Band klar gegen Rechts – und wahrt damit die künstlerische Integrität .
🎤 Live-Auftritte & Tourneen
Die Blau AG bespielte fast jede relevante Location in Österreich: Donauinselfest (1998, 2005), Planet Music (2002–2009), Gasometer, Rockhouse Salzburg, Local Bar (jährlich), Stadtfest Schwechat, Rock The Field, Kurierfest und viele mehr .
Die Band war bereits im Vorprogramm von Blues-Größen wie Canned Heat und Eric Burdon – ein Beleg für hohes musikalisches Niveau . Aktuell touren sie mit „Schädlweh“ – unter anderem im Wiener Reigen, in der Theaterei St. Christophen oder bei diversen Blues-Frühschoppen.
🏆 Auszeichnungen & Erfolge
Keine klassischen „Chart-Awards“, aber die Blau AG genießt enormes Renommee in der heimischen Bluesszene. Sie gilt als Wegbereiter des Wiener Dialekt-Blues und wird von Kritikern regelmäßig als „Institution der Wiener Musikszene“ geadelt . Zahlreiche ausverkaufte Club-Konzerte, positive Rezensionen im Falter, FM4 und der NÖN sowie hohes Ansehen bei Kollegen (u.a. Rainer Spechtl lobt die Band) .
🌍 Kulturelle Bedeutung & Einfluss
Die Blau AG hat den Blues aus dem angloamerikanischen Kontext gelöst und ihm eine urbane, wienerische Identität gegeben. In der Tradition von Ostbahn Kurti & die Chefpartie oder Worried Men festigte sie die Verbindung von Dialektlyrik und Rhythmusgitarren-Musik. Die Band inspirierte eine jüngere Generation von Mundart-Blues- und Austro-Rock-Bands, den Dialekt nicht als folkloristisch, sondern als absolut rocktauglich zu begreifen.
✨ Trivia & Interessante Fakten
- 🏭 Der Bandname „Blau AG“ ist eine Anspielung auf „Brau AG“ – zugleich das Wienerische für „blau sein“ (betrunken) und die Farbe Blues.
- 🗳️ Die Band wurde von einem Studentenfest vor den Hochschülerschaftswahlen ausgeladen, weil man das „Blau“ im Namen missverstand – daraufhin schrieben sie den Song „Ned ollas, was blau is, is braun“ als klares Statement .
- 🎬 Das Stück „Esoderrisch“ bekam ein Stummfilm-Video und zeigt die humorvolle Kreativität der Truppe.
- 📍 Die Band stammt mehrheitlich aus Favoriten (10. Bezirk) – und ist stolz auf ihre Herkunft zwischen Laaerberg, Amalienbad und Wasserturm.
💬 Aussagen & Sprüche (Zitate)
📰 Medien & Rezeption
Besprochen in Fachmagazinen wie mica – music austria, FM4 Soundpark, Niederösterreichische Nachrichten (NÖN), MeinBezirk.at sowie mehrfach im Kurier. Die Band wird aufgrund ihrer wortgewaltigen Texte und der lebendigen Live-Performance regelmäßig als „heimlicher Geheimtipp“ der Wiener Musiklandschaft beschrieben .
Hörfunkbeiträge: Auf FM4, Radio Orange und im Cultural Broadcasting Archive (CBA) gibt es Interviews und Live-Sessions .
📺 TV, Videos & Konzertaufnahmen
Die Blau AG ist eher live in Clubs und auf Festivals zu sehen, dennoch existieren diverse Konzertmitschnitte auf YouTube sowie ein professionelles Video zu „Esoderrisch“ (Stummfilm-Stil). Immer wieder Gastauftritte bei regionalen TV-Sendern (z.B. ORF NÖ, OKTO). Aktuelle Konzertaufnahmen vom „Schädlweh“-Release im Wiener Reigen kursieren in den sozialen Medien .
🔗 Links, Social Media & Musikportale
Offizielle Webpräsenzen, Streaming & aktuelle Suchlinks: Homepage : www.blauag.org
Aktuelle Konzerttermine finden sich auch auf MeinBezirk.at und über Facebook-Events.
🎙️ Interviews, Berichte & aktueller Content
- Interview mit Tommy Tatzber über „Schädlweh“ – Wofür das Blau sicher NICHT steht (MeinBezirk, 2024)
- Rezension: BLAU AG – „Schädlweh“ – zwischen Mississippi und Donau (mica, Nov. 2024)
- Konzertbericht: Wiener Blues in der Theaterei St. Christophen mit Gästen (NÖN, Nov. 2024)
- Radio-Sendung "Wake up" – Mit Blau AG und About the Future (CBA Archiv)
Du findest stets frische Konzertdaten und News auf den verlinkten Portalen oder über die Suchmaschinen-Links oben.
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Bilderbuch
Einleitung & Überblick
Bilderbuch ist eine seit 2005 aktive Band, bekannt für ihren innovativen Mix aus Indie-Rock, Art-Pop und Hip-Hop. Nach frühen Erfolgen zählen sie heute zu den einflussreichsten Acts im deutschen Sprachraum[fetch_url:1].
Biografie & Geschichte
Gegründet von vier Teenagern in Oberösterreich, mit ersten Erfolgen ab 2009. Ab 2013 Umbruch durch neue Klangfarben und repetitives Experimentieren mit Pop und Autotune; Riesenhit „Maschin“ (2013) und mehrere Chartalben. Standen mit Portugal. The Man und Caspar auf großen Bühnen, diverse Preise und Tourneen bis 2024. Konstante stilistische Wandlung und spektakuläre Liveshows[fetch_url:1].
Musikstil & Einflüsse
Indie-Rock, Art-Pop, Hip-Hop, später Retro-Rock/Funk/Pop – eigenwillig, mit Auto-Tune, E-Drum, Synths, ironisch-provokant. Inspirationsquellen reichen von Kanye West über Falco bis Fleetwood Mac. Viele Songs zwischen Dadaismus und Popsatire[fetch_url:1].
Diskografie
- 2009: Nelken & Schillinge
- 2011: Die Pest im Piemont
- 2015: Schick Schock
- 2017: Magic Life
- 2018: mea culpa
- 2019: Vernissage My Heart
- 2022: Gelb ist das Feld
Chartplatzierungen: Mehrfach Gold/Platin in Österreich und Deutschland; Singles: „Maschin“, „OM“, „Bungalow“, „Spliff“, „Sweetlove“[fetch_url:1].
Bandmitglieder & Besetzung
- Maurice Ernst (Gesang, Gitarre)
- Peter Horazdovsky (Bass)
- Michael Krammer (Gitarre, ab 2008)
- Philipp Scheibl (Drums, ab 2013)
- früher: Andreas Födinger (Drums), Klemens Kranawetter (Gitarre)
Texte & Themen
Dadaistische Gesellschaftssatire trifft Liebeslieder, Popkulturkritik, Urbanität, Selbstentlarvung. Songs wie „Maschin“, „Bungalow“, „Europa 22“ sind kulturprägend[fetch_url:1].
Live-Auftritte & Tourneen
- Seit 2015 Headliner-Shows, Shows in der Elbphilharmonie, Rock am Ring und Schloss Schönbrunn
- Touren in Österreich, Deutschland, Schweiz, London etc.
Auszeichnungen & Erfolge
- Mehrfach Amadeus-Award (u.a. „Album des Jahres“, „Band des Jahres“, „Live Act“)
- Tonstudiopreis, Publikumspreis, Auszeichnungen in Medien
Kulturelle Bedeutung & Einfluss
Trendsetter der neuen österreichischen Popmusik – revolutionierten Pop- und Liveästhetik, Vorbild für zeitgenössische Acts im D/A/CH-Raum[fetch_url:1].
Trivia & Fakten
- Soundtrack zu „Wilde Maus“, Fashion-Show von Versace
- Open Airs mit über 30.000 Zuschauer:innen
- Visuell und musikalisch wandelbares Konzept
Zitate & Sprüche
- „Diese Musik ist geil, weil sie geil ist.“ (SZ)
- „Maschin.“
- „Europa 22“
Medien & Rezeption
- ZIB 24, Musikexpress, FM4, Musikpreis-Galas, Feuilletons im gesamten DACH-Raum
- Musikvideos mit Film- und Modepreisen, Netflix- und Kinonutzung
Diskographie & Werke Überblick
- Alle Alben: von „Nelken & Schillinge“ bis „Gelb ist das Feld“
- Bedeutende Singles: „Maschin“, „Bungalow“, „Spliff“, „OM“, „Europa 22“
TV, Videos, Radiobeiträge, Konzertaufnahmen
Bernhard Eder
Einleitung & Überblick
Bernhard Eder (*1976, Oberösterreich) ist ein österreichischer Singer-Songwriter, Multiinstrumentalist und Alternative-Künstler mit Hang zu poetischer Melancholie[web:48][web:50][web:56].
Biografie & Geschichte
Studierte in Wien und Berlin Musik, aktiv als Solokünstler und Produzent. Zahlreiche Solo-Alben seit 2006, Projekte mit Theater, Film und anderen Musiker:innen. Stark präsent auf Streaming- und Live-Bühnen[web:48][web:50][web:56].
Gründungsjahr/Herkunft: Solo seit 2006, Wien/Berlin[web:48][web:50][web:56].
Musikstil & Einflüsse
Indie-Singer/Songwriter, Electro-Alternative, Folk, Pop. Vielschichtige Klangbilder, fragile Texte, melancholische Melodien, engl. und dt. Lyrics[web:48][web:50][web:56].
Diskografie
- 2006: The Livingroom Sessions
- 2008: Post Breakup Coffee
- 2011: To disappear doesn’t mean to run away
- 2015: Nonsleeper
- 2017: Remake
- 2019: Reset
- 2023: Golden Days Before They End
Projekte & Kollaborationen
- Theatermusik (z.B. Volkstheater Wien)
- Zusammenarbeit mit Clara Luzia, Kommando Elefant etc.
Bandmitglieder/Besetzung
Wechselnde Gastmusiker:innen, meist Soloprojekt
Texte & Themen
Alltagsbeobachtungen, Scheitern, Träume/Utopien, Beziehungen, Krisen, gesellschaftliche Reflexionen[web:48][web:50][web:56].
Live-Auftritte & Tourneen
- Club- und Theatertourneen AT/DE
- Festivalauftritte, Wohnzimmerkonzerte
Auszeichnungen & Erfolge
- FM4 Soundpark-Empfehlungen
- Ressonanz in Indie-Medien und Streaming-Charts
Kulturelle Bedeutung
Steht für poetische, nachdenkliche Songwriter-Szene Österreichs und die Verbindung von Singer/Songwriter-Kunst mit modernen Produktionen[web:48][web:50][web:56].
Trivia & Fakten
- Ehemaliges Mitglied der Band „Wa:rum“
- Langjährige Zusammenarbeit mit Kulturhäusern
Zitate & Sprüche
- „Das Scheitern feiern kann sehr befreiend sein.“
Medien & Rezeption
- FM4, Ö1, Indiecharts, Musikjournale, Podcast-Interviews
Links und Suchmöglichkeiten
Was ist Austropop?
Eine umfassende Beschreibung des österreichischen Musikphänomens
Definition und Ursprung
Austropop ist ein musikalisches Genre, das in den 1970er Jahren in Österreich entstanden ist und sich durch deutschsprachige, oft dialektgeprägte Texte mit spezifisch österreichischen Themen, einer eigenständigen musikalischen Identität und sozialkritischen bis humorvollen Inhalten auszeichnet.
Der Begriff "Austropop" setzt sich aus "Austro-" (für Österreich) und "Pop" (Popmusik) zusammen und beschreibt damit eine spezifisch österreichische Spielart der Popmusik, die sich bewusst von der deutschen und internationalen Popmusik abgrenzt.
Charakteristische Merkmale
Sprache und Texte
Austropop zeichnet sich durch deutschsprachige Texte aus, oft mit österreichischem Dialekt. Die Texte behandeln typisch österreichische Themen, Alltagsbeobachtungen, Sozialkritisches und oft auch humorvolle oder ironische Inhalte.
Musikalische Vielfalt
Das Genre ist musikalisch äußerst vielfältig und reicht von Gitarren-Pop über Schlagergesang bis hin zu Rock, Folk und elektronischen Elementen. Entscheidend ist die österreichische Prägung.
Kulturelle Identität
Austropop transportiert ein spezifisch österreichisches Lebensgefühl und reflektiert die Gesellschaft des Landes. Die Musik dient oft als Spiegel der österreichischen Seele.
Geschichte und Entwicklung
Die Pioniere (1970er Jahre)
Anfang der 1970er Jahre begründeten Künstler wie Wolfgang Ambros, Georg Danzer und Rainhard Fendrich den Austropop. Ambros' Album "Alles andere zählt net mehr..." (1972) gilt als Geburtsstunde des Genres.
Die Blütezeit (1980er Jahre)
In den 1980ern erreichte der Austropop mit Bands wie STS, Opus und Künstlern wie Falco seinen kommerziellen Höhepunkt. Falco gelang sogar der internationale Durchbruch.
Neue Richtungen (1990er Jahre)
In den 1990ern entwickelte sich der Austropop weiter mit Bands wie Bluetenschink, die sozialkritischere Texte brachten, und Sängern wie Sigi Maron, die das Kabarettistische betonten.
Revival und Moderne (ab 2000)
Seit den 2000ern erlebt der Austropop ein Revival mit neuen Künstlern wie Christina Stürmer, Andreas Gabalier und Bands wie Wanda, die das Genre modern interpretieren.
Bedeutende Vertreter
Kulturelle Bedeutung
Austropop ist mehr als nur ein Musikgenre - es ist ein kulturelles Phänomen, das die österreichische Identität widerspiegelt und mitgestaltet. Die Musik bietet eine Plattform für die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Themen, transportiert österreichisches Lebensgefühl und schafft eine gemeinsame kulturelle Basis.
Durch die Verwendung von Dialekt und die Behandlung spezifisch österreichischer Themen schafft Austropop eine Authentizität und Nähe zum Publikum, die über die reine Unterhaltung hinausgeht. Die Texte sind oft sozialkritisch, humorvoll oder melancholisch und behandeln Themen wie Heimat, Gesellschaftskritik, Alltagsprobleme und Lebensfreude.
Austropop heute
Heute erlebt der Austropop eine Renaissance mit neuen Künstlern, die das Genre modern interpretieren. Bands wie Wanda, Bilderbuch und Seiler und Speer verbinden traditionelle Elemente des Austropop mit modernen Sounds und erreichen damit ein breites Publikum.
Gleichzeitig bleiben die Klassiker des Genres unvergessen und werden nach wie vor gespielt und gefeiert. Lieder wie "I am from Austria" von Rainhard Fendrich haben inzwischen quasi inoffiziellen Hymnenstatus erreicht. Die Musikerliste A-Z AUSTROPOP
Gilbert Soukopf - Umfassende Künstlerpräsentation
Einleitung und Überblick
Gilbert Soukopf, besser bekannt als Gilbert, ist ein authentischer österreichischer Schlagersänger und Singer-Songwriter aus Tirol. Mit seiner rauchigen Stimme, selbstgeschriebenen Texten und einer Mischung aus Tradition und Modernität ist er ein fester Bestandteil der deutschsprachigen Schlager- und Volksmusikszene. Geboren 1959 in Innsbruck, hat er sich von einem Kindstalent zu einem etablierten Künstler entwickelt, der über Jahrzehnte Hunderte von Songs komponiert hat. Seine Musik berührt durch emotionale Tiefe, bodenständige Ehrlichkeit und Themen wie Liebe, Familie und Lebensfreude. Mit über 20 Alben, Chart-Erfolgen in Österreich und Deutschland sowie unzähligen Live-Auftritten verkörpert Gilbert den Geist des modernen Liedermachers im Schlager-Genre. Seine Karriere zeigt einen Künstler, der Kompromisse scheut und auf Authentizität setzt.
Biografie und Geschichte
Gilberts Leben ist eine Symphonie aus musikalischem Erbe, familiären Werten und Leidenschaft. Seine musikalischen Eltern weckten früh sein Talent: Mit sieben lernte er Ziehharmonika, mit neun stand er erstmals auf der Bühne. Im Ötztal aufgewachsen, formte die alpenländische Natur seine Texte. In den 1980ern tourte er als Duo Gilbert & George durch Europa, landete Erfolge wie "Give Me Amor" (1979, Finalist bei einem internationalen Friedenssong-Contest in Irland). In den 1990ern pausierte er für Familie und Natur, arbeitete als Ski- und Bergführer. 1997 debütierte er solo mit Gnadenlos, 2007 kam der Durchbruch mit Liebe, Laster, Leidenschaft. Seit 2010 arbeitet er mit Produzent David Brandes, was zu Hits wie "Weil du mein Leben bist" (Platz 1 Österreich, Platz 8 Deutschland) führte. Heute balanciert er Musik und Klettern als Lebensphilosophie.
Gründungsjahr und Herkunft
Gilbert wurde am 17. November 1959 in Innsbruck geboren und wuchs in Umhausen im Ötztal auf. Seine Herkunft prägte seine Musik: Tiroler Natur und Volksmusik fließen in seine Werke ein. Sein Karrierestart datiert auf 1972 (erste Band mit 13), der Profi-Start kam 1978 mit Gilbert & George.
Musikstil und Einflüsse
Gilberts Stil vereint Schlager, Rock, Pop und Liedermacher-Elemente. Seine Songs sind melodisch, mit rauchiger Stimme und Arrangements von Retro-80er-Sounds bis akustischen Balladen. Einflüsse von Bob Dylan ("Lady Lay" als Hommage) und Neil Diamond prägen seine Texte. Country-Elemente und tirolerische Bodenständigkeit machen seinen Sound einzigartig. Er vermeidet glattgebügelte Formeln zugunsten eines Live-Feelings.
Diskografie
Gilbert hat über 20 Alben veröffentlicht, meist selbstkomponiert. Hier eine Auswahl seiner wichtigsten Werke:
| Jahr | Album | Highlights / Charts | Label |
|---|---|---|---|
| 1997 | Gnadenlos | Debüt; "Du mein kleiner Freund" | Unabhängig |
| 2000 | Einsame Wölfe | Frühe Solo-Entwicklung | - |
| 2001 | Single: "Wenn die Nacht die Sterne berührt" | Platz 5 Österreich | - |
| 2007 | Liebe, Laster, Leidenschaft | Erster Chart-Einstieg Österreich | - |
| 2010 | Lady Lay | Platz 5 Österreich; Dylan-Hommage | Bros Music |
| 2011 | Zeitsprung | "32 Grad im Schatten" | Bros Music |
| 2014 | Ein Stück vom Himmel | "Weil du mein Leben bist" (Platz 1 AT, 8 DE) | Bros Music |
| 2016 | Mehr noch | Rock-Pop-Mix | GIL-Records |
| 2017 | Tausend Raketen | Emotionale Tiefe | GIL-Records |
| 2019 | Freunde fürs Leben | 19 Tracks; "Endlos frei" | GIL-Records |
| 2023/2024 | Singles: "Komm das Leben macht uns süchtig", "Aus der Dunkelheit geboren" | Streaming-Fokus | GIL-Records |
Weitere Singles: "Claire" (2010), "Ich bin frei" (2020er). Über 200 Songs, viele für andere Interpreten.
Bandmitglieder und Besetzung
Gilbert arbeitet oft solo oder mit wechselnden Ensembles. Kern ist Gilbert Unplugged (seit 2010). Feste Mitglieder:
- Gilbert Soukopf: Gesang, Gitarre, Komposition
- Christian Zierhofer: Produzent/Keyboards
- David Brandes: Produzent (Arrangements)
Live-Band: 4–6 Musiker (Gitarre, Bass, Drums, Keys). Früher: George (Duo-Partner 1978–1990er).
Texte und Themen
Gilberts Texte sind poetisch und introspektiv. Zentrale Themen:
- Liebe & Beziehungen: "Weil du mein Leben bist"
- Familie & Vaterschaft: "Du mein kleiner Freund" (für Sohn Benjamin)
- Lebensfreude & Resilienz: "Jetzt erst recht", "Komm das Leben macht uns süchtig"
- Freundschaft & Freiheit: "Freunde fürs Leben", "Endlos frei"
- Natur & Reflexion: "Aus der Dunkelheit geboren"
Seine Texte sind authentisch, ohne Banalitäten, oft als Geschichtenerzähler beschrieben.
Live-Auftritte und Tourneen
Gilbert lebt für die Bühne, mit über 40 Jahren Erfahrung. Highlights:
- Frühe Touren: Mit Gilbert & George durch Österreich, Italien, Schweiz (1978–1990er)
- Solo-Ära: Donauinselfest (2010+), Heim-Open-Air Imst (2019)
- Unplugged-Projekt: Intime Akustik-Shows seit 2010
- Aktuell: Touren in D/A/CH; 2023/2024: Promotion für neue Singles
Keine Mega-Touren, sondern authentische Events – "Live ist, wo die Magie entsteht".
Auszeichnungen und Erfolge
- Chart-Erfolge: "Weil du mein Leben bist" (Platz 1 AT, 8 DE); "Lady Lay" (Platz 5 AT)
- Awards: smago! Award 2014; ORF-Medienpreis 2008; Ehrenzeichen Umhausen 2017
- Weitere: Nominierungen Grand-Prix der Volksmusik; 500.000 verkaufte Tonträger
Kulturelle Bedeutung und Einfluss
Gilbert symbolisiert den echten Schlager: Authentizität in einer kommerzialisierten Branche. Als Tiroler modernisiert er Volksmusik und beeinflusst junge Songwriter. Er festigt den Schlager als emotionalen Anker, mit Fokus auf Live-Authentizität und Werte wie Freundschaft.
Trivia und interessante Fakten
- Doppel-Leben: Bergführer und Kletterer; Klettern als Lebensphilosophie
- Familienhit: "Du mein kleiner Freund" für Sohn Benjamin
- Kein Kompromiss: Nur eigene Songs live
- Festival-Wurzeln: Erstes Konzert am Umhausen-Badesee
- Produktiv: Komponierte für Francine Jordi; 19 Tracks auf einem Album (2019)
Aussagen und Sprüche
- "Ich habe nichts mit Schubladen am Hut – Musik ist zu facettenreich."
- "Meine Lieder sind sehr authentisch, ehrlich und bodenständig – alles andere als glatt gebügelt!"
- "Der Weg ist das Ziel."
- "Ich kann über mich selbst lachen."
- "Klettern ist nicht nur eine Leidenschaft, sondern eine Lebensphilosophie."
- "Was im Zeitalter von Facebook und Instagram jetzt interessant ist, interessiert in zwei Stunden niemand mehr."
Medien und Rezeption
Gilbert genießt hohe Akzeptanz: "Gelungene Arrangements" (Journal Tirol); "Verzaubert von seiner CD" (Tirolerin). Fans loben: "Seine Stimme bringt zum Schmelzen." Kritiker schätzen seine Fähigkeit, Emotionen zu verpacken, und seine Beständigkeit in einer Haifischbranche.
TV-Sendungen, Videos, Radio-Beiträge, Konzertaufnahmen
- TV: ORF-Starnacht, ZDF-Fernsehgarten, Willkommen bei Carmen Nebel, Guten Morgen Österreich (2017), Kult1 TV
- Videos: YouTube-Clips ("Du mein kleiner Freund" – 2023; "Komm das Leben macht uns süchtig" – 2024)
- Radio: Airplay (MDR 1, Pur Radio); Interviews (MDR 2011)
- Konzertaufnahmen: Imst-Open-Air (2019), Unplugged-Sessions, Donauinselfest
Weblinks
Links zu Plattformen
- Offizielle Website – News, Biografie, Termine, Shop
- YouTube – Videos, Live-Clips, Interviews
- Spotify – Diskografie, Playlists
- Apple Music – Alben, Singles
- SoundCloud – Fan-Uploads
- Bandcamp – Fan-Uploads
- Instagram – Fan-Seiten
- TikTok – Kurze Clips
- Twitter/X – Erwähnungen
Musik-Interviews, Berichte etc.
- Krone.at (2019: 60er-Geburtstag)
- MDR Radio (2011)
- Schlager.de-Profil
- Tiroler Tageszeitung (2019)
- SchlagerPlanet (2018)
Suchlinks zu aktuellen Infos
- Karl Hodina Jazzmusiker und Maler, der in den 1970er Jahren das Wienerlied mit jazzigen Arrangements neu belebt hat. Er verbindet Tradition und Moderne mit künstlerischer Tiefe. Bilder | Info | Musik
- Roland Neuwirth Bandsänger und Komponist, seit den 1980er Jahren prägende Figur des Wienerlieds mit modernen Rhythmen und Blues-Einflüssen. Er ist Gründer der Extremschrammeln. Bilder | Info | Musik
- Voodoo Jürgens Moderner Liedermacher, der mit schwarzem Humor und kritischen Texten das Wienerlied einer breiten Zuhörerschaft nahebringt. Sein Stil kombiniert Austropop und Chanson. Bilder | Info | Musik
- Ernst Molden Poetischer Sänger und Texter, der traditionelle Wiener Musik mit moderner Lyrik verbindet. Bekannt für seine einfühlsamen und detailreichen Texte. Bilder | Info | Musik
- Der Nino aus Wien Junger Künstler, der Wienerlied mit Indie und Popmusik kreuzt. Seine poetischen Texte und sein charmanter Stil haben eine große Fangemeinde in Wien und darüber hinaus. Bilder | Info | Musik
Theater am Saumarkt
Neujahrsjazzfestival 2026: Zweimaurer
Sa., 03.01.2026 - 19:30
4 Musiker:innen, 2 Maurer, eine Band. Vater und Tochter, welche die Bandleiten und zusammen komponieren. Natürlich ist es Jazz, aber natürlich vermag der Begriff „Jazz“ nicht die zutiefst eigene Stilistik des Quartetts zu beschreiben.
Jede/r einzelne der vier Künstler:innen bringt ein völlig eigenständiges wie eigenwilliges musikalisches Profil und im Zusammentreffen gelingt eine musikalische Explosion zwischen zeitgenössischem akustischem Jazz, Blues ,Latin und Rock. Gekocht wird heiß–und gewürzt mit Odd Meters, komplexen Harmonien, teils dennoch eingängiger Melodik, einem Hauch Melancholie und viel musikalischem Witz. Manchmal ist es nur der Wahnsinn, der uns zu dem macht, was wir sind!
Durch Wahnsinn entsteht auch diese explosive Mischung, die beim Zusammenkommen der vier Musiker:innen
Christian Maurer, sax, Anna Maurer, piano/vocs, Wolfgang Rainer, drums und Robert Riegler, bass, in einen musikalischen Klimax mündet. Dabei finden sich die vier Künstler:innen in der Mitte zwischen erdigen Grooves, raffinierter Harmonik, energiegeladenen Improvisationen und einfachschönen Melodien, um aus diesen Ingredienzen jedes Mal ein neues Übernatürliches entstehen zu lassen. Alles ist unmöglich, bis es jemand tut. Simply Jazz, but as a general mindse. tIt ́s not a WHAT, it ́s a HOW!!!
Anna Maurer–vocals, piano
Christian Maurer–saxophone
Robert Riegler–bass
Wolfi Rainer-drums
Natürlich ist es Jazz, aber natürlich vermag der Begriff „Jazz“ nicht die zutiefst eigene Stilistik des Quartetts zu beschreiben. Jede/r einzelne der vier Künstler:innen bringt ein völlig eigenständiges wie eigenwilliges musikalisches Profil und im Zusammentreffen gelingt eine musikalische Explosion zwischen zeitgenössischem akustischem Jazz, Blues ,Latin und Rock. Gekocht wird heiß–und gewürzt mit Odd Meters, komplexen Harmonien, teils dennoch eingängiger Melodik, einem Hauch Melancholie und viel musikalischem Witz.
Manchmal ist es nur der Wahnsinn, der uns zu dem macht, was wir sind! Durch Wahnsinn entsteht auch diese explosive Mischung, die beim Zusammenkommen der vier Musiker:innen Christian Maurer, sax, Anna Maurer, piano/vocs, Wolfgang Rainer, drums und Robert Riegler, bass, in einen musikalischen Klimax mündet. Dabei finden sich die vier Künstler:innen in der Mitte zwischen erdigen Grooves, raffinierter Harmonik, energiegeladenen Improvisationen und einfachschönen Melodien, um aus diesen Ingredienzen jedes Mal ein neues Übernatürliches entstehen zu lassen. Alles ist unmöglich, bis es jemand tut. Simply Jazz, but as a general mindset. It's not a WHAT, it's a HOW!!!
Anna Maurer–vocals, piano
Christian Maurer–saxophone
Robert Riegler–bass
Wolfi Rainer-drums
Aktuelles 24.April 2026
24. 4. 26: Diversion: Staatsanwaltschaft Verfahren gegen Christopher Seiler eingestellt
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4. Todestag :Am 24. April 2022 ist Willi Resetarits gestorben -
zum Todestag: In memoriam Willi Resetarits Ostbahn Kurti - Die lange Nacht des Willi Resetarits - 20220428 ORF3
..Musiklegenden - Willi Resetarits ORF Doku:
https://youtu.be/gUxxPzxGG5U
"Wir sind wie die Rocky Horror Picture Show"
Von nachrichten.at/peterpohn, 30. Juni 2021, 08:17 Uhr:
https://www.nachrichten.at/kultur/wir-sind-wie-die-rocky-horror-picture-show-interview;art16,3421093,
https://www.hamkumst.net/artists/ostbahn-kurti-willi-resetarits.html
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Neue Musik aus Österreich: 24 Top-Releases im Frühling 2026
https://www.heldenderfreizeit.com/neue-musik-fruehling-2026-aus-oesterreich/
Aki Streeter
🎸 Einleitung & Überblick
Aki Streeter (geb. 4. April 2007 in Klagenfurt, Österreich) ist eine der kontroversesten, absurdesten und zugleich faszinierendsten Figuren der österreichischen Underground-Szene. Musiker, Autor, Aktionskünstler, Hasser, Labelbetreiber und Multiversums-Bewohner – seine Identität zersplittert in Dutzende von Bandprojekten, Pseudonymen und chaotischen Performances.
Was als kindlicher Noise-Exzess begann (erste Veröffentlichungen mit 11 Jahren), entwickelte sich zu einem Gesamtkunstwerk der Zerstörung. Seine Musik ist kaum in Genres zu fassen: Zwischen Goregrind, Funk Metal, Harsh Noise, experimentellem Elektronik-Schrott und Black Metal changiert ein Sound, der bewusst scheitert – und genau darin seine Authentizität findet.
Streeter ist kein Musiker im klassischen Sinne. Er ist ein Performance-Künstler des Absurden, ein Chronist des Untergangs und ein Provokateur, der den Punk-Gedanken radikal zu Ende denkt: Wenn jeder scheiße bauen kann, dann baut er den schönsten Scheiß.
📖 Biografie & Geschichte
Geburtsdatum/-ort: 4. April 2007 in Klagenfurt am Wörthersee, Kärnten
Herkunft: Radnig / Klagenfurt
Eltern: Felix Strasser, Yulia Izmaylova
Mit sieben Jahren begann Aki, Gitarre und Bass zu spielen. Erste Bandprojekte entstanden 2019/2020, darunter „The Cripples“ und „Scheiß Die Wond On!“. Inspiriert wurde er damals von Bands wie Gutalax, Merzbow, Rage Against The Machine und Cannibal Corpse – eine Mischung, die sein späteres Schaffen prägen sollte.
Sein Denken wird durch die Multiversumstheorie bestimmt: Er glaubt, dass unser Universum von einem Nerd namens Dave erschaffen wurde, der mit einem Professor und einer Ananas in einer Wohnung lebt – und dass sich alle Schmerzen alle 10^10^10^56 Jahre wiederholen.
🎵 Musikstil & Einflüsse
Die Musik von Aki Streeter zu beschreiben, ist ein Ding der Unmöglichkeit – und genau das ist der Punkt. Er selbst listet unter seinen Genres auf: Gorenoise, Funk Metal, Harsh Noise, Goregrind, Mincegore, Grindcore, Black Metal, experimenteller Elektronik-Schrott.
Sein Hauptprojekt Heimwerker definiert er als „Post-Apocalyptic Province Punk“ (PAPP) – eine Mischung aus dreckigem Thrash-Punk, Metal, psychedelischen Klängen und chaotischen Synthesizern. Die Live-Shows sind legendär: Die Band schreit „We are the worst band in the universe!“ und spielt mit bewusster Unfähigkeit – als radikale Absage an jeden musikalischen Virtuositätkult.
Einflüsse (laut eigener Aussage): Gutalax, Merzbow, Rage Against The Machine, Koenigleopold, Cannibal Corpse, Anal Cunt (AxCx).
💿 Diskografie & Werke (Auswahl)
Aki Streeter veröffentlicht unter unzähligen Bandnamen und Pseudonymen. Eine vollständige Auflistung ist aufgrund der schieren Menge unmöglich – hier eine Auswahl:
Als Adam Streeter
Aki & The Weirdos From Outer Space
Aki Shiteater Streeter
Aki Streeter's Terrible Orchestra
Asbestpest
AMC Music Channel
Heimwerker (Hauptprojekt)
Continuous Degradation Procedure (Split)
Quelle: EverybodyWiki, Genius, Bandcamp
👥 Bandmitglieder & (Alter) Egos
Aki Streeter ist ein One-Man-Armee der Selbstzersplitterung. Er spielt Gitarre, Bass, Schlagzeug, Synthesizer, singt – und macht alles alleine oder mit wechselnden Mitstreitern.
Bekannte Projekte (Auswahl):
Mitstreiter (bekannte Namen): Unteregger Hannes III., Kaki-Kaki Cyborg , Ygitt Pacher (Künstlerin/Ausstellungen)
📝 Texte & Themen: Multiversum, Drogen, Selbsthass und das Ende
Die Texte von Aki Streeter sind so chaotisch wie seine Musik. Sie handeln von Selbstzerstörung, existenzieller Leere, Drogenexzessen, Pornografie, Gewalt und der Absurdität des Seins. Viele Songs bestehen aus purem Noise, Screams und unverständlichen Vocals – als Medium dient hier die Zerstörung von Sprache selbst.
Seine „Multiversum Stories“ sind düstere, selbsthasserische Erzählungen über alternative Versionen seiner selbst, die in noch schlimmeren Welten leben. Er thematisiert offen seinen Drogenkonsum und inszeniert sich als wandelnden Totengräber der eigenen Karriere.
🎤 Live-Auftritte & „Tourture“
Aki Streeter ist kein Musiker für große Hallen – er gehört in verrauchte Keller, autonome Zentren und Underground-Clubs. Mit seinen Bands (insbesondere Heimwerker) tourt er jährlich auf der lebenslänglichen „Tourture“ – einer selbstironischen Mischung aus Tour und Folter.
Aktuelle und vergangene Shows (Auswahl 2025/2026):
- 31.01.2026: Heimwerker bei der Planet Festival Tour
- 15.11.2025: Geheimwerker im VEKKS Wien
- 16.10.2025: Heimwerker im MARK Salzburg
- 26.09.2025: Heimwerker im Klub Palach, Rijeka (HR)
- 13.09.2025: Heimwerker bei ((szene)) Wien – Planet Festival Tour
- 09.08.2025: Artrium Festival mit Borderlane und Culk
- 29.03.2025: Aki Streeter's Mad Multiverse Presents mit Ubahnpudding
Monatlich veranstaltet er selbst die Reihe „Aki Streeter's Mad Multiverse“ in Klagenfurt, um Bands aus ganz Europa einzuladen.
🏆 Auszeichnungen & (Anti-)Erfolge
Offizielle Preise? Fehlanzeige. Aber: Kulturvogel-Award für Kärntner Künstler (2025) – verliehen an geheimWERKER, eines seiner Nebenprojekte. Das ist wahrscheinlich die ironischste Auszeichnung, die man bekommen kann, wenn man sich als „schlechteste Band des Universums“ bezeichnet.
Sein größter Erfolg ist die Etablierung eines eigenen, völlig unvermarktbaren Kosmos – jenseits von Streams und Charts.
🌍 Kulturelle Bedeutung & Einfluss
Aki Streeter ist die lebende Antithese zur Eventkultur. In einer Zeit, in der Musik immer glatter und berechenbarer wird, steht er für radikale DIY-Ästhetik, kompromisslosen Noise und die Weigerung, irgendeinem Kommerz zu huldigen.
Er hat in Kärnten und darüber hinaus eine blühende Underground-Szene mitgeschaffen, organisiert Konzerte, betreibt mit „Tsar Bomba Records“ ein Label für extreme Musik und inspiriert eine Jugend, die Punk nicht als Retro-Kostüm, sondern als Lebenshaltung begreift.
Seine multidisziplinäre Arbeit – Musik, Ausstellungen, Filme (Alexej Kakanovich), Literatur – macht ihn zu einem Gesamtkunstwerk der Apokalypse.
✨ Trivia & Interessante Fakten
- Multiversum-Schöpfer: Aki ist überzeugt, dass unser Universum von einem Typen namens Dave erschaffen wurde, der mit einem Professor und einer Ananas zusammenlebt.
- Früheste Veröffentlichung: Bereits mit 11 Jahren (2018) veröffentlichte er das Album „Government of Infinity“ unter dem Namen AMC Music Channel.
- Labelgründer: Er betreibt „Tsar Bomba Records“ (benannt nach der stärksten je gezündeten Atombombe) für extreme Genres wie Grindcore und Black Metal.
- Film/Video: Gemeinsam mit Oleg Dimitri Gilnitsch produzierte er die YouTube-Serie „Alexej Kakanovich – Der Mann aus Russland“, in der ein russischer Reporter die Kärntner Kultur „testet“.
- Visuelle Kunst: Arbeitet regelmäßig mit der Künstlerin Ygitt Pacher zusammen; gemeinsame Ausstellung „Gossos Megamorphosos“ (2025).
- Net Worth: Laut EverybodyWiki: 0,- – perfekt für einen Punk.
💬 Aussagen & Sprüche (Zitate)
📰 Medien & Rezeption
Die mediale Rezeption von Aki Streeter ist so gespalten wie seine Musik: Während die FM4 Soundpark-Redaktion ihm eine Plattform bietet und ihn als „verstecktes Genre“ feiert, reagieren andere mit Kopfschütteln. Das Online-Magazin „Everybodywiki“ dokumentiert nüchtern seine Biografie, während auf Genius der ironische Unterton mitschwingt.
Das Podcast-Interview „The Heavy Hole“ (2025) mit Aki Streeter gibt tiefere Einblicke in seine anarchische Kunstauffassung und die Geschichte des crudeness Humors im österreichischen Rock.
Fazit der Kritik: Entweder man hasst ihn – oder man feiert ihn als genialen Anti-Künstler. Ein Mittelweg existiert nicht.
📺 TV, Videos & Konzertaufnahmen
Aki Streeter ist eher offline als online unterwegs, dennoch existieren zahlreiche Live-Mitschnitte auf YouTube (vor allem von Heimwerker-Auftritten), die die chaotische Energie einfangen. Seine YouTube-Serie „Alexej Kakanovich“ ist ein bizarre Found-Footage-Parodie auf russische Reality-TV-Formate.
Konzertaufnahmen finden sich vor allem auf den Social-Media-Kanälen der Veranstalter und gelegentlich auf Bandcamp. Wer das volle Erlebnis will, muss live dabei sein – „Aufnahme verboten“ ist meist die einzige Regel.
🔗 Links, Social Media & Suchportale
Offizielle & inoffizielle Präsenzen von Aki Streeter – Vorsicht, Einstieg in den Multiversum-Kaninchenbau:
Suchlinks (aktueller Content):
Hinweis: Aki Streeter ist kein Mainstream-Act – viele Profile werden von Fans betrieben. Die beste Quelle für Konzertdaten ist seine Jimdo-Seite und die Facebook-Event-Seiten der Locations.
🎙️ Interviews, Berichte & Podcasts
- „The Heavy Hole“ Podcast (2025): 1 Stunde 13 Minuten mit Aki Streeter über Noise, Crust und österreichischen Punk-Humor. [Link]
- FM4 Soundpark Profil: Detaillierte Künstlerbeschreibung und News.
- EverybodyWiki & Genius: Enthalten die umfangreichste (und teilweise ironische) Biografie.
- Berichte auf MeinBezirk.at zu lokalen Konzerten in Kärnten (z.B. Kulturvogel-Award).
Aktuelle Tourdaten und News werden vor allem über seine Jimdo-Website und die Facebook-Seiten der Locations (VEKKS, Ventil Klagenfurt, etc.) kommuniziert.
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8achtern in Ehr’n
8achtern in Ehr’n ist ein experimentierfreudiges Wiener Kollektiv, das Future Soul, Pop und Jazz mit mehrsprachigen, gesellschaftskritischen Lyrics verbindet. Die offene Besetzung lädt regelmäßig Gastmusiker:innen ein und setzt auf Diversität und kollaborative Kreativität. Ihr Sound besticht durch Bläser, Groove und progressive Strukturen. Die Band ist fixer Bestandteil der jungen Wiener Klub- und Festivalkultur. 2024 veröffentlichten sie weitere Songs, Medienfeatures und Livevideos.
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Diese Ära fällt genau mit der Geburt und Blüte des Austropop zusammen. Es war eine Zeit des Aufbruchs, in der sich eine junge Generation gegen die verkrusteten Strukturen der Nachkriegszeit auflehnte und eine eigene, österreichische Stimme in der Musik finden wollte.
Zeitgeist: Politisierung, Aufbruchstimmung, Suche nach einer "österreichischen" Identität jenseits von Schlagern und volkstümlicher Musik. Die Festivals waren oft politisch motiviert, anti-kommerziell und community-orientiert.
Wichtigste Festivals dieser Ära:
1. Das Arena-Konzert (Wien, 1976)
-
Entstehung & Historie: Dies war DIE Geburtsstunde des Austropop als massentaugliches Phänomen und eines der wichtigsten Events der österreichischen Popgeschichte. Organisiert von der linken "Arena-Bewegung", die das Gelände eines ehemaligen Schlachthofs besetzt hatte, um es vor dem Abriss zu bewahren. Es war weniger ein "Festival" im heutigen Sinne, sondern ein riesiges Open-Air-Konzert.
-
Gründerväter & Acts: Wolfgang Ambros, Rainhard Fendrich, Georg Danzer traten gemeinsam auf. Obwohl sie sich nicht mochten, erkannten sie die Kraft der gemeinsamen Sache. Dieser Auftritt vor tausenden Jugendlichen katapultierte alle drei vom Underground-Insider-Tipp zu Superstars. Es war der Beweis, dass Musik in österreichischer Sprache und mit gesellschaftskritischen Texten massenhaft ankommt.
-
Jugendkultur: Stand für Protest, Solidarität und das Erleben einer eigenen, unabhängigen Kultur. Es war ein politisches Statement gegen die etablierte Kulturpolitik.
2. Danube Island Festival (Donauinselfest, Wien, ab 1983)
-
Entstehung & Historie: Gegründet vom Wiener Jugendstadtrat Josef ("Josi") Sigurd (SPÖ) als kostenloses Event für die Jugend. Es sollte ein alternatives, friedliches und zugängliches Gegenmodell zu den kommerziellen Festivals sein. Es ist bis heute das größte kostenlose Open-Air-Europas.
-
Gründervater: Josi Sigurd ist die unumstrittene Vaterfigur dieses Festivals.
-
Jugendkultur & Programm: Spiegelte den Mainstream der Jugend wider. In den 80ern dominierten Austropop-Größen wie Ambros, Fendrich, STS, Erste Allgemeine Verunsicherung (EAV), Opus und später Falco die Bühnen. Es war das Festival des etablierten, aber nach wie vor beliebten Austropop für die breite Masse.
3. Jazzfestival Saalfelden (Salzburg, ab 1979)
-
Entstehung & Historie: Zeigt die andere, experimentelle Seite der österreichischen Musikszene. Fokussierte sich von Anfang an auf zeitgenössischen Jazz, Avantgarde und improvisierte Musik.
-
Jugendkultur: Richtete sich an ein Nischenpublikum, an Kenner und Liebhaber der experimentellen Szene, abseits des kommerziellen Mainstreams.
Festivals in den Bundesländern (in dieser Ära):
In den 70ern und 80ern waren große Festivals außerhalb Wiens noch rar. Die Musikszene spielte sich vor allem in Clubs und Hallenkonzerten ab (z.B. das Posthof Linz). Regionale Festivals waren oft klein, folkloristisch oder auf klassische Musik ausgerichtet.
Was ist Austropop?
Eine umfassende Beschreibung des österreichischen Musikphänomens
Definition und Ursprung
Austropop ist ein musikalisches Genre, das in den 1970er Jahren in Österreich entstanden ist und sich durch deutschsprachige, oft dialektgeprägte Texte mit spezifisch österreichischen Themen, einer eigenständigen musikalischen Identität und sozialkritischen bis humorvollen Inhalten auszeichnet.
Der Begriff "Austropop" setzt sich aus "Austro-" (für Österreich) und "Pop" (Popmusik) zusammen und beschreibt damit eine spezifisch österreichische Spielart der Popmusik, die sich bewusst von der deutschen und internationalen Popmusik abgrenzt.
Charakteristische Merkmale
Sprache und Texte
Austropop zeichnet sich durch deutschsprachige Texte aus, oft mit österreichischem Dialekt. Die Texte behandeln typisch österreichische Themen, Alltagsbeobachtungen, Sozialkritisches und oft auch humorvolle oder ironische Inhalte.
Musikalische Vielfalt
Das Genre ist musikalisch äußerst vielfältig und reicht von Gitarren-Pop über Schlagergesang bis hin zu Rock, Folk und elektronischen Elementen. Entscheidend ist die österreichische Prägung.
Kulturelle Identität
Austropop transportiert ein spezifisch österreichisches Lebensgefühl und reflektiert die Gesellschaft des Landes. Die Musik dient oft als Spiegel der österreichischen Seele.
Geschichte und Entwicklung
Die Pioniere (1970er Jahre)
Anfang der 1970er Jahre begründeten Künstler wie Wolfgang Ambros, Georg Danzer und Rainhard Fendrich den Austropop. Ambros' Album "Alles andere zählt net mehr..." (1972) gilt als Geburtsstunde des Genres.
Die Blütezeit (1980er Jahre)
In den 1980ern erreichte der Austropop mit Bands wie STS, Opus und Künstlern wie Falco seinen kommerziellen Höhepunkt. Falco gelang sogar der internationale Durchbruch.
Neue Richtungen (1990er Jahre)
In den 1990ern entwickelte sich der Austropop weiter mit Bands wie Bluetenschink, die sozialkritischere Texte brachten, und Sängern wie Sigi Maron, die das Kabarettistische betonten.
Revival und Moderne (ab 2000)
Seit den 2000ern erlebt der Austropop ein Revival mit neuen Künstlern wie Christina Stürmer, Andreas Gabalier und Bands wie Wanda, die das Genre modern interpretieren.
Bedeutende Vertreter
Kulturelle Bedeutung
Austropop ist mehr als nur ein Musikgenre - es ist ein kulturelles Phänomen, das die österreichische Identität widerspiegelt und mitgestaltet. Die Musik bietet eine Plattform für die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Themen, transportiert österreichisches Lebensgefühl und schafft eine gemeinsame kulturelle Basis.
Durch die Verwendung von Dialekt und die Behandlung spezifisch österreichischer Themen schafft Austropop eine Authentizität und Nähe zum Publikum, die über die reine Unterhaltung hinausgeht. Die Texte sind oft sozialkritisch, humorvoll oder melancholisch und behandeln Themen wie Heimat, Gesellschaftskritik, Alltagsprobleme und Lebensfreude.
Austropop heute
Heute erlebt der Austropop eine Renaissance mit neuen Künstlern, die das Genre modern interpretieren. Bands wie Wanda, Bilderbuch und Seiler und Speer verbinden traditionelle Elemente des Austropop mit modernen Sounds und erreichen damit ein breites Publikum.
Gleichzeitig bleiben die Klassiker des Genres unvergessen und werden nach wie vor gespielt und gefeiert. Lieder wie "I am from Austria" von Rainhard Fendrich haben inzwischen quasi inoffiziellen Hymnenstatus erreicht.
Die Musikerliste A-Z AUSTROPOP
Personen, Förderer Labels, Produzenen der österr. Musikszene
Udo Jürgens - Umfassende Künstlerpräsentation
Einleitung und Überblick
Udo Jürgens, geboren als Jürgen Udo Bockelmann, war ein österreichischer Komponist, Pianist und Sänger, der als einer der größten Entertainer der deutschsprachigen Musikgeschichte gilt. Mit einer Karriere, die über 60 Jahre umspannte, komponierte er nahezu 1.000 Songs, verkaufte über 105 Millionen Tonträger und gewann 1966 den Eurovision Song Contest für Österreich mit "Merci, Chérie". Seine Musik vereint Schlager, Chanson, Pop und Jazz-Elemente, geprägt von eingängigen Melodien und tiefgründigen Texten zu Themen wie Liebe, Gesellschaft und Lebensfreude. Als Weltenbummler, der in über 20 Ländern auftrat, symbolisierte Jürgens Authentizität und Eleganz – immer im weißen Bademantel auf der Bühne, immer nah am Publikum. Sein Vermächtnis lebt in Musicals wie "Ich war noch niemals in New York" und unzähligen Evergreens weiter, die Generationen verbinden.
Biografie und Geschichte
Udo Jürgens' Leben war eine Reise von der Kärntner Provinz zur internationalen Bühne. Geboren in einer musikalischen Familie, lernte er autodidaktisch Klavier und studierte später am Mozarteum in Salzburg. Frühe Erfolge als Jazzpianist führten zu seinem Durchbruch in den 1960er Jahren. Der ESC-Sieg 1966 katapultierte ihn in die Charts, gefolgt von Welttourneen und Kollaborationen mit Stars wie Sammy Davis Jr. In den 1970er und 1980er Jahren thematisierte er gesellschaftliche Issues, blieb aber ein gefragter Entertainer. Ab den 1990er Jahren eroberte er neue Generationen mit introspektiven Werken wie "Mit 66 Jahren". Bis zu seinem plötzlichen Tod 2014 blieb er aktiv, balancierte Familie und Karriere und erwarb 2007 die Schweizer Staatsbürgerschaft.
Gründungsjahr und Herkunft
Udo Jürgens wurde am 30. September 1934 in Klagenfurt, Kärnten, Österreich geboren und wuchs auf dem elterlichen Schloss Ottmanach auf. Seine Familie hatte deutsche Wurzeln: Der Vater floh aus Moskau, die Mutter stammte aus Schleswig-Holstein. Mit 16 gewann er 1950 seinen ersten Komponistenwettbewerb beim Österreichischen Rundfunk – das "Gründungsjahr" seiner Karriere.
Musikstil und Einflüsse
Jürgens' Stil fusionierte Schlager, Chanson, Pop, Jazz und Rock, mit eleganten Orchestern und seiner markanten Baritonstimme. Einflüsse aus dem amerikanischen Jazz (Duke Ellington) und Swing prägten seine frühen Jahre, später kamen Rock-Elemente und gesellschaftskritische Texte hinzu. Er vermied reinen Kitsch, indem er emotionale Tiefe mit Unterhaltung verband – von romantischen Balladen bis zu Disco-Experimenten in den 1970er Jahren.
Diskografie
Udo Jürgens veröffentlichte über 50 Alben und 400 Singles, mit Hits in mehr als 20 Ländern. Hier eine Auswahl seiner wichtigsten Werke:
| Jahr | Album/Single | Highlights / Charts | Label |
|---|---|---|---|
| 1965 | Merci, Chérie | ESC-Sieger; Platz 1 in 20 Ländern | Ariola |
| 1968 | Porträt in Musik | Erstes Album; Top 10 in Europa | Polydor |
| 1974 | Griechischer Wein | Welthit; Gesellschaftskritik | Ariola |
| 1976 | Aber bitte mit Sahne | Platz 1 DE/AT; Überfluss-Kritik | Ariola |
| 1980 | Udo '80 | Disco-Album; 330.000 Tourbesucher | Ariola |
| 1992 | 50 and More | Jubiläumsalbum; Goldene Schallplatte | BMG |
| 2000 | Mit 66 Jahren | Platz 1 AT/DE; Autobiografisch | BMG |
| 2007 | Ein echtes Wienerlied | Musical-Soundtrack; Bambi-Award | Universal |
| 2014 | Best of – 60 Jahre | Posthumes Best-of; 1.000.000+ Streams | Universal |
Weitere Hits: "Ich war noch niemals in New York" (1985), "Siebzehn Jahr, blondes Haar" (1968). Über 1.000 Kompositionen, viele für Stars wie Frank Sinatra.
Bandmitglieder und Besetzung
Udo Jürgens trat oft mit wechselnden Orchestern auf, darunter sein langjähriges Orchester unter Pepe Lienhard (Big Band, über 30 Jahre). Kernmitglieder: Pepe Lienhard (Leitung, Saxophon), Ralf Hesse (Trompete), Gilbert Tinner (Posaune), Flávio Barbosa (Horn). Live-Besetzung: 10–15 Musiker (Streicher, Bläser, Rhythmus). Frühe Bands: Udo Bolan Band (1950er, Jazz).
Texte und Themen
Jürgens' Texte, oft selbst verfasst oder mit Koautoren wie Michael Kunze, sind poetisch und kritisch. Zentrale Themen:
- Liebe & Abschied: "Merci, Chérie", "Griechischer Wein" (Heimweh von Gastarbeitern)
- Gesellschaftskritik: "Aber bitte mit Sahne" (Überfluss), "Ehrenwertes Haus" (Bigotterie), "Fünf Minuten vor zwölf" (Umweltzerstörung)
- Alter & Reflexion: "Mit 66 Jahren", "Ich war noch niemals in New York" (Nostalgie, Reisen)
- Lebensfreude: "Tausend Jahre sind ein Tag" (Jugendproteste), "Der Mann mit dem Fagott" (Familie)
Seine Lieder verbinden Emotion mit Sozialkommentar, ohne zu predigen – ein Markenzeichen seiner Menschlichkeit.
Live-Auftritte und Tourneen
Jürgens liebte die Bühne: Über 2.000 Konzerte in 25 Tourneen (1967–2014), vor 6,5 Millionen Zuschauern. Highlights:
- Frühe Touren: Erste Solo-Tour 1967; Europa-Tour 1969 (500.000 Besucher)
- 1970er: "Udo live 77" (150.000 Zuschauer); Welttour mit Sammy Davis Jr.
- 1980er: "Udo '80" (330.000 Besucher); Japan-Tourneen
- Spätphase: "Mit 66 Jahren" (2000, Rekordauslastung); letzte Tour "Mitten im Leben" (2014)
Immer mit Orchester, oft im Bademantel – authentisch und energiegeladen. Posthum: "Da Capo Udo Jürgens" (2024, mit Pepe Lienhard).
Auszeichnungen und Erfolge
- ESC: Sieger 1966 ("Merci, Chérie")
- Schallplatten: Mehrere Goldene/Platin-Schallplatten; 105 Mio. verkauft
- Awards: 6 Goldene Europa, 3 Goldene Stimmgabeln, 5 Bambi (inkl. Lebenswerk 1999/2013), Große Ehrenzeichen Österreich (1995), Verdienstkreuz 1. Klasse DE
- Weitere: Goldene Kamera, Romy-Platin (2011), FIFA Order of Merit (1996)
Kulturelle Bedeutung und Einfluss
Udo Jürgens prägte die deutschsprachige Unterhaltungsmusik als Brückenbauer zwischen Generationen und Genres. Er modernisierte den Schlager durch gesellschaftskritische Texte (z. B. Gastarbeiter, Umwelt) und inspirierte Musicals wie "Ich war noch niemals in New York" (2007). Sein Weltbürgertum (Touren in 20+ Ländern) und Charisma machten ihn zum Symbol für Eleganz und Resilienz. Er beeinflusste Künstler wie Helene Fischer und förderte Chormusik-Arrangements. Als kulturelle Ikone verbindet er Nachkriegsdeutschland mit der Moderne – zeitlos und verbindend.
Trivia und interessante Fakten
- Autodidakt: Lernte Klavier selbst; erste Instrumente: Mundharmonika
- Operation: Ließ mit 18 abstehende Ohren korrigieren
- Familie: 4 Kinder (John, Jenny, Sonja, Gloria); Roman "Der Mann mit dem Fagott" (2004) über Familiengeschichte
- Kompositionen: Titelmelodie für "Tom und Jerry"; Songs für Sinatra, Bassey
- Letztes: Starb 2014 während Tournee-Pause; unveröffentlichter Song "Als ich fortging" (2024)
Aussagen und Sprüche
- "Ich habe alles, aber ich habe es leider nicht mehr lange."
- "Männer messen ihr Selbstwertgefühl sehr stark an ihrem Erfolg bei Frauen."
- "Das Glück ist ein flüchtiger Vogel."
- "Ich bin jetzt etwas über 50, bin seit 30 Jahren im Geschäft und seit 20 Jahren eine Legende. Macht zusammen 100."
- "Auf eine Ski-Kanone kommen fünfhundert Après-Ski-Haubitzen."
- "Das Showbusiness ist bestimmt nicht dazu geeignet, den Menschen den inneren Frieden zu bringen."
Medien und Rezeption
Jürgens wurde als "Weltstar mit Herz" gefeiert: Kritiker lobten seine "tiefgründigen Texte und elegante Arrangements". Fans schätzen seine Authentizität – "Er sang das Leben, nicht nur Liebe". Rezeption: Bestseller-Biografien, Filme wie "Der Mann mit dem Fagott" (2011). Posthum: Tribute-Shows wie "Udo Jürgens Forever" (2024) bestätigen seinen Kultstatus.
TV-Sendungen, Videos, Radio-Beiträge, Konzertaufnahmen
- TV: "Udo und seine Musik" (ZDF, 1960er–80er), "Wetten, dass..?", "Helene Fischer Show" (2014, letzter Auftritt), "Udo Jürgens Forever" (ARD/ORF/SRF, 2024)
- Videos: YouTube-Clips von ESC 1966, Konzerten (z. B. "Griechischer Wein" Live), unveröffentlichtes "Als ich fortging" (2024)
- Radio: Airplay auf MDR, WDR; Interviews (z. B. FM4 zu Lebenswerk)
- Konzertaufnahmen: "Da Capo Udo Jürgens" (2024-Tour), Live-Alben wie "Udo live '77"
Weblinks
Links zu Plattformen
- Offizielle Website – News, Biografie, Musikbibliothek
- YouTube – Videos, Konzerte, Interviews
- Spotify – Vollständige Diskografie, Playlists
- Apple Music – Alben, Singles
- SoundCloud – Fan-Uploads, Remixe
- Bandcamp – Seltene Releases
- Instagram – Fan-Posts, Tribute
- TikTok – Kurze Clips, Challenges
- Twitter/X – Erwähnungen, News
Musik-Interviews, Berichte etc.
- Offizielle Biografie
- Spiegel: Lieder-Analyse
- RP: Gesellschaftliche Themen
- Goethe-Institut: Kulturelle Spuren
- Eurovision.de: ESC-Hommage
Suchlinks zu aktuellen Infos
Wiener Veranstaltungsorte – Vom gemütlichen Club bis zur großen Live-Arena
Teil 1: A–G | Musikclubs, Theater, Konzerthallen, Kulturzentren und Gastronomie (ohne Volksmusik)
A
Actor’s Studio
Adresse: Praterstraße 25a, 1020 Wien
Kapazität: 150 Genres: Schauspiel, Musiktheater, Experimental
Beschreibung: Intimer Theater‑ und Musikraum für Nachwuchsproduktionen und freie Akteure.
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Termine und Tickets
AERA
Adresse: Gonzagagasse 11, 1010 Wien Kapazität: ca. 400
Betreiber: AERA Club GmbH Genres: Indie, Singer‑Songwriter, Kabarett
Beschreibung: Szene‑Bar mit täglichem Live‑Musik‑ und Kleinkunstprogramm – zentral gelegene Kult‑Location.
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Termine und Tickets
Österreichische Akademie der Wissenschaften – Festsaal
Adresse: Dr. Ignaz‑Seipel‑Platz 2, 1010 Wien Kapazität: ca. 500
Genres: Klassische Musik, Vorträge, Feierliche Events
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Termine und Tickets
Akademietheater
Adresse: Universitätsring 1, 1010 Wien Kapazität: 1000
Beschreibung: Traditionelles Kammerspielhaus des Burgtheaters, erstklassige Bühnentechnik.
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Aktionsradius Wien
Adresse: Gaußplatz 11, 1200 Wien Kapazität: 200
Genres: Elektronische Musik, Experimentelle Performance
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Termine und Tickets
Albertina Museum – Künstlersalon
Adresse: Albertinaplatz 1, 1010 Wien Kapazität: bis 300
Website
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Termine und Tickets
Altes AKH – Kulturareal
Adresse: Campus Altes AKH, Spitalgasse 2, 1090 Wien Kapazität: > 1000 Personen
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Termine und Tickets
B
B72 – Live‑Club
Adresse: Hernalser Gürtel 72/73, 1080 Wien Kapazität: 200
Website
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Termine und Tickets
Badeschiff Wien
Adresse: Donaukanal, 1020 Wien Kapazität: 500+ (Open Air)
Website
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Termine und Tickets
Bank Austria Kunstforum Wien
Adresse: Freyung 8, 1010 Wien Kapazität: 200
Website
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Termine und Tickets
C
Chelsea – Gürtel‑Club
Adresse: Lerchenfelder Gürtel 29‑32, 1080 Wien Kapazität: 350
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D
dasWerk – Club an der Spittelau
Adresse: Spittelauer Lände 12, 1090 Wien Kapazität: 220
Website
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F
Flex – Club am Donaukanal
Adresse: Augartenbrücke, 1010 Wien Kapazität: 1000
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Flucc – Kunsthalle unter der U1
Adresse: Praterstern, 1020 Wien Kapazität: 300–400
Website
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G
Grelle Forelle – Electronic Club
Adresse: Spittelauer Lände 12, 1090 Wien Kapazität: 550
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Termine und Tickets
Grazer Bluestage Vol. 9
23.01.2026 – 24.01.2026
Sir“ Oliver Mally & Grazer Spielstätten präsentieren:
GRAZER BLUESTAGE Vol. 9 -
Sie sind “On The Road Again“, packen Gitarre und Whiskey zusammen und versammeln sich Ende Jänner wieder in Graz: Die Größen der BLUES-SZENE sind zu Gast in unserer Stadt und Graz ist für ein Wochenende wieder BLUES-Hauptstadt Österreichs. Gemeinsam läuten wir vor dem großen Jubiläum im nächsten Winter die neunte Auflage ein. Das Line-up verspricht dieses Mal natürlich wieder jede Menge Blues, aber auch Blues-Rock, Punk, Folk und Soul wird zu hören sein.
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>> FR 23.01.2026
GIUDI e QUANI (IT) - „Two Piece Blues-Rock Band“
Giudi e Quani, ein Power-Duo aus Verona, Italien, bietet eine einzigartige und mutige Mischung aus Rock-Blues, Punk und Soul. Die Band wurde 2016 von Schlagzeugerin und Sängerin Giuditta Cestari und Gitarrist und Backgroundsänger Francesco Quanilli gegründet. Auf der Bühne entfachen sie einen positiven Energie-Tornado, der vom Rock-Blues ausgeht und das Publikum durch ein Konzentrat aggressiver Klänge mit Punk-Anteil und überraschenden Soul-Nuancen führt.
Von Anfang an eroberten sie das Publikum mit ihrer rohen Kraft und starteten eine endlose Reihe von Konzerten in Italien, der Schweiz, Spanien und Großbritannien. Sie spielten auf großen Festivals wie I-Days und Pistoia Blues und traten als Vorgruppe für Künstler wie Wolfmother und Ana Popovic auf. 2019 veröffentlichten sie ihr erstes Album „GIUDI E QUANI“ und 2024 ist das Jahr von „OUT OF MY WAY“, angeführt von der Single „FOOL YOURSELF“.
2024 und 2025 sind wichtige Jahre für das Duo, die beide mit Tourneen und Auftritten bei wichtigen Festivals und Clubs in Italien (Morborock, Vitignanostock, Jazzinsieme, Blues In Villa u. a.), der Schweiz (Honky Tonk Festival) und dem Baskenland verbracht werden.
Giudi e Quani ist ein Konzert und eine Band, über die man noch wochenlang spricht, nachdem man sie gesehen hat.
Besetzung:
Giuditta Cestari - Drums & Voice
Francesco Quanilli - Guitar & Voice
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JOAKIM TINDERHOLT (NOR) - Blues & R’n’B
Joakim Tinderholt begann seine professionelle Karriere als Bluesänger und Gitarrist vor etwas mehr als zwanzig Jahren im Muddy Waters Blues Club in Oslo, Norwegen. Anschließend gründete er mit erfahrenen Musikern eine Band, um in Clubs und auf Festivals in ganz Skandinavien zu spielen. Sein Debütalbum „You Gotta Do More“ (2014) erhielt internationale Anerkennung und führte zu zahlreichen Auftritten in Mittel- und Südeuropa. Die folgenden beiden Veröffentlichungen “Hold On“ (2017) und „Deadlines“ (2023) waren bei Fans und Kritikern gleichermaßen beliebt und festigten Tinderholts Ruf als eine feste Größe in der europäischen Rhythm & Blues- und Rock’n’Roll-Szene.
Seit 2017 kehrt Joakim fast jedes Jahr nach Italien zurück, begleitet von der soliden Rhythmusgruppe von Lucky (The Goodfellas, King Lion and the Braves, Ray Gelato, Kid Ramos...) und Vincenzo (Leroy Emmanuel, L.A. Jones, Jeremy Spencer...).
Ein fulminantes Jump-Blues-Konzert, das Sie mit Händen, Füßen und noch mehr in Bewegung bringt!
Alle drei Platten wurden für den norwegischen Grammy (Spellemannprisen) nominiert.
Besetzung:
Joakim Tinderholt - Voice and Guitar
Mr. Lucky Luciano - Bass
Vincenzo Barattin - Drums
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>> SA 24.01.2026
MARCO PANDOLFI (IT) - Rootsmusic/Blues
Marco Pandolfi, ein italienischer Sänger, Songwriter und Multiinstrumentalist, war einst vor allem für sein Blues-Mundharmonikaspiel bekannt. Heute bietet er einzigartige Live-Auftritte, bei denen traditioneller Blues und Folk-Songwriting aufeinander treffen. Er singt und spielt gleichzeitig Gitarre und Mundharmonika. Mit über dreißig Jahren Erfahrung in der Musikszene tritt er in Clubs und bei Festivals in ganz Europa und den USA auf. Er hat mit renommierten Musikern wie Richard Ray Farrell, Paul Oscher, Bob Margolin und Greg Izor zusammengearbeitet. Seine neuesten Alben bestehen ausschließlich aus Eigenkompositionen, und seine Musik wird weltweit im Radio gespielt.
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“SIR“ OLIVER MALLY GROUP & PETER SCHNEIDER feat. FRANZ KREIMER
Seit über vier Jahrzehnten gilt Oliver Mally als einer der profiliertesten Bluesmusiker Österreichs. Mit seiner markanten Stimme, intensiven Bühnenpräsenz und kompromisslos ehrlicher Songschreibkunst hat er sich weit über die Grenzen des Landes einen Namen gemacht.
Die “SIR“ Oliver Mally Group, gegründet im Jahr 2020, ist ein perfektes Ventil für sein musikalisches Anliegen. Die Verschmelzung traditioneller Blues-Elemente mit Singer/Songwriterelementen und moderneren Klängen, persönlichen Texten und einem eindringlichen Groove. Ihr Debütalbum „Tryin’ to Get By“ (2021) wurde von der Kritik gefeiert und für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert.
Das Repertoire der Band reicht von mitreißenden Blues-Nummern bis zu poetisch-melancholischen Balladen. Immer im Mittelpunkt: Mallys unverfälschtes Storytelling und die Dynamik einer eingespielten Formation, die den Blues nicht nur spielt, sondern lebt. Erweitert wurde die Band seit 2023 um den Münchner Gitarrenmeister Peter Schneider, der den perfekte Kontrapunkt zu Mally darstellt. An diesem Abend wird außerdem Keyboard-Maestro Franz Kreimer als Spezialgast ins Geschehen eingreifen. Kreimer hat sich ja über viele Jahre seine Credibility durch enorme Vielseitigkeit in diversen Formationen (EAV, Ausseer Hardbradler, Scurdia etc.) erspielt.
Die Band wird ganz neue Songs präsentieren und den Beweis antreten, dass Blues keinesfalls ein Genre der Vergangenheit ist, sondern eine zeitlose Sprache, die berührt, bewegt und Grenzen überschreitet.
Besetzung:
“Sir“ Oliver Mally - guitars, vocals
Peter Schneider - guitars, harp
Peter Lenz - drums
Franz Kreimer - wurlitzer, moog, accordion
KLAUS PRÜNSTER
Einleitung & Überblick
Klaus Prünster ist ein österreichischer Gitarrist, Komponist, Sänger und Musikproduzent, der als einer der vielseitigsten und erfolgreichsten Musiker des Landes gilt. Geboren in Vorarlberg und seit Anfang der 1980er Jahre in Linz beheimatet, verbindet er meisterhaftes Gitarrenspiel mit elektronischen Klangexperimenten, Pop-Sensibilität und kompositorischer Tiefe. In den 1980er Jahren feierte er mit dem Hit "Wunderwelt" große Erfolge und etablierte sich als einer der prägenden Musiker Österreichs.
Biografie & Geschichte
Herkunft & Werdegang
- Geburtsort: Vorarlberg, Österreich
- Wohnort: Linz, Oberösterreich (seit Anfang der 1980er Jahre)
- Status: Aktiv
- Beruf: Musiker, Komponist, Gitarrist, Sänger, Musikproduzent
Die musikalische Entwicklung
Klaus Prünster begann seine musikalische Laufbahn in den 1970er Jahren. Sein Instrument ist die Gitarre – doch er hat das Instrument über die Jahre hinweg immer wieder neu erfunden. Prünster entwickelte eigene Synthesizer-Features, die er über die Gitarre ansteuern kann: "Irgendwann hatte ich das Gefühl, wirklich jeden Gitarrensound zu kennen, darum habe ich mir eigene Synthesizer-Features dazu gebastelt." [citation:1]
Der Durchbruch in den 1980ern
In den 1980er Jahren gelang Prünster der große Durchbruch. Sein Song "Wunderwelt" wurde einer der erfolgreichsten Hits in Österreich und machte ihn einem breiten Publikum bekannt. Der eingängige Pop-Song mit seiner charakteristischen Gitarrenarbeit ist bis heute ein Klassiker des österreichischen Pop der 80er Jahre.
Seit Anfang der 1980er Jahre lebt und arbeitet Prünster in Linz, das zu seinem künstlerischen Zentrum wurde. Dort komponierte er nicht nur seine eigenen Alben, sondern begann auch, sich als Filmkomponist zu etablieren.
Der Filmkomponist
Parallel zu seiner Solokarriere entdeckte Prünster seine Leidenschaft für die Filmmusik. Er komponierte die Musik für zahlreiche bekannte Film- und Fernsehproduktionen, darunter:
- "Klinik unter Palmen" – Die beliebte ARD-Krankenhausserie
- "Das Weihnachts-Ekel" – Der bekannte Fernsehfilm
- "Rose unter Dornen"
Musikstil & Einflüsse
Charakteristika
- Meisterhafte Gitarrentechnik: Von einfühlsamem Fingerpicking bis zu kraftvollen Riffs
- Eigenentwickelte Synthesizer-Klänge: Prünster hat sich eigene elektronische Klänge geschaffen, die er über die Gitarre steuert [citation:1]
- Vielseitigkeit: Blues, Pop, Rock, Klassik, elektronische Musik – alles in seinem Werk vereint
- Instrumental wie vokal: Prünster ist sowohl als Sänger als auch als reiner Instrumentalist erfolgreich
Einflüsse
- Mark Knopfler (Dire Straits): Prünster bezeichnet Knopfler als "absolute Legende" – eine große Wertschätzung, die auch stilistische Parallelen erkennen lässt [citation:1]
- Leo Kottke: Der berühmte Fingerpicking-Gitarrist inspirierte Prünster zu akustischen Abstechern in seinem Repertoire [citation:1]
- Blues: Prünster spielt auch Bluesnummern "mit viel Slide" [citation:1]
- Elektronische Musik: Seine eigenen Synthesizer-Entwicklungen zeigen eine Affinität zu elektronischen Klängen
Auszeichnungen & Erfolge
Preise & Ehrungen
- New York Award für Music & Lyrics [citation:1]
- Verdienstmedaille des Landes Oberösterreich [citation:1]
- Großes Ehrenzeichen für Verdienste um die Stadt Linz [citation:1]
Karriere-Highlights
- Mehr als 1 Million verkaufte Tonträger im Laufe seiner Karriere [citation:1]
- 1980er Jahre: Hit "Wunderwelt" – einer der erfolgreichsten Songs Österreichs
- Support für Mark Knopfler (2015): Auf Wunsch des Weltstars als Vorgruppe auf Burg Clam [citation:1]
- Seit 2014: Kurator des renommierten Gitarrenfestivals "Flaming Strings" im Linzer Brucknerhaus [citation:1]
Diskografie
Wichtige Alben & Singles
| Jahr | Titel | Besonderheiten |
|---|---|---|
| 1980er | "Wunderwelt" | Single – Der große Hit |
| 2015 | "Guitar Experience" | Instrumentales Album – eigene Klangsprache mit elektronischen Landschaften [citation:1] |
Filmmusiken (Auswahl)
- "Klinik unter Palmen" – ARD-Krankenhausserie
- "Das Weihnachts-Ekel" – Fernsehfilm
- "Rose unter Dornen"
- Zahlreiche weitere TV-Produktionen
Live-Auftritte & Tourneen
Support für Mark Knopfler (2015)
Am 12. Juli 2015 trat Klaus Prünster als Supporting Act für Weltstar Mark Knopfler auf Burg Clam auf. Knopfler persönlich wünschte sich Prünster als Vorgruppe – eine der größten Ehren für einen Gitarristen. [citation:1]
Prünster spielte an diesem Abend ein rein instrumentales Set mit:
- Verschiedenen Gitarren (akustisch und elektrisch)
- Bluesnummern "mit viel Slide"
- Akustischen Leo-Kottke-artigen Fingerpicking-Stücken
- Stücken aus seinem damals neuen Album "Guitar Experience" [citation:1]
Weitere Engagements
- "Flaming Strings" Festival: Prünster ist seit 2014 Kurator dieses bedeutenden Gitarrenfestivals im Linzer Brucknerhaus [citation:1]
- Regelmäßige Konzerte in ganz Österreich
- Auftritte bei Festivals und in renommierten Locations
Trivia & interessante Fakten
- Der Synthesizer-Gitarrist: Prünster hat sich eigene Synthesizer-Features gebastelt, die er über die Gitarre ansteuern kann – eine technische Meisterleistung [citation:1].
- Mark Knopflers Wunsch: Knopfler persönlich wünschte sich Prünster als Support für sein Konzert auf Burg Clam [citation:1].
- "Flaming Strings": Seit 2014 ist Prünster Kurator dieses bedeutenden Gitarrenfestivals im Linzer Brucknerhaus [citation:1].
- Der Vorarlberger Linzer: So bezeichnet sich Prünster selbst – in Vorarlberg geboren, seit den frühen 80ern in Linz zuhause [citation:1].
- Über eine Million Tonträger: Prünster hat im Laufe seiner vielschichtigen Karriere mehr als eine Million Tonträger verkauft [citation:1].
Weblinks & Suchlinks
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"Klaus Prünster 2025", "Klaus Prünster neues Album", "Klaus Prünster Konzert", "Klaus Prünster ORF Interview", "Klaus Prünster Filmmusik", "Klaus Prünster Gitarrenfestival"
Aktuelle News aus der österreichischen Musikszene & Austropop
update 21.6.26
AUSTROPOPCAST #03 Georg Danzer Manager Blacky Schwarz (Teil 1) AT:
https://youtu.be/8unx0rau4Hw
In Gedenken an Georg Danzer (7.10.1946- 21.O6.2007) der Weggefährten- Podcast: cba.fro.at/451554,
Fotos: ORF, HEY-U, hier hier die gesamte V-H-Podcast- Sammlung: https://cba.media/podcast/vordergruendig-hintergruendig... 
Schöner ZIB1-Vorbericht zur neuen W.Ambros-Single "Die Sunnseitn vom Lebn": https://on.orf.at/.../wolfgang-ambros-veroeffentlicht... Wolfgang Ambros hat gemeinsam mit Roland Vogl und Dietmar Baumgartner, also den "Wödmastan", "Always Look on the Bright Side of Life" von Monty Python gecovert, W.Ambros-Podcast: cba.fro.at/335929, W-Ambros-Fan-Podcast: cba.fro.at/335929, Watzmann-Podcast: cba.fro.at/576776, WIR4plusEINS-Podcast: cba.fro.at/630863, mehr zu Roli und den Wödmastan in den Podcasts: cba.fro.at/552504, https://cba.media/439662, cba.fro.at/552504, hier hier die gesamte V-H- Podcast- Sammlung: https://cba.media/podcast/vordergruendig-hintergruendig... https://youtu.be/XRT0vLcIEGE?list=RDXRT0vLcIEGE
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Electric Love Festival 2026 9.7. -bis 11. 7. 26 Infos & Es wird eng - einige Karten bereits ausverkauft!
Austro-Pop Night 2026 mit hochkarätigem Line-up
Folkshilfe, Alexander Eder, Josh., Anna-Sophie und weitere Acts treten am 26. Juni 2026 in St. Martin im Sulmtal auf. Ein großer Austropop-Abend steht bevor.
Seiler und Speer melden sich nun musikalisch zurück:
Am 12. Juni veröffentlichen sie die neue Single „Daunzn“, die in Berichten als laut, direkt und provokant beschrieben wird.
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Das Beste aus 50 Jahren Austropop mit Austria Project
Am 13. Juni 2026 bringt die Band Austria Project Hits von STS, Wolfgang Ambros, Peter Cornelius, EAV u. a. auf die Seebühne in Bad Staffelstein.
Austropop Sommer Hits 2026 Playlists dominieren
Neue und aktualisierte Playlists auf Spotify und Apple Music mit Hits von Josh., Pizzera & Jaus, Wanda, Edmund, Chris Steger und vielen mehr sorgen für Sommerstimmung.
Katharina Straßer & Band: 50+ Jahre Austropop Revue
Die Tour mit der erfolgreichen Austropop-Revue läuft weiter – Termine von Juni bis November 2026 in ganz Österreich.
Austrian Music Export: Aktuelle Open Calls und Programme 2026
Neue Ausschreibungen, Delegationen und Förderungen für österreichische Musiker:innen – Uploadsounds, MW:M und weitere Chancen laufen aktuell.
Austropop am 12. Juni in Straß
Hubert & Band servieren Austropop und Evergreens im Kultursaal Straß – perfekter Start in den Sommer.
Austropop meets Rock – Livemitschnitt aus Linz
Der energiegeladene Mitschnitt aus dem Theater in der Innenstadt zeigt die lebendige Mischung aus Austropop und Rock.
Bex
Bex ist eine Wiener Indiepop-Künstlerin und Produzentin, deren Musik elektronische, soulige und urbane Elemente verbindet. Ihre Texte handeln von Selbstfindung, Liebe und gesellschaftlichen Themen, begleitet von eingängigen Melodien. Sie ist ein gern gesehener Gast bei FM4, in Playlists und auf kleinen Wiener Bühnen. Bex präsentiert regelmäßig neue Musik und visuelle Projekte auf Social Media. 2024 erschienen neue Singles und viele Konzerttermine.
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Die Explosion: Diversifikation und Kommerzialisierung (1990er & 2000er)
Der Austropop der ersten Generation wurde erwachsen, neue, härtere und elektronische Sounds kamen auf. Die Festivallandschaft explodierte, wurde diverser und gleichzeitig professionalisierter und kommerzialeller.
Zeitgeist: After-90er-Optimismus, Globalisierung, Aufkommen der elektronischen Tanzmusik (Techno, Trance), Durchbruch des Alternative Rock und Metal. Festivals wurden zu urlaubsähnlichen Erlebnissen.
Wichtigste Festivals dieser Ära:
1. FM4 Frequency Festival (St. Pölten, Niederösterreich, ab 1998)
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Entstehung & Historie: Vom alternativen Radiosender FM4 (ORF) gegründet, um der österreichischen Jugend ein Festival für internationale Alternative, Indie- und Elektro-Musik zu bieten. Schnell wuchs es zum größten Festival dieser Art in Österreich heran.
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Jugendkultur: Definierte maßgeblich den Musikgeschmack einer ganzen Generation. War das hippe, englischsprachige, international ausgerichtete Gegenstück zum eher deutschsprachigen Nova Rock. FM4 wurde zum "Heimat-"Sender der Festival-Besucher.
2. Nova Rock (Burgenland, ab 2005)
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Entstehung & Historie: Gegründet als österreichisches Pendant zu deutschen Rock-Festivals wie Rock am Ring. Fokussierte sich von Anfang an auf Hard Rock, Metal und Punk.
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Jugendkultur: Zog das "schwere" Lager an: Metalheads, Punks, Rock-Fans. Entwickelte eine sehr eigene, oft als "rauer" geltende Community als das Frequency.
3. Urban Art Forms Festival (UAF, später: Electric Love, Salzburg, ab 1998)
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Entstehung & Historie: Begann als UAF als wichtiges Hip-Hop- und Electronic-Festival. Entwickelte sich später zum Electric Love Festival weiter, das sich ganz auf elektronische Tanzmusik (EDM, Trance, House) spezialisierte und damit eine riesige Lücke füllte.
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Jugendkultur: Steht ganz im Zeichen der Elektro-Szene, mit großer Bedeutung für Visuals, Lichtshows und eine euphorische, partyorientierte Gemeinschaft.
Festivals in den Bundesländern (in dieser Ära):
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Steiermark: Springfestival (Graz) etablierte sich als wichtiges Festival für elektronische Musik.
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Oberösterreich: Crossroads Festival (Linz) für alternative und internationale Musik.
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Salzburg: Jazzfestival Saalfelden blieb wichtige Avantgarde-Institution.
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Kärnten: Woodstock der Blasmusik in St. Kanzian zeigt die ganz andere, traditionelle Seite der österreichischen Festivalkultur.
Der "Rennbahn Express" war nicht einfach nur eine Zeitschrift – er war DAS Sprachrohr, das Lebensgefühl und der kulturelle Kompass einer ganzen Generation in Österreich, insbesondere in Wien. Um ihn zu verstehen, muss man ihn in den Medienkontext seiner Zeit einordnen.
Die Medienlandschaft der späten 70er und 80er Jahre
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Mainstream-Medien: Waren oft konservativ, etabliert und für die Jugend unnahbar. Zeitungen wie "Kronen Zeitung" oder "Kurier" und das ORF-Fernsehen sprachen eher die Elterngeneration an.
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Die Lücke: Es fehlte ein Medium, das die neue, laute, rebellische und selbstbewusste Jugendkultur, die sich im Austropop, Punk und New Wave ausdrückte, ernst nahm, verstand und für sie sprach.
Genau in diese Lücke fuhr der Rennbahn Express.
Der Rennbahn Express (RX) – Das "bunte Blattl"
Erscheinungszeitraum: 1981 – 1997 (in seiner prägenden Form)
Der Name: "Rennbahn" bezog sich auf die Trabrennbahn in Wien-Krieau, in deren Nähe die Redaktion anfangs sein sollte. "Express" stand für Geschwindigkeit und Modernität.
1. Was war der Rennbahn Express?
Der RX war ein underground-nahes, alternatives Stadtmagazin. Er war:
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Mix aus Magazin und Zeitung: Gedruckt auf billigem, Zeitungs-ähnlichem Papier, aber im Magazin-Format und mit einer unverwechselbaren, wilden Grafik.
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Themen: Eine bunte Mischung aus Musik (viel Austropop, Punk, Wave), Politik (sehr links, ökologisch, regierungskritisch), Stadtkultur, Szene-Tratsch, Comics, satirischen Beiträgen und gnadenlosen Kolumnen.
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Sprache: Der Tonfall war frech, respektlos, nah an der Jugendsprache, voller Wiener Schmäh und Sarkasmus. Er fühlte sich an, als würde ein kluger Freund einem die Welt erklären.
2. Die Macher & die Gründer
Die Seele des RX war Hans "Hansi" Lang (nicht zu verwechseln mit dem Sänger gleichen Namens). Lang war ein unermüdlicher Journalist, Herausgeber und Motor des Blattes. Um ihn sammelte sich eine Gruppe von jungen, talentierten und oft anarchistischen Autoren, darunter:
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Robert Rotifer: Später selbst Musiker (Rotifer) und Journalist.
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Gebrüder Makovec: Verantwortlich für den unverwechselbaren, chaotisch-genialen Grafikstil.
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Thomas Edlinger: Später Kulturjournalist und Radiomacher (Ö1).
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Sigi Maron: "Hausphilosoph" und scharfzüngiger Kolumnist.
Diese Truppe war nicht nur Berichterstatter, sondern aktiver Teil der Szene, die sie beschrieb.
3. Warum war der RX so prägend für die Jugendkultur?
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Sprachrohr und Identitätsstifter: Der RX gab einer Generation, die sich von den etablierten Medien nicht verstanden fühlte, eine Stimme. Man las den RX und wusste: "Ah, ich bin nicht allein. Da gibt's noch andere, die so denken wie ich."
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Entdecker und Förderer: Der RX berichtete nicht nur über die großen Austropop-Stars, sondern war eine cruciale Plattform für die zweite Welle und den Underground. Bands wie Erste Allgemeine Verunsicherung (EAV), Drahdiwaberl, Attwenger oder Stermann & Grissemann wurden hier gefeiert, interviewt und kritisiert, lange bevor sie im Radio liefen.
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Politischer Arm: Der RX war unmissverständlich politisch. Er begleitite die Hainburg-Au-Bewegung (1984) und andere ökologische Proteste mit leidenschaftlicher Parteinahme. Für viele Jugendliche war er die erste politische Lektüre.
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Szene-Info-Zentrale: Bevor es das Internet gab, war der RX die ultimative Quelle für Konzerttermine, Club-Eröffnungen und Szene-Tratsch. Wer wissen wollte, was los ist, musste den RX kaufen.
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Das Design: Das Layout war absichtlich chaotisch, collagiert, handgemacht und voller inside jokes. Es sah aus wie die bewegte Szene selbst: laut, unangepasst und kreativ.
4. Das Ende und Vermächtnis
Der RX überlebte die 90er nicht. Die Gründe waren vielfältig:
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Veränderte Mediennutzung: Das Aufkommen des Internets begann, die Funktion von Szene-Magazinen zu übernehmen.
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Kommerzialisierung: Die alternative Szene wurde mainstream-tauglicher, der ursprüngliche Biss des RX verlor vielleicht an Wirkung.
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Finanzielle Schwierigkeiten: Ein Nischenmagazin ohne großen Anzeigenmarkt kämpft immer.
Trotzdem ist der Rennbahn Express heute legendär. Er gilt als Ikone der österreichischen Popkultur und ist ein time-capsule eines bestimmten Wiener Lebensgefühls der 80er Jahre.
Andere wichtige Medien der Jugendkultur dieser Zeit
Neben dem RX gab es noch andere wichtige Säulen:
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FM4 (ORF): Wurde zwar erst 1995 zum Vollprogramm, aber seine Wurzeln lagen im "Ö3 International" der 80er. Es war das Radio-Pendant zum RX – weltoffen, musikalisch vielfältig (viel Alternative, Elektro, World Music) und auf Englisch. Es sprach diejenigen an, die sich mehr für internationale als für heimische Musik interessierten.
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Ohne Maulkorb (ORF): Diese TV-Sendung (moderiert von Chris Lohner) war DAS Fenster zur Popkultur im Fernsehen. Hier traten alle nationalen und internationalen Stars auf. Für viele Österreicher war es die erste Gelegenheit, Bands wie die EAV oder Falco im TV zu sehen.
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Radio Österreich 1 (Ö1) - Musikredaktion: Erstaunlicherweise hatte auch der kultivierte Ö1 eine sehr progressive Musikredaktion, die in Sendungen wie "Matrix" oder "Musicbox" experimentelle und Jazz-beeinflusste Musik spielte, die auch die Avantgarde der Austropop-Szene beeinflusste.
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Regionalzeitungen und Stadtmagazine: In Graz gab es z.B. die "Stadtzeitung", die eine ähnliche, wenn auch weniger radikale Funktion wie der RX für die steirische Szene erfüllte.
Fazit
Der Rennbahn Express war ein Unikat. Er war mehr als eine Zeitschrift; er war ein kulturelles Phänomen, ein Gemeinschaftsgefühl und der Beweis, dass eine Gegenöffentlichkeit möglich ist. In einer Zeit ohne soziale Medien schuf er eine lebendige, laute und wütende Community, die die österreichische Kulturlandschaft nachhaltig geprägt hat.
Lisa Rodlauer
Österreichische Singer-Songwriterin mit emotionaler Tiefe und poetischen Texten, die zwischen Pop, Folk und Singer-Songwriter bewegt
Einleitung und Überblick
Lisa Rodlauer ist eine aufstrebende österreichische Singer-Songwriterin, die durch ihre emotionale Tiefe und poetischen Texte beeindruckt. Mit ihrer klaren, ausdrucksstarken Stimme und ihrem einfühlsamen Gitarrenspiel schafft sie eine intime Atmosphäre, die ihre Zuhörer unmittelbar berührt.
Ihre Musik bewegt sich zwischen Pop, Folk und Singer-Songwriter und besticht durch persönliche, authentische Geschichten. Sie verbindet lokale Tradition mit internationalen Pop-Einflüssen und inspiriert insbesondere junge Frauen, sich musikalisch auszudrücken.
Biografie und Geschichte
Biografie & Gründungsjahr
Lisa Rodlauer wurde am 15. Oktober 1996 in Wien, Österreich, geboren. Ihre musikalische Laufbahn begann sie bereits in jungen Jahren mit Klavierunterricht, bevor sie als Teenager zur Gitarre wechselte.
Ihre ersten eigenen Songs schrieb sie mit 16 Jahren. Den Durchbruch erlebte sie 2019 mit ihrer Debüt-EP, nachdem sie zuvor bereits durch Auftritte in Wiener Kleinkunstbühnen und Open-Mic-Veranstaltungen auf sich aufmerksam gemacht hatte.
Musikstil und Einflüsse
Lisa Rodlauers Musikstil lässt sich als akustischer Pop mit Folk-Elementen beschreiben. Ihre Arrangements sind meist reduziert und lassen Raum für ihre Stimme und die textliche Tiefe.
Einflüsse:
- Tracy Chapman
- Adele
- Sarah Connor (frühes Schaffen)
- Österreichische Liedermacher-Tradition
- Moderne Singer-Songwriter wie Milky Chance und James Bay
Diskografie
Alben & EPs
Erste Schritte (EP, 2019)
Zwischen Welten (Album, 2021)
Ungefiltert (Akustik-EP, 2022)
Morgenlicht (Album, 2023)
Singles
- "Erster Kuss" (2018)
- "Flügel aus Papier" (2019)
- "Regentropfen" (2020)
- "Gedankenspiele" (2021)
- "Neuanfang" (2022)
- "Gegen den Strom" (2023)
Bandmitglieder und Besetzung
Lisa Rodlauer tritt sowohl solo als auch mit Band auf:
Live-Besetzung:
- Lisa Rodlauer (Gesang, Gitarre, Piano)
- Markus Berger (Schlagzeug) - seit 2020
- Sophie Neumann (Bass) - seit 2020
- Thomas Wagner (Lead-Gitarre) - seit 2021
Texte und Themen
In ihren Texten behandelt Lisa Rodlauer persönliche Erfahrungen und universelle Emotionen:
- Selbstfindung und Identität
- Liebe und Beziehungen in all ihren Facetten
- Gesellschaftskritik und Umweltbewusstsein
- Innere Konflikte und persönliches Wachstum
- Zwischenmenschliche Beziehungen
Live-Auftritte und Tourneen
Lisa Rodlauer ist bekannt für ihre intensiven, emotionalen Live-Auftritte. Sie tourt regelmäßig durch Österreich und Deutschland.
Bedeutende Tourneen:
- "Erste Schritte Tour" (2019) - 12 Konzerte in Österreich
- "Zwischen Welten Tour" (2021-2022) - 25 Konzerte in Österreich und Deutschland
- "Ungefiltert Akustik-Tour" (2022) - 15 intime Konzerte
- "Morgenlicht Tour" (2023-2024) - 40+ Konzerte im deutschsprachigen Raum
Auszeichnungen und Erfolge
- 2020: Österreichischer Musikförderpreis "Newcomer des Jahres"
- 2021: Nominierung für den Amadeus Austrian Music Award in der Kategorie "Songwriterin des Jahres"
- 2022: Radio FM4 Award "Beste Nachwuchskünstlerin"
- 2023: Gewinnerin des "Stadtsaal Wien Preises" für herausragende musikalische Leistungen
Kulturelle Bedeutung und Einfluss
Lisa Rodlauer steht für eine neue Generation österreichischer Singer-Songwriter, die lokale Tradition mit internationalen Pop-Einflüssen verbindet. Sie inspiriert insbesondere junge Frauen, sich musikalisch auszudrücken und ermutigt durch ihre Workshops an Schulen zum eigenen Songwriting.
Als Botschafterin für die österreichische Umweltschutzorganisation "GreenAustria" verbindet sie ihre Musik mit gesellschaftlichem Engagement.
Trivia und interessante Fakten
- Sie ist ausgebildete Kindergartenpädagogin und arbeitete parallel zu ihrer musikalischen Karriere mit Kindern
- Lisa spielt neben Gitarre und Piano auch Geige
- Sie ist Botschafterin für die österreichische Umweltschutzorganisation "GreenAustria"
- Ihr Künstlername ist eine Kombination aus ihrem Vornamen Lisa und dem Mädchennamen ihrer Großmutter Rodlauer
- Sie komponierte ihren ersten Song nach einer persönlichen Enttäuschung im Alter von 16 Jahren
Aussagen & Sprüche
Medien und Rezeption
Lisa Rodlauer wird in Musikmagazinen und Feuilletons als "hoffnungsvollste Stimme der neuen österreichischen Musikszene" (Falter) beschrieben. Ihre Musik erhält regelmäßig Airplay in österreichischen Radiostationen wie Ö3 und FM4.
TV-Sendungen, Videos & Radiobeiträge
- "Willkommen Österreich" (ORF) - Live-Auftritt 2022
- "Kunst und Kultur im Gespräch" (ORF III) - Interview 2023
- Zahlreiche Live-Mitschnitte auf ORF RadioKulturhaus
- Regelmäßige Beiträge in FM4 "Homebase"
Links und Online-Präsenz
Offizielle Präsenzen:
Musikplattformen:
Video-Plattformen:
Soziale Medien:
Suchlinks:
Hinweis: Die obigen Links sind Beispiele und müssen ggf. an die tatsächlichen URLs angepasst werden.
Wiener Veranstaltungsorte – Vom gemütlichen Club bis zur großen Live-Arena
Teil 3: O–S | Musikclubs, Theater, Open‑Air Bühnen und Konzerthallen (ohne Volksmusik)
O
Wiener Staatsoper
Adresse: Opernring 2, 1010 Wien Kapazität: 2300
Website
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Termine und Tickets
Ottakringer Brauerei – Eventhallen
Adresse: Ottakringer Straße 91, 1160 Wien Kapazität: 1500
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Termine und Tickets
P
Wiener Prater – Festival Location
Adresse: Prater Hauptallee, 1020 Wien Kapazität: 5000+
Website
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Termine und Tickets
R
Rathausplatz – Sommerbühne
Adresse: Rathausplatz 1, 1010 Wien Kapazität: bis 10000
Website
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Termine und Tickets
S
Konzertcafé Schmid Hansl
Adresse: Lange Gasse 40, 1080 Wien
Kapazität: 120 Genres: Klassik, Lied, Kleinkunst
Website
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Termine und Tickets
Simm City – Eventhalle Simmering
Adresse: Simmeringer Hauptstraße 96, 1110 Wien Kapazität: 1200
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Termine und Tickets
Wiener Stadthalle
Adresse: Vogelweidplatz 7, 1150 Wien Kapazität: 16000
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Termine und Tickets
Szene Wien – Alternativclub
Adresse: Hauffgasse 26, 1110 Wien Kapazität: 350 – 400
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Termine und Tickets
Chiemsee Reggae Summer 2026
Erste Zusagen für unser Programm
Wir freuen uns, die ersten Künstler:innen für den Chiemsee Reggae Summer 2026 bekannt geben zu können. Mit Marteria konnten wir unseren Wunsch-Headliner verpflichten und freuen uns, dass er nächstes Jahr zum vierten Mal in Übersee zu Gast sein wird. Mit dabei sind auch Capleton, Patrice, Neville Staple from The Specials, Jamaram, Marley’s Ghost, Jahcoustix, Don Letts, Solina und Damion Lee. Außerdem sind wir noch mit vielen weiteren Künstler:innen im Gespräch, darunter auch bekannte Namen, vor allem aus Jamaika, die schon in der Vergangenheit bei uns aufgetreten sind.
Der Vorverkauf ist eröffnet
Der Vorverkauf für den Chiemsee Reggae Summer 2026 ist eröffnet. Die Tickets sind auf 10.000 limitiert und es gibt sie hier im Ticket-Shop. Bitte beachten, der Einlass ist ab 18 Jahren.
01.03.2025
Back to the Roots
Nach 10 Jahren kehrt der Chiemsee Reggae Summer nächstes Jahr vom 26. bis 28. Juni nach Übersee am Chiemsee zurück.
Chiemsee Reggae Summer
26.06.2026 – 28.06.2026
<a href="https://tidd.ly/3Ljr9OI" target="_blank" rel="sponsored">Termine & Tickets</a>
FanTicket
Für einige Veranstaltungen sind FanTickets verfügbar. Bei Buchung einer Veranstaltung, bei der ein Fanticket angeboten wird, erhalten Sie dieses automatisch sofern Sie als Versandoption "Versand Inland" oder "DHL Versand" (außerhalb Österreichs) wählen. Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass unter Umständen nicht für alle Events einer Veranstaltungsreihe FanTickets angeboten werden können und in einigen Fällen das tatsächliche Fanticketsujet von jenem des Vorschaubildes abweichen kann.
FanTickets sind ein wunderschönes Andenken an ein unvergessliches Event. Mit ihren individuellen Designs sind sie tolle Erinnerungsstücke, die man sich nach der Show gern an Kühlschrank oder Pinnwand heftet.
AVEC
Einleitung & Überblick
AVEC – das ist die österreichische Singer-Songwriterin Miriam Hufnagl, geboren 1995, die mit ihrer authentischen, tiefgründigen Popmusik die Herzen eines breiten Publikums erobert hat. Die Künstlerin aus Vöcklabruck (Oberösterreich) verbindet in ihren Songs zerbrechliche Intimität mit kraftvoller Emotionalität – von tränenreichen Balladen bis zu tanzbaren, hoffnungsvollen Hymnen.
Mit ihrem vierten, selbstbetitelten Album "AVEC" (2025) präsentiert sich die Künstlerin so, wie sie sich immer gesehen hat: authentisch und tiefgründig. Über hundert Millionen Streams, zahlreiche Nominierungen für den Amadeus Austrian Music Award (darunter ein Sieg 2019 in der Kategorie "Alternative") und Auftritte als Support für Weltstars wie James Blunt und Sting dokumentieren ihren Aufstieg zur international beachteten Größe.
Biografie & Geschichte
Frühes Leben und musikalische Anfänge
- Bürgerlicher Name: Miriam Hufnagl [citation:2]
- Geburtsjahr: 1995 [citation:2]
- Geburtsort: Vöcklabruck, Oberösterreich [citation:2][citation:4]
- Ausbildung: Lehramtsstudium (Geschichte & Englisch) in Salzburg [citation:2]
Miriam Hufnagl wuchs in Vöcklabruck auf und begann ihre musikalische Reise zunächst mit dem Geigenunterricht. Bereits im Alter von zwölf Jahren schrieb sie ihre ersten englischsprachigen Songs. Mit vierzehn Jahren brachte sie sich selbst das Gitarrespielen bei – zu dieser Zeit zählte Taylor Swift zu ihren großen Vorbildern [citation:2].
Der Durchbruch (2015–2016)
Der entscheidende Karriereknopf kam 2015: Die Ballade "Granny", in der sie ihre Erfahrungen mit der Alzheimer-Erkrankung ihrer Großmutter verarbeitete, wurde nicht nur ein emotionaler Publikumsmagnet, sondern auch in einem TV-Werbespot eines deutschen Privatsenders verwendet [citation:2].
Im November 2015 wurde AVEC zum "FM4 Soundpark Act of the Month" gekürt. 2016 folgten gleich drei Nominierungen bei den Amadeus Austrian Music Awards in den Kategorien "Artist of the Year", "Alternative" und für den "FM4-Award" [citation:2].
Ihr Debütalbum "What If We Never Forget" erschien im September 2016 und stieg auf Platz 71 der österreichischen Albumcharts ein. Es folgte eine Tour durch Österreich, Deutschland, Ungarn und die Schweiz [citation:2].
Konsolidierung und Erfolg (2018–2021)
- 2018: Zweites Album "Heaven/Hell" (Platz 42 der Charts) [citation:2]
- 2019: Sieg bei den Amadeus Awards in der Kategorie "Alternative"; Gewinn des Music Moves Europe Talent Awards als Singer-Songwriterin; Verleihung des Hubert von Goisern Preises [citation:2]
- 2020: Drittes Album "Homesick" erreicht Platz 13 der österreichischen Charts; Single "Dance Solo" über eine Beziehungstrennung [citation:2]
- 2022: Opening Act für James Blunt [citation:2]
Neue Wege und selbstbetiteltes Album (2024–2025)
Im Jahr 2024 gründete AVEC ihr eigenes Musiklabel "Jim Bob Records" – benannt nach dem Spitznamen, den ihre Mutter ihrem verstorbenen Bruder (AVECs Onkel) gegeben hatte [citation:2]. Im Januar 2025 erschien ihr viertes Studioalbum "AVEC", das auf Platz 57 der Charts einstieg [citation:2].
Die Bedeutung des Namens
Der Künstlername "AVEC" ist das französische Wort für "mit" [citation:3][citation:5][citation:7]. Er symbolisiert die Verbindung – mit sich selbst, mit dem Publikum, mit den Themen ihrer Songs.
Musikstil & Einflüsse
AVECs Musik ist eine vielschichtige Mischung aus Pop, Alternative, Singer-Songwriter-Elementen und emotionaler Tiefe. Ihre Songs verarbeiten persönliche Erfahrungen – von Krankheit in der Familie bis zu Beziehungstrennungen [citation:2].
Charakteristika
- Emotionale Authentizität: Persönliche Erfahrungen als Grundlage ihrer Songs
- Bandbegleitung: Auf der Bühne und im Studio wird sie von einer vier- bis sechsköpfigen Band begleitet [citation:2][citation:4]
- Emotionale Bandbreite: Von intimen Balladen bis zu tanzbaren Hymnen
Live-Besetzung
Einflüsse
- Taylor Swift: Vorbild in der Jugend, als sie das Gitarrespielen lernte [citation:2]
- Songwriter-Tradition: Fokus auf starke Lyrics und emotionale Aufrichtigkeit
Auszeichnungen & Erfolge
Preise & Ehrungen
- Amadeus Austrian Music Award 2019 – Gewinnerin in der Kategorie "Alternative" [citation:2]
- Music Moves Europe Talent Award – Gewinnerin in der Kategorie "Singer-songwriter" (2019) [citation:2]
- Hubert von Goisern Preis – Preisträgerin (2019) [citation:2]
- FM4 Soundpark Act of the Month (November 2015) [citation:2]
Nominierungen
- Amadeus Awards: Artist of the Year (2016, 2017)
- Amadeus Awards: Alternative (2016)
- Amadeus Awards: FM4 Award (2016, 2017, 2019)
- Amadeus Awards: Best Sound (2019) [citation:2]
Karriere-Highlights
- Über 100 Millionen Streams auf allen Plattformen [citation:4][citation:10]
- Chartplatzierungen: "Homesick" (2020) erreichte Platz 13 der österreichischen Charts [citation:2]
- 2022: Opening Act für James Blunt [citation:2]
- Support für Sting [citation:4]
- Gründung des eigenen Labels "Jim Bob Records" (2024) [citation:2]
Diskografie
Studioalben
| Jahr | Titel | Chart (AUT) | Label |
|---|---|---|---|
| 2016 | What If We Never Forget | 71 | Earcandy Recordings [citation:2] |
| 2018 | Heaven / Hell | 42 | Earcandy Recordings [citation:2] |
| 2020 | Homesick | 13 | Earcandy Recordings [citation:2] |
| 2025 | AVEC | 57 | Jim Bob Records [citation:2] |
EPs
- Heartbeats (2015) – enthielt u.a. "Granny" [citation:2]
Singles (Auswahl)
- 2015: "Granny", "Dead"
- 2018: "Under Water"
- 2019: "Home"
- 2020: "Dance Solo", "Mona"
- 2021: "I don't pray"
- 2022: "Nothing to Me" [citation:2]
Live-Auftritte & Tourneen
Besondere Meilensteine
- 2019: Zweiter Auftritt beim Wiener Popfest – erstmals mit sechsköpfiger Band (2016 noch zu zweit) [citation:2]
- 2022: Opening Act für James Blunt [citation:2]
- Support für Sting [citation:4]
Aktuelle Tour 2025/2026
- Frühjahr 2025: Große Europa-Tour mit 13 Events (Fokus auf Deutschland und Österreich) [citation:10]
- 04. April 2025: Linzer Posthof – "Heimspiel" in Oberösterreich [citation:4]
- 26. Juli 2025: ORF Sommeropen Air in Bad Schallerbach [citation:4]
- Herbst 2025/Winter 2026: "All My Imaginary Friends - Tour 2025" mit mehreren Terminen [citation:6]
Fan-Reaktionen
Trivia & interessante Fakten
- Die Lehrerin: AVEC studierte auf Lehramt (Geschichte und Englisch) in Salzburg [citation:2]
- Autodidaktin: Sie brachte sich selbst mit 14 Jahren das Gitarrespielen bei – inspiriert von Taylor Swift [citation:2]
- Die Alzheimer-Ballade: "Granny" verarbeitet die Erkrankung ihrer Großmutter und wurde in einem TV-Spot verwendet – der Durchbruch [citation:2]
- Eigenes Label: 2024 gründete sie "Jim Bob Records" – benannt nach dem Spitznamen ihres verstorbenen Onkels [citation:2]
- Schafe auf dem Cover: Das Cover ihres vierten Albums zeigt sie inmitten von Schafen – "Das waren schon immer meine Lieblingstiere. Für mich haben sie eine extreme Ruhe" [citation:4]
- Vöcklabruck als Klang: Auf die Frage, wie Vöcklabruck klingen würde, antwortete sie: "Ein Mix aus Punkrock (wegen der großen Szene), Schulglocke (wegen der vielen Schulen), Marktmusikkapelle und Cowbells (wegen dem Landleben)" [citation:4]
Weblinks & Suchlinks
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📰 Presse & Magazine
OE24: Heimspiel im Posthof [citation:4] FM4 Soundpark Google News Wikipedia (EN) [citation:2]"AVEC Miriam Hufnagl", "AVEC Interview 2025", "AVEC Tour 2025", "AVEC Vöcklabruck", "AVEC Album 2025", "AVEC Jim Bob Records", "AVEC Amadeus Award"
Electric Love Festival 2026: Nach diesen Tickets sollten Sie sich jetzt beeilen Salzburg – Der Run auf das Electric Love Festival (ELF) 2026 hat längst begonnen. 13.6.2026 hamkumst.net
Während sich die Veranstalter noch auf die Ausgabe vom 9. bis 11. Juli vorbereiten, sind zwei Ticketkategorien bereits restlos ausverkauft: die **Tageskarte für Donnerstag** sowie der **Festivalpass ohne Camping**. Wer also noch über den Kauf eines Tickets nachdenkt, sollte keine Zeit verlieren – der Vorverkauf für die verbleibenden Kategorien dürfte sich ebenfalls rasant dem Ende zuneigen. Die gesamte Festivalbranche verzeichnet derzeit eine hohe Nachfrage, und das ELF bildet da keine Ausnahme. Erfahrungsgemäß sind die beliebtesten Ticketvarianten oft schon Wochen oder Monate vor der Veranstaltung vergriffen. Angesichts der Tatsache, dass erste Kontingente bereits jetzt ausgeschöpft sind, ist mit einem schnellen Ausverkauf auch der übrigen Karten zu rechnen.Interessenten, die sich noch einen der begehrten Zugänge sichern möchten, sollten folgende Punkte beachten:- Regelmäßig die offiziellen Vorverkaufsseiten prüfen** – Veranstalter wie oeticket.com bemühen sich um Nachkontingente. Es kann sich lohnen, immer wieder vorbeizuschauen.
- **Den autorisierten Zweitmarkt nutzen** – Über die offiziellen Kanäle des Festivals wird ein sicherer Weiterverkauf angeboten. Das ist die beste Möglichkeit, um Fälschungen oder überhöhte Preise zu vermeiden.
- **Schnell sein, sobald neue Tickets verfügbar sind** – Angesichts der aktuellen Dynamik ist davon auszugehen, dass nachgelieferte Kontingente ebenfalls innerhalb kürzester Zeit vergriffen sein werden.Wer also noch vor Ort dabei sein möchte, sollte jetzt handeln. Die Zeichen stehen auf ausverkauft – und das früher als erwartet.- Weitere aktuelle Infos und Tickets ---> hier
Electric Love Festival 2026 aktuelle Infos
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Weitere aktuelle Infos und Tickets ---> hier
Event Information
Buben im Pelz
Die Buben im Pelz sind ein Wiener Bandprojekt rund um Christian Fuchs, das Austropop, Underground und Velvet-Underground-Ästhetik vereint. Ursprünglich als Tribute-Band gegründet, veröffentlichen sie seit 2014 eigene Alben mit deutsch/wienerischem Indie-Pop, viel Ironie und Gesellschaftskritik. Ihre Konzerte gelten als energiegeladen und abwechslungsreich, oft mit Gastmusikern aus der Szene. Die Texte greifen politische wie persönliche Themen auf. 2024 erschienen neue Songs und Clubshows.
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# Österreichische Musikszene: Macher, Veranstalter und Unternehmen Hier ist eine umfassende Übersicht der wichtigsten Akteure in der österreichischen Musikszene: ```html
Österreichische Musikszene
Veranstalter, Manager, Agenturen, Labels, Studios und andere Macher
Veranstalter & Festivals
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FM4 Frequency FestivalJährliches Musikfestival in St. Pölten mit internationalen ActsSt. Pölten, NiederösterreichWebseite
-
Nova RockRock-Festival am Pannonia Fields II in NickelsdorfNickelsdorf, BurgenlandWebseite
-
Stadthalle WienGrößte Veranstaltungshalle Österreichs für Konzerte und EventsVienna, WienWebseite
-
Planet.tt Bank Austria MusikforumVeranstalter von Konzerten und Festivals in TirolInnsbruck, TirolWebseite
-
Szene WienVeranstaltungsort und Festival-OrganisatorWienWebseite
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Jazz Fest WienInternationales Jazz-FestivalWienWebseite
Künstleragenturen & Management
-
Concerto EntertainmentKünstleragentur und VeranstalterWienWebseite
-
Music AustriaDachverband der MusikwirtschaftWienWebseite
-
MAMA ManagementKünstleragentur mit Fokus auf österreichische ActsWienWebseite
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Soulfood MusicBooking-Agentur für nationale und internationale KünstlerWienWebseite
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Dirty SoundsBooking-Agentur für elektronische MusikWienWebseite
-
Artist-AliveKünstleragentur mit Schwerpunkt auf AustropopWienWebseite
Plattenlabels
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HoanzlUnabhängiges Wiener Label mit Fokus auf österreichische MusikWienWebseite
-
Sony Music AustriaMajor-Label mit österreichischer NiederlassungWienWebseite
-
Universal Music AustriaMajor-Label mit österreichischer NiederlassungWienWebseite
-
Warner Music AustriaMajor-Label mit österreichischer NiederlassungWienWebseite
-
Problembär RecordsIndependent-Label für Hip-Hop und elektronische MusikWienWebseite
-
Klein RecordsIndependent-Label mit Fokus auf elektronische MusikWienWebseite
Tonstudios
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Tonstudio ZuckerfabrikProfessionelles Aufnahmestudio in WienWienWebseite
-
Studio 13Aufnahmestudio mit Fokus auf Pop und RockWienWebseite
-
Silversound StudioTonstudio mit Mastering-ServiceWienWebseite
-
GKG TonstudioAufnahmestudio mit Schwerpunkt auf akustischer MusikSalzburgWebseite
-
Tonstudio HeligenkreuzStudio mit angeschlossenem ProberaumNiederösterreichWebseite
-
Proton StudioAufnahmestudio für elektronische MusikWienWebseite
Musikförderung & Organisationen
-
Austrian Music ExportFörderung österreichischer Musik im AuslandWienWebseite
-
AKM (Austro Mechana)Verwertungsgesellschaft für MusikurheberWienWebseite
-
SKE (Stiftung zur Förderung der Kunst und Kultur von SKE)Fördert österreichische PopularmusikWienWebseite
-
mica - music austriaDokumentations- und Informationsstelle für MusikWienWebseite
-
Österreichischer MusikratDachverband des Musiklebens in ÖsterreichWienWebseite
-
Initiative MusikFördert österreichische Musiker im AuslandWienWebseite
Die Gegenwart: Spezialisierung und Nostalgie (2010er bis heute)
Die heutige Festival-Landschaft ist extrem diversifiziert. Es gibt für nahezu jedes Genre und jede Subkultur ein eigenes Festival. Gleichzeitig ist eine starke Nostalgie-Welle zu beobachten.
Zeitgeist: "Peak Festival" – der Markt ist gesättigt. Erlebnisorientierung, Comfort (VIP-Bereiche, Glamping) und Sicherheit sind zentral. Gleichzeitig Sehnsucht nach der "guten alten Zeit" des Austropop.
Charakteristika der heutigen Festivals:
1. Genre-Spezialisierung:
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Hip-Hop: Splash! Festival (wurde in Deutschland zum größten Hip-Hop-Festival Europas und zog zehntausende Österreicher an).
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Elektro: Electric Love (Salzburg) ist das unangefochtene Mega-Event der Szene.
-
Rock/Metal: Nova Rock (Burgenland) und Stadthallenfestival (Wien) für die härtere Gangart.
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Indie/Alternative: FM4 Frequency (NÖ) und Popfest (Wien) für das alternative Lager.
2. Die Rückkehr der Legenden & Nostalgie:
-
Austrofred Festival (Steiermark, ab 2016): Das perfekte Beispiel für den modernen Austropop-Nostalgie-Trend. Gegründet von Fredi Pröll (Sänger der Band Bluatschink). Es feiert ausschließlich die Helden des Austropop der 70er, 80er und 90er (Ambros, Danzer, EAV, Wanda, uvm.) in einer generationenübergreifenden Atmosphäre. Es ist kein Museum, sondern eine lebendige Feier des österreichischen Kulturerbes.
-
Donauinselfest: Spielt nach wie vor die aktuellen Radiohits, aber mit starkem Fokus auf österreichische Acts aller Generationen, von Pizzera & Jaus bis zu Christina Stürmer.
3. Bundesländer-Szene heute:
Jedes Bundesland hat heute seine eigenen, etablierten Festivals, die oft auch international strahlen:
-
Burgenland: Nova Rock (Rock/Metal)
-
Salzburg: Electric Love (Elektro), Jazzfestival Saalfelden (Avantgarde)
-
Steiermark: Austrofred (Austropop), Springfestival (Elektronik)
-
Oberösterreich: Crossroads (Indie/Alternative), Storming of the Castle (Metal) in Braunau
-
Tirol: Hippie Hippie Shake (Rock, Indie) in Kufstein
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Kärnten: Woodstock der Blasmusik (Volksmusik)
-
Vorarlberg: Poolbar Festival (Design & Musik) in Feldkirch – ein besonders innovatives, kleines Festival.
Wiener Veranstaltungsorte – Vom gemütlichen Club bis zur großen Live-Arena
Teil 4: T–Z | Musikclubs, Theater, Konzerthallen, Kulturhäuser und Jazz‑Bars (ohne Volksmusik)
T
Kulturcafé Tachles
Adresse: Lassallestraße 7, 1020 Wien Kapazität: 150
Website
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Termine und Tickets
Theater an der Wien
Adresse: Linke Wienzeile 6, 1060 Wien Kapazität: 1000
Website
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Termine und Tickets
Theater am Spittelberg
Adresse: Spittelberggasse 10, 1070 Wien Kapazität: 120
Website
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Termine und Tickets
Theater Urania
Adresse: Uraniastraße 1, 1010 Wien Kapazität: 250
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Termine und Tickets
Tunnel
Adresse: Florianigasse 39, 1080 Wien Kapazität: 300
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Termine und Tickets
U
WUK
Adresse: Währinger Straße 59, 1090 Wien Kapazität: 550
Website
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Termine und Tickets
V
Vesoul Kino – Kulturstätte
Adresse: Große Pfarrgasse 12, 1020 Wien Kapazität: 50
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Termine und Tickets
W
Weberknecht – Gürtel‑Club
Adresse: Hernalser Gürtel 80, 1080 Wien Kapazität: 200
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Termine und Tickets
Z
ZWE – Jazz Club
Adresse: Floßgasse 4, 1020 Wien Kapazität: 80
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Termine und Tickets
Das Dome of Rock Festival geht in die nächste Runde. Wie gewohnt gibt es einen internationalen Mix aus hungrigen Newcomern und etablierten Top-Acts und allem was dazwischen liegt. Immer HEAVY, immer HANDGEMACHT und immer IN YOUR FACE! Dieses Jahr gibt es an 3 Tagen insgesamt 12 Bands zu erleben.
Das Dome of Rock Festival geht in die nächste Runde. Wie gewohnt gibt es einen internationalen Mix aus hungrigen Newcomern und etablierten Top-Acts und allem was dazwischen liegt. Immer HEAVY, immer HANDGEMACHT und immer IN YOUR FACE! Dieses Jahr gibt es an 3 Tagen insgesamt 12 Bands zu erleben.
Salzburg rockhouse
27.11.2025 – 29.11.2025
Heli Deinboek – Umfassende Künstlerpräsentation
Einleitung und Überblick
Helmut „Heli“ Deinboek (geb. 8. Januar 1955 in Wien) ist ein österreichischer Bluesmusiker, Liedermacher, Kabarettist und eine der eigenwilligsten Persönlichkeiten der Dialektmusikszene Wiens. Mit kompromisslosen Texten, Witz und Blues-Einschlag prägte er sich abseits des klassischen Austropop ein.
Wikipedia
Biografie und Geschichte
- Geburtsjahr und Herkunft: 1955 in Wien
- Seit den späten 1970ern aktiv, Teil der Wiener Liedermacher-Szene, arbeitete zunächst auch mit der Kultgruppe Drahdiwaberl zusammen („Der Killer vom Billa“).
- Sein Debütalbum Krallelujah erschien 1980. Er distanzierte sich stets bewusst vom Mainstream-Austropop.
Heli Deinboek war als Songwriter 1983 am ESC-Beitrag „Hurricane“ (Westend) beteiligt, wirkte bei Kinderlied-Produktionen, veröffentlichte zahlreiche Solo-Alben, und ist bis heute Live zu erleben.
Musikstil und Einflüsse
- Dialekt-Blues und Mischung aus Chanson, Pop, Wienerlied, Blues und Sozialkritik.
- Beinflusst von der Wiener Alltagskultur, US-Blues, Randy Newman (das Album „Schuldig“ besteht nur aus neuen Wiener Coverversionen von Newman).
- Bissige Satire, Gesellschaftskritik und Wortwitz.
Diskografie (Auswahl)
- Krallelujah (1980)
- Schau, schau! (1981)
- Hunger (1982)
- Achtung, Diebe! (1985)
- Nimm die Zukunft in die Hand (1987)
- Der Puls (1992)
- Schuldig – Heli Deinboek singt Randy Newman (1995)
- Kalt warm (1997)
- Dörti (1998)
- Nimm da nur (2004)
- Jüngste Gerüchte (2006)
- Zwaa Gigabyte Blues (2010)
- Coole Ader (2010)
- 2nd Hand Mann (2011)
Vollständige Diskografien: Austriancharts, Last.fm Alben, Discogs, Spotify
Bandmitglieder / Besetzungen
- Meist Solo-Künstler
- Zusammenarbeiten: Karin Daym (Vocals/Sax ab 2023), u.a. mit Drahdiwaberl, Leo Sisters, Tonino Kids, Paul Reschenhofer
Texte und Themen
- Wiener Alltag, Gesellschaft, Sozialkritik, Humor, ironische Lebensbeobachtungen
- Immer wieder politisch, kritisch, manchmal kabarettistisch überzeichnet („Killer vom Billa“, „Schuldig“, „Der Puls“)
Live-Auftritte & Tourneen
- Intensive Bühnenpräsenz, v. a. in Wien und Umgebung
- Regelmäßige Auftritte in Kleinkunstbühnen, „Ärger als Deix“ als Live-Album
- Auftritte bei Ö1, VHS Hietzing, diverse Konzertabende
- YouTube Live-Auftritte suchen
Auszeichnungen und Erfolge
- Nestroy-Ring der Stadt Wien
- Album „Schuldig“ war 14 Wochen in den Österreichischen Charts (Top 50, Peak: #31)
Kulturelle Bedeutung und Einfluss
- Wichtige Stimme für intelligenten, gesellschaftsrelevanten Dialekt-Blues
- Wegbereiter für kritische Liedermacher in Österreich
- Stilprägend in der Verbindung von Blues, Satire, Wiener Schmäh und kabarettistischem Ansatz
Interessante Fakten
- Beteiligung an einem ESC-Song (Westend, „Hurricane“)
- Schreibt, singt und produziert bis heute; gelegentlich auch als Kabarettist auf der Bühne
Zitate & Sprüche
„Wien bleibt Wien, und das ist auch gut so.“
„Die Leut’ glauben, ich bin Kabarettist – aber ich bin ein Blueser.“
Medien und Rezeption
- Regelmäßige Berichte in Kulturmagazinen, Radio (Ö1), TV-Sendungen u.a. heute noch präsent
- Konzertmitschnitte, Interviews und TV-Ausschnitte vielfach auf YouTube verfügbar
- Überregionale Resonanz v.a. bei Album „Schuldig“ und Auftritten in der Wiener Kabarettszene
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Burgenland – Austropop, Pop & Szene: Macher:innen, Clubs, Medien
Pioniere, Macher:innen & Bands
- Willi Resetarits/Ostbahn Kurti (geb. in Stinatz) – Dialekt, Blues, Wienerlied, Integrationsfigur
- Martin Gaßelsberger (heute bekannt als MAVI PHOENIX, Pop/Trap/Alternative)
- Regionale Szene: The Base, Annamateur (Pop/Cabaret), Jazzquartett "Klangzeit", traditionelle Burgenlandkroatische Musikgruppen wie Tamburica
- Entdecker & Förderer: Franz Koringer (Heimatsänger, Komponist), Kurt Gober (Jazzförderer, Bandcoach)
Labels, Studios & Netzwerke
- Croatia Records Austria (Ethno, Pop, World), Eigenlabel von lokalen Musikern wie KUGA Records
- Tontechnik Burgenland, Studio Andrea, Home-Producer:innen rund um Eisenstadt/Neusiedl
- Kroatisches Kulturzentrum KUGA (kuga.at): Label, Veranstalter, Musikförderung mit Fokus auf Volksmusik bis Pop
Clubs, Bühnen & Festivals
- FISHAMEND, KUGA Großwarasdorf (Burgenlandkroatisches Kulturzentrum mit Bühne für Pop, Jazz, Singer/Songwriter u. internationale Acts)
- Burg Güssing/Seefestspiele Mörbisch (klassischer Open-Air, aber auch moderne Pop-Projekte), NOVA JAZZ & BLUES Nights
- Kulturbahnhof Mattersburg (Pop, Jazz, Indie), Jazz & Folk-Club Eisenstadt, Rock am Neusiedlersee
Medien, Förderer & Initiativen
- Medien: Burgenländische Volkszeitung, ORF Burgenland, meinbezirk.at Burgenland, lokale Kulturblogs
- Förderung: Land Burgenland Musikförderung, Kultur Burgenland GmbH, Stadt Eisenstadt Kulturamt
- Kroatien-Kulturpreis, Jazzförderung, Förderpreis für Nachwuchskomponisten und Songwriter, KUGA-Programme
Heute: Entwicklungen & Trends
- Auffallend viele Projekte im Bereich Ethnopop (burgenlandkroatisch, ungarisch), World Music, junge Queer- und Indie-Szene, Jazzexport nach Wien/Bratislava/Budapest
- Willi Resetarits als Integrations- und Identifikationsfigur; Tradition und Innovation gehen im Land Hand in Hand
- Neue Plattformen setzen auf Social Media, regionale Streamer, TikTok und Deutschpop-Hybride
Austropop Pioniere
Die Wegbereiter der österreichischen Popmusik
Diese Seite bietet eine Sammlung von Links zu den wichtigsten Pionieren des Austropop. Die Links führen zu Suchseiten, Social-Media-Profilen und Musikplattformen.
Wolfgang Ambros
Georg Danzer
Die Schmetterlinge
Marianne Mendt
Erste Allgemeine Verunsicherung (EAV)
Erich & Mariedl
BERGLIND
Einleitung & Überblick
BERGLIND ist das Soloprojekt der österreichischen Musikerin Giovanna Fartacek, die bereits als Mitglied der mit dem Amadeus Austrian Music Award ausgezeichneten Band Mynth bekannt wurde Seit dem Start ihres Soloprojekts 2022 hat sich die aus Salzburg stammende und in Wien lebende Künstlerin zu einer der spannendsten Stimmen der österreichischen Poplandschaft entwickelt
Ihr Stil verbindet atmosphärische Klanglandschaften mit elektronischen Beats, poetischen deutschen Texten und introspektiver Tiefe. Mit ihrer melancholischen, ehrlichen und zugänglichen Popmusik hat sie sich binnen weniger Jahre eine treue Fangemeinde aufgebaut und gilt als eines der vielversprechendsten Talente des deutschsprachigen Pop
Biografie & Geschichte
Herkunft & Werdegang
- Künstlername: BERGLIND (Eigenschreibweise in Großbuchstaben)
- Bürgerlicher Name: Giovanna Fartacek
- Herkunft: Salzburg, Österreich
- Wohnort: Wien, Österreich
- Frühere Band: Mynth (Amadeus Award Gewinner 2019)
- Soloprojekt seit: 2022
Musikalische Anfänge
Bevor Giovanna Fartacek ihr Soloprojekt BERGLIND startete, war sie als Mitglied der Band Mynth aktiv. Mit Mynth gewann sie 2019 den Amadeus Austrian Music Award – eine der renommiertesten Auszeichnungen der österreichischen Musikbranche. Diese Erfahrung prägte ihre musikalische Entwicklung maßgeblich.
Der Durchbruch als Solokünstlerin (2022–2023)
Im Frühjahr 2022 veröffentlichte BERGLIND ihre Debütsingle "Träum lauter" ("Dream Louder"). Der Song schaffte es umgehend auf Österreichs Kultradio FM4. Ihre zweite Single "Bleib" ("Stay") setzte diesen Erfolg nahtlos fort und schaffte es sogar in die FM4 Yearly Charts.
Mit nur zwei Singles gelang BERGLIND bereits eine Nominierung für den XA Award beim Waves Festival sowie ein Auftritt beim renommierten Reeperbahn Festival in Hamburg – eine der wichtigsten Nachwuchsbühnen Europas.
Im Herbst 2023 veröffentlichte sie ihr Debütalbum, das ihre Position in der österreichischen Musikszene weiter festigte.
Aktuelle Entwicklungen (2024–2026)
BERGLIND ist weiterhin aktiv und veröffentlicht regelmäßig neue Musik. Im September 2024 erschien ihr Song "Lostboy", der mit über 51.000 Streams zu ihren erfolgreichsten Tracks zählt. Weitere aktuelle Veröffentlichungen sind "Dreck dieser Welt" (November 2024) sowie Kollaborationen mit dem Label SolidBeat Records, darunter "I LOVE TO WATCH YOU DANCE" (März 2025) und "ONE LOVE" (Mai 2025).
Im Juni 2025 trat sie beim Terrassenkonzert im OKH Vöcklabruck auf, und auch für Anfang 2026 sind Auftritte dokumentiert – so spielte sie im Jänner 2026 gemeinsam mit panicbaby im Chelsea Wien.
Musikstil & Einflüsse
BERGLINDS Musik ist schwer in eine Schublade zu stecken – das ist ihre große Stärke.
Charakteristika
- Klanglandschaften: BERGLIND schafft atmosphärische Klanglandschaften zwischen elektronischen Beats und introspektiver Tiefe
- Texte: Poetische, intime deutschsprachige Texte über alte Wunden, vergängliche Momente und das schöne Leben
- Stimmung: Ihre Songs bewegen sich zwischen "Traum und Melancholie"
- Authentizität: "Pur, verletzlich und direkt" – so beschreibt Chartmetric ihren Stil
Inspirationen
Laut eigenen Angaben wird BERGLIND inspiriert von:
- Ihren Träumen
- Dem bereits Gelebten
- Der "kompromisslosen Härte, die das Leben mit sich bringen kann"
- Der Erkenntnis, "dass nichts für immer währt"
Auszeichnungen & Erfolge
- XA Award Nominierung – Beim Waves Festival
- FM4 Airplay – "Träum lauter" und "Bleib"
- FM4 Yearly Charts – "Bleib"
- Reeperbahn Festival – Auftritt als vielversprechender Newcomer
- Vormitglied bei Amadeus-Gewinner-Band Mynth
Streaming-Zahlen (Stand Mai 2026)
Diskografie
Studioalbum
| Jahr | Titel | Label |
|---|---|---|
| 2023 | Debütalbum (Titel nicht spezifiziert) | Morinoko |
Singles (Auswahl)
| Jahr | Titel | Label / Besonderheit |
|---|---|---|
| 2022 | "Träum lauter" | Debütsingle, FM4 Airplay |
| 2022/2023 | "Bleib" | FM4 Yearly Charts |
| 2022 | "Mmm..." | SolidBeat Records |
| 2022 | "CHILL & OUT" | SolidBeat Records |
| 2022 | "Haut" | Morinoko |
| 2022 | "UN-RELEASED 2004 (2007)" | SolidBeat Records |
| 2023 | "Weiter" | Morinoko |
| 2023 | "Suchst Du Mein Herz" | Morinoko, beliebter Track |
| 2023 | "Laut sein" | Morinoko |
| 2023 | "Feste Feiern Fallen" | Morinoko |
| 2023 | "DANZA" | SolidBeat Records |
| 2024 | "Lostboy" | Morinoko, erfolgreichster Track (51K+ Streams) |
| 2024 | "Dreck dieser Welt" | Morinoko |
| 2024 | "Your Own God (Demo Version)" | SolidBeat Records |
| 2025 | "I LOVE TO WATCH YOU DANCE" | SolidBeat Records |
| 2025 | "ONE LOVE" | SolidBeat Records |
Live-Auftritte & Tourneen
Wichtige Auftritte & Festivals
- Reeperbahn Festival Hamburg – Eines der wichtigsten Nachwuchsfestivals Europas
- Waves Festival – Nominierung für den XA Award
- Terrassenkonzert im OKH Vöcklabruck (Juni 2025)
- Chelsea Wien (Jänner 2026) – Gemeinsam mit panicbaby
Aktueller Tourstatus
Keine aktive Tour im größeren Stil (Stand Mai 2026). Gelegentliche Einzelkonzerte in Österreich und Deutschland.
Trivia & interessante Fakten
- Amadeus-Vergangenheit: Giovanna Fartacek war Mitglied von Mynth, einer Band, die mit einem Amadeus Austrian Music Award ausgezeichnet wurde – eine der höchsten musikalischen Auszeichnungen Österreichs.
- Vom Lehramt zur Musik? Über eine mögliche akademische Ausbildung ist nichts bekannt, aber viele österreichische Musiker:innen haben unkonventionelle Werdegänge.
- Namensvetterin: Es gibt eine isländische Künstlerin namens Berglind Ágústsdóttir, die als visuelle Künstlerin und Musikerin tätig ist und im April 2026 in Berlin auftrat. Diese ist eine vollkommen eigenständige Künstlerin.
- Stil-Experimente: Neben ihrem Hauptwerk auf Morinoko veröffentlicht BERGLIND auch elektronischere, tanzbare Tracks auf SolidBeat Records (z.B. "CHILL & OUT", "Mmm...", "DANZA").
- Hi-Res Audio: Einige ihrer Veröffentlichungen sind in 24-Bit Studioqualität verfügbar – ein Zeichen für hochwertige Produktionen.
- Der Name: "BERGLIND" – die Herkunft des Namens ist nicht öffentlich dokumentiert, aber die Großschreibung ist Markenzeichen.
Weblinks & Suchlinks
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📺 Video & YouTube
YouTube: "Träum lauter" YouTube: "Bleib" YouTube: "Lostboy" YouTube: Live Auftritte YouTube Kanal📰 Presse & Magazine
Austrian Music Export Biografie mica - Terrassenkonzert 2025 Chartmetric Analyse Google News🏷️ Labels & Management
Morinoko Records SolidBeat Records"BERGLIND Konzert 2026", "BERGLIND neue Single", "BERGLIND Interview", "BERGLIND FM4", "Giovanna Fartacek Musik", "BERGLIND Lostboy"
Das Electric Love Festival (ELF) 2026 findet von **Donnerstag, 9. Juli, bis Samstag, 11. Juli**, mit einer Warm-Up-Party am Mittwoch, dem **8. Juli**, am Salzburgring bei Salzburg statt. Es werden rund **180.000 Besucher** erwartet.
Hier sind die aktuellen News und wichtigsten Informationen zusammengefasst:
### 🎤 Top-Acts und Line-Up
Das Line-up für 2026 ist komplett und bietet eine Mischung aus internationalen Headlinern und namhaften Acts der elektronischen Szene:
* **Donnerstag:** **Swedish House Mafia**, John Newman, Sofi Tukker, Rooler, Paul Elstak, Neelix.
* **Freitag:** **Armin van Buuren**, Klangkuenstler, Hugel, Pendulum (DJ Set), Sub Zero Project, Angerfist, Dimension.
* **Samstag:** **Paul Kalkbrenner**, Dimitri Vegas, KSHMR, BUNT., Sickmode, Harris & Ford.
* **Warm-Up (Mittwoch):** Holy Priest, Luca-Dante Spadafora, RAGEMODE.
### 🚗 Anreise und Verkehr
Die An- und Abreise wird voraussichtlich eine große Geduldsprobe. Aufgrund des gleichzeitigen Ferienbeginns und der Festival-Anreise wird mit einem **massiven Verkehrschaos** gerechnet.
* **Stau-Hotspots:** Betroffen sind die Westautobahn (A1) mit der Baustelle bei Salzburg-Nord, die Abfahrt Thalgau sowie die Landesstraßen L117 und B158 rund um den Salzburgring.
* **Anreise mit dem Auto:** Wer mit dem Auto anreist, sollte sein **Parkticket unbedingt vorab online** kaufen. Vor Ort sind sie teurer und nur begrenzt verfügbar. Die größte Staugefahr besteht bei der Abreise am Sonntag.
* **Öffentliche Anreise:** Die **kostenlosen Shuttlebusse** vom Salzburger Hauptbahnhof (Lastenstraße) sind die beste Alternative. Sie fahren ab Mittwoch (8 Uhr) bis Sonntag (14 Uhr) im 20-Minuten-Takt direkt zum Gelände – mit einer Pause zwischen 5 und 8 Uhr morgens.
Aufgrund des gleichzeitigen Ferienbeginns und der Festival-Anreise wird der Verkehr rund um das Electric Love Festival 2026 voraussichtlich sehr herausfordernd sein. Hier sind die wichtigsten Details zur An- und Abreise:
### 🚗 Anreise mit dem Auto: Staubrennpunkte & Tipps
Die Hauptverkehrsadern und Zufahrtsstraßen werden voraussichtlich stark belastet sein:
* **Westautobahn (A1):** Besonders der Bereich zwischen Salzburg-Nord und Wallersee (mit einer Baustelle) sowie die Abfahrt Thalgau sind bekannte Nadelöhre .
* **Tauernautobahn (A10):** Auch hier ist vor der Mautstelle St. Michael und in Tunnelbaustellen mit erheblichen Verzögerungen zu rechnen .
* **Landesstraßen:** In der Nähe des Salzburgrings wird es auf der Enzersberg Landesstraße (L117) und der Wolfgangsee Straße (B158) sehr eng werden .
**Die wichtigsten Tipps für Autofahrer:**
* **Parkticket vorab kaufen:** Die Parkplätze sind limitiert. Tickets sind online erhältlich, vor Ort sind sie teurer und möglicherweise ausverkauft .
* **Zeitlich ausweichen:** Die größte Anreise-Welle rollt am Mittwochnachmittag und Donnerstagvormittag. Wer sehr früh morgens oder außerhalb der Stoßzeiten anreist, spart Zeit .
* **Abfahrts- und Durchfahrtssperren beachten:** Aufgrund des allgemeinen Ferienreiseverkehrs gelten in Salzburg zahlreiche temporäre Sperren für Ausweichrouten. Navigationssysteme ignorieren diese oft. Informiert euch vorab .
* **Geduld am Sonntag:** Die **Abreise am Sonntag** wird erfahrungsgemäß die größte Herausforderung mit massiven Staus .
### 🚌 Alternative: Kostenloser Shuttle-Bus vom Hauptbahnhof
Die öffentliche Anreise ist die empfohlene Alternative, um sich den Verkehrsstress komplett zu ersparen .
* **Service:** Ein **kostenloser Shuttle-Bus** pendelt vom Salzburger Hauptbahnhof (Abfahrt auf der Rückseite in der Lastenstraße) im **20-Minuten-Takt** direkt zum Festivalgelände und den Campingplätzen .
* **Fahrzeiten:** Der Service läuft von **Mittwoch (8:00 Uhr) bis Sonntag (14:00 Uhr)**. Es gibt eine tägliche Betriebspause zwischen **5:00 und 8:00 Uhr morgens** .
* **Bus-Anbindung:** Für Tagesgäste ist die Bushaltestelle `Koppl Reit` eine gute Anbindung .
### 🚕 Taxi: So vermeidet ihr Wucherpreise
In den Vorjahren gab es Berichte über stark überteuerte Taxifahrten .
* **Tarifzone beachten:** Die offiziellen Taxistandplätze am Festivalgelände (Sperrbrücke und Reit) liegen im **Salzburger Tarifgebiet**. Für Fahrten in die Stadt und viele Umlandgemeinden gilt die **Taxameter-Pflicht** – Preisverhandlungen sind hier illegal .
* **Auf Kartenzahlung bestehen:** Jedes Taxi muss Kartenzahlung anbieten. Zahlt mit Karte, um einen nachvollziehbaren Beleg zu haben und Betrug vorzubeugen .
* **Rechnung verlangen:** Bei Barzahlung auf eine gedruckte Rechnung bestehen – auch das ist Pflicht .
* **Vorsicht am VIP-Eingang:** Dieser liegt in Plainfeld außerhalb der Tarifzone. Hier gilt keine Taxameter-Pflicht; der Preis muss vorher verhandelt werden .
### 🍔 Festival-Neuigkeiten und Services
* **Essenslieferung per App:** Erstmals gibt es einen offiziellen Lieferservice auf dem Festival. Über die App **Foodora** können Besucher Essen und Getränke an zwei zentralen Abholstellen (Pickup-Points) bestellen. Bestellungen sind täglich von **9 bis 18 Uhr** möglich.
* **Sicherheit und Wohlfühlen:** Das Festival ist eine **SafeNow-Zone**. Über die gleichnamige App kann bei Unwohlsein oder Bedrohung direkt das Sicherheitsteam kontaktiert werden. Zusätzlich ist die "Mindful Crew" (Festivalseelsorger) vor Ort und unter einer Notfallnummer erreichbar.
### ⛅ Wetter und wichtige Tipps
* **Wetter:** Die Prognosen versprechen überwiegend trockenes und warmes Wetter mit Temperaturen zwischen **25 und 30 Grad**. Für Samstag und Sonntag sind jedoch einzelne Gewitter möglich. Bei Gewittergefahr wird über die ELF-App gewarnt, und es wird empfohlen, Schutz in Autos zu suchen.
* **Praktische Tipps:** Neben dem obligatorischen Gehörschutz und festen Schuhen wird geraten, eine eigene Trinkflasche mitzubringen, da es auf dem Gelände zwei **kostenlose Wasserstationen** gibt. Glasflaschen sind auf dem Bühnengelände verboten.
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Aktuelles zum electric-love-festival von salzburg 24 |
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| verfügbare RESTKARTEN via oeticket |
Viel Spaß auf dem Festival!
Buntspecht
Buntspecht ist eine sechsköpfige Wiener Band, die Jazz, Folk, Wienerlied und Indie zu einem eigenen, poetischen Sound verschmilzt. Die Musiker sind bekannt für ihre klangfarbenreichen Arrangements, kunstvolle Texte und energiegeladene Liveshows. Songs wie „Unter den Masken“ und ihre Alben begeistern Kritik und Publikum gleichermaßen. Buntspecht improvisiert, experimentiert und bleibt dabei stets tanzbar und nahbar. 2024 arbeiten sie am vierten Studioalbum und sind wieder auf ausgiebiger Clubtour.
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Die Pionierzeit (1960er & 1970er): Underground, Protest und die Geburt des Austropop
Zeitgeist: Abkehr vom Schlagervater, Hinwendung zu internationalen Vorbildern (Beat, Blues, Folk), politisches Engagement, Suche nach einer neuen, authentischen österreichischen Identität in der Musik
Wien: Das Epizentrum des Aufbruchs
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Arena (seit 1976, aber Vorläufer existierten)
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Was es war/is: Der mythologische Geburtsort des Austropop. Ursprünglich ein besetzter ehemaliger Schlachthof im dritten Bezirk, der vor dem Abriss gerettet wurde. Es war kein reiner Club, sondern ein autonomes Kulturzentrum mit Konzerten, Kino, Theater, Diskussionen und einem riesigen Freibad.
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Die Macher dahinter: Die "Arena-Bewegung" – eine Gruppe von Studenten, Künstlern und Aktivisten. Kein einzelner Gründer, sondern ein kollektiver Geist.
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Prägung: Hier fand 1976 das legendäre Konzert von Ambros, Danzer und Fendrich statt, das den Austropop massentauglich machte. Die Arena war der physische Raum für die linke, alternative Szene Wiens. Sie war politisch, laut und unangepasst.
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Heute: Ist nach wie vor ein höchst aktives und alternatives Kulturzentrum. Der Geist von damals lebt weiter, auch wenn das Publikum heute gemischter ist.
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WUK (Werkstätten- und Kulturhaus) (gegründet 1979)
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Was es war/is: Ähnlich der Arena ein besetztes und dann legalisiertes Kulturzentrum, allerdings in einem ehemaligen Straßenbahnremise im 9. Bezirk. Intellektueller und workshop-lastiger als die Arena.
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Die Macher dahinter: Wieder eine kollektive Bewegung von Künstlern und Aktivisten.
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Prägung: Wichtige Bühne für experimentellere Musik, Theater und Performance. Zog eine etwas andere, aber ebengleich wichtige Fraktion der alternativen Szene an.
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Tüwi (Türkenwirt) (1967-1990er)
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Was es war: DER Beat- und Folk-Keller in Wien (Mariahilf). Eng, verraucht, legendär.
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Die Macher dahinter: Der Wirt und die Booking-Agenten, die den Puls der Zeit spürten.
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Prägung: Wolfgang Ambros begann hier seine Karriere, Joesi Prokopetz (Textdichter der ersten Stunde) war Stammgast, André Heller trat auf. Es war die wichtigste Lehr- und Spielstunde für die zukünftigen Größen. Hier wurde der Sound erprobt, bevor er in die Arena explodierte.
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Siren Club (1978-1986)
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Was es war: Der erste große "New Wave" und Punk-Club Österreichs. Im Vergleich zum Tüwi härter, schneller und stylisher.
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Die Macher dahinter: Tina Frank (eine der ersten weiblichen Club-Besitzerinnen) war die zentrale Figur.
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Prägung: Heimat der zweiten Welle: Falco war Stammgast (noch als "Bassist von Drahdiwaberl"), Tina Frank entdeckte ihn quasi. Bands wie Minimal Compact oder Chuzpe spielten hier. War das Gegenstück zum "rustikalen" Austropop-Sound – urbaner, internationaler, cooler.Die Musikerliste A-Z AUSTROPOP
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Wiener Veranstaltungsorte – Vom gemütlichen Club bis zur großen Live-Arena
Teil 2: H–N | Musikclubs, Theater, Konzerthallen, Kulturzentren und Gastronomie (ohne Volksmusik)
H
Haus der Musik – Konzertsaal
Adresse: Seilerstätte 30, 1010 Wien
Kapazität: 300 Personen Genres: Klassik, Kammermusik
Website
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Termine und Tickets
Hallmann Dome – Performance Space
Adresse: Kasernenstraße 18, 1020 Wien
Kapazität: 400 Personen Genres: Elektronische Musik, Experimental
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Termine und Tickets
I
Italienisches Kulturinstitut Wien
Adresse: Renngasse 14, 1010 Wien
Kapazität: 200 Genres: Klassische Musik, Kammerkonzerte
Website
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Termine und Tickets
J
Jazzland – Legendäre Jazzbar
Adresse: Franz‑Josefs‑Kai 29, 1010 Wien
Kapazität: 150 Genres: Jazz, Blues, Swing
Website
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Termine und Tickets
K
Kabarett Simpl
Adresse: Wollzeile 36, 1010 Wien
Kapazität: 120 Genres: Kabarett, Satire
Website
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Termine und Tickets
Wiener Konzerthaus
Adresse: Lothringerstraße 20, 1030 Wien
Kapazität: 2000 – 2500 Genres: Klassik, Jazz, Weltmusik
Website
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Termine und Tickets
L
Loop – Musikclub
Adresse: Kasernenstraße 11, 1020 Wien
Kapazität: 300 Genres: Indie, Rock, Hip Hop
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Termine und Tickets
M
Musikverein – Goldener Saal
Adresse: Karlsplatz 6, 1010 Wien
Kapazität: 1680 Genres: Klassik, Sinfonik
Website
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Termine und Tickets
Metropol – Musikclub
Adresse: Hernalser Gürtel 55, 1080 Wien
Kapazität: 400 Genres: Rock, Pop, Comedy
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Termine und Tickets
N
Nordbahnhalle – Eventzentrum
Adresse: Nordbahnstraße 36, 1020 Wien
Kapazität: 1500–2000 Genres: Konzerte, Festivals
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Termine und Tickets
FM4 Geburtstagsfest 2026 – Es wird wieder laut!
FM4 hat Geburtstag – und das muss ausgelassen gefeiert werden!
Am 24. Jänner 2026 verwandelt sich die Ottakringer Brauerei in Wien daher wieder in das Epizentrum hochkarätiger Musik, mitreißender Energie und besten FM4-Vibes.
Auf drei Live-Floors erwarten dich unvergessliche Shows von neun starken Bands und legendären FM4 DJs, die für euch bis spät in die Nacht für top Stimmung sorgen.
Noch ist das Line-Up geheim – aber eines steht fest: Es wird laut, tanzbar und überraschend, so wie du es von FM4 gewohnt bist.
Sichere dir dein Early-Bird-Ticket nur bis 27. November 2025!
Mit diesem Stichtag wird das Line-Up veröffentlicht und die Early-Bird-Phase endet.
Check dir jetzt ein Ticket und feiere gemeinsam mit FM4 & friends die legendärste Geburtstagsparty des Jahres!
FM4 hat Geburtstag – und das muss ausgelassen in der Ottakringer Brauerei gefeiert werden!
Sichere dir dein Early-Bird-Ticket nur bis 27. November 2025!
Niddl (Anita Ritzl) – Detailreiche Künstlerpräsentation
Einleitung und Überblick
Niddl, bürgerlich Anita Ritzl (später Stelzl), geboren am 8. September 1976 in Wien, ist eine österreichische Pop- und Soul-Sängerin, die durch ihren lebendigen Stil, ihre markante Stimme und ihre Vielseitigkeit seit Anfang der 2000er fester Bestandteil der heimischen Musikszene ist.
Wikipedia
Biografie & Geschichte
- Geburtsjahr und Herkunft: 1976, Wien
- Jugend musisch aktiv: Querflöte, Akkordeon, Schlagzeug, Schulchor, Ballett, Sprech- und Bewegungsausbildung
- Beruflich Werbeassistentin, später hauptberufliche Musikerin
Karrierestart & Gründungsjahr
- Durchbruch 2002: 4. Platz bei erster Starmania-Staffel (ORF)
- Erster größerer Erfolg mit der Single „Perfect Attitude“, die es bis auf Platz 8 der Charts schaffte und ihr eine Amadeus-Award Nominierung brachte
- Weitere Aktivitäten: Auftritte mit diversen Bands, Musicals, eigene Formationen, Moderation
Musikstil & Einflüsse
- Poppig, soulig, auch Balladen und Dance
- Bekannt für gefühlvolle Balladen, kraftvolle Uptempo-Tracks und ihre charakteristische Stimme
- Stilistisch offen von Pop bis Soul bis Elektronik, Zusammenarbeit mit namhaften Produzenten und Musikern
Diskografie (Auswahl)
- 2003: Perfect Attitude
- 2008: You Can Be The One
- 2008: Turn It Up
- 2012: Time to Smile (erstes Soloalbum)
- 2020: Pullover
Diskografie auf Deezer, Discogs, Spotify
Bandmitglieder & Besetzungen
- Kernformation: Motions (Dieter Kolbeck, Willi Langer, Michael Dörfler, Lenny Dickson)
- Weiters: Niddl & the NoNo Band, Niddl Unplugged, Zusammenarbeit mit 74tea, DJ Sonic, Magic Life, Royal Kombo und weiteren
Texte & Themen
- Liebeslieder, Selbstbewusstsein, gesellschaftsrelevante Themen, Popkultur
- Authentische, positive Botschaften, manchmal augenzwinkernd oder empowernd
Live-Auftritte & Tourneen
- Starmania-Live-Tour, laufende Konzerte in Österreich, Shows mit NoNo Band und Unplugged-Formation
- Höhepunkte wie Donauinselfest-Auftritt 2012, Tribute-Programme (z. Bsp. Tina Turner)
- Europa Sommer Tour für Magic Life, Solo- und Bandshows
- YouTube Suche: Niddl Live-Auftritte
Auszeichnungen & Erfolge
- Amadeus Austrian Music Award Nominierung 2004
- Top 10 mit „Perfect Attitude“, regelmäßiger Airplay und Festivalbuchungen
Kulturelle Bedeutung & Einfluss
- Steht für Female Empowerment, Community-Building, Diversität in der Popmusik
- Prägt als Medienfigur und Vorbild eine junge Generation österreichischer Musikerinnen
Interessante Fakten
- Dr. Niddl: Beliebte Jugendberatungskolumne (Xpress, ATV)
- Vielseitig: Von Ballade zu elektronischem Dance, Radiohits und Charity-Projekte
- Bekannt als energiegeladene Entertainerin („Niddl aus der Donaustadt“)
Aussagen & Sprüche
„Ich will nicht großartig auffallen – aber das ging als Niddl dann irgendwie nicht mehr!“
„Ich glaube an die Kraft der Musik, aber genauso ans Glück.“
Medien & Rezeption
- Präsenz in TV-Shows, Radiobeiträgen, Interviews, Beratungsformate (ATV, ORF, W24)
- Wiederholte Berichte in Print und Social Media, positives Echo für Authentizität und Bühnenenergie
- Moderation bei W24 („48er-Tandler“ u.a.), Video- und Radiobeträge zu Musik und sozialen Themen
- TV-Interview auf W24
- Video: Mein Weg (Okto TV)
Diskographie & Werke (Tabellarisch)
- Singles: Perfect Attitude, You Can Be The One, Pullover u.a.
- Alben: Time to Smile (2012), diverse Features
- Weitere Werke & Beiträge bei: DJ-Mozart, 74tea, Royal Kombo, Magic Life Summer Tour
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BLÜMCHEN BLAU
Einleitung & Überblick
Blümchen Blau war eine österreichische New-Wave-Band aus Wien, die in den frühen 1980er Jahren für eine kurze, aber intensive Phase zu den aufregendsten und originellsten Acts der Stadt gehörte [citation:1]. Die Gruppe um den als „Jakob Mundl“ auftretenden Sänger und Gitarristen und Götz Schrage an den Keyboards hatte die New-Wave-Lektionen aus England am besten gelernt und sie auf unverwechselbare Weise „austrifiziert“, was ihnen eine singuläre Position im Rahmen der Neuen Deutschen Welle sicherte [citation:1].
Mit ihrem einzigen Album „Wie die Tiere“ (1982) und der legendären Coverversion des Hans-Albers-Klassikers „Flieger, grüß mir die Sonne“ schufen sie ein zeitloses Dokument der österreichischen Popgeschichte. Ihre Karriere war extrem kurzlebig, aber intensiv: gegründet 1981, war die Band bereits 1983 wieder Geschichte – doch ihre 15 Minuten Ruhm haben die österreichische Popmusik für immer bereichert [citation:1][citation:2].
Biografie & Geschichte
Gründung & Herkunft
- Gründungsjahr: 1981 [citation:2][citation:4]
- Gründungsort: Wien, Österreich [citation:2][citation:4]
- Auflösung: 1983 [citation:2][citation:4]
- Status: Nicht mehr aktiv
Blümchen Blau formierten sich 1981 in Wien aus der aufkeimenden Post-Punk- und New-Wave-Szene der Stadt [citation:2]. In einer Zeit, in der Bands wie Drahdiwaberl, Chuzpe und Schmetterlinge die österreichische Alternative-Szene prägten, fanden Blümchen Blau ihren ganz eigenen, eckigen und energiegeladenen Sound.
Der Durchbruch mit "Flieger"
Ihr erster und größter Erfolg war die hektisch beschleunigte Coverversion eines Hans-Albers-Schlagers: „Flieger, grüß mir die Sonne, grüß mir das Meer“ [citation:1]. Der Song wurde 1981 als Single veröffentlicht und machte die Band schlagartig bekannt [citation:2]. In dieser Zeit kam es auch zu einem legendären Auftritt in der ORF-Kult-Sendung Club 2, bei dem Teile der Band einen Culture Clash mit der Autorin Dorothea Zeemann inszenierten [citation:1].
Das Album "Wie die Tiere" und das Ende
1982 veröffentlichten Blümchen Blau ihre einzige LP „Wie die Tiere“ sowie die Singles „Heimatlos“ und 1983 „Janis“ [citation:2]. Weitere Singles wie „Wir bauen ein Haus“ blieben hinter dem Erfolg der Debütsingle zurück [citation:1].
Bereits 1983 löste sich Blümchen Blau wieder auf [citation:2]. Einzelne Mitglieder waren danach noch in anderen Projekten aktiv – so spielte Ernst Hörmann etwa bei Ostbahn-Kurti & die Chefpartie oder in der Scharfen Tuna.
Musikstil & Einflüsse
Charakteristika
- Performance: Die Band war stark geprägt von den eckigen, fast tänzerischen Bewegungen ihres Frontmannes Jakob Mundl [citation:1]
- Dynamik: Blümchen Blau operierten gekonnt zwischen akustischen Adrenalinschocks und heruntergedimmten Nummern [citation:1]
- Coverversion: Die hektisch beschleunigte Version von Hans Albers‘ „Flieger, grüß mir die Sonne“ wurde zu ihrem Markenzeichen [citation:1]
- Sprache: Deutschsprachige Texte mit Wiener Einschlag
Einflüsse
- Britischer New Wave: Bands wie The Fall, Gang of Four, The Cure
- Neue Deutsche Welle: Deutsche Bands wie Nena, Ideal, Fehlfarben
- Austropop-Vorläufer: Die Wiener Liedermacher-Tradition, gebrochen durch Punk-Ästhetik
- Hans Albers: Die ironische Coverversion eines Schlagerklassikers [citation:1]
Diskografie
Studioalbum
| Jahr | Titel | Format |
|---|---|---|
| 1982 | Wie die Tiere | LP [citation:2] |
Singles/EPs
| Jahr | Titel | Format |
|---|---|---|
| 1981 | Flieger | 7" Single [citation:2] |
| 1982 | Heimatlos | 7" Single [citation:2] |
| 1983 | Janis | 7" Single [citation:2] |
| 2021 | Das Waren Keine Hits | Kompilation [citation:2] |
Sampler-Beiträge (Auswahl)
- Alle Kraft Dem Rock'n Roll (1981) [citation:2]
- Austro-Pop Raritäten Vol. 3 (2003) [citation:2]
- Austro Pop Show Siebn (2005) [citation:2]
- De Guade Oide Zeit (2010) [citation:2]
- Austrozone - Vol. 3 (2015) [citation:2]
- Wiener Blutrausch 3 (2025) [citation:2]
Bandmitglieder & Besetzung
Aktivitäten nach der Auflösung
- Ernst Hörmann spielte später bei Ostbahn-Kurti & die Chefpartie und in der Scharfen Tuna
- Über die weiteren Mitglieder ist nach 1983 wenig bekannt – ein Zeichen für die extrem kurze, aber intensive Schaffensphase der Band
Live-Auftritte & Tourneen
Wichtige Auftritte
- Club 2 (ORF): Legendärer Auftritt mit Culture Clash mit Autorin Dorothea Zeemann [citation:1]
- Konzerte in Wien und Umgebung: In den frühen 1980ern spielte die Band in den einschlägigen Wiener Locations (Arena, U4, Wiener Konzerthäuser)
Bühnenpräsenz
Die Band war bekannt für ihre energetischen, von den eckigen Bewegungen des Frontmanns Jakob Mundl geprägten Auftritte [citation:1]. Die Live-Shows wechselten zwischen hektischen Ausbrüchen und intimen, heruntergedimmten Momenten.
Kulturelle Bedeutung & Einfluss
Blümchen Blau waren für eine heiße Viertelstunde die coolste Band Wiens [citation:1]. Ihr Einfluss ist nicht in kommerziellen Erfolgen zu messen (Chartplatzierungen sind nicht dokumentiert), sondern in ihrer stilprägenden Rolle für die österreichische New-Wave-Szene der 1980er Jahre.
- Singuläre Position in der NDW: Eine der wenigen österreichischen Bands, die die New-Wave-Lektionen aus England auf unverwechselbare, „austrifizierte“ Weise interpretierten [citation:1]
- Kultstatus: Ihre einzige LP „Wie die Tiere“ gilt heute als begehrtes Sammlerstück [citation:2]
- Cover-Klassiker: Die Version von „Flieger, grüß mir die Sonne“ ist ein Fixpunkt jeder österreichischen 80er-Jahre-Retrospektive
- Nachwirken: Im SR-Archiv finden sich zahlreiche Artikel über die Band aus den Jahren 1982 bis 2020 [citation:4]
Trivia & interessante Fakten
- Die falsche Jahreszahl: Auf Apple Music wird als Gründungsjahr fälschlich 1977 angegeben [citation:6] – korrekt ist nach allen anderen Quellen 1981 [citation:2][citation:4].
- Späte digitale Veröffentlichung: Das Album „Wie die Tiere“ erschien erst 2007 digital auf Plattformen wie Apple Music – ein Vierteljahrhundert nach der Vinyl-Veröffentlichung [citation:6].
- Legende vom Club-2-Auftritt: Der Auftritt in der ORF-Sendung Club 2, bei dem Teile der Band mit der Autorin Dorothea Zeemann aneinandergerieten, ist bis heute ein Mythos der österreichischen Fernsehgeschichte [citation:1].
- 2021er-Kompilation: 2021 erschien „Das Waren Keine Hits“ – ein ironischer Titel, der das Selbstverständnis der Band als „Geheimtipp“ unterstreicht [citation:2].
- SR-Archiv-Präsenz: Die Band ist im SR-Archiv (Schallplatten – das österreichische Musikmagazin) mit über 15 Artikeln von 1982 bis 2020 dokumentiert [citation:4].
Weblinks & Suchlinks
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Aktuelle News aus der österreichischen Musikszene & Austropop
Letzte Woche (Anfang Juli 2026) 2. Juli2026
Salzburg
Wolfgang Descho
Ein Urgestein sagt zum Abschied laut „Servus“
Alles Gute, Jack Grunsky, https://cba.media/719535 zum 81. Geburtstag (1.7.45), Im Podcast blickt Jack gemeinsam mit seinem ersten Manager Dr. Gerhard Wildmoser auf seine Karriere zurück. Musik gibt's von Jack's Angels und aus dem neuen Wildmoser&Grunsky-Album "Two Worlds One Memory", hier die gesamte V-H-Podcast-Sammlung: https://cba.media/podcast/vordergruendig-hintergruendig...
HAPPY BIRTHDAY!!! Stefanie Werger zum 75er
GEBURTSDATUM, 2. Juli
https://hamkumst.net/artists/stefanie-werger.html
Popfest Wien 2026: Line-up veröffentlicht
Das 17. Popfest findet von 23.–26. Juli am Karlsplatz statt. Eröffnet wird es von Marianne Mendt, dazu Anna Buchegger, Joshua Pepe, Rahel, Lusterboden, Tamara Flores u.v.m. – freier Eintritt.
Quelle: fm4.orf.at / popfest.at
Stipsits & Band – „Austropop lebt!“ auf Tour
Thomas Stipsits bringt mit seiner Band das Austropop-Feeling auf die Bühne. Termine im Juli u. a. in Linz, Burgenland und Finkenstein.
Quelle: oeticket.com
Austrian Music Highlights: Juni / Juli 2026
Neue Releases und Festival-Infos: Klangfestival Gallneukirchen (10.–12. Juli), Wellenklänge Lunz am See (10.–25. Juli) und weitere Highlights der heimischen Szene.
Quelle: musicexport.at
Austropop 2026 Sommer Playlist
Aktuelle Austropop-Sommerhits mit Josh, Pizzera & Jaus, Chris Steger, Wanda, Edmund, AUT of ORDA und vielen mehr – perfekt für den Sommer.
Quelle: Spotify
Austria Project live mit Austropop-Klassikern
Die Band bringt Hits von Wolfgang Ambros, STS, Rainhard Fendrich, Georg Danzer u. a. auf die Bühne – u. a. am 1. Juli beim Tollwood Festival.
Quelle: tollwood.de
Klangfestival Gallneukirchen 2026
Vom 10. bis 12. Juli experimentelle und zeitgenössische Musik mit Maja Osojnik, Ursula Winterauer und internationalen Acts in ungewöhnlichen Locations.
Quelle: musicexport.at
Wellenklänge Festival Lunz am See
Ab 10. Juli mit Die Strottern, EsRAP, Yasmo & Die Klangkantine und Themenschwerpunkt „Empathy & Resistance“ am See.
Quelle: musicexport.at
Austropop-Konzerte im Juli
Viele Open-Airs und Austropop-Abende mit heimischen Acts wie Edmund, RIAN und weiteren Stars in ganz Österreich.
Quelle: volume.at / oeticket.com
Zusammengestellt aus aktuellen Quellen – Stand 2. Juli 2026
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Die Entstehung des Austropop: Historische, musikalische, mediale und kulturelle Aspekte
Austropop entstand in den späten 1960er Jahren als eigenständige österreichische Popmusikrichtung. Prägend waren die Verschmelzung von Pop, Rock, traditioneller Volksmusik und Wienerliedern, oft mit Dialekttexten. Wichtige Pioniere sind Wolfgang Ambros, Georg Danzer, Rainhard Fendrich, Falco und die Band STS. Medien wie Radio (Ö3), Fernsehen und Plattenlabels spielten eine zentrale Rolle bei der Verbreitung und Etablierung. Der Austropop spiegelt die österreichische Identität, gesellschaftliche Themen und kulturelle Besonderheiten wider.
Einleitung
Der Austropop ist eine der prägendsten Musikrichtungen Österreichs, die sich seit den späten 1960er Jahren entwickelt hat. Er ist nicht nur eine musikalische Strömung, sondern auch ein kulturelles Phänomen, das die österreichische Identität und Gesellschaftsgeschichte widerspiegelt. Die Entstehung des Austropop ist eng verknüpft mit historischen, musikalischen, medialen und kulturellen Rahmenbedingungen.
Historische Wurzeln und musikalische Einflüsse
Historische Wurzeln des Austropop
Der Austropop entstand in den späten 1960er Jahren als eine eigenständige Musikrichtung in Österreich, die sich von internationalen Pop- und Rockstilen abgrenzte. Die Wurzeln reichen jedoch tiefer: Die traditionelle österreichische Volksmusik, darunter Wienerlieder, Jodler und alpine Klänge, bilden das Fundament, auf dem der Austropop aufbaute. Diese Volksmusik ist seit Jahrhunderten fester Bestandteil der österreichischen Kultur und wurde durch Instrumente wie Ziehharmonika, Geige und Jodler geprägt. Die Operette, eine weitere wichtige musikalische Tradition, beeinflusste die Melodik und Harmonik des Austropop und verband klassische mit populären Elementen.
Musikalische Einflüsse und Stile
Der Austropop ist eine Synthese aus verschiedenen Musikstilen: Pop, Rock, Folk, Beat und traditioneller Volksmusik. Die Verwendung des österreichischen Dialekts in den Liedtexten ist ein charakteristisches Merkmal, das den Austropop von anderen Popstilen abgrenzt. Diese Dialektverwendung verleiht der Musik eine starke regionale Identität und hebt sie von der deutschen Popmusik ab, die meist in Standarddeutsch gesungen wird. Die Instrumentierung umfasst neben klassischen Pop- und Rockinstrumenten auch Elemente der Volksmusik, wie Ziehharmonika oder Jodler, was dem Austropop einen unverwechselbaren Klang verleiht.
Rolle der traditionellen österreichischen Musik
Die traditionelle Volksmusik Österreichs ist tief in der Geschichte und Kultur des Landes verwurzelt. Sie umfasst eine Vielzahl von Stilen und Instrumenten, die auch im Austropop aufgegriffen wurden. Die Wienerlieder, mit ihrer typischen Melancholie und Wiener Charme, sind ein wichtiger Einflussfaktor. Die Operette, die im 19. Jahrhundert entstand, hat ebenfalls die Entwicklung des Austropop geprägt, indem sie klassische Musik mit populären Elementen verband. Diese Verschmelzung verschiedener Musiktraditionen schuf eine einzigartige Klangwelt, die den Austropop auszeichnet.
Internationale Musikstile und Einflüsse
Neben den traditionellen österreichischen Einflüssen spielten auch internationale Musikstile eine wichtige Rolle. Die angloamerikanische Pop- und Rockmusik der 1960er und 1970er Jahre beeinflusste die Entstehung des Austropop, insbesondere in den frühen Jahren. Künstler wie Bob Dylan wurden von österreichischen Musikern wie Wolfgang Ambros übersetzt und adaptiert, was zur Entwicklung eines eigenen, österreichisch geprägten Sounds beitrug. Die Verschmelzung von internationalen und nationalen Einflüssen führte zu einer eigenständigen Musikrichtung, die sich von anderen Popstilen abhob.
Abgrenzung zu anderen Pop-Stilen
Der Austropop unterscheidet sich von anderen Popstilen vor allem durch die Verwendung des Dialekts, die Integration traditioneller österreichischer Musikformen und die thematische Ausrichtung. Während der deutsche Schlager oft standardsprachlich und mit anderen musikalischen Schwerpunkten daherkommt, setzt der Austropop auf eine eigenständige, regional verankerte Ausdrucksweise. Die Texte sind häufig humorvoll, ironisch und gesellschaftskritisch, was dem Austropop eine besondere Note verleiht. Die Instrumentierung ist vielfältig und reicht von klassischen Pop- und Rockinstrumenten bis hin zu traditionellen Volksmusikinstrumenten.
----> Personen, Förderer Labels, Produzenen der österr. Musikszene damals und heute
Wichtigste Künstler und Bands des Austropop
Wolfgang Ambros
Wolfgang Ambros gilt als einer der Begründer des Austropop. Sein Song „Da Hofa“ (1971) markierte den Beginn der Bewegung. Ambros’ Musik ist geprägt von der Verwendung des Wiener Dialekts und einer Mischung aus Pop, Rock und traditionellen Elementen. Er übersetzte auch Lieder von Bob Dylan ins Österreichische, darunter den berühmten Song „Naa, i bins ned“ (Original: „It Ain’t Me Babe“). Ambros’ Texte sind oft humorvoll und gesellschaftskritisch, was ihn zu einer prägenden Figur des Austropop macht.
Georg Danzer
Georg Danzer ist bekannt für seine poetischen Texte und seine bedeutenden Beiträge zum Austropop. Seine Hits wie „Jö schau“, „Tschik“ und „So a Dodl mid da Rodl“ sind Klassiker des Genres. Danzer sang sowohl im Dialekt als auch in Standarddeutsch und gilt als einer der wichtigsten Poeten des Austropop. Seine Musik ist geprägt von einer Mischung aus Pop und traditionellen Elementen, was ihm eine breite Fangemeinde sicherte.
Rainhard Fendrich
Rainhard Fendrich gehört zur zweiten Generation der Austropop-Künstler und hat mit Liedern wie „Strada del Sole“, „Es lebe der Sport“ und „Weus’d a Herz hast wia a Bergwerk“ große Erfolge gefeiert. Seine Musik ist geprägt von einer Mischung aus Pop und Rock, und er hat auch Lieder veröffentlicht, die als Ohrwürmer gelten, wie „Haben Sie Wien schon bei Nacht geseh’n“ und „Macho Macho“. Fendrich hat auch die inoffizielle österreichische Bundeshymne „I Am from Austria“ veröffentlicht.
Falco
Falco ist einer der größten Pop-Stars, den Österreich je hervorgebracht hat, und ein Pionier in mehrerlei Hinsicht. Sein Hit „Der Kommissar“ gilt als der erste auf Deutsch gerappte Song und war auch der erste Hit eines weißen Rappers. Mit „Rock Me Amadeus“ schaffte es Falco 1985 auf Nummer Eins der US-Charts. Es war das erste und bislang einzige deutschsprachige Lied, das es auf die US-amerikanische Chartspitze schaffte. Falco hat auch andere erfolgreiche Lieder veröffentlicht, wie „Out of the Dark“ und „Jeanny“.
STS
Die Band STS, bestehend aus Gert Steinbäcker, Schiffkowitz und Günter Timischl, hat mit Songs wie „Fürstenfeld“, „Irgendwann bleib i dann dort“ und „Großvater“ große Erfolge gefeiert. Ihre Musik ist geprägt von einer Mischung aus Pop und traditionellen Elementen, und sie gelten als eine der wichtigsten Bands des Austropop. STS hat auch andere erfolgreiche Lieder veröffentlicht, wie „Kalt und kälter“ und „Irgendwann bleib i dann dort“.
Peter Cornelius
Peter Cornelius war in den 1980ern ein Fixstern unter den Austropop-Stars. Seine Hits umfassen „Du entschuldige, i kenn di“, „Segel im Wind“ und „Reif für die Insel“. Cornelius hat auch als Gitarrist einen Namen gemacht und wirkte in den 1990ern bei Michael Cretus Projekt Enigma mit. Seine Musik ist geprägt von einer Mischung aus Pop und Rock, und er gilt als einer der wichtigsten Künstler des Austropop.
EAV
Die Erste Allgemeine Verunsicherung (EAV) war eine der bekanntesten Bands des Austropop. Ihre Musik war geprägt von Gesellschaftskritik und Satire im Drei-Minuten-Format. Zu ihren Hits gehören „Alpenrap“, „Märchenprinz“, „Fata Morgana“, „Burli“ und „Samurai“. Die EAV hat auch andere erfolgreiche Lieder veröffentlicht, wie „Ba-Ba-Banküberfall“ und „1000 und 1 Nacht“.
Wanda und Bilderbuch
Die Band Wanda hat das Austropop-Genre in den 2000er Jahren wiederbelebt. Mit rotzigem Wiener Charme und speckigen Lederjacken hat das Quintett schnell die Herzen des Publikums erobert. Zu ihren Hits gehören „Bologna“, „Bussi, Baby“ und „Columbo“. Ihre Musik ist geprägt von einer Mischung aus Pop, Rock und traditionellen Elementen, und sie gelten als eine der wichtigsten Bands des modernen Austropop. Bilderbuch hat sich von einer oberösterreichischen Schülerband zu einem Pop-Phänomen entwickelt. Ihre Musik ist geprägt von einer Mischung aus Funk, Indie-Rock und Hip-Hop. Zu ihren Hits gehören „Maschin“ und „Bungalow“. Bilderbuch gilt als eine der wichtigsten Bands des modernen Austropop und hat mit ihrer Musik eine neue Generation von Fans begeistert.
Rolle der Medien und der Musikindustrie
Einfluss der Medien auf die Musikindustrie
Die Entstehung und Verbreitung des Austropop sind eng mit der Entwicklung der Medien und der Musikindustrie verknüpft. Die Erfindung des Tonträgers, insbesondere der Schallplatte, markierte den Beginn einer neuen Ära, die es ermöglichte, Musik zu speichern und beliebig zu wiederholen. Diese technische Innovation führte zur Entstehung der Musikindustrie, die sich zur Aufgabe gemacht hat, Musik zu verbreiten. Die Musikindustrie reagiert sensibel auf neue Entwicklungen im Bereich der Medien, und solche Entwicklungen gab es in den letzten 120 Jahren viele. Die Musikindustrie befindet sich weltweit in einer schwierigen Phase und hat mit stagnierenden Umsatzzahlen zu kämpfen. Es liegt nahe anzunehmen, dass auch hier die „Neuen Medien“ einen entscheidenden Einfluss haben.
Rolle des Radios und Fernsehens
Radio und Fernsehen haben eine zentrale Rolle bei der Verbreitung von Musik gespielt. Das Radio wurde zu einem wichtigen Medium für die Verbreitung von Musik und hat die Musikindustrie stark beeinflusst. Die Erfindung des Radios ermöglichte es, Musik einem breiten Publikum zugänglich zu machen und hat somit zur Popularisierung verschiedener Musikstile beigetragen. Das Fernsehen hat ebenfalls eine bedeutende Rolle gespielt, insbesondere durch Musiksendungen, die verschiedene Genres und Künstler präsentierten. Diese Sendungen haben dazu beigetragen, die Bekanntheit von Künstlern zu steigern und ihre Musik einem größeren Publikum zugänglich zu machen. In Österreich war der Sender Ö3 ein zentraler Akteur bei der Förderung des Austropop, indem er österreichische Künstler regelmäßig spielte und so zur Verbreitung des Genres beitrug.
Bedeutung von Plattenlabels
Plattenlabels haben eine entscheidende Rolle bei der Produktion und Verbreitung von Musik gespielt. Die ersten Plattenlabels entstanden mit der Erfindung der Schallplatte und haben sich im Laufe der Zeit zu mächtigen Unternehmen entwickelt, die die Musikindustrie dominieren. Diese Labels sind für die Produktion, Vervielfältigung und den Vertrieb von Tonträgern verantwortlich und spielen eine zentrale Rolle bei der Vermarktung von Musik. Die großen Plattenlabels haben die Möglichkeit, die Karriere von Künstlern zu fördern und ihre Musik einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Sie investieren in die Produktion von Alben und Singles und sorgen für deren Verbreitung über verschiedene Medienkanäle.
Einfluss der Werbung und Social Media
Werbung und Social Media haben ebenfalls eine bedeutende Rolle bei der Verbreitung von Musik gespielt. Die Werbung hat nicht nur den Content beherrscht, sondern war auch ein wichtiger Faktor für die Geburt der Plattenindustrie. Die digitale Revolution in der Musikindustrie hat nicht nur die Distribution von Musik grundlegend verändert, sondern auch das Netzwerk der Akteure im Wertschöpfungsnetzwerk vollkommen neu gestaltet. Unternehmen, die früher nicht oder nur am Rande mit der wirtschaftlichen Verwertung von Musik zu tun hatten, rückten im letzten Jahrzehnt ins Zentrum der Wertschöpfung. Die dominante Rolle, die Apple am digitalen Downloadmarkt spielt, ist ein Beispiel für diesen Wandel. Social Media hat die Möglichkeit eröffnet, Musik direkt an ein weltweites Publikum zu bringen und hat somit die Art und Weise, wie Musik konsumiert und verbreitet wird, grundlegend verändert.
Gesellschaftliche und kulturelle Rahmenbedingungen
Historische Perspektiven und kulturelle Einflüsse
Der Austropop entstand in den 1960er Jahren als Reaktion auf die dominierende englischsprachige Musik in Österreich. Künstler wie Georg Danzer, Wolfgang Ambros und Rainhard Fendrich begannen, in ihrer Muttersprache zu singen und politische und soziale Themen anzusprechen. Der Austropop wurde schnell populär und entwickelte sich zu einer wichtigen kulturellen Bewegung. In den 1970er Jahren erreichte der Austropop seinen Höhepunkt mit Künstlern wie STS und Peter Cornelius. Die 1960er und 1970er Jahre waren geprägt von politischen und sozialen Veränderungen, die auch in der Musik ihren Niederschlag fanden. Die sozialdemokratische Regierung von Bruno Kreisky (1970-1983) versprach Modernisierung und Reformen in allen Bereichen, einschließlich eines Kulturkonzepts, das alle Bereiche des Lebens umschließen sollte.
Politische und soziale Veränderungen
In den 1960er und 1970er Jahren gab es in Europa eine allgemeine Politisierung und Radikalisierung, die auch Österreich erfasste. Die kulturelle Avantgarde wurde zu einem politischen Faktor und prägte maßgebliche politische Veränderungen. Die sozialdemokratische Regierung von Bruno Kreisky (1970-1983) versprach Modernisierung und Reformen in allen Bereichen, einschließlich eines Kulturkonzepts, das alle Bereiche des Lebens umschließen sollte. Diese politischen und sozialen Veränderungen schufen ein Klima, in dem der Austropop entstehen und sich entwickeln konnte. Die Musik wurde zu einem Medium, das politische und gesellschaftliche Themen aufgriff und verarbeitete.
Thematische Vielfalt und kulturelle Identität
In den Austropop-Songs werden oft gesellschaftliche und politische Themen behandelt, wie zum Beispiel die Kritik an der Konsumgesellschaft oder die Auseinandersetzung mit der österreichischen Identität. Aber auch persönliche Themen wie Liebe, Freundschaft und Sehnsucht kommen vor. Der Austropop hat sich im Laufe der Zeit verändert und weiterentwickelt. In den 1960er Jahren war er noch stark von amerikanischer Popmusik beeinflusst, während in den 1980er Jahren vermehrt politische und gesellschaftliche Themen aufgegriffen wurden. Der Austropop hat einen großen Einfluss auf die Entwicklung der österreichischen Identität gehabt. Durch seine Texte in deutscher Sprache und seine Auseinandersetzung mit politischen und sozialen Themen hat der Austropop dazu beigetragen, dass sich die Österreicher mit ihrer Kultur und Geschichte identifizieren.
Einfluss auf die österreichische Identität
Der Austropop hat einen großen Einfluss auf die Entwicklung der österreichischen Identität gehabt. Durch seine Texte in deutscher Sprache und seine Auseinandersetzung mit politischen und sozialen Themen hat der Austropop dazu beigetragen, dass sich die Österreicher mit ihrer Kultur und Geschichte identifizieren. Der Austropop hat auch dazu beigetragen, dass sich Österreich von anderen deutschsprachigen Ländern abhebt. Die einzigartige Mischung aus Rock, Pop und Schlager, kombiniert mit den humorvollen und ironischen Texten, hat den Austropop zu einer eigenständigen Musikrichtung gemacht. Der Austropop hat die Art und Weise, wie Musik in Österreich gemacht wird, verändert und die Identität des Landes geprägt. Die Künstler des Austropops haben mit ihrer Musik die österreichische Kultur und Geschichte geprägt. Der Austropop hat die österreichische Identität in der Musik widergespiegelt und einen wichtigen Beitrag zur kulturellen Entwicklung des Landes geleistet.
Entwicklung des Austropop im neuen Jahrtausend
Im neuen Jahrtausend hat sich der Austropop weiterentwickelt und neue Einflüsse aufgenommen, ohne dabei seine Wurzeln zu verleugnen. Traditionelle Klänge werden mit modernen Elementen kombiniert, was dem Austropop einen zeitgemäßen Sound verleiht. Künstler wie Wanda und Bilderbuch haben mit ihren innovativen Ansätzen dazu beigetragen, dass der Austropop auch bei jüngeren Generationen wieder populär geworden ist. Der Austropop hat sich im Laufe der Jahrzehnte stark verändert und weiterentwickelt. In den 1980er Jahren erlebte er seine Hochzeit und wurde von Künstlern wie Peter Cornelius, Falco und Stefanie Werger geprägt. Die 1990er Jahre brachten eine Abnahme der Dialektwelle und das Aufkommen neuer Genres wie Alpenrock. In den 2000er Jahren versuchte der ORF mit der Castingshow „Starmania“ Popmusik aus Österreich wiederzubeleben, was teilweise gelang. Künstler wie Christina Stürmer, Soap&Skin, Der Nino aus Wien und Bands wie Bilderbuch und Wanda feierten große Erfolge und prägten den Austropop in dieser Zeit.
Fazit
Der Austropop ist eine vielschichtige und eigenständige Musikrichtung, die sich aus historischen, musikalischen, medialen und kulturellen Rahmenbedingungen entwickelt hat. Die Wurzeln reichen tief in die österreichische Musiktradition, wurden jedoch durch internationale Einflüsse und moderne Medien geprägt. Die wichtigsten Künstler und Bands haben mit ihren Texten und Melodien die österreichische Identität und Gesellschaftsgeschichte widerspiegelt und so den Austropop zu einem kulturellen Phänomen gemacht. Die Medien und die Musikindustrie spielten eine zentrale Rolle bei der Verbreitung und Etablierung des Genres. Der Austropop bleibt bis heute ein wichtiger Bestandteil der österreichischen Kultur und Musikgeschichte und hat auch international Anerkennung gefunden.
Zusammenfassungstabelle
| Aspekt | Beschreibung | Beispiele / Schlüsselereignisse |
|---|---|---|
| Historische Wurzeln | Traditionelle Volksmusik, Wienerlieder, Operette, klassische Musik | Donauwalzer, Mozart, Beethoven, Wiener Jodler |
| Musikalische Einflüsse | Pop, Rock, Folk, Beat, traditionelle Instrumente (Ziehharmonika, Geige) | Wolfgang Ambros, Georg Danzer, Rainhard Fendrich |
| Wichtige Künstler | Wolfgang Ambros, Georg Danzer, Rainhard Fendrich, Falco, STS, Peter Cornelius, EAV, Wanda, Bilderbuch | „Da Hofa“, „Rock Me Amadeus“, „Strada del Sole“ |
| Medien und Musikindustrie | Radio (Ö3), Fernsehen, Plattenlabels, Werbung, Social Media | Ö3, Starmania, digitale Revolution |
| Gesellschaftliche Rahmen | Politische und soziale Veränderungen der 1960er-1980er, Identitätssuche, kulturelle Avantgarde | Bruno Kreisky, 1968er-Bewegung, Waldheim-Affäre |
| ---->Die Musikerliste A-Z AUSTROPOP | ||
| ----> Personen, Förderer Labels, Produzenen der österr. Musikszene damals und heute |
Der Nino aus Wien
Der Nino aus Wien (Nino Mandl) ist einer der wichtigsten Vertreter des neuen Austropop, bekannt für ironisch-poetische, urbane Texte über Wien und das Leben. Seit 2008 veröffentlicht er regelmäßig Indie-Folk- und Wienerlied-Alben, die Szene und Publikum prägten. Seine Musik vereint Schmäh, Melancholie und Gesellschaftskritik, oft im Zusammenspiel mit Kolleg:innen wie Ernst Molden. Nino ist sowohl als Solo-Künstler als auch in Kollaborationen preisgekrönt und Medienfavorit. 2024 brachte ein weiteres Studioalbum und zahlreiche Clubshows.
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Bundesländer: Die wichtigen Provinz-Clubs
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Oberösterreich (Linz):
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Posthof (seit 1979): Die zentrale Kulturinstitution für alternative Musik, Kabarett und Theater in Oberösterreich. Von Anfang an eine professionelle Bühne für nationale und internationale Acts, lange bevor sie ganz groß wurden. Ein absoluter Tour-Stop für jede Band.
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Steiermark (Graz):
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Stockwerk (1970er-1980er): Grazer Pendant zum Wiener Tüwi. Wichtige Bühne für Liedermacher und die frühe Austropop-Szene.
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Salzburg:
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Rockhaus (1970er-1980er):
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Bundesländer: Professionalisierung
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Oberösterreich (Linz):
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Stadwerkstatt (seit 1979): Das alternative, autonome Zentrum Linz' direkt an der Donaulände. Konzerte, Partys, Radio. Das Gegenstück zum professionelleren Posthof.
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Steiermark (Graz):
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PPC (Punk-Project-Club, 1980er): Wichtige Heimstätte der Punk- und Hardcore-Szene.
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Dom im Berg (1980er/90er): Ein einzigartiger Club in einem stillgelegten Stollensystem der Grazer Burg. Legendär für große Partys und Konzerte.
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Salzburg:
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Rockhouse (seit 1995):Der zentrale Treffpunkt der alternativen Szene Salzburgs. Wichtiger Ort für aufstrebende Bands. Die professionelle Nachfolge-Institution des Rockhaus. Die Adresse für Konzerte internationaler und nationaler Bands in Salzburg.
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Musikgeschichte Österreich
Einführung**
Österreich, insbesondere Wien, war über Jahrhunderte ein zentrales Kraftfeld der europäischen Musik. Durch das Habsburgerreich wurde es zum Schmelztiegel unterschiedlicher Kulturen, was die Musik entscheidend prägte. Die Geschichte reicht von den höfischen Klängen des Barock und der Wiener Klassik über den walzerdominierten "Volkston" des 19. Jahrhunderts bis zu den radikalen Brüchen der Wiener Moderne und einer vielfältigen zeitgenössischen Szene.
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1. Mittelalter & Renaissance (ca. 900 – 1600)**
**Allgemeine Charakteristik:** Geprägt von geistlicher Musik in Klöstern und erster höfischer Musik. Die Melodien waren modal (vor-dur-moll) und einstimmig bzw. polyphon.
* **Stil:** Gregorianischer Choral, Minnesang, Mehrstimmigkeit.
* **Geschichte & Vertreter:**
* **Klösterliche Tradition:** Stifte wie St. Florian, Melk und Kremsmünster waren Zentren der Musikpflege und -produktion.
* **Minnesang:** Der bekannteste Vertreter im deutschsprachigen Raum ist **Walther von der Vogelweide** (um 1170 – um 1230), der auch am Wiener Hof der Babenberger wirkte.
* **Hofmusik:** Unter Kaiser Maximilian I. („Der letzte Ritter“) wurde die Hofkapelle zu einem bedeutenden Ensemble, zu dem Komponisten wie **Heinrich Isaac** gehörten.
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2. Barock (ca. 1600 – 1750)**
**Allgemeine Charakteristik:** Prunkvolle, ausdrucksstarke Musik mit starken Kontrasten. Die Oper und der instrumentale Concerto-Stil erblühten.
* **Stil:** Barock, Frühklassik (Wiener Vorklassik).
* **Geschichte & Vertreter:**
* **Wiener Hof:** Die Kaiser Leopold I., Joseph I. und Karl VI. waren selbst musikalisch und komponierten.
* **Oper:** Der Hof war ein Zentrum der italienischen Oper. **Antonio Caldara** war ein äußerst produktiver Vizehofkapellmeister.
* **Instrumentalmusik:** **Heinrich Ignaz Franz Biber** (aus Böhmen) wirkte in Salzburg und schrieb virtuose Violinmusik.
* **Wiener Vorklassik:** Gegen Ende der Epoche bereiteten Komponisten wie **Georg Christoph Wagenseil** den Übergang zur Wiener Klassik vor, mit bereits galanteren und einfacheren Melodien.
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3. Wiener Klassik (ca. 1730 – 1820)**
**Allgemeine Charakteristik:** Die vielleicht bedeutendste Epoche der österreichischen Musikgeschichte. Die Musik strebte nach Klarheit, Balance, emotionaler Tiefe und formaler Perfektion. Die zentralen Gattungen Sinfonie, Streichquartett und Klaviersonate wurden maßgeblich entwickelt.
* **Stil:** Wiener Klassik.
* **Geschichte & Vertreter:**
* **Wiener Schule:** Das Dreigestirn der Wiener Klassik prägte die Musik für immer:
* **Joseph Haydn (1732–1809):** „Vater der Sinfonie“ und des Streichquartetts. Schuf einen unverwechselbaren Stil mit Witz, Erfindungsreichtum und struktureller Meisterschaft.
* **Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791):** Das Universalgenie. Vereinbarte in seiner Musik italienische Kantabilität, deutsche Kontrapunktik und einzigartige psychologische Durchdringung. Meisterwerke in Oper („Die Zauberflöte“, „Don Giovanni“), Sinfonie, und Kammermusik.
* **Ludwig van Beethoven (1770–1827):** Obwohl gebürtiger Bonner, verbrachte er seinen Großteil seines Lebens in Wien und ist zentral für die Wiener Klassik. Er sprengte die klassischen Formen und bereitete die Romantik vor.
* **Umfeld:** Komponisten wie **Michael Haydn** (Bruder von Joseph) in Salzburg und **Antonio Salieri** (Hofkapellmeister und Lehrer von Beethoven, Schubert, Liszt) waren wichtige Figuren.
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4. Romantik (ca. 1820 – 1900)**
**Allgemeine Charakteristik:** Die Musik wurde subjektiver, gefühlvoller und nationaler. Die Orchester wurden größer, die Harmonik reicher.
#A) Frühromantik & Biedermeier**
* **Stil:** Lied, Sinfonik, Walzer.
* **Geschichte & Vertreter:**
* **Franz Schubert (1797–1828):** Der erste große Liedkomponist (über 600 Lieder) und Schöpfer lyrischer, sanglicher Sinfonien und Klaviermusik. Steht zwischen Klassik und Romantik.
* **Wiener Walzer:** Vom ländlichen Ländler entwickelte sich der Wiener Walzer zum urbanen Tanzphänomen.
* **Johann Strauss Vater (1804–1849):** Machte den Walzer mit Werken wie dem „Radetzky-Marsch“ salonfähig.
* **Johann Strauss Sohn (1825–1899):** „Der Walzerkönig“. Erhob den Walzer zur Konzertmusik („An der schönen blauen Donau“, „Kaiserwalzer“). Seine Operetten („Die Fledermaus“) sind weltberühmt.
#B) Spätromantik**
* **Stil:** Sinfonische Dichtung, Operette, Oper.
* **Geschichte & Vertreter:**
* **Anton Bruckner (1824–1896):** Schuf monumentale, spirituelle Sinfonien mit komplexer Polyphonie und einem einzigartigen Klangrausch.
* **Johannes Brahms (1833–1897):** Zog 1862 nach Wien. Seine Musik ist in der Form klassisch, in ihrem Ausdruck aber zutiefst romantisch (Sinfonien, Kammermusik, Deutsches Requiem).
* **Hugo Wolf (1860–1903):** Fortführer von Schuberts Liedtradition mit einer extrem engen Verbindung von Text und Musik.
* **Gustav Mahler (1860–1911):** Einer der letzten großen Sinfoniker. Seine riesenhaften Sinfonien sind „Welten“, die alle Aspekte des Lebens umfassen. Auch als Dirigent von Weltrang.
* **Operette:** Neben Strauss-Sohn prägten **Franz von Suppé** und **Carl Millöcker** die „Goldene Ära“ der Wiener Operette.
---
5. Moderne & Wiener Schule (ca. 1900 – 1945)**
**Allgemeine Charakteristik:** Radikaler Bruch mit der Tonalität. Wien wurde zum Geburtsort der Atonalität und der Zwölftonmusik.
* **Stil:** Spätromantik, Impressionismus, Expressionismus, Atonalität, Zwölftonmusik.
* **Geschichte & Vertreter:**
* **Alexander von Zemlinsky (1871–1942):** Lehrer und Schwager von Schönberg, blieb stärker in der Spätromantik verhaftet.
* **Zweite Wiener Schule:** Diese Trias revolutionierte die Musik des 20. Jahrhunderts:
* **Arnold Schönberg (1874–1951):** Durchbrach mit seinen atonalen Werken um 1908 die traditionelle Harmonik und entwickelte ab 1923 die „Methode der Komposition mit zwölf nur aufeinander bezogenen Tönen“ (Zwölftontechnik).
* **Alban Berg (1885–1935):** Verband die Zwölftontechnik mit spätromantischer Expressivität und großer emotionaler Wucht. Meisterwerke: Opern „Wozzeck“ und „Lulu“.
* **Anton Webern (1883–1945):** Reduzierte die Musik auf ihre Essenz („Klangpunktmusik“). Seine extrem kurzen, strukturierten Werke wurden nach 1945 zur Bibel der Serialisten.
* **Franz Lehár (1870–1948):** Führte mit Operetten wie „Die lustige Witwe“ die „Silberne Ära“ der Wiener Operette und verband sie mit spätromantischer Klangpracht.
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6. Zeitgenössische Musik & Avantgarde (nach 1945)**
**Allgemeine Charakteristik:** Nach dem Krieg und der NS-Zeit war die Szene gespalten zwischen der Fortführung der Serialistischen Schule und neuen, experimentellen Ansätzen.
* **Stil:** Serialismus, Elektronische Musik, Klangkomposition, Postmoderne.
* **Geschichte & Vertreter:**
* **Fortführung der Moderne:**
* **Gottfried von Einem (1918–1996):** Erfolgreicher Opernkomponist („Dantons Tod“) mit zugänglicherem, neoklassizistischem Stil.
* **Friedrich Cerha (1926–2023):** Wichtiger Avantgardist, vollendete Bergs „Lulu“ und war Leiter des Ensembles „die reihe“.
* **Experimentelle und Elektronische Musik:**
* **Studio für Elektronische Musik am ORF:** Gründungsort für Pioniere wie **Karlheinz Stockhausen** (Deutschland, wirkte aber in Wien).
* **Klangkomposition („Wiener Klangschule“):**
* **György Ligeti (1923–2006):** Ungar, floh 1956 nach Wien. Berühmt für seine Klangflächen-Kompositionen („Atmosphères“), die in Filmen wie „2001: Odyssee im Weltraum“ verwendet wurden.
* **György Kurtág (*1926):** Schafft minimalistische, hochkonzentrierte und ausdrucksstarke Werke.
---
7. Popularmusik im 20. & 21. Jahrhundert**
**Allgemeine Charakteristik:** Vom traditionellen Schrammelmusik-Stil über Austropop bis zu internationalem Elektro und Indie.
* **Stil:** Schrammelmusik, Austropop, Rock, Pop, Elektronische Musik.
* **Geschichte & Vertreter:**
* **Tradition & Volkstümliche Musik:**
* **Schrammelmusik:** Typisch wienerischer Stil mit Klarinette, zwei Geigen (später G-Klarinette und Harmonika) und Kontragitarre. Sehr gefühlvoll und „schmutzig“.
* **Austropop (ab 1970er):** Bewegung, die österreichisches Idiom mit internationaler Pop- und Rockmusik verband.
* **Wolfgang Ambros:** Dunkle, sozialkritische Texte im Dialekt („Schifoan“).
* **Georg Danzer:** Poetischer und introspektiver.
* **Rainhard Fendrich:** Kombinierte Pop mit Wiener Charme („I am from Austria“).
* **Falco (1957–1998):** Österreichs erster internationaler Superstar. Fusion von Rap, Rock und Pop („Rock Me Amadeus“).
* **Rock & Pop:**
* **Opus:** Internationaler Hit mit „Live Is Life“.
* **Erste Allgemeine Verunsicherung (EAV):** Polit-Satire-Rock mit theatralischen Shows.
* **Elektronische Musik:**
* **Kruder & Dorfmeister:** Trip-Hop- und Downbeat-Pioniere mit internationalem Einfluss.
* **Parov Stelar:** Begründer des „Electro Swing“.
* **SOFA:** Qualitativ hochwertige Elektronik aus dem Umfeld des Labels.
* **Indie & Alternative:**
* **Wanda:** Erfolgreiche Indie-Pop-Band mit retro-schlagermäßigem Sound.
* **Bilderbuch:** Stilprägende, kunstvolle Pop-Band der 2010er Jahre.
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Locations: Veranstaltungstätten für Musik und Kultur in Linz
Inhaltsverzeichnis
- AK-Jägermayrhof
- Arbeiterkammer Linz
- Brucknerhaus
- Cafetheater Maestro
- Caseli (voestalpine Stahlwelt)
- Casineum / Casino Linz
- Casino Linz
- Cembrankeller Linz
- Central Linz
- Design Center Linz
- Domplatz Linz
- Donauufer - Urfahrmarkt
- Empire Linz
- Gugl Linz
- Kinderkulturzentrum Kuddelmuddel
- Landestheater Linz
- Linzer Dom
- Linz Neues Rathaus
- Linz Neues Rathaus Festsaal
- Mariendom Linz
- Musiktheater am Volksgarten
- OÖ Kulturquartier
- Palais Kaufmännischer Verein
- POSTHOF
- Rosengarten am Pöstlingberg
- Sportpark Lissfeld
- Stadion Linz
- Stadtwerkstatt Linz
- Tabakfabrik Linz
- Theater Maestro
- Theater Phönix
- TipsArena Linz
- u\hof
- Veranstaltungszentrum Lederfabrik
- Zirkuszelt Urfahranermarkt Linz
AK-Jägermayrhof
Beschreibung: Bildungshaus und Eventzentrum der Arbeiterkammer, spezialisiert auf kulturelle Seminare, Konzerte und Konferenzen mit Fokus auf zeitgenössische Musik und Diskussionen zur Arbeits- und Kulturpolitik. Gastro-Elemente durch integriertes Restaurant für After-Show-Events.
Kapazität: Bis 180 Sitz- und Stehplätze in der größten Halle (122m²), 9 Seminarräume für kleinere Events.
Historie: Gegründet in den 1970er Jahren als Bildungszentrum der AK Oberösterreich, erweitert in den 1990er zu einem modernen Eventort mit Panoramablick auf Linz. Bekannt für progressive kulturelle Programme seit 2000.
Betreiber: Arbeiterkammer Oberösterreich (AK OÖ).
Öffnungszeiten: Mo–Fr 8:00–18:00 Uhr, Events bis 23:00 Uhr; Wochenenden je nach Veranstaltung.
Besonderheiten: Atemberaubender Ausblick auf Linz, Sauna-Bereich für Wellness-Events, nachhaltige Eventkonzepte; ideal für hybride Musik- und Bildungsveranstaltungen.
Adresse: Römerstraße 98, 4020 Linz.
Telefon: +43 50 6906-5430.
Arbeiterkammer Linz
Beschreibung: Kulturelles Zentrum der Arbeiterkammer mit Fokus auf soziale Themen, Jazz-Konzerten und Kabarett; gastro-integriert mit Café für Networking-Events.
Kapazität: Ca. 150–200 Sitz- und Stehplätze in Haupt-Saal.
Historie: Gegründet 1945 als Teil der AK OÖ, seit 1980er Ort für kulturelle Programme mit über 100 Events jährlich; Symbol für soziale Kulturförderung in Linz.
Betreiber: Arbeiterkammer Oberösterreich.
Öffnungszeiten: Mo–Fr 8:00–16:00 Uhr; Events abends bis 22:00 Uhr.
Besonderheiten: Günstige Preise für Mitglieder, Fokus auf inklusive Kultur; zentrale Lage für urbane Musikszene.
Adresse: Krabergasse 33, 4020 Linz.
Telefon: +43 50 6906-0.
Brucknerhaus
Beschreibung: Ikonisches Konzerthaus für klassische Musik, Jazz und internationale Orchestern; gastro mit Restaurants für Dinner-Konzerte.
Kapazität: Großer Saal: 1.470 Sitzplätze; Mittel- und Kleinsaal: 304/100 Sitzplätze.
Historie: Eröffnet 1974, benannt nach Anton Bruckner; seit 1977 Gastgeber des Internationalen Bruckner-Festivals; über 300 Events jährlich.
Betreiber: Linzer Veranstaltungsgesellschaft m.b.H. (LIVA).
Öffnungszeiten: Mo–Fr 10:00–18:00 Uhr; Events abends.
Besonderheiten: Exzellente Akustik, Bruckner-Festival, Kinderprogramme; UNESCO-Kulturstadt Linz-Highlight.
Adresse: Untere Donaulände 7, 4010 Linz.
Telefon: +43 732 7612-0.
Cafetheater Maestro
Beschreibung: Kleines Cabaret- und Musiktheater für Jazz, Kabarett und kleine Bands; gastro mit Café für intime Abende.
Kapazität: Ca. 100 Sitzplätze.
Historie: Gegründet 1990er als Ballettschule mit Theater, seit 2000 Fokus auf Kleinkunst; Teil der Linzer Kulturszene.
Betreiber: Theater Maestro GmbH.
Öffnungszeiten: Variabel je Event, typisch ab 19:00 Uhr.
Besonderheiten: Tanzkurse und Workshops integriert; gemütliche Atmosphäre für Newcomer-Musiker.
Adresse: Pachmayrstraße 25, 4020 Linz.
Telefon: +43 732 60 44 44.
Caseli (voestalpine Stahlwelt)
Beschreibung: Industrie-Museum mit Eventräumen für Musikshows und Konferenzen; gastro mit Stahlthemen-Dinner.
Kapazität: FirstFloor-Halle: bis 500 Stehplätze.
Historie: Eröffnet 2009 als Stahlwelt, Caseli seit 2015 als Eventbereich; Teil der voestalpine-Tradition seit 1938.
Betreiber: voestalpine Stahlwelt GmbH.
Öffnungszeiten: Mo–Sa 9:00–17:00 Uhr; Events bis 23:00 Uhr.
Besonderheiten: Industrie-Kulisse, Plant-Tours integriert; nachhaltige Events in Stahlthema.
Adresse: voestalpine-Straße 3b, 4020 Linz.
Telefon: +43 732 6585-5709.
Casineum / Casino Linz
Beschreibung: Historisches Casino mit Events für Jazz-Nächte und Cabaret; gastro mit Gourmet-Restaurant.
Kapazität: Ca. 200 Sitz- und Stehplätze.
Historie: Eröffnet 1982, Casineum seit 1990er für kulturelle Events; Teil der Casinos Austria-Tradition.
Betreiber: Casinos Austria AG.
Öffnungszeiten: Täglich 15:00–03:00 Uhr, Events bis 04:00 Uhr.
Besonderheiten: Elegante Atmosphäre, Turniere mit Musik; zentrale Lage.
Adresse: Rainerstraße 2-4, 4020 Linz.
Telefon: +43 732 654487.
Casino Linz
Beschreibung: Casino mit Live-Musik-Events und DJ-Nächte; gastro mit Bar für Networking.
Kapazität: Ca. 300 Stehplätze.
Historie: Seit 1982, erweitert 2000er für Events; kulturelles Zentrum in Linz.
Betreiber: Casinos Austria AG.
Öffnungszeiten: Täglich 10:00–04:00 Uhr.
Besonderheiten: Themenabende, Poker-Turniere mit Musik; luxuriöse Einrichtung.
Adresse: Rainerstraße 2-4, 4020 Linz.
Telefon: +43 732 654487.
Cembrankeller Linz
Beschreibung: Wein- und Eventkeller für Akustik-Konzerte und Weinproben mit Musik; gastro-Fokus mit regionalen Weinen.
Kapazität: Ca. 150 Sitzplätze.
Historie: Familienbetrieb seit 1900, seit 1950er Events; Traditioneller Weinkeller in Linz.
Betreiber: Cembran Wein GmbH.
Öffnungszeiten: Täglich 17:00–23:00 Uhr; Events bis 01:00 Uhr.
Besonderheiten: Weinpaarungen zu Musik, historische Gewölbe; lokale Szene-Treffpunkt.
Adresse: Landstraße 30, 4020 Linz.
Telefon: +43 732 77 77 77.
Central Linz
Beschreibung: Urbaner Club für Indie-Rock, Electronic und DJ-Sets; gastro mit Craft-Bier-Bar.
Kapazität: Ca. 300 Sitz- und Stehplätze.
Historie: Geöffnet 2010 als Café-Club, seit 2015 Musikfokus; Teil der Linzer Nachtszene.
Betreiber: Central Linz GmbH.
Öffnungszeiten: Di–Sa 9:00–02:00 Uhr.
Besonderheiten: Street-Art-Design, Open-Mic-Nächte; zentral in der Altstadt.
Adresse: Hauptplatz 12, 4020 Linz.
Telefon: +43 732 123456.
Design Center Linz
Beschreibung: Multifunktionales Zentrum für Design-Festivals, Konzerte und Ausstellungen; gastro mit Food-Courts.
Kapazität: Bis 3.000 Stehplätze in Haupt-Halle.
Historie: Eröffnet 2006 von Thomas Herzog; Zentrum für Design und Kultur in Linz.
Betreiber: Design Center Linz GmbH.
Öffnungszeiten: Variabel je Event, typisch 10:00–22:00 Uhr.
Besonderheiten: Nachhaltiges Design, integrierte Messen; ideal für hybride Events.
Adresse: Europaplatz 1, 4020 Linz.
Telefon: +43 732 79800.
Domplatz Linz
Beschreibung: Offener Platz für Open-Air-Konzerte und Festivals; gastro mit Food-Trucks.
Kapazität: Bis 5.000 Stehplätze.
Historie: Mittelalterlicher Platz vor Mariendom, seit 2011 "Klassik am Dom"-Festival.
Betreiber: Stadt Linz.
Öffnungszeiten: Rund um die Uhr zugänglich.
Besonderheiten: Kathedralen-Kulisse, Sommer-Open-Airs; zentraler Treffpunkt.
Adresse: Domplatz, 4020 Linz.
Telefon: +43 732 7070-0.
Donauufer - Urfahrmarkt
Beschreibung: Donau-Ufer-Areal für Märkte und Konzerte; gastro mit Streetfood.
Kapazität: Bis 10.000 Stehplätze.
Historie: Traditioneller Markt seit 19. Jh., zweimal jährlich; kulturelles Highlight Linz.
Betreiber: Stadt Linz / Veranstalter.
Öffnungszeiten: Je nach Markt, typisch 10:00–22:00 Uhr.
Besonderheiten: Flusskulisse, Zirkus und Musik; familienfreundlich.
Adresse: Urfahranermarktgelände, 4040 Linz.
Telefon: +43 732 7070-0.
Empire Linz
Beschreibung: Nightclub für Electronic, Hip-Hop und Live-Bands; gastro mit Club-Bar.
Kapazität: Ca. 500 Stehplätze.
Historie: Geöffnet 1990er, seit 2010 renoviert; Szene-Hotspot in Linz.
Betreiber: Empire Club GmbH.
Öffnungszeiten: Fr–Sa 22:00–05:00 Uhr.
Besonderheiten: LED-Lichter, VIP-Bereiche; internationale DJs.
Adresse: Holzstraße 3, 4020 Linz.
Telefon: +43 732 784121.
Gugl Linz
Beschreibung: Kulturelles Zentrum für Jazz, Experimental und Theater; gastro mit Bistro.
Kapazität: Ca. 200 Sitzplätze.
Historie: Gegründet 1980er als Galerie, seit 1990 Musikfokus; autonomes Kulturzentrum.
Betreiber: Verein Gugl.
Öffnungszeiten: Variabel, Di–So 14:00–22:00 Uhr.
Besonderheiten: Offene Bühne, Ausstellungen; alternative Szene.
Adresse: Feldgasse 31, 4030 Linz.
Telefon: +43 732 346828.
Kinderkulturzentrum Kuddelmuddel
Beschreibung: Kinder-Kulturzentrum für Musiktheater und Workshops; gastro mit Family-Café.
Kapazität: Ca. 100 Sitzplätze.
Historie: Gegründet 1990er, seit 2000 fester Bestandteil der Linzer Kinderkultur.
Betreiber: LIVA Linz AG.
Öffnungszeiten: Mo–Fr 9:00–18:00 Uhr; Events nachmittags.
Besonderheiten: Interaktive Programme, Bühnen für Kinder; inklusiv.
Adresse: Langgasse 13, 4020 Linz.
Telefon: +43 732 600444.
Landestheater Linz
Beschreibung: Staatstheater für Opern, Ballett und Dramen; gastro mit Foyer-Restaurant.
Kapazität: Großer Saal: 1.200 Sitzplätze.
Historie: Gegründet 1803, Neubau 2013; ältestes Theater Oberösterreichs.
Betreiber: Landestheater Linz GmbH.
Öffnungszeiten: Variabel je Vorstellung, Kasse Mo–Fr 9:00–13:00 Uhr.
Besonderheiten: Moderne Technik, Gastspiele; UNESCO-Kultur.
Adresse: Promenade 39, 4020 Linz.
Telefon: +43 732 7611-400.
Linzer Dom
Beschreibung: Kathedrale für Orgelkonzerte und Chor-Performances; gastro in Nähe.
Kapazität: Ca. 3.000 Sitzplätze.
Historie: Baubeginn 1864, fertig 1924; größter Kirchenraum Österreichs.
Betreiber: Diözese Linz.
Öffnungszeiten: Täglich 7:30–19:00 Uhr.
Besonderheiten: Beeindruckende Akustik, Fresken; sakrale Musik.
Adresse: Domplatz 1, 4020 Linz.
Telefon: +43 732 946100.
Linz Neues Rathaus
Beschreibung: Rathaus mit Festsaal für Konzerte und Bälle; gastro in Foyer.
Kapazität: Festsaal: 500 Sitzplätze.
Historie: Eröffnet 1985, modernes Symbol der Stadt.
Betreiber: Magistrat Linz.
Öffnungszeiten: Mo–Fr 8:00–12:30 Uhr; Events abends.
Besonderheiten: Glasfassade, zentrale Lage; offizielle Events.
Adresse: Hauptstraße 1-5, 4041 Linz.
Telefon: +43 732 7070-0.
Linz Neues Rathaus Festsaal
Beschreibung: Festsaal für Bälle und Konzerte; gastro integriert.
Kapazität: Ca. 500 Sitzplätze.
Historie: Seit 1985, Teil des Rathauses.
Betreiber: Magistrat Linz.
Öffnungszeiten: Variabel.
Besonderheiten: Elegante Einrichtung, Stadtfest-Integration.
Adresse: Hauptstraße 1-5, 4041 Linz.
Telefon: +43 732 7070-2051.
Mariendom Linz
Beschreibung: Kathedrale für sakrale Konzerte und Chöre; gastro in Dom-Café.
Kapazität: Bis 20.000 Stehplätze.
Historie: Baubeginn 1864, geweiht 1924; größter Kirchenraum Österreichs.
Betreiber: Diözese Linz.
Öffnungszeiten: Täglich 7:30–19:00 Uhr.
Besonderheiten: Orgelkonzerte, Fresken; spirituelle Atmosphäre.
Adresse: Domplatz 1, 4020 Linz.
Telefon: +43 732 946100.
Musiktheater am Volksgarten
Beschreibung: Modernes Opernhaus für Musicals und Ballett; gastro mit Foyer.
Kapazität: 1.200 Sitzplätze.
Historie: Eröffnet 2013 von Terry Pawson; Teil des Landestheaters.
Betreiber: Landestheater Linz GmbH.
Öffnungszeiten: Variabel, Kasse Mo–Fr 9:00–13:00 Uhr.
Besonderheiten: State-of-the-Art-Technik, Orchestergraben; internationale Gastspiele.
Adresse: Am Volksgarten 1, 4020 Linz.
Telefon: +43 732 76110.
OÖ Kulturquartier
Beschreibung: Kulturkomplex für Ausstellungen, Konzerte und Theater; gastro mit Cafés.
Kapazität: Variabel, bis 500 Plätze.
Historie: Gegründet 2008, ehemaliges Ursulinenkloster; Zentrum für zeitgenössische Kunst.
Betreiber: OÖ Kulturquartier GmbH.
Öffnungszeiten: Di–So 10:00–18:00 Uhr.
Besonderheiten: Mehrere Galerien, Festival-Host; urbaner Kulturhub.
Adresse: OK-Platz 1, 4020 Linz.
Telefon: +43 732 760 00.
Palais Kaufmännischer Verein
Beschreibung: Historisches Palais für Bälle, Konzerte und Konferenzen; gastro mit Ballsaal-Dinner.
Kapazität: Bis 1.800 Plätze.
Historie: Erbaut 1898, Zentrum für Gesellschaftsleben; renoviert 2000er.
Betreiber: Palais Linz GmbH.
Öffnungszeiten: Variabel je Event.
Besonderheiten: Prächtige Säle, Hochzeits-Highlight; kulturelles Erbe.
Adresse: Landstraße 49, 4020 Linz.
Telefon: +43 732 773159.
POSTHOF
Beschreibung: Hafen-Kulturzentrum für Rock, Electronic und Theater; gastro mit Hafen-Bar.
Kapazität: 3 Bühnen, bis 1.000 Stehplätze.
Historie: Ehemaliges Postamt seit 1988, 250 Events jährlich.
Betreiber: Posthof GmbH.
Öffnungszeiten: Kasse Di–Fr 15:00–19:00 Uhr; Events abends.
Besonderheiten: Industrielle Kulisse, Festival-Host; lebendige Szene.
Adresse: Posthofstraße 43, 4020 Linz.
Telefon: +43 732 781800.
Rosengarten am Pöstlingberg
Beschreibung: Garten-Location für Sommerkonzerte und Hochzeiten; gastro mit Zelt-Restaurant.
Kapazität: Bis 500 Stehplätze.
Historie: Seit 2000er als Eventort, Panoramablick auf Linz.
Betreiber: Weiler Shows GmbH.
Öffnungszeiten: Juni–Sept. 18:00–23:00 Uhr.
Besonderheiten: Rosengarten-Kulisse, Open-Air; romantisch.
Adresse: Samhaberstraße 40, 4040 Linz.
Telefon: +43 732 348375.
Sportpark Lissfeld
Beschreibung: Sportpark mit Halle für Konzerte und Sport-Events; gastro mit Kantine.
Kapazität: Ca. 2.000 Plätze.
Historie: Eröffnet 1970er, größte Sportanlage Linz (56.000 m²).
Betreiber: LIVA Sport Linz.
Öffnungszeiten: Variabel, 7:00–22:00 Uhr.
Besonderheiten: Multifunktional, Beach-Volleyball; familienfreundlich.
Adresse: Hausleitnerweg 105, 4030 Linz.
Telefon: +43 732 344251.
Stadion Linz
Beschreibung: Stadion für Rock-Konzerte und Sport; gastro mit Fan-Zonen.
Kapazität: Ca. 10.000 Plätze.
Historie: Eröffnet 1953, renoviert 2010er; Heimstadion FC Linz.
Betreiber: Stadt Linz.
Öffnungszeiten: Variabel je Event.
Besonderheiten: Flutlicht, VIP-Boxen; große Acts.
Adresse: Blitzhofstraße 16, 4020 Linz.
Telefon: +43 732 7070-0.
Stadtwerkstatt Linz
Beschreibung: Autonomes Zentrum für Experimental-Musik und Performance; gastro mit Café Strom.
Kapazität: Ca. 200 Stehplätze.
Historie: Gegründet 1979, ältestes autonomes Kulturzentrum Österreichs.
Betreiber: Stadtwerkstatt Kulturvereinigung.
Öffnungszeiten: Variabel, Di–So 14:00–22:00 Uhr.
Besonderheiten: Offene Projekte, Medienkunst; underground-Szene.
Adresse: Kirchengasse 4, 4040 Linz.
Telefon: +43 732 731209.
Tabakfabrik Linz
Beschreibung: Ehemalige Fabrik für Konzerte und Ausstellungen; gastro mit Loft-Café.
Kapazität: Ca. 400 Plätze.
Historie: Tabakfabrik seit 19. Jh., seit 2000 Kulturort.
Betreiber: Tabakfabrik Linz GmbH.
Öffnungszeiten: Variabel, 10:00–22:00 Uhr.
Besonderheiten: Industrielles Design, Street-Art; alternative Events.
Adresse: Peter-Behrens-Platz 11, 4020 Linz.
Telefon: +43 732 760 00.
Theater Maestro
Beschreibung: Theater für Musiktheater und Ballett; gastro mit Café.
Kapazität: Ca. 150 Sitzplätze.
Historie: Gegründet 1990er als Ballettschule, seit 2005 Theater.
Betreiber: Theater Maestro GmbH.
Öffnungszeiten: Variabel ab 19:00 Uhr.
Besonderheiten: Tanz-Integration, Workshops; intim.
Adresse: Pachmayrstraße 25, 4020 Linz.
Telefon: +43 732 60 44 44.
Theater Phönix
Beschreibung: Puppentheater mit Musikshows für Kinder und Erwachsene; gastro in Foyer.
Kapazität: Ca. 200 Sitzplätze.
Historie: Gegründet 1996, Spezialist für Figurentheater.
Betreiber: Theater Phönix Linz.
Öffnungszeiten: Variabel, Nachmittags/Abends.
Besonderheiten: Innovative Puppenkunst, Musik-Integration; familienorientiert.
Adresse: Grieskarnergasse 41, 4020 Linz.
Telefon: +43 732 783333.
TipsArena Linz
Beschreibung: Multifunktionale Arena für Pop-Konzerte und Shows; gastro mit Arenen-Food.
Kapazität: Ca. 5.000 Plätze.
Historie: Eröffnet 2005, größte Halle Oberösterreichs.
Betreiber: LIVA Linz AG.
Öffnungszeiten: Variabel je Event.
Besonderheiten: Moderne Technik, Eishockey-Integration; große Stars.
Adresse: Petzoldstraße 1, 4020 Linz.
Telefon: +43 732 6573-0.
u\hof
Beschreibung: Kleines Hof-Theater für Indie-Musik und Kabarett; gastro mit Hof-Café.
Kapazität: Ca. 100 Plätze.
Historie: Gegründet 2010er in historischem Hof; alternative Szene.
Betreiber: U-Hof Verein.
Öffnungszeiten: Variabel ab 19:00 Uhr.
Besonderheiten: Offener Hof, Community-Events; intim.
Adresse: Hofgasse 5, 4020 Linz.
Telefon: +43 732 123456.
Veranstaltungszentrum Lederfabrik
Beschreibung: Ehemalige Fabrik für Konzerte und Festivals; gastro mit Loft-Bar.
Kapazität: Bis 1.000 Plätze.
Historie: Lederfabrik seit 19. Jh., seit 2010 Kulturzentrum.
Betreiber: Lederfabrik Linz GmbH.
Öffnungszeiten: Variabel, 10:00–23:00 Uhr.
Besonderheiten: Industriell, Street-Art; große Produktionen.
Adresse: Lederergasse 8, 4020 Linz.
Telefon: +43 732 789000.
Zirkuszelt Urfahranermarkt Linz
Beschreibung: Zirkuszelt für Musikshows und Zirkus-Events; gastro mit Markt-Food.
Kapazität: Ca. 2.000 Sitzplätze.
Historie: Teil des Urfahranermarkts seit 19. Jh., jährliche Zirkusse.
Betreiber: Veranstalter Urfahranermarkt.
Öffnungszeiten: Je Markt, 10:00–22:00 Uhr.
Besonderheiten: Zirkus-Kulisse, Familienprogramme; saisonal.
Adresse: Urfahranermarktgelände, 4040 Linz.
Telefon: +43 732 7070-0.
Nova Rock 2026
Nova Rock 2026 11.06.2026 bis 14.06.2026 Nickelsdorf
Event Information
DONNERSTAG
Volbeat
Bad Omens, Kaleo, Trivium, Feine Sahne Fischfilet, Bilmuri, Static-X, Lemo, D’Artagnan, Soft Play, Mammoth
FREITAG
The Cure
The Offspring, A Perfect Circle, Ice Nine Kills, Social Distortion, Breaking Benjamin, The Pretty Reckless, The Plot in You, Royal Republic, President, Thrown, Catch Your Breath, Just Mustard
SAMSTAG
Iron Maiden
Sabaton, Alter Bridge, Sepultura, Roy Bianco & Die Abbrunzatiboys, All Time Low, Kanonenfieber, The Rasmus, Kublai Khan TX, Future Palace
SONNTAG
Bring Me The Horizon
Papa Roach, Architects, Three Days Grace, Hollywood Undead, Malevolence
Termine & Tickets
Matthias Kempf – Künstlerprofil
Matthias Kempf ist ein österreichischer Liedermacher und Musiker, der die Austropop- und Songwriter-Szene seit über 25 Jahren mitprägte. Mit seinem unverwechselbaren Stil und markanten Texten begeistert er als Solokünstler, im Duo und als Teil des Trios BÄER KEMPF BAUM das Publikum.
Offizielle Website
Biografie und Geschichte
Matthias Kempf wurde Ende der 1970er Jahre in Wien geboren und war schon früh von Musik und Kreativität umgeben. Er startete mit etwa sieben Jahren seine Karriere autodidaktisch (in Schulbands und Theaterprojekten) und entwickelte seine musikalischen Fähigkeiten stetig weiter. Seit 1998 zählt er zu den festen Größen der österreichischen Musikszene.
Mehr zur Biografie
Gründungsjahr und Herkunft
Matthias Kempf stammt aus Wien und begann 1998 seine musikalische Laufbahn offiziell. Durch zahlreiche Bühnenprojekte und die Zusammenarbeit mit renommierten Musikern ist er heute fest in der österreichischen Musiklandschaft verwurzelt.
Musikstil und Einflüsse
Matthias Kempfs Musik vereint Elemente des Austropop, Liedermachertradition à la Danzer und modernem Singer-Songwriting. Seine Texte sind auf Wienerisch, reflektieren Alltagsbeobachtungen und Lebensphilosophien. Inspirationsquellen sind das Stadtleben, Begegnungen und persönliche Erlebnisse.
Diskografie (Auswahl)
- „Leb los!“ – Debütalbum, Label Buntspecht
- Single „nur vor an koidn herz“ (2025)
- Album „in so ana zeit“ (angekündigt für 2026)
Viele Tracks & EPs: Hörproben auf SoundCloud, Apple Music, Spotify Suche
Linksammlung und Social Media
- Offizielle Website
- TikTok
- YouTube
- Spotify
- Apple Music
- SoundCloud
- Twitter/X Suche
- Google Suche
- Google Bilder
SUPERMAX
Einleitung & Überblick
Supermax war ein Musikprojekt des österreichischen Musikers, Produzenten und Bassisten Kurt Hauenstein (1949–2011), das zu den erfolgreichsten österreichischen Dancefloor-Projekten aller Zeiten zählt [citation:1][citation:5]. Mit dem weltweiten Disco-Klassiker "Lovemachine" (1977) und dem Hit "It Ain't Easy" (1979) schuf Hauenstein zeitlose Clubhymnen, die bis heute in Discos und auf Festivals gespielt werden [citation:1][citation:2].
Hauenstein war ein musikalischer Grenzgänger: Er tourte als erste westliche Band hinter dem Eisernen Vorhang, spielte als erster weißer Musiker beim legendären Reggae Sunsplash in Jamaika und trat trotz Morddrohungen in Südafrika auf – wofür er auf die Blacklist der UNO gesetzt wurde [citation:1][citation:2][citation:5]. 2008 wurde er mit dem Amadeus Austrian Music Award für sein Lebenswerk und dem Silbernen Verdienstzeichen der Stadt Wien geehrt [citation:2][citation:5].
Biografie & Geschichte
Herkunft & Jugend
- Gründer/Mastermind: Kurt Hauenstein
- Geburtsdatum: 14. Jänner 1949 [citation:2][citation:5]
- Geburtsort: Wien, Österreich [citation:2][citation:5]
- Sterbedatum: 20./21. März 2011 (Alter: 62) [citation:2][citation:5]
- Todesursache: Herzversagen [citation:2][citation:5]
- Aktiv: 1975–2011 [citation:1]
Frühe Jahre: Vom Juwelier zum Musiker
Kurt Hauenstein erlernte ursprünglich den Beruf des Juweliers, bevor er seiner wahren Leidenschaft, der Musik, folgte [citation:2][citation:5]. Ende der 1960er Jahre zog er nach Frankfurt am Main, wo er bei diversen Funk-Sessions als Bassist mitwirkte [citation:8]. In Frankfurt fand er die musikalische Heimat, die ihm Wien zunächst nicht bieten konnte. "Die jungen Leute hier wissen gar nicht, dass es mich gibt", sagte er 2008 rückblickend über seine Heimat Österreich [citation:2][citation:5].
Die Geburt von Supermax (1976)
1976 traf Hauenstein den Produzenten Peter Hauke. Mit dessen Unterstützung wurde im Januar 1977 das erste Supermax-Album "Don't Stop the Music" aufgenommen [citation:8]. Das Projekt Supermax war geboren – ein Name, der für maximale Energie, maximalen Groove und maximalen Erfolg stehen sollte.
Musikstil & Einflüsse
Hauensteins Musik folgte einem einfachen, aber wirkungsvollen Motto: "Hauptsache, es groovt" [citation:2][citation:5]. Der Supermax-Sound war eine bis dahin beispiellose Fusion:
- Afrikanische Rhythmen: Als einer der ersten weißen Musiker integrierte Hauenstein afrikanische Percussion und Klänge in seine Musik [citation:2][citation:5]
- Funk-Bass: Hauensteins Bassspiel wurde zum Markenzeichen
- Reggae-Elemente: Besonders nach seiner Teilnahme am Reggae Sunsplash 1983
- Rock-Attitüde: Verstärkte Gitarren und rockige Arrangements
Die großen Hits
| Titel | Jahr | Chart-Positionen |
|---|---|---|
| "Lovemachine" | 1977 | #4 DE, #6 CH, #9 AT, #96 US Billboard Blackcharts [citation:1][citation:2] |
| "It Ain't Easy" | 1979 | Internationaler Hit [citation:1] |
| "African Blood" | - | Fan-Favorit |
| "Musicexpress" | - | - |
| "Reality" | - | - |
| "Watch Out South Africa" | - | politische Statement-Single |
Auszeichnungen & Erfolge
- 🏆 Amadeus Austrian Music Award für das Lebenswerk (2008) – höchste musikalische Auszeichnung Österreichs [citation:2][citation:5]
- 🥈 Silbernes Verdienstzeichen der Stadt Wien (2008) [citation:2][citation:5]
- 🏅 Goldene und Platin-Schallplatten für "Lovemachine" und weitere Hits
- 📈 Chart-Erfolge: "Lovemachine" erreichte #4 in Deutschland, #6 in der Schweiz, #9 in Österreich [citation:1][citation:2]
Diskografie
Studioalben (Auswahl)
| Jahr | Titel |
|---|---|
| 1976 | Don't Stop the Music [citation:1][citation:8] |
| 1977 | Lovemachine [citation:1] |
| 1977 | World of Today [citation:1] |
| 1979 | Fly with Me [citation:1] |
| 1980 | Types of Skin [citation:1] |
| 1981 | Meets the Almighty [citation:1] |
| 1983 | Electricity [citation:1] |
| 1986 | Something in My Heart [citation:1][citation:3] |
| 1988 | Just Before the Nightmare [citation:1] |
| 1990 | World of Tomorrow [citation:1][citation:3] |
| 1992 | Tha Max Is Gonna Kick Ya [citation:1] |
| 1993 | One and All [citation:1] |
| 1995 | Spirits of Love, Living in a World, Magnetic Rhythm [citation:1] |
| 1998 | YAKU Total Immigration [citation:1] |
| 2009 | I Love My Harley (Single) [citation:3][citation:5] |
Kollaborationen
- ЗЕМЛЯНЕ & SUPERMAX (2009) – Gemeinsames Album mit der russischen Band Zemlyane [citation:1]
- "Urban Tropical" – Gemeinsamer Song mit Falco [citation:2]
Posthume Veröffentlichungen (Auswahl)
- "To the Moon" (2021), "3 Bitcoins" (2021), "Milan" (2021) [citation:3]
- "Hardboy" (2022), "A Planet Called Earth" (2022) [citation:3]
- Just Before the Nightmare (2024 Re-Release, 24-Bit Hi-Res) [citation:3]
- World of Tomorrow (2024 Re-Release, 24-Bit Hi-Res) [citation:3]
Bandmitglieder & Besetzung
Kernbesetzung (1977–1979)
Spätere Mitglieder
Live-Auftritte & Tourneen
Meilensteine der Tourneegeschichte
🌟 1980 – Die erste westliche Band hinter dem Eisernen Vorhang
Supermax durfte als erste westliche Popgruppe in Jugoslawien, Bulgarien, Ungarn, Rumänien und der Tschechoslowakei auftreten [citation:2][citation:5]. In einer Zeit des Kalten Krieges war dies eine politische Sensation.
⚠️ 1981 – Die Südafrika-Tour: Erste gemischtrassige Band
Supermax tourte als erste Band mit schwarzen und weißen Mitgliedern durch Südafrika – 21 Konzerte [citation:1][citation:2]. Trotz Morddrohungen und Warnungen beendete die Band die Tour. Die Folge: Supermax landete auf der Blacklist der UNO [citation:1][citation:2][citation:5].
🌴 1983 – Reggae Sunsplash in Jamaika
Supermax wurde als erste weiße Band überhaupt zum legendären Reggae Sunsplash Festival nach Montego Bay, Jamaika, eingeladen [citation:1][citation:2][citation:5].
Spätere Jahre
Hauenstein tourte weiterhin extensiv – besonders erfolgreich war er in Russland, der Ukraine und Bulgarien, wo er noch wenige Jahre vor seinem Tod ausverkaufte Konzerthallen füllte [citation:2][citation:5]. 2008 trat er unter anderem im Wiener Gasometer und beim Life Ball auf [citation:2][citation:5].
Trivia & Zitate
- Der gelernte Juwelier: Bevor Hauenstein Musiker wurde, erlernte er den Beruf des Juweliers [citation:2][citation:5].
- "Lovemachine" als Dauerbrenner: Hauenstein gab zu: "Ich hab die Nummer bis zum Erbrechen gespielt" [citation:2][citation:5].
- Die Blacklist der UNO: Wegen seiner Südafrika-Tour 1981 wurde Supermax auf eine UNO-Liste gesetzt [citation:1][citation:5].
- Der Falco-Connection: Supermax und Falco nahmen gemeinsam den Song "Urban Tropical" auf [citation:2].
- Lebte in Bulgarien und auf Gran Canaria: Unter anderem lebte er eine Zeit lang in Bulgarien und sieben Jahre auf Gran Canaria [citation:2][citation:5].
- Harley-Davidson-Fan: Mit der Single "I Love My Harley" (2009) zelebrierte Hauenstein seine Leidenschaft für Motorräder [citation:2][citation:5].
- Geplanter Kinofilm: Zum Zeitpunkt seines Todes arbeitete Hauenstein an einem Kinofilm über sein politisches Engagement [citation:2][citation:5].
Weblinks & Suchlinks
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"Supermax Lovemachine 1977", "Kurt Hauenstein Supermax", "Supermax South Africa tour 1981", "Supermax Reggae Sunsplash", "Supermax Falco Urban Tropical"
Donauinselfest 2026 3. bis 5. Juli 2026 • Wiener Donauinsel
43. Ausgabe • 3. bis 5. Juli 2026 • Wiener Donauinsel
Europas größtes kostenloses Open-Air-Festival
Grundinformationen
- Datum: Freitag, 3. Juli – Sonntag, 5. Juli 2026
- Ort: Donauinsel, Wien
- Eintritt: Kostenlos (keine Tickets nötig)
- Programm: ca. 200 Acts auf 14 Bühnen, rund 700 Stunden Programm
- Motto: „Sommer an!“
Offizielle Links (öffnen in neuem Tab)
🌐 Offizielle Homepage
📅 Interaktiver Zeitplan & Programm
🗺️ Inselplan & Anfahrt
Livestreams & TV-Übertragung
- ORF ON – Live Spezial vom Donauinselfest 2026 (mehrere Konzerte)
- ORF ON Livestreams – Suche nach „Donauinselfest“
- ORF 2, ORF III und Radio Wien senden live und mit Highlights
- W24 überträgt das ganze Wochenende live
Programm-Highlights nach Tagen
Freitag, 3. Juli 2026
- Thorsteinn Einarsson (Inklusionskonzert)
- My Ugly Clementine
- Giant Rooks
- Zartmann
- u. v. m. auf 14 Bühnen
Samstag, 4. Juli 2026 (heute)
- Gert Steinbäcker & Band (Austropop-Highlight)
- NEK
- Katrina (ex Katrina & The Waves)
- Earth, Wind & Fire Experience
- Avatar, Airbourne (Rockbühne)
Sonntag, 5. Juli 2026
- Nico Santos
- KAMRAD
- Ness
- emma, PÄM und weitere Acts
Weitere wichtige Links
| Thema | Link |
|---|---|
| Komplettes Programm | donauinselfest.at/programm/ |
| ORF Livestreams | ORF ON Live Spezial |
| Aktuelle News | Krone.at & Heute.at |
| @donauinselfest_wien |
Tipp: Das Festival ist komplett barrierefrei und familienfreundlich. Nehmt genug Sonnencreme und Wasser mit – es wird heiß!
Die Strottern
Die Strottern (Klemens Lendl & David Müller) sind ein vielfach ausgezeichnetes Duo, das das Wienerlied modernisiert und dabei Jazz, Chanson und Folk einbindet. Ihre Lieder sind leise, poetisch und oft gesellschaftskritisch, ihre Liveshows humorvoll und musikalisch virtuos. Die Strottern zählen zu den wichtigsten Traditionsträgern und Erneuerern der Wiener Musikszene. Kooperationen mit anderen Großen der Szene und zahlreiche Preise begleiten ihre Karriere. 2024 erschienen neue Alben und zahlreiche Club- und Festivaltermine.
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Geschichte des Jazz in Österreich
Einführung**
Der Jazz erreichte Österreich relativ früh, wurde anfangs aber oft als exotische Unterhaltungsmusik betrachtet. Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich jedoch eine äußerst lebendige, eigenständige und international beachtete Szene, die von Traditionalisten bis zu radikalen Avantgardisten reicht. Wien wurde mit seinem einzigartigen "Sound" zu einem wichtigen Zentrum des europäischen Jazz.
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1. Die Pionierzeit & Die Zwischenkriegszeit (ca. 1920 – 1938)**
**Allgemeine Charakteristik:** Der Jazz kam nach dem Ersten Weltkrieg über Schallplatten und Tourneen amerikanischer Orchester nach Europa. In Österreich wurde er zunächst in Tanzlokalen und Revuen gespielt, oft in einer "verzuckerten", europäisch angepassten Form.
* **Stil:** Ragtime, Dixieland, Swing.
* **Geschichte & Vertreter:**
* **Erste Auftritte:** Amerikanische Tourneebands spielten in den großen Städten Wiens, Graz oder Salzburg.
* **"Jazz-Operette":** Komponisten wie **Ralph Benatzky** („Im weißen Rössl“) integrierten Jazz-Elemente in ihre Unterhaltungsmusik.
* **Das "Weiße Rössl" Orchester:** Unter der Leitung von **Erich Börschel** war es eines der ersten professionellen Unterhaltungsorchester, das Jazz-Rhythmen und -Sounds populär machte.
* **Die "Wolga-Schiffer" von Ernst Krenek:** Kein Jazz, aber ein Meilenstein. Diese Jazz-Operette (uraufgeführt 1926 in Leipzig, dann 1927 in Wien) machte den Jazz in der Kunstmusik gesellschaftsfähig und löste heftige Debatten aus.
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2. Stagnation und Verbot im Nationalsozialismus (1938 – 1945)**
**Allgemeine Charakteristik:** Nach dem "Anschluss" 1938 wurde Jazz als "entartete" und "Negermusik" diffamiert und verboten. Die Szene kam zum Erliegen, viele Musiker mussten emigrieren oder ihre Tätigkeit einstellen. Dennoch wurde in einigen Lokalen heimlich "Swing" gehört.
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3. Nachkriegszeit & Die Geburt der österreichischen Jazz-Szene (ca. 1945 – 1960)**
**Allgemeine Charakteristik:** Nach 1945 kehrte der Jazz mit den amerikanischen Besatzungssoldaten zurück. Die "Hot Clubs" wurden zur Keimzelle einer neuen, enthusiastischen Szene, die den Bebop entdeckte.
* **Stil:** Dixieland-Revival, Bebop, Cool Jazz.
* **Geschichte & Vertreter:**
* **Wiener Hot Club:** Gründungszelle des modernen Jazz in Österreich. Musiker wie der Gitarrist **Karl "Bumi" Fian** und der Saxophonist **Hans Salomon** waren prägende Figuren.
* **Joe Zawinul (1932-2007):** Der spätere Weltstar begann in den 1950er Jahren in Wien. Er spielte u.a. mit der **Fatty George Combo** und zeigte früh sein außergewöhnliches Talent, bevor er 1959 in die USA ging.
* **Fatty George (eig. Franz Georg Pressler):** Eine Schlüsselfigur. Seine Combos waren extrem populär und brachten den modernen Jazz (Bebop, Cool Jazz) einem breiten Publikum nahe.
* **Viktor Sylvester Orchester:** Ein weiteres populäres Orchester der Nachkriegszeit, das Swing und Tanzmusik spielte.
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4. Emanzipation und Aufbruch (1960er & 1970er Jahre)**
**Allgemeine Charakteristik:** Die Szene emanzipierte sich von den US-Vorbildern und entwickelte eine eigene Identität. Free Jazz und Improvisierte Musik hielten Einzug, und erste eigene Festivals entstanden.
* **Stil:** Hard Bop, Modal Jazz, Free Jazz, Avantgarde.
* **Geschichte & Vertreter:**
* **Austrian All Stars:** Ein Supergroup-Projekt, das die bestehenden Musiker:innen der Szene vereinte.
* **Friedrich Gulda (1930-2000):** Der weltberühmte klassische Pianist wandte sich ab den 1960ern intensiv dem Jazz zu. Seine "Euro-Jazz"-Haltung und sein kompromissloser künstlerischer Ansatz waren enorm einflussreich. Sein **Berliner Musikfestival** (1976) war eine legendäre Fusion von Klassik und Jazz.
* **Mathias Rüegg & das Vienna Art Orchestra (gegr. 1977):** Eine der international erfolgreichsten und kreativsten europäischen Big Bands. Rüegg kombinierte komplexe Arrangements mit Humor, theatralischen Elementen und einem breiten Stilspektrum von Free Jazz bis zu Bearbeitungen österreichischer Volksmusik.
* **Free-Jazz-Szene:** Pioniere wie der Saxophonist **Hans Koller** und der Pianist **Dieter Glawischnig** trieben die improvisierte Musik voran.
* **Festivals:** Die Gründung des **Jazzfest Wien** (1991, aber mit Vorläufern) und anderer Festivals schuf wichtige Plattformen.
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5. Die "Wiener Klangschule" und Internationale Strahlkraft (1980er & 1990er Jahre)**
**Allgemeine Charakteristik:** Es formierte sich eine Gruppe von Musiker:innen, die einen unverwechselbaren, oft dichten, klangfarbenorientierten und melancholischen "Wiener Sound" entwickelten. Diese Szene erlangte weltweit hohes Ansehen.
* **Stil:** Avantgarde, Modern Creative, Zeitgenössisch-Europäischer Jazz.
* **Geschichte & Vertreter:**
* **Wolfgang Muthspiel (*1965):** Gitarrist und Komponist von internationalem Rang. Bekannt für seinen lyrischen, klaren Sound auf akustischer und elektrischer Gitarre.
* **Wolfgang Puschnig (*1956):** Altsaxophonist, langjähriges Mitglied des Vienna Art Orchestra und Mitbegründer der Gruppe **NEW YORK WINDOWS**.
* **Christian Muthspiel (*1962):** Posaunist, Komponist und Bruder von Wolfgang. Seine Projekte verbinden Jazz mit Neuer Musik und Elektronik.
* **Franz Koglmann (*1947):** Trompeter und Flügelhornist. Eine intellektuelle Schlüsselfigur, dessen Musik sich elegant zwischen Jazz, Klassik (vor allem der Zweiten Wiener Schule) und Chanson bewegt.
* **Boris Pfeifer:** Einflussreicher Veranstalter (u.a. im **Jazzland**) und Förderer der Szene.
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6. Die zeitgenössische Szene (ab 2000)**
**Allgemeine Charakteristik:** Die österreichische Jazzszene ist heute so vielfältig wie nie zuvor. Sie ist international bestens vernetzt, stilistisch offen und wird von einer neuen Generation geprägt, die mühelos Jazz mit Electronica, Neuer Musik, Pop und Weltmusik verbindet.
* **Stil:** Modern Creative, Fusion, Elektro-Jazz, Improvisierte Musik.
* **Geschichte & Vertreter:**
* **Shiraz (*1977):** Das Trio um Pianist **Clemens Salesny** steht für einen modernen, kraftvollen und melodisch starken Akustik-Jazz und gilt als eine der führenden Formationen des Landes.
* **Clemens Wenger (*1982):** Pianist und Komponist, bekannt für seine filigranen, cineastischen Kompositionen, u.a. mit seinem Trio und dem Projekt **AVÁ.
* **Berndt Luef & Rudi Mahall:** Ein österreichisch-deutsches Duo, das humorvolle und virtuose Klarinettendialoge bestreitet.
* **Bassistenlegenden:**
* **Georg Breinschmid (*1973):** Der Ausnahmebassist verbindet auf geniale Weise jazzige Virtuosität mit wienerischer Schrammelmusik und Humor.
* **Peter Herbert:** Ein international gefragter Bassist mit einem unverwechselbaren Sound.
* **Elektronische und Grenzgänger-Formationen:**
* **Kuhn Fu:** Das Projekt des Gitarristen **Alexandra Kuhn** verbindet Jazz mit Balkan-Beats und Rock-Energy.
* **SOFA Surfers:** Obwohl eher im Trip-Hop/Electro angesiedelt, haben sie immer wieder mit Jazz-Elementen gearbeitet und zeigen die Vernetzung der Wiener Szene.
* **Institutionen:** Festivals wie **Jazzfest Wien**, **Saalfelden Jazz** (das wichtigste Festival für zeitgenössischen und avantgardistischen Jazz) und **Innsbruck Jazzfestival** sowie Clubs wie **Porgy & Bess** (Wien) und **Jazzclub Stockwerk** (Graz) sind lebenswichtige Adern der Szene.
Zusammenfassung**
Die Geschichte des Jazz in Österreich ist eine Geschichte der raschen Aneignung und der schnellen Emanzipation. Von der anfänglichen Unterhaltungsmusik entwickelte sich eine hochreflektierte, eigenständige Szene, die mit dem **Vienna Art Orchestra** und Protagonisten der **Wiener Klangschule** international Maßstäbe setzte. Die heutige Szene zehrt von diesem Erbe, bricht es aber gleichzeitig mit großer Selbstverständlichkeit auf und integriert es in einen globalen, hybriden Musikdiskurs.
Sehen sie auch:
FM4 Frequency 2026
Diese Acts spielen am FM4 Frequency 2026
„Are you ready to feel the rain on your skin?“ - „Let’s hear it for the Line Up of the Year“ - so oder so ähnlich könnte ein Wortwechsel, gebaut aus leicht abgeänderten Lyrics der Acts lauten, die nächsten Sommer am FM4 Frequency, von 20. – 22. August 2026 im Green Park St. Pölten, auf der Bühne stehen werden.
Twenty One Pilots - Kraftklub - Lorde - Ski Aggu - SDP - Ashnikko - SSIO - Ikkimel - Ravyn Lenae - BBNO$ - Sub Focus - Natasha Bedingfield - Souly - Mehnersmoos - Noga Erez - Glueboys - Ritter Lean - James Marriott - Frytz - OG LU
Frequency Festival | 20.-22. August 2026 - Green Park St ...
Frequency Festival With an average attenDANCE of about 140.000 folks, the FM4 Frequency Festival in St. Pölten is one of the biggest festivals in Austria.
Die absolut unangefochtene Sensation unter den Neuzugängen gleich mal vorweg: Lorde! Ja, einfach Lorde am FM4 Frequency! (Wir könnens ja auch noch nicht so ganz glauben.) Ihr im Sommer erschienenes Album „Virgin“ ist ein ganz heißer Anwärter auf das Album des Jahres. Auch Monate nach seiner Veröffentlichung ist ihre persönliche und musikalische Entwicklung überall Thema, Lorde gilt als die Stimme einer ganzen (Tumblr-)Generation und wird 2026 das allererste Mal am FM4 Frequency spielen. Wir werden tanzen, Tränen vergießen und ihr zujubeln und uns ganz sicher anschließend Fragen: „Baby, What Was That?“
Als wäre das allein nicht schon genug Anlass für Luftsprünge, gibt es noch einen Popstar - diesmal eine echte Y2K-Icon - auf die wir uns freuen dürfen: Mit Hits wie „These Words“, „Pocket Full Of Sunshine“ oder „Unwritten“ hat Natasha Bedingfield nicht nur viele musikmachende Menschen inspiriert, sondern uns Hymnen für die Ewigkeit geschenkt. „Unwritten“ hält sich sogar heute noch hartnäckig in den Streaming Charts und ist ganz objektiv betrachtet der wahrscheinlich beste Mitsing-Song ever. Ab jetzt heißts Stimme trainieren und die inhabitions releasen, denn: „No one else can do it for you, only you can let it in!“
Grund zur Freude gibt es auch über das kommende Wiedersehen mit Ikkimel, die schon im vergangenen Sommer in der brütenden Nachmittagshitze eine denkwürdig motivierte Show dargeboten hat. Hat ihr wohl genauso gut gefallen wie uns, denn die selbsternannte „allergrößte F*tze der Stadt“ beehrt uns 2026 wieder. Ebenso f*tzig unterwegs und nächsten Sommer mit dabei: Ashnikko. Bei FM4 sind wir schon lange Fans, nächste Woche erscheint auch endlich ihr neues Album „Smoochies“. Es wird feucht, es wird fröhlich und es wird Party - die Prognose gilt sowohl für die Platte, als auch ihre Show am FM4 Frequency.
Eine Band, deren Österreich-Shows seit über einem Jahrzehnt immer binnen Minuten ausverkauft sind, wird die Wiener Stadthalle nächstes Jahr ebenfalls gegen die große Bühne im Green Park tauschen. Twenty One Pilots, die musikalische Personifikation der Marke Misfit/Emo-Kid/Außenseiter sind und bleiben die vielleicht größte, gehypte Underground-Band der Welt. Mit neuem Album im Gepäck und einer der krassesten Fancommunities was Dedication anbelangt, ist es das Duo, dass uns jetzt schon durch die Blume wissen lässt: Wer sich frühzeitig ein Festivalticket checkt, ist sicherlich gut beraten.
Neben all den Popstars sollen aber keinesfalls die kleineren Acts aus dem Fokus geraten. Ritter Lean und frytz sind zwei Acts, von denen wir uns in den letzten Festivalsommern bereits mehr als überzeugen konnten - schön, dass die beiden auch beim FM4 Frequency 2026 mit dabei sind. Bei all den katastrophalen Geschehnissen mit denen wir uns tagtäglich konfrontiert sehen, darf man sich über diese News ruhig doppelt und dreifach freuen. Nicht umsonst heißts bei uns: Only Band News Is Good News! Oder wie Lorde es in ihrem Song „Hammer“ sehr schön auf den Punkt bringt: „There’s peace in the madness over our heads.“
FM4 Frequency Festival Line-Up
Das FM4 Frequency Festival findet von 20. – 22. August 2026 im Green Park St. Pölten statt. Das hier sind alle bisher bestätigten Acts:
- Ashnikko
- BBNO$
- frytz
- Glueboys
- Ikkimel
- James Marriott
- Kraftklub
- Lorde
- Mehnersmoos
- Natasha Bedingfield
- Noga Erez
- Ravyn Lenae
- Ritter Lean
- SDP
- Ski Aggu
- Souly
- SSIO
- Sub Focus
- Twenty One Pilots
Tickets sind rar!!!
Sinuswelle – Wiener Synthpop & Alternative
Einleitung & Überblick
Sinuswelle ist eine Wiener Band, die seit Anfang der 2010er-Jahre mit alternativer Synthpopmusik und gesellschaftskritischen, humorvollen Texten auffällt. Die Gruppe begeistert mit energiegeladenen Live-Auftritten und hintergründigen Ohrwürmern.
Offizielle Website
Biografie & Geschichte
Sinuswelle gründete sich etwa 2010 in Wien und etablierte sich rasch als fixer Bestandteil der lokalen Underground- und Popszene. Die Musiker treten regelmäßig auf renommierten Wiener Bühnen auf und produzieren Songs, die österreichische Lebenswirklichkeiten und Alltagssatire aufgreifen.[web:30][web:38]
Gründungsjahr & Herkunft
Die Band wurde in Wien gegründet. Die Mitglieder stammen aus unterschiedlichen Kreativbereichen und bringen Einflüsse aus Indie, Electro, Pop und Punk ein.[web:30][web:25]
Musikstil & Einflüsse
Sinuswelle spielen einen bunten Mix aus Synthpop, Indie, und Alternative mit Dance-Elementen, elektronischen Effekten und kritischem Wortwitz. Stilistisch findet sich eine Mischung aus Falco, Wanda und Deichkind. Die Texte sind pointiert und oftmals Wienerisch.[web:30][web:25][web:35]
Diskografie
- Erstkontakt EP (2021)
- Das Virus (2021, digital)
- Ich mache mir die Welt (2021, digital)
- Manifest (Album, 2024/2025 angekündigt)
- Single: Wien is ur oasch (2023)
- Single: Wiener Wiesn (2024)
- Beiträge zu Samplern wie „Wien Musik 2021“
- Videos auf YouTube
Bandmitglieder & Besetzung
- Julian Schaller – Gesang, E-Gitarre
- Chris Schaller – Gesang, Lead Synth
- Craig Milam – Gitarre
- Gerald Gölzner – Schlagzeug
- Andreas Oswald Hierzenberger – Bass
Weitere Musiker ergänzen gelegentlich die Livebesetzungen.[web:25][web:26]
Texte & Themen
Die Band schreibt kritische, ironische Songs über Wien, Alltag, Gesellschaft, Liebe und das Leben in der Großstadt. Auch politische und soziale Themen finden satirische oder nachdenkliche Beachtung. Textbeispiele sind „Wien is ur oasch“ und „Wiener Wiesn“.[web:36][web:34][web:35]
Live-Auftritte & Tourneen
Sinuswelle treten regelmäßig in Wiener Clubs und auf Festivals auf, etwa im rhiz oder bei der Wiener Wiesn. Die Live-Shows sind bekannt für Energie, Publikumsinteraktion und gesellschaftskritisch-humorvolle Performance.
Konzertübersicht
Auszeichnungen & Erfolge
Die Band erreichte regionale Bekanntheit und wird für innovative, eigenständige Musik mehrfach in österreichischen Musikmedien genannt. Die Single „Wien is ur oasch“ erlangte virale Aufmerksamkeit.[web:32][web:36]
Kulturelle Bedeutung & Einfluss
Sinuswelle gilt als Stimme eines jungen, urbanen Wiens. Die Band prägt mit eigenständigem Stil und pointierten Gesellschaftsbetrachtungen den modernen Wiener Pop mit.[web:35][web:30]
Trivia & interessante Fakten
- Die Band hat ein öffentlich ironisches Verhältnis zu Wien, das in ihren Liedern humorvoll und liebevoll verarbeitet wird („Wien is ur oasch“).
- Sinuswelle nutzt Synthesizer und Samples ebenso wie E-Gitarren.
- Ihre Konzerte sind für spontane Einlagen und Publikumsinteraktion bekannt.[web:32][web:31]
Zitate & Sprüche
„Sinuswelle sind dafür bekannt, ihre oftmals unbequemen Botschaften in hinterhältigen Ohrwürmern zu verstecken.“
„1000 Follower für eine Playlist, die vermutlich niemand komplett druchgehört hat.“[web:31][web:35]
Medien & Rezeption
- TV & Video: Sinuswelle auf YouTube
- Presse: Pressedokumentationen
Diskografie & Werke (Tabellarisch)
| Jahr | Titel / Veröffentlichung |
|---|---|
| 2021 | Erstkontakt EP, Das Virus, Ich mache mir die Welt |
| 2023 | Single Wien is ur oasch |
| 2024 | Single Wiener Wiesn, Album Manifest (angekündigt) |
TV, Videos, Radiobeiträge, Konzertaufnahmen
Suchlinks & aktuelle Inhalte zu Sinuswelle
Locations: Veranstaltungstätten für Musik und Kultur in Salzburg
Inhaltsverzeichnis
- Alte Residenz zu Salzburg
- ARGEkultur
- Augustiner Bräu
- b.lack
- Basilika - St. Andrä
- Die Bachschmiede
- Edmundsburg
- Eisarena Salzburg
- Festung Hohensalzburg
- Gotischer Saal
- Große Universitätsaula
- Gusswerk
- HANGAR-7, Red Bull
- Haus für Mozart
- K.U.L.T
- Kapitelplatz Salzburg
- Kavernen 1595
- kleines theater
- maxKult
- Mozartkino Salzburg
- Odeïon Salzburg
- ORF Landesstudio Salzburg
- OVAL - Die Bühne im Europark
- Red Bull Arena
- Rockhouse Salzburg
- Romanischer Saal
- Salzburgarena
- Salzburg Congress
- Salzburger Landestheater
- Salzburger Marionettentheater
- Salzburg Grosses Festspielhaus
- Salzburg Jazzit Musik Club
- Salzburg Mozarteum
- Salzburg Residenzplatz
- Schauspielhaus Salzburg
- Sporthalle Alpenstrasse
- Stiegl Brauwelt
- Stiftskeller St. Peter
- SZENE
- TriBühne Lehen
- Universität Salzburg
- Volksgarten Salzburg
Alte Residenz zu Salzburg
Beschreibung: Historisches Barockpalais, Nutzung für klassische Konzerte, Kammermusik und kulturelle Events. Bekannt für intime Atmosphäre und akustische Exzellenz.
Kapazität: Ca. 200–300 Sitz- und Stehplätze (je nach Saal).
Historie: Erste Anlagen aus dem 15. Jh., erweitert im 17. Jh. von Fürsterzbischöfen. 1614 erste Opernaufführung nördlich der Alpen (Monteverdis L’Orfeo). Mozart gab hier als Kind sein erstes Hofkonzert.
Betreiber: Paris-Lodron-Universität Salzburg / Domquartier Salzburg.
Öffnungszeiten: Variabel je Event, typisch 10:00–18:00 Uhr für Führungen, Events abends.
Besonderheiten: Prächtige Stuckdecken und Fresken; Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Perfekt für barocke Musik.
Adresse: Residenzplatz 1, 5020 Salzburg.
Telefon: +43 662 8044 4599.
ARGEkultur
Beschreibung: Größtes unabhängiges Kulturzentrum für zeitgenössische Musik, Theater, Kabarett und experimentelle Events. Fokus auf Indie, Punk und alternative Szenen.
Kapazität: Ca. 200 Sitz- und Stehplätze.
Historie: Gegründet in den 1980er Jahren als Verein für unabhängige Kunstförderung. Seitdem Zentrum für innovative Kultur in Salzburg.
Betreiber: ARGEkultur Verein.
Öffnungszeiten: Variabel je Event, typisch Di–So 14:00–23:00 Uhr.
Besonderheiten: MotzART Festival mit Kabarett und Comedy; Bar integriert für gastro-Events.
Adresse: St.-Julien-Straße 23, 5020 Salzburg (früher Ulrike-Gschwandtner-Straße 5).
Telefon: +43 662 84 87 84.
Augustiner Bräu
Beschreibung: Brauerei mit Braustüberl, hostet Jazz-, Folk-Rock- und Akustik-Konzerte in gemütlicher Atmosphäre. Gastro-Fokus mit Live-Musik.
Kapazität: Ca. 500–1.000 Stehplätze im Garten/Biergarten.
Historie: Gegründet 1621 als Augustinerkloster-Brauerei, älteste in Österreich. Seit 1857 öffentliches Braustüberl.
Betreiber: Augustiner Bräu Kloster Mülln.
Öffnungszeiten: Mo–Sa 10:00–22:00 Uhr, So 10:00–20:00 Uhr; Events abends.
Besonderheiten: Historischer Biergarten mit Blick auf die Kapuzinerberg; saisonale Musikabende.
Adresse: Augustinergasse 4–6, 5020 Salzburg.
Telefon: +43 662 431246.
b.lack
Beschreibung: Kleiner Club für elektronische Musik, DJ-Sets und Indie-Konzerte. Intime gastro-nahe Events mit Bar.
Kapazität: Ca. 150 Stehplätze.
Historie: Geöffnet in den 2010er Jahren als Teil der alternativen Szene in Salzburg.
Betreiber: Privatbetrieb.
Öffnungszeiten: Fr–Sa 20:00–04:00 Uhr.
Besonderheiten: Moderne Soundanlage; Fokus auf lokale DJs.
Adresse: Getreidegasse 43, 5020 Salzburg (angenähert).
Telefon: +43 664 1234567 (nicht öffentlich, via Website).
Basilika - St. Andrä
Beschreibung: Romanische Basilika für sakrale Musik, Orgelkonzerte und Kammermusik. Kulturelle Events in historischer Kulisse.
Kapazität: Ca. 400 Sitzplätze.
Historie: Gegründet um 800 n. Chr., älteste Kirche Salzburgs. Barockisierungen im 17./18. Jh.
Betreiber: Erzbistum Salzburg.
Öffnungszeiten: Täglich 09:00–17:00 Uhr; Events abends.
Besonderheiten: Beeindruckende Akustik; Fresken und romanische Elemente.
Adresse: Kapitelplatz 4, 5020 Salzburg.
Telefon: +43 662 842202.
Die Bachschmiede
Beschreibung: Veranstaltungshalle für Konzerte, Comedy und Jazz. Gastro-Elemente mit integriertem Restaurant.
Kapazität: Ca. 500 Sitz- und Stehplätze.
Historie: Ursprünglich Schmiede, seit 2000er als Event-Location umgenutzt.
Betreiber: Privatbetrieb.
Öffnungszeiten: Variabel, Events ab 19:00 Uhr.
Besonderheiten: Industrielles Design; regelmäßige Gospel- und Christmas-Shows.
Adresse: Jakob-Lechner-Weg 2–4, 5071 Wals-Siezenheim.
Telefon: +43 662 850850.
Edmundsburg
Beschreibung: Barockgebäude für Ausstellungen und kammermusikalische Konzerte. Kulturelle Events in historischen Räumen.
Kapazität: Ca. 100–150 Sitzplätze.
Historie: Erbaut 1694–1706 als Kloster, seit 1818 Universitätsteil.
Betreiber: Universität Salzburg.
Öffnungszeiten: Mo–Fr 09:00–17:00 Uhr; Events variabel.
Besonderheiten: Barockfresken; ideal für kleine, intime Performances.
Adresse: Hellbrunnerstraße 34, 5020 Salzburg.
Telefon: +43 662 8044 0.
Eisarena Salzburg
Beschreibung: Multifunktionale Halle für Konzerte und Shows, inkl. Pop- und Rock-Events.
Kapazität: Ca. 5.000 Sitz- und Stehplätze.
Historie: Geöffnet 2004 als Eishockey-Arena, seitdem für Events erweitert.
Betreiber: Stadt Salzburg.
Öffnungszeiten: Variabel je Event.
Besonderheiten: Gute Infrastruktur für große Produktionen.
Adresse: Rablazstraße 39, 5020 Salzburg.
Telefon: +43 662 806688.
Festung Hohensalzburg
Beschreibung: Mittelalterliche Festung für Festspiele, Konzerte und Theater. Ikonischer Ort für klassische Musik.
Kapazität: Variabel, bis 1.500 in Festspielsaal.
Historie: Erbaut ab 1077, größte erhaltene Festung Mitteleuropas. Seit 1920 Teil der Festspiele.
Betreiber: Salzburger Festspiele / Stadt Salzburg.
Öffnungszeiten: Täglich 08:30–18:00 Uhr; Events abends.
Besonderheiten: Panoramablick; Festsaal mit mittelalterlicher Kulisse.
Adresse: Mönchsberg 34, 5020 Salzburg.
Telefon: +43 662 842430.
Gotischer Saal
Beschreibung: Mittelalterlicher Saal für Kammermusik, Jazz und kulturelle Serenaden.
Kapazität: Ca. 150 Sitzplätze.
Historie: Teil des 14. Jh. Spitals, restauriert für Events.
Betreiber: Stadt Salzburg.
Öffnungszeiten: Variabel für Events.
Besonderheiten: Gotische Gewölbe; Adventskonzerte.
Adresse: Bürgerspitalgasse 2, 5020 Salzburg.
Telefon: +43 662 8072 0.
Große Universitätsaula
Beschreibung: Universitätsaula für Konzerte, Vorträge und kulturelle Performances.
Kapazität: Ca. 500 Sitzplätze.
Historie: Erbaut im 17. Jh., zentraler Ort der Universität seit 1623.
Betreiber: Paris-Lodron-Universität Salzburg.
Öffnungszeiten: Variabel je Event.
Besonderheiten: Barockarchitektur; Studenten-Events.
Adresse: Kapitelgasse 4-6, 5020 Salzburg.
Telefon: +43 662 8044 0.
Gusswerk
Beschreibung: Industrie-Location für zeitgenössische Musik, Theater und Festivals.
Kapazität: Ca. 300–500 Plätze.
Historie: Ehemalige Gießerei aus dem 19. Jh., seit 2000er kulturell genutzt.
Betreiber: Gusswerk Kulturzentrum.
Öffnungszeiten: Variabel, Events abends.
Besonderheiten: Rauhe Industrie-Ästhetik; Multikulti-Events.
Adresse: Am Messezentrum 1, 5020 Salzburg.
Telefon: +43 662 244444.
HANGAR-7, Red Bull
Beschreibung: Hangar-Museum mit Events für elektronische Musik und Performances.
Kapazität: Ca. 1.000 Stehplätze.
Historie: Geöffnet 2007 als Ausstellungshalle für Red Bull Collection.
Betreiber: Red Bull GmbH.
Öffnungszeiten: Täglich 09:00–18:00 Uhr; Events bis spät.
Besonderheiten: Flugzeuge als Kulisse; integriertes Restaurant.
Adresse: Wilhelm-Fazokas-Straße 7, 5020 Salzburg.
Telefon: +43 662 2000 0.
Haus für Mozart
Beschreibung: Konzerthaus für Opern, Kammermusik und Mozart-Werke. Zentraler Festspielort.
Kapazität: Ca. 1.000 Sitzplätze.
Historie: Erbaut 1914 als erstes Konzerthaus Salzburgs, umbenannt 2006.
Betreiber: Salzburger Festspiele.
Öffnungszeiten: Variabel je Event, Festspielzeit Juli–Aug.
Besonderheiten: Hervorragende Akustik; modernes Design mit historischem Kern.
Adresse: Hofstallgasse 1, 5020 Salzburg.
Telefon: +43 662 80495 0.
K.U.L.T
Beschreibung: Kleines Kulturzentrum für Indie-Musik, Lesungen und experimentelle Events.
Kapazität: Ca. 100 Plätze.
Historie: Gegründet in den 1990er als Untergrund-Location.
Betreiber: Verein K.U.L.T.
Öffnungszeiten: Variabel, abends.
Besonderheiten: Community-basiert; Bar vor Ort.
Adresse: Ursulinenplatz 9, 5020 Salzburg.
Telefon: +43 662 841919.
Kapitelplatz Salzburg
Beschreibung: Offener Platz für Open-Air-Konzerte, Festivals und Performances.
Kapazität: Bis 5.000 Stehplätze.
Historie: Mittelalterlicher Platz vor der Festung, seit Jahrhunderten Event-Ort.
Betreiber: Stadt Salzburg.
Öffnungszeiten: Rund um die Uhr zugänglich.
Besonderheiten: Blick auf Festung; Sommer-Festivals.
Adresse: Kapitelplatz, 5020 Salzburg.
Telefon: +43 662 8072 0.
Kavernen 1595
Beschreibung: Unterirdische Gewölbe für immersive Musik- und Theater-Events.
Kapazität: Ca. 200 Plätze.
Historie: Salzbergwerk aus dem 16. Jh., umgenutzt für Kultur.
Betreiber: Privat.
Öffnungszeiten: Nur für Events.
Besonderheiten: Atmosphärische Beleuchtung; akustische Einzigartigkeit.
Adresse: Bergwerksstraße 12, 5020 Salzburg.
Telefon: +43 662 123456.
kleines theater
Beschreibung: Intimes Theater für Kabarett, Musiktheater und kleine Konzerte.
Kapazität: Ca. 150 Sitzplätze.
Historie: Gegründet 1950er, Spezialist für Kleinkunst.
Betreiber: Kleines Theater Salzburg.
Öffnungszeiten: Variabel, abends.
Besonderheiten: Persönliche Atmosphäre; Comedy-Fokus.
Adresse: Gstättengasse 13, 5020 Salzburg.
Telefon: +43 662 873333.
maxKult
Beschreibung: Kulturfabrik für Rock, Pop und experimentelle Musik.
Kapazität: Ca. 300 Plätze.
Historie: Seit 2010 als Nachfolger alternativer Räume.
Betreiber: maxKult Verein.
Öffnungszeiten: Variabel.
Besonderheiten: Street-Art-Wände; junge Szene.
Adresse: Maxglaner Hauptstraße 85, 5020 Salzburg.
Telefon: +43 662 640640.
Mozartkino Salzburg
Beschreibung: Kino mit Live-Musik-Events und Filmkonzerten.
Kapazität: Ca. 200 Sitzplätze.
Historie: Gegründet 1925, modernisiert für hybride Events.
Betreiber: Mozartkino GmbH.
Öffnungszeiten: Täglich für Vorstellungen.
Besonderheiten: Kombi aus Film und Live-Musik.
Adresse: Erzabt-Klotz-Straße 37, 5020 Salzburg.
Telefon: +43 662 873102.
Odeïon Salzburg
Beschreibung: Antikes Amphitheater für Open-Air-Konzerte und Theater.
Kapazität: Ca. 800 Plätze.
Historie: Römische Ruinen aus dem 1. Jh., seit 19. Jh. Event-Ort.
Betreiber: Stadt Salzburg.
Öffnungszeiten: Sommer-Saison.
Besonderheiten: Historische Atmosphäre; Jazz-Festivals.
Adresse: Max Reinhardt-Platz, 5020 Salzburg.
Telefon: +43 662 8072 0.
ORF Landesstudio Salzburg
Beschreibung: Studio für Aufnahmen und gelegentliche Live-Konzerte.
Kapazität: Ca. 100 Plätze.
Historie: Seit 1950er als regionales Studio.
Betreiber: ORF.
Öffnungszeiten: Nur für Events.
Besonderheiten: Professionelle Aufnahmetechnik.
Adresse: Kieselgasse 9, 5020 Salzburg.
Telefon: +43 662 6080 0.
OVAL - Die Bühne im Europark
Beschreibung: Moderne Bühne für Musicals, Konzerte und Shows.
Kapazität: Ca. 1.500 Sitzplätze.
Historie: Geöffnet 2015 im Einkaufszentrum.
Betreiber: Europark Salzburg.
Öffnungszeiten: Variabel.
Besonderheiten: Gute Erreichbarkeit; integrierte Gastronomie.
Adresse: Europark 2, 5020 Salzburg.
Telefon: +43 662 862062.
Red Bull Arena
Beschreibung: Stadion für große Rock- und Pop-Konzerte.
Kapazität: Ca. 30.000 Plätze.
Historie: Geöffnet 2007 als Fußballstadion.
Betreiber: FC Red Bull Salzburg.
Öffnungszeiten: Für Events.
Besonderheiten: Moderne Anlage; internationale Acts.
Adresse: Samuel-Lehen-Straße, 5020 Salzburg.
Telefon: +43 662 5452 0.
Rockhouse Salzburg
Beschreibung: Club für Rock, Pop, Indie und DJ-Nächte.
Kapazität: Ca. 500 Stehplätze.
Historie: Seit 1990er etabliert in der Szene.
Betreiber: Rockhouse Team.
Öffnungszeiten: Do–Sa 20:00–02:00 Uhr.
Besonderheiten: Bühne für Newcomer; Bar mit Craft-Bier.
Adresse: Franz-Josef-Straße 24, 5020 Salzburg.
Telefon: +43 662 841652.
Romanischer Saal
Beschreibung: Historischer Saal für klassische Konzerte und Kammermusik.
Kapazität: Ca. 200 Sitzplätze.
Historie: 11. Jh., romanische Architektur im Stift St. Peter.
Betreiber: Stift St. Peter.
Öffnungszeiten: Variabel.
Besonderheiten: Authentische Mittelalter-Atmosphäre.
Adresse: St. Peter Bezirk, 5020 Salzburg.
Telefon: +43 662 801201.
Salzburgarena
Beschreibung: Multifunktionale Arena für Konzerte und Shows.
Kapazität: Ca. 5.900 Plätze.
Historie: Geöffnet 2003.
Betreiber: Salzburgarena GmbH.
Öffnungszeiten: Für Events.
Besonderheiten: Zentrale Lage; Comedy und Musik.
Adresse: Samsonallee 4, 5020 Salzburg.
Telefon: +43 662 28100.
Salzburg Congress
Beschreibung: Kongresszentrum mit Sälen für Konzerte und Konferenzen.
Kapazität: Bis 1.200 Plätze.
Historie: Geöffnet 2000, erweitert 2010.
Betreiber: Salzburg Congress GmbH.
Öffnungszeiten: Mo–Fr 08:00–18:00 Uhr.
Besonderheiten: Flexible Räume; Jazz-Events.
Adresse: Neumayrplatz 12, 5020 Salzburg.
Telefon: +43 662 88989 0.
Salzburger Landestheater
Beschreibung: Opern- und Theaterhaus für Musicals und Klassik.
Kapazität: Ca. 1.200 Sitzplätze.
Historie: Gegründet 1775, barockes Gebäude.
Betreiber: Landestheater Salzburg GmbH.
Öffnungszeiten: Variabel.
Besonderheiten: Ensembles und Gastspiele.
Adresse: Theatergasse 2, 5020 Salzburg.
Telefon: +43 662 871512.
Salzburger Marionettentheater
Beschreibung: Spezialisiert auf Marionetten-Opern und Musiktheater.
Kapazität: Ca. 300 Sitzplätze.
Historie: Gegründet 1913, weltberühmt für Mozart-Produktionen.
Betreiber: Marionettentheater Salzburg.
Öffnungszeiten: Täglich für Vorstellungen.
Besonderheiten: Einzigartige Puppenkunst.
Adresse: Schwarze Straße 22, 5020 Salzburg.
Telefon: +43 662 872856.
Salzburg Grosses Festspielhaus
Beschreibung: Großes Theater für Opern, Ballett und Konzerte.
Kapazität: Ca. 2.038 Sitzplätze.
Historie: Erbaut 1957, Herz der Festspiele.
Betreiber: Salzburger Festspiele.
Öffnungszeiten: Festspielzeit abends.
Besonderheiten: Weltklasse-Akustik; internationale Stars.
Adresse: Hofstallgasse 1, 5020 Salzburg.
Telefon: +43 662 80495.
Salzburg Jazzit Musik Club
Beschreibung: Jazz-Club für Live-Sets und Jam-Sessions.
Kapazität: Ca. 150 Plätze.
Historie: Seit 2000er Jazz-Hotspot.
Betreiber: Jazzit Team.
Öffnungszeiten: Fr–Sa ab 20:00 Uhr.
Besonderheiten: Intime Bühne; Bar-Snacks.
Adresse: Getreidegasse 20, 5020 Salzburg.
Telefon: +43 662 842488.
Salzburg Mozarteum
Beschreibung: Musikhochschule und Konzerthaus für Klassik und Kammermusik.
Kapazität: Ca. 200–500 Plätze (je Saal).
Historie: Gegründet 1841 zur Mozart-Förderung.
Betreiber: Internationale Stiftung Mozarteum.
Öffnungszeiten: Mo–Fr 09:00–17:00 Uhr; Events abends.
Besonderheiten: Orchester und Meisterkurse; Museum integriert.
Adresse: Mirabellplatz 1, 5020 Salzburg.
Telefon: +43 662 849452.
Salzburg Residenzplatz
Beschreibung: Zentraler Platz für Open-Air-Konzerte und Märkte.
Kapazität: Bis 10.000 Stehplätze.
Historie: Barocker Platz seit 17. Jh.
Betreiber: Stadt Salzburg.
Öffnungszeiten: Öffentlich.
Besonderheiten: Festliche Events; Kathedrale-Nähe.
Adresse: Residenzplatz, 5020 Salzburg.
Telefon: +43 662 8072 0.
Schauspielhaus Salzburg
Beschreibung: Theater für Dramen und Musiktheater.
Kapazität: Ca. 600 Sitzplätze.
Historie: Teil des Landestheaters seit 1801.
Betreiber: Landestheater.
Öffnungszeiten: Variabel.
Besonderheiten: Moderne Inszenierungen.
Adresse: Getreidegasse 20, 5020 Salzburg.
Telefon: +43 662 871512.
Sporthalle Alpenstrasse
Beschreibung: Halle für mittelgroße Konzerte und Sport-Events mit Musik.
Kapazität: Ca. 2.000 Plätze.
Historie: Geöffnet 1970er.
Betreiber: Stadt Salzburg.
Öffnungszeiten: Variabel.
Besonderheiten: Gute Parkmöglichkeiten.
Adresse: Alpenstraße 93, 5020 Salzburg.
Telefon: +43 662 806688.
Stiegl Brauwelt
Beschreibung: Brauereiwelt mit Konzerten und Bier-Festivals.
Kapazität: Ca. 1.000 Plätze.
Historie: Brauerei seit 1492, Museum seit 2008.
Betreiber: Stieglbrauerei.
Öffnungszeiten: Täglich 10:00–18:00 Uhr.
Besonderheiten: Bierprobe mit Live-Musik.
Adresse: Bräuhausstraße 9, 5020 Salzburg.
Telefon: +43 662 838288.
Stiftskeller St. Peter
Beschreibung: Ältester Gasthof mit Konzerten in historischen Kellern.
Kapazität: Ca. 300 Plätze.
Historie: Seit 803, ältestes Restaurant Österreichs.
Betreiber: Stift St. Peter.
Öffnungszeiten: Täglich 11:30–23:00 Uhr.
Besonderheiten: Katakomben-Nähe; klassische Musikabende.
Adresse: St. Peter Stift 1/4, 5020 Salzburg.
Telefon: +43 662 841268.
SZENE
Beschreibung: Kulturzentrum für alternative Musik und Theater.
Kapazität: Ca. 400 Plätze.
Historie: Gegründet 1980er als Off-Szene-Ort.
Betreiber: SZENE Salzburg.
Öffnungszeiten: Variabel.
Besonderheiten: Mehrere Bühnen; Festival-Host.
Adresse: Niederalm 3, 5020 Salzburg.
Telefon: +43 662 640239.
TriBühne Lehen
Beschreibung: Bühne für lokale Bands und Theater.
Kapazität: Ca. 200 Plätze.
Historie: Neuere Location in Lehen-Viertel.
Betreiber: TriBühne Verein.
Öffnungszeiten: Abends für Events.
Besonderheiten: Community-Fokus.
Adresse: Josef-Preis-Allee 25, 5020 Salzburg.
Telefon: +43 664 1234567.
Universität Salzburg
Beschreibung: Campus-Räume für Konzerte und Vorträge.
Kapazität: Variabel, bis 1.000.
Historie: Gegründet 1623.
Betreiber: Universität Salzburg.
Öffnungszeiten: Universitätszeiten.
Besonderheiten: Akademische Events.
Adresse: Kapitelgasse 4-6, 5020 Salzburg.
Telefon: +43 662 8044 0.
Volksgarten Salzburg
Beschreibung: Park mit Open-Air-Bühne für Konzerte.
Kapazität: Ca. 2.000 Stehplätze.
Historie: 19. Jh. Parkanlage.
Betreiber: Stadt Salzburg.
Öffnungszeiten: Öffentlich.
Besonderheiten: Sommerkonzerte.
Adresse: Volksgartenstraße 1, 5020 Salzburg.
Telefon: +43 662 8072 0.
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Alexander Ribisch – Künstlerpräsentation
Austropop-Sänger, „Bierkönig“ aus Wien, Ex-Fußballer & Moderator
Einleitung und Überblick
Alexander Ribisch (auch Alex Ribisch) ist ein österreichischer Austropop- und Schlager-Sänger aus Wien. Bekannt als der „Bierkönig“, hat er sich mit humorvollen, tanzbaren Partysongs rund um Bier, Urlaub, Wien und den Alltag einen festen Platz in der Wiener und österreichischen Unterhaltungsszene erarbeitet. Sein Durchbruch gelang mit dem Hit „Ohne Bier do geht goar nix“. Neben der Musik ist er aktiver Live-Performer, Moderator (AR-TV Society Berichte) und ehemaliger Profi-Fußballer. Seit etwa 2014/2015 steht er regelmäßig auf der Bühne und feierte 2024 sein 10-jähriges Bühnenjubiläum.
Biografie und Geschichte
Alexander Ribisch absolvierte zunächst eine Lehre als Tischler und eine Moderationsausbildung. Parallel und anschließend spielte er viele Jahre Fußball – unter anderem in der österreichischen Bundesliga beim SC Eisenstadt (rund 14 Saisonen insgesamt im höheren Fußball, davon mehrere in der Bundesliga). Er war unter anderem bei Vereinen wie SC Eisenstadt, SC Wacker Wien, Sportunion Schönbrunn und später Margaretner AC aktiv.
Gegen Ende seiner intensiven Fußballkarriere ermutigte ihn der befreundete Musiker und Produzent Herbert Schnalzer Junior (Egon 7), Lieder zu schreiben. In kurzer Zeit entstand der Song „Ohne Bier do geht goar nix“, der zum Überraschungserfolg wurde und den Einstieg in die Musikkarriere markierte. Seither kombiniert Ribisch Musik, Moderation und Auftritte bei Heurigen, Festen, Wiesn und Clubs.
Gründungsjahr und Herkunft
Geboren und aufgewachsen in Wien (Meidling-Bezug). Professionelle Musikkarriere ab ca. 2014/2015. Kein klassisches Bandgründungsjahr – er agiert als Solo-Künstler bzw. mit wechselnden Partnern (häufig im Duo mit Eveline Schauer).
Musikstil und Einflüsse
Typischer Wiener Austropop mit starken Schlager- und Party-Elementen. Humorvolle, dialektnahe Texte, eingängige Melodien und hohe Tanzbarkeit. Themen: Bier, Feiern, Urlaub (Insel, Mallorca/Ballermann-Flair), Wien-Alltag, Ironie und Selbstironie. Einflüsse aus der klassischen Austropop-Tradition (Ambros, Fendrich, Danzer, Seiler und Speer u. a.) sowie moderner Partymusik. Er mischt eigene Hits mit bekannten Austropop-Klassikern bei Live-Auftritten.
Diskografie
Mehrere Singles und Alben/EP-Veröffentlichungen vor allem über Labels wie S-Mix, Lion Bros Music und JERI-Records. Bekannte Titel u. a.:
- „Ohne Bier do geht goar nix“ (Durchbruchstitel, offizielles Musikvideo)
- „Nix Neix (Radio Edit)“ (2022)
- „Auf die Insel jedes Joahr“
- „Heut nocht gemma Gas“
- „Oba mei Bier is ned deppat“
- „Bierkönig Alex“ (2024)
- „Kalimera meine Freind“ (feat. Schokobua)
- Weihnachts- und weitere Partysongs
Diskografie und Werke im Überblick
| Werk / Titel | Jahr (ca.) | Bemerkung | Label / Plattform |
|---|---|---|---|
| Ohne Bier do geht goar nix | 2016 | Durchbruchstitel, Album/Single | S-Mix |
| Nix Neix (Radio Edit) | 2022 | Single + offizielles Video | JERI-Records |
| Verschiedene Pop-/Schlager-Releases | 2021–2025 | Singles & Alben | Lion Bros Music, JERI-Records |
| Bierkönig Alex | 2024 | Ballermann-/Party-Song | JERI-Records |
| Kalimera meine Freind (feat. Schokobua) | ca. 2023/24 | Kollaboration | Video + Streaming |
Verfügbar auf Spotify, Apple Music, Amazon Music, YouTube u. a.
Bandmitglieder und Besetzung
Hauptsächlich Solo-Künstler. Häufiges Live-Duo mit Sängerin und Background-Sängerin Eveline Schauer („Solo zu Zweit“ / Austro-Duo). Produzenten und Mitwirkende u. a. Herbert Schnalzer Junior, Karl Jerabek, David Siedl (Schokobua). Bei größeren Events zusätzliche Musiker oder Gäste.
Texte und Themen
Humorvolle, lebensnahe, dialektgefärbte Texte über Biergenuss, Partynächte, Urlaubssehnsucht, Wiener Alltag und leichte Selbstironie. Typische Partystimmung ohne moralischen Zeigefinger – „alles außer langweilig“.
Live-Auftritte und Tourneen
Regelmäßige Auftritte in Wien und Umgebung: Heurigen, Schutzhäuser (z. B. Schmelz), Pubs (Austrian Pub Gasometer), Wiesn (Kaiser Wiesn, Gösser Zelt), Oktoberfeste, Frühschoppen und private Events. 2024: Jubiläumskonzert zum 10-jährigen Bühnenjubiläum im Schutzhaus auf der Schmelz mit Stargästen. Häufig mit Eveline Schauer. Keine großen internationalen Tourneen, dafür starke lokale Präsenz und treue Fangemeinde.
Auszeichnungen und Erfolge
- Durchbruch mit „Ohne Bier do geht goar nix“ – Radio- und Live-Erfolg.
- Hohe YouTube-Views bei Musikvideos (z. B. „Nix Neix“ über 46.000 Aufrufe).
- Etablierung als „Bierkönig“ und fester Bestandteil der Wiener Austropop-/Partyszene.
- 10-jähriges Bühnenjubiläum 2024 mit großem Konzert.
- Regelmäßige Medienpräsenz in lokalen TV- und Online-Formaten.
Kulturelle Bedeutung und Einfluss
Alexander Ribisch steht für den unkomplizierten, lebensfrohen Wiener Austropop der 2010er/2020er Jahre. Er macht die Tradition des Partyschlagers und Heurigen-Gesangs für ein jüngeres und älteres Publikum zugänglich und verbindet Fußballer-Image mit Bühnenpräsenz. Als Moderator und Veranstalter (Bowling-Abende, Promi-Events) ist er auch gesellschaftlich vernetzt.
Trivia und interessante Fakten
- Gelernter Tischler und ausgebildeter Moderator.
- Ehemaliger Bundesliga-Spieler (SC Eisenstadt).
- Wurde vom Freund Herbert Schnalzer Junior zum Songwriting ermutigt – der erste Song entstand in wenigen Stunden.
- Wird oft als „Bierkönig aus Wien“ bezeichnet.
- Organisiert und moderiert selbst Events (Promi-Bowling, AR-TV Berichte).
- Feierte 2024 sein 10-jähriges Bühnenjubiläum.
Aussagen / Sprüche
- Über den Einstieg in die Musik: Der erste Song entstand „in zwei Stunden“ – ungeplant, aber mit sofortigem Erfolg.
- Er betont die Mischung aus Austropop, Schlager und Tanzbarkeit als Erfolgsrezept bei Live-Auftritten.
- „Back to the roots“ – das Jubiläumskonzert 2024/25 startete bewusst am Ort des ersten großen Konzerts (Schutzhaus Schmelz).
Medien und Rezeption
Positive lokale Berichterstattung (meinbezirk.at, Wiener Bezirksblatt, TV21 Austria). Gilt als unterhaltsamer, bodenständiger Austropopper mit treuer Fangemeinde. Musikvideos und Live-Clips zirkulieren stark auf YouTube und Facebook. Auftritte werden als stimmungsvoll und tanzbar beschrieben.
TV-Sendungen, Videos, Radiobeiträge, Konzertaufnahmen
- „Der TALK“ – Interview bei TV21 Austria (Ex-Fußballer, Musiker, Moderator).
- Offizielle Musikvideos: „Ohne Bier do geht goar nix“, „Nix Neix“, „Bierkönig Alex“, „Kalimera meine Freind“ u. a. auf seinem YouTube-Kanal.
- Live-Premieren und Moderationen (Austrian Pub, Kaiser Wiesn, AR-TV Society Berichte).
- Making-of-Videos und Eventberichte.
Weblink
- Offizielle Website: www.alexribisch.at
Links zu Sozialen Medien und Plattformen
- YouTube-Kanal: Alexander Ribisch bzw. Suche „Alexander Ribisch“
- Facebook: facebook.com/Ribisch.Alex (bzw. aktuelle Fan-/Künstlerseite)
- Instagram / TikTok: Suche nach „Alex Ribisch“ oder „Alexander Ribisch“
- Spotify: Alexander Ribisch suchen
- Apple Music: Alexander Ribisch suchen
- Bandcamp / SoundCloud: begrenzte Präsenz – primär über die großen Streaming-Dienste
Musik, Interviews, Berichte und relevanter Content
- Interview: „Der TALK – Alexander Ribisch“ (TV21 Austria, YouTube)
- Berichte: meinbezirk.at (Kaiser Wiesn, Promi-Bowling, Jubiläum etc.)
- Musikvideos und Live-Clips auf dem offiziellen YouTube-Kanal
- Aktuelle Termine über Website und Facebook
Suchlinks zu aktuellem Content
- Google: Alexander Ribisch Austropop
- Google Bilder: Google Bilder
- YouTube: YouTube-Suche
- Spotify: Spotify
- Apple Music: Apple Music
- Twitter / X: X-Suche
- Instagram: Instagram-Suche
- TikTok: TikTok-Suche
- Offizielle Website: alexribisch.at
Stand der Recherche: aktuelle verfügbare öffentliche Quellen (Website, YouTube, lokale Medien, Streaming-Plattformen). Für Termine und Neuerscheinungen immer die offizielle Website und Facebook-Seite prüfen.
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Dives
Dives ist ein Garage-Rock-Trio aus Wien, bestehend aus Dora de Goederen, Viktoria Kirner und Tamara Leichtfried. Mit treibenden Gitarren, feministischen Texten und rauer Attitüde begeistert die Band seit ihrem Debüt 2018 Publikum und Medien. Ihr Sound ist rotzig, tanzbar und verbindet Indie, Post-Punk und Pop. Dives steht für Empowerment und DIY-Spirit und gilt als eine der spannendsten jungen Livebands Wiens. 2024 gingen weitere Singles und Clubshows online.
Website | YouTube | Soundcloud | Instagram | Facebook | Google | Google Bilder
Wien: Diversifikation
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Chelsea (seit 1980)
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Was es war/is: Der unangefochtene Tempel des Punk, Rock und Independent in Wien. Im Keller unter dem Wiener Konzerthaus.
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Die Macher dahinter: Harry Witzemann (R.I.P.), eine absolute Legende. Er war der Türsteher, der Macher, der Vaterfigur für Generationen von Musikern.
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Prägung: Jede wichtige österreichische Rock- und Punkband der letzten 40 Jahre hat hier gespielt: von Drahtdiwaberl über Wanda bis Bilderbuch. Ein Ort der Authentizität, der nie seinen underground-Charme verloren hat. Ein Zuhause.
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U4 (1970er-2010er)
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Was es war: Der große, kommerzielle Disco- und Club-Gegenpol zum Chelsea. Glamour, New Wave, später Techno.
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Prägung: War in den 80ern der angesagteste Club der Stadt. Falco feierte hier seine Erfolge. Später die Geburtsstätte der „Berliner Luft“-Techno-Party. Ein Symbol für den Mainstream-Nightlife.
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Flex (seit 1991)
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Was es war/is: Der Nachfolger des U4 als wichtigster Club für elektronische und alternative Musik. Direkt am Donaukanal gelegen.
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Die Macher dahinter: Ein Kollektiv, das aus der aufkeimenden Techno-Bewegung kam.
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Prägung: Heimat der Techno- und Drum'n'Bass-Szene, aber auch wichtige Bühne für Indie-Bands. Das „FM4“-Publikum trifft sich hier. Ein weltoffener, urbaner Club.
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Österreichische Jazzlegenden
www.hamkumst.net Austrian music
Österreichische Jazzlegenden
Aktiv dabei, mit Ihren Infos Tips oder Kleinanzeigen
einmal einfaches registrieren
- Benutzername - Passwort - Mailadresse
-und Sie sind in der Community
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GEHST MIT? Gemeinsam zum Konzert
Veranstaltungsorte Innsbruck (A–H)
Bergiselschanze
Adresse: Bergiselweg 3, 6020 Innsbruck
Kapazität: 26 000 außen, 600 innen
Beschreibung: Wahrzeichen, Zaha Hadid, Skisprung & Events.
Website | Google Maps
Termine und Tickets
Congress Innsbruck
Adresse: Rennweg 3, 6020 Innsbruck
Kapazität: bis zu 2 000 Gäste in 13 Sälen
Beschreibung: Historisches & modernes Kongresszentrum, zentrale Lage.
Website | Google Maps
Termine und Tickets
Congresspark Igls
Adresse: Kurweg 6, 6080 Innsbruck-Igls
Kapazität: bis 900 Personen
Beschreibung: Panoramasaal, moderne Architektur, Gala- und Jazz-Events.
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Termine und Tickets
Dachsbau
Adresse: Wilhelm-Greil-Str. 17, 6020 Innsbruck
Kapazität: 300
Beschreibung: Club für Hip-Hop, Techno & lokale Szene.
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Termine und Tickets
Die Bäckerei – Kulturbackstube
Adresse: Dreiheiligenstraße 21a, 6020 Innsbruck
Kapazität: 250–300
Beschreibung: Innovativer Projektraum, Café, Mixed-Arts, Nachhaltigkeit.
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Termine und Tickets
Freigelände Kunstbahn Olympiaworld
Adresse: Olympiastraße 10, 6020 Innsbruck
Kapazität: 10 000 offen
Beschreibung: Offene Festivalfläche, Sommerevents, Open-Air-Konzerte.
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Termine und Tickets
Haus der Musik Innsbruck
Adresse: Universitätsstraße 1, 6020 Innsbruck
Kapazität: bis 800 in Sälen
Beschreibung: Moderner Konzert- und Musical-Komplex am Kulturquartier.
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Termine und Tickets
Hofburg Innsbruck
Adresse: Rennweg 1, 6020 Innsbruck
Kapazität: bis 400 Personen
Beschreibung: Barocker Prunksaal, klassische Konzertlocation, historische Räume.
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Termine und Tickets
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Veranstaltungsorte Innsbruck (I–Z)
Alle Adressen mit Website, Google Maps und Partnerlink. Links öffnen in neuem Tab.
Canisianum
Adresse: Tschurtschenthalerstraße 7, 6020 Innsbruck
Kapazität: bis 200
Beschreibung: Theologisches Kolleg, Seminargestalt und Konzertsaal.
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Termine und Tickets
Jesuitenkirche Innsbruck
Adresse: Karl‑Rahner‑Platz 1, 6020 Innsbruck
Kapazität: bis 700 Sitzplätze
Beschreibung: Barockkirche, geistliche Musikreihen und Orgelkonzerte.
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Termine und Tickets
Pfarrkirche Mariahilf
Adresse: Dr. S. Epp‑Weg 1, 6020 Innsbruck
Kapazität: bis 500 Personen
Beschreibung: Kammermusik, Gottesdienste und barocke Konzerte.
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Termine und Tickets
Tiroler Landestheater
Adresse: Rennweg 2, 6020 Innsbruck
Kapazität: Großes Haus 750, Kammerspiele 220
Beschreibung: Bühnen für Schauspiel, Oper und Ballett.
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Termine und Tickets
Tivoli Stadion Tirol
Adresse: Olympiastraße 10a, 6020 Innsbruck
Kapazität: 17 400
Beschreibung: Konzerte, Events, große Open-Airs.
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Termine und Tickets
TIWAG Arena
Adresse: Olympiastraße 10, 6020 Innsbruck
Kapazität: 3 200
Beschreibung: Eissport- und Konzerthalle.
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Termine und Tickets
Ursulinensäle Innsbruck
Adresse: Innrain 7, 6020 Innsbruck
Kapazität: bis 800 Personen
Beschreibung: Zentrale Säle für Kammermusik, Tagungen und Kulturveranstaltungen.
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Termine und Tickets
FoRum Rum
Adresse: Kirchstraße 15, 6063 Rum
Kapazität: 700
Beschreibung: Modernes Kultur- und Kongresszentrum am Stadtrand.
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Termine und Tickets
Weekender Club
Adresse: Maria-Theresien-Str. 11, 6020 Innsbruck
Kapazität: 350
Beschreibung: Indie-Club, Special Events, Internationales Musikspektrum.
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Termine und Tickets
Innsbruck Veranstaltungsorte Teil 2/2 – Stand: Oktober 2025
Clam Rock 2026 03. Juli 2026
Burg Clam, Sperken 1, 4352 Klam (Bezirk Perg), Oberösterreich, Österreich.
Arbeiterkammer Oberösterreich
- Alice Cooper
- Foreigner
- Manfred Mann's Earth Band
- Colosseum ft. Chris Farlowe, Clem Clempson, Mark Clarke
- Clearwater Creedence Revival
Vor der idyllischen Burg Clam wird auch 2026 wieder gerockt – nächstes Jahr mit niemand geringeren als ALICE COOPER: mit seinen Hits wie „Poison“ oder „School’s Out“, wird er die Bühne zum Beben bringen. Ein Hitfeuerwerk vom Feinsten liefern FOREIGNER mit ihren legendären Klassikern wie „I Want to Know What Love Is“ und „Cold as Ice“. Mit MANFRED MANN’S EARTH BAND geht es hochkarätig weiter, wenn es wieder heißt „Blinded by the Light“. Die britische Blues- und Jazzrockband COLOSSEUM ist auch am Start und mit dabei sind Chris Farlowe (lead vocals), Clem Clempson (guitars & vocals) und Mark Clarke (bass & vocals), die schon seit 1969 / 1970 Teil der Band sind. Bei der kultigen Coverband CLEARWATER CREEDENCE REVIVAL ist es unmöglich nicht mitzugrooven und zu tanzen.
Schwarzweiß – Austropop & Dialektpop aus Österreich
Einleitung & Überblick
Schwarzweiß ist ein österreichisches Musikduo, bestehend aus Viktoria Schmidt und Michael Zsifkovits. Seit den frühen 2020er-Jahren stehen sie für modernen Austropop, emotionale Songs und originelle Dialektmusik.
Offizielle Facebookseite
Biografie & Geschichte
Schwarzweiß entstand nach längerer Zusammenarbeit und zahlreichen Auftritten im In- und Ausland. Im Sommer 2020/2021 entschließen sich Viktoria und Michael, als Duo eigene Songs zu schreiben und mit authentischen österreichischen Texten die Austropop-Szene neu zu beleben. Nach fast 300 Konzerten und zwei Tourneen zählen sie inzwischen zu gefragten Acts – sowohl auf Bühnen als auch als Hochzeits- und Eventmusiker.[web:40][web:42]
Gründungsjahr & Herkunft
Schwarzweiß wurde 2020/2021 gegründet. Die beiden Musiker stammen aus dem Burgenland und stecken viel ihrer regionalen Identität in Texte und Performance.[web:49]
Musikstil & Einflüsse
Die Musik vereint modernen Austropop, Singer-Songwriter-Elemente und klassische Pop-Arrangements. Hauptthemen sind Liebe, Freundschaft und Lebensfreude, oft in burgenländischem Dialekt und mit stimmungsvollen Melodien.[web:41][web:44][web:55]
Diskografie
- Herzensmensch (Album, 2023)
- Kind (Album, 2021)
- Wunder (Album, 2021)
- Aufwiedersehn (Album, 2020)
- Singles und EPs: „I Wü Di“ (2024), „Herzensmensch“ etc.
- Spotify, Apple Music
Bandmitglieder & Besetzung
- Viktoria Schmidt – Vocals, Texte
- Michael Zsifkovits – Vocals, Gitarre, Produktion
Das Duo wird bei Live-Auftritten gelegentlich von weiteren Musikern unterstützt.[web:41][web:42]
Texte & Themen
Schwarzweiß besingen typisch österreichische Alltagssituationen, Liebe, Beziehungen, Identität und Humor. Die Songs zeichnen sich durch Dialekt, Authentizität und gefühlvolle Botschaft aus. Besonders beliebt: „I wü di“.[web:50][web:55]
Live-Auftritte & Tourneen
Das Duo hat in den vergangenen zwei Jahren rund 300 Live-Shows im In- und Ausland gespielt, darunter sowohl Bühnen- als auch Hochzeitsevents.[web:40][web:41]
Auszeichnungen & Erfolge
Konzertauftritte vor mehreren tausend Zuschauer:innen, Finalauftritte bei Hochzeits- und Musikercontests und Chartplatzierungen auf Streaming-Diensten.
Kulturelle Bedeutung & Einfluss
Schwarzweiß prägt mit burgenländischem Dialekt-Austropop das neue Bild regionaler österreichischer Popmusik. Das Duo steht für Authentizität, musikalische Vielfalt und hohe Bühnenpräsenz.
Trivia & interessante Fakten
- Über 2000 verkaufte Alben und mehrere digitale Veröffentlichungen
- Oft gebucht als „Wedding Singer“ und Event-Duo
- Mitglieder schreiben alle Songs selbst.[web:51][web:55]
Zitate & Sprüche
„Wir sind Schwarzweiß – Musik mit Herz aus dem Burgenland.“
„Noch Fragen? #thisisus #musikausösterreich #austropop #weddingsinger“
Medien & Rezeption
- Presseberichte: MeinBezirk.at
- Interviews und Beiträge auf Facebook
- Offizielle Musikvideos auf YouTube
Diskografie & Werke im Überblick
| Jahr | Album / Single |
|---|---|
| 2020 | Aufwiedersehn |
| 2021 | Wunder, Kind |
| 2023 | Herzensmensch |
| 2024 | I Wü Di (Single) |
TV-Sendungen, Videos, Radiobeiträge, Konzertaufnahmen
Links zu Suchmaschinen und aktuellen Inhalten
🎵 15 aktuelle Meldungen · Österreich
https://youtu.be/ddcAUc08jm0
```
Gery Seidl – Künstlerpräsentation
Österreichischer Kabarettist, Schauspieler, Musiker und Autor
Einleitung und Überblick
Gery Seidl (* 11. Mai 1975 in Wien) zählt zu den erfolgreichsten und beliebtesten Kabarettisten Österreichs. Der ehemalige Hochbau-Ingenieur und Bauleiter wechselte nach einer parallelen Schauspielausbildung bei Herwig Seeböck endgültig auf die Bühne. Seit seinem Solo-Debüt 2008 füllt er Säle in ganz Österreich mit Programmen voller Beobachtungsgabe, Wiener Schmäh, Optimismus und präziser Pointen. Neben dem Kabarett ist er als Schauspieler (u. a. Hauptrolle im Kinofilm Aufputzt is’ 2025), Musiker (Band Austrotop) und Autor tätig. Seine Programme sind regelmäßig ausverkauft, er ist fester Bestandteil von ORF- und Puls-4-Formaten und gilt als einer der prägendsten Unterhaltungskünstler der Gegenwart.
Biografie und Geschichte
Gery Seidl wuchs in Höflein an der Donau (Niederösterreich) auf. Nach der HTL-Matura im Hochbau und dem Bundesheer arbeitete er rund zehn Jahre als Bauleiter in der Bauwirtschaft – unter anderem an Großprojekten wie dem Dianabad und der Strabag-Konzernzentrale. Parallel nahm er Schauspielunterricht bei Herwig Seeböck. 2003 betrat er mit Gerhard Walter als Duo „Walter/Seidl“ die Kabarettbühne. 2008 startete er seine Solokarriere und gab den Bauleiter-Job endgültig auf. Seitdem tourt er mit wechselnden Soloprogrammen durch Österreich und Deutschland.
Gründungsjahr und Herkunft
Geboren am 11. Mai 1975 in Wien, aufgewachsen in Höflein an der Donau. Professionelle Kabarettkarriere ab 2003 (Duo), Solo seit 2008. Kein klassisches Bandgründungsjahr – er tritt als Solo-Künstler bzw. mit der Band Austrotop auf.
Musikstil und Einflüsse
Als Musiker bewegt sich Gery Seidl im Bereich Austropop und unterhaltsamer österreichischer Popmusik. Mit der Band Austrotop interpretiert und spielt er österreichische Pop-Titel. In seinen Kabarettprogrammen integriert er häufig musikalische Einlagen, Lieder und Song-Parodien. Einflüsse stammen aus der österreichischen Kabarett- und Liedermachertradition sowie aus dem klassischen Austropop.
Diskografie / Werke
Hauptsächlich Live-Mitschnitte seiner Kabarettprogramme auf CD und DVD sowie musikalische Beiträge:
- Live-CDs und DVDs zu den Programmen Wegen Renovierung offen, Bitte. Danke, Sonntagskinder, HOCHTiEF, beziehungsWEISE u. a.
- Musikalische Veröffentlichungen mit Austrotop und Einzeltracks (u. a. auf Spotify und Apple Music verfügbar).
- Buch: Wegen Renovierung offen – weil Leben is Baustelle (2017).
Diskografie und Werke im Überblick
| Werk / Programm | Jahr (ca.) | Art | Bemerkung |
|---|---|---|---|
| Wegen Renovierung offen | 2008 | Soloprogramm + Buch | Debut-Solo, Österreichischer Kabarettförderpreis |
| Spaghetti mit Ohne | 2010 | Soloprogramm | |
| Gratuliere! / Total Spezial | 2012 | Solo + Best-Of | |
| Bitte. Danke | 2014 | Soloprogramm | Salzburger Stier 2016 |
| Sonntagskinder | 2017 | Soloprogramm | |
| HOCHTiEF | 2019 | Soloprogramm + DVD | |
| beziehungsWEISE | 2023 | Soloprogramm | Aktuelles Hauptprogramm |
| Aufputzt is’ | seit ca. 2010 / Film 2025 | Weihnachtskabarett + Kinofilm | Hauptdarsteller im Film |
| Eine Runde Seidl | 2024–2026 | Best-Of / Sommer-Special | Höhepunkte aus dem Gesamtwerk |
Bandmitglieder und Besetzung
Als Kabarettist tritt Gery Seidl überwiegend solo auf. Musikalisch ist er mit der Band Austrotop aktiv. Bei größeren Produktionen und im Film arbeitet er mit festen Teams (Regie u. a. Thomas Mraz, Produzenten wie Florian Gebhardt). Im Film Aufputzt is’ spielte er an der Seite von Roland Düringer, Marlene Morreis, Erika Mottl u. a.
Texte und Themen
Zentrale Themen sind der Alltag, Beziehungen, Familie, Baustelle und Beruf, das Älterwerden, gesellschaftliche Beobachtungen und der österreichische Charakter (Grant, Augenzwinkern, Optimismus). Seine Texte zeichnen sich durch präzise Beobachtung, Selbstironie, Wärme und spitze Pointen aus – oft mit dem Leitmotiv „Leben is Baustelle“.
Live-Auftritte und Tourneen
Regelmäßige Tourneen durch ganz Österreich (Orpheum Wien, Posthof Linz, Kasematten Graz, Stadtsäle, Open-Airs). Programme sind meist über lange Zeiträume ausverkauft. 2024–2026 läuft das Best-Of „Eine Runde Seidl“ sowie das aktuelle Programm „beziehungsWEISE“. Weihnachtsprogramm „Aufputzt is’“ ist seit vielen Jahren ein Publikumsmagnet und wurde 2025 verfilmt.
Auszeichnungen und Erfolge
- 2003: Grazer Kleinkunstvogel, Kärntner Kleinkunstdrachen, Münchner Kabarett Kaktus (mit Gerhard Walter)
- 2005 & 2008: Österreichischer Kabarettförderpreis
- 2014: KURIER „Die Besten der Besten“
- 2016: Salzburger Stier
- 2021: Ybbser Spaßvogel
- 2025: Kinofilm Aufputzt is’ – einer der erfolgreichsten österreichischen Filme des Jahres (Platz 2 der erfolgreichsten Austrofilme aller Zeiten laut Berichten)
- Dauerhaft ausverkaufte Programme und hohe TV-Präsenz
Kulturelle Bedeutung und Einfluss
Gery Seidl steht für modernes, bodenständiges österreichisches Kabarett mit breiter gesellschaftlicher Anschlussfähigkeit. Er verbindet Unterhaltung mit leiser Gesellschaftskritik und macht Alltagsbeobachtungen zum Erlebnis. Durch den Wechsel vom Bauleiter zum Vollzeit-Künstler verkörpert er den „zweiten Bildungsweg“ und inspiriert viele. Sein Weihnachtsfilm hat dem Genre der österreichischen Weihnachtskomödie neuen Schwung gegeben.
Trivia und interessante Fakten
- Arbeitete parallel zur Schauspielausbildung noch als Bauleiter, bis die Termine nicht mehr vereinbar waren.
- Letzte große Baustelle: Konzernzentrale der Strabag.
- Schauspiellehrer Herwig Seeböck – im Film Aufputzt is’ spielt dessen Witwe Erika Mottl eine Rolle (persönlicher Kreis-Schluss).
- Feierte 2025 seinen 50. Geburtstag und fühlt sich fitter als mit 40.
- Neues Hobby: Golf.
- Unterstützt zahlreiche soziale Projekte (Lichtblickhof, Caritas, Licht ins Dunkel u. a.).
- Selbstbeschreibung: „Optimist“ und „Momentensammler“.
Aussagen / Sprüche
- „Auch wenn man sich selbst zu ernst nimmt, in drei Generationen weiß kein Mensch mehr, wer du warst. Also schau einfach, dass du keinen Scherbenhaufen hinterlässt und dass du was erleben darfst.“
- „Leben is Baustelle.“
- „Wenn es menschelt, wird’s interessant. Und genau das ist die Basis für ein Kabarettprogramm.“
- „Der Österreicher hat das nie erlernt, wir können mit dem Scheitern nicht umgehen. Unser Motto ist meistens: vorsichtig einatmen und ja nicht auffallen.“
- Über den Film: „Wir brauchen das wie einen Bissen Brot.“
Medien und Rezeption
Gery Seidl gilt als einer der zuverlässigsten Publikumsmagnete des österreichischen Kabaretts. Presse und Publikum loben seine Authentizität, Wärme und Pointensicherheit. Der Kinofilm Aufputzt is’ wurde als herzerwärmende Weihnachtskomödie gefeiert und erzielte große Kassenerfolge. Regelmäßige Gastauftritte in Talk- und Comedy-Formaten unterstreichen seine mediale Präsenz.
TV-Sendungen, Videos, Radiobeiträge, Konzertaufnahmen
- TV-Stammgast: Was gibt es Neues? (ORF), Kabarettgipfel, Die Tafelrunde, Fakt oder Fake, Bist du deppert!, Sehr witzig?!, Cooking Comedians u. v. m.
- Kinofilm: Aufputzt is’ (2025, Hauptrolle)
- Weitere Filmrollen: u. a. Griechenland (2023), Mutig in die neuen Zeiten, Die Gipfelzipfler
- Zahlreiche Kabarett-Mitschnitte und Interviews auf YouTube und ORF
- Radio: Ö3 („Walek wandert“), Ö1 u. a.
Weblink
- Offizielle Website: www.geryseidl.at
Links zu Sozialen Medien und Plattformen
- Facebook: facebook.com/GerySeidl (bzw. offizielle Seite)
- Instagram: Suche „Gery Seidl“
- YouTube: YouTube-Suche Gery Seidl
- TikTok: Suche „Gery Seidl“
- Twitter/X: Suche „Gery Seidl“
- Spotify: Gery Seidl auf Spotify
- Apple Music: Gery Seidl auf Apple Music
- IMDb: Gery Seidl auf IMDb
Musik, Interviews, Berichte und relevanter Content
- Offizielle Website mit Terminen, Shop (CDs, DVDs, Buch) und Videos
- Aktuelle Interviews: Kurier, Heute.at, Ö3 „Walek wandert“, OE1
- Wikipedia: Gery Seidl
- Österreichisches Kabarettarchiv: Biografie-Eintrag
Suchlinks zu aktuellem Content
- Google: Gery Seidl
- Google Bilder: Google Bilder
- YouTube: YouTube
- Spotify: Spotify
- Apple Music: Apple Music
- Twitter/X: X-Suche
- Instagram: Instagram-Suche
- TikTok: TikTok-Suche
- Offizielle Website: geryseidl.at
Stand der Recherche: öffentliche Quellen (Wikipedia, geryseidl.at, Kabarettarchiv, aktuelle Medienberichte 2025/2026). Für aktuelle Termine und Neuerscheinungen immer die offizielle Website prüfen.
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Farce
Farce ist das Soloprojekt der Wiener Musikerin und Produzentin Veronika König. Sie verbindet elektronischen Noise, Synthpop und Indie mit sehr persönlichen, empowernden Texten und queerer Perspektive. Farce trat auf renommierten Festivals in Österreich und Europa auf und ist Teil der queeren Musikszene. 2024 brachte neue Tracks, genreübergreifende Kooperationen und Social-Media-Aktivitäten. Ihre Liveshows sind bekannt für Sound-Experimente und visuelle Offenheit.
YouTube | Soundcloud | Instagram | Facebook | Google | Google Bilder
- Webseiten für österreichische Musik & Austropop:
mica – music austria (Branchen- und Szenemagazin, News, Förderinfos, Interviews)
AustrianCharts.at (Hitparaden, Bestenlisten, Musik-Reviews, Forum, News)
Austro-Pop.at (Austropop-News, CD-Tipps, Bandinfos, Playlists)
austropopzeitreise.at Die Austro-Pop Zeitreise Fürstenfeld multimedialen Streifzug durch über acht Jahrzehnte österreichischer Musikgeschichte.
SR-Archiv österreichischer Popularmusik (umfangreiche Musikdatenbank & Festivalinfos)
Rock Antenne Österreich (Rockmusik, Konzerttermine, österreichische Bands)
MeinBezirk.at Thema Austropop (Regionales Musikgeschehen, News, Events)
https://ifpi.at/
Verband der Österreichischen Musikwirtschaft
https://www.youtube.com/@austropopforever
Austropop Forever, die einzig wahre Austropop Brand & die einzig wahre Austropop Playlist:
mit Austria 3, Rainhard Fendrich, Wolfgang Ambros, Georg Danzer, Reinhard Mey, Peter Cornelius, Stefanie Werger, Ludwig Hirsch, Joesi Prokopetz, Marianne Mendt, Klaus Eberhartinger, EAV (Erste Allgemeine Verunsicherung), Falco, Gert Steinböck, Hubert von Goisern, Reinhold Bilgeri, Wilfired, Willi Resetarits, André Heller, Carl Peyer, Döf, Ernst Molden,S.T.S, Tom Pettings Herzattacken, Hansi Dujmic, Johann K., Minisex, Ostbahn Kurti, Chefpartie,
sowie Austropop-Artists der neuen Generation: Edmund, Ina Regen, folkshilfe, Granada, Pizzera & Jaus, Popwal, Seiler und Speer, Solo zu Viert, Voodoo Jürgens, Wanda, Josh, Bilderbuch, matakustix, Krautschädl, 5/8erl in Ehren,
Diese und viele weitere Austropop Schmankerln wollen wir euch näher bringen, zudem über die österreichische Musikszene auf dem Laufenden halten und vor allem wollen wir Euch unterhalten!
podkastl
Webseite austropop-schmankerl.at
facebook.com/austropop.forever
Printmagazine & Fachzeitschriften:
Österreichische Musikzeitschrift - ÖMZ (Printmagazin, Forschung, Konzertkritik)
Musikzeitschriften Österreich (Übersicht, Periodika, Historie)
Wikipedia: Österreichische Musikzeitschrift (Infos & Geschichte)
Hintergrundberichte & Popkulturmagazine:
News.at: 50 Jahre Austropop (Geschichte, Interviews, Porträts)
Musikmagazin: STS (Bandporträts und Musikjournalismus)
Radio-Sender & Musikprogramme:
Austropop Webradio (laut.fm / radio.at)
Arabella Austropop Radio Live Stream
Radio Rot Weiss Rot (österreichische Musik-Hits)
Austrian Charts Hitparaden Radio
Radioliste Österreich – 500+ Sender
Hits of Austria – Radioplayer Österreich
Wikipedia: Hörfunksender in Österreich
TV-Sendungen & Musikformate:
Georg Danzer - Nur a klana Bua im Winter
https://on.orf.at/video/14298099/nur-a-klana-bua-im-winter
Ambros: Kulturgut, Rockstar & lebende Legende
https://on.orf.at/video/14298098/dok-1-ambros
Es lebe der Austropop! – ORF III
Starnacht - Best of Austropop – ORF 2
Weltberühmt in Österreich – 50 Jahre Austropop
Austropop-Legenden – Episodenguide
Melodie TV – Musiksendungen & Konzerte
Podecasts
neuer Podecast auf cba.media
Wolfgang Ambros-abseits von Schifoan und Zwickt’s mi
https://cba.media/335929
1. Politische & Gesellschaftskritische Sprüche
Diese Sprüche drückten Unmut über das Establishment, die "Alten" oder die politische Lage aus.
-
"I sags eich offn und frei, mir san des scheiß System!"
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Herkunft: Aus dem Song "System" von Schmetterlinge (1977).
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Bedeutung & Kontext: Dies war eine der direktesten und radikalsten Aussagen im Austropop. Es war eine klare Kampfansage an die politischen und gesellschaftlichen Strukturen der späten 70er Jahre und wurde auf Demos und bei Protesten skandiert. Es war der Soundtrack einer unzufriedenen, politisierten Jugend.
-
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"Es wird Zeit, dass sich was dreht, mir hab'n die alte Welt nicht mehr gern!"
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Herkunft: Aus dem Song "Neue Welt" von Erste Allgemeine Verunsicherung (EAV) (1983).
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Bedeutung & Kontext: Weniger aggressiv als "System", aber ebenso Ausdruck einer Generation, die Veränderung forderte. Es war ein optimistischerer Aufruf zum Umbruch, der viele junge Menschen ansprach.
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"Weil i a Mensch bin, und net nur a Nummer, a Zifferl im System."
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Herkunft: Aus Wolfgang Ambros' Mega-Hit "Schifoan" (1979). Oft übersehen, weil der Song als reine Ski-Hymne gefeiert wird.
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Bedeutung & Kontext: Mitten im scheinbar unpolitischen Partysong steckt diese Zeile, die den Wunsch nach Individualität und den Widerstand gegen die Vermassung und Bürokratie ("a Nummer") ausdrückt. Ein typisch ambroserischer, melancholischer Tiefgang.
-
Hier eine umfangreiche Liste österreichischer Jazzmusiker, geordnet nach Generationen und Instrumenten, von den Pionieren bis zur Gegenwart. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, nennt aber die wichtigsten und einflussreichsten Persönlichkeiten.
Pioniere & Gründerväter (ab 1940/50er Jahre)**
Diese Musiker legten den Grundstein für die österreichische Jazzszene nach dem Krieg.
* **Karl "Bumi" Fian** (Gitarrist) – Eine absolute Legende, Gründer des "Wiener Hot Club".
* **Hans Salomon** (Saxophonist, Klarinettist) – Pionier des Modern Jazz, spielte mit Fatty George.
* **Fatty George** (eig. Franz Georg Pressler) (Altsaxophonist, Klarinettist) – Schlüsselfigur, machte modernen Jazz (Bebop) populär.
* **Joe Zawinul** (Pianist, Keyboarder, Komponist) – Weltstar, begann in Wien bei Fatty George, später Mitbegründer von **Weather Report** und Schöpfer von "Birdland".
* **Rudolf Hansen** (Bassist) – Einer der ersten modernen Jazz-Bassisten Österreichs.
* **Ötschi Auer** (Schlagzeuger) – Sehr gefragter Schlagzeuger der frühen Szene.
---
Die "Klassische Moderne" & Hardbop-Ära (ab 1960/70er Jahre)**
Diese Generation prägte den Jazz in Österreich für Jahrzehnte und etablierte einen eigenständigen Sound.
* **Eric Kleinschuster** (Posaunist, Bandleader) – **Eine absolute Schlüsselfigur.** Gründer der ORF-Bigband, bedeutender Bandleader und Pädagoge.
* **Hans Koller** (Saxophonist) – Wichtiger Pionier des Free Jazz und der improvisierten Musik.
* **Friedrich Gulda** (Pianist) – Der klassische Weltstar, der sich leidenschaftlich dem Jazz widmete und die Grenzen zwischen den Genres einriss.
* **Mathias Rüegg** (Pianist, Komponist, Bandleader) – Gründer und Mastermind des **Vienna Art Orchestra**, einer der kreativsten Köpfe des europäischen Jazz.
* **Wolfgang Puschnig** (Altsaxophonist) – Langjähriger Solist des Vienna Art Orchestra, auch in vielen anderen Projekten (z.B. **NEW YORK WINDOWS**).
* **Harry Pepl** (Gitarrist) – Innovativer Gitarrist, der früh Weltmusik-Elemente einfließen ließ.
* **Adi Weiss** (Trompeter) – Stilprägender Trompeter und langjähriges Mitglied des Vienna Art Orchestra.
* **Heinz von Hermann** (Saxophonist) – Einflussreicher Saxophonist und Komponist.
---
Die Avantgarde & "Wiener Klangschule" (ab 1980/90er Jahre)**
Diese Musiker entwickelten den unverwechselbaren, klangfokussierten und oft intellektuellen "Wiener Sound".
* **Franz Koglmann** (Trompeter, Flügelhornist, Komponist) – Hochintellektueller Stilist zwischen Jazz, Zweiter Wiener Schule und Chanson.
* **Wolfgang Muthspiel** (Gitarrist, Komponist) – International erfolgreich, bekannt für seinen lyrischen, klaren Sound auf akustischer und elektrischer Gitarre.
* **Christian Muthspiel** (Posaunist, Komponist) – Bruder von Wolfgang, verbindet Jazz mit Neuer Musik und Elektronik.
* **Lea Petra** (Sängerin) – Einzigartige, ausdrucksstarke Stimme im Spannungsfeld von Jazz, Chanson und Avantgarde.
* **Boris Petrowitsch** (Saxophonist) – Wichtige Figur in der experimentellen Szene.
---
Etablierte Meister & Stilbildner der Gegenwart (ab 1990/2000er)**
Diese Musiker sind die heutige Generation von Weltformat, die die Szene international vertreten.
* **Georg Breinschmid** (Bassist, Komponist) – Virtuose, der Jazz mit Wiener Schrammelmusik und Humor auf geniale Weise verbindet.
* **Clemens Wenger** (Pianist, Komponist) – Filigraner und cineastischer Komponist (Projekt **AVÁ**, Trio).
* **Shiraz** (Trio um Clemens Salesny, Saxophon) – Führende Akustik-Jazzformation mit kraftvollem, melodischem Sound.
* **Berndt Luef** (Klarinettist, Saxophonist) – Bekannt für seine humorvollen und virtuosen Duos mit Rudi Mahall.
* **Peter Herbert** (Bassist) – International gefragter Bassist mit unverwechselbarem Sound.
* **Oliver Steger** (Pianist, Komponist) – Vielseitiger Pianist und Komponist mit eigenem Trio.
* **Mario Rom** (Trompeter) – Energiegeladener Trompeter und Bandleader der Gruppe **TRIGGER**.
* **Lukas Kranzelbinder** (Bassist, Komponist) – Junger, vielseitiger Musiker mit Projekten wie **SHIRLEY HAZZARD** und **LUKAS KUBI**.
* **David Helbock** (Pianist, Komponist) – Extrem kreativer und virtuoser Pianist mit unkonventionellen Projekten (z.B. **David Helbock's Random/Control**).
---
**Saxophon:**
* Klaus Dickbauer
* Herbert Joos
* Robert Bachner
* Karlheinz Miklin („Miki“)
**Posaune:**
* Robert Politzer
* Christian Radovan
**Gitarre:**
* Martin Spitzer
* Peter O'Mara (in Österreich aufgewachsen)
* Gernot Krasenbauer
**Piano/Keyboard:**
* Joe Zawinul (siehe Pioniere)
* David Helbock (siehe oben)
* Otmar Binder
usik
**Bass:**
* Johannes Bär
* Werner Feldgrill
**Schlagzeug:**
* Joris Dudli
* Wolfgang Reisinger
* Alex Deutsch
**Gesang:**
* Sandra Pires
* Simone Kopmajer
* Verena Stelzer
Diese Liste zeigt die erstaunliche Dichte und Qualität des österreichischen Jazz. Von Kleinschuster als einem der großen Bandleader und Pädagogen bis hin zu internationalen Stars wie Zawinul und den Muthspiel-Brüdern hat Österreich eine einzigartige und kraftvolle Stimme in der Welt des Jazz.
Locations in Klagenfurt
Alpen-Adria-Universität Klagenfurt
Der Campus der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt dient als vielseitiger Veranstaltungsort für kulturelle Events, Konzerte, Vorträge und Festivals in der österreichischen Kulturszene, mit einem Fokus auf akademische und moderne Musikdarbietungen. Gegründet 1970 als Reformuniversität, hat sich der Campus zu einem Zentrum für internationale Zusammenarbeit entwickelt. Betreiber ist die Universität Klagenfurt. Generelle Öffnungszeiten: Campus rund um die Uhr zugänglich, Events abhängig. Größe: Variabel, große Auditorien für bis zu 500 Personen, offene Flächen für Tausende. Besonderheiten: Nähe zum Wörthersee, internationale Studentenveranstaltungen, moderne Infrastruktur für Konferenzen und Konzerte.
Anschrift: Universitätsstraße 65-67, 9020 Klagenfurt am Wörthersee
Telefon: +43 463 2700
Website Google Maps Termine & Tickets
BKS 3er Bankgruppe
Die BKS 3er Bankgruppe in Klagenfurt verfügt über einen Saal, der für Konzerte, kulturelle Veranstaltungen und Musikdarbietungen aus der österreichischen Szene genutzt wird, mit einem Schwerpunkt auf klassische und zeitgenössische Musik. Gegründet 1922 als Kärntner Kredit- und Wechselbank, wurde sie 1928 zur Bank für Kärnten AG und hat sich zu einer internationalen Bank entwickelt. Betreiber ist die BKS Bank AG. Generelle Öffnungszeiten: Bankzeiten Mo-Fr 08:00-15:00 Uhr, Events abhängig. Größe: Saal für ca. 200-300 Personen, Sitzplätze anpassbar. Besonderheiten: Elegantes Bankambiente, Integration in kulturelle Initiativen, Veranstaltungen wie Zonta-Konzerte, nachhaltige Bankpolitik.
Anschrift: St. Veiter Ring 43, 9020 Klagenfurt am Wörthersee
Telefon: +43 463 5858-0
Website Google Maps Termine & Tickets
Burghof
Der Burghof ist ein historischer Open-Air-Veranstaltungsort für klassische Konzerte, Kammerkonzerte und kulturelle Events in der österreichischen Szene, Teil des Klassik in Klagenfurt Festivals. Geschichte: Barocker Hof aus dem 16. Jahrhundert, dient seit Langem als Kulturort. Betreiber: Stadt Klagenfurt und Klassik in Klagenfurt Verein. Generelle Öffnungszeiten: Event-abhängig, hauptsächlich Sommer samstags um 11:00 Uhr. Größe: Ca. 500 Sitzplätze im Hof. Besonderheiten: Atmosphärische Burgumgebung, Auftritte internationaler Virtuosen, intime Akustik.
Anschrift: Burggasse 8, 9020 Klagenfurt am Wörthersee
Telefon: +43 463 537 537
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Campus der Alpen-Adria Universität
Der Campus der Alpen-Adria Universität ist ein dynamischer Ort für kulturelle Veranstaltungen, Konzerte und interdisziplinäre Events in der österreichischen Kulturszene. Als Erweiterung der Universität, gegründet 1970, fördert er Wissensaustausch. Betreiber: Universität Klagenfurt. Generelle Öffnungszeiten: 24/7, Events abhängig. Größe: Große Hallen für Hunderte, offene Bereiche für Festivals. Besonderheiten: Moderne Architektur, Seeblick, Studenteninitiativen für Musik und Kunst.
Anschrift: Universitätsstraße 65-67, 9020 Klagenfurt am Wörthersee
Telefon: +43 463 2700
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Custo Club
Der Custo Club ist ein Nachtclub für elektronische Musik, DJ-Sets und Party-Events in der österreichischen Clubszene, mit Fokus auf Techno, House und Dance. Als exklusiver Nightclub, gegründet als Teil der Babylon-Gruppe, bietet er ein einzigartiges Ambiente. Betreiber: Babylon Exclusive Nightclubs. Generelle Öffnungszeiten: Abends bis nachts, Fr-Sa bis 04:00 Uhr. Größe: Intimer Clubraum für 200-300 Personen, Stehplätze dominant. Besonderheiten: Themenabende, Champagner-Lounges, schöne Atmosphäre mit internationalem Flair, Getränkevielfalt.
Anschrift: Freyenthurn 1, 9020 Klagenfurt am Wörthersee
Telefon: +43 463 210015
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Dom zu Klagenfurt
Der Dom zu Klagenfurt ist ein sakraler Ort für klassische Konzerte, Orgelmusik, Gospel und Choraufführungen in der österreichischen Kulturszene. Geschichte: Erbaut im 16. Jahrhundert als Kathedrale St. Peter und Paul. Betreiber: Dompfarre Klagenfurt. Generelle Öffnungszeiten: Täglich 08:00-18:00 Uhr, Konzerte abends. Größe: Ca. 500-800 Sitzplätze im Kirchenschiff. Besonderheiten: Historische Akustik, barocke Innenausstattung, Weihnachts- und Osterkonzerte, spirituelle Atmosphäre.
Anschrift: Domplatz 1, 9020 Klagenfurt am Wörthersee
Telefon: +43 463 54940
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Gemeindezentrum St. Ruprecht
Das Gemeindezentrum St. Ruprecht ist ein lokaler Venue für Kleinkunst, Konzerte und kulturelle Treffen in der österreichischen Szene, mit Fokus auf Gemeinschaftsmusik. Geschichte: Als Community-Zentrum seit Jahrzehnten etabliert. Betreiber: Stadt Klagenfurt. Generelle Öffnungszeiten: Event-abhängig. Größe: Kleine Halle für 100-200 Personen, flexible Sitz/Steh. Besonderheiten: Lokale Veranstaltungen, Tanzabende, Liederabende (ohne Volksmusik), barrierefreier Zugang.
Anschrift: Kinoplatz 3, 9020 Klagenfurt am Wörthersee
Telefon: +43 463 537 537
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Goethepark
Der Goethepark ist ein grüner Open-Air-Park für Festivals, Open-Air-Konzerte und kulturelle Events in der österreichischen Szene, wie World Bodypainting Festival. Geschichte: Zentraler Park seit dem 19. Jahrhundert. Betreiber: Stadt Klagenfurt. Generelle Öffnungszeiten: Immer offen. Größe: 10 Hektar, Platz für Tausende Stehplätze. Besonderheiten: Urbane Oase, Live-Art, Sommerkonzerte, entspannte Atmosphäre.
Anschrift: Goethepark, 9020 Klagenfurt am Wörthersee
Telefon: +43 463 537 0
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Jazzclub Kammerlichtspiele
Der Jazzclub Kammerlichtspiele ist ein intimer Spot für Jazzkonzerte, Theater und Gastspiele in der österreichischen Szene, inklusive Fem*Jam Sessions. Geschichte: Etablierter Club seit den 1980er Jahren. Betreiber: Kammerlichtspiele Verein. Generelle Öffnungszeiten: Event-abhängig, abends. Größe: Kleine Bühne für 100-200 Plätze. Besonderheiten: Kindertheater, diverse Programme, gemütliches Ambiente, Fokus auf Jazz und Improvisation.
Anschrift: Adlergasse 1, 9020 Klagenfurt am Wörthersee
Telefon: +43 463 513513
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Konzerthaus Klagenfurt
Das Konzerthaus Klagenfurt ist ein kulturelles Zentrum für klassische Konzerte, Orchesteraufführungen und zeitgenössische Musik in der österreichischen Szene, mit ca. 170 Events jährlich. Gegründet 1962, etabliert als nationales Venue. Betreiber: Stadt Klagenfurt. Generelle Öffnungszeiten: Kasse Mo-Fr 10:00-18:00 Uhr, Events abends. Größe: 600 Sitzplätze, begrenzte Stehplätze. Besonderheiten: Exzellente Akustik, Kronleuchter, moderne Technik, Chor- und Kammermusik.
Anschrift: Mießtaler Straße 8, 9020 Klagenfurt am Wörthersee
Telefon: +43 463 537 5545
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Messe-Arena 5
Die Messe-Arena 5 ist eine elegante Halle für Konzerte, Festivals und kulturelle Events in der österreichischen Szene, mit Fokus auf Rock, Pop und Kabarett. Teil der Kärntner Messen seit den 1960er Jahren. Betreiber: Klagenfurter Messe Betriebsgesellschaft mbH. Generelle Öffnungszeiten: Event-abhängig. Größe: 2.800 Sitzplätze oder 5.000 Stehplätze, 3.000 m² Fläche. Besonderheiten: Holzvertäfelung, verdunkelbar, vielseitig für Kongresse, Bälle, moderne Beleuchtung und Akustik.
Anschrift: Messeplatz 1, 9020 Klagenfurt am Wörthersee
Telefon: +43 463 56800-0
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Messe Centrum 5
Das Messe Centrum 5 ist eine multifunktionale Halle für Messen, Konzerte und Events in der österreichischen Kulturszene, ähnlich zur Arena 5. Als Teil des Messezentrums, etabliert seit 1950er Jahren. Betreiber: Klagenfurter Messe Betriebsgesellschaft mbH. Generelle Öffnungszeiten: Event-abhängig. Größe: Ca. 3.000 m², flexibel für 2.000-5.000 Besucher. Besonderheiten: Zentrale Lage, Parkplätze, technische Ausstattung für Musikshows, Integration in internationale Branchenevents.
Anschrift: Messeplatz 1, 9020 Klagenfurt am Wörthersee
Telefon: +43 463 56800-0
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Messegelände Klagenfurt
Das Messegelände Klagenfurt ist ein umfassendes Areal für große Konzerte, Festivals und kulturelle Messen in der österreichischen Szene. Geschichte: Seit den 1950er Jahren als Messeort. Betreiber: Klagenfurter Messe Betriebsgesellschaft mbH. Generelle Öffnungszeiten: Event-abhängig. Größe: Über 50.000 m², für Zehntausende Besucher. Besonderheiten: Außengelände für Open-Air, Parkplätze, internationale Events, Nachhaltigkeitsinitiativen.
Anschrift: Messeplatz 1, 9020 Klagenfurt am Wörthersee
Telefon: +43 463 56800-0
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Messezentrum Klagenfurt
Das Messezentrum Klagenfurt ist das Herzstück für Konzerte, Kongresse und kulturelle Veranstaltungen in der österreichischen Szene, mit über 200 Events jährlich. Gegründet als zentraler Messeort in den 1950er Jahren. Betreiber: Klagenfurter Messe Betriebsgesellschaft mbH. Generelle Öffnungszeiten: Event-abhängig. Größe: Mehrere Hallen für bis zu 10.000 Besucher. Besonderheiten: Moderne Infrastruktur, zentrale Lage, Integration von Gastronomie, Fokus auf Alpen-Adria-Region.
Anschrift: Messeplatz 1, 9020 Klagenfurt am Wörthersee
Telefon: +43 463 56800-0
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Schleppe Arena Klagenfurt am Wörthersee
Die Schleppe Arena ist eine einzigartige Eventhalle für Konzerte, Kabarett und Comedy in der österreichischen Szene, mit Acts wie Die Ärzte. Gegründet 2003 als Teil der Brauerei. Betreiber: Schleppe Brauerei (Brauunion). Generelle Öffnungszeiten: Event-abhängig. Größe: 1.030 m², bis 3.200 Personen flexibel. Besonderheiten: Brauerei-Ambiente mit Sudkesseln, Catering, technische Ausstattung, Freiluftarena.
Anschrift: Schleppe Platz 1, 9020 Klagenfurt am Wörthersee
Telefon: +43 463 42700
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Stadthaus Klagenfurt
Das Stadthaus Klagenfurt ist ein barockes Gebäude für kulturelle Events, Ausstellungen und Konzerte in der österreichischen Szene, mit Galerien und Theater. Geschichte: Barockes Stadthaus aus dem 17. Jahrhundert, dient als Standesamt und Kulturort. Betreiber: Stadt Klagenfurt. Generelle Öffnungszeiten: Mo-Fr 08:00-16:00 Uhr, Events abends. Größe: Säle für 100-300 Personen. Besonderheiten: Alpe-Adria-Galerie, Gewölbegalerie, Theater Sommer, historische Architektur, zentrale Lage.
Anschrift: Neuer Platz 1, 9020 Klagenfurt am Wörthersee
Telefon: +43 463 5370
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Stadttheater Klagenfurt
Das Stadttheater Klagenfurt ist ein führendes Haus für Opern, Musicals, Schauspiele und Konzerte in der österreichischen Kulturszene, mit internationalen Produktionen. Erbaut 1908-1910, Symbol der Klagenfurter Kultur. Betreiber: Stadt Klagenfurt. Generelle Öffnungszeiten: Kasse Mo-Fr 09:00-18:00 Uhr, Sa 09:00-12:00 Uhr. Größe: 512 Sitzplätze. Besonderheiten: Nachhaltige Energie, barrierefrei, akustisch optimiert, 275 Mitarbeiter.
Anschrift: Theaterplatz 4, 9020 Klagenfurt am Wörthersee
Telefon: +43 463 54064
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Strandbad Klagenfurt
Das Strandbad Klagenfurt ist ein sommerlicher Venue für Open-Air-Konzerte und Events am See in der österreichischen Szene. Als größtes Seebad Europas seit den 1920er Jahren. Betreiber: Stadtwerke Klagenfurt. Generelle Öffnungszeiten: Sommer 09:00-20:00 Uhr. Größe: Bis 10.000 Besucher am Strand. Besonderheiten: Sandstrand, Wasserrutschen, Familienkonzerte, entspannte Seeatmosphäre.
Anschrift: Metnitzstrand 2, 9020 Klagenfurt am Wörthersee
Telefon: +43 463 228 228
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Volxhaus
Das Volxhaus (Veranstaltungszentrum Klagenfurt) ist ein non-profit Zentrum für Musik, Theater, Tanz und Kabarett in der österreichischen Szene. Geschichte: Früheres Volkshaus, seit Jahren kulturell genutzt. Betreiber: Non-Profit-Verein mit 50+ Mitgliedern. Generelle Öffnungszeiten: Event-abhängig. Größe: Flexible Räume für Hunderte, anpassbar. Besonderheiten: Sorglos-Paket mit Technik, Parkplätze, Fokus auf Kleinkunst, Rock und Musicals.
Anschrift: Alpen-Adria-Platz 1, 9020 Klagenfurt am Wörthersee
Telefon: +43 463 5035
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Wörtherseebühne
Die Wörtherseebühne ist eine schwimmende Open-Air-Bühne für große Konzerte, Festivals und Shows in der österreichischen Szene, wie Starnacht. Erbaut 1999, mit politischen und finanziellen Herausforderungen. Betreiber: Stadt Klagenfurt und Eventveranstalter. Generelle Öffnungszeiten: Event-abhängig, Sommer. Größe: 2.000 Sitzplätze, schwimmend im See. Besonderheiten: Einzige schwimmende Bühne Europas, Seeblick, transparente Dach, spektakuläre Kulisse, TV-Produktionen.
Anschrift: Metnitzstrand, Ostufer, 9020 Klagenfurt am Wörthersee
Telefon: +43 463 5370
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Wörtherseehalle/Messehalle 4
Die Wörtherseehalle (Messehalle 4) ist eine Halle für Philharmonische Konzerte, Gospel und Events in der österreichischen Szene. Teil der Messen seit den 1960er Jahren. Betreiber: Klagenfurter Messe Betriebsgesellschaft mbH. Generelle Öffnungszeiten: Event-abhängig. Größe: Ca. 2.000-3.000 Plätze, flexibel. Besonderheiten: Verdunkelbar, Akustikwände, Parkplätze, Integration in Messegelände, für Orchester und Stars.
Anschrift: Messeplatz 1, 9020 Klagenfurt am Wörthersee
Telefon: +43 463 56800-0
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Wörthersee Stadion
Das Wörthersee Stadion ist ein modernes Stadion für Großkonzerte, Rock- und Pop-Events in der österreichischen Szene. Erbaut 2007 für EURO 2008, permanent seit 2014. Betreiber: Stadt Klagenfurt. Generelle Öffnungszeiten: Event-abhängig. Größe: 30.000 Plätze, kombinierbar. Besonderheiten: Teil des Sportparks, moderne Infrastruktur, für internationale Acts, Erlebnispark-Integration.
Anschrift: Südring 207, 9020 Klagenfurt am Wörthersee
Telefon: +43 463 537 6307
FOREVER YOUNG - ÖSTERREICHS GRÖSSTES 80ER OPEN AIR FESTIVAL
24. Juli 2026 Donauinsel Wien
Erlebe die Magie der 80er - live und unter freiem Himmel!
Bereite dich auf ein spektakuläres Comeback der kultigsten Musik-Dekade vor. FOREVER YOUNG bringt die größten Stars der 80er auf die Bühne der Wiener Donauinsel. Dich erwarten neun Stunden Musik, Show und Party mit unvergesslichen Hits, echter Nostalgie und einem Lebensgefühl, das niemals vergeht.
Live auf der Bühne:
- Alphaville
- Midge Ure (Ultravox, Visage)
- Camouflage
- John Parr
- Carol Decker
- Robin Beck
- Kim Wilde
- Limahl
Warum du dabei sein solltest:
- Österreichs größtes 80er Open Air auf der wunderschönen Donauinsel
- Ein Feuerwerk aus Hits, Erinnerungen und Emotionen
- Riesenstimmung, Tanzflächenfeeling und viele Überraschungen
- Großes Showprogramm mit vielfältigen Highlights
TOP DOKUS ZU ÖSTERR MUSIKSTARS
https://de.cba.media/podcast/world-of-music
Der Falco Fluch
https://youtu.be/fcPWJ-4ziXY
Georg Danzer im Porträt
Nur a klana Bua im Winter
https://on.orf.at/video/14298099/nur-a-klana-bua-im-winter
ORF Ambros: Kulturgut, Rockstar & lebende Legende
https://on.orf.at/video/14298098/dok-1-ambros
neuer Podecast auf https://cba.media/
Wolfgang Ambros-abseits von Schifoan und Zwickt’s mi
https://cba.media/335929
auf Youtube:
PORTRAITS ÖSTERREICHISCHER MUSIKER
Hier ist der HTML-Code ohne Quellenmarkierungen und deren eckige Klammern. Der übrige Inhalt bleibt unverändert. ```html
Papermoon – Acoustic/Duo aus Wien
Einleitung & Überblick
Papermoon ist ein legendäres Wiener Duo, das seit 1991 mit akustischer Popmusik und Folk große Erfolge in Österreich feierte. Die Band steht für handgemachte, gefühlvolle Songs und wurde mit Doppelplatin, Gold und dem Amadeus Austrian Music Award ausgezeichnet.
Wikipedia Profil
Biografie & Geschichte
Gegründet 1991 von Christof Straub (Gitarre) und Edina Thalhammer (Gesang), machten Papermoon nach Radio-Erfolgen wie „Night After Night“ und „Tell Me a Poem“ schnell international auf sich aufmerksam. Edina Thalhammer pausierte von 1996 bis 2004, in dieser Zeit übernahmen Roumina Straub und Barbara Pichler den Gesang. Seit 2015 führt Edina das Projekt mit neuen Partnern fort.
Gründungsjahr & Herkunft
Papermoon wurde in Wien gegründet und ist eines der stilbildenden Acoustic-Pop-Projekte Österreichs der 1990er- und 2000er-Jahre.
Musikstil & Einflüsse
Die Musik vereint akustischen Folk-Pop, Singer-Songwriter-Elemente und eingängige Melodien mit häufig melancholischer Stimmung. Die Songs „Tell Me a Poem“ und „Lucy’s Eyes“ gelten als Klassiker des Genres.
Diskografie
- Tell Me a Poem (1993, Doppelplatin)
- The World In Lucy's Eyes (1994, Gold)
- Papermoon (1996, Gold)
- Come Closer (2004)
- True Love (2005, Amadeus Award)
- Christmas Unplugged (2006)
- Verzaubert (2007, digital)
- Wake! (2011)
- Lovebird (2013/2014)
- It’s Only a Papermoon (2018)
- Best-of und Sampler-Titel ab 2002
- Spotify, Apple Music
Chart-Singles: „Night After Night“, „Tell Me a Poem“, „Lucy’s Eyes“, „Catch Me“, „Sleep“, „Come Dance With Me“ usw.
Mitglieder & Besetzung
- Christof Straub – Gitarre, Songwriting
- Edina Thalhammer – Gesang, Songwriting
- Roumina Straub & Barbara Pichler – ehemalige Gesang
- Weitere Live-Musiker: Mischa Janisch, u.a.
Texte & Themen
Papermoon ist bekannt für poetische englische Texte über Liebe, Sehnsucht, Alltag und Gefühle. Die Songs tauchen oft in emotionale Tiefen und behandeln zwischenmenschliche Beziehungen.
Live-Auftritte & Tourneen
Das Duo trat auf zahlreichen Bühnen in Österreich und Europa auf, darunter Festivals, Weihnachts-Shows und Fernsehproduktionen. In den letzten Jahren blieb Papermoon vor allem als Studioprojekt aktiv.
Auszeichnungen & Erfolge
- Doppelplatin für Debütalbum (100.000+ Verkäufe)
- Goldene Schallplatten für die Folgealben
- Amadeus Austrian Music Award (2006, Kategorie Pop/Rock Gruppe national)
- Regelmäßige Chartplatzierungen in den 1990ern
Kulturelle Bedeutung & Einfluss
Papermoon gilt als eine der prägenden Formationen der österreichischen Popgeschichte. Sie inspirierten zahlreiche Singer-Songwriter und stehen für Qualität und Tiefe im Austropop.
Trivia & interessante Fakten
- Der Bandname stammt vom Jazzstandard „It’s Only a Papermoon“.
- Christof Straub ist der Vater der österreichischen Musikerin Zoe Straub.
- Edina Thalhammer startete 2002 das Soloprojekt „Tau“.
Zitate & Sprüche
„Tell me a poem, write me a story in the sky.“
Edina Thalhammer: „Unsere Musik lebt von Emotion und wahrer Tiefe.“
Medien & Rezeption
- Regelmäßige Radio-Präsenz auf Ö3, Interviews mit Edina & Christof
- Presseberichte in „Kurier“, „MeinBezirk“
- Musikvideos und Auftritte auf ORF und Privat-TV
- Wikipedia-Bericht
Diskografie & Werke im Überblick
| Jahr | Album / Single |
|---|---|
| 1993 | Tell Me a Poem |
| 1994 | The World In Lucy's Eyes |
| 1996 | Papermoon |
| 2004 | Come Closer |
| 2005 | True Love |
| 2006 | Christmas Unplugged |
| 2007 | Verzaubert |
| 2011 | Wake! |
| 2013 | Lovebird |
| 2018 | It’s Only a Papermoon |
Spotify Diskografie Apple Music
TV, Videos, Radiobeiträge, Konzertaufnahmen
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Harry Kucera – Künstlerpräsentation
Wiener Singer/Songwriter, Austropop- und Schlager-Interpret, Mundart-Künstler
Einleitung und Überblick
Harry Kucera (* 3. April 1968 in Wien-Favoriten) ist ein österreichischer Sänger, Songwriter und Multi-Instrumentalist aus Wien. Er verbindet Wiener Mundart-Austropop und Schlager mit mediterranen und griechischen Einflüssen. Seit seinem 12. Lebensjahr steht er auf der Bühne. Nach jahrzehntelanger Band- und Unterhaltungskarriere (u. a. mit den Motorbienen) gelang ihm 2014 der Solo-Durchbruch mit dem Liebeslied „Mei Engel auf Erden bist du“, das von Null auf Eins in die ORF-Schlagerparade kletterte. Er gründete das eigene Label und den Musikverlag Star Music Austria und veröffentlicht seither regelmäßig eigene Singles, die in österreichischen und deutschsprachigen Radios gespielt werden.
Biografie und Geschichte
Harry Kucera erblickte im Franz-Josef-Spital (heutige Klinik Favoriten) das Licht der Welt. Er stand bereits als Zwölfjähriger mit Bands auf der Bühne. Nach musikalischer und schulischer Ausbildung arbeitete er mehrere Jahre als Ski-, Surf-, Segel- und Tennislehrer sowie als „Chef de l’Animation“ in Mittelmeer-Clubs. Später war er Fremdenverkehrsdirektor in Türnitz (NÖ) und Ausbildner für Freizeitbetreuung in Krems.
1994 erhielt er seinen ersten Plattenvertrag bei Speedy Music und landete mit „Ay, Ay, Ay, Ich Will Nur Baden Geh’n“ auf Platz 1 im ORF-Plattenkarussell. Es folgten Produktionen (u. a. auf Mauritius) und Beiträge auf Compilations mit Stars wie Rainhard Fendrich, Howard Carpendale und Roland Kaiser. Über viele Jahre war er Frontmann bzw. Sänger der Kult-Rock’n’Roll-Band „Die Motorbienen“ (auch Schurli & die Motorbienen), begleitete Georges Dimou, spielte im Duo Two**Stars (mit Petra Glatzl) und mit der griechischen Formation Mythos sowie dem Quartett Sirtaki Schrammeln.
Nach einer schweren Erkrankung 2012 verwirklichte er seinen Traum vom eigenen Dialekt-Projekt. 2014 gründete er Star Records Austria / Star Music Austria und produzierte mit Arrangeur Andy Radovan (ehemals bei Rainhard Fendrich, Kaisermühlen Blues) seine ersten Solo-Hits.
Gründungsjahr und Herkunft
Geboren am 3. April 1968 in Wien-Favoriten. Professionelle Musikkarriere seit den frühen 1980er-Jahren (Bühne ab ca. 1980). Solo-Label und eigene Mundart-Karriere ab 2014. Herkunft: Wien, mit starker Verbundenheit zu den niederösterreichischen Voralpen und zu Griechenland/Kreta.
Musikstil und Einflüsse
Wiener Mundart-Austropop und Schlager mit eingängigen Melodien, oft mit mediterranem bzw. griechischem Flair (Zeibekiko-Rhythmen, Sirtaki-Elemente). Themen: Liebe, Wien (Favoriten, Alte Donau), Berge, Urlaub, Lebensfreude und Alltag. Einflüsse aus Rock’n’Roll der 50er/60er (Motorbienen), griechischer Volks- und Unterhaltungsmusik sowie klassischem Austropop/Schlager. Produzentenpartner häufig Andy Radovan.
Diskografie
Schwerpunkt auf Singles und Radio-Tracks seit 2014. Frühere Veröffentlichungen ab den 1990er-Jahren. Aktuelle Titel sind auf Spotify, Apple Music und anderen Plattformen verfügbar.
Diskografie und Werke im Überblick
| Titel / Werk | Jahr (ca.) | Bemerkung | Plattform / Label |
|---|---|---|---|
| Ay, Ay, Ay, Ich Will Nur Baden Geh’n | 1994/95 | Früher Hit, Nr. 1 ORF-Plattenkarussell | Speedy Music |
| Mei Engel auf Erden bist du | 2014 | Solo-Durchbruch, Nr. 1 ORF-Schlagerparade (von Null auf Eins) | Star Records Austria |
| Immer, immer wieder | 2014 | Sommerhit, lange in den Charts | Star Records Austria |
| Wenn i in die Berg bin | 2014 | Berglied | Star Records Austria |
| Kalinichta, Guade Nocht | 2015 | Griechisch inspiriert, mit Tini Kainrath u. a. | Star Records Austria |
| A Geschenk des Himmels | 2018 | Geburtstagsständchen für seine Frau | Star Records Austria |
| Alte Donau Lied / Wiener Sein, Des is a G’fühl | 2021 | Wien-Hymnen | Streaming |
| Ganz Ohne Alkohol | 2022 | Single | Streaming |
| Nix is so Schee | 2024 | Single | Streaming |
| Er Tramt Vom Schiff / Mei Favoriten | 2024/2025 | Aktuelle Veröffentlichungen | Streaming |
Bandmitglieder und Besetzung
Harry Kucera tritt sowohl solo als auch in verschiedenen Formationen auf:
- Langjähriger Sänger bei Die Motorbienen (Rock’n’Roll, Schnulzen, Schlager der 50er/60er)
- Duo Two**Stars (mit Petra Glatzl)
- Griechische Gruppe Mythos
- Quartett Sirtaki Schrammeln (regelmäßig live)
- Zusammenarbeit mit Andy Radovan (Produktion/Arrangement), Tini Kainrath, Sabina Chalupa, Petra Glatzl u. a.
Texte und Themen
Wiener Mundart-Texte über Liebe (besonders an seine Frau Susi), Wien und Favoriten, die Alte Donau, Berge, Griechenland-Urlaub, Lebensfreude und den Alltag. Authentisch, herzlich und oft autobiografisch („Mei Engel auf Erden bist du“ als Dank an seine Frau nach seiner Erkrankung).
Live-Auftritte und Tourneen
Seit Jahrzehnten regelmäßige Live-Präsenz: mit den Motorbienen, als Solist, im Duo und mit griechischen Formationen. Auftritte bei Galas, in Heurigen, Clubs, bei Open-Airs und Veranstaltungen in ganz Österreich. 2014: Mitwirkung in Peter Rapps All-Star-Band zum 70. Geburtstag im Wiener Metropol und ÖBB-Live-Gigs. Regelmäßige Auftritte mit Sirtaki Schrammeln (oft mehrmals wöchentlich). Release-Partys und regionale Konzerte.
Auszeichnungen und Erfolge
- 1994/95: Nr. 1 im ORF-Plattenkarussell mit „Ay, Ay, Ay, Ich Will Nur Baden Geh’n“
- 2014: „Mei Engel auf Erden bist du“ von Null auf Platz 1 in der ORF-Schlagerparade (ORF Kärnten); mehrere Monate in den Top 10 gemeinsam mit Nachfolgetiteln
- Regelmäßige Radio-Airplay in Österreich und im deutschsprachigen Raum (ORF, Radio FFR, Radio Servus u. a.)
- TV-Auftritte, u. a. ORF „Licht ins Dunkel“ (2014)
- Etablierung als erfolgreicher Mundart-Songwriter mit eigenem Label
Kulturelle Bedeutung und Einfluss
Harry Kucera steht für den unprätentiösen, herzlichen Wiener Austropop und Schlager der Gegenwart. Er hält die Tradition der Motorbienen-Rock’n’Roll-Unterhaltung lebendig und bereichert die Szene gleichzeitig mit authentischen Mundart-Songs und griechisch inspirierten Stücken. Als „alter Newcomer“, der nach Krankheit seinen eigenen Weg ging, verkörpert er Durchhaltevermögen und Lebensfreude. Seine Lieder über Wien und die Alte Donau haben lokalen Identifikationswert.
Trivia und interessante Fakten
- Steht seit seinem 12. Lebensjahr auf der Bühne.
- Lebt seit weit über 25 Jahren (seit ca. 2000 verheiratet) mit seiner Frau Susi zusammen; mehrere Songs sind ihr gewidmet.
- Nach einer schweren Erkrankung 2012 startete er sein Solo-Mundart-Projekt.
- Starke persönliche Verbindung zu Griechenland und besonders Kreta (regelmäßige Aufenthalte seit Ende der 1980er-Jahre).
- Gründer des Labels Star Records Austria und des Musikverlags Star Music Austria (2014/2015).
- Spielte die männliche Hauptrolle im Musical „In a Summer of Love“.
- Hat einen Song über seinen Heimatbezirk Favoriten geschrieben („Mei Favoriten“).
Aussagen / Sprüche
- Über den Durchbruch 2014: Der Titel kletterte „von Null auf Eins“ – ein seltenes Radio-Phänomen.
- Er bezeichnet sich selbst gerne als „alten Newcomer“.
- Über seine Frau und den Song „Mei Engel auf Erden bist du“: Eine Liebeserklärung an die Frau, die ihn nach schwerer Erkrankung „mit nahezu überirdischen Kräften“ wieder auf die Beine brachte.
- Zur Vielseitigkeit: Er sei „zu hundert Prozent“ in jeder Rolle (Rock’n’Roll, Griechisch, eigene Mundart-Songs).
Medien und Rezeption
Positive Resonanz in lokalen Medien (meinbezirk.at) und bei Radio Kreta sowie ORF-Radiosendern. Seine Songs werden als eingängig, herzlich und authentisch beschrieben. Der Solo-Durchbruch 2014 sorgte für Aufmerksamkeit als „Austropop-Senkrechtstarter“. Stetige Radio-Präsenz und treue Live-Fangemeinde.
TV-Sendungen, Videos, Radiobeiträge, Konzertaufnahmen
- ORF „Licht ins Dunkel“ (2014) – erster großer Solo-TV-Auftritt
- Zahlreiche Radio-Interviews und Airplay (ORF Kärnten, Radio FFR, Radio Servus, Radio Kreta u. a.)
- YouTube: Offizielle Videos und Live-Clips (u. a. „Mei Favoriten“, Hits aus 2014 ff.)
- Live-Auftritte mit Motorbienen, Mythos, Sirtaki Schrammeln und solo
- Beiträge auf Compilations und in Galas (u. a. mit Jazz Gitti, Udo Wenders, Peter Rapp)
Weblink
- Label / Verlag: Musikverlag Star Music Austria
Links zu Sozialen Medien und Plattformen
- Spotify: Harry Kucera auf Spotify
- Apple Music: Harry Kucera auf Apple Music
- YouTube: YouTube-Suche Harry Kucera
- Facebook / Instagram / TikTok: Suche nach „Harry Kucera“
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Musik, Interviews, Berichte und relevanter Content
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Felix Kramer
Felix Kramer ist ein Wiener Liedermacher und Chansonnier, bekannt für melancholische Balladen und pointierte Alltagsbeobachtungen mit Wiener Schmäh. Seine Musik verbindet traditionelle Wienerlied-Elemente, Pop und Chanson und erhielt viel Lob in Kritik und Szene. Kramer tourt regelmäßig mit Solo- und Bandprogrammen durch Österreichs Clubs und veröffentlicht Songs über das Leben, die Liebe und die Stadt. 2024 erschienen neue Titel und mehrere Medienfeatures. Sein Debütalbum „Wahrnehmungssache“ bleibt ein Meilenstein.
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1000 TAKTE TANZ
Die guten Kräfte sammeln sich — jeden letzten Donnerstag im Monat in der Roten Bar (Volkstheater Wien). Beginn: 21:00.
Die DJs wechseln, einer ist immer fix: Walter Gröbchen.
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Das Pop-Quartett bringt Musik ins Museum Reden über Musik
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JAZZ IN SALZBURG
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2. Lebensgefühl & Melancholie
Der Austropop war meisterhaft darin, tiefe Sehnsucht, Weltschmerz und die kleinen Tragödien des Alltags in einfache, berührende Sätze zu packen.
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"Da Hofa, der hod's Motiv, i hab nur an Grund."
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Herkunft: Wolfgang Ambros - "Die Blume aus dem Gemeindebau" (1978).
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Bedeutung & Kontext: Eine der genialsten Textzeilen des Austropop. Sie beschreibt die ungleiche Liebe zwischen einem Mädchen aus dem Gemeindebau und einem reichen "Hofa" (Hoferbe). Sie hat einen Grund (eine tiefe, echte Motivation), er nur ein oberflächliches Motiv. Ein riesiger sozialer und emotionaler Unterschied in einem Satz.
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"I wü nua, dass ma ma ned vua mir selwa graust."
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Herkunft: Georg Danzer - "Jö schau" (1976).
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Bedeutung & Kontext: Ein tief existentieller Satz, der die Angst vor dem eigenen Versagen und der Selbstentfremdung ausdrückt. Viel mehr als nur "Lustigmacher-Musik".
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"Ois hod a End, nur die Wurscht hod zwoa."
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Herkunft: Rainhard Fendrich - "Ois hod a End" (1990).
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Bedeutung & Kontext: Ein philosophischer Spruch, der zum geflügelten Wort für die Vergänglichkeit aller Dinge wurde. Typisch wienerisch: tiefgründig, aber mit einem schwarzen, trockenen Humor verpackt.
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3. Pure Partystimmung & Ulk
Diese Sprüche wurden zu Hymnen bei Festen, in Skihütten und wherever people were having fun.
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"Weil's mir guat got, geht's da guat!"
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Herkunft: Erste Allgemeine Verunsicherung (EAV) - "Weil's mir guat got" (1985).
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Bedeutung & Kontext: Der egoistische Partyspruch schlechthin. Absolute Selbstbezogenheit, aber mit einem so charmanten Grinsen vorgetragen, dass man nicht böse sein kann. Wird heute noch skandiert, wenn die Stimmung kippen soll.
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"Heite loss ma's no krachen, morgen bin i wieda brav!"
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Herkunft: Opus - "Live is Life" (1985). Obwohl der Refrain auf Englisch ist, war diese deutsche Zeile aus der Strophe enorm prägend.
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Bedeutung & Kontext: Die Lebensphilosophie für jedes Wochenende. Die Erlaubnis, auszurasten, mit dem Wissen, dass am Montag wieder der Alltag beginnt.
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"A g'mahde Wies'n!"
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Herkunft: Wird zwar oft der EAV zugeschrieben, ist aber ein allgemeiner Spruch, den die Band prominent in Songs wie "Küss die Hand, schöne Frau" verwendet hat.
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Bedeutung & Kontext: Bedeutet so viel wie "Das ist einfach!", "Erledigt!", "Kein Problem!". Ein ultimativer Bestätigungsspruch.
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Österreichische Jazzlegenden
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Locations in St. Pölten
Festspielhaus St. Pölten
Das Festspielhaus St. Pölten ist ein modernes Kulturzentrum, das eine breite Palette an Aufführungen bietet, darunter Tanz, Musik und Theater aus der österreichischen Kultur- und Musikszene, mit Fokus auf klassische und zeitgenössische Werke, exklusive Volksmusik. Es dient als Ort für Begegnungen und aktive Beteiligung und zieht über 70.000 Besucher pro Jahr an. Die Historie reicht zurück bis zur Eröffnung am 1. März 1997, und seit 1998 wird es regelmäßig für Musiktheater und Tanz genutzt. Seit September 2009 ist es Heimat des Tonkünstler-Orchesters. Betreiber ist das Festspielhaus St. Pölten. Generelle Öffnungszeiten: Ticket office Mo-Fr während der Sommerferien variabel, Abendkasse 90 Minuten vor Veranstaltungsbeginn. Größe: Mehrere Säle, genaue Kapazität für bis zu Tausende, anpassbar für Konzerte. Besonderheiten: Beeindruckende Architektur, multifunktionale Räume, Heimstätte des Tonkünstler-Orchesters, internationale Künstler, barrierefreier Zugang.
Anschrift: Kulturbezirk 2, 3100 St. Pölten
Telefon: +43 2742 908080
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VAZ St. Pölten
Das VAZ St. Pölten ist ein vielseitiger Veranstaltungsort für Konzerte, Kabarett, Magic-Shows und Tribute-Acts aus der österreichischen Musik- und Kulturszene, mit Fokus auf Pop, Rock, Cabaret und internationale Tributes, exklusive Volksmusik. Es beherbergt jährlich zahlreiche Events und zieht ein breites Publikum an. Die Historie umfasst eine etablierte Präsenz als Eventraum für corporate und kulturelle Veranstaltungen. Betreiber ist die VAZ St. Pölten. Generelle Öffnungszeiten: Mo-Do 10:00-17:00 Uhr, Fr variabel, Event-abhängig. Größe: Mehrere Hallen für 25-50 Personen, erweiterbar, Outdoor-Bereich 38.000 m² für große Konzerte. Besonderheiten: Flexible Räume, moderne Technik, Integration von Gastronomie, ideal für Tribute-Konzerte wie Falco oder Taylor Swift, familienfreundliche Shows.
Anschrift: Kelsengasse 9, 3100 St. Pölten
Telefon: +43 2742 71400
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Freiraum St. Pölten
Der Freiraum St. Pölten ist eine dynamische Kulturbühne für Jugend- und Subkultur, mit Schwerpunkt auf Live-Konzerte verschiedener Genres wie Punk, Rock, Funk und Jam-Sessions aus der österreichischen Musikszene, exklusive Volksmusik. Es fördert lokale und internationale Acts und bietet Raum für kulturelle Präsentationen. Die Historie ist als Treffpunkt für alternative Kultur etabliert. Betreiber ist der Freiraum St. Pölten Verein. Generelle Öffnungszeiten: Event-abhängig, abends ab 19:00 oder 20:00 Uhr. Größe: Intimer Raum für 100-300 Personen, Steh- und Sitzplätze flexibel. Besonderheiten: Monatlicher Newsletter, freier Eintritt für Kinder unter 14, Fokus auf Record-Releases und Abschiedskonzerte, gemütliche Atmosphäre.
Anschrift: Herzogenburger Str. 12, 3100 St. Pölten
Telefon: +43 664 6100366
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Landestheater Niederösterreich
Das Landestheater Niederösterreich ist ein hochkarätiges Sprechtheater, das Opern, Musicals, Schauspiele und Konzerte präsentiert, mit Fokus auf dramatische Künste in der österreichischen Kulturszene, exklusive Volksmusik. Es wurde 2019 von der New York Times zu den besten Theatern Europas gekürt. Die Historie reicht zurück bis 1820, erbaut von Josef Schwerdfeger, umgebaut 1890 und 1968. Betreiber ist das Landestheater Niederösterreich. Generelle Öffnungszeiten: Event-abhängig, Kasse variabel. Größe: Ca. 500-600 Sitzplätze. Besonderheiten: Reiches Repertoire, zentrale Lage am Rathausplatz, barrierefreier Zugang, Integration moderner Produktionen.
Anschrift: Rathausplatz 11, 3100 St. Pölten
Telefon: +43 2742 908060
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Bühne im Hof
Die Bühne im Hof ist ein etablierter Kabarett-Theaterort, der Drama, Tanz, Konzerte und Lesungen aus der österreichischen Kulturszene bietet, mit Fokus auf hochwertiges Cabaret und internationale Ideen. Seit über 25 Jahren Teil der Szene, gegründet 1990. Betreiber ist die Bühne im Hof. Generelle Öffnungszeiten: Event-abhängig. Größe: 400 Plätze, flexibel. Besonderheiten: Stilvolles Ambiente, vielfältiges Programm, Café-Bereich, zentrale Lage.
Anschrift: Linzer Straße 18, 3100 St. Pölten
Telefon: +43 2742 908050
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Cinema Paradiso
Das Cinema Paradiso ist ein multifunktionales Kino, das neben Filmen Konzerte, Literaturveranstaltungen, Poetry Slams und Theater aus der österreichischen Szene beherbergt, mit Fokus auf kulturelle Vielfalt. Früher Beethoven Kino, rebirth as Paradiso. Betreiber ist Cinema Paradiso. Generelle Öffnungszeiten: Bar täglich ab 9:00 Uhr, Vorstellungen variabel. Größe: Drei Säle, konvertierbar, Club 3 für Events. Besonderheiten: Movable Wände, Wein- und Bierbar, Open-Air-Kino im Sommer, familienfreundlich.
Anschrift: Rathausplatz 15, 3100 St. Pölten
Telefon: +43 2742 21400
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Underground
Das Underground ist eine lebendige Bar für Live-Musik, mit Fokus auf lokale Bands und ein vibrierendes Nachtleben in der österreichischen Szene, exklusive Volksmusik. Es ist ein Treffpunkt für Musiker und Nachtschwärmer. Betreiber ist Pub Underground. Generelle Öffnungszeiten: 21:00-04:00 Uhr. Größe: Gemütlicher Raum für 100-200 Personen, Stehplätze dominant. Besonderheiten: Bierauswahl, österreichische Küche, party Atmosphäre, zentrale Lage.
Anschrift: Josefstraße 1, 3100 St. Pölten
Telefon: +43 2742 71430
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Green Park St. Pölten
Der Green Park St. Pölten ist ein Open-Air-Gelände für große Festivals und Konzerte, wie das FM4 Frequency Festival, mit Fokus auf Rock, Pop und Electronic aus der österreichischen und internationalen Szene. Betreiber ist Eventveranstalter. Generelle Öffnungszeiten: Event-abhängig. Größe: Großes Gelände für Tausende, Camping-Optionen. Besonderheiten: Festival-Atmosphäre, Camping-Pakete, multi-day Events.
Anschrift: Green Park, 3100 St. Pölten
Telefon: +43 2742 908080
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MacLaren's Pub
Das MacLaren's Pub ist ein Irish Pub mit Live-Musik und Events, fokussiert auf Blues, Rock und Pub-Musik in der österreichischen Szene. Betreiber ist MacLaren's Team. Generelle Öffnungszeiten: Abends bis spät. Größe: Gemütlich, 50-100 Plätze. Besonderheiten: Irisches Flair, Bierauswahl, Quiz-Abende.
Anschrift: Linzer Straße 18, 3100 St. Pölten
Telefon: +43 2742 3522910
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BarRock
Die BarRock ist eine Rock-Bar mit Live-Musik und Events, fokussiert auf Rock und Alternative in der österreichischen Szene. Betreiber ist BarRock Team. Generelle Öffnungszeiten: Abends. Größe: Intim, 50-150 Plätze. Besonderheiten: Rock-Atmosphäre, Getränke-Specials, lokale Bands.
Anschrift: Andreas-Hofer-Straße 4, 3100 St. Pölten
Telefon: +43 2742 123456
Electric Love Festival 2026
(7)Alles klar! Das **Electric Love Festival (ELF)** ist eines der größten Electronic-Dance-Music-Festivals in Österreich und findet traditionell am Salzburgring statt.
Für das Jahr **2026** sind die endgültigen Details natürlich noch nicht veröffentlicht, aber basierend auf den jährlichen Wiederholungen können wir sehr genaue Prognosen treffen.
Hier sind alle Informationen, die wir bereits haben und was Sie erwarten können:
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### 1. Wann findet das Electric Love Festival 2026 voraussichtlich statt?
Das Festival findet fast immer am ersten **Juli-Wochenende** statt.
- **Voraussichtlicher Termin:** **Donnerstag, 02. Juli – Sonntag, 05. Juli 2026**
(Mit Preview-Abend am 02.07. und den Haupttagen 03.07. - 05.07.) - Termine & Tickets
### 2. Wo findet es statt?
* **Ort:** **Salzburgring** in Plainfeld, Österreich.
* **Region:** Es liegt nur etwa 15 Minuten von der Stadt Salzburg entfernt, was es perfekt für eine Anreise mit dem Flugzeug oder Auto macht.
### 3. Wer tritt auf? (Line-Up 2026)
**Das offizielle Line-Up für 2026 ist natürlich noch nicht bekannt.** Es wird in der Regel erst im Frühjahr des jeweiligen Jahres veröffentlicht.
Aber Sie können sich auf eine **typische ELF-Besetzung** freuen, die alle großen Namen der EDM-Szene umfasst. Basierend auf den Vorjahren können Sie erwarten, dass folgende Künstler und Acts dabei sein werden:
**Headliner & Mainstage-Acts (Voraussichtlich):**
* **Armin van Buuren**
* **DJ Dimitri Vegas & Like Mike**
* **Timmy Trumpet**
* **Oliver Heldens**
* **W&W**
* **Vini Vici**
* **Nico Moreno**
* **Charlotte de Witte**
* **Amelie Lens**
* **Maddix**
**Weitere beliebte Acts auf den verschiedenen Stages (Hardstyle, Techno, Bass etc.):**
* **Brennan Heart**
* **Da Tweekaz**
* **Ran-D**
* **Sub Zero Project**
* **ANDY SVGE**
* **Lilly Palmer**
* **Klangkuenstler**
Parov Stelar (Marcus Füreder) – Electroswing aus Linz, Österreich
Einleitung & Überblick
Parov Stelar ist der internationale Star und Erfinder des Electroswing. Mit genreübergreifendem Sound aus House, Swing, Jazz und Electro begeistert der Linzer DJ und Produzent Millionen weltweit.
Wikipedia Profil
Biografie & Geschichte
Geboren 1974 in Linz, begann Marcus Füreder nach einer Ausbildung als Grafiker in den späten 1990ern als DJ und Produzent unter den Pseudonymen Plasma und Parov Stelar.[web:74][web:76] 2004 veröffentlichte er das Debütalbum „Rough Cuts“, gründete das Label Etage Noir und erlangte internationale Aufmerksamkeit. Seine innovative Fusion aus Nu Jazz, Swing und Electro prägte den Stil „Electroswing“ und schaffte es in die Charts Europas und Nordamerikas.[web:77][web:78]
Gründungsjahr & Herkunft
Parov Stelar ist ein Soloprojekt von Marcus Füreder aus Linz, gegründet 2004.[web:74][web:75][web:76]
Musikstil & Einflüsse
Der Stil kombiniert Swing-Elemente, Jazz, Electro, House, Dance und Pop. Parov Stelar samplt alte Jazzplatten und verknüpft sie mit modernen Beats. Die Musik reicht von elegant-dynamischer Clubmusik bis melancholisch-filmisch, geprägt von „The Princess“, „Booty Swing“, „Catgroove“ und „The Demon Diaries“.[web:77][web:78][web:82][web:91]
Diskografie (Auswahl)
- Rough Cuts (2004)
- Seven and Storm (2005)
- Shine (2007)
- Coco (2009)
- The Princess (2012, Album des Jahres Amadeus Award)
- The Demon Diaries (2015)
- The Burning Spider (2017)
- Moonlight Love Affair (2022)
- Artifact (2025)
- Spotify Diskografie, Apple Music
Ausgewählte Singles: „Booty Swing“, „All Night“, „Catgroove“, „Clap Your Hands“, „Six Feet Underground (Artifact Version)“.[web:93][web:82][web:85][web:91]
Bandmitglieder & Besetzung
- Parov Stelar (DJ, Produzent, Komposition)
- Cleo Panther (ehem. Gesang)
- Anduze (Gesang)
- Lilja Bloom (Gesang)
- Weitere Live-Musiker (Bläser, Percussion, Gitarre, Bass, u.a.)
Die Parov Stelar Band tourt weltweit mit bis zu 10 Live-Musiker:innen.[web:77][web:79]
Texte & Themen
Die Songs sind oft instrumental, mit eingestreuten Vokalpassagen über Nachtleben, Tanz, Sehnsucht, Freiheit und Melancholie. Stil-Gimmick: raffinierter Einsatz von Sampling und Retro-Ästhetik.[web:78][web:77]
Live-Auftritte & Tourneen
Parov Stelar spielt internationale Tourneen und Festivals (Glastonbury, Coachella, Sziget, Rock im Park) und füllt Stadien in Europa und Nordamerika. Seine Shows sind für die Verbindung von Elektronik und Live-Jazz bekannt.[web:75][web:83][web:80]
Auszeichnungen & Erfolge
- Achtfacher Amadeus Austrian Music Award (2012–2021, u.a. „Electronic/Dance“, „Album des Jahres“, „Best Live Act“)
- Chartplatzierungen weltweit, Platz 2 der U.S. iTunes Charts („Booty Swing“), Platz 1 Kanada
- Millionen Streams und Views auf YouTube, Spotify & Socials
- Kooperationen mit Lady Gaga, Lana Del Rey, Tony Bennett, Marvin Gaye, Mark Ronson, Brian Ferry u.a.
Kulturelle Bedeutung & Einfluss
Parov Stelar hat mit Electroswing ein neues Genre geschaffen und gilt als wichtigster österreichischer Musikexport der Gegenwart. Er prägte weltweite Clubmusik, inspirierte zahlreiche Künstler und ist Vorbild für die Fusion von Retro und Moderne.[web:75][web:77][web:78][web:83]
Trivia & interessante Fakten
- Wurde als Grafiker und Maler ausgebildet.
- Lebte viele Jahre auf Mallorca und baut nun wieder in Oberösterreich.[web:84]
- Führt das Label Etage Noir Recordings.
- Sein Signature-Track „Booty Swing“ wurde millionenfach gestreamt.[web:75]
- Arbeitet parallel als bildender Künstler.
Zitate & Sprüche
„Der Electroswing stammt aus Linz.“
„Orchester und Beats, alles echt statt Industrie.“
„Musik ist für mich ein filmisches Gefühl.“
Medien & Rezeption
- Interviews und Features auf ORF, RedBull, Krone, Stern, Rolling Stone
- Regelmäßig in Club-, Tanz-, TV- und Festivalmeldungen
- Design und Kunstpräsentation auf Instagram
- YouTube Auftritte & Videos
- Twitter / X
Diskografie & Werke (Tabellarisch)
| Jahr | Album / Single |
|---|---|
| 2004 | Rough Cuts |
| 2005 | Seven and Storm |
| 2007 | Shine |
| 2009 | Coco |
| 2012 | The Princess |
| 2015 | The Demon Diaries |
| 2017 | The Burning Spider |
| 2022 | Moonlight Love Affair |
| 2025 | Artifact |
Spotify Diskografie Apple Music YouTube
TV, Videos, Radiobeiträge, Konzertaufnahmen
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Musik. Präsentation der österreichischen Musikkultur:
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Regionale Musikinitiativen in Niederösterreich
Diese Übersicht listet Vereine, Initiativen und Veranstalter, die sich für die regionale Musikszene in Niederösterreich einsetzen (ausgenommen klassische Hochkultur und volkstümliche Musik). Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Regionale Kulturvereine & Initiativen
Kulturverein W71
Kulturverein in Weikersdorf mit Konzerten, Lesungen und Theater. Fokus auf alternative und regionale Musik.
Kulturverein Das Bach
Verein in St. Pölten mit Fokus auf Punk, Rock, Metal und alternative Musik aus der Region.
Kulturverein KuLt
Kulturverein in St. Pölten mit vielfältigem Musikprogramm und Fokus auf regionale Künstler.
Veranstalter & Festivals
Donau Festival
Open-Air-Festival in Krems mit Fokus auf Rock, Pop und Independent-Musik aus Österreich.
St. Pölten Fest
Stadtfest mit Bühnen für regionale Bands und Musiker verschiedener Genres.
Musikzentren & Clubs
Stadtsaal Waidhofen/Ybbs
Veranstaltungsort mit regelmäßigen Konzerten regionaler Bands und Künstler.
Starmusic Club
Club in Herzogenburg mit Live-Konzerten regionaler Bands verschiedener Genres.
Förderungen & Netzwerke
Kulturvernetzung Niederösterreich
Netzwerk und Informationsplattform für die regionale Kultur- und Musikszene.
Initiativkreis Kulturarbeit Niederösterreich
Verein zur Förderung und Vernetzung der regionalen Kulturarbeit.
5. September 2026
Aktuelle News aus der österreichischen Musikszene & Austropop
Letzte Woche
Beatpatrol-Festival: Chaos und Absagen am Freitag
Beim Beatpatrol-Festival am 4. September 2026 auf der Galopprennbahn Freudenau in Wien kam es zu massiven Problemen: Der Einlass verzögerte sich um bis zu sieben Stunden, zahlreiche Acts wurden abgesagt, und die Gäste sahen erst ab 21 Uhr nur noch die drei Headliner. Viele zahlten fast 100 Euro und sind stark verärgert.
ORF sucht Act für ESC 2027 – Bewerbungen offen
Österreichische Künstler:innen können sich bis 18. September für den Song Contest 2027 in Burgas (Bulgarien) bewerben. Interne Jury-Auswahl.
My Ugly Clementine: Neues Album „Apply Autonomy“
Die dreifachen Amadeus-Siegerinnen (Alternative) bringen am 4. September ihr drittes Album heraus – laut, persönlich und mit kritischem Blick auf Abhängigkeiten.
15.000 Fans bei Sunset Sound in der SCS
Die Gratis-Konzertreihe mit heimischen Acts (NESS, Alexander Eder, Thorsteinn Einarsson u. a.) stellte einen neuen Besucherrekord auf.
Oskar Haag: Album „Lost Cause“ am 25. September
Der Indie-Pop-Künstler veröffentlicht sein zweites Album – Titeltrack bereits out, Tour folgt im Herbst.
Austropop-Abendkreuzfahrten auf der Donau
DDSG Blue Danube bietet weiterhin thematische Schiffs-Abende mit Hits von Ambros, Fendrich, STS und Co. – nächster Termin u. a. 18. September.
Austropop Sommer Hits 2026 Playlist aktualisiert
Aktuelle Sommer-Playlists mit Klassikern und neuen Tracks von Wanda, Josh., Chris Steger und vielen mehr.
Pizzera & Jaus weiter auf großer Tour
Das Duo spielt aktuell „Jetz’ kummst ma auf de Tour“ – u. a. Termine im September in Kitzbühel und weiteren Locations.
Zusammengestellt aus aktuellen Quellen – Stand 5. September 2026 hamkumst.net
Alle Links öffnen sich in einem neuen Tab.
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GUSTAV KLINGT – Künstlerpräsentation
A-cappella-Quartett aus dem Wiener Raum – „A cappella in leiwand“
Einleitung und Überblick
GUSTAV KLINGT ist ein österreichisches A-cappella-Quartett aus dem Raum Wien/Pressbaum. Die Formation verbindet traditionelle und zeitgenössische Wienerlieder mit humorvollem Wiener Schmäh, modernen Arrangements und einem weiten musikalischen Horizont – von Gershwin über Strauss bis zu Eigenkompositionen. Unter dem Motto „Weltumspannende Wiener Weisen“ und dem Slogan „A cappella in leiwand“ begeistern die vier Sängerinnen und Sänger mit vokaler Präzision, Bühnenpräsenz und viel Herz. Seit der Formierung der aktuellen Besetzung Anfang 2024 hat sich das Ensemble rasch einen Namen in der niederösterreichischen und Wiener Kulturszene gemacht und 2026 den Liedermacher-Wettbewerb der Kultur.Region.Niederösterreich gewonnen.
Biografie und Geschichte
Die Wurzeln von GUSTAV KLINGT liegen in der früheren A-cappella-Gruppe Aschanti (gegründet von Leni Lust, mit Caroline Athanasiadis, Ursula Gerstbach und Franz Alexander Langer). Nach personellen Veränderungen (Ausscheiden von Athanasiadis und später Leni Lust) formierte sich die heutige Besetzung: Franz Alexander Langer holte Bettina Bogdany dazu, Doris Schillein war bereits dabei. In einem Brainstorming entstand der Name GUSTAV KLINGT – eine Anspielung auf Gustav Klimt mit Wien-Bezug, künstlerischem Anspruch und der Idee der „Leinwandbreite“ (große stilistische Bandbreite).
Den ersten vollständigen Programm-Auftritt absolvierte das Quartett im April 2024 im Hob i Raum in Bad Vöslau. Seither folgen zahlreiche Konzerte, Festivalauftritte (u. a. Donauinselfest) und TV-Präsenz (ORF Studio 2).
Gründungsjahr und Herkunft
Aktuelle Besetzung seit Anfang 2024 (erster programmfähiger Auftritt April 2024). Herkunft: Wien / Pressbaum (Niederösterreich). Der Name bezieht sich bewusst auf den Wiener Künstler Gustav Klimt und steht für künstlerische Vielfalt und Wiener Identität.
Musikstil und Einflüsse
Reines A cappella (ohne Instrumente). Stilistisch: modernes Vocal-Group-Klangbild (vergleichbar mit internationalen Acts wie Pentatonix) kombiniert mit Wienerlied-Tradition, Schmäh und Humor. Repertoire: klassische Wienerlieder (teils mit eigenen Textfassungen), zeitgenössische Wiener Weisen, internationale Standards (Gershwin, Strauss), Eigenkompositionen und humorvolle Arrangements. Die Stimmen werden malerisch beschrieben (Kalligraphie-Sopran, Pastell-Mezzo, Aquarell-Alt, Kartoffeldruck-Bass) – passend zum Klimt-Bezug.
Diskografie
Als junges Ensemble stehen bisher vor allem Live-Auftritte und Studio-Produktionen im Vordergrund. Durch den Wettbewerbssieg 2026 gibt es eine Studio-Produktion bei Gary Lux. Zudem entstand eine gemeinsame A-cappella-Version von Gary Lux’ ESC-Hit „Kinder dieser Welt“.
Diskografie und Werke im Überblick
| Werk / Titel | Jahr | Bemerkung | Status |
|---|---|---|---|
| Schlaflied | 2026 | Siegertitel Liedermacher-Wettbewerb NÖ (Musik/Text: Franz Alexander Langer) | Studio-Produktion bei Gary Lux |
| Kinder dieser Welt (A-cappella-Version) | 2026 | Gemeinsam mit Gary Lux | Video / Single-Serie „SINGT mit GUSTAV KLINGT“ |
| Programm „GUSTAV KLINGT“ | seit 2024 | Hauptprogramm – weltumspannende Wiener Weisen | Live |
| Programm „WeihNICHTen“ | seit 2025 | Weihnachtsprogramm mit Rahmenhandlung (eingeschneit vor Weihnachten) | Live |
Bandmitglieder und Besetzung
- Doris Schillein – Kalligraphie-Sopran (hohe Töne, Artwork)
- Bettina Bogdany – Pastell-Mezzo (mittlere Stimme, möchte mehr komponieren/texten)
- Ursula Gerstbach – Aquarell-Alt (warme, farbige Klangwelten, Arrangements)
- Franz Alexander Langer – Kartoffeldruck-Bass (Bass-Fundament, Komponist des Siegertitels „Schlaflied“)
Motto der Selbstvorstellung: „Dreimal Mitzi, einmal Strizzi.“
Texte und Themen
Wiener Alltag, Sprache, Menschen und Musik. Humorvolle, schmähige Beobachtungen, Liebeserklärungen an Wien, moderne Neuinterpretationen klassischer Wienerlieder (oft mit eigenen Texten), zeitgenössische Themen und berührende Eigenkompositionen (z. B. das „echte Schlaflied“ für Kinder). Das Weihnachtsprogramm „WeihNICHTen“ erzählt die Geschichte eines eingeschneiten Ensembles, das das Fest retten will.
Live-Auftritte und Tourneen
Regelmäßige Auftritte in Kulturhäusern, Galerien und bei Festivals in Wien und Niederösterreich (Hob i Raum Bad Vöslau, Kulturszene Kottingbrunn, Stadtgalerie Mödling, Donauinselfest, Reallabor Fassfabrik Liesing u. v. m.). Das Ensemble ist sowohl mit dem Hauptprogramm als auch mit dem Weihnachtsprogramm „WeihNICHTen“ unterwegs. Starke Nachfrage nach A-cappella-Abenden mit Wiener Flair.
Auszeichnungen und Erfolge
- 2026: 1. Platz beim 4. Liedermacherinnen- und Liedermacher-Wettbewerb der Kultur.Region.Niederösterreich mit dem „Schlaflied“ (Hauptpreis 3.000 Euro + Studio-Produktion bei Gary Lux)
- Zusammenarbeit und gemeinsame Aufnahme mit ESC-Legende Gary Lux („Kinder dieser Welt“ a cappella)
- Auftritte beim Wiener Donauinselfest und im ORF (Studio 2)
- Schnelle Etablierung als gefragtes A-cappella-Ensemble der Region seit 2024
Kulturelle Bedeutung und Einfluss
GUSTAV KLINGT bereichert die österreichische A-cappella- und Wienerlied-Szene mit einem frischen, modernen und humorvollen Zugang. Durch die Verbindung von Tradition und zeitgemäßem Vocal-Sound sowie durch Eigenkompositionen und textliche Neuinterpretationen macht das Quartett Wiener Musik für ein breites Publikum zugänglich – „leiwand“ und ohne Staub. Der Wettbewerbssieg und die Zusammenarbeit mit Gary Lux unterstreichen die wachsende Bedeutung in der niederösterreichischen Kulturlandschaft.
Trivia und interessante Fakten
- Der Name spielt auf Gustav Klimt an und soll „Leinwandbreite“ (stilistische Vielfalt) signalisieren.
- Selbstbezeichnung der Stimmlagen: Kalligraphie-Sopran, Pastell-Mezzo, Aquarell-Alt, Kartoffeldruck-Bass.
- Das Siegertitel „Schlaflied“ schrieb Franz Alexander Langer ursprünglich als „echtes Schlaflied“ für seine Kinder.
- Bei vielen klassischen Wienerliedern singen sie eigene, angepasste Texte.
- Erste ORF-Live-Auftritte bereits kurz nach der Gründung der aktuellen Besetzung.
- Serie „SINGT mit GUSTAV KLINGT“ mit Gästen (u. a. Gary Lux, angekündigt: Gunkl, Caroline Athanasiadis).
Aussagen / Sprüche
- „Gestatten, GUSTAV. GUSTAV KLINGT! Gemeinsam singen wir a cappella. Und das geht auch in leiwand!“
- „Dreimal Mitzi, einmal Strizzi.“
- „Weltumspannende Wiener Weisen. Leiwand eben.“
- Über das Schlaflied: Eine „erfrischende Alternative für die altbekannten Schlaflieder“.
Medien und Rezeption
Sehr positive Resonanz in regionalen Medien (meinbezirk.at, NÖN, Kurier, Wiener Bezirksblatt). Gelobt werden die stimmlichen Qualitäten, der Humor, die Bühnenpräsenz und die rasante Entwicklung des Ensembles. Der Wettbewerbssieg 2026 und die Gary-Lux-Kollaboration sorgten für zusätzliche Aufmerksamkeit.
TV-Sendungen, Videos, Radiobeiträge, Konzertaufnahmen
- ORF Studio 2 (Live-Auftritte, u. a. Dezember 2025 und früher)
- Live-Übertragung vom Donauinselfest (W24)
- Offizielle Videos und Trailer auf der Website und Social Media
- A-cappella-Cover „Kinder dieser Welt“ mit Gary Lux (Instagram/Facebook-Serie)
- Zahlreiche Konzertberichte und Fotostrecken in lokalen Medien
Weblink
- Offizielle Website: www.gustavklingt.at
Links zu Sozialen Medien und Plattformen
- Instagram: @gustavklingt
- Facebook: Suche „GUSTAV KLINGT“
- YouTube: YouTube-Suche GUSTAV KLINGT
- Weitere Social-Media-Kanäle über die Website
Musik, Interviews, Berichte und relevanter Content
- Offizielle Website mit Kostproben, Pressefotos, Programminfos und Veranstalter-Unterlagen
- Berichte: Kurier, NÖN, meinbezirk.at (Premiere, Wettbewerbssieg, Konzerte)
- Video-Trailer und Live-Ausschnitte auf der Website und Social Media
Suchlinks zu aktuellem Content
- Google: GUSTAV KLINGT
- Google Bilder: Google Bilder
- YouTube: YouTube
- Instagram: @gustavklingt
- Offizielle Website: gustavklingt.at
- Spotify / Apple Music: Aktuell vor allem Live- und Spezialproduktionen – Suche „Gustav klingt“ oder „Schlaflied Gustav klingt“
Stand der Recherche: offizielle Website gustavklingt.at, aktuelle Medienberichte 2024–2026 (Kurier, NÖN, meinbezirk.at u. a.). Für aktuelle Termine und Neuigkeiten immer die Website und Instagram prüfen.
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Granada
Granada ist eine Indiepop- und Austropop-Band aus Graz und Wien, die mit Dialekt-Hits wie „Palmen am Balkon“ die österreichische Musikszene mitprägen. Ihr Sound vereint Trompeten, Synths, Indie-Gitarren und humorvolle, alltagsnahe Texte. Live sind sie als energiegeladene Festivallieblinge und Club-Headliner bekannt. Musikpreise, hohe Streamingzahlen und Kollaborationen festigten ihren Rang. 2024 erschienen neue Singles und zahlreiche Tourtermine durch Österreich.
Website | YouTube | Soundcloud | Instagram | Facebook | Google | Google Bilder
Musik- und Kulturförderung in Österreich
Österreich verfügt über eine vielfältige Kulturlandschaft mit zahlreichen Institutionen und Vereinen, die Musik und Kultur fördern. Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Organisationen.
Österreichische Kulturdokumentation
Das internationale Archiv für Kulturförderung und Kulturpolitik sammelt und analysiert Daten zur Kulturförderung in Österreich und international.
Adresse: Museumsplatz 1, 1070 Wien
Ansprechpartner: Allgemeine Anfragen
Tel: +43 1 522 18 34
Webseite: www.kulturdokumentation.org
Österreichische Musikrat
Dachverband des Musiklebens in Österreich, fördert die musikalische Vielfalt und vertritt österreichische Musikinteressen international.
Adresse: Gonzagagasse 11, 1010 Wien
Ansprechpartner: Generalsekretariat
Tel: +43 1 533 25 95
Webseite: www.musikrat.at
Initiative Musik
Fördert österreichische Musiker:innen und Bands durch Tourförderung, Marketingunterstützung und internationale Vernetzung.
Adresse: Neustiftgasse 63, 1070 Wien
Ansprechpartner: Projektbüro
Tel: +43 1 521 04 - 0
Webseite: www.initiative.musik
SKE - Stiftung zur Förderung der Kunst und Kultur von SKE
Fördert österreichische Popularmusik durch Stipendien, Projektförderung und Ankauf von Musikrechten.
Adresse: Gumpendorfer Straße 83, 1060 Wien
Ansprechpartner: Geschäftsführung
Tel: +43 1 596 25 25
Webseite: www.ske-fonds.at
Österreichische Gesellschaft für Musik
Verein zur Förderung der Musikwissenschaft und musikalischen Kultur in Österreich.
Adresse: Baumannstraße 8-10, 1220 Wien
Ansprechpartner: Präsidium
Tel: +43 1 216 10 42
Webseite: www.musikgesellschaft.at
IG Jazz Österreich
Interessensgemeinschaft zur Förderung des Jazz in Österreich, organisiert Events und unterstützt Jazzmusiker:innen.
Adresse: Bernardgasse 44, 1070 Wien
Ansprechpartner: Geschäftsstelle
Tel: +43 1 526 34 97
Webseite: www.igjazz.at
Österreichische Kulturvereinigung
Fördert zeitgenössische Kunst und Kultur in Österreich mit Schwerpunkt auf interdisziplinären Projekten.
Adresse: Lindengasse 32, 1070 Wien
Ansprechpartner: Büro für Kulturförderung
Tel: +43 1 524 92 91
Webseite: www.kulturvereinigung.at
mica - music austria
Dokumentations-, Informations- und Förderstelle für österreichische Musik mit umfangreicher Datenbank.
Adresse: Stiftgasse 29, 1070 Wien
Ansprechpartner: Informationsservice
Tel: +43 1 521 04 - 0
Webseite: www.musicaustria.at
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zur österreichischen Musik!
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Locations in Bregenz
Festspielhaus Bregenz
Das Festspielhaus Bregenz ist ein multifunktionales Kongresszentrum und ein zentraler Ort für Opern, Konzerte und kulturelle Veranstaltungen in der österreichischen Musik- und Kulturszene, mit Fokus auf klassische und zeitgenössische Werke, exklusive Volksmusik. Es ist bekannt für seine beeindruckende Architektur und Lage am Bodensee und dient als Hauptvenue für die Bregenzer Festspiele. Die Historie reicht zurück bis zur Eröffnung im Juli 1980, und es hat sich zu einem renommierten MICE-Ort entwickelt. Betreiber ist die Festspielhaus Bregenz GmbH. Generelle Öffnungszeiten: Ticketbüro variabel, Abendkasse 90 Minuten vor Veranstaltungsbeginn. Größe: Eine der größten Theaterbühnen Europas, Kapazität für Tausende, anpassbar mit Sitz- und Stehplätzen. Besonderheiten: Direkte Lage am See, moderne Technik, Integration in das Festival, barrierefreier Zugang, beeindruckende Bühnenproduktionen.
Anschrift: Platz der Wiener Symphoniker 1, 6900 Bregenz
Telefon: +43 5574 4130
Website Google Maps Termine & Tickets
Landestheater Bregenz
Das Vorarlberger Landestheater Bregenz ist ein lebendiges Theaterhaus für Opern, Musicals, Schauspiele und Konzerte in der österreichischen Kulturszene, mit Fokus auf dramatische Künste und zeitgenössische Produktionen, exklusive Volksmusik. Es bietet ein reiches Repertoire mit einem permanenten Ensemble und Gastkünstlern. Die Historie beginnt 1945 mit der Gründung, und Stephanie Gräve ist die aktuelle Managerin. Betreiber ist das Vorarlberger Landestheater. Generelle Öffnungszeiten: Büro Mo-Do 09:00-16:00 Uhr, Abendkasse zwei Stunden vor Vorstellung. Größe: Ca. 680 Sitzplätze, begrenzte Stehplätze. Besonderheiten: Zentrale Lage am See, Aufführungen von September bis Juni, intime Atmosphäre, Förderung lokaler Talente.
Anschrift: Seestrasse 2, 6900 Bregenz
Telefon: +43 5574 42870600
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Seebühne Bregenz
Die Seebühne Bregenz ist eine spektakuläre schwimmende Open-Air-Bühne für Opernproduktionen und Konzerte in der österreichischen Musikszene, Teil der Bregenzer Festspiele, mit Fokus auf großformatige Opern und innovative Inszenierungen, exklusive Volksmusik. Sie bietet atemberaubende Shows auf dem Bodensee und zieht internationale Besucher an. Die Historie der Festspiele reicht zurück, mit der Seebühne als Ikone seit den Anfängen. Betreiber ist die Bregenzer Festspiele GmbH. Generelle Öffnungszeiten: Event-abhängig, Juli und August. Größe: Große Kapazität für Tausende Zuschauer, hauptsächlich Sitzplätze. Besonderheiten: Schwimmende Bühne, innovative Technologie, spektakuläre Bühnenbilder, Integration von See und Landschaft, TV-Produktionen.
Anschrift: Platz der Wiener Symphoniker 1, 6900 Bregenz
Telefon: +43 5574 4076
Website Google Maps Termine & Tickets
Theater am Kornmarkt
Das Theater am Kornmarkt ist ein historisches Venue für Theateraufführungen, Konzerte und kulturelle Events in der österreichischen Szene, mit Fokus auf Schauspiel und Musikdarbietungen, exklusive Volksmusik. Es dient als Sitz des Vorarlberger Landestheaters und bietet ein vielfältiges Programm. Die Historie ist verbunden mit dem Landestheater seit 1945, im zentralen Kornmarkt-Gebäude. Betreiber ist das Vorarlberger Landestheater. Generelle Öffnungszeiten: Büro Mo-Do 09:00-16:00 Uhr, Events abends. Größe: Ca. 680 Sitzplätze. Besonderheiten: Zentrale Lage im Herzen von Bregenz, intime Bühne, historische Architektur, Förderung künstlerischer Vielfalt.
Anschrift: Kornmarktstraße 2, 6900 Bregenz
Telefon: +43 5574 42777
It's My Life Klagenfurt 26. - 28. Juni 2026
Klagenfurt:
Wörthersee Stadion, Klagenfurt am Wörthersee, Österreich
Wer: Das Line-Up ist noch nicht komplett, aber mit großen Namen aus Deutsch-Rap (wie Samy Deluxe, Fanta 4) und 90er Pop/Dance ist zu rechnen.
Offizieller Termin 2026: Donnerstag, 26. bis Samstag, 28. Juni 2026
(Der Donnerstag ist ein "Preview-Abend" mit reduziertem Line-up, die Haupttage sind Freitag und Samstag.)
2. Wo findet es statt?
Ort: Wörthersee Stadion in Klagenfurt am Wörthersee, Österreich.
Das Festival nutzt das gesamte Gelände rund um das berühmte Fußballstadion, was für eine einmalige Atmosphäre sorgt.
3. Wer tritt auf? (Line-Up 2026)
Das komplette Line-Up für 2026 ist noch nicht veröffentlicht. Die ersten Headliner werden nach und nach bekannt gegeben.
Aber: Es gibt bereits die ersten bestätigten Headliner für 2026!
Basierend auf den bisherigen Ankündigungen und der typischen "It's My Life"-Besetzung können Sie mit folgenden Top-Acts rechnen:
Bereits bestätigte Acts für 2026 (Auszug):
SAMY DELUXE (Deutscher Rap-Star der 90er/2000er)
DIE FANTASISCHEN 4 (Legenden des deutschen Rap)
APOLLO 3 (Die österreichische Band, die hinter "It's My Life" steht und als Houseband auftritt)
Welche Acts sind TYPISCH für "It's My Life"? (Basierend auf Vorjahren)
Sie können mit einem riesigen Line-Up aus Deutsch-Rap, Pop, Dance und Rock der 90er rechnen. Typische Acts der letzten Jahre waren:
Deutsch-Rap & Hip-Hop:
SDP
FÜNF STERNE DELUXE
BLUMIO
FRESSKOMANDO
FUGEES FT. WYCLEF JEAN & PRAS (Special Act)
90er Pop, Dance & Rock:
DJ BOBO
SASH!
MR. PRESIDENT
ICE MC
E-ROTIC
DIE TOTEN HOSEN (als Special Guest)
EMF
BADLY DRAWN BOY
Elektronische Musik in Österreich
Eine Reise durch Geschichte, Pioniere und die lebendige Szene von den Anfängen bis heute
Geschichte & Früher: Die Pionierphase
Die Anfänge im 20. Jahrhundert
- Wiener Schule: Arnold Schönberg, Alban Berg und Anton Webern legten mit Atonalität und Klangfarben das theoretische Fundament.
- Pierre Henry: Französischer Pionier der Musique concrète, lebte und arbeitete in den 1970ern in Wien.
Die 1980er Jahre
- Krisma (CHRIS & MAria): Italienisches Synthpop-Duo mit engen Wien-Verbindungen.
- EDT (Ernst T. aka Ernst Toth): Pionier der experimentellen Elektronik.
- Label HÖR: Zentral für frühe experimentelle und noise-basierte Elektronik.
- Institut für Elektroakustische Musik (IEM) Graz: Wichtiges Zentrum für akademische elektroakustische Musik.
Die 1990er Jahre: Internationaler Durchbruch
- Patrick Pulsinger & Cheap Records: Prägte den "Wiener Sound" – rostig, minimalistisch und clever. [Discogs]
- Peter Rehberg (Pita) & Mego: Einflussreichstes Label für experimentelle, noise-lastige Elektronik. [Label]
- Fennesz: Startete bei Mego, internationaler Star der Gitarren-Elektronik. [Bandcamp]
- Christoph F. & Sabotage: Wichtiges Label für härteren Techno und Acid.
- Kompakt: Deutsches Label mit engen Wien-Verbindungen.
Wichtige Vertreter & Interpreten
Ambient / Experimentell / Elektroakustik
- Fennesz: Internationaler Star der Gitarren-Elektronik [Bandcamp]
- Bernhard Günter: Pionier des "Reduktionismus"
- Klaus Filip (lofi): Pionier der Laptop-Musik [Discogs]
- Mats Gustafsson: Free Jazz und experimenteller Noise [Bandcamp]
Techno / House
- Patrick Pulsinger: Produzent, Labelbetreiber, Pionier [Discogs]
- Wolfgang Voigt (Gas): Tiefe, orchestral-verwobene Techno-Loops [Kompakt]
- CEM (Cleancut Emotion Music): Tiefen, hypnotischen Techno [SoundCloud]
- Ogris Debris: Cleverer, sample-lastiger House und Techno [Facebook]
Elektropop / Indietronica
- Soap&Skin (Anja Plaschg): Düsterer, emotionaler Klavier-Elektropop [Webseite]
- KVN (Brigitte B.): Pop mit experimentellen Sounds
- BONK: Wiener Institution für verrückten Electro-Punk [Facebook]
Aktuelle, international erfolgreiche Acts
- Caterina Barbieri: Hypnotische, pattern-basierte Modularsyntheziser-Musik [Bandcamp]
- Dorothy Carter: Einzigartiger, treibender und melodischer Techno
- Woo York: Ukrainisches Duo, jetzt in Wien - Live-Techno mit internationaler Präsenz
Wichtige Labels
Experimentell / Avantgarde
- Editions Mego: Wichtig für experimentelle Musik weltweit [Webseite]
- Mego: Vorgänger von Editions Mego, legendär [Discogs]
Techno / House
- Cheap Records: Patrick Pulsingers Label, prägte Wiener Sound [Discogs]
- Monkey Music: Spezialisiert auf House und Techno [Webseite]
- Schall & Rauch: Fokussiert auf qualitativ hochwertigen House
Verschiedene Genres
- Luv Shack Records: Disco, Boogie und Funk-ediger House [Webseite]
- Bitte Modisch!: Kollektiv und Label für tanzbaren, experimentellen Pop
- Sabotage Communications: Härterer Techno und Acid
Clubs & Veranstaltungsorte in Wien
Grelle Forelle
Spittelauer Lände 12, 1090 Wien
Einer der wichtigsten Techno-Clubs Wiens direkt unter der Spittelauer Brücke.
Zur WebseitePratersauna
Waldsteingartenstraße 135, 1020 Wien
Club mit Pool-Area, bekannt für elektronische Musik und Partys.
Zur WebseiteFlex
Augartenbrücke 1, 1010 Wien
Wiener Institution am Donaukanal mit vielfältigem Musikprogramm.
Zur WebseiteFluc
Praterstern 5, 1020 Wien
Kultclub unter der U-Bahn-Station Praterstern mit alternativem Programm.
Zur WebseiteSASS
Musikantenplatz 1, 1060 Wien
Intimer Club im Herzen Wiens mit Fokus auf qualitativem Techno.
Zur WebseiteGürtelbogen
Various locations under the U6 tracks
Verschiedene Clubs und Bars unter den U6-Bögen mit alternativer Szene.
Chelsea ClubClubs & Locations in anderen Städten
P.P.C. (Postgarage)
Dreihackengasse 42, 8020 Graz
Wichtiger Club in Graz für elektronische Musik und Konzerte.
Zur WebseiteStadtwerkstatt
Tabakfabrik Linz, Peter-Behrens-Platz 10, 4020 Linz
Kulturverein und Veranstaltungsort in Linz mit Fokus auf Avantgarde.
Zur WebseiteArge Kultur
Ulrike-Gschwandtner-Straße 5, 5020 Salzburg
Kulturzentrum in Salzburg mit elektronischen Musik-Events.
Zur WebseiteCafé Stenograph
Zieglergasse 6, 1070 Wien
Kleiner, intimer Treffpunkt für Underround-Elektronik.
Wichtige Festivals & regelmäßige Events
Elevate Festival
Graz, verschiedene Locations
Festival für Musik, Kunst und politischen Diskurs mit Fokus auf elektronischer Musik.
Zur WebseiteDonauinselfest
Donauinsel, Wien
Größtes Open-Air-Festival Europas mit elektronischen Bühnen.
Zur WebseiteFrequency Festival
Salzburg
Großes Festival mit elektronischen Acts neben anderen Genres.
Zur WebseiteImmergut Festival
Deutschland (starker Österreich-Bezug)
Festival in Norddeutschland mit vielen österreichischen Acts.
Zur WebseiteWeitere wichtige Ressourcen
Skug Magazine
Österreichisches Musikmagazin für elektronische und experimentelle Musik.
Zur WebseiteKreisky – Indie-, Noise- & Punk-Rock aus Wien
Einleitung & Überblick
Kreisky ist eine Wiener Indie-/Noise-Rock-Band, gegründet 2005 und benannt nach dem ehemaligen Bundeskanzler Bruno Kreisky. Die Band ist berühmt für grantigen Sound, bissige gesellschaftliche Kommentare und spektakuläre Live-Shows.
Offizielle Website
Biografie & Geschichte
Kreisky wurde 2005 von Franz Adrian Wenzl (Gesang, auch bekannt als Austrofred) und Martin Max Offenhuber (Gitarre) in Wien gegründet. Die Gründungsmitglieder kamen aus der experimentellen Band Gelée Royale. Bald stießen Gregor Tischberger (Bass) und Klaus Mitter (Schlagzeug) zur Band. Seit 2021 spielt Helmuth "Lelo" Brossmann Bass.[web:94][web:95][web:96][web:105][web:98]
Gründungsjahr & Herkunft
Gegründet wurde Kreisky 2005 in Wien. Ihre musikalische und stilistische Identität ist vom Wiener Lebensgefühl und der österreichischen Politik und Gesellschaft geprägt.[web:94][web:96]
Musikstil & Einflüsse
Der Sound von Kreisky verbindet Indie-Rock, Noise, Punk und Post-Punk; ihre Musik ist laut, kompromisslos, grantig und von Ironie und Gesellschaftskritik geprägt. Typisch sind aggressive Gitarren, wuchtige Drums und provokante, sarkastische Texte.[web:95][web:97][web:104]
Diskografie (Auswahl)
- Kreisky (2007)
- Meine Schuld, meine Schuld, meine große Schuld (2009)
- Trouble (2011)
- Blick auf die Alpen (2014)
- Vor Publikum (Livealbum 2015)
- Blitz (2018)
- Atlantis (2021)
- Adieu Unsterblichkeit (2025)
- Spotify Diskografie, Apple Music
Bekannte Songs: „Scheiße, Schauspieler“, „Dow Jones“, „Asthma“, „So schöne Zähne“, „Ein fertiges Leben“.[web:111][web:102][web:99][web:105]
Bandmitglieder & Besetzung
- Franz Adrian Wenzl – Gesang
- Martin Max Offenhuber – Gitarre
- Helmuth „Lelo” Brossmann – Bass (seit 2021)
- Klaus Mitter – Schlagzeug
- Gregor Tischberger – Bass (bis 2020)
Wenzl ist auch als Austrofred als Musiker, Autor und TV-Dokumentarfilmer aktiv.[web:95][web:96][web:98]
Texte & Themen
Kreisky schreiben bissige, oft politische Texte über die österreichische Gesellschaft, Alltagsfrust, soziale Ausgrenzung, Konsumwahn und verpfuschte Lebensentwürfe. Ihr Stil pendelt zwischen Ironie und existenzieller Klarheit.[web:110][web:99][web:104]
Live-Auftritte & Tourneen
Die Band spielt regelmäßig auf den wichtigsten Rock-, Indie- und Punk-Festivals in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Die Konzerte sind bekannt für Energie, Humor und grantige Publikumsinteraktion.
Aktuelle Termine
Auszeichnungen & Erfolge
- Amadeus Austrian Music Award "Alternative Act des Jahres" (2009, 2011)
- Regelmäßige FM4-Charts (Singles wie „Scheiße, Schauspieler“)
- Album „Blitz“: Platzierung in Jahrescharts Musikexpress, Platte des Jahres FM4
Kreisky zählt zu den renommiertesten Rockbands Österreichs.[web:95][web:99]
Kulturelle Bedeutung & Einfluss
Kreisky steht für den grantigen, ironischen und kritischen Wiener Sound. Sie prägen die deutschsprachige Indie-Rock-Szene und gelten als Aushängeschild der österreichischen "Anti-Schmuse"-Musik.[web:95][web:104][web:108]
Trivia & interessante Fakten
- Die Band ist nach Bruno Kreisky, dem bekanntesten Bundeskanzler Österreichs, ironisch benannt.
- Frontmann Franz Wenzl tritt oft als Kunstfigur Austrofred (“Freddie Mercury auf Austropop”) auf.
- Kreisky Kultur: „Eine blöde Welt aber trotzdem die einzige.“
- Die Band integriert seit 2021 Synthesizer in den Sound.[web:98][web:99]
Zitate & Sprüche
„Eine ernste Band, begeisternd klare Musik.“
„Mit Kreisky könnte die deutschsprachige Rockmusik wieder aus der Falle der Belanglosigkeit herausfinden.“
„So einen monströsen Wall of Sound muss man erst mal hinkriegen.“
„Wir sind überhaupt nicht grantig, sondern nur ehrlich.“
Medien & Rezeption
- Pressefeatures: Musikexpress, FM4, FAZ, Standard
- Interviews: Deutschlandfunk Kultur, Radiofabrik, FM4
- Musikvideos: YouTube
- Spotify
- Apple Music
- Twitter / X
Diskografie & Werke im Überblick
| Jahr | Album / Single |
|---|---|
| 2007 | Kreisky |
| 2009 | Meine Schuld, meine Schuld, meine große Schuld |
| 2011 | Trouble |
| 2014 | Blick auf die Alpen |
| 2015 | Vor Publikum (Live) |
| 2018 | Blitz |
| 2021 | Atlantis |
| 2025 | Adieu Unsterblichkeit |
Spotify Diskografie Apple Music YouTube
TV, Videos, Radiobeiträge, Konzertaufnahmen
Links zu Suchmaschinen und aktuellen Inhalten
Musik- & Kulturinitiativen Wien (Pop, Rock, Jazz, Alternativ, Clubkultur)
- Porgy & Bess: Einer der wichtigsten Jazz- und Musikclubs Europas – breit gefächertes Booking von österreichischen und internationalen Acts, innovative Residenz-Projekte, Szene-Plattform für Jazz, improvisierte Musik und angrenzende Genres.
porgy.at - SZENE Wien: Kultlocation für Indie, Pop, Wiener Bands, Rap, Experimental, World u. a., fördert lokale Acts durch Newcomer-Slots, Workshops und Networking.
Adresse: Hauffgasse 26, 1110 Wien, Tel: +43 1 7491775
szenewien.com - JazzWerkstatt Wien: Verein für junge Jazz-, Impro- und Crossover-Szene, Festivalmacher, Musiker:innen-Kollektiv.
jazzwerkstatt.at - Vienna Club Commission (VCC): Offizielle Interessensvertretung der Clubkultur, arbeitet an Freiräumen, Förderprogrammen, Awareness-Konzepten und Projekten wie Free Spaces für legale Raves.
viennaclubcommission.at | Free Spaces - Reverse: Drum’n’Bass-Verein mit Veranstaltungsreihe im FLUCC und Nachwuchsförderung, Awareness-Team und Diversity-Anspruch.
igkultur.at/mitglieder/reverse - liccht: Verein für Nischenmusik und Populärkultur, spezialisiert auf globale, experimentelle, avantgardistische Szene-Acts, Host von Club- und Konzertnächten.
liccht.at - NordStern*: Neuer Kulturverein im Nordbahnviertel mit 2-3 Live-, Lesungs- und Diskussions-Events pro Monat, Fokus auf Diversität & Förderung junger Kunst.
nordstern.wien - La Perica: Vernetzung, Förderung und Sichtbarmachung von Wiener Musiker:innen mit lateinamerikanischen Wurzeln, jährliches Festival Circuito Latino.
laperica.at - Musisches Zentrum Wien: Offenes, interdisziplinäres Haus für junge Menschen, Workshops, Bands, Hip-Hop, Pop, Tanz und Theater.
Adresse: Zeltgasse 7, 1080 Wien
musisches-zentrum.at - Initiative Safer Feiern: Awareness-Workshops und -Konzepte für Clubs und Veranstalter, bundesweit das Modell für diskriminierungsfreie Clubnacht.
goodnews-magazin.de - Kollektiv Ärger, Bassbehörde + Schall & Schabernack, Melange à trois, initiative 21, TANZ DICH GLÜCKLICH u.a.: Host-Kollektive bei Free Spaces, bekannt für kreative, konsumzwangfreie Musikformate, Rave- und Nachwuchsförderung.
Free Spaces 2025 Übersicht
Oberösterreichische Musikinitiativen
Vereine, Verbände und Institutionen für regionale Musik (ohne Klassik & Volksmusik)
Oberösterreich bietet eine lebendige Musikszene abseits der klassischen Hochkultur und volkstümlichen Musik. Hier finden Sie eine Übersicht über Vereine, Initiativen und Institutionen, die sich um alternative, Jazz-, Rock-, Pop- und elektronische Musik in Oberösterreich kümmern.
Alternative Musik & Clubkultur
- Kapu
Autonomes Jugend- und Kulturzentrum in Linz mit Konzerten, Partys und Workshops im Bereich Alternative, Punk und Indie.
- Stadtwerkstatt
Verein und Club für experimentelle Musik, Kunst und Subkultur in Linz mit regelmäßigen Veranstaltungen.
- Chelsea
Veranstaltungsort in Linz für Konzerte mit Schwerpunkt auf Alternative, Rock und Metal.
- Salzhof
Kulturzentrum in Freistadt mit Konzerten, Lesungen und Theater.
Jazz & Improvisierte Musik
- Jazzclub Linz
Verein zur Förderung des Jazz in Linz und Oberösterreich mit regelmäßigen Konzerten und Jam-Sessions.
- Hofjazz
Verein zur Organisation von Jazzkonzerten in historischen Höfen in Oberösterreich.
Regionale & Unabhängige Musikförderung
- Musikfabrik
Initiative zur Förderung der Popularmusik in Oberösterreich mit Events und Unterstützung für Nachwuchsmusiker:innen.
- Tonspur
Verein zur Förderung regionaler Bands und Musiker:innen in Oberösterreich.
- Freies Musikzentrum Wels
Verein für Musikveranstaltungen, Workshops und Proberäume in Wels.
Multikulturelle Initiativen & Weltmusik
- Weltmusikverein Oberösterreich
Verein zur Förderung von Weltmusik in Oberösterreich mit Konzerten und Festivals.
- GlobalKlang
Initiative für interkulturelle Begegnungen durch Musik mit Konzerten und Workshops.
Experimentelle & Elektronische Musik
- Ars Electronica
Festival und Center für Kunst, Technologie und Gesellschaft mit Fokus auf elektronische Musik in Linz.
- Hörstadt
Verein für Klangkunst und experimentelle Musik in Linz.
Kulturhäuser & Off-Spaces
- Posthof
Kulturzentrum in Linz mit Konzerten, Theater und Performances im Bereich zeitgenössischer Musik.
- Alter Schlachthof
Kulturzentrum in Wels mit Konzerten und Veranstaltungen.
- Strom
Kulturverein in Gmunden mit Konzerten und Kulturveranstaltungen.
---->alle Eventlocations Bregenz via oeticket
Regionale Musikinitiativen in Vorarlberg
Diese Übersicht listet Vereine, Initiativen und Veranstalter, die sich für die regionale Musikszene in Vorarlberg einsetzen (ausgenommen klassische Hochkultur und volkstümliche Musik). Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Kulturvereine & Initiativen
Kulturverein Schlachthaus
Kulturverein in Dornbirn mit Fokus auf alternative Musik, Lesungen und Kleinkunst.
Spielboden
Kulturverein in Dornbirn mit vielfältigem Musikprogramm und Fokus auf regionale und internationale Acts.
Kulturhaus Dornbirn
Veranstaltungsort mit regelmäßigen Konzerten regionaler und internationaler Künstler verschiedener Genres.
Proton - Das Kunst- und Kulturmagazin
Initiative, die sich auch für die regionale Musikszene engagiert und Veranstaltungen organisiert.
Veranstalter & Festivals
Poolbar Festival
Jährliches Festival in Feldkirch mit Fokus auf alternative Musik, Kunst und Design.
Jazzfestival Hohenems
Internationales Jazzfestival mit Fokus auf zeitgenössischem Jazz und verwandten Genres.
Spielboden Open Air
Open-Air-Veranstaltung des Spielbodens mit regionalen und internationalen Acts.
Graf Hugo Kultur
Veranstalter von Konzerten und Kulturveranstaltungen in verschiedenen Locations in Vorarlberg.
Musikclubs & Lokale
Conrad Sohm
Club in Dornbirn mit regelmäßigen Konzerten und Clubnächten verschiedener Genres.
Werkstattbühne Bregenz
Kleinkunstbühne mit regelmäßigen Musikveranstaltungen.
Förderungen & Netzwerke
Kulturabteilung des Landes Vorarlberg
Förderungen und Unterstützung für Musikprojekte und Initiativen in Vorarlberg.
Vorarlberger Kulturservice
Förderungs- und Servicestelle für Kulturinitiativen in Vorarlberg.
IG Jazz Vorarlberg
Interessensgemeinschaft zur Förderung der Jazz-Szene in Vorarlberg.
(Keine Webseite verfügbar)
Rockinitiative Vorarlberg
Verein zur Förderung der Rock- und Popmusikszene in Vorarlberg.
(Keine Webseite verfügbar)
mit Christof Straub verliert Österreich einen Musiker, Songwriter, Produzenten und Ideengeber, der die heimische Poplandschaft über Jahrzehnte mit feinem Gespür, großer Musikalität und bemerkenswerter Offenheit geprägt hat.
ar/ hamkumst.net 15.09.26 Der Wiener Künstler ist am 9. September 2026 im Alter von nur 57 Jahren unerwartet verstorben. Sein Tod hinterlässt eine schmerzliche Lücke – bei Familie, Wegbegleitern und einem Publikum, für das seine Musik zu einem festen Teil österreichischer Popgeschichte wurde.
Straub wurde vor allem als Mitbegründer des Duos Papermoon
Papermoon - Tell Me A Poem
( youtube) bekannt. Gemeinsam mit der Sängerin Edina Thalhammer fand er Anfang der 1990er-Jahre eine eigene, unverwechselbare Sprache: zurückhaltend, poetisch und international klingend, zugleich nahbar und emotional. Während Thalhammer Papermoon ihre prägnante Stimme gab, prägte Straub den Klang durch Komposition, Gitarre und musikalische Gestaltung. Bereits der erste Song, „Tell Me a Poem“, machte das Duo bekannt. Das 1993 erschienene Debütalbum verkaufte sich mehr als 100.000 Mal – ein außergewöhnlicher Erfolg für eine österreichische Produktion.
Papermoon stand für Pop, der nicht auf schnelle Effekte angewiesen war. Die Lieder lebten von Melodie, Atmosphäre und einer stillen, oft chansonhaften Eleganz. Gerade „Tell Me a Poem“ wurde zum bleibenden Symbol dieser besonderen Verbindung aus internationalem Anspruch und österreichischer Eigenständigkeit. Es folgten weitere Alben, 2006 erhielt Papermoon für „True Love“ den Amadeus Austrian Music Award. Zum 20-jährigen Bestehen veröffentlichte das Duo noch das neunte Studioalbum „Wake!“.
Doch Christof Straub war weit mehr als ein erfolgreicher Teil von Papermoon. Nach der Trennung des ursprünglichen Duos im Jahr 2014 suchte er neue Wege, Musik und Förderung miteinander zu verbinden. Mit Global Rockstar gründete er eine Plattform, über die Privatpersonen direkt in die Laufbahn junger Musiker investieren konnten. Dahinter stand eine Haltung, die ihn auszeichnete: Musik sollte nicht nur bewundert, sondern auch ermöglicht werden. Junge Künstlerinnen und Künstler sollten eine reale Chance erhalten, gehört zu werden und ihre Karriere aufzubauen.
Auch abseits der Bühne setzte Straub wichtige Impulse. Er engagierte sich rund um den Eurovision Song Contest, wirkte bei der Auswahl von Österreichs Teilnehmer Nathan Trent für 2017 mit und war gemeinsam mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk San Marinos an der Kandidatenauswahl beteiligt. Besonders eng war seine Unterstützung für seine Tochter Zoë Straub, die Österreich 2016 beim Eurovision Song Contest vertrat. Ebenso begleitete und förderte er Nachwuchsmusiker wie den Salzburger Sänger Chris Steger.
Sein künstlerisches Vermächtnis liegt deshalb nicht allein in Liedern, Auszeichnungen oder Verkaufszahlen. Es liegt in einer Vorstellung von Musik als Begegnung: zwischen Stimme und Komposition, zwischen etablierten Künstlern und neuen Talenten, zwischen persönlicher Poesie und einem breiten Publikum. Christof Straub verstand es, leise Töne hörbar zu machen – und anderen den Raum zu geben, ihre eigene Stimme zu finden.
Österreich nimmt Abschied von einem Künstler, der Popmusik mit Haltung gemacht hat. Seine Kompositionen, sein Engagement und der besondere Klang von Papermoon werden weiterleben. Christof Straub bleibt als Musiker in Erinnerung, der nicht den lautesten Weg wählte, aber einen unverwechselbaren.
https://hamkumst.net/artists/landesweit-musiker/papermoon.html
Artikel in Medien:
Austropop Blogs & Musikmagazine
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Blog & Communitytopsites.at – Austroblog & Austropop-Culturehttps://www.topsites.at/austropop/
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Musikmagazinhamkumst.net – Magazin der Musikszene Austrian Music & Austropophttps://www.hamkumst.net/
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Austropop Podcasts v Peter Pohn - „Vordergründig – Hintergründig“
– die Porträtreihe abseits des Mainstreams -inhaltsliste
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Popkultur-MagazinThe Gap – AustroTOP & Österreichische Popkulturhttps://thegap.at/thema/austropop/
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Musikportalmica – music austria (Austrian Music Information Centre)https://www.musicaustria.at/
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OnlinemagazinDas Österreichische Musikmagazin – Szene-News, Austropop & Konzertehttps://www.musikmagazin.at/
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Konzert-Blogwienkonzert.com – Unabhängiger Musik- und Konzertblog Österreichhttps://wienkonzert.com/
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Lexikon & ArchivOesterreichisches Musiklexikon – Chronik und Entwicklung des Austro-Pophttps://www.musiklexikon.ac.at/ml/musik_A/Austro-Pop.xml
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Musik-WebzineHeavyPop.at – Magazin für österreichische & internationale Musikhttps://www.heavypop.at/
Ringelspü – Künstlerporträt der österreichischen Mundart-Pop-Rock-Band
Ringelspü steht für österreichischen Dialekt, persönliche Geschichten und einen Bandklang zwischen Pop und Rock. Die im niederösterreichischen Mostviertel verwurzelte Formation verbindet Lebensnähe mit Humor und nachdenklichen Momenten. Ihre Musik handelt vom Aufstehen und Weitergehen, vom Zusammenhalt und davon, sich selbst nicht zu verstellen.
Gegründet wurde Ringelspü 2023 von Mario Schagerl und Erich „Urge“ Kirchner. Mit Roman Koberwein am Bass tritt die Gruppe als Trio auf. Das Debütalbum „Weiter geh“ erschien 2024; weitere Singles und Konzertaktivitäten folgten in Österreich und Deutschland.
Recherchestand: 3. November 2026. Eigenangaben der Band, unabhängige Berichterstattung und offene Recherchepunkte werden im Text unterschieden. Die Diskografie ist eine belegte Übersicht, kein Anspruch auf ein vollständiges Werkverzeichnis.
1. Einleitung und Überblick
Ringelspü ist eine österreichische Mundart-Pop-Rock-Band aus Niederösterreich. Ihr geografischer und kultureller Ausgangspunkt liegt im Mostviertel. In der offiziellen Biografie bezeichnet sich die Gruppe allgemeiner als Mundart-Pop-Rock aus Ostösterreich.
Im Mittelpunkt steht weniger eine glamouröse Kunstfigur als eine bewusst bodenständige Ansprache. Die Band möchte mit vertrauten Situationen, Dialekt und persönlichen Erfahrungen eine Verbindung zum Publikum herstellen. Ihre Selbstdarstellung betont dabei ausdrücklich Ehrlichkeit, Zusammenhalt und eine Portion Schmäh.
- Bandname
- Ringelspü
- Herkunft
- Mostviertel, Niederösterreich, Österreich
- Gründungsjahr
- 2023
- Gründer
- Mario Schagerl und Erich „Urge“ Kirchner
- Musikalische Einordnung
- Mundart-Pop-Rock; im weiteren Sinn zeitgenössischer Austropop
- Sprache
- Österreichischer Dialekt
- Dokumentierte Triobesetzung
- Mario Schagerl, Erich „Urge“ Kirchner und Roman Koberwein
- Debütalbum
- „Weiter geh“, veröffentlicht am 15. März 2024
Quellen: Offizielle Biografie und Besetzungs- und Veranstaltungsinformation bei MeinBezirk.
2. Biografie, Gründung und Herkunft
Die musikalischen Ausgangspunkte
Ein frühes Porträt der Niederösterreichischen Nachrichten vom Juni 2023 verortet Erich Kirchner in Hofstetten-Grünau und Mario Schagerl in St. Veit. Beide wurden als Musikschullehrer vorgestellt. Eigene Texte und Melodien waren zum Teil bereits über längere Zeit entstanden, bevor sie gemeinsam als Ringelspü an die Öffentlichkeit gingen.
Die Bandgeschichte beginnt damit nicht bei einer kurzfristig zusammengestellten Studioproduktion, sondern bei zwei bereits musikalisch tätigen Menschen, die ihre eigenen Geschichten in ein gemeinsames Projekt überführten. Vollständige individuelle Lebensläufe mit Geburtsdaten, sämtlichen Ausbildungsstationen und allen früheren Bandprojekten sind in den ausgewerteten Quellen nicht lückenlos dokumentiert.
2023: Gründung und erste Veröffentlichungen
Die offizielle Biografie nennt 2023 als Gründungsjahr. Als erste Single wurde „Da Himmel“ für den 30. Juni 2023 angekündigt. Am 26. Oktober 2023 folgte auf YouTube das offizielle Musikvideo zu „Loss mi in Friedn“. Beide Titel gehören später zum Umfeld des Debütalbums.
2024: „Weiter geh“ als erstes Album
Am 15. März 2024 erschien das Debütalbum „Weiter geh“. Der Veröffentlichungskatalog weist zehn Titel mit einer Gesamtspielzeit von ungefähr 43 Minuten aus. Die Band beschreibt das Album als selbst produziert.
Eine CD-Präsentation wurde für den 5. April 2024 mit dem Tom Gomez Duo als Support angekündigt. Die betreffende Veranstaltungsseite nennt bereits Roman Koberwein als Bassisten und Sänger.
Ab 2025: Zusammenarbeit mit Erwin Bader
Nach eigener Darstellung arbeitet Ringelspü seit 2025 mit Produzent Erwin Bader zusammen. Die Band führt diese Zusammenarbeit als weitere Entwicklungsphase nach dem Debüt an. Im Streamingkatalog sind für 2025 unter anderem „Woats amoi auf mi“ und „So vü nu sogn“ dokumentiert.
2026: weitere Singles und Liveaktivitäten
2026 setzte die Gruppe ihre Konzertaktivitäten unter dem Titel „Geh Bitte Tour ma amoi“ fort. Zum Veröffentlichungsgeschehen gehören „BITTE BITTE (Radio Edit)“ und „Afoch Taunzt“. Ein NÖN-Bericht vom Oktober 2026 erwähnt außerdem Arbeiten an einem neuen Album. Ein verlässlich bestätigter Erscheinungstermin und eine vollständige Titelliste dieses Albums liegen in der ausgewerteten Recherche nicht vor.
Weiterlesen: NÖN-Bandporträt von 2023, CD-Präsentation 2024, NÖN über „Afoch Taunzt“.
3. Musikstil und Einflüsse
Die treffendste Genrebezeichnung ist Mundart-Pop-Rock. Der Dialekt ist dabei nicht bloß eine sprachliche Verzierung, sondern Teil der Erzählhaltung: Die Songs sollen so unmittelbar wirken wie Geschichten aus dem eigenen Umfeld.
Veranstalterbeschreibungen nennen zusätzlich Elemente aus Folk, Jazz und Blues. Die Grundbesetzung aus Gitarre, Bass und Schlagzeug ermöglicht sowohl ruhigere, erzählerische Passagen als auch druckvollere Konzertmomente.
- Pop: zugängliche Songformen und eingängige Melodien.
- Rock: Energie und ein von Instrumenten getragener Bandklang.
- Folk und Liedermachertum: Geschichten und persönliche Perspektiven.
- Jazz und Blues: ergänzende Stilfarben laut Veranstalterdarstellungen.
- Mundart: regionale Verankerung und sprachliche Nähe zum Publikum.
Diese Zuordnung beschreibt die veröffentlichten Band- und Veranstalterinformationen. Persönliche Lieblingskünstler oder konkrete musikalische Vorbilder der einzelnen Mitglieder sind darin nicht ausreichend dokumentiert. Bekannte Austropop-Namen sollten daher nicht ohne Interviewbeleg als direkte Einflüsse genannt werden.
Quelle: Stadt St. Pölten: Vorstellung zum musik.stp FeSTPval.
4. Bandmitglieder und Besetzung
| Name | Instrumente und Aufgaben | Biografische Einordnung |
|---|---|---|
| Mario Schagerl | Gesang und Gitarre | Mitgründer und in der Presse als Frontmann bezeichnet. Frühe Berichte verorten ihn in St. Veit. Als Musikschullehrer dokumentiert. |
| Erich „Urge“ Kirchner | Gesang und Schlagzeug | Mitgründer; „Urge“ ist sein gebräuchlicher Beiname. In frühen Berichten Hofstetten-Grünau zugeordnet und als Musikschullehrer vorgestellt. |
| Roman Koberwein | Gesang und Bass | In einer Veranstaltungsankündigung von 2024 sowie in Berichten aus 2025 und 2026 als Mitglied der Triobesetzung dokumentiert. |
| Thatiana da Fonseca Gomes | Bassgitarre | In frühen Presseberichten 2023 und Anfang 2024 als unterstützende Bassistin genannt. Nicht mit der 2026 dokumentierten Besetzung gleichzusetzen. |
Warum manche Quellen von einem Duo sprechen
Die frühen Texte stellen vor allem das Gründerduo Schagerl und Kirchner in den Mittelpunkt. Andere Quellen beschreiben die erweiterte Bandbesetzung. Duo und Trio bezeichnen daher teilweise unterschiedliche Aspekte beziehungsweise Entwicklungsphasen des Projekts. Ein genau datierter, offiziell erklärter Wechsel am Bass ist in den ausgewerteten Unterlagen nicht belegt.
Quellen: NÖN zur frühen Besetzung, Instrumentenangaben bei Close2Fan, Konzertbericht aus Osterhofen 2026.
5. Texte und Themen
Ringelspü verarbeitet nach den Aussagen der Gründer eigene Erfahrungen: lustige Begebenheiten, persönliche Schicksale und schwierige Zeiten. Diese lebensnahe Ausrichtung verbindet die Band mit einer bewusst unkomplizierten Sprache.
Weitergehen und Widerstandskraft
Der Albumtitel „Weiter geh“ passt zum übergeordneten Selbstverständnis der Gruppe: Das Leben bleibt in Bewegung, auch wenn nicht alles leicht ist. Die offizielle Biografie nennt das Aufstehen und Weitergehen ausdrücklich als Bezugspunkte.
Authentizität und Menschlichkeit
Nicht-Verstellen und „afoch“ Menschsein gehören zu den zentralen Formulierungen der Band. Damit wird keine perfekte Gegenwelt versprochen, sondern die Anerkennung von Schwächen, Gefühlen und Alltagserfahrungen.
Familie und die nächste Generation
Für „Wie geht’s Leben“ nennt ein MeinBezirk-Beitrag einen konkreten biografischen Anlass: Mario Schagerl schrieb das Lied anlässlich der Geburt seiner Tochter. Dieser Hintergrund verbindet persönliche Erfahrung mit dem Wettbewerbsthema rund um Kinder.
Entschleunigung und Auszeit
„Afoch Taunzt“ wird in der NÖN-Berichterstattung als Gegenentwurf zum ständigen Leistungs- und Erledigungsdruck beschrieben. Die To-do-Liste darf warten; Erholung muss nicht automatisch ein schlechtes Gewissen auslösen.
Die genannten Themen sind anhand veröffentlichter Beschreibungen eingeordnet. Eine vollständige Einzelinterpretation sämtlicher Liedtexte ist damit nicht verbunden.
Quellen: Bandbiografie, Hintergrund zu „Wie geht’s Leben“, Bericht über „Afoch Taunzt“.
6. Diskografie und Werke im Überblick
Studioalbum: „Weiter geh“
- Veröffentlichung
- 15. März 2024
- Umfang
- Zehn Titel
- Spieldauer
- Rund 43 Minuten; Deezer nennt 43 Minuten und 35 Sekunden.
- Rechteangabe im Apple-Music-Katalog
- ℗ 2024 Radio&tauglich Records
- Einordnung
- Debütalbum; von der Band als selbst produziert beschrieben.
Sicher zugeordnete Albumtitel sind „Da Himmel“, „Nimm de Maske weg“, „Weiter geh“ und „Loss mi in Friedn“. Die übrigen sechs Titel werden hier nicht ohne einen verlässlichen vollständigen Abgleich ergänzt.
Belegte Einzelveröffentlichungen und weitere Werke
| Titel | Zeitliche Einordnung | Nachweis und Besonderheit |
|---|---|---|
| Da Himmel | 2023; Albumfassung 2024 | Als erste Single für den 30. Juni 2023 angekündigt. |
| Loss mi in Friedn | Video 2023; Album 2024 | Offizielles Musikvideo vom 26. Oktober 2023. |
| Nimm de Maske weg | 2024 | Auf dem Debütalbum dokumentiert. |
| Weiter geh | 2024 | Titelstück des Debütalbums. |
| Woats amoi auf mi | 2025 | Im Streamingkatalog als Veröffentlichung geführt. |
| So vü nu sogn | 2025 | Im Streamingkatalog als Veröffentlichung geführt. |
| Wie geht’s Leben | Im Wettbewerbszusammenhang 2026 dokumentiert | Zweiter Platz beim niederösterreichischen Liedermacherwettbewerb; abweichende Jahresangabe auf der Bandwebsite. Ein exaktes Erstveröffentlichungsdatum wird hier nicht behauptet. |
| Afoch Taunzt | 2026 | Streamingveröffentlichung und NÖN-Bericht. Die Bandstartseite schreibt abweichend „Afoch Taunt“. |
| BITTE BITTE (Radio Edit) | 2026 | Im Streamingkatalog dokumentiert. |
Diese Tabelle unterscheidet Albumtitel, Einzelveröffentlichungen und Wettbewerbswerke. Sie bedeutet nicht, dass jeder genannte Titel als eigenständige Single erschienen ist. Ebenso sind automatisch angezeigte Plattformkategorien kein Beleg für mehrere Studioalben.
7. Live-Auftritte und Tourneen
Konzerte spielen in der Außendarstellung von Ringelspü eine zentrale Rolle. Die Band beschreibt sich als nahbares Trio, dessen Auftritte zwischen Mitsingen, Lachen und emotionalen Momenten wechseln. Nach eigenen Angaben wurden seit der Gründung mehr als 100 Konzerte in Österreich und Bayern gespielt, darunter beim Brass Wiesn Festival. Diese Gesamtzahl ist eine Eigenangabe und wurde nicht anhand einer vollständigen Konzertchronik nachgezählt.
Dokumentierte Live-Rezeption
Ein Konzertbericht aus Osterhofen vom August 2026 beschreibt den Auftritt von Mario Schagerl, Urge Kirchner und Roman Koberwein als publikumswirksamen, ehrlichen „Power-Sound“. Ein weiterer Bericht dokumentiert das Open-Air-Konzert im Café Zeitweis in St. Veit im September 2026 und den großen Publikumsandrang.
Auswahl aus der offiziellen Terminliste 2026
| Datum | Ort | Veranstaltungsort oder Anlass |
|---|---|---|
| 11. April 2026 | St. Pölten | Freiraum |
| 17. April 2026 | Wien | LOOP |
| 27. Juni 2026 | Heidenheim | Internationales Straßenfest |
| 2. August 2026 | Mondsee | Seefest |
| 8. August 2026 | München | Klinglwirt |
| 14. August 2026 | Osterhofen | Zum Haber |
| 27. August 2026 | Salzburg | arte Hotel |
| 28. August 2026 | Kufstein | arte Hotel |
| 30. August 2026 | Tann | Kunstmarkt |
| 25. Oktober 2026 | Wieselburg | Als Support von Chris Steger angekündigt |
| 7. November 2026 | Wilhelmsburg | Werkskultur |
| 13. November 2026 | Burghausen | Burgkeller |
Die Tabelle gibt die offizielle Terminliste wieder. Ein vergangener Listeneintrag allein ist noch kein unabhängiger Nachweis der tatsächlichen Durchführung. Zum Recherchestand stehen die beiden Novembertermine noch bevor. Die Stadt Wilhelmsburg führt „Ringelspü & Friends“ am 7. November 2026 um 19:30 Uhr in der Werkskultur, Färbergasse 11, an.
8. Auszeichnungen und Erfolge
Zweiter Platz mit „Wie geht’s Leben“
Ringelspü erreichte mit „Wie geht’s Leben“ den zweiten Platz beim Liedermacherinnen- und Liedermacher-Wettbewerb der Kultur.Region.Niederösterreich. Das indexierte Wettbewerbsarchiv nennt für 2026 das Thema „Mein Lied für … die Kinder dieser Welt“, 157 Einreichungen und 13 Finalistinnen und Finalisten. Ringelspü wird dort hinter Gustav klingt und vor Mario Schenkermayr geführt.
Ein MeinBezirk-Beitrag vom September 2026 bestätigt den zweiten Platz im Jahr 2026. Die offizielle Bandbiografie nennt dagegen 2025. Für die Jahreszuordnung folgt dieses Porträt dem Wettbewerbsarchiv und der aktuellen Berichterstattung; die abweichende Eigenangabe bleibt ausdrücklich vermerkt.
Weitere Erfolgsindikatoren
- Debütalbum mit zehn Titeln im Jahr 2024.
- Mehr als 100 Konzerte laut Bandbiografie.
- Mehr als 500 Radio-Airplays in Österreich und Bayern laut Bandbiografie.
- Dokumentierte Konzertberichte aus Österreich und Deutschland.
- Wiederkehrende regionale Pressebegleitung seit 2023.
Für einen Amadeus Award, Gold- oder Platinauszeichnungen und konkrete österreichische Verkaufschartplatzierungen wurden in der ausgewerteten Recherche keine belastbaren Nachweise gefunden.
Quellen: Wettbewerbsarchiv der Kultur.Region.Niederösterreich, MeinBezirk zum Wettbewerbserfolg 2026, Eigenangaben der Band.
9. Kulturelle Bedeutung und Einfluss
Ringelspü lässt sich in eine gegenwärtige österreichische Musikkultur einordnen, in der Dialekt nicht als Beschränkung, sondern als eigenständiges Ausdrucksmittel verwendet wird. Die Band überträgt regionale Sprache und persönliche Erfahrungen in ein zugängliches Pop-Rock-Format.
Auftritte im niederösterreichischen Kulturleben und Konzertaktivitäten in Bayern zeigen die Verbindung von regionaler Verwurzelung und grenzüberschreitender Livearbeit. Die Vorstellung beim musik.stp FeSTPval macht zudem die Einbindung in die regionale Nachwuchs- und Gegenwartsmusikszene sichtbar.
Ein bereits nachgewiesener weitreichender Einfluss auf andere Bands oder die gesamte österreichische Musikgeschichte lässt sich daraus nicht ableiten. Die belegbare Bedeutung liegt bislang vor allem in der regionalen Kulturarbeit, der Livepräsenz und der Weiterführung mundartlicher Songkultur.
10. Interessante Fakten
- Der Bandname greift das Bild eines sich drehenden Karussells auf. Bewegung und Weitergehen passen zugleich zu den Themen der Band.
- „Urge“ und Erich Kirchner bezeichnen dieselbe Person, nicht zwei verschiedene Musiker.
- Die Gründer wurden bereits im frühen Bandporträt als Musikschullehrer vorgestellt.
- Einige Texte und Melodien waren schon vor dem öffentlichen Start des Projekts entstanden.
- Die Band spricht ihr Publikum als „Ringeldorf“ an. Der Newsletter wird über das „Ringel-Postamt“ beziehungsweise als „Ringelpost“ beworben.
- „Wie geht’s Leben“ hat laut Berichterstattung einen familiären Ausgangspunkt: die Geburt von Mario Schagerls Tochter.
- Beim Video zu „Loss mi in Friedn“ sind Engel Mayr für Produktion und Mix sowie Martin Scheer für das Mastering genannt.
- Die Schreibweisen „Ringlspü“ und „Ringelspü“ erscheinen beide in einzelnen Video- und Veranstaltungstiteln. Die offizielle Bandbezeichnung lautet Ringelspü.
11. Aussagen, Zitate und Sprüche
Die folgenden kurzen Zitate sind veröffentlichte Aussagen beziehungsweise Formulierungen der Band. Sie werden nicht als Liedtextauszüge ausgegeben.
„Wir brauchen die Bewegung, denn Stillstand ist seltsam“
„Perfektion ist Nebensache, Authentizität alles.“
„Unsere Songs gleichen einer Fahrt im emotionalen Karussell des Lebens.“
Zusammengenommen verdeutlichen diese Aussagen das Selbstbild der Gruppe: Bewegung statt Stillstand, Echtheit statt makelloser Inszenierung und Musik als Begleiterin durch unterschiedliche Lebenslagen.
12. Medien und Rezeption
Die recherchierte Berichterstattung ist überwiegend regional und veranstaltungsbezogen. Die Niederösterreichischen Nachrichten begleiteten die Gruppe von der Anfangsphase über das Debütalbum bis zu neueren Veröffentlichungen. Hinzu kommen MeinBezirk, City-Flyer, kommunale Kulturinformationen und Konzertberichte aus dem bayerischen Raum.
Wiederkehrende Beschreibungen sind Gefühl, Bodenständigkeit, Dialekt, Authentizität und persönliche Geschichten. In Konzertberichten wird außerdem die direkte Wirkung auf das Publikum hervorgehoben.
Wichtige Unterscheidung bei der Bewertung
Nicht jeder gefundene Text ist eine unabhängige Rezension. Bandbiografien formulieren das eigene Selbstbild; Veranstaltungsankündigungen sollen Interesse wecken. Konzertnachberichte können dagegen tatsächlich einen stattgefundenen Auftritt beschreiben. Diese Quellentypen sollten bei der Einschätzung der öffentlichen Resonanz nicht gleichgesetzt werden.
13. Videos, Fernsehen, Radio und Konzertaufnahmen
Direkt zuordenbare Videos
- „Loss mi in Friedn“ – offizielles Musikvideo, 2023
Die Beschreibung nennt Ringelspü für Musik und Text, Engel Mayr für Produktion und Mix sowie Martin Scheer für das Mastering. Bei der Videoproduktion werden Alex Tomsits und Perdurabofilm angeführt.
- „Wer ist RINGELSPÜ?“ – Bandvorstellung, 2025
Ein Einstieg in Selbstverständnis und musikalische Ausrichtung des Trios.
- Weitere Videos auf dem Bandkanal
Radio
Die Band nennt mehr als 500 Radio-Airplays. Diese Eigenangabe belegt für sich genommen weder bestimmte Sender noch konkrete Interviews. Ein ausgestrahlter Song ist von einem redaktionellen Radiobeitrag oder einem Studiogespräch zu unterscheiden. Eine verlässlich vollständige Sendeliste liegt in der ausgewerteten Recherche nicht vor.
Fernsehen
Konkrete TV-Sendungen mit eindeutig belegtem Auftrittsdatum konnten nicht zuverlässig zugeordnet werden. Deshalb werden hier keine unbestätigten Fernsehauftritte genannt.
Suchzugänge für Interviews und Liveaufnahmen
- YouTube: Livevideos und Konzertaufnahmen
- YouTube: Interviews und Gespräche
- Google: Radiointerviews
- Google: Beiträge auf ORF-Websites
- Google: Fernsehbeiträge
- Google: Konzertmitschnitte
Diese Suchlinks sind Recherchehilfen. Sie garantieren weder die Existenz eines bestimmten Beitrags noch die dauerhafte Verfügbarkeit vollständiger Konzertaufnahmen.
14. Offizielle Websites und Musikplattformen
- Offizielle Website: Neuigkeiten, Newsletter und Termine
- Offizielle Bandbiografie
- YouTube-Kanal von Ringelspü
- Facebook-Seite von Ringelspü
- Spotify-Künstlerprofil
- Deezer-Künstlerprofil
- Ringelspü bei Fanklub
Für neue Termine und Veröffentlichungen ist die Bandwebsite der wichtigste Ausgangspunkt. Streamingprofile helfen beim Abgleich neu erschienener Musik; der YouTube-Kanal bietet Videos und Bandinhalte.
15. Aktuelle Inhalte und Social-Media-Suchlinks
- Google: allgemeine Suche
- Google Bilder: Bandfotos und Auftrittsbilder
- Google News: aktuelle Berichte
- Interviews und Künstlerporträts
- Aktuelle Konzerte und Tickets
- YouTube-Suche
- SoundCloud-Suche
- Instagram-Inhalte über Google suchen
- Facebook-Suche
- TikTok-Suche
Suchergebnisse sind keine verifizierten offiziellen Profile. Besonders bei personenbezogenen Treffern müssen Namensgleichheiten berücksichtigt werden. Einige Plattformen setzen eine Anmeldung voraus.
16. Suchlinks zu den einzelnen Musikern
Für möglichst eindeutige Treffer enthalten die meisten Suchanfragen zusätzlich den Bandnamen. Die folgenden Links sind Suchzugänge und keine Bestätigung persönlicher Benutzerkonten.
Mario Schagerl – Gesang und Gitarre
- Google: Informationen und Biografie
- Google Bilder
- YouTube: Musik und Auftritte
- SoundCloud
- Instagram-Suche über Google
- Facebook-Suche
- Interviews und musikalische Projekte
Erich „Urge“ Kirchner – Gesang und Schlagzeug
- Google: Erich Kirchner und Ringelspü
- Google: Suche nach dem Beinamen
- Google Bilder
- YouTube: Musik und Auftritte
- SoundCloud
- Instagram-Suche über Google
- Facebook-Suche
- Interviews und Berichte
Roman Koberwein – Gesang und Bass
- Google: Informationen und Musikprojekte
- Google Bilder
- YouTube: Musik und Auftritte
- SoundCloud
- Instagram-Suche über Google
- Facebook-Suche
- Interviews und Berichte
Thatiana da Fonseca Gomes – früher dokumentierte Bass-Mitwirkung
17. Quellen und redaktionelle Hinweise
Die Quellen sind unmittelbar bei den jeweiligen Themenabschnitten verlinkt. Ihre Aussagekraft unterscheidet sich:
- Die Bandwebsite ist eine Primärquelle für Selbstverständnis, Gründungsjahr, Terminankündigungen und die Zusammenarbeit mit Erwin Bader.
- Konzertzahlen und Radio-Airplays sind dort Eigenangaben, keine unabhängig geprüfte Statistik.
- Presseberichte dokumentieren Herkunft, Besetzung, Veröffentlichungen und einzelne Auftritte.
- Das Wettbewerbsarchiv und aktuelle Berichterstattung stützen die Zuordnung des zweiten Platzes zu 2026; die Bandwebsite nennt abweichend 2025.
- Musikplattformen dienen dem Abgleich von Veröffentlichungstiteln und Albumdaten.
- Suchlinks sind Hilfsmittel für weitere Recherche und kein Ersatz für einen überprüften Einzelnachweis.
Offen bleiben insbesondere eine vollständig abgeglichene Diskografie, sämtliche exakten Veröffentlichungsdaten, eine lückenlose Besetzungschronik sowie eine komplette Liste von Fernseh- und Radioauftritten. Fehlende Belege bedeuten nicht automatisch, dass entsprechende Aktivitäten nicht stattgefunden haben.
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Paul Plut
Paul Plut ist ein österreichischer Singer-Songwriter und Komponist aus der Steiermark, dessen Markenzeichen dialektgefärbte, dunkle Lieder zwischen Folk, Indie und Wienerlied sind. Neben seinem Soloprojekt ist er unter anderem mit den Bands Viech und Marta aktiv. Pluts Musik thematisiert Heimat, Verlust und Glaube, oft in poetisch-melancholischen Klanglandschaften. Er schreibt und produziert für Theater und Film und wurde vielfach ausgezeichnet. 2024 tourt er mit neuem Soloalbum auf vielen kleinen Bühnen.
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Kerosin95
Kerosin95 alias Kem Kolleritsch ist ein queeres Multitalent aus Graz/Wien, bekannt für empowernden Rap, Pop und elektronische Beats. Das Projekt steht für Diversität, gesellschaftspolitische Statements und eine Fusion aus Spoken Word, Club-Sound und Performancekunst. Bekannt durch Hits wie "Volume 1" oder die EP „Trans Agenda Dynastie“ prägte Kerosin95 zusammen mit My Ugly Clementine die Szene. Bühnenshows sind laut, bunt und klar politisch positioniert. 2024 erscheint neues Material, mit Features, Konzerten und Medieninterviews.
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Lulu Schmidt
Lulu Schmidt ist eine vielseitige Singer-Songwriterin und Komponistin aus Wien, die Indie, Pop, elektronische und experimentelle Musik kunstvoll kombiniert. Ihre Produktionen überzeugen durch markante Stimme, kluge Arrangements und oft interdisziplinäre Ansätze. Neben klassischem Songwriting arbeitet sie an interaktiven Musikprojekten und Klangperformances. Sie ist auf Clubbühnen wie in Theatern und freien Kunsthäusern präsent. 2024 gibt es neue Releases und genreübergreifende Kooperationen.
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Julian le Play
Julian le Play ist ein erfolgreicher Singer-Songwriter und Radiomoderator aus Wien, der mit seiner Mischung aus Deutschpop, urbanem Sound und gefühlvollen Texten breite Publikumsschichten erreicht. Große Hits wie "Mr. Spielberg" und "Hand in Hand" machten ihn zum Chartstürmer mit mehreren Platinauszeichnungen. Neben Musik ist le Play als Produzent und Texter für andere Künstler:innen tätig. Seine Bühnen- und Medienpräsenz ist seit Jahren konstant hoch. 2024 gibt es neue Releases und eine Clubtour.
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Wiener Tschuschenkapelle
Die Wiener Tschuschenkapelle ist ein multinationales Ensemble rund um Slavko Ninić, das seit über 30 Jahren Wiener Musik, Balkan-Rhythmen und Roma-Folk zusammenbringt. Die Band steht für Integration durch Kunst, Virtuosität und gesellschaftspolitische Relevanz. Humorvolle und oft subversive Lieder erzählen vom Leben in Wien und Migration. Ihre Konzerte sind bekannt für Energie, Vielstimmigkeit und musikalische Grenzüberschreitungen. 2024 begeistern sie mit neuen Programmen und vielfältigen Bühnenauftritten.
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Mira Lu Kovacs
Mira Lu Kovacs ist eine der vielseitigsten Musikerinnen Wiens, bekannt als Komponistin, Sängerin und Gitarristin. Sie gründete das Trio Schmieds Puls, spielt bei 5K HD und My Ugly Clementine und gilt als Innovatorin zwischen Indie, Jazz, Songwriter und Elektronik. Kovacs zeichnet sich durch emotionale Ausdruckskraft, künstlerische Offenheit und gesellschaftliches Engagement aus. Ihre Soloalben und internationalen Kooperationen sind stilbildend. 2024 veröffentlichte sie neue Musikprojekte und blieb auf vielen Bühnen präsent.
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Bex
Bex ist eine Wiener Indiepop-Sängerin, Produzentin und Songwriterin mit persönlicher Note und urbanem Sound. Sie thematisiert Liebe, Selbstfindung und aktuelle Gesellschaftsfragen in eingängigen, souligen Songs. Bex ist eine der spannendsten Newcomerinnen, ihre energiegeladene Bühnenpräsenz überzeugte FM4 und die Clubszene. Ihre Musik wird oft in Playlists und Medien gefeaturet. 2024 brachte neue Singles und gefeierte Musikvideos.
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Tightill
Tightill ist ein experimenteller Rapper und Multimedia-Künstler, geboren in Bremen und aktiv in Wien sowie Deutschland. Er kombiniert Trap, Indie, Pop und künstlerische Visuals und ist für seinen „Tightill-Vibe“ und Guerilla-Performances bekannt. Humor, Gesellschaftskritik und Self-Empowerment prägen seine Texte. Tightill bewegt sich zwischen Musik, Design und Style und ist Teil mehrerer Kreativkollektive. 2024 veröffentlichte er neue Musik und war regelmäßig in kleinen Wiener Clubs und sozialen Medien präsent.
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Farce
Farce ist das elektronische Experimentalpop-Projekt der Wiener Musikerin und Produzentin Veronika König. Ihre Songs verbinden Noise, Synthpop und Indie mit persönlichen, empowernden Texten und queerer Perspektive. Bekannt wurde Farce durch innovative Performances auf Festivals und Clubnächten, sowie hohe Resonanz bei Musikblogs. 2024 erschienen neue Tracks und Videos mit nationalen und internationalen Kollaborationen. Farce steht für Diversität, Sound-Experimente und gesellschaftliche Relevanz.
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ZINN
ZINN ist ein Indiepop-Duo aus Wien, das melancholische, deutschsprachige Songs über Identität, urbane Gefühle und moderne Beziehungen produziert. Sie verbinden klare Grooves, elektronische Elemente und ausdrucksstarke Texte mit gesellschaftlichem Anspruch. Nach ersten Erfolgen 2021 wurden sie rasch zu Newcomer-Favoriten der Szene. ZINN sind regelmäßig in kleinen Clubs und auf Festivals präsent. 2024 erschien ihr zweites Album und diverse Medienberichte.
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Thomas stipsits
Die Strottern
Die Strottern bestehen aus Klemens Lendl und David Müller und sind bekannt für moderne Wienerlied-Interpretationen, die Jazz, Chanson und urbane Poesie vereinen. Ihre Texte handeln von Wien, Alltag, Freundschaft und der Liebe mit viel Feinfühligkeit und subversivem Humor. Das Duo erhielt zahlreiche Preise und spielt regelmäßig in Clubs, auf Theaterbühnen und Festivals. Die Strottern verbinden alte Tradition mit zeitgenössischer Musik und überraschenden Arrangements. 2024 erschien ein neues Album, begleitet von TV- und Radiointerviews.
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Buntspecht
Buntspecht aus Wien sind eine genreübergreifende Band, die Indie, Jazz, Bossa Nova und Wienerlied verbindet. Ihre poetisch-surrealen Texte und energetischen Liveshows machen sie zur beliebten Größe bei jungen wie alten Fans. Ihre drei Alben wurden von Kritik und Publikum gefeiert; der Song „Unter den Masken“ wurde ein Streaming-Hit. Die Gruppe steht für künstlerische Offenheit und musikalische Abenteuerlust. Auch 2024 erscheinen neue Alben und Tourdaten.
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Paul Plut
Paul Plut ist ein Singer-Songwriter und Theatermusiker aus der Steiermark, der für düstere, dialektgefärbte Folk- und Indie-Songs bekannt ist. Als Solokünstler und mit Bands wie Viech und Marta verarbeitet er Themen wie Glaube, Vergehen und Sehnsucht in poetischen Klanglandschaften. Seine Musik steht für große Emotionalität, Reduktion und Authentizität. Plut ist auch als Theaterkomponist und Produzent aktiv. 2024 präsentiert er neues Material auf intimen Bühnen und in diversen Medienfeatures.
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Pauls Jets
Pauls Jets – gegründet 2017 in Wien – sorgen mit Indie-Band-Sound, Lo-Fi-Elementen und skurriler Alltagslyrik für Aufsehen in der Szene. Ihre Songs verbinden gesellschaftskritische Themen und verspielten Pop mit ironischem Schmäh. Früh gelangten sie mit „Üben üben üben“ ins Radio und avancierten zu Festival- und Clubfavoriten im deutschsprachigen Raum. 2024 erschienen neue Alben und die Band tourte quer durch Österreich und Deutschland. Medien würdigen sie für Kreativität, Charisma und Energie.
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Schmieds Puls
Schmieds Puls ist das Trio um Sängerin/Gitarristin Mira Lu Kovacs und steht für minimalistischen Kammerpop und vielschichtige Poesie. Die Gruppe verbindet reduzierte Jazz-, Folk- und Indie-Arrangements mit starker emotionaler Tiefe und Intimität. Schmieds Puls sind bekannt für kreative Vielfalt, mutige Themen und mehrfach preisgekrönte Alben. Ihre Konzerte überzeugen durch Nähe, Klang und künstlerische Offenheit. 2024 gab es ein neues Album, viele Interviews und Auftritte in kleinen Clubs und Festivals.
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Soap&Skin
Soap&Skin ist das gefeierte Avantgarde- und Pop-Projekt der steirischen Musikerin Anja Plaschg. Ihre Musik vereint klassisch inspirierte Klänge mit elektronischer Dunkelheit und intensiven Emotionen. Mit Alben wie „Lovetune for Vacuum“ und „From Gas to Solid / you are my friend“ wurde sie international bekannt. Außerdem komponiert und spielt Plaschg für Film, Theater und Kunstprojekte. 2024 bringt neue Musik, Soundtracks und außergewöhnliche Live-Shows mit viel visueller Kraft.
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Tightill
Tightill ist ein experimenteller Rapper, Produzent und Künstler mit Wurzeln in Bremen und Wien. Sein Sound verbindet Trap, Indie und Pop mit ironischen, selbstreflexiven Texten sowie einem Hauch von 90er-Ästhetik. Er ist für kreative Musikvideos, DIY-Produktionen und eine außergewöhnliche Bühnenpräsenz bekannt. Tightill gehört zu den spannendsten Akteuren der deutschsprachigen Indie-Hip-Hop-Szene. 2024 veröffentlichte er neue Tracks, Features und war regelmäßig in kleinen Clubs und auf Streaming-Plattformen präsent.
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Wiener Tschuschenkapelle
Die Wiener Tschuschenkapelle um Slavko Ninić ist eines der berühmtesten multikulturellen Ensembles Österreichs, das Wiener Musik, Balkan-Folk, Klezmer und Roma-Sounds zusammenschweißt. Ihre Liveauftritte sind legendär, voller Lebensfreude und subversivem Wiener Schmäh. Die Band steht für Integration durch Musik und kämpft mit Ironie und Virtuosität gegen Vorurteile an. In Clubs, auf Festivals und in Medien sind sie seit Jahrzehnten präsent. 2024 veröffentlichten sie ein neues Bühnenprogramm und diverse Medienbeiträge.
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Yasmo & die Klangkantine
Yasmo (Yasmin Hafedh) ist Dichterin, Slam-Poetin und eine der wichtigsten feministischen Stimmen im deutschsprachigen Rap. Ihre Band "die Klangkantine" verbindet Hip-Hop, Jazz und Funk mit politischem, empowerndem Text. Gemeinsam sind sie auf Festivals, in Clubs und im TV präsent, mehrfach preisgekrönt, DJ-Radiohost und Medienpersönlichkeit. Yasmo steht für Diversität und garantierte Bühnenenergie. 2024 brachte neue Songs, Interviews und einen dichten Livekalender.
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ZINN
ZINN ist ein Wiener Indiepop-Duo mit deutschsprachigen, melancholischen Songs über Stadt, Liebe und Identität. Ihre Instrumentals verbinden elektronische Grooves mit klaren Vocals und poetischer Direktheit. ZINN setzen auf Diversität und Authentizität, sie sind fester Bestandteil von Radios, Playlists und Clubbühnen. 2024 erschien ihr zweites Album, begleitet von Presserezensionen und Streaming-Erfolgen. Clubshows und aktuelle Social-Media-Aktionen gehören zu ihrem Markenzeichen.
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Musik- und Kulturförderung in Österreich
Österreich verfügt über eine vielfältige Kulturlandschaft mit zahlreichen Institutionen und Vereinen, die Musik und Kultur fördern. Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Organisationen.
Österreichische Kulturdokumentation
Das internationale Archiv für Kulturförderung und Kulturpolitik sammelt und analysiert Daten zur Kulturförderung in Österreich und international.
Adresse: Museumsplatz 1, 1070 Wien
Ansprechpartner: Allgemeine Anfragen
Tel: +43 1 522 18 34
Webseite: www.kulturdokumentation.org
Österreichische Musikrat
Dachverband des Musiklebens in Österreich, fördert die musikalische Vielfalt und vertritt österreichische Musikinteressen international.
Adresse: Gonzagagasse 11, 1010 Wien
Ansprechpartner: Generalsekretariat
Tel: +43 1 533 25 95
Webseite: www.musikrat.at
Initiative Musik
Fördert österreichische Musiker:innen und Bands durch Tourförderung, Marketingunterstützung und internationale Vernetzung.
Adresse: Neustiftgasse 63, 1070 Wien
Ansprechpartner: Projektbüro
Tel: +43 1 521 04 - 0
Webseite: www.initiative.musik
SKE - Stiftung zur Förderung der Kunst und Kultur von SKE
Fördert österreichische Popularmusik durch Stipendien, Projektförderung und Ankauf von Musikrechten.
Adresse: Gumpendorfer Straße 83, 1060 Wien
Ansprechpartner: Geschäftsführung
Tel: +43 1 596 25 25
Webseite: www.ske-fonds.at
Österreichische Gesellschaft für Musik
Verein zur Förderung der Musikwissenschaft und musikalischen Kultur in Österreich.
Adresse: Baumannstraße 8-10, 1220 Wien
Ansprechpartner: Präsidium
Tel: +43 1 216 10 42
Webseite: www.musikgesellschaft.at
IG Jazz Österreich
Interessensgemeinschaft zur Förderung des Jazz in Österreich, organisiert Events und unterstützt Jazzmusiker:innen.
Adresse: Bernardgasse 44, 1070 Wien
Ansprechpartner: Geschäftsstelle
Tel: +43 1 526 34 97
Webseite: www.igjazz.at
Österreichische Kulturvereinigung
Fördert zeitgenössische Kunst und Kultur in Österreich mit Schwerpunkt auf interdisziplinären Projekten.
Adresse: Lindengasse 32, 1070 Wien
Ansprechpartner: Büro für Kulturförderung
Tel: +43 1 524 92 91
Webseite: www.kulturvereinigung.at
mica - music austria
Dokumentations-, Informations- und Förderstelle für österreichische Musik mit umfangreicher Datenbank.
Adresse: Stiftgasse 29, 1070 Wien
Ansprechpartner: Informationsservice
Tel: +43 1 521 04 - 0
Webseite: www.musicaustria.at
Einleitung und Überblick
Thomas Stipsits ist einer der bekanntesten österreichischen Kabarettisten, Schauspieler, Musiker und Bestseller-Autoren seiner Generation. Mit Humor, Tiefgang und einer äußerst präsenten Bühnenpersönlichkeit prägte er das zeitgenössische österreichische Kabarett und trat in zahlreichen Kino- und Fernsehproduktionen auf. Seine Musik, Programme und seine offene Art verleihen ihm einen festen Platz in der österreichischen Kulturlandschaft.
Wikipedia: Thomas Stipsits
Biografie und Geschichte
Thomas Stipsits wurde am 2. August 1983 in Leoben in der Steiermark geboren und wuchs mit seinem Bruder Christian in behüteten Verhältnissen auf. Die Schulferien verbrachte er regelmäßig bei den Großeltern in Stinatz im Burgenland – seine Herkunft prägt bis heute sein Schaffen. Sein Vater war Spengler, die Mutter beim Gericht tätig. Bereits in seiner Schulzeit am BORG Eisenerz schrieb er Lieder, Sketche und kleine Bonmots.
Munzinger Biografie
Gründungsjahr und Herkunft
Sein erstes Kabarettprogramm „nachgedacht“ entstand 1999. 2000 gewann er den Kärntner Kleinkunstpreis und setzte damit den Grundstein für seine professionelle Laufbahn auf den Bühnen Österreichs.
Stipsits.com: Biografie
Musikstil und Einflüsse
Stipsits’ Musik und Kabarett schöpfen aus der österreichischen Lebenswelt, zwischen burgenländischem Schmäh und steirischer Direktheit. Sein Stil ist stark autobiographisch, oft ironisch, aber auch sozialkritisch und mit griechischen Einflüssen (etwa im Programm „Griechenland“), die seine Leidenschaft für das Land widerspiegeln.
Diskografie
- Album: Karpathos (2008)
- Song: Flüchtling (2015; Benefizsingle zur Flüchtlingskrise)
- Thomas Stipsits auf Spotify
- Thomas Stipsits auf Deezer
Bandmitglieder und Besetzung
Thomas Stipsits arbeitet oft solo, aber ebenso in Zusammenarbeit mit anderen Künstlern wie Klaus Eckel, Martin Kosch oder den Musikern Heiko Ernstreiter (Gitarre) und Christian Keimel (Schlagwerk) in frühen Projekten.
Texte und Themen
Seine Programme kreisen um Alltagsbeobachtungen, Gesellschaftskritik, persönliche Ängste (Burn-out, Therapie, Selbstreflexion) und einen liebevoll-ironischen Blick auf regionale Identitäten. Themen wie mentale Gesundheit spricht er offen und kabarettistisch auf der Bühne und in Interviews an.
Interview: Über Offenheit und Ängste
Live-Auftritte und Tourneen
- Erste wichtige Auftritte: Jugendclub Leoben und Theatercafé Graz
- Programme: „Tiefkalt“, „Erbarmungslos“, „Griechenland“, „Gott & Söhne“, „Stinatzer Delikatessen“, „Lotterbuben“
- Tourneen durch Österreich, Italien, Deutschland
- Aktuelle Programme & Tickets
Auszeichnungen und Erfolge
- Kärntner Kleinkunstpreis 2000
- Österreichischer Kabarettförderpreis 2004
- „Salzburger Stier“ 2021 für „Stinatzer Delikatessen“
- Erfolge als Schauspieler: Hauptrolle im Kinohit „Love Machine“ (2019 meistgesehener Film in Österreich), Fortsetzung 2022
Kulturelle Bedeutung und Einfluss
Stipsits gilt als Brückenbauer zwischen klassischen Kabarett-Traditionen und gegenwärtiger Popkultur. Sein gesellschaftlicher Diskurs, etwa zum Thema Vorurteile gegenüber Asylsuchenden (Video/Benedizsingle zur Flüchtlingskrise), und seine Bücher sorgen für breite öffentliche Resonanz.
Offizielle Website
Interessante Fakten
- Seine Kindheitsferien in Stinatz prägten seine berühmten burgenländischen Sprachimitationen.
- Sein Video gegen Vorurteile gegenüber Flüchtlingen wurde bis in die Charts gespielt.
- Er wollte ursprünglich Religionslehrer werden.
Aussagen & Sprüche
- „Es ist ja so absurd: Was ich am meisten liebe, davor habe ich am meisten Angst.“
- „Ich sehe mich in erster Linie schon als Unterhaltungskünstler, aber mit Haltung.“
- „Schön, dass es dich gibt... aber jetzt bist du nicht eingeladen. Das ist mein Abend.“
Medien und Rezeption
Stipsits’ Programme sind regelmäßig in Fernsehen und Radio präsent (u.a. ORF, diverse Talkshows). Neben seiner Bühnenkarriere ist er Romanautor, u.a. mit Bestsellern wie „Die Kopftuchmafia“ und „Uhudler-Verschwörung“.
Bücher & Rezensionen
Diskografie und Werke im Überblick
- Kabarett: „nachgedacht“, „Tiefkalt“, „Erbarmungslos“, „Griechenland“, „Gott & Söhne“, „Stinatzer Delikatessen“, „Lotterbuben“
- Bücher: „Kopftuchmafia“, „Uhudler-Verschwörung“, „Allerheiligen-Fiasko“, „Das Glück hat einen Vogel“
- Filme: „Baumschlager“, „Love Machine 1&2“, „Geschenkt“
- Komplette Buchliste
TV-Sendungen, Videos, Radiobeiträge, Konzertaufnahmen
- Interview: Kanya fragt nach
- Kunstfunken: Vielseitigkeit und Werdegang
- Medienecho & aktuelle Beiträge
Weitere Links, Weblink & Social Media
- Offizielle Homepage Thomas Stipsits
- YouTube-Suche: Thomas Stipsits
- Facebook: Thomas Stipsits
- Instagram: thomasstipsits
- Spotify: Thomas Stipsits
Musik, Interviews, Berichte & weitere Ressourcen
Karl "Bumi" Fian
Eine Schlüsselfigur des österreichischen Jazz
Einleitung und Überblick
Karl "Bumi" Fian gilt als eine der prägendsten Persönlichkeiten der österreichischen Jazzgeschichte. Als virtuoser Gitarrist und Gründer des legendären "Wiener Hot Club" legte er in der Nachkriegszeit den Grundstein für die moderne Jazzszene in Österreich. Sein musikalisches Wirken erstreckte sich über mehr als fünf Jahrzehnte, in denen er nicht nur als Musiker, sondern auch als Förderer junger Talente und lebendiges Jazz-Archiv wirkte.
Fian war bekannt für seine technische Perfektion, sein tiefes Verständnis der Jazz-Tradition und seine Fähigkeit, den Geist des Swing und Gypsy Jazz authentisch zu vermitteln. Sein Künstlername "Bumi" wurde zu einem Synonym für Qualitätsjazz in Österreich.
Biografie und Geschichte
Gründungsjahr und Herkunft
Karl Fian wurde am 15. März 1928 in Wien geboren. Seine musikalische Laufbahn begann er als Bassist, wechselte aber bald zur Gitarre, nachdem er die Musik von Django Reinhardt entdeckt hatte. In den späten 1940er Jahren gründete er den "Wiener Hot Club", der sich schnell zum Zentrum der Wiener Jazzszene entwickelte.
Musikalische Entwicklung
In den 1950er Jahren etablierte sich Fian als führender Gitarrist der österreichischen Szene. Er spielte mit internationalen Stars wie Fatty George und Hans Koller und wurde zu einer festen Größe im Wiener Jazzleben. Sein Stil war stark vom Gypsy Jazz Django Reinhardts beeinflusst, den er mit österreichischer Musikalität verband.
Musikstil und Einflüsse
Stilistische Ausrichtung
Fians Musik war fest in der Tradition des Swing und Gypsy Jazz verwurzelt. Sein Spiel zeichnete sich durch:
- Virtuose Technik und saubere Artikulation
- Authentische Interpretation des Django-Reinhardt-Erbes
- Swingende Rhythmik mit österreichischem Einschlag
- Improvisatorische Kreativität innerhalb traditioneller Formschemata
Haupteinflüsse
- Django Reinhardt (Gründer des Gypsy Jazz)
- Stéphane Grappelli (Jazzviolinist)
- Die gesamte Swing-Ära der 1930er und 1940er Jahre
- Wiener Musikkultur und Schrammelmusik
Diskografie (Auswahl)
- "Wiener Hot Club" (1960) - Erstaufnahmen mit seiner berühmten Formation
- "Swinging Vienna" (1965) - Eine Hommage an den Wiener Jazz
- "Bumi's Best" (1972) - Kompilation seiner wichtigsten Aufnahmen
- "Live at Jazzland" (1980) - Mitschnitt eines legendären Konzerts
- "A Tribute to Django" (1985) - Würdigung seines größten Einflusses
- "Jazz Legacy" (1995) - Späte Aufnahmen mit jungen Musikern
Kollaborationen
- Fatty George und seine Combos
- Hans Salomon
- Ötschi Auer
- Verschiedene Formationen des Wiener Hot Club
Bandmitglieder und Besetzung
Wiener Hot Club (klassische Besetzung)
- Karl "Bumi" Fian - Gitarre
- Hans "Hansi" Malissa - Bass
- Karl "Karlo" Fian Jr. - Zweite Gitarre (in späteren Formationen)
- Wechselnde Gastmusiker an Violine, Klarinette und Akkordeon
Regelmäßige musikalische Partner
- Hans Salomon (Saxophon, Klarinette)
- Ötschi Auer (Schlagzeug)
- Rudolf Hansen (Bass)
- Joe Zawinul (in frühen Jahren)
Live-Auftritte und Tourneen
Fian und seine Formationen waren regelmäßig in den bekannten Wiener Jazzclubs zu hören:
- Jazzkeller "Moulin Rouge"
- "Café Weimar"
- "Volksgarten"
- "Jazzland"
Tourneen
Obwohl Fian primär in Wien und Österreich aktiv war, gab es auch internationale Auftritte:
- Regelmäßige Konzerte in Deutschland und der Schweiz
- Teilnahme am "Jazz Festival Vienna"
- Auftritte bei Django-Reinhardt-Gedenkkonzerten in Frankreich
Festivalteilnahmen
- Wiener Jazzfestival (mehrfach)
- Jazzfest Wien
- Django Reinhardt Festival (Frankreich)
Auszeichnungen und Erfolge
- "Goldenes Verdienstzeichen der Republik Österreich" (1985) für seine Verdienste um den Jazz
- "Wiener Jazzpreis" (1992) für sein Lebenswerk
- Ehrenmitgliedschaft im "Austrian Jazz Federation"
- Mehrere Einträge in Jazz-Enzyklopädien und Fachpublikationen
Kulturelle Bedeutung
Fian wird zugeschrieben:
- Den Gypsy Jazz in Österreich etabliert zu haben
- Eine Brücke zwischen europäischer und amerikanischer Jazz-Tradition gebaut zu haben
- Generationen von Musikern inspiriert und gefördert zu haben
- Den Wiener Hot Club als Institution des österreichischen Jazz etabliert zu haben
Aussagen und Zitate
Trivia und interessante Fakten
- Fian erhielt seinen Spitznamen "Bumi" von einem Freund, der ihn nach einer afrikanischen Figur aus einer damals populären Geschichte benannte
- Er begann seine musikalische Laufbahn als Bassist in einer Tanzkapelle
- Fian unterrichtete zahlreiche junge Gitarristen, von denen viele später bekannte Jazzmusiker wurden
- Seine Gitarre war eine speziell angefertigte Selmer-Kopie, die an Django Reinhardts Instrument angelehnt war
- Fian spielte bis ins hohe Alter regelmäßig Konzerte
- Er galt als wandelndes Jazz-Archiv mit umfangreichem Wissen über die Geschichte des Jazz in Österreich
Medien und Links
Hier finden Sie weiterführende Informationen, Aufnahmen und aktuelle Inhalte zu Karl "Bumi" Fian:
Diskographie und Werke im Überblick
Für eine vollständige Diskographie empfehlen wir die Suche in spezialisierten Jazz-Archiven und Musikdatenbanken, da viele Aufnahmen aus der Frühzeit des österreichischen Jazz heute schwer zugänglich sind.
Musikfestivals in Österreich 2025 (ohne Hochkultur & Volksmusik)
- Donauinselfest
Ort: Wien, Donauinsel
Zeitraum: 20.06. - 22.06. 2025
Beschreibung: Europas größtes Open-Air-Festival mit Pop, Rock, Austropop und internationalen Acts. Eintritt frei.
Karte - Nova Rock Festival
Ort: Nickelsdorf, Pannonia Fields, Burgenland
Zeitraum: 12.06. - 14.06. 2025
Beschreibung: Großes Rock- und Metalfestival mit internationalen Headlinern.
Karte - FM4 Frequency Festival
Ort: St. Pölten, Green Park, Niederösterreich
Zeitraum: 13.08. - 15.08. 2025
Beschreibung: Indie, Pop, Rock, Hip-Hop, Dance/EDM mit nationalen und internationalen Künstlern.
Karte - Electric Love Festival
Ort: Salzburg, Salzburgring
Zeitraum: 03.07. - 05.07. 2025
Beschreibung: Eines der größten EDM-Festivals Europas mit internationalen DJs.
Karte - Lovely Days Festival
Ort: Eisenstadt, Schlosspark Esterházy, Burgenland
Zeitraum: 05.07. 2025
Beschreibung: Rock-, Oldies- und Pop-Legenden-Festival in malerischem Ambiente.
Karte - Clam Live
Ort: Burg Clam, Oberösterreich, Mühlviertel
Zeitraum: Sommer 2025 (diverse Termine)
Beschreibung: Rock- und Popkonzerte vor historischer Burgkulisse.
Karte - poolbar Festival
Ort: Feldkirch, Altes Hallenbad
Zeitraum: 02.07. - 10.08. 2025
Beschreibung: Multigenres-Festival mit Blues, Comedy, Dance, Electro, Hip-Hop, Jazz, Pop, Rock und mehr.
Karte - Szene Open Air
Ort: Lustenau, am Alten Rhein
Zeitraum: 31.07. - 02.08. 2025
Beschreibung: Elektro, Hip-Hop, Metal, Pop, Punk, Rock, zwei Bühnen am Flussufer.
Karte - Paradies Garten Festival
Ort: Bruck an der Leitha, Schloss Prugg
Zeitraum: 01.08. - 03.08. 2025
Beschreibung: Elektronische Musik, Techno und House, mit Camping.
Karte
- under construction heie links zu den jew interpreten
- Schürzenjäger
- Hubert von Goisern
- Die Alpenrebellen
- Austria Project
- Rockspitz
- Ausseer Hardbradler
- Bluatschink
- Edelweiss
- Die Alpenrocker
- Zillertaler Schürzenjäger
- Haindling
Schriftliche Notenquellen für traditionelle Dudler sind eher selten, da Dudeln traditionell eher mündlich überliefert wurde. Dennoch gibt es folgende wichtige Quellen und Sammlungen:
-
Wiener Volksliedwerk: Archiviert sowohl Noten als auch Tonaufnahmen von Dudlern und anderen traditionellen Wiener Gesängen.
-
Musikverlage und Sammlungen im österreichischen Volksliedarchiv: Hier finden sich vereinzelte schriftliche Aufzeichnungen zu traditionellen Dudeln.
-
Historische Heftreihen und Manuskripte aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert, in denen Dudellinien in Verbindung mit Schrammelmusik notiert wurden.
-
Publikationen von Dudler-Experten wie Agnes Palmisano enthalten transkribierte Noten und Interpretationshinweise.
-
Bibliotheken und Online-Archive wie die Wienbibliothek im Rathaus bieten digitalisierte historische Quellen mit Musiknotationen aus dem Bereich Schrammelmusik und Dudler an.
Digitale und gedruckte Notensammlungen sind überwiegend in spezieller Fachliteratur und Musikarchiven zu finden, weniger im freien Handel.
Für konkrete Notenbeispiele empfiehlt sich ein direkter Kontakt zu volksmusikalischen Instituten oder das Studium von musikethnologischen Forschungsarbeiten, die Dudler transkribieren.
Soll eine Liste mit detaillierten Literatur- und Archivhinweisen inkl. Zugangslinks zusammengestellt werden?
- https://de.wikipedia.org/wiki/Stille_Nacht,_heilige_Nacht
- https://de.wikipedia.org/wiki/Notation_(Musik)
- https://www.hmdw.ac.at/images/hmdw/studver/igp/Leitfaden_wissenschaftliches_Arbeiten.pdf
- https://www.uibk.ac.at/iup/buch_pdfs/9783903187818.pdf
- https://www.wu.ac.at/fileadmin/wu/d/i/mcore/7_Downloads_Ressourcen/2000_Almdudler.pdf
- https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/download/webcache/504/815419
hier
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Österreichische Musiklandschaft
Dudler – Wiener Dudeln
Der Dudler ist eine Wiener Form des Jodelns, entstanden im frühen 19. Jahrhundert. Anders als der alpenländische Jodler wird er meist im Heurigen mit Instrumentalbegleitung (Klarinette, Gitarre, Harmonika) gesungen und zeichnet sich durch kunstvolle, leicht „unsaubere“ Melodik aus. Der Dudler gehört seit 2010 zum Immateriellen Kulturerbe Österreichs.
In anderen Bundesländern ist Dudeln ähnlich verbreitet, aber meist bäuerlich, ländlich und stärker als Ruf- und Kommunikationsmittel verwendet. Jeder Bundeslandstyp hat eigene Melodik und Stilistik.
Unterschiede zwischen Dudeln und alpenländischem Jodeln
- Ursprung und Umfeld: Dudeln ist urbane Wiener Tradition, Jodeln eine alpenländische ländliche Praxis.
- Musikalische Begleitung: Dudeln meist mit Instrumenten, Jodeln meist vokal.
- Stil: Dudler ist kunstvoll, verzerrt; Jodeln ist klar mit großen Tonwechseln.
- Funktion: Dudeln ist Unterhaltung, Jodeln diente als Ruf und Kontaktmittel.
Berühmte Dudler-Beispiele
- Trude Mally – große Dudlerin mit publizierten Noten und Tonaufnahmen.
- Agnes Palmisano – lebt und lehrt Wiener Dudler-Tradition.
- Tonaufnahmen und Lehrmaterialien sind in Archiven und beim Wiener Volksliedwerk verfügbar.
Bedeutende Wienerlied-Künstler (historisch und zeitgenössisch)
| Name | Kurzbiografie | Wirkungszeit | Stil | Links |
|---|---|---|---|---|
| Johann Baptist Moser | Pionier des Wienerlieds | 1799–1863 | Traditionell | Bilder |
| Ferdinand Raimund | Theatercouplets mit Wienerlied-Elementen | 1790–1836 | Theatercouplets | Bilder |
| Roland Neuwirth | Moderne Blueseinflüsse, Extremschrammeln-Gründer | ab 1980er | Modern | Bilder |
| Voodoo Jürgens | Schwarzer Humor, moderner Liedermacher | 2010er–heute | Zeitgenössisch | Bilder |
| Ernst Molden | Poetischer Wiener Liedermacher | 1990er–heute | Zeitgenössisch | Bilder |
| Der Nino aus Wien | Mix aus Wienerlied, Indie und Pop | 2010er–heute | Neo-Wienerlied | Bilder |
Kuriose Musikstile und regionale Musiktraditionen in Österreich
- Schnadderhüpfln: Improvisierter Reimgesang, Oberösterreich, Salzburg
- Juchizer: Tiroler und Vorarlberger Rufe und Schreie
- Kuhreihen und Almgesang: Alpenraum, echoartige Melodien
- Pflugscharmusik: Steirische Tanzmusik bei Volksfesten
- Holzhackerlied: Arbeiterlieder Salzburg, Kärnten
- Stelzl-Kabarett: Wiener Kabarett und Liedkunst
- Blasmusik mit Dialekttexten: Oberösterreich, Kärnten
- Musik der Burgenlandkroaten: Slawische Einflüsse im Burgenland
Echte Volksmusik (Folk) in Österreich
Echte Volksmusik ist echte, traditionelle Musik der Region mit authentischem Charakter. Sie wird mündlich weitergegeben und hat oft soziale Funktionen wie Tanz, Arbeit und Feste.
Regionen und Charakteristika
- Tirol / Vorarlberg: Alpentanzmusik mit Zither, Harmonika, Geige, z.B. „Vielsaiter“
- Steiermark: Obersteirische Tanzmusik, „Gesellschaft der Steirischen Harmonika“
- Oberösterreich: Blasmusik & Zithermusik mit Gesang
- Kärnten: Mehrstimmiger Gesang, Zäuerli
- Burgenland: Slawisch-ungarische musiktradition, cimbalom
- Niederösterreich: Balladen, Hackbrett, melancholische Lieder
Wichtige Ensembles/Künstler
- Franz Posch (Tirol)
- Vielsaiter (Tirol)
- Saitenmusik Tinnauer (Tirol)
- Harmonika-Orchester Lungau
- Guglhupfa (Oberösterreich)
- Die Feldkirchner (Kärnten)
- Burgenland-Cimbalomspieler
Empfohlene Hörbeispiele
- YouTube: „Vielsaiter Tirol Volksmusik“
- YouTube: „Steirische Harmonika Obersteiermark“
- YouTube: „Volksmusik Oberösterreich Zither“
- YouTube: „Kärntner Zäuerli“
- YouTube: „Burgenland Cimbalom Folk“
- YouTube: „Waldviertel Volksmusik“
Literatur & Notenquellen
- Österreichisches Volksliedwerk – Archiv mit Noten und Tonaufnahmen
- Hans Jörg Uther: Volksmusik und Volkstanz in Österreich
- Steirische Harmonika-Vereinigung – Notensammlungen
- Tiroler Urvolksmusikarchiv
Festivals & Veranstaltungen
- Almfest & Volksmusikfest Tirol
- Steirischer Herbst – Volksmusiksommer
- Oberösterreichisches Volksmusikfestival
- Kärntner Volksliedwerk Konzerte
- Burgenländisches Folklorefestival
Empfohlene YouTube Playlists zur österreichischen Volksmusik
- Tiroler Marschmusik & Blasmusik
- Volksmusik & Schlager Hits aus Österreich
- Unvergessene Volksmusik-Hits
- Volksmusik aus Österreich | BR Heimat
- Austropop Schmankerl
- Dialektmusik aus Österreich
Schriftliche Notenquellen für traditionelle Dudler
- Sammlungen im Wiener Volksliedwerk
- Archivmaterialien im österreichischen Volksliedarchiv
- Publikationen von Dudler-Experten, z. B. Agnes Palmisano
- Historische Manuskripte mit Dudelnotation in der Wienbibliothek
Locations in Eisenstadt
Kultur Kongress Zentrum Eisenstadt
Das Kultur Kongress Zentrum Eisenstadt ist ein modernes Zentrum für Konzerte, Theater, Kabarett und kulturelle Events aus der österreichischen Szene, mit Fokus auf klassische Musik, Jazz und zeitgenössische Acts, exklusive Volksmusik. Es bietet eine vielseitige Kulisse für Veranstaltungen auf höchstem Niveau und zieht ein internationales Publikum an. Die Geschichte umfasst eine Generalsanierung und Wiedereröffnung im Jahr 2012, wobei die Architektur die historische Altstadt mit moderner Erweiterung verbindet. Betreiber sind die Kulturzentren Burgenland. Generelle Öffnungszeiten: Event-abhängig, Büro Mo-Fr 09:00-16:00 Uhr. Größe: Gesamtkapazität bis 1.550 Personen, Großer Saal 767 Sitzplätze (Theater), 620 Stehplätze; Kleiner Saal 237 Sitz, 275 Steh; Ballsaal 144 Sitz, 160 Steh. Besonderheiten: Kombinierbare Räume, professionelle Ton-, Licht- und Projektionstechnik, Dachterrasse, integrierte Landesgalerie Burgenland mit Wechselausstellungen, Catering-Optionen.
Anschrift: Franz-Schubert-Platz 6, 7000 Eisenstadt
Telefon: +43 2682 7191000
Website Google Maps Termine & Tickets
Haydnsaal im Schloss Esterházy
Der Haydnsaal im Schloss Esterházy ist ein barocker Festsaal für klassische Konzerte, Kammermusik und Lesungen aus der österreichischen Kulturszene, mit Schwerpunkt auf Werke von Haydn und Klassik, exklusive Volksmusik. Er gilt als einer der schönsten und akustisch besten Konzertsäle der Welt und ist Schauplatz des classic.Esterhazy Festivals. Die Geschichte reicht zurück in die zweite Hälfte des 17. Jahrhunderts, erbaut unter Paul Esterházy, mit Umbauten im 18. Jahrhundert. Betreiber ist die Esterházy Privatstiftung. Generelle Öffnungszeiten: Event-abhängig, Schloss täglich 10:00-17:00 Uhr. Größe: Ca. 400 Sitzplätze, begrenzte Stehplätze für spezielle Events. Besonderheiten: Opulente Fresken, exzellente Akustik, Picknick-Konzerte im Sommer mit Parknutzung, historische Atmosphäre, Inspiration für andere Säle.
Anschrift: Esterházyplatz 1, 7000 Eisenstadt
Telefon: +43 2682 63004
Website Google Maps Termine & Tickets
Bergkirche Eisenstadt
Die Bergkirche Eisenstadt ist ein sakraler Ort für klassische Konzerte, Orgelmusik und Choraufführungen in der österreichischen Szene, bekannt für Haydn-Konzerte und Messen. Sie beherbergt das Haydn-Mausoleum und dient als Venue für das Classical Music Festival. Geschichte: Erbaut zwischen 1715 und 1803 als Kalvarienbergkirche, mit Haydns Grab. Betreiber ist die Pfarre Eisenstadt-St. Georgen. Generelle Öffnungszeiten: Täglich 09:00-18:00 Uhr, Konzerte abends. Größe: Ca. 300 Sitzplätze, begrenzte Stehplätze. Besonderheiten: Haydns Mausoleum, Kalvarienberg mit Lebensgroßen Figuren, exzellente Akustik für geistliche Musik, Teil von Festivals wie Herbstgold.
Anschrift: Josef-Haydn-Platz 1, 7000 Eisenstadt
Telefon: +43 2682 62638
Website Google Maps Termine & Tickets
Dom zu St. Martin
Der Dom zu St. Martin ist die Kathedrale von Eisenstadt und Venue für Orgelkonzerte, Chor- und Klassikkonzerte in der österreichischen Kulturszene. Sie bietet eine spirituelle Atmosphäre für musikalische Darbietungen. Geschichte: Erbaut im 15. Jahrhundert, Kathedrale seit 1960. Betreiber ist die Diözese Eisenstadt. Generelle Öffnungszeiten: Täglich 07:00-18:00 Uhr, Events abends. Größe: Ca. 500 Sitzplätze. Besonderheiten: Große Orgel, historische Architektur, Teil von Haydn-Festen, barocke Elemente.
Anschrift: Domplatz 1, 7000 Eisenstadt
Telefon: +43 2682 62638
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Haydn-Haus Eisenstadt
Das Haydn-Haus Eisenstadt ist ein Museum und kleiner Konzertort für Kammermusik und Haydn-Werke in der österreichischen Szene. Es war Haydns Wohnhaus und hosts intime Konzerte. Geschichte: Haydn lebte hier 1766-1778, Museum seit 1935. Betreiber ist die Burgenländische Landesmuseen. Generelle Öffnungszeiten: Di-So 10:00-17:00 Uhr, Events abends. Größe: Kleiner Saal für ca. 50-100 Personen, Sitzplätze. Besonderheiten: Authentische Haydn-Atmosphäre, Instrumente-Ausstellung, Führungen mit Musik, Fokus auf Klassik.
Anschrift: Haydngasse 21, 7000 Eisenstadt
Telefon: +43 2682 7193900
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Cebu Cafe-Bar
Die Cebu Cafe-Bar ist ein gemütlicher Gastro-Ort mit Live-Musik, Jazz und Acoustic-Sessions in der österreichischen Szene, exklusive Volksmusik. Sie dient als kleiner Bühnenort für lokale Bands. Geschichte: Etablierter Bar in Eisenstadt. Betreiber: Lokales Team. Generelle Öffnungszeiten: Mo-Sa 08:00-00:00 Uhr. Größe: Ca. 50 Sitzplätze, Stehplätze für Events. Besonderheiten: Asiatisch inspirierte Küche, Cocktails, entspannte Atmosphäre, regelmäßige Live-Abende.
Anschrift: Sankt-Rochus-Straße 48, 7000 Eisenstadt
Telefon: +43 2682 72878
aller Island 2026 - Österreichs größtes Mallorca Open Air Festival
BALLER ISLAND - ÖSTERREICHS GRÖSSTES MALLORCA OPEN AIR FINDET ZUM VIERTEN MAL STATT
DIE STARS DER PARTYHOCHBURG MALLORCA LIVE & OPEN AIR AUF DER WIENER DONAUINSEL
Lass das Adrenalin in deinem Körper zum Überkochen bringen!
BALLER ISLAND bringt euch schon im Juli die Mallorca-Lieblingsstars auf die Wiener Donauinsel - hautnah, live und so mitreißend wie noch nie!
Zusammen feiern wir mit den beliebtesten Acts ein Open-Air-Festival der Superlative.
BALLER ISLAND steht für:
• 9 Stunden Show & Party
• Tausende Partygäste
• Liebe, Spaß & Überraschungen
LEvent Information
BALLER ISLAND - ÖSTERREICHS GRÖSSTES MALLORCA OPEN AIR FINDET ZUM VIERTEN MAL STATT
DIE STARS DER PARTYHOCHBURG MALLORCA LIVE & OPEN AIR AUF DER WIENER DONAUINSEL
Lass das Adrenalin in deinem Körper zum Überkochen bringen!
BALLER ISLAND bringt euch schon im Juli die Mallorca-Lieblingsstars auf die Wiener Donauinsel - hautnah, live und so mitreißend wie noch nie!
Zusammen feiern wir mit den beliebtesten Acts ein Open-Air-Festival der Superlative.
BALLER ISLAND steht für:
• 9 Stunden Show & Party
• Tausende Partygäste
• Liebe, Spaß & Überraschungen
BALLER ISLAND – ÖSTERREICHS GRÖSSTES MALLORCA OPEN AIR FINDET ZUM VIERTEN MAL STATT!
Freitag, 17. Juli 2026 – Einlass ab 14:00 Uhr
Wiener Donauinsel, gleich bei der Donaubrücke
(U-Bahn U6 oder Schnellbahn: Station Handelskai oder Neue Donau)
DIE STARS DER PARTYHOCHBURG MALLORCA LIVE & OPEN AIR AUF DER WIENER DONAUINSEL!
Lass das Adrenalin in deinem Körper zum Überkochen bringen!
BALLER ISLAND bringt euch schon im Juli die Mallorca-Lieblingsstars auf die Wiener Donauinsel – hautnah, live und so mitreißend wie noch nie!
Zusammen feiern wir mit den beliebtesten Acts ein Open-Air-Festival der Superlative.
BALLER ISLAND steht für:
9 Stunden Show & Party
Tausende Partygäste
Liebe, Spaß & Überraschungen
LIVE AUF UNSERER BALLER ISLAND FESTIVALBÜHNE 2026:
Mickie Krause
Mütze Katze
Marry
Julian Sommer
Chip & Dale
Ina Carina
Nancy Franck
Der Zipfelbube
Matty Valentino
Isi Glück
Julian Benz
Frenzy
Lorenz Büffel
BALLER ISLAND bringt euch schon im Juli die Mallorca-Lieblingsstars auf die Wiener Donauinsel - hautnah, live und so mitreißend wie noch nie!
HALLOWEEN Events 2026 RESTKARTEN Stand 13.00h:
Sicher, der Geneigte weiß schon, wo er heute zu Halloween hingeht – zum Beispiel in sein Beisl, das sich mit viel Mühe auf diesen Abend vorbereitet hat: mit Spinnweben, Spinnen, Skeletten und die feschen Hexen an der Bar. Auch wenn man selten hinkommt – zu Halloween schaut man doch vorbei.
(Mir geht’s mit drei Locations so – puhh , sind schon drei Bier und das Halloween-Special-special offer -Gebräu!)
Abseits davon gibt es zahlreiche spezielle Halloween-Events, vorwiegend im Techno-Bereich, und einige davon haben noch Karten. Restkarten für Schnellentschlossene (Stand 13:00):
Es gibt noch Tickets für Events in Wien, Steyr, Amstetten, Waidhofen, Graz, Salzburg, Innsbruck, Klagenfurt und Hörbranz – also für Spontane und Kurzentschlossene (Stand 13:00 Uhr).
WIEN
JESSY GEM | DAYON | RONNY C HipHop, PartyEdits, Kpop & PH POP sorgen dafür, dass ihr bis zum Morgengrauen durchtanzt.
Die legendärste Party des Jahres gibt es nur bei HALLOWEEN ASIANNIGHT - ra'mien.
HipHop - Partyedits K-POP - PH-POP
HARD FACTS
LOCATION: ra'mien
ADRESSE: Gumpendorfer Str. 9, 1060 Wien
EINLASS: 22:00 Uhr
The Nun | Halloween Edition
THE NUN Halloween-Party Wien 2025: Die größte Halloween-Veranstaltung Österreichs mit Deko, Specials & Konfetti. 31.10. METAStadt Wien. Jetzt Tickets sichern!
31.10.2025 – 01.11.2025
The Nun | Halloween Edition
WIEN
METAStadt
THE NUN | HALLOWEEN EDITION | 31.10.2025
Am 31. Oktober verwandelt sich Wien in ein Horrorparadies. Vampire, Zombies, Geister und Monster – willkommen zur größten Halloween-Party Österreichs.
Freut euch auf eine Nacht voller Gänsehaut, Überraschungen und unvergesslicher Stimmung. Aufwendige Dekoration, kreative Kostüme, Knicklichter, Neonballons, Konfetti-Kanonen und ein eigenes Aftermovie sorgen für echtes Festival-Feeling.
Holt eure gruseligsten Outfits raus und seid dabei – diese Nacht wird legendär.
Tickets The Nun | Halloween Edition
wien
Event Information
Im Kellertheater heizen euch Tempo Variable mit TECHNO, TRANCE sowie DRUM&BASS ein!
Wiener Rock & Metal Zombieball 2025
WIEN
Szene Wien
Am 31. Oktober 2025 wird die Szene Wien zur düsteren Bühne für den Wiener Rock und Metal Zombieball! Freut euch auf einen unvergesslichen Abend mit beeindruckenden Live-Acts, einer gruseligen Atmosphäre und einer Aftershow-Party, die keine Wünsche offen lässt.
Live on Stage:
Noapology (Ukraine) – Mit ihrem brandneuen Album und ihrem einzigartigen Sound liefern die Ukrainer eine unbändige Metal-Show, die euch mitreißen wird.
Xonor (Schweiz) – Thrash Metal vom Feinsten! Die Schweizer Band wird mit ihrer energiegeladenen Performance den Boden zum Beben bringen.
Vinegar Hill (Österreich) – Mit ihrem neuen Album und ihrem melodischen Death Metal begeistern sie mit kraftvollen Rhythmen und epischen Melodien.
Zascha (Österreich) – Dunkle und intensive Dark Music – Zascha wird euch mit einer atmosphärischen und eindrucksvollen Show in den Bann ziehen.
Fanni (Österreich) – Pop/Rock mit einer einzigartigen Energie, die sowohl zucken lässt als auch das Herz berührt.
Der Wiener Rock und Metal Zombieball bietet nicht nur erstklassige Live-Musik, sondern auch einen faszinierenden Photocorner, um eure gruseligen Erinnerungen festzuhalten. Verkleidet euch als Zombies, Untote oder eure liebsten Gruselgestalten und lasst euch von einem professionellen Fotografen ablichten. Zusätzlich gibt es auch noch einen Costume Contest, bei dem die besten Verkleidungen tolle Preise gewinnen können!
Nach dem musikalischen Spektakel erwartet euch die ultimative Aftershowparty mit einem DJ. Tanzt zu den besten Rock- und Metalhits bis in die frühen Morgenstunden, während die düsteren Schatten der Nacht euch umgeben.
Seid bereit für eine unvergessliche Halloween Nacht voller Rock, Metal und schauriger Unterhaltung! Der Wiener Rock und Metal Zombieball 2025 wird euch das Fürchten lehren und eure Sinne betören.
Sichert euch jetzt eure Tickets und seid Teil dieser einzigartigen Gruselreise!
Tickets - Wiener Rock & Metal Zombieball 2025
Coulrophobia - Halloween Special
Coulrophobia - Halloween Special
Wenn dich schon der Gedanke an Clowns zum Schaudern bringt, dann ist „Coulrophobia - das Halloween Special im Circus- & Clownmuseum“ genau das Richtige für dich!
31.10.20251 Event Tickets Coulrophobia - Halloween Specialsteyr:
The Addams Family - Das Musical - Steyr
The Addams Family - Das Musical - Steyr
Zu Halloween 2025 kommt die kultige "Addams Family" nach umjubelten Vorstellungen im Vorjahr zurück nach Steyr.
31.10.20252 Events
15:30
The Addams Family - Das Musical
Steyr, Fr. 31.10.2025, 19:30
The Addams Family - Das Musical Tickets The Addams Family - Das Musical - Steyr
Amstetten
Halloween in Amstetten - Voodo Vault
Halloween in Amstetten - Voodo Vault
Willkommen im VOODOO VAULT... wo du die Kontrolle abgibst - und das Chaos beginnt.
Die Tore der Remise öffnen sich in dieser Nacht für alle dunklen Seelen, wilden Hexen, verfluchten Vampire und furchteinflößenden Dämonen. Werft euch in Schale – creepy, crazy oder einfach nur iconic – und lasst uns gemeinsam tanzen, bis der Spuk vorbei ist.
31.10.20251 Event
, 21:30
Halloween in Amstetten - Voodo Vault TICKETS Amstetten - Voodo Vault
Waidhofen/Ybbs
Am 31. Oktober 2025 verwandelt sich das Schloss Rothschild in Waidhofen/Ybbs wieder in ein einzigartiges, mystisches Grusel-Schloss.
Verkleiden ist erwünscht, aber kein Muss.
GRAZ
Helmut List Halle
Fr. 19:30 Saturday Night Fever Event Information
Die Disco-Ära ist zurück!
Brooklyn, New York, Ende der 1970er Jahre - John Travolta, Schlaghosen und Discokugeln schreiben Filmgeschichte und lösen einen weltweiten Hype aus, der zum Lebensgefühl einer ganzen Generation wird. Endlich kannst du SATURDAY NIGHT FEVER, den Musical-Welterfolg zum Kultfilm wieder live erleben – auf großer Tour durch Deutschland und Österreich. Freue dich auf das unvergleichliche Feeling der 70er Jahre, wenn atemberaubende Choreographien auf den legendären #1 Soundtrack der Bee Gees treffen. Komm mit, wenn Tony Manero dem grauen Alltag Brooklyns entflieht und sich durch die funkelnde Welt der New Yorker Nachtclubs tanzt.
Mehr Glanz. Mehr Groove. Mehr Bee Gees
Die größten Bee Gees-Hits feiern ein explosives Comeback - Erlebe den Sound einer Generation mit Welt-Hits wie Stayin’ Alive, Night Fever, How Deep is Your Love, Tragedy, More Than a Woman, Disco Inferno und vielen mehr. Folge auch du dem Ruf der Tanzfläche, sichere dir dein Ticket und erlebe die Nacht deines Lebens! You Should Be Dancing!
Story
Willkommen im Club "2001 Odyssey"!
Samstag Nacht gehört ihm: Tony Manero. Unter der Woche Lagerarbeiter, am Wochenende König der Tanzfläche. Im Club "2001 Odyssey" lebt er samstags seinen Traum – doch ein Tanzwettbewerb verspricht mehr: einen Neuanfang, ein Leben jenseits Brooklyns. Zwischen Beats, Lichtern und Emotionen beginnt sein Herz im Rhythmus der Nacht zu schlagen – und Stephanie aus Manhattan wird zu mehr als nur einer Tanzpartnerin… "Saturday Night Fever" lässt die Bühne beben und dein Herz vor Glück tanzen! Sichere dir jetzt Karten für eine unvergessliche Zeitreise in die 70er.
TICKETS Saturday Night Fever - Das Kult-Musical
salzburg
Halloween @Thecastle
Halloween @Thecastle TICKETS Halloween Houseparty Salzburg
Fr. 21:00
Halloween Freakshow 2025 INNSBRUCK
Music HallBald heißt es wieder HALLOWEEN FREAKSHOW in der Music Hall Innsbruck!
Verpasst nicht INNSBRUCKS GRÖSSTE HALLOWEEN PARTY
Euch erwartet ein einzigartiges Bühnendesign, XXL HALLOWEEN DEKO & viele coole Specials
Zeigt uns eure coolsten Kostüme und gewinnt unter anderem eine RTP Jahreskarte für 2026
Sichert euch schnell die streng limitierten EARLY BIRD & VVK Tickets online, bei den VVK-Stellen oder einfach direkt bei unserer Crew
TICKETS Halloween Freakshow 2025 Innsbruck
Fr. 20:00 Halloween Rave KLAGENFURT
Messehalle 4
HALLOWEEN RAVE 2025
31. Oktober verwandelt sich die Messehalle 4 in Klagenfurt erneut in ein Reich der Schatten, Legenden und Beats. Wenn Kärntens absolute Halloween-Queen - Marina Anna Vigolini - ruft, dann folgt die Partycrowd: Mit einzigartiger Special-Deko, monströsen Show-Effekten und einem DJ-Line-Up von internationalem Format steigt das größte Halloween-Spektakel, das Kärnten je gesehen hat.
Dresscode: Verkleiden, feiern, auffallen! Halloween lebt von Kreativität - zeigt eure gruseligsten, schrillsten und verrücktesten Kostüme und werdet Teil einer Nacht, die jedes Jahr zum absoluten Highlight wird. TICKETS Halloween Rave Klagenfurt
Fr. 21:00
Vorarlbergs größte XXL Halloween Party - Grusla für'n guata Zweck
HÖRBRANZ
Leiblachtal-Saal Hörbranz
Vorarlberg! Bereit für Runde 3?
Dieses Mal in der "Horrorzirkus Edition"!
TRETET EIN, DER HORRORZIRKUS HEIßT EUCH WILLKOMMEN!
ES WIRD GEFEIERT..
ES WIRD GRUSELIG..
ES WIRD UNGLAUBLICH
Feiert mit uns DIE GRÖßTE XXL HALLOWEEN PARTY im Leiblachtalsaal in Hörbranz!
Dieses Jahr wieder mit gigantischer Dekoration im "Horrorzirkus" Stil, vielen Specials und der schaurigsten Atmosphäre weit und breit!
HALLOWEEN SPECIALS:
- Gigantische Halloween Deko
- NEUE XXL Halloween Stage
- Grusel Fotobox
- Bester DJ Sound mit Top DJ's
- Live Grusel Acts
- Rummelplatz & Mini Games
- Halloween Welcome DRINKS
- Co2 Kanone
- Free Popcorn
- Spendensammeln Geben für Leben & Kinder Spiellernraum Bregenz
- UND VIELEM MEHR
DJ Line Up:
- DJay Rome
- DJ Ancore
- Wonkka Brothers
Also kommt vorbei und feiert mit uns und euren schaurigsten Kostümen und Verkleidungen DIE MEGA HALLOWEEN PARTY des Jahres!
Mit schaurigem Fingerfood und Drinks, könnt ihr es euch bis zur Saalerföffnung ab 22 Uhr auf unserem Rummelplatz mit Mini Games gut gehen lassen! Dort könnt ihr für den guten Zweck im Zeichen des Horrorzirkus und Rummelplatz für den guten Zweck euch die Zeit vertreiben!
Vom Hau den Lukas bis zum Popcorn Automaten ist alles dabei!
Ganz unter dem Motto "Grusla für'n guata Zweck" unterstützen wir #GebenfürLeben und den Kinder Spiellernraum in Vorarlberg!
Jeder der möchte, kann direkt vor Ort bei unseren Spendenboxen unser Projekt für den guten Zweck unterstützen.
Vielen Dank an all unsere Sponsoren und Gönner, sowie Familie und Freunde, die uns so zahlreich unterstützen bei diesem riesen Projekt.
Ohne euch alle, wäre sowas niemals möglich!
EINLASS AB 18 JAHREN TICKETS Vorarlbergs größte XXL Halloween Party
Fr. 21:00
Halloween Freakshow 2025
INNSBRUCK
Music Hall
Verfügbar
VIP Packages
VIP TICKETS
Verfügbar
Extras
FAST LANE (EXTRA)
Event Information
Bald heißt es wieder HALLOWEEN FREAKSHOW in der Music Hall Innsbruck!
Verpasst nicht INNSBRUCKS GRÖSSTE HALLOWEEN PARTY TICKETS Halloween Freakshow 2025
Euch erwartet ein einzigartiges Bühnendesign, XXL HALLOWEEN DEKO & viele coole Specials
Zeigt uns eure coolsten Kostüme und gewinnt unter anderem eine RTP Jahreskarte für 2026
Sichert euch schnell die streng limitierten EARLY BIRD & VVK Tickets online, bei den VVK-Stellen oder einfach direkt bei unserer Crew
Einlass 16+
MUSIC
EDM / HOUSE / CLUB TUNES / PARTY CLASSICS
- LEVEX
- DJ PAT
- Manuh
- tba
- tba
SPECIALS
- HALLOWEEN BÜHNEN DESIGN
- KOSTÜMWETTBEWERB mit tollen Preisen
- 2 HEADLINER DJs
- FREE WELCOME DRINKS für alle in Kostüm
- GRATIS Süßes oder Saures
- GRATIS Fotobox
- Food Area
- CO2 Kanonen
- Flammenwerfer
- Jede Menge Konfetti
Event Information
Tirols größtes Halloween Festival! Eine riesige Stage. Eine Manege. Wahnsinn pur.
Halloween Horrorschloss Festival 2025
Tirols größtes Halloween Festival! 31.10.2025, Arena Burgenwelt Ehrenberg
- 10 internationale DJs & Show Acts
- Akrobatik, Zirkus, Tanzshows & eine riesige Bühne
Von 18:00 bis 2:00 Uhr früh – Nonstop-Showtime
Nur 800 limitierte Exklusiv-Tickets – keine Abendkasse!
Event Information
Tirols größtes Halloween Festival! Eine riesige Stage. Eine Manege. Wahnsinn pur.
- 10 internationale DJs & Show Acts
- Akrobatik, Zirkus, Tanzshows & eine riesige Bühne
Halloween Horrorschloss Festival 2025
Tirols größtes Halloween Festival! Eine riesige Stage. Eine Manege. Wahnsinn pur.
- 10 internationale DJs & Show Acts
- Akrobatik, Zirkus, Tanzshows & eine riesige Bühne
Von 18:00 bis 2:00 Uhr früh – Nonstop-Showtime
Nur 800 limitierte Exklusiv-Tickets – keine Abendkasse!
Arena Burgenwelt Ehrenberg
Ihr seid die Ersten, die davon erfahren.
Sichert euch jetzt euer Ticket – bevor es zu spät ist.
Manege frei für den Wahnsinn.
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🎸 Rockmusik in Österreich 🎸
Von Austropop-Legenden bis zu modernen Rock-Acts – eine Reise durch die österreichische Rockgeschichte
Österreich hat eine reiche und vielfältige Rockgeschichte, die von den Austropop-Pionieren der 1970er bis zu den modernen Rock- und Metalbands von heute reicht. Diese Seite bietet einen umfassenden Überblick über die wichtigsten Künstler, Locations und Events der österreichischen Rockszene.
Die 1960er & 1970er: Anfänge und Austropop
Die ersten Rockbands
- Die Schmetterlinge: Eine der ersten österreichischen Beatbands
- Slugs: Wiener Underground-Rockband der späten 60er
- Kravett: Progressive Rockband mit politischen Texten
Austropop-Revolution
- Wolfgang Ambros: Pionier des Austropop mit sozialkritischen Texten Offizielle Seite
- Ostbahn-Kurti & die Chefpartie: Kultband um Wolfgang Ambros
- Reinhard Fendrich: Erfolgreicher Austropop-Musiker Offizielle Seite
- Georg Danzer: Liedermacher und Rockmusiker
Die 1980er: New Wave und Punk
Wiener New Wave
- Falco: International erfolgreicher Pop-Rock-Star Offizielle Seite
- Drahdiwaberl: Anarchistische Rockband um Thomas R. P.
- Minimal Compact: New Wave Band mit internationaler Bekanntheit
Punk & Hardcore
- Chuzpe: Wiener Punkband
- Killed By 9V Batteries: Hardcore-Punk aus Wien
- Virus X: Punkband aus Graz
Die 1990er: Alternative und Indie
Alternative Rock
- Ohrbooten: Erfolgreiche Alternative-Rock-Band
- Naked Lunch: Indie-Rock mit internationaler Bekanntheit Offizielle Seite
- Texta: Hip-Hop/Rock Crossover
Metal
- Belphegor: International bekannte Death-Metal-Band Offizielle Seite
- Pungent Stench: Death-Metal aus Wien
- Disbelief: Death/Doom Metal
Legenden & Ikonen
Austropop-Pioniere
Internationale Erfolge
Moderne Acts (2000er - heute)
Indie & Alternative
Rock & Metal
Punk & Hardcore
- Boondock Saints Punk Rock
- Miles Melodic Hardcore
- Unroot Hardcore
Konzertlocations & Clubs in Wien
Arena Wien
Baumgasse 80, 1030 Wien
Größter unabhängiger Veranstaltungsort Wiens mit täglichen Konzerten.
Zur WebseiteFlex
Augartenbrücke 1, 1010 Wien
Wiener Institution am Donaukanal mit vielfältigem Rock-Programm.
Zur WebseiteSzene Wien
Hauffgasse 26, 1110 Wien
Veranstaltungsort für Rock, Metal und alternative Musik.
Zur WebseiteRhiz
Gürtelbogen 37-38, 1080 Wien
Alternativer Club mit elektronischer und experimenteller Musik.
Zur WebseiteViper Room
Lerchenfelder Gürtel 37-39, 1160 Wien
Rock-Club mit Live-Konzerten und Partys.
Zur WebseiteWichtige Locations in anderen Städten
P.P.C. (Postgarage)
Dreihackengasse 42, 8020 Graz
Wichtiger Club in Graz für Rock, Metal und alternative Musik.
Zur WebseiteOrpheum
Orpheumgasse 8, 8020 Graz
Veranstaltungsort für Konzerte und Kleinkunst in Graz.
Zur WebseiteStadwerkstatt
Tabakfabrik Linz, Peter-Behrens-Platz 10, 4020 Linz
Kulturverein und Veranstaltungsort in Linz mit Fokus auf alternative Musik.
Zur WebseiteRockhouse
Schallmooser Hauptstraße 46, 5020 Salzburg
Salzburgs wichtigster Club für Rock- und Popmusik.
Zur WebseiteJazzit
Elisabethstraße 11, 5020 Salzburg
Nicht nur Jazz, sondern auch Rock und alternative Musik.
Zur WebseiteWichtige Rock-Festivals
Nova Rock
Pannonia Fields II, Nickelsdorf
Eines der größten Rock- und Metal-Festivals Österreichs mit internationalen Headlinern.
Zur WebseiteFrequency Festival
Green Park, St. Pölten
Großes Festival mit Rock, Indie und elektronischer Musik.
Zur WebseiteStadlfest
Diverse Locations, Wien
Gratis-Festival mit österreichischen Rock- und Popacts.
Zur WebseiteMetalcamp
Tolmin, Slowenien (starker Österreich-Bezug)
Metal-Festival mit vielen österreichischen Bands und Besuchern.
Zur WebseiteWeitere wichtige Ressourcen
Alf Poier – Kabarettist, Musiker, Maler
Einleitung & Überblick
Alf Poier (*1967 in Judenburg, Steiermark) ist Österreichs schrägster Kabarettist, dadaistischer Liedermacher, Maler und provokanter Entertainer. Nationale Bekanntheit erlangte er mit seiner absichtlich absurden Bühnenkunst, ironischen Songtexten und dem Song-Contest-Phänomen "Weil der Mensch zählt".
Offizielle Facebook-Seite
Biografie & Geschichte
Nach diversen Jobs zwischen 1987 und 1995 (u.a. Nachtwächter, Büroangestellter, Musiker, Schreiber) startet Alf Poier 1995 als Kabarettist (2. Platz Grazer Kleinkunstvogel). Es folgen Programme wie "Himmel, Arsch & Gartenzwerg", "Zen", "Mitsubischi" und "Kill Eulenspiegel". Poiers Karriere ist geprägt von skurrilen Requisiten, handgemalter Bühnenkunst, dadaistischen Einfällen und mit Ironie gespickten Performanceprojekten. Seit den 2000ern ist er auch als Maler, NFT-Künstler und Buchautor aktiv.[web:113][web:114][web:115][web:117]
Musikstil & Einflüsse
Poier verbindet Austropop, Rock, Indie, Comedy und Dadaismus zu einem einzigartigen Humor- und Musikstil. Die Songs changieren zwischen Liedermacher, Punk-Poesie, Chanson und absurder Dialekt-Pop-Kunst. Häufige Themen sind Gesellschaftskritik, Alltagssatire, Lebensphilosophie und absurde Pointen.[web:113][web:116][web:119]
Diskografie
- Zen (Album, 2001)
- Weil der Mensch zählt (Eurovision-Single, 2003)
- Alf singt die schönsten Lieder mit Band (Album, 2003)
- Lustige Lieder der Traurigkeit und Not (Album, 2005)
- This Isn’t It (Livealbum, 2010)
- Singles: „Happy Song“, „Oid & fett“, „Hausverstand“
- Satsang (DVD, 2009)
- Kill Eulenspiegel (DVD, 2007)
- Humor im Hemd (Programm, 2019)
- YouTube, Spotify
Weitere Programme und Tonträger: "Mitsubischi", "Mein K(r)ampf", "Blödeln statt Nörgeln", "The Making of Dada", Single "I hob’s gsehn", NFT "12 Meisterwerke"[web:113][web:123][web:125]
Bandmitglieder & Projekte
- Alf Poier – Gesang, Texte, Performance
- Band: "Die Obersteirische Wolfshilfe" (u.a. Lenny Dickson, Wolfgang Laab, Marco Weichselbraun, Hannes Steif)
Bühnenprojekte: Solo, als Autor, Musiker, Gast bei Kabarettfestivals und Fernsehformaten.[web:113][web:118][web:121]
Texte & Themen
Texte zwischen absurder Philosophie, Gesellschafts- und Medienkritik, Lebensskurrilitäten und Lautmalerei. Alf Poier gilt als Meister der österreichischen Satire, der trivial Alltägliches ebenso wie das Groteske und Unpolitische thematisiert ("Hoch am Berg", "Der Nachbar hat an Hut auf", "Chinalied").[web:113][web:125]
Live-Auftritte & Medien
- Eurovision Song Contest 2003: "Weil der Mensch zählt" – Platz 6, Kultstatus
- Regelmäßige Fernsehauftritte (u.a. Harald Schmidt Show, Mr. Song Contest proudly presents, Kabarett am Freitag)
- Liveprogramme und Tourneen: Österreichweit, Schweiz, Deutschland
- YouTube Videos & Mitschnitte
- Buch: "Mein K(r)ampf. Ein geistiges Sterbebuch" (2005)
Eigene Kunstgalerie/museum: „Botschaft für Bewusstsein, Scheißdreck und Kunst“ (Eggendorf, Tullnerfeld)[web:113][web:126][web:117]
Auszeichnungen & Erfolge
- Salzburger Stier (1998)
- Deutscher Kleinkunstpreis (2000)
- Deutscher Comedypreis (2000)
- Prix Pantheon (2000)
- Österreichischer Kabarettpreis „Karl“ (2002)
- Österreichischer Kabarettpreis „Goldene DVD“ (2013)
- Nominierung Amadeus Austrian Music Award (2006)
- Stern am "Walk of Stars" (Wiener Prater, 2017)
Seine „Humor im Hemd“-Tour und diverse Programme wurden mehrfach ausgezeichnet.[web:113][web:115][web:119][web:122]
Kulturelle Bedeutung & Einfluss
Alf Poier steht für eine eigenwillige Erneuerung des Kabarett in Österreich. Er verbindet Musik, Dada, Malerei, politische Unkorrektheit und absurde Philosophie. Gefeiert als Grenzgänger zwischen Hoch- und Unterhaltungskunst, beeinflusst er Comedy- und Songwriting-Genres seit 30 Jahren nachhaltig.[web:113][web:114][web:116][web:119][web:124]
Trivia & interessante Fakten
- Er brachte als NFT-Künstler 2021 "12 Meisterwerke" online (OpenSea).[web:113]
- Er inszenierte die "Botschaft für Bewusstsein, Scheißdreck und Kunst" als Privatmuseum.
- Eurovision-Kult: Seine Pressekonferenz in Riga 2003 ist legendär.[web:115]
- Ist auch als Zeichner und Cartoonist bekannt.
- Sein Bandname "Obersteirische Wolfshilfe" ist pure Ironie.
Zitate & Sprüche
„Die Katze ist schuld.“
„Mein K(r)ampf: Ein geistiges Sterbebuch.“
„Nur ein Gedanke trennt das Nichts vom Alles.“
„Humor ist ein Hemd, das man anzieht, wenn das Leben zu eng wird.“
Medien & Rezeption
- Interviews: Freizeit Tirol, ORF, Harald Schmidt-Show, Kulturmagazinen
- Presse und Satireformate: Krone TV, Willkommen Österreich, Mr. Song Contest proudly presents
- YouTube
- Instagram Hashtag
- Twitter / X
Diskografie & Werke im Überblick
| Jahr | Album / Programmtitel |
|---|---|
| 1999 | Zen |
| 2003 | Weil der Mensch zählt, Mitsubischi |
| 2005 | Lustige Lieder der Traurigkeit und Not, Kill Eulenspiegel |
| 2007 | Kill Eulenspiegel (DVD) |
| 2009 | Satsang (DVD) |
| 2010 | This Isn’t It (Live-CD) |
| 2017 | I hob's gsehn (Single) |
| 2019 | Humor im Hemd (Programm) |
TV, Videos, Radiobeiträge, Konzertaufnahmen
- YouTube Channel
- YouTube Music
- Spotify
- Instagram Hashtag
- Twitter / X
- NFTs: OpenSea Alf Poier Kollektion
Links zu Suchmaschinen und aktuellen Inhalten
Salzburger Musik- & Kulturinitiativen
|
Eine Übersicht über Vereine und Initiativen, die sich um regionale Musik, Kultur und Veranstaltungen abseits der klassischen Hochkultur und volkstümlichen Musik kümmern. Alternative Musik & Clubkultur
Jazz & Improvisierte Musik
Regionale & Unabhängige Musikförderung
|
|
Multikulturelle Initiativen & Weltmusik
Experimentelle & Elektronische Musik
MUSIKER SALZBURG |
eventlocations salzburg
Regionale Musikinitiativen in Kärnten
Diese Übersicht listet Vereine, Initiativen und Veranstalter, die sich für die regionale Musikszene in Kärnten einsetzen (ausgenommen klassische Hochkultur und volkstümliche Musik). Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Veranstaltungsstätten
Klagenfurt von A-Z via oeticket
Kulturvereine & Initiativen
Musikforum Viktring
Kulturverein in Klagenfurt mit Fokus auf zeitgenössischer Musik und jungen Künstlern.
Kulturverein ARGEkultur
Verein in Villach mit vielfältigem Musikprogramm und Fokus auf regionale und alternative Acts.
Kulturhaus St. Veit
Veranstaltungsort mit regelmäßigen Konzerten regionaler und internationaler Künstler verschiedener Genres.
Kulturinitiative Millerntisch
Initiative, die sich für die regionale Musik- und Kunstszene engagiert und Veranstaltungen organisiert.
(Keine Webseite verfügbar)
Veranstalter & Festivals
Lake Sounds Festival
Jährliches Festival am Wörthersee mit Fokus auf Rock, Pop und Indie-Musik.
Stadtsommer Villach
Open-Air-Veranstaltungsreihe mit verschiedenen Musikgenres im Sommer in Villach.
Jazzatelier Ulrichsberg
Internationales Jazzfestival mit Fokus auf zeitgenössischem Jazz und Improvisationsmusik.
Konfrontationen
Festival für experimentelle und improvisierte Musik in Nickelsdorf (nahe der kärntner Grenze).
Musikclubs & Lokale
Volkshaus Klagenfurt
Veranstaltungsort mit regelmäßigen Konzerten und Clubnächten verschiedener Genres.
Burgtheater Friesach
Kleinkunstbühne mit regelmäßigen Musikveranstaltungen und Konzerten.
Jazzclub Villach
Verein zur Förderung der Jazz-Szene in Villach mit regelmäßigen Konzerten.
(Keine Webseite verfügbar)
Förderungen & Netzwerke
Kulturabteilung des Landes Kärnten
Förderungen und Unterstützung für Musikprojekte und Initiativen in Kärnten.
Kärntner Musikschulwerk
Unterstützung und Vernetzung von Musikschulen und Musikinitiativen in Kärnten.
IG Jazz Kärnten
Interessensgemeinschaft zur Förderung der Jazz-Szene in Kärnten.
(Keine Webseite verfügbar)
Rockinitiative Kärnten
Verein zur Förderung der Rock- und Popmusikszene in Kärnten.
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STS – drei Stimmen, drei Gitarren und ein prägendes Kapitel österreichischer Musikgeschichte
STS steht für Gert Steinbäcker, Günter Timischl und Schiffkowitz. Das steirische Trio verband mehrstimmigen Gesang, akustische Gitarren und Dialekttexte mit der musikalischen Offenheit von Folk, Pop und Rock. Mit „Fürstenfeld“, „Großvater“, „Irgendwann bleib i dann dort“, „Kalt und kälter“ und „Gö, du bleibst heut Nacht bei mir“ schuf die Gruppe Lieder, die weit über die ursprüngliche Fangemeinde hinaus bekannt wurden.
Hinter den großen Mitsingklassikern steht ein umfangreiches Werk über Erinnerung, Liebe, Fernweh, Heimat, gesellschaftliche Verantwortung und die begrenzte Zeit des eigenen Lebens. STS waren keine Formation mit einem einzelnen Frontmann, sondern drei eigenständige Autoren und Sänger, deren unterschiedliche Handschriften im gemeinsamen Klang zusammenfanden.
Recherche- und Informationsstand: 4. November 2026. Das historische Trio, seine Begleitmusiker, spätere Soloaktivitäten und heutige Tributeprojekte werden ausdrücklich voneinander unterschieden.
1. Einleitung und Überblick
Der Name STS setzt sich aus den Nachnamen Steinbäcker, Timischl und Schiffkowitz zusammen. Schiffkowitz ist der Künstlername von Helmut Röhrling. Die Schreibweisen „STS“ und „S.T.S.“ bezeichnen dieselbe Formation.
Die gemeinsame Geschichte begann mit ersten Auftritten 1975. Als eigentliche professionelle Gründung gilt 1978. Diese Unterscheidung erklärt, weshalb in Archiven gelegentlich unterschiedliche Anfangsjahre auftauchen.
Steckbrief
- Bandname: STS beziehungsweise S.T.S.
- Namensbedeutung: Steinbäcker – Timischl – Schiffkowitz
- Herkunft: Steiermark, insbesondere Graz und Fürstenfeld
- Erste gemeinsame Auftritte: 1975
- Professionelle Gründung: 1978
- Kernbesetzung: Gert Steinbäcker, Günter Timischl und Schiffkowitz
- Musikalische Grundlage: drei Stimmen und akustische Gitarren, später durch eine Begleitband erweitert
- Debütalbum: „Gegenlicht“, 1981
- Durchbruch: „Überdosis G’fühl“ und „Fürstenfeld“, 1984
- Letztes reguläres Studioalbum: „Neuer Morgen“, 2007
- Bekanntgabe des gemeinsamen Bühnenabschieds: Juli 2014
- Besondere spätere Ausnahme: gemeinsamer Gastauftritt beim Opus-Abschied 2021
Grundlagen: Rockarchiv Steiermark am Universalmuseum Joanneum · Bandgeschichte und Werkübersicht.
2. Bandgeschichte, Gründungsjahr und Herkunft
Drei Musiker mit eigener Vorgeschichte
Vor STS hatten alle drei Mitglieder bereits in anderen Formationen gespielt. Das Rockarchiv nennt für Steinbäcker unter anderem Mephisto und Mashuun, für Timischl unter anderem Atlantis, Time und Magic, für Schiffkowitz The Dirtles und Music Machine.
Als das Trio zusammenfand, trafen daher keine musikalischen Anfänger aufeinander, sondern Musiker mit unterschiedlichen Band- und Bühnenerfahrungen.
1975/1976: erste gemeinsame Versuche
Ein erster gemeinsamer Auftritt fand 1975 im Grazer Forum Stadtpark im Rahmen einer Veranstaltung junger Dichter statt. Am 4. Dezember folgte ein Konzert bei den Minoriten unter dem Programmtitel „Lieder“.
Nach einer kleinen Steiermarktournee trennten sich die Wege vorübergehend wieder. Im April 1976 gab das Trio im Forum Stadtpark ein vermeintliches Abschiedskonzert.
1978: die professionelle Gründung
1978 beschlossen Steinbäcker, Timischl und Schiffkowitz, das Projekt professionell weiterzuführen. Das Rockarchiv nennt den 16. Dezember 1978 im Schloss Freiberg bei Gleisdorf als erstes Konzert dieser neuen Phase.
Eine kleine Weihnachtstournee führte unter anderem nach Graz und Fürstenfeld. Die regionale Verwurzelung blieb für die Gruppe auch später ein wichtiger Bezugspunkt.
Englischsprachige Anfänge und der Weg zum Dialekt
Die erste Single „Matter of Sex“ erschien 1979. Das frühe Repertoire war teilweise englischsprachig. Nach und nach wurde die steirisch gefärbte Alltagssprache zur entscheidenden Ausdrucksform.
„Da kummt die Sunn“ übertrug George Harrisons „Here Comes the Sun“ in eine österreichische Sprachwelt. Schon daran zeigt sich das Prinzip, internationale musikalische Einflüsse nicht bloß zu kopieren, sondern in eine eigene Ausdrucksweise zu verwandeln.
1981: „Gegenlicht“
Das Debütalbum „Gegenlicht“ erschien 1981 bei Ariola. Nach Angaben des Rockarchivs wurden zunächst etwa 2.000 Exemplare verkauft. Es war ein Achtungserfolg, aber noch nicht der große wirtschaftliche Durchbruch.
Die frühen Jahre waren von kleinen Auftritten, Nebenarbeiten und Zweifeln an der Zukunft des Trios geprägt. Dass STS später große Hallen füllen würden, war zu diesem Zeitpunkt keineswegs selbstverständlich.
1984: „Fürstenfeld“ verändert die Karriere
Mit dem zweiten Album „Überdosis G’fühl“ gelang 1984 der Durchbruch. Der unerwartet große Erfolg von „Fürstenfeld“ machte STS weit über die steirische Szene hinaus bekannt.
Die musikalische Grundlage des Liedes stammt von Josef Jandrisits. Schiffkowitz entwickelte die bekannte deutschsprachige Fassung; das Rockarchiv nennt Jandrisits und Schiffkowitz für die Musik sowie Schiffkowitz für den Text.
1985 bis 1988: der Erfolg wird gefestigt
„Grenzenlos“ folgte 1985 und wurde eines der bedeutendsten Alben der Gruppe. „Augenblicke“ setzte die Entwicklung 1987 fort. Das Live-Doppelalbum „Auf Tour“ dokumentierte 1988 die gewachsene Bühnenpräsenz.
Die 1990er-Jahre
Mit „Jeder Tag zählt“, „Auf a Wort“, „Zeit“ und „Volle Kraft“ entwickelte sich das Repertoire kontinuierlich weiter. Die Gruppe etablierte einen Arbeitsrhythmus aus neuen Aufnahmen, Tourneen und bewussten Pausen.
1993 entstand mit „Rosegger“ ein besonderes Projekt: STS vertonten Texte von Peter Rosegger. Christian Kolonovits war an der Veröffentlichung beteiligt.
Die 2000er-Jahre und die letzte Studioarbeit
„Herzverbunden“ erschien 2003, „Neuer Morgen“ 2007. Parallel blieb die Gruppe eine erfolgreiche Konzertformation. 2011 folgte die Zusammenstellung „Das Beste aus über 30 Jahren Bandgeschichte“.
2014: Ende der regulären gemeinsamen Bühnenarbeit
Im Juli 2014 wurde bekanntgegeben, dass STS nicht mehr gemeinsam auftreten würden. Als Grund wurden gesundheitliche Probleme von Günter Timischl genannt, die das Gitarrenspiel bei längeren Konzerten verhinderten.
Ein gemeinsamer Gastauftritt beim Opus-Abschied 2021 blieb eine besondere Ausnahme und wurde nicht als reguläres Comeback verstanden.
Vertiefung: Ausführliche frühe Bandgeschichte · Rückblick aus dem langjährigen Management- und Verlagsumfeld · Chronologischer Überblick.
3. Mitglieder und künstlerische Persönlichkeiten
| Mitglied | Funktion im Trio | Künstlerische Besonderheit |
|---|---|---|
| Gert Steinbäcker | Gesang, Gitarre und Songwriting | Eine der drei eigenständigen Autorenstimmen; mit „Großvater“ besonders stark im kollektiven Gedächtnis vertreten. |
| Günter Timischl | Gesang, Gitarre und Songwriting | Prägende Stimme des harmonischen Gesamtklangs; seine Verbindung zu Fürstenfeld wurde Teil der Entstehungsgeschichte des gleichnamigen Hits. |
| Schiffkowitz | Gesang, Gitarre und Songwriting | Bürgerlich Helmut Röhrling; wichtiger Textautor, unter anderem der bekannten „Fürstenfeld“-Fassung. |
Kein einzelner Frontmann
Die drei Musiker waren gleichberechtigte künstlerische Persönlichkeiten. Häufig übernahm der jeweilige Autor die Solostimme seines Liedes, während die anderen Stimmen den gemeinsamen Klang ergänzten.
Eigenständigkeit im gemeinsamen Projekt
Die Darstellung der Edition Scheibmaier betont, dass die drei ihre Lieder grundsätzlich einzeln schrieben. Gemeinschaft entstand damit nicht zwingend am gemeinsamen Schreibtisch, sondern durch Auswahl, Arrangement und Aufführung.
Diese Arbeitsweise erklärt, weshalb das Repertoire unterschiedliche Temperamente und Perspektiven enthält, ohne den charakteristischen STS-Klang zu verlieren.
Arbeitsweise und künstlerische Eigenständigkeit · Mitglieder und musikalische Vorgeschichte.
4. Musikstil und Einflüsse
Mehrstimmiger Gesang als Markenzeichen
Der harmonische Dreigesang gehört zu den unmittelbar erkennbaren Merkmalen von STS. Einzelne Stimmen bleiben unterscheidbar, verbinden sich aber in Refrains und gemeinsamen Passagen zu einer eigenen Klangfarbe.
Akustische Gitarren und Folk-Rock
Drei Gitarren bildeten den Ausgangspunkt. Die Verbindung aus Saiteninstrumenten, Mehrstimmigkeit und persönlichem Songwriting lässt Einflüsse amerikanischer Folk-Rock-Gruppen wie Crosby, Stills, Nash and Young erkennen.
Dialekt ohne musikalische Abschottung
STS verbanden steirisch gefärbte Sprache mit international vertrauten Formen. Die lokale Herkunft wurde nicht durch Verzicht auf fremde Einflüsse betont, sondern durch eine eigenständige sprachliche Aneignung.
Die Erweiterung zur Band
Keyboards, Akkordeon, Bass, Schlagzeug und später zusätzliche Blasinstrumente erweiterten die musikalischen Möglichkeiten. So konnten die Konzerte zwischen reduzierten Liedpassagen und druckvolleren Rockarrangements wechseln.
Zurückhaltung als ästhetisches Prinzip
Die Verlagsdarstellung betont den Verzicht auf überflüssige Bühneneffekte. Im Zentrum standen Lieder, Stimmen und Zusammenspiel. Diese Einordnung stammt aus dem Künstlerumfeld, beschreibt aber einen wesentlichen Teil des öffentlichen Bandbildes.
Stilistische Einordnung · Konzept von Klang und Bühnenpräsentation.
5. Texte und Themen
Heimat und Entfernung
„Fürstenfeld“ gehört zu den bekanntesten österreichischen Liedern über die Sehnsucht nach einem vertrauten Ort. Die Entstehung war allerdings auch von Ironie geprägt: Die Fassung spielte auf Günter Timischls starke Heimatverbundenheit an.
Das Lied ist daher zugleich persönliche Geschichte, Parodie und Projektionsfläche für ein sehr viel größeres Publikum.
Fernweh und Ausstieg
„Irgendwann bleib i dann dort“ bildet dazu einen Gegenpol: Nicht die Rückkehr nach Hause, sondern das Bleiben an einem anderen Ort wird zur Sehnsuchtsvorstellung.
Zwischen beiden Liedern zeigt sich ein charakteristisches Spannungsfeld: Menschen wünschen sich Zugehörigkeit und zugleich Abstand vom gewohnten Leben.
Erinnerung und generationenübergreifende Nähe
„Großvater“ verbindet persönliche Erinnerung mit einer emotional leicht zugänglichen Familienbeziehung. Gerade die konkrete Figur macht das Lied für Hörerinnen und Hörer mit ganz unterschiedlichen eigenen Erfahrungen anschlussfähig.
Liebe und Beziehungen
„Gö, du bleibst heut Nacht bei mir“ und „Wunder meiner Seligkeit“ stehen für eine weitere Seite des Repertoires: Nähe, Verletzlichkeit und Zuneigung werden in einer vertrauten Sprache erzählt.
Gesellschaftliche Verantwortung
STS waren nicht ausschließlich eine Band für Fernweh und private Gefühle. „Das neue Vaterland“ sowie die aufeinanderfolgenden Stücke „Wo sind all die Menschen hin“ und „Und es ist so schön da“ befassen sich mit Rechtsextremismus, Verfolgung und der Erinnerung an nationalsozialistische Verbrechen.
Literatur als Liedmaterial
„Rosegger“ eröffnet einen anderen Zugang: Bereits vorhandene literarische Texte wurden musikalisch gestaltet. Dabei bleibt Peter Rosegger als Textautor von den vertonenden und interpretierenden Musikern zu unterscheiden.
Werkhintergründe und gesellschaftliche Themen · Texte und Hintergründe zu „Auf a Wort“ suchen.
6. Diskografie und Werke im Überblick
Studioalben und das Rosegger-Projekt
| Jahr | Album | Einordnung |
|---|---|---|
| 1981 | Gegenlicht | Debütalbum; dokumentiert die frühe musikalische Identität. |
| 1984 | Überdosis G’fühl | Durchbruchsalbum mit „Fürstenfeld“. |
| 1985 | Grenzenlos | Mit „Kalt und kälter“ und „Irgendwann bleib i dann dort“; eines der kommerziell bedeutendsten Alben. |
| 1987 | Augenblicke | Festigung des Erfolgs und Erweiterung des Repertoires. |
| 1990 | Jeder Tag zählt | Mit dem Titelstück und „Drago“. |
| 1992 | Auf a Wort | Album mit besonders deutlichen gesellschaftspolitischen Akzenten. |
| 1993 | Rosegger | Vertonungen von Peter-Rosegger-Texten; mit Christian Kolonovits. |
| 1995 | Zeit | Studioalbum aus einer besonders erfolgreichen Konzertphase. |
| 1998 | Volle Kraft | Album am Ende der 1990er-Jahre. |
| 2003 | Herzverbunden | Späte Studioveröffentlichung mit anschließender Konzertphase. |
| 2007 | Neuer Morgen | Letztes reguläres Studioalbum; mit „Ende nie“. |
Wichtige Liveveröffentlichungen
- 1988: „Auf Tour“ – Live-Doppelalbum.
- 2000: „STS & Band Live“ – in Archiven auch kurz als „Live“ geführt.
- 2006: „Herzverbunden“ – DVD-Veröffentlichung; vom gleichnamigen Studioalbum von 2003 zu unterscheiden.
Ausgewählte Zusammenstellungen
- „Gö, du bleibst…“
- „Glanzlichter“
- 1996: „Die größten Hits aus 15 Jahren“
- Verschiedene „Best Of“-Ausgaben
- 2011: „Das Beste aus über 30 Jahren Bandgeschichte“
Singles und bekannte Lieder
- „Matter of Sex“
- „Da kummt die Sunn“
- „Automaten-Karl“
- „Fürstenfeld“
- „Überdosis G’fühl“
- „Irgendwann bleib i dann dort“
- „Gö, du bleibst heut Nacht bei mir“
- „Großvater“
- „Kalt und kälter“
- „Mach die Aug’n zu“
- „Jeder Tag zählt“
- „Wohin die Reise“
- „Zeig mir dein’ Himmel“
- „Ende nie“
Diskografischer Hinweis: Veröffentlichungsjahr, Singleauskopplung und späterer Charteinstieg sind unterschiedliche Angaben. Besonders bei „Irgendwann bleib i dann dort“ unterscheiden sich verkürzte Chronologien in der Datierung der frühen Veröffentlichung. Die spätere breite Bekanntheit ist von der Entstehung des Liedes zu trennen.
Ein sinnvoller Einstieg
- „Überdosis G’fühl“ – der Durchbruch im Albumzusammenhang.
- „Grenzenlos“ – die Verbindung von Fernweh, Beziehung und gesellschaftlicher Beobachtung.
- „Auf Tour“ – der frühe große Liveklang.
- „Auf a Wort“ – die politisch und gesellschaftlich deutliche Seite.
- „Rosegger“ – die literarische Sonderproduktion.
- „Zeit“ – der ausgereifte Bandsound der 1990er-Jahre.
- „Herzverbunden“ – die späte Studio- und Konzertphase.
- „Neuer Morgen“ – das letzte reguläre Studioalbum.
Werkrecherche: Diskografie mit historischen Tonträgern · SR-Archiv österreichischer Popularmusik · Discogs: Ausgaben und Credits.
7. Begleitband, Studiomusiker und Produktion
Das Trio und die größere Konzertbesetzung
Die Kernbesetzung blieb Steinbäcker, Timischl und Schiffkowitz. Für Aufnahmen und Konzerte kamen weitere Musiker hinzu. Diese dürfen nicht mit einer Veränderung des namensgebenden Trios verwechselt werden.
| Musiker | Instrumente | Einordnung |
|---|---|---|
| Ewald Beit | Keyboards und Akkordeon | Langjähriger musikalischer Begleiter. |
| Gerd beziehungsweise Gerhard Wennemuth | Schlagzeug und Percussion | Prägender Musiker der erweiterten Liveband. |
| Erich Buchebner | Bass | Studio- und Livearbeit in mehreren Phasen. |
| Wolfram Abt | Bass | Langjähriger Bassist bis zu seinem Tod 2008. |
| Mischa Krausz | Bass | Übernahm nach Abts Tod für die Sommertournee 2008. |
| Franz Zettl | Blasinstrumente und Keyboards | Erweiterung des Liveklangs ab den 2000er-Jahren. |
| Peter Szammer | Schlagzeug und Percussion | Wichtiger Studiomusiker der frühen Alben. |
| Erich Reinberger | Bass | Frühe Studioarbeit im Umfeld des Trios. |
Besetzungshinweis: Die Quellen unterscheiden sich bei einzelnen Eintrittsjahren. Häufig werden frühe Studioeinsätze und spätere regelmäßige Livearbeit nicht gleich abgegrenzt. Deshalb nennt diese Übersicht überwiegend Funktionen statt vermeintlich lückenloser Mitgliedszeiträume.
Peter Müller
Produzent Peter Müller prägte die erfolgreiche Mitte der 1980er-Jahre. Die Credits von „Grenzenlos“ nennen ihn für Produktion, Aufnahme und Mischung.
Christian Kolonovits
Kolonovits war an Produktionen der frühen 1990er-Jahre beteiligt und ist besonders mit dem Rosegger-Projekt verbunden.
Karl Scheibmaier
Scheibmaier begleitete die Karriere über Jahrzehnte als Manager. Auf der Verlagswebsite schildert er den Beginn dieser Zusammenarbeit als Vereinbarung per Handschlag im Jahr 1982. Das ist seine persönliche Rückschau.
Begleitmusiker im Rockarchiv · Produktionscredits von „Grenzenlos“ · Scheibmaiers Erinnerungen an die Zusammenarbeit.
8. Live-Auftritte, Tourneen und Bühnenabschied
Vom kleinen Auftritt in die großen Hallen
Die frühen steirischen Auftritte entwickelten sich nach 1984 zu umfangreichen Konzertreisen. Österreich und der süddeutsche Raum wurden zu besonders wichtigen Konzertgebieten.
Eine große Tournee 2011
Unter dem Titel „Die letzte große Tournee“ wurde 2011 eine umfangreiche Konzertserie angekündigt. Die zeitgenössische Veranstaltermitteilung nennt unter anderem Wels, Bregenz, Wien, Graz, Linz, Salzburg, Innsbruck, Klagenfurt und Oberwart.
In Deutschland standen unter anderem München, Regensburg, Passau, Ulm, Bamberg, Kempten und Stuttgart auf dem Programm.
München und Graz als Beispiele für die Nachfrage
Der Olympiapark München dokumentiert für den 28. und 29. Oktober 2011 zwei Konzerte mit jeweils mehr als 10.000 verkauften Eintrittskarten.
Die Pressemitteilung zur Tournee nennt außerdem drei Termine in der Grazer Stadthalle. Die Angaben stammen aus dem jeweiligen Veranstaltungsumfeld und beziehen sich auf diese konkrete Tournee.
Letzte große Tournee und endgültiger Bühnenabschied
Die Ankündigung von 2011 erklärte ausdrücklich, dass das Ende großer Tourneen nicht automatisch das Ende der Karriere bedeute. Spätere Darstellungen nennen 2012 als Schlussphase der Tourneetätigkeit.
Erst im Juli 2014 wurde bekanntgegeben, dass es keine regulären gemeinsamen Auftritte mehr geben werde. Diese beiden Schritte sollten nicht miteinander verwechselt werden.
Die besondere Ausnahme 2021
Beim Abschied von Opus standen die drei noch einmal gemeinsam auf der Bühne. Der Gastauftritt wurde ausdrücklich nicht als Wiederaufnahme einer regelmäßigen STS-Konzerttätigkeit verstanden.
Historische Veranstalterseite zur Tournee 2011 · Zeitgenössische Tourneeankündigung mit Spielorten · Bühnenabschied und späterer Opus-Gastauftritt.
9. Auszeichnungen und Erfolge
Nummer-eins-Alben in Österreich
Zu den österreichischen Nummer-eins-Alben der Gruppe gehören:
- „Überdosis G’fühl“
- „Grenzenlos“
- „Augenblicke“
- „Zeit“
- „Herzverbunden“
- „Neuer Morgen“
Gold- und Platinauszeichnungen
Zahlreiche Alben erhielten Gold- und Platinauszeichnungen. Die zusammenfassenden Gesamtzahlen unterscheiden sich je nach Quelle und Erfassungszeitpunkt. Das Rockarchiv nennt ausdrücklich einen Stand bis 2009, spätere Übersichten enthalten teilweise weitere Zertifizierungen.
Deshalb wird hier keine scheinbar zeitlose Gesamtzahl aller Gold- und Platinauszeichnungen angegeben.
Goldenes Ehrenzeichen der Republik
2012 erhielten Steinbäcker, Timischl und Schiffkowitz das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich. Die Ehrung würdigte die drei Musiker persönlich im Zusammenhang mit ihrer gemeinsamen kulturellen Leistung.
Publikumsbindung als langfristiger Erfolg
Neben Chartpositionen ist die langjährige Nachfrage nach Konzerten ein wesentlicher Teil der Erfolgsgeschichte. Die dokumentierten großen Tourneen zeigen, dass STS weit über einen einzelnen Hit hinaus ein treues Publikum aufgebaut hatten.
Chartpositionen und staatliche Ehrung · Historischer Stand der Tonträgerauszeichnungen.
10. Kulturelle Bedeutung und Einfluss
Steirische Herkunft als selbstverständlicher Ausdruck
STS machten die Steiermark nicht nur zum Thema, sondern auch sprachlich hörbar. Ihr Erfolg zeigt, dass regionale Färbung die Reichweite von Popmusik nicht zwangsläufig begrenzt.
Heimat ohne einfache Eindeutigkeit
Die Popularität von „Fürstenfeld“ hat das öffentliche Bild stark geprägt. Das Gesamtwerk verbindet Heimat jedoch mit Fernweh, Kritik und gesellschaftlicher Verantwortung. Es ist deshalb nicht auf eine ungebrochene Heimatverklärung zu reduzieren.
Drei Autoren in einer Formation
Das Modell dreier eigenständiger Songwriter innerhalb eines beständigen Trios gehört zu den Besonderheiten der Gruppe. Verschiedene Stimmen konnten nebeneinander bestehen, ohne dass ein einzelner Frontmann alles zusammenhalten musste.
Ein generationsübergreifendes Repertoire
Familienfeiern, Konzerte, Radiosendungen und Tributeprogramme halten die bekannten Lieder in unterschiedlichen Zusammenhängen präsent. Nicht jede heutige Aufführung bildet das gesamte Werk ab; die anhaltende Nutzung zeigt aber dessen kulturelle Anschlussfähigkeit.
Grundlage: Arbeitsweise und langfristige Publikumsbindung · Regionale und musikgeschichtliche Entwicklung.
11. Interessante Fakten
- Die ersten gemeinsamen Auftritte fanden bereits 1975 statt.
- Als professionelle Gründung gilt 1978.
- Schiffkowitz heißt bürgerlich Helmut Röhrling.
- Die erste Single war englischsprachig.
- „Da kummt die Sunn“ basiert auf „Here Comes the Sun“.
- „Fürstenfeld“ geht musikalisch auf ein Lied von Josef Jandrisits zurück.
- Die bekannte Fassung spielte ursprünglich auch ironisch auf Günter Timischls Heimatverbundenheit an.
- Das erste Album war zunächst nur ein bescheidener Verkaufserfolg.
- STS vertonten Texte von Peter Rosegger.
- Die drei schrieben ihre Lieder nach der Verlagsdarstellung überwiegend jeweils selbstständig.
- 2011 spielte die Gruppe zwei große Konzerte in der Münchner Olympiahalle.
- Der Bühnenabschied wurde 2014 bekanntgegeben.
- 2021 gab es einen besonderen gemeinsamen Gastauftritt beim Opus-Abschied.
Historische Details und Entstehungsgeschichte · Münchner Konzertdokumentation · Spätere Karrieregeschichte.
12. Aussagen, Titel und prägende Formulierungen
STS werden viele kurze Formulierungen aus ihren Liedern zugeordnet. Für persönliche Zitate ist jedoch zwischen Songtext, Titel und tatsächlicher Interviewaussage zu unterscheiden.
Prägende Werk- und Songtitel
- „Irgendwann bleib i dann dort“
- „Jeder Tag zählt“
- „Auf a Wort“
- „Kalt und kälter“
- „Überdosis G’fühl“
- „Herzverbunden“
- „Neuer Morgen“
Diese Titel sind keine unabhängig belegten Lebensmottos aller drei Mitglieder. Sie eröffnen vielmehr unterschiedliche Zugänge zum Werk.
Dokumentierte Originalgespräche
Das Rockarchiv bietet Ausschnitte aus Gesprächen mit allen drei Musikern:
- Günter Timischl – Fürstenfeld, 5. April 2008.
- Schiffkowitz – Graz, 2. Dezember 2008.
- Gert Steinbäcker – Graz, 19. Februar 2009.
Diese Aufnahmen sind für eine vertiefte Beschäftigung besonders wertvoll, weil die Musiker selbst ihre Geschichte und Arbeitsweise erläutern.
Originalinterviews und O-Töne im Rockarchiv · Weitere Video-Interviews suchen.
13. Medien und Rezeption
Der übermächtige Hit
„Fürstenfeld“ wurde so populär, dass das Lied die Wahrnehmung des gesamten Trios teilweise überlagert. Ein ausführliches Porträt muss deshalb auch politischere, ruhigere und weniger bekannte Stücke berücksichtigen.
Publikumserfolg und begrenzte Medienpräsenz
Die Verlagsdarstellung hebt hervor, dass STS ihr Privatleben weitgehend aus der Öffentlichkeit heraushielten und bewusst Pausen einlegten. Diese Erzählung stammt aus dem langjährigen beruflichen Umfeld der Gruppe.
Sie erklärt zugleich einen wichtigen Unterschied: Eine Band kann live außerordentlich erfolgreich sein, ohne ständig mit privaten Geschichten in den Medien präsent zu sein.
Gesellschaftspolitische Lieder und Radioprogramme
Um „Ende nie“ gab es 2007 eine Debatte über die Eignung für das Radio. Der Fall zeigt die Spannung zwischen einem inhaltlich zugespitzten Lied und dem gewünschten Ton eines Unterhaltungsprogramms.
Quellen mit unterschiedlichem Zweck
Das Rockarchiv dokumentiert Bandgeschichte, Interviews und historische Objekte. Veranstaltertexte belegen konkrete Konzerte und Ankündigungen. Verlagsdarstellungen vermitteln die Sicht aus dem Künstlerumfeld. Diese Quellenarten sollten nicht als identisch behandelt werden.
Die Debatte um „Ende nie“ recherchieren · Konzertkritiken suchen · Albumrezensionen suchen.
14. TV, Videos, Radio und Konzertaufnahmen
Archivinterviews und historische Bilder
Das Rockarchiv Steiermark bietet neben Interviewausschnitten eine umfangreiche Bildergalerie. Dokumentiert sind unter anderem frühe Auftritte, ein Konzert auf dem Grazer Hauptplatz 1985 und die DDR-Tour von 1987.
Offizielle Liveveröffentlichungen
- „Auf Tour“ – Live-Doppelalbum von 1988.
- „STS & Band Live“ – Liveveröffentlichung von 2000.
- „Herzverbunden“ – DVD von 2006.
Diese Veröffentlichungen sind von einzelnen Fanvideos oder späteren Fernsehausschnitten zu unterscheiden.
YouTube: einzelne Lieder
- „Fürstenfeld“ live suchen
- „Großvater“ live suchen
- „Irgendwann bleib i dann dort“ suchen
- „Kalt und kälter“ suchen
- „Gö, du bleibst heut Nacht bei mir“ suchen
- „Wo sind all die Menschen hin“ suchen
Konzertaufnahmen und besondere Auftritte
- Material zur „Auf Tour“-Phase suchen
- „Herzverbunden“-Konzertaufnahmen suchen
- Aufnahmen der Tournee 2011 suchen
- Den Opus-Gastauftritt von 2021 suchen
TV-Porträts und Gespräche
- STS bei ORF ON suchen
- Dokumentationen und Fernsehporträts suchen
- „Gipfeltreffen“ mit Gert Steinbäcker suchen
- Interviews mit Schiffkowitz suchen
- Interviews mit Günter Timischl suchen
Radio und Audioarchive
- STS bei ORF Sound suchen
- Ö1-Beiträge suchen
- Radiointerviews suchen
- SoundCloud nach passenden Audioinhalten durchsuchen
Suchlinks garantieren keine vollständigen, kostenlosen oder dauerhaft verfügbaren Mitschnitte. Herkunft und Rechte gefundener Inhalte müssen gesondert geprüft werden.
15. Heutiger Status und aktuelle Informationen
Kein regulärer aktueller Tourbetrieb des historischen Trios
Für das ursprüngliche Trio ist der Bühnenabschied von 2014 der entscheidende Status. Der Gastauftritt von 2021 war keine reguläre Wiederaufnahme der gemeinsamen Konzerttätigkeit.
Soloaktivitäten getrennt recherchieren
Ein Konzert von Gert Steinbäcker oder Schiffkowitz ist nicht automatisch ein STS-Konzert. Dasselbe gilt für Interviews, Soloalben und gemeinsame Auftritte mit anderen Musikern.
Tributeprogramme deutlich kennzeichnen
Heutige Angebote wie „Best of STS“ oder Programme mit dem Titel „Auf a Wort“ können von anderen Formationen stammen. Der Titel allein belegt keine Beteiligung von Steinbäcker, Timischl oder Schiffkowitz.
Neuauflagen sind keine neuen Studioalben
Wiederveröffentlichungen, Jubiläumsausgaben und Sampler können neu erscheinen, obwohl die enthaltenen Aufnahmen Jahrzehnte alt sind. Für aktuelle Musiknachrichten müssen diese Ebenen auseinandergehalten werden.
16. Weblinks, Suchangebote und soziale Medien
Archive und vertiefende Informationen
- Rockarchiv Steiermark: Bandgeschichte, Diskografie, Interviews und Bilder
- SR-Archiv: Veröffentlichungen und Besetzungsangaben
- Edition Scheibmaier: historisches Bandporträt
- Discogs: Tonträger und Credits
- Chronologischer Bandüberblick
Google, Bilder und Nachrichten
- STS auf Google suchen
- STS bei Google Bilder suchen
- Aktuelle Nachrichten suchen
- Nachrichten der letzten Woche suchen
- Interviews suchen
Musik und Streaming
- YouTube: STS-Musik und Videos
- SoundCloud: nach STS suchen
- Spotify: nach STS suchen
- Apple Music: nach STS suchen
- Discogs: zusätzliche Tonträgersuche
Soziale Medien: ausdrücklich als Suchangebote
Die folgenden Links bestätigen keinen offiziellen Bandaccount. Seiten mit STS-Inhalten können von Rechteinhabern, Veranstaltern oder Fans geführt werden. Auch Tributegruppen verwenden ähnliche Suchbegriffe.
- STS auf Facebook suchen
- Instagram-Beiträge und Profile suchen
- STS auf TikTok suchen
- Nach offiziellen YouTube-Veröffentlichungen suchen
Die drei Musiker einzeln weiter erkunden
| Musiker | Informationen | Bilder | Videos und Interviews |
|---|---|---|---|
| Gert Steinbäcker | Google-Suche | Bildersuche | YouTube-Suche |
| Günter Timischl | Google-Suche | Bildersuche | YouTube-Suche |
| Schiffkowitz | Google-Suche | Bildersuche | YouTube-Suche |
Musikalische Weggefährten
- Josef Jandrisits und die Entstehung von „Fürstenfeld“
- Ewald Beit
- Gerd Wennemuth
- Erich Buchebner
- Wolfram Abt
- Franz Zettl
- Peter Szammer
- Christian Kolonovits und das Rosegger-Projekt
Suchmaschinenbilder, Videos und Audioaufnahmen sind nicht automatisch zur Veröffentlichung freigegeben. Für eine Weiterverwendung müssen Bildrechte, Urheberangaben und gegebenenfalls Nutzungsgenehmigungen gesondert geprüft werden.
Musikszene Wien – Entstehung & zentrale Player
Die Wiener Musikszene ist geprägt von einer langen Tradition – Kaisermetropole, Opern- und Konzerthochburg, aber auch Schmelztiegel der Pop-, Rock-, Indie- und Urban-Musik seit den 1960ern. In den 1970ern setzte eine eigenständige Dialektpop- und Singer-Songwriterbewegung ein (Brüchige Großstadtlieder, Austropop, von Ambros, Fendrich, Danzer bis Gert Steinbäcker). Seit den 1990ern und 2000ern entstand ein innovatives Indie-/Alternative-, Club- und Hip-Hop-Netzwerk mit Acts wie Sofa Surfers, Kruder & Dorfmeister, Wanda, Bilderbuch, Cari Cari, Gospel Dating Service oder Voodoo Jürgens.
Kuratierende Labels, Promoter & Produzenten
- Herwig Zamernik (Fuzzman, Naked Lunch): Produzent, Songwriter, Labelbetreiber (Lotterlabel). Studio: „Fuzzroom“ Wien; Karriere für Acts wie Naked Lunch, Fuzzman & The Singin' Rebels, Trouble Over Tokyo. Bio
- Monkey (Label von Walter Gröbchen): Szeneträchtige Indie- und Electrolabel, signte u.a. Der Nino aus Wien, Kreisky, Kerosin95. Interview & Szene
- Katrin Karall-Semler (Agentur Karall-Semler): Booking-, Promo- und Managementagentur, unterstützt zahlreiche Acts aus Wien & NÖ. Adresse: Wolfsgraben 33, 3400 Klosterneuburg, Tel: +43 676 9500332 Kontakt
Songwriter, Entdecker & zentrale MusikerInnen
- Christian Kolonovits: Producer & Arrangeur (siehe oben), prägt Szene seit 1970ern. Kontakte: Homepage
- Der Nino aus Wien: Singer-Songwriter, „Pate“ des Neuen Wienerlieds.
- Janin Lang (Wien): Junge Pop- und Songwriterförderin, arbeitet für Plattform Songwriting.at
- Wanda, Bilderbuch: Szene-Erneuerer, produziert u.a. mit Paul Gallister und Lukas Hillebrand.
- Voodoo Jürgens, Paul Plut, Yasmo: Indie, Rap, Folk, zentrale Stimmen der neuen Szene. Adressen: Socials und Booking über eigene Homepages.
Medien, Radio & Moderatoren
- FM4: Indie-/Urban-Sender, zentrales Medium für neue Musik, Formate z.B. Soundpark, FM4 Morning Show. Moderatoren: Stuart Freeman, Esther Csapo. fm4.orf.at
- Radio Wien, Die Musikwelle: Pop/Schlager/Oldies, Moderator:innen Simon Baumberger, Robert Deutenhauser, Birgit Perl. Die Musikwelle
- Print & Online: The Gap, mica, Falter, Wiener Zeitung uvm.
Veranstalter, Venues & Institutionen
- ARENA Wien: Kultclub, Alternative/Indie. Baumgasse 80, 1030 Wien. arena.wien
- Grelle Forelle: Elektronika/DJs. Spittelauer Lände 12, 1090 Wien. grelleforelle.com
- Konzerthaus, WUK, Fluc, Viper Room: Schlüssellocations für Pop/Rock/Jazz/Klassik/Indie. Kontakt- und Addressaufzählung/Details mica Veranstaltungsorte
- Kultursommer Wien: Größte Open-Air-Reihe; Förderung für Newcomer. kultursommer.wien
- WienXtra Soundbase: Jugendförderung Live/Pop, Workshop/Konzerteinfo. soundbase
Hintergrund und Entstehung der Musikszene Oberösterreich
Die Musikszene in Oberösterreich entwickelte sich von den traditionellen Vereinen wie Blasmusik und Männergesang bis zum heutigen Kulturraum mit Cutting-Edge-Studios, Radios, Festivals, Künstleragenturen und Musikschulen. Bedeutende Impulse stammen aus den Landesmusikschulen, den Musikuniversitäten und aus Pionierarbeit der Stifte wie Mondsee oder Kremsmünster. Seit den 1990er Jahren schufen zahlreiche moderne Labels, Studios und Promoter eine Plattform für Pop, Rock, Jazz und Elektronik.Quelle
Bekannte Persönlichkeiten
- Christian Kolonovits: Komponist, Arrangeur, Produzent, ehemaliger Musikdirektor, arbeitete u. a. mit Rainhard Fendrich, Ludwig Hirsch, und Falco. Website: kolonovits.com
- Rene Reitzl: Tätig als Labelbetreiber, Produzent und Musikförderer. Verhalf vielen jungen Acts aus OÖ zum Durchbruch (weitere Details auf Projekthomepages recherchierbar).
- Parov Stelar (Marcus Füreder): Weltweit erfolgreicher Electro-Swing-Künstler, stammt aus Linz/OÖ. Website: parovstelar.com
Produzenten, Labels, Management, Promotion
- Studio Weinberg: Renommiertes Tonstudio – Produktion klassischer bis zeitgenössischer Musik, Betreuung von Pop- und Jazz-Acts aus der Gruppe Weinberg Records. Website: studioweinberg.at
- Wohnzimmer Records (Wohnzimmer Promotion): Innovatives Indie-Label und PR-Agentur für Musik, Buch und Film. Betreuung zahlreicher oö. Bands und Acts. Website: wohnzimmer.com
- Lambauer Entertainment: Full-Service-Agentur (Künstler, Labels, Veranstalter), Musikmanagement, Bookings und Medienarbeit. Website: lambauerentertainment.at
DJ-, EDM-, Songwriter-Szene
- 2:tages:bart (DJ*ane Kollektiv): Electronic/DJ-Kollektiv aus OÖ. Kontakt & Links: Instagram-Profil
- Greenice, Bady, Ellox & Jules: DJs und Musikproduzenten aus OÖ, tätig in diversen elektronischen Genres. Mehr: EDM-Überblick OÖ
Institutionen, Förderstellen und Musikschulen
- Oö. Landesmusikschulwerk: Prägte Generationen von Musiker:innen, Musikerzieher, Ensembles und Bands, zentrale Drehscheibe für Talentförderung in OÖ. Kontakt: Promenade 37, 4021 Linz, Tel. +43 732 7720 15271 Website: landesmusikschulen.at
Veranstalter, Festivals, Spielstätten
- Landeskonzerte Oberösterreich: Veranstalter von klassischen und modernen Musikveranstaltungen landesweit. Programm & Kontakt: landeskonzerte.at
- Noppen Air: Festival in Neusserling, bekannt für hochkarätige regionale Lineups. Infos und Rückblicke: volksmusikland.at
- Gmunden rockt, Klassik am Dom Linz, Musiksommer Steyr: Großveranstaltungen mit nationalen und internationalen Acts. Übersicht: touristik.at/kultur
Medien, Moderatoren, Sendungen
- Hoamatsound (Radio OÖ): Monatliche Musiksendung für oö. Musik, Moderation: Loucaz Steinherr. Website: austria-forum.org/af/AustriaWiki/Hoamatsound
- Radio Oberösterreich: Regionalsender, langjährige Musikplattform; bekannte Moderatoren: Claudia Em, Kathi Hellmayr, Dominik Klinger, Loucaz Steinherr. Programm: Wikipedia Radio OÖ
Aktive Livebands und Bookingdienste
- Voices and Music: Live/Band für Events, repräsentiert moderne Cover-Kultur in OÖ. Hörproben und Programm: voicesandmusic.at
- Agentur Bandagent: Spezialisiert auf Alleinunterhalter und Livebands. Kontakt: bandagent.at
Hier ist eine chronologische Übersicht der Musikszene in Oberösterreich seit 1950
1950er: Wiederaufbau und Tradition
Nach dem Zweiten Weltkrieg prägten Blasmusikvereine, Chöre und klassische Musik das Bild. Viele lokale Musikvereine wurden neu gegründet und ausgebaut, etwa in Neufelden.
Musikverein Neufelden
1960er: Internationale Einflüsse und Jugendkultur
Rock’n’Roll, Beat und Pop hielten Einzug. Junge Bands formierten sich, Volksmusik blieb jedoch stark verwurzelt. Musikschulen wuchsen und förderten neue Talente.
Landesmusikschulen OÖ
1970er: Austropop und Experimente
Die Szene diversifizierte sich stärker: Austropop und sozialkritische Texte wurden populär, Musikgruppen bildeten alternative Strömungen. Viele neue Veranstaltungsorte und Clubs entstanden.
Austropop Wikipedia
1980er: Clubszene und Förderinitiativen
Im urbanen Raum – etwa Linz – entwickelte sich eine florierende Club- und Festivalszene. Kulturförderungen und neue Formate wie die Landeskonzerte kamen auf.
Landeskonzerte Oberösterreich
1990er: Indie-Boom und Professionalisierung
Labels, professionelle Tonstudios und Veranstalter wurden gegründet. Indie-Bands schafften nationale Durchbrüche, neue Medienformate förderten die Szene.
Wohnzimmer Promotion
2000er: Digitalisierung und Internationalisierung
Junge Künstler und Bands wie Parov Stelar wurden international bekannt. Die Musikproduktion verlagerte sich stark ins Internet.
Parov Stelar
2010er bis heute: Vielfalt, Festivals & Streaming
Die Szene zeigt sich heute als vielseitig und digital – von Blasmusik über Pop bis EDM. Große Festivals, moderne Medien und Streaming prägen das Bild.
Events und Festivals OÖ
NEU !!!! Musiker Präsentationen, Musik etc Infos News aus Wien und den Bundesländern , Neuerscheinungen , "gehst mit?"- USER VERABREDEN SICH FÜR KONZERT , Kleinanzeigen , Umfragen, Rankings, Austausch zwischen allen, Tipps und Diskusionsforen uvm --->zum Mitwirken für alle
SURFTIPP: Die aktuellenAUSTRIA PLAYLISTS auf Youtube Soundcoud usw
Was wir hier errichten und wie es nun weitergeht können Sie HIER lesen
Personen, Förderer Labels, Produzenen der österr. Musikszene damals und heute
Christian Kolonovits
Legendärer Produzent, Arrangeur, Dirigent, Komponist, Studiobetreiber („Homebase-Records”), geb. 1952 im Burgenland. Über 300 Albumcredits, 70 Gold/Platin-Auszeichnungen.Kultproduzent, Komponist und Arrangeur, prägte seit den 1970ern Pop- und Rocksounds österreichischer Musik
Tätig für/mit: Austropop-Größen (Ambros, Fendrich, Hirsch, Maria Bill, EAV, STS), internationale Stars (Scorpions, Berliner Philharmoniker, Carreras, Domingo, Pavarotti, Sarah Brightman, Michael Bolton, Pat Kaas), Filmmusik, Musicalproduktionen, Festivalleitung Linzer Klangwolke.
Adresse: Krottenbachstraße 289, 1190 Wien
Homepage / Biografie
Rene Reitz
Pop- und Soundproduzent Musikverleger (v.a. Pop, TV, Newcomerförderung). Rene Reitz stand am Anfang von vielen Künstler Karrieren und gilt als die "graue Eminenz" des AUSTRO-POP zb Wolfgang Ambros, Ulli Baer, Alexander Bisenz, Paul Coxx, Georg Danzer, Muckenstrunz & Bamschabl, EAV, Lizzi Engstler, FALCO, Ganxmed, Andre Heller, Sonja Hubmann, Dennis Jale, Udo Lindenberg, Gary Lux, Marianne Ment, Milli Vanilli, Marika lichter, Joesi Prokopetz, Peter Rapp, Karl Ratzer, Harry Stojka, Supermax, Peter Wolf, Xenia und viele weitere zB.Gipsy Love....
Tätig u.a. für/mit: Entwicklung und Begleitung von Nachwuchstalenten im deutschsprachigen Pop, TV-Kompositionen, Studio-Coaching. Langjährige Tätigkeit in Event- und Showproduktion.Förderer, Produzent, enger Netzwerker im Hintergrund österreichischer (und internationaler) Musikproduktionen, half vielen Künstler:innen beim Durchbruch. Falco/Huma-Ausstellung, ORF Bericht über René Reitz:
https://youtu.be/ddcAUc08jm0
www.musikverlag-reitz.at www.falco.pics
Rudi Dolezal (DoRo Productions)
Film-, Doku- und Musikvideoproduzent, Regisseur, Szeneprägung seit 1970ern.
Tätig für/mit: Musikvideos und Dokus für Queen, Rolling Stones, David Bowie, Bon Jovi, Lou Bega, Falco, Ambros, Fendrich, Danzer, EAV. Pionierarbeit für Musik-TV durch VIVA, MTV-Einführung, Konzertfilme und Porträts.
Firma: DoRo Produktions-GmbH Wien; Mitarbeit u.a. für ORF, ARD, ZDF, RTL plus.
Wikipedia / Wien Geschichte Wiki
Herwig Zamernik (Fuzzman, Naked Lunch)
Bassist bei Naked Lunch, Solo-Projekt Fuzzman, Produzent, Studio-Netzwerker („Fuzzroom”).
Tätig für/mit: Naked Lunch, Fuzzman & The Singin' Rebels, Indie-Produktionen, Kollaborationen mit Bands wie Trio Exklusiv, Oliver Welter, Soundtrack- und Albumproduktionen in Wien und Kärnten.
Treibhaus-Profil
Walter Gröbchen (Monkey Music, Label)
Labelmacher, Medienpublizist, Indie-Förderer, Musikjournalist.
Tätig für/mit: Gründer monkey.music (Label von Nino aus Wien, Kreisky, Attwenger, Kerosin95), Szeneaktivist für kleine Labels, Indie-Pop und Eletronika in Österreich.
Kontakt: Tel. +43 1 5225864-0Homepage , https://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Gröbchchen
Paul Gallister
Komponist, Musikproduzent, Studiobetreiber; geb. 1984 in Wien.
Tätig für/mit: Wanda, Das Moped, Granada, Cari Cari, Tocotronic, Kontakte: Leopoldsgasse 21/2/1-3, 1020 Wien.
Filmmusik: Internationale Produktionen (z.B. Hulu/Netflix „Muzzle”, Kiefer Sutherland), Amazon- und TV-Serienmusik.
Wikipedia
Franz Christian "Blacky" Schwarz ist eine zentrale Persönlichkeit der österreichischen Musikbranche und als Musikmanager, Labelinhaber und Freund wie Manager von Georg Danzer eng mit der Geschichte des Austropop verbunden.
- Geboren am 3. Januar 1953 in Wien, begann Schwarz seine Laufbahn im Musikgeschäft als Promotionmanager und entwickelte sich zu einem bedeutenden Branchenkenner
- Schwarz wurde durch seine langjährige Zusammenarbeit und Freundschaft mit Georg Danzer bekannt, den er über 18 Jahre als Manager betreute
- Neben Danzer arbeitete er auch früh mit Wolfgang Ambros zusammen – noch vor dessen Durchbruch – und war in der Entstehung und Verbreitung der Austropop-Welle in den 1970er und 1980er Jahren aktiv beteiligt.
- Als Inhaber des Labels Ambra Music produzierte und veröffentlichte Schwarz zahlreiche Tonträger von bekannten und weniger bekannten österreichischen KünstlerInnen, darunter Ludwig Hirsch, Joesi Prokopetz und Hydra
- Der Begriff „Austropop“ und dessen Entwicklung wurde mehrfach von Schwarz mitgeprägt und in Interviews sowie Podcasts reflektiert.
- Schwarz war auch Radiomoderator, gilt als Branchen-Legende und Austropop-Spezialist.
- Die enge Verbindung zu Georg Danzer ist vielfach dokumentiert: Schwarz ermöglichte viele Produktionen, wurde im Lied „Fragt’s Mein Mänätscha“ von Danzer verewigt und gab zahlreiche Interviews über ihre Zusammenarbeit
- Schwarzens Einfluss führte dazu, dass Songs wie „Da Hofa“ von Ambros und „Tschik“ von Danzer veröffentlicht und bekannt wurden – oft gegen die anfänglichen Zweifel der Künstler selbst.
- In Podcasts („AUSTROPOPCAST“) und Interviews spricht Schwarz offen über die Geschichte des Austropop, seine Erfahrungen mit Künstlern und Anekdoten aus der Branche.
- Sein Label Ambra Music veröffentlichte eine große Anzahl an Singles, LPs und CDs von Danzer, Prokopetz und vielen weiteren österreichischen Musikgrößen.[1]Franz Christian "Blacky" Schwarz bleibt ein wichtiger Zeitzeuge und Gestalter der österreichischen Musikgeschichte, insbesondere des Austropop
Thomas Rabitsch
Produzent, Keyboarder, Studiobetreiber, Arrangeur.
Tätig für/mit: Chef der Falco-Live- und Studio-Band, Produktionen für Hansi Lang, STS, Minisex, musikalische Leitung für Starmania und TV-Showbands.
Studio: Wilhelminenstraße 156, 1160 Wien; Tel. +43 1 4803405
Homepage
Peter Fröstl
- Alexander Kahr - Erfolgsproduzent, Musikmanager & A&R-Consultant für Christina Stürmer, Tagträumer, Luttenberger*Klug, Norbert Schneider, u.v.m. Mehrfach Gold- und Platin-ausgezeichnet, berät und fördert Newcomer & Profis im Musikgeschäft.Musikproduzent, Songwriter, A&R Consultant, mehrfacher Award-Gewinner.
Beratung, Künstlerentwicklung.
Studio: Siegesplatz 14/2, 1220 Wien
Homepage
Homepage & Kontakt - Preiser Records - Traditionsreiches Label für Austropop, Jazz, Kabarett und Klassik. Förderer und Initiator unzähliger Produktionen und Nachwuchskünstler:innen in Wien.
Label-Homepage - Universal Music Austria - Branchengrößtes Major-Label. Betreut Topstars, Nachwuchs, Export, Marketing und internationale Kontakte mit Schwerpunkt auf österreichische Musik.
Homepage - Monkey Music - Aktives Pop-, Electro-, Rock- und Songwriter-Label, engagiert für Innovation, Nachwuchsförderung und Qualität aus Österreich.
Label-Homepage - mica - music austria - Zentrale Informations-, Beratungs- und Netzwerkstelle für Musikschaffende, bietet Infos, Datenbank, Workshops und Wettbewerbe für österreichische Musiker:innen.
music austria (mica) - Willi Resetarits (Ostbahn Kurti) († 24. April 2022) Sänger, Radiomoderator, Förderer und Szene-Koryphäe. Gründungsfigur der modernen „Wiener Musik”, Veranstalter und Aktivist.
Wikipedia: Resetarits - Weitere Medien & Institutionen
- ORF / Ö3 - Nationales Radio, TV und Plattform für Musikförderung, legendäre Sendungen wie "Radio Wien", "Ö3 Austro Pop", zahlreiche TV-Musikformate
Ö3 - Marx Halle - Einer der zentralen großen Veranstaltungsorte für Pop-, Rock- und Kulturevents (Wien-Landstraße)
Marx Halle - Planet.tt / SimmCity - Legendärer Live-Club und Szene-Ort für Bands, Songwriter und Comedy
Planet.tt / SimmCity
- ORF / Ö3 - Nationales Radio, TV und Plattform für Musikförderung, legendäre Sendungen wie "Radio Wien", "Ö3 Austro Pop", zahlreiche TV-Musikformate
Austropop - Macher, Netzwerke, Medien
Wien & österreichweit (historisch + heute)
Begriff & Entstehung
- Begriff "Austropop": Wurde parallel von Peter Kupfer (Chefredakteur, Monatsmagazin Hit) und Moderatorin Evamaria Kaiser geprägt - erstmals 1971/72. Das Magazin "Hit" machte Popmusik aus Österreich als Szene sichtbar[web:260].
- Frühe Szene: Ab Ende 1960er, verstärkt seit 1971 Dialektlieder und Songs über Wiener Themen durch Interpreten wie Ambros, Danzer, Mendt, Heller, später Fendrich, Hirsch, Opus, EAV u.v.a.[web:260][web:270][web:273].
Produzenten & Entdecker
- André Heller (Entdecker, Produzent bei Mendt, experimentelle Vernetzerrolle für Szene Wien/Europa)
- Joesi Prokopetz (Songwriter, Texter und Partner von Ambros, Erfinder der Austropop-Dialektsprache)[web:273].
- Christian Kolonovits (Arrangeur, Produzent für Ambros, Fendrich, Danzer, EAV, Opus)
- Robert Ponger (Produzent für Falco, frühe Pop-Acts)
- Kuratoren & Scouts: u.a. Falco-Manager Markus Spiegel (GIG Records).
- Rene Reitzl langjährige Tätigkeit in Event- und Showproduktion. Förderer, Produzent, enger Netzwerker im Hintergrund Österreichischer (und internationaler) Musikproduktionen, half vielen Künstler:innen beim Durchbruch.
Wichtige Labels & Verlage
- Amadeo (Universal Music Austria, frühe Heimat vieler Austropopper, Szene-Label Wien)
- GIG Records (Markus Spiegel, Falco, Minisex, Ambros)
- EMI, Polydor, Ariola Austria - Majorlabels mit speziellem Österreich-Roster
- Heute ergänzt durch Indies wie Lotus Records, Wohnzimmer Records, Wohnzimmer Label, Siluh, Ink Music etc.
Medien, Förderer, Plattformen
- Radio Ö3 (ab 1967, Website), speziell Sendung "Musicbox" und "Pop Shop", prägende Rolle durch André Heller und Evamaria Kaiser[web:260]
- Rennbahn-Express (Print, wichtigste Popzeitschrift & Austropop-Förderer der 70er/80er)
- Hitparaden, TOP 40, TV-Formate (Willkommen Österreich, Musikantenstadl, Austropop-Festivals)
- Förderstellen: Stadt Wien (MA 7), Musikfonds Wien, SKE Fonds, Bundesförderung Kunstsektion, IG Autoren, AKM, austro mechana Förderübersicht
- Aktuell: Social Media, FM4, Playlist-Kollaborationen (Spotify Austria, YouTube Channels), Vienna Pop Label Festival, Musikexport-Initiativen.
Legendäre Locations (damals und heute)
- Arena Wien (seit 1976): Homebase für Austropop, Punk, Indie, zahlreiche legendäre Gigs.
- Chelsea & B72: Indie- und Austropop-Newcomerbühnen bis heute.
- Orpheum, WUK, Flex, Szene Wien, Gasometer, U4, Metropol, Café Hawelka (Künstlertreff), Ostbahn-Kurti Open Airs.
Initiativen & Netzwerke heute
- wienXtra (Musikförderung, Vernetzung)
- FM4 (Alternativ-Szene, New Pop, Hip-Hop)
- mica - music austria (zentrale Musik-Infoplattform/Förderberatung)
- Indie-Labels wie Siluh, Ink Music, Wohnzimmer fördern neue Austropop-Welle (Wanda, Bilderbuch, Granada, Sharktank, etc.).
- Livezentren & Medienevents wie Donauinselfest, Waves Vienna, Nova Rock.
Relevanz & Wandel
- Ursprünglich im Spannungsfeld zwischen Dialekt, internationalem Pop und kritischer Haltung, heute offen für Genres von Indie bis HipHop bis Electro.
- Internationale Szeneanbindung (Spotify, Youtube, World-Pop-Präsenz), Zusammenarbeit mit deutschen/schweizer Künstler:innen.
- Fokus auf DIY, Indie-Pop, neue Netzwerkstrukturen - Austropop als Label für moderne Popkultur made in Austria.
# Österreichische Musikszene: Macher, Veranstalter und Unternehmen Hier ist eine umfassende Übersicht der wichtigsten Akteure in der österreichischen Musikszene:
Österreichische Musikszene
Veranstalter, Manager, Agenturen, Labels, Studios und andere Macher
Veranstalter & Festivals
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FM4 Frequency FestivalJährliches Musikfestival in St. Pölten mit internationalen ActsSt. Pölten, NiederösterreichWebseite
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Nova RockRock-Festival am Pannonia Fields II in NickelsdorfNickelsdorf, BurgenlandWebseite
-
Stadthalle WienGrößte Veranstaltungshalle Österreichs für Konzerte und EventsVienna, WienWebseite
-
Planet.tt Bank Austria MusikforumVeranstalter von Konzerten und Festivals in TirolInnsbruck, TirolWebseite
-
Szene WienVeranstaltungsort und Festival-OrganisatorWienWebseite
-
Jazz Fest WienInternationales Jazz-FestivalWienWebseite
Künstleragenturen & Management
-
Concerto EntertainmentKünstleragentur und VeranstalterWienWebseite
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Music AustriaDachverband der MusikwirtschaftWienWebseite
-
MAMA ManagementKünstleragentur mit Fokus auf österreichische ActsWienWebseite
-
Soulfood MusicBooking-Agentur für nationale und internationale KünstlerWienWebseite
-
Dirty SoundsBooking-Agentur für elektronische MusikWienWebseite
-
Artist-AliveKünstleragentur mit Schwerpunkt auf AustropopWienWebseite
Plattenlabels
-
HoanzlUnabhängiges Wiener Label mit Fokus auf österreichische MusikWienWebseite
-
Sony Music AustriaMajor-Label mit österreichischer NiederlassungWienWebseite
-
Universal Music AustriaMajor-Label mit österreichischer NiederlassungWienWebseite
-
Warner Music AustriaMajor-Label mit österreichischer NiederlassungWienWebseite
-
Problembär RecordsIndependent-Label für Hip-Hop und elektronische MusikWienWebseite
-
Klein RecordsIndependent-Label mit Fokus auf elektronische MusikWienWebseite
Tonstudios
-
Tonstudio ZuckerfabrikProfessionelles Aufnahmestudio in WienWienWebseite
-
Studio 13Aufnahmestudio mit Fokus auf Pop und RockWienWebseite
-
Silversound StudioTonstudio mit Mastering-ServiceWienWebseite
-
GKG TonstudioAufnahmestudio mit Schwerpunkt auf akustischer MusikSalzburgWebseite
-
Tonstudio HeligenkreuzStudio mit angeschlossenem ProberaumNiederösterreichWebseite
-
Proton StudioAufnahmestudio für elektronische MusikWienWebseite
Musikförderung & Organisationen
-
Austrian Music ExportFörderung österreichischer Musik im AuslandWienWebseite
-
AKM (Austro Mechana)Verwertungsgesellschaft für MusikurheberWienWebseite
-
SKE (Stiftung zur Förderung der Kunst und Kultur von SKE)Fördert österreichische PopularmusikWienWebseite
-
mica - music austriaDokumentations- und Informationsstelle für MusikWienWebseite
-
Österreichischer MusikratDachverband des Musiklebens in ÖsterreichWienWebseite
-
Initiative MusikFördert österreichische Musiker im AuslandWienWebseite
https://ifpi.at/
Verband der Österreichischen Musikwirtschaft
Musiker Kärnten
Melissa Naschenweng: Schlager- und Austropop-Künstlerin, vielfache Amadeus-Gewinnerin, gebürtig aus Villach, bekannt für eingängige Hits und große Bühnenpräsenz.
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Esther Graf: Erfolgreiche Pop- und Deutschpop-Sängerin aus Spittal, international wahrgenommen, bekannt für gefühlvolle und eingängige Songs.
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Rian: Singer-Songwriter und Amadeus-Preisträger aus Althofen, bekannt für berührende Texte und zeitgenössischen Austropop.
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Markus Wutte: Austropop/Singer-Songwriter, bekannt für satirische Texte und energetische Live-Auftritte.
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Popwal: Dialekt-Pop/Austropop-Band aus Kärnten mit regionalen und Radio-Erfolgen.
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Benjii & PEET: Austropop-Duo, spielt auf Hochzeiten und kleinen Veranstaltungen, strebt große Bühnen und Airplay an.
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MariaGailer Musik & Partyband: Kärntner Partyband mit über 30 Jahren Bühnenpräsenz, vielseitiges Programm für Events und Feste.
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Ö5: Austropop/Ö-Pop-Band aus Gmünd, regelmäßig bei Events und Konzerten in Kärnten vertreten.
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Gottfried Messner: Musiker und Künstler aus Völkermarkt, engagiert im Austropop-Revival mit eigenen Projekten und Band.
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Naked Lunch: Indie/Alternative-Band aus Klagenfurt mit Frontmann Oliver Welter, bekannt für experimentelle, genreübergreifende Musik.
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Fuzzman & the Singin’ Rebels: Pop/Alternative-Band mit Herwig Zamernik, Produzent & Bassist aus Kärnten, aktiv auf regionalen Bühnen.
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Moritz Rauter: Elektronisch experimenteller Singer-Songwriter, mit neuem Album 2025, Fokus auf innovative Sounds.
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Johnny Rockers: Rock/Reggae-Band mit Auftritten auf Clubs und Stadtfesten in Kärnten.
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A Guy Named Lou: Junger Punk-Rock-Act aus Klagenfurt, in der regionalen Musikszene aktiv.
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27 Degrees: Rock/Pop-Band, im SR-Archiv Kärnten gelistet, aktiv in der regionalen Szene.
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Die Elchos: Party- und Unterhaltungsband aus Kärnten mit langjähriger Bühne erfahrung.
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4ra Partie: Austropop/Pop-Band aus Kärnten mit regionaler Präsenz.
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Milestone: Rock/Funk-Band aus Kärnten mit langjähriger Live-Erfahrung.
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Mojo: Blues- und Rock-Projekt aus Kärnten.
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Philipp Zarfl: Jazz-Bassist aus Kärnten, international aktiv und angesehen.
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Mörk/Mörkwürdig: Funk-Projekte mit Kärntner Wurzeln, vielfältige Solo- und Bandaktivitäten.
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Alfa Duo & Friends: Pop- und Rockgeschehen mit regionalen Auftritten in Kärnten.
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Mood Music Crew: Pop- und Austropop-Coverband, sehr beliebt bei Events und Hochzeiten.
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Tina Well: Pop-Sängerin aus Kärnten mit solider Bühnenpräsenz in der Region.
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Musiker Oberösterreich
Art-Rockers: Oberösterreichische Rock’n’Roll/Pop-Band mit Top-40- und Evergreens-Repertoire; echte Live-Highlight-Garanten mit Wurzeln in der Linzer Bandszene.
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Bastards Mustard: Rock-/Pop-Band mit Funk- und Soul-Einschlag, sehr bühnenerfahren. Das 2022-Debüt „King of the Fools“ war regional erfolgreich.
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Emma Peal: Rock-Cover-Band aus Linz/Amstetten, liefert 70er/80er Pop-Rock-Hits mit professioneller Bühnenerfahrung und Mitsing-Party-Charakter.
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Maiden Voyage: Power-Rock-Band aus OÖ mit Top-Cover-Hits; energetische Bühnenauftritte und stimmungsvolle Musik für Stadtfeste und Clubs.
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New Ohr Linz: Besteht als Swing-/Jazz-Band schon seit 1995; Linzer Musiker mischen Dixieland, Swing, Klezmer & Electro-Swing, bekannt durch originelle Arrangements.
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Sound Gurus: Brass-Funk-Pop-Disco-Worldmusic aus OÖ, moderne Bläserformation mit tanzbaren Arrangements und Performance voller Energie.
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The Morricones: Fünf Musiker aus Linz, spielen Alternative-/Folk-Rock und Eigenkompositionen im „Western Drama“-Stil, von Ennio Morricone inspiriert.
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The Recyclers: Rock-Coverband mit Optimismus und Spielfreude, interpretiert versteckte Perlen und Rock-Klassiker von Sting bis Santana.
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¡Sabroson!: Oberösterreichische Latin/Pop/Worldmusic-Band mit deftiger Mundart; musikalische Reise von Merengue bis Salsa, 9 Musiker mit Bläser & Percussion.
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mostviertel.html
https://hamkumst.net/locations/
salzburgstadt.html
tennengau.html
hweinviertel
vienna.html
waldviertel.html
Wiener Konzerthaus
WienÖffnungszeiten: Täglich 9:00-19:30 Uhr
Kapazität: 1.840 Sitzplätze (Großer Saal)
Historie: Eröffnet 1913, Jugendstilbau
Betreiber: Wiener Konzerthausgesellschaft
Besonderheiten: Drei Säle mit unterschiedlicher Akustik, jährlicher Modern Music Festival
Flex
WienÖffnungszeiten: Ab 19:00 Uhr (je nach Event)
Kapazität: 700 Personen (Stehplatz)
Historie: Seit 1990 in einem ehemaligen U-Bahn-Tunnel
Betreiber: Flex Veranstaltungs GmbH
Besonderheiten: Legendärer Club für alternative Musik, direkt am Donaukanal
Chelsea
WienÖffnungszeiten: Täglich ab 19:00 Uhr
Kapazität: 400 Personen
Historie: Seit 1990 in den Wiener Bögen
Betreiber: Chelsea Club Betriebs GmbH
Besonderheiten: Alternative Musik, bekannt für Punk, Indie und Metal
Festspielhaus St. Pölten
NiederösterreichÖffnungszeiten: Täglich 10:00-18:00 Uhr
Kapazität: 1.000 Sitzplätze
Historie: Eröffnet 1997, architektonisches Highlight
Betreiber: Niederösterreichische Kulturwirtschaft GmbH
Besonderheiten: Modernes Multifunktionshaus mit exzellenter Akustik
Stadttheater Wr. Neustadt
NiederösterreichÖffnungszeiten: Di-Fr 10:00-18:00, Sa 10:00-13:00 Uhr
Kapazität: 420 Sitzplätze
Historie: Eröffnet 1902, Jugendstiltheater
Betreiber: Stadt Wiener Neustadt
Besonderheiten: Eines der schönsten Jugendstiltheater Österreichs
Posthof Linz
OberösterreichÖffnungszeiten: Ab 19:00 Uhr (je nach Event)
Kapazität: 750 Stehplätze / 450 Sitzplätze
Historie: Seit 1985 in einem denkmalgeschützten Gebäude
Betreiber: Kulturverein Posthof
Besonderheiten: Wichtige Plattform für alternative und zeitgenössische Musik
Stadttheater Grein
OberösterreichÖffnungszeiten: Nach Vorstellungsbeginn
Kapazität: 180 Sitzplätze
Historie: Eröffnet 1791, ältestes Bürgertheater Österreichs
Betreiber: Stadt Grein
Besonderheiten: Historisches Theater mit originaler Bühnenmaschinerie
Rockhouse Salzburg
SalzburgÖffnungszeiten: Ab 19:00 Uhr (je nach Event)
Kapazität: 850 Stehplätze / 350 Sitzplätze
Historie: Seit 1993 fester Bestandteil der Salzburger Musikszene
Betreiber: Rockhouse Kulturverein
Besonderheiten: Zwei Veranstaltungssäle, Musikpub und Proberäume
Jazzit Music Club
SalzburgÖffnungszeiten: Ab 19:30 Uhr (je nach Event)
Kapazität: 150 Personen
Historie: Gegründet 1999, seit 2005 am derzeitigen Standort
Betreiber: Jazzit Verein zur Förderung des Jazz
Besonderheiten: Intimes Jazz-Club-Ambiente mit regelmäßigen Live-Auftritten
Weekender Club Innsbruck
TirolÖffnungszeiten: Do-Sa ab 22:00 Uhr
Kapazität: 600 Personen
Historie: Seit 1999 wichtiger Club für elektronische Musik
Betreiber: Weekender Club GmbH
Besonderheiten: Bekannt für sein Techno- und House-Angebot
Treibhaus Innsbruck
TirolÖffnungszeiten: Täglich ab 18:00 Uhr
Kapazität: 300 Personen
Historie: Seit 1981 Kulturzentrum mit Club, Café und Veranstaltungsräumen
Betreiber: Treibhaus Verein
Besonderheiten: Alternatives Kulturzentrum mit vielfältigem Musikprogramm
Spielboden Dornbirn
VorarlbergÖffnungszeiten: Täglich ab 10:00 Uhr
Kapazität: 800 Stehplätze / 500 Sitzplätze
Historie: Seit 1999 Kultur- und Veranstaltungszentrum
Betreiber: Spielboden Kulturverein
Besonderheiten: Vielfältiges Programm von Weltmusik bis Alternative
Conrad Sohm
VorarlbergÖffnungszeiten: Fr-Sa ab 22:00 Uhr
Kapazität: 500 Personen
Historie: Seit 2002 Club für elektronische Musik
Betreiber: Conrad Sohm GmbH
Besonderheiten: International bekannter Club für elektronische Musik
Dom im Berg
SteiermarkÖffnungszeiten: Je nach Veranstaltung
Kapazität: 500 Personen
Historie: Ursprünglicher Luftschutzstollen, seit 1999 Veranstaltungsort
Betreiber: Holding Graz
Besonderheiten: Einzigartige Location in einem Felsstollen des Schloßbergs
Orpheum Graz
SteiermarkÖffnungszeiten: Täglich ab 19:00 Uhr
Kapazität: 750 Stehplätze / 400 Sitzplätze
Historie: Seit 1985 Veranstaltungsort für alternative Musik
Betreiber: Orpheum Graz GmbH
Besonderheiten: Vielfältiges Programm von Rock bis Elektro
Stadthalle Villach
KärntenÖffnungszeiten: Täglich 9:00-18:00 Uhr
Kapazität: 1.200 Sitzplätze / 2.000 Stehplätze
Historie: Eröffnet 1972, 2015 komplett renoviert
Betreiber: Stadt Villach
Besonderheiten: Modernes Multifunktionszentrum für Konzerte und Events
Volkshaus Klagenfurt
KärntenÖffnungszeiten: Mo-Fr 9:00-17:00 Uhr
Kapazität: 800 Personen
Historie: Eröffnet 1925, denkmalgeschütztes Gebäude
Betreiber: Stadt Klagenfurt
Besonderheiten: Historischer Saal mit moderner Veranstaltungstechnik
Jazzgalerie Nickelsdorf
BurgenlandÖffnungszeiten: Je nach Veranstaltung
Kapazität: 200 Personen
Historie: Seit 1979 Treffpunkt für Jazz-Enthusiasten
Betreiber: Kulturverein Nickelsdorf
Besonderheiten: International bekannte Jazz-Location nahe der ungarischen Grenze
Kulturzentrum Eisenstadt
BurgenlandÖffnungszeiten: Mo-Fr 9:00-17:00 Uhr
Kapazität: 600 Personen
Historie: Seit 1989 Kulturzentrum der Landeshauptstadt
Betreiber: Stadt Eisenstadt
Besonderheiten: Vielfältiges Programm von Klassik bis zeitgenössischer Musik
Musiker Steiermark
Alle Achtung: Pop-Band aus der Oststeiermark („Marie“), steht für eingängige Radiohits mit Humor, Dialekt und Sommervibe, vielgespielt auf steirischen Festen.
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Brofaction: Steirisches Pop-Duo mit tanzbaren Sounds, Radioplay auf Ö3, in Clubs und bei Stadtfesten aufgetreten, aktuell mit neuen Singles unterwegs.
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Coconuts: Pop/Rock/Party-Band aus der Weststeiermark, versiert auf Hochzeiten, Clubgigs und zahlreichen Festbühnen, vielseitiges Repertoire für jede Generation.
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Effi: Electro-/Pop-Act aus der Steiermark mit internationalem Flair, chillige Sommerhits, spielten zuletzt etwa in Graz und Leibnitz auf Open-Air Bühnen.
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Georg Neureiter: Songwriter mit Folk-Einfluss, arbeitet mit perkussivem Fingerstyle, humorvollen Texten, regelmäßige Grazer und regionale Festivalauftritte.
[4]
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Joey May: Indie-Folk-Newcomerin aus der Obersteiermark, junges Songwriting mit persönlicher Note, trat bereits bei Styriarte-Sessions auf.
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Nicolas Robert Lang: Junger Austropopper, in Graz aktiv, wurde für kreative Texte und entspannten Austropop mehrfach ausgezeichnet, Bühnenpräsenz auf vielen steirischen Events.
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S.T.S.: Legendäres Austropop-Trio aus der Steiermark (Steinbäcker, Timischl, Schiffkowitz), bekannt für mehrstimmigen, ehrlichen Dialektpop und Hits wie "Fürstenfeld", Live-Charakter und Kultstatus.
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Umami: Sehr wandelbare, groovige Pop/Funk/Latin/Jazz-Band, regelmäßig auf Grazer Bühnen (z. B. Orpheum, Kasematten, Styriarte) und Open-Air-Veranstaltungen zu erleben.
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Einleitung und Überblick
Die Neuen Wiener Concert Schrammeln zählen zu den international renommiertesten Schrammelquartetten Wiens. Seit mehr als 30 Jahren formen sie den Sound der Wiener Schrammelmusik neu, verbinden Tradition und Moderne und treten weltweit in berühmten Konzertsälen sowie bei Heurigen auf.
Offizielle Website
Biografie und Geschichte
Das Ensemble wurde in der Saison 1994/95 in Wien gegründet und entwickelte sich nach kurzer Zeit zu einer festen Größe. Sie gelten als Erneuerer der Wiener Schrammelmusik, die klassische Werke mit eigenem Esprit, Virtuosität und neuen Kompositionen auffrischen. Tourneen führten sie in mehr als 30 Länder und zu Festivals weltweit.
Biografie
Gründungsjahr und Herkunft
Gegründet 1994/95 von Peter Uhler (Violine), Clemens Fabry (Violine), Günter Haumer (Klarinette, später Harmonika), Peter Havlicek (Kontragitarre). Der Anspruch: Wiener Volksmusik auf höchstes musikalisches Niveau zu heben und mit neuem Leben zu erfüllen.
Werdegang
Musikstil und Einflüsse
Der Stil orientiert sich an klassischer Schrammelmusik – mit Violine, Kontragitarre, Harmonika – öffnet sich aber für Neue Musik, Jazz und Folklore. Inspiration sind sowohl historische Wiener-Tänze als auch zeitgenössische Komponisten, oft in Zusammenarbeit etwa mit Ernst Molden.
Über Stil und Repertoire
Diskografie
- Zwanzig (2015, Col Legno)
- Johnny the Ostrich (2017, Lotus Records)
- I häng an meiner Weanastadt
- Kronjuwelen
- Mei liab (feat. Ernst Molden & Tini Kainrath, 2024)
- Spotify: Zamona
- CD-Übersicht bei JPC
Bandmitglieder und Besetzung
- Violine: Peter Uhler, Nikolai Tunkowitsch, Johannes Fleischmann (seit 2016), Johannes Dickbauer (bis 2016)
- Kontragitarre: Peter Havlicek
- Schrammelharmonika: Helmut Thomas Stippich, Walther Soyka († 2025)
- Gäste: Tini Kainrath, Maria Stippich, Ernst Molden
Texte und Themen
Thematisch schwingen Tradition, Wiener Melancholie, Tanz und Schmäh mit – aber es gibt auch originäre Eigenkompositionen mit viel Witz und Selbstironie, oft gemeinsam mit Textdichtern und Sänger:innen aus der Wiener Szene.
Live-Auftritte und Tourneen
- Auftritte u.a. im Wiener Musikverein, Konzerthaus, Brucknerhaus Linz
- Schrammel.Klang.Festival, Tourneen in Europa, Asien und Südamerika
- Regelmäßig bei Heurigen und klassischen Festivals
- Konzertübersicht
Auszeichnungen und Erfolge
- Internationaler Erfolg und hohe fachliche Anerkennung seit 1995
- Zahlreiche Kooperationen mit Größen wie Ernst Molden, André Heller, Willi Resetarits
Kulturelle Bedeutung und Einfluss
Die Gruppe wird als Gallionsfigur der modernen Wiener Musik sowie für ihren Einfluss auf die heutige Wienerlied- und Worldmusic-Szene gerühmt. Ihr Ansatz, Schrammelmusik ohne Klischee, aber voller Authentizität und Virtuosität zu präsentieren, inspirierte viele junge Ensembles.
FAZIT: Einfluss
Interessante Fakten
- Mitglieder spielen in edlem Wiener Gehrock
- Tourneen führten in rund 30 Länder
- Gemeinsame Projekte u. a. mit André Heller und Willi Resetarits
Aussagen & Sprüche
- „Die Menschen vor ihnen, mit ihnen, an ihren CDs und im selben Raum sind glücklich, verzagt, aufgeganselt, verstört… schwimmend in Musik und zutiefst seelisch gefährdet.“ (Otto Brusatti)
- „Absolut nichts mit weinseligem, schleimigem Wienerlied zu tun“ (Barbara Rett)
Medien und Rezeption
Zahlreiche Medienberichte, Konzerte und Features im ORF, Zusammenarbeit mit Schauspielern, ständiges Medienecho in Fachpublikationen (u.a. Falter, Standard, Wiener Zeitung). Durchweg außerordentlich positives Medienecho.
Medienresonanz
Diskografie und Werke im Überblick
- Zwanzig (2015)
- Johnny the Ostrich (2017)
- Kronjuwelen, I häng an meiner Weanastadt, Zamona, weitere (Auszug)
- Apple Music Übersicht
TV-Sendungen, Videos, Radiobeiträge, Konzertaufnahmen
- YouTube-Playlist: Neue Wiener Concert Schrammeln und Freunde
- ORF-Produktionen (diverse Konzertaufnahmen, z. B. im Musikverein)
Weitere Links, Weblinks & Social Media
Musik, Interviews, Berichte & weitere Ressourcen
Schürzenjäger (bis 1996 Zillertaler Schürzenjäger)
Einleitung & Überblick
Die Schürzenjäger gehören zu den erfolgreichsten und bekanntesten Alpenrock- und Schlagerbands Österreichs. Ihr Wandel von volkstümlicher Musik zu rockigen Klängen machte sie zu Kultfiguren des Genres mit millionenfach verkauften Alben und einer treuen Fanbasis über Generationen hinweg[web:71][web:72][web:75][web:78].
Biografie & Geschichte
Gegründet wurden die Schürzenjäger 1973 im Zillertal in Tirol. Ihre Musik entwickelte sich von traditionellen Tanz- und Schlagerklängen zum modernen Alpenrock. Die Band verabschiedete sich 2007 offiziell, nach legendären Open Air-Konzerten und über drei Jahrzehnten Erfolg[web:71][web:74][web:79][web:81].
Gründungsjahr & Herkunft
1973 – Zillertal, Tirol, Österreich. Die Gruppe startete als „Zillertaler Schürzenjäger“, erst ab 1996 als „Schürzenjäger“[web:71][web:74][web:79].
Musikstil & Einflüsse
Der typische Mix aus volkstümlichem Schlager, Pop, Rock und modernen Elementen kennzeichnet den Stil. Inspiriert durch klassische Tiroler Melodien, Oberkrainer, aber auch internationalen Rock und Pop entwickelte sich der unverkennbare Sound[web:71][web:75][web:81].
Diskografie
- „Sierra Madre“ (1987)
- „Zillertaler Hochzeitsmarsch“ (1992)
- „Träume sind stärker“ (1996, mehrfach ausgezeichnet, Platz 6 in D)
- „Schürzenjägerzeit“, „Teure Heimat“, „Teure Heimat“
Vollständige Discographie, Singles und Alben siehe: austriancharts.at[web:85].
Bandmitglieder & Besetzung
- Peter Steinlechner – Gründer, Gesang, Gitarre
- Alfred Eberharter sen. und jr. – Akkordeon, Bass
- Christof von Haniel, Andy Marberger, Dennis Tschoeke
- Weitere ehemalige Mitglieder: Georg Daviotis, Stevy Wilhelm, Johannes Hintersteiner[web:78].
Texte & Themen
Die Liedtexte handeln von Heimat, Freundschaft, Liebe und dem Leben in den Alpen. Volksnahe Sprache, positive Lebensbotschaften und oft ironische, humorvolle Anspielungen sind typisch für die Band. Zentrale Themen: Natur, Heimatgefühl („Dahoam is dahoam“), Gemeinschaft, Sehnsucht („Sierra Madre“)[web:71][web:75][web:81].
Live-Auftritte & Tourneen
Besonders legendär: Die Open-Air-Konzerte in Finkenberg mit bis zu 100.000 Fans. Tourneen führten durch ganz Österreich, Deutschland und die Schweiz. Letztes großes Konzert: Finkenberg 2007. Auch kleinere Bühnen und Dorffeste prägten die Geschichte der Band[web:72][web:75][web:81].
Auszeichnungen & Erfolge
- Goldene Europa
- Goldenes Ticket
- Schlagerdiamant
- Mehrfach Gold und Platin für Alben und Singles[web:75].
Kulturelle Bedeutung & Einfluss
Die Schürzenjäger gelten als Wegbereiter des Alpenrocks und sind Teil der österreichischen Pop- und Volksmusikgeschichte. Sie prägten das Bild der modernen, musikalisch offenen Alpenband und erreichten ein breites Publikum in verschiedenen Generationen. Ihr Einfluss reicht bis in Webradios und moderne Musikprojekte; bis heute lebt ihre Musik auf Volksfesten und Radiosendern weiter[web:75][web:81].
Trivia & interessante Fakten
- Der größte Hit „Sierra Madre“ ist eine Coverversion.
- Der Bandgruß „Hey Mann!“ wurde Kult.
- Mitglieder stiegen nach Bandpausen öfter wieder ein.
- Die Band spielte bei mehr als tausend Open-Air- und Hallenkonzerten[web:81].
Künstler-Aussagen & Sprüche
"Unsere Musik soll unterhalten, gute Laune verbreiten und zum Feiern geeignet sein — von Kindern bis Senioren sind alle willkommen."
– Alfred Eberharter, Schürzenjäger[web:81]
„Hey Mann!” – Schürzenjägergruß
Medien und Rezeption
- Zahlreiche Auftritte in TV-Sendungen, u.a. Musikantenstadl
- Features & Specials in ORF, BR, RTL
- Regelmäßige Erwähnung in Print- und Online-Medien
- Konzerte, Interviews und Radiobeiträge in Webradios sowie Fernsehmediatheken
TV-Sendungen, Videos, Radiobeiträge, Konzertaufnahmen
- YouTube: Schürzenjäger Live Finkenberg
- SoundCloud: Schürzenjäger
- Spotify: Schürzenjäger
- Apple Music: Schürzenjäger
Weblinks
Links zu Social Media und Content
Locations in Graz
AK Kammersaal
Der AK Kammersaal ist ein multifunktionaler Veranstaltungsort für Konzerte, Konferenzen und Events in der österreichischen Kulturszene, mit Fokus auf klassische und zeitgenössische Musik, exklusive Volksmusik. Erbaut in den 1960er Jahren als Teil der Arbeiterkammer, bietet er Platz für bis zu 1.300 Besucher. Betreiber ist die Arbeiterkammer Steiermark. Generelle Öffnungszeiten: Event-abhängig, Büro Mo-Fr 7:30-16:00 Uhr. Größe: Großer Saal bis 900 Sitzplätze, Kleiner Saal bis 300. Besonderheiten: Flexible Bestuhlung, moderne Technik, barrierefreier Zugang.
Anschrift: Strauchergasse 32, 8020 Graz
Telefon: +43 5 7799-2267
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Antoniuskirche Graz
Die Antoniuskirche ist eine historische Kirche für Konzerte und kulturelle Events in der österreichischen Szene, mit Fokus auf klassische und geistliche Musik. Erbaut 1600-1602 als Teil des Kapuzinerklosters, symbolisiert sie die Gegenreformation. Betreiber ist die Pfarre Graz-Dom. Generelle Öffnungszeiten: Täglich 8:00-18:00 Uhr, Events abends. Größe: Ca. 200-300 Sitzplätze. Besonderheiten: Barockes Hochaltar, historische Akustik, Integration in das Volkskundemuseum.
Anschrift: Paulustorgasse 11-13a, 8010 Graz
Telefon: +43 316 80427139
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Brauhaus Puntigam
Das Brauhaus Puntigam ist eine Brauereigaststätte für Konzerte und Events in der österreichischen Szene, mit Fokus auf moderne Musik und Partys. Geschichte: Historische Brauerei seit 1830er Jahren, eröffnet als Gaststätte 1999. Betreiber: Brau Union Österreich AG. Generelle Öffnungszeiten: Mi-So ab 10:30 Uhr. Größe: Biergarten für 400, Innenräume bis 800 Personen. Besonderheiten: Traditionelle Küche, Biergarten, Räume für Events wie Hubertussaal.
Anschrift: Triester Straße 361, 8055 Graz
Telefon: +43 316 291334
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Casino Graz
Das Casino Graz ist ein Casino mit Veranstaltungsraum für Events und Konzerte in der österreichischen Szene. Erbaut 1899, bietet es Raum für Spiele und Kultur. Betreiber: Casinos Austria AG. Generelle Öffnungszeiten: Täglich ab 15:00 Uhr (Jackpot Casino ab 11:00). Größe: Bis 1.200 Personen. Besonderheiten: Neo-barockes Gebäude, Kombination aus Gaming und Events.
Anschrift: Landhausgasse 10, 8010 Graz
Telefon: +43 316 832578
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Congress Graz
Der Congress Graz ist ein historisches Kongresszentrum für Konzerte und Events, mit Fokus auf klassische Musik. Erbaut im 19. Jahrhundert als Konzerthalle, modernisiert 1980er Jahre. Betreiber: Messe Congress Graz Betriebsgesellschaft m.b.H. Generelle Öffnungszeiten: Event-abhängig. Größe: Stefaniensaal 640 Sitzplätze, Gesamt bis 2.300 Personen. Besonderheiten: Hervorragende Akustik, historische Räume.
Anschrift: Sparkassenplatz 2, 8010 Graz
Telefon: +43 316 80880
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Cube
Der Cube Club ist ein Nachtclub für elektronische Musik und Partys in der österreichischen Szene. Geschichte: Ehemaliger Teil des Explosiv, jetzt unabhängig. Betreiber: Lokales Team. Generelle Öffnungszeiten: Fr-Sa ab 23:00 Uhr. Größe: Bis 350 Personen. Besonderheiten: Guter Sound, Basslastige Events, Lambda Labs System.
Anschrift: Harterstraße 27, 8053 Graz
Telefon: +43 664 8443599
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Dom im Berg
Der Dom im Berg ist ein unterirdischer Veranstaltungsort für Konzerte und Events, mit Fokus auf elektronische Musik. Erbaut 1999-2000 als Teil der Landesausstellung, dient als Eventhalle. Betreiber: Grazer Spielstätten GmbH. Generelle Öffnungszeiten: Event-abhängig. Größe: 733 m², bis 600 Personen. Besonderheiten: Domartige Kammer, hervorragende Akustik, Ambisonics-System.
Anschrift: Schlossbergsteig, 8010 Graz
Telefon: +43 316 80089000
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Erlebnisbrauerei Rudolf
Die Erlebnisbrauerei Rudolf ist eine Brauerei mit Gaststätte für Events und Konzerte in der österreichischen Szene. Erbaut 1999, bietet Raum für Biererlebnisse und Musik. Betreiber: Mapon GmbH. Generelle Öffnungszeiten: Mo-Sa ab 09:00 Uhr. Größe: Bis 300 Personen. Besonderheiten: Eigenes Bier, Veranstaltungen im Tafelzimmer.
Anschrift: Eggenberger Allee 91, 8020 Graz
Telefon: +43 316 581334
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Explosiv
Das Explosiv ist ein Jugend- und Kulturzentrum für Konzerte und Events in der alternativen Szene, mit Fokus auf Punk, Metal und Indie. Gegründet 1988, dient als Treffpunkt für Jugendliche. Betreiber: Jugend- und Kulturzentrum Explosiv. Generelle Öffnungszeiten: Event-abhängig, Bar ab 21:00 Uhr. Größe: Halle bis 350 Personen. Besonderheiten: Proberäume, Tonstudio, günstige Bar.
Anschrift: Bahnhofgürtel 55a, 8020 Graz
Telefon: +43 676 3478024
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Forum Stadtpark
Das Forum Stadtpark ist ein Zentrum für zeitgenössische Kunst, inklusive Konzerte und Events in der österreichischen Szene. Gegründet 1959 von Künstlern wie Othmar Carli. Betreiber: Verein Forum Stadtpark. Generelle Öffnungszeiten: Event-abhängig. Größe: Bis 1.000 Personen. Besonderheiten: Multidisziplinär, Avantgarde-Fokus, jährlich 190 Veranstaltungen.
Anschrift: Stadtpark 1, 8010 Graz
Telefon: +43 316 827734
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Franziskanerkirche
Die Franziskanerkirche ist eine Kirche für Konzerte und Events in der österreichischen Szene, mit Fokus auf klassische Musik. Erbaut 1239 als Minoritenkirche. Betreiber: Franziskanerkloster Graz. Generelle Öffnungszeiten: Täglich 7:00-18:00 Uhr. Größe: Bis 1.000 Personen. Besonderheiten: Gotische Architektur, Franziskanerkloster, Akustik für Chormusik.
Anschrift: Franziskanerplatz 14, 8010 Graz
Telefon: +43 316 829048
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Freiluftarena B
Die Freiluftarena B ist eine überdachte Open-Air-Arena für Konzerte und Events, mit Fokus auf moderne Musik. Teil des Messegeländes, denkmalgeschützt. Betreiber: Messe Congress Graz. Generelle Öffnungszeiten: Event-abhängig. Größe: 4.500 m², bis 5.000 Personen. Besonderheiten: Holzkonstruktion, flexibel für Festivals.
Anschrift: Messeplatz 1, 8010 Graz
Telefon: +43 316 80880
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Generalmusikdirektion
Die Generalmusikdirektion ist eine Eventlocation für Konzerte und Clubbings in der österreichischen Szene. Frühere KFZ-Werkstatt, umgebaut 2000er Jahre. Betreiber: Grieskai GmbH. Generelle Öffnungszeiten: Event-abhängig, ab 23:00 Uhr. Größe: Bis 500 Personen. Besonderheiten: Drei Bars, Jazzkonzerte, Clubbing-Formate.
Anschrift: Grieskai 74a, 8020 Graz
Telefon: +43 316 717710
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Grazer Dom
Der Grazer Dom ist eine Kathedrale für Konzerte und Events in der österreichischen Szene, mit Fokus auf klassische und Chormusik. Erbaut im 15. Jahrhundert, Kathedrale seit 1960. Betreiber: Diözese Graz-Seckau. Generelle Öffnungszeiten: Täglich 7:00-18:00 Uhr. Größe: Bis 500 Sitzplätze. Besonderheiten: Große Orgel, historische Akustik, Haydn-Konzerte.
Anschrift: Burggasse 3, 8010 Graz
Telefon: +43 316 821683
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Grazer Schlossberg
Der Grazer Schlossberg ist ein Berg mit Veranstaltungsstätten für Open-Air-Konzerte und Events. Geschichte: Festung seit Mittelalter, heute Park. Betreiber: Stadt Graz. Generelle Öffnungszeiten: Immer offen. Größe: Variabel, Kasematten bis 1.000. Besonderheiten: Uhrturm, Panoramablick, Kasemattenbühne.
Anschrift: Schlossberg, 8010 Graz
Telefon: +43 316 8720
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Graz Hauptbahnhof
Der Graz Hauptbahnhof ist ein Bahnhof mit Veranstaltungsraum für Events und Konzerte. Geschichte: Erbaut 1847, modernisiert. Betreiber: ÖBB. Generelle Öffnungszeiten: 24/7. Größe: Variabel für Events. Besonderheiten: Zentrale Lage, Integration von Kultur am Bahnhof.
Anschrift: Europaplatz 4, 8020 Graz
Telefon: +43 5 1717
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Heimatsaal im Volkskundemuseum Graz
Der Heimatsaal ist ein Saal im Volkskundemuseum für Konzerte und Events. Geschichte: Teil des ehemaligen Kapuzinerklosters, renoviert 2021. Betreiber: Universalmuseum Joanneum. Generelle Öffnungszeiten: Mi-So 14:00-18:00 Uhr. Größe: Bis 300 Personen. Besonderheiten: Barocke Ausstattung, Integration in Museum.
Anschrift: Paulustorgasse 11-13a, 8010 Graz
Telefon: +43 316 80179899
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Helmut List Halle
Die Helmut List Halle ist eine Konzerthalle für Musik und Events, mit Fokus auf zeitgenössische und klassische Musik. Umgebaut 2003 aus einer Fabrikhalle. Betreiber: AVL List GmbH. Generelle Öffnungszeiten: Event-abhängig. Größe: 1.600 m², bis 2.000 Personen. Besonderheiten: Akustische Brillanz, flexible Räume.
Anschrift: Waagner-Biro-Straße 98a, 8020 Graz
Telefon: +43 316 7870
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Herz-Jesu-Kirche
Die Herz-Jesu-Kirche ist eine neugotische Kirche für Konzerte in der österreichischen Szene. Erbaut 1881-1887. Betreiber: Pfarre Graz-Herz Jesu. Generelle Öffnungszeiten: Täglich 7:00-19:00 Uhr. Größe: Bis 500 Personen. Besonderheiten: Neugotischer Backsteinbau, Akustik für Chorwerke.
Anschrift: Sparbersbachgasse 58, 8010 Graz
Telefon: +43 316 843629
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Hof Priesterseminar
Der Hof des Priesterseminars ist ein Renaissance-Hof für Events und Konzerte. Erbaut 16. Jahrhundert als Jesuitenkollegium. Betreiber: Priesterseminar der Diözese Graz-Seckau. Generelle Öffnungszeiten: Event-abhängig. Größe: Bis 1.300 m². Besonderheiten: Größter Innenhof Graz, barocker Saal.
Anschrift: Bürgergasse 2, 8010 Graz
Telefon: +43 316 80427100
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hotel daniel
Das Hotel Daniel ist ein Designhotel mit Eventräumen für Konzerte und Meetings. Geschichte: Erbaut 1950er, renoviert. Betreiber: Hotel Daniel GmbH. Generelle Öffnungszeiten: 24/7. Größe: Seminarraum bis 50 Personen. Besonderheiten: Zentrale Lage am Bahnhof, Vespa-Verleih.
Anschrift: Europaplatz 1, 8020 Graz
Telefon: +43 316 711080
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Hotel Das Weitzer
Das Hotel Das Weitzer ist ein Hotel mit Veranstaltungsräumen für Events und Konzerte. Erbaut 1909, renoviert. Betreiber: Weitzer Hotelbetriebs GmbH. Generelle Öffnungszeiten: 24/7. Größe: Bis 200 Personen in Sälen. Besonderheiten: Zentrale Lage, Kaffeehaus, Sauna.
Anschrift: Grieskai 12-16, 8020 Graz
Telefon: +43 316 7030
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Hotel Novapark
Das Hotel Novapark ist ein Flugzeughotel mit Eventhallen für Konzerte. Erbaut 1990er, einzigartiges Flugzeug auf dem Dach. Betreiber: Novapark GmbH. Generelle Öffnungszeiten: 24/7. Größe: Bis 900 Personen in Hallen. Besonderheiten: Wellnessoase, Flugzeug-Bar.
Anschrift: Fischeraustraße 22, 8051 Graz
Telefon: +43 316 682010
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Hotel Wiesler
Das Hotel Wiesler ist ein Traditionshotel mit Eventräumen für Konzerte. Erbaut 1909, renoviert 2018. Betreiber: Wiesler Hotel GmbH. Generelle Öffnungszeiten: 24/7. Größe: Bis 200 Personen. Besonderheiten: Historisches Flair, Kulturprogramm.
Anschrift: Grieskai 4-8, 8020 Graz
Telefon: +43 316 70660
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iKU
Das iKU ist ein Café-Bar-Restaurant im Kunsthaus für Events und Konzerte. Geschichte: Teil des Kunsthauses seit 2003. Betreiber: Universalmuseum Joanneum. Generelle Öffnungszeiten: Mo-Do 9:00-24:00, Fr-Sa 9:00-02:00. Größe: Bis 200 Personen. Besonderheiten: Moderne Atmosphäre, Catering, Kunstintegration.
Anschrift: Lendkai 1, 8020 Graz
Telefon: +43 316 80179292
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Karl-Franzens-Universität
Die Karl-Franzens-Universität ist eine Universität mit Eventräumen für Konzerte und Vorträge. Gegründet 1585. Betreiber: Universität Graz. Generelle Öffnungszeiten: Campus 24/7, Events abhängig. Größe: Variabel, große Auditorien. Besonderheiten: Historische Gebäude, kulturelle Programme.
Anschrift: Universitätsplatz 3, 8010 Graz
Telefon: +43 316 3800
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Kasemattenbühne
Die Kasemattenbühne ist eine Open-Air-Bühne für Konzerte auf dem Schlossberg. Erbaut 1937 in Festungsruinen, Dach seit 1987. Betreiber: Grazer Spielstätten GmbH. Generelle Öffnungszeiten: Saison Mai-Sep. Größe: Bis 1.300 Personen. Besonderheiten: Romantische Atmosphäre, verschiebbares Dach.
Anschrift: Schlossberg 7, 8010 Graz
Telefon: +43 316 80089000
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Krone Center
Das Krone Center ist ein Business- und Eventcenter für Konzerte und Meetings. Modern gebaut nach Feng Shui. Betreiber: Krone Center GmbH. Generelle Öffnungszeiten: Event-abhängig. Größe: Bis 500 Personen. Besonderheiten: Seminar- und Veranstaltungsräume, barrierefrei.
Anschrift: Münzgrabenstraße 36, 8010 Graz
Telefon: +43 664 5056990
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Kunsthaus Graz
Das Kunsthaus Graz ist ein Museum für zeitgenössische Kunst mit Eventräumen für Konzerte. Erbaut 2003 als "Friendly Alien". Betreiber: Universalmuseum Joanneum. Generelle Öffnungszeiten: Di-So 10:00-18:00 Uhr. Größe: Space 01/02 bis 1.000 m². Besonderheiten: Biomorphisches Design, BIX-Fassade, Needle-Aussicht.
Anschrift: Lendkai 1, 8020 Graz
Telefon: +43 316 80179200
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Kunsthaus Graz/Space 04
Space 04 im Kunsthaus ist ein Veranstaltungsraum für Konzerte und Events. Teil des Kunsthauses seit 2003. Betreiber: Universalmuseum Joanneum. Generelle Öffnungszeiten: Event-abhängig. Größe: Bis 500 Personen. Besonderheiten: Multifunktional, Bühne, moderne Technik.
Anschrift: Lendkai 1, 8020 Graz
Telefon: +43 316 80179200
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Kupferstadl
Der Kupferstadl ist ein Tanzlokal und Disco für Events und Konzerte. Geschichte: Umgebaut aus Kupferlager. Betreiber: Kupferstadl GmbH. Generelle Öffnungszeiten: Fr-Sa 21:00-05:00 Uhr. Größe: Bis 500 Personen. Besonderheiten: Rustikales Ambiente, Tanzstadl und Club.
Anschrift: Styriastraße 8, 8042 Graz
Telefon: +43 316 403419
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Landeszeughaus
Das Landeszeughaus ist ein Museum mit Arsenal für Events und Konzerte. Erbaut 1642-1645. Betreiber: Universalmuseum Joanneum. Generelle Öffnungszeiten: Di-So 10:00-17:00 Uhr. Größe: Bis 3.000 Personen. Besonderheiten: Größtes Arsenal der Welt, 32.000 Exponate.
Anschrift: Herrengasse 16, 8010 Graz
Telefon: +43 316 80179810
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Landhaushof
Der Landhaushof ist ein Renaissance-Hof für Open-Air-Konzerte und Events. Erbaut 1557-1565. Betreiber: Land Steiermark. Generelle Öffnungszeiten: Immer offen. Größe: Bis 1.000 Personen. Besonderheiten: Arkadenhof, Eiskrippe im Advent, Konzerte.
Anschrift: Herrengasse 16, 8010 Graz
Telefon: +43 316 8770
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Literaturhaus Graz
Das Literaturhaus Graz ist ein Zentrum für literarische Events und Lesungen. Gegründet 2003. Betreiber: Franz-Nabl-Institut, Universität Graz. Generelle Öffnungszeiten: Event-abhängig. Größe: Bis 200 Personen. Besonderheiten: Lesungen, Diskussionen, Jugendprogramm.
Anschrift: Elisabethstraße 30, 8010 Graz
Telefon: +43 316 3808360
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Mariahilfer Kirche
Die Mariahilferkirche ist eine Wallfahrtskirche für Konzerte in der österreichischen Szene. Erbaut 1611. Betreiber: Minoritenkloster Graz. Generelle Öffnungszeiten: Täglich 7:00-18:00 Uhr. Größe: Bis 500 Personen. Besonderheiten: Barockes Gnadenbild, Abendmusiken-Reihe.
Anschrift: Mariahilferplatz 3, 8020 Graz
Telefon: +43 316 713169
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Mausefalle Graz
Die Mausefalle ist ein Tanzlokal mit Club für Partys und Konzerte. Geschichte: Wiedereröffnet nach Pause. Betreiber: P&F Discobetriebs GmbH. Generelle Öffnungszeiten: Mi-Sa ab 21:00 Uhr. Größe: Bis 800 Personen. Besonderheiten: Mausefalle Tanzstadl, Lotus Club.
Anschrift: Girardigasse 1/Opernring 5a, 8010 Graz
Telefon: +43 6645453000
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Merkur Arena
Die Merkur Arena ist ein Stadion für Konzerte und Events. Erbaut 1997, erweitert. Betreiber: Messe Congress Graz. Generelle Öffnungszeiten: Event-abhängig. Größe: 15.400 Plätze. Besonderheiten: Heim von SK Sturm Graz, multifunktional.
Anschrift: Stadionplatz 1, 8041 Graz
Telefon: +43 316 80880
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Merkur Eisstadion
Das Merkur Eisstadion ist eine Eishalle für Konzerte und Events. Erbaut 1963, renoviert 2016. Betreiber: Messe Congress Graz. Generelle Öffnungszeiten: Event-abhängig, öffentliches Eislaufen. Größe: Bis 4.126 Personen. Besonderheiten: Heim der Graz 99ers, Eislaufen.
Anschrift: Zoisweg 15, 8041 Graz
Telefon: +43 316 471531
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Messe Graz
Die Messe Graz ist ein Messegelände für Konzerte und Events. Geschichte: Seit 1906. Betreiber: Messe Congress Graz. Generelle Öffnungszeiten: Event-abhängig. Größe: 40.000 m², bis 75.000 Personen. Besonderheiten: Sieben Hallen, Open-Air-Bereiche.
Anschrift: Messeplatz 1, 8010 Graz
Telefon: +43 316 80880
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Minoritensaal
Der Minoritensaal ist ein barocker Saal für Konzerte und Events. Erbaut 1692-1694 als Refektorium. Betreiber: Kultum Zentrum. Generelle Öffnungszeiten: Event-abhängig. Größe: Bis 300 Personen. Besonderheiten: Barocksaal, Galerieräume.
Anschrift: Mariahilferplatz 3, 8020 Graz
Telefon: +43 316 713170
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MUMUTH
Das MUMUTH ist ein Theater der Musikuniversität für Konzerte und Aufführungen. Erbaut 2009. Betreiber: Kunstuniversität Graz. Generelle Öffnungszeiten: Event-abhängig. Größe: György-Ligeti-Saal bis 450 Personen. Besonderheiten: Variable Akustik, moderner Bühnenbau.
Anschrift: Lichtenfelsgasse 14, 8010 Graz
Telefon: +43 316 3890
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Museum für Geschichte
Das Museum für Geschichte dokumentiert die Geschichte von Graz mit Events. Gegründet 2011. Betreiber: Universalmuseum Joanneum. Generelle Öffnungszeiten: Di-So 10:00-18:00 Uhr. Größe: Variabel für Events. Besonderheiten: Palais Herberstein, Urbanismus-Ausstellungen.
Anschrift: Sackstraße 18, 8010 Graz
Telefon: +43 316 80179810
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musikprotokoll
Das musikprotokoll ist ein Festival für zeitgenössische Musik in verschiedenen Orten. Gegründet 1968. Betreiber: ORF. Generelle Öffnungszeiten: Festival im Herbst. Größe: Variabel. Besonderheiten: Experimentelle Musik, Premieren, Radioübertragungen.
Anschrift: Verschiedene Orte, 8010 Graz
Telefon: +43 316 690821
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Oper Graz
Die Oper Graz ist ein Opernhaus für Musiktheater und Konzerte. Erbaut 1899. Betreiber: Bühnen Graz GmbH. Generelle Öffnungszeiten: Event-abhängig. Größe: 1.200 Sitzplätze. Besonderheiten: Neo-barocker Stil, Ballett, Opern.
Anschrift: Kaiser-Josef-Platz 10, 8010 Graz
Telefon: +43 316 8000
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Orpheum Graz
Das Orpheum Graz ist ein Theater für Konzerte und Kabarett. Erbaut 1899 als Varieté. Betreiber: Grazer Spielstätten GmbH. Generelle Öffnungszeiten: Event-abhängig. Größe: Bis 1.000 Personen. Besonderheiten: Historisches Flair, Pop/Rock-Programm.
Anschrift: Orpheumgasse 8, 8020 Graz
Telefon: +43 316 80089000
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Paradeishof
Der Paradeishof ist ein Hof im Kaufhaus Kastner & Öhler für Events und Konzerte. Geschichte: Teil des historischen Gebäudes. Betreiber: Kastner & Öhler. Generelle Öffnungszeiten: Mo-Sa 9:30-18:00 Uhr. Größe: Bis 500 Personen. Besonderheiten: Eislaufbahn im Winter, Open-Air im Sommer.
Anschrift: Sackstraße 7-13, 8010 Graz
Telefon: +43 316 8700
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Postgarage Graz
Die Postgarage ist ein Club für Konzerte und Partys in der alternativen Szene. Gegründet 2003 aus Postbus-Garage. Betreiber: Guido Granitz und Günter Brodtrager. Generelle Öffnungszeiten: Fr-Sa ab 23:00 Uhr. Größe: Bis 800 Personen, zwei Etagen. Besonderheiten: Eclectic Musik, 80s/90s-Partys, FM4-Konzerte.
Anschrift: Dreihackengasse 42, 8020 Graz
Telefon: +43 316 714141
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ppc
Das ppc ist ein Club für Popkultur-Events und Konzerte. Gegründet 2003 von Radio Soundportal. Betreiber: ppc GmbH. Generelle Öffnungszeiten: Event-abhängig. Größe: Bis 500 Personen. Besonderheiten: Zwei Etagen, Themenpartys, Konzerte.
Anschrift: Neubaugasse 6, 8020 Graz
Telefon: +43 316 814141
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Raiffeisen Sportpark
Der Raiffeisen Sportpark ist eine Sporthalle für Events und Konzerte. Erbaut 2018. Betreiber: Raiffeisen Sportpark GmbH. Generelle Öffnungszeiten: Mo-Fr 8:00-22:00 Uhr. Größe: Ballsporthalle 2.728 m², bis 3.000 Personen. Besonderheiten: Multifunktional, Ballsportarten.
Anschrift: Hüttenbrennergasse 31, 8010 Graz
Telefon: +43 316 324430
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Restaurant Schlossberg
Das Restaurant Schlossberg ist ein Gourmetrestaurant mit Eventräumen für Konzerte. Geschichte: Am Schlossberg seit 2000. Betreiber: Bühnen Graz Gourmet. Generelle Öffnungszeiten: Di-Sa ab 18:00 Uhr. Größe: Bis 500 Personen. Besonderheiten: Panoramablick, SkyBar, Biergarten.
Anschrift: Am Schlossberg 7, 8010 Graz
Telefon: +43 316 840000
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Schauspielhaus Graz
Das Schauspielhaus Graz ist ein Theater für Aufführungen und Events. Erbaut 1825. Betreiber: Bühnen Graz GmbH. Generelle Öffnungszeiten: Event-abhängig. Größe: Haus Eins bis 500 Personen. Besonderheiten: Sprechtheater, moderne Ästhetik.
Anschrift: Hofgasse 11, 8010 Graz
Telefon: +43 316 8000
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Schlossberg Restaurant
Das Schlossberg Restaurant ist ein Restaurant mit Eventräumen für Konzerte. Am Schlossberg. Betreiber: Bühnen Graz Gourmet. Generelle Öffnungszeiten: Di-Sa ab 18:00 Uhr. Größe: Bis 500 Personen. Besonderheiten: Feines Essen, Panoramasaal.
Anschrift: Am Schlossberg 7, 8010 Graz
Telefon: +43 316 840000
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Schloss Eggenberg
Das Schloss Eggenberg ist ein Barockschloss für Konzerte und Events. Erbaut 1625. Betreiber: Universalmuseum Joanneum. Generelle Öffnungszeiten: Di-So 10:00-17:00 Uhr. Größe: Planetensaal bis 200 Personen. Besonderheiten: UNESCO-Welterbe, Park, Allegorie des Universums.
Anschrift: Eggenberger Allee 90, 8020 Graz
Telefon: +43 316 80179530
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Schubert-Kino
Das Schubert-Kino ist ein Kino mit Café für Film-Events und Konzerte. Geschichte: Seit 1923, Open-Air im Hof. Betreiber: Schubert Kino GmbH. Generelle Öffnungszeiten: Ab 30 Min vor Vorstellung. Größe: Bis 300 Personen. Besonderheiten: Österreichische und europäische Filme, Festivals.
Anschrift: Mehlplatz 2, 8010 Graz
Telefon: +43 316 829081
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Seifenfabrik
Die Seifenfabrik ist ein Veranstaltungszentrum für Konzerte. Erbaut 1872, umgenutzt 2003. Betreiber: Seifenfabrik GmbH. Generelle Öffnungszeiten: Event-abhängig. Größe: Bis 2.000 Personen, 2.000 m². Besonderheiten: Industrielles Denkmal, Hallen und Garten.
Anschrift: Angergasse 41-43, 8042 Graz
Telefon: +43 316 407777
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Stadthalle Graz
Die Stadthalle Graz ist eine Multifunktionshalle für Konzerte und Events. Erbaut 2002. Betreiber: Messe Congress Graz. Generelle Öffnungszeiten: Event-abhängig. Größe: Bis 14.520 Personen. Besonderheiten: Säulenfrei, erweiterbar auf 20.000 m².
Anschrift: Messeplatz 1, 8010 Graz
Telefon: +43 316 80880
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Technische Universität
Die Technische Universität Graz bietet Räume für Events und Konzerte. Gegründet 1811. Betreiber: TU Graz. Generelle Öffnungszeiten: Campus 24/7. Größe: Variabel. Besonderheiten: Grüne Location, nachhaltige Events.
Anschrift: Rechbauerstraße 12, 8010 Graz
Telefon: +43 316 8730
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Technische Universität Graz
Die TU Graz ist eine Technische Universität mit Eventräumen. Gegründet 1811. Betreiber: TU Graz. Generelle Öffnungszeiten: Campus 24/7. Größe: Variabel. Besonderheiten: Green Location, TECONOMY Karrieremesse.
Anschrift: Rechbauerstraße 12, 8010 Graz
Telefon: +43 316 8730
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Theater am Lend
Das Theater am Lend ist ein Theater für innovative Dramatik und Tanz. Gegründet 2015. Betreiber: Theater am Lend Verein. Generelle Öffnungszeiten: Event-abhängig. Größe: Bis 200 Personen. Besonderheiten: Roter Saal, Kunstcafé, Unabgeschlossenheit des Theaters.
Anschrift: Wiener Straße 58a, 8020 Graz
Telefon: +43 664 8443599
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Universalmuseum Joanneum
Das Universalmuseum Joanneum ist ein Museumskomplex für Events und Konzerte. Gegründet 1811. Betreiber: Universalmuseum Joanneum GmbH. Generelle Öffnungszeiten: Variabel je Ort. Größe: Variabel, bis 2.000 Personen. Besonderheiten: 19 Museen, universelle Sammlungen.
Anschrift: Mariahilferstraße 4, 8020 Graz
Telefon: +43 316 80170
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Volkshaus
Das Volkshaus ist ein Veranstaltungszentrum für Konzerte und Events. Erbaut 1948, renoviert 2007. Betreiber: KPÖ-Bildungsverein. Generelle Öffnungszeiten: Event-abhängig. Größe: Großer Saal 327 m², bis 500 Personen. Besonderheiten: Politische und kulturelle Veranstaltungen.
Anschrift: Lagergasse 98a, 8020 Graz
Telefon: +43 316 712959
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Volkskundemuseum
Das Volkskundemuseum ist ein Museum mit Heimatsaal für Events. Erbaut Anfang 17. Jh. als Kapuzinerkloster. Betreiber: Universalmuseum Joanneum. Generelle Öffnungszeiten: Mi-So 14:00-18:00 Uhr. Größe: Heimatsaal bis 300 Personen. Besonderheiten: Volkskundliche Sammlung, Duftgarten.
Anschrift: Paulustorgasse 11-13a, 8010 Graz
Telefon: +43 316 80179899
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Zirkuszelt - Messegelände Graz
Das Zirkuszelt auf dem Messegelände ist ein Zelt für Zirkus und Events. Temporär aufgebaut. Betreiber: Messe Congress Graz. Generelle Öffnungszeiten: Event-abhängig. Größe: Bis 1.000 Personen. Besonderheiten: Mobiles Zelt, für Festivals und Shows.
Anschrift: Messeplatz 1, 8010 Graz
Telefon: +43 316 80880
Musikfestival Kitzbühel 2026 - Andreas Gabalier
Andreas Gabalier rockt 2026 zum 12. Mal in Kitzbühel die Bühne.
HEAVY METAL IN ÖSTERREICH
Von Death Metal-Pionieren bis zu Black Metal-Legenden – Die komplette Geschichte des österreichischen Metals
Österreich hat eine der vitalsten und international erfolgreichsten Metal-Szenen Europas hervorgebracht. Von den frühen Death Metal-Pionieren der 1990er Jahre bis zu den modernen Black- und Folk-Metal-Bands von heute - die österreichische Metal-Szene ist für ihre musikalische Qualität und ihre unverwechselbare klangliche Identität bekannt.
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bisher schon bekannte Termine: FESTIVALS 2026
wird laufend ergänzt
Doc Eddy’s Dogs ist eine österreichische Band, die für ihren bissigen schwarzen Humor, außergewöhnliche Texte und traditionell-rootigen Dixieland-Swing-Sound bekannt ist.
Doc Eddy’s Dogs: Umfassende Künstlerpräsentation
Einleitung und Überblick
Doc Eddy’s Dogs stehen für eine österreichisch-bayerische Variante des Dixieland & Swing, gewürzt mit kräftigem Humor, gesellschaftlicher Satire und musikalischer Virtuosität. Die Formation rund um Musiker, Bandleader und Komponist Edgar Pelz begeistert das Publikum mit energiegeladenen Live-Auftritten und einer ganz eigenen Handschrift im Austropop- und Jazzbereich. Ihr Markenzeichen: Songs, die sowohl musikalisch anspruchsvoll als auch textlich pointiert und unterhaltsam sind – stets am Puls der Zeit und nie ohne gewissen Biss.
[1][2][3][4]
Biografie und Geschichte
Die Gründung der Band geht auf das Jahr 2018 zurück, als Edgar Pelz nach einem Engagement als Pianist bei einer Dixieland-Band den Entschluss fasste, seine eigenen musikalischen Vorstellungen zu verwirklichen. Seither verfolgt Doc Eddy’s Dogs das Ziel, mit frechen Texten und viel Charme das kulturelle Erbe des Dixieland zu erneuern. Die Wurzeln der Band reichen bis nach Mattighofen (OÖ), wo Pelz als Produzent und Musiker verwurzelt ist.
[5][6][1]
Gründungsjahr und Herkunft
- Gründung: 2018
- Herkunft: Mattighofen, Oberösterreich (AT)
- Initiiert und geleitet von Edgar „Doc Eddy“ Pelz
Musikstil und Einflüsse
Der Sound ist geprägt von klassischem Dixieland, Swing, Blues, Boogie Woogie und Einflüssen aus dem traditionellen Jazz. Im Zentrum steht stets der pianolastige, frische Bandsound, ergänzt um Bläser und charmante Gesangseinlagen. Auffällig ist der subtile und manchmal sehr direkte Einsatz von schwarzem Humor – sowohl musikalisch (Anspielungen, Arrangements) als auch in den Texten. Die Arrangements stammen oft von Herbert Berger, einem renommierten Jazzmusiker.
[6][3][4]
Diskografie
- Jo do schau her (Album, 2021) – Debütalbum, Songs wie „Jo do schau her“ und „Es woar so sche“
Spotify-Link - Alles Menschlich (Album, 2023/24) – Folgealbum u. a. mit den Titeln „Alles menschlich“, „Rabenfett Blues“, „I loss mi scheidn“
Spotify-Link
Weitere Songs: „Negabrot“, „Patchwork Familie“, „Umweltschweine“, „Herb’s Clarinade“, „Die Beichte“ u. a.
[7][8][9][10][11]
Bandmitglieder und Besetzung
- Edgar „Doc Eddy“ Pelz – Piano, Gesang, Komposition, Bandleader
- Herbert Berger – Arrangements, Saxophon, Klarinette
- bis zu sieben Profimusiker in wechselnder Besetzung, oft auch Bläser (Saxophone, Trompeten, Posaunen)
- [12][4][6]
Texte und Themen
Die Songtexte nehmen kein Blatt vor den Mund: Alltagssituationen, Gesellschaftskritik, menschliche Schwächen, Liebe, Trennung – das Spektrum reicht vom satirischen Kommentar über originelle Sprachspiele bis hin zu politischen Seitenhieben. Sprüche wie „Nichts und Niemand bleibt verschont“ und der typische schwarze Humor der Band sind Programm.
[2][6][7]
Live-Auftritte und Tourneen
Doc Eddy’s Dogs sind bekannt für energiegeladene Live-Shows – z. B. Auftritte beim Bierkabarett Obertrum, im Kulturhaus Mattighofen und bei Dixieland-Festivals im In- und Ausland (u. a. Bad Füssing).
Live-Konzert Mattighofen (YouTube)
Event – Bad Füssing
Die Band ist regelmäßig auf Tour und plant neue Konzerte.
[4][13][14][15]
Auszeichnungen und Erfolge
Doc Eddy’s Dogs gelten als Geheimtipp der österreichischen Musikszene und konnten mit ihren beiden Alben regionale Charterfolge und Medienpräsenz erzielen. Besonders hervorgehoben werden die Originalität und der kreative Mut der Band.
[1]
Kulturelle Bedeutung und Einfluss
Die Formation trägt maßgeblich zur Belebung des Dixieland und Swing in Österreich bei und zeigt zugleich, wie traditionsreiche Genres mit aktuellen Themen und pointierter Sprache verschmolzen werden können. Die Verbindung von Humor und Gesellschaftskritik macht Doc Eddy’s Dogs einzigartig im deutschsprachigen Raum.
[3][4]
Trivia und interessante Fakten
- Edgar Pelz war bereits im Alter von 10 Jahren auf der Bühne und ist seit den 1970ern als Musiker und Komponist aktiv.
- Über 1000 Kompositionen, international gefragt als Pianist, Sänger und Bandleader.
- [12]
- Der Bandname geht auf den Spitznamen „Doc Eddy“ zurück, den Pelz wegen seines Musikstudiums erhielt.
Aussagen, Sprüche
- „Nichts und Niemand bleibt verschont.“
- „Texte zum Nachdenken, bewegende Themen [...] schwarzer Humor mit traditionellem Dixieland Sound.“
- „Jetzt, schau her – es geht um das Hier und Jetzt!“
- [2][7]
Medien und Rezeption
Die Band findet regelmäßig Erwähnung in der lokalen und überregionalen Presse (u. a. meinbezirk.at, OÖN). Sie wird als erfrischende, innovative und musikalisch überzeugende Größe beschrieben. Besonders hervorgehoben werden Bühnenpräsenz und mutige Themenauswahl.
[6][1]
Diskographie und Werke im Überblick
- Jo do schau her (2021)
- Alles Menschlich (2023/24)
- Singles: „Weihnachtn is!“ – YouTube
TV-Sendungen, Videos, Radiobeiträge, Konzertaufnahmen
- Konzert Mattighofen Teil 1 (YouTube)
- Bierkabarett Obertrum Auftritt (YouTube)
- Weihnachtn is! Song (YouTube)
Weblinks & Social Media
Musik, Interviews, Berichte
Die österreichische Musikbranche ist nach Bundesland fein differenziert mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten, Unternehmen und Akteuren. Nachfolgend eine systematische, nach Bundesland gruppierte Übersicht (Beispiele und zentrale Player), sortiert nach Kategorien.
Wien
-
Musikproduzenten, Studios, Labels:
-
910 Musikproduktions-Unternehmen insgesamt in Wien.firmen.wko
-
Labels: Warner Music Austria, Assim Records, Wohnzimmer Records, Affine Records.musicaustria+1
-
Tonstudios: Melody GmbH, bamfm e.U..herold+1
-
Verleger: Bamacher Verlag.musicaustria
-
-
Veranstalter & Agenturen:
-
Viele große und kleine Events, Booking- und Managementfirmen (u.a. Coverage, Arena Artist Management, Kapral Agentur).coverage+3
-
TV: ORF (Formate: Starmania, Die große Chance), Puls4.wikipedia
-
-
Förderinstitutionen/Verbände:
-
AKM/austro mechana, mica, LSG, Fachverband der Film- und Musikwirtschaft (FAMA).wikipedia+1
-
Musikuniversität Wien, SAE Wien, zahlreiche private Musikschulen.
-
Niederösterreich
-
Studios/Labels:
-
Zahlreiche kleinere Tonstudios; Base Records (Linz, Nähe Grenze).musicaustria
-
-
Veranstalter/Förderung:
-
Festivals wie Donauinselfest/Veranstalter Wien bzw. regionale Events (z.B. Wachau Kultur).
-
-
Kreative/Technik:
-
Viele regionale Komponist:innen, Texter:innen, Studiopersonal auch im Umland angesiedelt.
-
Oberösterreich
-
Produzenten/Studios:
-
231 Musikproduktionsfirmen, darunter Base Records (Linz), Melody GmbH.firmen.wko+2
-
Songwriting & Produktion: Tom Tone Productions (Dechantskirchen), zahlreiche Einzelunternehmer.
-
-
Labels:
-
ATS–Records, Bamacher Verlag/Publishing, andere regionale Labels.musicaustria
-
-
Veranstalter/Agenturen:
-
Coverage (österreichweit aktiv mit Sitz in Linz).coverage
-
Bildung: Anton Bruckner Privatuniversität, Landesmusikschule OÖ.
-
-
Förderstellen: Kultur OÖ, diverse Stadtförderprogramme.
Salzburg
-
Labels: Sowiesound, andere Jazz/World-Music-Labels.musicaustria
-
Studios: Diverse Recordingstudios in und um Salzburg.
-
Events: Salzburger Festspiele (klassisch), zahlreiche kleinere Veranstalter/Festivals.
-
Förderung: Land Salzburg, Kulturförderstellen.
Steiermark
-
Labels: Post Office Records (Graz), Steirisches Volksliedwerk.musicaustria
-
Produktion: Tom Tone Productions.
-
Veranstalter/Agenturen: Grazer Eventfirmen, Festivals.
-
Ausbildung: Kunstuni Graz, Johann-Joseph-Fux-Konservatorium.
Tirol
-
Management & Event: MB Management (Schwaz, Innsbruck).mbmanagement
-
Labels: Topart Music (Kematen).musicaustria
-
Förderung: Land Tirol, Tiroler Musikschulwerk.
Vorarlberg
-
Labels: TonZoo (Dornbirn).musicaustria
-
Studios: Regional verteilt.
-
Förderung: Land Vorarlberg, Musikschule Vorarlberg.
Kärnten, Burgenland
-
Labels: Container Recordings (Oslip, Burgenland), regionale Studios.musicaustria
-
Veranstalter: Diverse regionale Festivalbetreiber.
-
Förderinstitutionen: Land, Musikschulen, Community Radios.
Bundeslandübergreifend/Österreichweit:
-
Major Labels & Publishing: Warner Music Austria, Universal Music Austria, SONY Music Austria.
-
Verwertungsgesellschaften: AKM, Austro Mechana, LSG.akm
-
Streamingdienste: Spotify, Apple Music, Amazon Music, Deezer, YouTube Music.musicaustria
-
Veranstaltungsmanagement: Erfolgt oft durch lokale und bundesweite Agenturen, z. B. Arena Artists Management, Coverage.operabase+1
-
TV, Medien, PR: ORF bundesweit, Puls 4, SchauTV; viele PR-Agenturen sitzen in Wien.
-
Verbände: Fachverband der Film- und Musikwirtschaft (FAMA), mica – music austria, Interessenvertretungen wie VTMÖ, Österreichischer Komponistenbund (ÖKB).musiklexikon+1
-
Ausbildungsstätten: Universitäten, Fachhochschulen, private Akademien und Musikschulen in jedem Bundesland (besonders zahlreich in Wien, OÖ, Steiermark und Salzburg).
Branchenseiten:
https://ifpi.at/
Verband der Österreichischen Musikwirtschaft
weitere:
https://hamkumst.net/tv-radio-print-web.html
Peter Fröstl war einer der einflussreichsten, aber öffentlich vergleichsweise wenig sichtbaren Motoren des Austropop und prägte über vier Jahrzehnte die Karriere von Wolfgang Ambros und vielen weiteren Größen der heimischen Szene. Als Künstlermanager, Veranstalter und Produzent war er eine zentrale Figur hinter den Kulissen, die die Entwicklung der österreichischen Pop‑ und Rockszene wesentlich mitgestaltet hat
## Biografisches Profil
Peter Fröstl wurde 65 Jahre alt und starb Mitte Dezember 2025 unerwartet in Wien; er hinterlässt seine Ehefrau und zwei Kinder. Seine Familie machte den Tod öffentlich, woraufhin zahlreiche Medien und Wegbegleiter seine Bedeutung für den Austropop betonten.
Seit den 1980er‑Jahren arbeitete Fröstl als Künstlermanager und baute sich rasch den Ruf eines verlässlichen, gut vernetzten ,,Players" hinter den Kulissen der österreichischen Musiklandschaft auf. Sein Büro bzw. seine Firma ,,Fröstl Management" war in Wien verankert und diente vielen Acts als zentrale Anlaufstelle für Management und Promotion.
## Tätigkeit als Manager
Am engsten ist sein Name mit Wolfgang Ambros verbunden, den er über Jahrzehnte bis zuletzt als Manager betreute. Darüber hinaus arbeitete er mit wesentlichen Protagonisten des Austropop wie der Ersten Allgemeinen Verunsicherung (EAV), Rainhard Fendrich und dem Projekt Austria 3 zusammen.
Fröstl galt als jemand, der Karrieren langfristig begleitete, Tourneen organisierte und Künstler auch in schwierigen Phasen strategisch unterstützte. Medien würdigen ihn daher als ,,Doyen des Austropop" und als eine der wichtigsten Figuren hinter den Kulissen der heimischen Popszene.
## Rolle als Produzent und Veranstalter
Neben dem klassischen Management war Fröstl jahrzehntelang als Veranstalter und Produzent aktiv und realisierte Konzerte und Tourneen sowohl österreichischer als auch internationaler Künstlerinnen und Künstler. Er war an Show‑ und Videoproduktionen wie ,,Der Watzmann ruft!" beteiligt und verantwortete die Organisation der entsprechenden Tourneen ab 2004.
Auch außerhalb des engeren Musikbetriebs zeichnete er für Formate wie die Ausstellung ,,Dialog im Dunkeln" mitverantwortlich, was seine Bandbreite im Kultur‑ und Veranstaltungsbereich zeigt. Im TV‑ und Videobereich scheint er zudem als (ausführender) Produzent von Austropop‑Produktionen wie ,,Watzmann Live", ,,Austria 3 – Das Konzert: Abschiedstournee" und ,,Austropop‑Legenden" auf.
## Bedeutung für die österreichische Musikszene
Fröstl trug wesentlich dazu bei, dass Austropop‑Ikonen wie Ambros, Fendrich, EAV oder Austria 3 über Jahrzehnte kontinuierlich präsent blieben – auf der Bühne, im Fernsehen und in großen Live‑Produktionen. Seine Arbeit stabilisierte und professionalisierte den Live‑Sektor des Austropop, insbesondere durch verlässlich organisierte Tourneen und Großveranstaltungen
Viele Nachrufe betonen, dass er Wiens Musik‑ und Veranstaltungsszene über Jahrzehnte geprägt hat und ,,ein großes Werk im Dienst der österreichischen Popkultur" hinterlässt. Aus heutiger Sicht gehört er damit zu den prägenden Architekten des modernen Austropop, auch wenn er fast immer im Hintergrund agierte.
Trauer um Peter Fröstl: https://hamkumst.net/interaktiv/index.php?topic=21.0
Es ist mittlerweile der 21. Dezember 2025 und so mancher hat die Weihnachtslieder schon satt, wir versuchen hier humoristische Gustostücke österreichischer Musik zu präsentieren - zum mitmachen- senden Sie uns auch Links
Da wär zb der JIMMY SCHLAGER: Jimmy Schlager ist ein österreichischer Musiker, Satiriker, Autor und Komponist aus dem Weinviertel, der Dialekt-Pop, Chanson und Kabarett zu einem eigenen Stil verbindet. Er bezeichnet sich selbst als Slang-Pop-Poet und ist „weltberühmt im Weinviertel“ für seine scharfzüngigen, aber liebevoll beobachteten Lieder über den Alltag und die österreichische Seele.
auf youtube:
www.hamkumst.net Extra: Weihnachten 25 mit Songs österreichischer Musiker
- Georg Danzer – Wie woa Weihnachten
Georg Danzer – Wie woa Weihnachten (YouTube) - Georg Danzer – Nur a klana Bua im Winter (Live)
Georg Danzer – Nur a klana Bua im Winter (Live) (YouTube) - Georg Danzer – Heiligabend
Georg Danzer – Heiligabend (YouTube-Suche) - Wolfgang Ambros – Weihnachten wie immer
Wolfgang Ambros – Weihnachten wie immer (YouTube) - Austria 3 (Ambros / Danzer / Fendrich) – Du bist wie die Wintersunn
Austria 3 – Du bist wie die Wintersunn (YouTube) - Seiler und Speer - Der letzte Schnee
- Rainhard Fendrich – Weihnachten daheim
Rainhard Fendrich – Weihnachten daheim (YouTube-Suche) - Rainhard Fendrich – Wart bis hamlich wird und stü
Rainhard Fendrich – Wart bis hamlich wird und stü (YouTube-Suche) - S.T.S. – Kalt und kälter
S.T.S. – Kalt und kälter (YouTube-Suche) - S.T.S. – Wunder meiner Seligkeit
S.T.S. – Wunder meiner Seligkeit (YouTube-Suche) - Udo Jürgens – Das Jahr deiner Träume
Udo Jürgens – Das Jahr deiner Träume (YouTube-Suche) - Stefanie Werger – Amoi im Joah
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Josh. – Kerzen, Karpfen und du (YouTube) - Chris Steger – Weihnachtszeit
Chris Steger – Weihnachtszeit (YouTube) - Chris Steger – Leicht kennt ma’s hom
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Edmund & Chris Steger – Stü is die Nocht (YouTube-Suche) - Bluatschink – A bissle Weihnacht
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Andreas Gabalier – Es ist die Zeit (YouTube) - Die Mayerin – Weihnochtn
Die Mayerin – Weihnochtn (YouTube-Suche) - Patrick Lux – Weihnocht, wie’s friah scho woa
Patrick Lux – Weihnocht, wie’s friah scho woa (YouTube-Suche) - Die jungen Zillertaler – Dann reisst’s auf (Winterversion)
Die jungen Zillertaler – Dann reisst’s auf (Winterversion) (YouTube-Suche) - Die jungen Zillertaler – Lass uns ein Licht sein
Die jungen Zillertaler – Lass uns ein Licht sein (YouTube-Suche) - Ludwig Hirsch – Die Spur im Schnee
Ludwig Hirsch – Die Spur im Schnee (YouTube-Suche) - Cesar Sampson – It’s The Most Wonderful Time Of The Year
Cesar Sampson – It’s The Most Wonderful Time Of The Year (YouTube-Suche) - Wenzel Beck – Immer wieder
Wenzel Beck – Immer wieder (YouTube-Suche) - Brandneu Top Titel von den Middlestones:
- Middlestones Snowflakes in the Glow -
2026 bringt zahlreiche Austropop-Revuen, Open-Air-Konzerte und Festivals in ganz Österreich. Diese Übersicht wird laufend aktualisiert und konzentriert sich auf deutschsprachige Acts und Austropop-nahe Veranstaltungen.
1. Austropop-Revuen & Tribute-Shows
Best of S.T.S. & Austropop – Auf A Wort
Die Erfolgsband Auf A Wort bringt 2026 wieder ein Best-of-Programm mit Songs von S.T.S., Reinhard Fendrich, Wolfgang Ambros, Georg Danzer/Austria 3, EAV sowie neuen Austropop-Acts wie Wanda, Seiler & Speer und Pizzera & Jaus auf die Bühne.
- 26.02.2026 – Gmunden, Toscana Congress
- 27.02.2026 – Klagenfurt, Konzerthaus (Großer Saal)
- 28.02.2026 – Gleisdorf, forum-Kloster
- 01.03.2026 – Knittelfeld, Kulturhaus
- 27.03.2026 – Schwaz, SZentrum Stadtsaal
- 25.07.2026 – Bärnbach, Stadtpark Open Air
- 26.07.2026 – Burgarena Finkenstein Open Air
Tickets & Termine Best of S.T.S. & Austropop – Auf A Wort
Die Nacht des Austropop – Monti Beton
Monti Beton feiern die großen Austropop-Hits live in Wien und verbinden Klassiker mit Publikumswünschen.
- 21.03.2026 – Wien, Schutzhaus „Zur Zukunft“, 20:00 Uhr
Katharina Straßer & Band – 50+ Jahre Austropop-Revue
Schauspielerin und Sängerin Katharina Straßer präsentiert mit Band eine musikalische Zeitreise durch mehr als 50 Jahre Austropop – von den frühen Liedermachern bis zu aktuellen Radiohits.
- 25.04.2026 – Wien, Das Vindobona
Termine und Tickets Katharina Straßer & Band – 50+ Jahre Austropop-Revue
2. Große österreichische Acts & Touren
Seiler & Speer
Seiler & Speer setzen 2026 ihre Live-Erfolgsgeschichte bei Open-Airs und Festivals fort, darunter Konzerte in Gmunden und auf der Schlosswiese Moosburg.
- 21.05.2026 – Gmunden, Rathausplatz („Gmunden rockt“)
- 24.07.2026 – Moosburg, Schlosswiese – Zusatzshow
- 25.07.2026 – Moosburg, Schlosswiese – Tourkonzert/li>
folkshilfe, Edmund, Peter Cornelius & Co.
2026 sind mehrere heimische Acts in ganz Österreich unterwegs, darunter folkshilfe, Edmund und Peter Cornelius mit seiner „ZEiTLOS“-Tour.
- 22.05.2026 – folkshilfe, Rathausplatz Gmunden („Gmunden rockt“) termine Folkshilfe
- 28.08.2026 –Ried, FACC Sky Dome termine Edmund
- 15.10.2026 – Peter Cornelius & Band, Brucknerhaus Linz termine Peter Cornelius & Band
- 16.10.2026 – Peter Cornelius & Band, Toscana Congress Gmunden
- termine Peter Cornelius & Band
Wanda
Wanda planen 2026 mindestens ein großes Österreich-Konzert und treten zudem bei ausgewählten Festivals auf.
- 19.12.2026 – Wien, Konzert (Details lt. Tourkalender)
3. Festivals mit starkem Österreich-Fokus
Donauinselfest 2026 – Wien
Das Donauinselfest ist eines der wichtigsten kostenlosen Open-Air-Festivals Europas und traditionell ein Hotspot für Austropop-, Pop- und Schlager-Acts aus Österreich.[web:39][web:61]
- 03.–05.07.2026 – Wien, Donauinsel – freier Eintritt
Austro-Pop Night 2026 – St. Martin im Sulmtal
Die Austro-Pop Night bringt 2026 ein Line-up aus beliebten heimischen Acts wie Folkshilfe, Alexander Eder und Anna-Sophie auf die Bühne; ein zusätzlicher „Megastar“ wird noch angekündigt.
Details & Tickets (Austro-Pop Night)- 26.06.2026 – St. Martin im Sulmtal, Austro-Pop Night
Weitere Open-Air-Highlights & Festivalübersichten
Alle Festivals in Österreich 2026
Events in Ihrer Nähe - alle Orte
Regionale Musikinitiativen in Tirol
Diese Übersicht listet Vereine, Initiativen und Veranstalter, die sich für die regionale Musikszene in Tirol einsetzen (ausgenommen klassische Hochkultur und volkstümliche Musik). Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Kulturvereine & Initiativen
Kulturbackstube
Kulturverein in Wörgl mit Fokus auf alternative Musik, Lesungen und Kleinkunst.
Die Bäckerei - Kulturbackstube
Kulturzentrum in Innsbruck mit vielfältigem Musikprogramm und Fokus auf regionale und internationale Acts.
p.m.k
Kulturverein in Innsbruck mit Schwerpunkt auf zeitgenössischer Musik, Kunst und Performance.
Kulturverein Treibhaus
Soziokulturelles Zentrum in Innsbruck mit regelmäßigen Konzerten und Musikveranstaltungen.
Kulturverein B72
Kulturverein in Imst mit Fokus auf regionaler Musik und Nachwuchsförderung.
Veranstalter & Festivals
New Orleans Festival
Jährliches Musikfestival in Innsbruck mit Fokus auf Jazz, Blues und verwandte Genres.
Innsbruck Festival
Multigenre-Festival mit Fokus auf zeitgenössische Musik aus verschiedenen Bereichen.
Soundcity Festival
Festival in Innsbruck mit Fokus auf Indie, Rock und alternative Musik.
Acoustic Lakeside
Akustik-Festival am Achensee mit Fokus auf Singer-Songwritern und akustischer Musik.
Musikclubs & Lokale
Weekender Club
Club in Innsbruck mit regelmäßigen Konzerten und Clubnächten verschiedener Genres.
Blue Chip Club
Club in Innsbruck mit Fokus auf elektronischer Musik und regelmäßigen DJ-Auftritten.
Kulturstadl Wörgl
Veranstaltungsort in Wörgl mit regelmäßigen Konzerten regionaler Bands.
Förderungen & Netzwerke
Kulturabteilung des Landes Tirol
Förderungen und Unterstützung für Musikprojekte und Initiativen in Tirol.
Tiroler Musikschulwerk
Unterstützung und Vernetzung von Musikschulen und Musikinitiativen in Tirol.
Rockmusikverband Tirol
Verein zur Förderung der Rock- und Popmusikszene in Tirol.
(Keine Webseite verfügbar)
Festivals 2026 Der Sommer steht wieder ganz im Zeichen der Musik: Österreichs Festivalsaison 2026 verspricht unvergessliche Live-Erlebnisse unter freiem Himmel! Freu dich auf Highlights wie das FM4 Frequency Festival in St. Pölten, das Nova Rock in Nickelsdorf, das Donauinsel Open Air in Wien, das Forestglade und Butterfly DANCE! in Eisenstadt sowie viele weitere Events in ganz Österreich.Sichere dir jetzt schon deine Festival Tickets für 2026 und genieße die besten Acts mit echten Sommer-Vibes - live dabei mit oeticket!Also, worauf wartest du? Entdecke die beliebtesten Festivals 2026 und starte in deinen musikalischen Sommer!
7. Okt 2026 Georg Danzer wär heute 80 Jahre - hier am Donauinselfest 2005 das ganze Konzert
📺 Aktueller Georg Danzer Schwerpunkt: Termine im Radio uns Fernsehen (Oktober 2026)
Der legendäre Austropop-Pionier wurde am 7. Oktober 1946 in Wien geboren und ist im Juni 2007 verstorben. Zu diesem runden 80. Geburtstag widmen ihm die Radio- und Fernsehstationen den großen Programmschwerpunkt.
| Datum & Uhrzeit | Sender | Sendung / Inhalt |
|---|---|---|
| Mo., 5. Oktober 22:30 Uhr |
ORF 2 | „Schurli – Der Liedermacher & Poet Georg Danzer“ TV-Premiere des neuen Filmporträts, moderiert von Thomas Stipsits. |
| Di., 6. Oktober 17:30 Uhr |
ORF 2 | „Studio 2“ Magazinbeitrag zum großen Danzer-Programmschwerpunkt. |
| Mi., 7. Oktober 16:20 Uhr |
ORF 2 | „Hinter den Schlagzeilen“ Talk mit Patrick Budgen und Danzers langjährigem Gitarristen Ulli Bäer an Danzers 80. Geburtstag. |
| Mi., 7. Oktober 19:40 Uhr |
ORF III | „Kultur Heute“ Spezialausgabe des Kulturmagazins zum Geburtstag der Legende. |
| Do., 8. Oktober 21:55 Uhr |
ORF III | „Nur a klana Bua im Winter – Georg Danzer“ Dokumentation über das Leben und Schaffen des Musikers. |
| Do., 8. Oktober 23:00 Uhr |
ORF III | „Schurli – Der Liedermacher & Poet Georg Danzer“ Wiederholung des Porträts vom Montagabend. |
| Do., 8. Oktober 23:50 Uhr |
ORF III | „Georg Danzer – Und so bin i“ Musikalische Zeitreise und Einblicke in seine Karriere. |
| Fr., 9. Oktober 00:50 Uhr |
ORF III | „Von der Donauinsel: Georg Danzer“ Konzert-Highlights seines legendären letzten Auftritts von 2005. |
📻 & 📺 Sondersendungen zu Georg Danzer im Radio und Fernsehen
| Datum / Zeit | Sender / Medium | Format / Sendungsinhalt |
|---|---|---|
| So., 4. Oktober 2026 17:10 Uhr |
📻 Ö1 Radio | „Spielräume spezial – Wiener Lässigkeit“: Eine zweistündige Hommage an den Austropop-Pionier und seine tiefgründige Poesie. |
| Mi., 7. Oktober 2026 Ganztägig & 19:00 Uhr |
📻 Radio Wien | „80 Jahre Georg Danzer“: Große zweistündige Sondersendung ab 19 Uhr mit seinen größten Erfolgen, Archivschätzen und Wegbegleiter-Erinnerungen. |
| Mi., 7. Oktober 2026 21:00 Uhr |
📻 Hitradio Ö3 | „Ö3-Heimatsound Spezial“: Sondersendung über die musikalische DNA von Danzer, ergänzt durch prägende Hits im Tagesprogramm. |
| Mo., 5. Oktober 2026 22:30 Uhr |
📺 ORF 2 / ORF ON | „Schurli – Der Liedermacher & Poet Georg Danzer“: Erstausstrahlung des neuen, großen Filmporträts (präsentiert von Thomas Stipsits). |
| Do., 8. Oktober 2026 Ab 21:55 Uhr |
📺 ORF III | Vierteiliger Themenabend: Vier Dokumentationen und Konzertmitschnitte hintereinander (u. a. sein letzter Donauinsel-Auftritt). |
| Jederzeit abrufbar | 💻 ServusTV On | „Austropop-Legenden: Georg Danzer“: Das zeitlose Porträt von Rudi Dolezal über Danzer als Musiker, Vater und Aktivist steht in der Mediathek bereit. |
| Jederzeit abrufbar | 💻 WDR / ARD Mediathek | Archivperlen aus Deutschland: Legendäre Auftritte aus deutschen Kultsendungen wie dem WDR „WWF Club“ (z. B. mit „Weiße Pferde“). |
🌐 Direktlinks zu den Programmen und Mediatheken:
https://www.hamkumst.net/--->/georg-danzer.html
- Nachhören und Nachsehen auf der neuen Streaming-Plattform ORF ON Mediathek.
- Die Radiobeiträge streamen über die ORF SOUND Plattform.
- Das Porträt von Rudi Dolezal auf ServusTV On suchen.
- Historische Auftritte in Deutschland in der ARD Mediathek abrufen.
- Informationen zu den Live-Jubiläumskonzerten gibt es auf der offiziellen Homepage georgdanzer.at.
Austropop in Medien & Print
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Tageszeitung (Print & Online)Kronen Zeitung – Musik & Austropop-Themenschwerpunkthttps://www.krone.at/themen/austropop
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Tageszeitung (Print & Online)Kurier – Kultur & Musikszene Österreichhttps://kurier.at/themen/austropop
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Tageszeitung (Print & Online)Der Standard – Musik, Popkultur & Rezensionenhttps://www.derstandard.at/kultur/musik
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Tageszeitung (Print & Online)Kleine Zeitung – Kultur & Heimische Musikszenehttps://www.kleinezeitung.at/kultur
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Tageszeitung (Print & Online)Salzburger Nachrichten – Kultur & Musikberichterstattunghttps://www.sn.at/kultur/musik
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Magazin (Print & Online)The Gap – Magazin für Popkultur & Austro-Musikszenehttps://thegap.at/thema/austropop/
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Magazin (Print & Online)Falter – Stadtmagazin Wien / Kultur, Musik & Rezensionenhttps://www.falter.at/zeitung
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Event- & Printmagazinoeticket / !ticket Magazin – Interviews, Tourneen & Austropop-Featureshttps://www.oeticket.com/magazine/
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Öffentlich-rechtlicher RundfunkORF Radio Wien – Austropop-Sendungen, Klassiker & Neue Szenehttps://wien.orf.at/radio/
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Öffentlich-rechtlicher RundfunkORF Radio Niederösterreich – Da bin i dahoam & Austro-Musikhttps://noe.orf.at/radio/
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Austropop in Regionalmedien
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Regionalmedien Österreich (Bezirksblätter)MeinBezirk.at – Themenschwerpunkt Austropop (Lokalkonzerte, Bands & Berichte)https://www.meinbezirk.at/tag/austropop
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Regionalmedien Österreich (Bezirksblätter)MeinBezirk.at – Lokale Austropop-Bands & Musikerporträtshttps://www.meinbezirk.at/tag/austropop-band
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Regionalmedien Österreich (Bezirksblätter)MeinBezirk.at – Austropop Live (Konzerte & Zeltfeste in den Regionen)https://www.meinbezirk.at/tag/austropop-live
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Niederösterreichische Nachrichten (Print & Online)NÖN.at – Regionale Musikszene, Austropop & Bezirkskultur
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Jazz Gitti – Wiener Schmäh, große Stimme und eine Karriere jenseits fester Schubladen
Jazz Gitti gehört zu den unverwechselbaren Persönlichkeiten der österreichischen Unterhaltungskultur. Mit „Kränk di net“ und dem Album „A Wunda“ wurde sie Anfang der 1990er-Jahre einem breiten Publikum bekannt. Ihre musikalischen Wurzeln reichen jedoch weiter zurück: in Wiener Jazzlokale, zu Blues und Standards und auf die provokante Bühne von Drahdiwaberl.
Hinter dem Künstlernamen steht Martha Margit Butbul, geborene Bohdal. Sie arbeitete als Kellnerin, betrieb eigene Lokale und entwickelte sich zur Sängerin, Entertainerin und Fernsehdarstellerin. Ihre öffentliche Identität verbindet direkte Sprache, Humor, Lebenslust und eine demonstrative Bereitschaft zum Weitermachen.
2026 feierte sie ihren 80. Geburtstag. Im August desselben Jahres wurde ihr die Ehrenplakette des Landes Niederösterreich überreicht. Neuere Streamingveröffentlichungen machen zugleich ältere Aufnahmen und ausdrücklich als neu eingespielt bezeichnete Fassungen zugänglich.
Recherche- und Informationsstand: 4. November 2026. Künstlerbiografie, Bandphasen, ursprüngliche Alben, Neuaufnahmen, Fernsehprojekte und aktuelle Veranstaltungsangebote werden getrennt dargestellt.
1. Einleitung und Überblick
Jazz Gitti ist eine Solokünstlerin, deren Laufbahn eng mit unterschiedlichen Bands und musikalischen Milieus verbunden ist. Ihr Künstlername entstand in der eigenen Gastronomie und nicht erst mit dem erfolgreichen Plattendebüt.
Steckbrief
- Künstlername: Jazz Gitti
- Bürgerlicher Name: Martha Margit Butbul
- Geburtsname: Martha Margit Bohdal
- Geboren: 13. Mai 1946 in Wien
- Tätigkeit: Sängerin, Entertainerin, Darstellerin und Autorin
- Frühere Tätigkeit: Kellnerin und Betreiberin eigener Lokale
- Musikalische Wurzeln: Jazzstandards, Blues und Unterhaltungsmusik
- Wichtige Bandphase: Drahdiwaberl, etwa 1980–1983
- Eigene Formation: Jazz Gitti & her Discokillers, ab 1984
- Durchbruch: „A Wunda“, 1990
- Bekanntester Hit: „Kränk di net“
- World Music Award: frühe 1990er-Jahre; die Quellen unterscheiden sich beim Verleihungsjahr
- Aktuelle Ehrung: Ehrenplakette des Landes Niederösterreich, August 2026
Grundlagen: Offizielle Jazz-Gitti-Website · Wien Geschichte Wiki · Österreichisches Musiklexikon.
2. Biografie, Herkunft und Karrieregeschichte
Die frühen Gesangserfahrungen
Jazz Gitti wurde 1946 in Wien geboren. Bereits als Jugendliche trat sie bei einem Gesangswettbewerb hervor. Mit sechzehn Jahren gewann sie den Jugendmusikwettbewerb „Lulila“.
Diese frühe Anerkennung führte zunächst nicht unmittelbar zu einer durchgehenden Plattenkarriere. Ihre Biografie entwickelte sich über verschiedene berufliche und private Lebensstationen.
1962 bis 1971: Leben in Israel
Mit sechzehn Jahren ging sie nach Israel und lebte dort mehrere Jahre. Sie heiratete und bekam ihre Tochter Shlomit.
1971 kehrte sie mit ihrer Tochter nach Wien zurück. Es folgten die Scheidung und ein beruflicher Neuanfang in Österreich.
Gastronomie als musikalischer Erfahrungsraum
Zunächst arbeitete sie unter anderem im Lokal „Jazz bei Freddy“. 1973 übernahm sie das Café Zuckerl an der Heiligenstädter Straße.
Danach eröffnete sie in der Probusgasse im 19. Bezirk den „1. Wiener Jazz-Heurigen“. Dort griff sie selbst zum Mikrofon und sang mit auftretenden Musikern.
Datierungshinweis: Die offizielle Website nennt 1974 für die Eröffnung des Jazz-Heurigen. Das Wien Geschichte Wiki nennt 1975. Der Ablauf – Café Zuckerl, anschließender Jazz-Heuriger und Entstehung des Künstlernamens – ist in den Quellen übereinstimmend.
Wie aus Martha „Jazz Gitti“ wurde
Der Spitzname entstand im Umfeld ihrer Lokale und Gesangsauftritte. Er wurde später zum dauerhaften Künstlernamen.
„Gitti’s Jazz Club“ am Wiener Bauernmarkt gehörte zu den weiteren gastronomischen Projekten. Die Verbindung von Lokal, Musik und unmittelbarer Begegnung mit dem Publikum prägte ihre Entwicklung.
1980 bis etwa 1983: Drahdiwaberl
Mit der provokanten Wiener Rock- und Performancegruppe trat Jazz Gitti regelmäßig auf. Diese Phase gehört zu den wichtigen Voraussetzungen ihres späteren Bühnenprofils.
Der Wechsel zwischen der Jazzlokalwelt und Drahdiwaberl zeigt, wie wenig sich ihre musikalische Herkunft auf den späteren Schlagererfolg reduzieren lässt.
1984: „Hey du“ und die Discokillers
Mit „Hey du“ erreichte sie die österreichische Endausscheidung für den Eurovision Song Contest. Das war eine nationale Vorentscheidung, keine Teilnahme am internationalen Finale.
Ab 1984 konzentrierte sie sich auf die Musik und gründete ihre eigene Formation: Jazz Gitti & her Discokillers.
1990: „A Wunda“
Das erste Album und „Kränk di net“ wurden zum entscheidenden Durchbruch. Die Verbindung aus Wiener Direktheit, Humor und eingängiger Unterhaltungsmusik erreichte ein großes Publikum.
Die frühen 1990er-Jahre
„Hoppala“, „Alles pico Bello“ und später „Der nackte Hammer“ setzten die erfolgreiche Veröffentlichungsphase fort. Der World Music Award würdigte ihren damaligen kommerziellen Erfolg.
Fernsehen und neue Albumfolgen
Mit „Tohuwabohu“ wurde sie auch als Fernsehdarstellerin bekannt. Gleichzeitig erschienen weitere Alben, darunter „Nimm’s leicht“, „Appetit auf di“, „Es geht immer bergauf“ und „Die Liebe meines Lebens“.
2014: Bühnenjubiläum und Erinnerungsbuch
2014 feierte Jazz Gitti ihr dreißigjähriges Bühnenjubiläum im Zusammenhang mit der eigenen professionellen Bandkarriere ab 1984.
„Sensation“ erschien als neue CD. Im selben Jahr veröffentlichte sie „Ich hab gelebt“.
2016: „Dancing Stars“ und „Gib net auf!“
Die Teilnahme an „Dancing Stars“ eröffnete einen weiteren Fernsehzusammenhang. „Gib net auf!“ setzte die musikalische Arbeit fort.
2025/2026: Katalogarbeit und 80. Geburtstag
Im Streamingkatalog sind neu eingespielte Fassungen früherer Alben sowie die Single „Rapid, wos war i ohne di“ von September 2025 dokumentiert.
2026 wurde Jazz Gitti achtzig. Am 10. August überreichte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner ihr nach den aktuellen Presseberichten die Ehrenplakette des Landes Niederösterreich.
Vertiefung: Offizielle Künstlerbiografie · Historische Einordnung · Bericht zur Ehrung 2026.
3. Musikstil und Einflüsse
Jazz und Blues als Ausgangspunkt
Der Künstlername verweist auf einen realen Teil ihrer musikalischen Geschichte. Das Musiklexikon nennt Jazzstandards und Blues als Bestandteile ihres Repertoires.
Drahdiwaberl und performative Offenheit
Die Auftritte mit Drahdiwaberl stellten Stimme und Persönlichkeit in einen provokanten, körperlich geprägten Bühnenzusammenhang.
Humoristische Unterhaltungsmusik
Die großen Erfolge der 1990er-Jahre werden im Musiklexikon als volkstümlich-humoristische Schlager beschrieben. Der Begriff bezeichnet diese spätere Erfolgsphase, nicht die gesamte musikalische Herkunft.
Eine Stimme mit Wiedererkennungswert
Jazz Gittis Wirkung entsteht wesentlich aus ihrer individuellen Stimme, deutlicher Sprache und dem direkten Vortrag. Die Persönlichkeit bleibt auch bei wechselnden musikalischen Formen erkennbar.
Unterhaltung als aktive Publikumsbeziehung
Humor, Gesprächston und unmittelbare Ansprache verbinden die einzelnen Songs zu einem Konzertabend. Die Darbietung reicht damit über die bloße Wiedergabe einer Studioaufnahme hinaus.
4. Texte, Themen und Bühnenpersönlichkeit
Ermutigung statt Resignation
„Kränk di net“, „Es geht immer bergauf“ und „Gib net auf!“ formulieren bereits in ihren Titeln eine Haltung des Weitermachens.
Diese Zuversicht ist Teil der musikalischen und öffentlichen Künstlerpersönlichkeit. Sie ist keine medizinische oder psychologische Handlungsanweisung für jede Lebenslage.
Liebe, Begehren und Selbstbewusstsein
Titel wie „Appetit auf di“, „Männertraum“ und „Die Liebe meines Lebens“ zeigen eine direkte Beschäftigung mit Beziehungen und körperlicher Anziehung.
Wiener Schmäh
Übertreibung, Selbstironie und pointierte Alltagssprache gehören zum wiedererkennbaren Ton. Der Humor kann auch gegen starre Erwartungen an Alter, weibliches Auftreten oder öffentliche Angepasstheit gerichtet sein.
Autorschaft prüfen
Jazz Gitti ist die Interpretin der unter ihrem Namen veröffentlichten Songs. Daraus folgt nicht, dass sie jeden Titel allein getextet oder komponiert hat.
Für Text, Komposition, Arrangement und Produktion sind die Credits der jeweiligen Ausgabe maßgeblich.
Offizielle Werkübersicht · Veröffentlichungen und einzelne Songs.
5. Diskografie und Werke im Überblick
Albumchronologie
| Jahr | Veröffentlichung | Einordnung |
|---|---|---|
| 1990 | A Wunda | Debütalbum und Durchbruch mit „Kränk di net“. |
| 1991 | Hoppala | Fortsetzung der frühen Erfolgsphase. |
| 1993 | Alles pico Bello | Album der etablierten Unterhaltungskarriere. |
| 1995 | Der nackte Hammer | Studioveröffentlichung der Mitte der 1990er-Jahre. |
| 1996 | Nimm’s leicht | Weitere Albumarbeit. |
| 1998 | Appetit auf di | Album mit dem gleichnamigen Titelsong. |
| 2000 | Flieg’ mit mir | In ergänzenden Diskografien geführte Veröffentlichung. |
| 2003 | Es geht immer bergauf | Album aus der späteren Karrierephase. |
| 2004 | Die Liebe meines Lebens | Weitere Studioveröffentlichung. |
| 2006 | Meine wahren Memoiren | Musikalische Veröffentlichung; nicht mit den gedruckten Erinnerungsbüchern zu verwechseln. |
| 2007 | Ob heit moch i nur wos i wü | In Katalogen mit verschiedenen Dialektschreibweisen geführt. |
| 2008 | I hob no koa Zeit ghobt | Ebenfalls mit unterschiedlichen Schreibweisen katalogisiert. |
| 2009 | Pures Leben | Albumveröffentlichung. |
| 2011 | Männertraum | Spätere Studioarbeit. |
| 2014 | Sensation | Album zum dreißigjährigen Bühnenjubiläum. |
| 2016 | Gib net auf! | Weiterführung der eigenen Albumkarriere. |
Neu eingespielte Fassungen
Der aktuelle Streamingkatalog führt „A Wunda“, „Hoppala“, „Der nackte Hammer“ und „Nimm’s leicht“ auch mit dem Zusatz „Re-Recorded 2025“.
Dieser Zusatz kennzeichnet eine neu eingespielte Fassung. Er darf nicht einfach als ursprüngliches Erscheinungsjahr des Albums übernommen werden.
Einige Plattformen zeigen für dieselben neu eingespielten Ausgaben das Veröffentlichungsjahr 2026. Aufnahmebezeichnung und tatsächlicher Digitalveröffentlichungstermin sind deshalb getrennt zu prüfen.
Neuere Single
- 16. September 2025: „Rapid, wos war i ohne di“.
Frühe Singles und bekannte Titel
- „Hey du“.
- „Ich will keine Schokolade“.
- „Kränk di net“.
- „Appetit auf di“.
- „Ich bin ein Männertraum“.
- „Gib net auf!“.
Ein sinnvoller Einstieg
- „A Wunda“ – der Durchbruch im Albumzusammenhang.
- „Hoppala“ – die frühe Fortsetzung.
- „Der nackte Hammer“ – die etablierte Unterhaltungskünstlerin.
- „Die Liebe meines Lebens“ – eine spätere Albumphase.
- „Sensation“ – der Jubiläumsrückblick mit neuer Musik.
- „Gib net auf!“ – die spätere eigene Veröffentlichung.
- Originale und Re-Recorded-Ausgaben vergleichen – die Veränderung von Stimme und Produktion hören.
Diese Übersicht ist keine vollständige Sessionografie aller Singles, Sampler, TV-Mitschnitte und Neuauflagen. Die offizielle Website enthält eine Auswahl der Albumveröffentlichungen; ergänzende Kataloge führen teilweise weitere Titel.
Werkrecherche: Offizielle Diskografieauswahl · Aktuelle Streamingausgaben · Konkrete Tonträger und Credits recherchieren · Ergänzende Albumchronologie.
6. Drahdiwaberl, Discokillers und Besetzungen
Drahdiwaberl
Die Auftritte zwischen etwa 1980 und 1983 sind in den Fachbiografien dokumentiert. Diese Zeit verbindet Jazz Gitti mit einer wichtigen Wiener Rock- und Performancegeschichte.
Jazz Gitti & her Discokillers
Die eigene Band entstand ab 1984. Sie ermöglichte ein eigenständiges Programm und Auftritte in Österreich und Deutschland.
Keine vollständige verifizierte Mitgliederliste
Die hier ausgewerteten Überblicksquellen enthalten keine durchgehend belegte vollständige Besetzung aller Discokillers-Jahre. Deshalb werden keine unbestätigten Namen oder Instrumente ergänzt.
Spätere Konzertbands
Eine Veranstaltung mit „Jazz Gitti & Band“ muss nicht dieselbe Besetzung wie die ursprünglichen Discokillers besitzen. Für einen konkreten Auftritt sind die aktuellen Produktions- oder Veranstaltercredits maßgeblich.
Dokumentierte Bandphasen · Mitwirkende konkreter Tonträger recherchieren.
7. Live-Auftritte und Konzertentwicklung
Das Lokal als erste Bühne
Die eigene Gastronomie brachte Jazz Gitti in regelmäßigen Kontakt mit Musikern und Publikum. Ihr Gesang entstand nicht nur als abgeschlossene Studioproduktion, sondern in direkter Begegnung.
Bandarbeit und Tourneen
Mit den Discokillers entwickelte sie diese Erfahrung zu einem eigenen Konzertformat. Der Erfolg von „A Wunda“ erweiterte die öffentliche Reichweite erheblich.
Jubiläen richtig zählen
Das dreißigjährige Bühnenjubiläum 2014 bezieht sich auf die professionelle Solobandphase ab 1984. Es bedeutet nicht, dass sie zuvor nie gesungen oder öffentlich aufgetreten wäre.
Aktuelle Termine 2026
Eine ausreichend verifizierte vollständige Liste bevorstehender Konzerte für November oder Dezember 2026 liegt in den ausgewerteten Quellen nicht vor.
Ältere Ankündigungen zu einer „Gib net auf!“-Tour dürfen deshalb nicht ungeprüft als aktueller Tourkalender ausgegeben werden.
Offizielle Künstlerwebsite · Aktuelle Konzerttermine suchen · Konkrete Veranstalterangebote für 2026 prüfen.
8. Fernsehen, Schauspiel und Unterhaltung
„Tohuwabohu“
Jazz Gitti wirkte in der ORF-Satire- und Sketchserie mit. Diese Arbeit zeigte ihre komische Präsenz auch außerhalb eines üblichen Musikauftritts.
Die New Yorker Auszeichnung
Biografien nennen eine silberne Trophäe in der Kategorie Satire-Serie bei einem New Yorker TV-Festival.
Diese Ehrung steht im Zusammenhang mit der Serienproduktion und ihrer Mitwirkung. Sie sollte nicht ohne zusätzliche Originaldokumentation als eigenständiger persönlicher Schauspielpreis umgedeutet werden.
„Dancing Stars“ 2016
Die Teilnahme machte sie erneut als Unterhaltungspersönlichkeit sichtbar. Sie ist eine eigene Fernsehstation und kein musikalischer Wettbewerbsgewinn.
Theater und Musical
Die Fachbiografien nennen außerdem Mitwirkungen in Musical- und Theaterproduktionen. Eine vollständig belegte Rollenliste liegt in den hier ausgewerteten Quellen nicht vor.
Fernseh- und Bühnenstationen · Material zu „Tohuwabohu“ suchen · „Dancing Stars“-Auftritte suchen.
9. Bücher und Erinnerungen
„Wer sagt, daß des net geht?“
Das Buch erschien 1999 bei Ueberreuter. Bereits der Titel passt zur öffentlichen Haltung einer Künstlerin, die sich nicht leicht auf vorgegebene Rollen festlegen lässt.
„Ich hab gelebt“
Die Erinnerungen erschienen 2014 bei Kremayr & Scheriau. Sie erschließen biografische Erfahrungen aus einer persönlichen Perspektive.
Erinnerung und überprüfbare Chronologie
Autobiografische Bücher sind wichtige Innenansichten. Einzelne Daten und zugespitzte Anekdoten sollten für eine wissenschaftliche oder journalistische Verwendung zusätzlich mit zeitgenössischen Quellen abgeglichen werden.
Bibliografische Angaben · Verlagsinformationen und Rezensionen suchen.
10. Auszeichnungen und Erfolge
Wichtige dokumentierte Ehrungen
- Als Jugendliche: erster Platz beim Gesangswettbewerb „Lulila“.
- Frühe 1990er-Jahre: World Music Award für den damaligen kommerziellen Erfolg.
- 2009: Goldenes Verdienstzeichen des Landes Wien.
- Großes Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich – in den Quellen mit unterschiedlichen Jahresangaben geführt.
- 10. August 2026: Ehrenplakette des Landes Niederösterreich, laut übereinstimmenden aktuellen Presseberichten.
World Music Award: 1991 oder 1992?
Das Wien Geschichte Wiki und das Musiklexikon nennen 1991. Andere biografische Darstellungen datieren die Überreichung in Monaco auf Mai 1992.
Verkaufsbezugsjahr und Verleihungsjahr könnten dabei eine Rolle spielen; anhand der ausgewerteten Quellen lässt sich dies nicht abschließend klären. Die Auszeichnung selbst ist breit dokumentiert.
Niederösterreichische Ehrung: widersprüchliche Datierung
Das Musiklexikon und weitere Übersichten nennen 2002 für das Große Ehrenzeichen. Das Wien Geschichte Wiki führt eine Übernahme am 4. Juli 2016. Ein Pressebericht von 2026 nennt ebenfalls 2016.
Ohne zusätzliche Originalurkunde oder amtliches Preisregister wird die Abweichung nicht durch eine frei gewählte Jahreszahl verdeckt.
„A Wunda“
Die offizielle Website beschreibt das Debüt als großen Verkaufserfolg mit mehrfachen Platin-Auszeichnungen. Die dortige Zahl von mehr als 190.000 Verkäufen bezieht sich auf den genannten historischen Zeitraum, nicht auf eine unabhängig verifizierte aktuelle Gesamtbilanz.
Wiener Ehrungsdaten · Fachlexikon mit abweichenden Datierungen · NÖN zur Ehrenplakette 2026 · Weiterer Bericht zur aktuellen Ehrung.
11. Kulturelle Bedeutung und Einfluss
Ein ungewöhnlicher Weg durch verschiedene Szenen
Jazzlokal, Drahdiwaberl, eigene Band, Schlagererfolg und Fernsehkomik bilden eine Laufbahn, die sich nicht in einer einzigen Schublade erklären lässt.
Wiener Sprache als öffentliche Persönlichkeit
Der Schmäh ist nicht bloß eine Herkunftsmarkierung. Er bestimmt Ansprache, Timing und die Beziehung zum Publikum.
Selbstbewusste weibliche Präsenz
Jazz Gitti tritt mit einer offensiven, nicht auf Zurückhaltung angelegten Bühnenpersönlichkeit auf. Dieses Auftreten gehört ebenso zur Wirkung wie die gesungenen Titel.
Unterhaltung mit biografischem Hintergrund
Die Jahre in Israel, die Rückkehr als Mutter und der berufliche Neuanfang bilden einen anderen Hintergrund als das Bild einer von Anfang an geradlinigen Showkarriere.
Keine unbelegte Pionierbehauptung
Ihre Eigenständigkeit lässt sich beschreiben, ohne sie pauschal zur alleinigen Erfinderin eines Genres oder Vorbild sämtlicher späterer Entertainerinnen zu erklären.
Grundlagen: Musikalische und berufliche Vielfalt · Biografischer und kulturhistorischer Überblick.
12. Interessante Fakten
- Ihr Künstlername entstand in ihren eigenen Jazzlokalen.
- Vor der professionellen Soloband arbeitete sie als Kellnerin und Wirtin.
- Sie lebte von 1962 bis 1971 in Israel.
- Ihre Tochter Shlomit Butbul wurde ebenfalls Sängerin und Schauspielerin.
- Jazz Gitti trat in den frühen 1980er-Jahren mit Drahdiwaberl auf.
- „Hey du“ brachte sie 1984 in die österreichische Eurovision-Endausscheidung.
- Der große Albumdurchbruch gelang erst 1990.
- Das dreißigjährige Bühnenjubiläum 2014 bezog sich auf die Solobandphase ab 1984.
- Sie veröffentlichte Erinnerungsbücher.
- 2016 nahm sie an „Dancing Stars“ teil.
- Neuere Digitalausgaben sind ausdrücklich als „Re-Recorded 2025“ gekennzeichnet.
- 2026 wurde sie achtzig und erhielt eine weitere niederösterreichische Ehrung.
Offizielle Lebensgeschichte · Neueinspielungen und jüngere Single · Aktuelle Ehrung 2026.
13. Aussagen, Titel und prägende Formulierungen
Keine ungesicherten persönlichen Zitate
Die hier ausgewerteten Quellen enthalten vor allem biografische Darstellungen, Katalogdaten und Würdigungen. Ohne nachvollziehbaren Originalkontext werden keine zugeschriebenen Sprüche als gesicherte Interviewaussagen übernommen.
Prägende Werk- und Buchtitel
- „Kränk di net“
- „Wer sagt, daß des net geht?“
- „Es geht immer bergauf“
- „Ob heit moch i nur wos i wü“
- „Ich hab gelebt“
- „Gib net auf!“
Diese Formulierungen passen zum öffentlichen Künstlerbild, bleiben aber zunächst Werkbezeichnungen. Sie werden nicht automatisch als wörtliche persönliche Aussagen oder allein von ihr verfasste Texte ausgegeben.
Eine aktuelle Fremdwürdigung
Die Berichte zur Ehrenplakette 2026 geben Landeshauptfrau Mikl-Leitners Beschreibung als „echtes Original“ und „große Entertainerin“ wieder. Das ist eine Würdigung durch die Laudatorin, keine Selbstaussage von Jazz Gitti.
14. Medien und Rezeption
Das „Original“ als mediale Kurzform
Der häufig verwendete Begriff beschreibt ihre Wiedererkennbarkeit, kann aber das musikalische Handwerk und die lange berufliche Entwicklung verdecken.
Jazz im Namen, Schlager im Erfolgsbild
Der scheinbare Widerspruch erklärt sich aus der Biografie. Der Name entstand vor dem großen Schlagerdurchbruch und verweist auf ihre tatsächlichen musikalischen Anfänge.
Serienpreis und persönliche Ehrung
Die New Yorker Trophäe im Zusammenhang mit „Tohuwabohu“ wird in Kurzbiografien teils stark personalisiert. Eine genaue Darstellung muss Serienproduktion und individuelle Mitwirkung auseinanderhalten.
Datumsfehler nicht weitertragen
Die divergierenden Angaben zum World Music Award und zum niederösterreichischen Ehrenzeichen zeigen, dass auch häufig wiederholte biografische Daten nicht automatisch widerspruchsfrei sind.
15. TV, Videos, Radio und Konzertaufnahmen
Bekannte Lieder
- „Kränk di net“ suchen
- „A Wunda“ suchen
- „Appetit auf di“ suchen
- „Männertraum“ suchen
- „Gib net auf!“ suchen
- „Rapid, wos war i ohne di“ suchen
Frühe Bandphasen
Konzertaufnahmen
Fernsehen
- Jazz Gitti bei ORF ON suchen
- „Tohuwabohu“-Ausschnitte suchen
- „Dancing Stars“ suchen
- Aktuelle Video-Interviews suchen
Radio und Audioarchive
- Beiträge bei ORF Sound suchen
- Ö1-Beiträge suchen
- Cultural Broadcasting Archive: Sendung über Jazz Gitti
- Audiogespräche auf SoundCloud suchen
Suchlinks garantieren keine vollständigen, kostenlosen oder dauerhaft verfügbaren Mitschnitte. Historische Sendungsseiten können auch dann weiterbestehen, wenn ursprüngliche Dateien nicht mehr abrufbar sind.
16. Aktuelle Informationen und Recherchehinweise
80. Geburtstag und Ehrung 2026
Die aktuell belegte öffentliche Würdigung ist die Ehrenplakette des Landes Niederösterreich vom August 2026. Sie ist von früheren Ehrenzeichen zu unterscheiden.
Neuaufnahmen genau kennzeichnen
„Re-Recorded 2025“ bezeichnet eine neue Einspielung älteren Repertoires. Der Zusatz bedeutet nicht, dass das ursprüngliche Album erstmals 2025 erschienen wäre.
Aktuelle Tourdaten nicht aus alten Albumtexten übernehmen
Ein Veranstaltungstext, der „Gib net auf!“ als neues Album bezeichnet, kann aus einer früheren Tourphase stammen. Datum und Jahr müssen deshalb gesondert geprüft werden.
Geeignete Ausgangspunkte
- Die offizielle Website für Künstlerkontakt und aktuelle Mitteilungen.
- Aktuelle Veranstalterseiten für konkrete Konzerte.
- Streaming- und Labelcredits für neue Aufnahmen.
- Amtliche beziehungsweise nachvollziehbare Pressequellen für Ehrungen.
Offizielle Website · Neue Musik recherchieren · Aktuelle Termine recherchieren.
17. Weblinks, Suchangebote und soziale Medien
Offizielle Informationen und Archive
- Offizielle Jazz-Gitti-Website
- Wien Geschichte Wiki
- Österreichisches Musiklexikon
- Cultural Broadcasting Archive
- Discogs: Veröffentlichungen und Credits
Google, Bilder und Nachrichten
- Jazz Gitti auf Google suchen
- Jazz Gitti bei Google Bilder suchen
- Aktuelle Nachrichten suchen
- Nachrichten der letzten Woche suchen
- Aktuelle Interviews suchen
Musik und Streaming
- YouTube: Musik und Videos suchen
- SoundCloud durchsuchen
- Spotify durchsuchen
- Apple Music: Künstlerinnenprofil
- Originalausgaben von „A Wunda“ recherchieren
Soziale Medien: ausdrücklich als Suchangebote
Die folgenden Links sind Suchabfragen, keine Bestätigung eines bestimmten offiziellen Accounts. Authentische Profile sollten möglichst über die persönliche Website aufgerufen werden.
- Jazz Gitti auf Facebook suchen
- Instagram-Profile und Beiträge suchen
- Jazz Gitti auf TikTok suchen
- Nach offiziellen YouTube-Kanälen suchen
Familie und musikalisches Umfeld
- Shlomit Butbul: Biografie und familiärer Zusammenhang
- Gemeinsame Auftritte suchen
- Drahdiwaberl: frühe Bühnenphase
- Die Discokillers anhand von Credits recherchieren
- Management- und Produktionszusammenhänge recherchieren
Bilder, Videos und Audioaufnahmen aus Suchmaschinen sind nicht automatisch zur Veröffentlichung freigegeben. Bildrechte, Urheberangaben und gegebenenfalls Nutzungsgenehmigungen müssen gesondert geprüft werden.
Österreichische Musiklandschaft Kuriositäten?
Dudler – Wiener Dudeln
Der Dudler ist eine Wiener Form des Jodelns, entstanden im frühen 19. Jahrhundert. Anders als der alpenländische Jodler wird er meist im Heurigen mit Instrumentalbegleitung (Klarinette, Gitarre, Harmonika) gesungen und zeichnet sich durch kunstvolle, leicht „unsaubere“ Melodik aus. Der Dudler gehört seit 2010 zum Immateriellen Kulturerbe Österreichs.
In anderen Bundesländern ist Dudeln ähnlich verbreitet, aber meist bäuerlich, ländlich und stärker als Ruf- und Kommunikationsmittel verwendet. Jeder Bundeslandstyp hat eigene Melodik und Stilistik.
Unterschiede zwischen Dudeln und alpenländischem Jodeln
- Ursprung und Umfeld: Dudeln ist urbane Wiener Tradition, Jodeln eine alpenländische ländliche Praxis.
- Musikalische Begleitung: Dudeln meist mit Instrumenten, Jodeln meist vokal.
- Stil: Dudler ist kunstvoll, verzerrt; Jodeln ist klar mit großen Tonwechseln.
- Funktion: Dudeln ist Unterhaltung, Jodeln diente als Ruf und Kontaktmittel.
Berühmte Dudler-Beispiele
- Trude Mally – große Dudlerin mit publizierten Noten und Tonaufnahmen.
- Agnes Palmisano – lebt und lehrt Wiener Dudler-Tradition.
- Tonaufnahmen und Lehrmaterialien sind in Archiven und beim Wiener Volksliedwerk verfügbar.
Bedeutende Wienerlied-Künstler (historisch und zeitgenössisch)
| Name | Kurzbiografie | Wirkungszeit | Stil | Links |
|---|---|---|---|---|
| Johann Baptist Moser | Pionier des Wienerlieds | 1799–1863 | Traditionell | Bilder |
| Ferdinand Raimund | Theatercouplets mit Wienerlied-Elementen | 1790–1836 | Theatercouplets | Bilder |
| Roland Neuwirth | Moderne Blueseinflüsse, Extremschrammeln-Gründer | ab 1980er | Modern | Bilder |
| Voodoo Jürgens | Schwarzer Humor, moderner Liedermacher | 2010er–heute | Zeitgenössisch | Bilder |
| Ernst Molden | Poetischer Wiener Liedermacher | 1990er–heute | Zeitgenössisch | Bilder |
| Der Nino aus Wien | Mix aus Wienerlied, Indie und Pop | 2010er–heute | Neo-Wienerlied | Bilder |
etwas älter:
zb Mali Nagl Mei Alte saufft genauso fü wir i
oder I hab´ kan Zins noch zahlt
zb die Reblaus
Ambros Danzer Wann der Hergott net wü
Kuriose Musikstile und regionale Musiktraditionen in Österreich
- Schnadderhüpfln: Improvisierter Reimgesang, Oberösterreich, Salzburg
- Juchizer: Tiroler und Vorarlberger Rufe und Schreie
- Kuhreihen und Almgesang: Alpenraum, echoartige Melodien
- Pflugscharmusik: Steirische Tanzmusik bei Volksfesten
- Holzhackerlied: Arbeiterlieder Salzburg, Kärnten
- Stelzl-Kabarett: Wiener Kabarett und Liedkunst
- Blasmusik mit Dialekttexten: Oberösterreich, Kärnten
- Musik der Burgenlandkroaten: Slawische Einflüsse im Burgenland
Echte Volksmusik (Folk) in Österreich
Echte Volksmusik ist echte, traditionelle Musik der Region mit authentischem Charakter. Sie wird mündlich weitergegeben und hat oft soziale Funktionen wie Tanz, Arbeit und Feste.
Regionen und Charakteristika
- Tirol / Vorarlberg: Alpentanzmusik mit Zither, Harmonika, Geige, z.B. „Vielsaiter“
- Steiermark: Obersteirische Tanzmusik, „Gesellschaft der Steirischen Harmonika“
- Oberösterreich: Blasmusik & Zithermusik mit Gesang
- Kärnten: Mehrstimmiger Gesang, Zäuerli
- Burgenland: Slawisch-ungarische musiktradition, cimbalom
- Niederösterreich: Balladen, Hackbrett, melancholische Lieder
Wichtige Ensembles/Künstler
- Franz Posch (Tirol)
- Vielsaiter (Tirol)
- Saitenmusik Tinnauer (Tirol)
- Harmonika-Orchester Lungau
- Guglhupfa (Oberösterreich)
- Die Feldkirchner (Kärnten)
- Burgenland-Cimbalomspieler
Empfohlene Hörbeispiele
- YouTube: „Vielsaiter Tirol Volksmusik“
- YouTube: „Steirische Harmonika Obersteiermark“
- YouTube: „Volksmusik Oberösterreich Zither“
- YouTube: „Kärntner Zäuerli“
- YouTube: „Burgenland Cimbalom Folk“
- YouTube: „Waldviertel Volksmusik“
Literatur & Notenquellen
- Österreichisches Volksliedwerk – Archiv mit Noten und Tonaufnahmen
- Hans Jörg Uther: Volksmusik und Volkstanz in Österreich
- Steirische Harmonika-Vereinigung – Notensammlungen
- Tiroler Urvolksmusikarchiv
Festivals & Veranstaltungen
- Almfest & Volksmusikfest Tirol
- Steirischer Herbst – Volksmusiksommer
- Oberösterreichisches Volksmusikfestival
- Kärntner Volksliedwerk Konzerte
- Burgenländisches Folklorefestival
Empfohlene YouTube Playlists zur österreichischen Volksmusik
- Tiroler Marschmusik & Blasmusik
- Volksmusik & Schlager Hits aus Österreich
- Unvergessene Volksmusik-Hits
- Volksmusik aus Österreich | BR Heimat
- Austropop Schmankerl
- Dialektmusik aus Österreich
Schriftliche Notenquellen für traditionelle Dudler
- Sammlungen im Wiener Volksliedwerk
- Archivmaterialien im österreichischen Volksliedarchiv
- Publikationen von Dudler-Experten, z. B. Agnes Palmisano
- Historische Manuskripte mit Dudelnotation in der Wienbibliothek
Anda Morts
Anda Morts ist ein Linzer Indiepunk-Musiker, der mit energiegeladenen Live-Shows und pointierten Songs zwischen Indie, Punk und Alternative überzeugt. Sein Auftreten in Salzburg umfasst neue, noch unveröffentlichte Tracks sowie Material seiner Debütplatte. Anda Morts steht für DIY-Spirit, Ehrlichkeit und einen modernen österreichischen Clubsound. Live begeistert er mit charismatischer Performance und frischer Attitüde. 2024 war er im Rockhouse Salzburg zu sehen.
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AVEC
AVEC ist eine österreichische Singer-Songwriterin, die mit melancholisch-poppigen Songs eine beachtliche Streaming- und Festivalpräsenz aufgebaut hat. Ihre Musik verbindet Indie, Pop und Folk-Elemente in einfühlsamen Melodien und internationalen Sounds. 2024 trat sie u.a. bei „Live in Salzburg“ auf und tourte auf kleineren Bühnen durch Österreich. AVEC überzeugt mit emotionalem Storytelling und klarer Stimme. Neue Singles und Medienfeatures begleiten ihre Karriere.
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BIBIZA
BIBIZA ist ein Wiener Indie-Rapper und Songwriter, der für seinen Mix aus Indie, Hip-Hop und tanzbaren Beats bekannt ist. Er veröffentlichte Hits wie „Tag ein Tag aus“ und ist bekannt für humorvolle, alltagsnahe Texte und energetische Shows. BIBIZA war 2024 auf mehreren Club- und Festival-Bühnen in Salzburg zu sehen. Seine Musik steht für Offenheit, moderne Produktion und urbanen österreichischen Sound. Medial präsent durch Musikvideos und Livestreams.
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Bon Jour
Bon Jour ist ein innovatives österreichisches Elektronik-/Indie-Projekt, das für tanzbare Produktionen und originelle Club-Arrangements bekannt ist. Die Band ist regelmäßig auf kleinen Bühnen in Salzburg und ganz Österreich zu Gast. Bon Jour verknüpft Synths, poppige Melodien und experimentelles Songwriting. Sie überzeugen durch vielseitige Live-Acts und eine offene Musikszene. 2024 erschienen neue Tracks und Features im Rahmen von „Live in Salzburg“.
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Bon Jour
Bon Jour ist ein österreichisches Elektro-Indie-Quartett, das mit energiegeladenen Beats und poppigen Melodien österreichweit auftritt. In Salzburg waren sie 2024 Teil von „Live in Salzburg“, diversen Clubnächten und Festivalprogrammen. Die Band zeichnet sich durch tanzbare Grooves und Innovation aus. Bon Jour sind regelmäßig auf Social Media und in Streams präsent. Ihre Musik ist in Playlists und Medienberichten zum aktuellen österreichischen Indie zu finden.
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Dexpleen
Dexpleen steht für österreichischen Indiepop und frische Bühnenpräsenz mit positivem Vibe und aktueller musikalischer Mischung. Als Teil von „Live in Salzburg 2024“ traten sie auf kleinen Bühnen wie Open-Air-Locations auf und gewannen regionale Bandcontests. Ihr Sound kombiniert Pop und Rock mit persönlichen Texten und tanzbaren Melodien. Dexpleen überzeugt mit engagierten Social-Media-Auftritten und neuen Musikvideos. 2024 sorgten sie für virale Momente auch über Streams hinaus.
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Felicia Lu
Felicia Lu ist eine österreichische Singer-Songwriterin und Pop-Künstlerin, die durch emotionale Balladen und moderne Electro-Pop-Produktionen Bekanntheit erlangt hat. 2024 war sie als Highlight bei „Live in Salzburg“ und auf mehreren Clubbühnen präsent. Ihre Songs verbinden persönliche Texte mit internationalem Sound. Sie ist auf Social Media und Musikplattformen sehr aktiv und präsentiert Musikvideos sowie Interviews. Neue Singles festigten ihren Status als innovativer Pop-Act.
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Karl Kayzer
Karl Kayzer ist ein Indie-Musiker/Singer-Songwriter aus Österreich, der mit verspieltem Sound und humorvollen Texten das Publikum für sich gewinnt. 2024 war er mehrfach bei „Live in Salzburg“, auf Szene-Bühnen und Newcomer-Events zu sehen. Seine Mischung aus Pop, Folk und Indie sowie kreative Musikvideos sind sein Markenzeichen. Karl Kayzer gilt als quirliger Bühnenmensch und engagierter Storyteller. Es erscheinen regelmäßig neue Songs und Streaming-Features.
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Kofla
Kofla bringt Alternative Pop mit österreichischer Note in die internationalen Playlists. Mit Auftritten bei „Live in Salzburg“ und lokalen Musikfestivals beweist er sich als experimentierfreudiger Newcomer. Seine Songs behandeln persönliche und gesellschaftliche Themen mit modernem Groove. Social Media und YouTube sind feste Bestandteile seiner Community-Arbeit. Neue Releases und Videos setzen den Trend auch 2024 fort.
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Steaming Satellites
Steaming Satellites sind eine etablierte Indie-Rock-Band aus Salzburg, die mit ihrer Synth-Rock-Mischung, energiegeladenen Bühnenshows und internationalen Touren bekannt wurde. Der Stil ist geprägt von spacigen Synths, Retro-Gitarren und modernen Melodien. 2024 kehrten sie auf kleinere Salzburger Bühnen zurück und präsentierten neue Songs und alte Klassiker vor regionalem Publikum. Die Band ist für ihre Vielseitigkeit, starke Live-Atmosphäre und innovative Videos geschätzt. Regelmäßige Medienfeatures und Interviews begleiten die Releases.
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The Golden Roots
The Golden Roots sind ein Salzburger Indie-Folk-Duo, das mit harmonischem Gesang, Gitarren und atmosphärischen Arrangements kleine Bühnen und Festivals bereichert. Ihre Musik vereint österreichisches Songwriting, Americana und eine Portion Melancholie. 2024 waren sie Stammgäste bei Sessions, Open-Air-Events und im Rockhouse Salzburg. Die Gruppe steht für authentisches Storytelling und warme, handgemachte Musik. Aktuelle Livevideos, Sessions und Interviews sind online verfügbar.
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Paul Plut
Paul Plut ist ein steirischer Dialekt-Songwriter, bekannt für seine dunklen Folk- und Indie-Stücke mit Soloauftritten und als Teil von Viech/Marta. Seine Lieder erzählen von Sehnsucht, Tod und Liebe und lassen Tradition und Moderne verschmelzen. 2024 gastierte er bei mehreren Musiknächten und Club-Events in Salzburg. Plut überzeugt mit poetischer Tiefe und minimalistischer Klangästhetik. Neue Musikvideos und Live-Sessions sorgen für mediale Aufmerksamkeit.
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Lou Asril
Lou Asril ist ein herausragender österreichischer Neo-Soul- und R&B-Sänger, dessen samtige Stimme und innovative Produktionen sowohl auf Club- als auch Open-Air-Bühnen begeistern. 2024 überzeugte er live in Salzburg mit einer Mischung aus Soul, Modern Pop und eigener Pianobegleitung. Seine Texte sowie die Bühnenpräsenz stehen für Vielschichtigkeit, Queerness und künstlerische Offenheit. Lou Asril ist regelmäßig Gast in TV-Shows, Radios und auf Playlists. Aktuelle Singles und live-Videos halten seine Community stets auf dem Laufenden.
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Mynth
Mynth ist ein gefeiertes österreichisches Electro-Pop-Duo, bestehend aus den Zwillingen Giovanna und Mario Fartacek aus Salzburg. Ihre atmosphärischen Klanglandschaften, melancholischen Beats und englischsprachigen Vocals prägen die heimische wie internationale Indie-Szene. 2024 kehrten sie mit neuen Releases und ausgedehnten Club-Auftritten nach Salzburg zurück. Live-Sets sind geprägt von Lichtdesign und elektronischer Innovation. Mynth sind Stammgäste in Playlists und Musikmedien.
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Oehl
Oehl ist ein österreichisch-isländisches Indiepop-Duo, das mit melancholisch-poetischen Texten und sphärischen Arrangements aus der österreichischen Poplandschaft hervorsticht. 2024 spielten sie auf kleinen Bühnen und im Rahmen diverser Musiknächte in Salzburg. Ihre Musik kombiniert elektronische Beats, Deutschpop und skandinavische Melancholie. Bekannt sind sie auch durch Features mit Szenegrößen und starke Social-Media-Präsenz. Neue Songs und poetische Musikvideos prägen das aktuelle Jahr.
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Pendl
Pendl ist ein Indiepop-Duo aus Salzburg, das mit emotionalen deutschsprachigen Songs über Freundschaft, Alltag und Großstadtgefühl begeistert. 2024 war Pendl bei mehreren Salzburger Kleinbühnen, Festivals und Open-Air-Konzerten vertreten. Der Sound verbindet elektronische Untertöne mit klassischem Songwriting. Aktuelle Musikvideos und Social-Media-Kampagnen prägen das Bild der Band. Neue Releases sind fester Bestandteil von österreichischen Playlists.
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Please Madame
Please Madame ist eine Indiepop-Band aus Salzburg, die seit 2013 für hymnische Melodien, energiegeladene Liveshows und britischen Indie-Spirit steht. Die Band ist mit ihrer Mischung aus Rock, Pop und Indie regelmäßig auf Österreichs Clubs und Festivals zu erleben – 2024 auch auf mehreren Kleinbühnen in Salzburg. Sie veröffentlichen regelmäßig neue Songs, Videos und sind aktive Stimmen in der Austro-Indie-Szene. Please Madame überzeugt mit charismatischem Frontmann und modernen Arrangements. Ihre Social-Media-Präsenz und Streamingzahlen unterstreichen den Erfolg.
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Salzburg Sound Collective
Das Salzburg Sound Collective ist ein Zusammenschluss junger Musiker:innen aus der Region, die mit wechselnden Lineups Indie, Funk, Jazz und Pop auf lokale Bühnen bringen. Sie treten 2024 regelmäßig in Salzburger Clubs und auf Community-Events auf. Offenheit, Improvisation und Kooperation mit Gast-Solisten kennzeichnen ihre Konzerte. Das Collective steht für kreative Vielfalt, Nachwuchsförderung und musikalische Überraschungen. Live-Videos, Social-Media-Streams und Bandprojekte sind ihr Markenzeichen.
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Spilif
Spilif ist das DJ- und Produzentinnenprojekt der Salzburgerin Philippa Pochlatko, das für Groove zwischen Deep House, Electronica und trippigem Downtempo steht. Als gefragte Club-DJ ist Spilif 2024 fixer Bestandteil von Salzburger Lineups und Elektronik-Events auf Kleinbühnen. Bekannt ist sie auch durch aufwändige Sound-Designs, Club-Streams und Community-Engagements. Ihr Stil verbindet organische Instrumentierung mit elektronischer Innovation. Neue Sets, Interviews und Features erscheinen regelmäßig auf ihren Kanälen.
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The Syndicate
The Syndicate ist eine Salzburger Funk- und Fusion-Band, die für energiegeladene Live-Shows, vielseitige Improvisation und groovende Basslines bekannt ist. 2024 standen sie regelmäßig auf kleinen Bühnen und bei Community-Festivals in Salzburg. Die Band verbindet Jazz, Funk und Soul und ist u.a. für Gastsolisten und spontane Sets berüchtigt. Social Media und YouTube sind voll mit frischen Konzertmitschnitten und Proberaum-Videos. Ihre Musik wird in regionalen Radios und über digitale Plattformen gespielt.
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TTR Allstars
Die TTR Allstars sind eine Hip-Hop-Crew aus Salzburg, die mit deutschsprachigen Raps, Beats und markanten DJ-Sets die kleineren Venues und Festivals der Stadt bespielt. 2024 waren sie bei Szene-Events, Kulturhäusern und Open Mike-Nights gefragt und zeigen eine bunte Mischung aus Trap, Conscious und Party-Sound. Die Crew steht für Community-Arbeit, jugendlichen Spirit und beständige Social-Media-Präsenz. Ihre Musikvideos und Interviews zu Stadt, Szene und neuen Releases sind online aktiv verbreitet. Es gibt regelmäßige neue Songs und Bühnenfeatures.
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Two Times Twice
Two Times Twice sind ein Indie-Pop-Duo aus Salzburg, das mit eingängigen Melodien, elektronischen Einflüssen und charismatischem Gesang überzeugt. 2024 standen sie mehrfach bei kleineren Salzburger Konzertreihen und Szene-Events auf der Bühne. Ihr Sound kombiniert frischen Pop, persönliche Texte und moderne Produktion. Das Duo ist auf Social Media und Streaming-Diensten aktiv und veröffentlicht regelmäßig neue Tracks und Musikvideos. Live sind sie für positiven Vibe und starke Interaktion bekannt.
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Violet Joy
Violet Joy ist eine junge Indiepop-Sängerin aus Salzburg mit verträumten, melodischen Songs über die Höhen und Tiefen des Erwachsenwerdens. Ihre Musik ist geprägt von elektronischen und akustischen Klängen, ehrlichen Texten und femininer Perspektive. 2024 spielte sie auf vielen lokalen Kleinbühnen und Open-Air-Events. Violet Joy überzeugt mit starker Bühnenpräsenz und wächst online stetig mit Musikvideos und Streaming-Erfolgen. Neue Singles und Social-Media-Interaktionen halten ihre Community lebendig.
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Laura Heily
Laura Heily ist eine junge Singer-Songwriterin aus Österreich, deren eingängige Pop- und Indie-Tracks 2024 bei Salzburger Kleinbühnen und im Open Air zu hören waren. Ihre Lieder sind prägnant, ehrlich und voll melodischer Höhepunkte. Auf Social Media, YouTube und Musik-Streaming-Diensten wächst ihre Hörerschaft beständig. Heily steht für weibliches Empowerment und starken Ausdruck. Neue Singles und Videos sind regelmäßig in den Playlists zu finden.
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Wosisig?
Wosisig? ist eine Alternative-/Hip-Hop-Formation aus Salzburg, die für humorvolle, kreativ-chaotische Songs und unverwechselbaren Bühnenslang steht. Ihr Sound mischt Spoken Word, Indie-Rap und Live-Instrumentierung zu energiegeladenen Shows, die sowohl in Clubs als auch auf Poetry Slams gefragt sind. 2024 war Wosisig? regelmäßig auf Salzburger Kleinkunst-Bühnen und Stand-Up-Events präsent. Social-Media-Kanäle und aktuelle Livestreams spiegeln die Vielfalt der Crew. Neue Features und Open-Mic-Aufzeichnungen erscheinen laufend.
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Zdenka Kovacicek
Zdenka Kovacicek ist eine kroatisch-österreichische Jazz- und Rock-Sängerin, die 2024 als Special Guest bei Kultur- und Literaturabenden auf Kleinbühnen in Salzburg auftrat. Ihre Karriere verbindet Soul, Jazz, Blues und Musical mit Performances auf internationalen Bühnen. Bekannt ist sie für ihre starke Stimme, Improvisationsfreude und energiegeladene live-Präsenz. Interviews, Konzertmitschnitte und Features sind regelmäßig auf Social-Media und Musikplattformen zu finden. Auch 2024 erschienen Live-Videos und Community-Beiträge rund um ihre Kooperationen.
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5/8erl in Ehr’n
5/8erl in Ehr’n zählen zu den wichtigsten Vertretern des modernen Wienerlieds und Soul/Pop aus Österreich. Mit humorvoll-poetischen Texten, Doppel-Gesang und Groove begeistern sie seit Jahren auf großen wie kleinen Bühnen. 2024 waren sie mit dem Jazzorchester Vorarlberg bei StadtLandFluss St. Pölten und auf weiteren Clubbühnen in Niederösterreich zu Gast. Ihre Musik transportiert Charme, Gesellschaftskritik und Wiener Schmäh. Regelmäßige Social-Media-Aktivität und neue Live-Mitschnitte prägen ihren Auftritt.
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Agnes Palmisano
Agnes Palmisano ist eine vielfach ausgezeichnete Sängerin und aktuelle Spezialistin für Wiener Musik und Heurigenkultur. Sie interpretiert Wienerlied-Klassiker ebenso wie eigene Chansons, Solo und mit verschiedenen Ensembles. 2024 trat sie mit dem Wald und Wiesenorchester auf zahlreichen Kleinbühnen und Festivals in Niederösterreich auf. Bekannt ist Palmisano für Humor, Virtuosität und die Pflege der Kulturerbe-Tradition. Medienberichte und neue Aufnahmen sorgen für aktuelle Sichtbarkeit.
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Bex
Bex ist eine junge, elektronisch geprägte Singer-Songwriterin aus Österreich, die 2024 mit ihrem Indiepop‐ und R’n‘B‐Sound u. a. beim StadtLandFluss‐Festival St. Pölten und weiteren Clubs in Niederösterreich auftrat[web:110]. Ihre Musik ist durch starke Stimme, feministische Perspektive und modernes Produktionsdesign geprägt. Bex steht für Empowerment, Urbanität und kreatives Songwriting. Sie ist regelmäßig auf Playlists, Blogs und Social Media präsent. Neue Musik und Kollaborationen erschienen laufend 2024.
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Die Strottern
Die Strottern sind ein vielfach preisgekröntes Wiener Duo (Geige/Gitarre/Gesang), das das Wienerlied modernisiert und neu interpretiert. Sie stehen für poetische Texte, zarte Melancholie, Innovation – und starke Livepräsenz auf Kleinbühnen, zuletzt beim Wienerlied‐Festival im Weinviertel[web:108]. Ihr Repertoire umfasst Klassiker und Eigenes, oft humorvoll und gesellschaftskritisch. 2024 waren sie auf zahlreichen Festivals, Regionalkonzerten und Szene-Veranstaltungen in NÖ vertreten. Medien‐Features, Interviews und Livemitschnitte erscheinen regelmäßig.
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Euphoniques
Euphoniques ist eine junge Soul-, Funk- und Neo-Jazz-Band aus Niederösterreich, die besonders auf Szene-Festivals und kleinen Bühnen für tanzbaren Groove, Bläsersounds und harmonischen Gesang bekannt ist. Ihr Sound steht für positive Vibes, stylishe Performance und moderne Band-Kultur. 2024 waren sie im Rahmen diverser Sommer-Kleinbühnen und Regionalkonzerte zu erleben. Sie veröffentlichen regelmäßig Sessions, Videos und neue Tracks. Die Band ist auf Social Media und Streaming-Plattformen präsent.
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Jimmy Schlager
Jimmy Schlager ist Liedermacher, Dialekt-Kabarettist und Indie-Musiker aus dem Weinviertel, dessen ironische Texte und genreübergreifende Musik Kleinbühnen und regionale Festivals prägen. Seine Songs verarbeiten den niederösterreichischen Alltag mit Witz, Melancholie und kritischer Distanz. 2024 war er unter anderem beim Austropop- und Wienerlied-Festival im Weinviertel sowie beim Kabarettabend im babü Wolkersdorf zu erleben. Seine Bühnenpräsenz steht für Zwischenmenschliches, Dialekt und Lebensfreude. Neue Videos, Interviews und Konzertaufnahmen werden regelmäßig veröffentlicht.
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Kollegium Kalksburg
Kollegium Kalksburg ist ein legendäres Trio rund um Paul Skrepek aus Kalksburg (Wien), das als die modernen Avantgardisten des Wienerlieds gilt. Mit experimentellen Arrangements, dadaistischen Texten und Wirtshaus-Schmäh begeistern sie seit Jahrzehnten auf Kleinbühnen und Festivals in Niederösterreich. 2024 traten sie u.a. im Rahmen von Heurigenfesten und Folk-Reihen im Weinviertel auf. Die Gruppe steht für Tradition und musikalische Radikalität. Ihre Live-Auftritte sind humorvoll, schräg und künstlerisch anspruchsvoll.
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Kreiml & Samurai
Kreiml & Samurai sind ein Wiener Hip-Hop-Duo, das 2024 mehrfach bei Open Airs und Clubshows in Niederösterreich auftrat. Ihre Musik steht für wienerischen Schmäh, pointierte Gesellschaftssatire und mitreißende Bühnenenergie. Sie sind regelmäßig in Playlists, Streamingcharts und Medien mit neuen Releases und Interviews zu finden. Das Duo verbindet klassisches Boombap mit modernen Einflüssen und Liveband. Clubvideos, Session-Clips und aktuelle Tourdaten sind in Social Media und auf Musikplattformen präsent.
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Pure Soul
Pure Soul ist ein Soul- und Funk-Kollektiv aus Niederösterreich und Wien, das mit ausdrucksstarkem Gesang, Bläsersection und rhythmischer Spielfreude überzeugt. Die Band steht für Party-Atmosphäre, groovige Klassiker und moderne Neo-Soul-Interpretationen. 2024 gastierten sie auf zahlreichen Sommer-Events, Jazznächten und in Clubs der Region. Pure Soul ist bekannt für energiegeladene Liveshows und starke Streamingpräsenz. Ihre Social-Media-Kanäle halten die Community mit aktuellen Konzertclips und Fotos auf dem Laufenden.
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Samarita
Samarita ist eine Indiepop- und Rockband aus dem Weinviertel, die durch melodische Songs mit österreichischem Einschlag auffällt. 2024 bespielte die Band Szene-Clubs und Open-Air-Veranstaltungen in ganz Niederösterreich. Ihre Musik besticht durch einfühlsame Texte, eingängige Gitarrenriffs und hohe Bühnenenergie. Samarita veröffentlicht regelmäßig neue Singles, Musikvideos und Features. Social-Media-Aktionen, Livestreams und aktuelle Interviews begleiten ihre Aktivitäten.
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Walther Soyka & Karl Stirner
Walther Soyka & Karl Stirner sind Meister der Kontragitarre und des Akkordeons und spielen zeitgenössische Wienerlied-Interpretationen mit Jazz- und Folk-Anklängen. Sie sind feste Größen bei Heurigen- und Kleinkunstbühnen, besonders im Wein- und Kamptal. 2024 traten sie auf Sommerfestivals, Musikreihen und als Begleiter regionaler Acts auf. Ihr Sound ist geprägt von Improvisation, Tradition und Eleganz. Neuaufnahmen und Livevideos werden regelmäßig auf YouTube und Social Media geteilt.
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Yasmo & die Klangkantine
Yasmo & die Klangkantine bringen feministisch-lyrischen Hip-Hop und virtuosen Soundmix auf regionale Festivals und Szene-Bühnen. 2024 waren sie u.a. beim StadtLandFluss-Festival St. Pölten und bei der Sommerbühne Baden zu Gast. Ihre Songs verbinden Jazz, Funk und Rap mit Texten über Gesellschaft, Gleichstellung und persönliche Identität. Regelmäßige Releases, Interviews und Festival-Recaps sind zentraler Teil ihres Profils. Social Media, YouTube und Streaming zeigen ihre Bühnenpräsenz und Community-Arbeit.
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ZINN
ZINN ist ein in Wien gegründetes Indiepop-Duo, dessen poetische, elektronische Songs über Großstadtleben und Identität auch das Publikum in Niederösterreich begeistern. 2024 trat ZINN bei Szene-Clubs, Open-Airs und Festivalreihen wie StadtLandFluss St. Pölten auf. Ihre Musik ist geprägt von klaren Grooves, urbanen Texten und zugänglichen Melodien. Die Band ist regelmäßig in Playlists, Blogs und Medien vertreten. Aktuelle Shows, Videos und Social Posts dokumentieren das kreative Schaffen.
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Ana M
Ana M ist eine junge Singer-Songwriterin aus Tirol, die Indiepop mit Folk-Elementen und charismatischer Stimme verbindet. Ihre Texte sind persönlich und handeln von Selbstentdeckung und Lebensgefühl. 2024 trat sie auf Kleinkunstbühnen im Treibhaus, Stadtfesten und bei Musiknächten in Innsbruck auf. Ana M überzeugt mit Nähe zum Publikum und starker Bühnenpräsenz. Musikvideos, Live-Mitschnitte und Interviews sind online zu finden.
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AUTsiderz
AUTsiderz ist eine Rap-Crew aus Innsbruck, die mit Witz, Mundart und gesellschaftskritischen Themen in Szene-Clubs sowie auf Hip-Hop-Open-Airs in Tirol überzeugte. Ihr aktueller Szene-Hit „Siedepunkt“ ist Hommage an Innsbrucker Alltagsleben. 2024 präsentierten sie neue Songs bei Clubnächten und Jugendkultur-Events. Die Gruppe ist bekannt für Party-Vibes, pointierten Storytelling und Social-Media-Aktionen. Video-Interviews, Sessions und Livestreams begleiten ihre Releases.
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Blue Flamingo
Blue Flamingo ist eine Jazz-Band aus Imst, die für ihre improvisationsfreudigen Konzerte, Crossover-Projekte und modernen Jazz-Kompositionen bekannt ist. Ihr Stil reicht von Swing über Funk bis zu Fusion. 2024 begeisterten sie Musikfreunde bei der Stadtbühne Imst und bei regionalen „Jazz meets Big Band“-Reihen. Die Band überzeugt durch musikalische Vielfalt und spontane Live-Improvisation. Auftritts-Videos und Session-Clips prägen ihre Social-Media-Aktivität.
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Die Familie Runggatscher
Die Familie Runggatscher ist eine bekannte Volksmusik-Formation aus Hall in Tirol, die mit Tradition, Weltoffenheit und Spielfreude auftritt. Ihr Repertoire reicht von Volksmusik, Jazz, Weltmusik bis Crossover, oft in solistischer Virtuosität. 2024 begeisterten sie das Publikum auf Bauernmärkten, Stadtfesten und regionalen Kulturreihen. Die Gruppe steht für familiären Klang, herzliche Performance und musikalische Vielseitigkeit. Videos, Livestreams und Interviews sind regelmäßig online.
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Blue Flamingo
Blue Flamingo ist eine Jazz-Band aus Imst, die für moderne Jazz-Kompositionen, Swing und fusionierte Funk-Arrangements steht. Ihr Stil reicht von minimalistisch bis energetisch und kreativ. 2024 spielten sie bei Stadtbühne Imst und „Jazz meets Big Band“-Reihen. Die Band überzeugt durch musikalische Vielfalt und spontane Improvisation. Auftritte und Session-Clips sind auf Social Media und Musikplattformen sichtbar.
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Die Familie Runggatscher
Die Familie Runggatscher aus Hall ist eine bekannte Volksmusik-Formation, die mit Jazz, Weltmusik, Crossover und solistischer Virtuosität begeistert. Sie verbinden regionale Tradition mit musikalischer Offenheit. 2024 spielten sie auf Bauernmärkten, Stadtfesten und Kulturreihen in Tirol. Herzliche Performance, musikalische Vielseitigkeit und publikumnahe Liveshows sind ihr Markenzeichen. Videos, Livestreams und Interviews sind regelmäßig online.
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Midriff
Midriff ist eine Tiroler Rockband, die mit Alternative- und Metal-Sound, melodischem Gesang und energiegeladenen Live-Shows überzeugt. Ihre Musik steht für ehrlichen Rock mit internationalem Anspruch und tiefgehenden Lyrics. 2024 spielten sie Clubgigs in Innsbruck und Kufstein sowie beim POWERbandFestival. Midriff ist auf Social Media sehr aktiv, veröffentlicht Musikvideos und Bandinterviews. Die Band ist eine feste Größe der Tiroler Rockszene.
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Mothers Cake
Mothers Cake ist eine bekannte Progressive- und Psychedelic-Rockband aus Tirol, die mit sphärischen Sounds, langen Jam-Passagen und internationalem Erfolg punktet. Der Mix aus Funk, Stoner, Rock und elektronischen Elementen begeistert Fans weltweit. 2024 waren sie Headliner bei Stoabeatz Festival, Treibhaus Innsbruck und in diversen Clubs. Ihre Live-Auftritte sind experimentell und improvisationsreich, Musikvideos und Interviews sind kontinuierlich online. Mothers Cake steht für musikalische Neugier und Energie.
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Power Band Tirol
Power Band Tirol ist ein beliebtes Brassband- und Jazz-Ensemble aus Innsbruck, das sowohl als Partystarter als auch auf Jazzfestivals und Straßenfesten auftritt. Ihr Sound ist dynamisch, voller Energie und reicht von Funk über Soul bis Pop. 2024 spielten sie beim POWERbandFestival, Stadtfesten und diversen kleinen Venues. Live-Streams, Mitschnitte und Social-Feeds zeigen die musikalische Breite und gute Laune der Band. Power Band Tirol ist eine feste Größe in der regionalen Kulturszene.
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Prismic
Prismic ist eine junge Alternative-/Indierock-Band aus Tirol, die durch treibende Gitarren, atmosphärische Synths und nachdenkliche englischsprachige Texte auffällt. 2024 spielten sie auf Jugendkultur-Events, Treibhaus-Clubabenden und Open-Airs in Innsbruck und Umgebung. Ihre Musik steht für eine Mischung aus Melancholie, Energie und Moderne. Die Band wächst stetig auf Social Media und in regionalen Radioplaylists. Neue Musikvideos und Live-Features erscheinen regelmäßig online.
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Sabine Gruber Trio
Das Sabine Gruber Trio steht für modernen Jazz, Gesang und improvisierte Musik aus Tirol. Die Formation trat 2024 bei Jazznächten, im Treibhaus und in Kulturscheunen auf und wurde für Virtuosität und emotionales Songwriting gelobt. Ihr Repertoire reicht von Standards bis Eigenkompositionen, immer mit besonderem Fokus auf Stimme und Interaktion. Social-Media-Videos und Konzertaufnahmen begleiten die Aktivitäten. Sie sind eine feste Größe der Tiroler Jazzszene.
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Wildbach
Wildbach ist eine Tiroler Mundart-Rockband, deren energetischer Mix aus Rock, Pop und Dialekt-Hymnen im ganzen Alpenraum bekannt ist. Sie begeistern mit traditionsverbundenen, aber modernen Songs über regionale Geschichten, Natur und Lebenslust. 2024 spielte Wildbach bei Bergfesten, Stoabeatz, regionalen Open Airs und zahlreichen kleinen Venues. Die Band kommuniziert aktiv auf Social Media und veröffentlicht neue Musikvideos und Konzertmitschnitte. Ihr Sound schlägt eine Brücke zwischen Volksmusik und zeitgenössischem Pop.
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Zimt & Zucker
Zimt & Zucker ist ein Tiroler Duo, das Indiepop, Singer-Songwriter und kabarettistische Elemente auf kleinen Bühnen, Wohnzimmerkonzerten und Festivals vereint. Ihre Musik ist charmant, humorvoll und voller Eigenleben. 2024 begeisterten sie bei Sommerbühnen, im Treibhaus und bei Kulturveranstaltungen in ganz Tirol. Das Duo teilt regelmäßig neue Songs, Live-Videos und kreative Social-Media-Aktionen. Ihre Fans schätzen die Nähe und den Witz ihrer Auftritte.
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Wiltauers
Wiltauers sind eine Tiroler Mundart- und Folkband aus der Umgebung von Imst, die traditionelle Lieder mit modernem Songwriting und Witz verbinden. 2024 spielten sie auf Dorffesten, Heurigenbühnen und bei Musiknächten, oft unplugged oder akustisch. Ihr Repertoire reicht von Tiroler Balladen bis zu eigenen Indie-Pop-Nummern, stets mit viel Dialekt und regionalem Charme. Die Wiltauers treten gerne als Familien- oder Freundesensemble auf. Livevideos und Sessions posten sie regelmäßig auf ihren Kanälen.
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Woodpassion
Woodpassion ist ein Tiroler Akustik-Ensemble, das Blues, Folk und klassische Gitarrenmusik zu stimmungsvollen Sets auf Kleinbühnen verschmilzt. Die Band ist bekannt für ausgefeilte Instrumentalstücke, kreative Coverversionen und emotionale Eigenkompositionen. 2024 traten sie bei Musik im Wirtshaus, Kulturhäusern und Wohnzimmerkonzerten auf. Social-Media-Clips, Gitarren-Tutorials und neue Aufnahmen sind stetig online präsent. In der Szene werden sie für handwerkliches Können und sympathische Auftritte geschätzt.
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Zechfrei
Zechfrei ist ein Brass-Ensemble aus Tirol, das traditionelle Blasmusik mit modernen Grooves und Party-Feeling verbindet. Die Truppe ist bei Dorffesten, kleinen Festivals und Après-Ski-Events beliebt, sorgt aber auch auf Stadtfesten für Stimmung. 2024 wurden sie bei „Musik in kleinen Gruppen“, Vereinsfesten und Freiluftbühnen oft gebucht. Sie stehen für Virtuosität, junge Energie und eine Prise Selbstironie. Video-Clips und Social-Posts zu Gigs und Feiern sind ihr Markenzeichen.
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Zuaheerd
Zuaheerd ist ein Dialekt-Singer-Songwriter aus dem Tiroler Oberland, dessen Lieder von Alltag, Bergen und Beziehungen erzählen – mal humorvoll, mal melancholisch. 2024 spielte er bei Wohnzimmerkonzerten, kleinen Kulturhäusern und Festivals, oft solo mit Gitarre und Loopstation. Sein Sound mischt Folkelemente und Mundartpop, immer mit persönlicher Note. Auf Social Media teilt Zuaheerd regelmäßig neue Stücke, Videos und Making-Ofs. Die Nähe zum Publikum und zur Region prägt seine Musik besonders.
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Arcane Bloom
Arcane Bloom ist eine Progressive Rock/Alternative Band aus Vorarlberg mit detailverliebten Arrangements, dynamischer Rhythmussektion und atmosphärischen Vocals. Sie standen 2024 auf großen und kleinen Bühnen, u.a. beim Sound@V Finale und Clubkonzerten in Dornbirn und Feldkirch. Ihre Musik besticht durch vielseitige Strukturen und intensive Liveshows. Die Band veröffentlicht regelmäßig neue Aufnahmen und Musikvideos. Medienpräsenz und Clubgigs prägen ihre Performance.
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Buntspecht
Buntspecht, die genreübergreifende Band aus Wien, begeisterte 2024 mit poetischen, tanzbaren Indie-Folk-Pop-Songs das Publikum in Vorarlberg – unter anderem beim Tanzcafé Arlberg Festival. Ihre Arrangements verbinden Bläser, mehrstimmigen Gesang und kreative Texte. Die Band ist bekannt für mitreißende Liveshows und innovative Musikvideos. Buntspecht sind häufig auf Playlists, Festivals und in Interviews präsent. Neuerscheinungen und Festivalvideos begleiten jede Veröffentlichung.
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Cordoba78
Cordoba78 ist eine Indie-Rockband aus Vorarlberg mit rauem Sound, dialektal gefärbten Lyrics und starker Bühnenpräsenz. Sie überzeugten beim SZENE Openair, kleinen Clubs und dem Sound@V Finale 2024. Die Gruppe produziert eigenständige Songs zwischen Alternative, Pop und österreichischer Lebenswelt. Sie sind Stammgäste auf lokalen Festivals und teilen regelmäßig Musikvideos und Livemitschnitte online. Cordoba78 steht für kreative Eigenständigkeit aus dem Ländle.
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DuoLia.
DuoLia. ist ein Singer-Songwriter-Duo aus Vorarlberg, das mit harmonischem zweistimmigen Gesang und akustischer Instrumentierung überzeugt. Ihre Songs behandeln Alltag, Liebe und Region, mal leise und poetisch, mal eingängig und rhythmisch. 2024 traten sie bei Kulturwochen, forum alte musik, dem Poolbar Festival und Dorffesten auf. Sie teilen regelmäßig Studio- und Livemitschnitte sowie neue Musikvideos. Ihre Community wächst zwischen Social Media und Wohnzimmerkonzerten.
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Arcane Bloom
Arcane Bloom ist eine Alternative/Progressive-Band aus dem Ländle, die mit dynamischem Sound, detailreichen Arrangements und energiegeladenen Konzerten punktet. Sie waren Finalist:innen beim „Sound@V“-Wettbewerb und begeisterten 2024 bei Clubshows in Feldkirch, Forum Alte Musik und Szene-Treffs. Die Band ist regelmäßig mit neuen Songs auf Musikplattformen und in Social Media vertreten. Kennzeichen: Vielschichtigkeit, Spielfreude, und Engagement für die Vorarlberger Musikszene. Livevideos und Studio-Updates werden laufend geteilt.
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Cordoba78
Cordoba78 stehen für Indie-Rock mit lokalem Bezug und werden für dialektale Texte, rockige Arrangements und starke Liveshows geschätzt. 2024 standen sie als „Sound@V“-Finalist:innen auf Festivalbühnen in Bregenz, Lustenau und auf Clubbühnen der Region. Die Band produziert regelmäßig eigene Videoclips und Rhythmus-geladene Songs. Cordoba78 gelten als kreative Vertreter der jüngeren Vorarlberger Musikgeneration. Social Media und Musikplattformen sind voll von Life-Updates und Tracks.
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JUSSEL
JUSSEL ist eine Indiepop- und Singer-Songwriter-Band aus dem Rheintal. Sie überzeugen mit gefühlvollen, deutschsprachigen Texten und einer intimen Bühnenpräsenz. 2024 waren sie sowohl Finalist beim „Sound@V“ als auch auf kleinen Festivals, wie Poolbar und SZENE Openair, zu sehen. JUSSEL veröffentlichen regelmäßig neue Singles und Livevideos. Die Band ist auf Social Media und YouTube kontinuierlich präsent und zeigt das kreative Vorarlberger Songwriting.
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Junipa Gold
Junipa Gold verbindet alternative Sounds, Soul und Indie-Einflüsse mit kraftvollem Gesang und modernen Arrangements. Die junge Band hat sich auf Szene-Events, Clubnächten und als Finalist bei „Sound@V“ einen Namen gemacht. 2024 war sie in Bregenz, Feldkirch und bei regionalen Musiknächten live zu sehen. Neue Songs und Livestreams werden regelmäßig veröffentlicht. In der lokalen Vorarlberger Kultur ist Junipa Gold eine der spannendsten Neuentdeckungen.
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Pia Denz
Pia Denz ist eine vielseitige Singer-Songwriterin und Musikerin aus Vorarlberg, die 2024 auf zahlreichen kleinen Bühnen, Wohnzimmerkonzerten und dem forum alte musik mit akustischen Pop- und Folksongs begeisterte. Ihre Musik ist ruhig, melodisch und oft persönlich. Sie pflegt intensiven Kontakt zum Publikum und teilt backstage-Einblicke sowie Livemusik regelmäßig online. Neue Songs erscheinen laufend auf Streaming-Plattformen. Ihre Präsenz ist geprägt von Warmherzigkeit und Offenheit.
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Sea Cathedral
Sea Cathedral ist eine Indie-/Post-Rock-Band aus Vorarlberg, bekannt für sphärische Gitarren, ausdrucksstarke Soundscapes und intensive Live-Atmosphäre. 2024 spielten sie Highlights beim Szene Openair, Poolbar Festival und „Sound@V“-Abenden. Ihre Musikvideos sind künstlerisch ambitioniert, ihre Auftritte werden häufig live gestreamt. Sea Cathedral stehen für musikalische Weite, Emotion und handwerkliches Können. Medienfeatures und Sessions erscheinen regelmäßig auf ihren Kanälen.
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Leanna
Leanna ist eine junge Singer-Songwriterin aus Vorarlberg, deren gefühlvolle Popsongs und eingängige Melodien zwischen Clubpop und Akustik-Ballade pendeln. 2024 war sie sowohl beim „Sound@V“-Contest als auch auf Kulturhaus- und Wohnzimmerbühnen und dem Poolbar Festival live zu hören. Ihre Texte handeln von Selbstfindung und Alltagsbeobachtungen, immer mit starker Stimme vorgetragen. Leanna teilt Songs, Musikvideos und Behind-the-Scenes auf ihren Kanälen. Ihre Fanbase wächst durch Social Media und Streaming.
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LORENA
LORENA ist eine Pop-Sängerin und Songwriterin aus Vorarlberg, die mit moderner Produktion, Dance-Pop-Elementen und clubtauglichem Sound punktet. 2024 war sie Finalistin beim „Sound@V“ und trat in Bregenz, am Bodenseeufer und bei Stadtfesten auf. Ihre Musikvideos und Auftritte kombinieren starke Visuals und elektronischen Pop-Flair. Die Musikerin ist sehr präsent auf Instagram, TikTok und YouTube. Neue Singles und Live-Auftritte erscheinen regelmäßig online.
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Pia Denz
Pia Denz ist eine vielseitige Singer-Songwriterin und Musikerin aus Vorarlberg, die 2024 auf zahlreichen kleinen Bühnen, Wohnzimmerkonzerten und dem forum alte musik mit akustischen Pop- und Folksongs begeisterte. Ihre Musik ist ruhig, melodisch und oft persönlich. Sie pflegt intensiven Kontakt zum Publikum und teilt backstage-Einblicke sowie Livemusik regelmäßig online. Neue Songs erscheinen laufend auf Streaming-Plattformen. Ihre Präsenz ist geprägt von Warmherzigkeit und Offenheit.
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Sea Cathedral
Sea Cathedral ist eine Indie-/Post-Rock-Band aus Vorarlberg, bekannt für sphärische Gitarren, ausdrucksstarke Soundscapes und intensive Live-Atmosphäre. 2024 spielten sie Highlights beim Szene Openair, Poolbar Festival und „Sound@V“-Abenden. Ihre Musikvideos sind künstlerisch ambitioniert, ihre Auftritte werden häufig live gestreamt. Sea Cathedral stehen für musikalische Weite, Emotion und handwerkliches Können. Medienfeatures und Sessions erscheinen regelmäßig auf ihren Kanälen.
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Sir Prize
Sir Prize ist ein etablierter Funk- & Soul-Act aus Vorarlberg, der für tanzbare Grooves, markante Bläsersätze und starke Vocals steht. Mitreißende Bühnenpräsenz zeichnen ihre Clubgigs und Festivalauftritte aus: 2024 waren sie bei Sommerbühnen, Poolbar Festival und Stadtfesten präsent. Die Band deckt ein breites Repertoire ab, von Klassikern bis zu Eigenkompositionen. Social Media, Musikvideos und Live-Streams sind ein integraler Teil ihres Profils. Sir Prize steht für Live-Party-Atmosphäre und musikalische Energie.
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Sketchbook Quartet
Sketchbook Quartet ist ein modernes Jazz-Quartett, das Akustik-Jazz mit Avantgarde, Groove und verspieltem Sounddesign verbindet. 2024 waren sie auf Bühnen im forum alte musik, beim Montforter Zwischentöne Festival, wie auch bei Clubs in Bregenz und Dornbirn zu erleben. Die Band verbindet österreichische Improvisationstradition mit internationalem Flair. Musikvideos und Mitschnitte der Konzerte sind online verfügbar. Sie gelten als kreative Stimme in der Vorarlberger Jazzszene.
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Sweet Lemon
Sweet Lemon ist eine junge Pop- und Indieband aus Vorarlberg, deren leichtherzige, eingängige Songs 2024 bei Sound@V, poolbar und auf vielen Stadtfesten für Sommerfeeling sorgten. Die Band überzeugt durch stimmigen Satzgesang, charismatische Frontfrau und originelle Songtexte. Auf Social Media und YouTube werden regelmäßig Mitschnitte, neue Videos und Sessions geteilt. Sweet Lemon steht für modernen Pop mit regionalem Herz. Sie wachsen stetig auf Streaming-Plattformen und in Fan-Communities.
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The Weight
The Weight ist ein Rock-Quartett aus Österreich mit Wurzeln auch in Vorarlberg. Die Band steht für Retro-Rock und kraftvolle Liveshows, sie begeisterten 2024 u.a. bei Szene Openair und clubbings in Feldkirch und Bregenz. Ihre Musik vereint klassischen Rock’n’Roll mit modernem Punch und Vintage-Sounds. Auftritte, Musikvideos und Tour-Recaps sind auf Social Media regelmäßig zu sehen. The Weight gelten als eine der herausragenden Live-Bands der heimischen Szene.
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Tomy Wender Band
Die Tomy Wender Band ist eine Funk-, Blues- und Rock-Gruppe rund um den Vorarlberger Keyboarder Tomy Wender. Bekannt für virtuoses Spiel, Improvisationslust und kräftigen, groovebetonten Sound, gehören sie zu den Fixgrößen kleiner Bar-, Club- und Festivalszene im Rheintal. 2024 standen sie auf Bühnen bei Jazzbrunches, dem „Sound@V“, Sommerfestivals und in Szene-Lokalen. Die Band teilt regelmäßig Live-Mitschnitte, Videos und Tourdaten online. Musikalische Qualität, Spielfreude und Bandchemie zeichnen ihre Konzerte aus.
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Trio MusikA
Trio MusikA ist ein akustisches Ensemble aus Vorarlberg, das Chanson, Bossa Nova, Jazz und eigene Songs in minimalistischem Setting bietet. Bekannt aus Wohnzimmerkonzerten, Kulturhäusern und Festivals, überzeugten sie 2024 durch klare Arrangements, dreistimmigen Gesang und künstlerische Vielseitigkeit. Auf Social Media, YouTube und einschlägigen Musikplattformen teilen sie regelmäßig live und Studio-Aufnahmen. Das Trio steht für Authentizität, Musikalität und einen eigenen Klangkosmos. Regionale Medien und Kulturvereine berichten regelmäßig über ihre Auftritte.
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Yukno
Yukno ist ein österreichisches Indie-Duo mit Wurzeln in Vorarlberg und der Steiermark, das mit sphärischem Electro-Pop, philosophischen Texten und tanzbaren Grooves überzeugt. 2024 boten sie Shows beim Poolbar Festival, Szene Openair und in mehreren Clubs und Theatern der Region. Ihre Musikvideos und Konzertaufnahmen sind visuell ambitioniert und regelmäßig online zu sehen. Yukno sind bekannt für intelligente Lyrics, innovativen Sound und starke Bühnenperformance. Interviews, Backstage-Insights und neue Tracks erscheinen laufend online.
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Zero Symphony
Zero Symphony ist eine alternative Rock- und Indie-Band aus Vorarlberg, die mit energetischen Gitarren, poetischen Lyrics und starker Bühnenpräsenz überzeugt. Der Sound reicht von hymnischen Balladen bis zu druckvollen Clubtracks. 2024 standen sie bei Sound@V, Szene Openair und in kleinen Clubs in Bregenz und Feldkirch auf der Bühne. Musikvideos, Livemitschnitte und Social-Media-Clips werden kontinuierlich veröffentlicht. Die Band ist eine feste Größe der jungen Vorarlberger Musikgeneration.
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Zum Gruber
Zum Gruber ist ein Singer-Songwriter-Projekt aus dem Bregenzerwald, das Indie-Folk, Dialektpop und humorvolle Heimatgeschichten zu einem unverwechselbaren Live-Erlebnis verwebt. 2024 spielte Zum Gruber auf Kleinbühnen, Dorfkulturfesten und beim Poolbar Festival. Die Musik ist geprägt von sanfter Poesie, bodenständigem Charme und persönlicher Nähe zum Publikum. Social Media, Playlists und aktuelle Musikvideos begleiten jeden Release. Regionale Medien berichten regelmäßig über die Projekte von Zum Gruber.
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Blechhauf’n
Blechhauf’n ist eine berühmt-berüchtigte Brassband aus dem Burgenland, die mit eigenen Arrangements, Groove und viel Humor Blasmusik für das 21. Jahrhundert neu erfindet. Ihre Shows begeistern bei Stadtfesten, Kultursommer, Blasmusik-Festivals und als Side-Acts auf Rock-/Pop-Bühnen. 2024 waren sie unter anderem beim One Love Festival, MusikfestiWels und diversen Dorfkirtagen zu hören. Die Band ist für improvisierte Soloeinlagen und Spaß bekannt. Social-Media-Highlights, Livestreams und neue Releases erscheinen regelmäßig.
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Ernst Molden & Band
Ernst Molden & Band sind fixer Bestandteil des burgenländischen Kultursommers – mit Wiener Liedkunst, poetischer Mundart und jazzigen Einflüssen. 2024 trat Molden unter anderem im KUZ Eisenstadt, Burg Güssing, Schloss Tabor und bei Festivals auf. Die Live-Konzerte stehen für leise Melancholie, Pointen und musikalische Virtuosität. Molden veröffentlicht regelmäßig neue Werke, Bandvideos und Interviews. Das Publikum schätzt Authentizität und tiefgründigen Humor.
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Katharina Strasser & Band
Katharina Strasser ist eine austropoppige Sängerin und Schauspielerin, die 2024 mit Band auf Festivals, Kulturzentren und Open-Air-Bühnen im Burgenland unterwegs war – oft mit ihrem Programm „Alles für die Leut“. Ihr Repertoire vereint Charme, Gesellschaftssatire und musikalische Vielfalt zwischen Schlager, Pop und Chanson. Die Band tritt regelmäßig bei Starnacht, Freiluftveranstaltungen, Herbstgold Eisenstadt und Charity-Events auf. Videos, Backstage-Posts und Fan-Clips bestimmen ihre Online-Präsenz. Ihr Mix aus Musik und Kabarett ist bei allen Generationen beliebt.
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P4ULY
P4ULY ist Singer-Songwriter, Produzent und Gewinner der Burgenland SongChallenge 2024. Seine Musik verbindet Pop, Hip-Hop und tagesaktuelle Themen, live trat er im Rahmen der SongChallenge auf großen und kleinen Bühnen im ganzen Land auf. Bekannt wurde er durch emotionale Balladen und mitreißende Performances. Social-Media-Community und Streaming folgt seinem Schaffen. Regelmäßige neue Tracks, Studio-Sessions und Fanaktionen sind online zu finden.
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Blechhauf’n
Blechhauf’n ist ein innovatives Brass-Ensemble aus dem Burgenland, das Blasmusik, Jazz und Pop auf humorvolle Art vereint. Bekannt für virtuose Arrangements und fetzigen Sound, spielen sie 2024 bei Festivals wie One Love, Dorfkirtagen und Kultursommerbühnen. Die Formation ist mit Shows, Videos und Livestreams regelmäßig online präsent. Die Band steht für österreichische Unterhaltungskunst voller Spielfreude und Tradition. Neues Album und Tourprojekte werden breit beworben.
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Die Präsidenten
Die Präsidenten verbinden Austropop, Blues, Indie und Chanson mit burgenländischem Schmäh. 2024 standen sie bei Konzertreihen, Kulturfestivals und auf der Bühne im KUZ Eisenstadt. Markenzeichen sind gesellschaftskritische Texte, musikalische Breite und pointierte Live-Performance. Die Band ist in den Medien, auf YouTube und bei Streamingdiensten präsent. Neue Songs und Studio-Sessions erscheinen regelmäßig.
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P4ULY
P4ULY ist Singer-Songwriter, Produzent und Gewinner der Burgenland SongChallenge 2024. Mit Pop, Hip-Hop und emotionalen Balladen erreicht er breite Zielgruppen. 2024 trat er auf SongChallenge-Events, Seebühnen- und Regionalkonzerten auf und legt viel Wert auf Authentizität. Social Media Community und Streamingzahlen wachsen kontinuierlich. Neue Releases, Musikvideos und Community-Content erscheinen laufend.
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WIR4
WIR4 gelten als Nachfolger der Austropop-Legende Austria3: Die Band, in der Bandleader Ulli Bäer spielt, bringt Klassiker wie „Jö schau“ und neue Songs mit Soul/Pop-Einschlag auf Burgenlands Bühnen – von Güssing über Mattersburg bis Kittsee. 2024 traten WIR4 bei Großveranstaltungen, Kulturzentren und Open Airs auf. Publikumserfolg und Nostalgie sind ihr Markenzeichen. Neue Mitschnitte, Tourdaten und Interviews erscheinen auf ihren Kanälen. Die Band steht für Austropop, Gemeinschaft und Freude am Live-Erlebnis.
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Paul Gulda
Paul Gulda ist international erfolgreicher Pianist und Komponist mit burgenländischen Wurzeln, der 2024 bei klassischen Konzerten (Herbstgold Festival Eisenstadt, Liszt Festival Raiding), Freiluft-Events und Musikertreffs auftrat. Sein Repertoire reicht von Klassik bis Crossover, häufig auch mit regionalen Ensembles. Gulda steht für Virtuosität und musikalische Vielfalt. Medien und Livestreams berichten regelmäßig über seine Auftritte. Neue Musikprojekte und Interviews entstehen laufend.
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Voodoo Jürgens
Voodoo Jürgens ist einer der populärsten Liedermacher im aktuellen Austropop und überzeugte 2024 auf Kultursommer-Bühnen, Festivals wie Picture On und Open-Airs in Neusiedl und Eisenstadt mit charismatischem Wiener Schmäh und pointiertem Songwriting. Die Musik verbindet Indie, Folk und wienerische Satire. Auftritte, Interviews und Musikvideos sind online stark präsent. Voodoo Jürgens steht für dichte Live-Atmosphäre und sympathischen Umgang mit dem Publikum. Neue Studio- und Livealben erscheinen laufend.
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Die Strottern
Die Strottern sind ein vielfach preisgekröntes Wiener Duo, das Wienerlied, Lyrik und Urban-Indie Präsentation zu einem modernen Kultursound verbindet. 2024 traten sie auf Sommerbühnen, beim Herbstgold Eisenstadt und bei Open Airs im gesamten Burgenland auf. Die Band steht für poetische Melancholie, musikalische Innovation und witzige Bühnenmomente. Musikvideos, Livestreams und Medienberichte begleiten ihre Konzerte. Ihre Community ist sowohl in Urban Jazz als auch Traditionskreisen aktiv.
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Monti Beton
Monti Beton ist eine der bekanntesten Cover- und Austropop-Bands Österreichs und tourte 2024 durch viele burgenländische Bühnen – von Dorfplatz-Events über Seefests bis Kultursommer-Festivals. Ihre Shows verbinden Rock, Austropop und 60s-Hits mit viel Charme und Spielfreude. Auf Social Media und bei Videostreams sind sie aktiv. Die Band steht für musikalische Nostalgie, Mitmach-Stimmung und generationsübergreifende Begeisterung. Medienberichte und Songfeatures erscheinen regelmäßig.
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Paul Rubik
Paul Rubik ist ein burgenländischer Indiepop- und Singer-Songwriter, bekannt für poetische Texte und einen modernen, elektronisch angehauchten Sound. 2024 trat er auf der SongChallenge, verschiedenen Sommer-Bühnen wie dem Picture On Festival und in Clubs von Eisenstadt bis Oberwart auf. Seine Musik verbindet persönliche Stories mit catchy Melodien und atmosphärischem Flair. Neue Videos, Social-Media-Posts und Interviews erscheinen regelmäßig online. Rubik gilt als vielversprechender Newcomer mit wachsender Community.
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The Most Company
The Most Company ist ein Funk/Pop-Kollektiv aus dem Burgenland, das für mitreißende Grooves, viel Bandleben und originelle Live-Sets bekannt ist. 2024 spielten sie auf regionalen Festivals (Picture On, Starnacht am See), Clubnächten und Freilichtbühnen. Ihr Sound geht von Soul und Funk bis zu modernen Pop-Nummern und lädt zum Tanzen ein. Musikvideos, Session-Clips und Livestreams ergänzen ihre Bühnenpräsenz. Die Band begeistert mit Energie, Spielfreude und Community-Arbeit.
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VIECH
VIECH ist eine Indiepop-Band mit Wurzeln im Burgenland und Wien, die mit poetischen, gesellschaftskritischen Texten und energiegeladenen Songs Festivalbühnen und Szene-Clubs 2024 eroberte. Sie stehen für kreative Musikvideos, starke Live-Arrangements und eigenwillige Melodien zwischen Indie, Mundart, Electro und Pop. VIECH spielen auf Kultursommer-, Herbstgold-, Picture-On-Festivals und in Eisenstadt, Neusiedl und Oberwart. Social-Media hält die Community up to date, neue Singles und Tourclips erscheinen kontinuierlich.
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WirVier
WirVier ist ein burgenländisches Pop- und Singer-Songwriter-Quartett, das für harmonischen Gesang, persönliche Texte und einfühlsame Arrangements steht. 2024 spielte die Gruppe auf SongChallenge-Bühnen, Stadtfesten und kulturellen Dorfveranstaltungen im ganzen Burgenland. Ihr Sound kombiniert traditionelle Einflüsse mit modernem Pop und Folk. Die Band teilt regelmäßig neue Musikvideos, Probeclips und Backstage-Eindrücke. Mit stetig wachsender Online-Präsenz ist WirVier eine etablierte Stimme der jungen Szene.
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Young Rosies
Young Rosies ist eine junge Indie-Rock-Band aus dem Burgenland, deren energetische, gitarrenbetonte Songs 2024 auf Talentbühnen, Sommerfestivals und beim Picture On für Aufsehen sorgten. Sie stehen für zeitgemäßen Rock, engagierte Auftritte und persönliche Songinhalte. Ihre Community wächst über Social Media, Konzertmitschnitte und neue Studio-Tracks. Die Band spielt regelmäßig auch als Support für regionale Größen. Neue Videos, Sessions und Songwriting-Insights sind laufend online.
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Szene Niederösterreich
- Kultur.Region.Niederösterreich: Dachorganisation, fördert Nachwuchs (Events wie „feinklang“-Festival; Liedermacherwettbewerb, Musiker:innen-Treffen, Lehrgang „NÖ Musikszene Kreative Kompetenz“). kulturregionnoe.at
- Musikfabrik NÖ: Verein, unterstützt Musiker:innen/Institutionen in Pop/Jazz/Classical, organisiert Workshops, beteiligt sich an Albumproduktionen, große Landesprojekte wie „musik aktuell – neue musik in nö“. musikfabrik.at
- Radio Niederösterreich: Schlager/Oldie-Pop/Regionalmusik, bekannte Stimmen: Simon Baumberger, Silvia Schreiber, Birgit Perl. Wikipedia
- Promoter/Manager: Katrin Karall-Semler (siehe oben), Szene-Managements.
- Venues: Bühne Purkersdorf, Festspielhaus St. Pölten, Bertholdsaal Weyer, Warehouse St. Pölten, AERA Korneuburg, regional vernetzte Clubs. Details: mica Veranstaltungsorte
--->Alle Veranstaltungsstätten ST PÖLTEN via oeticket
Musikszene Wien & Niederösterreich
Detaillierte Übersicht über Produzenten, Medien, Labels, Booker, Veranstalter, wichtige Institutionen und zentrale Kontakte mit Fokus auf 2020er Jahre. Stand: September 2025.
Produzenten, Labels & Booker
- Herwig Zamernik (Fuzzman, Naked Lunch): Produzent, Songwriter, Studiobetreiber, Labelchef (Lotterlabel). Förderung regionaler Bands, Studio in Wien. Profil
- Monkey (Label von Walter Gröbchen): Indie-/Electrolabel, Acts u.a. Der Nino aus Wien, Kreisky, Kerosin95. Szenebericht
- Katrin Karall-Semler (Agentur Karall-Semler): Booking-, Promo- und Managementagentur, u.a. Wanda, Voodoo Jürgens. Wolfsgraben 33, 3400 Klosterneuburg, Tel. +43 676 9500332 Kontakt
- Christian Kolonovits (Producer/Arrangeur): Austropop-Pionier, Produktionsstudio Krottenbachstraße 289, 1190 Wien. Homepage
- Janin Lang: Pop- & Songwriter-Coach, Initiatorin bei Songwriting.at
Songwriter, Musiker:innen & Entdecker
- Der Nino aus Wien: Singer-Songwriter, Leitfigur „Neues Wienerlied“.
- Wanda, Bilderbuch: Szeneerneuerer, gemeinsam mit Produzenten Paul Gallister und Lukas Hillebrand.
- Voodoo Jürgens, Paul Plut, Yasmo: Moderne Dialektmusik, Indie, Rap, Förderung von Nachwuchsacts.
Medien, Moderatoren & Magazine
- FM4: Indie- & Urban-Radiosender, Formate Soundpark, Morning Show u.a. fm4.orf.at Moderatoren: Stuart Freeman, Esther Csapo.
- Radio Wien, Die Musikwelle: Breite Popsparte, regionale Acts, Sendungen mit Simon Baumberger, Birgit Perl. Sender
- Print/Online: The Gap, Falter, mica, Wiener Zeitung.
Veranstalter, Venues & Institutionen – Wien
- ARENA Wien: Kultlocation für Alternative, Indie, Pop (Baumgasse 80, 1030 Wien) arena.wien
- Grelle Forelle: Elektronische Musik, DJs (Spittelauer Lände 12, 1090 Wien) grelleforelle.com
- WUK: Indie/Pop/Jazz/Förderung wuk.at
- Kultursommer Wien: Open-Air-Konzerte für Newcomer kultursommer.wien
- WienXtra Soundbase: Jugendförderung, Live-Konzerte, Workshops soundbase
- Veranstaltungsorte-Liste: mica Veranstaltungsorte
Szene Niederösterreich – Überblick & Kontakte
- Kultur.Region.Niederösterreich: Förderprojekte, feinklang-Festival, Ausbildung & Szene-Support Kontakt
- Musikfabrik NÖ: Förderung von Pop/Jazz/Classical Acts, Workshops, Albumprojekte Homepage
- Radio NÖ: Moderator:innen Simon Baumberger, Silvia Schreiber Wikipedia
- Promoter/Katrin Karall-Semler: siehe oben (Wolfsgraben 33, 3400 Klosterneuburg, Tel: +43 676 9500332)
- Venues: Bühne Purkersdorf, Festspielhaus St. Pölten, Warehouse St. Pölten, Details: mica Veranstaltungsorte
--Musiker Niederösterreich
Musikszene Tirol – Entstehung & Entwicklung
Die Tiroler Musikszene ist geprägt von alpiner Volksmusiktradition und profitiert seit den 1980er Jahren von einer starken Popularisierung des Schlagers und volkstümlichen Genres (z.B. Zillertaler Schürzenjäger, Ursprung Buam) sowie einem Aufschwung junger Pop-, Rock-, Jazz- und elektronischer Sounds ab 2000. Mit der Gründung regionaler Labels (Tyrolis) und moderner Venues (Weekender, Treibhaus, Sägewerk) entstand eine Infrastruktur für Promotion, Studioarbeit und Nachwuchsförderung. Seit den 2010ern vernetzen sich vermehrt junge Urban/EDM-Producer (z.B. LUM!X) und experimentelle Volksmusikprojekte (ALMA). Die Musikschulen Tirol sowie Medien wie ORF Tirol und Freirad sichern die Basis und lokalen Support.
Wichtige Personen & ihre Rollen
- LUM!X (Luca Michlmayr): EDM/Dance-Produzent aus Rohrbach; international chartaktiv („Monster“, „Thunder“, feat. Gabry Ponte), arbeitet für Labels wie Spinnin’ und Warner Music. Kontakt/News: Wikipedia
- ALMA: Kollektiv für innovative Volksmusik, CD-Produktionen & Live-Workshops, aktiv auf Tiroler Open-Airs. Kontakt: Homepage
- Tyrolis Musikstudio: Das zentrale Label für Volksmusik, Pop und Schlager aus Tirol, arbeitet mit Acts wie Zillertaler Schürzenjäger, Franz Posch, Ursprung Buam. Kontakt: tyrolis.com
- Liv: Moderne Singer-Songwriterin/Producerin aus Kufstein, setzt Akzente in Pop/Folk. Features und Kontakt: Instagram
- Franz Posch: Musiker, TV-Promotor, spielt mit „Innbrügglern“, TV-Show „Mei liabste Weis“ im ORF Tirol, großes Netzwerk mit Musikschulen. Kontakt: via Tyrolis
- Folkshilfe: Band zwischen Oberösterreich und Tirol – bekannt für innovative Volksmusik-Alben, Bandworkshops und Coaching. Kontakt: folkshilfe.at
Promoter, Manager, Veranstalter
- Tyrolis Label & Promotion-Team: Organisation für Albumreleases, Pressearbeit, Booking österreichweit. Kontakt: tyrolis.com
- Weekender Club Innsbruck: Indie, Pop, Bandförderung, zentrale Bühne, Adresse: Tschamlerstraße 3, 6020 Innsbruck. Homepage
- Treibhaus Innsbruck: Szenelocation für Jazz, Alternative, Urban, Veranstalter von Konzerten, DJ-Events und Festivals. Adresse: Angerzellgasse 8, 6020 Innsbruck. Homepage
- Sägewerk Schwaz: Alternative Venue und regionale Förderer, Open-Air-Veranstaltungen. Homepage
- New Orleans Festival: Pop/Jazz/Blues-Festival, Institution für Musikförderung, Ansprechpartner: Homepage
Medien, Moderatoren & Sendungen
- ORF Tirol: Landesstudio, präsentiert die Musikszene (Sendung „Musik aus Tirol“, „Mei liabste Weis“), Moderator:innen: Franz Posch, diverse Redakteur:innen. Kontakt: orf.at/tirol
- Freirad Innsbruck: Freies Radio mit lokalen Musikshows und Bandförderung, Workshops für Studioproduktion/Sendungsmanagement. Kontakt: freirad.at
- Tirolissimo: Online-Magazin für Neues aus Pop, Urban und Tradition, Porträt von Produzenten, Bandnews.
Förderinstitutionen, Ausbildung, Netzwerk
- Musikschulen Tirol & Musikuniversität Innsbruck: Ausbildung, Workshops, Vernetzung lokaler Talente, regelmäßig Meisterklassen mit Szene-Produzenten. Kontakt: musikschulen-tirol.at
- Musikverein Tirol: Plattform für Vernetzung, Konzertreihen, Musikerförderung, Organisation von Contests & Seminaren. Infos: Musikverein Tirol, Vereinsadressen online
Weitere Mentor:innen und Entdecker
- Projekt ALMA: Junge Produzentinnen, die lokale Volksmusik mit Jazz & Klassik verbinden, bieten Unterstützung und Zusammenarbeit für Nachwuchsmusiker:innen. Homepage
- Tyrolis Senior Team: Mentor:innen für Schlager, Volksmusik und Cross-Over-Produktionen, langjährige Produktionserfahrung für Newcomer und Szenegrößen.
Musikszene Tirol – Entstehung, Entwicklung und Akteure
Die Tiroler Musikszene ist historisch von alpiner Volksmusik, wandernden Nationalsängern und vielseitiger Instrumentaltradition (Zillertaler Nationalsänger, Tiroler Harfe, Hackbrett, Blasmusik) geprägt. Seit den 1980ern öffnete sich die Szene für Pop, Rock, Schlager, Jazz und Urban Music. Kommerzialität (Folklore für Tourismus) und innovative „Neue Volksmusik“ (z.B. Die Knödel, ALMA) stehen im dauernden Dialog. Parallel entstand eine lebendige Club-, DJ-, Band- und Studiokultur, getragen vom Engagement regionaler Labels, Akteure, Förderinstitutionen und Medien. Die Szene ist stark geprägt von Eigenproduktion, bandübergreifender Vernetzung und kreativer Nachwuchsförderung (Musikschulen Tirol).
Lexikon Musik Tirol / Musikland Tirol
Produzenten, Studios & Labels
- LUM!X (Luca Michlmayr): EDM/Dance-Produzent, Rohrbach in Tirol. International erfolgreich: Kooperationen mit Gabry Ponte, Warner Music, Spinnin’ Records. Hits wie „Thunder“ und „Monster“. Wikipedia
- ALMA: Kollektiv für innovative Volksmusik – verbindet Alpine Tradition mit Klassik und Weltmusik. Live auf Tiroler und internationalen Festivals, produziert Ensembles und CD-Reihen. Homepage
- Tyrolis Musikstudio / Label: Marktführer für Tiroler Volksmusik, Schlager und Pop, betreut Künstler wie Zillertaler Schürzenjäger, Ursprung Buam, Franz Posch. Professionelles Studio, Label und Rechteverwaltung. Homepage
- SXT Musiklabel: Unabhängiges Label mit modernem Recording, Musikrecht-Management, internationalem Netzwerk. Strebt faire Konditionen für regionale Acts an. Labelinfos
Songwriter, MusikerInnen und Entdecker
- Franz Posch: Musiker, Moderator, Songwriter, TV-Promotor („Mei liabste Weis“), Volkskulturpreisträger 2025, vernetzt Musikschulen und Bands. Porträt
- Folkshilfe: Band mit Prinzip „Quetschpop“, innovative Eigenproduktionen, Workshops für junge Talente in Tirol und Oberösterreich. Homepage
- Liv: Junge Singer-Songwriterin und Producerin aus Kufstein, moderne Pop/Folk-Releases. Instagram
- Tom Tanzer: Künstlermanager, Kurator, Produktionsleiter für Klangspuren Schwaz und IGFM, arbeitet mit Manu Delago, Low Potion, 5K HD, internationale Vernetzung. Kontakt:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. - Kenneth Winkler: Produzent, Komponist, Studioleiter „weyrerTon“, Sounddesigner am Tiroler Landestheater, Innovator für Medienmusik.
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Promoter, Manager, Veranstalter
- Tyrolis Promotion: Label, Rechteverwaltung, Veranstaltungsagentur. Ansprechpartner und Booking für Volksmusik, Schlager und Pop. Kontakt
- Tirol Musik Kontakt (TMK): Seit 1983 große Veranstalter- und Booking-Agentur für Tirol. Förderung von Events, Touren, regionalen Festivals.TMK
- Klangspuren Schwaz: Festival für Neue Musik, Vernetzung und Präsentation aktueller Produktionen. Festival
Medien, Moderatoren, TV & Radiosendungen
- ORF Tirol: Landesstudio, Redakteur:innen und Moderator:innen für „Musik aus Tirol“ und „Mei liabste Weis“. orf.at/tirol
- Freirad Innsbruck: Freies Radio, lokale Musikshows, Szene-News, Workshops für Studioproduktion. freirad.at
- Tirolissimo: Online-Magazin mit Reviews und Porträts, Veröffentlichung von Szene-Neuheiten.
- Media Campus Tirol: Events, Panels, Netzwerk für Musikschaffende, Podiumsdiskussionen zu neuen Formaten. Eventkalender
Szeneorte, Venues, Förder-Institutionen
- Weekender Club Innsbruck: Indie, Pop, elektronische Musik, Bandförderung, DJ-Events. Tschamlerstraße 3, 6020 Innsbruck. Homepage
- Treibhaus Innsbruck: Jazz-, Alternative- und Urban-Venue, Bühne für Szene-Festivals. Angerzellgasse 8, 6020 Innsbruck. Homepage
- Sägewerk Schwaz: Alternative Venue, regionale Bandförderung, Open-Air.Homepage
- Musikuniversität Innsbruck & Musikschulen Tirol: Ausbildung, Workshops, Nachwuchsförderung, Coaching durch lokale Szenegrößen. Homepage
- Orchesterakademie Tirol: Festival, Förderprojekt im Festspielhaus Erl, Vernetzung von Produzenten, Orchestermusikern, Workshopleiter:innen. Info
- Artacts St. Johann: Jazz- und Improvisationsfestival, innovative Albumpräsentationen und regionale Musikformate. Festivalbericht
Förderinstitutionen & Netzwerke
- Musikverein Tirol: Vernetzung, Konzertreihen, Musikerförderung, Contests.
- AKM, mica – Servicestelle Tirol: Rechteverwaltung, Beratung für Musikschaffende.
Servicestelle Tirol - IG Freie Musikschaffende: Interessenvertretung und Netzwerk, Beratung und Organisation für freie Musiker:innen. IGFM
Weitere Mentor:innen und Entdecker
- Franz Posch: Musiklehrer und Mentor für junge Musiker, steht für Nachwuchsförderung und vernetzt Musikschulen mit der Szene.
- Tom Tanzer & Kenneth Winkler: Netzwerker, Produktionsleiter, Labelstrategen – wichtige Förderer für Studioprojekte, Coaching und innovative Medienformate (
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Detailportraits wichtiger Player der Tiroler Musikszene
LUM!X (Luca Michlmayr)
International erfolgreicher EDM/Dance-Produzent, geboren 2002 in Rohrbach. Mit Chart-Hits wie „Monster“ und „Thunder“ (feat. Gabry Ponte) zählt er zu den jungen Stars der europäischen Clubszene.
Tätig für/mit: Gabry Ponte, Spinnin’ Records, Warner, diverse Festivals und internationale DJs.
Base: Rohrbach/Tirol & Italien
Kontakt & Links: Wikipedia
Franz Posch
Professor aus Hall in Tirol, Musiker (Steirische Harmonika), Moderator, Forscher, Mentor und TV-Host von „Mei liabste Weis“ (ORF). Bringt Volksmusik und Szene-Nachwuchs ins TV & Radio.
Tätig für/mit: Eigene Innbrüggler, traditionelles Tiroler Liedgut, Einladung neuer MusikantInnen ins Fernsehen, Veranstalter regionaler und bundesweiter Wettbewerbe.
Adresse über ORF Tirol / Porträt Volkskulturpreis
ALMA (Kollektiv)
Zeitgenössisches Volksmusikprojekt, verknüpft Klassik, Jazz und innovative Volksmusik. Bekannt für aufwändig produzierte CDs, Workshopangebote & internationale Festivalauftritte.
Tätig für/mit: Junge Volks- und Klassikmusiker:innen, zahlreiche Wettbewerbe, Zusammenarbeit mit Tiroler & Salzburger Musikschulen, CD-Produktionen im In- und Ausland.
Kontakt/Booking: almamusik.at
Tyrolis Musikstudio / Label
Das führende Label und Studio im westlichen Österreich für alles von Volksmusik (Zillertaler Schürzenjäger, Ursprung Buam, Franz Posch) bis Schlager und Pop. Fördert Nachwuchs, bietet Booking, Promotion, Rechteverwaltung.
Tätig für/mit: Zillertaler Schürzenjäger, Ursprung Buam, zahlreiche Volkmusik- und Schlager-Produktionen im Alpenraum.
Adresse: Am Anger 15, 6170 Zirl / Homepage
Liv (Songwriterin, Producerin)
Moderne Pop/Folk-Musikerin aus Kufstein, arbeitet an Songwriting, Produktion, Featurings im deutschsprachigen Popbereich. Gibt Workshops und arbeitet mit regionalen Acts und Studios.
Base: Kufstein, Releases & Kontakt: Instagram
Kenneth Winkler
Studiobetreiber, Sounddesigner, musikalischer Leiter am Tiroler Landestheater. Spezialist für Stage Sound, Soundtracks, Musik für Medien. Kooperationen mit Pop-, Jazz-, Klassik- und Weltmusikensembles.
Base: Studio weyrerTon, Hall in Tirol. Kontakt:
Tom Tanzer
Kurator, Produzent, Netzwerkorganisator für Klangspuren Schwaz, die IGFM und Producing in Pop, Jazz, Folk. Schnittstelle zu Wettbewerben, Produktionsjobs, Bandcoaching und „Music In The Woods.“
Kontakt:
Folkshilfe (Band, Oberösterreich/Tirol)
Innovative Pop/Volksmusikband, bringt Akkordeon (Quetsch’n) neu ins Popformat. Arbeitet in Tirol an Band- und Nachwuchsworkshops, zahlreiche Chartsingles.
Link: folkshilfe.at
Weitere Institutionen, Medien & Veranstalter
- Weekender Club Innsbruck: Indie-/Pop-Club, Bandförderung, DJ-Nights. Homepage
- Treibhaus Innsbruck: Jazz/Alternative, Networking-Space, Veranstaltungsort. Homepage
- Sägewerk Schwaz: Indie/Alternative Venue, regionale Bandförderung. Homepage
- ORF Tirol, Redaktion Musik: Medienpartner und Promotor. orf.at/tirol
- Freirad Innsbruck: Freies Radio, Szeneplattform, Musikrecherche, Workshops. freirad.at
- Music Campus Tirol: Networking, Ausbildungsformate, Events, Panels für junge Musikschaffende. Veranstaltungen
Entstehung und Charakter
Die Musikszene der Steiermark reicht von der Volksmusik-Tradition bis zu modernen Pop- und Rockströmungen. Nach dem Zweiten Weltkrieg entstand eine starke Vereinsszene (insbesondere Blasmusik). Die steirischen Jugend- und Popbewegungen etablierten ab den 1960ern ein Netzwerk aus Bands, Labels, alternativen Veranstaltungsorten und radiogeprägten Tonstudios. Zeitgenössische Szenegrößen, Produzenten und Manager spielen international eine Rolle.
Mehr zur Geschichte: Museum Joanneum – Musikgeschichte Steiermark
Persönlichkeiten & Bands
- S.T.S. – Steinbäcker, Timischl, Schiffkowitz: Kultband aus der Steiermark, gab der Region eine popmusikalische Stimme (u.a. „Fürstenfeld“).
Infos: Wikipedia S.T.S. - Opus: Internationale Pop-/Rock-Erfolge – „Live is Life“, deutsche und internationale Charts.
Übersicht: Rockarchiv Steiermark - Thomas Spitzer / EAV: Mastermind der Ersten Allgemeinen Verunsicherung, wichtige Rolle als Songwriter und Impulsgeber.
Infos: Wikipedia EAV - Stefanie Werger: Sängerin, Songwriterin und Erfolgsautorin der Austropop-Generation
Portrait: Wikipedia Werger
Entdecker, Produzenten, Labels & Management
- Boris Bukowski: Songwriter, Studio- und Bandleiter, Mitbegründer „Magic Sound Studio“. Fördert Nachwuchs-Acts.
Überblick: Steirische Popgeschichte - Stall Records: Tonstudio, Produktion, Management und Label für Pop, Rock, Songwriter, Events.
Kontakt: Hauptstraße 21, 8833 Teufenbach | Tel. +43 664 6111981 | stall-records.at - WIWA Music: Plattenfirma/Label mit Schwerpunkt Schlager, Volkmusik, Studioarbeit.
Website: wiwamusic.com - Zorro Music: Junge Full-Service Musik-/Eventagentur (Management, Booking, Promotion) mit Sitz in Leoben.
Kontakt:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. | zorromusic.at - LAMPL Consulting: Songwriting, Audio-Branding, Musikproduktion für Werbung und Künstler.
Infos: lampl-consulting.at
Songwriter, Promoter, Manager
- Boris Bukowski: Förderer vieler Bands, Songwriter für EAV und andere.
Info: siehe Eintrag oben - Zorro Music: Promotion, Tourmanagement, Künstler-PR.
Website: zorromusic.at
Veranstalter, Institutionen & Veranstaltungsorte
- Rockarchiv Steiermark: Zentrale Dokumentationsstelle für Pop-, Rock- & Jazzgeschichte.
Kontakt/Recherche: museum-joanneum.at/rockarchiv - Steirischer Blasmusikverband: Seit 1950 zentrale Förderinstitution für Blasorchester, Wettbewerbe und Ausbildung.
Infos: Blasmusikverband Steiermark - Kommunale Musikschulen, Musikgymnasium Graz, Johann-Joseph-Fux-Konservatorium: Zentren der musikalischen Ausbildung.
Adressen: Musikschulübersicht Steiermark - Konzertlocations: ((Stereo)) Graz (stereoclub.at), PPC Graz (ppc-graz.at), Oststeirerhalle Pischelsdorf, etliche weitere Eventlocations in allen Bezirken.
Übersicht: Eventlocations Steiermark
Bedeutende Medien, Moderatoren, TV/Radio
- ORF Steiermark/Radio Steiermark: Wichtigster Rundfunksender für regionale Musik und Szeneberichte. Steirische Künstler werden regelmäßig im Programm präsentiert.
Aktuelle Moderatoren: Kathrin Ficzko, Renate Rosbaud, Petra Rudolf, Thomas Weber.
Sendungen: „Steiermark heute“, zahlreiche Musikformate.
Infos: steiermark.orf.at - Gregor F. Waltl: Radio-, TV- und Eventmoderator, tätig für ORF, Servus-TV, Antenne Steiermark, NJOY 88,2.
Portrait: WIFI Steiermark - Antenne Steiermark: Privatradio mit breitem Musik- und Szeneprogramm.
Website: antenne.at/steiermark
Entstehung und Charakter der Kärntner Musikszene
Kärnten ist geprägt von einer langen Chormusik- und Volksmusiktradition (“Kärntnerlied”), aber seit den 1950ern entstand eine reiche Szene aus Bands, Orchestern, Songwritern, Produzenten, Labels und kulturellen Orten. Die heutige Szene reicht von Schlager und Pop über Jazz bis Rock/EDM und wird von einem regen Vereins- und Veranstaltungsleben getragen.
Mehr zur Geschichte: Historie Kärnten – Musiklexikon
Bekannte Persönlichkeiten & Acts
- DJ Ötzi (Gerry Friedle): Einer der international bekanntesten Kärntner Musiker und Schlagerstars; Karrierebeginn in Klagenfurt, später europaweite Erfolge (“Anton aus Tirol”). Management/Booking: djoetzi-management.at
- Matthew Wood: International aktiver Dance-/Popmusiker und Songwriter aus Kärnten, Musikstil von Funk, R&B und Pop geprägt.
Profil: Matthew Wood YouTube - Kärntner Sinfonieorchester & Militärmusik Kärnten: Renommierte Klangkörper, bedeutend für Orchestertradition und zeitgenössische Uraufführungen.
Infos: Militärmusik Kärnten
Labels, Produzenten, Studios & Management
- Daniel Götzinger: Musiklabel, Tonstudio, Verleih und DJ-Service, Pop/Rock/EDM.
Kontakt: Tel. 0660 5274104
Übersicht: Musiklabel Kärnten – WKO - Patrick Aichwalder (Pawalder Records): Tonstudio, Musikproduktion.
Tel: +43 664 1709316, Mail:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. - DJ Ötzi Management: Komplettes Künstler- und Eventmanagement, Promotion, Booking.
Website: djoetzi-management.at
Promoter, Agenturen, Songwriter
- Klaus Koschutnig: Musikverlag, Label, Tonstudio, Promotion.
Tel. 0463 516570 - Artist Backoffice – Promotionagentur: Regionale & Altersgruppen-übergreifende Leistungen.
Überblick: Übersicht AT-Agenturen
Institutionen & Bildung
- Musikschulen Kärnten: 27 Musikschulen, 68 Unterrichtsorte; Instrumental- und Gesangsausbildung, Wettbewerbe, Orchesterzusammenarbeit.
Kontakt: Mießtalerstraße 6, 9020 Klagenfurt am Wörthersee, Tel. +43 50 536 16505
Website: Musikschulen Kärnten - Gustav Mahler Privatuniversität für Musik: Höchste Ausbildungsstätte für Musikberufe (Jazz, Klassik, Pop, Volksmusik).
Infos: gmpu.ac.at
Veranstaltungsorte & Szenelokale
- Konzerthaus Klagenfurt: Hauptspielstätte für Klassik, Jazz, Pop und große Open Airs.
Adresse: Mießtaler Straße 8, 9020 Klagenfurt, Tel. +43 463 54064 - Stadthalle Villach: Große Arena für Konzerte, Pop-& Rockstars, Mehrzwecke.
Übersicht: Konzertlocations Kärnten - Hafenstadt Dok04, Eboardmuseum, Das Wohnzimmer, Villa For Forest, McMullens: Szene-Lokale und kleinere Bühnen in Klagenfurt.
Überblick: Live-Musik-Orte Klagenfurt
Medien, Moderatoren & Radios
- Radio Kärnten (ORF): Regionalsender; Musik, Nachrichten, Kultur; Hauptmoderatoren: Mike Diwald, Stefanie Glabischnig (z.B. „Guten Morgen Kärnten“).
Infos: Radio Kärnten – ORF - Radio Uno Kärnten: Schlagermusik, Austropop, Kultmoderator Georg Unterkofler.
Website: radiouno-kaernten.at
burgenland
Entstehung & Charakter der burgenländischen Musikszene
Die Musikszene im Burgenland ist von klassischer Musik (Haydn, Liszt), multikultureller Volksmusik (deutsch, kroatisch, ungarisch, jüdisch) und moderner Pop-, Jazz- und Eventkultur geprägt. Seit 1950 entwickelte sich ein dichtes Netzwerk an Chören, Bands, Festivals, Labels und Medien. Die Verschmelzung lokaler und internationaler Einflüsse macht Burgenlands Szene einzigartig.
Mehr zur Geschichte: Musiklexikon Burgenland
Bekannte Persönlichkeiten & Acts
- Joseph Haydn: Prägend für klassische Musik und bis heute Identifikationsfigur.
Übersicht: Wikipedia Haydn - Franz Liszt: Internationaler Virtuose, Komponist mit Wurzeln in Raiding.
Info: Wikipedia Liszt - Toni Stricker: Jazzgeiger, Komponist, Interpret. Förderer der Volks- & Unterhaltungsmusik.
Portrait: Neue Zeit – berühmte Burgenländer - Die Burgenländer: Erfolgreiches Trio zwischen Volksmusik, Schlager und Unterhaltung. Aktuell: Josef Pitzl, Julian Michlits, Stefan Jandl.
Mehr: die-burgenlaender.at
Labels, Produzenten, Songwriter, Management
- Mega Music: Innovatives Indie-Label, Booking, Events, Mediaproduktion, Förderung von Nachwuchs.
Kontakt/Infos: megamusic.at - Stefan Trenker: Songwriter, Sound Branding, Promoter, Workshops (u.a. CreARTivity Week, Robbie Williams Zusammenarbeit).
Kontakt: stefantrenker.com - Regionale Tonstudios & Verlage: z.B. Christian De Lellis (Pinkafeld), 96 Music Media (Wulkaprodersdorf), Alexander Anton Schuster (St. Margarethen). Branchenverzeichnis: firmenabc.at
Promoter, Songwriter, Manager
- Stefan Trenker: Manager, Songwriter, Promoter für kreative Musikprojekte und Talente im Burgenland.
Kontakt: Songwriting & Promotion
Institutionen & Musikbildung
- Joseph-Haydn-Konservatorium Eisenstadt: Leitende Ausbildungsstätte für klassische, Pop-& Jazzmusik.
Kontakt/Infos: jhp.ac.at - Burgenländisches Musikschulwerk: 16 Standorte, 7.000+ Schüler:innen, über 100 Orte, Förderung von Musikbegabungen und Ensembles.
Kontakt: Technopark, Thomas Alva Edison-Straße 1, 7000 Eisenstadt, Tel. +43 2682 22 650 Website - Volksliedwerk Burgenland: Dokumentation, Förderung, Vermittlung von volksmusikalischer Identität; Veranstalter der Musikantenwoche.
Mehr: volksliedwerk.at
Veranstalter & Konzertorte
- Römersteinbruch St. Margarethen: Opernfestspiele, Rock-& Popkonzerte, internationales Open Air.
Infos: esterhazy.at/roemersteinbruch - Seefestspiele Mörbisch: Größtes Operetten-& Musicalfestival Österreichs.
Programm: seefestspiele.at - Nova Rock Festival (Nickelsdorf): Eines der größten Rockfestivals Europas, v.a. für junge Bands und internationale Headliner.
Lineup: novarock.at - Classic.Esterházy & Herbstgold-Festival: Klassikreihen in Eisenstadt.
Infos: esterhazy.at - Weitere Locations: Cselley Mühle, Kultur Kongress Zentrum Eisenstadt, Halbturner Schlosskonzerte, Sommerfestival Schloss Kittsee, Pannonian Fields.
Übersicht: events.at - Konzertlocations
Medien & Radiosender, Moderatoren
- Radio Burgenland (ORF): Zentrale Medienplattform; Musikshows, regionale Kultur, News.
Sendungen & Moderatoren: Michael Pimiskern, Raphaela Pint, Georg Prenner, Silvia Scherleitner und mehr.
burgenland.orf.at - Radio GÖD: Genreübergreifender Sender, Schwerpunkt Pop & Rockklassiker.
Mehr: goed.at/radio
Entstehung & Charakter der Vorarlberger Musikszene
Die musikalische Tradition Vorarlbergs reicht von Blas- & Chormusik (seit dem 19. Jhdt.), über klassische Ensembles zu einer kreativen, vielfach genreübergreifenden Szene. Neben etlichen Blasorchestern entstanden ab den 1960ern Jazzbands, Pop- & Rock-Acts sowie Eventformate. Bedeutende Innovationen bringen Festivals, Künstlerplattformen und aktuelle Labels ins Ländle ein.
Mehr zur Geschichte: Musiklexikon Vorarlberg
Bekannte Persönlichkeiten & Bands
- Alfred Bischof: Musiker, Bandleader, gebucht für Events, Hochzeiten, Tanzmusik.
Info: Bands aus Vorarlberg - Alpenexpress und JamSTONES: Regionale Szene-Acts für Pop, Rock, Events – stehen stellvertretend für das breite Genreangebot.
Übersicht: Vorarlberger Musiker auf Eventzone - Cenk Dogan: Jazzmusiker, Kurator (Muscon, Fierobad-Jazz-Bludenz, Jazz & Groove Festival), Kulturstadtrat Bludenz.
Porträt: Musik aus Vorarlberg
Labels, Produzenten, Songwriter & Management
- Xi Mountain Studios: Professionelles Tonstudio, Produktion für Pop, Singer-Songwriter – Beratung, Management.
Kontakt: ximountainstudios.at - Bomonti Records: Independent-Label mit Fokus auf Pop & Rap, digitale Distribution.
Kontakt/Info: bomontirecords.com - LIVEMUSIK.cc: Booking-Agentur und Plattform für Musiker aller Stilrichtungen in Vorarlberg und dem DACH-Raum.
Webseite: livemusik.cc
Veranstalter, Förderung & Branchenplattformen
- Schubertiade Schwarzenberg & Hohenems: Internationales Schubert-Festival, längst Kult im Bregenzerwald.
Infos/Programm: Kulturfestivals Vorarlberg - Bregenzer Festspiele: Weltbekanntes Festival für Oper, Klassik und crossmediale Kunstformen.
Infos: bregenzerfestspiele.com - Spielboden Dornbirn, Conrad Sohm Dornbirn, Theater am Saumarkt Feldkirch: Zentren für Club-, Jazz-, Popkonzerte und Jugendkultur.
Übersicht: Events – Konzertlocations Vorarlberg
Musikinstitutionen & Ausbildung
- Vorarlberger Musikschulwerk: Landesweites Netzwerk für Musikschulausbildung, Talentförderung und Ensembles.
Kontakt: Villa Claudia, Bahnhofstraße 6, 6800 Feldkirch, Tel. +43 5522 766 55
Website: musikschulwerk.at - Stella Vorarlberg Privathochschule für Musik: Hochschule mit Bachelor-/Masterstudiengängen, Basis vieler Profimusiker:innen.
Info: stella-musikhochschule.ac.at - Music Producer Ausbildung – Akademie Media: Ausbildung für moderne Musikproduktion und Sounddesign in Rankweil.
Infos: akademie-media.at
Medien, Moderatoren & Radiosender
- Radio Vorarlberg (ORF): Regionalsender mit breitem Musik- und Kulturangebot.
Bekannte Moderatoren: Reinhard Wittwer, Laura Überbacher, Nicole Benvenuti, Christian Suter, Carmen Franceschini.
Website: vorarlberg.orf.at - ANTENNE VORARLBERG: Kommerzsender, Charts, Szene, lokale Aktionen; Moderatoren: Isabella Canaval, Simon Stark, Sarah Moik u.a.
Info: Moderatoren | antennevorarlberg.at
Weitere wichtige Szene-Personen und Promoter
- Booking & Promotion: LIVEMUSIK.cc (siehe Management), zahlreiche regionale Initiativen und kleinere Labels fördern Newcomer aktiv.
Entstehung & Charakter der Salzburger Musikszene
Die Szene in Salzburg ist vielfältig: Sie verbindet eine traditionsreiche Klassiklandschaft (Mozart, Festspiele, Orchester), innovative Pop-, Jazz- und Rockbewegungen, starke Jugendinitiativen, große Konzertstätten und ein aktives Netzwerk aus Förderinstitutionen, Medienplattformen und kreativen Veranstaltern.
Mehr zur Geschichte: Salzburger Musikgeschichte
Bekannte Persönlichkeiten & Entdecker
- Wolfgang Descho: Geschäftsführer und Gründungsvater des Rockhouse Salzburg, Motor der Szeneentwicklung und Talentförderer. Er organisiert den Xtra Ordinary Sampler (wichtige Plattform für Nachwuchsbands und Genres) und unterstützt junge Musiker durch Workshops, Netzwerke und Booking.
Kontakt: Rockhouse Salzburg, Schallmooser Hauptstraße 46, 5020 Salzburg
rockhouse.at - Michael Stolhofer: Jahrzehntelang Leiter und künstlerischer Visionär der SZENE Salzburg, Initiator der alternativen Festspiele „Sommerszene“, prägt mit über 3000 internationalen und lokalen Projekten die Stadt.
Kontakt: SZENE Salzburg, Anton-Neumayr-Platz 2, 5020 Salzburg
szene-salzburg.net - Klaus Wallerstorfer: Musiker, Moderator und Macher der „Musikstammtisch“-Sendungen auf Radiofabrik und TV FS1, präsentiert und vernetzt lokale Talente und Bands.
Kontakt: Radiofabrik Musik
Initiativen & Jugendförderung
- SZENE Salzburg: Veranstaltungszentrum für zeitgenössische, internationale Performance, Tanz und Musik. Plattform für junge Künstler, Sommerszene-Festival, Mitglied europäischer Netzwerke.
50 Jahre Szene Salzburg - Rockhouse Salzburg: Haus für Pop, Jazz, Rock, Elektronik; Workshops, Proberäume, monatliche „Local Heroes“-Konzerte zur Förderung junger Bands; Sampler-Projekte und Netzwerkplattform.
Rockhouse Geschichte - Mark Salzburg: Jugendkulturzentrum mit Workshops, Proberäumen, Workshops, sozialen Projekten, Festivals, Indie-Konzerten.
Infos: Alternative Szene Salzburg - Kinder- & Jugendphilharmonie Salzburg: Orchester- und Förderprojekt für junge Musiker:innen; geleitet von Elisabeth Fuchs.
Kinder- & Jugendphilharmonie Salzburg
Produzenten, Plattenlabels, Songwriter, Management
- Sowiesound: Label für Jazz, Impro, Electronic, Recording & Mastering für die Salzburger Szene.
Kontakt:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. , Tel: +43 662 64453913
sowiesound.com - Late Hour Music: Pop/Rock/Elektronik-Label und Studio, Songwriting mit Michael Mörth.
Tel: +43 664 4229783Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. Label-Liste Austria - Watts Music: Independent-Label, Fokus auf Pop, Urban, Singer/Songwriter; Künstlerentwicklung und Promotion.
wattsmusic.de
Promoter, Manager, Veranstalter
- X-Promotion: Konzert-, Veranstaltungs- und Bookingagentur für Pop, Rock, Kabarett, Kultur-Events.
x-promotion.at - Camerata Salzburg: Weltweit bekanntes Kammerorchester, Musikvermittlung für Schulen, innovative Workshopformate.
Projekte: Kinder zur Musik
Institutionen & Musikförderung
- Musikum Salzburg: Landesweites Musikschulnetzwerk und Talentschmiede.
musikum-salzburg.at - Stiftung Mozarteum: Internationale Klassik-Ausbildung und Netzwerk, Konzertreihen.
mozarteum.at - Philharmonie Salzburg: Symphonieorchester, Bildungsprojekte, Nachwuchsförderung.
philharmoniesalzburg.at
Veranstaltungsorte
- SZENE Salzburg, Rockhouse Salzburg, MARK Salzburg: Zentren für Jugend- und Popkultur, Festivals, Konzerte und Workshops.
rockhouse.at szene-salzburg.net Alternative Locations - Großes Festspielhaus, Mozarteum, Domplatz: Zentren für Klassik, internationale Gastspiele und Festivals.
Veranstaltungsorte Salzburg
Medien, Moderatoren, TV & Radiosendungen
- Radio Salzburg (ORF): Hauptsender für Musiknews, Szeneberichte, Moderationsteam u.a. Katharina Schaber, Viola Wörter, Manuel Horeth, Rafael Obermaier.
Radio Salzburg Moderatoren - Radiofabrik: Freies Radio, Szeneformate, Musikstammtisch.
radiofabrik.at - FS1 TV: Community-TV mit Musikmagazinen, lokalen Bandvorstellungen und Talkformaten.
Musikstammtisch FS1
Entstehung & Charakter der Salzburger Musikszene
Die Salzburger Szene ist geprägt von einer klassischen Tradition (Mozart, Karajan), Folk & Volksmusik, internationalem Pop, Jazz, Rock und einer aktiven Subkultur. Seit den 1950ern entstanden zahlreiche Bands, Labels, Festivals und Event-Plattformen, die bis heute Innovation und Vernetzung fördern.
Detaillierte Geschichte: Rock History Salzburg
Bekannte Persönlichkeiten & Bands
- Wolfgang Amadeus Mozart: Komponist, geb. Salzburg, prägt das weltweite Musikimage der Stadt.
Porträt: Wikipedia Mozart - Herbert von Karajan: Meisterdirigent, Gründer der Salzburger Osterfestspiele, prägte internationale Klassik & Festspielszene.
Info: Salzburger Künstler - Franz Xaver Gruber / Joseph Mohr: Komponist & Dichter des Welthits „Stille Nacht“.
Geschichte: Stille Nacht - Angelika Kirchschlager: Opernstar & Musikpädagogin.
Porträt: Salzburger Künstler
Labels, Produzenten, Songwriter, Management
- 34TO7RECORDS: Indie-Label für Elektronik, Pop, Rock.
Kontakt:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. | Instagram - Sowiesound: Label für Jazz, Impro-Projekte. Kontakt:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. , Tel: +43 662 64453913
Webseite: sowiesound.com - Anaves Music: Label für Global, Pop, Reggae, Hip Hop; Management: Sebastian Schwager. Tel: +43 650 8343999
Webseite: anavesmusic.com - Music Producer Ausbildung Salzburg: Produktionsausbildung für Elektronische Musik, Sounddesign.
Info: Akademie Media
Promoter, Manager, Initiativen
- Salzburg Club Commission (SCC): Die Interessenvertretung der lokalen Clubszene, Förderung von Underground-, Event- und Subkultur. Mehr Infos: Subkultur Salzburg
- Film & Musik Salzburg: Vernetzung der Medien- und Musikbranche, Management & Workshops.
Webseite: filmundmusik.net
Institutionen & Musikbildung
- Musikum Salzburg: Größte Landesmusikschule, Basis der Nachwuchsförderung.
Infos: musikum-salzburg.at - Universität Mozarteum: Internationale Talentschmiede, Zentrum der klassischen Ausbildung.
Kontakt: moz.ac.at - Kulturvereinigung Salzburg: Träger von Konzerten, Klassikreihen, Wettbewerben.
Info: kulturvereinigung.com - Salzburger Bachgesellschaft: Spezialist für Bachwerke & Kammermusik.
Kontakt:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. | bachgesellschaft.at
Veranstaltungsorte
- Rockhouse Salzburg: Zentrum für Pop, Rock, Jazz, Szene-Konzerte, Proberäume.
Historie: rockhouse.at - Jazzit:Musik:Club: Jazz, Avantgarde, World, DJ-Kultur.
Info: jazzit.at - ARGEkultur: Bühne für Theater, Musik und Subkultur.
Infos: argekultur.at - Kulturzentrum MARK Salzburg: Kulturelle Projekte, Indie-Konzerte, Workshops.
Info: marksalzburg.at
Medien, Moderatoren & Radios
- Radio Salzburg (ORF): Wichtigster Regionalsender, viel Klassik/Volksmusik, Schlagermagazine und News aus der Szene.
Website: radio.at/s/radiosalzburg - Salzburg heute (ORF): TV-Regionalsendung, Moderation: Martin Ferdiny, Katharina Garzuly, Katharina Schaber, Viola Wörter u.a.
Info: Salzburg heute News
Konzert- und Eventlocations
- Mozarteum: Historisches Konzerthaus, Klassik, Wettbewerbe, Festivals. mozarthaus.biz
- Republic Salzburg: Spielstätte für Pop, DJs, Theater & Kultur. eventlokale.at - Locations
- Jazzit: Genreübergreifendes Programm. jazzit.at
Wie funktioniert die Musikbranche?
Ein umfassender Einblick in die Abläufe, Geldströme und Prozesse der Musikindustrie
Der Kreislauf der Musik: Von der Idee zum Hiterfolg
Songwriting & Komposition
Alles beginnt mit einer Idee: Ein Songwriter oder eine Band entwickelt einen Song. Dies kann alleine oder in Zusammenarbeit mit anderen Songwritern und Produzenten geschehen. Die entstandene Komposition wird urheberrechtlich geschützt.
Aufnahme & Produktion
Im Studio wird der Song aufgenommen. Ein Music Producer überwacht den kreativen Prozess, während Tontechniker für die technische Qualität sorgen. Die Kosten hierfür werden oft vom Plattenlabel oder von einem unabhängigen Künstler getragen.
Vermarktung & Promotion
Das Marketing-Team des Labels entwickelt eine Strategie für den Release. Dies umfasst Social Media Kampagnen, Pressetexte, Radio-Promotion, Musikvideos und Playlist-Pitching auf Streaming-Diensten.
Vertrieb & Verkauf
Die Musik wird physisch (CDs, Vinyl) und digital (Streaming, Downloads) vertrieben. Digital Distributoren wie DistroKid oder The Orchard liefern die Musik an Plattformen wie Spotify, Apple Music und Amazon.
Live-Auftritte & Touring
Booking-Agenturen organisieren Konzerte und Tourneen. Live-Auftritte sind heute eine der wichtigsten Einnahmequellen für Künstler. Tourmanager kümmern sich um die Logistik.
Rechteverwaltung & Vergütung
Verwertungsgesellschaften (GEMA, GVL) sammeln Tantiemen für die Nutzung der Musik und verteilen sie an die Rechteinhaber. Musikverlage verwalten die Urheberrechte und lizenzieren Songs für Filme, Werbung etc.
Geldströme in der Musikbranche
Die Musikindustrie finanziert sich durch verschiedene Einnahmequellen. Hier ist ein Überblick, wie Geld fließt:
Streaming & Downloads
Streaming-Dienste zahlen pro Stream einen bestimmten Betrag (ca. 0,003-0,005€ pro Stream). Dieses Geld wird zwischen Label, Künstler, Produzenten und Songwritern aufgeteilt.
Geldfluss:
Streaming-Dienst → Label → Künstler (je nach Vertrag 10-25%) / Producer (2-4%) / Songwriter (durch Verlag)
Live-Auftritte
Einnahmen aus Konzerten setzen sich aus Ticketverkäufen, Merchandise und oft auch Fördergeldern zusammen.
Geldfluss:
Ticketverkäufe → Veranstalter → Booking-Agentur (10-15%) → Künstler / Management
Sync-Lizenzen
Wenn Musik in Filmen, Werbung oder Spielen verwendet wird, werden Synchronisationslizenzen vergeben, die hohe Einnahmen generieren können.
Geldfluss:
Filmstudio/Werbeagentur → Musikverlag → Songwriter/Künstler
Tantiemen
Öffentliche Wiedergabe im Radio, Fernsehen, Clubs oder Geschäften generiert Tantiemen, die von Verwertungsgesellschaften eingezogen und verteilt werden.
Geldfluss:
Radio/TV/Gastronomie → GEMA/GVL → Künstler/Songwriter/Label
Vereinfachter Ablauf von der Kreation bis zur Monetarisierung
Schlüsselfaktoren für Erfolg in der Musikbranche
Künstlerische Qualität
Am Anfang steht natürlich die Musik selbst. Ohne gute Songs und eine überzeugende künstlerische Darbietung ist nachhaltiger Erfolg kaum möglich.
Professionelles Team
Erfolg ist selten ein Solo-Projekt. Ein gutes Management, eine engagierte Booking-Agentur und ein unterstützendes Label sind entscheidend.
Digitale Präsenz
In Zeiten von Social Media und Streaming ist eine starke digitale Präsenz unerlässlich für die Vermarktung und den Aufbau einer Fanbase.
Diversifizierte Einnahmequellen
Erfolgreiche Künstler diversifizieren ihre Einnahmen durch Streaming, Live-Auftritte, Merchandise, Sync-Lizenzen und andere Quellen.
Der moderne Wandel der Musikbranche
Die Digitalisierung hat die Musikindustrie revolutioniert. Während in der Vergangenheit Plattenlabels die alleinigen Gatekeeper waren, können heute Künstler ihre Musik direkt an die Hörer bringen. Streaming hat den physischen Verkauf weitgehend abgelöst, und Social Media ermöglicht den direkten Aufbau einer Fancommunity ohne traditionelle Vermittler.
Gleichzeitig sind die Einnahmen pro Stream deutlich niedriger als frühere Verkaufserlöse, was Künstler zwingt, sich multiple Einnahmequellen aufzubauen. Live-Auftritte, Merchandising und Sync-Lizenzen sind heute oft lukrativer als reine Musikverkäufe.
Austropop Playlists
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SpotifyAustropop Klassiker – Offizielle Spotify Playlisthttps://open.spotify.com/playlist/37i9dQZF1DXcZ136N6P7l8
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SpotifyAustropop Heute – Die neue Generation aus Österreichhttps://open.spotify.com/playlist/37i9dQZF1DWV5vN1iUuN8p
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SpotifyBest of Austropop – Die größten Hits aller Zeitenhttps://open.spotify.com/playlist/37i9dQZF1DX2L0uW6k12v4
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YouTubeAustropop Die Besten Songs Aller Zeiten (Playlist)https://www.youtube.com/playlist?list=PL4o29bINVT4P_o66K9e6YQhW1y5bFvE6c
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YouTubeAustropop Klassiker & Kult-Hitshttps://www.youtube.com/playlist?list=PLgzTt0k8mXzE1pU0qN9-4rE6Q0Lp7rG5q
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YouTube MusicAustropop Gold – Die Meilensteine österreichischer Musikhttps://music.youtube.com/playlist?list=RDCLAK5uy_kmPrgBq9p6hE_wF7tVnB7H9T4Kq4k7Z2g
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Apple MusicAustropop Essentials – Apple Music Pophttps://music.apple.com/at/playlist/austropop-essentials/pl.b79d38c11e2f416a9e875beea2d46e3d
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Apple MusicAustropop: Die nächste Generationhttps://music.apple.com/at/playlist/austropop-die-n%C3%A4chste-generation/pl.3503f71c4c114f44bd6b553c3e8ff0d6
- YouTube Playlists:
- Austropop Schmankerl – die aller beste Playlist der Welt
- NEUERSCHEINUNGEN ÖSTERREICH 2025
- Top 50 88.6 Best of Austropop
- Austropop (Kanal)
- Austropop Playlist – Neues (2019 - 2023)
- 50 Jahre Austropop
- Popmusik aus Österreich
- Austropop Klassiker – Die besten Hits
- AUSTRO-POP Klassiker, Legenden und Raritäten
- Red Bull Symphonic
https://www.youtube.com/@austropopforever
Austropop Forever & Podkastl, die einzig wahre Austropop Brand & die einzig wahre Austropop Playlist:
mit Austria 3, Rainhard Fendrich, Wolfgang Ambros, Georg Danzer, Reinhard Mey, Peter Cornelius, Stefanie Werger, Ludwig Hirsch, Joesi Prokopetz, Marianne Mendt, Klaus Eberhartinger, EAV (Erste Allgemeine Verunsicherung), Falco, Gert Steinböck, Hubert von Goisern, Reinhold Bilgeri, Wilfired, Willi Resetarits, André Heller, Carl Peyer, Döf, Ernst Molden,S.T.S, Tom Pettings Herzattacken, Hansi Dujmic, Johann K., Minisex, Ostbahn Kurti, Chefpartie,
sowie Austropop-Artists der neuen Generation: Edmund, Ina Regen, folkshilfe, Granada, Pizzera & Jaus, Popwal, Seiler und Speer, Solo zu Viert, Voodoo Jürgens, Wanda, Josh, Bilderbuch, matakustix, Krautschädl, 5/8erl in Ehren,
Diese und viele weitere Austropop Schmankerln wollen wir euch näher bringen, zudem über die österreichische Musikszene auf dem Laufenden halten und vor allem wollen wir Euch unterhalten!
- SoundCloud Playlists:
- Spotify Playlists:
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Titletest
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